Die Grundidee des Buches fand ich wirklich spannend, und auch das Ende hat mir gut gefallen. Beide Elemente hatten großes Potenzial und konnten mich definitiv überzeugen. Leider hatte ich jedoch Schwierigkeiten mit dem Schreibstil und der Erzählweise, die mich beim Lesen immer wieder gestört haben. Dadurch fiel es mir schwer, richtig in die Geschichte einzutauchen (obwohl das Buch keine 100 Seiten hat) Schade, denn aus dieser Idee hätte man meiner Meinung nach deutlich mehr machen können.
Ein kurzer Psychoritt am Rande des Wahnsinns. Kann man hören, hallt aber nicht nach und wird schnell vergessen sein Ehemann fährt abgeschieden in den Urlaub und verliert den Verstand. Nicht neu, die Geschichte, etwas Grusel kam rüber, aber irgendwie kennt man die Bilder. Aber die Geschichte ist auch kurz und knackig, man bleibt bei der Stange und hat es schnell durch. Ein schlechtes Buch? Sicher nicht. Ein netter Snack zwischendurch? Ja, nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Klasse
Kurz aber großartig. Wunderbar gelesen von Ulrich Noethen.
Nicht so gut wie die Original-Story, von der sich der Autor offensichtlich inspirieren lassen hat.
Du hättest gehen sollen!
Ein Autor der mit Frau und Kind Urlaub macht. Urlaub in einem Haus dessen Winkel nicht stimmen. Hier stimmt so einiges nicht… Ich habe noch nie so ein schmales Buch mit so viel Inhalt und so viel Raum zum selber denken gelesen. Für mich ein literarisches Meisterwerk. Ich werde mir jetzt mehr Sachen von Daniel Kehlmann zu Gemüte führen.
Beklemmend, brillant und absolut fesselnd – ein klaustrophobischer Psychotrip auf weniger als 100 Seiten.
„Du hättest gehen sollen“ von Daniel Kehlmann ist ein schmaler Roman, der jedoch eine Wucht entfaltet, wie man sie nur selten erlebt. Schon nach wenigen Seiten zieht einen die Geschichte erbarmungslos in ihren Bann – und lässt einen mit einem Gefühl zurück, das irgendwo zwischen Unbehagen, Beklemmung und staunender Faszination liegt. Im Zentrum steht ein Drehbuchautor, der sich mit seiner Familie in ein abgelegenes Ferienhaus zurückzieht, um an seinem Projekt zu arbeiten. Was wie ein harmloser Tapetenwechsel beginnt, kippt schnell in ein unheimliches Spiel aus verzerrter Wahrnehmung, rätselhaften Ereignissen und einer Atmosphäre, die immer dichter wird. Das Haus selbst wird zu einem eigenen Charakter – fremd, bedrohlich und voller Unstimmigkeiten, die man beim Lesen körperlich spürt. Kehlmann gelingt es meisterhaft, Alltagsmomente in pure Beklemmung zu verwandeln. Man fühlt die wachsende innere Unruhe, die Enge, die Orientierungslosigkeit – und hat beim Lesen fast das Gefühl, selbst in diesem seltsamen Haus gefangen zu sein. Die Mischung aus psychologischer Spannung, subtilen Horror-Elementen und cleveren Perspektivwechseln funktioniert unglaublich gut. Ein packendes, verstörendes kleines Meisterwerk, das nachhallt. Wer dichte Atmosphäre liebt und sich gern an den Rand des eigenen Wohlfühlbereichs liest, wird dieses Buch verschlingen.
Rätselhaft und verstörend.
Richtig dünnes Büchlein und deshalb ideal für z.b. Zeiten, in denen man mit verminderter Aufmerksamkeit zu kämpfen hat (z.b. Krankenhaus, Pause im Büro, ...). Realität und Fiktion wechseln sich anfangs ab, um dann irgendwann zu verschwimmen und einen selbst zweifeln lassen. Hat mir sehr gut gefallen.
Hatte weder Zugang zum Schreibstil noch zu den Charakteren. Da hat sogar House of Leaves mehr zu bieten.
Die Dunkelheit sitzt einen hier stetig im Nacken.
Ein wirklich interessantes Buch, dass ohne viel Handlung einen während der ganzen Zeit gruseln lässt. Was es genau ist, ist bis zum Ende hin nicht fassbar. Die Halbsätze, Wechsel der Szenen tragen ihr restliches bei. Bis zum Ende hin weiss man nicht wie es enden wird und auf was es hinauslaufen wird. Doch auch hier wirklich gut gelöst.
Ein Ehepaar fährt mit seiner Tochter in ein abgelegenes Ferienhaus auf einem Hügel, zu dem nur eine einzige Straße führt. Während der Vater an einem neuen Drehbuch arbeitet, beginnt er auch aufzuschreiben, was er in diesem seltsamen Haus erlebt. Denn eines wird schnell klar: hier stimmt etwas ganz und gar nicht. „Du hättest gehen sollen“ von Daniel Kehlmann war mein erstes Buch des Autors, und ich bin hin- und hergerissen, wie ich es bewerten soll. Die Atmosphäre war zweifellos eindringlich. Das Buch vermittelt durchgehend ein beklemmendes, ungutes Gefühl. Allerdings blieb für mich das Ende unbefriedigend, was mich etwas enttäuscht zurückgelassen hat. Trotzdem muss ich sagen, dass die dichte Stimmung und der spannende Schreibstil das Buch lesenswert machen, auch wenn es für mich nicht ganz überzeugen konnte. Eine interessante, wenn auch nicht ganz runde Lektüre.
