Die Honeys (Erstauflage mit gestaltetem Farbschnitt): Ein queerer Mystery-Thriller für Fans von Pretty Little Liars

Die Honeys (Erstauflage mit gestaltetem Farbschnitt): Ein queerer Mystery-Thriller für Fans von Pretty Little Liars

Softcover
3.6105

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Description

Mars und seine Schwester Caroline waren einst unzertrennlich. Als sie unter grausamen Umständen stirbt, ist Mars von Trauer überwältigt. Nachdem er einst wegen seiner Genderfluidität von der angesehenen Aspen Summer Academy ausgeschlossen wurde, besteht Mars dieses Jahr darauf, an ihrer Stelle teilzunehmen. Mars fühlt sich zu ihren alten Freundinnen hingezogen, einer Gruppe von Mädchen, die sich die Honeys nennen. Sie sind schön und furchteinflößend, und Mars ist sich sicher, dass sie etwas mit Carolines Tod zu tun haben. Schon bald trübt sich die sanfte Bergbrise in Aspen. Mars kann seinen eigenen Erinnerungen nicht mehr trauen; etwas jagt ihn am helllichten Tag und spielt mit seinem Verstand. Wenn Mars es nicht bald findet, wird es ihn lebendig auffressen …

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
384
Price
18.50 €

Author Description

Ryan La Sala schreibt über surreale Dinge, die queeren Menschen widerfahren. Über ihn wurde u.a. in der New York Times und Entertainment Weekly berichtet. Er ist Gastgeber des berüchtigten Bad Author Book Club Podcasts und ein Redner bei zahlreichen Veranstaltungen/Konferenzen. Wenn er nicht gerade schreibt, betätigt er sich künstlerisch unter der Aufsicht seiner Katze namens Haunted Little Girl.

Characteristics

2 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
66%
7%
49%
15%
77%
22%
25%
44%
33%
63%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
57%
68%
76%
76%

Pace

Fast0%
Slow0%
Moderate100%
Variable0%

Writing Style

Simple0%
Complex0%
Moderate100%
Bildhaft (100%)Poetisch (50%)Außergewöhnlich (50%)

Posts

39
All
4.5

ℳ𝒶𝓃𝒸𝒽𝓂𝒶𝓁 𝓁𝒶𝓊ℯ𝓇𝓃 𝒹𝒾ℯ 𝒹𝓊𝓃𝓀ℯ𝓁𝓈𝓉ℯ𝓃 𝒢ℯ𝒽ℯ𝒾𝓂𝓃𝒾𝓈𝓈ℯ 𝒾𝓂 𝒽ℯ𝓁𝓁ℯ𝓃 𝒯𝒶ℊℯ𝓈𝓁𝒾𝒸𝒽𝓉 🥺

𝙸𝚌𝚑 𝚑𝚊𝚋𝚎 𝚍𝚒𝚎𝚜𝚎𝚜 𝙱𝚞𝚌𝚑 𝚍𝚞𝚛𝚌𝚑 𝚉𝚞𝚏𝚊𝚕𝚕 𝚋𝚎𝚒 𝚎𝚒𝚗𝚎𝚛 𝚃𝚒𝚔𝚃𝚘𝚔𝚎𝚛𝚒𝚗 𝚐𝚎𝚜𝚎𝚑𝚎𝚗 𝚞𝚗𝚍 𝚠𝚊𝚛 𝚒𝚛𝚐𝚎𝚗𝚍𝚠𝚒𝚎 𝚏𝚊𝚜𝚣𝚒𝚗𝚒𝚎𝚛𝚝 𝚟𝚘𝚗 𝚍𝚎𝚖 𝙲𝚘𝚟𝚎𝚛 𝚞𝚗𝚍 𝚊𝚗 𝚜𝚒𝚌𝚑 𝚣𝚞𝚖 𝚃𝚑𝚎𝚖𝚊 𝚃𝚑𝚛𝚒𝚕𝚕𝚎𝚛 𝚞𝚗𝚍 𝙱𝚒𝚎𝚗𝚎𝚗 🐝. 𝙾𝚋𝚠𝚘𝚑𝚕 𝚒𝚌𝚑 𝚜𝚊𝚐𝚎𝚗 𝚖𝚞𝚜𝚜 𝚍𝚊𝚜 𝚑𝚒𝚎𝚛 𝚖𝚎𝚑𝚛𝚎𝚛𝚎 𝙶𝚎𝚗𝚛𝚎 𝚣𝚞𝚛 𝙰𝚞𝚜𝚠𝚊𝚑𝚕 𝚜𝚝𝚎𝚑𝚎𝚗, 𝚍𝚊 𝚠𝚞̈𝚛𝚍𝚎 𝚒𝚌𝚑 𝚖𝚒𝚌𝚑 𝚗𝚒𝚌𝚑𝚝 𝚊𝚞𝚏 𝚎𝚒𝚗𝚜 𝚟𝚎𝚛𝚜𝚝𝚎𝚒𝚏𝚎𝚗 😅. 𝙴𝚜 𝚒𝚜𝚝 𝚖𝚎𝚒𝚗 𝚎𝚛𝚜𝚝𝚎𝚜 𝙱𝚞𝚌𝚑 𝚍𝚎𝚜 𝙰𝚞𝚝𝚘𝚛𝚜 𝚁𝚢𝚊𝚗 𝙻𝚊 𝚂𝚊𝚕𝚊 𝚞𝚗𝚍 𝚒𝚌𝚑 𝚏𝚊𝚗𝚍 𝚎𝚜 𝚐𝚊𝚛 𝚗𝚒𝚌𝚑𝚝 𝚖𝚊𝚕 𝚜𝚘 𝚜𝚌𝚑𝚕𝚎𝚌𝚑𝚝 😅. 𝙳𝚒𝚎𝚜𝚎 𝙶𝚎𝚜𝚌𝚑𝚒𝚌𝚑𝚝𝚎 𝚞̈𝚋𝚎𝚛 "𝙳𝚒𝚎 𝙷𝚘𝚗𝚎𝚢𝚜" 𝚒𝚜𝚝 𝚒𝚖 𝚎𝚛𝚜𝚝𝚎𝚗 𝙼𝚘𝚖𝚎𝚗𝚝 𝚜𝚎𝚑𝚛 𝚊𝚞ß𝚎𝚛𝚐𝚎𝚠𝚘̈𝚑𝚗𝚕𝚒𝚌𝚑 𝚞𝚗𝚍 𝚋𝚒𝚎𝚝𝚎𝚝 𝚎𝚒𝚗𝚎 𝚋𝚎𝚊̈𝚗𝚐𝚜𝚝𝚒𝚐𝚎𝚗𝚍𝚎 𝙰𝚝𝚖𝚘𝚜𝚙𝚑𝚊̈𝚛𝚎. 𝙳𝚒𝚎𝚜𝚎𝚛 𝙼𝚢𝚜𝚝𝚎𝚛𝚢-𝚃𝚑𝚛𝚒𝚕𝚕𝚎𝚛 𝚔𝚘𝚗𝚗𝚝𝚎 𝚖𝚒𝚌𝚑 𝚣𝚠𝚊𝚛 𝚗𝚒𝚌𝚑𝚝 𝚣𝚞 𝟷𝟶𝟶% 𝚊𝚋𝚑𝚘𝚕𝚎𝚗, 𝚊𝚋𝚎𝚛 𝚍𝚒𝚎𝚜𝚎𝚛 𝚂𝚌𝚑𝚛𝚎𝚒𝚋𝚜𝚝𝚒𝚕 𝚠𝚊𝚛 𝚜𝚌𝚑𝚘𝚗 𝚗𝚒𝚌𝚑𝚝 𝚐𝚊𝚗𝚣 𝙾𝚑𝚗𝚎 𝚞𝚗𝚍 𝚎𝚜 𝚒𝚜𝚝 𝚜𝚘𝚣𝚞𝚜𝚊𝚐𝚎𝚗 𝚎𝚒𝚗 𝚃𝚑𝚎𝚖𝚊 𝚠𝚊𝚜 𝚒𝚌𝚑 𝚜𝚘 𝚗𝚘𝚌𝚑 𝚗𝚒𝚌𝚑𝚝 𝚐𝚎𝚕𝚎𝚜𝚎𝚗 𝚑𝚊𝚋𝚎. 𝙳𝚎𝚛 𝙰𝚗𝚏𝚊𝚗𝚐 𝚍𝚎𝚛 𝙶𝚎𝚜𝚌𝚑𝚒𝚌𝚑𝚝𝚎 𝚑𝚊𝚝 𝚖𝚒𝚌𝚑 𝚝𝚘𝚝𝚊𝚕 𝚖𝚒𝚝𝚐𝚎𝚛𝚒𝚜𝚜𝚎𝚗, 𝚎𝚛 𝚠𝚊𝚛 𝚝𝚛𝚊𝚐𝚒𝚜𝚌𝚑 𝚞𝚗𝚍 𝚒𝚌𝚑 𝚔𝚘𝚗𝚗𝚝𝚎 𝚛𝚎𝚐𝚎𝚕𝚛𝚎𝚌𝚑𝚝 𝚖𝚒𝚝𝚏𝚞̈𝚑𝚕𝚎𝚗. 𝙳𝚊𝚗𝚊𝚌𝚑 𝚔𝚘𝚗𝚗𝚝𝚎 𝚍𝚎𝚛 𝚂𝚙𝚊𝚗𝚗𝚞𝚗𝚐𝚜𝚋𝚘𝚐𝚎𝚗 𝚖𝚒𝚌𝚑 𝚗𝚒𝚌𝚑𝚝 𝚖𝚒𝚝𝚣𝚒𝚎𝚑𝚎𝚗 𝚞𝚗𝚍 𝚏𝚊𝚗𝚍 𝚖𝚊𝚌𝚑𝚗𝚎 𝚂𝚊𝚌𝚑𝚎𝚗 𝚜𝚎𝚑𝚛 𝚕𝚊𝚗𝚐𝚠𝚒𝚎𝚛𝚒𝚐, 𝚊𝚋𝚎𝚛 𝚣𝚞𝚖 𝚂𝚌𝚑𝚕𝚞𝚜𝚜 𝚠𝚞𝚛𝚍𝚎 𝚒𝚌𝚑 𝚍𝚊𝚗𝚗 𝚍𝚘𝚌𝚑 𝚋𝚎𝚕𝚘𝚑𝚗𝚝 𝚞𝚗𝚍 𝚎𝚜 𝚐𝚒𝚗𝚐 𝚍𝚊𝚗𝚗 𝚛𝚒𝚌𝚑𝚝𝚒𝚐 𝚣𝚞𝚛 𝚂𝚊𝚌𝚑𝚎 😂. 𝙸𝚌𝚑 𝚖𝚞𝚜𝚜 𝚜𝚊𝚐𝚎𝚗 𝚍𝚊𝚜 𝚍𝚊𝚜 𝚂𝚎𝚝𝚝𝚒𝚗𝚐 𝚖𝚎𝚐𝚊 𝚊𝚞𝚜𝚐𝚎𝚛𝚎𝚒𝚣𝚝 𝚠𝚊𝚛 𝚞𝚗𝚍 𝚊𝚕𝚕𝚎𝚜 𝚋𝚒𝚜 𝚣𝚞𝚖 𝚔𝚕𝚎𝚒𝚗𝚜𝚝𝚎𝚗 𝙳𝚎𝚝𝚊𝚒𝚕, 𝚜𝚊𝚐𝚎𝚗 𝚠𝚒𝚛 𝚟𝚘𝚗 𝚍𝚎𝚗 𝙱𝚕𝚞̈𝚖𝚌𝚑𝚎𝚗 🌼 𝚞𝚗𝚍 𝙱𝚒𝚎𝚗𝚎𝚗𝚌𝚑𝚎𝚗 🐝 𝚜𝚎𝚑𝚛 𝚋𝚒𝚕𝚍𝚕𝚒𝚌𝚑 𝚍𝚊𝚛𝚐𝚎𝚜𝚝𝚎𝚕𝚕𝚝, 𝚍𝚊 𝚑𝚊𝚝𝚝𝚎 𝚜𝚒𝚌𝚑 𝚁𝚢𝚊𝚗 𝚗𝚒𝚌𝚑𝚝 𝚕𝚞𝚖𝚙𝚎𝚗 𝚕𝚊𝚜𝚜𝚎𝚗 😂. 𝙰𝚞𝚌𝚑 𝚍𝚒𝚎 𝙰𝚞𝚏𝚕𝚘̈𝚜𝚞𝚗𝚐 𝚊𝚖 𝙴𝚗𝚍𝚎 𝚠𝚊𝚛 𝚖𝚒𝚝 𝚔𝚎𝚒𝚗𝚜𝚝𝚎𝚛 𝚆𝚎𝚒𝚜𝚎 𝚟𝚘𝚛𝚑𝚎𝚛𝚜𝚎𝚑𝚋𝚊𝚛 𝚞𝚗𝚍 𝚑𝚊𝚝 𝚖𝚒𝚌𝚑 𝚎𝚌𝚑𝚝 𝚐𝚎𝚜𝚌𝚑𝚘𝚌𝚔𝚝😳. 𝙼𝚒𝚝 𝚍𝚎𝚖 𝙴𝚗𝚍𝚎 𝚑𝚊𝚋𝚎 𝚒𝚌𝚑 𝚗𝚒𝚌𝚑𝚝 𝚐𝚎𝚛𝚎𝚌𝚑𝚗𝚎𝚝. 𝙼𝚎𝚒𝚗 𝙵𝚊𝚣𝚒𝚝, 𝚠𝚎𝚛 𝚊𝚞𝚏 𝙸𝚗𝚝𝚎𝚕𝚕𝚒𝚐𝚎𝚗𝚣, 𝚃𝚘𝚕𝚎𝚛𝚊𝚗𝚣, 𝙹𝚞𝚐𝚎𝚗𝚍𝚕𝚒𝚌𝚑𝚎𝚗 𝙻𝚎𝚒𝚌𝚑𝚝𝚜𝚒𝚗𝚗 𝚞𝚗𝚍 𝚎𝚒𝚗𝚎 𝙱𝚛𝚒𝚜𝚎 𝚂𝚙𝚊𝚗𝚗𝚞𝚗𝚐 𝚜𝚝𝚎𝚑𝚝, 𝚒𝚜𝚝 𝚑𝚒𝚎𝚛 𝚗𝚒𝚌𝚑𝚝 𝚟𝚎𝚛𝚔𝚎𝚑𝚛𝚝. 𝙳𝚊𝚑𝚎𝚛 𝚐𝚒𝚋𝚝 𝚎𝚜 𝚟𝚘𝚗 𝚖𝚒𝚛 𝚣𝚞 𝚍𝚒𝚎𝚜𝚎𝚖 𝙱𝚞𝚌𝚑 𝚖𝚒𝚝 𝚍𝚎𝚖 𝚝𝚘𝚕𝚕𝚎𝚗 𝙵𝚊𝚛𝚋𝚜𝚌𝚑𝚗𝚒𝚝𝚝 𝚎𝚒𝚗𝚎 𝚔𝚕𝚊𝚛𝚎 𝙻𝚎𝚜𝚎𝚎𝚖𝚙𝚏𝚎𝚑𝚕𝚞𝚗𝚐 ✨💫

