Effi Briest

Effi Briest

by Theodor Fontane·Book 1 of 17
Hardback
3.2527
HochzeitsreiseMadame BovaryHinterpommernHistorischer Roman

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Description

Thomas Mann zählte ihn zu den wichtigsten Werken der Weltliteratur: Fontanes berühmtesten Roman Effi Briest, 1894/95 erschienen. Die junge Effi Briest langweilt sich in ihrer Ehe mit dem zwanzig Jahre älteren Baron von Instetten und stürzt sich kopflos in eine Liaison mit dem gut aussehenden und umschwärmten Offizier Crampas. Die Affäre endet unauffällig, doch Jahre später entdeckt Instetten verräterische Briefe. Um sein Ansehen wiederherzustellen, fordert er Crampas zum Duell...

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Classics
Format
Hardback
Pages
272
Price
4.95 €

Author Description

Theodor Fontane (1819-1898) wurde als Spross einer in Preußen heimisch gewordenen Hugenottenfamilie in Neuruppin geboren. Der Vater war Apotheker, und auch Fontane selbst ließ sich 1836-1840 in Berlin zum Apotheker ausbilden. 1849 gab er seinen Apothekerberuf jedoch auf und arbeitete mit Unterbrechung bis 1859 als freier Mitarbeiter im Büro eines Ministeriums. Von 1855 bis 1859 lebte er in England als Berichterstatter für die "Preußische Zeitung"; anschließend war er zehn Jahre lang Redakteur bei der Berliner "Kreuz-Zeitung", schließlich 1870-1889 Theaterkritiker bei der "Vossischen Zeitung". 1876 wurde er außerdem Sekretär der Akademie der Künste Berlin. Seinen ersten Roman "Vor dem Sturm" veröffentlichte er erst im Alter von 59 Jahren, war dann aber bis ins hohe Alter überaus produktiv. Theodor Fontane gilt als bedeutendster deutscher Romancier zwischen Goethe und Thomas Mann.

Posts

73
All
0.5

Schrecklich langweilig 🥱

Inhalt: In Effi Briest geht es um die 17 jährige Effi, die von ihrer Familie mit dem 38 jährigen Baron Instetten verheiratet wird. Sie zieht mit ihm in ein neues Zuhause, soll sich in ihr Leben als Ehefrau einfinden und merkt dabei immer mehr, wie unglücklich das alles eigentlich ist. Im weiteren Verlauf geht es um gesellschaftliche Erwartungen, Einsamkeit und die Folgen der Entscheidungen, die sie trifft. Rezension: Ich musste Effi Briest für die Schule lesen und es war wirklich das schlechteste Buch, das ich bis jetzt lesen musste. Natürlich muss man bedenken, dass das Buch aus einer anderen Zeit kommt. Manche Wörter versteht man nicht direkt, aber das war tatsächlich noch nicht mal das Schlimmste. Es ist auf jeden Fall verständlicher als manche Werke, die noch älter sind. Aber dieser Schreibstil war trotzdem die Hölle. Ich weiß nicht, kannte Theodor Fontane keine Punkte und Kommas?????!!!!😭😭😭 Teilweise geht ein Satz einfach gefühlt über eine halbe Seite. Du liest diesen Satz, bist irgendwo beim fünften Nebensatz angekommen und denkst dir danach nur noch: Hä, was ist jetzt überhaupt passiert? 🥲 Und dann kannst du nicht mal eben schnell nochmal zurücklesen, weil du gefühlt direkt die ganze halbe Seite nochmal lesen musst.🙄 Dazu kommt, dass einfach alles so unfassbar umschrieben wird. Wirklich alles…… Da wird zehn Jahre lang dieses komische Haus beschrieben und danach weiß ich trotzdem immer noch nicht, wie es eigentlich aussieht. 🥲😅 Es wird so viel geredet und beschrieben und am Ende hat man trotzdem das Gefühl, dass nichts wirklich gesagt wurde. Und damit kommen wir direkt zum nächsten Problem. Es passiert einfach nichts. Wirklich gar nichts. Dieses Buch hat 270 Seiten und ich schwöre, man hätte den kompletten Inhalt auch in fünf Sätzen erzählen können. 🥲😂 Es zieht sich einfach endlos und man wartet die ganze Zeit darauf, dass jetzt endlich mal irgendwas kommt, aber nein. Es bleibt einfach langweilig.🥱 Auch die Ausgangssituation fand ich schon komplett komisch. Ein 17-jähriges Mädchen wird gezwungen, einen 38-jährigen Mann zu heiraten, der vorher ihrer Mutter den Hof gemacht hat????!!!! 😬 Da saß ich wirklich nur da und dachte mir: Was hat sich Theodor Fontane bitte dabei gedacht? Allein das ist schon so absurd.😐🤨 Und auch das Ende war jetzt nichts, wo ich mir dachte wow. Man wusste sowieso die ganze Zeit ungefähr, worauf das hinausläuft, aber dafür waren diese 270 Seiten einfach viel zu unnötig und viel zu langgezogen.🙄 Insgesamt einfach ein unfassbar langweiliges, zähes Buch, das sich gezogen hat ohne Ende. Ich war einfach nur froh, als ich es endlich fertig hatte. 🥲👍🏽

3

Mir fällt es oft sehr schwer ältere Klassiker zu bewerten, da sie odt Kinder ihrer Zeit waren. Der Schreibstil ist sehr ausschweifend, weswegen ich das Buch auf viele Etappen lesen musste. Erzählt wird das Leben von Effi Briest, die in jungen Jahren an den wesentlich älteren Baron Instetten verheiratet wird. Doch sie fühlt sich, trotz materiellen Überfluss, immer einsam und gelangweilt. Wie oben schon geschrieben, einfach aus einer anderen Zeit. Die Zwangsheirat mit einem älteren Mann wird nicht groß thematisiert und wenn, dann als äußerst erstrebenswert für jede Frau beschrieben. Da es sich mehr um eine Erzählung von Ereignissen handelt, wird auch hier einfach jedes aneinandergereit und man begleitet Effi durch die Jahreszeiten und verschiedenen Wohnorte. Mich erinnert es mehr an einen Bericht als an einen Roman, kein Spannungsbogen etc.. Trotzdem ist es durchaus interessant von Zeit zu Zeit auf solche Literatur zurückzugreifen, man darf nur unterm Lesen nicht zuviel mit heutigen Büchern vergleichen.

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2

Mhm

Wegen der doch recht eigentümlichen Sprache schwierig zu lesen. Hab Zeilen übersprungen, weil nicht interessant.

