Die Schatten von Edinburgh
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Book Information
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Oscar de Muriel wurde in Mexico City geboren und zog nach England, um seinen Doktor zu machen. Er ist Chemiker, Übersetzer und Violinist und lebt heute in Cheshire. Mit seiner viktorianischen Krimireihe um das brillante Ermittlerduo Frey und McGray feiert er in seiner neuen Heimat und darüber hinaus große Erfolge.
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"Die Schatten von Edinburgh" ist der erste Band der mittlerweile 7 Bücher umfassenden Reihe der beiden Inspectors Frey & McGray. Ein atmosphärischer Kriminalroman, der gut unterhält. Allerdings haben mir die beiden Charaktere nicht ganz so gut gefallen: McGray als der typisch ungehobelte Schotte und im Gegensatz dazu der ziemlich nüchtern wirkende Engländer Frey. Auch hat die Geschichte bei mir ein wenig gebraucht bis sie an Fahrt aufgenommen hat, das letzte Drittel hat mir dann aber recht gut gefallen.
Oscar de Muriel gelingt mit "Die Schatten über Edinburgh" ein atmosphärischer und spannender Auftakt einer historischen Krimi-Reihe. Der große Reiz des Buches liegt in dem ungleichen Ermittlerduo: der kultivierte, versnobte Londoner Inspector Frey und sein bärbeißiger, abergläubischer schottischer Kollege McGray. Ihre ständigen Reibereien und ihr Zusammenspiel sorgen für Witz und Dynamik. Der Fall, der die beiden widerwillig zusammenbringt – ein Mord in einem von innen verschlossenen Zimmer – ist mysteriös und fesselnd. Wer historische Kriminalromane mit einem Schuss Humor und düsterer Atmosphäre mag, wird hier bestens unterhalten. Band 1 hat mir richtig gut gefallen wird definitiv in der Reihe weiter lesen.
Atmosphärisch, spannend, witzig - toller Reihenauftakt.
Bei historischen Krimis bin ich immer gern dabei. Und da darf die Reihe von Oscar de Muriel wohl nicht fehlen. Jack the Ripper treibt sein Unwesen in London. Aber statt seine ermittlerischen Fähigkeiten unter Beweis stellen zu können, wird der kultivierte Inspektor Ian Frey nach Edinburgh versetzt. Dort muss er mit dem verschrobenen Adolphus McGray einen nahezu unlösbaren Fall aufklären. Oscar de Muriel hat es geschafft, mich durch die Straßen von Edinburgh zu geleiten. Sowohl die Old Town mit den nicht ganz so schönen Ecken, als auch die New Town konnte ich mir sehr gut vorstellen. Die Charaktere waren mir sehr sympathisch und wirken absolut authentisch. Die beiden Ermittler können unterschiedlicher nicht sein, die Wortgefechte sorgen für Unterhaltung. Der Fall war wirklich sehr spannend und es ist dem Autor gelungen die Lesenden an der Nase herum zu führen. Alles um den Fall herum war sehr düster aber die Protagonisten haben es auch immer wieder geschafft, mich zum Lachen zu bringen. Ich bin absolut begeistert und freue mich schon auf weitere Fälle der beiden Ermittler und auf ein Wiedersehen mit einigen Nebencharakteren. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung 👍🏻😊

England 1888: Inspector Frey arbeitet als angesehener Ermittler beim CID in London, als plötzlich sein Leben innerhalb eines Tages auf den Kopf gestellt wird. In der Folge muss er in Edinburgh mit McGray zusammenarbeiten, um einen äußerst brutalen Mord aufzuklären. McGray glaubt an Erscheinungen, Geister und Dämonen und im Verlauf der Geschichte ist auch der Skeptiker Frey nicht mehr sicher, womit sie es zu tun haben. Ein atmosphärischer, spannender Krimi, in dem die beiden Protagonisten lernen müssen sich zu arrangieren. Die detaillierte Beschreibung auch der Nebenfiguren haben die Geschichte sehr lebendig gemacht.
Ein super spannender, düster-atmosphärischer Krimi im historischen Edinburgh. Mir hat dieser Reihenauftakt sooo gut gefallen. Schrullige, aber sympathische Protagonisten und ein wirklich toller 1. Fall. Band 2 und 3 sind schon bestellt 😊 Rezension folgt auf meinem Instagramaccount seelich_buchliebe
Typisch Englisch...
Das Buch hat von der Story her einfach alles, was ich mag: Schauplätze in England, Schottland und das auch noch in der viktorianischen Zeit während Jack the Ripper sein unwesen trieb. 😍 Die beiden Ermittler sind witzig und sypatisch. Die Geschichte beginnt mit einer fortlaufenden klaren Struktur, jedoch hätte die Länge der Kapitel für meinen Geschmack etwas kürzer sein können. Zwischendurch war mir die Story zu langatmig und hätte durchaus mehr Action gebrauchen können. Zum Ende hin kam wieder mehr Fahrt und Spannung auf. Da mir die Protagonisten sehr gut gefallen haben und ich diese Zeit, in der die Reihe spielt einfach liebe, werde ich sicherlich auch noch den nächsten Teil lesen.
Eins meiner absoluten Lieblingsbücher. :)
Dieses Buch ist für Fans von historischen Krimis ein Muss. Ich mochte die Atmosphäre und die Charaktere sehr. Vor allem der Witz hat mich absolut überzeugt. Ich kann es euch also nur wärmstens ans Herz legen, mit der Reihe anzufangen, ihr werdet es nicht bereuen. :)
Zwarcbin ich kein Krimifan, aber nun auf jeden Fall ein Fan von Frey und McGray.
