Der dunkle Sommer

Der dunkle Sommer

Paperback
4.21212

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Description

Ein Haus in einem alten Geisterdorf in Italien, ein Traum, der zum Albtraum wird ...

Ein Haus in Italien für einen Euro: Für die deutsche Architektin Tilda ist die verfallene Villa auf Sardinien ein Glücksgriff. Sie will alle Brücken hinter sich abbrechen und stürzt sich in die Renovierung. Doch die vermeintliche Idylle des verwinkelten Ortes trügt. Ist das Geisterdorf wirklich so verlassen, wie es den Anschein hat? Sonntags läuten die Glocken, und Unbekannte behaupten, ein Fluch liege auf Tildas Haus. Zusammen mit dem Journalisten Enzo, der die Geschichte des Dorfes erforscht, versucht Tilda herauszufinden, was hier geschehen ist. Doch der einzige Bewohner, der mehr weiß, ist der alte Silvio. Und der schweigt beharrlich. Als plötzlich Tildas jüngerer Bruder Nino vor ihrer Tür steht, lässt Tilda ihn zähneknirschend bei sich unterkommen. Er bringt Erinnerungen mit, die sie dringend vergessen will. Dann verschwindet Nino auf mysteriöse Weise. Getrieben von der verzweifelten Suche nach ihm offenbart sich Tilda und Enzo im schroffen Hinterland der Insel eine Wahrheit, die düsterer ist als jede Geistergeschichte – und die eng mit Tildas eigener Vergangenheit verwoben scheint.

Book Information

Main Genre
Thriller
Sub Genre
Psychological
Format
Paperback
Pages
384
Price
17.50 €

Author Description

Vera Buck, geboren in Nordrhein-Westfalen, hat Journalistik, Europäische Literaturwissenschaft und Drehbuchschreiben quer durch Europa und auf Hawaii studiert. Für ihr Schreiben erhielt sie Stipendien und Auszeichnungen im In- und Ausland. Sowohl ihr Debütroman «Runa» als auch ihr erster Thriller «Wolfskinder» erhielten eine Nominierung für den renommierten Friedrich-Glauser-Preis. «Das Baumhaus» schaffte es auf die Bestsellerliste und war für den Crime Cologne nominiert. Heute lebt die Autorin in der Schweiz, wo sie bei mitunter halsbrecherischen Touren Inspiration für ihre Thriller findet.

Characteristics

9 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
50%
5%
37%
N/A
73%
14%
66%
53%
53%
29%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
71%
65%
60%
43%

Pace

Fast22%
Slow22%
Moderate33%
Variable22%

Writing Style

Simple78%
Complex0%
Moderate22%
Bildhaft (71%)Minimalistisch (14%)Außergewöhnlich (14%)

Posts

318
All
5

Eine düstere, aber wichtige Geschichte.

Dunkler Sommer von Vera Buck ist eine sehr düstere, aber wichtige Familiengeschichte. Das Buch beschäftigt sich mit der Entführungsindustrie in Italien und der sogenannten „reparierenden Ehe“. Beides zeigt, wie stark patriarchale Strukturen in Sardinien waren und wie wenig Rechte Frauen hatten. Im Mittelpunkt steht eine Gesellschaft, in der Männer über alles entschieden. Sie bestimmten, wen junge Frauen heiraten mussten, wie sie leben sollten und wie sie bestraft wurden. Entführungen und Gewalt wurden oft akzeptiert oder sogar gerechtfertigt. Die „reparierende Ehe“ sollte Schande aus Sicht der Männer beseitigen, nicht aber das Leid der Frauen. Vera Buck macht deutlich, wie organisiert und lange verschwiegen diese Entführungen waren. Das Buch zeigt, wie wichtig es ist, diese Machenschaften heute offen zu legen und darüber zu sprechen. Nur so können solche Strukturen verstanden und zerstört werden. Trotz der Dunkelheit steht die Stärke der Frauen im Vordergrund. Sie zeigen Mut, Kraft und Durchhaltevermögen. Dunkler Sommer ist ein wichtiges Buch, weil es Unrecht sichtbar macht und daran erinnert, wie notwendig Aufklärung und Veränderung sind. Von mir gibt es eine ganz klare Lese-Empfehlung.

4.5

Das verlassene Dorf

Ich fand das Buch spannend, tolle Geschichte und habe es sehr gerne gelesen Sardinien🥰 Serpentinen, verlassenes Dorf, Familiengeschichte…

4.5

Spannende Story🇮🇹

Ich habe das Buch ab einem bestimmten Zeitpunkt richtig verschlungen. Der Ort, die Story und die Charaktere waren total interessant und man konnte sich alles richtig gut vorstellen. Mit dem Ende habe ich auch nicht gerechnet, es hatte einen richtig guten Plot Twist. An manchen Stellen hätte man bestimmte Situationen und Vorkommnisse noch spannender erzählen können und vielleicht sogar ein bisschen gruseliger, aber ansonsten ein tolles Buch!😊

Spannende Story🇮🇹
5

Fesselnd! Konnte es grade in der zweiten Hälfte kaum aus der Hand legen. Düstere Atmosphäre, wahre Wurzeln, familiäre Abgründe. Was will man mehr? Spannend war auch das Nachwort in dem die wahren Ereignisse auf denen das Buch fußt erläutert werden.

4

Ciao! Ein Haus für einen Euro, da geht ja wohl jeden Schwaben das Herz auf. Aber das wichtigste ist natürlich Lage, Lage, Lage. Auch wenn es sich auf den ersten Blick nach einer Top-Lage anhört, macht es schon Sinn erstmal jemand vorzuschicken. Den mal ehrlich das klingt doch schon zu gut, um wahr zu sein. Und dieser Jemand war in dem Fall „Tilda“. Mit bin ich trotzdem, schließlich muss man seine potenzielle neue Nachbarschaft ja auch kennenlernen. Sie fand ich als Charakter ganz gut, Unmengen an Wein werden wir würden wir wohl nicht auf der Veranda schlürfen aber gegen dein ein oder anderen Plausch am Gartenzaun spricht nichts dagegen. Genauso verhielt es sich mit den anderen die mir dort nach und nach begegneten, alle waren gut aber vermissen werde ich keinen nach meiner Abreise. Die Geschichte um die Gegend mit ihren ganzen Geheimnissen war da schon wesentlich spannender. Ab und an zog sich das ganze ein wenig, aber im Großen und Ganzen war es zwar ruhig aber richtig spannend. Nach und nach kamen die Geheimnisse der Gegend ans Licht, die hatten es schon in sich und ein Investment sollte doch gut überlegt sein. Aufklärungsarbeit betrieb zum Großteil „Franca“, ihre Vergangenheit wir parallel zur Hauptstory erzählt, sodass allen dann auch einen Sinn ergibt. Erzählt wurde das ganze wie von den „Vera Buck“ Büchern gewohnt und auch von mir geliebt richtig gut in kurzen Kapiteln. Hier kann man gut und gern mal an ein zwei Sommerabenden locker lässig durch Marschieren. „Der dunkle Sommer“ war eins der Bücher auf die ich schon lange gewartet hab und es hat sich wieder mal gelohnt. Ich freu mich jetzt schon aufs nächste.

