Der Tote in der Crown Row

Der Tote in der Crown Row

Hardback
4.196

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Description

»Ein wahres Lesevergnügen von der ersten bis zur letzten Seite.« Sunday Times

London 1901: Der Temple-Bezirk mit seinen alten Gebäuden und verwinkelten Straßen liegt im Herzen Londons und bildet das Zentrum der englischen Rechtswelt. Ein Ort, an dem Traditionen alles bedeuten und Mord seit Jahrhunderten nur in Fallbüchern vorkommt – bis jetzt … Als der Anwalt Gabriel Ward an einem sonnigen Morgen im Mai aus seinen Räumen tritt, stolpert er buchstäblich über die Leiche des obersten Richters. Da die Polizei im Temple-Bezirk keine Befugnisse hat, wird Gabriel mit der Aufklärung betraut. In gewohnter Manier stürzt er sich mit Logik und Akribie auf die Fakten, doch er muss bald feststellen, dass ein Mord ganz eigenen Gesetzen folgt. Und dass sich hinter den schweren Eichentüren des Temple-Bezirks mehr dunkle Geheimnisse verstecken, als er je geahnt hätte …

Book Information

Main Genre
Crime
Sub Genre
Historical
Format
Hardback
Pages
400
Price
22.70 €

Author Description

Die Anwältin Sally Smith hat als King’s Counsel ihr gesamtes Berufsleben im Temple-Bezirk verbracht. Die historische Umgebung, in der sie lebt und arbeitet, und die jahrhundertelange Geschichte des Ortes inspirierten sie zu ihrem ersten Roman.

Characteristics

1 reviews

Mood

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Scary
Erotic
Exciting
Romantic
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Thoughtful
Informative
Heartwarming
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Protagonist(s)

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Writing Style

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Bildhaft (100%)Poetisch (100%)Außergewöhnlich (100%)

Posts

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All
5

Eines der besten Bücher, die ich dieses Jahr gelesen habe

Ein beinahe perfektes Buch. Charaktere, die man komplett ins Herz schließt, ein Schreibstil, der sowohl poetisch, als auch lustig ist und ein Plot, wie ich ihn schon lange nicht gelesen habe. Sir Gabriel Ward KC löst den Fall auf seine ganz eigene Art und Weise. Er ist meiner Meinung nach auch eine wunderbare Repräsentation von Neurodivergenz (auch wenn es nie explizit gesagt wird). Aber auch jeder andere Charakter bringt die Geschichte so stark weiter, dass man sie gar nicht mehr rausdenken kann. Es ist ein Buch, das sich wirklich lohnt und ich werde auch die anderen Bücher der Serie garantiert lesen.

Eines der besten Bücher, die ich dieses Jahr gelesen habe
3

Rezensionsexemplar England 1901: Ein Mord im Inner Tempel - einem autonomen Bezirk Londons, bekannt als das Zentrum des Rechts und Ordnung. Ein interner Skandal, zu dem die Polizei Londons keinen direkten Zugriff hat. Gabriel Ward, ein hoch intelligenter Rechtsanwalt, ermittelt auf Befehl des Schatzmeisters. Wer ist das schwarze Schaf im Paradies der Gentlemen und Ladys? Der Schreibstil könnte für einige etwas gewöhnungsbedürftig sein. Es ist auf alt gemacht, was aber auch zu der Handlung passt. Die Kapitel haben eine perfekte Länge und gehen gut ineinander über. Was mich sehr gestört hat sind die Namen. Personen wurden manchmal nur mit dem Vornamen oder nur mit dem Nachnamen erwähnt. Dazu waren diese für mich zu ähnlich. Die Charaktere wirkten sehr unscheinbar. Mir persönlich hat der Charme und der Humor gefehlt - etwas Individualität. Die einzige Personengruppe, die irgendwelche signifikante Charaktereigenschaften aufwies, waren die Frauen. An ihnen konnte ich z.B.: die Richter gut unterscheiden. Die Geschichte befasst sich mit zwei „aktuellen“ Fällen von Gabriel Ward - einer Rechtsklage und dem Auftrag von dem Schatzmeister. Beide scheinbar unterschiedlichen Fälle, entwickeln sich im Laufe des Buches zu einem Ganzen. Die Handlung an sich ist typisch für ein Krimi aus der Zeit, ebenso die düstere Atmosphäre Londons. Mir war es etwas zu viel - eine graue Atmosphäre, unscheinbare Charaktere und ein unspektakulärer Mord. Grau auf Grau in Grau mit einer interessanten Handlung und einigen Durststrecken. Bei weitem nicht schlecht aber ich habe deutlich bessere Werke gelesen.

