Du hättest gehen sollen
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Description
Ein einsam gelegenes Ferienhaus. Tief unten das Tal mit seinen würfelkleinen Häusern, eine Serpentinenstraße führt hinauf. Das kalte Blauweiß der Gletscher, schroffer Granit, die Wälder im Dunst – es ist Dezember, Vorweihnachtszeit. Ein junges Ehepaar mit Kind hat sich für ein paar Tage dieses komfortable Haus gemietet, doch so richtig aus der Welt sind sie nicht: Das Kind erzählt wirre Geschichten aus dem Kindergarten, die Frau tippt Nachrichten auf dem Telefon, und der Mann - ein Drehbuchautor, von dem ein Produzent den zweiten Teil seiner erfolgreichsten Komödie erwartet - schreibt Ideen und Szenen in sein Notizbuch. Aber mehr und mehr notiert er auch anderes - eheliche Spannungen, Zwistigkeiten, vor allem die seltsamen Dinge, die rings um ihn geschehen. Denn mit dem Haus stimmt etwas nicht.
Daniel Kehlmanns phantastische Erzählung ist im doppelten Wortsinn unheimlich, die Spirale in den Abgrund entwickelt einen starken Sog – umso mehr, als dem Schrecken etwas zur Seite gestellt wird: die wechselnden Stimmungen in der Familie, das Nebeneinander von Liebe und Gereiztheit, die Sorge um das Kind. «Das Geheimnis ist, dass man sich ja doch liebt.» Ist es so? Allmählich verschwimmen die Konturen, und der Boden beginnt zu wanken.
Book Information
Author Description
Daniel Kehlmann, 1975 in München geboren, wurde für sein Werk unter anderem mit dem Candide-Preis, dem Per-Olov-Enquist-Preis, dem Kleist-Preis, dem Thomas-Mann-Preis und dem Friedrich-Hölderlin-Preis ausgezeichnet. Sein Roman Die Vermessung der Welt ist eines der erfolgreichsten deutschen Bücher des 21. Jahrhunderts, auch der Roman Tyll stand monatelang auf den Bestsellerlisten und gelangte auf die Shortlist des International Booker Prize. Lichtspiel machte international Furore, v. a. in den USA. Daniel Kehlmann lebt in Berlin und New York.
Posts
Beklemmend, brillant und absolut fesselnd – ein klaustrophobischer Psychotrip auf weniger als 100 Seiten.
„Du hättest gehen sollen“ von Daniel Kehlmann ist ein schmaler Roman, der jedoch eine Wucht entfaltet, wie man sie nur selten erlebt. Schon nach wenigen Seiten zieht einen die Geschichte erbarmungslos in ihren Bann – und lässt einen mit einem Gefühl zurück, das irgendwo zwischen Unbehagen, Beklemmung und staunender Faszination liegt. Im Zentrum steht ein Drehbuchautor, der sich mit seiner Familie in ein abgelegenes Ferienhaus zurückzieht, um an seinem Projekt zu arbeiten. Was wie ein harmloser Tapetenwechsel beginnt, kippt schnell in ein unheimliches Spiel aus verzerrter Wahrnehmung, rätselhaften Ereignissen und einer Atmosphäre, die immer dichter wird. Das Haus selbst wird zu einem eigenen Charakter – fremd, bedrohlich und voller Unstimmigkeiten, die man beim Lesen körperlich spürt. Kehlmann gelingt es meisterhaft, Alltagsmomente in pure Beklemmung zu verwandeln. Man fühlt die wachsende innere Unruhe, die Enge, die Orientierungslosigkeit – und hat beim Lesen fast das Gefühl, selbst in diesem seltsamen Haus gefangen zu sein. Die Mischung aus psychologischer Spannung, subtilen Horror-Elementen und cleveren Perspektivwechseln funktioniert unglaublich gut. Ein packendes, verstörendes kleines Meisterwerk, das nachhallt. Wer dichte Atmosphäre liebt und sich gern an den Rand des eigenen Wohlfühlbereichs liest, wird dieses Buch verschlingen.
