Drifter

Drifter

Hardback
3.7148

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Description

Zwei Freunde und eine Unbekannte im goldenen Kleid, die über die grandiose Fähigkeit verfügt, die Dinge so durcheinanderzubringen, dass Neues erkennbar wird. «Es geht um Verzauberung der Welt im besten Sinne. Ein äußerst witziges, geistreiches, überraschendes Buch und eine schöne Geschichte.» rbb Kulturradio

Wenzel und Killer sind Freunde seit Ewigkeiten und stehen mitten im Leben, Killer als PR-Chef einer großen Firma, Wenzel betreut die Social-Media-Kanäle eines TV-Senders. Doch alles ändert sich, als Vica in ihr Leben tritt: eine Frau in goldenem Kleid, meist begleitet von zwei treuen Adjutanten und einem riesigen Zottelhund. Mit jeder Begegnung ploppen neue Fragen auf: Woher weiß sie so viel über Wenzel und Killer? Wieso besitzt sie ein Exemplar des neuen Buchs von Drifter, einer ominösen Schriftstellerfigur, obwohl es überhaupt noch nicht auf dem Markt ist? Und wo hat ihr Hund das Tanzen gelernt? Als Vica schließlich auch noch den Wohnblock ihrer Kindheit in Beschlag nimmt, gerät die Welt der beiden Freunde ins Wanken. Virtuos, ja geradezu fantastisch erzählt Ulrike Sterblich von zwei Freunden, deren Wirklichkeit sich zunehmend verschiebt.

"Das reinste Vergnügen!" Karen Duve

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Hardback
Pages
288
Price
23.70 €

Author Description

ULRIKE STERBLICH, Politologin und Autorin aus Berlin, lebt weiterhin in ihrer Heimatstadt, wo sie auch als Gastgeberin der Talk- und Lesebühne «Berlin Bunny Lectures» bekannt wurde. 2012 erschien ihr erfolgreiches Mauerstadt-Memoir «Die halbe Stadt, die es nicht mehr gibt», über das Wolfgang Herrndorf urteilte: «Zarter, liebevoller, staunender wurde selten eine Jugend, eine Stadt und beider Verschwinden beschrieben.» 2021 veröffentlichte Ulrike Sterblich ihr Romandebüt «The German Girl», ihr zweiter Roman «Drifter» stand 2023 auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis.

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25 Frauen 2025 - Buch 37: Ich finde es richtig cool, dass so ein Roman für den deutschen Buchpreis nominiert war! Worum geht es? Schwer zu sagen! 😉 Streckenweise driftet man mit den beiden Freunden Wenzel und Killer durch die Handlung, ohne diese wirklich zu erfassen. Killer wird vom Blitz getroffen und verändert seine Persönlichkeit. Wenzel trifft eine Frau im goldenen Kleid, die den neuesten Roman von Drifter dabei hat, der nirgends lieferbar ist. Und ein Hund tanzt besser als so mancher Mensch. Klingt märchenhaft? Ist es auch! Wer Lust hat, mal abseits von 0815-Romanen in eine skurrile Handlung abzutauchen, die ihre Spannung dadurch bezieht, dass man permanent versucht, Verbindungen herzustellen und Bedeutungen zu erschließen, um schließlich loszulassen und sich von der verworrenen Phantasie der Schriftstellerin einfach mitnehmen zu lassen und diesen modernen E.T.A. Hoffmann-Trip zu genießen! P.S.: Herzlichen Dank an 12drue, ohne den dieser besondere Roman an mir vorbei gegangen wäre!

4

Wenzel und Killer, sein Freund seit Kindheitstagen, driften so durch Berlin und genießen ihr Leben. Nachdem Killer aber vom Blitz getroffen wird und Wenzel eine geheimnisvolle Frau trifft, ist irgendwie nichts mehr wie vorher. "Drifter" ist ein lässiger Roman, irgendwo zwischen (verspäteter) Coming-of-Age, Sozialsatire und Fantasy, der leicht zu lesen ist und einfach Spaß bringt. Mit den zunehmend merkwürdigen Ereignissen rund um die geheimnisvolle Vica wird der Roman immer abgedrehter und skurriler, was zudem ordentlich Spannung aufbaut, da man unbedingt erfahren möchte, was als nächstes passiert.

