Die Todesfee der Grindlay Street

Die Todesfee der Grindlay Street

by Oscar de de Muriel·Book 3 of 7
Softcover
4.080
DetektivarbeitViktorianischer KrimiScotland YardEmittlerduo

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Description

London 1889. Nach der Aufführung von »Macbeth« wird eine mit Blut geschriebene Botschaft aufgefunden: In Edinburgh, der nächsten Station der berühmten Theatertruppe, soll jemand grausam zu Tode kommen. Der Fall ruft die Inspectors Ian Frey und Adolphus McGray auf den Plan. Während der vernünftige Engländer Frey die düstere Ankündigung für reine Publicity hält, ist McGray von einem übernatürlichen Phänomen überzeugt, da Besucher eine »Todesfee« vor dem Theater gesehen haben wollen. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, denn was auch immer dahintersteckt – in der Premierennacht in der Grindlay Street soll der Tod die Hauptrolle spielen ...

Book Information

Main Genre
Crime
Sub Genre
Historical
Format
Softcover
Pages
576
Price
12.40 €

Author Description

Oscar de Muriel wurde in Mexico City geboren und zog nach England, um seinen Doktor zu machen. Er ist Chemiker, Übersetzer und Violinist und lebt heute in Cheshire. Mit seiner viktorianischen Krimireihe um das brillante Ermittlerduo Frey und McGray feiert er in seiner neuen Heimat und darüber hinaus große Erfolge.

Posts

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Was unheilbar, Vergessen sei‘s!

Ich liebe den Schreibstil von Oscar de Muriel! - Gehoben aber eben nicht hochtrabend, subtiler Humor, toller Weltenbau, tolle Schreibelemente - hier in Form von Briefauszügen, Tagebucheinträgen und Zeilen aus Macbeth. Auch in diesem Band erwartet uns wieder ein spannender Kriminalfall mit übernatürlichen Erscheinungen, in den düsteren Gassen Edinburghs. Frey und McGrey bleiben auch in diesen Teil Streihähne, dennoch merkt man, dass sie immer besser als Team fungieren und beide sogar voneinander lernen. Die Spannungskurve hatte viele Hochs allerdings auch längere Talstrecken, weshalb mir die beiden vorhergehenden Bücher insgesamt etwas besser gefallen haben.

Was unheilbar, Vergessen sei‘s!
4.5

Ein wundervoller Theaterkrimi!

"Oft, uns in eignes Elend zu verlocken, Erzählen Wahrheit uns des Dunkels Schergen, Verlocken erst durch schuldlos Spielwerk, um Vernichtend uns im Letzten zu betrügen." (Macbeth, Banquo) "Die Todesfee der Grindlay Street" ist der nunmehr dritte Fall des Ermittlerduos Frey und McGray, einer viktorianischen Krimireihe aus der Feder von Oscar de Muriel. Übersetzt von Peter Beyer. London 1889: Der Virhang fällt, die letzte Aufführung von "Macbeth" war grandios. Doch dann wird eine mit Blut geschriebene Botschaft gefunden, die prophezeit, dass bei den Aufführungen in Edinburgh jemand aus der Theatergruppe seinen Tod finden wird. Der englische Dandy Ian Frey hält das Ganze einfach nur für gute Publicity, denn so schnell waren die Karten noch nie verkauft. Sein schottischer Kollege McGray hingegen ist von einem übernatürlichen Phänomen überzeugt, denn einige Personen behaupten eine Todesfee in der Nähe des Theaters gesehen und ihren schrillen Schrei vernommen zu haben. Die Zeit rennt dem Ermittlerduo allmählich davon, denn die Premierennacht rückt immer näher ... "Die Todesfee der Grindlay Street" hat mir ausgesprochen gut gefallen, denn es verschlägt uns in eine Zeit, in der Bram Stoker Intendant am Londoner Lyceum Theater war und an der Seite von Henry Irving die Welt bereiste. Wir tauchen mit Shakespeares "Macbeth" ein in die Welt des Theaters und dürfen sogar Oscar Wilde treffen. De Muriel hat hier sehr gut recherchiert und ich habe noch einiges Interessantes - gerade auch über Bram Stoker - erfahren, das mir die Lektüre noch zusätzlich versüßt hat. Wer Lust auf einen viktorianischen Krimi hat und zudem ein Freund des Theaters ist, wird hier sicher seine Freude haben.