Richtig dünnes Büchlein und deshalb ideal für z.b. Zeiten, in denen man mit verminderter Aufmerksamkeit zu kämpfen hat (z.b. Krankenhaus, Pause im Büro, ...). Realität und Fiktion wechseln sich anfangs ab, um dann irgendwann zu verschwimmen und einen selbst zweifeln lassen. Hat mir sehr gut gefallen.
Ein kurzer Psychoritt am Rande des Wahnsinns. Kann man hören, hallt aber nicht nach und wird schnell vergessen sein Ehemann fährt abgeschieden in den Urlaub und verliert den Verstand. Nicht neu, die Geschichte, etwas Grusel kam rüber, aber irgendwie kennt man die Bilder. Aber die Geschichte ist auch kurz und knackig, man bleibt bei der Stange und hat es schnell durch. Ein schlechtes Buch? Sicher nicht. Ein netter Snack zwischendurch? Ja, nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Ein Ehepaar fährt mit seiner Tochter in ein abgelegenes Ferienhaus auf einem Hügel, zu dem nur eine einzige Straße führt. Während der Vater an einem neuen Drehbuch arbeitet, beginnt er auch aufzuschreiben, was er in diesem seltsamen Haus erlebt. Denn eines wird schnell klar: hier stimmt etwas ganz und gar nicht. „Du hättest gehen sollen“ von Daniel Kehlmann war mein erstes Buch des Autors, und ich bin hin- und hergerissen, wie ich es bewerten soll. Die Atmosphäre war zweifellos eindringlich. Das Buch vermittelt durchgehend ein beklemmendes, ungutes Gefühl. Allerdings blieb für mich das Ende unbefriedigend, was mich etwas enttäuscht zurückgelassen hat. Trotzdem muss ich sagen, dass die dichte Stimmung und der spannende Schreibstil das Buch lesenswert machen, auch wenn es für mich nicht ganz überzeugen konnte. Eine interessante, wenn auch nicht ganz runde Lektüre.
Die Dunkelheit sitzt einen hier stetig im Nacken.
Ein wirklich interessantes Buch, dass ohne viel Handlung einen während der ganzen Zeit gruseln lässt. Was es genau ist, ist bis zum Ende hin nicht fassbar. Die Halbsätze, Wechsel der Szenen tragen ihr restliches bei. Bis zum Ende hin weiss man nicht wie es enden wird und auf was es hinauslaufen wird. Doch auch hier wirklich gut gelöst.
Unterschwelliger Grusel - eine typische Spukgeschichte?
Eine junge Familie, ein Autor auf Inspirationssuche und ein einsames Ferienhaus als Fluchtort. Diese Zutaten ergeben die Grundlage des Schauerstücks „Du hättest gehen sollen“. Dabei wird schnell klar, dass die Familienidylle von ständigen Streitigkeiten um Verantwortung geprägt sind und der Ich-Erzähler immer weiter in eine Schreibblockade schlittert, für die er nur sein Umfeld verantwortlich macht. Doch dann geschehen auch merkwürdige Dinge im Haus und es drängt sich die Frage auf, wie nah Wahn, Wahnsinn und Magie am Ort des Geschehens zusammenhängen. Ob nun etwas mit dem Protagonisten oder dem Haus nicht stimmt, bleibt bis zum Schluss offen. Klar ist nur: Kehlmanns Roman enthält viele typische Elemente einer Schauergeschichte, webt diese aber sehr subtil zusammen, sodass man erst spät erkennt, worum es sich handelt. Um den Grusel realer zu machen, wäre die Auflösung einiger Situationen jedoch hilfreich gewesen.
Die Grundidee des Buches fand ich wirklich spannend, und auch das Ende hat mir gut gefallen. Beide Elemente hatten großes Potenzial und konnten mich definitiv überzeugen. Leider hatte ich jedoch Schwierigkeiten mit dem Schreibstil und der Erzählweise, die mich beim Lesen immer wieder gestört haben. Dadurch fiel es mir schwer, richtig in die Geschichte einzutauchen (obwohl das Buch keine 100 Seiten hat) Schade, denn aus dieser Idee hätte man meiner Meinung nach deutlich mehr machen können.
