Lincoln Highway
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Description
Book Information
Author Description
Amor Towles, geboren 1964 in Boston, Massachusetts, studierte in Yale und Stanford. Sein Debüt »Eine Frage der Höflichkeit« erschien 2011. Sein zweiter Roman »Ein Gentleman in Moskau« (2016) stand zwei Jahre auf der Bestsellerliste der »New York Times«, war 2016 Finalist des Kirkus Prize in Fiction & Literature und wurde 2018 für den International Dublin Literary Award nominiert. Seine Werke wurden bislang in über dreißig Sprachen übersetzt. Towles lebt in Manhattan. Bei Hanser erschienen zuletzt u.a. »Lincoln Highway« (2022) und »Eve« (2024).
Posts
Lincoln Highway konnte mich leider nicht so richtig überzeugen, obwohl ich wirklich hohe Erwartungen hatte. Die Grundidee der Geschichte klingt eigentlich total spannend und vielversprechend, aber irgendwie bin ich mit dem Buch nie richtig warm geworden. Vor allem die Erzählweise und einige Passagen konnten mich emotional nicht wirklich packen, weshalb sich das Lesen teilweise gezogen hat.
Wenig Roadtrip, viel aufgedrückte Moral
Dem Cover und dem Exposé nach ist das ein Roman voller Roadtrip und verrückten zwischenmenschlichen Begegnungen. Ich habe mich auf einen amerikanischen „Tschick“ gefreut und wurde leider enttäuscht. Die Story liest sich zwar sehr flüssig, die Charaktere sind für mich aber unnahbar geblieben und waren nicht authentisch. Zusätzlich irritiert hat mich die Tatsache, dass jedes Kapitel aus Sicht einer anderen Person geschrieben wurde, wobei aber 2 Charaktere aus der Ich-Perspektive berichteten und der Rest in der dritten Person verfasst wurde. Es wurden viele Mythen, viel Übernatürliches und Religiöses thematisiert, womit ich nichts anfangen konnte. Ich hatte eher den Eindruck hier wurde Moral aufgedrückt statt sie durch Handlungen oder Äußerungen der Personen wirken zu lassen. Der Roadtrip als solcher kam fast gar nicht vor und einige Fragen vom Anfang des Buches sind einfach offen geblieben. Leider insgesamt wirklich schwach trotz eines guten Starts.
Nach dem Lesen des Klappentextes hatte ich mich auf einen richtig coole Roadtrip gefreut. Ich muss aber sagen, dass ich etwas enttäuscht vom Verlauf der Geschichte bin, da ich mir echt etwas anderes vorgestellt habe. Zudem bin ich mit dem Buch auch nicht klargekommen. Vielleicht war es der Schreibstil oder die Dicke des Hardcovers? Ich bin nach ungefähr 100 Seiten auf das Hörbuch umgestiegen und fand es super, dass man die Protagonisten so gut stimmlich unterscheiden konnte. Vielleicht bin ich einfach nur mit falschen Erwartungen an das Buch herangegangen, für mich war es leider nichts.

Life is a Highway
Hach, über dieses Buch kann ich euch einfach nur vorschwärmen 🥰 Genossen habe ich es als Hörbuch, gelesen von Uve Teschner, Julian Greis und Lisa Hrdina. Uve Teschner hat seinen Ruf als genialen Hörbuch-Sprecher ja eh schon weg, Julian Greis liest den Charakter “Duchess” sowas von perfekt und auch Lisa Hrdina verkörpert “Sally” hervorragend. Aber worum gehts eigentlich in “Lincoln Highway”? Die Geschichte spielt im Jahr 1954. Emmet, gerade aus der Besserungsanstalt entlassen, kommt wieder nach Hause nach Nebraska. Dort wartet sein kleiner Bruder Billy auf ihn. Emmets und Billys Mutter hat die Familie vor vielen Jahren verlassen, ihr