Die Meerjungfrauen von Aberdeen

Die Meerjungfrauen von Aberdeen

Paperback
4.1211

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Description

Ein stürmischer Tag, ein totes Schaf, eine Menge Magie – Peter Grant is back!

Eigentlich wollte Peter nur Urlaub in Schottland machen – besser gesagt: Beverley wollte das. Aber dank eines Schafs mit ungeklärter Todesursache landet wenig später ein Großteil der Londoner Magiepolizei sowie Peters Familie mit erweitertem Anhang (nicht zuletzt Cousine Abigail) im schönen Aberdeenshire. Und spätestens als die Obduktion einer männlichen Leiche sehr ungewöhnliche Ergebnisse liefert, ist es mit dem beschaulichen Badeurlaub an der schottischen Küste vorbei.

»Sei bloß vorsichtig«, sagte ich. »Hier in Schottland kann ich nichts für dich tun. Wenn du Probleme kriegst, bist du auf dich allein gestellt.« Und weil das Universum Ironie über alles liebt, kam in genau diesem Augenblick der Anruf von Abdul.

Es stellt sich heraus: Nicht nur in den Tiefen der See leben unbekannte Wesen, auch am Himmel ist magisch einiges los. Trotzdem hält keineswegs nur der spektakuläre Fall Peter auf Trab – die zweijährigen Zwillinge sind schwerer zu hüten als eine außer Kontrolle geratene Herde Schafe …

Der zehnte Band der internationalen Bestsellerreihe: ein magisches Hightlight!

»Liest sich wie Harry Potter auf Speed.« Brigitte


Alle Bände der Flüsse von London-Reihe:

Band 1: Die Flüsse von London

Band 2: Schwarzer Mond über Soho

Band 3: Ein Wispern unter Baker Street

Band 4: Der Böse Ort

Band 5: Fingerhut-Sommer

Band 6: Der Galgen von Tyburn

Band 7: Die Glocke von Whitechapel

Band 8: Ein weißer Schwan in der Tabernacle Street

Band 9: Die Silberkammer in der Chancery Lane

Band 10: Die Meerjungfrauen von Aberdeen

Book Information

Main Genre
Fantasy
Sub Genre
Magical Realism
Format
Paperback
Pages
416
Price
17.50 €

Author Description

Ben Aaronovitch wuchs in einer politisch engagierten, diskussionsfreudigen Familie in Nordlondon auf. Er hat Drehbücher für viele TV-Serien, darunter ›Doctor Who‹, geschrieben und als Buchhändler gearbeitet. Inzwischen widmet er sich ganz dem Schreiben. Er lebt nach wie vor in London. Seine Fantasy-Reihe um den Londoner Polizisten Peter Grant mit übersinnlichen Kräften eroberte die internationalen Bestsellerlisten im Sturm.

Posts

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All
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Eigentlich wollte Peter Urlaub machen...

...aber natürlich fällt ihm ein ungewöhnlicher Toter vor die Füße. Und schon stecken Peter, Nightingale und Abigail in ihrem nächsten Fall und bekommen es nicht nur mit Meerwesen zu tun, sondern auch mit Wyvern. Der neue Roman enthält ganz klare Verweise auf den 11. Band "Wer glaubt schon an Drachen?" der Graphic Novel Reihe. Und das hat mich sehr gefreut. Ich finde es total spannend, dass die beiden Reihen parallel laufen und Überschneidungen haben. Ich fand es auch super, dass wie bei den Graphic Novels, nicht nur Peter und Nightingale im Vordergrund stehen stehen, sondern die Nebencharaktere eine Hauptrolle bekommen. So wurde dieser Band zum ersten Mal aus zwei Perspektiven erzählt. Ich finde es erweitert die Welt der Flüsse von London, wenn andere Figuren ebenfalls die Führung übernehmen, deshalb mag ich auch die kurzen Novellen zwischen den Romanen, die hauptsächlich andere Protas haben. Es wird auch im Buch selbst erwähnt- Peter erweitert sein Netzwerk und somit den Handlungsraum gegen den abstrusen Scheiß. Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Ich habe sie als Hörbuch gehört und Dietmar Wunder liest wieder wunderbar. Sarah Dorsel liest ebenfalls gut, nur ich finde ihre Stimme passt für mich nicht so gut zu einer 17 Jährigen von der Klangfarbe her. Ansonsten hatte ich viel Spaß unter dem Meer.

5

Peter Grant is back! Aufgrund einiger ungewöhnlicher Vorkommnisse macht Peter (nebst reichlich Anhang) „Urlaub“ in Schottland. Nebenbei versucht er mit Hilfe der lokalen Polizei einen seltsamen Todesfall aufzuklären und schlägt sich mit möglicherweise mythischen Tieren herum. Unterstützt wird er von Nightingale und Abigail samt den Füchsen. Etwas vermisst habe ich das Folly und London schon, aber die Beschreibung Aberdeens und der Menschen und Wesen dort hat mich wirklich entschädigt. Abigails Perspektive war ergänzend und bereichernd und ihre Rolle ist deutlich größer geworden. Dafür war Nightingale weniger präsent, was in der Gesamtentwicklung der Serie sicher Sinn macht, aber es macht mich auch etwas traurig. Insgesamt war die Geschichte wieder einmal großartig zu lesen und ich empfehle die gesamte Serie von Herzen :)

4

Hörbuch-Rezension 🌊🧜‍♀️🎧

Auch im Urlaub gönnt sich Peter Grant keine Pause – und das macht den Einstieg in die Geschichte sofort spannend. Kaum in Schottland angekommen, stolpert er in einen neuen Fall, der mich von Anfang an gepackt hat. Die Handlung war clever aufgebaut, voller Spannung und mit einem Setting, das mich begeistert hat. Schottland als Schauplatz war einfach perfekt: rau, mystisch und atmosphärisch dicht. Es fühlte sich für mich an, als würde ich in die Reihe zurückkehren – fast wie ein Nach-Hause-Kommen. Der POV-Wechsel zu Abigail war interessant und hat für Abwechslung gesorgt. Auch wenn es sich zunächst ein bisschen ungewohnt und „anders“ angefühlt hat, fand ich ihre Perspektive spannend und eine gute Ergänzung. Ein echtes Highlight war für mich der Nebencharakter Indigo 🦊. Sofort sympathisch, herzerwärmend und definitiv jemand, der dem Band seinen ganz eigenen Charme verleiht. Und natürlich: Dietmar Wunder! Einer meiner absoluten Lieblingssprecher. Er hat wieder einmal großartige Arbeit geleistet, den Figuren Tiefe gegeben und die Geschichte lebendig gemacht. Er ist einfach die perfekte Stimme für Peter Grant. Insgesamt ist Die Meerjungfrauen von Aberdeen ein gelungener Band der Reihe: spannend, atmosphärisch und mit Figuren, die man einfach ins Herz schließen muss. Für Fans ohnehin ein Muss – und für Neueinsteiger definitiv eine Empfehlung. Das Hörbuch wurde mir netterweise als Rezensionsexemplar von NetGalley zur Verfügung gestellt.

