Imperium der Schmerzen
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Description
Book Information
Author Description
Patrick Radden Keefe, geboren 1976, ist preisgekrönter Investigativjournalist des Magazins The New Yorker. Er studierte an der Columbia University, der Yale Law School, der Cambridge University und der London School of Economics. Seine Bücher sind große Bestseller und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Keefe lebt mit seiner Familie in New York.
Posts
Detailliert, informativ und schockierend 💊
Das Buch war für mich sehr interessant und ein neues Themengebiet. Es war zu einem Großteil ein Thriller über einen realen Skandal, dessen Verlauf mich beim Lesen oft sehr wütend gemacht hat. Vor allem in der ersten Hälfte des Buches geht der Autor äußerst detailliert auf die Leben und Verhaltensweisen der Gebrüder Sackler ein. Später im Buch tut er das auch, allerdings wurde es für mich da interessanter, weil es mehr Familienmitglieder gab. Die Mitglieder der Familie wurden aus meiner Sicht sehr gut porträtiert. Aufgrund des Umfang des Buches habe ich einen großen Teil als Hörbuch gehört, was ich empfehlen kann. Der zweite Teil des Buches war interessanter für mich, weil endlich gegen die Familie und das Unternehmen in irgendeiner Form vorgegangen wurde. Für mich hätte das Buch etwas kürzer sein können, beispielsweise das Kapitel über die Beschaffung eines Tempels für ein Museum. Allerdings war es auf diese Weise abwechslungsreich und man wurde von seinen Emotionen, angesichts vieler skandalöser Vorgänge, Skrupellosigkeit, Korruption und Behördenversagen nicht so übermannt. Und die erste Hälfte hat mir durchaus geholfen die Verhaltensweisen der Familie nachvollziehen zu können, auch wenn sie das in keinem Fall richtig oder weniger widerlich macht. Ich habe eine Menge über Opioide und die damit verbundene Krise dazugelernt und kann das Buch Interessierten empfehlen. Allerdings sollte man etwas Ausdauer mitbringen. Das Buch hat mich durchaus gefesselt und berührt, was man nicht von vielen Sachbüchern behaupten kann. Für mich ein sehr guter Ausflug in ein für mich davor weitgehend unbekanntes Terrain.

Ich habe das Buch begonnen, weil ich mich momentan durch die NYT Top 100 Readers Choice lese, sonst wäre es mir vermutlich nicht untergekommen. Von der Familie Sackler hatte ich vorher noch nie was gehört, dass es in den USA eine starke Opium- bzw. Fentanyl-Krise gibt war mir aber bewusst - umso erschreckender sind die Enthüllungen und Erklärungen in diesem Buch. Aus meiner Sicht ist es schier unglaublich, wie das Vorgehen der Familie und des Pharmaunternehmens so funktionieren konnte, das Ausmaß an Verleugnung und Korruption sucht wirklich seinesgleichen. Für mich war das Buch sehr angenehm zu lesen, als populärwissenschaftliches Sachbuch sind natürlich viele Daten, Zahlen und Fakten enthalten, trotzdem liest es sich eher wie ein Wirtschaftsthriller. Der Anfang um die Biographie von Arthur Sackler hätte meiner Meinung nach etwas kürzer sein können, das zog sich zwischendurch, aber ansonsten kann ich das Buch wirklich allen empfehlen, die sich für die Thematik interessieren. Toll geschrieben und verständlich aufgearbeitet, für mich waren es 4/5⭐️.
