Das Buch des Totengräbers (Die Totengräber-Serie 1)

Das Buch des Totengräbers (Die Totengräber-Serie 1)

by Oliver Pötzsch·Book 1 of 5
Paperback
4.2229
SchlossDandyKrimiWalzer

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Description

Wenn in Wien der Tod umgeht, gibt es nur einen, der ihm alle Geheimnisse entlocken kann

1893: Augustin Rothmayer ist Totengräber auf dem berühmten Wiener Zentralfriedhof. Ein schrulliger, jedoch hochgebildeter Kauz, der den ersten Almanach für Totengräber schreibt. Seine Ruhe wird jäh gestört, als er Besuch vom jungen Inspektor Leopold von Herzfeldt bekommt. Herzfeldt braucht einen Todes-Experten: Mehrere Dienstmädchen wurden ermordet – jede von ihnen brutal gepfählt. Der Totengräber hat schon Leichen in jeder Form gesehen, kennt alle Todesursachen und Verwesungsstufen. Er weiß, dass das Pfählen eine uralte Methode ist, um Untote unter der Erde zu halten. Geht in Wien ein abergläubischer Serientäter um? Der Inspektor und der Totengräber beginnen gemeinsam zu ermitteln und müssen feststellen, dass sich hinter den Pforten dieser glamourösen Weltstadt tiefe Abgründe auftun …

"Packend erzählt." Süddeutsche Zeitung

"Oliver Pötzsch ist ein begnadeter Geschichtenerzähler" Krimi-Couch

Book Information

Main Genre
Crime
Sub Genre
Historical
Format
Paperback
Pages
448
Price
17.50 €

Author Description

Oliver Pötzsch, Jahrgang 1970, arbeitete nach dem Studium zunächst als Journalist und Filmautor beim Bayerischen Rundfunk. Heute lebt er als Autor mit seiner Familie in München. Seine historischen Romane haben ihn weit über die Grenzen Deutschlands bekannt gemacht: Die Bände der Henkerstochter-Serie sind internationale Bestseller und wurden in mehr als 20 Sprachen übersetzt.

Posts

64
All
1

Leider nicht mein Fall – aber meine Mama liebt’s

Ich habe Das Buch des Totengräbers gelesen und muss ehrlich sagen: Ich kam einfach nicht rein. Der Schreibstil war für mich schwer zugänglich, und die vielen österreichischen Begriffe haben es mir zusätzlich erschwert, richtig in die Geschichte einzutauchen. Ich musste mich regelrecht zwingen, das Buch zu Ende zu lesen – was bei mir selten vorkommt. Aber: Für meine Mama war es genau das Richtige! Sie fand die Atmosphäre spannend und freut sich schon riesig auf den zweiten Teil. Da sieht man mal wieder, wie unterschiedlich Bücher wirken können – was für den einen zäh ist, ist für den anderen ein Highlight ☺️

2

Das war jetzt überhaupt nicht meins, keine Spannung, werde diese Reihe nicht weiterlesen

4

Spannendes Buch in Wien des Jahres. 1893 und immer wieder kommt es zu Morden an jungen Frauen

Der erste Teil der Reihe rund um Leopold von Herzfeld hat mich wirklich begeistert. Pötsch gelingt es, mit viel Atmosphäre ins Wien des Jahres 1893 einzutauchen. Im Mittelpunkt steht der junge und ambitionierte Kriminalinspektor Leopold von Herzfeld – ein Befürworter moderner Ermittlungsarbeit, der mit seiner neuen Herangehensweise schnell auf Widerstand bei seinen Kollegen stößt. Ob es nur an seinem Auftreten liegt? Sein erster Auftritt in der Geschichte ist jedenfalls alles andere als unauffällig – ein echter Paukenschlag. Doch im Laufe des Romans zeigen sich auch düstere Seiten: Antisemitische Spannungen innerhalb der Polizei und grausam zugerichtete Frauenleichen, die nicht nur dem Ermittler, sondern auch mir als Leser unter die Haut gingen. Die Geschichte bleibt dabei nicht nur spannend, sondern bietet auch eine Liebesgeschichte und eindrucksvolle historische Bezüge, etwa durch das Auftreten der berühmten Familie Strauss – aber was hat es mit dieser Aufsicht auf sich? Besonders gelungen fand ich die stimmungsvollen Kapitelanfänge, die jeweils mit einem thematisch passenden Ausschnitt aus der Welt der Toten einsteigen. Alles in allem: ein sehr, sehr gelungenes Buch – ich freue mich schon jetzt auf die nächsten Bände dieser Reihe.

5

Was für ein toller Krimi mit einem verkorksten Ermittler und einem schrulligen Totengräber. Die Geschichte spielt in Wien und die Darstellung von Wien Ende des 19. Jahrhunderts ist richtig gut gelungen. Absolute Empfehlung.

5

Wahnsinn. Alles drin in diesem Wien Krimi: ein wirklich spannender Fall, der bis auf die letzten Seiten, mysteriös bleibt, ein Helden, NAFTA, Kommissar, eine heldenhafte Telefonistin. Alle haben ihre kleinen Geheimnisse und natürlich der Totengräber und der heimliche Hauptdarsteller in diesem Buch : einer der größten Friedhöfe Europas….

Wahnsinn. Alles drin in diesem  Wien Krimi: ein wirklich spannender Fall, der bis auf die letzten Seiten, mysteriös bleibt, ein Helden, NAFTA, Kommissar, eine heldenhafte Telefonistin. Alle haben ihre kleinen Geheimnisse und natürlich der Totengräber und der heimliche Hauptdarsteller in diesem Buch : einer der größten Friedhöfe Europas….
4

Klasse! Hatte man doch Ende des 19.ten Jahrhunderts lange nicht die Mittel wie heute um Verbrechen aufzuklären.. Spannend, tolle Protagonisten und am Ende komplett aufgelöst. Die weiteren Teile werden sicherlich auch den Weg in mein Bücherregal finden.

4

Historische Krimireihe Zentralfriedhof, Kanalsystem, Prater und Nobelviertel sind die Schauplätze unterschiedlichster kurioser Verbrechen. Ein deutschsprachiger Kommissar ermittelt in Wien Ende des 19. Jahrhunderts. Unterstützt wird er dabei von seiner Geliebten, einer Tatort-Fotografin, dem Totengräber vom Zentralfriedhof und dessen Findelkind. Im ersten Band wird eine Reihe von Dienstmädchen ermordet und gepfählt. Kurzweilige Lektüre

4

Ungewöhnliches Setting gepaart mit Spannung

Durch Zufall wurde ich auf die Reihe von Oliver Pötzsch aufmerksam und bestellte mir den ersten Teil "Das Buch des Totengräbers", erschienen im Ullstein Verlag. Der Autor zog mich sofort mit einer starken Szene in die Storyline, die in Wien 1893 angesiedelt ist. Eine Mordserie, bei der Frauen brutal am Rande des Praters ermordet aufgefunden werden, erschüttert die Stadt. Der ambitionierte Kriminalinspektor Leopold von Herzfeld ist neu in Wien und stößt mit seiner Art gleich zu Beginn seinen neuen Kollegen vor den Kopf, weshalb er von diesem Fall abgezogen wird. Doch das will er sich nicht gefallen lassen. Die Charaktere wurden vom Autor tief und umfassend ausgearbeitet. Ich konnte die Kollegen verstehen, die sich von Leopolds Art überrannt fühlten. Der Spannungsbogen war ungewöhnlich und klug konstruiert. Oliver Pötzsch schaffte es außerdem, eine schaurige Atmosphäre zu kreieren und das Setting Wien wunderbar in Szene zu setzen. Auch die anderen Hauptprotagonisten konnten mich überzeugen. Historisch korrekt wob der Autor viele Themen jener Zeit ein, sodass zu keinem Zeitpunkt Längen im Storytelling entstanden. Die Ermittlungen und die Zusammenarbeit zwischen dem Totengräber und Leopold hatten Tiefgang, und der Autor streute gekonnt immer wieder falsche Fährten ein. Dieser Reihenauftakt macht definitiv Lust auf mehr, und ich werde wohl die Fortsetzungen, die bereits erschienen sind, nach und nach lesen. Wenn ihr auf der Suche nach einem historischen Krimi seid und gerne ins Wien 1893 abtauchen wollt, kann ich euch "Das Buch des Totengräbers" mit 4 von 5 Sternen sehr empfehlen.