5

Peter Grant im Urlaub - als ob das gut gehen würde

Ben Aaronovitch dachte sich wohl: „Was fehlt meiner magisch-kriminellen Reihe noch? Richtig, ein Fischvolk in Schottland, ein paar Magiemöwen, ein XXL-Panther und ein Wyvern (drachenähnliches Wesen)“. Peter Grant tappt diesmal durch Nebel, nasse Spuren und Lokaldialekte, die klingen, als hätten Dudelsäcke einen Schlaganfall. Die Story? Irgendwas mit Mord, Magie und Meerjungfrauen, die wahrscheinlich alle einen besseren Mietvertrag haben als ich, denn alle haben Meerblick. Aber hey, wenigstens bekommt man einen Crashkurs in „Flussgottheiten für Fortgeschrittene“ – ganz ohne Gummistiefel geht’s trotzdem nicht 😂 Fazit: Typisch Aaronovitch – absurd, clever und völlig bekloppt. Ich hab gelacht, den Faden verloren und am Ende aus Versehen ein Glas Leitungswasser misstrauisch angesehen. Ich liebe es so so sehr 😁 Zwischendurch habe ich auch ab und an mal geschaut, ob ich vielleicht ein paar Wasserschäden in meinem Elfenhaus habe, aber hier ist noch alles dicht - also die Wohnung… der Rest bleibt euch überlassen, es zu bewerten 😂 So, nun ziehe ich trockene Sachen an & geh schlafen 😁

Peter Grant im Urlaub - als ob das gut gehen würde
5

"Die Vernehmung II: Das Imperium schlägt hoffentlich zurück."😂 *Seite 295*

Der 10.te Band von Ben Aaronovitch war mal wieder ein voller Erfolg für mich🤩. Peter Grant macht Familienurlaub (mit Beverly und den Zwillingen), in Aberdeen, Schottland. Was nach Familienurlaub klingt, ist ein Urlaub mit Großaufgebot weiterer Mitglieder im Schlepptau... seinen Eltern, Kollegen, Abigail und nicht zu vergessen Thomas Nightingale. Der Urlaub entpuppt sich schnell zu einem Falcon-Fall, als ein totes Schaf aufgefunden wird, was jetzt nicht so sonderbar ist, würde es nicht nur so vor Magie strotzen. Und plötzlich haben sie nicht nur mit dem Schaf zu tun, sondern auch mit der Nordsee. Es war schön wieder den britischen Humor zu lesen, während Peter Grant im Urlaub ist und Fälle löst😂🥰. Es war etwas ganz anderes Mal nach Schottland zu "reisen". Trotzdem war es spannend, interessant und relativ humorvoll bis zur letzten Seite. Dieses Mal weicht der Autor Ben Aaronovitch von seinem Muster ab, woran ich mich nur kurz gewöhnen musste und dann schnell umswitchen konnte. Ich mag es in seine Welt mit Peter Grant abzutauchen und dabei den Kopf auszuschalten. Er behält genau die Balance, die ich so toll finde, an dieser Bücherreihe. Ich kann jeder Person die Hauptreihe "Die Flüsse von London" empfehlen, die etwas für Urban-Fantasy übrig hat, mal eine andere Art von "Harry Potter" erleben will😂 und abstruse Krimifälle mit Magie mag.📖🥰.

"Die Vernehmung II: Das Imperium schlägt hoffentlich zurück."😂
*Seite 295*
4

Wieder ein spaßiges Abenteuer mit Peter, Nightingale und Abigail 🧜‍♀️

Es geht in den Urlaub an die schottische Küste. Mit Sack und Pack und den Zwillingen und den Musikern und Indigo. Doch Schottland ist nicht zufällig gewählt, denn dort wurde ein totes Schaf gefunden. Und kaum ist unsere lustige Urlaubstruppe angekommen, gibt es einen seltsamen Mordfall, bei dem auch das Opfer recht seltsam ist. Und ist aus dem Urlaub schnell eine weitere Ermittlung geworden, bei der eine besonders hübsche Meerjungfrau, die rauhe Nordsee, eine Ölbohrinsel und eine garstige Möwe bedeutende Rollen spielen 🌊 Insgesamt war es wieder ein spaßiges Abenteuer, abwechslungsreich und voller Humor. Dass es einen neuen POV gibt, der zudem in einer anderen Zeitform geschrieben wird, irritiert am Anfang etwas, hat mich aber nicht weiter gestört. Allerdings führte das zu etwas verzweigteren Handlungssträngen, was vielleicht nicht für jeden was ist. Mir hat's gefallen ✨️ Allerdings fiel mir dann irgendwann auf, dass ich den vorherigen Band gar nicht gelesen habe, sodass ich mir aus den Erinnerungen von Abigail zusammen reimen musste, wer Paul war 📚

5

Grandiose Fortsetzung und macht Lust auf mehr

Stone & Sky ist der 10. Band der Reihe und dieses Mal geht es nach Schottland. Mir hat die Geschichte richtig gut gefallen. Die Charaktere waren wieder richtig gut ausgearbeitet und die Geschichte spannend. Es gab die perfekte Mischung aus Spannung und ruhigen Momenten. Das Buch ist aus verschiedene Sichten geschrieben. Ebenfalls gefällt mir, dass so viele Charaktere einen Auftritt erhalten haben und man wieder ein bisschen mehr über die Charaktere erfährt. Es gab auch ein paar Andeutungen was in den nächsten Bänden passieren kann und ich bin schon sehr darauf gespannt. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und meiner Meinung nach ist es bisher einer der besten Bände der Reihe.