4.5

Bücher die überall zu sehen sind meide ich meist bis der Hype abgeklungen ist weshalb "Drifter" auch erst ietzt aus meinem SuB gezogen wurde. Ein Shortlist-Titel des deutschen Buchpreises 2023, da zu umgehen, was mich inhaltlich erwartet ist schwer, auch verschiedene Interpretationen begegneten mir, obendrauf meine Neugierde aufgrund des Klappentextes - gefährlicher Mix, um sich n die Geschichte zu begeben. Doch dieses Buch ist so speziell, das ich mich beim Lesen relativ schnell davon lösen konnte. Und es lässt sich so viel in diesen Zeilen finden. Lesevergnügen, Interpretationsfreiraum, skurrile Szenen, zwischenmenschliche Beziehungen in verschiedensten Facetten, ein Abtauchen in die Realität die surreal wird. Ein Blitzschlag, der Wenzels Freund verändert. ein tanzender Hund, ein Buch das gelesen wird, aber nicht veroffentlicht wurde, und Vergangenheit die sich in die Gegenwart drängt. Je tiefer ich abtauchte, umso irritierter war ich, auf genialste Art! Ich mochte Wenzel, ich mochte seinen Freund Killer, das Trio mit Hund war mir zunächst suspekt und hat mich dann ebenso für sich gewonnen, und vor allem mag ich den Stil der Autorin! Sie lud mich ein in ihren Zeilen zu verweilen. "[...] >Liebe<, >Politik< oder >Gott<. Monsterbegriffe ...] Und wenn wir sie verwenden, dann weiß einer nicht, wie es bei dem anderen aussieht, innen drin in dem Begriff, denkt der Einfachheit halber aber, es sehe halt genauso aus wie bei ihm selbst." / S. 254 "[...] man sieht immer nur die Differenz, das, was fehlt. Schon die kleinste Abweichung zerstört die Perfektion, sodass sie unerreichbar wird. Der Maßstab wird dann niemals mehr erfüllt und ist deshalb eigentlich sinnlos. Man könnte soqar sagen, die Suche nach Perfektion ist überhaupt der Fehler. Der Makel liegt nicht in der lädierten Vollkommenheit, der Makel liegt darin, Vollkommenheit zu wollen." S. 186 So viele Worte, so wenig Inhalt skizziert, aber darauf einzugehen, würde dir den Zauber nehmen. Lass dich einfach darauf ein und genieße "Das Fest" (3. Abschnitt), Glitzer und Konfettiregen ✨️

2.5

Völlig abgeDRIFTERt

Wo fängt man an bei diesem eigenwilligen Roman, der kein hinten und vorne, oben und unten kennt und auf den ersten Blick keinen klaren Gedanken fasst? Besonders Wenzel, der Protagonist, scheint nicht mehr ganz bei der Sache zu sein, als sein Freund Killer (ja, so heißt der) vom Blitz getroffen und danach zu einer Art Superantenne wird (naja, so in der Art). Natürlich taucht auch noch eine mysteriöse und steinreiche Frau auf, die obendrein auch noch das geheimnisvolle neue Buch von Wenzels Lieblingsautor Drifter liest. Ebenso verwirrt wie fasziniert fiel ich zusammen mit Wenzel in das Kaninchenloch von „Vica“ und landete in einer wundersamen Parallelwelt mit menschlichen Hunden, unerklärlichen Taschentricks und einer Firmenzentrale der Zukunft. Aber ist das alles wirklich so weit weg von der Realität wie es einem meistens vorkommt? Jedenfalls muss ich beeindruckt anerkennen wie konsequent metaphorisch Sterblich schreibt und somit das leichte Spiel der Superreichen kritisiert, in dem sich alle anderen mit einer gut laufenden Aktie und einem gut bezahlten Job wie im Himmel auf Erden fühlen - vom schönen Schein lässt man sich schließlich gern blenden. Sterblich treibt es dabei mit einem Augenzwinkern auf die Spitze der Absurdität - am Ende fehlte mir allerdings ein Paukenschlag, der alles aus den Angeln hebt und die Konsequenzen von Wenzels teilweise sehr naiv anmutendem Verhalten illustriert. Wer allerdings mal einen Roman mit sogenanntem „mindf*ck-Potenzial“ lesen will, ist bei Drifter an der richtigen Adresse.