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4.5

✨„«Dieses Haus hat Charakter. Es kämpft geradezu darum, seine Geheimnisse hinter verschlossener Tür zu bewahren.“✨

Eine wirklich beeindruckende Geschichte mit wahren Hintergründen und genau das macht das Buch sehr besonders. Es hat mich wirklich von Anfang an total gepackt.❤️‍🔥 Es gab zwar 1–2 Stellen, an denen die Handlung etwas verwirrend war, aber das hat dem Gesamtbild kaum geschadet. Besonders fasziniert haben mich die Geisterstadt und die drei verschiedenen Perspektiven, aus denen die Geschichte erzählt wird. Dadurch entsteht eine einzigartige Atmosphäre, bei der man ständig miträtselt, wie alles zusammenhängt und welche Verbindung die Ereignisse zueinander haben.🕵️ Einige Passagen waren wirklich erschreckend und emotional so intensiv, dass ich das Buch zwischendurch kurz zur Seite legen musste, um das Gelesene zu verarbeiten. Die Spannung steigert sich zum Ende hin enorm und es gab einen Plottwist nach dem nächsten, sodass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Alles in allem ein großartiges Buch, das ich jedem empfehlen kann, der gerne tief in eine Geschichte eintaucht, miträtselt und dabei immer wieder überrascht wird.✨

4

Spannend, überraschende Wendungen & eine tolle Kulisse!

Das Buch hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen, allein diese detaillierte Beschreibung des verlassenen Dorfes auf Sardinien, hat einen fühlen lassen als wäre man selber mittendrin. Ein paar Passagen waren sehr langatmig, aber das tat der Spannung jetzt auch keinen großen Abbruch. Alles in allem, ein sehr spannender Thriller mit einer sommerlichen, gruseligen Atmosphäre. 👌🏻

4

Ein spannender Thriller mit einigen unvorhersehbaren Wendungen. Ein flüssiger Schreibstil, der den Spannungsbogen halten kann, auch wenn es ein paar langatmige Passagen gab. Vera Buck überzeugt mich auch mit diesem Buch.

4.5

Gut geschriebener Thriller

Ich hab direkt in die Story reingefunden und das Buch innerhalb von 2 Tagen gelesen. Den Schreibstil und das Setting mochte ich wirklich sehr. Auch hat mir der Perspektivenwechsel sehr gut gefallen da damit alles spannender wurde. 1-2 Twists habe ich schon geahnt, aber es gab auch Momente die ich nicht erwartet hätte. Kein "blutiger" oder "komplizierter" Thriller, welcher sich entspannt lesen lässt. Hat mich auch sehr an Thriller von Claire Douglas erinnert! Klare Empfehlung!

4

Guter Thriller mit italienischem Flair und überraschendem Ende

Mir hat das Buch gut gefallen. Man konnte sich sehr gut in die Umgebung und die Atmosphäre des kleinen, verlassenen, italienischen Dorfes hineinversetzen. Zwar gab es hier und dort ein paar Längen, die ich eher überflogen habe, das Ende hat mich dann aber wieder überzeugt. Alles in allem ein gutes Buch.

4.5

Erst dachte ich, es wird ne Geisterstory, aber eigentlich geht man zurück in die Vergangenheit Süditaliens - sehr spannend - aber echt entsetzlich! Alte schlimmeTraditionen, die bis in die Gegenwart reichen. Absolut toll gesprochen. Sehr empfehlenswert, wenn man auch ein wenig Geschichte mag!

2

Das war nix…

leider leider konnte mich dieses Buch nicht überzeugen. 😰

5

Drei Protagonisten - eine Geschichte

Dieses Buch war wirklich super spannend. Es beginnt sehr gut und der Schreibstil ist mega flüssig. Das Lesen macht einfach Spaß und die Story wird immer spannender. Es sind drei Personen, dennoch alles irgendwie miteinander verbunden. Der Kopf beginnt mitzurätseln. Es blieb immer spannend, wir sich am Ende alles zusammenfügt, weil das schon irgendwie klar war. Für mich eine klare Leseempfehlung. Von Langeweile habe ich nix gemerkt.

3.5

Düsterer Familienroman mit leichten Thriller-Elementen

Der Roman wird aus mehreren Sichtweisen geschrieben: Tilda, die ein Haus in Botigalli für 1€ kauft, um ihrem Leben in Deutschland zu entfliehen und neu anzufangen. Dabei steckt in diesem Haus eine düstere, brutale Geschichte: im Jahre 1983 kam es hier angeblich zu einem Massaker. Dann gibt es den Reporter Enzo, der herausfinden will, was in der Nacht wirklich geschehen ist, und versucht, dies aus dem alten Silvio herauszukriegen, der angeblich der einzige Überlebende dieses Massakers ist. Dann die Sicht von Franca, eines jungen Mädchen, die wir in der Vergangenheit begleiten und erfahren, wie es zu dem Massaker kommt. Dann mindestens noch eine Perspektive einer jungen Frau, die wahrscheinlich entführt wurde, aber sie kam nur 2-3 mal vor. Insgesamt sehr viele Perspektiven, vor allem am Anfang, was die Informationsaufnahme etwas anstrengend macht. Außerdem geht es ziemlich langsam voran. Eine eher ruhige Erzählweise, wobei sehr weit ausgeholt wird, wodurch aber ein großes Bild entsteht. Insgesamt dadurch eine interessante Geschichte, die ich aber keinesfalls als Thriller bezeichnen würde. Dafür ist es zu langsam und unaufgeregt. Es geht zwar um Entführung und das große Massaker, jedoch spielt sich die Geschichte eher drum herum ab und ist dabei nicht wirklich spannend. Es gibt zwar einige Horrorelemente, wie es bei Vera Buck üblich ist, jedoch sind die so kurz, selten und wenig gruselig, dass ich die Beschreibung, dass es leichte Horrorelemente beinhaltet, fast schon verwerfen würde. Also mir hätten etwas weniger Längen gut gefallen. Außerdem darf man hier nicht mit der Erwartungshaltung drangehen, es handele sich um einen spannenden Thriller - eher ein düsterer Familienroman mit leichten Thriller-Elementen. Wenn ich es als Roman von Anfang an gesehen hätte, würde es von mir 4⭐️ kriegen. Als Thriller/Krimi dagegen nur 3⭐️. Deswegen machen wir einen fairen Kompromiss und geben 3,5 ⭐️.