4

Guter historischer Krimi mit ungewöhnlichen Setting und einem speziellen aber liebenswerten Ermittler.

4

"Der Tote in der Crown Row“ von Sally Smith ist der erste Band der Reihe die um 1900 rum in London spielt. Für mich persönlich war es eine ganz neue Erfahrung, da ich bisher eher Krimis und Thriller in der Gegenwart gelesen habe, wodurch ich mich am Anfang beim Lesen etwas schwer getan habe, was ich jedoch im Laufe des Lesens verbessert hatte, nachdem ich in die Geschichte eintauchen konnte. Im Herzen von London wird im Jahr 1901 im Temple Bezirk im Zentrum der englischen Rechtswelt der höchste Richter des Landes Lord Dunning ermordet aufgefunden. Der Anwalt Gabriel Ward stolpert förmlich über die Leiche in seinem Büro. Da die Polizei im Temple Bezirk nicht ermitteln darf, wird Gabriel mit dem Fall beauftragt. Der neue „Sherlock Holmes“ ist somit geboren und die Ermittlungen beginnen. Die Geschichte braucht etwas Zeit bis sie fahrt aufnimmt und ist sehr detailliert erzählt. Die damalige Zeit wird sehr gut dargestellt. Der Krimi ist lesenswert und interessant, da man einiges über den Schauplatz der Geschichte und deren Geschichte erfährt. Trotz das mir das Buch gut gefallen hat, werden klassische und historische Krimis für mich beim Lesen eher die Ausnahme bleiben. Wer jedoch diese Art vom Krimis mag, ist hier richtig gut aufgehoben und sollte dieses Buch und deren Fortsetzungen unbedingt lesen.

5

Sehr britisch! Hat mir auch sprachlich ausserordentlich gut gefallen. Die Figuren sind sehr liebevoll gestaltet.

4

Die perfekte Mischung aus "The Great Ace Attorney" und "Witness for The Prosecution" ⚖️

Ich habe das Buch spontan im Waterstones als "Book of the Month" gefunden - und ich musste es natürlich sofort kaufen, da ich einerseits ein großer Fan von Geschichten bin die in London spielen, aber andererseits auch diesen rechtlichen Aspekt beinhalten. Mein großer Fehler war nur, das ich nach Seite 150 das Buch mehrere Monate nicht gelesen hatte. Ich hab also wieder etwas gebraucht um in das Buch herein zu finden. Das schiebe ich aber ganz klar auf meine Kappe (ich sollte aufhören mehrere Bücher gleichzeitig zu lesen...) Aber ich habe die Geschichte sehr gerne gelesen!! Es kann vielleicht nicht schaden eine kleine Mindmap zu den verschiedenen Figuren zu erstellen, dennoch hat mir vor allem auch der historische Aspekt sehr gefallen. Da hat man wieder was zum historischen London im 19. Jahrhundert dazu gelernt. :) Fazit ich werde das Buch auf jeden Fall nochmal lesen! Dieses Mal aber mit Mindmap :)

Die perfekte Mischung aus "The Great Ace Attorney" und "Witness for The Prosecution" ⚖️
4

