Der Fluch von Pendle Hill
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Description
Book Information
Author Description
Oscar de Muriel wurde in Mexico City geboren und zog nach England, um seinen Doktor zu machen. Er ist Chemiker, Übersetzer und Violinist und lebt heute in Cheshire. Mit seiner viktorianischen Krimireihe um das brillante Ermittlerduo Frey und McGray feiert er in seiner neuen Heimat und darüber hinaus große Erfolge.
Posts
Ein spannender und blutiger 2. Fall für das ungleiche Duo Frey & McGray. Mir hat der erste Fall zwar noch etwas besser gefallen, dennoch ist das Krimihochgenuss für alle Fans von ungemütlichem, schottischen Wetter, viel Mystik und übernatürlichem Flair und zwei Ermittlern, die ungleicher nicht sein könnten. Band 3 wartet schon auf mich. Eine ausführliche Rezension folgt auf meinem Instagramaccount seelich_buchliebe
Der Fall war spannend rund um die Hexen von Pendle Hill und wir bekommen auch etwas nähere Einblicke in den Mordfall um McGrays Schwester Amy und den Eltern, die sie ermordet hat. Mich stört allerdings die teilweise sehr obszöne Sprache von McGray sehr und auch, dass er sich über jegliche Gesetze hinwegsetzt und es gibt keinerlei Konsequenzen. Er prügelt einen Abt? Ach egal, ist ja nicht so schlimm. Er ermittelt als schottischer Inspektor in England? Das dürfen wir nicht so eng sehen. Ich weiß nicht, ob ich den dritten Teil noch lesen möchte.
Konnte mich leider nicht komplett überzeugen
Also die Geschichte dahinter das eine Kranker in einer Psychiatrie mordet und dann eine Hetzjagd beginnt mit Hexenritualen und Co. war schon echt toll. Wer sowas mag dem kann ich das Buch empfehlen. Ich lese auch gerne mystische Bücher, auch mit Hexen, Dämonen und so weiter aber was mich hier enorm störte, war das es erstmal lange gedauert hat bis es dann wirklich um Hexen geht. Ja am Anfang werden Rituale genannt aber das war's auch. Ab der Hälfte kommt man dem ganzen dann Näher. Und was ich auch sehr störend fand, war die Tatsache das ein und der selbe Protagonist im Buch unterschiedliche Namen hatte. Da war es am Anfang sehr schwer durchzusteigen wer nun gemeint war. Generell ist mir das Lesen hier sehr schwer gefallen. Kurze Zusammenfassung: Story ist echt gut, aber man muss echt die Nerven zusammennehmen um durchzusteigen. Deshalb leider nur 2 Sterne von mir.
Hexenjagd im viktorianischen Edinburgh.
"Nicht das, was man tun kann, sondern das, was andere glauben, das man tun könnte, verleiht einem Macht." "Der Fluch von Pendle Hill" ist der zweite Band von Oscar de Muriels Krimireihe rund um die Ermittler Ian Frey und Adolphus McGray. Weihnachten war für Ian Frey nicht gerade ein rauschendes Fest. Und das Jahr 1889 fängt auch nicht gerade famos an: Kaum zurück in Edinburgh werden Frey und der bärbeißige McGray zum nächsten Fall abkommandiert. Dieser Fall hat es in sich, in der Irrenanstalt, in der auch McGrays Schwester untergebracht ist, wurde eine Krankenschwester ermordet. In der Anstalt gibt es Gerüchte über schwarze Magie, die am Wirken ist und unheimliche Gestalten, die an besonderen Nächten durch den Garten streifen. Der ganze Fall ist kurios und zu allem Überfluss müssen die Ermittlungen auch noch heimlich vonstatten gehen, denn Lady Ardglass' Familie ist auch involviert und schließlich soll niemand erfahren, dass ihre Familie den McGrays gar nicht so unähnlich ist ... Auch in diesem zweiten Band der Krimireihe hatte ich wieder richtig viel Spaß. Dieses Mal geht es um Hexen, alte Magie und auch, wie im ersten Band, wieder um Aberglaube und deren Macht. Vielleicht hat de Muriel an der ein oder anderen Stelle etwas übertrieben, aber das scheinbar mit Absicht - zumindest habe ich das so aus dem Nachwort herausgelesen, das wie immer sehr lesenswert ist. Frey und McGray machen richtig Spaß. Die Frotzelei von McGray gegenüber Frey sind amüsant und entlocken mir immer wieder ein Schmunzeln. Auch die Story selbst schafft es absolut in ihren Band zu ziehen und macht neugierig, welche Zusammenhänge zwischen den Gegebenheiten wohl bestehen mögen. Alles in allem wieder ein toller Krimi, der mir eine schöne Lesezeit beschert hat.