Oscar de Muriel liefert mit "Die Schatten von Edinburgh" den ersten Band seiner viktorianischen Krimireihe um das brillante Ermittlerduo Frey und McGray. Übersetzt aus dem Englischen von Peter Beyer. London 1888: Jack the Ripper hält Scotland Yard auf Trab. Als dieser sein nächstes Opfer fordert, müssen bei Scotland Yard ein paar Köpfe rollen. So auch die von Sir Charles Warren und all seinen Peers und Protegés, zu denen auch Inspector Ian Frey gehört. Zur gleichen Zeit wird in Edinburgh ein Violinist aufs Grausamste ermordet und der Premierminister Lord Salisbury, der einen Ripper-Nachahmer befürchtet, bittet Frey darum sich der Sache anzunehmen. Für Frey ist das eine echte Zumutung und er tut dies auch nur, weil er hofft seine Stelle bei Scotland Yard durch die Lösung des Falls wiederzubekommen, denn Schotten sind ein durchweg ungehobeltes und unkultiviertes Pack. Seine Vorurteile bestätigen sich noch, als er seinen spleenigen und ungehobelten, zutiefst abergläubischen Vorgesetzten Inspector McGray kennenlernt. Doch der kuriose Fall, in dem ein Dienstmädchen schwört, nachts drei Geiger im von innen verriegeltem Musikzimmer gehört zu haben, in dem sich aber nur die übel zugerichtete Leiche des Hausherren befindet, bringt die beiden unterschiedlichen Männer zusammen. Ich hatte meine wahre Freude an diesem Krimi, der mich sehr in seinen Bann gezogen hat. De Muriel, selbst Violinist, hat es geschafft seine Liebe zur Musik in diesen Krimi zu packen, ohne dabei aufdringlich zu werden oder zu langweilen. Auch schafft es de Muriel das viktorianische London und Edinburgh mit ihren mondänen wie auch ihren dunklen und hässlichen Seiten vor meinen Augen entstehen zu lassen. Der snobistische Frey, wie auch der bärbeißige McGray sind großartige Charaktere, die sich wunderbar ergänzen und mir im Zusammenspiel viel Freude beteiten haben. Eigentlich bin ich keine Krimileserin, aber Frey und McGray sind genau meine Kragenweite und es hat mir enorm viel Spaß gemacht, mit den beiden auf die Jagd nach dem Mörder zu gehen. Die Auflösung habe ich hier auch nicht kommen sehen und ich freue mich schon auf weitere Fälle mit den Frey und McGray, denn ich bin zwar kein großer Krimifan, aber nun definitiv ein Fan vom bärbeißigen Schotten und dem versnobten Londoner.

Die Schatten von Edinburgh von Oscar de Muriel erschienen bei Goldmann Verlag übersetzt von Peter Beyer Inhalt: Edinburgh, 1888. Der begnadete Ermittler Ian Frey wird von London nach Schottland zwangsversetzt. Für den kultivierten Engländer eine wahre Strafe. Als er seinen neuen Vorgesetzten, Inspector McGray, kennenlernt, findet er all seine Vorurteile bestätigt: Ungehobelt, abergläubisch und bärbeißig, hat der Schotte seinen ganz eigenen Ehrenkodex. Doch dann bringt ein schier unlösbarer Fall die beiden grundverschiedenen Männer zusammen: Ein Violinist wird grausam in seinem Heim ermordet. Sein aufgelöstes Dienstmädchen schwört, dass es in der Nacht drei Geiger im Musikzimmer gehört hat. Doch in dem von innen verschlossenen, fensterlosen Raum liegt nur die Leiche des Hausherren ... Mein Leseeindruck: Mit Jack the Ripper, nebligen Nächten in Edinburgh, ein Hauch Okkultismus und zwei außergewöhnlichen Ermittler sorgt "Die Schatten von Edinburgh" für eine unglaubliche Atmosphäre, die einen direkt in den Bann zieht. Mit dem schniecken Frey und dem ungehobelten, unorthodoxen McGray hat Oscar de Muriel ein Ermittlerduo geschaffen, das begeistert und einem zum schmunzeln bringt. Für mich ein gelungener Start einer Krimireihe mit viel Spannung und einer überraschenden und ausgeklügelten Mordmethode! Ich freue mich darauf die Reihe um Frey&McGray weiter zu Lesen.

Fesselnd!!
Ich bin per Zufall auf das Buch gestoßen und was soll ich sagen außer; zum Glück! Ich liebe die Bücher! Es ist super zum Lesen, und die die Spannung einfach spitze, ich konnte das Buch garnicht aus der Hand legen weil ich einfach wissen musste wie es weiter/aus geht! Und bis zum Schluss habe ich es nicht geschafft dahinter zu kommen wer es war! Klare Empfehlung für jeden der historische Krimis mag; Witz, Spannung und mysteriös!
𝙳𝚒𝚎 𝚂𝚌𝚑𝚊𝚝𝚝𝚎𝚗 𝚟𝚘𝚗 𝙴𝚍𝚒𝚗𝚋𝚞𝚛𝚐𝚑 - 𝙾𝚜𝚌𝚊𝚛 𝚍𝚎 𝙼𝚞𝚛𝚒𝚎𝚕 𝙱𝚊𝚗𝚍 𝟣 𝙳𝚊𝚛𝚞𝚖 𝚐𝚎𝚑𝚝 𝚎𝚜: Im Jahr 1888 wird Ian Frey von London nach Edinburgh versetzt und hat die Aufgabe, einen Mord aufzuklären. Sein neuer Partner: Adolphus McGray. 𝙼𝚎𝚒𝚗𝚎 𝙼𝚎𝚒𝚗𝚞𝚗𝚐: Ein toller Auftakt einer neuen Reihe mit vielen Sherlock Holmes Vibes. Ich bin begeistert! Die zwei Ermittler Frey und McGray könnten unterschiedlicher nicht sein. Sie halten von dem jeweils anderen nicht viel und das wird auch in den vielen Auseinandersetzungen deutlich. Sie bewerfen sich mit einem doofen Spruch nach dem anderen. Das kannte ich so zwischen zwei Partnern noch nicht und fand ich großartig. In dem Mordfall wird in guter alter 1888 Manier ermittelt. Ein Tatort wird bis ins kleinste Detail angeschaut und Zeugen befragt. Eine DNA-Analyse gab es damals noch nicht. Die Handlung ist spannend aber teilweise auch schleppend vor allem wenn sie keine neue Spur haben. Das fand ich aber gar nicht so schlimm, die beiden Ermittler sind es auf jeden Fall wert weiterzulesen. Zwei meiner Lieblingssprüche will ich euch nicht vorenthalten: Als ich in die Kutsche stieg, hörte ich, wie Goodwife Hill McGray ins Ohr flüsterte: „Warum nennen Sie ihn Mädel, Sir?“ „Weil er ein verdammtes Mädel ist, Hill“, erwiderte er laut. „Sehen Sie ihn sich doch an.“ - S. 123 Ich sah mich gezwungen, aufzustehen und ihm eine saftige Ohrfeige zu verpassen. „Jetzt lassen Sie mich doch endlich aussprechen, Sie neunfingrige Vogelscheuche!“ - S. 407 Ach, die zwei sind herrlich 🤣 Eine große Leseempfehlung von mir. Sarkasmus muss man aber definitiv mögen. Ich freu mich schon auf Band 2. Bewertung: 4,5/5 ⭐️

Der Kriminalfall in diesem Buch ist spannend und interessant. Der gute Schreibstil sorgt dafür, das man förmlich durch das Buch fliegt… Ich hätte mir nur gewünscht, das die Wortgefechte , der beiden , oberflächlich betrachtet, sehr unterschiedlichen Hauptprotagonisten ( Frey und McGray) mehr durch Ironie und Sarkasmus geprägt gewesen wären, anstatt durch simples sich gegenseitiges beleidigen… Trotz allem eine klare Leseempflehlung, werde die Reihe auf jeden Fall weiter verfolgen…
Mich konnte diese Geschichte leider nicht ganz so überzeugen. Die Geschichte spielt 1888 in Edinburgh und zwei sehr spezielle Ermittler versuchen eine Mordserie an begabten Violinisten aufzuklären. Es gab durchaus spannende Stellen, aber vieles hat sich leider auch sehr gezogen und meiner Meinung nach hätten es ein paar Seiten weniger sein können. Mit den Ermittlern musste ich erst warm werden, da es schon eher unsympathische Charaktere sind. Im Großen und Ganzen war es eine ganz nette Geschichte, aber ich weiß noch nicht, ob ich weitere Teile der Reihe lesen würde.