Ungewöhnliches Setting gepaart mit Spannung
4

Ich bin Fan

Ich dachte zuerst, dass es so in die Richtung Sherlock Holmes geht. Doch da wurde ich glücklicherweise positiv überrascht. Ja es wird ermittelt und kombiniert und die "fortschrittlichen Methoden" diskutiert aber es ist durch und durch schlüssig, nachvollziehbar und nicht künstlich verkompliziert. Die Charaktere sind durch und durch verschieden und jeder bringt seine überaus sympathischen Eigenheiten mit. Der trockene Humor war genau meins und die, für einen Krimi doch sehr detaillierten Schilderung im Zusammenhang mit Tot und den folgenden Prozessen waren für mich richtig schön abwechslungsreich. Das Setting konnte ich ebenfalls gut nachvollziehen und die Athmosphäre war so gut beschrieben, dass ich immer schön in die Storry eintauchen konnte. Mit dem östereichischen Slang hatte ich am Anfang etwas zu kämpfen, konnte mich aber schnell daran gewöhnen. Zusammengefasst ein wirklich spannender, lustiger, leicht ekliger Krimi, mit dem man meiner Meinung nach nix falsch machen kann.

4.5

Meinung: Diese Reihe wurde mir von der lieben Tine empfohlen und was soll ich sagen? Ich liebe sie! Wien, 1893. Eine Stadt zwischen Glanz und Abgrund. Zwischen Opernklängen und Nebelschwaden über dem Zentralfriedhof. Zwischen Fortschritt und Aberglaube. Ich wurde direkt in seinen Bann gezogen. Der junge Inspektor Leopold von Herzfeldt, neu in Wien und ausgebildet in den modernen Methoden der Kriminalistik; der kauzige, hochgebildete Totengräber Augustin Rothmayer, der am berühmten Wiener Zentralfriedhof arbeitet und an einem „Almanach für Totengräber“ schreibt; und die kluge, mutige Telefonistin Julia Wolf diese drei Personen mochte ich auf Anhieb. Als mehrere Dienstmädchen brutal gepfählt aufgefunden werden, scheint schnell klar: Hier treibt ein abergläubischer Täter sein Unwesen. Das Pfählen ist eine uralte Methode, um vermeintliche Untote unter der Erde zu halten, und gibt dem Fall eine düstere, beinahe unheimliche Note. Während die Wiener Polizei noch mit traditionellen Methoden arbeitet, setzt Leopold auf Tatortfotografie, Vermessungen und Spurensicherung, was ihm nicht nur Freunde einbringt. Der Schreibstil ist einfach genial: fesselnd, flüssig und mit einer Prise Humor geschmückt. Die Charaktere sind hervorragend ausgewählt und die Spannung wird kontinuierlich hoch gehalten. Besonders beeindruckt hat mich die sorgfältige Recherche rund um den Wiener Zentralfriedhof und die Anfänge der Forensik. Es ist faszinierend zu verfolgen, wie Ermittlungen ohne all das funktionieren, was für uns heute selbstverständlich ist und wie sehr neue Methoden auf Misstrauen stoßen. Fahrräder gelten noch als „Teufelszeug“, Tatortfotos als Spielerei. Die Handlung ist durchweg fesselnd, legt gekonnt falsche Fährten und überrascht mit Wendungen, die ich so nicht erwartet hätte. Die Auflösung ist schlüssig und stimmig, nichts wirkt konstruiert oder überzogen. Stattdessen fügen sich am Ende alle Fäden sauber zusammen. Absolute Leseempfehlung

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5

Ich bin kein Fan von historischen Thrillern, aber dieser hat mich umgehauen! Ende Wien des 19. Jahrhunderts werden geschändete Leichen von Frauen entdeckt. Inspektor Leopold von Herzfeldt ermittelt gemeinsam mit dem Totengräber des Zentralfriedhofs, Augustin Rothmayer. Das ungleiche Paar ergänzt sich gut und ließ mich einige Male schmunzeln. Die Ermittlungen sind detailliert, aber nicht langatmig und das Wien des Jahres 1893 malerisch und authentisch gezeichnet. Zu dem ursprünglichen Fall kommen dann noch zwei dazu und alles drei haben es wirklich in sich. Von brutal bis psychologisch anspruchsvoll ist alles dabei. (Ich würde eine Triggerwarnung wegen Kindesmissbrauch aussprechen.) Das große Finale war dann nochmal richtig spannend und die Auflösung aller Fälle sehr gelungen. Absolute Leseempfehlung!

4.5

Ein spannender, im historischen Wien spielender Krimi, mit interessanten und amüsanten Charakteren. Werde sicher weiterlesen, alleine schon um wieder Wienerausdrücke zu lesen(bzw zu hören), die heute leider kaum noch gesprochen werden 💜 Ich habe zwischen Hörbuch und Buch hin und her gewechselt und kann jeden das Hörbuch empfehlen- großartig gelesen! Wias gheart 😉

5

Sehr guter Schreibstil. Man sieht beim Lesen deutlich das alte Wien und die Figuren vor sich. Die Spannung wird bis zum Schluss aufrecht erhalten. Absolute Leseempfehlung.

2

𝙳𝚊𝚜 𝙱𝚞𝚌𝚑 𝚍𝚎𝚜 𝚃𝚘𝚝𝚎𝚗𝚐𝚛ä𝚋𝚎𝚛𝚜 - 𝙾𝚕𝚒𝚟𝚎𝚛 𝙿ö𝚝𝚣𝚜𝚌𝚑 𝙱𝚊𝚗𝚍 𝟷 𝚂𝚎𝚒𝚝𝚎𝚗𝚊𝚗𝚣𝚊𝚑𝚕: 𝟺𝟺𝟷 𝙼𝚎𝚒𝚗𝚎 𝙼𝚎𝚒𝚗𝚞𝚗𝚐: Der Auftakt einer neuen Reihe spielt mitten in Wien und bringt zwei Männer zusammen, die kaum unterschiedlicher sein könnten. Leopold, der Ermittler, und Augustin, der Totengräber. Leider fand ich die Handlung nach nur wenigen Seiten langweilig und unspektakulär. Durch den ständigen Wechsel zu den verschiedenen Ereignissen, bei denen unklar ist ob sie etwas miteinander zutun haben, ging für mich die Spannung verloren. Mit dem Ermittler Leopold wurde ich einfach nicht so richtig warm. Er hat in Graz zwar den Ruf als bester Untersuchungsrichter, davon merkt man in Wien aber recht wenig. Er eckt überall an, verhält sich überheblich gegenüber seinen Kollegen und ist ein typischer Einzelgänger, der alles besser weiß. Zu Beginn der Geschichte fand ich ihn noch sympathisch aber Leo steht sich einfach selber im Weg und stolpert zum Ergebnis. Seine Kollegen waren mit ihrer Abneigung gegenüber Juden auch keine Sympathieträger. 𝙵𝚊𝚣𝚒𝚝: Unsympathische Charaktere treffen auf eine langweilige Handlung. Schade! Ich werde die Reihe nicht weiterverfolgen. Der wienerische Dialekt kommt an vielen Stellen vor. Das hat mich zwar nicht gestört, muss man aber definitiv mögen. 𝙱𝚎𝚠𝚎𝚛𝚝𝚞𝚗𝚐: 2/5 ⭐️