Kennt ihr die Familie Sackler? Die Sacklers waren mir vor der Lektüre von Patrick Radden Keefes Buch "Imperium der Schmerzen: Wie eine Familiendynastie die weltweite Opioidkrise auslöste" kein Begriff, das hat sich mittlerweile aber sowas von geändert! Denn Patrick Radden Keefe legt damit ein fesselndes Sachbuch vor, das die Geschichte der Familie Sackler und ihren Aufstieg zur pharmazeutischen Dynastie, die maßgeblich zur Opioidkrise in den USA beitrug, umfassend beleuchtet. Die Familie Sackler ist eine amerikanische Familie, die unter anderem das Pharmaunternehmen Purdue Pharma besaß und wegen übermäßiger Verschreibung von Suchtmitteln, darunter OxyContin, mehrfach angeklagt wurde. Patrick Radden Keefe schildert den Aufstieg und gesellschaftlichen Fall der Familie Sackler, legt ein besonderes Augenmerk auf ihre aggressive Vermarktung von Opioiden samt deren verheerenden Auswirkungen und widmet sich im letzten Drittel des Buchs auch den vielfältigen Prozessen gegen verschiedene Familienmitglieder und Purdue Pharma. Von Anfang an hat mich Keefes akribische Recherchearbeit beeindruckt, die er in ein Buch packt, das sich so spannend wie ein Krimi liest. Sein Sachbuch ist nicht nur eine Familiengeschichte, sondern auch eine Auseinandersetzung mit den dunklen Seiten der Pharmaindustrie und den Mechanismen, die es ermöglichen, dass Profite über Menschenleben gestellt werden. "Imperium der Schmerzen" ist eine aufrüttelnde Lektüre, die ich allen empfehlen kann, die sich für investigative Journalistik, Wirtschaftskriminalität und die Hintergründe der Opioidkrise interessieren. Übersetzt von Gregor Runge und Kattrin Stier.

Platz 99 der besten Bücher des 21. Jahrhunderts (New York Times Reader’s Choice Liste) ⭐️⭐️⭐️⭐️,5
Eine dreigenerationenübergreifende Familiensaga über Macht, Geld und eine der größten pharmazeutischen Katastrophen unserer Zeit. Die Sackler-Familie wird jahrzehntelang als großzügige Wohltäter gefeiert. Ihre Namen stehen auf Museen, Universitäten, Stiftungen. Doch hinter der Fassade steckt eine Geschichte von Profitgier und moralischem Verfall. Mit der Erfindung des Medikaments OxyContin befeuern sie eine Opioid-Krise, die Millionen Menschen weltweit in die Abhängigkeit treibt und das oft mit vollem Wissen. Ich hätte nie erwartet, wie sehr mich dieses Buch fesseln, erschüttern und auch wütend machen würde. Es ist brillant recherchiert, tiefgründig erzählt – kein klassischer Roman, aber ein pageturnernder Bericht über das Grauen in Maßanzug und Vorstandsetage. Ich frage mich: Wie viel Schmerz darf hinter einem großen Namen verborgen sein?

Buch 2/100 Beste Bücher des 21. Jhd. NYT Readers Choice
Endlich habe ich das zweite Buch, also Platz 99 der beliebtesten Bücher geschafft. Sachbücher sind wohl einfach nicht meins und ich habe keine Verbindung zu Schmerzmitteln, Opioiden und Oxycodon. Das Ende des Buches war dann recht schnell zu lesen aber die ganze anfängliche Geschichte über Arthur Sackler hat sich sehr gezogen und ich bin jetzt auch nicht wirklich schlauer geworden. Für mich persönlich ist es nichts. Ich habe mich eher wie zur Schulzeit gefühlt und ich hatte absolut keine Lust diese Hausaufgabe zu machen.

Stark!
Ich bin mit keinen großen Erwartungen an das Buch herangegangen. Hab es gelesen, weil ich mich durch die New York Times 100 Besten Bücher des 21. Jahrhunderts Liste lesen möchte 🤗 Ich wurde positiv überrascht. Zwischendurch wirkt das Buch wie ein Thriller, so krass ist die Geschichte über die Opioid Krise und ihre Wegbereiter, in diesem Fall die Familie Sackler. Bin sehr glücklich das Buch gelesen zu haben, es war sehr gut geschrieben und gibt tiefe und sehr interessante Einblicke in die Geschichte und den Einfluss der Sacklers. Man kann kaum glauben, dass eine Familiendynastie so viel Einfluss auf die Welt der Pharmaindustrie haben konnte. Ihr Einfluss hatte Mafiahafte Züge, das war echt erschreckend zu lesen puh😮💨 Es wird chronologisch erzählt in mehrere „Büchern“, was ich passend finde. Dadurch wird das Sachbuch nicht zu anstrengend. Ein großer Empfehlung🤗
Ein spannendes erzählendes Sachbuch, weder erfunden noch ausgedacht.