Inhalt Inspector Frey kommt aus wohlhabendem Hause. Seine Familie ist eine der einflussreichsten Londons. Sehr zum Leidwesen seines Vaters hat Frey ein Studium der Medizin und der Jura abgebrochen. Nun ist er Inspector bei Scotland Yard. Endlich scheint er angekommen. Doch dann wendet sich das Blatt für ihn erneut. Seine Stelle fällt Budgetkürzungen zum Opfer. Doch seine Verdienste rund um die Krone bleiben nicht unbeachtet: Frey wird ins triste Edinburgh versetzt. Dort ist ein grausamer Mord geschehen: alles sieht nach einem Nachahmungstäter von Jack the ripper aus. Oder ist die Bestie gar selbst in Edinburgh? Und dann trifft er auch noch auf den schrulligen Schotten McGray. Mit ihm zusammenzuarbeiten wird zur Geduldsprobe. Thema und Genre Cozy Crime vom Feinsten. Gut eingebaute mystische Elemente, ziemlich blutig, viel britischer Humor und jede Menge Spannung. Dieser historische Krimi spielt vor dem Hintergrund der Jack the Ripper - Geschichte im England und Schottland von 1888. Auch die Musik spielt eine große Rolle. Charaktere Die Charaktere dieser Geschichte sind jede für sich ein Unikat: Da haben wir den typischen Engländer Frey. Aus wohlhabenden und einflussreichen Hause, immer gut gekleidet, dafür echt eingebildet. Dann ist da noch McGray: er ist Schotte durch und durch. Sein Aussehen ist ihm egal, sein Respekt ist eher nicht vorhanden. Er hat immer einen derben Spruch auf den Lippen und glaubt an überirdische Phänomene. Der heimliche Star ist für mich jedoch Joan - Frey's Haushälterin. Normalerweise sind die Hausangestellten ja sehr devot. Nicht so Joan. Sie redet wie ihr der Schnabel gewachsen ist. Nicht nur einmal rückt sie ihrem Herrn den Kopf zurecht. Sie ist unglaublich sympathisch! Natürlich gibt es noch viele Charaktere mehr, trotzdem behält man gut den Überblick. Handlung und Schreibstil Der Schreibstil ist der Zeit angepasst, aber trotzdem mehr als gut zu lesen. Sprache und Worldbuilding sind ebenfalls der Zeit um 1900 entsprechend. Die Handlung nimmt direkt Fahrt auf. Der Einstieg: absolut vielversprechend. Da mag man das Buch gar nicht aus der Hand legen. Längen in der Spannungskurve sucht man vergebens. Dieses Buch ist ein sehr gelungener Reihenauftakt, jedoch nichts für schwache Nerven. Man sollte "blutfest" sein, denn davon gibt es reichlich. Fazit Mir hat es sehr gut gefallen. Wer einen spannenden Krimi mit Thrillerelementen und historischem Hintergrund mag, sollte hier unbedingt zugreifen! Voll verdiente 5 🌟
Ein wenig wie Supernatural im 19. Jahrhundert!