5

Longlist, Shortlist, Freundschaft, Männer, Absurdität, Erwachsenenleben

Wenzel Zahn und Marco "Killer" Killman sind seit Kindesbeinen Freunde und wir begleiten die beiden über eine kurze Zeitspanne durch ihr Leben, welches ziemlich ereignisreich und absurd ist. Blitze, mysteriöse Nachbarn, Hausbewohner, Arbeitskolleg*innen und noch viel mehr. Nach kurzer Eingewöhnung hat mir die Lesung und das Buch sehr gut gefallen. Absurdes trifft Skurilles mit viel Sarkasmus und ein ordentlichen Prise Humor. Wie Bela B.s Erstwerk ohne den Gore und die Erotik. Ich hatte wirklich Spaß, aber es ist ein sehr spezielles Buch für Menschen mit dem entsprechenden Humor. Mein absoluter Favorit der Long- und Shortlist. 4.5 Sterne

3

Hmmm.....mal was Anderes! Ich fand das Buch etwas wirr, die Charaktere allerdings auch sehr cool. Leider hat das Buch bis zum Schluß diese Verwirrtheit behalten, ich hätte mir irgendeine Auflösung erhofft.

2

Also, ich bin echt ein wenig ratlos, was ich von diesem Buch halten soll. Völlig verrückte Geschichte, mit der ich leider nichts anfangen konnte. Ist wahrscheinlich Geschmackssache, aber wenn mich jemand fragen würde: "Erzähl mal kurz, worum es in dem Buch geht", dann wäre ich wohl etwas überfordert darauf eine klare Antwort zu geben. Schade, ich hatte mir anhand von Cover, Klappentext und Rezensionen mehr erhofft.

4.5

Skurril, kurzweilig, anders- aber so gut!

Skurril, kurzweilig, anders- aber so gut!
5

Wunderbar schräge und liebenswerte Charaktere in einer seltsam schönen Geschichte... Ich mochte jeden Moment, den ich mit dem Buch erleben konnte.

4

Ein Buch wie ein Fiebertraum. Ich fand's trotzdem oder gerade deswegen sehr gut. Ein eigensinniger Roman, den ich auf jeden Fall empfehlen kann, wenn man mal was anderes, bisschen skurriles lesen möchte 📚✨

4

Skurriles Lesevergnügen. Das Ende war leider nicht mein Geschmack.

5

»Drifter« von Ulrike Sterblich Eine Rezension in Notizen Wenzel und Killer: Beste Freunde seit Kindertagen. Verdienen ihr Geld damit, in PR und Social Media Parallelwelten zu erschaffen, Trugwelten, schaumschlagende Scheinwelten. Ihre Freundschaft ist eine Blase in der Zeit, die zu platzen droht, als Killer die Scheinheiligkeit dieser Welten erkennt. «Ich wollte zurück ins Altbekannte; er wollte, dass ich ihm folgte auf neues Terrain.» (Wenzel) Vica: Alterslose, hedonistische Schönheit im goldenen Kleid, mit tanzendem Hund. In ihrem Umfeld erfüllen sich Wünsche; die Realität changiert zwischen Chance und Illusion. Magie trifft auf Börsenkurse. «Potenziale. Potenziale schlummern und werden erst durch Kontakt, Vermischung, Symbiose lebendig.» (Killer) Drifter: Mysteriöser Schriftsteller, von dem nicht nur Wenzel besessen ist. Hat vielleicht ein Buch geschrieben, das nur in Vicas Händen existiert. «Egal wie nahe man an der Perfektion ist, man sieht immer nur die Differenz, das, was fehlt. Schon die kleinste Abweichung zerstört die Perfektion, sodass sie unerreichbar wird. Der Maßstab wird dann niemals mehr erfüllt und ist deshalb eigentlich sinnlos. Man könnte sogar sagen, die Suche nach Perfektion ist überhaupt der Fehler. Der Makel liegt nicht in der lädierten Vollkommenheit, der Makel liegt darin, Vollkommenheit zu wollen.» (Killer) Schreibstil: Überrascht mit bestechenden Bildern und magischem Realismus. Spielt mit Farben, mit Licht und Schatten, verliert jedoch nie seinen Witz – da sind Wolken schon mal 'auf Krawall gebürstet' und es gibt ein 'Ministerium für ehrliche Propaganda'. Themen: Realität und Fiktion. Status Quo und Bruch mit dem, was man zu wissen glaubte. Fremdbestimmung und Selbstbestimmtheit. Fazit: Die Wirklichkeit zersplittert in Fragmente, Themen werden immer wieder aufgegriffen und neu interpretiert. Mit einer bildreichen, humorvollen Sprache zieht die Autorin ihre Leser:innen tiefer und tiefer in eine magische Realität, bis man – irgendwie, irgendwann – den Boden der Tatsachen erreicht. Eine intensive Reflexion über die Fragilität der Realität, aber auch eine scharfzüngige Satire.