Der Autor hat in seinem sehr detailreichen, sehr gut recherchierten Sachbuch etwas über die Geschichte dreier Generation einer Familie erzählt die, u.a. hauptsächlich verantwortlich waren für die Opioidkrise. Er erzählt von einer Dynastie, die die Welt verändert hat, von Ambitionen und Philantropie, Verbrechen und Straflosigkeit, von korrupten Institutionen, Macht und Gier und einer Familie die sich trotz aller Schuld die sie aufgeladen hatte, diese nicht eingesehen haben und ihr großes Vermögen daraus gezogen und sich als Wohltäter ausgeben hat. Es geht um die Familie Sackler, die ein Problem damit hatten, im Gegensatz zu anderen Menschen, nicht daraus zu lernen, oder es nicht lernen wollte , was um sie herum geschah, nämlich der Missbrauch von ihrem Produkt Oxycontin und es an der Zeit war das zuzugeben und Konsequenzen zu ziehen. " Sie konnten ein einstudiertes Simulacrum menschlichen Empfindens wiedergeben, aber sie schienen nicht in der Lage zu sein, ihre eigene Rolle zu begreifen, und waren unempfänglich für jede echte moralische Ergriffenheit. Sie waren aufgebracht darüber, dass man ihnen die Rolle als Bösewichte zuwies, aber es war ihre eigene Sture Blindheit, die sie so geeignet für diese Rolle erscheinen ließ. Sie konnten nicht anders." Bei einer Anhörung kommt kommt ein Kongressabgeordneter aus Tennessee zuwort, einem Staat in dem die Droge besonders gewütet hat. Zu der unerschütterlichen Weigerung der Familie die Taten anzuerkennen sagt er u.a..."Es bringt mein Blut zum Kochen, wenn ich Sie bei Ihren Aussagen sehe. Ich bin mir nicht sicher, ob mir jemals eine Familie in Amerika einfällt, die bösartiger ist als ihre " Ein augenöffnendes Buch mit dem man sich eine Zeitlang beschäftigen kann.
Erschreckend & faszinierend
Imperium der Schmerzen von Patrick Radden Keefe beleuchtet die Geschichte der Sackler-Familie und ihren zwielichtigen Aufstieg durch die Vermarktung von OxyContin, einem Medikament, das eine zentrale Rolle in der Opioidkrise in den USA spielt. Zu Beginn ist die Erzählung über die drei Sackler-Brüder und ihre Machenschaften äußerst fesselnd und spannend. Je weiter man jedoch in das Buch vordringt, desto zäher wird die Handlung. Besonders der letzte Teil, der sich mit zahlreichen Gerichtsverfahren und einer Vielzahl an involvierten Personen über verschiedene Jahrzehnten hinweg beschäftigt, ist teils schwer nachzuvollziehen und anstrengend zu verfolgen. Trotzdem ist das Buch eine krasse tiefgehende Recherchearbeit über die Opioidkrise, die Korruption im Gesundheitswesen und die Unantastbarkeit reicher Eliten. Die Geschichte bietet erschreckende Einblicke in das Zusammenspiel von Politik, Wirtschaft und Gesundheit – jedoch sollte man das Buch besser in kleineren Abschnitten lesen, um der Fülle an Details gerecht zu werden und nicht die Geduld zu verlieren.
Wer eine konzentrierte Darstellung der Entstehung der Opioidkrise und der Rolle der Sacklers erwartet, könnte enttäuscht werden.