Worum geht es? Nachdem Ian Frey nach Schottland zwangsversetzt wird trifft er auf seinen neuen Vorgesetzten McGray. Dieser leitet die 'Sonderabteilung' für Übernatürliches, was Frey als totalen Aberglauben abtut und nicht ernst nimmt. Bis ihr Fall dabei ist ihn langsam daran zweifeln zu lassen. Meine Meinung: Die beiden Protagonisten Frey und McGray sind einfach ein witziges Team zusammen. Während Frey immer darauf behart das es den Teufel nicht gibt will McGray ihm das Gegenteil beweisen. Der Schreibstil ist super flüssig, wenn auch ein wenig anders als gewohnt. Das Setting ist super und die ganze Geschichte gibt mir sogar ein paar Supernatural vibes - nur eben im 19. Jahrhundert. Man lernt auch das ein oder andere über das Zeitalter und wer sich für historische Krimis interessiert wird diesen hier sicher genießen! Eine nette Geschichte. Alles in allem 4/5⭐️

Der Fall um einen bestialisch ermordeten Geiger in Edinburgh war eigentlich ganz in Ordnung. Auch gegen die Zusammenstellung des Ermittlerduos mit einem hochnäsigen englischen und einem grummeligen schottischen Kommissar entsprach den Standards des Genre und kann durchaus angenehme Unterhaltung durch bissige Wortwechsel bescheren. Aber sprachlich war es für mich größtenteils unausstehlich. Ein Roman mit einer Fülle thrillerspezifischer Phrasen und klischeehaften, überagierenden Figuren. Mehr ein überdrehter Animations- denn ein seriöser Kriminalfilm. Als nach zwei Drittel der Geschichte der Kommissar zur Rückseite des Tatorthauses ging und ihm „ein kalter Schauder überlief“ beim Anblick des Efeus, an dem der Mörder wohl in den ersten Stock geklettert war, war mein Kanal voll. Horror-Efeu! Abbruch. Bei Lovecraft finde ich es ja noch ganz amüsant, wenn alle paar Seiten der Hauptfigur ein „namenloser Schrecken“ oder ein „Übelkeit aufsteigendes Entsetzen“ widerfährt. Als Vorreiter für das Horrorgenre ist ihm das halbwegs verziehen. Aber mittlerweile gibt es doch wirklich genug kreative Möglichkeiten, Spannungen ohne dieses Phrasendreschen zu erzeugen. Und de Muriels permanente „Hätte ich gewusst, dass das Betreten des Zimmers so nachhaltige Konsequenzen für unseren Fall haben würde, hätte ich es mir zweimal überlegt, ob ich den Fuß über die Türschwelle gesetzt hätte“ gehört für mich nicht dazu. Da winkt der Autor schon mit dem Konjunktiv II-Zaunpfahl, bevor auch nur irgendetwas passiert ist. Im Film würde das mit anschwellender Musik vielleicht unterstrichen. Im Buch liest sich so eine Triggerwarnung, dass hier gleich mal aber so etwas von Spannendes passieren wird, aber hallo, da kann sich die Leserschaft gleich mal warm anziehen. Absolut nicht mein Geschmack des Schreibstils.
Inhalt Inspector Frey kommt aus wohlhabendem Hause. Seine Familie ist eine der einflussreichsten Londons. Sehr zum Leidwesen seines Vaters hat Frey ein Studium der Medizin und der Jura abgebrochen. Nun ist er Inspector bei Scotland Yard. Endlich scheint er angekommen. Doch dann wendet sich das Blatt für ihn erneut. Seine Stelle fällt Budgetkürzungen zum Opfer. Doch seine Verdienste rund um die Krone bleiben nicht unbeachtet: Frey wird ins triste Edinburgh versetzt. Dort ist ein grausamer Mord geschehen: alles sieht nach einem Nachahmungstäter von Jack the ripper aus. Oder ist die Bestie gar selbst in Edinburgh? Und dann trifft er auch noch auf den schrulligen Schotten McGray. Mit ihm zusammenzuarbeiten wird zur Geduldsprobe. Thema und Genre Cozy Crime vom Feinsten. Gut eingebaute mystische Elemente, ziemlich blutig, viel britischer Humor und jede Menge Spannung. Dieser historische Krimi spielt vor dem Hintergrund der Jack the Ripper - Geschichte im England und Schottland von 1888. Auch die Musik spielt eine große Rolle. Charaktere Die Charaktere dieser Geschichte sind jede für sich ein Unikat: Da haben wir den typischen Engländer Frey. Aus wohlhabenden und einflussreichen Hause, immer gut gekleidet, dafür echt eingebildet. Dann ist da noch McGray: er ist Schotte durch und durch. Sein Aussehen ist ihm egal, sein Respekt ist eher nicht vorhanden. Er hat immer einen derben Spruch auf den Lippen und glaubt an überirdische Phänomene. Der heimliche Star ist für mich jedoch Joan - Frey's Haushälterin. Normalerweise sind die Hausangestellten ja sehr devot. Nicht so Joan. Sie redet wie ihr der Schnabel gewachsen ist. Nicht nur einmal rückt sie ihrem Herrn den Kopf zurecht. Sie ist unglaublich sympathisch! Natürlich gibt es noch viele Charaktere mehr, trotzdem behält man gut den Überblick. Handlung und Schreibstil Der Schreibstil ist der Zeit angepasst, aber trotzdem mehr als gut zu lesen. Sprache und Worldbuilding sind ebenfalls der Zeit um 1900 entsprechend. Die Handlung nimmt direkt Fahrt auf. Der Einstieg: absolut vielversprechend. Da mag man das Buch gar nicht aus der Hand legen. Längen in der Spannungskurve sucht man vergebens. Dieses Buch ist ein sehr gelungener Reihenauftakt, jedoch nichts für schwache Nerven. Man sollte "blutfest" sein, denn davon gibt es reichlich. Fazit Mir hat es sehr gut gefallen. Wer einen spannenden Krimi mit Thrillerelementen und historischem Hintergrund mag, sollte hier unbedingt zugreifen! Voll verdiente 5
TW: Ausweidung, Krankheit (psychische Erkrankungen, Marfan-Syndrom) Was für ein grandioser Auftakt zu einer Krimireihe! Ich hatte enorm viel Spaß, die Geschichte rund um die beiden gegensätzlichen Ermittler im Edinburgh des späten 19. Jahrhunderts zu verfolgen. Zwei Hauptprotagonisten, der eine englisch (Frey), der andere schottisch (McGray), die sich zur Aufklärung brutaler Morde, die an den zur selben Zeit in London umgehenden Jack the Ripper erinnern, und Rettung ihrer Karrieren gezwungenermaßen zusammenraufen und ihre gegenseitigen Vorurteile und Abneigungen überwinden müssen. Natürlich kommt es dabei regelmäßig zu amüsanten Wortgefechten - auch zwischen ihren Bediensteten. Eine große Empfehlung für alle Krimi-Fans, die nicht allzu zart besaitet sind! Ich freue mich darauf, die Folgebände entdecken zu dürfen!
Nachdem ich anfangs etwas Probleme hatte, mit den Figuren warm zu werden, hat es mir doch sehr gut gefallen. Ich mag ja Krimis mit Gruselfaktor, und ich liebe Geschichten mit ein paar "unerklärlichen" Elementen, mit Übersinnlichem und Zauberei. Dass der "übersinnliche" Faktor dann doch eine natürliche Erklärung gefunden hat, tut meinem Spaß an der Geschichte aber keinen Abbruch! Frey und McGray sind schon Originale, jeder auf seine Weise. Und wie sie sich zusammenraufen ist wirklich gut geschrieben. Auch die anderen Figuren sind ausführlich und stimmig beschrieben. Das macht Lust auf mehr, der zweite Teil ist schon bestellt...
