Herr Katō spielt Familie
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Description
Book Information
Author Description
Milena Michiko Flašar, geboren 1980 in St. Pölten, hat in Wien und Berlin Komparatistik, Germanistik und Romanistik studiert. Sie ist die Tochter einer japanischen Mutter und eines österreichischen Vaters, lebt als Schriftstellerin in Wien und unterrichtet nebenbei Deutsch als Fremdsprache.
Posts
Es geht um Herrn Katō, etwas schrullig und etwas viel von seiner Ehefrau erwartend, als dass man ihn sympathisch findet. Im Ruhestand überfordert von der ganzen Ruhe findet er zufällig eine Aufgabe, die ihm Abwechslung verschafft: er schlüpft in verschiedene Rollen. Im Zentrum steht die Frage: Was ist gespielt, was ist tatsächlich empfunden. Es ist ein kurzes Buch, aber eins, das - mir zumindest - Konzentration beim Lesen abverlangt. Es macht Spaß, die verschiedenen Situationen zu verfolgen, in die er gerät und den Anspruch an die Ehrlichkeit im Leben ein wenig auf den Prüfstand zu stellen. Ein Bücherschrankfund, der mich positiv überrascht hat.
Es war nicht schlecht
Es ist halt einfach nicht das was ich sonst lese. Ich habe gebraucht um reinzukommen und als ich dan drin war, war das Buch halt schon fast vorbei. Die Geschichte war interessant. Der Schreibstil war für mich sehr ungewöhnlich. Aber nicht schlecht. Für mal nicht Fantasy oder Romance lesen war das Buch ganz gut. Hat mich aber leider nicht abholen können.
Der japanische „Mann namens Ove“
Seit seiner Pensionierung weiß Herr Kato nicht so recht was mit sich und seiner Zeit anzufangen. Eigentlich wollte er das Haus endlich mal geniessen, aber seine Frau schickt ihn immer auf Spaziergänge. Auf einem solchen trifft er auf eine junge Frau, die ihm anbietet den Großvater oder Vater für private Anlässe zu spielen. Er nimmt das merkwürdige Angebot an. Doch bevor er zum ersten Mal „seinen“ Enkel trifft und auf eine Hochzeit geht, muss er an seinem Lächeln arbeiten - mit seinen Zehen. (Kein Tippfehler es sind die Fussfinger gemeint 😉) Eine oberflächlich humorvolle Geschichte mit Tiefenpsychologie und vielen Metaphern. Leider hat mir das Schriftbild (absatzlose Bleiwüste) nicht gefallen und an zwei, drei Punkten merkt man - wenn man selbst längere Zeit in Japan lebt oder gelebt hat - dass die Geschichte nicht in Japan spielen kann. Welche Punkte das sind, verrate ich Euch im Lesemonat März auf meinem YouTube Kanal „Japan Connect. https://youtu.be/ZcYChtAkpgQ?si=xQTnf_UMisnxD8rI
Brauchte etwas, bis ich reingekommen bin, aber dann fand ich es ähnlich gut wie "Ich nannte ihn Krawatte". Nachdenklich stimmendes Buch über Einsamkeit im Alter; was will man mit seinem Leben noch anfangen, wenn man Rentner ist - gerade auch als Mann; Träume, die man aufgegeben hat; Rollenverständnis Mann / Frau in Japan und die Selbstverständlichkeit, mit der Frauen bestimmte Dinge zu übernehmen haben; fehlende Selbstreflexion und wieder einmal ein toller Einblick in die japanische Lebenswelt.
Herr Kato ist in Rente und weiss nicht recht was mit sich anzufangen bis er Mie kennen lernt die ihn einen Job anbietet wo er für andere Menschen den Großvater oder Mann spielen soll. Durch die Aufträge reflektiert er sein verhalten gegenüber seiner Familien und macht sich auch mehr Gedanken über seine nicht erfüllten versprechen seiner Frau gegenüber. Das Buch ließ sich leicht lesen und bringt einem selbst zum Nachdenken.