Vater ist mittlerweile an Krebs verstorben und die Farm bankrott. Den beiden bleibt Nichts weiter übrig, als Haus und Hof der Bank zu überlassen. Mit Emmets hellblauem Studebaker wollen die beiden über den Lincoln Highway nach Kalifornien fahren, denn dort vermuten sie ihre Mutter. Ihre Pläne werden jedoch durchkreuzt, als zwei Freunde von Emmett aus der Besserungsanstalt auftauchen. Und sie wollen genau in die andere Richtung - nach New York. Und so beginnt der Road-Trip voller Wendungen und Überraschungen. Mich haben an dem Buch vor allem die Charaktere fasziniert. Alle vier Jungs haben ihre eigene Geschichte und diese erfahren wir nach und nach. Warum ist Emmett in der Besserungsanstalt gelandet, was bewegt ihn und was sind seine Pläne für die Zukunft? Duchess ist ein Charakter für sich und ihn muss man schlichtweg entdecken. Woolly ist anders, aber ich sag nur “Stille Wasser sind tief”. Und der kleine Billy ist der Hit schlichtweg. Ihn habe ich bis über alle Maßen ins Herz geschlossen!!! Und Sally ist eine ganz starke Frau und ihrer Zeit voraus. Auf ihrer Reise begegnen die Vier wiederum vielen Menschen und auch ihre Geschichten erfahren wir. Und ob die Begegnungen nun kurz oder länger waren; Jede Begegnung hat einen Abdruck hinterlassen und etwas bei den Charakteren bewegt und von Bedeutung zurückgelassen, bei den Haupt- sowie auch den Nebencharakteren. Der Verlauf der Geschichte war ein einziges “Überraschungs-Ei”, was mir die komplette Palette an Emotionen geliefert hat; mal lustig, nachdenklich, bewegend, dramatisch oder tragisch - es ist alles dabei. Für mich ein absolut grandioses Buch, was ich auch als Hörbuch uneingeschränkt empfehlen kann!! 5 Sterne 🌟- ist eh klar 😄

Die Charaktere dieses Buches sind einfach wundervoll herausgearbeitet. Besonders der kluge und belesene kleinen Bruder der Hauptfigur ist unwiderstehlich 😍. Die Erzählperspektive wechselt in jedem Kapitel aus der Sicht der einzelnen Protagonisten, dadurch hält sich der Spannungsbogen über die ganze Geschichte. Großes Lesevergnügen!

Obwohl der Titel es vermutet, findet die Handlung hauptsächlich nicht auf dem Lincoln Highway statt, sondern ist eine Odyssee mit mehreren Schauplätzen, unter anderem New York. Es ist einfach eine wunderschöne Lektüre mit so unglaublichen Figuren, die mensch direkt ins Herz schließt und am liebsten nicht wieder gehen lassen, sondern noch mehr über sie lesen möchte. Große Emotionen, Gedanken und auch Philosophisches finden hier Platz und lassen diesen Roman zu etwas ganz Besonderen werden.
DNF @44% Dieses (Hör-)Buch wurde auf Goodreads ziemlich gehyped, und obwohl mich der Titel nie so richtig angesprochen hat, wollte ich dem Buch mal eine Chance geben. Die Ausgangslage mit dem Bruder, der aus einem Jahr Gefängnis wiederkommt und mit seinem jüngeren Bruder einen Road Trip machen will, fand ich noch sehr ansprechend. Aber irgendwie verliert sich dann die Handlung im Nirgendwo. Ich konnte weder zur Story, noch zu den Charakteren einen Zugang finden. Auch der Schreibstil des Autors und der Erzählstil der Sprecher:innen haben sich sehr distanziert angefühlt, sodass bei mir keinerlei Emotionen oder Interesse für die Charaktere und ihre Geschichte aufgebaut werden konnte. Jetzt gebe ich es auf, denn gedanklich hat mich der Plot eh schon längst verloren.