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Oscar de Muriel wurde in Mexico City geboren und zog nach England, um seinen Doktor zu machen. Er ist Chemiker, Übersetzer und Violinist und lebt heute in Cheshire. Mit seiner viktorianischen Krimireihe um das brillante Ermittlerduo Frey und McGray feiert er in seiner neuen Heimat und darüber hinaus große Erfolge.
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"Die Schatten von Edinburgh" ist der erste Band der mittlerweile 7 Bücher umfassenden Reihe der beiden Inspectors Frey & McGray. Ein atmosphärischer Kriminalroman, der gut unterhält. Allerdings haben mir die beiden Charaktere nicht ganz so gut gefallen: McGray als der typisch ungehobelte Schotte und im Gegensatz dazu der ziemlich nüchtern wirkende Engländer Frey. Auch hat die Geschichte bei mir ein wenig gebraucht bis sie an Fahrt aufgenommen hat, das letzte Drittel hat mir dann aber recht gut gefallen.
Oscar de Muriel gelingt mit "Die Schatten über Edinburgh" ein atmosphärischer und spannender Auftakt einer historischen Krimi-Reihe. Der große Reiz des Buches liegt in dem ungleichen Ermittlerduo: der kultivierte, versnobte Londoner Inspector Frey und sein bärbeißiger, abergläubischer schottischer Kollege McGray. Ihre ständigen Reibereien und ihr Zusammenspiel sorgen für Witz und Dynamik. Der Fall, der die beiden widerwillig zusammenbringt – ein Mord in einem von innen verschlossenen Zimmer – ist mysteriös und fesselnd. Wer historische Kriminalromane mit einem Schuss Humor und düsterer Atmosphäre mag, wird hier bestens unterhalten. Band 1 hat mir richtig gut gefallen wird definitiv in der Reihe weiter lesen.
Atmosphärisch, spannend, witzig - toller Reihenauftakt.
Bei historischen Krimis bin ich immer gern dabei. Und da darf die Reihe von Oscar de Muriel wohl nicht fehlen. Jack the Ripper treibt sein Unwesen in London. Aber statt seine ermittlerischen Fähigkeiten unter Beweis stellen zu können, wird der kultivierte Inspektor Ian Frey nach Edinburgh versetzt. Dort muss er mit dem verschrobenen Adolphus McGray einen nahezu unlösbaren Fall aufklären. Oscar de Muriel hat es geschafft, mich durch die Straßen von Edinburgh zu geleiten. Sowohl die Old Town mit den nicht ganz so schönen Ecken, als auch die New Town konnte ich mir sehr gut vorstellen. Die Charaktere waren mir sehr sympathisch und wirken absolut authentisch. Die beiden Ermittler können unterschiedlicher nicht sein, die Wortgefechte sorgen für Unterhaltung. Der Fall war wirklich sehr spannend und es ist dem Autor gelungen die Lesenden an der Nase herum zu führen. Alles um den Fall herum war sehr düster aber die Protagonisten haben es auch immer wieder geschafft, mich zum Lachen zu bringen. Ich bin absolut begeistert und freue mich schon auf weitere Fälle der beiden Ermittler und auf ein Wiedersehen mit einigen Nebencharakteren. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung 👍🏻😊

England 1888: Inspector Frey arbeitet als angesehener Ermittler beim CID in London, als plötzlich sein Leben innerhalb eines Tages auf den Kopf gestellt wird. In der Folge muss er in Edinburgh mit McGray zusammenarbeiten, um einen äußerst brutalen Mord aufzuklären. McGray glaubt an Erscheinungen, Geister und Dämonen und im Verlauf der Geschichte ist auch der Skeptiker Frey nicht mehr sicher, womit sie es zu tun haben. Ein atmosphärischer, spannender Krimi, in dem die beiden Protagonisten lernen müssen sich zu arrangieren. Die detaillierte Beschreibung auch der Nebenfiguren haben die Geschichte sehr lebendig gemacht.
Ein super spannender, düster-atmosphärischer Krimi im historischen Edinburgh. Mir hat dieser Reihenauftakt sooo gut gefallen. Schrullige, aber sympathische Protagonisten und ein wirklich toller 1. Fall. Band 2 und 3 sind schon bestellt 😊 Rezension folgt auf meinem Instagramaccount seelich_buchliebe
Typisch Englisch...
Das Buch hat von der Story her einfach alles, was ich mag: Schauplätze in England, Schottland und das auch noch in der viktorianischen Zeit während Jack the Ripper sein unwesen trieb. 😍 Die beiden Ermittler sind witzig und sypatisch. Die Geschichte beginnt mit einer fortlaufenden klaren Struktur, jedoch hätte die Länge der Kapitel für meinen Geschmack etwas kürzer sein können. Zwischendurch war mir die Story zu langatmig und hätte durchaus mehr Action gebrauchen können. Zum Ende hin kam wieder mehr Fahrt und Spannung auf. Da mir die Protagonisten sehr gut gefallen haben und ich diese Zeit, in der die Reihe spielt einfach liebe, werde ich sicherlich auch noch den nächsten Teil lesen.
Eins meiner absoluten Lieblingsbücher. :)
Dieses Buch ist für Fans von historischen Krimis ein Muss. Ich mochte die Atmosphäre und die Charaktere sehr. Vor allem der Witz hat mich absolut überzeugt. Ich kann es euch also nur wärmstens ans Herz legen, mit der Reihe anzufangen, ihr werdet es nicht bereuen. :)
Zwarcbin ich kein Krimifan, aber nun auf jeden Fall ein Fan von Frey und McGray.