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5

Spannend von Anfang bis Ende! Der zum Teil brutale Krimi spielt in einer höchst interessanten Zeit und ich haben einiges gelernt…

5

Klasse Buch

Wow, das Buch hat mir richtig gut gefallen. Freue mich schon auf Band 2

4

Normalerweise greife ich nicht zu historischen Romanen, doch dieses Buch wurde mir empfohlen – und so wagte ich einen kleinen Abweg von meinem gewohnten Genre. Der Einstieg fiel mir zunächst schwer. Vor allem die Wiener Dialekte machten es mir am Anfang nicht leicht, in die Geschichte hineinzufinden. Auch die längeren Kapitel waren eine kleine Umstellung, da ich sonst lieber kurze Kapitel lese. Dennoch: Nach einigen Seiten hat mich die Handlung dann doch gepackt. Besonders ins Herz geschlossen habe ich den schrulligen Totengräber. Er verkörpert für mich das Sprichwort „harte Schale, weicher Kern“ in einer ganz neuen Bedeutung. Seine Art machte ihn für mich zur liebenswertesten Figur des Romans. Aber auch die anderen Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und glaubwürdig dargestellt. Sehr spannend fand ich die Einblicke in die Ermittlungsarbeit im Wien des Jahres 1893. Die Methoden unterschieden sich natürlich enorm von dem, was man heute gewohnt ist. Forensik, moderne Technik oder gar digitale Spuren gab es damals noch nicht. Dadurch wird sehr deutlich, mit welchen begrenzten Mitteln man damals versuchte, einen Mordfall aufzuklären. Ebenso interessant war die gesellschaftliche Rangordnung zwischen Männern und Frauen. Die patriarchalen Strukturen sind unübersehbar, und doch spürt man, wie Frauen langsam beginnen, sich ihren Platz zu erkämpfen. Dieser historische Hintergrund verleiht der Geschichte zusätzliche Tiefe. Alles in allem ist Das Buch des Totengräbers nach einem etwas zähen Beginn ein äußerst gelungener Roman. Eine spannende Geschichte mit lebendigen Figuren, die mich neugierig auf die nächsten Teile der Reihe gemacht

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4

Spannender Krimi im alten Wien

Das Buch des Totengräbers ist der Auftakt der Totengräber Reihe. Es geht von Graz nach Wien wohin Leopold von Herzfeldt versetzt wird. Eine spannende Geschichte um Pfählung der Mordopfer waren sie wirklich Vampire? Um das herauszufinden muss man diese tolle Story schon selbst lesen, aber ich kann sagen das es sich lohnt. Die Charaktere sind vielschichtig und ganz sicher nicht langweilig alle haben Geheimnisse und Ecken & Kanten. Leopold, Julia, Jost & Co sind wirklich toll aber der Totengräber Augustin ist von allen schlichtweg der Beste. Ich hatte ständig bei ihm den Hausmeister von Hogwarts vor Augen. Die Story ist von Beginn an spannend und zudem rätselt man mit Leopold mit wer von seinen Kollegen ihm versucht Steine in den Weg zu legen. Ein flüssiger Schreibstil mit Wiener Dialekt runden das Gesamtpaket gekonnt ab. Auch die Beschreibung von Wien um das Jahr 1900 sind grandios. Das Cover passt perfekt zudem ist eine Karte im Buch auf denen man als Leser die einzelnen Standorte wunderbar noch einmal nachschlagen kann. Tolle Story die ist ganz sicher weiter verfolgen werde.

Spannender Krimi im alten Wien
5

Von der ersten Seite an hat man Lust gehabt immer weiter zu lesen. Die Schilderungen waren so anschaulich, man konnte tief eintauchen. Tolles Buch. Hab jetzt mit dem 2. Band ( das Mädchen und der Totengräber) angefangen😊😊

5

CSI im Jahr 1893 - tolle Protagonisten und der Wiener Zentralfriedhof als Hauptakteur

3.5

Das Buch schlummerte jetzt über zwei Jahre auf meinen SuB und in der Zeit haben sich unfassbar viele positive Rezensionen zu dem Buch angesammelt. Vorweg - ich fand es nicht super schlecht, aber ein Highlight war es für mich auch nicht. Ein Teil des Buches habe ich als Hörbuch gehört - den Sprecher fand ich wirklich top! Leo von Herzfeld als Hauptprotagonist hat mir gut gefallen und auch der Blick auf die Ermittlungsmethoden bei der Polizei im 19. Jahrhundert und ein sich anbahnender Umbruch war für mich ein spannender Aspekt. Dennoch war die Geschichte für mich in Summe eher etwas ruhiger und hätte durchaus mehr mehr Spannung vertragen können. Das Ende war auch teilweise schon ein wenig zu erahnen. Alles in allem spricht für mich nicht leider irgendwie nicht genug dafür, die Reihe weiterzulesen.

4

Eigentlich stimmt alles an "Das Buch des Totengräbers“ von Oliver Pötzsch. Zum einen das Setting… Wien 1983 zu erleben, finde ich ganz wunderbar, denn der Autor ist geschichtlich bewandert und recherchiert gut. Man lernt beim Lesen noch was dazu über Apparaturen, Fahrzeuge, Gepflogenheiten und sonstiges aus der damaligen Zeit und sowas liebe ich sehr. Die Storyline punktet mit grausamen Morden, abergläubischen Ansichten, die schon in Richtung Horror gehen und mit Ermittlungsansätzen, die einen Einblick in verschiedenste soziale Milieus geben und einen viele unterschiedliche Menschen kennenlernen lassen. Persönliche Intrigen und Geheimnisse zwischen den handelnden Personen dürfen natürlich auch nicht fehlen. Also eigentlich alles top. Und doch hat dem Buch irgendetwas gefehlt, ohne dass ich benennen könnte, was. Es fiel mir irgendwie schwer, dran zu bleiben. An der Leistung des Hörbuchsprechers liegt es jedenfalls nicht, denn Hans-Jürgen-Stockerl glänzt neben seiner angenehmen hochdeutschen Sprechweise auch noch mit einem Wiener Dialekt, der zumindest so einen Piefke wie mich überzeugt und begeistert. Ich glaube, es liegt an Leo. Leo von Herzfeld ist die Hauptperson in dieser Geschichte und gleichzeitig die farbloseste Figur. Natürlich hat auch er seine Hintergrundgeschichte aber die hat mich nicht sehr berührt und andere Charaktere sind deutlich vielschichtiger und lebensechter dargestellt. Vor allem der schrullige, namengebende Totengräber und der judenfeindliche Kollege gefallen mir in ihrer Ausarbeitung besonders gut (nicht unbedingt in ihrer Persönlichkeit, das sind zwei Paar Schuhe). Außerdem konnte mich Leo nicht gerade von seinen ermittlerischen Fähigkeiten überzeugen. Ich hoffe, in den Folgebänden macht er seine Sache besser. Zum Glück hat er noch die toughe Julia an seiner Seite, die schaukelt schon alles, ohne viel Aufhebens darum zu machen, dass sie eigentlich den Laden rockt. 4 Sterne wegen der Rasanz, die dem Protagonisten und der Handlung fehlen, ansonsten ein wirklich schönes Buch. Lest es, oder noch besser – hört es, wenn ihr Ermittlerthriller in einem historischen Setting mögt!