Der Fluch von Pendle Hill - Ein Fall für Frey & McGray Band 2 von Oscar de Muriel übersetzt von Peter Beyer erschienen bei Goldmann Verlag Inhalt: Neujahr 1889. In Edinburghs berüchtigter Irrenanstalt ermordet ein gefährlicher Psychopath eine Krankenschwester. Kurz bevor ihm die Flucht gelingt, unterhält er sich mit einer jungen Patientin, die seit Jahren kein Wort gesprochen hat. Wieso hat sie ihr Schweigen gebrochen? Sind die Gerüchte von schwarzer Magie wahr, die in den Fluren der Anstalt kursieren? Inspector McGray geht der Fall sehr nahe, denn die junge Frau ist seine Schwester. Zusammen mit seinem Partner Ian Frey verfolgt er den Mörder durch das ganze Königreich – bis zum Pendle Hill, Sitz der gefürchteten Hexen von Lancashire, wo die beiden genialen Ermittler einem furchtbaren Geheimnis auf die Spur kommen … Mein Leseeindruck: Im zweiten Band der Reihe bleibt es mystisch, dank Geistererscheinungen, schwarzer Magie, grünen Flammen und einem Hexenzirkel. Die Hexenjagd führt unsere Ermittler: Adolphus McGray, ruppig, rau und mit Leib und Seele Schotte und seinen Partner Ian Frey, ein gesitteter, versnobter Engländer nach Pendle Hill. Es freute mich, dass wir mehr über das Ermittlerduo und ihre Vergangenheit erfahren haben. Aber leider empfand ich zwischenzeitlich die Diskussionen und die Kloppereien der zwei Hauptcharaktere als langatmig und nervenaufreibend in einer sonst so fesselnden Geschichte. Fazit: Eine atmosphärische, spannende und gruselige Hexenjagd mit leichten Schwächen.

𝙳𝚎𝚛 𝙵𝚕𝚞𝚌𝚑 𝚟𝚘𝚗 𝙿𝚎𝚗𝚍𝚕𝚎 𝙷𝚒𝚕𝚕 - 𝙾𝚜𝚌𝚊𝚛 𝚍𝚎 𝙼𝚞𝚛𝚒𝚎𝚕 𝙱𝚊𝚗𝚍 𝟤 𝙳𝚊𝚛𝚞𝚖 𝚐𝚎𝚑𝚝 𝚎𝚜: In der Anstalt wird eine Krankenschwester schwer vergiftet und stirbt daraufhin qualvoll. Frey und McGray werden hinzugezogen und schon bald entwickelt sich aus den Ermittlungen eine buchstäbliche Hexenjagd. Sie tauchen immer tiefer in die Machenschaften der Hexen von England ein. 𝙼𝚎𝚒𝚗𝚎 𝙼𝚎𝚒𝚗𝚞𝚗𝚐: Auch im 2. Band fand ich McGray und Frey wieder super. Sie sind launisch, bockig, haben immer einen doofen Spruch auf Lager aber machen sich trotzdem Sorgen um den jeweils anderen. Das ist anders als bei vielen anderen Ermittlern aber dafür super unterhaltsam. Leider kann ich das von der Handlung nicht sagen. Die zog sich leider extrem und war auch nicht wirklich spannend. Es gibt sehr viele Verfolgungsjagden, Schlägereien und beide kommen holprig zur Lösung des Falles. Würde ich die beiden Charaktere nicht so mögen, hätte ich bei diesem Teil die Reihe wahrscheinlich abgebrochen. Aber ich lese weiter, nur brauche ich jetzt erstmal eine Pause vom 18. Jhd. Meine Highlight möchte ich euch aber nicht vorenthalten: Zur Bestürzung des Abtes lehnte er sich nun weit mit dem Oberkörper in die Nische hinein. Erschreckt schrie der Priester auf und zog McGray an den Armen. Nine-Nails trat tatsächlich zurück, doch nur, um dem Mann so fest mit dem Handrücken ins Gesicht zu schlagen, dass es schwabbelte. „Nine-Nails!“, rief ich entrüstet und fing den beleibten Abt auf, bevor er zu Boden ging. „Sie haben gerade einen Zivilisten angegriffen!“ Er steckte schon wieder in der Nische. „Wenn es Sie beunruhigt, dann reiben Sie ihm die Wangen mit Mandelöl ein. Bestimmt werden Sie für jede Wange einige Fläschchen brauchen.“ - S. 263 Bewertung: 3/5 ⭐️

Der Londoner Inspector Ian Frey sitzt immernoch im schottischen Edinburgh fest und ist gezwungen mit dem egozentrischen Schotten Adolphus McGray zu arbeiten. Nur wenige Wochen nach den Ereignissen aus Band 1 bekommen es die beiden Männer mit einem skrupellosen Strychnin - Mord zu tun. Die ermordete junge Frau ist Schwester in der psychiatrischen Anstalt, in der sich auch McGrays Schwester aufhält. Schnell wird klar, dass das "Dezernat für Übersinnliches" dringend gebraucht wird. Es gehen Gerüchte um, dass Hexen ihr Unwesen treiben. Es geht direkt spannend los. Mit dem sehr brutalen und detaillierten Einstieg freut man sich auf ein Buch voller Spannung, Rätsel und Magie. Leider wird es mit fortgeschrittener Story zunehmend trocken, dass es staubt. Nervig dazu sind McGrays Mobbing-Attacken gegenüber Frey. Was vielleicht lustig anmuten soll, schlägt schnell um in eine unglaubliche Respektlosigkeit und übelstes Mobbing. Das kann und will ich nicht gutheißen. Daher spreche ich auch eine DRINGENDE TRIGGERWARNUNG aus. Die Handlung selbst wird bestimmt von einem gut zu lesenden Schreibstil, normalstarken Kapiteln und einer guten Idee hinter der Geschichte. Dabei hätte ich mir allerdings etwas mehr Lokalkolorit in Form von schottischer Geschichte und Mythologie gewünscht. Hier war das Potenzial absolut nicht ausgeschöpft. Fazit: Aufgrund der oben genannten Schwachpunkte gebe ich gut gemeinte 3 🌟. Wenn man diese Reihe lesen möchte, sollte man UNBEDINGT die Folge einhalten.
