Luzifers Burnout
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Book Information
Author Description
Alex Flach, geboren 1971 in Zürich und aufgewachsen in Glarus, ist auch unter dem Namen «Mr. Nightlife» bekannt. Als Kenner der Schweizer Clubkultur und der elektronischen Musikszene betreut er die Medienarbeit führender Clubs in der Deutschschweiz. Heute lebt und arbeitet er in Zürich als Kolumnist und PR-Berater.
Characteristics
2 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Zuletzt habe ich Luzifers Burnout von Alex Flach gelesen - seinen ersten Roman. Ich habe zwischen 3 und 4 Sternen geschwankt, mich aber am Ende für 4 entschieden, da ich es für ein gelungenes Debüt halte. Schon das Cover ist ein echter Hingucker und hat sofort neugierig gemacht. Der Einstieg war richtig cool und hat mich direkt abgeholt. Besonders gefallen hat mir der flüssige und leichte Schreibstil, durch den man schnell in die Geschichte hineinkommt. Die Handlung wirkt stellenweise realitätsnah und dadurch greifbar. Die Idee vom Teufel, der aus der Hölle in die Welt will, ist allerdings bereits aus vielen Büchern und Filmen bekannt. Trotzdem hat Alex Flach das Thema unterhaltsam umgesetzt, ein gutes Buch für zwischendurch. Meine Bewertung: ⭐️⭐️⭐️⭐️ Klappentext: Luzifer reicht's - die Menschen sind verdorben genug, ganz ohne seine Hilfe. Also nimmt er sich ein Sabbatical auf der Erde. Ohne Macht, ohne Handy, nur er und das Chaos des menschlichen Lebens. Kaum ist er verschwunden, sorgt sein Rückzug im Himmel für Aufsehen. Was passiert, wenn der Teufel ausfällt? #alexflach #luzifersburnout #roman #debütroman #rezension #unterhaltsam #buchempfehlung #bookstagram

Humor pur!
Ich habe das Buch eigentlich nur wegen dem Titel und dem Cover gekauft. Dementsprechend lag es ziemlich lange auf meinem SuB. Zusammenfassend kann ich sagen: lest dieses Buch! Ich habe selten so gelacht und das schon auf den ersten 30 Seiten. Luzifer hat sein monotones Leben in der Hölle satt. Nach der grossen Modernisierung der Hölle ist nichts mehr wie es einmal war. Keine brennenden Höllen-Landschaften und keine angstverzerrten Schreie der Gequälten mehr. Nur noch ein einfälltiges Erwachsenenleben mit einem unerfüllenden Job, hasserfüllten Beziehungen und undankbaren Teenagern (gespielt von den Dämonen), erwarten die verstobenen Seelen. Allein wie diese Modernisierung beschrieben wurde liess mich auflachen. Auch der Himmel wurde moderner. Gebote zeitlich angepasst und die Bibel umgeschrieben. Leider wurde den Menschen dies nicht mitgeteilt. Denn Gott will nicht zu ihnen sprechen. Und so kommt es, dass es in der Hölle einen Anstieg an administrativer Arbeit gab. Durch das gesamte Buch hinweg zieht sich ein super Humor, der Wortspiele und Sprüche drin hat, die einen immer wieder aulachen lassen. Von Gott, der sich über die alten, weissen Katholiken mit ihrem Zöllibat aufregt, bis hin zum Erzengel Michael, der wegem seiner Frauenfeindlichkeit von Gott zurecht gewiesen wurde. Für mich war das Buch eine gute Abwechslung zwischen all den Romance-Büchern. Und das Cover macht sich super im Bücherregal.😇
"Luzifer reicht's - die Menschen sind verdorben genug, ganz ohne seine Hilfe."
Luzifer fühlt sich ausgebrannt, schlichtweg hat er keinen Bock mehr. Da die Menschen aus eigener Kraft böse sind, auch wenn er sie nicht zu bösen Taten verleitet, beschließt er, sich diesen unnötigen Stress zu ersparen. Um seinem Burnout entgegenzuwirken, teilt Luzifer seinem Freund Samuel mit, dass er sich eine Auszeit in der Menschenwelt zu "gönnt". Unter dem Decknamen Killian taucht Luzifer in die Welt der Sterblichen ein. Was folgt, ist eine außerordentlich aufregende Zeit: ausgelassene Partys, beginnende Freundschaften und Momente von Trauer und Rührung. Dabei entdeckt er ungeahnt viel Empathie in sich und lernt das Erdenreich und sich selbst von einer völlig neuen Seite kennen. "Wer gut und böse noch immer für einfache Kategorien hält, wird hier eines Besseren belehrt." Die Zeit auf der Erde verändert sich abrupt als plötzlich die Erzengelin Ayla aus dem Himmelreich auftaucht. Sie bringt nicht nur die Welt, sondern auch insbesondere Luzifers Leben völlig unerwartet und nachhaltig durcheinander. Dieses Buch ist eine spannende und andersartige Geschichte, wie ich bisher vergleichbar noch nicht gelesen habe. Eine Kombination aus cleverem Humor, tiefgründigen Momenten und Begegnungen, mit einigen überraschenden Wendungen, unterhält das Buch ungemein. Es war unvermeidlich, sicherlich auch nicht gewollt, ich allerdings war machtlos und habe des öfteren die optische Assoziation mit der Serie 'Lucifer' verbunden 🤭 Jedenfalls hat "mein" Luzifer so ausgesehen 😅 Teuflisch gut 😈 Ein glorreicher Debütroman, mit Hoffnung auf eine Fortsetzung 😊

Gesellschaftssatire mit jeder Menge schwarzem Humor!
. Bist du auf der Suche nach einem Buch, das weit mehr zwischen seinen Seiten verbirgt, als sein Titel zunächst erahnen lässt? Nach einer Geschichte, die dich unvorbereitet trifft mit überwältigenden Emotionen, rabenschwarzem Humor in seiner reinsten Form und einer schonungslosen, scharfzüngigen Gesellschaftskritik? Dann wage den Blick in „Luzifers Burnout“! Ein Werk, das überrascht, erschüttert und zugleich auf verstörend schöne Weise unterhält. 5/5 ⭐️ . Aber was erwartet dich genau… Luzifer; Sinnbild des Bösen, Fürst der Finsternis und Meister der Versuchung, erkennt eines Tages mit beinahe nüchterner Ernüchterung, dass die Menschen des Teufels Beistand längst nicht mehr bedürfen, um Grausamkeit und Abgründe hervorzubringen. Und während die Welt sich auch ohne sein Zutun erstaunlich zuverlässig ins Verderben stürzt, spürt er selbst eine seltsame Müdigkeit in sich wachsen. Die Jahrhunderte der Verführung, die Ewigkeiten der Folter und des höllischen Pflichtprogramms haben ihre Spuren hinterlassen. So reift in ihm ein unerhörter Gedanke: Vielleicht ist es an der Zeit sich mal eine Auszeit zu gönnen… . In Luzifers Burnout folgen wir Luzifer durch die Wirrnisse dieser Geschichte und doch ist er nicht der einzige Erzähler, der uns begegnet. Es gibt Stimmen in diesem Roman, die man nicht nur kennenlernt, sondern ins Herz schließt. Welche das sind, lasse ich mit einem vielsagenden Lächeln im Raum stehen. 😎 Flachs Figuren sind mit bemerkenswerter Sorgfalt ausgearbeitet, vielschichtig, widersprüchlich, lebendig. Besonders die Protagonisten bestechen durch Tiefe und Kontur. Frauen wie Männer erhalten Raum, Ecken und Kanten, Schwächen und Stärke… sie wirken nicht erdacht, sondern gelebt! . Die Handlung entfaltet sich erfrischend, mitreißend und von einer Leichtigkeit getragen, die trügerisch ist, denn unter dem funkelnden, rabenschwarzen Humor brodelt eine kluge, fein gesponnene Gesellschaftskritik. Es ist eine Satire, die nicht laut verkünden muss, dass sie eine ist! Sie flüstert und trifft dabei umso präziser. . Durch Flachs eindringliche Darstellung von Dämonen und Engeln erscheinen diese erstaunlich menschlich. Ihre Konflikte, ihre Zweifel, ihre Erschöpfung lassen sich mühelos in unsere Wirklichkeit übertragen. Die Geschichte von Identitätskrise, Burnout, Depression und unerbittlichen Erwartungshaltungen könnte ebenso gut in den Fluren eines internationalen Konzerns spielen, wie in den Sphären des Jenseits. . Gleichzeitig wagt der Roman eine kritische Auseinandersetzung mit Religion! Scharf, aber nie respektlos, hinterfragend, doch nicht blasphemisch. . Und über allem schwebt die eine, alles entscheidende Frage: Was ist gut? Was ist böse? Gibt es eine klare Grenze oder verläuft sie vielleicht mitten durch uns selbst? Auch lange nach der letzten Seite hallt diese Frage nach. Man ertappt sich dabei, Antworten zu suchen und vielleicht die Perspektive zu wechseln. . Würde ich nach dieser Lektüre die Seiten tauschen? Vielleicht. Und womöglich wäre ich gar keine so schlechte Dämonin… 😎 . Vor allem bei diesem fulminanten, von mir sehnsüchtig erwarteten Ende. . Alles in allem ist dieser Roman eine leise, aber treffsichere Gesellschaftssatire, klug komponiert und voller Biss. Eine Geschichte, die ich dir wärmstens ans Herz lege, vorausgesetzt, du bist bereit, dich zumindest gedanklich auf die „böse“ Seite zu schlagen. 😘