Der Autor zeichnet sehr detailliert die Entwicklung der Sackler-Familiendynastie nach und legt dabei großen Wert auf die Biografien der einzelnen Familienmitglieder, ihre Geschäftsstrategien sowie ihren Einfluss auf Kunst, Kultur und Gesellschaft. Besonders das erste Drittel des Buches widmet sich Arthur Sackler und seinem Wirken im Bereich der Werbung für Pharmazeutika. Allerdings hatte ich mir von der Lektüre eher einen Abriss der Entstehung und Entwicklung der Opioidkrise sowie eine genauere Darstellung des Einflusses der Sackler-Familie auf diese Krise erhofft. Die Perspektive, der Familie Sackler die alleinige Schuld zuzuschreiben, greift meines Erachtens zu kurz. Ich hätte mir bspw. eine intensivere Auseinandersetzung mit der Rolle der Ärzteschaft und der zunehmenden Verschreibungspraxis von Schmerzmitteln zur reinen Symptomlinderung gewünscht. Trotzdem ist es ein gut recherchiertes und lesenswertes Buch.
Dieses Buch ist so faszinierend, fesselnd und erschreckend zugleich. Es handelt um die Fam. Sackler und deren zwielichtigen Geschäfte in der Pharmaindustrie. Es geht um eine große Tycoonfamilie, die richtig viel mit Opiaten verdient hat. Diese tragische Geschichte für die Gesellschaft liest sich wie ein Krimi. Jedoch ist es eine echte und aktuelle Geschichte.
Was man als erstes sagen muss ist, dass das Buch einfach wahnsinnig intensiv und ausführlich recherchiert und aufgearbeitet ist. Für mich war es dadurch aber häufig leider zu detailliert und hat sich teilweise extrem gezogen. Das Thema der Opioidkrise in den USA und die dahinterstehende Familiengeschichte der Familie Sackler (die mir vorher kein Begriff war) war in vielen Aspekten interessant und erschreckend aber hätte für mich spannender und kompakter erzählt sein müssen, so habe ich mich leider durchs Buch gequält. Obwohl man es weiß ist es erschreckend zu lesen, wie Geld die Welt regiert und wie Pharmaunternehmen ohne Rücksicht auf Menschenleben agieren und mit diesen Menschenleben Milliarden verdienen und mit allem davonkommen.
This is a very interesting and well structured insight in the world of the Sackler dynasty. The author provides a lot biographical information about the family and their companies and also about the whole path they took over several generations. I learned a lot about the opiod crisis in the US, the pharma lobby, the Sacklers and OxyContin.
Description
Book Information
Author Description
Patrick Radden Keefe, geboren 1976, ist preisgekrönter Investigativjournalist des Magazins The New Yorker. Er studierte an der Columbia University, der Yale Law School, der Cambridge University und der London School of Economics. Seine Bücher sind große Bestseller und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Keefe lebt mit seiner Familie in New York.
Posts
Detailliert, informativ und schockierend 💊
Das Buch war für mich sehr interessant und ein neues Themengebiet. Es war zu einem Großteil ein Thriller über einen realen Skandal, dessen Verlauf mich beim Lesen oft sehr wütend gemacht hat. Vor allem in der ersten Hälfte des Buches geht der Autor äußerst detailliert auf die Leben und Verhaltensweisen der Gebrüder Sackler ein. Später im Buch tut er das auch, allerdings wurde es für mich da interessanter, weil es mehr Familienmitglieder gab. Die Mitglieder der Familie wurden aus meiner Sicht sehr gut porträtiert. Aufgrund des Umfang des Buches habe ich einen großen Teil als Hörbuch gehört, was ich empfehlen kann. Der zweite Teil des Buches war interessanter für mich, weil endlich gegen die Familie und das Unternehmen in irgendeiner Form vorgegangen wurde. Für mich hätte das Buch etwas kürzer sein können, beispielsweise das Kapitel über die Beschaffung eines Tempels für ein Museum. Allerdings war es auf diese Weise abwechslungsreich und man wurde von seinen Emotionen, angesichts vieler skandalöser Vorgänge, Skrupellosigkeit, Korruption und Behördenversagen nicht so übermannt. Und die erste Hälfte hat mir durchaus geholfen die Verhaltensweisen der Familie nachvollziehen zu können, auch wenn sie das in keinem Fall richtig oder weniger widerlich macht. Ich habe eine Menge über Opioide und die damit verbundene Krise dazugelernt und kann das Buch Interessierten empfehlen. Allerdings sollte man etwas Ausdauer mitbringen. Das Buch hat mich durchaus gefesselt und berührt, was man nicht von vielen Sachbüchern behaupten kann. Für mich ein sehr guter Ausflug in ein für mich davor weitgehend unbekanntes Terrain.