5

Stark! Das Buch hat so eine mitreißende Atmosphäre gehabt, dass ich nicht mehr aufhören konnte.

Vera Buck schafft es auch in ihrem neusten Buch "der dunkle Sommer" so eine düstere, bedrückende und dunkle Atmosphäre zu schaffen, die mich nicht mehr losgelassen hat. Das ganze auch noch in einem verlassenen Dorf auf der Insel Sardinien. Ich habe es geliebt! Die Bücher sind einfach eine klare Empfehlung von ihr. Vor allem ihre Thriller. Freue mich, dass ich noch "das Baumhaus" vor mir habe. P. S. Unbedingt das Nachwort anhören bzw lesen!

5

Ein Haus für einen Euro. Ein Sommer in Italien. Ein Traum, der keiner ist. >>Dieses Haus hat Charakter. Es kämpft geradezu darum, seine Geheimnisse hinter verschlossener Tür zu bewahren.<< ✒️ Meine Meinung Tilda möchte Deutschland verlassen und findet ein Haus auf Sardinien für einen Euro. Sie landet im Geisterdorf Botigalli. Hier gibt es keine Einwohner, weder Internet noch Handyempfang. Aber diese Abgeschiedenheit ist genau das was sie sucht. Sie lernt Enzo kennen, der als Journalist arbeitet und den einzigen Bewohner und Zeitzeugen Silvio DiNardo jedes Wochenende besucht. Es gab Anfang der 80ziger Jahre ein Massaker in Botigalli, das fast das gesamte Dorf ausgelöscht hat. Die meisten Opfer gab es ausgerechnet im Haus Nr.15. Hier wohnt nun Tilda. Der alte Silvio kennt die Vergangenheit des Dorfes und dessen Häuser. Aber er schweigt. Trägt er an dieser Tragödie etwa eine Mitschuld? Enzo und Tilda begeben sich gemeinsam auf die Spur in die dunkle Vergangenheit des Jahres 1982...... Die Geschichte ist aus mehreren Perspektiven geschrieben und handelt auf zwei Zeitebenen. Die Kapitel sind eher kurz gehalten. Das hält die Spannung aber extrem hoch. Die unterschiedlichen Perspektiven erscheinen zwischenzeitlich als zusammenhanglos. Aber zum Ende hin, fügt sich dann alles schlüssig zusammen. Vera Bucks bildhafter Schreibstil verleiht der Geschichte ein sehr beklemmendes Gefühl. Es ist eine spannende und vielschichtige Geschichte. Wirklich sehr gelungen. Ich wurde sehr gut unterhalten und gebe gerne eine Leseempfehlung.

5

Absolutes Highlight! So "ruhig" die Geschichte begann, so krass ist sie auch zu Ende gegangen. Richtig interessant sind hier auch die geschichtlichen und realen (!) Hintergründe, die das Buch noch lesenswerter machen. Vera Buck in Höchstform!

5

Sehr mitreißendes (Hör-)Buch, das ich am liebsten gar nicht mehr pausieren wollte!

Das Buch erzählt aus verschiedenen Perspektiven und Zeiten die traurige, düstere Geschichte mehrerer Personen auf Sardinien. Vera Buck schreibt so eindrucksvoll und trotzdem klar, dass mir die Geschichte auch jetzt, zwei Tage später, noch im Kopf hängt und das wird sicher auch noch länger der Fall sein. Interessante Charaktere, spannende Geschichte, absolut lesenswert! Ich konnte nicht anders, als direkt danach "Das Baumhaus" der Autorin anzufangen und bin sehr gespannt, wie das im Vergleich ist.

5

Atmosphärisch starker Spannungsroman, der mir etwas zu konstruiert erschien aber durch sein Nachwort volle Authentizität gewinnt! Durch die verschiedenen Sprecher:innen hervorragend vertont!

4

Der Sommer wird dunkel Das ist mein drittes Buch von Vera Buck und es hat mir sehr gut gefallen. Ich mag die Charakter und es war so gut das ich es wie ein Film mir vorstellen konnte. Dieses Buch ist sehr fesselnd , das Thema ist sehr interessant und es war sehr unterhaltsam. Es gab so viele Wendung das ich mir nicht klar war wie wohl das Ende ist, es war sehr überraschend und auch dieses Buch hat mir gut gefallen Hab ihr es schon gelesen?

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4

Nachdem ich bereits schon einmal ein Buch von Vera Buck abgebrochen habe, habe ich es jetzt mit Der dunkle Sommer versucht. Ich fand es sehr gut. Spannend, abwechslungsreich und mit einer sehr interessanten Hintergrundgeschichte. 👍🏻

2.5

Ein Haus für 1€ mitten im Wald, in Sardinien, in einem Geisterdorf? Ein Traum für Tilda, die ihre Ruhe braucht und Abgeschiedenheit sucht. Außer das Dorf hat eine dunkle Vergangenheit und einen mysteriösen Bewohner, der die Geheimnisse gut hütet. Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt, im Wechsel zwischen der Gegenwart und Vergangenheit. Das sorgte für einen guten Überblick. Die Charaktere sind teilweise realistisch gestaltet. Die Fülle an Geheimnissen, die jeden umhüllt hat, machte Neugier auf mehr. Allerdings waren einige Taten komplett unverständlich, wie z.B.: plötzlich auf alles zu schiessen, was sich bewegt. Was mir besonders gut gefallen hat war die Atmosphäre. Die Diskrepanz zwischen einem traumhaften Urlaubsort und seiner düsteren Vergangenheit, ist dem Autor sehr gut gelungen. Dies hat auch meine Bewertung positiv beeinflusst. Das Buch baut auf den dunklen Geheimnissen eines verlassenen Dorfes auf . Die Geschichte fand ich deshalb sehr mitreißend und voller Mysterien. Zwischendrin hat mir jedoch der Nervenkitzel gefehlt. Durch den längeren Mittelteil, wurde vieles an Handlung offensichtlich. Somit waren die vielen Wendungen keine Überraschung mehr für mich. Was mir überhaupt nicht gefallen hat, waren die vielen offenen Fragen am Ende. Ich bin ja froh, dass bei der Protagonistin alles gut ausgegangen ist aber was passiert jetzt mit dem armen Daniele? Er verschwindet irgendwann einfach spurlos aus der Handlung. Eine der wenigen Fragen, die mich beschäftigen. Ich verstehe wieso das Buch so gut bewertet wird. Wer ein Schauermärchen sucht, mit vielen tödlichen Geheimnissen und schauriger Atmosphäre, ist hier auf jeden Fall gut aufgehoben. Diejenigen die Logik lieben, werden hier allerdings nicht glücklich werden.