4.5

Dieses Buch hat mich wirklich etwas ratlos zurück gelassen. Er ist an vielen Stellen absolut absurd , auch etwas wirr und total abgefahren. Auf der anderen Seite ist es nie langweilig. Deshalb eine klare Empfehlung.

3

„Es ist nicht so, als hätte er nicht mehr alle Tassen im Schrank. Aber er hat das Geschirr neu sortiert.“ Zwei Freunde geraten beim „Sichtreibenlassen“ in den Dunstkreis eines Social-Media-Unternehmens. Das ist alles etwas mysteriös, aber es bringt zumindest Pfeffer in ihren grauen Alltag.

3

Killer und Wenzel sind zwei Freunde, die sich in einem großen Mehrfamilienhaus einer deutschen Großstadt kennengelernt haben. Und ihre Freundschaft dauert noch bis heute an. Ihre Freundschaft wird nach einem Blitzschlag, einem gehypten Autor und einer mysteriösen Dame im goldenen Kleid auf die Probe gestellt. Das Buch war schnell gelesen und irgendwie auch ganz spannend. Doch am Ende fand ich es leicht verwirrend und hätte mir eine Entwirrung am Ende gewünscht.

4.5

Ein Kreativitätsfeuerwerk! Lustig, spannend, rätselhaft, gesellschaftskritisch - gelungenes Rundumpaket.

Das war auf gute Art weird. Lustig. Gesellschaftskritisch. Es ging - u.a. - um Digitalisierung & Entdigitalisierung, Freundschaft & Liebe, Gentrifizierung & Rückschritte. Um Zeitkonzepte, Wahrnehmung, Identität. Absurd gute Bilder wurden erzeugt, Kreativitätsfeuerwerke gezündet. Immer wieder war spannend, welches Kaninchen Ulrike Sterblich auf der nächsten Seite aus dem Hut zaubern würde. Was jetzt vielleicht ein bisschen nach einer willkürlichen Aneinanderreihung von Ideen klingt, ist in Wahrheit nonchalant in einen einigermaßen stringenten Text eingebaut, in dem Wenzel Zahn eines Tages in einer S-Bahn eine von einem riesigen Zottelhund begleitete Frau im Goldkleid sieht - in der Hand ein Buch, das "Elektrokröte" heißt und von einem Autor namens "K:B Drifter" stammt. Ein Autor, dessen Werke Wenzel obsessiv verfolgt, ja, über dessen Werke und über dessen im Verborgenen liegende Identität er sich in einem speziellen Forum austauscht. Nun also das: ein Roman, von dessen Entstehung geschweige denn Existenz er bis dato nichts wusste. "Wie konnte ein neuer Drifter in den Handel gelangt sein, ohne dass ich und meine Drifter-Bezugsgruppe etwas davon mitbekommen hatten?" In Sterblichs Roman geht es allerdings nicht nur um Wenzel Zahn, Kommentarspaltenbetreuer und unter dem Pseudonym Dieter Auernwald auch Telefonkommentareentgegennehmer, sondern auch um dessen Freund Killer. Darum, was deren seit Kindheitstagen bestehende Freundschaft ausmacht und die Frage, wie sie Veränderungen standhält. Ich fühlte zwischendurch Vibes eines (Wohnblock-)Wunderlands, ließ mich in immer absurdere erzählerische Gefilde mitnehmen, wohlwissend, dass da Wenzel erzählt, dessen Zuverlässigkeit in Bezug auf seine Wahrnehmung mir allmählich ins Driften (hrhr) geraten zu sein schien. Und ich erfreute mich an manchen von Karen Duve angekündigten Sätzen, die man am liebsten auswendig lernen und immer wieder vor sich hinmurmeln möchte. Drifter macht Spaß, lässt sich aber auch als subtile Gesellschaftskritik lesen. Ein Roman, der sich für Leserunden eignet und zurecht auf der Longlist des deutschen Buchpreises 2023 steht. Oder was meinst du?

