Fillory - Die Zauberer
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Description
Quentin Coldwater steht kurz vor dem Abschluss der Highschool. Die Schule langweilt ihn – wie ihn eigentlich alles langweilt außer Fillory, das magische Land aus den phantastischen Büchern, die er liebt. Doch plötzlich findet sich Quentin, der gerade noch durch Brooklyn gelaufen ist, selbst in einer magischen Welt wieder, an einer geheimen Zauberschule: Brakebills College. Und auch Fillory gibt es wirklich. Aber es ist keine heile Welt, sondern ein düsterer Ort, von dem eine schreckliche Bedrohung ausgeht. Quentin und seine Freunde begeben sich auf eine gefährliche Reise – und müssen sich einem alles entscheidenden Kampf stellen…
»Fillory verhält sich zu Harry Potter wie ein Glas Whiskey zu einem Becher dünnen Tees. Fest verankert sowohl in der Tradition des Fantasyromans als auch in der der allgemeinen Literatur, spielt er an auf die Welten von Oz und Narnia - auch Harry Potter lässt grüßen. Aber glauben Sie ja nicht, das sei ein Kinderbuch. Grossmans Gefühlswelten sind durch und durch erwachsen, seine Erzählweise düster, gefährlich und voller überraschender Wendungen. Hogwarts war nie so«
George R. R. Martin, Das Lied von Eis und Feuer – A Game of Thrones
Book Information
Author Description
Lev Grossman wurde 1969 in Boston geboren. Er studierte Literatur an der Universität von Yale. Seit 2002 schreibt er für TIME Magazine. Lev Grossman lebt heute in Brooklyn. Seine Romane ›Die Macht des Codex‹ und ›FILLORY – Die Zauberer‹ wurden weltweit zu großenBestsellern. 2011 wurde Lev Grossman mit dem »John W. Campbell Award for Best New Writer« ausgezeichnet.
Posts
Zaubercollege für Erwachsene Realistischer und weniger bunt als die Serie "The Magicians"
Das Buch handelt von Quentin, einem hochbegabten Schüler, der überraschend in das Magiercollege Brakebills gelangt. Dort ist Alles Anders. Er studiert Magie und lernt seine Freunde kennen, die Alle ein wenig seltsam sind. Nach dem Abschluss weiss die Gruppe mit ihrer herausragenden Macht nicht viel anzufangen und verliert sich in Parties bis sie Zugang nach "Fillory" erhalten, einer Kinderbuchwelt, von der Quentin schon sein ganzes Leben träumt... Ich mag "Fillory". Es ist aber anders als die Serie. Auch wenn die Inhalte sich überschneiden. Das Buch ist wesentlich ausführlicher. Es gibt Szenen, die in der Serie nicht vorkommen. Ausserdem finde ich die Stimmung im Buch völlig anders. Die Serie ist bunt und schrill und durchgedreht. Das Buch zeigt auf, dass Magie harte Arbeit ist, dass die "Magier" hochbegabte Nerds sind, sehr ehrgeizig, mit körperlichen Defiziten, die in der Serie nicht auftauchen, da dort alle Darsteller charismatisch, jung und schön sind. Die Magier im Buch sind nachdenklich und oft verzweifelt. Sie wissen mit ihrer Macht und sich selbst nichts anzufangen und begehen deshalb ihre Abenteuer. Mit anderen Worten: man sieht die Serie aus einer völlig anderen Perspektive. Btw: dranbleiben lohnt sich: der 2. Teil der Triologie hat mir noch besser gefallen.
Erneutes lesen kann witzig sein. Man mag es oder hasst es
Ich hatte die Bücher damals schon gelesen als die Serie raus kam. Damals mochte ich die Bücher ironischerweise genau wegen den Gründen welche manche es verurteilt haben. Beispiele: -Man mag die Charaktere nicht: Ja weil sie so geschrieben wurden, dass sie nicht golifiziert werden. Die Charaktere haben hässliche Seiten und diese zeigen sie aus. -Story Oberflächlich und Handlungsstränge: Es wird hier sehr aus der psychologischen Sicht geschrieben. Natürlich ist etwas fade und oberflächlich wenn der Hauptcharakter in den man sich rein versetzen soll es so wahrnimmt. Alles in einem glaube ich man muss hier selber schauen ob man es schafft oder nicht. Ich mochte es damals und auch beim erneuten lesen.