Wenn selbst der Teufel nicht mehr kann!
Das Cover und der Titel haben mich total angesprochen, da wusste ich sofort: Dieses Buch will ich unbedingt lesen! Ein enorm gelungener Eyecatcher, der es in sich hat💥! Beim Lesen, Seite um Seite, wurde mir schnell klar, dass ich hier ein Lesehighlight in den Händen halte. Alex hat eine wunderbare Geschichte erschaffen, die mich auch immer wieder zum Lachen gebracht hat. Wie komisch ist nur der Gedanke das Luzifer auf der Erde mal kurz ein Sabbatical einlegt und Gott als CEO bezeichnet wird😂? Der Schreibstil ist für mich eine Explosion an Ausdruckskraft, Humor und sehr raffinierten Wortspielen. Inhaltlich kommen hier grosse Themen auf wie Burnout, Identitätskrise und vor allem unser Umgang mit zwischenmenschlichen Beziehungen. Ebenso stellt sich die Frage: Wer ist hier eigentlich der Böse? Mit grossartigem Witz aber auch mit philosophischer Tiefe, spiegelt Alex unsere Gesellschaft wider. An einigen Stellen im Buch, habe ich selber über mein Handeln und meine Einstellung nachgedacht. Die Haupt- wie auch Nebenfiguren sind sehr komplex, tiefgründig und besonders authentisch, ich denke hier kann man sich mit dem einen oder anderen Charakter sehr gut identifizieren. Einen Lieblingscharakter habe ich eigentlich nicht, doch Luzifers Einstellung hier und sein Weg haben ihn mir ans Herz wachsen lassen❤️. Zusammenfassend hat mich das Buch absolut überzeugt🥳. Eine Wundertüte die es in sich hat, wer also nach einem Buch sucht, mit einer perfekten Mischung aus Humor und Tiefgang, kommt bei diesem auf seine vollen Kosten! Eigentlich lese ich Bücher nur einmal, mit Ausnahmen natürlich, eine davon ist dieses Werk😍! Mehr davon!

💛💛💛💛💛 In „Luzifers Burnout“ von Alex Flach ist Luzifer erschöpft vom Zustand der Hölle, die sich längst in einen bürokratischen Mikrokosmos verwandelt hat. Um Abstand zu gewinnen, beschließt er, ein Sabbatical auf der Erde einzulegen und dort inkognito unter den Menschen zu leben, ganz ohne Macht und ohne Handy. Sein Rückzug bleibt im Himmel nicht unbemerkt, denn schnell zeigt sich, dass die Menschen auch ohne teuflischen Einfluss verdorben genug sind. Dadurch stellt sich die Frage, ob es den Teufel überhaupt noch braucht. Zwischen himmlischer Beunruhigung und irdischem Chaos steht am Ende sogar das Jüngste Gericht im Raum. Beim Lesen habe ich anfangs etwas gebraucht, um in den Schreibstil hineinzukommen, aber sobald ich drin war, war es ein innerliches Blumenpflücken. Der Humor, mit dem Alex Flach biblische Motive aufgreift und theologische Fragen ironisch in Frage stellt, hat mich sofort gepackt. Mehrmals musste ich beim Lesen laut lachen, und einige Passagen waren so pointiert, dass ich sie direkt meinen Mitmenschen vorlesen musste. Besonders gut gefällt mir, dass die Figuren selbst eine kritische Auseinandersetzung mit Theologie anstoßen, denn warum wird alles ständig überarbeitet, nur die Bibel nicht? Für mich ist der Roman damit nicht nur eine herrlich witzige Satire, sondern auch eine kluge Einladung, über Moral, Macht und Glaubensvorstellungen neu nachzudenken.

Der Teufel hat keine Lobby. Seine Fürsprecher wie Satanist*innen sind zurecht negativ behaftet und werden gerne mit geopferten Hühnern in Verbindung gebracht. Unappetitlich und unschön, warum also sollte man dem “Fürst der Finsternis”, wie er im Lauf der Menschheitsgeschichte gerne genannt wurde, auch nur einen positiven Gedanken entgegenbringen? Er ist schließlich das Böse in Person. Der Schweizer Autor Alex Flach hat einen erfrischend anderen Ansatz gewählt, um sich literarisch mit dem personifizierten Übel auseinanderzusetzen. Er lässt ihn in “Luzifers Burnout” nicht nur in der humanen Gestalt eines relativ attraktiven vierzigjährigen Mannes auftreten, sondern er lässt ihn auch an einem allzu menschlichen Problem unserer kapitalistischen Leistungsgesellschaft leiden: Burnout. Der Teufel heißt bei Flach ganz klassisch: Luzifer, der gefallene, von Gott einst geliebte, aber aufgrund von Fehlverhaltens aus dem Himmel verstoßene Engel. Weil Gott irgendwie doch noch an ihm hängt, hat er Luzifer den Posten des Höllenchefs überlassen. Er ist der Herr über diejenigen, die sich im Leben nicht gut benommen haben und nun ein Daseins der ewigen Langeweile und Eintönigkeit in einem stadtähnlichen, betongrauen Ort zu fristen, an dem Busse ohne Sitzplätze stets überbelegt sind und an dem es das ganze Jahr lang November ist. Zum Glück hat er seinen besten Freund Samael, ebenfalls ein ehemaliger Engel, der zum Dämon abgestiegen ist. Doch selbst er und Samaels Frau Lilith können Luzifer in letzter Zeit nicht mehr aufheitern. Luzifer gesteht ihm schließlich, dass er depressive Gedanken hat und seit sechs Monaten keinen Menschen mehr in teuflische Versuchung geführt hat. Der Teufel “underperformed”, hält die Geschäftsziele nicht ein, sabotiert die eigene Firma. Was tun? Ihm kann nur eins helfen: ein Sabbatical, eine Auszeit - und zwar auf der Erde, bei den Sterblichen. Denn der Tod ist nicht für die Ewigen. Natürlich bleibt es sowohl “oben” als auch “unten” nicht unbemerkt, wenn der Geschäftsführer eines derart wichtigen und erfolgreichen Unternehmens wie der Hölle sich einfach für eine unbestimmte Zeit verzieht, so nach dem Kerkeling-Motto: “Ich bin dann mal weg.” Im Zuge dessen kommen dann plötzlich die nicht ganz so schönen Seiten der vermeintlich Guten, der Himmlischen, zum Vorschein. Und als sich dann zwischen der schönen, ehrgeizigen und einzigen Erzengelin Ayla und dem Höllenvorsteher auch noch eine Liebesgeschichte abzeichnet, geht es plötzlich - ganz menschlich - drunter und drüber. Das Buch klingt auf den ersten Blick relativ humorig und das ist es an vielen Stellen auch. Dennoch werden auch ernste Themenkomplexe verhandelt. Allen voran ist das der massenhafte Missbrauch von Kindern durch katholische Priester. Gott höchstpersönlich prangert im Rahmen des “Jüngsten Gerichts” diese Grausamkeit an, er hat deren Beendigung zur “Chefsache” erklärt und wir können alle nur hoffen, dass auch der echte seinem literarischen Vorbild Folge leisten wird. Überhaupt Gott - er ist schon eine Type. Raucht Zigarren und spielt Golf mit MEGA (Make Eternity Great Again)-Cap, um sich über Trump lustig zu machen. Moralisch ist er, also Gott, aber selbstverständlich einwandfrei und überdies Feminist - was auch sonst, er ist ja schließlich der Allmächtige! Über dieses Buch könnte man noch viel mehr schreiben. Dass es viel in Clubs spielt, zum Beispiel, weil der Autor wohl selbst einmal einen (oder mehrere) Nachtclubs besessen hat. Dass der Erzengel Michael ein aufgeblasener Angeber zu sein scheint und dass das ziemlich witzig ist. Aber im Grunde solltet ihr das Buch selbst lesen, wenn ihr Humor habt und nicht gleich dort Blasphemie schreit, wo es sich doch nur um künstlerische Ideenfreiheit handelt. Alex Flach hat in “Luzifers Burnout” mit sehr viel erzählerischer Leichtigkeit theologisches Wissen und philosophische Klugheit in eine göttlich-teuflische Komödie gepackt, die ihresgleichen sucht. Ein kluger, witziger und origineller Roman!