Grandiose Fortsetzung und macht Lust auf mehr
2.5

Für mich leider bisher der schlechteste Band der ganzen Reihe (und da schließe ich die ganzen Spinn-off Teile mit ein). Zum einen lag es daran, dass der bekannte "Peter Grant" Charme nicht vorhanden war. Peter ist jetzt Vater und in diesem Band eigentlich im Urlaub. Er stolpert mehr oder weniger in eine magische, polizeiliche Ermittlung und kann da auch nicht ganz so viel beitragen wie sonst, da das ganze in Schottland stattfindet und er da eigentlich keine Befugnisse hat. Dazu kommt, dass der komplette Fall total konfus war und ich mehrfach nochmal überlegen musste wer nochmal wer war. Dann gibt es in diesem Band erstmalig 2 POVs, einmal Peters und einmal Abigals. Abigals POV fand ich leider nicht so ganz gelungen, auch war ich verwirrt, dass sie auf einmal Autofahren kann und Bier trinkt (in meinem Kopf ist sie immer noch maximal 14). Und zum Schluss sind zwar auch die altbekannten Charaktere mit dabei wie Nightingale, Bev oder Dr. Walid, aber sie verhalten sich völlig anders als in den vorherigen Bänden was nochmal dazu geführt hat das ich mit diesem Band irgendwie nicht klar kam. Alles in allem bin ich doch schon etwas enttäuscht, ich hatte mir deutlich mehr erhofft.

4

Es hätte ein schöner Familienurlaub werden können...

Aber wenn man Experte für abstrusen Scheiß ist, dann muss man auch in Schottland ermitteln. Und so geht es für Peter samt Familie (dazu gehören mittlerweile nicht nur seine Eltern, sondern auch Bev und die Zwillinge und Cousine Abigail) und zusätzlichem Anhang nach Aberdeen. Denn dort ist nicht nur eine magische Großkonzerne auf der Jagd auch enorm große Möwen und ein Vermisstenfall müssen untersucht werden und was der Tote Aquaman damit zu tun hat, sollte man vielleicht auch näher unter die Lupe nehmen. Während also Peter vor allem mit den schottischen Behörden gemeinsam im Mord- und Vermisstenfall agiert, sind Abigail, Indigo und Nightingale dem Panther auf dee Spur. Und wie könnte es anders sein, natürlich führen alle Fäden irgendwo zusammen. Wieder ein amüsanter Fall mit viel Spannung und interessantem Setting. Ich muss mich an die zwei Perspektiven von Peter und Abigail gewöhnen, aber auch das hatte nach ein wenig Eingewöhnung seinen Charme. Weiterhin bleibe ich ein riesen Fan der Reihe und hoffe, dass unsere Zauberlehrlinge noch weiter ermitteln dürfen.

5

Peter fährt mit seiner Familie in den Urlaub nach Schottland, was soll da schon schief gehen😉.

Dieses Rivers of London Abenteuer spielt in Schottland und ist mit eines der besten Bücher der Reihe. Es ist spannend, es kommen viele magische Wesen drin vor und es hat sogar ein gutes Ende. Ich freue mich sehr auf weitere Geschichten aus diesem Universum.

2

Im Mittelpunkt des Romans steht ein ungewöhnlicher Kriminalfall an der Küste von Aberdeen, bei dem alte Legenden und moderne Ermittlungen aufeinandertreffen. Zwischen Mythen über Meerjungfrauen, rätselhaften Geschehnissen und dem Aufdecken düsterer Zusammenhänge entfaltet sich nach und nach eine vielschichtige Geschichte. Mich hat das Buch über weite Strecken nicht wirklich gepackt. Es fiel mir schwer, in die Handlung hineinzufinden – mehrmals habe ich überlegt, es abzubrechen. Der Erzählstil wirkte für mich sperrig und hat meinen Lesefluss gebremst. Erst im letzten Teil nahm die Geschichte an Fahrt auf und wurde endlich spannend.

4

Hat lange gebraucht, bis ich rein kam. Aber dann konnte ich es nicht mehr weg legen. Etwas verwirrend, da ständig die Perspektive der Charaktere wechselt, aber man hat den Dreh schnell raus. Tolle Geschichte, die ohne große Sexszenen fasziniert.

4.5

Gewohnt gut.

Endlich mal wieder eine Fortsetzung der Hauptreihe. Während die letzten beiden Bände auch gut waren, aber es sich anfühlte, als müsste die Geschichte nach den Ereignissen in Band 7 erst wieder zu sich finden, sich quasi neu erfinden, ist dieser Band für mich nun wieder da, wo ich ihn qualitativ erwarten würde. Inhaltlich hat es mir alleine schon deshalb zugesagt, weil es einfach toll war, Aufmerksamkeit für meinen Studiengang (Geologie) und mein Arbeitsfeld im weitesten Sinne (Offshore) zu sehen. Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie Aaronovitch seine Geschichten immer wieder um die alltäglichsten Dinge, in diesem Fall die Offshoreindustrie, weht und es dabei so ungezwungen wirkt. Große Kunst. Auch wenn sich diese ganze Reihe, bzw dieses ganze Universum mittlerweile wirklich wie ein nach Hause kommen anfühlt und die Entwicklung der einzelnen Charaktere sehr befriedigend zu lesen ist, finde ich es wirklich gut, wie immer wieder neue Aspekte in die Erzählung einfließen - wie in diesem Fall die erstmalige Erzählung aus mehreren Perspektiven. Anfangs war ich skeptisch, weil mich Abigails Solonovelle nicht völlig überzeugt hat, aber ich war von ihrem Handlungsbogen positiv überrascht. Leichte Abzüge in der Bewertung gibt es am Ende vor allem, da ich das Gefühl hatte, dass ein oder zwei der beschriebenen Handlungen recht abrupt bzw. zu einfach endeten.

