Das Jahr der Hexen
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Description
Ein atemberaubender Roman über eine junge Frau, die in einer unerbittlich puritanischen Gesellschaft lebt und dunkle Kräfte in sich entdeckt.
In Bethel ist das Wort des Propheten Gesetz. Allein Immanuelles bloße Existenz durch die Liebe ihrer Mutter zu einem Fremden ist Gotteslästerung.
So wie alle anderen Frauen in der Siedlung führt Immanuelle ein Leben der Unterwerfung und absoluten Hingabe.
Doch dann betritt sie die verbotenen Dunklen Wälder, die Bethel umgeben. Sie werden von den Geistern von vier Hexen heimgesucht. Diese machen Immanuelle ein außergewöhnliches Geschenk: Das Tagebuch ihrer verstorbenen Mutter ...
Fasziniert von den geheimnisvollen Aufzeichnungen, fällt es Immanuelle schwer zu verstehen, weshalb sich ihre Mutter mit den mächtigen Hexen verbündete. Bis sie die grausame Wahrheit über den Heiligen Krieg des ersten Propheten erfährt, bei dem unzählige Frauen und Mädchen missbraucht, gefoltert und verbrannt wurden.
Louisa Morgan:
»Eine finstere, dramatische Geschichte über Unterdrückung und Rebellion, Ideologie und Moral. Die komplexe, hinreißende Hauptfigur ist in einem Albtraum à la ›The Handmaid’s Tale - Der Report der Magd‹ gefangen.«
Rena Barron
: »Erschütternd und atemberaubend ... Erzählkunst vom Feinsten.«
Amanda Lovelace:
»Eine brutale Geschichte über Religion, Hexerei und Patriarchat. Die perfekte Lektüre für Fans von ›The Handmaid’s Tale - Der Report der Magd‹.«
O, The Oprah Magazine: » Das Jahr der Hexen erzählt eine universelle, zeitlose Geschichte über die Macht der Frauen.«
Shea Ernshaw: »Eine vollendet beklemmende, feministische Geschichte, die den Leser packt und nicht mehr loslässt.«
The Washington Post:
»Entstaubt die alte puritanische Geschichte, um sich mit Fragen des Rassismus und Sexismus zu befassen.«
Book Information
Author Description
Die Autorin Alexis Henderson hat einen Hang zu Dark Fantasy und Hexerei. Sie wuchs in einer Stadt auf, die für ihre Geistererscheinungen bekannt ist: in Savannah, Georgia. Darin hat ihre Liebe zu Geistergeschichten wohl ihren Ursprung. Wenn Alexis ihre Nase nicht gerade in ein Buch steckt, malt sie oder schaut zusammen mit ihren Katzen Horrorfilme. Alexis lebt heute in Charleston, South Carolina. THE YEAR OF THE WITCHING ist ihr erster Roman.
Posts
Interessante Thematik, mittelmäßige Umsetzung
Der Roman behandelt ein hochaktuelles Thema, das zu jedem beliebigen Zeitpunkt spielen könnte. Fanatismus, Unterwürfigkeit, Machtmissbrauch & das strikte Festhalten an Traditionen (im Speziellen hier in Bezug auf die Kirche) sind aktuelle und brisante Themen. Trotzdem konnte mich das Buch nicht mitnehmen. Vielleicht lag es an meinem mangelnden Wissen in Kirchengeschichte? 🤷🏻♀️ Ich fand die Geschichte zu abstrakt, war immer nur Beobachter, nie wirklich dabei. Die Protagonisten waren mir zu blass. Ich schätze anhand der Fakten (Fenster/Bücher), dass die Geschichte im 17./18. Jahrhundert spielt. Und dann verwendet die Autorin Begriffe wie "Badezimmer", "Dreadlocks", "Vorhängeschloss" & "Dielenbretter"?! Meines Erachtens sind das keine zeitgemäßen Ausdrücke. Das hat den Lesefluss erheblich gestört. Kann man lesen & wenn man es nicht tut, hat man auch nichts verpasst.
