Harvesting the Heart
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Description
Paige has only a few vivid memories of her mother, who abandoned her at five years old. Now, having left her father behind in Chicago for dreams of art school and marriage to an ambitious young doctor, she finds herself with a child of her own. But her mother's absence and shameful memories of her past force her to doubt whether she could ever be capable of bringing joy and meaning into the life of her child, gifts her own mother never gave.
Harvesting the Heart is written with astonishing clarity and evocative detail, convincing in its depiction of emotional pain, love, and vulnerability, and recalls the writing of Alice Hoffman and Kristin Hannah. Out of Paige's struggle to find wholeness, Jodi Picoult crafts an absorbing novel peopled by richly drawn characters, and explores motherhood with a power and depth only she is capable of.
“A brilliant, moving examination of motherhood, brimming with detail and emotion.” —Richmond Times-Dispatch
“Jodi Picoult explores the fragile ground of ambivalent motherhood in her lush second novel. This story belongs to… the lucky reader.” —The New York Times Book Review
Book Information
Posts
Im Zentrum des Romans steht Page. Sie leidet darunter, dass ihre Mutter die Familie plötzlich verlassen hat, als Page fünf Jahre alt war. Fortan stolpert sie durchs Leben, erst in die Arme von Jake - Folge: eine Abtreibung. Dann findet sie in Nicolas ihre vermeintlich große Liebe: den im Gegensatz zu Page aus aus einer wohlhabenden und angesehenen Familie stammenden Nicholas, der zielstrebig seinen Weg auf der Karriereleiter als Arzt verfolgt. Sie stellt fortan ihr großes zeichnerisches Talent wie auch all ihre Bedürfnisse zurück und schlüpft in die klassische Rolle der Ehefrau, deren Bestimmung es ist, ihrem Mann "den Rücken frei zu halten". Der Traum vom Kunststudium, mit dem sie sich trotz aller Selbstzweifel über Wasser gehalten hat, platzt mit der nächsten ungewollten Schwangerschaft. Völlig überfordert tritt sie in die Fußstapfen ihrer Mutter und bricht aus der Familie aus, um ihre Mutter und damit zu sich selbst zu finden. Mehr zum Inhalt wäre hier spoilern... Obwohl das Hörbuch sehr gut eingelesen ist, bleibt Page für mich fremd und blutleer. Ihre Beweggründe kann ich insbesondere zum Ende des Buchs immer weniger nachvollziehen. Was mir aber vor allem fehlt, ist die aus den Bücher von Jodi Picoult, die ich bislang gelesen oder gehört habe, bekannte Aufarbeitung brisanter ubd kontroverser gesellschaftspolitischer Themen in Romanform, gern in spannende Gerichtsverfahren mündend.
Zwei Welten prallen aufeinander als Paige und Nicholas sich treffen. Sie die Ausreißerin, die ohne Mutter aufwachsen musste und er der Überflieger, ein Medizinstudent mit Karriereaussichten. Aber beide finden in dem anderen, dass wonach sie gesucht haben. Die beiden heiraten und Paige versucht sich so gut es geht in den Job als Arztgattin einzufügen, doch ihre Welt bricht auseinander, als sie erfährt das sie schwanger ist. Kann sie eine gute Mutter sein, wo sie doch selbst nie eine hatte? Steckt das Weglaufen und Verlassen des eigenen Kindes womöglich in ihren Genen? Als das Kind da ist, ist Paige völlig überfordert und zweifelt daran, ihre Mutterrolle erfüllen zu können. Nicholas der sich in seinem Krankenhaus vergräbt, bemerkt erst, dass seine Frau überfordert ist, als diese ihre Koffer packt und Hals über Kopf die Stadt verlässt. Die Geschichte scheint sich zu wiederholen. Und während Nicholas plötzlich vor der Aufgabe steht, die Bedürfnisse eines Säuglings erfüllen zu müssen, macht Paige sich auf ihre Mutter zu suchen, um ein paar überfällige Antworten zu bekommen. Frau Picoult ist es auch diesmal wieder gelungen mich zu Tränen zu rühren und praktisch schluchzend vor dem Buch mein ganzes Herz an zwei fiktive Charaktere zu verschenken. Ich konnte Paige Gefühl von Unzulänglichkeit praktisch körperlich spüren und die Zerrissenheit ob es möglich war ohne Vorbild eine gute Mutter sein zu können. Und hin und wieder hätte ich Nicholas in den Hintern treten können, weil er seine Frau auf dem Altar seiner Karriere opfert und ihm erst bewusst wird wie schrecklich schön eine Familie ist, als Paige ihn verlässt. Aber neben all der harten Realität, findet sich auch ein bisschen Kitsch zwischen den Seiten. Paige, die die Gabe besitzt Übernatürliches in ihre Zeichnungen einzubauen und damit die Herzen der Menschen erreicht. Nicholas Eltern, die den Widerstand gegen die Verbindung der beiden aufgeben, nach dem ihr Enkelkind sie nur einmal angelächelt hat und Paige die ihre Mutter wiederfindet. Das erfrischende an diesem Roman, es findet mal keine Gerichtsverhandlung statt, in dem das Für und Wider eines sozialkritischen Themas diskutiert wird, weil man das wenn man mehrere Bücher der Autorin liest, ein bisschen über bekommt. Und gegen Ende des Buches habe ich gebetet und konnte nicht schnell genug lesen, immer in der Hoffnung es möge diesmal nicht so enden wie die anderen Werke die ich von Jodi Picoult gelesen habe, denn die Autorin neigt zu unkonventionellen und hin und wieder tödlichen Lösungen des aufgebauten Konflikts. Gott sei Dank wurden meine Gebete erhört.