4

Zu Schulzeiten noch ungeöffnet, im Studium gelesen und gemocht und jetzt als Hörbuch neu entdeckt

Effi Briest gilt als einer DER Romane über Ehebruch in einer Gesellschaft, die keine Gnade kennt. Mit elegantem, präzisem Stil übt Theodor Fontane Kritik an einer Ordnung, die schon lange vor dem Ehebruch ungerecht war. Seine Figuren zeichnet er lebendig, gefangen in Konventionen, Erwartungen und einem System, das für eigene Wünsche und Bedürfnisse keinen Raum lässt. Ein Gedankenkarussell über Schuld, Moral und weibliche Selbstbestimmung. Und damit weit mehr als nur ein Roman über Ehebruch. Eine Sache möchte ich dennoch nicht unerwähnt lassen: Was mir beim ersten Lesen noch entgangen ist, stieß mir diesmal sauer auf. Die Figur des „Chinesen“ fungiert im Roman nicht als eigenständige Person, sondern vielmehr als Projektionsfläche für Angst und das Unbekannte. Darin zeigen sich rassistische, von kolonialen Denkmustern des 19. Jahrhunderts geprägte Vorstellungen. Literarisch funktional, historisch erklärbar, aber inhaltlich problematisch. Liest man den Roman im Kontext seiner Zeit bleibt Effi Briest ein Klassiker, der überraschend aktuelle Fragen behandelt. Der Stempel „verhasste Schullektüre“ sollte also keinesfalls vom (Wieder-)Lesen abhalten. 🎧 Hörbuch gelesen von Brigitte Trübenbach

Zu Schulzeiten noch ungeöffnet, im Studium gelesen und gemocht und jetzt als Hörbuch neu entdeckt
1

Einfach nur langweilig.

Ja langweilig. Nach 150 Seiten abgebrochen, weil ich Effis Geschwafel einfach nicht mehr ertrage. Zudem werden Situationen beschrieben, die belanglos sind. Die Gespräche sind aufgesetzt und etwas Besonderes kann ich dem Schreibstil auch nicht entnehmen.

Einfach nur langweilig.
5

⭐️ 5 Sterne – Mein Highlight im Januar Effi Briest von Theodor Fontane wurde 1895 veröffentlicht. Ein Werk aus dem 19. Jahrhundert – kann das denn noch Aktualität besitzen und gleichzeitig ein Lesevergnügen bieten? Meiner Meinung nach auf jeden Fall!

Inhaltlich geht es um die siebzehnjährige Effi Briest. Sie ist ein Einzelkind und lebt gemeinsam mit ihren Eltern in einem Herrenhaus in Hohen-Cremmen. Ihr Alltag besteht daraus, mit ihren Freundinnen Hertha, Berta und Hulda zu spielen oder ihrer Mutter Luise bei alltäglich anstehender Arbeit zu helfen. Eines Tages kommt der einundzwanzig Jahre ältere Baron von Instetten zu Besuch und verlobt sich mit Effi. Nach der Heirat ziehen beide zusammen, Instetten geht seiner Arbeit als Stadtrat nach und Effi ... nun ja, sie fühlt sich indes keineswegs wohl – ständig wird sie von Außenstehenden auf irgendeine Weise beurteilt und hat Angst, sich frei zu äußern. Bemerkenswert ist, dass dieser Inhalt auf einer tatsächlichen Geschichte von der sogenannten Elisabeth von Ardenne basiert. Eine Erläuterung an dieser Stelle wäre ein zu weites Feld... Doch eine Recherche lohnt sich auf jeden Fall. Der Handlungsstrang scheint recht simpel – eine Verlobung, eine Heirat und dann das Zusammenziehen des Paares. Doch die Botschaft dahinter ist viel mehr als das – eine Kritik an einer Gesellschaft, in der die Frau als reines Objekt betrachtet wird und in der Männer einen Haufen Ego-Probleme mit sich tragen. Sprachlich merkt man natürlich, dass dieses Werk schon etwas älter ist, aber das ist keineswegs ein Kritikpunkt, sondern ganz im Gegenteil ein Pluspunkt. Die Sprache passt hervorragend zu der Atmosphäre dieses Romans – irgendwie edel, naturalistisch, an einigen Stellen aber auch sehr düster. Jedem, der gern zwischen den Zeilen liest, Atmosphäre genießt und kein Problem mit altertümlicher Sprache hat, dem kann ich Effi Briest nur ans Herz legen.

4

Buch Nr. 3 meines Klassikerjahres.

Geschmäcker sind ja bekanntlich unterschiedlich. Bevor ich zu dem Buch gegriffen habe, habe ich allerhand Schlechtes darüber gehört. Mir hats aber tatsächlich richtig gut gefallen! Ich finde Effi als Charakter super interessant und auch sympathisch, ich mag es, über das Gesellschaftsleben etwas zu hören und ich mag auch die Prämisse, warum Effi ihren folgenschweren Fehler gemacht hat, nämlich nicht aus Liebe! Die Frau in der damaligen Zeit wird noch einmal ganz anders beleuchtet. Zwischendurch vielleicht ein bisschen zäher, aber für mich tatsächlich nie langweilig.

3.5

Achtung Spoiler

Mit dieser Lektüre wurde das Leben der Jungen Effi Briest vorgestellt. Schon in jungen Jahren wurde sie an den Baron von Instetten verheiratet und führte dann eine unglückliche Ehe. Die einzige Lust bereitete ihr der Offizier Crampas, mit dem sie eine Affäre hatte. Nach Beendung dieser Liebschaft zogen das Ehepaar in die Stadt und führten ihr Leben weiter, bis der Baron von der Affäre erfuhr und Effi zu einer geschiedenen Frau machte. Schon zu Beginn konnte man erleben, was für eine lebhafte Persönlichkeit Effi doch war. Sie wurde immer als „wild“ bezeichnet. Diese Charaktereigenschaft verlor sich mit der Zeit während ihrer Ehe. Es war klar zu erkennen, wie lustlos sie wurde, obwohl es ihr an nichts materiellen fehlte. Instetten war von Beginn an Karriereorientiert und strebt stets ein höheren Posten an. Dementsprechend gelang seine Ehefrau in Vergessenheit. Effi selbst fand irgendwann ihre Freude bei Crampas und seiner Gesellschaft zurück. Doch auch das wurde beendet, nachdem sie wegzogen. Es wurde immer auffälliger, wie of Effi krank wurde und ihren Ehemann zu vermeiden versuchte. Ab dem Zeitpunkt, an dem Instetten von der Affäre erfuhr, verlor Effi sich komplett. Sie lebte von nun an unter einfachen Verhältnissen und wurde psychisch immer instabiler. Die einzige Freude erbrachte ihr der Anblick ihrer Tochter, aber auch diese verschwand, als sie bemerkt hatte, wie abgeneigt das Kind von ihrer eigenen Mutter ist. Letzendes kam der Tod, der einerseits Krankheit bedingt war, aber andererseits an Depressionen lag. Das Erschreckende war die Resignation von Effi und ihre Reue für ihre Taten. Meiner Meinung nach hatte diese Lektüre seine Phasen. Vielleicht war dies vom Autor gewollt, um genau Effis Leben zu widerspiegeln. Dementsprechend hatte es sich auch langgezogen. Die Gefühle von Effi waren zu verstehen, doch nicht der Grund für die Affäre. Letzendes hatte sie eher um den verlorenen Ehre und den Wohlstand getrauert, als um ihre Ehe. Seitens Instetten war meiner Meinung nach eine klare Zuneigung zu entnehmen. Er selbst war stets bemüht alle Wünsche von ihr zu erfüllen, auch wenn er nicht immer anwesend sein konnte.