ℳ𝒶𝓃𝒸𝒽𝓂𝒶𝓁 𝓁𝒶𝓊ℯ𝓇𝓃 𝒹𝒾ℯ 𝒹𝓊𝓃𝓀ℯ𝓁𝓈𝓉ℯ𝓃 𝒢ℯ𝒽ℯ𝒾𝓂𝓃𝒾𝓈𝓈ℯ 𝒾𝓂 𝒽ℯ𝓁𝓁ℯ𝓃 𝒯𝒶ℊℯ𝓈𝓁𝒾𝒸𝒽𝓉 🥺
3.5

Tja... also ich weiß nicht so recht, wie ich das Buch finden soll. Es hatte gleich einen total spannenden Anfang und der Einstieg in die Geschichte ging flüssig weiter und war super interessant. Dann wurde die Handlung etwas langsamer und langatmiger, mit der Zeit immer seltsamer und verwirrender, und am Schluss bin ich dann irgendwie ganz ausgestiegen...entweder, es ist wirklich eine ziemlich komplexe Story, die man nicht unbedingt in allen Facetten verstehen kann, oder ich bin einfach zu blöd😝 Das Buch war auf keinen Fall pauschal schlecht, aber irgendwie habe ich jetzt das Gefühl, den tieferen Sinn verpasst zu haben.😅

2

Okkkay… was war das bitte für ein Büchle? 😅 Wunderschönes Cover, mega Farbschnitt – einfach ein echter Hingucker! Aaaaber… inhaltlich ist das sicher nicht jedermanns Kost. Anfangs (und eigentlich bis fast zum Ende) konnte ich gut folgen und mitfliegen, aber zum Schluss wurde es dann echt chaotisch. Es klingt harmlos und interessant, aber das Ende ist einfach ein komplettes Durcheinander, das sicher nicht jeder versteht – und ehrlich gesagt, ich weiß selbst nicht so genau, was Ryan uns damit sagen wollte. 😅🐝🐝🐝🐝🐝🐝🐝🐝🐝🐝🐝🐝🐝🐝🐝🐝🐝🐝🐝🐝🐝🐝🐝🐝🐝🐝🐝🐝🐝🐝🐝🐝🐝🐝🐝🐝🐝🐝🐝🐝 Was auf jeden Fall deutlich spürbar ist: das Thema Ausgrenzung und Queerness zieht sich intensiv durch das Buch, was ich wirklich interessant fand. Mein Fazit: Probiert es ruhig mal aus, aber erwartet nicht zu viel – einfach nett ausgedrückt. Mood inspired by the book 🌸 not official 🌸 AI-generated 🌸 floral reinterpretation ✨

Okkkay… was war das bitte für ein Büchle? 😅
Wunderschönes Cover, mega Farbschnitt – einfach ein echter Hingucker! Aaaaber… inhaltlich ist das sicher nicht jedermanns Kost.

Anfangs (und eigentlich bis fast zum Ende) konnte ich gut folgen und mitfliegen, aber zum Schluss wurde es dann echt chaotisch. Es klingt harmlos und interessant, aber das Ende ist einfach ein komplettes Durcheinander, das sicher nicht jeder versteht – und ehrlich gesagt, ich weiß selbst nicht so genau, was Ryan uns damit sagen wollte. 😅🐝🐝🐝🐝🐝🐝🐝🐝🐝🐝🐝🐝🐝🐝🐝🐝🐝🐝🐝🐝🐝🐝🐝🐝🐝🐝🐝🐝🐝🐝🐝🐝🐝🐝🐝🐝🐝🐝🐝🐝

Was auf jeden Fall deutlich spürbar ist: das Thema Ausgrenzung und Queerness zieht sich intensiv durch das Buch, was ich wirklich interessant fand.
Mein Fazit: Probiert es ruhig mal aus, aber erwartet nicht zu viel – einfach nett ausgedrückt.

Mood inspired by the book 🌸 not official 🌸 AI-generated 🌸 floral reinterpretation ✨
1.5

Ziemlich vorhersehbar.