5

Magischer Realismus in deutscher Trabantenstadt. Macht Lesespaß. Empfehlung!

3

Puh.. das war irgendwie anstrengend. Schade, denn es hat richtig cool angefangen. Am Ende war ich dann aber leider raus.. ist ein perfektes Buch für Austausch- ich würde mir Ideen zu den Hintergründen wünschen, bzw recherchieren nun mal ein bisschen was zur Intention, die sich mir hier nicht gleich erschließt..

4

Wirklich schräge Geschichte, die viele Fragen offen lässt. Dennoch hält sie einen bis zum Ende bei der Stange. Verfolgt Wenzel mit seinen Freunden und der mysteriösen Vica, die sein Leben auf den Kopf stellt.

3

*Drifter* von Ulrike Sterblich ist ein faszinierend skurriler Roman. Ich war sowohl irritiert von den teils völlig wirr anmutenden Geschichten, die der Protagonist Wenzel Zahn und sein Kumpel Killer mit drei völlig abgedrehten und skurrilen Gestalten so erleben, als auch gleichzeitig fasziniert von dem ganzen Durcheinander. Hin- und hergerissen davon, ob ich abbreche oder weiterlese, hab ich mich bis ans Ende durchgekämpft. Irgendwie hatte ich den Eindruck- dass ich mich in der Geschichte mitten im Drogenrausch mit Elementen aus Einer Art Marvel-Abenteuer befinde. Ich kann gar nicht genau sagen, ob ich das jetzt gut oder nicht gut finde- zwischendurch hatten die Szenen mit der Hausgemeinschaft von Killer und mit Vica und Jez und Bise schon auch etwas, was mich zum schmunzeln brachte. Ein völlig verrücktes Buch kann ich nur sagen.

5

Genial

»Drifter« zu lesen war wie ein Sog. Ich wollte immer weiter lesen und erfahren, was als nächstes passiert. Wenzel und Killer sind mir mit jeder Seite mehr ans Herz gewachsen. Für mich ist »Drifter« ein Roman, der zeigt, dass es beim Schreiben keine Grenzen gibt und beim Erzählen die Regeln des Alltags gebrochen werden können. Ein wenig hat mich der Roman auch an »Der Meister und Margarita« von Michail Bulgakow erinnert (eine mysteriöse Person und ihre Begleiter, die plötzlich auftauchen und Unruhe und Chaos in der Stadt stiften; ein Roman in einem Roman; eine Gesellschaftskritik mit sehr viel Humor und Schabernack verpackt). In anderen Rezensionen wird auf viele weitere Querverweise aufmerksam gemacht (wie z.B. das Internetforum, in dem sich bekannte deutsche Autor*innen austauschten), aber auch ohne solch Hintergrundwissen kann man »Drifter« wunderbar lesen und sich von Vica verzaubern lassen.

4

Herrlich durchgeknallt

Ein tolles Buch, ganz langsam verschwimmt Realität mit einer Zauberwelt, in der nichts erklärt wird, und es stört einfach nicht. Leseempfehlung 👍🏻!

5

Ich weiß nicht, was mir die Autorin mit diesem Buch sagen will, aber ich liebe es :-)

4

Nah geschrieben, eine schräge Geschichte über Freundschaft, irgendwie anders. Ich mochte es sehr!