Im ersten Teil des Buches hatte ich mich über die schlechten Bewertungen gewundert. Ich fand es zum Teil gut, dass nicht der komplette Schulalltag klitzeklein beschrieben wurde. Leider geht dadurch aber auch wiederum viel Inhalt und Tiefe verloren. Als ich den 2. Teil erreichte, wurde mir schon klarer, warum das Buch so bewertet wird. Im Endeffekt geht es nur um Selbstmitleid und übertriebenen Alkoholmissbrauch. Der Protagonist wird auch immer unsympathischer. Echt super schade, das Buch hat so gut angefangen. Eine Mischung aus Narnia und Harry Potter.
Ich verstehe die schlechten Bewertungen nicht so ganz.
Klar wird diese Geschichte in großen Schritten erzählt, aber es wird auch ein langer Zeitraum der Handlung bestritten. Ich fand es sehr unterhaltsam und freue mich nun darauf, den zweiten Teil zu lesen. Ich konnte mich gut in die handelnden Charaktere hineinzuversetzen. Junge Menschen, mit viel Macht, großem Ego und noch mehr Selbstzweifeln. Eine Mischung für ordentlich Drama. Ein bisschen wie "Kids" nur mit Magie. Für mich ist dies eine realistische Darstellung dessen, was Menschen mit Magie anfangen würde. Nämlich eigene Interessen verfolgen, auch wenn diese erstmal gut gemeint sind. Es ist erfrischend anders, dass hier nicht ein strahlender Held mit noblen Absichten, die Story dominiert, sondern ganz normale Menschen, mit allen Fehl und Tadel. Unabhängig davon hätte das Lektorat besser bezüglich Rechtschreibfehler schauen dürfen. 😉
Die Serie ist besser
Ich liebe die Serie schon alleine wegen den Charakteren. Während in der Serie die Charaktere bereits Erwachsene waren, waren es im Buch noch Teenager in der Pubertät und das hat das lesen für mich wahnsinnig anstrengend gemacht. Denn am Anfang ging es nur um Quentin der in Julia verliebt ist und ihren Freund nicht mag. Schade, da schau ich lieber wieder die Serie Die hat nämlich einen tollen Humor, super Charaktere und mega spannende Fantasy. Die Serie bekommt von mir eine klare Empfehlung, das Buch eher weniger
Kurzbeschreibung: Der hochintelligente Einzelgänger Quentin Coldwater steht kurz vor dem Abschluss der Highschool. Vor der Langeweile des Alltags flüchtet er sich am liebsten in die fantastischen Romane, die in einem magischen Land, in Fillory, spielen. Natürlich ist Quentin davon überzeugt, dass es Zauberei in der realen Welt nicht gibt bis er sich unerwartet an einem geheimen, sehr exklusiven College außerhalb von New York wiederfindet. Gerade noch ist er durch das winterliche Brooklyn gelaufen, als er plötzlich auf dem idyllischen Gelände des Brakebills-Colleges für Magische Pädagogik in der prallen Sommersonne steht. Als Quentin begreift, was mit ihm geschehen ist, ist er bereit, die ihm gebotene Chance zu ergreifen. Er beginnt, moderne Zauberei zu studieren und er genießt das Collegeleben: Freundschaft, Liebe und Sex. Aber irgendetwas fehlt. Obwohl er eine Macht gewinnt, von der er niemals zu träumen gewagt hätte, ist er nicht wirklich glücklich. Da machen er und seine Freunde eine atemberaubende Entdeckung: Das magische Land Fillory gibt es tatsächlich, aber es ist weitaus düsterer und bedrohlicher als Quentin es sich je vorgestellt hatte. Sie begeben sich auf eine gefährliche Reise... Zum Autor: Lev Grossman wurde 1969 in Boston geboren. Er studierte Literatur an der Universität von Yale. Seit 2002 schreibt er für das TIME Magazine. Lev Grossman lebt heute in Brooklyn. Sein erster Roman "Die Macht des Codex" wurde weltweit zu einem großen Bestseller. Schritte in der Dunkelheit. Jemand kam auf ihn zu. Die Hände der