Also ich hab das Buch jetzt durch, musste mich aber echt quälen es durchzulesen. Im Nachhinein betrachtet, hätte ich es einfach abbrechen sollen, da ich mich jetzt auch nicht mehr an alles erinnern kann was vorkam. Die erste Hälfte des Buches war sehr spannend, dann wurde es aber recht langweilig meiner Meinung nach und ich habe dann auch recht viel nur überflogen. Was ich allerdings an dem Buch liebe ist die Nichtbinäre Repräsentation, welche im Buch sehr gut ausgeführt worden ist. Und es ist schön eine solche Repräsentation in einer Geschichte zu sehen. Vielleicht lese ich es zukünftig nochmal genauer aber irgendwie konnte es mich gerade nicht überzeugen.

3

War ok

Ist es das schlimmste was man über ein Buch sagen kann, dass es ok war? Nee, geht sicher noch schlimmer, aber eigentlich hatte ich mir von der Geschichte mit Horrorelementen irgendwie noch mehr erwartet. Mehr Grusel und mehr Thrill. Eventuell ist das auch mehr ein Sommerbuch, weil der Vibe des Feriencamps inklusive Bienen-Wiese wollte bei mir dann grad im kalten Januar nicht so einhundert Prozent ankommen. Also bleibt die Story um Mars und den Tod seiner Schwester ein Ok für mich.

5

Hat meine Erwartungen weit übertroffen!

*Rezensionsexemplar* Zu Beginn scheint der Autor mit der Geschichte das Rad nicht neu zu erfinden. Ein genderfluider Teenie will dem tragischen Tod eines geliebten Menschen auf den Grund gehen und bringt sich dabei selbst in große Gefahr. So weit, so bekannt. Die Honeys hielt ich zuerst für die typische, beliebte Mädchenclique, wie man sie auch aus allerhand amerikanischen Highschool-Serien kennt und war ihnen die meiste Zeit ziemlich skeptisch gegenüber eingestellt. Aber halleluja! Als sich dann langsam herauskristallisierte, was eigentlich hinter den Kulissen abläuft, musste ich so manches Mal heftig schlucken und ein paar Mal sogar das Buch zur Seite legen, weil der Autor mich mit einer Wendung einfach zu unvorbereitet getroffen hat. Ich liebe Bienen (vielleicht auch, weil dies schon seit meiner Kindheit mein Spitzname ist) und auch diese Geschichte, in welcher der Autor diesen tollen Lebewesen eine so große Rolle zuteil hat werden lassen! Auch Mars' Genderfluidität und die Schwierigkeiten im Alltag und im Allgemeinen, mit denen sich der Charakter auseinandersetzen muss, waren in meinen Augen wahnsinnig gut veranschaulicht und in die Geschichte eingeflochten, ohne dabei vom eigentlichen Thema abzulenken. Für mich das zweite Buch dieses Verlags in kurzer Zeit (und überhaupt erst das zweite, welches ich überhaupt von diesem Verlag gelesen habe) und beide Bücher erhalten von mir 5 Sterne 😁 Ihr habt einen neuen Fan!

4

Der Autor Ryan La Sala hat mit dem Roman „Die Honeys“ einen gelungenen Genre- Mix geschrieben, welcher sich nur schwer einordnen lässt. Dies ist ein eigenständiges Buch, welches dem Leser eine leichte Gänsehaut verursacht und die Welt der Bienen überdenken lässt. Klappentext: Mars und seine Schwester Caroline waren einst unzertrennlich. Als sie unter grausamen Umständen stirbt, ist Mars von Trauer überwältigt. Nachdem er einst wegen seiner Genderfluidität von der angesehenen Aspen Summer Academy ausgeschlossen wurde, besteht Mars dieses Jahr darauf, an ihrer Stelle teilzunehmen. Mars fühlt sich zu ihren alten Freundinnen hingezogen, einer Gruppe von Mädchen, die sich die Honeys nennen. Sie sind schön und furchteinflößend, und Mars ist sich sicher, dass sie etwas mit Carolines Tod zu tun haben. Schon bald trübt sich die sanfte Bergbrise in Aspen. Mars kann seinen eigenen Erinnerungen nicht mehr trauen; etwas jagt ihn am helllichten Tag und spielt mit seinem Verstand. Wenn Mars es nicht bald findet, wird es ihn lebendig auffressen … Bei diesem Buch fand ich den Klappentext echt interessant, konnte mir aber nicht so genau vorstellen, was mich erwarten wird. Daher habe ich ohne große Erwartungen zu „Die Honeys“ gegriffen und wurde positiv überrascht. Der Schreibstil von La Sala ist leicht und lässt sich flüssig lesen. Gekonnt wird hier eine dichte Atmosphäre erschaffen und als Leser hat man das Gefühl, selbst mitten in der Aspen- Sommerakademie zu sein. Der Stil ist dynamisch und temporeich, aber auf der anderen Seite lässt sich der Autor Zeit für gewisse Details und kann Emotionen überzeugend transportieren. Das Buch wird aus der Ich- Perspektive aus der Sicht des Protagonisten Mars erzählt. Dadurch bekommt man einen umfangreichen Einblick in seine Gedankengänge und erfährt direkt, was ihn bewegt. Auch kann man seine Situation damit besser nachvollziehen. Mars ist genderfluid und hatte es nicht immer leicht im Leben. Auch ist es schwer, sich in diesem traditionellen Camp einzuordnen, welches auf der klassischen binären Rollenverteilung basiert, wenn man selbst genderfluid ist. Ich fand dies gekonnt umgesetzt. Man kann als Leser, auch wenn man nicht selbst von dieser Thematik betroffen ist, Mars gut verstehen und fühlt mit ihm mit. Der Einstieg in das Buch ist recht rasant. Caroline sollte eigentlich im Sommercamp sein, stattdessen ist sie mitten in der Nacht im Elternhaus. Zunächst flüstert sie Mars Nettigkeiten ins Ohr, nur um ihn dann anschließend zu attackieren. Es folgt ein Rangen und ein Kampf ums Überleben, welcher Caroline das Leben kostet. Dies ist alles recht ominös und zusammen mit Mars stellt sich der Leser die Frage, was hier die Beweggründe waren. Deswegen beschließt dieser, der Frage auf den Grund zu gehen und möchte ebenfalls in das Aspen- Sommercamp. Ihm ist zu Beginn nicht wohl dabei, schließlich ist Mars genderfluid und hat leider schon vor Jahren schlechte Erfahrungen in Aspen sammeln müssen. Doch er stellt sich dieser Hürde, schließlich möchte er mehr über die Zusammenhänge erfahren, welche zum Tod seiner Zwillingsschwester geführt haben. Aspen ist ein typisches Sommercamp mit binärer Rollenverteilung und einem Wettkampf zwischen den einzelnen Häusern, welcher die Gemeinschaft zusammenbringen soll. Im Mittelteil ist „Die Honeys“ eher ein Werk über ein Sommercamp. Die Ausführungen zum Alltag in diesem nehmen recht viel Raum ein. Auch wenn mir stellenweise die Dynamik recht gut gefallen hat, gab es meiner Meinung nach zum Teil auch etwas zähe Passagen. Es fiel mir schwer, diesen rasanten temporeichen Einstieg mit diesem idyllischen Camp- Leben in Einklang zu bringen. Gerne wollte ich mehr erfahren, dabei hat sich der Roman ein bisschen in routiniertem Alltagsleben der Camp- Bewohner verloren. Stellenweise war auch hier eine unterschwellige Bedrohung greifbar und man merkt, dass hier irgendetwas nicht stimmt. Auch lernt man die Gruppe der Honeys kennen. Eine Mädchengruppe, welcher innerhalb des Camps eine Sonderrolle zuteilwird. Jedoch sind ihre genaue Rollen und auch die einzelnen Mädchen nicht direkt greifbar. Sie umgibt ein mystischer Hauch, welcher Seite für Seite gelichtet werden soll. Und mittendrin der Protagonist Mars. Er muss einige Hürden meistern und stößt dabei nicht immer auf Sympathien seiner Mitcamper. Dadurch, dass Mars genderfluid ist, fällt es ihm nicht leicht, sich im Camp einzusortieren – er muss sich mit mehreren Jungs eine Hütte teilen und macht sich dabei nicht nur Freunde. Ich fand die ironische und zum Teil selbstkritische Art von Mars recht passend und es hat meiner Meinung nach dieses Buch bereichert. Gelungen fand ich auch den Love Interest, welcher sich gekonnt der Haupthandlung unterordnen und sich gut einfügt, ohne allzu viel Raum einzunehmen. Am Ende gibt es auch einige Wendungen, welche ich so nicht erwartet hätte. Es wird nochmal richtig rasant, die Story nimmt schnell Fahrt auf und arbeitet sich zu einem temporeichen Showdown hoch. Auch bekommt „Die Honeys“ dabei noch einen starken Mystery- Thriller- Einschlag, mit dem ich in dieser Weise nicht gerechnet hätte. Mir persönlich hat es gefallen, hat es doch noch mal für ein paar Schauermomente gesorgt. Auf den letzten Seiten konnte mich das Buch nochmal richtig überraschen und in seinen Bann ziehen, es hat sich zum richtigen Pageturner entwickelt. Insgesamt konnte mich der Autor Ryan La Sala mit seinem Roman „Die Honeys“ gut unterhalten und mir hat es Spaß gemacht, zusammen mit dem Protagonisten Mars den Geheimnissen des Aspen- Sommercamps auf den Grund zu gehen. Von mir gibt es 4 Sterne.