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5

Unglaublich spannender Kriminalfall, in einem historisch interessanten Setting

Wirklich ein tolles Buch! Viele spannende Verwicklungen, angesiedelt in Wien Ende des 19. Jahrhunderts. Die Kriminalistik erfährt genau wie andere Bereiche einen Aufschwung, Technik und genaue Analysen des Tatorts dominieren langsam die Ermittlungsabeit. Die Fallentwicklung ist dabei so unglaublich spannend, aber definitiv nichts für zarte Gemüter. Man sollte mit sehr detailreichen Schilderungen der Mordfälle zurecht kommen können. Dazu kommen drei sehr vielschichtige Protagonisten, allesamt mit ihren Schattierungen und Geheimnissen, doch dazu wirklich grundsympathisch. Der Schreibstil ist herrlich flüssig und enthält keine langweiligen Längen. Fazit: Nicht nur historisch interessant, gerade der vielschichtige Kriminalfall mit den zahlreichen Wendungen fasziniert und macht das Buch zu einem besonderen Leseerlebnis.

3

Das war leider überhaupt nicht meins. Die winersche Sprache hat es mir schwer gemacht, aber auch grundsätzlich die ganze Handlung hatte für mich zu wenig Spannung. Ich werde die Reihe nicht weiter lesen.

4

Schreibstil: 4/5 Gut zu lesen, schöner Stil der Beschreibung und hält den Leser "bei der Stange" Charaktere: 4/5 Bei Krimis lernt man ja häufig nur einzelne Personen näher kennen, der Test handelt nur. Dank wechselnder Perspektiven und Hintergrundwissen werden die Charaktere vielschichtig und wir lernen sie näher kennen. Das mag ich immer sehr. Handlung: 3,5/5 Ich mag nicht spoilern, darum sei hier nur gesagt, dass ich die Handlung schön spannend und zum Miträtseln finde. Meine Befürchtung, dass die Zeit in der die Geschichte spielt vielleicht in Vergessenheit gerät wurden nicht erfüllt. Immer wieder wird mit kleinen Halbsätzen oder zeitgemäßen Klassenpolitiken und Vorurteilen der Schauplatz deutlich. Darum Achtung: Chatakter äußern sich durchaus antisemitisch und ausländerfeindlich. An der einen oder anderen Stelle hätte ich mir hier einen kritischeren Umgang damit gewünscht, passt aber dennoch in die Zeit. Im Übrigen schön spannend und vielschichtig. Ich mag ja die ein oder andere Thematisierung von Aberglaube und das ist wirklich gut gelungen. Fazit: ein echt guter Wiener Krimi, den man gut am Strand lesen kann. Also schön für die Urlaubslektüre mitnehmen. Wer Hörbücher mag, sollte da auch rein hören, ein sehr schöner Wiener Dialekt wird da dem einen oder anderen Charakter in unterschiedlichen Betonungen zugeordnet. Sehr schön zu hören! Insgesamt 4/5

4.5

„Das Buch des Totengräbers“ - Oliver Pötzsch🪦 Wien 1893: Im Prater wird eine tote Dienstmagd gefunden, brutal gepfählt und sie bleibt nicht die einzige. Leopold von Herzfeldt, junger Inspektor und neu in der Stadt, soll bei den Ermittlungen helfen. Doch die Kollegen wollen von seiner modernen Tatortanalyse nichts wissen, er wird mit einem anderen Fall betraut. Leopold will nicht aufgeben und findet unerwartete Unterstützung bei Augustin Rothmayer. Der eigenwillige Totengräber vom Wiener Zentralfriedhof ist der Beste seiner Zunft, er kennt jede Todesart und Verwesungsstufe. Vor allem aber weiß er, dass es für fast jeden Aberglauben eine wissenschaftliche Erklärung gibt. Mein erster Thriller, der in einer vergangenen Epoche spielt und was soll ich sagen, Band 2 liegt schon vor mir. Anfangs viel es mir schwer reinzukommen, da der Dialekt sich nicht so flüssig lesen ließ, aber als ich drinnen war, habe ich das Buch verschlungen. Die Charaktere sind wirklich toll und jeder auf seine eigene Art sehr speziell und zusammen harmoniert es doch sehr gut. Die Handlung ist zudem sehr spannend, aber man kommt auch mal zum Schmunzeln. Was ich auch sehr interessant fand, dass der Autor seine eigene Ahnengeschichte in das Werk hat einfließen lassen. Ich bin gespannt auf Teil 2 und möchte mehr von der Zusammenarbeit zwischen Leopold von Hertzfeld und Augustin Rothenmayer.💀 4.5/5✨ - toller Thriller aus einer anderen Epoche #dasbuchdestotengräbers #oliverpötzsch #ullstein #bookstagram #sub #bücher #books #bookish #lesen #reading #buchliebe #bookworm #bookblog #geschichtensammeln #leseempfehlung #lesenmachtglücklich #ilovereading