4.5

Ein Thriller, der mich wieder begeistert und gefesselt hat. Spannend und gut erzählt bis zum Schluss mit unverhofften Wendungen. Auch wenn man meint nun alles verstanden zu haben, überrascht Vera Buck noch einmal. Ihr Schreibstil hat mich erneut überzeugt. Mit viel Feingefühl werden zwischenmenschliche Beziehungen beschrieben und die Schilderungen von Natur und Wetter fühlen sich an, als wäre man auf Sardinien. Natürlich gibt es kleine Schwächen und auch Handlungen der Protagonisten, die man nicht nachvollziehen kann, aber zur Geschichte passen. Wir erfahren die Geschichte um das kleine Dorf in Sardinien aus Sicht von Tilda, Franca und Journalist Enzo. Spannend wird deren Geschichte, die auch vierzig Jahre in die Vergangenheit reicht, erzählt. Und bereits der Anfang um das geheimnisvolle Haus mit der angedeuteten schrecklichen Vergangenheit hat mich in einen Lesesog gezogen und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

4

Am Anfang hatte ich mühe in die Geschichte rein zu kommen. Besonders die Zeitsprünge haben manchmal genervt. Aber mit der Zeit hat man gemerkt dass da irgendwas zusammen hängt. Es wurde recht spannend aber leider war dann das Ende vorsehbar. Aber es war unterhaltsam

4.5

Wow! Seit langen mal wieder ein Buch was mich durchgängig fesseln konnte! Die Geschichte ist so gut geschrieben, dass sich alles wie in einem Film abspielt. Die drei Erzählperspektiven werden so gut beschrieben und nicht unnötig in die Länge gezogen. Es bleibt durchweg spannend und baut sich zum Ende immer weiter auf. Selbst das Ende kommt dann nicht abrupt sondern wird schön eingeleitet. Vor allem berührend ist, dass es auf einer wahren Begebenheit beruht. Was das ganze nochmal schauriger macht. Wirklich empfehlenswert! Mal anders als sonst die typischen Thriller Geschichten

4.5

„Der dunkle Sommer“ – Italien-Flair trifft auf dunkles Geheimnis

Was für ein megatolles Buch! Der dunkle Sommer hat mich vom ersten Moment an gepackt. Ich mochte den Flair total – dieses typisch Italienische: die sengende Hitze, die verlassenen Steinhäuser, das Gefühl, dass die Zeit in Botigalli stehen geblieben ist. Ein Haus für einen Euro – klingt wie ein Traum. Doch das Haus, das Tilda auf Sardinien findet, hat Charakter. Es ist mehr als nur Mauerwerk – es lebt, atmet, schweigt. Und es kämpft geradezu darum, seine Geheimnisse hinter verschlossener Tür zu bewahren. Die Geschichte wechselt zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen dem dunklen Sommer 1982 und Tildas Ankunft im Geisterdorf. Kurze Kapitel, mehrere Perspektiven – das hält die Spannung hoch und sorgt dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Ich fand die Atmosphäre richtig toll. Diese Abgeschiedenheit ohne Internet, ohne Empfang – und je mehr Tilda gemeinsam mit dem Journalisten Enzo in die Vergangenheit eintaucht, desto mehr zieht einen die Geschichte in ihren Bann. Ein Buch voller Geheimnisse, Geschichte, Sonne und Schatten. Für mich ein echtes Highlight – italienisches Lebensgefühl trifft auf packenden Spannungsroman. Unbedingte Leseempfehlung!

4

„Ich nenne dir einen Begriff. Du erzählst mir dann zwei Wahrheiten und eine Lüge dazu. Ich muss raten, was der Wahrheit entspricht..." ☀️🇧🇬☀️🇧🇬☀️🇧🇬☀️🇧🇬☀️🇧🇬☀️🇧🇬☀️🇧🇬☀️🇧🇬☀️🇧🇬☀️

🇧🇬 Vera Buck gelingt mit Der dunkle Sommer ein vielschichtiger Spannungsroman, der weit über einen klassischen Thriller hinausgeht. Die Geschichte spielt in einem verlassenen Bergdorf auf Sardinien und entfaltet sich auf zwei Zeitebenen. In der Gegenwart und in den 1980er Jahren. Diese Struktur verleiht dem Roman eine besondere Tiefe und Sogwirkung, die mich bis zur letzten Seite in den Bann zog. 🇧🇬 Im Mittelpunkt steht Tilda, eine junge Frau, die auf der Flucht vor ihrer Vergangenheit in einem sardischen Geisterdorf einen Neuanfang wagen will. Für einen symbolischen Euro hat sie eine verfallene Ruine gekauft, ein Projekt, das sie aus dem alten Leben reißen soll. Doch die Idylle trügt. Das Dorf ist keineswegs so verlassen, wie es scheint. 🇧🇬 Parallel dazu erzählt Buck die Geschichte von Franca, einer jungen Frau, die Jahrzehnte zuvor an denselben Ort gebunden war. Was als Liebesgeschichte beginnt, verwandelt sich zunehmend in ein düsteres Porträt einer patriarchalen Dorfgemeinschaft, in der alte Traditionen und gewaltsame Rituale über das Leben der Menschen bestimmen. Besonders eindrucksvoll ist, wie die Autorin es schafft, gesellschaftliche Zwänge, familiäre Schuld und weibliche Selbstbestimmung in einem historischen Kontext zu setzen. 🇧🇬 Der dunkle Sommer ist ein atmosphärisch dichter Roman über Schuld, Geheimnisse und die Geister der Vergangenheit. Er ist nicht nur spannend, sondern auch klug, tiefgründig und erschütternd. 🇧🇬 Ein packender und zugleich berührender Roman über ein vergessenes Dorf, familiäre Schatten und das Ringen um Wahrheit. Der dunkle Sommer hallt lange nach, wie das Echo eines ungelösten Verbrechens in einer einsamen Gegend. 🇧🇬 Allerdings blieben auch ein paar Enden lose, was ich persönlich etwas schade fand. Ebenfalls gestört hat mich die offene Frage WARUM GENAU dieses Massaker damals stattgefunden hat. So richtig nachvollziehen konnte ich das nicht. Deshalb 1 🌟 Abzug, ansonsten geht eine klare Empfehlung raus.

„Ich nenne dir einen Begriff. Du erzählst mir dann zwei Wahrheiten und eine Lüge dazu. Ich muss raten, was der Wahrheit entspricht..."

