Iphigenie auf Tauris

Iphigenie auf Tauris

Softcover
2.8302
Menschliches IdealSchauspielGriechische MythologieKlassiker

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Description

Johann Wolfgang Goethes klassisches Schauspiel in fünf Aufzügen 'Iphigenie auf Tauris' ist in mehreren Fassungen überliefert: 1779 wurde die erste Prosafassung in Weimar uraufgeführt, 1780 folgte eine Versfassung in freien Rhythmen, dann eine zweite Prosafassung und 1786 die zweite, während der ersten italienischen Reise fertiggestellte Fassung in Blankversen, die 1787 erstmals in Buchform erschien. Den Iphigenie-Stoff entnahm Goethe dem Drama 'Iphigenie bei den Taurern' des griechischen Dramatikers Euripides. Bei Goethe vollzieht sich das dramatische Geschehen im Inneren der Personen und in den »Rededuellen». Seine Iphigenie verkörpert das Ideal der Klassik: Humanität, Aufrichtigkeit und Unschuld. Ihre tiefe Menschlichkeit befreit nicht nur den Bruder Orest vom Wahnsinn und von der Verfolgung durch die Erinnyen, sondern sorgt auch für einen friedlichen Abschied vom taurischen König Thoas.

Text in neuer Rechtschreibung. – Anmerkungen von Joachim Angst und Fritz Hackert.

Book Information

Main Genre
Poetry & Drama
Sub Genre
Drama & Plays
Format
Softcover
Pages
78
Price
3.50 €

Author Description

Johann Wolfgang Goethe (seit 1782: von; 28. 8. 1749 Frankfurt a. M. – 22. 3. 1832 Weimar) hat als Lyriker, Prosa-Autor und Dramatiker Epoche machende Werke des Sturm und Drang und der Klassik mit europaweiter Wirkung verfasst. Von Herzog Karl August von Sachsen-Weimar für den Weimar Hof verpflichtet, wo er u. a. für das Theater zuständig war, prägte er in der Zusammenarbeit mit Schiller besonders die Epoche der Weimarer Klassik. Goethes Interessen erstreckten sich auch auf unterschiedlichste Wissenschaften, zu denen er umfangreiche Schriften beitrug.

Posts

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All
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🌑 Edel gedacht, schwer verdaulich – „Iphigenie auf Tauris“

Goethes Iphigenie auf Tauris wird oft als Meisterwerk gepriesen – für mich persönlich war es eher eine zähe Angelegenheit. Die Sprache ist zwar poetisch, doch sie fühlte sich mehr nach Pflichtlektüre als nach Genuss an. Die langen Monologe haben mir die Spannung genommen, und die Handlung plätscherte eher, als dass sie mich mitriss. Zwei Sterne gibt’s für die humanistische Botschaft und die Eleganz in manchen Passagen, aber ehrlich: Emotional berührt oder mitgerissen hat mich dieses Drama nicht. Eher schwerfällig, distanziert und weit weg von meiner Welt.

🌑 Edel gedacht, schwer verdaulich – „Iphigenie auf Tauris“
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Die Priesterin Iphigenie, vor der Opferung durch ihren Vater Agamemnon gerettet und von der Göttin Diana nach Tauris versetzt, sehnt sich nach ihrer Heimat. Als ihr Bruder Orest, verfolgt von den Rachegöttinnen wegen des Muttermordes, und sein Freund Pylades als vermeintliche Opfer auf der Insel landen, erkennt Iphigenie ihren Bruder. ​Trotz einer geplanten Flucht entscheidet sich Iphigenie für die Wahrheit und offenbart König Thoas das Vorhaben und ihre Identität. Durch ihre Menschlichkeit und ihren Appell an die Vernunft gelingt es ihr, den König zu überzeugen. Iphigenie, Orest und Pylades dürfen friedlich nach Griechenland zurückkehren und den Fluch des Tantalidengeschlechts beenden. Das Drama feiert so den Sieg der Humanität über die Barbarei.

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Leid und Klagen auf Tauris

Leider werde ich mit diesem Werk nicht richtig warm. Es hat einige schöne Passagen von hohem inhaltlichen Wert und doch überzeugt es mich einfach nicht. Zu viele jammernde und wehklagende Passagen und für mich einfach nicht fesselnd genug. Ich wünschte, ich würde besser über dieses meisterliche Werk von Goethe denken. Doch über Geschmack lässt sich ja einfach streiten. ⭐️⭐️⭐️

Die Geschichte hat mir besser gefallen als gedacht. Es war spannend, die Erklärungen waren hilfreich und das Ende hat mir sogar auch gefallen☺️🫶🏼

3.5

Reread

Manchmal ist es schon spannend, wie sich das Bewusstsein für Themen, Handlungen und Haltungen viele Jahre nach der ersten Lektüre verändern kann. Wie viel hier einfach drinnen steckt und wie aktuell die Themen durchaus noch sind!