Description
Paige has only a few vivid memories of her mother, who abandoned her at five years old. Now, having left her father behind in Chicago for dreams of art school and marriage to an ambitious young doctor, she finds herself with a child of her own. But her mother's absence and shameful memories of her past force her to doubt whether she could ever be capable of bringing joy and meaning into the life of her child, gifts her own mother never gave.
Harvesting the Heart is written with astonishing clarity and evocative detail, convincing in its depiction of emotional pain, love, and vulnerability, and recalls the writing of Alice Hoffman and Kristin Hannah. Out of Paige's struggle to find wholeness, Jodi Picoult crafts an absorbing novel peopled by richly drawn characters, and explores motherhood with a power and depth only she is capable of.
“A brilliant, moving examination of motherhood, brimming with detail and emotion.” —Richmond Times-Dispatch
“Jodi Picoult explores the fragile ground of ambivalent motherhood in her lush second novel. This story belongs to… the lucky reader.” —The New York Times Book Review
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Im Zentrum des Romans steht Page. Sie leidet darunter, dass ihre Mutter die Familie plötzlich verlassen hat, als Page fünf Jahre alt war. Fortan stolpert sie durchs Leben, erst in die Arme von Jake - Folge: eine Abtreibung. Dann findet sie in Nicolas ihre vermeintlich große Liebe: den im Gegensatz zu Page aus aus einer wohlhabenden und angesehenen Familie stammenden Nicholas, der zielstrebig seinen Weg auf der Karriereleiter als Arzt verfolgt. Sie stellt fortan ihr großes zeichnerisches Talent wie auch all ihre Bedürfnisse zurück und schlüpft in die klassische Rolle der Ehefrau, deren Bestimmung es ist, ihrem Mann "den Rücken frei zu halten". Der Traum vom Kunststudium, mit dem sie sich trotz aller Selbstzweifel über Wasser gehalten hat, platzt mit der nächsten ungewollten Schwangerschaft. Völlig überfordert tritt sie in die Fußstapfen ihrer Mutter und bricht aus der Familie aus, um ihre Mutter und damit zu sich selbst zu finden. Mehr zum Inhalt wäre hier spoilern... Obwohl das Hörbuch sehr gut eingelesen ist, bleibt Page für mich fremd und blutleer. Ihre Beweggründe kann ich insbesondere zum Ende des Buchs immer weniger nachvollziehen. Was mir aber vor allem fehlt, ist die aus den Bücher von Jodi Picoult, die ich bislang gelesen oder gehört habe, bekannte Aufarbeitung brisanter ubd kontroverser gesellschaftspolitischer Themen in Romanform, gern in spannende Gerichtsverfahren mündend.
Zwei Welten prallen aufeinander als Paige und Nicholas sich treffen. Sie die Ausreißerin, die ohne Mutter aufwachsen musste und er der Überflieger, ein Medizinstudent mit Karriereaussichten. Aber beide finden in dem anderen, dass wonach sie gesucht haben. Die beiden heiraten und Paige versucht sich so gut es geht in den Job als Arztgattin einzufügen, doch ihre Welt bricht auseinander, als sie erfährt das sie schwanger ist. Kann sie eine gute Mutter sein, wo sie doch selbst nie eine hatte? Steckt das Weglaufen und Verlassen des eigenen Kindes womöglich in ihren Genen? Als das Kind da ist, ist Paige völlig überfordert und zweifelt daran, ihre Mutterrolle erfüllen zu können. Nicholas der sich in seinem Krankenhaus vergräbt, bemerkt erst, dass seine Frau überfordert ist, als diese ihre Koffer packt und Hals über Kopf die Stadt verlässt. Die Geschichte scheint sich zu wiederholen. Und während Nicholas plötzlich vor der Aufgabe steht, die Bedürfnisse eines Säuglings erfüllen zu müssen, macht Paige sich auf ihre Mutter zu suchen, um ein paar überfällige Antworten zu bekommen. Frau Picoult ist es auch diesmal wieder gelungen mich zu Tränen zu rühren und praktisch schluchzend vor dem Buch mein ganzes Herz an zwei fiktive Charaktere zu verschenken. Ich konnte Paige Gefühl von Unzulänglichkeit praktisch körperlich spüren und die Zerrissenheit ob es möglich war ohne Vorbild eine gute Mutter sein zu können. Und hin und wieder hätte ich Nicholas in den Hintern treten können, weil er seine Frau auf dem Altar seiner Karriere opfert und ihm erst bewusst wird wie schrecklich schön eine Familie ist, als Paige ihn verlässt. Aber neben all der harten Realität, findet sich auch ein bisschen Kitsch zwischen den Seiten. Paige, die die Gabe besitzt Übernatürliches in ihre Zeichnungen einzubauen und damit die Herzen der Menschen erreicht. Nicholas Eltern, die den Widerstand gegen die Verbindung der beiden aufgeben, nach dem ihr Enkelkind sie nur einmal angelächelt hat und Paige die ihre Mutter wiederfindet. Das erfrischende an diesem Roman, es findet mal keine Gerichtsverhandlung statt, in dem das Für und Wider eines sozialkritischen Themas diskutiert wird, weil man das wenn man mehrere Bücher der Autorin liest, ein bisschen über bekommt. Und gegen Ende des Buches habe ich gebetet und konnte nicht schnell genug lesen, immer in der Hoffnung es möge diesmal nicht so enden wie die anderen Werke die ich von Jodi Picoult gelesen habe, denn die Autorin neigt zu unkonventionellen und hin und wieder tödlichen Lösungen des aufgebauten Konflikts. Gott sei Dank wurden meine Gebete erhört.