Post image
4.5

Innovativer atmosphärischer Mysterythriller

„Der Tod ist nicht das Ende des Lebens, sondern seine Aufspaltung. Wenn jemand stirbt, verteilt sich seine Seele auf all die Dinge, die andere von ihm erhalten haben. Liebe. Blutergüsse. Geschenke. Man bemüht sich, zusammenzutragen, was übrig geblieben ist - sogar die Dinge, die schmerzhaft sind -, nur um sich dann zu quälen. (…) Ich versuche, die Leerstellen zu zählen. Ihre Formen nachzuzeichnen. Wenn jemand stirbt, macht man das. Man versucht zu erfassen, was verloren ist. (…) Leerstellen, die meine Erinnerungen durchlöchern wie Schrotkugeln, so verstreut, dass ich nicht erfassen kann, was fehlt. Ich kann es nicht zählen. Ich kann es nicht bemessen. Meine Schwester wird zu einer Konstellation aus Leerstellen.“ (S.12+13) Mars Leben wird vollkommen auf den Kopf gestellt, als seine Zwillingsschwester Caroline stirbt. Die offizielle Version: sie hatte ein Gehirntumor. Die inoffizielle Version und die Wahrheit: sie hat versucht Mars umzubringen und ist bei diesem Überlebenskampf gestorben. Mars versteht die Welt nicht mehr. Einst unzertrennlich, haben sich seine Schwester und er die letzten Jahre immer mehr entfremdet. Jedes Jahr war Caroline in einem Elite-Sommercamp in Aspen und irgendwie hat sie das verändert… Mars muss herausfinden, warum sich seine Schwester so dermaßen gewandelt hat und geht nun selbst ins Camp…was er aufgrund eines Vorfalls seit Jahren nicht mehr betreten hat…dort beobachtet er sehr seltsame Dinge, hat mysteriöse Träume, verliert sich in der Wirklichkeit und sucht Antworten bei den HONEYS, einer Mädelsgruppe, der Caroline ebenfalls angehörte. Und welche Rolle spielen die Bienen dabei - das müsst ihr selbst herausfinden… Dieses Buch klang unglaublich gut - dennoch habe ich nicht damit gerechnet, dass es mich so dermaßen begeistern wird! Dies ist das Debut von Ryan La Sala - und diesen Namen sollte man sich definitiv merken - denn was kann der schreiben!! Man wird ab Seite 1 in die Story reingeworfen und von diesem fantastischen und unglaublich atmosphärischen Schreibstil aufgesaugt! Die ganze Zeit gibt es dieses unterschwellig beklemmende Gefühl, man spürt die Sommerhitze, die einen träge macht und die Gewissheit die wächst - irgendetwas stimmt mit diesem Camp nicht! Mars als Hauptcharakter ist super spannend und das Thema Gender-Fluidität wird so organisch eingebunden und ich habe noch keine schönere Beschreibung zu diesem Thema gelesen: „Aber nicht das Treiben in der Mitte ist ermüdend, sondern zu lange an einem Ufer zu bleiben. Die Leute haben diese klaren Vorstellungen, wie ein Junge oder ein Mädchen zu sein hat, und es ist anstrengend, sich daran anzupassen. Die Leute machen sich selbst unglücklich, indem sie sich einfügen. Dabei ist das nicht mal echt. Also lehne ich das alles ab. Ich bin lieber glücklich und lasse mich treiben. (..) Geschlechter, die Vorstellung, dass es zwei Ufer gibt, die einander direkt gegenüberliegen. Der See hat tonnenweise versteckte Ufer, aber das erkennst du nicht, wenn du an Land festgewachsen bist.“ (S.156 + 257) Dies ist ein so vielschichtiges Buch; mystischer Thriller/Horror - Trauerverarbeitung - Identitätsfindung; das und noch viel mehr steckt darin und hält am Ende mehr als nur einen Twist bereit - richtig genial und absolute Leseempfehlung!

Innovativer atmosphärischer Mysterythriller
5

„Die Monster, die es sich zu fürchten lohnt, sind die, die so gefährlich sind, dass sie sich im Tageslicht verbergen.“ Ich hatte nichts von dem Buch erwartet - und es kam seitenraschelnd daher und hat mich verschlungen mit Haut und Haaren. Ich bin immer noch in Aspen, spüre das helle Sonnenlicht auf meiner Haut und den klebrigen Schweiß an meinem Hals, höre das Lachen der Jugendlichen und das bedrohliche Summen der Bienen. Ich war schon von den ersten Seiten gefangen: Mars wird von Caroline aufgeweckt. Sie sollte eigentlich gar nicht hier sein, doch wird stattdessen wird Mars von ihr attackiert und muss um das Leben kämpfen. Es endet mit einem Sturz - Caroline stirbt, Mars überlebt und wird von den Fragen nach dem Grund geklärt. Eines ist ihm klar: die Antworten wird Mars nur in Aspen finden, jenem elitären Sommercamp, aus dem er vor Jahren herausgeworfen wurde aufgrund seiner Genderfluidität, in das Caroline aber Sommer für Sommer gegangen ist. Mars trifft dort auf die Honeys - Caroline war eine davon - und gerät immer mehr in ihren gefährlichen Sog. Eine Sogwirkung hat das Buch auf mich definitiv auch ausgewirkt. Von Seite eins an: Die Geschichte wird durchgängig aus Mars’ Perspektive erzählt - und ich habe Mars wirklich lieb gewonnen. Mars war ein starker Charakter, sich seiner selbst bewusst, Mars wusste, das eigene Verhalten und das Verhalten anderer einzusetzen und sich so zu schützen, aber auch zu zeigen, wer er wirklich war. Der Autor hat seinen gesamten Charakter, seine gesamte Identität exzellent herausgearbeitet, ohne auf Klischees zu pochen. Und so bin ich Mars so gerne in das Sommercamp, durch die verschiedenen Aktivitäten und auf der Suche nach Antworten und Gründen für den von Caroline gefolgt. Ich habe mit ihm gehofft und gebangt und mir fiel es schwer, ihn am Ende zu verlassen. Wyatt, der Mars als Orientierungshilfe zur Seite gestellt wurde, war übrigens mein liebster Nebencharakter. Er hat Mars oft eine neue Perspektive angeboten und ihn aus seinen festgefahrenen Mustern gelockt - was spannend zu verfolgen war. Es gab einen kleinen Romanceplot, der sich jedoch gut dem eigentlichen Geheimnis von Aspen unterordnet. Danke! Das Übernatürliche und Mystische nahm immer mehr Raum ein, je weiter ich im Buch gekommen bin - und ich fand es überragend. Ich wusste kaum mehr, was Traum, was Realität ist. Was nur Mars’ Trauer und Wut entsprang und was wirklich geschah. Am Ende habe ich Bienen aus einem leicht anderen Blickwinkel gesehen. Es kam mir beinahe wie ein Wahn vor. Die Trauerarbeit von Mars um seine Zwillingsschwester war manchmal herzzerreissend und aus dem Leben gegriffen. Mir wurde ein paar Mal das Herz schwer. Eine wirkliche Überraschungsempfehlung - Mystik und Schauer funktionieren genauso gut bei strahlendem Sonnenschein.

2

Literarische Blackbox 🐝

„Es erinnert mich an etwas, das ich gelesen habe, als ich über Trauer recherchierte. Aus der Sicht eines Physikers verschwindet niemand je wirklich. Er verändert nur seine Gestalt. Die Energie und die Partikel, aus denen er bestand, haben sich voneinander gelöst und sind wieder mit der Welt verschmolzen, wieder in einem ewigen Kreislauf mit der Natur vereint.“ (S. 156) 🫧 Um wen geht’s? Um Mars. Mars ist genderfluid und verliert Zwillingsschwester Caroline in einem schrecklichen Unfall. Schnell wird klar, dass die Umstände ihres Todes mysteriöser sind, als sie zunächst erscheinen. Deswegen folgt Mars ihren geheimnisvollen Freundinnen, den Honeys, nach Aspen, wo Caroline ihre letzten Sommer verbrachte - getrieben von dem Gedanken, mehr über ihren Tod und ihr Leben zu erfahren. Und Antworten findet Mars in Aspen auch - verstörender und verworrener, als Mars je zu denken gewagt hätte. 🫧 Meine Meinung „Die Honeys“ war ein Roman, der alle literarischen Grenzen aufhob. Die Geschichte bewegte sich fließend zwischen Horror, Mystery, Crime und „Coming of Age“-Roman und war in einem Moment das eine, im nächsten Moment wieder das andere - manchmal alles, manchmal nichts davon. Ähnlich erging es mir mit Protagonist:in Mars, genderfluid, wodurch das Buch Themen wie Selbstfindung, Ausgrenzung & Zugehörigkeit in den Fokus rückte. Kleine Romance-Elemente gab es obendrauf und La Sala schrieb in einer bilderreichen, wirklich besonderen Sprache. Mein großes Problem mit dem Roman: Ich hab ihn überhaupt nicht kapiert. Ich konnte nicht greifen, worum es ging, und dadurch blieben Story und Charaktere für mich bis zum Schluss auf großer Distanz, diffus. Zwischendrin habe ich mich richtiggehend gelangweilt, der Showdown am Ende war kurz cool, ein Mysterium blieb das Buch für mich dennoch. 🫧 Fazit Tolle Sprache, wunderschönes Cover - ansonsten aber eine Blackbox, die ich leider bis zur letzten Seite nicht entschlüsseln konnte.