Grundgütiger! Was war denn das? Halten zu Gnaden, dass ich die Erzählung irgendwo zwischen 2:00 und 3:00 nachts bei Schummerlicht geles … gesuchtet habe. Es hat mich eiskalt erwischt, was Kehlmann da so beschreibt. Mir sind wahrhaftig ein paar Schauer über den Rücken gelaufen. Und gleichzeitig lässt mich das Buch wahnsinnig grübeln. Was will der mir erzählen? Geodreieck? Weltenberg? Ich bin hier … und gleichzeitig vor der Türe? So langsam kommen mir Ideen in den Sinn, worauf der Text hinaus wollen könnte. Aber wenn ich für das ganze Buch vielleicht 2 Stunden gebraucht habe, habe ich mindestens für die nächsten 2 Tage Kopfnüsse mitgegeben bekommen, an denen ich knabbern kann.
Ich bin durch eine Leseempfehlung auf das Buch aufmerksam geworden. Was will das Buch sagen, ich weiß es nicht. Aber ich bin sicher, dass ich dieses Buch nicht so leicht aus dem Kopf bekommen werde. Inhaltlich sehr mysteriös, aber so extrem atmosphärisch, dass ich nicht so recht weiß, wohin mit meinen Gedanken.
Du hättest gehen sollen!
Ein Autor der mit Frau und Kind Urlaub macht. Urlaub in einem Haus dessen Winkel nicht stimmen. Hier stimmt so einiges nicht… Ich habe noch nie so ein schmales Buch mit so viel Inhalt und so viel Raum zum selber denken gelesen. Für mich ein literarisches Meisterwerk. Ich werde mir jetzt mehr Sachen von Daniel Kehlmann zu Gemüte führen.
Description
Ein einsam gelegenes Ferienhaus. Tief unten das Tal mit seinen würfelkleinen Häusern, eine Serpentinenstraße führt hinauf. Das kalte Blauweiß der Gletscher, schroffer Granit, die Wälder im Dunst – es ist Dezember, Vorweihnachtszeit. Ein junges Ehepaar mit Kind hat sich für ein paar Tage dieses komfortable Haus gemietet, doch so richtig aus der Welt sind sie nicht: Das Kind erzählt wirre Geschichten aus dem Kindergarten, die Frau tippt Nachrichten auf dem Telefon, und der Mann - ein Drehbuchautor, von dem ein Produzent den zweiten Teil seiner erfolgreichsten Komödie erwartet - schreibt Ideen und Szenen in sein Notizbuch. Aber mehr und mehr notiert er auch anderes - eheliche Spannungen, Zwistigkeiten, vor allem die seltsamen Dinge, die rings um ihn geschehen. Denn mit dem Haus stimmt etwas nicht.
Daniel Kehlmanns phantastische Erzählung ist im doppelten Wortsinn unheimlich, die Spirale in den Abgrund entwickelt einen starken Sog – umso mehr, als dem Schrecken etwas zur Seite gestellt wird: die wechselnden Stimmungen in der Familie, das Nebeneinander von Liebe und Gereiztheit, die Sorge um das Kind. «Das Geheimnis ist, dass man sich ja doch liebt.» Ist es so? Allmählich verschwimmen die Konturen, und der Boden beginnt zu wanken.
Book Information
Author Description
Daniel Kehlmann, 1975 in München geboren, wurde für sein Werk unter anderem mit dem Candide-Preis, dem Per-Olov-Enquist-Preis, dem Kleist-Preis, dem Thomas-Mann-Preis und dem Friedrich-Hölderlin-Preis ausgezeichnet. Sein Roman Die Vermessung der Welt ist eines der erfolgreichsten deutschen Bücher des 21. Jahrhunderts, auch der Roman Tyll stand monatelang auf den Bestsellerlisten und gelangte auf die Shortlist des International Booker Prize. Lichtspiel machte international Furore, v. a. in den USA. Daniel Kehlmann lebt in Berlin und New York.