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Milena Michiko Flašar, geboren 1980 in St. Pölten, hat in Wien und Berlin Komparatistik, Germanistik und Romanistik studiert. Sie ist die Tochter einer japanischen Mutter und eines österreichischen Vaters, lebt als Schriftstellerin in Wien und unterrichtet nebenbei Deutsch als Fremdsprache.
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Es geht um Herrn Katō, etwas schrullig und etwas viel von seiner Ehefrau erwartend, als dass man ihn sympathisch findet. Im Ruhestand überfordert von der ganzen Ruhe findet er zufällig eine Aufgabe, die ihm Abwechslung verschafft: er schlüpft in verschiedene Rollen. Im Zentrum steht die Frage: Was ist gespielt, was ist tatsächlich empfunden. Es ist ein kurzes Buch, aber eins, das - mir zumindest - Konzentration beim Lesen abverlangt. Es macht Spaß, die verschiedenen Situationen zu verfolgen, in die er gerät und den Anspruch an die Ehrlichkeit im Leben ein wenig auf den Prüfstand zu stellen. Ein Bücherschrankfund, der mich positiv überrascht hat.
Es war nicht schlecht
Es ist halt einfach nicht das was ich sonst lese. Ich habe gebraucht um reinzukommen und als ich dan drin war, war das Buch halt schon fast vorbei. Die Geschichte war interessant. Der Schreibstil war für mich sehr ungewöhnlich. Aber nicht schlecht. Für mal nicht Fantasy oder Romance lesen war das Buch ganz gut. Hat mich aber leider nicht abholen können.
Der japanische „Mann namens Ove“
Seit seiner Pensionierung weiß Herr Kato nicht so recht was mit sich und seiner Zeit anzufangen. Eigentlich wollte er das Haus endlich mal geniessen, aber seine Frau schickt ihn immer auf Spaziergänge. Auf einem solchen trifft er auf eine junge Frau, die ihm anbietet den Großvater oder Vater für private Anlässe zu spielen. Er nimmt das merkwürdige Angebot an. Doch bevor er zum ersten Mal „seinen“ Enkel trifft und auf eine Hochzeit geht, muss er an seinem Lächeln arbeiten - mit seinen Zehen. (Kein Tippfehler es sind die Fussfinger gemeint 😉) Eine oberflächlich humorvolle Geschichte mit Tiefenpsychologie und vielen Metaphern. Leider hat mir das Schriftbild (absatzlose Bleiwüste) nicht gefallen und an zwei, drei Punkten merkt man - wenn man selbst längere Zeit in Japan lebt oder gelebt hat - dass die Geschichte nicht in Japan spielen kann. Welche Punkte das sind, verrate ich Euch im Lesemonat März auf meinem YouTube Kanal „Japan Connect. https://youtu.be/ZcYChtAkpgQ?si=xQTnf_UMisnxD8rI
Brauchte etwas, bis ich reingekommen bin, aber dann fand ich es ähnlich gut wie "Ich nannte ihn Krawatte". Nachdenklich stimmendes Buch über Einsamkeit im Alter; was will man mit seinem Leben noch anfangen, wenn man Rentner ist - gerade auch als Mann; Träume, die man aufgegeben hat; Rollenverständnis Mann / Frau in Japan und die Selbstverständlichkeit, mit der Frauen bestimmte Dinge zu übernehmen haben; fehlende Selbstreflexion und wieder einmal ein toller Einblick in die japanische Lebenswelt.
Herr Kato ist in Rente und weiss nicht recht was mit sich anzufangen bis er Mie kennen lernt die ihn einen Job anbietet wo er für andere Menschen den Großvater oder Mann spielen soll. Durch die Aufträge reflektiert er sein verhalten gegenüber seiner Familien und macht sich auch mehr Gedanken über seine nicht erfüllten versprechen seiner Frau gegenüber. Das Buch ließ sich leicht lesen und bringt einem selbst zum Nachdenken.