„Die Menschen sind ohne Teufel genauso verdorben wie mit ihm.“
Nachdem der Teufel Burnout hat und sich ein Sabbatical erlaubt, stellt sich heraus, dass die Menschen auch ohne sein Zutun böse sind. Sie sind eben ein Abbild von Gott. Die Story hatte unglaublich viel Potenzial, ich wurde aber sehr enttäuscht. Total langweilig niedergeschrieben, keine spannende Storyline und Luzifer ist ein stinknormaler Typ, der rein gar nichts Böses an sich hat.

Was passiert wenn der Teufel streikt? In "Luzifers Burnout" von Alex Flach gibt es einen Einblick 😈🤭 Meine Kurzmeinung (um Spoiler zu vermeiden) Ein gelungenes Debüt 👏🏻 Die Geschichte ist witzig, leicht zu lesen und hat trotzdem Tiefgang. Mit einer ordentlichen Prise Humor zeigt das Buch, was passiert wenn selbst der Teufel mal genug hat. Dabei stellt es spannende Fragen über Gut und Böse. Ohne schwer oder belehrend zu wirken. Die Handlung ist flott und immer wieder überraschend. Ideal für alle, die eine lockere Geschichte mit ein bisschen Nachdenken mögen. Und ist das Cover nicht der Hammer 😍 Von mir eine Leseempfehlung Bin schon auf den zweiten Band gespannt 😈

Ein Buch über Gut und Böse aus einem ganz neuen Blickwinkel betrachtet.
Es ist eine wirklich gelungene Geschichte über einen modernen Himmel und eine moderne Hölle, die mit alltäglichen Problemen und Sorgen zu kämpfen haben. Sie zeigt aber auch, dass Geschichten von den Siegern geschrieben werden. Was wäre aber, wenn alles ganz anders war? Noch spannender ist die Frage, was passiert, wenn Luzifer eines Tages genug hat. Es war spannend, die biblischen Figuren einmal aus einer anderen Perspektive kennenzulernen. Ich mochte viele Figuren, aber vor allem Ayla und Samael. Auch Lilith habe ich sofort ins Herz geschlossen, auch wenn ich gerne mehr über sie erfahren hätte.
Luzifers Burnout - Alex Flach
»𝙶𝚎𝚑𝚜𝚝 𝚍𝚞 𝚗𝚒𝚌𝚑𝚝 𝚖𝚒𝚝 𝚍𝚎𝚛 𝚉𝚎𝚒𝚝, 𝚐𝚎𝚑𝚜𝚝 𝚍𝚞 𝚖𝚒𝚝 𝚍𝚎𝚛 𝚉𝚎𝚒𝚝.« [𝗧𝗿𝗼𝗽𝗲𝘀:] 🔥-Hell 🌫-Heaven 👤-Burnout/Existenzielle Krise 👥️-Devil & God 🤭-Humor 🌫-Chaos in Heaven, (with the Devil) 👥️-Friends 𝚉𝚞𝚖 𝙱𝚞𝚌𝚑/𝙼𝚎𝚒𝚗 𝙵𝚊𝚣𝚒𝚝: Wir treffen in der Geschichte auf Luzifer. Aber Luzi reicht’s: Die Menschen sind auch ohne seine Hilfe verdorben genug. Also nimmt er sich ein Sabbatical auf der Erde. Wir begleiten ihn auf einer Reise voller Humor, Mitgefühl und nachdenklicher Momente. Ich wollte dieses Buch unbedingt lesen und was soll ich sagen? 🤭 Ich wurde definitiv nicht enttäuscht. Den Humor von Luzi mag ich ja total gerne. Es ist witzig, sarkastisch und einfach unterhaltsam. Auch Alex’s Schreibstil konnte mich überzeugen: flüssig und leicht zu lesen. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Was mir auch gefallen hat: Das Buch bringt einen zum Nachdenken, über das Leben und darüber, dass auch kleine Dinge oder Gesten etwas Wundervolles sein können. Ich mag die Geschichte echt sehr, definitiv ein Highlight für mich. 𝙵𝚊𝚣𝚒𝚝: Man nehme eine Prise Satire, Humor und einen Hauch von Emotionen und Liebe, & raus kommt dieses Buch! Einfach eine tolle, wundervolle Geschichte. Luzi, ich kann Band 2 kaum erwarten! 🤭 Klappentext: Luzifer reicht's die Menschen sind verdorben genug, ganz ohne seine Hilfe. Also nimmt er sich ein Sabbatical auf der Erde. Ohne Macht, ohne Handy, nur er und das Chaos des menschlichen Lebens. Kaum ist er verschwunden, sorgt sein Rückzug im Himmel für Aufsehen. Was passiert, wenn der Teufel ausfällt? Eine temporeiche, clevere Geschichte über Erschöpfung, das Gute und das Schlechte, die Liebe und die Frage: Wer ist hier eigentlich der Böse? Witzig, tiefgründig und voller überraschender Wendungen. Ideal für Leser, die smarte Unterhaltung mit einem Schuss Philosophie lieben.