Ein wundervoller Theaterkrimi!
4.5

Eine schöne historische Krimireihe mit schrullig-liebenswürdigen Charakteren

„Die Todesfee der Grindlay Street“ von Oscar de Muriel entführt uns ins London des Jahres 1889. Nach einer Aufführung von Shakespeares „Macbeth“ wird eine beunruhigende Botschaft gefunden: In Edinburgh, der nächsten Station der berühmten Theatertruppe, soll jemand grausam zu Tode kommen. Die Inspectors Ian Frey und Adolphus McGray nehmen die Ermittlungen auf. Der rationale Engländer Frey hält die düstere Ankündigung für bloße Publicity, während McGray überzeugt ist, dass ein übernatürliches Phänomen, die „Todesfee“, hinter den Drohungen steckt. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, denn am Premierentag in der Grindlay Street soll der Tod die Hauptrolle spielen. „Die Todesfee der Grindlay Street“ ist für mich der bisher beste Band in der Reihe um die Inspectors Frey und McGray. De Muriels Schreibstil besticht durch seine gelungene Einbindung von Briefen, Tagebucheinträgen und Zeitungsartikeln in die Haupthandlung. Dies verleiht dem Roman nicht nur Tiefe, sondern auch Authentizität und Spannung. Besonders gefallen hat mir die Einbindung realer historischer Persönlichkeiten wie Oscar Wilde, Sir Henry Irving, Ellen Terry und Bram Stoker. De Muriel schafft es meisterhaft, historische Ereignisse und Figuren in die fiktive Handlung zu integrieren, wodurch ein historisch stimmiger und glaubwürdiger Krimi entsteht. Die Interaktionen, insbesondere McGrays Auseinandersetzungen mit dem als unerträglich arrogant dargestellten Wilde, sind nicht nur unterhaltsam, sondern auch plausibel. Es ist leicht vorstellbar, dass Wilde tatsächlich so aufgetreten sein könnte. Der Krimi hielt mich konstant in Atem. Zwar hatte ich meine Verdachtsmomente, diese wurden jedoch immer wieder durch neue Hinweise widerlegt, die die Handlung in eine unerwartete Richtung lenkten. Diese Unvorhersehbarkeit macht den Roman zu einem echten Pageturner, insbesondere im letzten Drittel. Ein weiterer Pluspunkt ist die behutsame Weiterentwicklung der privaten Angelegenheiten der beiden Inspectors. Deren persönliche Geschichten rücken nie in den Vordergrund und lenken nicht vom aktuellen Fall ab. Im Gegenteil, sie fügen sich harmonisch in die Gesamthandlung ein und geben den Charakteren zusätzliche Tiefe. Besonders erfreulich fand ich, dass das gegenseitige „Angezicke“ der beiden Protagonisten, das in den vorherigen Bänden etwas überhandgenommen hatte, hier zurückgefahren wurde. Es war zwar witzig, wurde aber zuletzt etwas zu viel. In diesem Band ist das Verhältnis der beiden deutlich ausgewogener und realistischer dargestellt. Fazit: „Die Todesfee der Grindlay Street“ von Oscar de Muriel überzeugt durch eine fesselnde Handlung, authentische historische Einbettung und vielschichtige Charaktere. Der gelungene Mix aus Spannung, Humor und historischer Genauigkeit macht diesen Krimi zu einem besonderen Leseerlebnis. Für Fans der Reihe und alle, die viktorianische Krimis lieben, ist dieses Buch eine echte Empfehlung. ⭐️⭐️⭐️⭐️

5

Eine Banshee in Edinburgh

Bei den Aufführungen von Macbeth scheint es zu spuken: Zuschauer hören eine irische Todesfee, eine Banshee, schreien. Was steckt dahinter? Frey und McGrey wollen es herausfinden und treffen dabei auf allerlei reale Personen aus der Theaterwelt. Das Buch ist unterhaltsam und locker geschrieben. Zum Schluss hat es allerdings Längen, da wären 100 Seiten weniger mehr gewesen.