5

Der Autor Oliver Pötzsch hat mit „Das Buch des Totengräbers“ einen historischen Roman geschrieben, welcher in Wien im 19. Jahrhundert spielt. Auch ist dieses Buch der Auftakt zu einer Reihe rund um den Polizeiinspektor Leopold von Herzfeldt. Klappentext: 1893: Augustin Rothmayer ist Totengräber auf dem berühmten Wiener Zentralfriedhof. Ein schrulliger, jedoch hochgebildeter Kauz, der den ersten Almanach für Totengräber schreibt. Seine Ruhe wird jäh gestört, als er Besuch vom jungen Inspektor Leopold von Herzfeldt bekommt. Herzfeldt braucht einen Todes-Experten: Mehrere Dienstmädchen wurden ermordet – jede von ihnen brutal gepfählt. Der Totengräber hat schon Leichen in jeder Form gesehen, kennt alle Todesursachen und Verwesungsstufen. Er weiß, dass das Pfählen eine uralte Methode ist, um Untote unter der Erde zu halten. Geht in Wien ein abergläubischer Serientäter um? Der Inspektor und der Totengräber beginnen gemeinsam zu ermitteln und müssen feststellen, dass sich hinter den Pforten dieser glamourösen Weltstadt tiefe Abgründe auftun … Das Name Oliver Pötzsch war mir persönlich kein Fremdwort. Habe ich doch schon einige historische Romane aus seiner Feder gelesen. Besonders seine Henkerstochter- Reihe ist hier vielen ein Begriff. Aber sein Werk „Die Burg der Könige“ hat sich einen Platz in meine Lieblingsbücher gesichert. Daher waren meine Erwartungen an diesen historischen Kriminalfall recht hoch und dennoch wurden diese auf jeden Fall erfüllt, wenn nicht sogar übertroffen. Der Schreibstil von Pötzsch ist, wie ich es bereits aus seinen bisherigen Büchern gewohnt war, wieder sehr angenehm, sodass sich das Buch flüssig lesen lässt. Zügig sind die Seiten nur so dahingeflogen. Nur allzu schnell war das Werk ausgelesen, und ich habe hier einfach jede Seite genossen. Auch schafft es der Autor gekonnt, eine dichte Atmosphäre aufzubauen. Man hat das Gefühl, dass man in die damalige Zeit hineinkatapultiert wird und sieht die Welt aus den damaligen Blickwinkel. Auch die Darstellung der beschriebenen Orte und der handelnden Personen ist gelungen. Ich konnte mir alles sehr gut vorstellen, wurde in diese vergangene Zeit hineingesaugt und hatte das Gefühl mitten im Geschehen zu sein. Der erste Fall für Leopold von Herzfeldt konnte mich sofort überzeugen. Gleich zu Beginn werden wir an den ersten Tatort mitgenommen und erleben vor Ort, wie Polizeiarbeit damals ausgesehen haben könnte – auf jeden Fall ganz anders, als wir es in der heutigen Zeit gewohnt sind. Diesen Einblick fand ich gelungen und man wurde sofort in die wesentliche Handlung eingeführt. Auch der Mordfall konnte mich sofort in seinen Bann ziehen – ein wirklich markanter Tathergang, welcher mich neugierig gemacht hat. Zu gerne wollte ich die genauen Hintergründe zu dieser Tat erfahren, sodass ich gleich auf den ersten Seiten gebannt dem Inhalt gefolgt bin. Die Handlung wird immer verzwickter, es bleibt nicht bei einem Mord. Auch taucht ein abweichender Fall auf und der Inspektor Leopold fragt sich zusammen mit dem Leser, ob diese Mordfälle zusammenhängen und wenn ja, wie die genauen Umstände sind. Auf keiner Seite ist bei mir Langeweile aufgekommen. Auf vielseitige Art und Weise schafft es Pötzsch Spannung zu erzeugen, sei es durch weitere Ermittlungen in den Mordfällen oder auch mit Hilfe der Charaktere, die so einige Geheimnisse haben. Im Mittelpunkt steht hier der Protagonist und Inspektor Leopold von Herzfeldt. Dieser ist neu in Wien, kommt eigentlich aus Graz und hat dort eine vorbildliche Karriere vorgelegt. Die genauen Umstände, warum er seine Heimatstadt verlassen hat und nun neu in Wien beginnen möchte, werden im Verlauf der Handlung aufgeklärt. Leopold arbeitet mit den neuen Methoden, das heißt, er arbeitet mit Spurensicherung, Forensik oder auch der Tatortfotografie. Wien ist zur damaligen Zeit noch recht rückständig und Leo soll diese neue Vorgehensweise dort etablieren. Dabei macht er sich leider nicht nur Freunde unter seinen Kollegen. Leo ist ein sympathischer junger Mann, der seinen Weg sucht, zum Teil auch noch seine genaue Bestimmung. Dennoch tritt er recht selbstsicher auf und geht seinen Weg, auch wenn ihm Steine in den Weg gelegt werden. Zu Beginn lernt er Julia Wolf kennen. Sie ist Telefonistin in der Polizeidirektion und hört daher so einiges. Doch auch sie hat so ihre ganz eigenen Geheimnisse. Julia hat zusätzlich noch einen ganz persönlichen Grund, warum sie die Mordfälle schnellst möglichst aufklären möchte. Daher versucht sie, Leo bei der Aufklärung zu unterstützten – jeder hat hier seine eigenen Fähigkeiten, was er gut kann. Aber mein persönlicher Lieblingscharakter ist in diesem historischen Roman Augustin Rothmayer. Dieser ist der Totengräber auf dem Wiener Hauptfriedhof und schreibt derzeit an seinem Totenalmanach. Kurze Einblicke werden zu Kapitelanfängen gegeben. Augustin ist ein Musikliebhaber und cleverer als man auf den ersten Blick vermuten würde. Auch mag ich seine Art zu denken sehr gerne oder auch seinen Humor. Er hat dieses Buch auf so viele unterschiedliche Arten bereichert – seine Szenen mochte ich immer am liebsten. Man merkt anhand meiner Rezension schon – mich konnte Oliver Pötzsch mit seinem historischen Roman „Das Buch des Totengräbers“ vollkommen begeistern. Ich habe wirklich nichts auszusetzen. Dafür möchte ich wohlverdiente 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung vergeben.

5

Das Buch des Totengräbers von Oliver Pötzsch spielt im Wien 1893. Ein vermutlicher Serienkiller, der Frauen umbrigt und ihnen dann einen Pfahl in den Intimbereich rammt, geht um. Das Ermittlerteam rund um Leopold von Herzfeldt versucht den Fall zu lösen und der Leser bekommt hier gute Einbliche in die Polizeiarbeit zu damahligen Zeiten. Gleichzeitig lernen wir als Leser den Totengräber Augustin Rothmayer kennen, der tatsächlich ein Buch schreibt: Das “Almanach für Totengräber”. Er beschreibt seine Aufzeichnungen hier sehr genau und für den ein oder anderen könnten die Wörter hier sehr schwer verdaulich werden. Rothmayer steht zufälligerweise auch etwas in Kontakt mit dem Pathologen der Polizei undgibt ihnen deshalb auch entscheidene Hinweise, bei der Aufklärung des Falles “Pfahlmörder”…. Das E-Book von rund 380 Seiten war für mich nahezu perfekt. Augustin Rothmayer ist für mich mein Highlightsprotagonist, denn die Figur an sich ist überaus witzig, aber auch klug. Natürlich muss man hier die makaberen Elemente mit einem gewissen Humor nehmen und es ist sicherlich nicht jedermanns Sache. Auch Leopold als Ermittler und die geheimnisvolle Telefonistin Julia haben mir sehr gut gefallen und man fühlte sich durch ihre Geschichten, als wäre man selbst in den Gassen Wiens 1893. Das Buch bekommt von mir saubere 5 von 5 Sternen und belegt momentan Platz Zwei meiner Jahreshighlights. Mal sehen, was noch kommt.