Der Klappentext klang vielversprechend und witzig. Leider konnte mich dann das Buch nicht abholen, auch in der zweiten Hälfte nicht. Die Geschichte erinnert mich gleich an die Serie Luzifer, gemischt mit ein paar Inputs der biblischen Geschichte und andere historische Ereignisse. Mit dem Schreibstil wurde ich auch nicht warm aus diversen Gründen. Mir fehlte auch die Spannungslinie. Es blieb monoton bis kurz zum Ende hin, wo noch etwas Emotion intergriert werden sollte. Beispielsweise war da plötzlich von Liebe der Rede, obwohl da nie wirklich was von Liebe aufgebaut wurde, nur Kommentare über den ach so tollen Techtelmechtel. Nicht mal mein Ex hat mich so kalt gelassen. Auch diese tiefgründigen Themen, die viele bewunderten, waren eher kurz angeschnitten als vertieft. Da hätte man mehr rausholen können. Fazit: Es war zwischendurch witzig, aber das hat nicht gereicht mich zu überzeugen. Zudem empfand ich es eher als ein Shortcut der Serie Luzifer und ein paar (biblischen) Fakten mit einem breiten Wortschatz verknüpft.
Wenn die Menschen ohne Zutun des Teufels genauso verdorben sind wie mit seinen Verführungen, dann treibt es Luzifer in eine tiefe Sinnkrise und den Himmel in ein Dilemma, welches zum Jüngsten Gericht führen könnte. Alex Flach wirft in seinem durchaus gelungenem Debütroman einen satirischen und tiefgründigen Blick auf unsere Gesellschaft, sowie auf die Bedeutung und die Rolle der Religion, schlägt hierbei aber sehr versöhnliche Töne an, was umso mehr unterstreicht, dass eben nicht alles schwarz oder weiß, gut oder böse ist.
Gott als CEO, der Teufel im Urlaub – charmant und unterhaltsam
Luzifer hat genug – die Menschen kriegen das mit der Sünde auch ganz gut alleine hin. Also legt er seine Macht ab, schmeißt den Job als Höllenchef hin und mischt sich als ganz normaler Typ unter die Erdlinge. Klar, dass im Himmel Panik ausbricht, wenn der Teufel plötzlich Urlaub macht – und der göttliche CEO weiß nicht so recht, was er davon halten soll. Klingt genial, oder? Genau mein Humor, genau mein Thema – dachte ich zumindest. Leider blieb das Buch etwas hinter meinen Erwartungen zurück. Weder besonders witzig noch tiefgründig, eher klischeehaft und überraschend seicht. Auch sprachlich kam für mich wenig Schwung auf, und selbst nach der Hälfte wartete ich noch auf den Moment, in dem endlich etwas passiert. Trotzdem: Ein paar Aha-Momente über die Dynamik zwischen Gott und Teufel waren drin, und gegen Ende wurde’s sogar ein bisschen emotional. Insgesamt aber eher lauwarm statt höllisch gut. 3,5 Sterne – solide, aber kein Feuerwerk. 🔥⭐️⭐️⭐️✨

witzig, tiefgründig und voller überraschender Wendungen.
[ᵁⁿᵇᵉᶻᵃʰˡᵗᵉ ᵂᵉʳᵇᵘⁿᵍ ᴿᵉᶻⁱ⁻ᴱˣᵉᵐᵖˡᵃʳ] Rezension zu Luzifers Burnout von Alex Flach aus dem Thgutverlag 𝗧𝗿𝗼𝗽𝗲𝘀 😈➡️🧍 Devil Living Among Humans 😈⭐ Villain Protagonist 🧠💥 Burnout / Existential Crisis ❓⚖️ Moral Grey Area 😇📉 Heaven in Chaos (Without the Devil) 🔍✨ Self-Discovery Journey 𝗞𝗹𝗮𝗽𝗽𝗲𝗻𝘁𝗲𝘅𝘁 Luzifer reicht’s – die Menschen sind verdorben genug, ganz ohne seine Hilfe. Also nimmt er sich ein Sabbatical auf der Erde. Ohne Macht, ohne Handy, nur er und das Chaos des menschlichen Lebens. Kaum ist er verschwunden, sorgt sein Rückzug im Himmel für Aufsehen. Was passiert, wenn der Teufel ausfällt? Eine temporeiche, clevere Geschichte über Erschöpfung, das Gute und das Schlechte, die Liebe und die Frage: Wer ist hier eigentlich der Böse? 𝗠𝗲𝗶𝗻 𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁 Der Schweizer Autor Alex Flach hat einen Ansatz gewählt, der sich erfrischend mit realen Problemen der Welt auseinandersetzt, wie zum Beispiel dem massenhaften Missbrauch von Kindern, unter anderem auch durch katholische Priester, Gott höchstpersönlich verabscheut im Rahmen des "Jüngsten Gerichts" diese Grausamkeitden. Auch nimmt er Trump auf die Schippe mit der MEGA Cap (Make Eternity Great Again). Alex Flach lässt Luzi 😈 nicht nur in menschlicher Gestalt auftreten, sondern verpasst ihm obendrein ein allzu menschliches Problem unserer leistungsorientierten Gesellschaft, nämlich Burnout. Das Buch ist nicht nur voll mit ernsten Themen, sondern hat obendrein grossartigen Humor, der quasi für ein Comic Relief sorgt, was aber absolut nichts mit Blasphemie zu tun hat. Ich finde das Buch auch überhaupt nicht despektierlich. Alex Flach erzählt mit «Luzifers Burnout» mit einer Leichtigkeit theologisches und philosophisches Wissen, verpackt in eine teuflisch gute Komödie. Alles in allem witzig, tiefgründig und voller überraschender Wendungen. Ideal für Leser, die smarte Unterhaltung mit einem Schuss Philosophie lieben. 𝓧𝓞𝓧𝓞 𝓮𝓾𝓻𝓮 𝓡𝓪𝓱𝓮𝓵’𝓼 𝓑𝓸𝓸𝓴𝓑𝓾𝓻𝓻𝓸𝔀
Teuflisch anders
Inhalt: Luzifer ist erschöpft. Er ist seinen Job in der Hölle leid und steht kurz vorm Burnout. Alles ist grau in grau, jeder Tag birgt nur das gleiche für den Chef der Hölle. Also beschließt er, sich eine Auszeit zu nehmen. Und zwar bei den Menschen... Meinung: Ich bin ein großer Fan der Serie Luzifer und finde Geschichten über Engel und Teufel generell sehr faszinierend. Daher hat mich dieses Buch direkt neugierig gemacht. Mit der Serie Luzifer hat die Geschichte allerdings nicht viel gemeinsam, was aber auch gut so ist. Schließlich will man etwas neues lesen. 🥰 Alex Flach hat einen Debütroman mit interessanten Ideen und viel biblischen Know-How geschrieben. Gleichzeitig verbindet er die alten Mythen mit modernen Ansätzen. Gott ist der CEO, die Hölle wurde modernisiert. Sie ist nicht mehr das Höllenfeuer, sondern eine ganz andere Art von grauer Hölle. 🤭 Außerdem wird Gott als sehr fortschrittlich dargestellt, der das Zölibat als kompletten Blödsinn betitelt und dafür ist, dass seine vor 2000 Jahren nieder geschriebenen Worte endlich mal in der Gegenwart ankommen sollen. Es gab so einige Situationen die mir ein Schmunzeln entlockt haben. Gewünscht hätte ich mir allerdings, dass noch mehr Spannung im Buch aufgekommen wäre. Der Schreibstil ist oft recht einfach (kurze einfache Sätze) gehalten, trotz interessanten Inhalt. Das hat für mich den Lesespaß teilweise etwas getrübt. Ich weiß nicht genau, wie ich es richtig beschreiben soll. 😅 Alles in allem ist es ein gelungener Debütroman, den ich vor allem denjenigen empfehle, die diese Thematik mögen und offen sind für neue (biblische) Denkanstöße. Fazit: 4/5 Sternen
Mein Lesehighlight 2025
Alex Flach schafft es, in seiner Geschichte ernste Themen wie zwischenmenschliche Beziehungen, Burnout und Identitätskrisen aufzugreifen – und sie gleichzeitig mit so viel Witz zu erzählen, dass ich beim Lesen immer wieder lachen musste. Stell dir nur mal vor: Luzifer höchstpersönlich gönnt sich ein Sabbatical auf der Erde… Klingt verrückt? Ist es auch – und genau das macht den Charme aus. Für mich die perfekte Mischung aus Tiefgang & Humor – so etwas bräuchte ich definitiv öfter. Fazit: Ein Buch, das nachhallt, gleichzeitig aber herrlich unterhält. Von mir eine ganz klare Empfehlung!
Characteristics
2 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Book Information
Author Description
Alex Flach, geboren 1971 in Zürich und aufgewachsen in Glarus, ist auch unter dem Namen «Mr. Nightlife» bekannt. Als Kenner der Schweizer Clubkultur und der elektronischen Musikszene betreut er die Medienarbeit führender Clubs in der Deutschschweiz. Heute lebt und arbeitet er in Zürich als Kolumnist und PR-Berater.
Posts
Zuletzt habe ich Luzifers Burnout von Alex Flach gelesen - seinen ersten Roman. Ich habe zwischen 3 und 4 Sternen geschwankt, mich aber am Ende für 4 entschieden, da ich es für ein gelungenes Debüt halte. Schon das Cover ist ein echter Hingucker und hat sofort neugierig gemacht. Der Einstieg war richtig cool und hat mich direkt abgeholt. Besonders gefallen hat mir der flüssige und leichte Schreibstil, durch den man schnell in die Geschichte hineinkommt. Die Handlung wirkt stellenweise realitätsnah und dadurch greifbar. Die Idee vom Teufel, der aus der Hölle in die Welt will, ist allerdings bereits aus vielen Büchern und Filmen bekannt. Trotzdem hat Alex Flach das Thema unterhaltsam umgesetzt, ein gutes Buch für zwischendurch. Meine Bewertung: ⭐️⭐️⭐️⭐️ Klappentext: Luzifer reicht's - die Menschen sind verdorben genug, ganz ohne seine Hilfe. Also nimmt er sich ein Sabbatical auf der Erde. Ohne Macht, ohne Handy, nur er und das Chaos des menschlichen Lebens. Kaum ist er verschwunden, sorgt sein Rückzug im Himmel für Aufsehen. Was passiert, wenn der Teufel ausfällt? #alexflach #luzifersburnout #roman #debütroman #rezension #unterhaltsam #buchempfehlung #bookstagram