Gestalt glommen, erleuchtet von einem Lichtzauber. Erschöpft begann Quentin erneut mit einem Raketenzauber, bis er erkannte, dass es nur Eliot war. Er nahm die Hände herunter und sank zu Boden. (Seite 525) Rezension: Quentin Coldwater ist 17 Jahre alt und hochintelligent. Er ist zu einem Aufnahmegespräch für die Universität in Princeton eingeladen, doch dieses Gespräch wird nie stattfinden. Mit einem Mal findet er sich am geheimen Brakebills College wieder und bevor er weiß, was eigentlich genau mit ihm geschieht, hat er dort bereits die Einstellungstests bestanden. Die Schule entpuppt sich als eine Lehranstalt für Zauberei und Quentin weiß: Hier gehört er hin. Er besteht nach einigen Jahren das harte Studium und entdeckt sogar einen Zugang zum Land Fillory, das er eigentlich nur aus seinen Lieblingsbüchern kennt, das aber nicht das schöne, verträumte und bezaubernde Land ist, wie er immer gedacht hat... Leider konnte "Fillory" nicht das halten, was ich mir von dem Buch versprochen hatte. Hatte ich noch anfangs angenommen, es handelt sich hier um eine Art Harry Potter für ältere Leser, gestaltete es sich zu einer Mischung aus eben diesem und auch an die Chroniken von Narnia fühlte ich mich stark erinnert. Aber nicht im positiven Sinne. Von der Grundidee ist das Buch wirklich interessant, nur konnte ich überhaupt keinen Bezug zu den einzelnen Personen herstellen, da diese auffallend blass erscheinen. Einfache und recht flüssige Abschnitte verwandeln sich auf einmal in recht komplexe Sätze, die fehl am Platz wirken und für ein Jugendbuch ab 14 Jahren nicht sehr zuträglich sind. Die Spannung wird dem Leser genommen, indem man die Studierenden nur beim Lernen beobachtet und mehrere Monate des Geschehens einfach übersprungen werden. Erst auf den letzten 200 Seiten konnte das Buch deutlich an Fahrt aufnehmen und mehr überzeugen. Doch dies täuscht leider nicht über die Zwei Drittel relative Langeweile des Buches hinweg. Sehr gestört haben mich auch die exzessiven Saufgelage der Studenten, die sich auch noch mit Sex und Drogen die Zeit vertreiben müssen. Soweit ich richtig informiert bin, ist eine Trilogie von "Fillory" geplant. Der zweite Band "The Magician King" soll im Original im Herbst 2011 erscheinen. Dieses Buch werde ich aber wohl nicht mehr lesen wollen. Zur Gestaltung des Buchs: Das Cover ist gelungen und geheimnisvoll gestaltet, der Klappentext verspricht einiges, sodass der potentielle Leser sehr davon angesprochen wird. Edel gestaltetist auch das Wappen des Brakebills College, eine Biene und ein Schlüssel, in Gold, das sich auf dem Buchdeckel befindet und die farbigen, wie von Hand gemalten Karten von Fillory auf den Vorsatzblättern des Buches. Fazit: Leider kann ich das Buch aus meiner Sicht nicht weiterempfehlen - was noch recht spannend anfing, strotzte später nur so vor langweiligen Begebenheiten und manchmal sehr unglaubwürdigen Handlungsweisen der Hauptpersonen. Schade! Wertung: 1 von 5 Punkten
Die Story und das Cover haben mich sehr interessiert, anfangs gefiel es mir auch ganz gut. Aber je weiter ich gelesen habe, desto mehr hat einem diese Buch den Spaß und die Faszination an Zauberei und übernatürlichem genommen. Mit dem Hauptcharakter bin ich auch nie so richtig warm geworden. Es scheint mir so als würde der Autor selbst dies Verachten, so kühl ist es geschrieben. Habe mich dann irgendwie bis zum Ende durchgebissen, die Fortsetzungen aber nie angerührt. Ich kann es nicht empfehlen. Eines der wenigen Bücher, die es geschafft haben, aus meinem Bücherregal zu fliegen!