4

“Effi Briest” von Theodor Fontane präsentiert einen faszinierenden Handlungsverlauf, der jedoch gelegentlich durch langwierige Kommunikation zwischen den Charakteren gebremst wird. Die erwarteten intimen Annäherungen zwischen Effi und Crampas werden bedauerlicherweise nur spärlich beleuchtet, was eine gewisse Enttäuschung hervorruft. Ein Höhepunkt wäre sicherlich mehr Tiefe in diesen entscheidenden Momenten gewesen, wie etwa jener flüchtige Augenblick in der Kutsche. Ein kritikwürdiger Punkt, den Leser häufig anmerken, ist der Zufall, der die Affäre ans Licht bringt - in Form des geöffneten Nähtischs. Dennoch erscheint diese Wendung durchaus realistisch und akzeptabel. Das Buch enthüllt die eigentliche Hauptgeschichte erst spät im Verlauf, was zuweilen die Geduld der Leser strapazieren kann. Mehr Konversationen der Eltern Briest hätten dem Werk zusätzliche Tiefe verliehen, da ihre Präsenz im Buch begrenzt ist, obwohl sie eine abschließende Rolle spielen. Die anspruchsvolle Sprache und Schreibweise, die nicht mehr unserer heutigen Zeit entspricht, machten das Lesen mitunter herausfordernd. Dennoch bot die Geschichte Momente des Lesevergnügens. Eine Optimierung der Erzählstruktur hätte sie zweifellos noch ansprechender gemacht. Es berührt und bedauert, dass Theodor Fontane nur zwei Jahre nach der Veröffentlichung des Buches verstarb, was das Werk in einem tragischen Licht erscheinen lässt. Insgesamt ist “Effi Briest” eine bewegende Lektüre, die trotz einiger Schwächen und sprachlicher Barrieren eine beeindruckende Geschichte offenbart, welche die Leser auf ihre eigene Weise anspricht.

3.5

Die Sprache sowie der Schreibstil sind nicht ganz einfach. Daran muss man sich erstmal ein paar Seiten dran gewöhnen. Dadurch lässt sich dieser Klassiker nicht so leicht und schnell lesen. Die Story fand ich interessant und nicht langweilig, aber man muss der Geschichte schon ihre Zeit geben. Erst relativ spät bekommt man einen guten Eindruck von der Gedanken- und Gefühlswelt der Protagonisten. Vorher kommt man nicht wirklich an sie heran. Effi konnte ich oft verstehen und hatte mit ihrer Situation auch Mitleid. Das Ende war interessant gemacht, besonders das die Schuldfrage gestellt wurde und so auch der Leser zu nachdenken gebracht wurde. Es ist definitiv wieder mal ein Klassiker der das Thema Gesellschaftskritik behandelt.

4

Eindrucksvolle Schilderung der Zerstörung, die gesellschaftliche Konventionen bewirken können

4

Heute möchte ich euch das Buch „Effi Briest“ von Theodor Fontane aus dem Jahre 1895 vorstellen. Es handelt sich um einen Gesellschaftsroman, der mit poetischem Realismus gespickt ist. Effi Briest ist ein junges, naives Mädchen aus gutem Hause, die eine unglückliche Ehe mit Geert von Innstetten eingeht und letztendlich an den gesellschaftlichen Konventionen ihrer Zeit scheitert. Ihre Geschichte ist geprägt von Liebe, Eifersucht und tragischen Entscheidungen. Als einer der Klassiker der deutschen Literaturgeschichte wurde nunmehr auch „Effi Briest“ von mir gelesen. Fontane gelingt es sehr gut, die Entwicklung seiner Protagonistin darzustellen und die Zwänge des 19. Jahrhunderts zu nennen und beanstanden. Durch die präzisen Beschreibungen, lässt sich die Welt perfekt nachfühlen. Die elegante und präzise Sprache konnte auch ein wenig über die zu langen Sätze hinwegtäuschen. Insgesamt ist „Effi Briest“ ein tiefgründiges Buch, welches immer noch aktuell ist. In manchen Passagen konnte ich mich selbst wiedererkennen und solche Bücher mag ich besonders. Von mir gibt es hier 4 von 5 Sternen. ✨️

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3

Klassiker irgendwie zu bewerten fällt mir immer super schwer, weil sie so oft an ihre Zeit gebunden sind und deshalb nicht mit einen aktuellen Werk oder aktuellen Diskursen, Themen etc vergleichbar. Effi Briest ist ein Buch, das definitiv in seiner Zeit verwurzelt ist, über ich zugegebenermaßen nicht besonders viel weiß. Rassismus, Klassismus und Misogynie sind in dieser Zeit aber definitiv an der Tagesordnung, Frauen haben keine Möglichkeit zur Selbstbestimmung und müssen sich den Männern in ihrem Leben fügen. Und doch gibt es Momente, die ihrer Zeit voraus scheinen. Zum einen Effi, die als naturverbundene, freiheitsliebende Frau dargestellt wird, was oft nicht als positiv gesehen wird, mir aber total zugesagt und mich an Anne of Greengables erinnert hat. Und dann die Gespräche von Innstetten und Wüllersdorf - wie präzise Innstetten schon damals erkannt hat, als Mann in einer patriarchalen Gesellschaft gefangen zu sein, in der es nur um Ehre und das allgemein Richtige geht, nicht un persönliches Glück. Er hat es leider nicht geschafft, sich daraus zu befreien, aber die Erkenntnis war doch irgendwie da. Man sieht, das Buch hat etwas mit mir gemacht und an ein paar Stellen Menschen sehr präzise gezeichnet und interessante Beobachtungen gemacht, auch wenn es echt oft anstrengend zu lesen und mit vielen Abschweifungen gespickt war. Als Hörbuch, gelesen von Udo Samel, ging es aber ganz gut, ich würde keine grundsätzliche Empfehlung aussprechen, man muss dieses Buch definitiv nicht gelesen haben, aber ich würde auch nicht sagen, dass ich es bereue, es hatte (neben den ganzen nervigen) auch ein paar interessante Momente.