Oscar de Muriel liefert mit "Die Schatten von Edinburgh" den ersten Band seiner viktorianischen Krimireihe um das brillante Ermittlerduo Frey und McGray. Übersetzt aus dem Englischen von Peter Beyer. London 1888: Jack the Ripper hält Scotland Yard auf Trab. Als dieser sein nächstes Opfer fordert, müssen bei Scotland Yard ein paar Köpfe rollen. So auch die von Sir Charles Warren und all seinen Peers und Protegés, zu denen auch Inspector Ian Frey gehört. Zur gleichen Zeit wird in Edinburgh ein Violinist aufs Grausamste ermordet und der Premierminister Lord Salisbury, der einen Ripper-Nachahmer befürchtet, bittet Frey darum sich der Sache anzunehmen. Für Frey ist das eine echte Zumutung und er tut dies auch nur, weil er hofft seine Stelle bei Scotland Yard durch die Lösung des Falls wiederzubekommen, denn Schotten sind ein durchweg ungehobeltes und unkultiviertes Pack. Seine Vorurteile bestätigen sich noch, als er seinen spleenigen und ungehobelten, zutiefst abergläubischen Vorgesetzten Inspector McGray kennenlernt. Doch der kuriose Fall, in dem ein Dienstmädchen schwört, nachts drei Geiger im von innen verriegeltem Musikzimmer gehört zu haben, in dem sich aber nur die übel zugerichtete Leiche des Hausherren befindet, bringt die beiden unterschiedlichen Männer zusammen. Ich hatte meine wahre Freude an diesem Krimi, der mich sehr in seinen Bann gezogen hat. De Muriel, selbst Violinist, hat es geschafft seine Liebe zur Musik in diesen Krimi zu packen, ohne dabei aufdringlich zu werden oder zu langweilen. Auch schafft es de Muriel das viktorianische London und Edinburgh mit ihren mondänen wie auch ihren dunklen und hässlichen Seiten vor meinen Augen entstehen zu lassen. Der snobistische Frey, wie auch der bärbeißige McGray sind großartige Charaktere, die sich wunderbar ergänzen und mir im Zusammenspiel viel Freude beteiten haben. Eigentlich bin ich keine Krimileserin, aber Frey und McGray sind genau meine Kragenweite und es hat mir enorm viel Spaß gemacht, mit den beiden auf die Jagd nach dem Mörder zu gehen. Die Auflösung habe ich hier auch nicht kommen sehen und ich freue mich schon auf weitere Fälle mit den Frey und McGray, denn ich bin zwar kein großer Krimifan, aber nun definitiv ein Fan vom bärbeißigen Schotten und dem versnobten Londoner.

Die Schatten von Edinburgh von Oscar de Muriel erschienen bei Goldmann Verlag übersetzt von Peter Beyer Inhalt: Edinburgh, 1888. Der begnadete Ermittler Ian Frey wird von London nach Schottland zwangsversetzt. Für den kultivierten Engländer eine wahre Strafe. Als er seinen neuen Vorgesetzten, Inspector McGray, kennenlernt, findet er all seine Vorurteile bestätigt: Ungehobelt, abergläubisch und bärbeißig, hat der Schotte seinen ganz eigenen Ehrenkodex. Doch dann bringt ein schier unlösbarer Fall die beiden grundverschiedenen Männer zusammen: Ein Violinist wird grausam in seinem Heim ermordet. Sein aufgelöstes Dienstmädchen schwört, dass es in der Nacht drei Geiger im Musikzimmer gehört hat. Doch in dem von innen verschlossenen, fensterlosen Raum liegt nur die Leiche des Hausherren ... Mein Leseeindruck: Mit Jack the Ripper, nebligen Nächten in Edinburgh, ein Hauch Okkultismus und zwei außergewöhnlichen Ermittler sorgt "Die Schatten von Edinburgh" für eine unglaubliche Atmosphäre, die einen direkt in den Bann zieht. Mit dem schniecken Frey und dem ungehobelten, unorthodoxen McGray hat Oscar de Muriel ein Ermittlerduo geschaffen, das begeistert und einem zum schmunzeln bringt. Für mich ein gelungener Start einer Krimireihe mit viel Spannung und einer überraschenden und ausgeklügelten Mordmethode! Ich freue mich darauf die Reihe um Frey&McGray weiter zu Lesen.

Fesselnd!!
Ich bin per Zufall auf das Buch gestoßen und was soll ich sagen außer; zum Glück! Ich liebe die Bücher! Es ist super zum Lesen, und die die Spannung einfach spitze, ich konnte das Buch garnicht aus der Hand legen weil ich einfach wissen musste wie es weiter/aus geht! Und bis zum Schluss habe ich es nicht geschafft dahinter zu kommen wer es war! Klare Empfehlung für jeden der historische Krimis mag; Witz, Spannung und mysteriös!
𝙳𝚒𝚎 𝚂𝚌𝚑𝚊𝚝𝚝𝚎𝚗 𝚟𝚘𝚗 𝙴𝚍𝚒𝚗𝚋𝚞𝚛𝚐𝚑 - 𝙾𝚜𝚌𝚊𝚛 𝚍𝚎 𝙼𝚞𝚛𝚒𝚎𝚕 𝙱𝚊𝚗𝚍 𝟣 𝙳𝚊𝚛𝚞𝚖 𝚐𝚎𝚑𝚝 𝚎𝚜: Im Jahr 1888 wird Ian Frey von London nach Edinburgh versetzt und hat die Aufgabe, einen Mord aufzuklären. Sein neuer Partner: Adolphus McGray. 𝙼𝚎𝚒𝚗𝚎 𝙼𝚎𝚒𝚗𝚞𝚗𝚐: Ein toller Auftakt einer neuen Reihe mit vielen Sherlock Holmes Vibes. Ich bin begeistert! Die zwei Ermittler Frey und McGray könnten unterschiedlicher nicht sein. Sie halten von dem jeweils anderen nicht viel und das wird auch in den vielen Auseinandersetzungen deutlich. Sie bewerfen sich mit einem doofen Spruch nach dem anderen. Das kannte ich so zwischen zwei Partnern noch nicht und fand ich großartig. In dem Mordfall wird in guter alter 1888 Manier ermittelt. Ein Tatort wird bis ins kleinste Detail angeschaut und Zeugen befragt. Eine DNA-Analyse gab es damals noch nicht. Die Handlung ist spannend aber teilweise auch schleppend vor allem wenn sie keine neue Spur haben. Das fand ich aber gar nicht so schlimm, die beiden Ermittler sind es auf jeden Fall wert weiterzulesen. Zwei meiner Lieblingssprüche will ich euch nicht vorenthalten: Als ich in die Kutsche stieg, hörte ich, wie Goodwife Hill McGray ins Ohr flüsterte: „Warum nennen Sie ihn Mädel, Sir?“ „Weil er ein verdammtes Mädel ist, Hill“, erwiderte er laut. „Sehen Sie ihn sich doch an.“ - S. 123 Ich sah mich gezwungen, aufzustehen und ihm eine saftige Ohrfeige zu verpassen. „Jetzt lassen Sie mich doch endlich aussprechen, Sie neunfingrige Vogelscheuche!“ - S. 407 Ach, die zwei sind herrlich 🤣 Eine große Leseempfehlung von mir. Sarkasmus muss man aber definitiv mögen. Ich freu mich schon auf Band 2. Bewertung: 4,5/5 ⭐️

Der Kriminalfall in diesem Buch ist spannend und interessant. Der gute Schreibstil sorgt dafür, das man förmlich durch das Buch fliegt… Ich hätte mir nur gewünscht, das die Wortgefechte , der beiden , oberflächlich betrachtet, sehr unterschiedlichen Hauptprotagonisten ( Frey und McGray) mehr durch Ironie und Sarkasmus geprägt gewesen wären, anstatt durch simples sich gegenseitiges beleidigen… Trotz allem eine klare Leseempflehlung, werde die Reihe auf jeden Fall weiter verfolgen…
Mich konnte diese Geschichte leider nicht ganz so überzeugen. Die Geschichte spielt 1888 in Edinburgh und zwei sehr spezielle Ermittler versuchen eine Mordserie an begabten Violinisten aufzuklären. Es gab durchaus spannende Stellen, aber vieles hat sich leider auch sehr gezogen und meiner Meinung nach hätten es ein paar Seiten weniger sein können. Mit den Ermittlern musste ich erst warm werden, da es schon eher unsympathische Charaktere sind. Im Großen und Ganzen war es eine ganz nette Geschichte, aber ich weiß noch nicht, ob ich weitere Teile der Reihe lesen würde.