4

Inhalt 1893: Augustin Rothmayer ist Totengräber auf dem berühmten Wiener Zentralfriedhof. Ein schrulliger, jedoch hochgebildeter Kauz, der den ersten Almanach für Totengräber schreibt. Seine Ruhe wird jäh gestört, als er Besuch vom jungen Inspektor Leopold von Herzfeldt bekommt. Herzfeldt braucht einen Todes-Experten: Mehrere Dienstmädchen wurden ermordet – jede von ihnen brutal gepfählt. Der Totengräber hat schon Leichen in jeder Form gesehen, kennt alle Todesursachen und Verwesungsstufen. Er weiß, dass das Pfählen eine uralte Methode ist, um Untote unter der Erde zu halten. Geht in Wien ein abergläubischer Serientäter um? Der Inspektor und der Totengräber beginnen gemeinsam zu ermitteln und müssen feststellen, dass sich hinter den Pforten dieser glamourösen Weltstadt tiefe Abgründe auftun … Meinung Wien ist eine Stadt, die mich unheimlich fasziniert, obwohl ich noch nicht dort war. Und ich habe festgestellt, dass ich noch nie einen Krimi gelesen oder gehört habe, der dort spielt! Es wurde also allerhöchste Zeit! Ich habe das Buch als Hörbuch gehört und fand den Sprecher von der ersten Minute an sehr sehr gut! Etwas gewöhnungsbedürftig war erst einmal der Akzent für mich – aber je länger ich gehört habe, desto mehr hat sich gerade das in einen riesigen Pluspunkt verwandelt! Dadurch wirkt das Gesprochene einfach total authentisch und man fühlt sich wirklich, als wäre man mitten im Geschehen. Ebenfalls erst einmal gewöhnen muss man sich natürlich auch daran, dass das Buch in einer ganz anderen Zeit spielt. Im Jahr 1893 ist einfach alles anders. Die Art, einen Tatort zu untersuchen, die Hilfsmittel, die Strukturen. Aber auch private Konflikte gestalten sich anders – und manchmal sind sie denen von heute erschreckend ähnlich. Genau dieses “Anders-Sein” hat den Krimi für mich aber auch gleich doppelt spannend gemacht. Hinzu kommt ein super interessanter Fall, der viele Rätsel aufgibt. Und nach und nach entsteht ein einzigartiges Team, das ich super gerne begleitet habe. Die Art von Augustin Rothmayer ist einfach kautzig und gut und war herrlich mitzuverfolgen. Im Gegensatz dazu Herzfeldt, der auch eine sehr sympathische, aber eben auch manchmal eine etwas sprödere Figur war. Es kommt noch eine dritte Person in diesen Bund, über die ich jetzt nicht so viel verraten will, aber die dem Buch wirklich noch einmal das gewisse Etwas gegeben hat! Es wurde zunehmend spannend. Sowohl private Konflikte als auch die in den Ermittlungen wurden immer mehr zur Tagesordnung und es wurde teilweise sogar richtig gefährlich. Das Ende war überraschend, aber plausibel und hat einen spannenden Krimi gut abgerundet! Fazit Ein guter Krimi mit interessanten Figuren und auch als Hörbuch sehr zu empfehlen! 4 von 5 Buchherzen ♥♥♥♥ Danke an den Verlag und NetGalley für das Rezensionsexemplar!

4.5

Gefiel mir wirklich gut, der nächste Band liegt schon bereit

5

Hier habe ich nichts zu meckern! War für mich von vorne bis hinten ein packender Kriminalfall, der alles hat, was man sich wünscht: leicht brutale Handlung, interessante und sympathische, aber auch leicht schrullige Figuren und als Hauptschauplatz den Zentralfriedhof Wien in düsterer Jahreszeit. Oliver Pötzsch erzählt einfach toll! Ich freue mich jetzt schon auf den zweiten Fall von Leopold von Herzfeldt!!

5

Wie wunderbar…

war es dem Hörbuch zu lauschen, denn es wurde wunderbar im Wiener Akzent gelesen. Tolle Protagonisten, spannende Geschichte, medizinisch sehr interessant, packend. Jetzt muss ich flott den 2. Teil lesen 🥰

5

Ein sehr spannender historischer Krimi. Mit einem fehlbaren Ermittler. Sehr gut recherchiert. Nicht übertrieben blutig, allerdings mit Beschreibungen über Verwesungsprozesse. Am Anfang kommt Leopold als ein waschechter Sherlock Holmes Verschnitt herüber aber je weiter man im Buch kommt bröckelt die Fassade mehr und mehr und man kann quasi zusehen wie er von seinem Podest gestupst wird. Niemand ist ohne Fehler in diesem Buch. Mir hat es gut gefallen und meine Bedenken, dass ich dem Wiener Dialekt nicht folgen können würde, waren auch unbegründet. So viel wird gar nicht Dialekt gesprochen. Ganz besonders ist auch die Figur des Augustin. Schrullig, aufbrausend aber doch im Grunde doch ein Herzensguter Mensch. Für diejenigen, die das Hörbuch anstatt das Buch konsumieren möchten, der Vorleser macht seine Sache super. Keine aufgedrehten Frauenstimme oder so. P.S.: Nicht an der Beschreibung von Audible stören, da hat sich ein Fehler eingeschlichen. Es handelt sich hierbei um die Beschreibung zum Buch Totengräbersohn von Sam Feuerbach. Die Inhaltsangabe stimmt dann wieder.

4

Gut zu Lesen

Es war mein erstes Buch von Oliver Pötzsch. Es hat sich flüssig gelesen und die Handlung hat mir gefallen. Besonders dieser kauzige Totengräber, in dem viel mehr steckt als es zunächst den Anschein hat. Ich freue mich auf Teil 2.

5

Toller Krimi mit historisch interessantem Setting

Sehr spannender und interessanter historischer Krimi mit genialen Charakteren.

5

Spannend bis zur letzten Minute, morbide und großartig recherchiert! Mit passendem, sehr angenehmen Wiener Dialekt vertont durch H. J. Stockerl HÖRHIGHLIGHT!

4

so macht geschichte spass!

5

Oh war das gut. Ich liebe historische Thriller, in denen irgendwelche Mythen eine Rolle spielen, wie hier der Vampirismus. Mischung aus historischer Medizin und sympathischem Ermittlerduo war auch dabei. Für schwache Nerven ist es nichts, selbst ich hab davon geträumt und ich bin hart im Nehmen was Thrillerhandlungen angeht. Wer hier historischen cozy crime vermutet liegt falsch, aber ich fand es so gut. Gepfählte Mädchen, eine Gruppe grausamer reicher Männer und 2 Ermittler entgegen aller Konventionen. Freue mich auf Band 2