5

Ich bin sehr, sehr froh über die Fortsetzung gewesen. Jetzt lautet meine heilige Mission: die anderen Teile der Reihe auch nochmal zu lesen…

5

Wie immer einfach wunderbar

Meine Absolute Lieblingsbuchreihe, diesmal mit Setting in Schottland absolut gelungen. Habs inhaliert

2

Ein enttäuschender Tauchgang in lauem Wasser.

Wenn man als Fan von Ben Aaronovitch in ein neues Abenteuer mit Peter Grant eintauchen möchte, erwartet man, dass sich die Story wie ein scharfkantiger Silberpfeil durch die Seiten schlängelt. Stattdessen reibt man sich irritiert die Augen und fragt sich: „Ist das wirklich der meisterhafte Magie-Mix, den ich da lese?“ Nun, die Antwort lautet leider: nicht einmal ansatzweise. Wer Ben Aaronovitch kennt, weiß, dass seine „Flüsse von London“-Romane normalerweise eine Mischung aus Witz, Tempo und cleverer Magie bieten. Umso härter ist der Aufprall, wenn man in dieses Buch eintaucht und merkt: Hier schwimmt nichts davon. Statt spannender Strömungen erwartet den Leser eine plätschernde, gleichförmige Wasseroberfläche, unter der sich erstaunlich wenig bewegt. Eines der größten Probleme liegt in der Erzählperspektive – und zwar so sehr, dass man sich beim Lesen manchmal fühlt wie ein Beifahrer, der plötzlich bemerkt, dass nicht mehr der Fahrer, sondern die Katze am Steuer sitzt. Der Roman springt abwechselnd zwischen der Ich-Sicht von Peter und Abigail, ohne dass der Leser davon zuverlässig in Kenntnis gesetzt wird. Keine Kapitelüberschrift, kein sanftes „Übrigens, jetzt spreche ich“, nicht einmal ein typisches literarisches Schulterklopfen, das einen auf den Wechsel vorbereitet. Stattdessen wird man in einen abrupten Tonfallwechsel hineingeworfen, und erst nach ein paar Absätzen dämmert es einem, dass man schon seit drei Seiten in Abigails Kopf herumturnt, während man immer noch dachte, man höre Peters Stimme. Was theoretisch als raffiniertes Stilmittel hätte glänzen können – fließende Übergänge, zwei Perspektiven, die sich gegenseitig spiegeln und ergänzen – wirkt hier schlicht wie eine schlampige Regieanweisung. Die Folge ist nicht Spannung, sondern Verwirrung. Statt das Gefühl zu haben, man entblättere geschickt zwei Blickwinkel derselben Geschichte, stolpert man über die unsichtbaren Nahtstellen und fragt sich, ob man beim Lesen versehentlich eine Seite übersprungen hat. Der Familienplot ist ein weiteres Ärgernis, das sich wie eine nasse Decke über die ohnehin schon lahme Handlung legt. Er wird mit einer Hartnäckigkeit in den Vordergrund geschoben, als hinge das Schicksal der Menschheit davon ab, was mit den Zwillingen ist. Statt Magie, Mysterium oder wenigstens einem moralischen Dilemma bekommen wir endlose Plaudereien über Familienbefindlichkeiten, die keinerlei Auswirkungen auf das eigentliche Geschehen haben. Es ist, als würde man während eines spannenden Krimis plötzlich zwanzig Minuten lang einer Nebenfigur beim Kartoffelschälen zusehen – und am Ende erfahren, dass die Kartoffeln für niemanden von Bedeutung sind. Man kann fast spüren, wie die Handlung jedes Mal die Handbremse zieht, sobald es um Peters „Happy Family“ geht. Tiefe oder emotionale Wucht sucht man hier vergeblich; das Ganze ist eher wie der obligatorische Pflichtbesuch bei Verwandten, den man nur übersteht, indem man innerlich schon plant, was man danach zur Belohnung essen wird. Und damit sind wir bei der Spannungskurve – oder vielmehr ihrem Fehlen. Von der ersten bis zur letzten Seite verläuft die Handlung so flach wie eine frisch gebügelte Tischdecke. Keine Anstiege, keine plötzlichen Abgründe, kein Moment, in dem man mit angehaltenem Atem denkt: „Jetzt wird’s ernst.“ Stattdessen gleitet die Geschichte in einem konstanten, fast hypnotischen Tempo dahin, als würde man stundenlang mit Schrittgeschwindigkeit hinter einem Wohnwagen herfahren. Man hofft immer wieder auf eine plötzliche Beschleunigung, einen scharfen Plot-Twist, irgendein erzählerisches Schlagloch, das einen aufrüttelt – aber nichts dergleichen passiert. Am Ende hat man nicht das Gefühl, eine Reise mit Höhen und Tiefen hinter sich zu haben, sondern eher, einen unendlich langen, schnurgeraden Fußgängerweg entlanggelaufen zu sein, bei dem das einzig Spannende war, ob der nächste Laternenpfahl auch wieder so aussieht wie der vorherige. Gerade deshalb wirkt das Buch insgesamt zu behütet. Peter und Abigail bleiben von jedem echten persönlichen Drama verschont, das sie wachsen lassen könnte. Es gibt keinen Schmerz, keinen Verlust, keine Entscheidung, die sie innerlich zerreißt. Wer Reihen wie die Dresden Files kennt, weiß, wie sehr sich Figuren entwickeln können, wenn sie durch Höllenfeuer gehen. Hier dagegen tragen alle Samthandschuhe, und selbst die dramatischsten Szenen fühlen sich an, als hätte man sie in Watte gepackt. Am Ende bleibt ein Buch, das vorgibt, Urban Fantasy mit Biss zu sein, aber stattdessen eine zahnlose, wohltemperierte Geschichte erzählt. Die Zutaten sind alle da: bekanntes Setting, vertraute Figuren, ein geheimnisvoller Fall. Doch herausgekommen ist etwas, das an der Oberfläche schimmert, ohne je in die Tiefe zu gehen. Wer auf echte Spannung und Charakterentwicklung hofft, wird hier nicht nur enttäuscht, sondern wünscht sich, er hätte lieber zu einem der früheren Bände der Reihe gegriffen.