Inhalt Inspector Frey kommt aus wohlhabendem Hause. Seine Familie ist eine der einflussreichsten Londons. Sehr zum Leidwesen seines Vaters hat Frey ein Studium der Medizin und der Jura abgebrochen. Nun ist er Inspector bei Scotland Yard. Endlich scheint er angekommen. Doch dann wendet sich das Blatt für ihn erneut. Seine Stelle fällt Budgetkürzungen zum Opfer. Doch seine Verdienste rund um die Krone bleiben nicht unbeachtet: Frey wird ins triste Edinburgh versetzt. Dort ist ein grausamer Mord geschehen: alles sieht nach einem Nachahmungstäter von Jack the ripper aus. Oder ist die Bestie gar selbst in Edinburgh? Und dann trifft er auch noch auf den schrulligen Schotten McGray. Mit ihm zusammenzuarbeiten wird zur Geduldsprobe. Thema und Genre Cozy Crime vom Feinsten. Gut eingebaute mystische Elemente, ziemlich blutig, viel britischer Humor und jede Menge Spannung. Dieser historische Krimi spielt vor dem Hintergrund der Jack the Ripper - Geschichte im England und Schottland von 1888. Auch die Musik spielt eine große Rolle. Charaktere Die Charaktere dieser Geschichte sind jede für sich ein Unikat: Da haben wir den typischen Engländer Frey. Aus wohlhabenden und einflussreichen Hause, immer gut gekleidet, dafür echt eingebildet. Dann ist da noch McGray: er ist Schotte durch und durch. Sein Aussehen ist ihm egal, sein Respekt ist eher nicht vorhanden. Er hat immer einen derben Spruch auf den Lippen und glaubt an überirdische Phänomene. Der heimliche Star ist für mich jedoch Joan - Frey's Haushälterin. Normalerweise sind die Hausangestellten ja sehr devot. Nicht so Joan. Sie redet wie ihr der Schnabel gewachsen ist. Nicht nur einmal rückt sie ihrem Herrn den Kopf zurecht. Sie ist unglaublich sympathisch! Natürlich gibt es noch viele Charaktere mehr, trotzdem behält man gut den Überblick. Handlung und Schreibstil Der Schreibstil ist der Zeit angepasst, aber trotzdem mehr als gut zu lesen. Sprache und Worldbuilding sind ebenfalls der Zeit um 1900 entsprechend. Die Handlung nimmt direkt Fahrt auf. Der Einstieg: absolut vielversprechend. Da mag man das Buch gar nicht aus der Hand legen. Längen in der Spannungskurve sucht man vergebens. Dieses Buch ist ein sehr gelungener Reihenauftakt, jedoch nichts für schwache Nerven. Man sollte "blutfest" sein, denn davon gibt es reichlich. Fazit Mir hat es sehr gut gefallen. Wer einen spannenden Krimi mit Thrillerelementen und historischem Hintergrund mag, sollte hier unbedingt zugreifen! Voll verdiente 5 🌟
Ein wenig wie Supernatural im 19. Jahrhundert!
Worum geht es? Nachdem Ian Frey nach Schottland zwangsversetzt wird trifft er auf seinen neuen Vorgesetzten McGray. Dieser leitet die 'Sonderabteilung' für Übernatürliches, was Frey als totalen Aberglauben abtut und nicht ernst nimmt. Bis ihr Fall dabei ist ihn langsam daran zweifeln zu lassen. Meine Meinung: Die beiden Protagonisten Frey und McGray sind einfach ein witziges Team zusammen. Während Frey immer darauf behart das es den Teufel nicht gibt will McGray ihm das Gegenteil beweisen. Der Schreibstil ist super flüssig, wenn auch ein wenig anders als gewohnt. Das Setting ist super und die ganze Geschichte gibt mir sogar ein paar Supernatural vibes - nur eben im 19. Jahrhundert. Man lernt auch das ein oder andere über das Zeitalter und wer sich für historische Krimis interessiert wird diesen hier sicher genießen! Eine nette Geschichte. Alles in allem 4/5⭐️

Der Fall um einen bestialisch ermordeten Geiger in Edinburgh war eigentlich ganz in Ordnung. Auch gegen die Zusammenstellung des Ermittlerduos mit einem hochnäsigen englischen und einem grummeligen schottischen Kommissar entsprach den Standards des Genre und kann durchaus angenehme Unterhaltung durch bissige Wortwechsel bescheren. Aber sprachlich war es für mich größtenteils unausstehlich. Ein Roman mit einer Fülle thrillerspezifischer Phrasen und klischeehaften, überagierenden Figuren. Mehr ein überdrehter Animations- denn ein seriöser Kriminalfilm. Als nach zwei Drittel der Geschichte der Kommissar zur Rückseite des Tatorthauses ging und ihm „ein kalter Schauder überlief“ beim Anblick des Efeus, an dem der Mörder wohl in den ersten Stock geklettert war, war mein Kanal voll. Horror-Efeu! Abbruch. Bei Lovecraft finde ich es ja noch ganz amüsant, wenn alle paar Seiten der Hauptfigur ein „namenloser Schrecken“ oder ein „Übelkeit aufsteigendes Entsetzen“ widerfährt. Als Vorreiter für das Horrorgenre ist ihm das halbwegs verziehen. Aber mittlerweile gibt es doch wirklich genug kreative Möglichkeiten, Spannungen ohne dieses Phrasendreschen zu erzeugen. Und de Muriels permanente „Hätte ich gewusst, dass das Betreten des Zimmers so nachhaltige Konsequenzen für unseren Fall haben würde, hätte ich es mir zweimal überlegt, ob ich den Fuß über die Türschwelle gesetzt hätte“ gehört für mich nicht dazu. Da winkt der Autor schon mit dem Konjunktiv II-Zaunpfahl, bevor auch nur irgendetwas passiert ist. Im Film würde das mit anschwellender Musik vielleicht unterstrichen. Im Buch liest sich so eine Triggerwarnung, dass hier gleich mal aber so etwas von Spannendes passieren wird, aber hallo, da kann sich die Leserschaft gleich mal warm anziehen. Absolut nicht mein Geschmack des Schreibstils.