Description
Quentin Coldwater steht kurz vor dem Abschluss der Highschool. Die Schule langweilt ihn – wie ihn eigentlich alles langweilt außer Fillory, das magische Land aus den phantastischen Büchern, die er liebt. Doch plötzlich findet sich Quentin, der gerade noch durch Brooklyn gelaufen ist, selbst in einer magischen Welt wieder, an einer geheimen Zauberschule: Brakebills College. Und auch Fillory gibt es wirklich. Aber es ist keine heile Welt, sondern ein düsterer Ort, von dem eine schreckliche Bedrohung ausgeht. Quentin und seine Freunde begeben sich auf eine gefährliche Reise – und müssen sich einem alles entscheidenden Kampf stellen…
»Fillory verhält sich zu Harry Potter wie ein Glas Whiskey zu einem Becher dünnen Tees. Fest verankert sowohl in der Tradition des Fantasyromans als auch in der der allgemeinen Literatur, spielt er an auf die Welten von Oz und Narnia - auch Harry Potter lässt grüßen. Aber glauben Sie ja nicht, das sei ein Kinderbuch. Grossmans Gefühlswelten sind durch und durch erwachsen, seine Erzählweise düster, gefährlich und voller überraschender Wendungen. Hogwarts war nie so«
George R. R. Martin, Das Lied von Eis und Feuer – A Game of Thrones
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Author Description
Lev Grossman wurde 1969 in Boston geboren. Er studierte Literatur an der Universität von Yale. Seit 2002 schreibt er für TIME Magazine. Lev Grossman lebt heute in Brooklyn. Seine Romane ›Die Macht des Codex‹ und ›FILLORY – Die Zauberer‹ wurden weltweit zu großenBestsellern. 2011 wurde Lev Grossman mit dem »John W. Campbell Award for Best New Writer« ausgezeichnet.
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Zaubercollege für Erwachsene Realistischer und weniger bunt als die Serie "The Magicians"
Das Buch handelt von Quentin, einem hochbegabten Schüler, der überraschend in das Magiercollege Brakebills gelangt. Dort ist Alles Anders. Er studiert Magie und lernt seine Freunde kennen, die Alle ein wenig seltsam sind. Nach dem Abschluss weiss die Gruppe mit ihrer herausragenden Macht nicht viel anzufangen und verliert sich in Parties bis sie Zugang nach "Fillory" erhalten, einer Kinderbuchwelt, von der Quentin schon sein ganzes Leben träumt... Ich mag "Fillory". Es ist aber anders als die Serie. Auch wenn die Inhalte sich überschneiden. Das Buch ist wesentlich ausführlicher. Es gibt Szenen, die in der Serie nicht vorkommen. Ausserdem finde ich die Stimmung im Buch völlig anders. Die Serie ist bunt und schrill und durchgedreht. Das Buch zeigt auf, dass Magie harte Arbeit ist, dass die "Magier" hochbegabte Nerds sind, sehr ehrgeizig, mit körperlichen Defiziten, die in der Serie nicht auftauchen, da dort alle Darsteller charismatisch, jung und schön sind. Die Magier im Buch sind nachdenklich und oft verzweifelt. Sie wissen mit ihrer Macht und sich selbst nichts anzufangen und begehen deshalb ihre Abenteuer. Mit anderen Worten: man sieht die Serie aus einer völlig anderen Perspektive. Btw: dranbleiben lohnt sich: der 2. Teil der Triologie hat mir noch besser gefallen.
Erneutes lesen kann witzig sein. Man mag es oder hasst es
Ich hatte die Bücher damals schon gelesen als die Serie raus kam. Damals mochte ich die Bücher ironischerweise genau wegen den Gründen welche manche es verurteilt haben. Beispiele: -Man mag die Charaktere nicht: Ja weil sie so geschrieben wurden, dass sie nicht golifiziert werden. Die Charaktere haben hässliche Seiten und diese zeigen sie aus. -Story Oberflächlich und Handlungsstränge: Es wird hier sehr aus der psychologischen Sicht geschrieben. Natürlich ist etwas fade und oberflächlich wenn der Hauptcharakter in den man sich rein versetzen soll es so wahrnimmt. Alles in einem glaube ich man muss hier selber schauen ob man es schafft oder nicht. Ich mochte es damals und auch beim erneuten lesen.