4

"Killer" und Wenzel sind Freunde seit der Kindheit in der Hochhaussiedlung. Nun sind sie erwachsen. Bei einem gemeinsamen Ausflug wird Killer vom Blitz getroffen und ab da verändert er nicht nur seine Persönlichkeit (und wird auf einmal 'seriös') sondern es passieren den beiden Freunden plötzlich die absurdesten Dinge (zB lernen sie einen Hund kennen, der eine Hip-Hop-Choreographie tanzen kann). Ulrike Sterblich nimmt die Leser*innen mit auf einen Tripp voller Absurdität, von dem weder die Protagonisten noch die Leser*innen wissen, was wahr und was erfunden ist. Aber durch diese ganze (teilweise sehr lustige) Geschichte hindurch bleibt die Freundschaft von Killer und Wenzel real und fest und auch sehr anrührend. Ein ungewöhnliches, lustiges und schönes Buch.

3

Für meinen Geschmack zuviel Phantasie. Die Beschreibung 2-er unzertrennlicher Freunde die trotz veränderter Lebensumstände sich stets aufeinander verlassen können.

4

Ein glitzernd turbulenter Tanz

Der magische Realismus bei Murakami oder Marquez ist so gar nicht meins. Ich bin schnell genervt davon und kann der Geschichte nicht mehr folgen. Bei „Drifter“ gelingt es Ulrike Sterblich aber, die ungewöhnlichen Ereignisse so zu verknüpfen, dass sie neugierig stimmen, zum Nachdenken, Wundern, Schmunzeln oder Träumen anregen. Die Figuren, allen voran Wenzel, waren mir sehr sympathisch. So normal und liebenswürdig. Auch die Sprache ist klar, direkt und so nah am Leben. Die Handlung … Wenzels Freund wird vom Blitz getroffen und dann nimmt alles seinen Lauf. Eigentlich schon vorher, als Wenzel die Frau im goldenen Kleid auffällt, die einen Roman seines Lieblingsautors liest, den er noch nicht kennt! Die Handlung könnte man weiter zusammenfassen, aber das bringt nicht viel. Man muss es sich erlesen, es lohnt sich.

4.5

Ein wilder Ritt

Wie ein Hamster in der Black Mamba wurde mein Gehirn in diesem Buch durchgeschüttelt. Keine Ahnung, was jetzt die Message ist, aber die ganze Sache hat auf jeden Fall Spaß gemacht. Die Story ist schnell und gar nicht erklärt: Zwei alte Schulfreunde und jede Menge kauzige und extravagante Nebencharaktere erleben irrsinniges Zeug, im echten Leben und im Internet. Ein Autor namens Drifter ist titelgebend und bietet dem Plot einen kleinen roten Faden, der aber reichlich knotig wirkt. Dann ist da eine Frau im goldenen Kleid, die göttinnengleich das kleine soziale Gefüge unserer Protagonisten neu verklinkert. Man kann es lieben oder hassen, ich habe die Lektüre sehr genossen!

4

Es geht um Wenzel, ein netter Kerl, arbeitet beim Fernsehen. In der Bahn sieht er eines Tages eine Frau, die ein Buch von seinem Lieblingsautor liest. Doch dieses Buch ist noch nicht erschienen und niemand weiß überhaupt etwas darüber. Als er aussteigt, sieht sie ihn an und malt einen Blitz in die Luft. Das ist direkt die erste merkwürdige Situation aber noch harmlos. Dann besucht er mit seinem besten Freund Killer ein Pferderennen, bei dem Killer vom Blitz getroffen wird. Das ist direkt die nächste merkwürdige Situation und schon nicht mehr ganz so harmlos. Danach beginnt Killer seine Persönlichkeit und sein Leben langsam aber sicher stark zu verändern, was natürlich auch Wenzel und dessen Leben beeinflusst. Vica, die unbekannte Frau aus der Bahn, tritt kurz darauf in Wenzels Leben und von da an ist es schwer zu sagen was Realität und was Fiktion ist. Die Geschichte ist wirr. Mit der Zeit absolut abgedreht und zumindest in meinen Augen ohne roten Faden. Aber egal wie wirr es wurde, das Buch lässt sich flüssig lesen. Sprachlich ist es wirklich wunderbar umgesetzt. Die Personen werden alle mit perfekt ausgewählten Eigenschaften bedacht. Manche konnte man dabei gut kennenlernen, andere sind bis zum Ende fremd geblieben. Ob das die Absicht der Autorin war, kann ich nicht beurteilen. Fazit: Eine wirre Geschichte über Freundschaft, verbunden mit Humor, in bildhafter Sprache geschrieben. Es lässt sich gut weglesen und wenn man sich auf eine absolut surreale Geschichte einlassen kann/will, ist das Buch auf jeden Fall zu empfehlen.