1901: Der Oberste Richter Lord Norman Dunning wird vor der Kanzlei von Kronanwalt Sir Gabriel Ward tot aufgefunden. Erstochen. Ohne Schuhe und Socken an den Füßen. Ein Skandal…beides! Sir Gabriel ist ein herausragender Anwalt und lebt eher zurückgezogen. Er bevorzugt die Gesellschaft von Büchern der von Menschen, liebt geregelte Abläufe, Ordnung und die Ruhe und Stille im Temple-Bezirk. Doch damit ist es nun vorbei. Da der Temple weder kirchlicher noch ziviler Jurisdiktion unterliegt, will Schatzmeister Waring den Fall innerhalb der eigenen Mauern aufklären und beauftragt Gabriel mit den Befragungen. Ein Verdächtiger ist zunächst schnell gefunden, Mr. Broadbent, ein Herr, der von Dunning zu Unrecht verurteilt wurde und seitdem obdachlos ist. Er sieht sich als Opfer der Justiz und hat Dunning immer wieder belästigt. Zur gleichen Zeit hat Herbert Moore, Verleger für juristische Fachliteratur, ein ganz anderes Problem: er fand vor 4 Jahren auf der Türschwelle seiner Buchhandlung ein Päckchen mit einem Manuskript: Millie, die Temple-Maus. Die namentliche Verfasserin wurde nicht gefunden. Er verlegte das Buch, es fand reißenden Absatz. Vier Jahre später meldet sich eine Susan Hatchings, die behauptet, das Buch geschrieben zu haben und nun ihre Rechte einklagt. Doch nachdem Moore die Frau gesehen hat, kommt ihm an der Sache was faul vor. Ein richtig schöner historischer Cosy-Crime in einem interessanten Setting, dem Temple-Bezirk, der seit dem 14. Jhd den Herrschaften des Rechts vorbehalten ist und den es auch heute noch in London gibt. Die Nebenhandlung, der Fall um die Urheberschaft des Manuskripts, lässt den eigentlichen Mordfall ein wenig in den Hintergrund rücken, aber das war gar nicht schlimm. Im Gegenteil. Gabriel als Kronanwalt und unfreiwilliger Ermittler mit kleinen Spleens hat mir sehr gut gefallen, auch die Sprechweise der Zeit wurde sehr gut umgesetzt. Auch wenn die Handlung eher ruhig und gediegen war, so war es dennoch spannend und ich kann diesen Krimi für die gepflegte Unterhaltung sehr empfehlen 😃

4.5

Hoffentlich kommt noch mehr 💜 Schön zu lesen, die Sprache ist ein Genuss 😊 Ich habe ein wenig gebraucht um in die Geschichte zu kommen aber dann könnte ich das Buch nicht mehr weg legen

5

Fantastischer Krimi mit einem tollen Ermittler

Ich bin so happy, dass ich diesem Reihenauftakt eine Chance gegeben habe! Wirklich eine richtige Entdeckung und es steht fest für mich, dass ich unbedingt weiter lesen muss. Bitte Übersetzung, komme ganz rasch zu uns! Ein richtiger guter Krimi. Ja, ich würde ihn schon in das historische cozy Crime Genre einsortieren. Es es spielt in der Zweit um 1900 und es geht alles ein wenig langsamer voran allerdings nicht weniger spannend! Wir begleiten hier Gabriel Ward, der eigentlich als gefragter Anwalt im Temple Bezirk arbeitet, mit seinen Mittmenschen kommt er nicht so gut zurecht dafür umso mehr mit seinem Beruf. Als er plötzlich mehr oder weniger dazu genötigt wird den Mord des oberen Richters aufzuklären, ist er dezent überfordert. Aber mit seiner akribischenArt bekommt er es dann doch ziemlich gut hin. Gabriel muss man einfach lieben auch die anderen Nebencharaktere sind so gut ausgearbeitet, dass man mit jedem mitleidet, auch der Krimiplot, so spannend, ich hatte keine Ahnung wer war. Und auch eine Nebenstory um einen von Gabriels Fällen gab es, die ich sehr gelungen und interessant fand. Wüsste nicht, was man hier noch groß besser machen könnte.

Fantastischer Krimi mit einem tollen Ermittler
5

Londoner Detektivgeschichte mit Stil ⭐️

Dieses Buch war mein erstes aus diesem Genre und ich bin vollkommen begeistert! Die 2 parallelen Storys waren sehr spannend mit einem unfassbaren Ende. Für Hobbydetektive genau das Richtige 😊

4.5

Selbst hinter den Altehrwürdigen Mauern der Justiz lauert der Tod...... Ein wahres Lesevergnügen von der ersten bis zur letzten Seite 👍🏻

4

Witzig dank der Sprache

Das Buch besticht durch die auf alt gemachte Sprache, die dem Werk einen ganz besonderen Charme verleiht.

3.5

Ein solider Krimi ohne viele Extras, der Spaß macht beim lesen. Besonders hat mir der Schreibstil gefallen, der einen in die Zeit und in die Denkweise des Hauptcharakters versetzt.

4

Im ehrwürdigen Londoner Gerichtsbezirk Temple wird der Lordoberrichter ermordet aufgefunden, mit nackten Füßen dafür aber in edlem Zwirn.