Im ersten Teil des Buches hatte ich mich über die schlechten Bewertungen gewundert. Ich fand es zum Teil gut, dass nicht der komplette Schulalltag klitzeklein beschrieben wurde. Leider geht dadurch aber auch wiederum viel Inhalt und Tiefe verloren. Als ich den 2. Teil erreichte, wurde mir schon klarer, warum das Buch so bewertet wird. Im Endeffekt geht es nur um Selbstmitleid und übertriebenen Alkoholmissbrauch. Der Protagonist wird auch immer unsympathischer. Echt super schade, das Buch hat so gut angefangen. Eine Mischung aus Narnia und Harry Potter.
Ich verstehe die schlechten Bewertungen nicht so ganz.
Klar wird diese Geschichte in großen Schritten erzählt, aber es wird auch ein langer Zeitraum der Handlung bestritten. Ich fand es sehr unterhaltsam und freue mich nun darauf, den zweiten Teil zu lesen. Ich konnte mich gut in die handelnden Charaktere hineinzuversetzen. Junge Menschen, mit viel Macht, großem Ego und noch mehr Selbstzweifeln. Eine Mischung für ordentlich Drama. Ein bisschen wie "Kids" nur mit Magie. Für mich ist dies eine realistische Darstellung dessen, was Menschen mit Magie anfangen würde. Nämlich eigene Interessen verfolgen, auch wenn diese erstmal gut gemeint sind. Es ist erfrischend anders, dass hier nicht ein strahlender Held mit noblen Absichten, die Story dominiert, sondern ganz normale Menschen, mit allen Fehl und Tadel. Unabhängig davon hätte das Lektorat besser bezüglich Rechtschreibfehler schauen dürfen. 😉
Die Serie ist besser
Ich liebe die Serie schon alleine wegen den Charakteren. Während in der Serie die Charaktere bereits Erwachsene waren, waren es im Buch noch Teenager in der Pubertät und das hat das lesen für mich wahnsinnig anstrengend gemacht. Denn am Anfang ging es nur um Quentin der in Julia verliebt ist und ihren Freund nicht mag. Schade, da schau ich lieber wieder die Serie Die hat nämlich einen tollen Humor, super Charaktere und mega spannende Fantasy. Die Serie bekommt von mir eine klare Empfehlung, das Buch eher weniger
Kurzbeschreibung: Der hochintelligente Einzelgänger Quentin Coldwater steht kurz vor dem Abschluss der Highschool. Vor der Langeweile des Alltags flüchtet er sich am liebsten in die fantastischen Romane, die in einem magischen Land, in Fillory, spielen. Natürlich ist Quentin davon überzeugt, dass es Zauberei in der realen Welt nicht gibt bis er sich unerwartet an einem geheimen, sehr exklusiven College außerhalb von New York wiederfindet. Gerade noch ist er durch das winterliche Brooklyn gelaufen, als er plötzlich auf dem idyllischen Gelände des Brakebills-Colleges für Magische Pädagogik in der prallen Sommersonne steht. Als Quentin begreift, was mit ihm geschehen ist, ist er bereit, die ihm gebotene Chance zu ergreifen. Er beginnt, moderne Zauberei zu studieren und er genießt das Collegeleben: Freundschaft, Liebe und Sex. Aber irgendetwas fehlt. Obwohl er eine Macht gewinnt, von der er niemals zu träumen gewagt hätte, ist er nicht wirklich glücklich. Da machen er und seine Freunde eine atemberaubende Entdeckung: Das magische Land Fillory gibt es tatsächlich, aber es ist weitaus düsterer und bedrohlicher als Quentin es sich je vorgestellt hatte. Sie begeben sich auf eine gefährliche Reise... Zum Autor: Lev Grossman wurde 1969 in Boston geboren. Er studierte Literatur an der Universität von Yale. Seit 2002 schreibt er für das TIME Magazine. Lev Grossman lebt heute in Brooklyn. Sein erster Roman "Die Macht des Codex" wurde weltweit zu einem großen Bestseller. Schritte in der Dunkelheit. Jemand kam auf ihn zu. Die Hände der Gestalt