2

Bin wohl nicht intelligent genug

Ich hab jetzt sehr lange Zeit mit Effi verbracht und befürchte ich habe einfach nichts verstanden. Das worum es ging, hab ich nicht mitbekommen und somit konnte ich dem ganzen Drama dann nicht richtig folgen. Bin froh, dass es vorbei ist.

5

Gesellschaftskritik!!!

Wow, am Ende musste ich fast weinen. Der Realismus versetzt einen sehr gut in die Zeit von 1896. Letztendlich wird hier in diesem Buch die Gesellschaft kritisiert, die die Frau außer Acht lässt und auf dessen Bedürfnisse nicht eingegangen wird. Die damaligen männlichen Attribute wie Ehrgefühl und weitere Prinzipien führen laut Fontane zum Tod des Glückes. Kann man das Glück aufgrund von Ehrgefühl aufgeben? Sehr interessantes Buch, falls ihr es nicht gelesen habt, lest es unbedingt!

1

Puh, hätte ich es nicht für meinen Buchclub lesen müssen, hätte ich es abgebrochen. Ich fand’s einfach so langweilig …

4

Zwischendurch etwas zäh, aber Effie hat eine großartige Entwicklung hingelegt. Der Roman war eine Hommage an die deutsche Sprache wie sie eben vor über hundert Jahren war. Ich hab mich zu Hause gefühlt, der erste unübersetzte weil deutscher Klassiker

4.5

Von der ungeliebten Schullektüre zur positiven Leseüberraschung - Empfehlung für einen Reread nach Jahrzehnten, aber nur aus freiem Willen ;-)

Langweilig, sperrig und mühsam zu lesen? So empfand ich Effi Briest mit 17, doch bei einem Reread nach Jahrzehnten gelingt es mir den Staub abzuschütteln, der zuweilen auf den Seiten liegt und das zu entdecken, was Deutschlehrer*innen dazu bewegt, Effi Briest als Pflichtlektüre zuzumuten und ja es ist sicher für viele eine Zumutung. Denn es ist absolut kein Buch, das von sich aus erobern will und in den ersten Kapiteln gleich einen Sog entwickelt. Auch ist es eine Geschichte, die manches nur andeutet und viele mythische, literarische oder geschichtliche Bezüge enthält, die das Verstehen des Romans auf andere Ebenen heben können, wenn man in der Lage ist, sie zu entschlüsseln. In aller Ruhe und nüchtern erzählt Fontane die tragische Geschichte der 17-Jährigen Effi, die eigentlich noch ein Kind ist und völlig naiv eine arrangierte Ehe als vermeintlich gute Partie eingeht. Doch bereits kurz nach der Hochzeit wacht Effi in einem unterkühlt-affektierten Umfeld auf, das ihre jugendlichen Lebensgeister zunehmend erstickt. Getrieben von Langeweile begeht sie einen Fehltritt, der sie Jahre später einholt und ins Unglück stürzt. Auf den 1. Blick scheint das alles sehr weit weg vom Heute, doch was Bestrafung statt Vergebung aufgrund verletzter Ehre und Konventionen in patriarchalen Strukturen anrichten können, das rückt dann auf einmal doch ganz nah und lässt mich am Ende tränenreich zurück. Empfehlung für einen Reread aus freiem Willen!

4

Ein Klassiker

Die Geschichte von Effi kann man eigentlich nur als tragisch bezeichnen. Auch, wenn das Buch von der Schreibweise und der Ausdrucksweise her sehr schwer zu lesen war (es ist halt eine andere Zeit), so habe ich die Geschichte mit Spannung verfolgt. Effi Biest ist ein Klassiker, den jeder mal gelesen haben sollte, der auf Romane und tragische Geschichten steht.

3

Und was lernen wir daraus? Mit 17 Jahren ist es noch zu früh den alten Galan der Mama zu heiraten. Und diskreditierende Briefe schmeißt man weg und hebt sie nicht 6 Jahre auf.

5

Die Geschichte von Effi Briest rührt mich immer wieder zu Tränen. In einer Welt, in der sie sich nicht wohlfühlt und auch keine echte Zuneigung erfährt, sucht sie nach einem Ausweg, welchen sie bitter bezahlen muss. Das sie am Ende "mit Gott und Menschen versöhnt, auch versöhnt mit ihm" stirbt, zeigt ihre große Charakterstärke und dass sie schließlich über die Gesellschaft, die sie ausgestoßen hat, gesiegt hat, wenn auch nur für sich.

3.5

Dieses Buch ist die Geschichte einer jungen Frau Ende des 18. Jahrhunderts, die beim verzweifelten Versuch sich der gesellschaftlichen Ansprüche anzupassen scheitert und somit zum traurigen Beispiel einer verstoßenen Frau aus der Gesellschaft wird.

Effi ist grade mal 17 Jahre alt, als ein Baron um ihre Hand anhält. Effi, die eine gute, anständige Erziehung genossen hat, weiss sofort um ihre Rolle und passt sich dieser an: sie ist eine vorzügliche Ehefrau und Dame in ihrer Gesellschaft. Doch auch wenn sie sich noch so gut anpasst, kann sie nicht gegen ihre Gefühle ankämpfen: sie ist unglücklich und begreift, dass es keine Liebe ist, die sie an ihrem Baron hält. In dieser zweifelnden Zeit lernt sie Major Crampas kennen, mit dem sie eine kurze Affäre beginnt.. Jahre später findet der Baron die Wahrheit heraus und es folgt eine vollständige Verbannung Effis seitens ihres Ehemannes und ihrer Eltern. Zunächst stellt die Geschichte wunderbar die perfekte Braut und Ehefrau für die Zeit dar, in der die Geschichte spielt: Effi ist angepasst und anspruchslos. Sie gibt keine Widerworte und macht ständig, was von ihr erwartet wird. Später kommt die Zeit, als sie schwanger ist. Während dieser zeigt sich, dass sie Lebensmüde ist. Ein Widerspruch. Schleichend kommen zweifelnde Gedanken auf, die die Verzweiflung Effis aufzeigen. In ihrer schwierigsten Zeit ist der charmante Crampas ein guter Gefährte mit dem sie eine kurze Affäre beginnt. Wann genau diese stattfindet muss man jedoch interpretieren, denn diese wird erst Jahre später angesprochen und zeitlich nicht erklärt. Die Verbannung Effis, die auf das Herausfinden der Affäre kommt, ist schnell und unberechenbar. Von einer Minute auf die andere steht sie allein der und wird lediglich von ihren Eltern finanziell unterstützt. Als ihre einzige Freundin, ihre ehemalige Bedienstete Roswitha zu ihr steht und sie unterstützt wird der Konflikt zwischen Ehre und Liebe deutlich: denn auch ihre Eltern, sowie der Baron sind unglücklich und halten lediglich aus Ehrgefühl an ihrer Entscheidung fest. Das am Ende ihre Eltern die Liebe siegen lassen und Effi wieder bei sich aufnehmen hat mich sehr gefreut, ist jedoch eher unwahrscheinlich. Wahrscheinlicher ist es, dass die meisten verbrannten Frauen ihrer Zeit verloren waren und keinen Anschluss mehr in der Gesellschaft fanden. Dieses Buch lässt sich von der Sprache her gut lesen. Allerdings kommen zwischendurch Passagen, die sich sehr ziehen und bei denen man am Ball bleiben muss, denn ebenso gibt es Wendungen oder wichtige Ereignisse, die mal eben genannt werden und schnell überlesen werden könnten. Die Geschichte Effis bietet viel Gesprächsstoff und wurde zurecht als Schullektüre geführt. Eine gute Darstellung der Rolle einer Frau jener Zeit, die jedoch ziemlich glimpflich geendet hat.