Der Lincoln Highway wurde 1913 als die erste Straße gebaut, die in den USA, die Ost- und Westküste miteinander verband. Der Highway verlief vom Times Square, in New York, bis zum Lincoln Park in San Francisco und verbindet 14 US-Bundesstaaten. Es ist das Jahr 1954. Der achtzehnjährige Emmet und sein zehn Jahre jüngerer Bruder William, genannt Billy, wollen auf dem Lincoln Highway nach San Francisco reisen. Von Nebraska nach San Francisco mit einem 1948 Studebaker. Nichts hält die Geschwister noch in ihrem alten Zuhause. Emmet ist gerade vorzeitig aus einer Jugendhaftstrafe entlassen worden. Und nur, weil sein Vater an Krebs verstorben ist. Der ältere Bruder ist nun alleine für Billy verantwortlich. Schon lange ist die Mutter der Kinder fort. Vor zehn Jahren verließ sie die Farm, den Mann und die Kinder. Geblieben sind nur ein paar Ansichtskarten, die sie den Kindern von ihrer Reise nach San Francisco geschrieben hatte. Der Vater war ein miserabler Farmer, nahm immer wieder einen Kredit nach dem anderen auf. Somit hatte sich die Bank schon alles unter den Nagel gerissen. Außerdem wird Emmet nie wieder in der Kleinstadt einen Fuß auf den Boden bekommen, nachdem was dort geschehen ist. Und der kleine Billy hofft in San Francisco seine Mutter zu finden. Zwei weitere Jungen haben sich aus der Strafanstalt entlassen. Der pfiffige Duchess und der langsame Woolly tauchen auf der Farm der beiden Brüder auf und bedrängen Emmet sie nach New York zu fahren. Dorthin, wo der Lincoln Highway auf dem Time Square beginnt. Also in die völlig andere Richtung. Emmet lässt sich überreden, die Flüchtigen zum nächsten Bahnhof zu bringen. Doch nicht lange nach der Abfahrt, stehlen Duchess und Woolly den Studebaker und machen sich selber auf den Weg in die entgegengesetzte Richtung, nach New York. Emmet und Billy verfolgen Duchess und Woolly. Eine spannende Reise beginnt, währenddessen die vier Jungen eine Menge Abenteuer erleben. Während Duchess einen Feldzug seiner Rache unternimmt, treffen Emmet und Billy hilfsbereite Menschen. Aber nicht nur! Auch gefährlich kann eine solche Reise sein Der Roman spielt wie gesagt 1954. Zehn Tage lang begleiten wir die Jungen auf ihrer Reise. Die verschiedensten Romanfiguren kommen zu Wort. Da ist die freundliche Sally, die Tochter des Nachbarn. Oder der Landstreicher Ulysses, der eine ganz eigenen Geschichte hat. Die Helden werden von verschiedenen Stimmen gesprochen, die die beiden Sprecher sehr gut vermitteln. Duchess ist die dabei überheblichste Figur und der kleine Billy, so jung wie er ist, behält den Überblick. Woolly hat ein schweres Los und Emmet scheint sehr überlegend zu handeln. Aber auch noch andere haben in diesem Buch etwas zu sagen. Der feine Humor, mit dem der Autor Amor Towels spielt, würzt das Ganze noch ein wenig nach. Einfach nur ein Lese/-Hörerlebnis. Die Uhren drehen sich 1954 noch ziemlich langsam. Und so wirkt auch die Geschichte nicht besonders hektisch. Man kann sich in allerlei Details verlieren und kann den Roman genießen. Was mir besonders gefallen hat war, dass die Figuren eigene Sprecher hatten. Die Kapitel werden von Uve Teschner, Julian Greis und Lisa Hrdina gelesen. Das macht das Zuhören noch um einiges spannender. Die Geschichte lässt einen nicht los und nur manchmal schweift der Autor etwas ab, wenn er über die Vergangenheit der Nebenfiguren erzählt oder er sich in den Geschichten der Sagenwelt (z.B. Ulysses oder Achilles) verliert. Immer wieder dreht der Autor die Story etwas, so dass man nie vermuten könnte, was als nächstes passiert. Die 15 Stunden des gekürzten Hörbuchs sind viel zu schnell vorüber. Ich hätte die Jungen am Ende noch gerne weiter begleitet.
Iskreno, nista posebno. Od tolikih ocekivanja da se ovdje radi o putovanju mladica u bolju buducnost, malo mi je putovanja bilo, ali zato mnogo prljave igre. Prica je ok, ali ponavljam, nista posebno spektakularno. Uz to mi je ostalo i par otvorenih pitanja pa kraj djeluje jako zbrzano. Ocjena nesto izmedju 2 i 3
I absolutely loved this book! best read this year so far. I was completely invested in the characters and their story. I loved how the writer made them relatable throughout the entire story. After reading his first book I was a little torn but this book solidified the writer as one of my favourites. I can't wait to see more from him.
I really enjoyed "Rules of civility" and "A gentleman in Moscow", so I had high expectations going into this. The book was as good as I had hoped for if not even better! I loved the well crafted characters whose intentions and actions felt so realistic and comprehensible. In spite of it being a really long book I never felt bored and was always eager to learn how the story progressed. The story never stayed predictable and took many turns I didn't expect. If you enjoyed Amor Towles' other books, I would definitely recommend this one!
