Miss Sara Sampson
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Description
Mit dem 1755 erschienenen und uraufgeführten Drama 'Miss Sara Sampson' schuf Gotthold Ephraim Lessing das erste bedeutende deutsche »bürgerliche Trauerspiel», in dem nicht mehr die großen »Haupt- und Staatsaktionen», sondern Schicksale von Menschen aus dem »Mittelstand», aus Bürgertum und Landadel, behandelt werden. Die Personen sind nicht mehr einem übermächtigen Schicksal ausgeliefert, sondern verschulden selbst ihren Untergang. An die Stelle von Standesdenken treten im »bürgerlichen Trauerspiel» Empfindsamkeit und Tugendhaftigkeit.
Lessing zeigt in 'Miss Sara Sampson' eine menschliche Tragödie um den attraktiven, aber charakterschwachen und wankelmütigen Mellefont, dessen frühere Geliebte, die skrupellose Marwood, sowie die junge, naive und tugendhafte Sara Sampson.
Text in neuer Rechtschreibung. – Mit Anmerkungen von Veronica Richel.
Book Information
Author Description
Gotthold Ephraim Lessing (22. 1. 1729 Kamenz, Sachsen – 15. 2. 1781 Braunschweig) gehört zu den bedeutendsten deutschen Schriftstellern der Aufklärung und trat auch als Publizist hervor. Schwerpunkt seines Werkes sind Dramen, literaturkritische Schriften sowie Fabeln und Epigramme.
Posts
Bürgerliches Trauerspiel zum mitfühlen
Lessing lese ich sehr gerne! Miss Sarah Sampson mag ich gerne, vor allem die Intrigen der Marwood. Die Probleme sind logischerweise der Zeit geschuldet, weshalb ich es so faszinierend finde, wie leicht man heute (vermutlich) diese Konflikte lösen könnte. Trotzdem finde ich das Eintauchen in die Denk- und Handlungsmuster der Aufklärung spannend zu lesen. 🎭
Sehr modern
Lessingtypisch geht es auch in Miss Sara Sampson letztlich darum, dass Liebe größer und wichtiger ist als Rache und gesellschaftliche Konventionen. Die Ausgabe ist dafür, dass es eine dieser Nachdrucke gemeinfreier Werke ohne große Bearbeitung ist in Ordnung, Druck und Bindung ist gut und ich habe nur einen Rechtschreibfehler gefunden.

War besser als erwartet! 🫢
Ich mochte die Charaktere tatsächlich sehr gern! Jeder hatte seinen speziellen Platz in der Handlung, die typisch für ein Bürgerliches Trauerspiel besonders dramatisch war. Vor allem die manipulative Marwood war erfrischend durchtrieben und verrückt. Sara war mir zu sprunghaft und naiv — es fiel mir schwer, sie ernst zu nehmen. 👀 Mellefont war mir auch einer! Ich fand es schade, dass man seine Zweifel und inneren Konflikte nur erahnen konnte und sie nicht weiter ausgeführt wurden. Dadurch war die Beziehung zu Sara für mich ein wenig zu flach. Dennoch muss ich sagen, dass mich die Story durch dieses Überzogene gut unterhalten hat. War ein solider Einstieg in die Weltliteratur! ☺️
Offenbar muss jeder große Autor auch mal eine Schnulze wie Romeo und Julia abliefern. Dies hier ist Lessings Versuch einer traurigen Liebesgeschichte. Bisher das schlechteste Stück, das ich von ihm gelesen habe, weil überdramatisch, aber dennoch hat er es sich nicht nehmen lassen, auch hier den moralischen Zeigefinger zu heben. Zum Glück, denn das ist, in meinen Augen, seine größte Qualität.
Description
Mit dem 1755 erschienenen und uraufgeführten Drama 'Miss Sara Sampson' schuf Gotthold Ephraim Lessing das erste bedeutende deutsche »bürgerliche Trauerspiel», in dem nicht mehr die großen »Haupt- und Staatsaktionen», sondern Schicksale von Menschen aus dem »Mittelstand», aus Bürgertum und Landadel, behandelt werden. Die Personen sind nicht mehr einem übermächtigen Schicksal ausgeliefert, sondern verschulden selbst ihren Untergang. An die Stelle von Standesdenken treten im »bürgerlichen Trauerspiel» Empfindsamkeit und Tugendhaftigkeit.
Lessing zeigt in 'Miss Sara Sampson' eine menschliche Tragödie um den attraktiven, aber charakterschwachen und wankelmütigen Mellefont, dessen frühere Geliebte, die skrupellose Marwood, sowie die junge, naive und tugendhafte Sara Sampson.
Text in neuer Rechtschreibung. – Mit Anmerkungen von Veronica Richel.
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Author Description
Gotthold Ephraim Lessing (22. 1. 1729 Kamenz, Sachsen – 15. 2. 1781 Braunschweig) gehört zu den bedeutendsten deutschen Schriftstellern der Aufklärung und trat auch als Publizist hervor. Schwerpunkt seines Werkes sind Dramen, literaturkritische Schriften sowie Fabeln und Epigramme.
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Bürgerliches Trauerspiel zum mitfühlen
Lessing lese ich sehr gerne! Miss Sarah Sampson mag ich gerne, vor allem die Intrigen der Marwood. Die Probleme sind logischerweise der Zeit geschuldet, weshalb ich es so faszinierend finde, wie leicht man heute (vermutlich) diese Konflikte lösen könnte. Trotzdem finde ich das Eintauchen in die Denk- und Handlungsmuster der Aufklärung spannend zu lesen. 🎭
Sehr modern
Lessingtypisch geht es auch in Miss Sara Sampson letztlich darum, dass Liebe größer und wichtiger ist als Rache und gesellschaftliche Konventionen. Die Ausgabe ist dafür, dass es eine dieser Nachdrucke gemeinfreier Werke ohne große Bearbeitung ist in Ordnung, Druck und Bindung ist gut und ich habe nur einen Rechtschreibfehler gefunden.

War besser als erwartet! 🫢
Ich mochte die Charaktere tatsächlich sehr gern! Jeder hatte seinen speziellen Platz in der Handlung, die typisch für ein Bürgerliches Trauerspiel besonders dramatisch war. Vor allem die manipulative Marwood war erfrischend durchtrieben und verrückt. Sara war mir zu sprunghaft und naiv — es fiel mir schwer, sie ernst zu nehmen. 👀 Mellefont war mir auch einer! Ich fand es schade, dass man seine Zweifel und inneren Konflikte nur erahnen konnte und sie nicht weiter ausgeführt wurden. Dadurch war die Beziehung zu Sara für mich ein wenig zu flach. Dennoch muss ich sagen, dass mich die Story durch dieses Überzogene gut unterhalten hat. War ein solider Einstieg in die Weltliteratur! ☺️
Offenbar muss jeder große Autor auch mal eine Schnulze wie Romeo und Julia abliefern. Dies hier ist Lessings Versuch einer traurigen Liebesgeschichte. Bisher das schlechteste Stück, das ich von ihm gelesen habe, weil überdramatisch, aber dennoch hat er es sich nicht nehmen lassen, auch hier den moralischen Zeigefinger zu heben. Zum Glück, denn das ist, in meinen Augen, seine größte Qualität.