Inhalt Inspector Frey kommt aus wohlhabendem Hause. Seine Familie ist eine der einflussreichsten Londons. Sehr zum Leidwesen seines Vaters hat Frey ein Studium der Medizin und der Jura abgebrochen. Nun ist er Inspector bei Scotland Yard. Endlich scheint er angekommen. Doch dann wendet sich das Blatt für ihn erneut. Seine Stelle fällt Budgetkürzungen zum Opfer. Doch seine Verdienste rund um die Krone bleiben nicht unbeachtet: Frey wird ins triste Edinburgh versetzt. Dort ist ein grausamer Mord geschehen: alles sieht nach einem Nachahmungstäter von Jack the ripper aus. Oder ist die Bestie gar selbst in Edinburgh? Und dann trifft er auch noch auf den schrulligen Schotten McGray. Mit ihm zusammenzuarbeiten wird zur Geduldsprobe. Thema und Genre Cozy Crime vom Feinsten. Gut eingebaute mystische Elemente, ziemlich blutig, viel britischer Humor und jede Menge Spannung. Dieser historische Krimi spielt vor dem Hintergrund der Jack the Ripper - Geschichte im England und Schottland von 1888. Auch die Musik spielt eine große Rolle. Charaktere Die Charaktere dieser Geschichte sind jede für sich ein Unikat: Da haben wir den typischen Engländer Frey. Aus wohlhabenden und einflussreichen Hause, immer gut gekleidet, dafür echt eingebildet. Dann ist da noch McGray: er ist Schotte durch und durch. Sein Aussehen ist ihm egal, sein Respekt ist eher nicht vorhanden. Er hat immer einen derben Spruch auf den Lippen und glaubt an überirdische Phänomene. Der heimliche Star ist für mich jedoch Joan - Frey's Haushälterin. Normalerweise sind die Hausangestellten ja sehr devot. Nicht so Joan. Sie redet wie ihr der Schnabel gewachsen ist. Nicht nur einmal rückt sie ihrem Herrn den Kopf zurecht. Sie ist unglaublich sympathisch! Natürlich gibt es noch viele Charaktere mehr, trotzdem behält man gut den Überblick. Handlung und Schreibstil Der Schreibstil ist der Zeit angepasst, aber trotzdem mehr als gut zu lesen. Sprache und Worldbuilding sind ebenfalls der Zeit um 1900 entsprechend. Die Handlung nimmt direkt Fahrt auf. Der Einstieg: absolut vielversprechend. Da mag man das Buch gar nicht aus der Hand legen. Längen in der Spannungskurve sucht man vergebens. Dieses Buch ist ein sehr gelungener Reihenauftakt, jedoch nichts für schwache Nerven. Man sollte "blutfest" sein, denn davon gibt es reichlich. Fazit Mir hat es sehr gut gefallen. Wer einen spannenden Krimi mit Thrillerelementen und historischem Hintergrund mag, sollte hier unbedingt zugreifen! Voll verdiente 5
TW: Ausweidung, Krankheit (psychische Erkrankungen, Marfan-Syndrom) Was für ein grandioser Auftakt zu einer Krimireihe! Ich hatte enorm viel Spaß, die Geschichte rund um die beiden gegensätzlichen Ermittler im Edinburgh des späten 19. Jahrhunderts zu verfolgen. Zwei Hauptprotagonisten, der eine englisch (Frey), der andere schottisch (McGray), die sich zur Aufklärung brutaler Morde, die an den zur selben Zeit in London umgehenden Jack the Ripper erinnern, und Rettung ihrer Karrieren gezwungenermaßen zusammenraufen und ihre gegenseitigen Vorurteile und Abneigungen überwinden müssen. Natürlich kommt es dabei regelmäßig zu amüsanten Wortgefechten - auch zwischen ihren Bediensteten. Eine große Empfehlung für alle Krimi-Fans, die nicht allzu zart besaitet sind! Ich freue mich darauf, die Folgebände entdecken zu dürfen!
Nachdem ich anfangs etwas Probleme hatte, mit den Figuren warm zu werden, hat es mir doch sehr gut gefallen. Ich mag ja Krimis mit Gruselfaktor, und ich liebe Geschichten mit ein paar "unerklärlichen" Elementen, mit Übersinnlichem und Zauberei. Dass der "übersinnliche" Faktor dann doch eine natürliche Erklärung gefunden hat, tut meinem Spaß an der Geschichte aber keinen Abbruch! Frey und McGray sind schon Originale, jeder auf seine Weise. Und wie sie sich zusammenraufen ist wirklich gut geschrieben. Auch die anderen Figuren sind ausführlich und stimmig beschrieben. Das macht Lust auf mehr, der zweite Teil ist schon bestellt...
