Ausgerechnet vor der Tür von Sir Gabriel. Dieser wird zum Ermittler im Gerichtsbezirk bestimmt und muss nun im Rahmen der Ermittlungen den „Heiligen“ Bezirk verlassen um den Spuren zu folgen. Zeitgleich vertritt er einen Verleger, der ein Kinderbuch veröffentlichte, das erst vor seiner Tür lag und dann zum weltweit erfolgreichen Buch wurde. Unaufgeregt geschriebener klassischer englischer Krimi, der mit kurzen Kapiteln glänzt und in dem auch die skurrilen Elemente nicht fehlen dürfen. Selten habe ich mich so gut unterhalten gefühlt und konnte neben der Enthüllung des Mörders fast noch weniger auf die Enthüllung von Millis Autor warten. Nur wäre es schön gewesen, wenn es irgendwo eine Beschreibung des englischen Rechtssystems der damaligen Zeit gegeben hätte und man die Bezeichnungen (z.B. Barrister) nicht erst hätte nachschlagen müssen

Im ehrwürdigen Londoner Gerichtsbezirk Temple wird der Lordoberrichter ermordet aufgefunden, mit nackten Füßen dafür aber in edlem Zwirn.
4

Ein toller, durch und durch britischer Krimi

Wir treffen hier auf so manch schrulligen Charakter, allen voran Gabriel Ward, gebeutelt mit so einigen Zwangsstörungen, aber nicht minder liebenswert. Da ein Mord im Inner Temple geschieht und man ungern die Polizei "von aussen" die Arbeit machen lassen will, wird Gabriel Ward als Kronanwalt mit der Untersuchung des Mordes am obersten Richter betraut. Und dieser ermittelt sehr britisch und in seinem eigenen Tempo. Dieser Krimi ist eine langsam erzählte Geschichte mit vielen Geheimnissen und verborgenen Sehnsüchten. Und genau wegen dieser langsamen Erzählweise wirkt der Kriminalfall so realistisch Ich mochte es sehr, die ganze Zeit miträtseln zu können, auch wenn sich das Buch im Mittelteil ein weinig gezogen hat. Ich mochte auch sehr den Einblick in den mehr oder weniger in sich geschlossenen Temple Bezirk. Gabriel Ward ist mir bereits ein bisschen ans Herz gewachsen und ich freue mich schon auf weitere Fälle von ihm.

Ein toller, durch und durch britischer Krimi
4.5

Zu Beginn wie Hineingeworfen in kaltes Wasser orientierte ich mich zunehmend im Temple-Bezirks und konnte auch alsbald die verschiedenen Figuren zuordnen. Angenehm antiquierte Sprache, ein leicht verschrobener Ermittler wider Willen und ein Fall, der immer mehr Fragen aufwirft. Zum guten Schluss ist alles sauber und nachvollziehbar aufgeklärt und inmitten des noblen Gerichtsmief erstrahlen Werte und schöne Botschaften in Form von Millie, der Kirchenmaus, die zwischenzeitlich zum heimlichen Star avanciert. Gern gelesen, Vorfreude auf den zweiten Fall für Gabriel Ward.

3

Nett zu lesen mit einer Geschichte, die knapp spannend ist.

Der Roman ist so geschrieben, dass ich nicht in Versuchung kam, ihn halb gelesen zur Seite zu legen. Aber er ist auch nicht so spannend, dass man es kaum erwarten kann, weiter zu lesen. Die Figuren des ermittelnden Anwalts und seiner Kollegen werden zwar recht detailliert beschrieben, bleiben aber matt, wie hinter einer Milchglasscheibe. Und so ist die ganze Geschichte. Sie liest sich flüssig aber sie geht nicht zu Herzen. Die Figuren bleiben distant.

5

Ein wunderbarer Cosy Crime aus dem Inner Temple des London im Jahre 1901. Liebenswerte, leicht schrullige Charaktere, ein schöner Schreibstil und ein interessanter Mord. Eine Leseempfehlung von Herzen ❤️ Rezension folgt auf meinem Instagramaccount seelich_buchliebe