Dies ist der zweite Band der Serie „Ein Fall für Frey und McGray“ - Achtung, es können Spoiler zu Band 1 enthalten sein! Neujahr 1889. Ein gefährlicher Psychopath ermordet in der Klinik eine Krankenschwester und flieht. Als Frey und McGray die Befragung durch führen, wird schnell klar, das eben dieser ein Adliger ist, der unter falschen Namen in der Klinik ist, um die Familie nicht in Verruf zu bringen. Noch dazu scheint er sich, während seines Aufenthalts in der Klinik mit der Schwester von McGray angefreundet zu haben. Schwestern haben beobachtet, dass sie sogar mit ihm gesprochen hat! Und das, obwohl sie seit Jahren kein Wort mehr gesagt hat. Dadurch ist McGray natürlich besonders involviert und motiviert. Er will unbedingt Antworten erhalten und tut alles dafür. Und wieder begeben wir uns ins Schottland des 19. Jahrhunderts und wieder hadere ich ein bisschen mit den beiden Figuren. Frey wurde aus England zwangsversetzt, was im ersten Teil bereits erläutert wurde, er ist ein sehr guter Ermittler, und er hält sich immer an die geltenden Regeln und Gesetze. McGray dagegen ist ein waschechter Schotte. Er ist manchmal wortkarg, er geizt nicht mit Hohn und Spott und Regeln gelten für ihn scheinbar kaum. Die beiden sind wie Feuer und Wasser und so extrem unterschiedlich, dass mich beim lesen gerade die schlechteren Eigenschaften so manches mal echt genervt haben. McGrays Spott und Freys Pingeligkeit gingen mir echt manchmal auf die Nerven. Aber gemeinsam zu ermitteln – da sind sie genial zusammen. Und der Fall in diesem Buch ist auch wirklich genial. Ein sehr verstrickter Fall, rund um Magie und Hexenzirkel. Aber ist es wirklich alles Zauberei? Oder lässt sich alles irgendwie wissenschaftlich erklären? Dafür fand ich auch das entsprechende Nachwort des Autors total spannend und interessant. Sollte man auf jeden Fall zum Schluss lesen! Am Ende fügt sich alles, alle dröseligen Fäden werden irgendwie miteinander versponnen und es löst sich wirklich gut auf. Mir hat das sehr gut gefallen, wenn ich auch mit den beiden hadere, und nun stellt sich mir wirklich die Frage, ob ich die Serie nach den beiden ersten Bänden weiter lesen möchte. Wahrscheinlich kommt es dann auf meine Stimmung drauf an und vielleicht, ja vielleicht finden sich Frey und McGray ja auch irgendwann ein bisschen besser zusammen. Das Buch an sich ist es auf jeden Fall wert, gelesen zu werden, denn geschrieben ist es einfach richtig gut.

Der Londoner Inspector Ian Frey sitzt immernoch im schottischen Edinburgh fest und ist gezwungen mit dem egozentrischen Schotten Adolphus McGray zu arbeiten. Nur wenige Wochen nach den Ereignissen aus Band 1 bekommen es die beiden Männer mit einem skrupellosen Strychnin - Mord zu tun. Die ermordete junge Frau ist Schwester in der psychiatrischen Anstalt, in der sich auch McGrays Schwester aufhält. Schnell wird klar, dass das "Dezernat für Übersinnliches" dringend gebraucht wird. Es gehen Gerüchte um, dass Hexen ihr Unwesen treiben. Es geht direkt spannend los. Mit dem sehr brutalen und detaillierten Einstieg freut man sich auf ein Buch voller Spannung, Rätsel und Magie. Leider wird es mit fortgeschrittener Story zunehmend trocken, dass es staubt. Nervig dazu sind McGrays Mobbing-Attacken gegenüber Frey. Was vielleicht lustig anmuten soll, schlägt schnell um in eine unglaubliche Respektlosigkeit und übelstes Mobbing. Das kann und will ich nicht gutheißen. Daher spreche ich auch eine DRINGENDE TRIGGERWARNUNG aus. Die Handlung selbst wird bestimmt von einem gut zu lesenden Schreibstil, normalstarken Kapiteln und einer guten Idee hinter der Geschichte. Dabei hätte ich mir allerdings etwas mehr Lokalkolorit in Form von schottischer Geschichte und Mythologie gewünscht. Hier war das Potenzial absolut nicht ausgeschöpft. Fazit: Aufgrund der oben genannten Schwachpunkte gebe ich gut gemeinte 3
Eher 3,5^^ Ich hatte mit Band 2 der Reihe wieder kurzweiligen Spaß, auch wenn ich feststelle das ich McGray immer weniger leiden kann. Er ist dermaßen unsympathisch, das ich mich mit Frey gemeinsam richtig reingesteigert habe *gg* Etwas übertrieben fand ich die Irrungen und Wirrungen des Falles, da es gegen Ende etwas zu viele Höhepunkte gab und die Geschichte dann aber immer noch nicht erzählt war. Das hat mir ein bisschen zu lange gedauert. Spaß hatte ich dagegen bei der Hexenthematik, die genug Schlupflöcher offen lässt, die erklärbar machen, weshalb McGray so daran festhält, das Geister, Hexen, Vampire und und, und, und... tatsächlich existieren. Außerdem mag ich die Dynamik zwischen Frey und McGray total gerne, weil sie sich eigentlich nicht ausstehen können, aber man auch merkt, das sie sich mehr mögen, als sie zugeben würden. Für mich jedenfalls a quick, fun read^^
