Im Bann der Fledermausinsel

Im Bann der Fledermausinsel

by Oscar de de Muriel·Book 4 of 7
Softcover
4.468
DetektivarbeitViktorianischer KrimiScotland YardMord

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Description

Die Highlands 1889. Als der junge Erbe der betuchten Familie Koloman eine Todesdrohung erhält, reisen Inspector Frey und sein Kollege McGray unverzüglich zum nebelverhangenen nördlichen Zipfel des Landes. Dort, am abgelegenen Loch Maree, kommen sie im unheimlichen Herrenhaus der Kolomans unter. Die nahegelegene Insel ist von Fledermäusen befallen, und jeder der Bewohner scheint etwas zu verbergen. Als kurz darauf ein grausamer Mord im Wald geschieht, ist den Ermittlern klar: Um die Geheimnisse des mysteriösen Loch Maree zu wahren, geht jemand über Leichen …

Book Information

Main Genre
Crime
Sub Genre
Historical
Format
Softcover
Pages
576
Price
12.40 €

Author Description

Oscar de Muriel wurde in Mexico City geboren und zog nach England, um seinen Doktor zu machen. Er ist Chemiker, Übersetzer und Violinist und lebt heute in Cheshire. Mit seiner viktorianischen Krimireihe um das brillante Ermittlerduo Frey und McGray feiert er in seiner neuen Heimat und darüber hinaus große Erfolge.

Posts

12
All
5

Düster, schaurig und blutig.

Der einzige Grund, warum ich diesen Fall angenommen habe, ist, um meiner Schwester zu helfen. Denn die Kolomans lockten mich mit einem Heilmittel, der meine Schwester von ihrem Wahnsinn befreien soll, in dieses gottlose Nest im hintersten Winkel der Highlands. Genau genommen an den Loch Maree. Ein malerisches Fleckchen Erde, werden Sie sagen - und ja, man könnte es durchaus so nennen ... bis man wie mein versnobter Kollege Frey über hunderte von Schädeln und Knochen stolpert ... Wenn Sie keine Angst im Dunkeln haben, nicht beim kleinsten Geräusch zusammenzucken oder beim Anblick des Blutes in Ohnmacht fallen, erzähle ich Ihnen diese Geschichte gern. "Im Bann der Fledermausinsel" heißt es im vierten Fall von Oscar de Muriels mysteriösen Fällen rund um das Ermittlerduo Frey und McGray. Dieser vierte Band der viktorianischen Krimireihe hat mir wieder ausgesprochen gut gefallen. Frey und McGray haben sich mittlerweile aufeinander eingespielt und außer ein paar Frotzeleien, könnte man ihre Zusammenarbeit ja schon fast harmonisch nennen. De Muriel hat die Geschichte wirklich sehr schlau aufgezogen und erzählt sie wieder sehr atmosphärisch, dabei führt er uns hier und da ein wenig an der Nase herum, und ich gebe zu, ein paar Mal schwankte ich auch hin und her, was meine Vermutungen der Auflösung anging. Besonders interessant sind auch hier wieder die Anmerkungen des Autors am Ende. Und ich möchte euch auch nahelegen diese zu lesen. Für mich war das wieder ein großer Spaß, mit einer großartigen Idee und einer tollen Auflösung. Ich freue mich auf den nächsten Fall des Duos.

Düster, schaurig und blutig.
5

Mit Gruselfaktor

Frey und McGray bekommen es mit einer geheimnisumwitterten Familie zu tun. Sehr düster, auch wenn sich der Autor gerne ein bisschen kürzer hätte fassen dürfen.

