Das Fräulein von Scuderi
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Description
E. T. A. Hoffmanns Erzählung von 1819 vereinigt alle spannenden Elemente einer Detektivgeschichte: Am Beginn steht ein Mord, da ist ein Verdächtiger, der seine Unschuld beteuert, und dem alten Fräulein von Scuderi, einer Dichterin, ist es vorbehalten, durch Weisheit und untrügliche Sicherheit des Gefühls den düsteren Fall aufzuklären.
Book Information
Author Description
E. T. A. (Ernst Theodor Amadeus) Hoffmann (24.1.1776 Königsberg – 25.6.1822 Berlin) war ein deutscher Schriftsteller der Romantik, der seinen dritten Vornamen Wilhelm aus Bewunderung für Mozart durch Amadeus ersetzte. Erst nach der Vollendung seiner großen Oper »Undine« 1814 widmete sich der Komponist und Kapellmeister ganz der Literatur. Er schrieb fast ausschließlich Prosagattungen: Geschichten, Novellen, Märchen neben seinen zwei großen Romanen »Elixiere des Teufels« und »Kater Murr«. Hoffmanns romantischer Enthusiasmus und seine Hinwendung zu der Nachtseite der menschlichen Existenz lassen die Grenze zwischen Schein und Wirklichkeit verschwimmen.
Posts
Miss Marples Urururur-Großmutter
Da fehlen bestimmt noch ein paar "Urs"... Gelesen für die Eat Read Sleep LeseChallenge für den März (Bücher von vor 1900) und das war in meinem Bücherregal erschreckend schwer zu finden, denn viele Bücher die einem schrecklich alt vorkommen sind es eigentlich gar nicht. Also musste alte Schullektüre herhalten und sie hat nicht enttäuscht! Auch wenn ich mich erstaunlicherweise doch noch wieder an den Ausgang der Geschichte erinnern konnte war diese Großmutter einer Kriminalistin Fräulein von Scuderi doch ausgesprochen unterhaltsam. Weiterer Pluspunkt: das hat man wirklich schnell an einem Nachmittag auf dem Balkon durchgelesen 🧋🍩 PS: Es gab wohl mal eine Zeit wo es schick war als Weibsbild bei wirklich jedem bisschen mal kurz grazil in Ohnmacht zu fallen. Good old times... naja 😆
Klassenlektüren, die über 50 Jahre alt sind bzw. einen so unmöglichen Schreibstil haben, gehören verboten. Wer hatte denn bitte grundsätzlich jemals diese dumme Idee dazu? Man kann doch auch 3-5 Seiten Texte super analysieren. Solche Bücher sind einfach totale Zeitverschwendung… und ich glaub, ich hab jz auch nicht das „Du liest zu wenig“ Problem 😏
Unerwartet gut 😊
Obwohl dieses Buch als typische Unterrichtslektüre daher kommt, hat es mir sehr gut gefallen. Es war eine spannende ( wenn auch recht kurze ) Kriminalnovelle aus dem Zeitalter Ludwig des Vierzehnten und spielt in Paris. 🇫🇷⚜️ Da das Buch schon Anfang des 19. Jahrhunderts erstmals veröffentlicht wurde ist die Sprache altertümlich und zuweilen schwerer verständlich und lässt sich manchmal nicht so flüssig lesen. Trotzdem ein sehr gutes Buch und die Geschichte war durch und durch interessant. Auch wenn ich nicht allzu viel aus diesem Genre lese, hat es mich doch abgeholt. Da es mit knapp über 100 Seiten für mich vergleichsweise kurz ist, hat sich die Spannung nicht besonders hingezogen oder groß aufgebaut, dennoch hat es mir gefallen dem Lauf der Geschichte zu folgen und hinter den Fall zu kommen. 🔎 Ein interessantes kurzweiliges Buch in dem man Stück für Stück dem Rätsel um einen doch düsteren ( zum Teil auch etwas morbiden ) Kriminalfall auf die Spur kommt. 🕵🏻♀️ ♥️ 🪦🪦🪦 🕵🏻🕵🏻 ⭐️⭐️⭐️⭐️

Es ist spannend und prägnant. Dabei ist nicht vorhersehbar wer der Mörder ist oder wie es ausgehen wird. Leider ist das Buch nicht in Kapitel oder der gleichen geteilt was es schwer macht Pausen zumachen. Auch sind einige Stellen, wenn man die Französische Sprache nicht beherrscht, ohne Google übersetzer unverständlich. Wenn man das Buch am Stück liest ergibt sich das Problem mit den Kapiteln nicht, was durch die Länge auch nicht unmöglich ist.