Wer meine Rezension zum ersten Teil der Reihe rund um den englischen Ermittler Ian Frey und seinen schottischen Partner Adolphus McGray gelesen hat, weis, dass ich vom ersten Teil nicht gerade begeistert war. Dabei will ich diese Reihe eigentlich unbedingt mögen. Sie verbindet einfach zu viele Elemente, die ich mag. Über die Jahre hat sich eine kleine aber treue Fan-Gemeinde zusammengefunden und im nächsten Jahr erscheint bereits der 5. Band aus Oscar de Muriels Feder. Also beschloss ich dem ganzen doch nochmal eine Chance zu geben. Das Ergebnis dieses Versuches präsentiere ich in dieser Review. Weihnachten ist gerade erst vorbei und schon wird Ian Frey in seinen nächsten, düsteren Fall gezogen. In einer Irrenanstalt ist einer der Insassen entkommen, ein Adliger der bereits seit, Jahren fest sitzt. Während seiner Flucht bringt er seine Krankenschwester auf grausame weise um ihr Leben. Für Frey und seinen stoischen Partner McGray ist der Fall von besonderer Bedeutung. Bevor der Täter fliehen konnte, brachte er eine Patientin, die Jahre lang stumm bliebe, zum Sprechen: McGray Schwester Pansy. Daraufhin gibt es für den heißblütigen Schotten kein halten mehr. Die beiden Ermittler gehen auf eine spannende Jagd, bei der sie in die dunklen Machenschaften eines Hexenzirkels hinein gezogen werden. Ich könnte Luftsprünge machen. Mein größter Kritikpunkt am Vorgänger wurde (wenn auch nicht vollständig) behoben: die beiden Hauptfiguren. Sie sind mir zwar beide immer noch nicht sympathisch, aber wenigstens gibt es dieses Mal so etwas wie Charaktertiefe. Für McGray stellt der ganze Fall eine persönliche Angelegenheit dar, geht es doch schließlich um seine geliebte Schwester. Das macht sein manchmal völlig kopfloses Verhalten viel verständlicher und nachvollziehbar. Frey ist zwar immer noch ein nörgelnder Schnösel, aber auch er gewinnt in diesem Buch an Tiefe. Besonders der Punkt seiner Gefühlskälte und wie sehr in das trieft, empfand ich als interessant. Mir gehen die Streitereien der beiden Ermittler zwar immer noch eine Spur zu weit aber wenigstens begegnen sie sich jetzt auf Augenhöhe. Vielleicht wird ja doch noch so etwas wie Freunde aus ihnen (Hoffnungen darf man ja haben). Dieser Band ist wesentlich actionreicher als noch der Vorgänger. Es müssen viele große Handlanger verprügelt werden und zwischendurch immer mal ein Schuss mit dem Revolver abgegeben werden. Relativ zu Beginn der Handlung müssen die Protagonisten Edinburgh verlassen und sich sogar eine Weile durch die Wildnis schlagen. Das führt zu wesentlich mehr Spannung und einen leichteren Lesefluss. Trotzdem hätte ich mir doch ein paar mehr richtige Ermittlungsarbeiten gewünscht. Vor allem da die Handlung im Mittelteil ein wenig auf der Stelle tritt. Das liegt einfach daran, dass sich Frey und McGray immer noch zu sehr selbst im Weg stehen. Frey spricht es sogar immer wieder selber an: Wenn McGray mal einmal über seine Handlungen nachdenken würde, kämme so manche Situation nicht zustande. Ich hoffe wirklich, dass die Beiden in späteren Teilen endlich zu einem richtigen Team werden. Was mir aber am meisten Spaß gemacht hat, war alles, was mit Hexerei in diesem Buch zu tun hat. Oscar de Muriel verwebt clever mehrere alte Aberglauben und Bräuche miteinander, um seine ganz eigene Variante von Hexen zu erschaffen. Dabei läuft er immer auf dem schmalen Grat zwischen echten chemischen Erklärungen für die Hexerei und dem Glauben an das Übernatürliche. Nur am Ende bei der Auflösung will er mir eine Spur zu viel. Da nimmt dann das Ausmaß seines Hexenzirkels Dimensionen an, die ich einfach unglaubwürdig finde. Die viel intimere Geschichte rund um Jagd nach Lord Ardglass hätte völlig gereicht. So kann ich also den zweiten Band der Frey und McGray doch tatsächlich weiterempfehlen. Muriel hat ohne Frage ein Händchen für makabere und spannende Kriminalfälle. Nur seine Figuren wollen mir immer noch nicht so recht ans Herz wachsen. Trotzdem werde ich die Reihe jetzt auf jeden Fall weiter verfolgen. Jeder der auf Kriminalgeschichten alla Sherlock Holmes steht, darf gerne zu greifen.