2

Schottischer Schauer? Eher schaurig langatmig … 🏴󠁧󠁢󠁳󠁣󠁴󠁿🦇

Die schottischen Highlands, 1889: Inspector Frey und sein Kollege McGray reisen an den nebligen Loch Maree, um der Familie Koloman zu helfen. Anlass ist eine Todesdrohung gegen den 16-jährigen Erben der Familie. Untergebracht im düsteren Herrenhaus der Kolomans, wird schnell klar, dass hier mehr im Verborgenen liegt als zunächst angenommen. Die nahegelegene Fledermausinsel scheint nicht nur Zufluchtsort für die flatternden Tiere zu sein, sondern auch ein Hort für dunkle Geheimnisse. Als ein grausamer Mord im nahegelegenen Wald geschieht, spitzt sich die Lage zu. Frey und McGray müssen die Puzzleteile zusammenfügen, aber zwischen keltischen Ritualen, Fledermausschwärmen und mysteriösen Hausherren scheint niemand die Wahrheit zu sagen – und die Ermittler werden auf einmal selbst zur Beute. Ich mag die viktorianische Zeit, ich mag Schottland, ich mag unheimliche Herrenhäuser, ich mag ungewöhnliche Protagonisten – die Voraussetzungen für „Im Bann der Fledermausinsel“ waren also eigentlich ideal. Doch nach diesem Band muss ich leider sagen: Die Reihe verliert unglaublich an Reiz. Das Setting am Loch Maree klingt auf dem Papier perfekt, aber es wird leider nie so atmosphärisch und gruselig, wie es sein könnte. Statt mysteriöser Gänsehautstimmung gibt es viele klischeehafte „Schockmomente“ und Cliffhanger, die eher nach Schultheater als nach literarischem Grusel wirken. Das größte Problem ist aber das Pacing. Das Buch zieht sich – und zwar ordentlich. Gefühlt laufen Frey und McGray stundenlang durch die Gegend, diskutieren jede Theorie in Überlänge und kehren dann mit denselben Fragen zurück, mit denen sie losgezogen sind. Zwischendurch fahren sie noch Boot und Nine-Nails Seekranheit wird jedes Mal ausführlich beschrieben. Er kotzt andauernd in den schottischen Loch. Das hätte alles locker um ein Drittel gekürzt werden können, ohne an Substanz zu verlieren. Stattdessen wird die Handlung mit unnötigen Dialogen und überflüssigen Gedankengängen der Protagonisten in die Länge gezogen. Das war in den vorherigen Bänden der Reihe auch schon so, aber diesmal ist meine Geduld am Ende. Die Figuren, die eigentlich das Herzstück solcher Geschichten sein sollten, bleiben überraschend blass. Klar, ich kenne Frey und McGray schon aus den vorherigen Bänden, aber hier wirken sie eher wie Nebenfiguren im eigenen Buch. Es gibt keine spürbare Entwicklung oder emotionale Tiefe – und die neuen Charaktere? Das klassische Repertoire: arroganter Adliger, naives Dienstmädchen, im dunkeln tappender Cop. Es ist, als hätte der Autor einmal die Schablone für viktorianische Gruselgeschichten durchgezogen und alle Klischees mitgenommen, die nicht bei drei auf den Bäumen waren. Das Finale? Ja, auch das ist so eine Sache. Nach all dem Hin und Her bekommt man einen überhasteten Showdown mit allen Beteiligten, aber keine echte, klare Auflösung. Man bleibt mit dem Gefühl zurück, dass der Autor das Ende irgendwie noch „zu Ende bringen“ wollte, aber keine Lust mehr hatte, die losen Fäden ordentlich zu verknüpfen. Alles passiert plötzlich, schnell und – zack – Buch fertig. Fazit: „Im Bann der Fledermausinsel“ hat eine Menge Potenzial verschenkt. Was wie eine spannende Mischung aus Grusel, viktorianischem Krimi und Schottland-Mystery klingt, verläuft sich in Klischees, Längen und einem enttäuschenden Ende. Die Figuren bleiben zu flach, die Handlung verliert sich im Nebel, und der Showdown wirkt gehetzt und unbefriedigend. Nach diesem Band muss ich leider sagen: Ich bin raus aus der Reihe. Schade. ⭐️⭐️