☀️🇧🇬☀️🇧🇬☀️🇧🇬☀️🇧🇬☀️🇧🇬☀️🇧🇬☀️🇧🇬☀️🇧🇬☀️🇧🇬☀️
2.5

Gute Idee , aber Potenzial für mich nicht ausgeschöpft

Die Grundidee zu „Der dunkle Sommer“ hat mich interessiert und neugierig gemacht. Vera Buck hat einen angenehm und flüssig zu lesenden Schreibstil. Wie schon in ihrem Vorgänger „Das Baumhaus“ konnte Vera Buck die Atmosphäre, die die Grundidee und das Setting durchaus hergegeben hätten, auch in diesem Buch für mich leider nicht vermitteln. Zwar bietet die Autorin ein paar interessante Plottwists. Zunächst hat das Buch aber einige Längen und für mich kam erst im letzten Drittel Spannung auf. Leider wurde hier das Potenzial für meinen Geschmack nicht ausgeschöpft und nachdem ich bereits das vorangegangene Buch von Vera Buck ähnlich bewertet habe, werde ich wohl nicht mehr zu Büchern der Autorin greifen.

5

„Das erleichtert mich kurzfristig, bis mein Kopf sich die nächste Sorge sucht, an die er sich klammern kann.“

Die Atmosphäre in dem Buch konnte mich komplett einnehmen. Es war spannend, schaurig und doch auch sommerlich. Den Schreibstil von Vera Buck mag ich sowieso sehr. Ausserdem fliessen geschickt Themen ein, die leider nicht nur Fiktion, sondern Realität sind wie z.B. die Entführungsindustrie. Für mich ein rundum gelungener Thriller. 5 ⭐️

5

Tilda lässt alles in Deutschland zurück um in Sardinien neu anzufangen. Ihre Liebe, ihren Bruder und ihre Schuldgefühle. Naja, letzteres gelingt ihr nicht gut. Sie kauft ein heruntergekommenes Haus in einen Kaff auf Sardinien in dem seit 1980 rum keiner mehr wohnt. Ein Geisterdorf mit einer unsagbar schrecklichen Geschichte. Diese Geschichte möchte Enzo, Journalist, endlich komplett aufdecken und die Geschehnisse von damals endlich entschlüsseln. Doch es gibt nicht viele nützliche Zeitzeugen. Er hat sich an einem festgebissen, doch der schweigt. Könnte er all die Verbrechen wenigstens teilweise erklären. Franka, wuchs in genau diesem Ort auf. Mit ihr erleben wir die Zeit um 1980, die vor allem durch scheinheilige Bauern und Verbrechern geprägt war. Gläubige "gute" Menschen, die nur an die Familie denken und ihren Glauben genauso so auslegen wie es ihnen in den Kram passt. Das Patriarchat, Gewalt und Unterdrückung prägen ihr Leben. "Il matrimonio riparatore" war Teil des italienischen Strafrechts. Und auch auf Sardinien und Sizilien wurde dieses "Gesetz" angewandt. Auch wenn die Autorin nochmal im Nachwort darauf eingeht, habe ich doch eine Sache im Hinterkopf gehabt und sie damit ständig in Verbindung gebracht. Ich möchte euch aber nicht spoilern, deshalb gehe ich nicht näher auf die Geschichte ein. Der Schreibstil war sagenhaft und super atmosphärisch. Raffiniert werden die Stränge gewoben und der Plot kann sich lesen lassen! Mir hat vor allem die Erzählung der Vergangenheit gefallen und Franka war eine unglaublich tolle Protagonistin! Klare Leseempfehlung! Für mich ein Highlight. Lest unbedingt das Nachwort!

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3

Leider hat es ewig gedauert, bis ich in die Geschichte reingekommen bin und sich überhaupt Spannung aufbaute. Die ersten Kapitel waren zäh und wirkten wie eine lange Anlaufzeit. Für mich war es insgesamt ein mittelmäßiges Buch. Wer viel Geduld mitbringt, mag es gut finden, aber für einen durchgehend fesselnden Thriller ist es für mich persönlich zu langsam. Wie viele andere es auch geschrieben habe wurde es erst ab dem dritten Teil spannender.

5

Fesselnder Thriller

„Der dunkle Sommer - Nur einer weiss, was in jener Nacht geschah“ ist der spannende neue Thriller von Vera Buck. Protagonistin Tilda kauft für 1€ ein verlassenes Haus in einem kleinen Bergdorf auf Sardinien. Dort sind vor vielen Jahren alle ermordet worden bis auf den mysteriösen Silvio der immer noch in dem kleinen Dorf wohnt, aber darüber schweigt was in jener Nacht passiert ist. Zusammen mit dem Journalisten Enzo, der die Geschichte des Dorfes erforscht, versucht Tilda herauszufinden, was hier geschehen ist. Der Schreibstil von Vera Buck ist fesselnd und flüssig, ich bin nur so durch die Seiten geflogen und konnte das Buch kaum aus den Händen legen. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektive und auf verschiedenen Zeitebenen erzählt, so erhält man einen guten Einblick darauf was damals passiert ist und wie es heute ist. Die komplette Atmosphäre ist durchweg spannend und packend, außerdem gab es einige unvorhersehbare Wendungen und Geheimnisse die gelüftet wurden. Ich hatte das Ende so nicht erwartet und war ziemlich überrascht. Wenn ihr auf fesselnde Thriller zum mit rätseln steht, dann kann ich euch „Der dunkle Sommer“ sehr empfehlen.

5

Wow!!!! So verdammt gut! Diese Geschichte macht auf ein Thema aufmerksam, das völlig an mir vorbeigegangen ist - dabei ist es unglaublich heftig & gleichermaßen interessant. Eingeflochten in einen atmosphärischen, einzigartigen Thriller, der sich von der Masse abhebt - das Gesamtpaket konnte mich wiedermal unglaublich beeindrucken. Vera Buck gehört eindeutig zu den besten Thriller-AutorInnen unserer Zeit!!! 💥

4

Ein Geister Dorf in Italien , ein Haus für 1 Euro und seine traurige Geschichte...