Humor pur!
Ich habe das Buch eigentlich nur wegen dem Titel und dem Cover gekauft. Dementsprechend lag es ziemlich lange auf meinem SuB. Zusammenfassend kann ich sagen: lest dieses Buch! Ich habe selten so gelacht und das schon auf den ersten 30 Seiten. Luzifer hat sein monotones Leben in der Hölle satt. Nach der grossen Modernisierung der Hölle ist nichts mehr wie es einmal war. Keine brennenden Höllen-Landschaften und keine angstverzerrten Schreie der Gequälten mehr. Nur noch ein einfälltiges Erwachsenenleben mit einem unerfüllenden Job, hasserfüllten Beziehungen und undankbaren Teenagern (gespielt von den Dämonen), erwarten die verstobenen Seelen. Allein wie diese Modernisierung beschrieben wurde liess mich auflachen. Auch der Himmel wurde moderner. Gebote zeitlich angepasst und die Bibel umgeschrieben. Leider wurde den Menschen dies nicht mitgeteilt. Denn Gott will nicht zu ihnen sprechen. Und so kommt es, dass es in der Hölle einen Anstieg an administrativer Arbeit gab. Durch das gesamte Buch hinweg zieht sich ein super Humor, der Wortspiele und Sprüche drin hat, die einen immer wieder aulachen lassen. Von Gott, der sich über die alten, weissen Katholiken mit ihrem Zöllibat aufregt, bis hin zum Erzengel Michael, der wegem seiner Frauenfeindlichkeit von Gott zurecht gewiesen wurde. Für mich war das Buch eine gute Abwechslung zwischen all den Romance-Büchern. Und das Cover macht sich super im Bücherregal.😇
"Luzifer reicht's - die Menschen sind verdorben genug, ganz ohne seine Hilfe."
Luzifer fühlt sich ausgebrannt, schlichtweg hat er keinen Bock mehr. Da die Menschen aus eigener Kraft böse sind, auch wenn er sie nicht zu bösen Taten verleitet, beschließt er, sich diesen unnötigen Stress zu ersparen. Um seinem Burnout entgegenzuwirken, teilt Luzifer seinem Freund Samuel mit, dass er sich eine Auszeit in der Menschenwelt zu "gönnt". Unter dem Decknamen Killian taucht Luzifer in die Welt der Sterblichen ein. Was folgt, ist eine außerordentlich aufregende Zeit: ausgelassene Partys, beginnende Freundschaften und Momente von Trauer und Rührung. Dabei entdeckt er ungeahnt viel Empathie in sich und lernt das Erdenreich und sich selbst von einer völlig neuen Seite kennen. "Wer gut und böse noch immer für einfache Kategorien hält, wird hier eines Besseren belehrt." Die Zeit auf der Erde verändert sich abrupt als plötzlich die Erzengelin Ayla aus dem Himmelreich auftaucht. Sie bringt nicht nur die Welt, sondern auch insbesondere Luzifers Leben völlig unerwartet und nachhaltig durcheinander. Dieses Buch ist eine spannende und andersartige Geschichte, wie ich bisher vergleichbar noch nicht gelesen habe. Eine Kombination aus cleverem Humor, tiefgründigen Momenten und Begegnungen, mit einigen überraschenden Wendungen, unterhält das Buch ungemein. Es war unvermeidlich, sicherlich auch nicht gewollt, ich allerdings war machtlos und habe des öfteren die optische Assoziation mit der Serie 'Lucifer' verbunden 🤭 Jedenfalls hat "mein" Luzifer so ausgesehen 😅 Teuflisch gut 😈 Ein glorreicher Debütroman, mit Hoffnung auf eine Fortsetzung 😊

Gesellschaftssatire mit jeder Menge schwarzem Humor!
. Bist du auf der Suche nach einem Buch, das weit mehr zwischen seinen Seiten verbirgt, als sein Titel zunächst erahnen lässt? Nach einer Geschichte, die dich unvorbereitet trifft mit überwältigenden Emotionen, rabenschwarzem Humor in seiner reinsten Form und einer schonungslosen, scharfzüngigen Gesellschaftskritik? Dann wage den Blick in „Luzifers Burnout“! Ein Werk, das überrascht, erschüttert und zugleich auf verstörend schöne Weise unterhält. 5/5 ⭐️ . Aber was erwartet dich genau… Luzifer; Sinnbild des Bösen, Fürst der Finsternis und Meister der Versuchung, erkennt eines Tages mit beinahe nüchterner Ernüchterung, dass die Menschen des Teufels Beistand längst nicht mehr bedürfen, um Grausamkeit und Abgründe hervorzubringen. Und während die Welt sich auch ohne sein Zutun erstaunlich zuverlässig ins Verderben stürzt, spürt er selbst eine seltsame Müdigkeit in sich wachsen. Die Jahrhunderte der Verführung, die Ewigkeiten der Folter und des höllischen Pflichtprogramms haben ihre Spuren hinterlassen. So reift in ihm ein unerhörter Gedanke: Vielleicht ist es an der Zeit sich mal eine Auszeit zu gönnen… . In Luzifers Burnout folgen wir Luzifer durch die Wirrnisse dieser Geschichte und doch ist er nicht der einzige Erzähler, der uns begegnet. Es gibt Stimmen in diesem Roman, die man nicht nur kennenlernt, sondern ins Herz schließt. Welche das sind, lasse ich mit einem vielsagenden Lächeln im Raum stehen. 😎 Flachs Figuren sind mit bemerkenswerter Sorgfalt ausgearbeitet, vielschichtig, widersprüchlich, lebendig. Besonders die Protagonisten bestechen durch Tiefe und Kontur. Frauen wie Männer erhalten Raum, Ecken und Kanten, Schwächen und Stärke… sie wirken nicht erdacht, sondern gelebt! . Die Handlung entfaltet sich erfrischend, mitreißend und von einer Leichtigkeit getragen, die trügerisch ist, denn unter dem funkelnden, rabenschwarzen Humor brodelt eine kluge, fein gesponnene Gesellschaftskritik. Es ist eine Satire, die nicht laut verkünden muss, dass sie eine ist! Sie flüstert und trifft dabei umso präziser. . Durch Flachs eindringliche Darstellung von Dämonen und Engeln erscheinen diese erstaunlich menschlich. Ihre Konflikte, ihre Zweifel, ihre Erschöpfung lassen sich mühelos in unsere Wirklichkeit übertragen. Die Geschichte von Identitätskrise, Burnout, Depression und unerbittlichen Erwartungshaltungen könnte ebenso gut in den Fluren eines internationalen Konzerns spielen, wie in den Sphären des Jenseits. . Gleichzeitig wagt der Roman eine kritische Auseinandersetzung mit Religion! Scharf, aber nie respektlos, hinterfragend, doch nicht blasphemisch. . Und über allem schwebt die eine, alles entscheidende Frage: Was ist gut? Was ist böse? Gibt es eine klare Grenze oder verläuft sie vielleicht mitten durch uns selbst? Auch lange nach der letzten Seite hallt diese Frage nach. Man ertappt sich dabei, Antworten zu suchen und vielleicht die Perspektive zu wechseln. . Würde ich nach dieser Lektüre die Seiten tauschen? Vielleicht. Und womöglich wäre ich gar keine so schlechte Dämonin… 😎 . Vor allem bei diesem fulminanten, von mir sehnsüchtig erwarteten Ende. . Alles in allem ist dieser Roman eine leise, aber treffsichere Gesellschaftssatire, klug komponiert und voller Biss. Eine Geschichte, die ich dir wärmstens ans Herz lege, vorausgesetzt, du bist bereit, dich zumindest gedanklich auf die „böse“ Seite zu schlagen. 😘

