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Mirabellentage

4.0(102)
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About the book

Mirabellentage – Ein Sommer voller Neuanfänge und der Duft von Freiheit

Flirrende Hitze über dem See, das Summen in den Feldern und der Geschmack von Mirabellen. Martina Bogdahn führt uns in einen bewegten Sommer. In ihrem neuen Roman aus dem Kosmos des »Mühlensommers« erzählt sie warmherzig und humorvoll von einem Leben zwischen Routinen, Pflichten und Loslassen. Von einem letzten Wunsch und einem lang gehüteten Geheimnis. Von einer Frau, die alles hinterfragt und eine neue Sicht aufs Leben gewinnt. Denn ihre Freiheit liegt nicht in weiter Ferne, sie ist der schmale Weg, auf dem sie geht.

Als der Ortspfarrer Josef überraschend stirbt, gerät die geordnete Welt seiner Haushälterin Anna ins Wanken. Was soll nun werden? Erst mal muss sie die Beerdigung organisieren, den jungen Ersatzpriester Fridtjof in Empfang nehmen – und dann soll auch noch Josefs Asche ans Meer.

Dafür nimmt Anna, Anfang fünfzig, Fahrstunden bei ihrem ehemaligen Fahrlehrer und heimlichen Schwarm Herrn Tanner. Gemeinsam erkunden sie die fränkische Gegend um Blumfeld und erinnern sich an ein fast vergessenes Leben. An den Geruch des Sommers, die Farbe reifer Mirabellen, an harte Arbeit und kleine Alltagsfluchten.

Je näher der Aufbruch rückt, desto drängender werden Annas Fragen, denn die Fahrt bedeutet eine Reise ins Ungewisse. Es braucht eine Entscheidung. Wie gut, dass sie die nicht alleine treffen muss.

Editions (3)

ISBN9783462013542
PublisherKiepenheuer & Witsch
Publication Date04/16/26
Pages352

Characteristics

3 reviews

VividLikableHeartwarmingCredibleMultifacetedThoughtful

Reviews & Ratings

102 ratings

42 reviews

4.0

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  • kath26
    kath26

    80 Followers

    4.0

    Zu viele Anekdoten und Klischees, aber schöne Ansätze zum Innehalten und herzensnahe Protagonisten

    16 hours ago

  • fruggielicious
    fruggielicious

    2.6K Followers

    4.0

    Sommerlich und warm 💛☀️

    „Große Tragik ist etwas, das die Menschen eint.“ „Mirabellentage“ ist ein Buch, auf das man sich einlassen muss. Das wird einem nicht einfach so serviert und schon ist man dabei. Mich hat es durch die ruhige Sprache, den lustigen Humor und die warmherzige Geschichte erreicht. „Mühlensommer“ hingegen liegt noch gemütlich und in Sicherheit auf meinem SuB und ich bin gespannt darauf. Die Bücher spielen wohl im gleichen Universum. ✨Zitate „Am Himmel ist keine einzige Wolke zu sehen. Die Geranien in den Blumenkästen vor den Fenstern leuchten rot, und eine leichte warme Brise bringt die Blätter in den Obstbäumen zum Rauschen. In der Ferne surrt ein Rasenmäher. Ein paar Schwalben fliegen hoch über den Dächern von Blumfeld. Ich bleibe stehen und sehe ihnen eine Weile nach.“ „Ich wollte damit nur sagen, dass man selbst nicht hart sein muss, bloß weil man ein hartes Leben führt.“ ✨Inhalt Annas Leben steht Kopf: Pfarrer Josef, für den sie als Haushälterin arbeitet, verstirbt und der Ersatzpriester Fridtjof steht direkt schon vor der Tür. Josefs Asche soll zu allem Überfluss auch noch heimlich an‘s Meer und dort verstreut werden und Anna ist seit 1974 nicht mehr Auto gefahren… Zum Glück ist Annas damaliger Schwarm und Fahrlehrer Manfred schnell zur Stelle… ✨Meinung Ich war mir zunächst nicht ganz sicher, wie ich das Buch finde. Der Schreibstil erschien mir etwas zu poetisch, was ich allerdings bereits aus der Leseprobe wusste. Lesen wollte ich es aber so oder so, denn irgendwas hat mich einfach dahin gezogen. Die Waage pendelte stets hin und her. Bei der Beschreibung der Kaffeefahrt 😂😂😂 offenbarte Frau Bogdahn einen richtig guten Sinn für Humor, ist vielleicht nicht für jeden etwas, aber ich fand es extrem witzig, was da passiert, ich lache gerade wieder während ich das schreibe. Und so hat mich die Geschichte zunächst immer weiter eingesogen. „Segelohren“ fällt mir noch als Stichwort ein 😂😂 und Annas erste Fahrstunde seit 36 Jahren 😅😅. Der Ton des Buchs ist einfach insgesamt (aber nicht nur) sommerlich, warm und gutherzig, das hat mir sehr gut gefallen. Was mir hingegen weniger gut gefallen hat, waren die Beschreibungen von Tierquälerei und ausufernde Beschreibungen von „Essen“ in dem Zusammenhang. Kann es nicht näher ausführen. But that’s just me. Muss jeder selbst wissen, aber da ist meine Grundstimmung wieder etwas ins Negative gekippt, auch wenn ich verstehe, dass es etwas mit Dorfleben und ggf. anderen Zeiten zu tun hat. Müsste ich weitere Kritik äußern, dann würde ich sagen, dass mich die Rückblicke teilweise aus dem Konzept gebracht haben, für mich wäre es auch okay gewesen mehr in der Gegenwart zu bleiben. Aber natürlich hat man so tiefere Einblicke in die Charaktere gewonnen, was auch schön ist. Sehr berührt hat mich der erste Abend, den Josef und Anna zusammen verbracht haben, also als sie seine Haushälterin wurde (platonisch). Auch das Ende hat mir sehr gut gefallen, da gab es einige Situationen, bei denen ich mit den Tränen kämpfen musste. ✨Fazit Ich bin wirklich gespannt auf das andere Buch der Autorin und insgesamt wieder sehr zufrieden mit meiner Buchauswahl. Es war etwas risky und einiges hat mir nicht so gut gefallen, aber der Humor hat für mich diesmal den großen Unterschied ausgemacht. Und tatsächlich mag ich scheinbar auch ruhigere Bücher. Annas Geschichte und ihr Dorf haben mich sehr berührt und das ist ja das, was zählt. Macht Euch gern ein eigenes Bild! 4/5⭐️⭐️⭐️⭐️ Rezensionsexemplar