4

𝙳𝚒𝚎 𝚃𝚘𝚍𝚎𝚜𝚏𝚎𝚎 𝚍𝚎𝚛 𝙶𝚛𝚒𝚗𝚍𝚕𝚊𝚢 𝚂𝚝𝚛𝚎𝚎𝚝 - 𝙾𝚜𝚌𝚊𝚛 𝚍𝚎 𝙼𝚞𝚛𝚒𝚎𝚕 𝙱𝚊𝚗𝚍 𝟥 Klappentext im 2. Bild, Seitenanzahl: 576. 𝙳𝚊𝚛𝚞𝚖 𝚐𝚎𝚑𝚝 𝚎𝚜: Während den Proben für das Theaterstück Macbeth, ertönt mitten auf der Straße ein Schrei. So laut und so schrecklich, dass es einen in den Wahnsinn treibt. Die Todesfee schreibt mit Blut geheime Botschaften auf den Boden und kündigt den nächsten Tod an. Wen wird es treffen? 𝙼𝚎𝚒𝚗𝚎 𝙼𝚎𝚒𝚗𝚞𝚗𝚐: Das ungleiche Ermittler-Duo Frey und McGray sind zurück! Das Hauptthema der Story ist das Theaterstück Macbeth, das ich zwar vom Namen her kannte aber noch nicht gesehen oder gelesen habe. Sonst hätte ich die Handlung und die Zusammenhänge noch besser verstehen können. Wie auch in den vorherigen Teilen ist der Fall nicht so wirklich spannend und plätschert vor sich hin. Man hat als Leser nicht unbedingt den Drang direkt wissen zu wollen, wie es ausgeht. Aber das muss es auch nicht. Für mich lebt die Reihe von den beiden Charakteren. Sie sind witzig, sarkastisch, direkt, launisch und einfach großartig. Man merkt, dass sie sich gegenseitig ergänzen und solangsam auch wertschätzen. Die doofen Sprüche sind zwar immer noch da aber sie kommen nicht mehr aus tiefster Abneigung. Mein Highlight: „Anmerkungen von I. P. Frey“, las McGray laut vor. „Ich wusste gar nicht, dass Sie einen zweiten Vornamen haben. Wie lautet er?“ - „Das tut jetzt nichts zur Sache. Was hingegen sehr wohl ...“ - „Petunia?“ - „McGray!“ - „Peaches?“ Resigniert legte ich mir eine Hand auf die Stirn. Er würde jetzt nicht mehr lockerlassen. - S. 392. Große Leseempfehlung von mir! Sarkasmus muss man aber mögen. Freu mich schon auf Band 4. Bewertung: 4/5 ⭐️

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4

Der Schreibstil von Oscar de Muriel ist grandios. Die Lockerheit und der Witz mit dem seine Figuren sich unterhalten lassen die Schwere der viktorianischen Zeit weitestgehend verpuffen. Allerdings ist die Geschichte ein wenig langatmig, was ich sehr schade finde, weil der Grundgedanke mir sehr gut gefällt. Das Ende war überraschend und die letzten 100 Seiten habe ich vor Spannung in Rekordzeit gelesen. Die Charaktere und die Verschmelzung von rationalen und irrationalen Ereignissen sind sehr gelungen. Vor der Lektüre dieses Buches habe ich mir einige andere Rezensionen durchgelesen, in denen es hieß, das sei das bisher schlechteste Buch der Reihe, weswegen ich die anderen auf jeden Fall noch lesen werde.

4

Percy & Nine-Nails in Bestform!👌 Der dritter Fall für Frey & McGray im düsteren Edinburgh. Dieser Band hat wieder Spaß gemacht, war spannend und unterhaltsam. Die Wortgefechte zwischen den beiden, völlig unterschiedlich und skurrilen Ermittler sind, wie immer ein Highlight und haben mich stellenweise laut auflachen lassen…

