Blick ins Buch

Romane

Herr Katō spielt Familie

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Über das Buch

Die Tage dehnen sich, und zugleich schnurrt die Zeit zusammen. Die Uhr läuft ab, dabei könnte es gerade erst losgehen. Ob ein kleiner weißer Spitz daran etwas ändern würde? Den ehemaligen Kollegen hat er immer beneidet. Um den Ruhestand, das Motorrad und die neue Freiheit. Doch jetzt steht er selbst frisch verrentet auf den bemoosten Treppen vor seinem Haus und weiß nicht wohin. Eine Krawatte braucht er nicht mehr, zu Hause ist er im Weg, die Kinder sind längst ausgezogen. Ob die junge Frau, die er jüngst getroffen hat, ihm nur etwas vormacht, vermag er nicht zu sagen. Dennoch nimmt er ihren Vorschlag an, lässt sich von ihrer Agentur »Happy family« mal als Opa, mal als Exmann, und dann wieder als Vorgesetzter engagieren. Er spielt seine Rollen gut, und seine Frau bekommt von alledem nichts mit. Sie hat wieder angefangen zu tanzen … Ein nachdenkliches Buch über Erinnerungen und unerfüllte Träume, über Glücksmomente und Wendepunkte.

Editionen (3)

ISBN9783803128911
VerlagWagenbach, K
Erscheinungsdatum17.09.26
Seitenzahl176

Rezensionen & Bewertungen

49 Bewertungen

9 Rezensionen

3,4

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  • laroute
    laroute

    137 Follower

    4,0

    Es geht um Herrn Katō, etwas schrullig und etwas viel von seiner Ehefrau erwartend, als dass man ihn sympathisch findet. Im Ruhestand überfordert von der ganzen Ruhe findet er zufällig eine Aufgabe, die ihm Abwechslung verschafft: er schlüpft in verschiedene Rollen. Im Zentrum steht die Frage: Was ist gespielt, was ist tatsächlich empfunden. Es ist ein kurzes Buch, aber eins, das - mir zumindest - Konzentration beim Lesen abverlangt. Es macht Spaß, die verschiedenen Situationen zu verfolgen, in die er gerät und den Anspruch an die Ehrlichkeit im Leben ein wenig auf den Prüfstand zu stellen. Ein Bücherschrankfund, der mich positiv überrascht hat.

    15. Sept. 2024

  • stay
    stay

    195 Follower

    2,5

    Es war nicht schlecht

    Es ist halt einfach nicht das was ich sonst lese. Ich habe gebraucht um reinzukommen und als ich dan drin war, war das Buch halt schon fast vorbei. Die Geschichte war interessant. Der Schreibstil war für mich sehr ungewöhnlich. Aber nicht schlecht. Für mal nicht Fantasy oder Romance lesen war das Buch ganz gut. Hat mich aber leider nicht abholen können.

    28. Juni 2025

  • 4,0

    Der japanische „Mann namens Ove“

    Seit seiner Pensionierung weiß Herr Kato nicht so recht was mit sich und seiner Zeit anzufangen. Eigentlich wollte er das Haus endlich mal geniessen, aber seine Frau schickt ihn immer auf Spaziergänge. Auf einem solchen trifft er auf eine junge Frau, die ihm anbietet den Großvater oder Vater für private Anlässe zu spielen. Er nimmt das merkwürdige Angebot an. Doch bevor er zum ersten Mal „seinen“ Enkel trifft und auf eine Hochzeit geht, muss er an seinem Lächeln arbeiten - mit seinen Zehen. (Kein Tippfehler es sind die Fussfinger gemeint 😉) Eine oberflächlich humorvolle Geschichte mit Tiefenpsychologie und vielen Metaphern. Leider hat mir das Schriftbild (absatzlose Bleiwüste) nicht gefallen und an zwei, drei Punkten merkt man - wenn man selbst längere Zeit in Japan lebt oder gelebt hat - dass die Geschichte nicht in Japan spielen kann. Welche Punkte das sind, verrate ich Euch im Lesemonat März auf meinem YouTube Kanal „Japan Connect. https://youtu.be/ZcYChtAkpgQ?si=xQTnf_UMisnxD8rI

    21. Aug. 2025

3 von 9 Rezensionen

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