Post image
4

Skurril bis absurd, nett zu lesen und mit einem deutlichen „aha??“ am Ende. Witzig.

3.5

Skurriles Potpourri um ein Buch und ein goldenes Kleid

In was für eine Geschichte bin ich da nur herein geraten?🤭😅 Entweder hat die Autorin beim Schreiben ordentlich was genommen (sorry Ulrike kleiner Spaß😉 oder vielleicht doch🤔) oder Berlin ist bekloppter, als es mir vorkommt. Ich VERSUCHE jetzt mal zusammenzufassen, worum es in dem Buch geht. Killer und Wenzel sind Freunde von klein auf. Es vergeht kaum ein Tag, an dem sie nicht miteinander reden. Eines Tages ziehen die beiden durch Berlin und Wenzel erblickt eine große Frauen in einem goldenen Kleid, die ein Buch vom Kultautoren „Drifter“ mit dem Titel Elektrokröte“ in der Hand hält. Wenzel, ein großer Fan, rennt zum nächsten Buchladen und muss mit Erstaunen feststellen, dass kein Buch von dem Autoren mit diesem Titel vorgesehen ist geschweige denn schon erschienen. Hinzukommt, dass die große Dame einen Blitz in die Luft zeichnet, der sich später mutmaßlich materialisiert und Killer trifft. Der ist danach nicht mehr derselbe. Er zerstört sein Handy, kündigt seinen Job und zieht wieder bei Mama, ein ins Haus seiner Kindheit, das auch Wenzel sehr vertraut ist. Dieser wiederum hat weiterhin Kontakt zu der großen Dame, die sich als eine Bekannte Influencerin entpuppt. Vica gibt verborgene Finanztipps, bringt eine schlaue Uhr aus Pilzen auf dem Markt und mietet mehrere Wohnungen an, die sie in eine Mischung aus Exit-Room und surrealer Partlocation verwandelt. es tauchen ständig andere skurrile Figuren auf und am Ende dematerialisiert sich der ganze Spuk. es hat schon ein wenig gedauert, bis ich mir der Charme dieses Romans erschloss. Aber man darf ja nicht vergessen, dass ihr zwei Freunde ein paar Hammerereignisse er – und überleben. in diesen und durch die Reflexion von Wenzel merken wir, wie eh nicht verbunden die beiden miteinander sind. Dialoge zwischen ihnen sind oft sehr liebevoll und lassen die Leser spüren, dass sie sich schon sehr lange kennen. Sie sind kein bisschen großkotzig, sondern besorgt und für einander da. Der Erzählstil ist sehr rasant, teilweise Slapstick, und das ein oder andere Mal wähnte ich mich in einen Comic ala Werner. Mich erinnert die Sprachmelodie besonders in den Dialogen an Marc-Uwe Klings Känguruh Chroniken. Und siehe da, ein Selbiges hüpft auch mal durchs Bild. Man muss sich schon auf etwas außergewöhnliches einlassen können, um an diesem Roman Spaß zu haben. Ich bin jetzt zwar kein Riesen Fan von Drifter, hatte aber mit dem Buch durchaus meinen Spaß.