Literarische Blackbox 🐝
4.5

Du suchst ein Buch, das zur herbstlichen Leseliste passt? ‚Die Honeys‘ von Ryan La Sala, übersetzt von Katrin Aust, liest sich mit seinen Mystery- und Horrorelementen perfekt in der spooky season. Zwar spielt der Roman selbst in der sommerlichen Hitze der Catskill Mountains, aber die geheimnisvollen Vorgänge im Jugendcamp Aspen lassen dir einen kalten Schauer den Rücken hinablaufen. Versprochen! Schon der Beginn ist super geheimnisvoll, denn Mars‘ Zwillingsschwester Caroline kommt im gemeinsamen Elternhaus unter mysteriösen Umständen ums Leben. Eigentlich sollte sie aber in der Aspen-Sommerakademie sein, die erst eine Woche zuvor begonnen hat. Mars selbst ist seit einigen Sommern nicht mehr im Camp gewesen, nimmt aber nun Carolines Platz ein, um herauszufinden, warum sie sterben musste. Der Schauplatz an sich ist also schon unglaublich spannend. Das Sommercamp, privilegierte Jugendliche, Konkurrenzdenken, dann Mars‘ Außenseiterstatus, den er nicht nur aufgrund xieser genderfluider Geschlechtsidentität hat. Mars selbst macht daraus kein Geheimnis, hat eher einen lockeren Spruch auf den Lippen, sei es um zu provozieren oder um ein paar Lacher einzuheimsen. Das gefiel mir total, er zeigte dadurch ein Selbstbewusstsein, das mir imponiert hat. Grundsätzlich mochte ich xier als Protagonist, konnte aber trotzdem keine allzu enge Bindung zu xier aufbauen. Ich habe xier nämlich trotz Ich-Perspektive nicht gut kennenlernen können, aber das ist total okay, denn die Handlung konzentriert sich weniger auf Mars sondern vielmehr auf die Suche nach der Ursache für Carolines Tod, auf die Vorgänge im Camp und dessen geheimnisvolle Bewohner*innen. Die Beschreibungen der Sommerakademie in den Catskill Mountains sind dabei sehr bildhaft und schaffen eine besondere Atmosphäre. Mir haben insbesondere die Wildheit der Umgebung und der Stellenwert der Natur gut gefallen. So sind die titelgebenden Honeys Hüterinnen der Bienenvölker, schleudern ihren eigenen Honig und, da ist Mars sich sicher, verbergen etwas vor xier. Aber eigentlich sind sie ja doch total nett und zuvorkommend, nehmen Mars in ihre kleine Gruppe auf und lassen xier sein wie er*sie ist.. Der Spannungsaufbau ist dabei meiner Meinung nach total gut gelungen. Mars‘ anfängliche Tagträume, die ihn völlig neben der Spur zurücklassen und in manchen Situationen nicht ungefährlich sind. Dann die Entdeckung einiger Ungereimtheiten, die ihn mehr oder weniger stutzig machen. Und schließlich die Aufdeckung dessen, warum er im Camp ist. Dabei verwischt La Sala gekonnt Realität mit Traum, lässt Mars daran zweifeln, was echt ist und was nicht. Das war mir dann teilweise ein bisschen zu abgehoben und fiebrig, weil ich bei solchen Szenen oft Probleme habe, sie mir vorzustellen. Aber meine Lesefreude hat das nicht getrübt. Und als ich dachte, das wäre es nun gewesen, setzt der Autor noch einen drauf. Und noch einen.

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2

Wunderschön, aber skurril

Ich muss ehrlich gestehen, ich war ziemlich neugierig auf dieses Buch, dass es dann aber so eine Enttäuschung war, hätte ich nicht gedacht. Das Buch ist aber ein echter Hingucker im Regal - sowohl Cover, als auch Farbschnitt sind wunderschön. Auch den Schreibstil möchte ich positiv anmerken, er ist locker und dadurch liest es sich gut weg. Allerdings war inhaltlich die Verwirrung wahnsinnig groß. Was war das bitte? Wir haben hier einen guten Mix zwischen Horror und Mystery. Mars Hauptprotagonist:in ist genderfluid, wodurch sich das Buch viel mit Ausgrenzung und Zugehörigkeit befasst. Der Anfang des Buches ist wirklich spannend und man möchte wissen, wieso passiert das alles. Allerdings wird es schnell langweilig und diffus. Die Charaktere waren für mich auch leider nicht sehr greifbar und am Ende weiß ich nichts. Fazit: Ein wunderschönes Buch, welches mich leider nicht überzeugen konnte. Spannung am Anfang, dann Langeweile und am Ende einfach nichts. 2✨

Wunderschön, aber skurril
5

Ein Fiebertraum, der an Midsommar erinnert

Mars verliert seine Schwester Caroline auf tragische Weise und macht sich auf die Suche nach Antworten. Diese führt ihn zur Summer Academy, an der Caroline zuletzt viel Zeit mit ihren mysteriösen Freundinnen verbracht hat. Ich habe vor wenigen Tagen „Die Honeys“ von Ryan La Sala beendet und seit dem überlege ich, wie ich meine Gedanken zu der Geschichte in Worte fassen kann. Und das im besten ohne zu viel über den Inhalt zu verraten. Ich bin auf das Buch durch Instagram gestoßen und wurde sofort neugierig. Über den Inhalt habe ich kaum etwas gelesen, das mache ich generell selten, um mich überraschen zu lassen. Erwartungen hatte ich, wie meistens, keine. Doch was mich dann erwartet hat, damit hab ich wirklich null gerechnet. Leider kenne ich „Pretty Little Liars“ nicht, für deren Fans das Buch empfohlen wird. Aber ich kann mir in etwa vorstellen, worum es in der Serie so geht. Vielmehr hatte ich im Verlauf der Geschichte aber tatsächlich Midsommar-Vibes. Aber eins nach dem anderen. Einen sanften Einstieg gibt es in diesem Buch definitiv nicht, denn die Story legt direkt auf der ersten Seite richtig los – man wird regelrecht überrumpelt und mitten ins Geschehen geworfen. Fun Fact: Ich habe meinen Partner nur anhand des Covers raten lassen, worum es in der Geschichte gehen könnte. Seine Vermutung war „eine romantische, sommerliche Liebesgeschichte.“ Daraufhin las ich ihm die ersten zwei Seiten vor. Seine Reaktion? Ein irritiertes „Alles klar.“ Ich hingegen freute mich, dass es sich anscheinend um eine ziemlich wilde, brutale Story handeln würde. Oh, my sweet summerchild. Das war erst nur der Anfang. Der Protagonist Mars ist genderfluid. Wie diese Identität dargestellt wird, möchte ich nicht bewerten, da ich selbst nicht betroffen bin und daher keine persönlichen Erfahrungen oder Gefühle dazu einbringen kann. Was ich allerdings sagen kann: Mars wirkt auf mich sehr authentisch, und der Einblick in diese Perspektive war für mich unglaublich interessant. Im Alltag stößt Mars aufgrund seines genderfluiden Daseins immer wieder auf Schwierigkeiten, die oft durch Intoleranz und Ablehnung geprägt sind. In der Aspen Summer Academy, in der Mars sich auf die Spuren seiner Schwester Caroline begibt, trifft er auf verschiedene interessante Charaktere. Besonders die Honeys haben einen gewissen Reiz auf Mars, denn mit ihnen hat Caroline zuletzt ziemlich viel Zeit verbracht. Nach und nach findet Mars heraus, was es mit den Freundinnen auf sich hat, die in ihrem eigenen Abschnitt des Academy-Geländes leben und arbeiten. Ihre Präsenz übt eine ganz eigene Faszination auf Mars aus – und weil die Mädels so tolerant, offen und neugierig sind, fällt es nicht schwer, eine Verbindung mit ihnen aufzubauen. Mars taucht immer tiefer in die Geheimnisse der Academy ein, und die Handlung nimmt zunehmend skurrilere Züge an. Wem kann er überhaupt vertrauen? Wer spielt hier den bösen Part, und wer ist wirklich gut? „Die Honeys“ zeigt eindrucksvoll, dass sich die Welt nicht einfach in Gut und Böse einteilen lässt – die Verstrickungen gehen weitaus tiefer, als es auf den ersten Blick scheint. Die Atmosphäre verändert sich von sommerlich und leicht hin zu düster, beklemmend und unheimlich. Und genau das ist auf jeder Seite greifbar. Doch was ist real, was übernatürlich? Oder verschwimmen die Grenzen und das Übernatürliche wird zur Realität – oder vielleicht umgekehrt? Und warum fühlt es sich an, als wäre ich selbst mittendrin? „Die Honeys“ ist definitiv keine Wohlfühlgeschichte – im Gegenteil, sie ist oft grausam und unangenehm. Man verliert sich zwischen Realität und Übernatürlichem, während im Hinterkopf stets die Frage nach der wahren Ursache von Carolines Tod mitschwingt. Wenn ihr Lust auf eine düstere Geschichte mit Midsommar-Vibes habt, dann kann ich euch das Buch wärmstens empfehlen. Aber seid gewarnt: Es ist nichts für schwache Nerven oder zartbesaitete Leserinnen und Leser, die mit brutalen Geschichten nichts anfangen können. Zum Ende hin wird es nochmal richtig wild und abgedreht. Insgesamt war „Die Honeys“ für mich wie ein Fiebertraum – aber ein guter. Einer, der sich einprägt und im Gedächtnis bleibt.