glommen, erleuchtet von einem Lichtzauber. Erschöpft begann Quentin erneut mit einem Raketenzauber, bis er erkannte, dass es nur Eliot war. Er nahm die Hände herunter und sank zu Boden. (Seite 525) Rezension: Quentin Coldwater ist 17 Jahre alt und hochintelligent. Er ist zu einem Aufnahmegespräch für die Universität in Princeton eingeladen, doch dieses Gespräch wird nie stattfinden. Mit einem Mal findet er sich am geheimen Brakebills College wieder und bevor er weiß, was eigentlich genau mit ihm geschieht, hat er dort bereits die Einstellungstests bestanden. Die Schule entpuppt sich als eine Lehranstalt für Zauberei und Quentin weiß: Hier gehört er hin. Er besteht nach einigen Jahren das harte Studium und entdeckt sogar einen Zugang zum Land Fillory, das er eigentlich nur aus seinen Lieblingsbüchern kennt, das aber nicht das schöne, verträumte und bezaubernde Land ist, wie er immer gedacht hat... Leider konnte "Fillory" nicht das halten, was ich mir von dem Buch versprochen hatte. Hatte ich noch anfangs angenommen, es handelt sich hier um eine Art Harry Potter für ältere Leser, gestaltete es sich zu einer Mischung aus eben diesem und auch an die Chroniken von Narnia fühlte ich mich stark erinnert. Aber nicht im positiven Sinne. Von der Grundidee ist das Buch wirklich interessant, nur konnte ich überhaupt keinen Bezug zu den einzelnen Personen herstellen, da diese auffallend blass erscheinen. Einfache und recht flüssige Abschnitte verwandeln sich auf einmal in recht komplexe Sätze, die fehl am Platz wirken und für ein Jugendbuch ab 14 Jahren nicht sehr zuträglich sind. Die Spannung wird dem Leser genommen, indem man die Studierenden nur beim Lernen beobachtet und mehrere Monate des Geschehens einfach übersprungen werden. Erst auf den letzten 200 Seiten konnte das Buch deutlich an Fahrt aufnehmen und mehr überzeugen. Doch dies täuscht leider nicht über die Zwei Drittel relative Langeweile des Buches hinweg. Sehr gestört haben mich auch die exzessiven Saufgelage der Studenten, die sich auch noch mit Sex und Drogen die Zeit vertreiben müssen. Soweit ich richtig informiert bin, ist eine Trilogie von "Fillory" geplant. Der zweite Band "The Magician King" soll im Original im Herbst 2011 erscheinen. Dieses Buch werde ich aber wohl nicht mehr lesen wollen. Zur Gestaltung des Buchs: Das Cover ist gelungen und geheimnisvoll gestaltet, der Klappentext verspricht einiges, sodass der potentielle Leser sehr davon angesprochen wird. Edel gestaltetist auch das Wappen des Brakebills College, eine Biene und ein Schlüssel, in Gold, das sich auf dem Buchdeckel befindet und die farbigen, wie von Hand gemalten Karten von Fillory auf den Vorsatzblättern des Buches. Fazit: Leider kann ich das Buch aus meiner Sicht nicht weiterempfehlen - was noch recht spannend anfing, strotzte später nur so vor langweiligen Begebenheiten und manchmal sehr unglaubwürdigen Handlungsweisen der Hauptpersonen. Schade! Wertung: 1 von 5 Punkten
Die Story und das Cover haben mich sehr interessiert, anfangs gefiel es mir auch ganz gut. Aber je weiter ich gelesen habe, desto mehr hat einem diese Buch den Spaß und die Faszination an Zauberei und übernatürlichem genommen. Mit dem Hauptcharakter bin ich auch nie so richtig warm geworden. Es scheint mir so als würde der Autor selbst dies Verachten, so kühl ist es geschrieben. Habe mich dann irgendwie bis zum Ende durchgebissen, die Fortsetzungen aber nie angerührt. Ich kann es nicht empfehlen. Eines der wenigen Bücher, die es geschafft haben, aus meinem Bücherregal zu fliegen!