Mich hat das Buch vom Klappentext total angesprochen, da nicht nur in Italien die Dörfer vorm Aussterben bedroht sind, sondern auch in Spanien. Daher fesselte mich die Story vom Anfang bis zum Ende. Das Schicksal von Franca, das gescheiterte Leben von Tilda die auf einen Neuanfang hofft und Enzo dem Reporter,der nur eins will, die Geschichte endlich zu erzählen, die einst in diesem Ort vorgefallen ist. Ich kann das Buch weiterempfehlen, vor allem bei dem schönen Balkonienwetter im Moment ❤️

Ein Geister Dorf in Italien , ein Haus für 1 Euro und seine traurige Geschichte...
5

Das dunkelste Buch des Sommers. Ein Haus für einen Euro. Ein Sommer in Italien. Ein Traum , der keiner ist. WOW was für ein tolles spannendes Buch Ich habe auch die letzten zwei Bücher von Vera Buck gelesen, aber das ist mit Abstand das Beste von ihr. Alleine das Thema mit dem Bezug auf die Wirklichkeit. Dann ihr atmosphärischer und bildlicher Schreibstil. Das hat mich richtig abgeholt. Es wird aus Sicht von drei Personen geschrieben. Tilda, die das Haus in dem Geisterdorf kauft . Enzo , der als Journalist über die Dörfer Sardiniens und ihre Geldquellen recherchiert und rückblickend Franca , die als junges Mädchen in dem Dorf gelebt hat. Alle Charaktere fand ich sehr interessant und vor allem was Franca im Dorf erlebt ist spannend und geschichtlich realitätsnah geschrieben. Das Nachwort hat mich zusätzlich sprachlos zurückgelassen. Für mich wurden interessante Themen angesprochen, die ich so nicht auf dem Schirm hatte . Erschreckend. Ein toller Schreibstil, der immer genau im richtigen Augenblick zwischen den Charakteren den Wechsel macht. Absolute Leseempfehlung 👍

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4.5

Spannend und atmosphärisch

Nachdem ich den letzten Thriller von Vera Buck schon sehr gut fand, war ich neugierig, da ich den Klappentext bereits sehr spannend fand. Und ja, das Buch hat mir sehr gefallen. Buck hat einen sehr einnehmenden und schönen Schreibstil, sie beschreibt das Dorf und die Charaktere lebendig und bildlich. Auch hat sie es geschafft, mit einem ruhigen Erzählstil enorme Spannung und düstere Atmosphäre aufzubauen, auch wenn es ab und an kleine Längen gab. Die Geschichte des Dorfes hat mich immer wieder schockiert und mit den Kopf schütteln lassen, die Verbindung in die Gegenwart fand ich spannend und wurde wunderbar miteinander verwoben. Die Handlung in der Gegenwart bietet unheimliche Momente im verlassenen Dorf und ein bisschen Familiendrama. Was passiert im Dorf und was hat es mit der Vergangenheit zu tun? Toll inszeniert, erschreckend, aufwühlend, ruhig, aber dennoch fast durchgehend spannend - besonders auf den letzten 100 Seiten!

Spannend und atmosphärisch
4

Die deutsche Architektin Tilda kauft für einen Euro eine verfallene Villa in einem abgelegenen Geisterdorf auf Sardinien. Doch schnell zeigt sich: Die Idylle trügt. Seltsame Ereignisse, warnende Dorfbewohner und mysteriöses Glockenläuten werfen Fragen auf. Als ihr Bruder Nino auftaucht und kurz darauf verschwindet, beginnt Tilda mit dem Journalisten Enzo eine Suche nach der Wahrheit und stößt auf dunkle Geheimnisse. Das Buch wird aus mehreren Perspektiven und auf verschiedenen Zeitebenen erzählt - was mich, da ich es als Hörbuch gehört habe, anfangs ein bisschen durcheinandergebracht hat. An der ein oder anderen Stelle hätte ich gerne nochmal zurückgeblättert. Aus diesem Grund war der Einstieg für mich etwas holprig, aber dann? Dann wurde es richtig gut und super spannend. Ich war am Rätseln, am Rechnen und am Theorien aufstellen, wie alles zusammenhängt und warum. Einige meiner Theorien haben sich sogar bestätigt, was aber auch nicht überraschend war, da ich ziemlich viele hatte, die sich alle paar Kapitel auch wieder geändert haben. Das hat der Spannung jedoch keinen Abbruch getan. Gänsehaut inklusive. Der Wechsel zwischen den verschiedenen Perspektiven war so gut eingebaut - immer wenn es dramatisch wurde, wurde die Geschichte aus einer anderen Sicht weitererzählt, was mich manchmal wirklich verzweifeln lies. Franca war für mich eine der stärksten Charaktere. Ihren Mut, sich gegen die gesellschaftlichen Erwartungen (gegenüber Frauen) aufzulehnen und für das Gute zu kämpfen, fand ich ganz toll. „Der dunkle Sommer“ ist ein toller Thriller für den Sommer. Sollte mir aber jemand für einen Euro ein Haus in einem Geisterdorf anbieten werde ich dankend ablehnen 👻

4.5

Eine beeindruckende Geschichte mit wahren Hintergründen.

Die Story hat mich ziemlich schnell total gepackt und ich hätte es vermutlich direkt durchgesuchtet, wenn ich mehr Zeit gehabt hätte. Es war am Anfang noch etwas verwirrend mit den verschiedenen Perspektiven und unterschiedlichen Zeitebenen, aber das wurde dann auch schnell besser. Besonders gut gefallen hat mir die vermeintliche Geisterstadt, die in der anderen Zeitebene noch gar keine Geisterstadt war. Dadurch konnte man ständig miträtseln, wie alles zusammenhängt und welche Verbindung die Personen zueinander haben und wie sich alles zusammenfügt. Zum Ende hin wurde es wirklich spannend und es gab einen Plottwist nach dem nächsten, auch ein paar mit denen ich gar nicht gerechnet hatte. Ein paar lose Enden gab es trotzdem noch, was ich tatsächlich schade fand, weil es vermutlich nicht viel Aufwand gekostet hätte das noch abzurunden. Eine Vermutung die mich durch das halbe Buch getragen hat wurde weder aufgeklärt noch dementiert, was bei mir immer eine offene Frage zurück lassen wird. Auf jeden Fall trotzdem ein großartiges Buch, das ich jedem empfehlen kann, der gerne miträtselt und Geschichten mit wahren Hintergründen mag. Die Einordnung der Autorin am Ende, wovon sie sich inspirieren ließ fand ich auch richtig interessant!

4

Ich hatte ein paar Startschwierigkeiten, aber das legte sich recht schnell. Durch die unterschiedlichen Sprecher konnte man die Protagonisten gut unterscheiden. Die Geschichte aus der Vergangenheit rund um Franka konnte mich besonders packen. Umso tiefer man in der Geschichte war wurde es immer spannender und die Atmosphäre im Haus und Dorf war echt unheimlich. Ich konnte super miträtseln und habe auch ein paar Theorien aufgestellt. Es gab tolle Wendungen, so dass ich irgendwann nicht mehr aufhören konnte zu hören. Einige Twist am Ende konnte ich erraten, aber es gab auch ein paar Überraschungen. Eine Empfehlung von mir für alle die alte Häuser und Geheimnisse mögen.