4

Peter Grant geht einfach immer

Im mittlerweile 10. Band führt uns die Geschichte nach Schottland und alle (na gut, fast alle) liebgewonnenen Charaktere sind mit dabei. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, auch wenn es nicht zu meinen Favoriten der Reihe zählt (das sind Band 5 und Band 9). Sehr sehr toll fand ich, dass ein Teil des Buches aus Abigails Sicht erzählt wird, die ich wirklich gerne mag. Zum Teil habe ich ihre Story lieber gelesen als Peters. Die mystischen Elemente mochte ich diesmal sehr, alles was mit Meer zu tun hat, finde ich einfach faszinierend. Die Auflösung war mir ein wenig schwer nachzuvollziehen, ich hätte die Zusammenhänge gerne am Ende noch mal zusammengefasst gehabt 🙈 vor allem was das mit Alice sollte, wurde mir nicht ganz klar. Dennoch ein tolles, unterhaltsames Buch. Ich freue mich jetzt schon auf Band 11.

4

🪄🕵‍♂️ Haaach, das fühlte sich an, wie nach langer Zeit nach Hause zu kommen!

Mir war gar nicht bewusst, wie sehr mir Peter, Bev, Nightingale und Co. gefehlt haben 😄 Dieser in sich geschlossene Fall ist der 10. Teil der "Rivers of London" oder "Peter Grant" Reihe, spielt dieses Mal aber gar nicht in London, sondern in Schottland, wo Peter eigentlich nur mit seinem ganzen Anhang Urlaub machen möchte Aber natürlich lauert auch hier wieder allerhand "abstruser Scheiß" und Peter muss eingreifen. Wie man es bei Aaronovitch nicht anders erwartet, bekommen wir es auch hier mit vielen mysteriösen Wesen, detaillierten Architekturbeschreibungen, einer ordentlichen Dosis Humor und gut recherchierten Details aus dem schottischen Polizeialltag zu tun. Der Fall ist auch spannend, und nicht ganz so verwinkelt wie sonst (finde ich). Eine Sache war sehr ungewohnt und hat mir nicht so gut gefallen: wir wechseln zwischen den Perspektiven von Peter und Abigail. Ich konnte mich ja schon mit der Novelle, die aus Abis POV geschrieben ist, nicht so richtig anfreunden, weil es sich m.E. sehr unnatürlich liest (zu viel Teenager-Slang, der zu künstlich wirkt). Hier kam jetzt auch noch dazu, dass Abi aktuell anscheinend ziemlich horny ist und ich das absolut nicht leiden kann 🙈 Gleichzeitig ist sie aber ermittlungstechnisch eine gute Ergänzung (sie ist so clever!). Aber gut, wenn man über diesen einen Aspekt hinwegsieht, ist es immer noch ein super Buch! Das Ende war vielleicht noch ein bisschen zu abrupt, aber naja, man muss ja nicht immer alles bis zum letzten Detail explizit erklären. Ich vergebe 4⭐️ und werde mir demnächst noch die zwei Novellen reinzwirbeln, die ich noch nicht gelesen habe 😁

4

Endlich geht die Geschichte über Peter weiter - diesmal in Aberdeen. Der Titel verrät schon viel über den Inhalt, es war wieder lustig und spannend zugleich. Besonders gut hat mir gefallen, dass zwischendurch immer wieder Kapitel aus Abigails Sicht verfasst waren und somit fast 2in1 Stories waren.

WTF?! dtv mal wieder

Wenn man sich wie ein kleines Kind im Süßigkeitenladen freut über einen neuen Teil der Flüsse-Hauptreihe, aber dtv wieder diesen Murks mit dem minimal größeren Premium-Band für 5€ mehr abzieht… na dann, warten wir eben bis 2026!

4

Endlich wieder ein neuer Peter Grant. Diesmal ging es nach Aberdeen, Schottland. Es wird ein totes Schaf gefunden, die Wunden sind merkwürdig und schon sind Nightingale, Abigail, Indigo, Peter mit kompletter Familie, ja auch seinen Eltern, unterwegs nach Schottland. Natürlich häufen sich die merkwürdigen Vorfälle und weitere Wesen, tot und Lebendig tauchen auf. Ich mag die Reihe sehr und den Witz von Ben Aaronovitch. Ich finde es toll wieder die Geschichte um Peter weiterentwickelt hat und das er seinem Protagonisten das Glück gönnt, eine Familie haben zu dürfen.

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3

Peter is back..

Ich habe mich mit dem Buch recht schwer getan. Eins vorweg: ich liebe die Reihe und habe mich sehr auf eine Fortsetzung gefreut. Mir fehlte London und die lieb gewonnen Charaktere wie Molly. Die wechselnden POVs, ohne das direkt kalt war, wer denn nun erzählt, machten es für mich noch schwieriger in das Buch reinzukommen. Abis Kapitel hätte ich am liebsten immer komplett übersprungen. Das Buch wurde zum Ende hin besser aber das Finale wirkte dann irgendwie überstürzt. Ich bin von diesem Band leider etwas enttäuscht

3.5

Ich habe vor Beginn des Buchs einige schlechte Bewertungen gelesen, weil Peters Kinder so im Vordergrund stehen sollen. Darum habe ich auch etwas gezögert, das Buch abzufangen. Ja, auf den ersten Seiten wurden die Zwillinge öfters erwähnt, doch mit fortschreitender Geschichte, wurde es weniger. Und dann hat mich auch die Euphorie der vorherigen Bücher gepackt. Ich habe einige Male gelacht, fand einige Szenen rührend und alles in allem war es eine spannende Geschichte. Vielleicht nicht so stark wie andere Teile der Reihe, aber dennoch gut gemacht. Daher schwanke ich zwischen 3.5 und 4 Sternen.

3.5

Oh Schottland wie sehr ich dich doch noch entdecken möchte

Es ist leider der bisher schlechteste Teil der Reihe. Es war schwer für mich wieder in die Hauptgeschichte zu kommen. Bzw. War dieses Buch ein Meer aus Nebenschauplätzen, dass man gar nicht mehr wirklich mitkommen konnte was jetzt alles parallel passiert. Positiv fand ich den Mix aus den unterschiedlichen Perspektiven von Peter und Abigail, wobei bei Abigail es manchmal etwas zu weit abgedriftet ist. Mir fällt es schwer was zum Inhalt preiszugeben, da es so eine Mischung an zauberischen Begebenheiten gibt, die am Ende doch alle miteinander verbunden sind. Da ich die Reihe eigentlich sehr gerne mag, finde ich muss man das Buch lesen aber wirklich gut ist es leider nicht, da waren die anderen Bände besser. Ich glaube auch, dass Ben Aaronovitch das Problem hat zu viele Ideen zu haben für diesen Kosmos und sich nicht entscheiden kann wie er es zusammenfügt.