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Author Description
Oscar de Muriel wurde in Mexico City geboren und zog nach England, um seinen Doktor zu machen. Er ist Chemiker, Übersetzer und Violinist und lebt heute in Cheshire. Mit seiner viktorianischen Krimireihe um das brillante Ermittlerduo Frey und McGray feiert er in seiner neuen Heimat und darüber hinaus große Erfolge.
Posts
Ein spannender und blutiger 2. Fall für das ungleiche Duo Frey & McGray. Mir hat der erste Fall zwar noch etwas besser gefallen, dennoch ist das Krimihochgenuss für alle Fans von ungemütlichem, schottischen Wetter, viel Mystik und übernatürlichem Flair und zwei Ermittlern, die ungleicher nicht sein könnten. Band 3 wartet schon auf mich. Eine ausführliche Rezension folgt auf meinem Instagramaccount seelich_buchliebe
Der Fall war spannend rund um die Hexen von Pendle Hill und wir bekommen auch etwas nähere Einblicke in den Mordfall um McGrays Schwester Amy und den Eltern, die sie ermordet hat. Mich stört allerdings die teilweise sehr obszöne Sprache von McGray sehr und auch, dass er sich über jegliche Gesetze hinwegsetzt und es gibt keinerlei Konsequenzen. Er prügelt einen Abt? Ach egal, ist ja nicht so schlimm. Er ermittelt als schottischer Inspektor in England? Das dürfen wir nicht so eng sehen. Ich weiß nicht, ob ich den dritten Teil noch lesen möchte.
Konnte mich leider nicht komplett überzeugen
Also die Geschichte dahinter das eine Kranker in einer Psychiatrie mordet und dann eine Hetzjagd beginnt mit Hexenritualen und Co. war schon echt toll. Wer sowas mag dem kann ich das Buch empfehlen. Ich lese auch gerne mystische Bücher, auch mit Hexen, Dämonen und so weiter aber was mich hier enorm störte, war das es erstmal lange gedauert hat bis es dann wirklich um Hexen geht. Ja am Anfang werden Rituale genannt aber das war's auch. Ab der Hälfte kommt man dem ganzen dann Näher. Und was ich auch sehr störend fand, war die Tatsache das ein und der selbe Protagonist im Buch unterschiedliche Namen hatte. Da war es am Anfang sehr schwer durchzusteigen wer nun gemeint war. Generell ist mir das Lesen hier sehr schwer gefallen. Kurze Zusammenfassung: Story ist echt gut, aber man muss echt die Nerven zusammennehmen um durchzusteigen. Deshalb leider nur 2 Sterne von mir.
Hexenjagd im viktorianischen Edinburgh.
"Nicht das, was man tun kann, sondern das, was andere glauben, das man tun könnte, verleiht einem Macht." "Der Fluch von Pendle Hill" ist der zweite Band von Oscar de Muriels Krimireihe rund um die Ermittler Ian Frey und Adolphus McGray. Weihnachten war für Ian Frey nicht gerade ein rauschendes Fest. Und das Jahr 1889 fängt auch nicht gerade famos an: Kaum zurück in Edinburgh werden Frey und der bärbeißige McGray zum nächsten Fall abkommandiert. Dieser Fall hat es in sich, in der Irrenanstalt, in der auch McGrays Schwester untergebracht ist, wurde eine Krankenschwester ermordet. In der Anstalt gibt es Gerüchte über schwarze Magie, die am Wirken ist und unheimliche Gestalten, die an besonderen Nächten durch den Garten streifen. Der ganze Fall ist kurios und zu allem Überfluss müssen die Ermittlungen auch noch heimlich vonstatten gehen, denn Lady Ardglass' Familie ist auch involviert und schließlich soll niemand erfahren, dass ihre Familie den McGrays gar nicht so unähnlich ist ... Auch in diesem zweiten Band der Krimireihe hatte ich wieder richtig viel Spaß. Dieses Mal geht es um Hexen, alte Magie und auch, wie im ersten Band, wieder um Aberglaube und deren Macht. Vielleicht hat de Muriel an der ein oder anderen Stelle etwas übertrieben, aber das scheinbar mit Absicht - zumindest habe ich das so aus dem Nachwort herausgelesen, das wie immer sehr lesenswert ist. Frey und McGray machen richtig Spaß. Die Frotzelei von McGray gegenüber Frey sind amüsant und entlocken mir immer wieder ein Schmunzeln. Auch die Story selbst schafft es absolut in ihren Band zu ziehen und macht neugierig, welche Zusammenhänge zwischen den Gegebenheiten wohl bestehen mögen. Alles in allem wieder ein toller Krimi, der mir eine schöne Lesezeit beschert hat.