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Wenn ich den E-Reader mitsamt „Das Buch des Totengräbers“ am liebsten mit unter die Dusche geschleppt hätte um weiterzulesen, dann war es ein verdammt gutes Buch! Der erste Teil der neuen Reihe aus der Feder von Oliver Pötzsch rund um den Polizeiinspektor Leopold von Herzfeldt, den Totengräber Augustin Rothmayer und die Telefonistin Julia Wolf hat mich erstklassig unterhalten - genau meine richtige Mischung zwischen Humor, Spannung und Recherche zu treffen, ist bei mir alles andere als leicht - aber Oliver Pötzsch hat es mit seiner Darstellung von Wien auf der Schwelle zum 20. Jahrhundert geschafft. Dienstmädchen werden grausam ermordet, eines nach dem anderen - alles deutet auf einen Serienmörder hin. Die Wiener Polizei ist in Aufruhr! Leopold von Herzfeldt ist ein „Piefke“ wie er im Buche steht. Den Begriff musste ich übrigens auch erst mal wieder aus meinem Gedächtnis ausgraben ;) Ein wenig zu sehr von sich selbst überzeugt, lupenreines Hochdeutsch sprechend und oben drein noch ein brillanter Ermittler, der die „neumodischen Methoden“ schätzt - da lässt man den Neuen gern mal auflaufen in der Polizeiinspektion in Wien. Besonders da er gleich in der ersten Szene raushängen lässt, dass er alles ein bisschen anders macht als seine Kollegen, als er an den Tatort kommt und zuerst seinen Tatortkoffer und Kamera auspackt. Ich habe Leo wirklich geliebt. Er ist so oft gestolpert, hat sich aber immer wieder aufgerappelt und sein Revers gerade gerückt um weiter zu machen! Die Spannung kommt in dieser Geschichte garantiert nicht zu kurz. Ob ich nun an Leos Seite über Akten gebrütet und über diese langweilige Tätigkeit geflucht habe, oder ob ich mit dem gebildeten Totengräber Augustin über den Wiener Zentralfriedhof gestreift bin, war eigentlich gleich. Pötzsch schafft eine Atmosphäre, die immer spannend und faszinierend bleibt. Gleichzeitig wirkt es authentisch. Die Figuren und das brodelnde Wien mit seinem typischen Dialekt. Ich habe zwischenzeitlich sogar nach der ein oder anderen neuen Errungenschaft der damaligen Zeit gegoogelt, weil sie mich nicht losgelassen hat. Für mich war das Wien im Aufbruch zu spüren, mit dem verbissenen Willen nicht abgehängt zu werden von der Welt und trotzdem noch Wien zu bleiben, wie die Einwohner es kennen. Augustin Rothmayer stellt einen herrlich vielschichtigen Charakter dar - denkt man zuerst, dass dass er der typische gruselige eigenbrötlerische Totengräber ist - eine Figur am Rande der Gesellschaft, entpuppt er sich doch als ein Mann, der Geige spielen kann und eine wissenschaftliche Bibliothek sein Eigen nennt - und ein Buch über die Totengräberei schreibt, und zugleich noch viel (Galgen)Humor besitzt. Das macht ihn für mich zu einem ziemlich genialen Charakter. Pötzsch hat ein geniales Händchen dafür, mich zwischen die Seiten zu saugen. Unversehens finde ich mich dann auf den Wiener Straßen, in Ballsälen oder Gräbern wieder - der Roman hat mich bis spät in der Nacht wach gehalten und mich gleich am nächsten Morgen, nachdem ich über dem Reader eingeschlafen war, wieder nach dem Gerät greifen lassen. Ich hätte noch viel länger in Zeit in Wien verbringen können, viel länger den Zentralfriedhof erkunden - und war regelrecht empört, als die Geschichte ihr Ende fand. Sie hat mich einfach exzellent unterhalten - und ich freue mich darauf, im nächsten Jahr einen weiteren Ausflug nach Wien zu unternehmen.

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Inhalt Leopold von Herzfeldt wird von Genf nach Wien versetzt. Dort wird er direkt mit einem neuen Fall konfrontiert, der es in sich hat. Junge Dienstmagden werden grausam getötet und anschließend gepfählt. Schlimmer noch: sie werden gut sichtbar auf stark belebten Plätzen gefunden. Bei seinen Ermittlungen trifft der junge Polizist immer wieder auf den Totengräber Augustin Rothmayer vom Wiener Zentralfriedhof, der seinerseits an einem Werk über den Tod und alles darüber hinaus arbeitet. Zusammen ergeben sie ein ungleiche, aber starkes Team. Thema und Genre Historischer Krimi mit Einblicken in die Anfänge der Rechtsmedizin und der modernen Kriminalistik. Charaktere Die Anzahl der Charaktere ist überschaubar. Jeder für sich ist eine absolute Persönlichkeit. Der Polizeiinspektor jüdischer Abstammung, der antisemitisch eingestellte Vorgesetzte, der kauzige Totengräber aus einer alteingesessenen Familie oder die mysteriöse Telefonistin, die sich in einer Männerwelt voller Vorurteile behaupten muss. Jede dieser Personen hat ihr eigenes Päckchen zu tragen und dabei sind sie alle sehr sympathisch, glaubhaft und nicht wegzudenken. Dieser Roman lebt von ihrer Agilität. Handlung und Schreibstil Angesprochen werden zahlreiche Themen. Mit Abstand voran geht dabei ein gewisser Antisemitismus, dem sich unsere Hauptfigur immer wieder stellen muss. Daneben werden aber auch Themen wie Kindesmisshandlung, sexuelle Gewalt und das Leben im späten 19. Jahrhundert sehr gut recherchiert dargestellt. Der manchmal recht anspruchsvolle - jedoch niemals anstrengende - Schreibstil und die angenehme Kapitellänge schaffen eine einzigartige Atmosphäre. Lediglich ein Punkt gibt es zu beanstanden. Und zwar ist das der Wiener Dialekt. Häufig werden wenige Worte Dialekt gesprochen, um dann mitten im Satz ins Hochdeutsche zu verfallen. Bei der Hauptfigur könnte man dies aufgrund seiner Geschichte verstehen. Aber das Wiener Original wird wohl kaum die Dialekte von Wort zu Wort ändern. Außerdem kamen mir entschieden zu viele Begriffe aus dem Dialekt vor, die ich erstmal googeln musste, um die Sätze zu verstehen. Das störte zeitweise arg den Lesefluss und ließ die eigentlich so konstante Spannungskurve das ein oder andere Mal abrupt abfallen. Fazit Ein unglaublich spannender und toller historischer Krimi. Gern mehr von Leopold von Herzfeldt.

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4,5 Sterne - genau die richtige Mischung aus Spannung, Recherche und Humor! Ich freue mich schon auf einen weiteren Band :)

4

Sehr gut zu lesender Cosy Krimi. Leider war mir schon nach kurzer Zeit klar, wer der Täter ist aber trotzdem ein gutes Werk.

4

Ein interessanter Auftakt der Reihe! Das Hörbuch wurde toll eingelesen, da die Dialekte bedacht wurden.

4

Dieser historische Krimi, der in Wien kurz vor 1900 spielt, hat mir wirklich sehr gut gefallen, auch wenn er definitiv nichts für Zartbesaitete ist. Die Mordmethode ist eher grausam, außerdem beginnt es im Prolog mit einem Mann, der lebendig begraben wird und Pädophilie spielt ebenfalls eine Rolle - das sollte man vielleicht wissen, bevor man zu dem Buch greift. Der Schreibstil des Autors ist wie gewohnt großartig, die Figuren werden interessant und mit Ecken und Kanten dargestellt und passen in ihre Zeit. Das Buch bleibt bis zur letzten Seite spannend und die Auflösung ist stimmig, aber nicht unbedingt vorhersehbar. Einziger Kritikpunkt ist für mich, dass dieses Buch eigentlich ein Glossar benötigt hätte - neben den Begriffen, die für die Zeit typisch sind, kommen hier auch zahlreiche Wörter vor, die nur in Österreich verwendet werden. Natürlich konnten man sich das eine oder andere denken, andere Begriffe habe ich gegoogelt - aber eine Liste im Anhang wäre schon netter gewesen.