Eine Schullektüre mit dem gewissen Garnichts
Ich habe in meiner Schulzeit viele Lektüren gelesen, die ich als Qual empfunden habe und auch ein paar, an die ich mich gerne zurückerinnere. Ein nahezu blinder Fleck ist aber diese Kriminalnovelle, die wir in der 8. Klasse gelesen haben und an den ich wirklich nahezu überhaupt keine Erinnerungen mehr habe. Kurz, langweilig, leicht zu vergessen: So würde ich meine „Leseerfahrung“ von damals kurz zusammenfassen. Vielleicht finde ich ja irgendwann nochmal die Muße, mir dieses Büchlein nochmal durchzulesen.
Ohne Vorbereitung stürzte ich mich in die Novelle “Das Fräulein von Scuderi” von E.T.A. Hoffmann und war überrascht, dass mich eine Kriminalgeschichte erwartete mit einer älteren Dame als investigative Protagonistin, die zwar nicht direkt ermittelt, aber doch an der Auflösung des Falls höchst interessiert und maßgeblich beteiligt ist. Schauplatz ist das Paris des 17. Jahrhunderts, in dem sich eine polizeiliche Sondereinheit an der Aufklärung und Eindämmung einer Raubmordserie die Zähne ausbeißt. Nachts werden Männer auf dem Weg zu ihrer Geliebten niedergestreckt und dabei wertvollen Schmucks beraubt. Das titelgebende Fräulein ist Schreiberin am Pariser Hof. Ihre Dienstmagd sieht sich eines Nachts in bedrohlicher Szene einem Räuber, vielleicht auch Mörder gegenüber, der ihr ein hölzernes Kästchen in die Hand drückt. Das Kästchen beinhaltet teuren Schmuck, eindeutig von Goldschmied Cardillac gefertigt, welcher kurze Zeit später tot in seiner Werkstatt aufgefunden wird. Was dieser Vorfall mit den Verbrechen der vorangegangenen Monate zu tun hat, ist Gegenstand der Novelle. Da ich grundsätzlich keine begeisterte Krimileserin bin, war für mich die Grundprämisse des Genres, ein Verbrechen aufzuklären, bereits nicht allzu verlockend. Dennoch konnte mich Hoffmann gut bei Stange halten und ich wurde - abgesehen von ein paar redundanten und zumindest im Hörbuch überfordernden Namensnennungen und Ausführungen über unwichtige Charaktere - amüsiert und doch neugierig durch den ersten Teil des Texts getragen. Die zweite Hälfte konnte dem Ganzen jedoch leider keine Krone aufsetzen. Wenngleich die Lösung des Rätsels letztendlich Sinn ergab, war mir dessen Aufdeckung zu schnell und plump eingeführt ohne tatsächlichen Ermittlergeist, ohne allmähliches Zusammenfügen von Puzzlestücken. Natürlich befand sich der deutsche Krimi damals erst in den Anfängen und Hoffmann zeigt hier für seine Zeit Innovationsgeist und literarisches Geschick. Für mich war das jedoch allenfalls eine schnell wegzulesende Geschichte, von der nicht allzu viel Bemerkenswertes haften blieb.