Wenn selbst der Teufel nicht mehr kann!
Das Cover und der Titel haben mich total angesprochen, da wusste ich sofort: Dieses Buch will ich unbedingt lesen! Ein enorm gelungener Eyecatcher, der es in sich hat💥! Beim Lesen, Seite um Seite, wurde mir schnell klar, dass ich hier ein Lesehighlight in den Händen halte. Alex hat eine wunderbare Geschichte erschaffen, die mich auch immer wieder zum Lachen gebracht hat. Wie komisch ist nur der Gedanke das Luzifer auf der Erde mal kurz ein Sabbatical einlegt und Gott als CEO bezeichnet wird😂? Der Schreibstil ist für mich eine Explosion an Ausdruckskraft, Humor und sehr raffinierten Wortspielen. Inhaltlich kommen hier grosse Themen auf wie Burnout, Identitätskrise und vor allem unser Umgang mit zwischenmenschlichen Beziehungen. Ebenso stellt sich die Frage: Wer ist hier eigentlich der Böse? Mit grossartigem Witz aber auch mit philosophischer Tiefe, spiegelt Alex unsere Gesellschaft wider. An einigen Stellen im Buch, habe ich selber über mein Handeln und meine Einstellung nachgedacht. Die Haupt- wie auch Nebenfiguren sind sehr komplex, tiefgründig und besonders authentisch, ich denke hier kann man sich mit dem einen oder anderen Charakter sehr gut identifizieren. Einen Lieblingscharakter habe ich eigentlich nicht, doch Luzifers Einstellung hier und sein Weg haben ihn mir ans Herz wachsen lassen❤️. Zusammenfassend hat mich das Buch absolut überzeugt🥳. Eine Wundertüte die es in sich hat, wer also nach einem Buch sucht, mit einer perfekten Mischung aus Humor und Tiefgang, kommt bei diesem auf seine vollen Kosten! Eigentlich lese ich Bücher nur einmal, mit Ausnahmen natürlich, eine davon ist dieses Werk😍! Mehr davon!

💛💛💛💛💛 In „Luzifers Burnout“ von Alex Flach ist Luzifer erschöpft vom Zustand der Hölle, die sich längst in einen bürokratischen Mikrokosmos verwandelt hat. Um Abstand zu gewinnen, beschließt er, ein Sabbatical auf der Erde einzulegen und dort inkognito unter den Menschen zu leben, ganz ohne Macht und ohne Handy. Sein Rückzug bleibt im Himmel nicht unbemerkt, denn schnell zeigt sich, dass die Menschen auch ohne teuflischen Einfluss verdorben genug sind. Dadurch stellt sich die Frage, ob es den Teufel überhaupt noch braucht. Zwischen himmlischer Beunruhigung und irdischem Chaos steht am Ende sogar das Jüngste Gericht im Raum. Beim Lesen habe ich anfangs etwas gebraucht, um in den Schreibstil hineinzukommen, aber sobald ich drin war, war es ein innerliches Blumenpflücken. Der Humor, mit dem Alex Flach biblische Motive aufgreift und theologische Fragen ironisch in Frage stellt, hat mich sofort gepackt. Mehrmals musste ich beim Lesen laut lachen, und einige Passagen waren so pointiert, dass ich sie direkt meinen Mitmenschen vorlesen musste. Besonders gut gefällt mir, dass die Figuren selbst eine kritische Auseinandersetzung mit Theologie anstoßen, denn warum wird alles ständig überarbeitet, nur die Bibel nicht? Für mich ist der Roman damit nicht nur eine herrlich witzige Satire, sondern auch eine kluge Einladung, über Moral, Macht und Glaubensvorstellungen neu nachzudenken.

Der Teufel hat keine Lobby. Seine Fürsprecher wie Satanist*innen sind zurecht negativ behaftet und werden gerne mit geopferten Hühnern in Verbindung gebracht. Unappetitlich und unschön, warum also sollte man dem “Fürst der Finsternis”, wie er im Lauf der Menschheitsgeschichte gerne genannt wurde, auch nur einen positiven Gedanken entgegenbringen? Er ist schließlich das Böse in Person. Der Schweizer Autor Alex Flach hat einen erfrischend anderen Ansatz gewählt, um sich literarisch mit dem personifizierten Übel auseinanderzusetzen. Er lässt ihn in “Luzifers Burnout” nicht nur in der humanen Gestalt eines relativ attraktiven vierzigjährigen Mannes auftreten, sondern er lässt ihn auch an einem allzu menschlichen Problem unserer kapitalistischen Leistungsgesellschaft leiden: Burnout. Der Teufel heißt bei Flach ganz klassisch: Luzifer, der gefallene, von Gott einst geliebte, aber aufgrund von Fehlverhaltens aus dem Himmel verstoßene Engel. Weil Gott irgendwie doch noch an ihm hängt, hat er Luzifer den Posten des Höllenchefs überlassen. Er ist der Herr über diejenigen, die sich im Leben nicht gut benommen haben und nun ein Daseins der ewigen Langeweile und Eintönigkeit in einem stadtähnlichen, betongrauen Ort zu fristen, an dem Busse ohne Sitzplätze stets überbelegt sind und an dem es das ganze Jahr lang November ist. Zum Glück hat er seinen besten Freund Samael, ebenfalls ein ehemaliger Engel, der zum Dämon abgestiegen ist. Doch selbst er und Samaels Frau Lilith können Luzifer in letzter Zeit nicht mehr aufheitern. Luzifer gesteht ihm schließlich, dass er depressive Gedanken hat und seit sechs Monaten keinen Menschen mehr in teuflische Versuchung geführt hat. Der Teufel “underperformed”, hält die Geschäftsziele nicht ein, sabotiert die eigene Firma. Was tun? Ihm kann nur eins helfen: ein Sabbatical, eine Auszeit - und zwar auf der Erde, bei den Sterblichen. Denn der Tod ist nicht für die Ewigen. Natürlich bleibt es sowohl “oben” als auch “unten” nicht unbemerkt, wenn der Geschäftsführer eines derart wichtigen und erfolgreichen Unternehmens wie der Hölle sich einfach für eine unbestimmte Zeit verzieht, so nach dem Kerkeling-Motto: “Ich bin dann mal weg.” Im Zuge dessen kommen dann plötzlich die nicht ganz so schönen Seiten der vermeintlich Guten, der Himmlischen, zum Vorschein. Und als sich dann zwischen der schönen, ehrgeizigen und einzigen Erzengelin Ayla und dem Höllenvorsteher auch noch eine Liebesgeschichte abzeichnet, geht es plötzlich - ganz menschlich - drunter und drüber. Das Buch klingt auf den ersten Blick relativ humorig und das ist es an vielen Stellen auch. Dennoch werden auch ernste Themenkomplexe verhandelt. Allen voran ist das der massenhafte Missbrauch von Kindern durch katholische Priester. Gott höchstpersönlich prangert im Rahmen des “Jüngsten Gerichts” diese Grausamkeit an, er hat deren Beendigung zur “Chefsache” erklärt und wir können alle nur hoffen, dass auch der echte seinem literarischen Vorbild Folge leisten wird. Überhaupt Gott - er ist schon eine Type. Raucht Zigarren und spielt Golf mit MEGA (Make Eternity Great Again)-Cap, um sich über Trump lustig zu machen. Moralisch ist er, also Gott, aber selbstverständlich einwandfrei und überdies Feminist - was auch sonst, er ist ja schließlich der Allmächtige! Über dieses Buch könnte man noch viel mehr schreiben. Dass es viel in Clubs spielt, zum Beispiel, weil der Autor wohl selbst einmal einen (oder mehrere) Nachtclubs besessen hat. Dass der Erzengel Michael ein aufgeblasener Angeber zu sein scheint und dass das ziemlich witzig ist. Aber im Grunde solltet ihr das Buch selbst lesen, wenn ihr Humor habt und nicht gleich dort Blasphemie schreit, wo es sich doch nur um künstlerische Ideenfreiheit handelt. Alex Flach hat in “Luzifers Burnout” mit sehr viel erzählerischer Leichtigkeit theologisches Wissen und philosophische Klugheit in eine göttlich-teuflische Komödie gepackt, die ihresgleichen sucht. Ein kluger, witziger und origineller Roman!