Posts
Beklemmend, brillant und absolut fesselnd – ein klaustrophobischer Psychotrip auf weniger als 100 Seiten.
„Du hättest gehen sollen“ von Daniel Kehlmann ist ein schmaler Roman, der jedoch eine Wucht entfaltet, wie man sie nur selten erlebt. Schon nach wenigen Seiten zieht einen die Geschichte erbarmungslos in ihren Bann – und lässt einen mit einem Gefühl zurück, das irgendwo zwischen Unbehagen, Beklemmung und staunender Faszination liegt. Im Zentrum steht ein Drehbuchautor, der sich mit seiner Familie in ein abgelegenes Ferienhaus zurückzieht, um an seinem Projekt zu arbeiten. Was wie ein harmloser Tapetenwechsel beginnt, kippt schnell in ein unheimliches Spiel aus verzerrter Wahrnehmung, rätselhaften Ereignissen und einer Atmosphäre, die immer dichter wird. Das Haus selbst wird zu einem eigenen Charakter – fremd, bedrohlich und voller Unstimmigkeiten, die man beim Lesen körperlich spürt. Kehlmann gelingt es meisterhaft, Alltagsmomente in pure Beklemmung zu verwandeln. Man fühlt die wachsende innere Unruhe, die Enge, die Orientierungslosigkeit – und hat beim Lesen fast das Gefühl, selbst in diesem seltsamen Haus gefangen zu sein. Die Mischung aus psychologischer Spannung, subtilen Horror-Elementen und cleveren Perspektivwechseln funktioniert unglaublich gut. Ein packendes, verstörendes kleines Meisterwerk, das nachhallt. Wer dichte Atmosphäre liebt und sich gern an den Rand des eigenen Wohlfühlbereichs liest, wird dieses Buch verschlingen.
Richtig dünnes Büchlein und deshalb ideal für z.b. Zeiten, in denen man mit verminderter Aufmerksamkeit zu kämpfen hat (z.b. Krankenhaus, Pause im Büro, ...). Realität und Fiktion wechseln sich anfangs ab, um dann irgendwann zu verschwimmen und einen selbst zweifeln lassen. Hat mir sehr gut gefallen.
Ein kurzer Psychoritt am Rande des Wahnsinns. Kann man hören, hallt aber nicht nach und wird schnell vergessen sein Ehemann fährt abgeschieden in den Urlaub und verliert den Verstand. Nicht neu, die Geschichte, etwas Grusel kam rüber, aber irgendwie kennt man die Bilder. Aber die Geschichte ist auch kurz und knackig, man bleibt bei der Stange und hat es schnell durch. Ein schlechtes Buch? Sicher nicht. Ein netter Snack zwischendurch? Ja, nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Ein Ehepaar fährt mit seiner Tochter in ein abgelegenes Ferienhaus auf einem Hügel, zu dem nur eine einzige Straße führt. Während der Vater an einem neuen Drehbuch arbeitet, beginnt er auch aufzuschreiben, was er in diesem seltsamen Haus erlebt. Denn eines wird schnell klar: hier stimmt etwas ganz und gar nicht. „Du hättest gehen sollen“ von Daniel Kehlmann war mein erstes Buch des Autors, und ich bin hin- und hergerissen, wie ich es bewerten soll. Die Atmosphäre war zweifellos eindringlich. Das Buch vermittelt durchgehend ein beklemmendes, ungutes Gefühl. Allerdings blieb für mich das Ende unbefriedigend, was mich etwas enttäuscht zurückgelassen hat. Trotzdem muss ich sagen, dass die dichte Stimmung und der spannende Schreibstil das Buch lesenswert machen, auch wenn es für mich nicht ganz überzeugen konnte. Eine interessante, wenn auch nicht ganz runde Lektüre.