2

Kurzmeinung. Für den Inhalt bitte den Klappentext lesen. Für den dritten Teil habe ich mir ein harmonischeres Miteinander der Hauptfiguren gewünscht. Tatsächlich war McGrey um einiges umgänglicher als zuvor. Das scharfe Gemobbe blieb Gott sei Dank aus. Somit hat sich in diesem Fall meine Erwartung erfüllt. Dafür musste man wirklich hart im Nehmen sein, was das überbrücken von Langeweile anging. Die anfänglichen 250 Seiten waren belangloses Blabla. Es passierte so gut wie nichts und wenn dann doch mal eine kurze Spitze auftauchte, dann würde diese gekonnt totgeredet. Wieder habe ich mir mehr Bezug zur irischen und schottischen Mythologie gewünscht. - Vergeblich. Der zweite Teil des Buches nahm dann endlich Fahrt auf. Die Charaktere interagierten endlich und es kam wirklich mal zu Ermittlungen mit dem unverwechselbaren Muriel - Stil. Warum nicht gleich so? Außerdem gefielen mir die Gastauftritte und geschichtlichen Bezüge von Bram Stoker und Oscar Wilde sehr gut. Der Schluss war dann wenig bis nicht überraschend, worauf ich aber nicht näher eingehe, ansonsten kann ich den Ausgang auch gleich verraten. 🎭 Fazit 🎭 Insgesamt ein enttäuschendes Leseerlebnis mit ein paar wenigen Lichtblicken. Freunde der eigentlichen Thematik - der Mythologie - kommen leider nicht auf ihre Kosten. Eine Leseempfehlung möchte ich daher nicht geben.

3.5

Toll ausgearbeiteten Krimi

Der neue Fall von Frey und McGrey dreht sich um die MacBeth Inszenierung in Edinburgh. Die Todesfee sagt einen Tid bei der Aufführung voraus.ein verwirrende und umfangreiche, aber äußerst ausgefeilte Jagd beginnt. Das Duo ist einfach einmalig. In diesem Band sind sie auch oft- oder zumindest immer mal wieder - einer Meinung. Gegen Ende fand es zwischzeitlich sehr verwirrend, weil etwas zu viel passiert.

2

So 2,5 in etwa Ich muss sagen, das ich eigentlich sogar überlegt hatte den Band zu überspringen, weil ich zu Beginn das Setting irgendwie blöd fand. Seit ein paar Jahren mag ich das Theater als Schauplatz nicht mehr so gerne. Nun ja, mein innerer Monk hatte aber etwas dagegen. Insgesamt finde ich "Die Todesfee der Grindlay Street" einfach richtig schlecht. Zu Beginn war es eigentlich ganz ok soweit, aber nach und nach wollte Oscar de Muriel viel zu viel. Er versucht den historischen Kontext auf biegen und brechen einzubringen, in dem er eine Riege an bekannten Namen auflaufen lässt. Von Bram Stoker bis Oscar Wilde. An sich kannten sich die verschiedenen Personen tatsächlich, aber in Zusammenhang mit der Handlung war das einfach übertrieben. Außerdem fand ich auch, das der Muriel an vielen Stellen übertreibt. Ja, McGray ist ein Mann, der tut was er möchte und dem egal ist, das er Menschen verletzt oder wie in der Öffentlichkeit wirkt. Aber ständig packt er irgendwen am Kragen um an Informationen zu gelangen ... irgendwann war das einfach nur noch langweilig. Dazu bemüht der Autor ständig das Stilmittel der Voraussage a la XY passiert, aber damals wusste ich noch nicht dass.... Dazu kam, das die Handlung sich extrem zog. Bis dann mal das Ende kam, hatte man die Vorhersagen eh wieder vergessen... Die Lösung war ziemlich langweilig, ich hatte sie mir relativ am Anfang schon gedacht und muss sagen, das es ein bisschen lächerlich war, das diese Spur obwohl sie offensichtlich vor ihren Füßen lag, nicht erkannt wird. Stattdessen gibt es ständige Wiederholungen und genau genommen passiert eigentlich über viele Seiten nichts. Nur blablabla... Einzig die historischen Hintergründe fand ich sehr interessant, da Ellen Terries Kleid für ihre Darstellung der Lady Macbeth tatsächlich historisch belegt ist und sogar noch existiert und besichtigt werden kann. Das Bild das sie in diesem Kleid zeigt, habe ich sogar schon im Original in der Tate Gallery besichtigt. Wenn der nächste Band genauso bescheuert daher kommt, werde ich die Reihe jedenfalls nicht weiter verfolgen. Schade, Band 1 und 2 waren ganz unterhaltsam und nicht so drüber...

3.5

Etwas wild, dennoch wieder eine spannende Geschichte!

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