Der Fluch von Pendle Hill - Ein Fall für Frey & McGray Band 2 von Oscar de Muriel übersetzt von Peter Beyer erschienen bei Goldmann Verlag Inhalt: Neujahr 1889. In Edinburghs berüchtigter Irrenanstalt ermordet ein gefährlicher Psychopath eine Krankenschwester. Kurz bevor ihm die Flucht gelingt, unterhält er sich mit einer jungen Patientin, die seit Jahren kein Wort gesprochen hat. Wieso hat sie ihr Schweigen gebrochen? Sind die Gerüchte von schwarzer Magie wahr, die in den Fluren der Anstalt kursieren? Inspector McGray geht der Fall sehr nahe, denn die junge Frau ist seine Schwester. Zusammen mit seinem Partner Ian Frey verfolgt er den Mörder durch das ganze Königreich – bis zum Pendle Hill, Sitz der gefürchteten Hexen von Lancashire, wo die beiden genialen Ermittler einem furchtbaren Geheimnis auf die Spur kommen … Mein Leseeindruck: Im zweiten Band der Reihe bleibt es mystisch, dank Geistererscheinungen, schwarzer Magie, grünen Flammen und einem Hexenzirkel. Die Hexenjagd führt unsere Ermittler: Adolphus McGray, ruppig, rau und mit Leib und Seele Schotte und seinen Partner Ian Frey, ein gesitteter, versnobter Engländer nach Pendle Hill. Es freute mich, dass wir mehr über das Ermittlerduo und ihre Vergangenheit erfahren haben. Aber leider empfand ich zwischenzeitlich die Diskussionen und die Kloppereien der zwei Hauptcharaktere als langatmig und nervenaufreibend in einer sonst so fesselnden Geschichte. Fazit: Eine atmosphärische, spannende und gruselige Hexenjagd mit leichten Schwächen.

𝙳𝚎𝚛 𝙵𝚕𝚞𝚌𝚑 𝚟𝚘𝚗 𝙿𝚎𝚗𝚍𝚕𝚎 𝙷𝚒𝚕𝚕 - 𝙾𝚜𝚌𝚊𝚛 𝚍𝚎 𝙼𝚞𝚛𝚒𝚎𝚕 𝙱𝚊𝚗𝚍 𝟤 𝙳𝚊𝚛𝚞𝚖 𝚐𝚎𝚑𝚝 𝚎𝚜: In der Anstalt wird eine Krankenschwester schwer vergiftet und stirbt daraufhin qualvoll. Frey und McGray werden hinzugezogen und schon bald entwickelt sich aus den Ermittlungen eine buchstäbliche Hexenjagd. Sie tauchen immer tiefer in die Machenschaften der Hexen von England ein. 𝙼𝚎𝚒𝚗𝚎 𝙼𝚎𝚒𝚗𝚞𝚗𝚐: Auch im 2. Band fand ich McGray und Frey wieder super. Sie sind launisch, bockig, haben immer einen doofen Spruch auf Lager aber machen sich trotzdem Sorgen um den jeweils anderen. Das ist anders als bei vielen anderen Ermittlern aber dafür super unterhaltsam. Leider kann ich das von der Handlung nicht sagen. Die zog sich leider extrem und war auch nicht wirklich spannend. Es gibt sehr viele Verfolgungsjagden, Schlägereien und beide kommen holprig zur Lösung des Falles. Würde ich die beiden Charaktere nicht so mögen, hätte ich bei diesem Teil die Reihe wahrscheinlich abgebrochen. Aber ich lese weiter, nur brauche ich jetzt erstmal eine Pause vom 18. Jhd. Meine Highlight möchte ich euch aber nicht vorenthalten: Zur Bestürzung des Abtes lehnte er sich nun weit mit dem Oberkörper in die Nische hinein. Erschreckt schrie der Priester auf und zog McGray an den Armen. Nine-Nails trat tatsächlich zurück, doch nur, um dem Mann so fest mit dem Handrücken ins Gesicht zu schlagen, dass es schwabbelte. „Nine-Nails!“, rief ich entrüstet und fing den beleibten Abt auf, bevor er zu Boden ging. „Sie haben gerade einen Zivilisten angegriffen!“ Er steckte schon wieder in der Nische. „Wenn es Sie beunruhigt, dann reiben Sie ihm die Wangen mit Mandelöl ein. Bestimmt werden Sie für jede Wange einige Fläschchen brauchen.“ - S. 263 Bewertung: 3/5 ⭐️

Der Londoner Inspector Ian Frey sitzt immernoch im schottischen Edinburgh fest und ist gezwungen mit dem egozentrischen Schotten Adolphus McGray zu arbeiten. Nur wenige Wochen nach den Ereignissen aus Band 1 bekommen es die beiden Männer mit einem skrupellosen Strychnin - Mord zu tun. Die ermordete junge Frau ist Schwester in der psychiatrischen Anstalt, in der sich auch McGrays Schwester aufhält. Schnell wird klar, dass das "Dezernat für Übersinnliches" dringend gebraucht wird. Es gehen Gerüchte um, dass Hexen ihr Unwesen treiben. Es geht direkt spannend los. Mit dem sehr brutalen und detaillierten Einstieg freut man sich auf ein Buch voller Spannung, Rätsel und Magie. Leider wird es mit fortgeschrittener Story zunehmend trocken, dass es staubt. Nervig dazu sind McGrays Mobbing-Attacken gegenüber Frey. Was vielleicht lustig anmuten soll, schlägt schnell um in eine unglaubliche Respektlosigkeit und übelstes Mobbing. Das kann und will ich nicht gutheißen. Daher spreche ich auch eine DRINGENDE TRIGGERWARNUNG aus. Die Handlung selbst wird bestimmt von einem gut zu lesenden Schreibstil, normalstarken Kapiteln und einer guten Idee hinter der Geschichte. Dabei hätte ich mir allerdings etwas mehr Lokalkolorit in Form von schottischer Geschichte und Mythologie gewünscht. Hier war das Potenzial absolut nicht ausgeschöpft. Fazit: Aufgrund der oben genannten Schwachpunkte gebe ich gut gemeinte 3 🌟. Wenn man diese Reihe lesen möchte, sollte man UNBEDINGT die Folge einhalten.