Ich habe das Buch begonnen, weil ich mich momentan durch die NYT Top 100 Readers Choice lese, sonst wäre es mir vermutlich nicht untergekommen. Von der Familie Sackler hatte ich vorher noch nie was gehört, dass es in den USA eine starke Opium- bzw. Fentanyl-Krise gibt war mir aber bewusst - umso erschreckender sind die Enthüllungen und Erklärungen in diesem Buch. Aus meiner Sicht ist es schier unglaublich, wie das Vorgehen der Familie und des Pharmaunternehmens so funktionieren konnte, das Ausmaß an Verleugnung und Korruption sucht wirklich seinesgleichen. Für mich war das Buch sehr angenehm zu lesen, als populärwissenschaftliches Sachbuch sind natürlich viele Daten, Zahlen und Fakten enthalten, trotzdem liest es sich eher wie ein Wirtschaftsthriller. Der Anfang um die Biographie von Arthur Sackler hätte meiner Meinung nach etwas kürzer sein können, das zog sich zwischendurch, aber ansonsten kann ich das Buch wirklich allen empfehlen, die sich für die Thematik interessieren. Toll geschrieben und verständlich aufgearbeitet, für mich waren es 4/5⭐️.
Kennt ihr die Familie Sackler? Die Sacklers waren mir vor der Lektüre von Patrick Radden Keefes Buch "Imperium der Schmerzen: Wie eine Familiendynastie die weltweite Opioidkrise auslöste" kein Begriff, das hat sich mittlerweile aber sowas von geändert! Denn Patrick Radden Keefe legt damit ein fesselndes Sachbuch vor, das die Geschichte der Familie Sackler und ihren Aufstieg zur pharmazeutischen Dynastie, die maßgeblich zur Opioidkrise in den USA beitrug, umfassend beleuchtet. Die Familie Sackler ist eine amerikanische Familie, die unter anderem das Pharmaunternehmen Purdue Pharma besaß und wegen übermäßiger Verschreibung von Suchtmitteln, darunter OxyContin, mehrfach angeklagt wurde. Patrick Radden Keefe schildert den Aufstieg und gesellschaftlichen Fall der Familie Sackler, legt ein besonderes Augenmerk auf ihre aggressive Vermarktung von Opioiden samt deren verheerenden Auswirkungen und widmet sich im letzten Drittel des Buchs auch den vielfältigen Prozessen gegen verschiedene Familienmitglieder und Purdue Pharma. Von Anfang an hat mich Keefes akribische Recherchearbeit beeindruckt, die er in ein Buch packt, das sich so spannend wie ein Krimi liest. Sein Sachbuch ist nicht nur eine Familiengeschichte, sondern auch eine Auseinandersetzung mit den dunklen Seiten der Pharmaindustrie und den Mechanismen, die es ermöglichen, dass Profite über Menschenleben gestellt werden. "Imperium der Schmerzen" ist eine aufrüttelnde Lektüre, die ich allen empfehlen kann, die sich für investigative Journalistik, Wirtschaftskriminalität und die Hintergründe der Opioidkrise interessieren. Übersetzt von Gregor Runge und Kattrin Stier.

Platz 99 der besten Bücher des 21. Jahrhunderts (New York Times Reader’s Choice Liste) ⭐️⭐️⭐️⭐️,5
Eine dreigenerationenübergreifende Familiensaga über Macht, Geld und eine der größten pharmazeutischen Katastrophen unserer Zeit. Die Sackler-Familie wird jahrzehntelang als großzügige Wohltäter gefeiert. Ihre Namen stehen auf Museen, Universitäten, Stiftungen. Doch hinter der Fassade steckt eine Geschichte von Profitgier und moralischem Verfall. Mit der Erfindung des Medikaments OxyContin befeuern sie eine Opioid-Krise, die Millionen Menschen weltweit in die Abhängigkeit treibt und das oft mit vollem Wissen. Ich hätte nie erwartet, wie sehr mich dieses Buch fesseln, erschüttern und auch wütend machen würde. Es ist brillant recherchiert, tiefgründig erzählt – kein klassischer Roman, aber ein pageturnernder Bericht über das Grauen in Maßanzug und Vorstandsetage. Ich frage mich: Wie viel Schmerz darf hinter einem großen Namen verborgen sein?