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Endlich habe ich es geschafft, auch diesen Klassiker zu lesen! Anstatt ihn immer nur zu verkaufen. Schon lange wollte ich wissen, was es mit Iphigenie und ihrem Tauris so auf sich hat. Leider muss ich gestehen, dass ich zu wenig über die griechische Sagenwelt weiss, um mir wirklich einen Reim auf das Ganze machen konnte. Natürlich bekam ich die Grundhandlung mit, aber zu vieles blieb mir verschlossen. Auch mit den Figuren hatte ich meine liebe Mühe und konnte ihre Beziehungen untereinander nicht durchschauen. Hier fehlt mir definitiv das Schulwissen, das normalerweise mit der Lektüre dieses Werks einhergeht. Zum Glück verfügt diese Ausgabe von Reclam über einen guten Anhang, der mir dann so einiges erklären konnte. So machte die Handlung dann plötzlich viel mehr Sinn. Ich empfehle also definitiv Zusatzlektüre oder ein fundiertes Vorwissen über die griechische Mythologie bevor man sich nach Tauris begibt. Dennoch bin ich froh, das Stück gelesen zu haben. Es ist nicht mein liebster Goethe, aber ich lese seine Werke einfach zu gerne und entdecke auch gerne mir unbekannte Titel des Grossmeisters. Iphigenie kann ich nun endlich von der Liste streichen. Fühlt sich gut an.

3

Ein solides Drama, hat mich nicht umgehauen, aber war auch nicht schlecht

5

Ich hätte nicht gedacht, dass mich „Iphigenie auf Tauris“ bei einem zweiten Lesen doch noch so beeindrucken kann. Und obwohl die Versstruktur auf dem ersten Blick immer noch etwas fremd erscheint, empfand ich es als ein wirkliches Lesevergnügen dieses sehr vielfältige Drama von Johann Wolfgang von Goethe erneut zu lesen. Dabei erschien mir Iphigenie als Protagonistin sehr emanzipiert und feministisch in ihrer Denkweise. Die Aktualität des Dramas in Bezug auf die Themen Rassismus, Humanität und Feminismus hat mich schlichtweg beeindruckt. Zum einen rückt die interkulturelle Perspektive der beiden Instanzen der Griechen (Europäer) und Barbaren (Nicht-Europäer) in den Vordergrund. Es wird ganz klar deutlich, dass zwar Wahrheit, Tugend und Humanität auf Seiten Iphigenies eine große Rolle spielt, aber dennoch eine Unterscheidung gemacht wird, wer diese Werte erhalten darf. Hier wird ein ganz klarer Fall von Rassismus deutlich. Andererseits zeigt sich Iphigenie als sehr emanzipiert, da sie sich keinem Mann unterordnen möchte und eine kinderlose Zukunft einer ehelichen vorzieht. Für mich ist dieses Buch bisher mein Liebstes von Johann Wolfgang von Goethe und auch heute noch definitiv empfehlenswert!

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Da ich ein großer Fan der Mythologie und Familienverstrickungen bin, hat mir das Stück von Goethe sehr gut gefallen. Es lässt sich leicht und flüssig lesen. Für Zwischendurch gut geeignet!

this was by far my favorite classic i had to read in school (we only ever read german classics) but that might also be due to the fact that i've always been a sucker for greek myth retellings. even all the analyzing and the essay i had to write on this were kind of fun if i'm honest..

4.5

Trotz der teils schweren Sprache, war dieses Buch sehr interessant. Auf den knapp 64 Seiten, konnte ich viel über die griechische Mythologie und die Geschichte rund um Iphigenie lernen. Dies ist eines der Bücher, die nicht jedem gefallen werden, und auch für mich kein Highlight waren, aber dennoch lesenswert sind. Goethe hat in diesem Werk außerdem eine außergewöhnlich starke Protagonistin geschaffen, was für diese Zeit wohl eher unüblich war. Alles in allem, eine kurze, aber reichhaltige Lektüre.

3.5

Kurze Geschichte über Iphigenie

Für Interessierten an der griechischen Mythologie ein schöner aber kurzer Exkurs

1

wenn ich zu einem punkt in der zeit zurückreisen könnte würde ich verhindern dass dieses buch geschrieben wird

Anders spannend, das trifft es glaube ich ganz gut. Nichts, was mich in meinen Grundfesten erschüttert hat, aber interessant war es.

4

Das Buch ist nicht schlecht (jedoch auch nicht mein Lieblingsbuch) und eine echte Empfehlung, für jemandem der sich mit der Weimarer Klassik bzw. Goethe/Schiller auseinander setzt/ setzten will. Jedoch ist die Sprache sehr anstrengend und es zieht sich manchmal etwas. Der Höhepunkt in diesem Buch war, zumindest für mich, der 5 Aufzug.

2

Needed to read it for my german class... The story didn't really have any plot like 2 guys are like captured kind of and then they just leave like thats the whole story really. And it was written in such an old way and they mentioned so many greek gods or like creatures it just made it harder to read because my knowgledge of greek mythology is like almost 0. It was really annoying!

3

Ich wurde gezwungen diese Lektüre in der Schule zu lesen, aber ich fand die Geschichte eigentlich ganz nice. Wir haben ein modernisiertes Theaterstück besucht, das war leider nicht so geil. Sehr angenehm zu lesen und die Beziehungen und Details die man für die Klausur im GK Deutsch gebraucht hatte blieben auch gut im Gedächtnis lmao

3

Für eine Schullektüre wirklich mal was anderes. Mir gefiel die Handlung, die dahinter steckt. Allerdings kam ich manchmal etwas mit den vielen Namen durcheinander und die Ausdrücke waren doch bemerklich alt... Ohne Wikipedia hätte ich manches vielleicht nicht verstanden.

Ich hab *nichts* gerafft

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-book read for school-

4

Ansich ein Buch mit Charm und vielen Anspielungen

Nicht einfach zu lesen und zu versteh aber in Besprechungen wirs es interessant und mit Humor zu nehmen.

Ansich ein Buch mit Charm und vielen Anspielungen
3

Tschüss Goethe, das war's jetzt erst einmal für ein paar Jahre mit uns.

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