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Author Description
Amor Towles, geboren 1964 in Boston, Massachusetts, studierte in Yale und Stanford. Sein Debüt »Eine Frage der Höflichkeit« erschien 2011. Sein zweiter Roman »Ein Gentleman in Moskau« (2016) stand zwei Jahre auf der Bestsellerliste der »New York Times«, war 2016 Finalist des Kirkus Prize in Fiction & Literature und wurde 2018 für den International Dublin Literary Award nominiert. Seine Werke wurden bislang in über dreißig Sprachen übersetzt. Towles lebt in Manhattan. Bei Hanser erschienen zuletzt u.a. »Lincoln Highway« (2022) und »Eve« (2024).
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Lincoln Highway konnte mich leider nicht so richtig überzeugen, obwohl ich wirklich hohe Erwartungen hatte. Die Grundidee der Geschichte klingt eigentlich total spannend und vielversprechend, aber irgendwie bin ich mit dem Buch nie richtig warm geworden. Vor allem die Erzählweise und einige Passagen konnten mich emotional nicht wirklich packen, weshalb sich das Lesen teilweise gezogen hat.
Wenig Roadtrip, viel aufgedrückte Moral
Dem Cover und dem Exposé nach ist das ein Roman voller Roadtrip und verrückten zwischenmenschlichen Begegnungen. Ich habe mich auf einen amerikanischen „Tschick“ gefreut und wurde leider enttäuscht. Die Story liest sich zwar sehr flüssig, die Charaktere sind für mich aber unnahbar geblieben und waren nicht authentisch. Zusätzlich irritiert hat mich die Tatsache, dass jedes Kapitel aus Sicht einer anderen Person geschrieben wurde, wobei aber 2 Charaktere aus der Ich-Perspektive berichteten und der Rest in der dritten Person verfasst wurde. Es wurden viele Mythen, viel Übernatürliches und Religiöses thematisiert, womit ich nichts anfangen konnte. Ich hatte eher den Eindruck hier wurde Moral aufgedrückt statt sie durch Handlungen oder Äußerungen der Personen wirken zu lassen. Der Roadtrip als solcher kam fast gar nicht vor und einige Fragen vom Anfang des Buches sind einfach offen geblieben. Leider insgesamt wirklich schwach trotz eines guten Starts.
Nach dem Lesen des Klappentextes hatte ich mich auf einen richtig coole Roadtrip gefreut. Ich muss aber sagen, dass ich etwas enttäuscht vom Verlauf der Geschichte bin, da ich mir echt etwas anderes vorgestellt habe. Zudem bin ich mit dem Buch auch nicht klargekommen. Vielleicht war es der Schreibstil oder die Dicke des Hardcovers? Ich bin nach ungefähr 100 Seiten auf das Hörbuch umgestiegen und fand es super, dass man die Protagonisten so gut stimmlich unterscheiden konnte. Vielleicht bin ich einfach nur mit falschen Erwartungen an das Buch herangegangen, für mich war es leider nichts.

Life is a Highway
Hach, über dieses Buch kann ich euch einfach nur vorschwärmen 🥰 Genossen habe ich es als Hörbuch, gelesen von Uve Teschner, Julian Greis und Lisa Hrdina. Uve Teschner hat seinen Ruf als genialen Hörbuch-Sprecher ja eh schon weg, Julian Greis liest den Charakter “Duchess” sowas von perfekt und auch Lisa Hrdina verkörpert “Sally” hervorragend. Aber worum gehts eigentlich in “Lincoln Highway”? Die Geschichte spielt im Jahr 1954. Emmet, gerade aus der Besserungsanstalt entlassen, kommt wieder nach Hause nach Nebraska. Dort wartet sein kleiner Bruder Billy auf ihn. Emmets und Billys Mutter hat die Familie vor vielen Jahren verlassen, ihr