Drive Your Plow Over the Bones of the Dead
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Description
New York Times Readers Pick: 100 Best Books of the 21st Century
"A brilliant literary murder mystery." —Chicago Tribune
"Extraordinary. Tokarczuk's novel is funny, vivid, dangerous, and disturbing, and it raises some fierce questions about human behavior. My sincere admiration for her brilliant work." —Annie Proulx
In a remote Polish village, Janina devotes the dark winter days to studying astrology, translating the poetry of William Blake, and taking care of the summer homes of wealthy Warsaw residents. Her reputation as a crank and a recluse is amplified by her not-so-secret preference for the company of animals over humans. Then a neighbor, Big Foot, turns up dead. Soon other bodies are discovered, in increasingly strange circumstances. As suspicions mount, Janina inserts herself into the investigation, certain that she knows whodunit. If only anyone would pay her mind . . .
A deeply satisfying thriller cum fairy tale, Drive Your Plow over the Bones of the Dead is a provocative exploration of the murky borderland between sanity and madness, justice and tradition, autonomy and fate. Whom do we deem sane? it asks. Who is worthy of a voice?
Book Information
Posts
Ich mochte die Protagonistin (Antagonistin?), auch wenn sie mir zeitweise gehörig auf den Zeiger ging. Bin ihr selbst in unseren Gegensätzen immernoch zu ähnlich, also bleibt mir nichts anderes übrig! Die liebenswerten, schrulligen Nebencharaktere haben mir aufs Äusserste gefallen. Das grösste Manko allerdings ist, wie plötzlich Lebenskapitel aus dem Himmel gepflückt werden, um der Geschichte voranzuhelfen. Wie du warst plötzlich Lehrerin, Olympia-Siegerin, watnoch alles. Wie dem auch sei, Bücher über moralisch graue Waldfrauen sind mir immernoch die liebsten.
Ein karges Hochplateau im polnisch-tschechischen Grenzland. Im Umfeld der Erzählerin, einer alternden und wunderlich werdenden Ingenieurin, Lehrerin, Astrologin geschehen seltsame Todesfälle und Morde. Ihre schräge These: Die Taten werden von Tieren verübt, die sich dafür rächen, dass die Opfer zu Lebzeiten Jäger und Wilderer waren. Natürlich glaubt ihr niemand, aber ein illustrer Freundeskreis hält zu ihr, auch als die Polizei beginnt, sie selbst ins Visier zu nehmen. Wie schon der Titel sagt, ist das Buch ein Roman. Man kann es aber auch durchaus als Krimi sehen und lesen. Denn es geht, neben vielen anderen Dingen, gerade auch um die Aufklärung der Todesfälle und nicht zuletzt das Warum. Eindringlich ist die Schilderung des kargen tschechisch -polnisches Grenzlandes, insbesondere im Winter. Die Ich-Erzählerin ist vielschichtig, hat liebenswerte Züge, aber auch fragwürdige. Das wird wahrscheinlich jeder Leser ein wenig anders sehen. Was etwas maniriert wirkt ist, dass immer die Übersetzung von Gedichten des Dichters William Blake eine Rolle spielt, der sich nicht nur die Erzählerin, sondern auch einer ihrer engsten Freunde verschrieben hat. Unter dem Strich fällt es mir schwer, mein Urteil zu begründen, aber irgendwie wirkt der Roman mit seinen skurrilen Figuren nach. Nicht nur positiv, aber so, dass man sich daran reiben kann.
Description
New York Times Readers Pick: 100 Best Books of the 21st Century
"A brilliant literary murder mystery." —Chicago Tribune
"Extraordinary. Tokarczuk's novel is funny, vivid, dangerous, and disturbing, and it raises some fierce questions about human behavior. My sincere admiration for her brilliant work." —Annie Proulx
In a remote Polish village, Janina devotes the dark winter days to studying astrology, translating the poetry of William Blake, and taking care of the summer homes of wealthy Warsaw residents. Her reputation as a crank and a recluse is amplified by her not-so-secret preference for the company of animals over humans. Then a neighbor, Big Foot, turns up dead. Soon other bodies are discovered, in increasingly strange circumstances. As suspicions mount, Janina inserts herself into the investigation, certain that she knows whodunit. If only anyone would pay her mind . . .
A deeply satisfying thriller cum fairy tale, Drive Your Plow over the Bones of the Dead is a provocative exploration of the murky borderland between sanity and madness, justice and tradition, autonomy and fate. Whom do we deem sane? it asks. Who is worthy of a voice?
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Ich mochte die Protagonistin (Antagonistin?), auch wenn sie mir zeitweise gehörig auf den Zeiger ging. Bin ihr selbst in unseren Gegensätzen immernoch zu ähnlich, also bleibt mir nichts anderes übrig! Die liebenswerten, schrulligen Nebencharaktere haben mir aufs Äusserste gefallen. Das grösste Manko allerdings ist, wie plötzlich Lebenskapitel aus dem Himmel gepflückt werden, um der Geschichte voranzuhelfen. Wie du warst plötzlich Lehrerin, Olympia-Siegerin, watnoch alles. Wie dem auch sei, Bücher über moralisch graue Waldfrauen sind mir immernoch die liebsten.
Ein karges Hochplateau im polnisch-tschechischen Grenzland. Im Umfeld der Erzählerin, einer alternden und wunderlich werdenden Ingenieurin, Lehrerin, Astrologin geschehen seltsame Todesfälle und Morde. Ihre schräge These: Die Taten werden von Tieren verübt, die sich dafür rächen, dass die Opfer zu Lebzeiten Jäger und Wilderer waren. Natürlich glaubt ihr niemand, aber ein illustrer Freundeskreis hält zu ihr, auch als die Polizei beginnt, sie selbst ins Visier zu nehmen. Wie schon der Titel sagt, ist das Buch ein Roman. Man kann es aber auch durchaus als Krimi sehen und lesen. Denn es geht, neben vielen anderen Dingen, gerade auch um die Aufklärung der Todesfälle und nicht zuletzt das Warum. Eindringlich ist die Schilderung des kargen tschechisch -polnisches Grenzlandes, insbesondere im Winter. Die Ich-Erzählerin ist vielschichtig, hat liebenswerte Züge, aber auch fragwürdige. Das wird wahrscheinlich jeder Leser ein wenig anders sehen. Was etwas maniriert wirkt ist, dass immer die Übersetzung von Gedichten des Dichters William Blake eine Rolle spielt, der sich nicht nur die Erzählerin, sondern auch einer ihrer engsten Freunde verschrieben hat. Unter dem Strich fällt es mir schwer, mein Urteil zu begründen, aber irgendwie wirkt der Roman mit seinen skurrilen Figuren nach. Nicht nur positiv, aber so, dass man sich daran reiben kann.