4.5

Neurdiversität im Victorianischen Zeitalter starker Reihenauftakt

[Rezensionsexemplar] -Achtung ehrliche Meinung weiterlesen auf eigene Gefahr- 𝐑𝐞𝐳𝐞𝐧𝐬𝐢𝐨𝐧: Du liebst Geschichten, die an Sherlock Holmes erinnern? Dann wirst du hier genau richtig. Der Goldmann Verlag hat mit der Übersetzung dieses wundervollen Buches von Sally Smith , eine weitere Reise ins viktorianische London in den Tempel Bezirk geschaffen. Der Hauptcharakter Gabriel Ward, von Beruf Anwalt, stolpert, buchstäblich über den verschiedenen obersten Richter und hilft der Polizei ab diesem Moment mehr gezwungenermaßen als gewollt dem Tod auf dem Grund zu gehen. Mir persönlich hat der Anwalt sehr gefallen, da er sich durch (vorsicht spoiler) Zwangshandlungen und ganz besondere Charaktereigenschaften sich schnell in mein Herz gestohlen hat. Mir macht es immer ganz besonders Spaß in einer andere Zeit, als die heutige einzutauchen, denn gerade das viktorianische London wird in meinem Kopf immer in ganz mystischen, dunklen Farben gezeichnet und hat eine ganz besondere Faszination. Ich hoffe, die nächsten Teile werden auch übersetzt. All zu gerne möchte ich auch weiterhin bei Gabriel Mäuschen spielen.(Eventuell ist das ein kleiner Wortwitz, wenn man die Geschichte gelesen hat.) Man sollte aber nicht außer Acht lassen, dass die Geschichte eventuell am Anfang relativ langatmig vorkommen könnte, bis überhaupt ein wenig Spannung in den Text kommt. Zunächst ist das Buch relativ erläutern und darauf bedacht den Tempel Bezirk dem Leser zu verdeutlichen, was ich aber gar nicht schlecht finde, wenn man den Ort doch in Wirklichkeit nicht kennt alles in allem solide 4,5 von fünf Sternen ——————————————————— Fazit: auftakt einer Reihe mit Suchtpotential 𝐁𝐞𝐰𝐞𝐫𝐭𝐮𝐧𝐠: 4,5/ 5= ★★★★,5

Neurdiversität im Victorianischen Zeitalter starker Reihenauftakt
5

Spannender Krimi in Anlehnung an alte Klassiker

Dieses Buch war ein sehr spannendes Buch auf Spuren der alten Krimis. Sie Gabriel Ward ist ein exzentrischer Charakter, der eher an Monk als an Sherlock Holmes erinnert, und dabei aber zumindest für mich in seiner Art sympathisch rüberkommt, dass ich auf Folgebände mit ihm hoffe. Obwohl das Buch bekannten London spielt, schafft es mit dem Temple Bezirk, indem ganz eigene Regeln gelten, eine völlig andere Welt zu erzeugen. Der Krimifall - oder die zwei Fälle - waren spannend und gut durchdacht. Die Hinweise waren subtil gestreut, und gleichzeitig im richtigen Rahmen für das miträtseln und überraschen lassen. Das Buch erinnert an klassische Bücher wie Holmes von Doyle. Auch Sir Gabriel Ward bekommt einen Companion an die Seite gestellt, der jedoch auch selbst mit Ideen und Handlungen glänzen darf. Insgesamt ein wirklich tolles Buch und eine echte Empfehlung für alle Fans von alten Krimis und denen, die es werden wollen!

Spannender Krimi in Anlehnung an alte Klassiker
3

"Der Tote in der Crown Row" ist ein klassischer Ermittlungsroman ohne modernen Schnickschnack. Das ist auch mal wieder schön zu lesen. Auch gut fand ich, dass der Ermittler Gabriel Ward eigentlich gar nicht "vom Fach" ist, sondern einfach bestimmt wird und sich dann darauf einlassen muss. Das ganze politische Geschehen im "Temple" in London war mir bisher unbekannt, ist aber sehr faszinierend. Dennoch muss man sich erst mal viel "hineindenken", auch wenn versucht wird, das alles zu erklären. Ich weiß nicht, ob das den Londonern evtl einfacher fällt, nachzuvollziehen. Die Charaktere sind vielschichtig und der Fall verbindet sich mit einem zunächst trivial wirkenden Urheberrechtsstreit, den Ward nebenher noch betreuen muss. Dieser ist auch namensgebend für den Originaltitel "A Case of Mice and Murder", der mir persönlich viel besser gefällt, da es neugieriger auf den Inhalt macht, als das eher langweilige "Der Tote in der Crown Row". Der Untertitel lässt vermuten, dass Gabriel Ward wohl noch öfter als Ermittler tätig sein wird und eine Reihe angedacht ist. Vermutlich würde ich Band 2 aus Interesse lesen, vor allem, weil mir dann die Charaktere und deren Eigenschaften schon geläufiger sind. Dennoch war es für mich kein Pageturner und ich habe das Buch oft weggelegt, weil ich nicht super interessiert war. Zum Nebenbeilesen und für Krimi-Vielleser ist es aber sicherlich geeignet.