3.5

Vielleicht lieber mit Teil 1 Anfangen...

Mein erstes Buch von Ben Aaronovitch! Ich weiß, wir haben hier eigentlich den 10. Teil einer Reihe, aber das ist mir leider erst im Nachinein aufgefallen🤭 - Man soll die Bücher aber auch unabhängig voneinander lesen können. Allerdings muss ich mich ein paar anderen Rezensionen anschließen, denn für den Einstieg finde ich das Buch nicht geeignet. Da sollte man wirklich bei Band 1 anfangen, denn ich hatte bis zum Ende Probleme mit Namen, Begriffen und vorallem wusste ich nicht, wer in welchem Verhältnis zueinander steht. Familie? Freunde? Kollegen? Der Fantasykrimi an sich war unfassbar lustig und spannend, ich habe wirklich selten ein Humorvolles Fantasybuch gelesen! Und mir gefallen normalerweise viele Haupt- und Nebencharaktere sehr, was wir hier auf jeden Fall haben. Nur haben mich in diesem Buch die vielen Charaktere eher verwirrt, gerade mit so wenig Vorwissen. Insgesamt hat mich der Schreibstil von Aaronovitch trotzdem überzeugt und ich werde nochmal vom 1. Teil anfangen :)

3.5

Ich habe Peter Grant Luft geschnuppert und bin definitiv angetan vom Vibe des Autors!

📘 Die Meerjungfrauen von Aberdeen ist der zehnte Band der Peter Grant Reihe und kann theoretisch unabhängig gelesen werden. Aaaaber (ja jetzt kommt direkt mein ABER 😅🫣) ich denke, als "Neuling" in das riesige Peter Grant Universum einzutauchen ist es vielleicht nicht der beste Einstieg. Das ist aber nur meine persönliche Meinung. Denn ich bin wirklich zwiegespalten zwischen Begeisterung, Faszination und Verwirrung 🫠🤷🏻‍♀️ 👉🏻 Ich wollte nämlich schon so lange Zeit Die Flüsse von London lesen (Band 1) und dachte mir, dass ich einfach mal reinschnupper und den aktuellen Band lese. Eventuell war hier der Fehler. Denn die Handlung, Atmosphäre und der Schreibstil sind wirklich so gut. Das Buch entführt den Leser nach Schottland, genauer gesagt an die Küste von Aberdeen. Es wird mystisch und düster. ✍️🏻 Der Schreibstil von Ben Aaronovitch ist charakteristisch und bildgewaltig. Er verbindet hier alte Mythen mit einer modernen Story und das gelingt ihm wirklich so gut. Ich liebe ja auch den absolut charmanten und britischen Humor dabei! ✨️ "Ein stürmischer Tag, ein totes Schaf und jede Menge Magie 🪄" In diesem Teil gibt es 2 parallel verlaufende Handlungsstränge, die sehr spannend waren und das Buch super kurzeweilig und unterhaltsam gestaltet haben. Peter Grants Ermittlungen und sagen wir mal "Ausflüge" von Abigail 😂 (➡️ die ich übrigens sehr gefeiert habe, ich liebe Abigail 🙌) Allerdings wurde ich an manchen Stellen als Neuling mit den vielen Personen und Erklärungen oft fast etwas überfordert. Dinge, die anderen Lesern vielleicht schon eher aus den vorhergehenden Bänden bekannt gewesen wären. Fasziniert war ich davon, wie geschickt alle losen Fäden am Ende vom Autor zusammen geführt wurden 🧶 😯☝🏻. 📌 Fazit Ich habe Peter Grant Luft geschnuppert und bin definitiv angetan vom Vibe des Autors! Als Einstieg für Neulinge der Reihe würde ich es aber wahrscheinlich nicht empfehlen. Ich werde mir die Reihe auf alle Fälle zu tun und mit Band 1 starten. 👉🏻 Lest ihr Reihen immer von Anfang an? Oder ist es euch auch schon mal passiert, dass ihr eine mittendrin gecrasht habt? Und wie war da eure Erfahrung?

Ich habe Peter Grant Luft geschnuppert und bin definitiv angetan vom Vibe des Autors!
4

Für Fans der Reihe

Schottland, Schafe und jede Menge Magie 🏴󠁧󠁢󠁳󠁣󠁴󠁿✨ Peter Grant ist zurück – diesmal mit der ganzen Familie im Gepäck! Mein Fazit: Indigo stiehlt allen die Show und Aberdeen ist der perfekte Schauplatz, aber die Handlung hätte straffer sein können. Was ist euer Lieblings-Peter-Grant-Band? Aaronovitch liefert wieder das gewohnte Rezept: Peter stolpert über einen mysteriösen Todesfall (diesmal ein Schaf in Schottland), die Situation eskaliert schnell, und plötzlich ist der ganze Grant-Clan samt magischer Polizei vor Ort. Soweit, so vertraut.Was mich diesmal besonders gefreut hat, war Indigo. Die Füchsin bringt eine wunderbar anarchische Note rein, wenn sie mit den schottischen Füchsen kommuniziert. Diese Szenen haben eine fast märchenhafte Qualität, die dem sonst sehr urbanen Peter Grant-Universum gut tut. Abigails Großkatzenjagd funktioniert ebenfalls – das Mädchen entwickelt sich zu einer interessanten Figur mit eigenem Profil.Aber hier fängt auch mein Problem an: Aaronovitch jongliert mittlerweile mit zu vielen Bällen. Wer nicht alle neun Vorbände kennt, ist hoffnungslos verloren. Die Figurenvielfalt, die früher Charme hatte, wird zum Stolperstein. Ständig tauchen Wesen auf, deren Bedeutung und Hintergrund vorausgesetzt werden. Das macht das Lesen anstrengend, selbst für jemanden wie mich, der die Reihe verfolgt.Der größte Schwachpunkt ist aber die Konstruktion. Die beiden Handlungsstränge – Peters Mordermittlungen und Abigails Abenteuer – laufen viel zu lange parallel vor sich hin. Man merkt förmlich, wie der Autor versucht, sie zusammenzubringen, aber es wirkt erzwungen. Als hätte er zwei separate Geschichten geschrieben und dann krampfhaft nach Verbindungen gesucht.Trotzdem: Wer Peter Grant mag, wird auch hier unterhalten. Der Humor sitzt, die Magie funktioniert, und Aberdeen als Schauplatz bringt frischen Wind in die Reihe. Aber ich hätte mir gewünscht, dass Aaronovitch etwas mutiger gewesen wäre – weniger Figuren, dafür mehr Tiefe. Oder eine straffere Struktur, die den Geschichten mehr Spannung verleiht.Für Neulinge definitiv nicht geeignet. Für Fans ein solider, wenn auch nicht überragender Beitrag zur Reihe.3,5 von 5 Sternen