2.5

Hmmmm… skurril… anders…fantasiereich… aber nicht meins

Das Buch dreht sich um zwei Freunde, von denen einer vom Blitz getroffen wird und sich danach verändert, von deren Freundschaft, aber auch um einen zotteligen Hund, der tanzen kann, um eine alterslose, mysteriöse Frau, um das Leben mit den unterschiedlichsten Nachbarn, um Börsen und Aktien usw. Für mich gab es irgendwie zu wenig Drive für eigentlich viel Inhalt, so dass es mich nicht gepackt und auch nicht überzeugt hat. Schade eigentlich, am Anfang dachte ich, es könnte richtig witzig werden.

4.5

Verrückte, magische und wahnwitzige Erzählung, oftmals sehr lustig

Allein schon für das Wort "Kommentarspaltenscherge" hat Ulrike Sterblich einen Preis verdient. Die Geschichte erzählt von einem doch recht ungleichen Freundepaar, die sich beide sehr verändern. Aber auch ihre Umwelt ändert sich, zum Besseren, mit dem Auftauchen der Herzogin Doktor Ludovica Domenica Waltrude Malabene von Bessarabien und Aragonien, kurz Vica, und ihrer Entourage, darunter ein sehr auffälliger Hund. Bulgakows "Meister" für unsere Zeit, ganz anders als viele andere Romane und daher sehr lesenswert.

3

Eine Aneinanderreihung von bizarren Momenten

Worum es so richtig geht, scheint mir schwierig zu beschreiben oder auch einzugrenzen, aber es war unfassbar witzig. Der Humor dieser Geschichte wird durch die durchaus kuriosen Ereignisse geleitet. Alles ist kurios und doch macht die Aneinanderreihung der Geschehnisse Sinn. Sprachlich ist die Geschichte zugänglich und die Figuren witzig gestaltet – insbesondere die sprechenden Namen. Man muss sich etwas auf die Geschichte einlassen und auf die Verwirrung, welche die Figuren selbst reflektieren. Trotzalledem hätte ich mir mehr Stringenz gewünscht und das Ende war mir leider etwas knapp.

5

Ein Einblick in ein irres Leben

Dieses Buch hat mich aus einer tiefen Lese-Unlust geholt. Absolut zurecht nominiert für den Buchpreis 2023! Wer am Ende gern verwirrt zurückbleibt, wird hier glücklich. Große Empfehlung.

5

Review folgt, falls möglich, wenn ich meine Gedanken sortiert habe.

3

Als hätte mir jemand von seinem Fiebertraum erzählt

Im Grunde eine spannende Story, die so wirr ist, dass ich bestimmt noch öfter an sie denken werde.

2

Was war denn das bitte?

Also den Anfang mochte ich noch, da hatte ich eine ungefähre Vorstellung, was ich denke, wie das Buch so ist und ich hab mich irgendwie auch drauf gefreut, aber wie sich das entwickelt… ich weiß ja nicht. Die letzten 80 Seiten hab ich mich irgendwie durch gezwungen. Meiner Meinung nach verschenktes Potential.

Was war denn das bitte?
3

Buch ohne nennenswerte Inhalte und Thematik

Ein überraschendes Highlight! Kommt auf die Jahresbestenliste 😃

1.5

Irres Buch

Der Anfang des Buches mutet an interessant zu werden. Es beschreibt das Leben des Protagonisten zusammen mit einen guten Freund, die zu einem Pferderennen fahren. Der Protagonist ist ein Fan eines Autors und in der Bahn zur Rennbahn sieht er eine Frau, die ein Buch von diesem Autors liest, was noch nicht erschienen ist. Von da an will er mehr über dieses Buch wissen und warum die Frau das Buch schon besitzt. Bis hierhin war das Buch für mich gut und spannend. Danach driftete es an in ein irres Stück. Es kommen rätselhafte Situationen auf, der Protagonist lernt die Frau näher kennen und die ist irgendwie schräg… Sie erleben einen Haufen seltsamer Dinge. Was das soll, habe ich nicht verstanden. Es klärt sich zum Schluss aber noch, was mit diesem Buch ist, was noch nicht veröffentlicht ist, aber ich kann nicht verstehen, warum das Buch auf der shortliste gelandet ist.

2

2,5⭐️ Irgendwie nicht wirklich meins.. hab nicht wirklich in die Geschichte gefunden bzw bin einfach nicht mitgekommen… war mir zu abstrus und weird xD

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