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Ein Fall für Leopold von Herzfeldt Die Vorstellung, Totengräber zu sein, behagt mir selber so gar nicht. Da ist Augustin Rothmayer ganz anders. Seine Familie betreibt diesen Beruf schon seit einigen Generationen. Sie haben schon einige Verstorbene unter die Erde gebracht. Augustin Rothmayer lebt und arbeitet auf dem Wiener Zentralfriedhof im Jahre 1898. Abends, nach getaner Arbeit sitzt der alte Mann, mit seinem Kater Luzifer, in seiner warmen Stube und schreibt an einem Almanach der Toten. Seltsame Dinge gehen nach dem Tod mit den Menschen vor sich. So sorgen Krankheiten dafür, dass die Leichen nicht verwesen oder eine Pilzart, die in den Katakomben vorkommt, sorgt dafür, dass es so aussieht, als wäre der Boden voller getrocknetem Blut. Gruselige Vorstellungen. Aber der hochintelligente und seltsame Rothmayer, nimmt das alles sehr gelassen. Auf diesem Zentralfriedhof zu Wien, wird nun ein Leichnam zu Grabe getragen. Aufmerksam nimmt der Verstorbene seine Beerdigung wahr. Als dann die Erde, nach der Grabrede auf den Sarg fällt, ist der Tote sich sicher, die Männer kommen nachher und graben ihn wieder aus… Leopold von Herzfeldt kommt gerade erst aus Graz nach Wien. Er hat noch nicht seine Koffer ausgepackt, da bekommt er mit, dass sein neuer Vorgesetzter sich auf dem Prater befindet. Dort wurde die Leiche einer jungen Frau entdeckt. Herzfeldt schnappt sich seinen Koffer mit den modernen Untersuchungsmethoden und findet sich an dem Tatort ein. Mit seiner piefigen Art und seinem Hochdeutsch, eckt er sofort bei seinem Vorgesetzten an. Aber die Untersuchungsmethoden sind interessant und obendrein hat er auch noch einen Fotoapparat dabei. Freunde macht er sich so nicht gerade. Die junge Frau bleibt nicht das einzige Opfer. Der Mörder sucht sich Dienstmädchen aus, schneidet ihnen die Kehle durch und pfählt sie mit einem Pflock aus Weißdorn. Herzfeldt wird allerdings auf den „uninteressanten“ Fall Bernhard Strauss angesetzt. Dabei trifft er auf den Totengräber und die Beiden erweisen sich als ein gutes Team. Leopold Herzfeldt versucht beide Morde aufzuklären… Der Roman „Das Buch des Totengräbers“ Spannend! Wie es in einem guten Krimi Pflicht ist, kommt man immer wieder auf eine falsche Fährte. Dachte man noch eben, man hat den Fall aufgelöst, taucht ein neues Thema auf und alles andere war nur ein Bruchteil von dem eigentlichen Fall. Mit dem wiener Polizisten Herzfeldt wird man recht schnell warm und findet ihn sympathisch. Und der schrullige Totengräber ist einfach jede Seite wert. Augustin Rothmayer schreibt an dem Almanach und vor jedem neuen Kapitel bekommt man eine Kostprobe aus seinem Buch des Totengräber vorgelesen. Das Kauen und Schmatzen blieb mir dabei besonders in den Ohren hängen. Oliver Pötzsch hat schon viele historische Romane geschrieben. Sein Serie über die „Henkerstochter“ ist in 20 Sprachen übersetzt worden. Außerdem war er jahrelang Filmautor beim Bayerischen Rundfunk. Sein Roman „Das Buch des Totengräbers“ ist ihm auch wieder sehr gelungen. Hans Jürgen Stockerl liest Das Buch wird von Hans Jürgen Stockerl gesprochen, beziehungsweise vorgelesen. Er hat Schauspiel studiert und schon so manches Buch als Hörbuch gesprochen. Ich fand es einfach nur wunderbar, wie er den Wiener Dialekt den verschiedenen Figuren in den Mund gelegt hat. Dazu die etwas arrogante Sprache des Grazers, Leopold von Herzfeldt und die Worte des Totengräbers. Man merkt, dass der Sprecher auch schon so manches Hörspiel im Radio interpretiert hat. Seine Lesung ist einfach ein Genuss. Ich freue mich schon auf einen neuen Fall und hoffe, auch den von Jürgen Stockerl vorgelesen zu bekommen.

5

„Das Buch des Totengräbers“ ist einer der besten historischen Thriller, die ich je gelesen habe. Die Geschichte hat nicht nur einen unheimlich guten Spannungsbogen, der es schwermacht, das Buch zur Seite zu legen, sondern auch faszinierende und toll ausgearbeitete Charaktere, die perfekt miteinander harmoniert haben. Insbesonders Inspektor Leopold von Herzfeldt und Totengräber Augustin Rothmayer sind mir schnell ans Herz gewachsen. Durch den lebhaften und detailreichen Schreibstil wurde es zu keiner Sekunde langweilig. Zum Anfang jedes Kapitels gibt es einen Auszug aus dem „Almanach des Totengräbers“, beidem sowohl interessante, als auch skurrile Erzählungen zum Thema „Tod“ dargestellt werden. Nicht nur einmal musste ich bei diversen Themen schmunzeln. Auch die Darstellung der Kriminalistik und Technologie im Zusammenhang mit veraltetem und modernen Denken zur damaligen Zeit war sehr faszinierend zu verfolgen. Ich werde die Reihe definitiv im Blick behalten und hoffe, dass es bald einen zweiten Teil geben wird. Mitreißend, spannend, informativ und faszinierend sind zusammengefasst die Wörter, die mir für diese Geschichte einfallen. Falls es bis jetzt noch nicht klar genug sein sollte: Dieses Buch ist eine absolute Leseempfehlung.

5

Großartig er Auftakt!

Ein wundervolles Buch und ein großartiger Auftakt zu einer Reihe, die ich ganz bestimmt weiterlesen werde. Der kauzige Totengräber vom (damals neuen) Wiener Zentralfriedhof und der junge, manchmal etwas hitzköpfige Polizeiagent sind ein famoses Team. Bereichert wird es um die Figur des Pathologen, der sein umfangreiches Wissen gern teilt. Insgesamt ein sehr stimmiges Hörerlebnis, denn der Sprecher passt perfekt und hat auch mit österreichischen Ausdrücken keinerlei Probleme. Absolute Lese-/Hörempfehlung!

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Grundsätzlich mag ich Olivers Bücher, mit dem Totengräber konnte er mich nicht 100 %ig überzeugen. Es gibt einfach ein paar Themen, die mich etwas gestört haben. Aber an und für sich wird der Wiener Schmäh gut aufgegriffen und ins Buch eingearbeitet. Der Totengräber und seine Rolle hat mir gut gefallen, Annas Geschichte fand ich nicht so passend, und auch etwas unlogisch. Leo als deutscher Polizist bei der Wiener Kieberei - es wird ihm definitiv nicht einfach gemacht. Brutale Mordfälle die anscheinend mit ganz anderen Sachen verstrickt sind - das war mir etwas zu viel des Guten. Die Thematik rund um den "Schwarzen Walzer" hätte gut und gerne ein eigenes Buch verdient. Für mich war die Aufklärung der Mordfälle dadurch wirklich ziemlich langatmig, es wird auch streckenweise komplett aus den Augen verloren. Aber für mich als Österreicher sehr angenehm, Wien auch in einer anderen Zeit kennen zu lernen

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Dieses Buch wurde von NetGalley zur Verfügung gestellt. Vielen Dank an NetGalley und den Verlag. Aufmerksam geworden bin ich durch den Klappentext geworden, aber auch das Cover hat zu beigetragen das ich das Buch lesen wollte. Man ist gleich mitten im Geschehen und der Schreibstil ist abwechslungsreich und lässt sich angenehm lesen. Man fiebert mit und möchte wissen wie es weitergeht. Die Protagonisten sind gut durchdacht und bis auf wenige Ausnahmen auch sympathisch, besonders toll fand ich Hr. Herzfeldt. Er lässt sich durch nichts aus der Ruhe bringen und zieht sein Ding durch. Das Buch ist in Kapitel aufgebaut und außerdem hat es ein sehr überraschendes Ende. Mit dem Täter hätte ich nicht gerechnet. Zusammenfassend konnte mich das Buch gut unterhalten und fesseln und bekommt 4 von 5 Sterne. Ich bin sehr gespannt ob es mit neuen Fällen weitergeht.

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