Für Fans der Reihe
4

Nicht ganz das klassische Aaronovitche Niveau, aber ich liebe es einfach in diese Welt einzutauchen. Mir fehlte London - vor allem Molly und Toby - total!

Auf den neuen Aaronovitch hatte ich mich schon lange gefreut und ihn bereits im November vorbestellt. Meine Erwartungen waren entsprechend hoch. Ganz erfüllt wurden sie allerdings nicht – vor allem habe ich die Londoner Kulisse schmerzlich vermisst. Dafür war die Perspektive von Abigail ein echtes Highlight. Ihre Sicht auf die Dinge hat der Geschichte für mich eine zusätzliche Tiefe gegeben und den Roman insgesamt noch spannender gemacht. Aaronovitch hat zweifellos schon stärkere Bände geschrieben, aber dieser hier zeigt ganz klar die Entwicklung der (hoffentlich noch weitergeführten!) Reihe – nicht zuletzt, weil klar ist, dass Nightingale nach und nach an Peter übergibt. Ich hoffe sehr, dass noch viele weitere Abenteuer folgen, am liebsten wieder in den Straßen und magischen Ecken Londons.

Nicht ganz das klassische Aaronovitche Niveau, aber ich liebe es einfach in diese Welt einzutauchen. Mir fehlte London - vor allem Molly und Toby - total!
5

Endlich eine Fortsetzung. Ich hatte schon Entzugserscheinungen..... Ich Liebe diese Reihe, die Charaktere, den Schreibstil einfach alles. Mir gefällt, wie sich nicht nur Peter sondern auch Nightingale und Abi sowie alle anderen Weiterentwickeln. Ich bin nur so durch das Buch geflogen 🥰 Meine absolute Lieblingsreihe, kann ich nur vorbehaltlos weiterempfehlen.

5

Magie an der Küste – mein Einstieg in Ben Aaronovitch fantastische Welt

„Die Meerjungfrauen von Aberdenn“ war mein erster Ausflug in die Welt von Ben Aaronovitch „Flüsse von London“ – Reihe – und es wird sicherlich nicht der letzte gewesen sein. Besonders gefallen hat mir das Setting: die schottische Küstenstadt Everdeen bietet mit ihrer rauen Atmosphäre, dem grauen Granit und der Nähe zum Meer. Eine perfekte Bühne für übernatürliche Vorkommnisse. Aaronovitch gelingt es, die Stadt nicht nur als Kulisse, sondern fast wie eine eigene Figur in die Geschichte einzubinden – düster, eigenwillig und voller Geheimnisse. Obwohl ich bisher keinen anderen Teil der Reihe kannte, bin ich sehr gut in die Handlung hinein gekommen. Aaronovitch schafft es, Vorkenntnisse geschickt einzubinden, ohne dass man sich überfordert fühlt – ein echter Pluspunkt für Neuleser*innen. Insgesamt ist dieses Werk ein spannender, atmosphärischer und stellenweise herrlich skurrile urban – Fantasy – Roman, der Lust auf mehr macht. Ich freue mich darauf, Peter Grant und seine Welt noch näher kennen zu lernen.

4

Peter Grant im Schottlandurlaub zu verfolgen kann einfach nicht langweilig werden. Ein nicht ganz so klassischer Fall in einer meiner Lieblingsreihen.

Peter Grant reißt mit Sack und Pack - einer mittelklasssigen Jazzband, einem Pathologen, Zac, Beverley und den mittlerweile zweijährigen Zwillingen - nach Schottland, um da das mysteriöse Erscheinen von einer exotischen Raubkatze zu untersuchen. Als dann Aquamann (oder doch eine Meerjungfrau?) auftaucht, die Ölindustrie verwickelt zu sein scheint und sich auch noch die Regierung einmischt, scheint das Chaos perfekt zu sein. Nicht ganz unbeteiligt daran sind vielleicht auch die Füchse und Abigail, die sich mit Nightingale der Mission angeschlossen haben. Ben Aaronvitch schafft es wie immer, humorvoll die Mentalität der Menschen und ihr ganz eigenen Charakterzüge einzufangen und die magische Welt in das Badeurlaubsziel Aberdeen einzubinden ;) Persönlich fand ich die Einblicke in Abigail Sicht und ihre Lovestory zwar interessant, bevorzuge es aber, nur einer einzelnen Person zu folgen. Stellenweise hat mir Peter immer mal gefehlt. Alles in allem ein toller Band, der die Flüsse von London - Reihe sehr passend ergänzt.

5

Schön, endlich wieder in die Welt von Peter Grant und Co eintauchen zu können. Spannend wie immer.

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Teil der Hauptreihe oder weitere Auskopplung?