3

Bin hin und her gerissen ob ich es gut finde oder nicht.

Ich bin mir unsicher bei diesem Werk. Teilweise zieht sich die Handlung in die Länge und andere Stellen werden kurz gefasst, wo ich mich nach mehr Ausführung sehen.

Bin hin und her gerissen ob ich es gut finde oder nicht.
4

Eine viel zu junge Frau, die eine Ehe eingeht, die bereits von Beginn an zum scheitern verurteilt ist..

Effie ist eine verträumte kindische junge Frau…die früher als sie es sich vorgestellt hat eine Ehe eingeht, in der sie viel zu oft allein gelassen wird. Effie hat mein herz berührt. Zwar war es an sich langatmig zu lesen, doch dann kam die Wendung und damit stieg die Sympathie, die ich für Effie empfand. Am Ende habe ich sogar Tränen verdrückt und denke noch immer an Effie briest…

3.5

Wenn Effi langweilig ist, ist das Buch langweilig. Wenn Effi gut drauf ist, ist das Buch gut. Gut umgesetzt. Aber leider nichts für mich

3

Mh. Irgendwie frustrierend.

3

Für Unterrichtslektüre wirklich passabel

Musste es (wie viele wie ich gesehen habe) im Unterricht lesen und ich muss sagen dass das Buch sogar noch besser war als die Schinken mit denen wir vorher gequält wurden. Natürlich typisch historisches Drama… mit Effi als sehr typische Frauenfigur zu der Zeit waren eben viele zum Teil komische Szenen und Vorurteile bedient aber im Großen und Ganzen nicht so schlimm. Kleiner Tipp meinerseits ist auch das Hörbuch auf Spotify. Nebenbei hören im Alltag hat bei mir vollkommen gereicht um im Unterricht mitzumachen. Kann natürlich sein dass das Buch schlimmer ist wenn man es komplett analog liest 🤷🏼‍♀️

2.5

Nachdem ich die Buddenbrooks sehr geliebt habe, wurde mir mehrfach Effi Briest empfohlen. Ich versteh auch, wieso es in einem Atemzug genannt wird. Das Setting, die Handlung, die Darstellung der damaligen Gesellschaft gleicht sich sehr. Dennoch konnte mich Effi Briest nicht so richtig packen. Der Schreibstil verfällt oft in einen Plauderton wodurch für mich vieles von der Geschichte sehr belanglos wirkte und mir die Spannung genommen hat. Dafür liest/hört es sich aber flüssig und schnell. Wie bei den Buddenbrooks oder auch Anna Karenina nimmt mich die Rolle der Frau sowie deren Unterdrückung in der damaligen Zeit immer sehr mit. Man hatte ruhig und folgsam zu sein. Je nach Status der Familie war es nicht möglich selbst zu entscheiden, wen man heiratet. Insgesamt waren die Rechte der Frauen unglaublich eingeschränkt. Ich persönlich kann nicht einordnen, ob Fontane hier schon versucht hat Kritik zu üben oder die Gegebenheiten einfach nur beschrieben hat, wie sie nunmal waren. Insgesamt fällt das Buch für mich unter "Bücher, die man (angeblich) gelesen haben sollte", was aber im Vergleich mit den Buddenbrooks leider an Relevanz verliert. Ich glaube ich hätte es als Schülerin dennoch gut gefunden, wenn wir dieses Buch besprochen hätten im Unterricht. Ich kann mir vorstellen, dass man hierzu viel interpretieren und diskutieren kann.

2

Ich musste es als Pflichtlektüre lesen und Herrgott. Fontane holt mich nicht mit seinem Schreibstil ab. Zu Beginn war ich noch neugierig, nur war die Handlung nicht spannend genug und das Buch zu langatmig.

5

Dies war mein erstes Buch von Fontane. Tatsächlich ging diese klassische Schullektüre völlig an mir vorbei, weil ich das Buch auch in eine falsche Schublade gesteckt hatte. Ich dachte, dass ich eine stark schwarz-weiß beschriebene Dreiecksbeziehung geboten bekomme, in dem der gehörnte Ehemann als nicht-liebenswert beschrieben wird und das junge Glück zwischen stattlichem Freier und junger Ehefrau, das beneidenswert leidenschaftlich geführt wird, keine Chance auf eine gemeinsame Zukunft hat. Diese Erwartungen wurden absolut nicht erfüllt, und das war gut so. Effi Briest ist nicht mit anderen Ehefrauen-Figuren der Weltliteratur vergleichbar, die sich aus dem erkaltetem Eheleben in ein Abenteuer stürzen. Sie ist nicht so gefestigt und stark wie eine Anna Karenina oder so mit Hass erfüllt wie eine Madame Bovary. Effi ist eigentlich noch ein Kind im Geiste als sie 17jährig in die Standesehe mit dem Baron von Instetten von den Eltern gedrängt wird. Ihr Ehemann, der vom Alter her ihr Vater sein könnte, ist zwar gefühlskalt und pflichtbewusst, doch ist er keineswegs ein so durchaus böser Mensch, mit dem man nicht zusammenleben könnte. Sie ziehen in ein kleines Nest an der Ostsee, Effi ist langweilig, sie sehr ängstlich, einsam und ungeliebt. Da ist so ein netter Major, der romantische Gedichte von Heine rezitiert ein willkommene Ablenkung. Oder sogar mehr? Tatsächlich ist die Erotik zwischen den Beiden so dosiert, dass ich den Handkuss oder die gemeinsame Kutschfahrt gar nicht als verwerflicher Seitensprung erkannte und mich bis fast zum Ende des Buchs fragte, wann denn die Liebesgeschichte beginnt. Doch Fontane geht es gar nicht darum, eine romantische Schmonzette der Leserschaft in der Jahrhundertwende zu präsentieren. Effi Briest ist für mich ein sehr geistreicher und sprachlich wunderbarer Roman, der die Gesellschaftskritik in der Wilhelminischen Zeit zum Thema hat. Effi ist zwar etwas naiv, aber sie ist durchaus liebenswert in ihrem ungestümen Tatendrang. "Nicht so wild, Effi, nicht so leidenschaftlich", wird sie von der Mutter gebremst. Effi will sich ihre Leidenschaft nicht nehmen lassen, doch letztlich bricht die Gesellschaft die Unkonventionelle und verbannt sie aus ihren Reihen, als ihr Fehltritt mit dem Major Crampas bekannt wird. Selbst ihre Eltern wollen sich die Schande in Person der leibhaftigen Tochter zunächst nicht mehr ins Haus holen. Und Effis kleine Tochter wird zur Marionette des Vaters. Effi zerbricht nicht, sie geht ein, wie eine vertrocknete Blume. Das Besondere an dem Roman sind die vielen Symboliken, Verweise und Motive, die ich bestimmt nicht in ihrer Gänze alle erfassen konnte. So wird Effis Angst durch einen imaginären Chinesen und anderen Spuk verkörpert. Das Buch ist daher nicht nur poetisch, sondern auch komplex auf den verschiedenen Erzählebenen und -perspektiven. Neben dem auktorialen Erzähler, tauchen auch immer wieder persönliche Stimmen der Figuren in Form von Briefen und Gedanken auf. Auch wenn die Figur der Effi aufgrund ihrer Naivität und dem zur Schau getragenen Optimismus recht nervig sein kann, so schafft es Fontane durch seinen Erzählstil hervorragend, ihre Innenansichten und Gefühle zu beschreiben. Ich kann nun verstehen, dass Fontane als einer der größten Romanciers zwischen Goethe und Mann bezeichnet wird und freue mich im Fontane-Jahr 2019 auf weitere Bücher von ihm.