    Sommerlich und warm 💛☀️

    Apr 28, 2026

  • theagri
    theagri

    776 Followers

    3.5

    Heimkommen kann man nur, wenn man vorher weggeht und keine Angst vor Veränderungen hat. An diesem Buch reizte mich die Vorfreude auf Sommer und reife Früchte, die durch das hübsche Cover vermittelt werden. Und als ich hörte, dass im Mittelpunkt die ältere Haushälterin eines Pfarrers steht, war meine Neugier geweckt. Pfarrer Josef ist tod. Plötzlich und unerwartet. Seine Haushälterin erzählt seine und ihre Geschichte. Verbunden mit dem Dorfklatsch, über den die Haushälterin Anna perfekt informiert ist, erfahren wir alles über Josef, die Menschen im Dorf, den neuen Pfarrer Fridtjof. Wird er sie auch brauchen? Anna erzählt vom einfachen, arbeitsamen Leben, von Krankheiten, von Marmelade und Befindlichkeiten, von Heimat, Fremde, Schuld und Vergebung, von Geselligkeit und Einsamkeit, von Sehnsucht, aber auch vom Alltag im Dorf. Und von Fahrschulstunden, denn Anna hat seit sie 1974 den Führerschein machte, nie hinter einem Lenkrad gesessen. Doch nun muss sie ans Meer um Pfarrer Josefs letzten Wunsch zu erfüllen. All die Gefühle beschreibt Martina Bogdahn glaubhaft und nachvollziehbar. Auch das Leben im Dorf und Pfarrhaus wird vor den Augen lebendig. Die Autorin kann gut erzählen und diese Welt entstehen lassen. Die Charaktere passen gut in ihre jeweiligen Rollen. Jeder mit Stärken und Schwächen. Man spürt, die Verbundenheit der Menschen miteinander und mit ihrem Land und Dorf. Alles wird mit einem Augenzwinkern erzählt und mit Humor und teilweise fast wie Satire gewürzt. Gleichzeitig spürt der Lesende auch Unsicherheit und Ängste, die Anna hat, denn sie weiß nicht, wie es mit ihr weitergeht. Es wird nicht nur harmonisch berichtet, auch schwere, traurige Situationen werden gekonnt in Szene gesetzt, Zweifel glaubhaft gemacht. Mir hat die Geschichte, der Schreibstil, die Darstellung von Charakteren und Landschaft gut gefallen. Die Ich-Form ist für diese Geschichte gut gewählt. So bleibt man stets bei Anna, ihren Geschichten, ihrem Auftrag. Manchmal war es mir allerdings etwas zu lang, fehlte das Tempo, war es zu ausschweifend. Auch war mir der Humor etwas zu gewollt, zu künstlich. Doch die Neugier wie Hanna sich entscheidet, lies mich bis zum Ende durchhalten. Und so habe ich dieses Buch zufrieden beendet und freue mich über die Erkenntnis, die alles zusammenklammert: Man muss die Angst vor Veränderung überwinden und nur wer weggeht, kann auch wiederkommen.

    Apr 16, 2026

3 of 42 reviews

SocialReads

Page-based comments

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ms_melony
ms_melonyApr 16, 2026

Der Schreibstil ist wieder genauso schön wie in Mühlensommer 🥰 ich freu mich, dass es auch im gleichen Dorf spielt

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Author

About Martina Bogdahn

Martina Bogdahn, geboren 1976 in Weißenburg, ist auf einem Einödhof in Mittelfranken aufgewachsen und hat in Nürnberg Kommunikationsdesign studiert. Sie lebt und arbeitet als Fotografin in München. Ihr Debütroman »Mühlensommer« stand monatelang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste.

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