5

Ich hoffe es wird einen zweiten Teil geben !!!

3.5

Rezensionexemplar: Ziemlich guter, aber etwas langer Krimi

Im Mai 1901 entdeckt ein Anwalt die Leiche des Ober Richters in seinem Bezirk und macht alles mögliche um den Fall aufzuösen. Das Buch bietet von Anfang an zahlreiche Verdächtige und ist voller Intrigen. Doch ab der Mitte zog sich die Handlung spürbar in die Länge. Die Hauptfigur, also der Ermittler geht bei seiner Arbeit sehr sorgfältig vor. Gegen Ende fühlte ich mich deutlich mehr verwirrt als gefesselt... Insgesamt wirkte die Geschichte auf mich einwenig gestreckt eine Kürzung hätte ihr gutgetan, und mir auch vollkommen ausgereicht, die Auflösung der Geschichte selbst geschieh erst ganz zum Schluss. Aber sehr genau und präzise. Ich dachte vorhin mir dass der Tod von dem Richter geplannte Attentat war. Versteht mich nicht falsch: Der Roman ist keineswegs schlecht! Und nun als historischer Krimi hat er durchaus seinen Reiz und Liebhaber in seinem Kreis. Doch wer ( z.B. ich) schnell erzählte Fälle mit unerwarteten Wendungen liebt, wird hier vermutlich nicht so schnell bekommen, was er sich wünscht. Die Geschichte läuft in einem sehr langsamen Tempo ab, und dann plötzlich ganz zum Schluss wird der Fall gelöst.

3

Die Idee war cool, aber es hatte sehr viele Längen. 100 Seiten weniger wäre ausreichend gewesen.

4.5

Ein toller Reihenauftakt( wird doch eine Reihe?!)! Sir Gabriel Ward ist ein sehr sympathischer, leicht schrulliger Hauptprotagonist, der egal, ob es um den Kriminalfall oder um Fall, den er zeitgleich vor Gericht betreut, keine Langeweile aufkommen lässt. Ich wollte wissen wie beide Fälle ausgehen und habe mich sehr gut unterhalten gefühlt. Würde definitiv auch einen zweiten Band lesen!👍🏻

4

Zwischen Mauern und Moral – Ein atmosphärischer Krimi aus dem alten London

„Der Tote in der Crown Row“ von Sally Smith ist ein gelungener Auftakt einer historischen Krimireihe, die im London des Jahres 1901 spielt. Die Autorin, selbst erfahrene Anwältin im Temple-Bezirk, nutzt ihre Insiderkenntnisse, um ein authentisches und atmosphärisch dichtes Setting zu schaffen. Im Zentrum der Handlung steht Sir Gabriel Ward, ein eigenwilliger Kronanwalt, der widerwillig die Ermittlungen im Mordfall des obersten Richters übernimmt. Unterstützt wird er dabei von dem jungen Constable Maurice Wright. Die Dynamik zwischen den beiden Charakteren, geprägt von unterschiedlichen sozialen Hintergründen und Herangehensweisen, verleiht der Geschichte zusätzliche Tiefe. Die Erzählweise ist ruhig und detailreich, was den Leser tief in die Welt des Temple-Bezirks eintauchen lässt. Besonders hervorzuheben ist die sorgfältige Darstellung der damaligen gesellschaftlichen Strukturen und Hierarchien, die den Krimi nicht nur spannend, sondern auch lehrreich machen. Einige Leserinnen und Leser empfinden den Schreibstil als etwas langatmig, insbesondere aufgrund der ausführlichen Beschreibungen und der langsamen Entwicklung der Handlung. Dennoch überzeugt der Roman durch seine authentische Atmosphäre und die komplexe Charakterzeichnung. Insgesamt ist „Der Tote in der Crown Row“ ein empfehlenswerter historischer Krimi, der durch seine authentische Darstellung des frühen 20. Jahrhunderts und die interessante Ermittlerfigur besticht. Für Fans von klassischen Detektivgeschichten mit historischem Flair ist dieses Buch eine lohnenswerte Lektüre.