2

Ich lese ab und zu gerne mal einen Klassiker aus alter Zeit und lasse mich auf die alte Sprache gerne dafür ein. Bei diesem hatte ich aber besonders viele Probleme. Es ist ein Klassiker und man kann sehr viel daraus analysieren, wenn man möchte, aber für mich bestand es aus sehr viel drum rum, ohne das die Geschichte voranging. Es gibt einfach so viele Zwischensequenzen und Vorgeschichte, ohne direkten Zusammenhang. Auch die Affäre mit dem Lebemann, um die es eigentlich geht, wird weder richtig erzählt noch ausgeschmückt, sondern ist ein Puzzleteil unter vielen, welches aber schlussendlich die größte Tragweite hatte. Für mich also ein Werk, welches sich sehr gut für das Analysieren der verschiedenen Gesellschaftsschichten, deren Umgang miteinander und den Wechsel zwischen diesen eignet, aber nichts für mich als Leser, welcher des Inhalts halber es liest.

3

Effi Briest ist die Geschichte einer Frau namens Effi Briest, die mit 17 Jahren mit einem ehemaligen Verehrer ihrer Mutter verheiratet wird. Die Ehe scheint größtenteils glücklich zu sein, aber ihr Mann behandelt sie wie ein Kind und sie sucht Zuflucht woanders. Aber sie kommt darüber hinweg und bekommt wieder die Kontrolle über ihr Leben zurück - aber für wie lange? Was kann ich darüber sagen... Hauptsächlich, dass es ein sehr moralisches und korrektes Buch ist. Auch, dass es ein überraschend gut lesbares Buch ist und man sehr schnell drin ist, aber auch das wird ihm nicht wirklich gerecht. Mir hat gefallen, dass das Buch von Freundschaft und Loyalität handelt und von der Liebe, die Eltern für ihre Kinder empfinden. Ich denke, das war alles sehr gut gemacht. Naja, aber...Ich gebe es zu, ich fand die Lektüre etwas langweilig, da nicht viel passiert. Selbst wenn große Ereignisse im Leben der Protagonisten stattfinden, erzählt der Autor nur das Vorher und Nachher, aber nicht das eigentliche Ereignis. ABER es gibt einen Grund, warum dieses Buch als ein solches Standardwerk der deutschen Literatur gilt. Gerade durch diese Methoden gelingt es dem Buch sehr gut, einzufangen, wie weit die Figuren von echter Leidenschaft entfernt sind, wie sie Gesellschaft und Moral über Glück und Erfahrung stellen und wie sie alle in ihr negatives Schicksal hineingezogen zu werden scheinen, ohne dass sie irgendeine Macht oder Kontrolle haben, etwas zu ändern. Das ist herzzerreißend und kann sicherlich auch in unseren Tagen als Warnung gelesen werden. Alles in allem kann ich sagen, dass dies keine schlechte Lektüre ist und dass mir die zweite Hälfte viel besser gefallen hat als die erste. Fontanes Schreibstil an sich ist angenehm und seine Werke repräsentieren definitiv die Zeit, in der er lebte, was interessant ist.

3

In der Schule habe ich es damals gehasst und nie beendet. Nach einer erneuten und beendeten Lektüre kann ich nun sagen, ohne Druck und Interpretationsgedöns ließ es sich viel besser lesen. Die Sprache von Fontane ist definitiv nicht einfach und macht es dadurch etwas zäh.

4

Die Geschichte an sich hat mir sehr gut gefallen, aber der Schreibstil bzw die Sprache, damit hatte ich gut zu kämpfen. Manche Beschreibungen in den Sätzen waren mir persönlich einfach viel zu lang gewesen. Effi Briest ist ein junges 17 jähriges Mädchen als sie den fast doppelt so alten Baron Geert von Innstetten auf Wunsch ihrer Eltern heiraten muss. Sie ziehen nach der Hochzeit in eine Kleinstadt in ein altes Haus und langsam aber sicher macht sich dann auch bemerkbar, dass die Ehe der beiden nicht so ideal läuft, wie erst gedacht. Als sie eines Tages den gut ausehenden Major Crampas, einen von Innstettens guten Freunden, dann kennen lernt, bemerkt man auch recht schnell als Leser eine Veränderung an der jungen Effi. Sie flirten schnell miteinander und während dieser Zeit merkt man ebenfalls sehr stark, wie sie vom naiven Mädchen zur mutigen und starken Frau wird. Durch Major Crampas erfährt sie was Liebe ist. Als der Ehemann dann schließlich endlich nach Berlin versetzt wird, ja, ins Ministerium, aber noch nicht als Minister, ist Effi heilfroh froh. Die "Geschichte" ist offiziell beendet, es blieben jedoch einige Briefe und wenige Erinnerungen zurück. Natürlich kommt Jahre später alles ans Licht und in einem tragischen Duell geht es tötlich für Major Crampas aus. Diese Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit und die Rolle der Frau spielt eine wichtige Rolle darin. Das war mir erst gar nicht wirklich bewußt gewesen. Der Autor Fontane zeigt hier recht streng auf, wie Effi zu einem Opfer der ganzen gesellschaftlichen Konventionen, der gnadenlosen, und recht verlogenen Gesellschaft und festen Zwänge des 19. Jahrhunderts wird, sodass der Lesende gar nicht anders kann, als mit ihr zu fühlen und am Ende hin auch zu leiden. Fazit: Eine doch sehr gut gelungene Gesellschaftskritik

3.5

Tragische Geschichte, teilweise schwere Sprache

Grundsätzlich ein tragischer und guter Klassiker. Die Sprache ist teilweise sehr anstrengend. Die Ausgabe des Verlages (Coppenrath) ist von Außen sehr schön und hat auch kleine schöne Illustrationen und nette Beigaben. Aber der Schriftsatz ist schrecklich. Es liest sich nicht schön und macht es einfach auch anstrengend zu lesen.