Buch 2/100 Beste Bücher des 21. Jhd. NYT Readers Choice
Endlich habe ich das zweite Buch, also Platz 99 der beliebtesten Bücher geschafft. Sachbücher sind wohl einfach nicht meins und ich habe keine Verbindung zu Schmerzmitteln, Opioiden und Oxycodon. Das Ende des Buches war dann recht schnell zu lesen aber die ganze anfängliche Geschichte über Arthur Sackler hat sich sehr gezogen und ich bin jetzt auch nicht wirklich schlauer geworden. Für mich persönlich ist es nichts. Ich habe mich eher wie zur Schulzeit gefühlt und ich hatte absolut keine Lust diese Hausaufgabe zu machen.

Stark!
Ich bin mit keinen großen Erwartungen an das Buch herangegangen. Hab es gelesen, weil ich mich durch die New York Times 100 Besten Bücher des 21. Jahrhunderts Liste lesen möchte 🤗 Ich wurde positiv überrascht. Zwischendurch wirkt das Buch wie ein Thriller, so krass ist die Geschichte über die Opioid Krise und ihre Wegbereiter, in diesem Fall die Familie Sackler. Bin sehr glücklich das Buch gelesen zu haben, es war sehr gut geschrieben und gibt tiefe und sehr interessante Einblicke in die Geschichte und den Einfluss der Sacklers. Man kann kaum glauben, dass eine Familiendynastie so viel Einfluss auf die Welt der Pharmaindustrie haben konnte. Ihr Einfluss hatte Mafiahafte Züge, das war echt erschreckend zu lesen puh😮💨 Es wird chronologisch erzählt in mehrere „Büchern“, was ich passend finde. Dadurch wird das Sachbuch nicht zu anstrengend. Ein großer Empfehlung🤗
Ein spannendes erzählendes Sachbuch, weder erfunden noch ausgedacht.
Der Autor hat in seinem sehr detailreichen, sehr gut recherchierten Sachbuch etwas über die Geschichte dreier Generation einer Familie erzählt die, u.a. hauptsächlich verantwortlich waren für die Opioidkrise. Er erzählt von einer Dynastie, die die Welt verändert hat, von Ambitionen und Philantropie, Verbrechen und Straflosigkeit, von korrupten Institutionen, Macht und Gier und einer Familie die sich trotz aller Schuld die sie aufgeladen hatte, diese nicht eingesehen haben und ihr großes Vermögen daraus gezogen und sich als Wohltäter ausgeben hat. Es geht um die Familie Sackler, die ein Problem damit hatten, im Gegensatz zu anderen Menschen, nicht daraus zu lernen, oder es nicht lernen wollte , was um sie herum geschah, nämlich der Missbrauch von ihrem Produkt Oxycontin und es an der Zeit war das zuzugeben und Konsequenzen zu ziehen. " Sie konnten ein einstudiertes Simulacrum menschlichen Empfindens wiedergeben, aber sie schienen nicht in der Lage zu sein, ihre eigene Rolle zu begreifen, und waren unempfänglich für jede echte moralische Ergriffenheit. Sie waren aufgebracht darüber, dass man ihnen die Rolle als Bösewichte zuwies, aber es war ihre eigene Sture Blindheit, die sie so geeignet für diese Rolle erscheinen ließ. Sie konnten nicht anders." Bei einer Anhörung kommt kommt ein Kongressabgeordneter aus Tennessee zuwort, einem Staat in dem die Droge besonders gewütet hat. Zu der unerschütterlichen Weigerung der Familie die Taten anzuerkennen sagt er u.a..."Es bringt mein Blut zum Kochen, wenn ich Sie bei Ihren Aussagen sehe. Ich bin mir nicht sicher, ob mir jemals eine Familie in Amerika einfällt, die bösartiger ist als ihre " Ein augenöffnendes Buch mit dem man sich eine Zeitlang beschäftigen kann.