Ein Fiebertraum, der an Midsommar erinnert
2

„Ein queerer Mystery-Thriller für Fans von Pretty Little Liars“ Mit dieser Anpreisung und der Gestaltung des Buches, hatte mich der Verlag. Und der Anfang war auch echt vielversprechend. Es ging gleich richtig zur Sache und begann mit dem Tod von Mars Schwester Caroline. Der Leser wurde von Anfang an mit geheimnisvollen und mysteriösen Hinweisen gefüttert, was mich echt neugierig gemacht hat. Dann war aber schnell die Luft raus. Mars versucht natürlich heraus zu finden, was hinter dem Tod steckt und geht in eine Art Camp, wo Caroline die Sommer über verbracht hat. Mars war früher auch dort, aber da er Genderfluid ist und in dem Camp strikte Regeln für Mädchen und Jungs gab, wurde es irgendwann schwierig. Das fand ich anfangs noch interessant, diese Themen und die Konflikte, die Quernees usw. Aber in dem Camp war es auf Dauer einfach nur langweilig. Ich musste mich richtig überwinden das Buch weiter zu lesen. Habe eine Woche pausiert, um dann wieder danach zu greifen. Und dann wurde es auch einfach immer nur noch abstruser. Ich kam gar nicht mehr wirklich mit/klar. Das war für mich schon nicht mehr Mystery, sondern einfach nur abgedrehter … . Während der Schreibstil mich eigentlich noch überzeugen konnte und mir gefallen hat, kann ich das von den Charakteren nicht behaupten. Die blieben mir zu undurchsichtig. Ich konnte mich nicht reinfinden oder mich identifizieren. Und am Ende saß ich einfach nur da und hab mich gefragt „Was war das?“ „Hab ich es nicht verstanden?“ Fazit: 2⭐️ Starker Anfang und schöner Schreibstil. Aber alles andere war mir zu durchgedreht und langweilig. Für mich war das einfach nichts.

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4

Ein Jugendthriller mit einer sehr mysteriösen Atmosphäre und Flair.

Ein Buch das bereits vom Äußeren ein wahrer Traum ist. Neben dem Cover wurde jeder Abschnitt mit einem Deckblatt bzw Deckblätter abgetrennt. Die je höher die Abschnitte sind um so mehr Seiten gibt es bei den Deckblättern. Auch die Kapitelüberschriften ändert sich im Laufe des Lesens. Der Inhalt. Vor allem der Anfang hatte mich voll erwischt. Es hat die ganze Zeit so etwas geheimnisvoll und mysteriöse und ich hab mit Mars mitgeführt. Auch ich wollte wissen, was mit seiner Schwester passiert ist. So begleiten wir Mars beim entschlüsseln des Rätsel und das Geheimnis rund um seine Schwester Caroline. Der Schreibstil ist so klar und bildhaft, ohne sinnloses geschnörkel, dass ich wirklich mehrere Sätze mehrfach gelesen habe. Danke an diese Übersetzung von Katrin Aust. Hatte in der Mitte einen Durchhänger, bis der spannende Ende kommt und man wirklich denkt. Was ist den jetzt passiert. Außergewöhnlich und anders, da Mars als genderfluriende Person gezeichnet wird, dass einfach zu dieser Geschichte passt und etwas besonderes verleiht. Schaut euch das hier unbedingt genauer an.

5

Heftiger Fiebertraum

Raus aus der Komfortzone, hieß es für mich, als ich den Klappentext zu "Die Honeys" gelesen habe. Ich habe irgendwie mit allem gerechnet, nur nicht damit! Bereits das erste Kapitel lässt mich die Hände vor die Augen klatschen und jede weitere Seite hat mich wieder neu überrascht und fasziniert. Mich immer weiter in diese mystische Welt gezogen. "Dinge zu brauchen, hat sie mir mal erklärt, bedeutet, dass man kontrolliert werden kann. Und das will ich nicht. Kontrolliert zu werden, Dinge zu brauchen. Jemand anders als mich selbst zu brauchen." Schnell verschwimmt Realität und Fiktion. Wem kann man trauen? Wer ist real? Gespickt wird das ganze, mit einer heftigen Prise an Humor, die mich den Genderfluiden Mars regelmäßig bewundern lässt. "Was macht der Kopf?, fragt Wyatt. Ich hebe die Hand an die Schläfe, in der ein grelles Pochen pulsiert. Blasen geht noch." Das Ende lässt mich mit weit aufgerissenen Mund und einem ungläubigen Kopfschütteln zurück... Wirklich... es ist nicht für schwache Nerven. Für mich ein absolutes Herbst/Halloween Highlight, dass mir noch lange Albträume bescheren wird und mich den Honig verweigern lässt. Ich hab geschnipst, und Schnipser sind bindend!!!!

2.5

Ein bisschen wie eine Ferienlagergeschichte mit einer Prise Grusel.

Mars auf den Spuren seiner toten Schwester im Ferienlager Aspen - das könnte so spannend sein. Stattdessen lesen sich 80% des Buchs wie eine Ferienlagergeschichte (eine ganz normale), 5% sind gefühlt komplett aus dem Zusammenhang gerissen und 15% sind auf eine eigenartige Art irrsinnig gruselig. Puh.

3

Schwierige Sache. Der Klappentext klang so gut und ich musste sofort an "Bunny" von Mona Awad denken. Das mochte ich sehr. Leider kommen die Honeys trotz mehr Diversität (riesen Pluspunkt!) da nicht ganz ran. Die Geschichte ist aus der Sicht von Mars erzählt, der genderfluid ist, aber über das komplette Buch hinweg mit er/ihm zufrieden ist. Darum nutze ich hier auch die männlichen Pronomen. Zu Beginn wird Mars plötzlich von seiner Zwillingsschwester Caroline angegriffen. Bei dem Handgemenge stirbt sie. Ein Hirntumor soll sie verändert und all das verursacht haben. Caroline war vorher in Aspen und Teil der Honeys, einer seltsamen Mädchengruppe, die weit ab des Sommercamps residiert. Mars lernt drei von ihnen bei der Beerdigung kennen und beschließt, nach Aspen zu gehen und herauszufinden, was dort vor sich geht. Das sollte eigentlich alles total spannend sein und es gibt auch immer wieder gute, schaurige und spannende Momente. Leider verliert sich der Autor in repetitiven Naturbeschreibungen und inneren Monologen. Ich mochte Mars und wollte auch wissen, was vor sich geht. Aber große Teile der Story sind einfach Vibes und tragen wenig zum Plot bei. Zum Schluss wird es nochmal spannend und es gibt auch einen Twist. Dennoch bleiben für mich Fragen offen und ich bin etwas verwirrt. Schwierig zu bewerten und trotzdem würde ich das Buch weiterempfehlen... so kann es manchmal gehen.

3

Was für ein bekloppter Fiebertraum. Also grundsätzlich hat es Pretty Little Liars-Vibes, aber mit völlig abgedrehten Elementen, die immer mehr wurden. Irgendwann hat es mich dann echt genervt

4.5

Spannend und klebrig wie Honig

„Die Honeys” von Ryan La Sala ist ein queerer Jugend-Mystery-Thriller. Wir begleiten Mars nach dem Tod der Zwillingsschwester an die Aspen-Sommerakademie, um Antworten über Caroline und ihren plötzlichen Tod zu finden. Dort muss sich Mars den binären Genderrollen beugen und ins Haus der Jungen ziehen, fühlt sich aber viel stärker von den mysteriösen und schönen Mädchen, den Honeys, hingezogen, zu denen auch seine Schwester gehörte. Und die Suche bringt gefährliche Geheimnisse ans Licht, die Mars’ Verstand und Vertrauen mehrfach erschüttern. Ich mag den Schreibstil La Salas in seiner Einfachheit und der Atmosphäre, die er erzeugt, sehr. Die Spannung war von Anfang an da, auch wenn für mich im Verlauf der Geschichte die ein oder andere Länge gegeben war. Dies lag vor allem an den Abläufen an der Akademie, die für mich nicht immer ganz passend und nachvollziehbar waren, stellt aber auch meinen einzigen Kritikpunkt dar. Durch verschiedene Charaktere wird in dem Roman immer wieder Queerfeindlichkeit aufgegriffen, mit der man als lesende Person auf jeden Fall umgehen können muss. Ich finde die Thematik aber gut umgesetzt, da Mars als genderfluide Person diese immer wieder benennt, einordnet und sich dagegen wehrt. Die Thematik rund um die Imkerei und die Bienen fand ich sehr spannend. Grundsätzlich können mich Bienen sehr begeistern und es wird auch viel auf deren (Sozial-) Verhalten eingegangen. Die Metaphorik dessen, die im Verlauf immer deutlicher wird, hat die Geschichte zunächst gruselig erscheinen lassen, konnte mich durch ihre Vielschichtigkeit aber schlussendlich begeistern und zum Nachdenken anregen. „Die Honeys” ist ein Roman, der mich auf vielen verschiedenen Ebenen begeistern konnte durch Spannung, Grusel, Freundschaft, Bienen, Trauer (-bewältigung), Queerness und ein klein wenig Romantik. Große Empfehlung und 4,5 Sterne von mir! 4,5*

3

Hm… auf jeden Fall speziell!

Erster Drittel des Buches: „Okay, klingt spannend!“ Zweiter Drittel des Buches: „Was zum Teufel lese ich hier?“ Letzter Drittel des Buches: „Okay, ich checke?! Oder auch nicht?“ Wie ein Bienenschwarm - lebendig, chaotisch, flirrend, drängend & energiegeladen. So würde ich diese aussergewöhnliche Geschichte beschreiben. Mir hat die Story rund um Aspen & Mars gefallen. Auch wenn ich immer noch etwas lost bin & Mühe habe meine Gedanken zu sortieren, mochte ich das Buch!

3

Honeys

Bin mit dem Ende nicht einverstanden.