4

Geert von Innstetten, ehrgeiziger Adliger, Landrat, und mittleren Alters, wirbt um die 17-jährige Effi von Briest; bald darauf wird auch geheiratet. Nach der Hochzeitsreise nach Italien nimmt Innstetten die junge Dame mit zurück in die pommersche Stadt Kessin, von der aus er die örtliche Verwaltung leitet. Bald wird Tochter Annie geboren. Doch Innstetten will sich beruflich hocharbeiten und lässt seine junge Frau oft alleine daheim zurück. In ihrer Einsamkeit verfällt Effi dem Frauenhelden, Major von Crampas. Zwischen den beiden entsteht eine Verbindung, die bald ihren Tribut fordert. Effie verliert ihren Frohsinn und verfällt in eine Art Depression. Unter komischen Umständen bekommt Instetten Wind von der Affäre und fordert Crampas heraus – was tödlich endet. Während Effie weiterhin in Einsamkeit dahin fristet, wird sie sowohl seelisch als auch körperlich krank. Meine Meinung: Effie Briest hat es leider nicht unter meine Lieblingsklassiker geschafft. Die Geschichte an sich ist gut. Effie ist ein junges Mädchen, das es nicht besser gewusst hat und in eine Situation geriet, die sie, mangels Erfahrung, nicht gut zu beurteilen wusste. Der Schreibstil ist klar und schwer. Das Lesen der Geschichte fand ich extrem anstrengend, nicht nur wegen der Länge der Sätze, sondern auch, weil in den ersten beiden Dritteln des Buches im Grunde nichts Aufregendes geschieht. Die Geschichte plätschert so dahin, es sind auch viele Begriffe in der Geschichte, die ich nicht kannte und teilweise nachschlagen musste. Erst im letzten Drittel des Buches nimmt die Geschichte an Fahrt auf, welche dann aber schnell abgehandelt wird, und sich für mich unrund anfühlt. Ich weiß bis jetzt nicht, WAS die Affäre war und ich habe keine Seite beim Lesen ausgelassen. Fontane und ich waren schon in der Schule keine Freunde. Ich tat mir mit seinen Werken immer schwer. Ich mag Effie Briest als Charakter, auch ihre Eltern und ihren treuen Freund, Gieshübler - auch wenn mich die Geschichte zu Beginn nicht vom Hocker gerissen hat (daher 1 Stern Abzug).

1

Es ist furchtbar langweilig. Ich musste ja schon viele Lektüren in Deutsch lesen und noch nie war ein Buch so langweilig. Auf Seite 100 habe ich es abgebrochen und mir im Internet eine Zusammenfassung zu jeden einzelnen Kapitel durchgelesen. Ich bin so froh wenn wir das Thema in Deutsch abschließen können!

3

Das traurige Leben einer jungen Frau  💐

Es geht um den Prozess einer jungen Frau zu einer Erwachsenen. Einer Erwachsenen, die in der Einsamkeit ihrer Ehe feststeckt. Man könnte meinen, diese sei lieblos, aber das ist es gar nicht, im Gegenteil, aber die Fürsorge und die Achtsamkeit ihres Mannes beziehen sich trotzdem nur auf das Offensichtliche. So nimmt Ihr Leben, die Dreiecksgeschichte, ihren Lauf und so endet es und mit ihm das Buch. Es ist, furchtbar traurig und wenn man kein Französisch spricht, auch an manchen Stellen schwer zu lesen (da bereut man zwischendurch die Latein Wahl xD ). Was mir aber sehr gefallen hat, waren die poetischen Gedanken der Protagonisten, die auch den Leser zum Nachdenken anregen. Eure Alice P. S.: Ich verstehe wirklich, warum dieses Buch von manchen geliebt und von anderen verabscheut wird; für den einen ist es poetisch, für den anderen, wenn man das Buch länger als einen Tag aus der Hand legt, schwer wieder reinzukommen.

Das traurige Leben einer jungen Frau  💐
4

Fontane, ein Meister des Realismus. Er umschreibt die Dinge so präzise, dass jeder weiß was gemeint ist, jedoch benennt er sie nie bei Namen. Ich mag den Stil des Buches, einige Stellen sind evtl etwas langwierig, dennoch wichtige Kritik und teilweise sehr amüsant-vorausgesetzt man versteht den Inhalt und das Gesagt;)

5

Ein Klassiker

Schön und herzzerreißend und irgendwie auch traurig und lustig . Sprachlich für mich an einigen Stellen schwierig zu verstehen gewesen aber es war dennoch toll zu lesen. Also es ist wirklich ein Klassiker. Möchte jetzt so gern den Film zum buch schauen

0.5

Kann ich nicht empfehlen

Ja es ist eine sehr schwere Lektüre, aber z.B dieser riesige Zeitsprung oder das man danach überhaupt nicht wusste was abging. Musste das sein? Ich habe das Buch für die Schule gelesen, habe es mir selbst ausgesucht und Lesetagebuch geführt. Niemals hätte ich es beendet, wenn ich nicht müsste. Die ganze Geschichte ist zwar schon traurig, aber es hat mich einfach nicht berührt. Klar geht es da ja auch viel um Gesellschaftskritik etc., aber mir haben gerade die Beziehung zwischen den Charackteren gefehlt. Deshalb, kann ich es leider nicht empfehlen.

0.5

Ich habe das in der Schule lesen müssen, so 9 klasse ich fand die Lektüre ganz schwer zu lesen. Ich bin kaum mitgekommen und ich finde das Buch deswegen auch nicht empfehlenswert. Ich finde dass das in Schulen besser nicht gelesen werden sollte, zumindest nicht in der Oberstufe.

