Tüte oder so was
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Description
Book Information
Author Description
Ulrike Sterblich, geboren 1970 in Berlin, ist Politologin und arbeitet als Autorin und Moderatorin. Sie schreibt Kurzhörspiele und Kolumnen und ist Gastgeberin einer beliebten Talk- und Lesebühne im Berliner NBI-Club („Berlin Bunny Lectures“). Von ihr erschien zuletzt „Supatopcheckerbunny & Hilfscheckerbunny: Was wir uns überlegt haben zu verschiedenen Themen.“ (Fischer TB 2008, zusammen mit Stese Wagner). Ulrike Sterblich lebt mit ihrer Familie in Berlin.
Posts
Sie waren alle da. Die Telefonierer, die Querulanten und "ich brauch nur eine Sache"- kurz vor (oder nach) Feierabend Einkäufer; die Lügner, die Meckerer und die, die gesittet, höflich, freundlich sind und sogar ein Lob für den "Service-Fuzzi" haben. Sogar mich selbst habe ich manchmal ein klein wenig wiedererkannt. Aber wirklich nur ein klein wenig. Alle, die nicht die Möglichkeiten haben oder sie nicht wollen, im "Servicebereich" zu arbeiten, sollten dieses Buch unbedingt lesen. Stellenweise mag es etwas zu polemisch sein und zu sehr in "Slapstick" abgleiten (was schnell ZU überzogen wirkt), aber es liest sich schnell und beinhaltet unheimlich viel Wahrheit. Einige königliche Fehlleistungen hätte man sicherlich noch (ja) ausführlicher behandeln können, aber ich fand die Themenspanne sehr gut abgedeckt (ja! Endlich mal jemand, der die Unart des "verderbliche Ware irgendwo ganz hinten hinter den Tütensuppen"- Versteckens zur Sprache bringt.) Alles in allem sehr viel breitgefächerter als Anna Sams [b:Die Leiden einer jungen Kassiererin] und ein wenig "unverkrampfter", aber dennoch mit dem Ziel, den Kunden an und für sich ein wenig zu "erziehen" oder ihm wenigstens die Augen zu öffnen. Wäre schön, wenn sich mehr Leute ein paar Gedanken über ihr Verhalten machen würden.
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Ulrike Sterblich, geboren 1970 in Berlin, ist Politologin und arbeitet als Autorin und Moderatorin. Sie schreibt Kurzhörspiele und Kolumnen und ist Gastgeberin einer beliebten Talk- und Lesebühne im Berliner NBI-Club („Berlin Bunny Lectures“). Von ihr erschien zuletzt „Supatopcheckerbunny & Hilfscheckerbunny: Was wir uns überlegt haben zu verschiedenen Themen.“ (Fischer TB 2008, zusammen mit Stese Wagner). Ulrike Sterblich lebt mit ihrer Familie in Berlin.
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Sie waren alle da. Die Telefonierer, die Querulanten und "ich brauch nur eine Sache"- kurz vor (oder nach) Feierabend Einkäufer; die Lügner, die Meckerer und die, die gesittet, höflich, freundlich sind und sogar ein Lob für den "Service-Fuzzi" haben. Sogar mich selbst habe ich manchmal ein klein wenig wiedererkannt. Aber wirklich nur ein klein wenig. Alle, die nicht die Möglichkeiten haben oder sie nicht wollen, im "Servicebereich" zu arbeiten, sollten dieses Buch unbedingt lesen. Stellenweise mag es etwas zu polemisch sein und zu sehr in "Slapstick" abgleiten (was schnell ZU überzogen wirkt), aber es liest sich schnell und beinhaltet unheimlich viel Wahrheit. Einige königliche Fehlleistungen hätte man sicherlich noch (ja) ausführlicher behandeln können, aber ich fand die Themenspanne sehr gut abgedeckt (ja! Endlich mal jemand, der die Unart des "verderbliche Ware irgendwo ganz hinten hinter den Tütensuppen"- Versteckens zur Sprache bringt.) Alles in allem sehr viel breitgefächerter als Anna Sams [b:Die Leiden einer jungen Kassiererin] und ein wenig "unverkrampfter", aber dennoch mit dem Ziel, den Kunden an und für sich ein wenig zu "erziehen" oder ihm wenigstens die Augen zu öffnen. Wäre schön, wenn sich mehr Leute ein paar Gedanken über ihr Verhalten machen würden.