4

Honey, honey... 🐝🍯

Das Cover von "Die Honeys" hat mich sofort gepackt und zum Kauf animiert. Ryan La Sala entführt den Leser in eine geheimnisvolle Sommerakademie, in der die Grenzen zwischen Mensch und Natur verschwimmen. Mit einem ungewöhnlichen Setting hat er mich in seinen Bann gezogen und mich das Buch nicht mehr aus der Hand legen lassen! Die Geschichte spielt in einer spannenden Welt voller Geheimnisse und düsterer Untertöne, die aber auch von liebevollen Momenten durchbrochen werden. Die Charaktere, insbesondere Mars, waren mir sofort sympathisch. Gerade seine Gedanken und Gefühle waren super interessant und haben mich emotional an ihn und die Geschichte gebunden. Leider hat mir das Ende nicht ganz zugesagt. Es war zwar für mich total unerwartet, doch leider fand ich es ein wenig überdreht und irgendwie “zu viel". Trotzdem hat mir die Reise durch die Geschichte sehr gefallen. Die teilweise poetischen und metaphorischen Elemente haben der Handlung eine zusätzliche Tiefe verliehen und zum Nachdenken angeregt! :)

5

Man soll ein Buch ja nicht nach seinem Cover beurteilen, aber dieses Cover springt einem nun mal direkt ins Auge. Ich liebe es einfach. Die bunte Gestaltung lässt allerdings nichts vom düsteren Inhalt erahnen. Ich war direkt von Anfang an gefesselt. Man wird direkt in die Handlung geworfen, es wird sofort spannend und ungeschönt geschrieben. Auch im weiteren Verlauf ist das Buch definitiv nichts für schwache Nerven, das sollte man auf jeden Fall beachten. Mars im Zentrum ist sehr interessant gewählt. Ich mochte die Darstellung und die Erklärungen von Binarität und der Loslösung davon. Das Gefühl, sich nicht mit einem Geschlecht identifizieren zu können, wurde greifbar gemacht, selbst wenn es einen nicht betrifft. Mir war Mars sofort sympathisch und ich habe die ganze Zeit mitgefiebert. Das Buch behandelt auch weitere Themen kritisch wie etwa toxische Männlichkeit und Mobbing. Gerade als Frau war es natürlich frustrierend zu lesen, welche Sprüche die Jungen für die weiblichen Camperinnen übrig hatten, da man es aus dem Alltag ja gewohnt ist. Die Beschreibung vom Mobbing gegenüber Mars, nur weil man heraussticht und laut anderen nicht ins System passt, war extrem bewegend und macht auch wütend. Diese kleinen Subplots haben das Buch echt bereichert. Im Mittelpunkt steht aber das Camp und dessen Geheimnis, genauer gesagt das der Honeys. Und ich hätte mit allem gerechnet, nur nicht damit. Es war an sich schon verstörend genug, absolut außergewöhnlich und total originell und trotzdem gab es Twists, die das ganze noch spannender, noch tiefgründiger gemacht haben. Eine interessante Metapher für die Ausbeutung der jungen Generation, des Egoismus und der Gier mit einem hoffnungsvollen Ausblick am Ende. Definitiv eine Empfehlung von mir. Es hätte stellenweise vielleicht noch tiefer gehen können, allerdings hat es mich insgesamt einfach so sehr gepackt, dass ich dafür keinen Stern abziehen kann. Einfach ein tolles Gesamterlebnis.

2.5

Richtig guter Anfang, aber dann geht es leider nur noch Berg ab

Dass Mars' Schwester mal komplett ausrasten und versuchen würde ihre gesamte Familie umzubringen hätte wohl niemand gedacht. Umso schlimmer ist es für Mars. Irgendwas stimmt da nicht, denn Coraline wirkte nicht wie sie selbst, sondern nur wie eine Puppe. Mars beschließt, dass man nur heraus finden kann, was mit Coraline passieren ist, wenn man sich zu ihrem Sommercamp begibt. Und das macht Mars auch, auch wenn es heißt, dass Mars sich dann mit der Vergangenheit konfrontieren muss... Das Buch beginnt richtig stark, sodass ich mich über die viele negativen Rezensionen gewundert habe. Mars' Charakter ist ziemlich cool und die Geschichte hinter der Schwester super interessant. Ich mochte auch das Setting im Camp, aber leider lag da der größte Fokus drauf. Dadurch, und durch die teilweise verwirrenden Handlungen, wurde das Buch dann aber doch langweilig und eintönig. Auch der Plot war für mich ziemlich vorhersehbar. Richtig schade ...

2

Fing gut an, blieb auch spannend.... aber das Ende... WTF.... kp ob es nur mir so geht aber ich habs nicht verstanden

3

Wenn ‚Die Honeys‘ eines ist, dann außergewöhnlich und unglaublich atmosphärisch. Ich habe die Richtung, welche der Mystery-Thriller einschlägt nicht kommen sehen, genauso wenig, wie die tiefgründigen Themen, die Ryan La Sala aufgreift. Und doch konnte mich der Roman nicht komplett abholen. Dabei hat die Geschichte wahnsinnig mitreißend begonnen, konnte den Spannungsgrad aber leider nicht auf dem hohen Level halten. Die Umstände, unter denen Mars Zwillingsschwester Caroline ums Leben gekommen ist, hätten tragischer nicht sein können. Mars möchte Antworten, eine Erklärung, was mit Caroline passiert ist. Diese erhofft sich Mars in Aspen, dem Feriencamp in den Catskills, das Caroline jedes Jahr besucht hat. Schnell wird Mars klar, dass an der Sommerakademie seltsame Dinge vor sich gehen. Ich war nach dem nervenaufreibenden Einstieg wie gesagt total Hypes auf das Buch und wollte natürlich unbedingt hinter die Geheimnisse kommen, die zum Tod von Caroline geführt haben. Der Weg dahin war allerdings anders als erwartet; Carolines mysteriöses Ableben eher zu einer Randnotiz verblasst. Vielmehr ist Mars bzw. Mars Genderfluidität in den Fokus gerückt, was dem Buch einerseits eine interessante Richtung gegeben hat, andererseits viel Spannung herausgenommen hat. Wir erleben Mars als Charakter, der nicht nur mit der Trauer kämpft, sondern auch seinen bzw. ihren Platz in der Familie und in der Gesellschaft noch nicht so ganz gefunden hat. Themen wie Selbstfindung, Trauerbewältigung, Freundschaft, Familie und Mobbing nehmen einen großen Teil der Handlung ein. Dabei ist, wie gesagt, meines Erachtens viel von der zu Beginn aufgebauten Spannung verloren gegangen. Dafür muss ich wirklich sagen, dass Ryan La Sala ein Meister der Atmosphäre ist. Seine Beschreibungen der Natur und der Wälder sind einfach grandios. Ich konnte die schwüle Hitze der Catskills Mountains direkt auf der Haut spüren, habe die Bienen Summen gehört und den süßen Honig der Bienenhüterinnen auf der Zunge geschmeckt. Letztere sind übrigens nicht ohne Grund titelgebend, doch hinter die Geheimnisse der jungen Frauen, zu denen auch Caroline gehört hat, müsst ihr selber kommen. Fazit Ryan La Sala begeistert mit viel Atmosphäre, tollen Charakteren und wichtigen Themen wie Genderfluidität, Selbstfindung und Trauerbewältigung. Definitiv ein außergewöhnlicher Mystery-Thriller. 3,5 ⭐

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4.5

Erfrischend anders, wortgewandt und sonderbar. Ich habe jede Seite dieses ganz besonderen Psycho -Thrillers geliebt!

Wer Zeit und Ruhe mitbringt findet in diesem Buch einen herrlich sarkastischen, aber auch zutiefst verletzen Protagonisten, der versucht den mysteriösen Tod seiner Zwillingsschwester aufzuklären. Mars ist vielschichtig, clever und gerissen. Sein Weg führt ihn über Geschlechterklischees, Vorurteile und Freundschaft hin zu einer grausamen Wahrheit die in der schönsten Sommerkulisse auf ihre nächsten Opfer zu lauern scheint. Ich bin einfach begeistert. So ein schönes und gleichzeitig schauriges Buch habe ich noch kein zweites Mal gelesen. Auch wenn es seine Längen hatte, hat mich dieses feingezeichnete Buch nicht mehr losgelassen. Eine absolute Empfehlung für alle Fans von etwas anderen Horrorerzählungen.

2.5

Ich liebe das Cover und fand die Story zu Beginn interessant und habe mich gefragt, wo sie hinführt, und dabei mit einem Teenie-Krimi gerechnet. Dass nach 2/3 eine komplette Traumwelt entsteht, hätte ich nie erwartet. Von Seite zu Seite habe ich darauf gewartet, dass Mars aufwacht aus einem verrückten Traum.

4

Nach dem brutalen Tod seiner Schwester beschließt Mars, in das Sommercamp zurückzukehren, aus dem er vertrieben wurde. Denn er glaubt, dass die Honeys, Carolines Freundinnen, etwas mit ihrem Tod zu tun haben. . Mars ist ein super cooler Protagonist, er ist einfach er selbst und die Szenen, wenn er sich gegen die Erwartungen an ihn durchsetzt, sind wirklich großartig geschrieben. Gleichzeitig kämpft er aber auch stark mit dem Tod von Caroline, der auch mich ganz schön geschockt hat. Auch die vielen anderen Charaktere sind super interessant geschrieben, sie wirken realistisch und man hat keine Ahnung, wem Mars vertrauen kann und wem nicht. Das ganze Camp wirkt einfach nur seltsam und die Werte, die dort propagiert werden, sind teilweise so veraltet, dass es kein Wunder ist, dass Mars sich so abgestoßen fühlt. Die Atmosphäre wird mit jeder Seite immer bedrohlicher, aber man weiß nicht, von welcher Seite die Gefahr droht. Die Handlung ist sehr spannend und auch wenn ich den Fantasy-Part nicht habe kommen sehen, hat es doch super gut gepasst. Auch der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen. . Sehr spannend

4

Ein wenig düster und grausam, manchmal unheimlich, dazwischen wieder leichtes Sommercamp-Feeling. Was hat es mit den Bienen auf sich?