Dies ist der zweite Band der Serie „Ein Fall für Frey und McGray“ - Achtung, es können Spoiler zu Band 1 enthalten sein! Neujahr 1889. Ein gefährlicher Psychopath ermordet in der Klinik eine Krankenschwester und flieht. Als Frey und McGray die Befragung durch führen, wird schnell klar, das eben dieser ein Adliger ist, der unter falschen Namen in der Klinik ist, um die Familie nicht in Verruf zu bringen. Noch dazu scheint er sich, während seines Aufenthalts in der Klinik mit der Schwester von McGray angefreundet zu haben. Schwestern haben beobachtet, dass sie sogar mit ihm gesprochen hat! Und das, obwohl sie seit Jahren kein Wort mehr gesagt hat. Dadurch ist McGray natürlich besonders involviert und motiviert. Er will unbedingt Antworten erhalten und tut alles dafür. Und wieder begeben wir uns ins Schottland des 19. Jahrhunderts und wieder hadere ich ein bisschen mit den beiden Figuren. Frey wurde aus England zwangsversetzt, was im ersten Teil bereits erläutert wurde, er ist ein sehr guter Ermittler, und er hält sich immer an die geltenden Regeln und Gesetze. McGray dagegen ist ein waschechter Schotte. Er ist manchmal wortkarg, er geizt nicht mit Hohn und Spott und Regeln gelten für ihn scheinbar kaum. Die beiden sind wie Feuer und Wasser und so extrem unterschiedlich, dass mich beim lesen gerade die schlechteren Eigenschaften so manches mal echt genervt haben. McGrays Spott und Freys Pingeligkeit gingen mir echt manchmal auf die Nerven. Aber gemeinsam zu ermitteln – da sind sie genial zusammen. Und der Fall in diesem Buch ist auch wirklich genial. Ein sehr verstrickter Fall, rund um Magie und Hexenzirkel. Aber ist es wirklich alles Zauberei? Oder lässt sich alles irgendwie wissenschaftlich erklären? Dafür fand ich auch das entsprechende Nachwort des Autors total spannend und interessant. Sollte man auf jeden Fall zum Schluss lesen! Am Ende fügt sich alles, alle dröseligen Fäden werden irgendwie miteinander versponnen und es löst sich wirklich gut auf. Mir hat das sehr gut gefallen, wenn ich auch mit den beiden hadere, und nun stellt sich mir wirklich die Frage, ob ich die Serie nach den beiden ersten Bänden weiter lesen möchte. Wahrscheinlich kommt es dann auf meine Stimmung drauf an und vielleicht, ja vielleicht finden sich Frey und McGray ja auch irgendwann ein bisschen besser zusammen. Das Buch an sich ist es auf jeden Fall wert, gelesen zu werden, denn geschrieben ist es einfach richtig gut.

Der Londoner Inspector Ian Frey sitzt immernoch im schottischen Edinburgh fest und ist gezwungen mit dem egozentrischen Schotten Adolphus McGray zu arbeiten. Nur wenige Wochen nach den Ereignissen aus Band 1 bekommen es die beiden Männer mit einem skrupellosen Strychnin - Mord zu tun. Die ermordete junge Frau ist Schwester in der psychiatrischen Anstalt, in der sich auch McGrays Schwester aufhält. Schnell wird klar, dass das "Dezernat für Übersinnliches" dringend gebraucht wird. Es gehen Gerüchte um, dass Hexen ihr Unwesen treiben. Es geht direkt spannend los. Mit dem sehr brutalen und detaillierten Einstieg freut man sich auf ein Buch voller Spannung, Rätsel und Magie. Leider wird es mit fortgeschrittener Story zunehmend trocken, dass es staubt. Nervig dazu sind McGrays Mobbing-Attacken gegenüber Frey. Was vielleicht lustig anmuten soll, schlägt schnell um in eine unglaubliche Respektlosigkeit und übelstes Mobbing. Das kann und will ich nicht gutheißen. Daher spreche ich auch eine DRINGENDE TRIGGERWARNUNG aus. Die Handlung selbst wird bestimmt von einem gut zu lesenden Schreibstil, normalstarken Kapiteln und einer guten Idee hinter der Geschichte. Dabei hätte ich mir allerdings etwas mehr Lokalkolorit in Form von schottischer Geschichte und Mythologie gewünscht. Hier war das Potenzial absolut nicht ausgeschöpft. Fazit: Aufgrund der oben genannten Schwachpunkte gebe ich gut gemeinte 3
Eher 3,5^^ Ich hatte mit Band 2 der Reihe wieder kurzweiligen Spaß, auch wenn ich feststelle das ich McGray immer weniger leiden kann. Er ist dermaßen unsympathisch, das ich mich mit Frey gemeinsam richtig reingesteigert habe *gg* Etwas übertrieben fand ich die Irrungen und Wirrungen des Falles, da es gegen Ende etwas zu viele Höhepunkte gab und die Geschichte dann aber immer noch nicht erzählt war. Das hat mir ein bisschen zu lange gedauert. Spaß hatte ich dagegen bei der Hexenthematik, die genug Schlupflöcher offen lässt, die erklärbar machen, weshalb McGray so daran festhält, das Geister, Hexen, Vampire und und, und, und... tatsächlich existieren. Außerdem mag ich die Dynamik zwischen Frey und McGray total gerne, weil sie sich eigentlich nicht ausstehen können, aber man auch merkt, das sie sich mehr mögen, als sie zugeben würden. Für mich jedenfalls a quick, fun read^^