3

Langwierig

Das Buch ist zwar gut geschrieben und bis zum Ende nicht unbedingt durchschaubar gewesen, aber ich fand ihn langsam geschrieben und dadurch teilweise zäh zu lesen.

4

Klassischer englischer Krimi

Als der Lordoberrichter vor der Tür von Gabriels Kanzlei ermordet aufgefunden wird, wird er mit den Ermittlungen beauftragt. Die Begeisterung seinerseits hält sich in Grenzen, aber er nimmt die Ermittlungen auf. Und dabei stößt er auf so manches Geheimnis. Dazu muss er sich auf einen wichtigen Fall vorbereiten, bei dem es um die Urheberschaft eines beliebten Kinderbuchs geht. Mir war Gabriel direkt sympathisch. Stellenweise hat er mich an Monk erinnert, denn auch er braucht immer seine gewohnten Abläufe und alles muss seine Richtigkeit haben. Aber dafür verfügt er über einen scharfen Verstand. Und dieser ist es auch, der ihm am Ende den Fall aufklären lässt. Die Aufklärung selbst hat mich überrascht aber sie war schlüssig. Ich hatte bis zum Ende hin keine wirkliche Idee, wer der Mörder sein könnte. Für mich war es ein klassischer englischer Krimi, der da er 1901 spielt ohne technische Errungenschaften auskommen muss und dafür die klassische Ermittlungsarbeit durch Gespräche zum Tragen kommt. Ich lese so Krimis sehr gerne und würde mich über einen weiteren Fall auf jeden Fall freuen!

4

Ein historischer Krimi, der fesselt und zum Nachdenken anregt. Vielschichtig, gesellschaftskritisch und eindrucksvoll erzählt.

Ein vielschichtiger Kriminalroman über Geheimnisse, Macht und das Streben nach Gleichberechtigung Sally Smiths "Der Tote in der Crown Row" ist ein atmosphärischer Kriminalroman, der durch sein gelungenes Setting, seine spannungsgeladene Handlung und seine gesellschaftskritischen Untertöne überzeugt. Schon das Cover ist ein echter Hingucker. Es ist stimmungsvoll und passt perfekt zu dem Ort, an dem die Geschichte spielt. Die Crown Row wird als Schauplatz so lebendig beschrieben, dass man als LeserIn sofort ein Gefühl für diesen geheimnisvollen und zugleich geschichtsträchtigen Ort bekommt. Besonders gelungen ist der anhaltende Spannungsbogen. Bis zur letzten Seite bleibt unklar, wer der Täter ist. Die Autorin versteht es hervorragend, immer wieder neue Hinweise einzustreuen und LeserInnen auf falsche Fährten zu locken. Die Auflösung am Ende ist schlüssig, überraschend und berührend zugleich. Als einen weiteren Pluspunkt empfinde ich, die Entwicklung der Figuren. Im Verlauf der Handlung werden nach und nach die Geheimnisse der verschiedenen ProtagonistInnen enthüllt. Diese Offenbarungen verleihen den Charakteren Tiefe und machen sie vielschichtiger, als es zunächst den Anschein hatte. Bemerkenswert ist auch die gesellschaftliche Ebene, die in die Krimihandlung eingeflochten ist: Die Ungleichheit zwischen Männern und Frauen, die fehlenden Rechte und der unterdrückte Wunsch nach Freiheit und Gleichberechtigung werden feinfühlig, aber deutlich thematisiert. Der Roman schafft es, die Lebensrealität vieler Frauen in einer von Männern dominierten Gesellschaft spürbar zu machen. Etwas weniger gelungen fand ich den Einstieg in den Roman. Es fiel mir zunächst schwer, richtig in die Geschichte hineinzufinden. Erst im letzten Drittel kam für mich der Lesefluss in Gang und die Handlung konnte mich vollends fesseln. Zudem wirkten die Gedankengänge des Hauptprotagonisten stellenweise etwas sprunghaft. Die Erklärungen für seine Überlegungen wurden oft erst im nächsten Kapitel nachgereicht, was teilweise verwirrend war. Trotz dieser kleineren Kritikpunkte ist "Der Tote in der Crown Row" ein durchweg lesenswerter historischer Krimi, der mit einer gelungenen Mischung aus Spannung, Atmosphäre und gesellschaftlich relevanten Themen punktet.

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