5

𝙸𝚖 𝙱𝚊𝚗𝚗 𝚍𝚎𝚛 𝙵𝚕𝚎𝚍𝚎𝚛𝚖𝚊𝚞𝚜 𝙸𝚗𝚜𝚎𝚕 - 𝙾𝚜𝚌𝚊𝚛 𝚍𝚎 𝙼𝚞𝚛𝚒𝚎𝚕 𝙱𝚊𝚗𝚍 𝟺 𝙳𝚊𝚛𝚞𝚖 𝚐𝚎𝚑𝚝 𝚎𝚜: McGray und Frey werden nach Schottland gerufen um eine Morddrohung nachzugehen. Das lässt sich McGray nicht zweimal sagen, da es auf der Insel eine Quelle mit Heilwasser geben soll, die seine Schwester heilen könnte. Als der erste Mord passiert, geriet alles durcheinander. Welches Blut wird zuerst fließen? 𝙼𝚎𝚒𝚗𝚎 𝙼𝚎𝚒𝚗𝚞𝚗𝚐: McGray und Frey sind zurück! Auch im 4. Teil erleben die beiden wieder allerlei mysteriöse Dinge. Im Gegensatz zu den vorherigen Teilen merkt man hier sehr schnell, dass die beiden anfangen sich zu respektieren, die Meinung des anderen akzeptieren und sich ab und zu ernsthaft Sorgen machen. Was vorher undenkbar war, wird solangsam real: McGray und Frey werden Freunde. Und das ist unglaublich toll zu lesen. Ich liebe die schroffe Art von McGray, die er weiterhin gegenüber anderen austeilt und sein weicher Kern in dieser sehr harten Schale bei den verzweifelten Versuchen seine Schwester zu heilen. Frey hingegen mit seiner leicht verklemmten und prüden Londoner Art, muss in diesem Teil viel mitmachen. Zwei großartige Charaktere, die ich so gerne lese und von denen ich nicht genug bekomme. Da spielt es für mich keine Rolle, dass die Handlung nicht durchgehend spannend ist aber puh, dieses Ende! 😮‍💨 Ganz viel Liebe für diese Reihe und große Leseempfehlung von mir. Bewertung: 5/5 ⭐️

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4

Unglaublich spannend - Aber das Ende...

Dieses Buch ist KEIN Rezensionsexemplar. Daher erfolgt nur eine Kurzmeinung. Mit diesem Buch halten wir Teil 4 der Reihe rund um Frey und McGray in den Händen. Die Reihenfolge sollte hier auch unbedingt eingehalten werden. Der Autor nimmt immer wieder Bezug zu Ereignissen aus den Vorgängern. Mir war ja schon mehr als bewusst, dass die Reihe mehr als durchwachsen ist. Mit diesem Teil hat Muriel aber den m.E. besten bisher erschaffen. Die Geschichte ist unglaublich spannend, Stil und Aufbau unterscheiden sich stark von den Vorgängern. Dieser Wandel tut der Handlung und auch dem Lesevergnügen unglaublich gut. Die bisherige Mobberei zwischen den beiden Hauptcharakteren wurde auf ein absolutes Minimum reduziert. Vor allem in Teil 2 war das wirklich etwas, was mir irgendwann sehr auf die Nerven ging. Nun werden die Ermittler getrennt, finden in regelmäßigen Abständen zusammen zum Austausch. Das führt außerdem dazu, dass sich. für uns als Leser*in alles aus mehreren Sichten abspielt. Auch dies ist der Spannung ungemein zuträglich. Und dann kam der Hammer. Oder auch nicht. Das Ende. Für meinen Geschmack (und auch den meiner Buddyread-Partner) passte es überhaupt nicht zum extrem fesselnden Rest des Buches. Der Fall bleibt ungelöst, Charaktere schweben über ihren Erlebnissen und insgesamt macht es einen lieblos hingeklatschten Eindruck. Sehr sehr schade! Das Buch hätte ein absolutes Highlight sein können.