„Die Menschen sind ohne Teufel genauso verdorben wie mit ihm.“
Nachdem der Teufel Burnout hat und sich ein Sabbatical erlaubt, stellt sich heraus, dass die Menschen auch ohne sein Zutun böse sind. Sie sind eben ein Abbild von Gott. Die Story hatte unglaublich viel Potenzial, ich wurde aber sehr enttäuscht. Total langweilig niedergeschrieben, keine spannende Storyline und Luzifer ist ein stinknormaler Typ, der rein gar nichts Böses an sich hat.

Was passiert wenn der Teufel streikt? In "Luzifers Burnout" von Alex Flach gibt es einen Einblick 😈🤭 Meine Kurzmeinung (um Spoiler zu vermeiden) Ein gelungenes Debüt 👏🏻 Die Geschichte ist witzig, leicht zu lesen und hat trotzdem Tiefgang. Mit einer ordentlichen Prise Humor zeigt das Buch, was passiert wenn selbst der Teufel mal genug hat. Dabei stellt es spannende Fragen über Gut und Böse. Ohne schwer oder belehrend zu wirken. Die Handlung ist flott und immer wieder überraschend. Ideal für alle, die eine lockere Geschichte mit ein bisschen Nachdenken mögen. Und ist das Cover nicht der Hammer 😍 Von mir eine Leseempfehlung Bin schon auf den zweiten Band gespannt 😈

Ein Buch über Gut und Böse aus einem ganz neuen Blickwinkel betrachtet.
Es ist eine wirklich gelungene Geschichte über einen modernen Himmel und eine moderne Hölle, die mit alltäglichen Problemen und Sorgen zu kämpfen haben. Sie zeigt aber auch, dass Geschichten von den Siegern geschrieben werden. Was wäre aber, wenn alles ganz anders war? Noch spannender ist die Frage, was passiert, wenn Luzifer eines Tages genug hat. Es war spannend, die biblischen Figuren einmal aus einer anderen Perspektive kennenzulernen. Ich mochte viele Figuren, aber vor allem Ayla und Samael. Auch Lilith habe ich sofort ins Herz geschlossen, auch wenn ich gerne mehr über sie erfahren hätte.
Luzifers Burnout - Alex Flach
»𝙶𝚎𝚑𝚜𝚝 𝚍𝚞 𝚗𝚒𝚌𝚑𝚝 𝚖𝚒𝚝 𝚍𝚎𝚛 𝚉𝚎𝚒𝚝, 𝚐𝚎𝚑𝚜𝚝 𝚍𝚞 𝚖𝚒𝚝 𝚍𝚎𝚛 𝚉𝚎𝚒𝚝.« [𝗧𝗿𝗼𝗽𝗲𝘀:] 🔥-Hell 🌫-Heaven 👤-Burnout/Existenzielle Krise 👥️-Devil & God 🤭-Humor 🌫-Chaos in Heaven, (with the Devil) 👥️-Friends 𝚉𝚞𝚖 𝙱𝚞𝚌𝚑/𝙼𝚎𝚒𝚗 𝙵𝚊𝚣𝚒𝚝: Wir treffen in der Geschichte auf Luzifer. Aber Luzi reicht’s: Die Menschen sind auch ohne seine Hilfe verdorben genug. Also nimmt er sich ein Sabbatical auf der Erde. Wir begleiten ihn auf einer Reise voller Humor, Mitgefühl und nachdenklicher Momente. Ich wollte dieses Buch unbedingt lesen und was soll ich sagen? 🤭 Ich wurde definitiv nicht enttäuscht. Den Humor von Luzi mag ich ja total gerne. Es ist witzig, sarkastisch und einfach unterhaltsam. Auch Alex’s Schreibstil konnte mich überzeugen: flüssig und leicht zu lesen. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Was mir auch gefallen hat: Das Buch bringt einen zum Nachdenken, über das Leben und darüber, dass auch kleine Dinge oder Gesten etwas Wundervolles sein können. Ich mag die Geschichte echt sehr, definitiv ein Highlight für mich. 𝙵𝚊𝚣𝚒𝚝: Man nehme eine Prise Satire, Humor und einen Hauch von Emotionen und Liebe, & raus kommt dieses Buch! Einfach eine tolle, wundervolle Geschichte. Luzi, ich kann Band 2 kaum erwarten! 🤭 Klappentext: Luzifer reicht's die Menschen sind verdorben genug, ganz ohne seine Hilfe. Also nimmt er sich ein Sabbatical auf der Erde. Ohne Macht, ohne Handy, nur er und das Chaos des menschlichen Lebens. Kaum ist er verschwunden, sorgt sein Rückzug im Himmel für Aufsehen. Was passiert, wenn der Teufel ausfällt? Eine temporeiche, clevere Geschichte über Erschöpfung, das Gute und das Schlechte, die Liebe und die Frage: Wer ist hier eigentlich der Böse? Witzig, tiefgründig und voller überraschender Wendungen. Ideal für Leser, die smarte Unterhaltung mit einem Schuss Philosophie lieben.