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E. T. A. Hoffmanns Erzählung von 1819 vereinigt alle spannenden Elemente einer Detektivgeschichte: Am Beginn steht ein Mord, da ist ein Verdächtiger, der seine Unschuld beteuert, und dem alten Fräulein von Scuderi, einer Dichterin, ist es vorbehalten, durch Weisheit und untrügliche Sicherheit des Gefühls den düsteren Fall aufzuklären.
Book Information
Author Description
E. T. A. (Ernst Theodor Amadeus) Hoffmann (24.1.1776 Königsberg – 25.6.1822 Berlin) war ein deutscher Schriftsteller der Romantik, der seinen dritten Vornamen Wilhelm aus Bewunderung für Mozart durch Amadeus ersetzte. Erst nach der Vollendung seiner großen Oper »Undine« 1814 widmete sich der Komponist und Kapellmeister ganz der Literatur. Er schrieb fast ausschließlich Prosagattungen: Geschichten, Novellen, Märchen neben seinen zwei großen Romanen »Elixiere des Teufels« und »Kater Murr«. Hoffmanns romantischer Enthusiasmus und seine Hinwendung zu der Nachtseite der menschlichen Existenz lassen die Grenze zwischen Schein und Wirklichkeit verschwimmen.
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Miss Marples Urururur-Großmutter
Da fehlen bestimmt noch ein paar "Urs"... Gelesen für die Eat Read Sleep LeseChallenge für den März (Bücher von vor 1900) und das war in meinem Bücherregal erschreckend schwer zu finden, denn viele Bücher die einem schrecklich alt vorkommen sind es eigentlich gar nicht. Also musste alte Schullektüre herhalten und sie hat nicht enttäuscht! Auch wenn ich mich erstaunlicherweise doch noch wieder an den Ausgang der Geschichte erinnern konnte war diese Großmutter einer Kriminalistin Fräulein von Scuderi doch ausgesprochen unterhaltsam. Weiterer Pluspunkt: das hat man wirklich schnell an einem Nachmittag auf dem Balkon durchgelesen 🧋🍩 PS: Es gab wohl mal eine Zeit wo es schick war als Weibsbild bei wirklich jedem bisschen mal kurz grazil in Ohnmacht zu fallen. Good old times... naja 😆
Klassenlektüren, die über 50 Jahre alt sind bzw. einen so unmöglichen Schreibstil haben, gehören verboten. Wer hatte denn bitte grundsätzlich jemals diese dumme Idee dazu? Man kann doch auch 3-5 Seiten Texte super analysieren. Solche Bücher sind einfach totale Zeitverschwendung… und ich glaub, ich hab jz auch nicht das „Du liest zu wenig“ Problem 😏
Unerwartet gut 😊
Obwohl dieses Buch als typische Unterrichtslektüre daher kommt, hat es mir sehr gut gefallen. Es war eine spannende ( wenn auch recht kurze ) Kriminalnovelle aus dem Zeitalter Ludwig des Vierzehnten und spielt in Paris. 🇫🇷⚜️ Da das Buch schon Anfang des 19. Jahrhunderts erstmals veröffentlicht wurde ist die Sprache altertümlich und zuweilen schwerer verständlich und lässt sich manchmal nicht so flüssig lesen. Trotzdem ein sehr gutes Buch und die Geschichte war durch und durch interessant. Auch wenn ich nicht allzu viel aus diesem Genre lese, hat es mich doch abgeholt. Da es mit knapp über 100 Seiten für mich vergleichsweise kurz ist, hat sich die Spannung nicht besonders hingezogen oder groß aufgebaut, dennoch hat es mir gefallen dem Lauf der Geschichte zu folgen und hinter den Fall zu kommen. 🔎 Ein interessantes kurzweiliges Buch in dem man Stück für Stück dem Rätsel um einen doch düsteren ( zum Teil auch etwas morbiden ) Kriminalfall auf die Spur kommt. 🕵🏻♀️ ♥️ 🪦🪦🪦 🕵🏻🕵🏻 ⭐️⭐️⭐️⭐️

Es ist spannend und prägnant. Dabei ist nicht vorhersehbar wer der Mörder ist oder wie es ausgehen wird. Leider ist das Buch nicht in Kapitel oder der gleichen geteilt was es schwer macht Pausen zumachen. Auch sind einige Stellen, wenn man die Französische Sprache nicht beherrscht, ohne Google übersetzer unverständlich. Wenn man das Buch am Stück liest ergibt sich das Problem mit den Kapiteln nicht, was durch die Länge auch nicht unmöglich ist.