5

Klingt es jetzt sehr böse, wenn ich sage, dass der dritte Band mein Liebling war? Nicht? Gut! Denn böse ist es nicht gemeint. Auch diese neue Geschichte fand ich wieder sehr gelungen, besonders, weil sich McGray eingestehen musste, dass er Schwächen hat und dass manche Dinge einfach Humbug sind. Was aus dem Klappentext nämlich nicht hervor geht, ist, dass er den Fall hauptsächlich deswegen annimmt, weil man eine Möglichkeit auf die Heilung seiner Schwester erwähnt. Die Geschichte um seine Schwester ist vermutlich einer der Gründe, weshalb ich nicht empfehlen würde die Reihe durcheinander zu lesen oder erst später einzusteigen, da diese einiges an Raum einnimmt. Alternativ bestünde auch einfach die Option, dass Frey dezente aufgetaut ist und dem schottischen Kollegen immer mehr Paroli bietet. Manchmal fragte ich mich wessen Art denn nun eigentlich derber ist.  Ich musste etwas schmunzeln als ich irgendwann auf eine mögliche Lösung kam bzw. eine Spekulation über die Familie Koloman im Hinterkopf hatte. Es hat mich etwas gewundert, dass diese nicht bereits von McGray auf den Tisch gebracht wurde. Im Nachhinein würde ich behaupten, dass Frey in diesem Fall eine größere Rolle innehatte. Oder lag es einfach dran, dass McGray öfter nachgab? Das Zusammenspiel der beiden war zumindest viel harmonischer als sonst. Die Atmosphäre war wieder sehr gut getroffen. Dem Vergleich der Landschaft mit bayrischen Bergen war ich sehr zugetan, denn ich liebe Bayern und nach „Long Way Round“, wo Ewan McGregor so ziemlich alles mit dem schottischen Idyll vergleich, war ich doppelt begeistert. Der Stil von de Muriel war wie immer sehr gut zu lesen. Witz, Charme und einfach spannende Unterhaltung. Zudem fand ich es sehr schön, dass er im Nachwort wieder einige Worte zur Auflösung bzw. den Hintergründen schrieb, um zu erklären, wie er wieder natürliche Dinge so darstellen konnte, dass man beim Lesen das Gefühl hatte, dass es dafür keine logische Erklärung geben könne. Einer der Dinge, die mich so sehr an der Reihe begeistern. Fazit: Ein absolut gelungener vierter Teil, den ich jedem nur wärmstens ans Herz legen kann.

3

Erste Hälfte leider ziemlich zäh, danach wird's besser.

5

Wieder einmal ein sehr gelungener Band dieser Reihe! Spannend, undurchsichtig und diesmal mit einem leicht mystischen Touch

5

Wie immer ein spannendes Buch von Oscar de Muriel

4

Darum geht es: 1889 – schottische Highlands Der bisher unbekannte Erbe der betuchten Familie Koloman erhält Todesdrohungen. McGray und Frey ermitteln, und kommen auf den Herrensitz der Koloman in den schottischen Highlands unter. Schnell wird klar, dass jeder etwas zu verheimlichen hat. Als dann ein Mord geschieht, wird es auch für die beiden Ermittler gefährlich. Der vierte Fall der ungleichen Ermittler führt den Leser in den nördlichsten Zipfel der schottischen Highlands. Ich liebe dieses Ermittlergespann, die so herrlich unterschiedlich sind: der feine Engländer Ian Frey und der ruppige Schotte McGray. Im Laufe der letzten Fälle wurde aus den Beiden ein gutes Team du ich bin gespannt wie sich die Beiden in den nächsten Fällen weiterentwickeln werden. Aber nun zum Fall: auch hier wimmelt es von vielen kuriosen Geschalten, die den Leser schmunzeln lassen. Die Kriminalgeschichte, eingebettet in viel Nebel, ist spannend geschrieben. Und wie bei den anderen Fällen zog einen die mysteriöse Komponente in den Bann. Allerdings hat mir das Ende nicht gefallen. Es war mir zu wirr und die Auflösung war selbst mir etwas zu abgedreht. Doch trotzdem gibt es: 4 von 5 Sternen

3

Etwas besser als Band 3, aber ich fand den ganzen Kriminalfall arg an den Haaren herbeigezogen und hi und da fehlte auch eine gewisse Logik innerhalb der Geschichte. Mal sehen, Band 5 werd ich mir wohl noch anschauen, aber dann entscheide ich, ob ich das Ganze überhaupt weiter verfolge.

5

Genial

Dieser Band war von vorne bis hinten voll mit Spannung, Dramatik, Überraschungen und zum ersten Mal habe ich mich auch wirklich gegruselt. Ich konnte die bedrückende Stimmung vollkommen nachvollziehen. Besonders hat mir gefallen, daß McGray diesmal auch zu Wort kommt und wie viel mehr Einblick in den grummeligen Schotten bekommen. Was mir auch gefällt, dass der Autor immer wieder mit anderen Erzählstil arbeitet. Das macht jedes Buch zu etwas besonderen. Ich hoffe, dass es so weiter geht, denn jeder Band wurde immer ein wenig besser.

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