5

Hauskauf mit sehr viel unbekannter und unerwarteter Geschichte inbegriffen

Ich habe das neueste Werk von Vera Buck namens "Der Dunkle Sommer", als Hörbuch im Argon Verlag erschienen, vorab hören dürfen und habe mir passender Weise für Punkte das Paperback aus dem Rowohlt Verlag mit dem coolen orangenen Farbschnitt auf Vorablesen ergattert. Das Hörbuch wird gelesen von Leonie Landa; Laura Maire; Uve Teschner; Julian Mehne; Jeremia Koschorz und Lydia Herms. Diese Mischung macht es wirklich gut Für mich ist es bereits der dritte Thriller von Frau Buck und sie gefallen mir durchweg alle. Das erste Buch hieß "Wolfskinder", dann kam "das Baumhaus" und nun eben "der dunkle Sommer". In diesem Thriller begleiten wir die Architektin Tilda, die sich in der Geisterstadt Botigalli in Sardinien ein Haus für den symbolischen Euro kauft. Sie sucht die absolute Einsamkeit für einen kompletten Neustart und was passt da besser, als eine Geisterstadt. Ambitioniert beginnt sie das Haus von Grund auf zu renovieren. Doch schnell stellt sie fest, dass sie nicht ganz so einsam ist, wie sie es eigentlich erhofft hat. Tilda will dem Ganzem nachgehen und bekommt unerwartet Hilfe von dem Journalisten Enzo, der der Geschichte von Botigalli nachgeht. Dieser Thriller wird in zwei verschiedenen Zeitsträngen erzählt und der Lesererfährt unter anderem Geschehnisse aus dem Dorf, als es noch komplett bewohnt war. Ich habe wirklich mit Tilda mitgefiebert, was da in Botigalli denn nun los war und vor allem los ist. Das Ende hat mich dann auch wirklich nochmal überrascht, ich hatte eine andere Vermutung... Im Hörbuch wird diese Story durch die diversen Sprecher sehr lebendig. Sie geben noch die sogenannte Kirsche auf die Torte. Mir bleibt nichts anderes als Danke zu sagen, dass ich diesen Thriller hören und lesen durfte und freue mich schon auf den nächsten. #unbezahltewerbung #rezensionsexemplar

5

Was für ein geniales Buch! Das wird noch ne Weile nachhallen. Eine berührende Geschichte wundervoll erzählt. Packt und lässt nicht mehr los. Kann ich nur empfehlen!

4

Tolles Buch, tolle Charaktere! Die Geschichte spielt in einem kleinen Dorf in Botigalli - Italien. Der Schreibstil ist angenehm, die Charaktere toll umschrieben und ich habe ein Detailreiches Szenenbild in meinem Kopf! Die Kapitel sind immer aus Sicht der Protagonisten geschrieben. *ACHTUNG* Man muss wirklich mit Verstand das Buch lesen, denn am Ende wird es knifflig, für das Ende muss man am Anfang verdammt gut aufpassen, eigentlich sogar über das ganze Buch, aber vor allem am Anfang😂👌 Ich fand das Buch sehr interessant und würde eine Leseempfehlung dafür geben. Aber auch dieses Buch hatte leider nicht den Wow-Effekt 🫠

4.5

Puh, das Thema hat mich schon mitgenommen. Das Setting hat nich jetzt nicht so angesprochen aber die Geschichte spielt nun mal in Italien . 🇮🇹 Ich bin zwischen dem Buch und dem Hörbuch immer wieder gewechselt und war begeistert, wie toll es eingelesen wurde. Ich freue mich schon auf den nächsten Thriller von Vera Buck 😁

4

„La famiglia non si abbandona mai.“

Vera Buck entführt uns in Der dunkle Sommer in eine atmosphärisch dichte Welt, die von Anfang an fesselt. Besonders das Setting hat mich beeindruckt – stimmungsvoll, detailreich und voller subtiler Spannung. Auch der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gefallen: flüssig, präzise und gleichzeitig poetisch, was die Geschichte lebendig und greifbar macht. Was mir jedoch weniger zugesagt hat, war das Ende. Hier schien die Handlung plötzlich an Tempo zuzunehmen, wodurch einige Entwicklungen und Gedankengänge der Figuren für mich nicht mehr ganz nachvollziehbar waren. Das abrupte Finale ließ mich mit offenen Fragen zurück und nahm der bis dahin sorgfältig aufgebauten Geschichte etwas von ihrer Wirkung. Trotzdem bleibt Der dunkle Sommer ein empfehlenswerter Roman – spannend, atmosphärisch und sprachlich überzeugend. Wer sich gern in düstere Sommernächte und geheimnisvolle Erzählungen verliert, wird hier auf seine Kosten kommen.

4.5

Ich muss sagen das ich es richtig gut geschrieben fande und die Spannung hat auch nicht gefehlt. Von mir eine klare Empfehlung 😀

4

Ein verlassenes Bergdorf auf Sardinien, eine Villa, die man für einen Euro kaufen kann. Da muss ja ein Haken sein. Womöglich ein Fluch, der auf dem Haus liegt? Spannend führt Vera Buck durch die Geschichte, die den Untertitel trägt: "Nur einer weiß, was in jener Nacht geschah." Das ist atmosphärisch, intensiv und mit viel psychologischem Tiefgang. Ein Stern Abzug gibt es von mir für die Stimmen im Hörbuch, die mir zu übertrieben und anstrengend waren. Selbst lesen war da die bessere Variante.

5

Tilda kauft sich ein verfallenes Haus in dem Geisterdorf Botigalli auf Sardinien, für den symbolischen Preis von einem Euro. Sie will weg aus Deutschland, raus aus ihrem Leben und noch einmal neu anfangen. Bewusst hat sie sich ein verlassenes Dorf gesucht, sie möchte allein sein und so wenig Menschen wie möglich um sich haben. Kurz nach dem Einzug geschehen mysteriöse Dinge in dem Haus. Auf ihrem Haus soll ein Fluch liegen. Zusammen mit dem Journalisten Enzo versucht sie herauszufinden was damals eigentlich passiert ist. Überraschend steht auch noch ihr Bruder Nino vor der Tür und verschwindet kurz danach. Wow, was für ein toller Thriller. Von Anfang an liegt eine unterschwellige Spannung in der Luft, die sich zunehmend steigert. Die Charaktere sind toll und tiefgründig. Erzählt wurde aus unterschiedlichen Perspektiven, aus der von Tilda, dem Journalisten Enzo und in der Vergangenheit von der jungen Dorfbewohnerin Franca. Alle waren spannend und ich wollte immer unbedingt wissen wie es weitergeht. Konnte das Buch kaum weglegen. Anfangs war mir noch nicht klar was die drei Menschen miteinander verbindet aber das klärt sich alles auf. Insgesamt ein Thriller, der für mich durch die unheimliche Atmosphäre, unterschwellige Bedrohung und tolle Charaktere besticht. Ich bin richtig begeistert. Für mich ein Highlight. Große Empfehlung.