Habe hier sehr gemischte Gefühle. Manche Elemente haben mir gut gefallen, aber das Buch war einfach zu kurz und hat zu viel von ????? Hinterlassen.
Gruselig. Erinnert in Ansätzen an den Film Silent Hill.
Ein Stern ist noch zu viel.
Wie ein kurzer, aber heftiger Fiebertraum. Mal was ganz anderes.
Wie "the house of leaves" aber als Kurzgeschichte. Recht unspektakulär
Faszinierend
Eigentlich fast eine Kurzgeschichte, wenig Hintergrund, kaum Erklärungen. Aber eine faszinierende Geistergeschichte, in einem sehr besonderen Schreibstil verfasst und wunderbar in einem Rutsch durchzulesen. Hätte ich von Kehlmann so nicht erwartet.
Ich bin durch eine Leseempfehlung auf das Buch aufmerksam geworden. Was will das Buch sagen, ich weiß es nicht. Aber ich bin sicher, dass ich dieses Buch nicht so leicht aus dem Kopf bekommen werde. Inhaltlich sehr mysteriös, aber so extrem atmosphärisch, dass ich nicht so recht weiß, wohin mit meinen Gedanken.
Das war leider gar nicht nach meinem Geschmack. Weder vom Inhalt noch vom Schreib- bzw. Erzählstil.
Rätselhaft
Ich mag Daniel Kehlmann und deshalb einen extra Stern. Ich mag Bücher, die mit der Realität spielen und deshalb ist das ein Buch zum Nachdenken, ob ich es verstanden habe? Ich möchte es noch einmal lesen.
Kurz und knackig, ein äußerst spannendes Gedankenexperiment. Stellenweise gruselig, zwischen Vorstellung und "Realität" wird ständig hin und her gesprungen. Ein gelungenes Buch!
a short read but quite unsettling.. though the writing style wasn't really up to my taste and i couldn't care less about the dude's screenplay
Das war leider gar nicht nach meinem Geschmack. Weder vom Inhalt noch vom Schreib- bzw. Erzählstil.
Unterschwelliger Grusel - eine typische Spukgeschichte?
Eine junge Familie, ein Autor auf Inspirationssuche und ein einsames Ferienhaus als Fluchtort. Diese Zutaten ergeben die Grundlage des Schauerstücks „Du hättest gehen sollen“. Dabei wird schnell klar, dass die Familienidylle von ständigen Streitigkeiten um Verantwortung geprägt sind und der Ich-Erzähler immer weiter in eine Schreibblockade schlittert, für die er nur sein Umfeld verantwortlich macht. Doch dann geschehen auch merkwürdige Dinge im Haus und es drängt sich die Frage auf, wie nah Wahn, Wahnsinn und Magie am Ort des Geschehens zusammenhängen. Ob nun etwas mit dem Protagonisten oder dem Haus nicht stimmt, bleibt bis zum Schluss offen. Klar ist nur: Kehlmanns Roman enthält viele typische Elemente einer Schauergeschichte, webt diese aber sehr subtil zusammen, sodass man erst spät erkennt, worum es sich handelt. Um den Grusel realer zu machen, wäre die Auflösung einiger Situationen jedoch hilfreich gewesen.
Well that was quite... underwhelming?
Grundgütiger! Was war denn das? Halten zu Gnaden, dass ich die Erzählung irgendwo zwischen 2:00 und 3:00 nachts bei Schummerlicht geles … gesuchtet habe. Es hat mich eiskalt erwischt, was Kehlmann da so beschreibt. Mir sind wahrhaftig ein paar Schauer über den Rücken gelaufen. Und gleichzeitig lässt mich das Buch wahnsinnig grübeln. Was will der mir erzählen? Geodreieck? Weltenberg? Ich bin hier … und gleichzeitig vor der Türe? So langsam kommen mir Ideen in den Sinn, worauf der Text hinaus wollen könnte. Aber wenn ich für das ganze Buch vielleicht 2 Stunden gebraucht habe, habe ich mindestens für die nächsten 2 Tage Kopfnüsse mitgegeben bekommen, an denen ich knabbern kann.
Ich kann mich nur schlecht zwischen 3 und 4 Sternen entscheiden. Am Anfang ging es nur sehr träge dahin und die Geschichte verwirrte mich mehr, als zu interessieren, aber sobald insgesamt mehr passierte, war es wirklich gut.
Bedrückend, verwirrend, erleuchtend!
Was zur Hölle war das denn? Selten so ein schlechtes Buch gelesen.
Dass ist glaube ich das erste mal, dass ich entweder zu dumm war das Buch zu verstehen oder das alles eine Metapher war keine Ahnung. Oder was ich für wahrscheinlicher halte das Buch war einfach Mist, extrem schlecht geschrieben und die Charaktere so voller Klischees. Absoluter Flop des Jahres





