5

Ein neues Lieblingsbuch 🌷

4

Tragische Geschichte

3

Ich bin absolut unvoreingenommen und absolut offen an 'Effi Briest' herangegangen. Ich musste das Werk nie in der Schule lesen, wusste auch nie, von was das Buch handelt, und dennoch wollte ich es lesen, um endlich zu wissen, was es mit 'Effi Briest' - einem Namen, den jeder schon einmal gehört hat - auf sich hat. "Es wird schon seinen Grund haben, wieso dieses Werk als so bedeutend für die deutsche Literatur angesehen wird", dachte ich mir... Nun denn, meine insgeheime Hoffnung, in 'Effi Briest' ein neues Lieblingsbuch zu entdecken, wurde mir bereits auf der ersten Seite genommen. Der Schreibstil Fontanes ist absolut langatmig, Sätze haben lauter Kommata, aber kein Punkt scheint in Sicht. Ich habe nichts gegen Hypotaxen, aber ein Problem damit, dass Fontane die unwichtigsten Dinge ausschmückt als gäbe es kein Morgen mehr, wohingegen die wesentlichen Ereignisse, die das Geschehen vorantreiben, in wenigen Sätzen abgehandelt werden. Ein Beispiel: Dass Effi Briest den älteren Baron heiraten soll, bringt die ganze Handlung erst in Schwung. Die Hochzeit selbst wurde auf einer einzigen Seite (!) thematisiert, das ganze Drumherum wie etwa die Vorbereitung jedoch in einem eigenen Kapitel. Sehr auffällig war auch die Menge an Figuren, die in dem Werk einen Auftritt haben. In jedem Kapitel kommen neue Figuren hinzu, die meisten absolut unwichtig, und dennoch wird über alle ausführlich berichtet. Es scheint mir auch so, dass man vor lauter Detailfülle die wenigen wichtigen Informationen ganz leicht überliest. Dass Effi eine Affäre mit dem Major hatte, war mir erst klar, als Instetten die Briefe fand. Ich dachte bis dahin nur, dass es sich um Schwärmerei handle... Auch mit der guten Effi selbst konnte ich wenig sympathisieren. Zu naiv schien sie mir, zu kindlich, gleichzeitig stürmisch - und dann wieder unterworfen. Zwar erfüllte mich am Ende ein gewisses Mitleid, aber ich fragte mich auch, was mir die Lektüre von 'Effi Briest' gebracht hat. Dass Individuen an gesellschaftlichen Konventionen scheitern, ist allgemein bekannt. Und man muss sagen, dass Effi Briest selbst, wenn auch sie nicht allein die ganze Schuld trägt, wesentlich zu ihrem Schicksal beigetragen hat. 'Effi Briest' war ein Buch, bei dem ich ständig die Seitenzahl überprüft habe. Ich habe mich nach dem Ende gesehnt, habe durchgehalten, habe es ausgelesen. Mein Lieblingsbuch wird es nicht. Zu viel "Geschwafel", zu wenig subjektiver Sinn. Dennoch erkenne ich an, dass Effi Briest ein wichtiges Werk deutscher Literatur ist. Das Buch hat seinen Charme! Etwas derartiges habe ich vorher nie gelesen und die Tatsache, dass Effi am Ende wieder dort landet, von wo sie sich zu Beginn entfernte - ihr Elternhaus - stellt den Rahmen des Buches dar. Die Kritik an der Gesellschaft, die das Buch zum Zeitpunkt der Veröffentlichung verübt hat, muss ebenfalls gewürdigt werden.

4

well written - genuinely, the writing style is so, so good for the time period - but ultimately so b o r i n g

3

Einfach nicht mein Buch. Ich habe dieses Buch zu Schulzeiten schon einmal gelesen oder es vielmehr begonnen und zu meiner Schande nie zu Ende gelesen. Jetzt habe ich einen neuen Versuch getätigt und es dieses Mal auch bis zur letzten Seite durchgehalten. Leider war es für mich wieder mehr Qual als Genuss... Ich war der Geschichte wirklich offen gegenüber eingestellt und wollte ihr diese zweite Chance auch unbedingt geben, aber dieses Buch und ich passen einfach nicht zusammen. So sehr ich auch Gefallen daran finden wollte, ich konnte es nicht. Ich empfand das Lesen fortwährend als anstrengend und mühselig. Bei mir hat sich bis zum Ende kein Lesefluss eingestellt und ich war froh, als ich es endlich hinter mich gebracht hatte. Ich kann nicht einmal benennen, woran genau es gelegen hat, denn ich habe mir hier mit allem schwer getan. Sowohl mit dem Schreibstil als auch mit den Charakteren. Effi ist sehr naiv, kindlich und sprunghaft, was in Anbetracht ihres Alters zwar durchaus noch authentisch ist, sie mir als Protagonistin aber leider nicht näher brachte. Sie handelt häufig unbedacht und konnte mir damit ganz schön auf die Nerven fallen. Die restlichen Charaktere haben mir mit ihrem Denken und Handeln größtenteils aber leider auch nicht besser gefallen. Sie sind so kalt und wenig gefühlsbetont, vor allem auch der Baron von Instetten. Die Figuren haben mich nicht erreicht. Mit dem Schreibstil erging es mir leider nicht anders. Er ist natürlich zeitgemäß, aber auch sehr distanziert und emotionslos. Es kam beim Lesen nichts bei mir an, die Worte des Autors lösten kaum etwas bei mir aus, was in Anbetracht der Tragik der Geschichte fast schon beunruhigend ist. Sie hätte mich zutiefst bewegen müssen, aber das hat sie nicht getan. Das Ende brach mir das Herz, aber das ist anders wohl auch gar nicht möglich. Die Geschichte bietet interessante Einblicke in die damalige Zeit und erscheint mir damit auch sehr authentisch und zeitgemäß, aber ich hatte mir eben so viel mehr davon erhofft. Ich wollte mitfühlen und mitleiden. Die Geschichte hat definitiv eine Botschaft, gerade auch ihr Ausgang, aber von der düsteren und bedrückenden Stimmung mal abgesehen, kam für meinen Geschmack trotzdem viel zu wenig bei mir an. Ich empfinde die Geschichte wie gesagt nicht als unauthentisch, aber es ist einfach nicht meine Geschichte, weswegen mir eine Bewertung hier auch sehr schwerfällt. Es ist ein Klassiker der Literatur und ich verstehe auch sehr gut, wieso das so ist und möchte das keineswegs anprangern, aber für mich ist dieses Buch schlicht und einfach nichts und dabei werde ich es jetzt auch belassen. Ich bereue es nicht, es nochmal versucht zu haben, aber geändert hat es nichts. 3/ 5 Sterne ⭐️

5/6 - das ende naht 1. semester. effi. ach, effi. ich wünschte ich könnte dich umarmen.

5

Begonnen hat meine Beziehung zu diesem Buch wie bei so Vielen. Als Schullektüre. Aber die Geschichte von Effi, ihrem Lebensweg und die Art und Weise, wie dies von Fontane geschildert wird... Das hat mich in der Schule schon so gepackt, dass ich das Buch seitdem immer wieder gelesen und jedes Mal wieder ein paar Tränchen vergossen habe.

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