5

𝙒𝙖𝙧𝙪𝙢 𝙬𝙤𝙡𝙡𝙩𝙚 𝙞𝙘𝙝 𝙙𝙖𝙨 𝘽𝙪𝙘𝙝 𝙡𝙚𝙨𝙚𝙣? ⁣ ⁣ Nachdem mir die Vorgänger "Wolfskinder" und "Das Baumhaus" schon sehr gefielen, wollte ich natürlich auch wissen, ob "Der dunkle Sommer" sich da einreihen kann. ⁣ ⁣ 𝙆𝙡𝙖𝙥𝙥𝙚𝙣𝙩𝙚𝙭𝙩: ⁣ ⁣ Ein Haus in Italien für einen Euro: Für die deutsche Architektin Tilda ist die verfallene Villa auf Sardinien ein Glücksgriff. Sie will alle Brücken hinter sich abbrechen und stürzt sich in die Renovierung. Doch die vermeintliche Idylle des verwinkelten Ortes trügt. Ist das Geisterdorf wirklich so verlassen, wie es den Anschein hat?⁣ ⁣ 𝙀𝙞𝙜𝙚𝙣𝙚 𝙈𝙚𝙞𝙣𝙪𝙣𝙜: ⁣ ⁣ Der Einstieg fiel mir relativ leicht. Nach dem Prolog begleiten wir Tilda in das "Geisterdorf" Botigalli – einen fiktiven Ort, den die Autorin zwar erfunden hat, mir aber so bildhaft beschrieben wurde, dass ich ihr das sofort abgenommen habe. Es fühlte sich einfach so echt an, da ich mir alles sehr gut vorstellen konnte.⁣ Dort bekommt Tilda die Möglichkeit, ein Haus für einen Euro zu kaufen, was nicht ungewöhnlich ist, da die Gemeinde sich davon verspricht, dass Arbeitsplätze geschaffen werden, um die Häuser zu restaurieren, was wiederum das Dorf beleben soll. Für Tilda ist es ein Neuanfang, denn sie hat mit ihren eigenen Dämonen zu kämpfen. Ich mochte sie und war gleichzeitig neugierig, was ihr widerfahren ist. Genauso wollte ich herausfinden, wer ihr in dem verlassenen Ort nachstellt und das Ankommen erschwert. Denn es passieren ein paar mysteriöse Dinge. ⁣ Dann lernen wir Enzo kennen, einen Journalisten, der Silvio interviewt – den einzigen Überlebenden seit der Tragödie, die in den 80ern geschah. Bei ihm wusste ich nie so recht, wie ich ihn einordnen sollte. Für mich erschien er unnahbar und sein Ziel konnte ich zu Beginn nicht ganz greifen. Genauso Silvio. Irgendwie war er gruselig. ⁣ Außerdem bekommt man Einblicke in Frankas Leben. Hier springt die Handlung in die Vergangenheit: Es ist Sommer 1982, Italien steht im Finale der Fußball-WM, und gewinnt. In dieser Zeit wird Matteo entführt. Auch das ist in dieser Region leider nichts Ungewöhnliches. Immer wieder verschwinden Kinder. Für mich, mit dem Hauskauf, ein großartiger Aufhänger für eine Geschichte! Der Spannungsbogen war sofort da, genauso gut fand ich den Schauplatz, der Italien-Vibes verströmte, aber auch etwas von "Wenn die Gondeln Trauer tragen", einem Film von 1973, hatte.⁣ Frankas Geschichte erschien mir anfangs noch eher nebensächlich, entwickelte sich aber im Laufe der Zeit zu dem Teil, den ich am liebsten gelesen habe. Dabei habe ich mit Erschrecken festgestellt, dass die Uhren in solch abgelegenen Regionen offenbar noch anders ticken. Die Autorin greift hier ein Thema auf, das ich sehr spannend fand und auf das sie auch im Nachwort nochmals eingeht, ebenso wie auf die Kindesentführungen in Italien.⁣ Der Spannungsbogen konnte für mich bis zum Schluss aufrechterhalten werden. Es gab einige Twists, die ich nicht habe kommen sehen, und auch mit dem Ende bin ich zufrieden. Deswegen schlage ich auch dieses Buch wieder mit einem guten Gefühl zu. Für alle Italien-Fans, die es spannend mögen. ⁣ ⁣ 𝙆𝙪𝙧𝙯𝙛𝙖𝙯𝙞𝙩: ⁣ ⁣ Der dunkle Sommer verbindet italienisches Flair mit tödlichen Geheimnissen, die hinter den Mauern des Geisterdorfs lauern.⁣ Hat mir wieder sehr viel Spaß gemacht mitzurätseln, aber auch die Thematik fand ich sehr interessant.

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4.5

Ein Haus für 1 €? Ist so etwas überhaupt möglich? Ja, in Italien - Geisterdörfer sollen so wiederbelebt werden. Klappt das? Die Architektin Tilda erwirbt genau so ein Haus. Nach einer dramatischen Erfahrung versucht sie alle Brücken in Deutschland hinter sich abzubrechen. Sie stürzt sich voller Energie in die Renovierung und Instandhaltung des Hauses. Doch die Idylle trügt, Tilda fühlt sich beobachtet, findet ungewollte Geschenke vor der Tür und zu allem Übel läuten auch noch die Kirchenglocken. Das Alleinsein hat sie sich da ganz anders vorgestellt. Zusammen mit dem Journalisten Enzo versucht sie dem Geheimnis auf den Grund zu gehen. Sehr spannend geschrieben, ich hab das Buch schnell gelesen. Wollte ja wissen, wie es ausgeht 😁

3

Ein Geisterdorf in Italien🇮🇹 Eine Frau die von der Vergangenheit flüchtet. Ein Journalist der in alten Geschichten wühlt.

Tilda flüchtet nach Italien, in die Stadt Botigalli. Sie möchte ihre Vergangenheit hinter sich lassen & beschließt dort ein Haus zu kaufen🏡 Was sie nicht weiß, sie kauft nicht nur das Haus, sondern auch die Geheimnisse dazu 👻 Enzo ~ ein Journalist den eine Geschichte seit Jahren nicht in Ruhe gelassen hat. Die Geschichte um die Geisterstadt Botigalli. Niemand weiß, was in jener Nacht wirklich passiert ist, bis auf Silvio! Der letzte Überlebende des Massakers vor über 40 Jahren. Doch dieser schweigt! Die Geschichte wird aus drei Perspektiven geschrieben und zum Ende des Buches zusammengeführt. Ich wollte wissen, wie das alles zusammen hängt. Welche Rolle die jeweilige Perspektive in dem Buch hat. Das Ende war nicht so wie erhofft , denn für mich wurde nicht alles schlüssig aufgelöst🗝️

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