Erschreckend & faszinierend
Imperium der Schmerzen von Patrick Radden Keefe beleuchtet die Geschichte der Sackler-Familie und ihren zwielichtigen Aufstieg durch die Vermarktung von OxyContin, einem Medikament, das eine zentrale Rolle in der Opioidkrise in den USA spielt. Zu Beginn ist die Erzählung über die drei Sackler-Brüder und ihre Machenschaften äußerst fesselnd und spannend. Je weiter man jedoch in das Buch vordringt, desto zäher wird die Handlung. Besonders der letzte Teil, der sich mit zahlreichen Gerichtsverfahren und einer Vielzahl an involvierten Personen über verschiedene Jahrzehnten hinweg beschäftigt, ist teils schwer nachzuvollziehen und anstrengend zu verfolgen. Trotzdem ist das Buch eine krasse tiefgehende Recherchearbeit über die Opioidkrise, die Korruption im Gesundheitswesen und die Unantastbarkeit reicher Eliten. Die Geschichte bietet erschreckende Einblicke in das Zusammenspiel von Politik, Wirtschaft und Gesundheit – jedoch sollte man das Buch besser in kleineren Abschnitten lesen, um der Fülle an Details gerecht zu werden und nicht die Geduld zu verlieren.
Wer eine konzentrierte Darstellung der Entstehung der Opioidkrise und der Rolle der Sacklers erwartet, könnte enttäuscht werden.
Der Autor zeichnet sehr detailliert die Entwicklung der Sackler-Familiendynastie nach und legt dabei großen Wert auf die Biografien der einzelnen Familienmitglieder, ihre Geschäftsstrategien sowie ihren Einfluss auf Kunst, Kultur und Gesellschaft. Besonders das erste Drittel des Buches widmet sich Arthur Sackler und seinem Wirken im Bereich der Werbung für Pharmazeutika. Allerdings hatte ich mir von der Lektüre eher einen Abriss der Entstehung und Entwicklung der Opioidkrise sowie eine genauere Darstellung des Einflusses der Sackler-Familie auf diese Krise erhofft. Die Perspektive, der Familie Sackler die alleinige Schuld zuzuschreiben, greift meines Erachtens zu kurz. Ich hätte mir bspw. eine intensivere Auseinandersetzung mit der Rolle der Ärzteschaft und der zunehmenden Verschreibungspraxis von Schmerzmitteln zur reinen Symptomlinderung gewünscht. Trotzdem ist es ein gut recherchiertes und lesenswertes Buch.
Dieses Buch ist so faszinierend, fesselnd und erschreckend zugleich. Es handelt um die Fam. Sackler und deren zwielichtigen Geschäfte in der Pharmaindustrie. Es geht um eine große Tycoonfamilie, die richtig viel mit Opiaten verdient hat. Diese tragische Geschichte für die Gesellschaft liest sich wie ein Krimi. Jedoch ist es eine echte und aktuelle Geschichte.
Was man als erstes sagen muss ist, dass das Buch einfach wahnsinnig intensiv und ausführlich recherchiert und aufgearbeitet ist. Für mich war es dadurch aber häufig leider zu detailliert und hat sich teilweise extrem gezogen. Das Thema der Opioidkrise in den USA und die dahinterstehende Familiengeschichte der Familie Sackler (die mir vorher kein Begriff war) war in vielen Aspekten interessant und erschreckend aber hätte für mich spannender und kompakter erzählt sein müssen, so habe ich mich leider durchs Buch gequält. Obwohl man es weiß ist es erschreckend zu lesen, wie Geld die Welt regiert und wie Pharmaunternehmen ohne Rücksicht auf Menschenleben agieren und mit diesen Menschenleben Milliarden verdienen und mit allem davonkommen.
This is a very interesting and well structured insight in the world of the Sackler dynasty. The author provides a lot biographical information about the family and their companies and also about the whole path they took over several generations. I learned a lot about the opiod crisis in the US, the pharma lobby, the Sacklers and OxyContin.

