5

Highlight-Buch

Auch nach Tagen geht mir das Buch nicht aus dem Kopf, und ich konnte es beim Lesen kaum aus der Hand legen. Die Figuren, die Geschichte, die Sprache, die Atmosphäre ... alles. Und das ENDE Ende hat mir einen kleinen Jubelschrei entlockt (auch wenn es nicht durchweg optimistisch war, quasi im Gegenteil, aber ... ach, lest es einfach). Mit Mars hatten wir eine genderfluide Hauptfigur und Erzählperspektive, und neben Queerness waren auch Themen wie (intersektionaler) Feminismus und Privilegien sehr zentral, und gekonnt in die angespannte Atmosphäre eingebunden. Ich kann gar nicht alles in Worte fassen, was mir beim Lesen durch den Kopf gegangen ist, nur, dass es mich sehr berührt hat. Das Ende hatte einen Plotpunkt, den ich im Vergleich etwas generisch fand, aber alles in allem ein 5-Sterne Highlight, das noch als Print bei mir einziehen muss.

5

Faszinierender Fiebertraum

In diesem Queeren-Mystery-Horror verfolgen wir Mars, welcher versucht den rätselhaften Tod an seiner Zwillingsschwester aufzuklären, sich dabei selbst zu finden und sich am Ende vor allem selbst treu zu bleiben. Der Roman passt trotz seines Sommer-Settings, welches aufgrund des Feriencamps wirklich ganz hervorragend war, absolut in die Spooky-Season. Der Autor schafft es, dass man die knapp 400 Seiten in einem Aufwasch weg snackt und sich fast nie langweilt. In der Mitte des Buches gibt es mal eine kurze Länge, diese ist aber nicht der Rede wert. Die Charaktere sind toll und obwohl ich selbst nicht der queeren-Szene angehöre, kann ich die Probleme, mit denen Mars struggelt absolut nachvollziehen. Der ganze Aufbau des Feriencamps und dieser "Geschlechterkämpfe" ist leider immer noch eine allzu bekannte Realität. Die Story beginnt super spannend mit dem mysteriösen Tod der Zwillingsschwester und der gesamte weitere Verlauf liest sich wie ein Fiebertraum. An manchen Stellen ist es ein guter, an anderen ein schlechter. Der Autor schafft es auf jeden Fall, so oft abzubiegen und den Plot zu ändern, dass man immer wieder an seinen eigenen Entschlüssen, wem zu trauen ist und wem nicht, zweifelt. Ich habe das Buch geliebt und kann es gerade jetzt nur empfehlen!

4

Sehr spannender Mystery Horror mit einem Hauch von Romantik

Mars und Caroline sind Zwillinge und standen sich immer sehr nah,doch in den letzten Jahren haben sie sich auseinander gelebt. Caroline geht weiterhin jeden Sommer ins Aspen Camp und Mars fängt an sie dafür zu hassen. Doch als Caroline frühzeitig aus dem Camp zurückkehrt und Mars angreift beschließt er zurück nach Aspen zu gehen um raus zu finden was mit seiner Zwillingsschwester passiert ist. In Aspen selber passieren so viele weirde Dinge , warum verschwinden so viele Menschen in dem Sommern und warum kann sich keiner an diese Menschen erinnern ? Und was hat die Mädels Clique "Die Honeys" damit zu tuen ? Ein mitreißendes und spannendes Buch was ich fast an einem Stück verschlungen habe.

Sehr spannender Mystery Horror mit einem Hauch von Romantik
5

. Hast du Lust auf creepy Sommercamp- Vibes? Bist du ein „Fear- Street“ Fan? Hast du Lust auf eine Geschichte in der nichts so ist, wie es scheint? Nach diesem Buch wirst du einen anderen Blick auf Bienen und Honig haben… das verspreche ich dir! 5/5 ⭐️ . Aber worum geht es eigentlich… Mars und Caroline, Zwillinge und einst unzertrennlich gingen kurz vor Caroline tragischen Tod getrennte Wege. Doch für Mars ist es mit der Beerdigung nicht getan. Er versucht nun herauszufinden was mit Caroline genau los war und geht zurück in das Sommercamp in das er eigentlich keinen Fuß mehr setzten wollte. . In „Die Honeys“ verfolgen wir Mars als Ich- Erzähler durch die Geschichte und lernen ihn und seine Gefühlswelt sehr gut kennen. Er sieht sieht sich selbst als genderfluid und hat dadurch nicht immer das einfachste Leben gehabt, jedoch ist er vielleicht gerade deswegen eine sehr starke selbstbewusste Person. La Sala erschafft mit Mars einen tiefgründigen authentischen Charakter über den ich persönlich immer mehr erfahren wollte. Gepaart mit der atmosphärischen bildhaften Sprache war es schwer dieses Buch aus der Hand zu legen. „Die Honeys“ beginnt rasant und katapultiert uns als Leser sofort ins Gesehen. Idyllische Momente gefolgt von Gruselmomenten, die ein beklemmendes Gefühl hinterlassen prägen diesen Mystery- Thriller. Man darf sich auch auf einige unerwartet Wendungen freuen! Faszinierend finde ich, wie La Sala es schafft mit dieser Geschichte ein Licht auf die queere Szene zu werfen und quasi nebenbei auf die tiefen Gefühle eingeht, die eine genderfluide Person hat und welche kleinen und großen Kämpfe es zu fechten gibt! In diesem Sinne empfinde ich auch das Ende als sehr gelungen! 😎 Fragst du dich jetzt, ob es ein Happy End gibt?!?! Dann finde es heraus und lies „Die Honeys“! 😎

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3

Spitzen voll Spannung... ja ... das Ende ... ich wollte es kennen

Mir hat der rote Faden gefehlt und ich habe einfach keinen Sinn gesehen, in dem ich was gelesen habe.

5

Klebrig-süß, fesselnd, hitzebrütend, gruselig... Perfekter Sommer-Horror

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Ein Auf und Ab🤔

Am Anfang bin ich ziemlich schwer in das Buch reingekommen. Nach etwa 50 Seiten wurde es dann besser und ich konnte mich mehr auf die Story einlassen. Zur Mitte hin wurde es sogar richtig spannend ,da hatte ich kurz das Gefühl, jetzt geht’s endlich richtig los.😅 Leider blieb der eigentliche Plot bis zum Schluss eher im Hintergrund, und das Ende kam dann ziemlich abrupt und hat mich nicht wirklich abgeholt. Für die Seitenanzahl ist insgesamt auch einfach zu wenig passiert. Ich hatte öfter gedacht „Okay, jetzt nimmt die Story Fahrt auf“ ,aber dann kam doch wieder nicht so viel… An vielen stellen konnte mich das Buch trotzdem fesseln und ein paar gute Ideen/ Ansätze waren auf jeden Fall da, aber irgendwie wurden die für mich nicht so richtig genutzt🥲

5

Mars und seine Zwillingsschwester Caroline haben sich seit Jahren immer mehr entzweit – während xier wegen seiner Genderfluidität von der Aspen Summer Academy ausgeschlossen wurde, blühte sie dort richtig auf. Doch als Caroline unter grausamen Umständen stirbt, ist Mars entschlossen, zurück an die Academy zu gehen, um mehr über ihren Tod herauszufinden. Sofort fühlt xier sich von einer Gruppe Mädchen besonders angezogen: Den Honeys. Sie sind wunderschön, furchteinflößend und sie verbergen etwas. Mars muss schnell herausfinden, was es ist, denn etwas beginnt, mit seinem Verstand zu spielen. Dieses Buch ist einfach ein einziger genialer Fiebertraum! Beim Lesen wusste ich manchmal gar nicht wie mir geschieht – ich war wie in einem Netz gefangen und wollte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Das Buch ist spannend, verwirrend, ein bisschen seltsam und richtig großartig! Das fängt schon mit der ersten Szene an – selten war ich so schnell gepackt und mitten in der Geschichte, wie hier. Der Autor setzt auf wenigen Seiten den Ton für das Buch. Und ja, es bleibt auch so spannend für den Rest des Buches. Was mich besonders begeistert hat war, dass dies eher eine latente, unterschwellige Spannung ist. Das Buch ist nicht durchgehend temporeich und voller Action (auch wenn es diese Szenen durchaus gibt), aber selbst die ruhigen Momente sind von diesem Gefühl durchzogen, dass etwas nicht stimmt und in jedem Moment etwas geschehen könnte. Begeistert war ich auch von den meisten Charakteren. Innerhalb kürzester Zeit schaffte es der Autor, dass ich mir alle gut vorstellen konnte. Mars stach dabei natürlich hervor, da wir die Geschichte aus xierer Sicht erleben. Xier war ein starker Protagonist, der die Geschichte sehr gut tragen konnte. Die Genderfluidität war dabei gut in die Geschichte integriert und ich fand es dadurch noch spannender, aus seiner Sicht heraus zu lesen. An einigen Stellen hatte ich lediglich das Gefühl, dass die einzelnen Mitglieder der Honeys etwas stärker hätten herausstechen können – ich denke jedoch, dass dies eine bewusst getroffene Entscheidung war. Sehr gut eingewoben waren in diesem Buch auch die Kultur amerikanischer Sommerschulen für Reiche und insbesondere die Probleme toxischer Maskulinität. Diese Themen wurden sehr passend aufgegriffen und trugen viel zur Handlung bei. Fazit: „Die Honeys“ konnte mich von der ersten Seite an abholen und überzeugen. Dieser Fiebertraum von einem Buch ist durchgehend spannend, hat tolle Charaktere und wartet mit interessanten Themen auf – von meiner Seite aus gibt es eine große Empfehlung!

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