Vater ist mittlerweile an Krebs verstorben und die Farm bankrott. Den beiden bleibt Nichts weiter übrig, als Haus und Hof der Bank zu überlassen. Mit Emmets hellblauem Studebaker wollen die beiden über den Lincoln Highway nach Kalifornien fahren, denn dort vermuten sie ihre Mutter. Ihre Pläne werden jedoch durchkreuzt, als zwei Freunde von Emmett aus der Besserungsanstalt auftauchen. Und sie wollen genau in die andere Richtung - nach New York. Und so beginnt der Road-Trip voller Wendungen und Überraschungen. Mich haben an dem Buch vor allem die Charaktere fasziniert. Alle vier Jungs haben ihre eigene Geschichte und diese erfahren wir nach und nach. Warum ist Emmett in der Besserungsanstalt gelandet, was bewegt ihn und was sind seine Pläne für die Zukunft? Duchess ist ein Charakter für sich und ihn muss man schlichtweg entdecken. Woolly ist anders, aber ich sag nur “Stille Wasser sind tief”. Und der kleine Billy ist der Hit schlichtweg. Ihn habe ich bis über alle Maßen ins Herz geschlossen!!! Und Sally ist eine ganz starke Frau und ihrer Zeit voraus. Auf ihrer Reise begegnen die Vier wiederum vielen Menschen und auch ihre Geschichten erfahren wir. Und ob die Begegnungen nun kurz oder länger waren; Jede Begegnung hat einen Abdruck hinterlassen und etwas bei den Charakteren bewegt und von Bedeutung zurückgelassen, bei den Haupt- sowie auch den Nebencharakteren. Der Verlauf der Geschichte war ein einziges “Überraschungs-Ei”, was mir die komplette Palette an Emotionen geliefert hat; mal lustig, nachdenklich, bewegend, dramatisch oder tragisch - es ist alles dabei. Für mich ein absolut grandioses Buch, was ich auch als Hörbuch uneingeschränkt empfehlen kann!! 5 Sterne 🌟- ist eh klar 😄

Die Charaktere dieses Buches sind einfach wundervoll herausgearbeitet. Besonders der kluge und belesene kleinen Bruder der Hauptfigur ist unwiderstehlich 😍. Die Erzählperspektive wechselt in jedem Kapitel aus der Sicht der einzelnen Protagonisten, dadurch hält sich der Spannungsbogen über die ganze Geschichte. Großes Lesevergnügen!

Obwohl der Titel es vermutet, findet die Handlung hauptsächlich nicht auf dem Lincoln Highway statt, sondern ist eine Odyssee mit mehreren Schauplätzen, unter anderem New York. Es ist einfach eine wunderschöne Lektüre mit so unglaublichen Figuren, die mensch direkt ins Herz schließt und am liebsten nicht wieder gehen lassen, sondern noch mehr über sie lesen möchte. Große Emotionen, Gedanken und auch Philosophisches finden hier Platz und lassen diesen Roman zu etwas ganz Besonderen werden.
DNF @44% Dieses (Hör-)Buch wurde auf Goodreads ziemlich gehyped, und obwohl mich der Titel nie so richtig angesprochen hat, wollte ich dem Buch mal eine Chance geben. Die Ausgangslage mit dem Bruder, der aus einem Jahr Gefängnis wiederkommt und mit seinem jüngeren Bruder einen Road Trip machen will, fand ich noch sehr ansprechend. Aber irgendwie verliert sich dann die Handlung im Nirgendwo. Ich konnte weder zur Story, noch zu den Charakteren einen Zugang finden. Auch der Schreibstil des Autors und der Erzählstil der Sprecher:innen haben sich sehr distanziert angefühlt, sodass bei mir keinerlei Emotionen oder Interesse für die Charaktere und ihre Geschichte aufgebaut werden konnte. Jetzt gebe ich es auf, denn gedanklich hat mich der Plot eh schon längst verloren.