Der Klappentext klang vielversprechend und witzig. Leider konnte mich dann das Buch nicht abholen, auch in der zweiten Hälfte nicht. Die Geschichte erinnert mich gleich an die Serie Luzifer, gemischt mit ein paar Inputs der biblischen Geschichte und andere historische Ereignisse. Mit dem Schreibstil wurde ich auch nicht warm aus diversen Gründen. Mir fehlte auch die Spannungslinie. Es blieb monoton bis kurz zum Ende hin, wo noch etwas Emotion intergriert werden sollte. Beispielsweise war da plötzlich von Liebe der Rede, obwohl da nie wirklich was von Liebe aufgebaut wurde, nur Kommentare über den ach so tollen Techtelmechtel. Nicht mal mein Ex hat mich so kalt gelassen. Auch diese tiefgründigen Themen, die viele bewunderten, waren eher kurz angeschnitten als vertieft. Da hätte man mehr rausholen können. Fazit: Es war zwischendurch witzig, aber das hat nicht gereicht mich zu überzeugen. Zudem empfand ich es eher als ein Shortcut der Serie Luzifer und ein paar (biblischen) Fakten mit einem breiten Wortschatz verknüpft.
Wenn die Menschen ohne Zutun des Teufels genauso verdorben sind wie mit seinen Verführungen, dann treibt es Luzifer in eine tiefe Sinnkrise und den Himmel in ein Dilemma, welches zum Jüngsten Gericht führen könnte. Alex Flach wirft in seinem durchaus gelungenem Debütroman einen satirischen und tiefgründigen Blick auf unsere Gesellschaft, sowie auf die Bedeutung und die Rolle der Religion, schlägt hierbei aber sehr versöhnliche Töne an, was umso mehr unterstreicht, dass eben nicht alles schwarz oder weiß, gut oder böse ist.
Gott als CEO, der Teufel im Urlaub – charmant und unterhaltsam
Luzifer hat genug – die Menschen kriegen das mit der Sünde auch ganz gut alleine hin. Also legt er seine Macht ab, schmeißt den Job als Höllenchef hin und mischt sich als ganz normaler Typ unter die Erdlinge. Klar, dass im Himmel Panik ausbricht, wenn der Teufel plötzlich Urlaub macht – und der göttliche CEO weiß nicht so recht, was er davon halten soll. Klingt genial, oder? Genau mein Humor, genau mein Thema – dachte ich zumindest. Leider blieb das Buch etwas hinter meinen Erwartungen zurück. Weder besonders witzig noch tiefgründig, eher klischeehaft und überraschend seicht. Auch sprachlich kam für mich wenig Schwung auf, und selbst nach der Hälfte wartete ich noch auf den Moment, in dem endlich etwas passiert. Trotzdem: Ein paar Aha-Momente über die Dynamik zwischen Gott und Teufel waren drin, und gegen Ende wurde’s sogar ein bisschen emotional. Insgesamt aber eher lauwarm statt höllisch gut. 3,5 Sterne – solide, aber kein Feuerwerk. 🔥⭐️⭐️⭐️✨

witzig, tiefgründig und voller überraschender Wendungen.
[ᵁⁿᵇᵉᶻᵃʰˡᵗᵉ ᵂᵉʳᵇᵘⁿᵍ ᴿᵉᶻⁱ⁻ᴱˣᵉᵐᵖˡᵃʳ] Rezension zu Luzifers Burnout von Alex Flach aus dem Thgutverlag 𝗧𝗿𝗼𝗽𝗲𝘀 😈➡️🧍 Devil Living Among Humans 😈⭐ Villain Protagonist 🧠💥 Burnout / Existential Crisis ❓⚖️ Moral Grey Area 😇📉 Heaven in Chaos (Without the Devil) 🔍✨ Self-Discovery Journey 𝗞𝗹𝗮𝗽𝗽𝗲𝗻𝘁𝗲𝘅𝘁 Luzifer reicht’s – die Menschen sind verdorben genug, ganz ohne seine Hilfe. Also nimmt er sich ein Sabbatical auf der Erde. Ohne Macht, ohne Handy, nur er und das Chaos des menschlichen Lebens. Kaum ist er verschwunden, sorgt sein Rückzug im Himmel für Aufsehen. Was passiert, wenn der Teufel ausfällt? Eine temporeiche, clevere Geschichte über Erschöpfung, das Gute und das Schlechte, die Liebe und die Frage: Wer ist hier eigentlich der Böse? 𝗠𝗲𝗶𝗻 𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁 Der Schweizer Autor Alex Flach hat einen Ansatz gewählt, der sich erfrischend mit realen Problemen der Welt auseinandersetzt, wie zum Beispiel dem massenhaften Missbrauch von Kindern, unter anderem auch durch katholische Priester, Gott höchstpersönlich verabscheut im Rahmen des "Jüngsten Gerichts" diese Grausamkeitden. Auch nimmt er Trump auf die Schippe mit der MEGA Cap (Make Eternity Great Again). Alex Flach lässt Luzi 😈 nicht nur in menschlicher Gestalt auftreten, sondern verpasst ihm obendrein ein allzu menschliches Problem unserer leistungsorientierten Gesellschaft, nämlich Burnout. Das Buch ist nicht nur voll mit ernsten Themen, sondern hat obendrein grossartigen Humor, der quasi für ein Comic Relief sorgt, was aber absolut nichts mit Blasphemie zu tun hat. Ich finde das Buch auch überhaupt nicht despektierlich. Alex Flach erzählt mit «Luzifers Burnout» mit einer Leichtigkeit theologisches und philosophisches Wissen, verpackt in eine teuflisch gute Komödie. Alles in allem witzig, tiefgründig und voller überraschender Wendungen. Ideal für Leser, die smarte Unterhaltung mit einem Schuss Philosophie lieben. 𝓧𝓞𝓧𝓞 𝓮𝓾𝓻𝓮 𝓡𝓪𝓱𝓮𝓵’𝓼 𝓑𝓸𝓸𝓴𝓑𝓾𝓻𝓻𝓸𝔀
Teuflisch anders
Inhalt: Luzifer ist erschöpft. Er ist seinen Job in der Hölle leid und steht kurz vorm Burnout. Alles ist grau in grau, jeder Tag birgt nur das gleiche für den Chef der Hölle. Also beschließt er, sich eine Auszeit zu nehmen. Und zwar bei den Menschen... Meinung: Ich bin ein großer Fan der Serie Luzifer und finde Geschichten über Engel und Teufel generell sehr faszinierend. Daher hat mich dieses Buch direkt neugierig gemacht. Mit der Serie Luzifer hat die Geschichte allerdings nicht viel gemeinsam, was aber auch gut so ist. Schließlich will man etwas neues lesen. 🥰 Alex Flach hat einen Debütroman mit interessanten Ideen und viel biblischen Know-How geschrieben. Gleichzeitig verbindet er die alten Mythen mit modernen Ansätzen. Gott ist der CEO, die Hölle wurde modernisiert. Sie ist nicht mehr das Höllenfeuer, sondern eine ganz andere Art von grauer Hölle. 🤭 Außerdem wird Gott als sehr fortschrittlich dargestellt, der das Zölibat als kompletten Blödsinn betitelt und dafür ist, dass seine vor 2000 Jahren nieder geschriebenen Worte endlich mal in der Gegenwart ankommen sollen. Es gab so einige Situationen die mir ein Schmunzeln entlockt haben. Gewünscht hätte ich mir allerdings, dass noch mehr Spannung im Buch aufgekommen wäre. Der Schreibstil ist oft recht einfach (kurze einfache Sätze) gehalten, trotz interessanten Inhalt. Das hat für mich den Lesespaß teilweise etwas getrübt. Ich weiß nicht genau, wie ich es richtig beschreiben soll. 😅 Alles in allem ist es ein gelungener Debütroman, den ich vor allem denjenigen empfehle, die diese Thematik mögen und offen sind für neue (biblische) Denkanstöße. Fazit: 4/5 Sternen
Mein Lesehighlight 2025
Alex Flach schafft es, in seiner Geschichte ernste Themen wie zwischenmenschliche Beziehungen, Burnout und Identitätskrisen aufzugreifen – und sie gleichzeitig mit so viel Witz zu erzählen, dass ich beim Lesen immer wieder lachen musste. Stell dir nur mal vor: Luzifer höchstpersönlich gönnt sich ein Sabbatical auf der Erde… Klingt verrückt? Ist es auch – und genau das macht den Charme aus. Für mich die perfekte Mischung aus Tiefgang & Humor – so etwas bräuchte ich definitiv öfter. Fazit: Ein Buch, das nachhallt, gleichzeitig aber herrlich unterhält. Von mir eine ganz klare Empfehlung!

