Eine Schullektüre mit dem gewissen Garnichts
Ich habe in meiner Schulzeit viele Lektüren gelesen, die ich als Qual empfunden habe und auch ein paar, an die ich mich gerne zurückerinnere. Ein nahezu blinder Fleck ist aber diese Kriminalnovelle, die wir in der 8. Klasse gelesen haben und an den ich wirklich nahezu überhaupt keine Erinnerungen mehr habe. Kurz, langweilig, leicht zu vergessen: So würde ich meine „Leseerfahrung“ von damals kurz zusammenfassen. Vielleicht finde ich ja irgendwann nochmal die Muße, mir dieses Büchlein nochmal durchzulesen.
Ohne Vorbereitung stürzte ich mich in die Novelle “Das Fräulein von Scuderi” von E.T.A. Hoffmann und war überrascht, dass mich eine Kriminalgeschichte erwartete mit einer älteren Dame als investigative Protagonistin, die zwar nicht direkt ermittelt, aber doch an der Auflösung des Falls höchst interessiert und maßgeblich beteiligt ist. Schauplatz ist das Paris des 17. Jahrhunderts, in dem sich eine polizeiliche Sondereinheit an der Aufklärung und Eindämmung einer Raubmordserie die Zähne ausbeißt. Nachts werden Männer auf dem Weg zu ihrer Geliebten niedergestreckt und dabei wertvollen Schmucks beraubt. Das titelgebende Fräulein ist Schreiberin am Pariser Hof. Ihre Dienstmagd sieht sich eines Nachts in bedrohlicher Szene einem Räuber, vielleicht auch Mörder gegenüber, der ihr ein hölzernes Kästchen in die Hand drückt. Das Kästchen beinhaltet teuren Schmuck, eindeutig von Goldschmied Cardillac gefertigt, welcher kurze Zeit später tot in seiner Werkstatt aufgefunden wird. Was dieser Vorfall mit den Verbrechen der vorangegangenen Monate zu tun hat, ist Gegenstand der Novelle. Da ich grundsätzlich keine begeisterte Krimileserin bin, war für mich die Grundprämisse des Genres, ein Verbrechen aufzuklären, bereits nicht allzu verlockend. Dennoch konnte mich Hoffmann gut bei Stange halten und ich wurde - abgesehen von ein paar redundanten und zumindest im Hörbuch überfordernden Namensnennungen und Ausführungen über unwichtige Charaktere - amüsiert und doch neugierig durch den ersten Teil des Texts getragen. Die zweite Hälfte konnte dem Ganzen jedoch leider keine Krone aufsetzen. Wenngleich die Lösung des Rätsels letztendlich Sinn ergab, war mir dessen Aufdeckung zu schnell und plump eingeführt ohne tatsächlichen Ermittlergeist, ohne allmähliches Zusammenfügen von Puzzlestücken. Natürlich befand sich der deutsche Krimi damals erst in den Anfängen und Hoffmann zeigt hier für seine Zeit Innovationsgeist und literarisches Geschick. Für mich war das jedoch allenfalls eine schnell wegzulesende Geschichte, von der nicht allzu viel Bemerkenswertes haften blieb.

