Der Lincoln Highway wurde 1913 als die erste Straße gebaut, die in den USA, die Ost- und Westküste miteinander verband. Der Highway verlief vom Times Square, in New York, bis zum Lincoln Park in San Francisco und verbindet 14 US-Bundesstaaten. Es ist das Jahr 1954. Der achtzehnjährige Emmet und sein zehn Jahre jüngerer Bruder William, genannt Billy, wollen auf dem Lincoln Highway nach San Francisco reisen. Von Nebraska nach San Francisco mit einem 1948 Studebaker. Nichts hält die Geschwister noch in ihrem alten Zuhause. Emmet ist gerade vorzeitig aus einer Jugendhaftstrafe entlassen worden. Und nur, weil sein Vater an Krebs verstorben ist. Der ältere Bruder ist nun alleine für Billy verantwortlich. Schon lange ist die Mutter der Kinder fort. Vor zehn Jahren verließ sie die Farm, den Mann und die Kinder. Geblieben sind nur ein paar Ansichtskarten, die sie den Kindern von ihrer Reise nach San Francisco geschrieben hatte. Der Vater war ein miserabler Farmer, nahm immer wieder einen Kredit nach dem anderen auf. Somit hatte sich die Bank schon alles unter den Nagel gerissen. Außerdem wird Emmet nie wieder in der Kleinstadt einen Fuß auf den Boden bekommen, nachdem was dort geschehen ist. Und der kleine Billy hofft in San Francisco seine Mutter zu finden. Zwei weitere Jungen haben sich aus der Strafanstalt entlassen. Der pfiffige Duchess und der langsame Woolly tauchen auf der Farm der beiden Brüder auf und bedrängen Emmet sie nach New York zu fahren. Dorthin, wo der Lincoln Highway auf dem Time Square beginnt. Also in die völlig andere Richtung. Emmet lässt sich überreden, die Flüchtigen zum nächsten Bahnhof zu bringen. Doch nicht lange nach der Abfahrt, stehlen Duchess und Woolly den Studebaker und machen sich selber auf den Weg in die entgegengesetzte Richtung, nach New York. Emmet und Billy verfolgen Duchess und Woolly. Eine spannende Reise beginnt, währenddessen die vier Jungen eine Menge Abenteuer erleben. Während Duchess einen Feldzug seiner Rache unternimmt, treffen Emmet und Billy hilfsbereite Menschen. Aber nicht nur! Auch gefährlich kann eine solche Reise sein Der Roman spielt wie gesagt 1954. Zehn Tage lang begleiten wir die Jungen auf ihrer Reise. Die verschiedensten Romanfiguren kommen zu Wort. Da ist die freundliche Sally, die Tochter des Nachbarn. Oder der Landstreicher Ulysses, der eine ganz eigenen Geschichte hat. Die Helden werden von verschiedenen Stimmen gesprochen, die die beiden Sprecher sehr gut vermitteln. Duchess ist die dabei überheblichste Figur und der kleine Billy, so jung wie er ist, behält den Überblick. Woolly hat ein schweres Los und Emmet scheint sehr überlegend zu handeln. Aber auch noch andere haben in diesem Buch etwas zu sagen. Der feine Humor, mit dem der Autor Amor Towels spielt, würzt das Ganze noch ein wenig nach. Einfach nur ein Lese/-Hörerlebnis. Die Uhren drehen sich 1954 noch ziemlich langsam. Und so wirkt auch die Geschichte nicht besonders hektisch. Man kann sich in allerlei Details verlieren und kann den Roman genießen. Was mir besonders gefallen hat war, dass die Figuren eigene Sprecher hatten. Die Kapitel werden von Uve Teschner, Julian Greis und Lisa Hrdina gelesen. Das macht das Zuhören noch um einiges spannender. Die Geschichte lässt einen nicht los und nur manchmal schweift der Autor etwas ab, wenn er über die Vergangenheit der Nebenfiguren erzählt oder er sich in den Geschichten der Sagenwelt (z.B. Ulysses oder Achilles) verliert. Immer wieder dreht der Autor die Story etwas, so dass man nie vermuten könnte, was als nächstes passiert. Die 15 Stunden des gekürzten Hörbuchs sind viel zu schnell vorüber. Ich hätte die Jungen am Ende noch gerne weiter begleitet.
Iskreno, nista posebno. Od tolikih ocekivanja da se ovdje radi o putovanju mladica u bolju buducnost, malo mi je putovanja bilo, ali zato mnogo prljave igre. Prica je ok, ali ponavljam, nista posebno spektakularno. Uz to mi je ostalo i par otvorenih pitanja pa kraj djeluje jako zbrzano. Ocjena nesto izmedju 2 i 3
I absolutely loved this book! best read this year so far. I was completely invested in the characters and their story. I loved how the writer made them relatable throughout the entire story. After reading his first book I was a little torn but this book solidified the writer as one of my favourites. I can't wait to see more from him.
I really enjoyed "Rules of civility" and "A gentleman in Moscow", so I had high expectations going into this. The book was as good as I had hoped for if not even better! I loved the well crafted characters whose intentions and actions felt so realistic and comprehensible. In spite of it being a really long book I never felt bored and was always eager to learn how the story progressed. The story never stayed predictable and took many turns I didn't expect. If you enjoyed Amor Towles' other books, I would definitely recommend this one!





