Die Dunkelheit sitzt einen hier stetig im Nacken.
Ein wirklich interessantes Buch, dass ohne viel Handlung einen während der ganzen Zeit gruseln lässt. Was es genau ist, ist bis zum Ende hin nicht fassbar. Die Halbsätze, Wechsel der Szenen tragen ihr restliches bei. Bis zum Ende hin weiss man nicht wie es enden wird und auf was es hinauslaufen wird. Doch auch hier wirklich gut gelöst.
Unterschwelliger Grusel - eine typische Spukgeschichte?
Eine junge Familie, ein Autor auf Inspirationssuche und ein einsames Ferienhaus als Fluchtort. Diese Zutaten ergeben die Grundlage des Schauerstücks „Du hättest gehen sollen“. Dabei wird schnell klar, dass die Familienidylle von ständigen Streitigkeiten um Verantwortung geprägt sind und der Ich-Erzähler immer weiter in eine Schreibblockade schlittert, für die er nur sein Umfeld verantwortlich macht. Doch dann geschehen auch merkwürdige Dinge im Haus und es drängt sich die Frage auf, wie nah Wahn, Wahnsinn und Magie am Ort des Geschehens zusammenhängen. Ob nun etwas mit dem Protagonisten oder dem Haus nicht stimmt, bleibt bis zum Schluss offen. Klar ist nur: Kehlmanns Roman enthält viele typische Elemente einer Schauergeschichte, webt diese aber sehr subtil zusammen, sodass man erst spät erkennt, worum es sich handelt. Um den Grusel realer zu machen, wäre die Auflösung einiger Situationen jedoch hilfreich gewesen.
Die Grundidee des Buches fand ich wirklich spannend, und auch das Ende hat mir gut gefallen. Beide Elemente hatten großes Potenzial und konnten mich definitiv überzeugen. Leider hatte ich jedoch Schwierigkeiten mit dem Schreibstil und der Erzählweise, die mich beim Lesen immer wieder gestört haben. Dadurch fiel es mir schwer, richtig in die Geschichte einzutauchen (obwohl das Buch keine 100 Seiten hat) Schade, denn aus dieser Idee hätte man meiner Meinung nach deutlich mehr machen können.
Grundgütiger! Was war denn das? Halten zu Gnaden, dass ich die Erzählung irgendwo zwischen 2:00 und 3:00 nachts bei Schummerlicht geles … gesuchtet habe. Es hat mich eiskalt erwischt, was Kehlmann da so beschreibt. Mir sind wahrhaftig ein paar Schauer über den Rücken gelaufen. Und gleichzeitig lässt mich das Buch wahnsinnig grübeln. Was will der mir erzählen? Geodreieck? Weltenberg? Ich bin hier … und gleichzeitig vor der Türe? So langsam kommen mir Ideen in den Sinn, worauf der Text hinaus wollen könnte. Aber wenn ich für das ganze Buch vielleicht 2 Stunden gebraucht habe, habe ich mindestens für die nächsten 2 Tage Kopfnüsse mitgegeben bekommen, an denen ich knabbern kann.
Ich bin durch eine Leseempfehlung auf das Buch aufmerksam geworden. Was will das Buch sagen, ich weiß es nicht. Aber ich bin sicher, dass ich dieses Buch nicht so leicht aus dem Kopf bekommen werde. Inhaltlich sehr mysteriös, aber so extrem atmosphärisch, dass ich nicht so recht weiß, wohin mit meinen Gedanken.
Du hättest gehen sollen!
Ein Autor der mit Frau und Kind Urlaub macht. Urlaub in einem Haus dessen Winkel nicht stimmen. Hier stimmt so einiges nicht… Ich habe noch nie so ein schmales Buch mit so viel Inhalt und so viel Raum zum selber denken gelesen. Für mich ein literarisches Meisterwerk. Ich werde mir jetzt mehr Sachen von Daniel Kehlmann zu Gemüte führen.

