Wer meine Rezension zum ersten Teil der Reihe rund um den englischen Ermittler Ian Frey und seinen schottischen Partner Adolphus McGray gelesen hat, weis, dass ich vom ersten Teil nicht gerade begeistert war. Dabei will ich diese Reihe eigentlich unbedingt mögen. Sie verbindet einfach zu viele Elemente, die ich mag. Über die Jahre hat sich eine kleine aber treue Fan-Gemeinde zusammengefunden und im nächsten Jahr erscheint bereits der 5. Band aus Oscar de Muriels Feder. Also beschloss ich dem ganzen doch nochmal eine Chance zu geben. Das Ergebnis dieses Versuches präsentiere ich in dieser Review. Weihnachten ist gerade erst vorbei und schon wird Ian Frey in seinen nächsten, düsteren Fall gezogen. In einer Irrenanstalt ist einer der Insassen entkommen, ein Adliger der bereits seit, Jahren fest sitzt. Während seiner Flucht bringt er seine Krankenschwester auf grausame weise um ihr Leben. Für Frey und seinen stoischen Partner McGray ist der Fall von besonderer Bedeutung. Bevor der Täter fliehen konnte, brachte er eine Patientin, die Jahre lang stumm bliebe, zum Sprechen: McGray Schwester Pansy. Daraufhin gibt es für den heißblütigen Schotten kein halten mehr. Die beiden Ermittler gehen auf eine spannende Jagd, bei der sie in die dunklen Machenschaften eines Hexenzirkels hinein gezogen werden. Ich könnte Luftsprünge machen. Mein größter Kritikpunkt am Vorgänger wurde (wenn auch nicht vollständig) behoben: die beiden Hauptfiguren. Sie sind mir zwar beide immer noch nicht sympathisch, aber wenigstens gibt es dieses Mal so etwas wie Charaktertiefe. Für McGray stellt der ganze Fall eine persönliche Angelegenheit dar, geht es doch schließlich um seine geliebte Schwester. Das macht sein manchmal völlig kopfloses Verhalten viel verständlicher und nachvollziehbar. Frey ist zwar immer noch ein nörgelnder Schnösel, aber auch er gewinnt in diesem Buch an Tiefe. Besonders der Punkt seiner Gefühlskälte und wie sehr in das trieft, empfand ich als interessant. Mir gehen die Streitereien der beiden Ermittler zwar immer noch eine Spur zu weit aber wenigstens begegnen sie sich jetzt auf Augenhöhe. Vielleicht wird ja doch noch so etwas wie Freunde aus ihnen (Hoffnungen darf man ja haben). Dieser Band ist wesentlich actionreicher als noch der Vorgänger. Es müssen viele große Handlanger verprügelt werden und zwischendurch immer mal ein Schuss mit dem Revolver abgegeben werden. Relativ zu Beginn der Handlung müssen die Protagonisten Edinburgh verlassen und sich sogar eine Weile durch die Wildnis schlagen. Das führt zu wesentlich mehr Spannung und einen leichteren Lesefluss. Trotzdem hätte ich mir doch ein paar mehr richtige Ermittlungsarbeiten gewünscht. Vor allem da die Handlung im Mittelteil ein wenig auf der Stelle tritt. Das liegt einfach daran, dass sich Frey und McGray immer noch zu sehr selbst im Weg stehen. Frey spricht es sogar immer wieder selber an: Wenn McGray mal einmal über seine Handlungen nachdenken würde, kämme so manche Situation nicht zustande. Ich hoffe wirklich, dass die Beiden in späteren Teilen endlich zu einem richtigen Team werden. Was mir aber am meisten Spaß gemacht hat, war alles, was mit Hexerei in diesem Buch zu tun hat. Oscar de Muriel verwebt clever mehrere alte Aberglauben und Bräuche miteinander, um seine ganz eigene Variante von Hexen zu erschaffen. Dabei läuft er immer auf dem schmalen Grat zwischen echten chemischen Erklärungen für die Hexerei und dem Glauben an das Übernatürliche. Nur am Ende bei der Auflösung will er mir eine Spur zu viel. Da nimmt dann das Ausmaß seines Hexenzirkels Dimensionen an, die ich einfach unglaubwürdig finde. Die viel intimere Geschichte rund um Jagd nach Lord Ardglass hätte völlig gereicht. So kann ich also den zweiten Band der Frey und McGray doch tatsächlich weiterempfehlen. Muriel hat ohne Frage ein Händchen für makabere und spannende Kriminalfälle. Nur seine Figuren wollen mir immer noch nicht so recht ans Herz wachsen. Trotzdem werde ich die Reihe jetzt auf jeden Fall weiter verfolgen. Jeder der auf Kriminalgeschichten alla Sherlock Holmes steht, darf gerne zu greifen.


