Ich habe mich sehr auf diesen Teil gefreut - endlich wieder ein Beitrag in der Hauptreihe! Am Ende war und bin ich nur noch enttäuscht. Die meisten Spin-Offs habe ich wirklich gern gelesen und für die meisten Figuren, ob Haupt- oder Nebenfiguren, habe ich auch etwas übrig, ABER seitdem Abigail ständig mit diesen Füchsen abhängt, finde ich sie nur noch nervig und anstrengend. Dementsprechend war dieses Buch wirklich nichts für mich! Ich habe immer wieder überlegt, ob ich abbrechen soll und mich dann doch immer wieder dagegen entschieden. Diese Überlegung hatte ich nicht mal bei Fingerhut-Sommer (und diesen Teil fand ich schon nicht gut). Dieser Band beweist, dass es mittlerweile viel zu viele Figuren gibt, die Raum einnehmen. Leider bekommen die weniger interessanten Figuren diesen Platz, während uninteressante bzw. neue Figuren mehr zu tun bekommen. Warum darf Nightingale nur noch am Rand und in Gesprächen auftauchen und dann wie eine Deus-Ex-Machina in Erscheinung treten? Warum muss die Welt immer größer gemacht werden, während spannende Geschichten und Erweiterungen in den Spin-Offs passieren und dann nur in Halbsätzen aufgegriffen werden? Ich weiß nicht, ob das mein letzter Aaronovitch gewesen ist.

5

Solide

Mir fehlt fast ein bisschen London, aber sonst ist die Geschichte wieder mal top!

4

Diesmal begleiten wir Peter nach Aberdeen, wo er neben seinen Urlaub der Spur eines zerfetzten Schafes nachgeht. Womit nicht zu rechnen war, wo er sich da wieder drin verwickeln wird. Der Fall ist wieder schön Komplex und führt über viele kleinere Zwischenfälle zur Auflösung, wo alles den richtigen Kontext bekommt. Besonders gut gefallen hat mir die zweigleisigkeit mit Abigail die ihren eigenen Part bekommt, der aber auch gleichzeitig ein wichtiger Teil des Falls ist, mit ihrem eigenen Charm und Akteuren. Der Schreibstil ist wieder wunderbar leicht und es gibt genug Stellen, wo man merkt wie schwer es in unserer Welt sein muss, sich mit dem "abstrusen Scheiß" rumzuschlagen, wenn die Rechtslage so ist, wie sie ist. Einfach wieder ein wunderbarer Teil der Reihe.

3

Joar...

Ich hatte mich sehr auf den neuen Teil gefreut. Schottland als Schauplatz klang verlockend. Aber irgendwie ist die Stimmung nicht bei mir angekommen. Zu viel Familienthematik, zu wenig Nightingale. Die doppelte POV fand ich erst ganz furchtbar, am Ende aber eigentlich ganz okay. Nur mit der gezwungen jugendlichen Sprache von Abi wurde ich nicht warm. Hat mich jedes Mal rausgerissen und wirkte meines Erachtens aufgesetzt. Kam nur am Anfang wirklich 0 in die Geschichte rein. Mir haben auch die anderen Londoner Mitglieder gefehlt. War ganz nett für zwischendurch. Aber eher einer der Bände, die ich weniger spannend fand. Auch den Fall, den Peter und die anderen lösen mussten war irgendwie flach. Und viel weniger magisch als die anderen - zumindest in meiner Erinnerung. Ich glaube, nur Band 5 fand ich noch schlechter. Aber das fand ich schon deutlich schlechter noch. Hab's als Hörbuch gehört. Dietmar Wunder war wie immer super. Sarah Dorsel fand ich am Anfang gewöhnungsbedürftig, dann aber doch ganz passend. Vielleicht ein bisschen zu alt für die jugendliche Abi.

4

Einiges war erwartbar, einiges ging zu abrupt und an einigen Stellen vermute ich, dass etwas verlorengegangen ist in der Übersetzung. Besonders am Ende. Dennoch schön wieder in die altbekannte Welt abzutauchen.

3

Nicht für mich

Ich hab es wirklich versucht, aber der Stil vom Autor ist nicht meins. Bevor ich Fall 10 gelesen habe, habe ich Fall 1 gelesen um ein Grundgefühl für die Figuren zu kriegen. Aber durch beide Bücher habe ich mich eher gequält. Wer Spaß daran hat - superschön. Aber ich verabschiede mich hiermit vom Zauberlehrling und dem britischen Verständnis eines „beschwingten Schreibstils“. Sorry 🫡

2

Bisher der schwächste Teil der Reihe

Wie auch beim fünften Band, handelt es sich bei dem zehnten nicht um eine typische Flüsse von London Geschichte rund um und in London selbst. Ich hatte mich sehr drauf gefreut, da ich Schottland liebe und meine liebsten Fabelwesen - die Selkies - zur typischen Folklore des Landes gehören. Aberdeen fand ich einen gut gewählten Schauplatz. Die Stadt war - wie die Schauplätze in den Romanen es generell sind - schön und lebhaft mit einem rauen Charme beschrieben. Einerseits fand ich es ganz passend nach Peters Elternzeit ausgesrechnet mit einem Urlaubsbuch in die Handlung wieder einsteigen zu können, andererseits hätte ich mir irgendwie mehr Infos dazu gewünscht, wie es um andere Charaktere nun steht, die keinen direkten Auftritt hatten. Immerhin ist einiges an Wasser die Flüsse hinunter geflossen und es hat sich in der Welt einiges getan. Ich bin mir zwar sicher, dass wir auf die ein oder andere Weise in Zukunft erfahren werden, wo diese nun stehen, sie haben mir hier einfach gefehlt. Vom Erzähstil der Handlung war in diesem Buch kein Fan. Ich mag Abigail eigentlich als Charakter, aber die wechselnde Perspektive empfand ich eher als störend, als bereichernd. Ja, man kann damit mehr von der Handlung abdecken, weil es alles noch einmal aus einer anderen Perspektive mitnimmt und Abi andere Möglichkeiten hat, an Informationen zu bekommen, aber es fühlte sich für mich einfach nicht gut und nach zu wenig Peter und seinen Ermittlungen an. Dafür mochte ich die Szenen mit Beverly und auch Indigo als Charakter sehr. Mir haben die kleinen Stränge gefallen, die nun bereits für kommende Bücher eingeflochten wurden. Sie lassen bereits erahnen, dass der nächste größere Arc (so es denn einer wird, wie beim Gesichtslosen) sehr viel Spannung, Geheimnisse und verschiedene Parteien mit sich bringt. Darauf freue ich mich sehr!

4

Spannend mit übersinnlichen Wesen und Magie

5

Auch der zehnte Teil großartig

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