Beklemmend schön und erschütternd aktuell
Das Jahr der Hexen ist ein düsterer, unheimlicher und beklemmender Roman, der mich von der ersten Seite an gefesselt hat. Die Atmosphäre ist so dicht, dass man das Gefühl hat, selbst durch die nebligen, von Flüchen durchdrungenen Wälder von Bethel zu streifen. Ich konnte das Buch schlicht nicht aus der Hand legen. Alexis Henderson erschafft eine gnadenlos puritanische Welt, in der Glaube, Macht und Kontrolle untrennbar miteinander verknüpft sind. Im Zentrum steht eine junge Frau, die beginnt, an den Grundfesten dieser Ordnung zu rütteln – und damit nicht nur ihr eigenes Schicksal herausfordert. Der Roman ist weit mehr als eine düstere Fantasygeschichte: Er ist eine kluge, schonungslose Auseinandersetzung mit religiösem Fanatismus, Patriarchat, Moral und Rebellion. Die Themen erinnern stark an The Handmaid’s Tale, nur dass hier Magie, Hexen und ein Hauch Okkultismus hinzukommen. Das Jahr der Hexen ist intensiv, atmosphärisch und kraftvoll erzählt – eine feministische Parabel über den Mut, sich gegen Unterdrückung zu stellen. Düster, fesselnd und erschütternd aktuell.
„Das Jahr der Hexen“ von Alexis Henderson [ @festaverlag ] hat mich wirklich ab der ersten Seite komplett abgeholt. Die Geschichte spielt in Bethel, einer streng religiösen Siedlung, in der der Prophet über alles bestimmt und Frauen sich bedingungslos unterordnen müssen. Immanuelle gilt allein durch ihre Herkunft schon als Außenseiterin. Als sie eines Tages die verbotenen dunklen Wälder betritt und dort auf die Geister alter Hexen stößt, beginnt sie Stück für Stück die grausame Wahrheit über Bethel und ihre eigene Vergangenheit aufzudecken. Auch wenn „Thriller“ auf dem Cover steht, sollte man hier keine klassische Thriller-Spannung erwarten. Stattdessen begleitet man Immanuelle mit einer permanenten Mischung aus Unbehagen, Faszination und unterschwelliger Spannung durch diese düstere Welt. Besonders die Geschehnisse rund um den Propheten und die Gemeinschaft von Bethel haben es teilweise wirklich in sich. Der atmosphärisch dichte und eindringliche Schreibstil von Henderson sorgt dafür, dass man sich alles unglaublich bildhaft vorstellen kann. Diese Geschichte hat mich einfach komplett verschluckt — und nach 524 Seiten, zehn Tagen und einem großartigen Buddyread wieder ausgespuckt. Wer schon einmal Dokumentationen über die FLDS-Community gesehen hat, wird schnell merken, wie viele erschreckend reale Parallelen in dieser Geschichte stecken. Genau das hat das Buch für mich so intensiv gemacht. Alexis Henderson verwebt reale Grausamkeiten mit mystischen Elementen und erschafft damit eine düstere, beklemmende und gleichzeitig unglaublich fesselnde Geschichte. Atmosphäre und Charaktere haben bei mir einfach komplett ins Schwarze getroffen. Und das Ende? Da geht’s nochmal ordentlich zur Sache. Ob auf Immanuelle ein Happy End wartet, müsst ihr allerdings selbst herausfinden. 👀 Von mir gibt es hier auf jeden Fall 5 von 5 Sterne! Nach „House of Hunger“ war das jetzt mein zweites Buch der Autorin — und ich habe direkt Lust auf mehr. Habt ihr schon etwas von Alexis Henderson gelesen? ✨ Service Info: 📚 Im Festa Verlag bisher erschienen: • „Das Jahr der Hexen“ (Mai 2021) • „House of Hunger“ (Juli 2024)

Manchmal kann die Hexerei die Rettung sein
📚 "Menschen tun närrische, rücksichtslose Dinge, wenn sie verzweifelt sind und sich selbst entkommen wollen." 📚 --------- Triggerwarnung: Im Buch kommen verschiedene Arten von Gewalt vor. --------- Im Örtchen Bethel regiert die Furcht. Seit Ewigkeiten führt der "Prophet" seine fromme Herde im Namen der heiligen Schrift. Und die sagt klar, was als Sünde gilt, wer würdig ist, ihm zu dienen und wer eine Hexe ist. In dieser Gemeinde starb Immanuelles Mutter Miriam bei der Geburt ihrer Tochter, nachdem sie hochschwanger aus dem "Hexenwald" zurückkehrte. Dort versteckte sie sich vor dem Propheten, der ihren Geliebten hinrichten ließ. (Scheiterhaufen sind hier leider sehr beliebt.) Durch ihre toten Eltern ist Immanuelle von Anfang an eine Außenseiterin. Egal wie sittsam und gläubig sie lebt und wie sehr sie sich bemüht, sie wird anders angesehen. Und dann hört sie ihn, den Ruf der dunklen Wälder. Den Ruf der Hexenkönigin Lilith. Und sie folgt ihm. Dort in der Wildnis trifft sie auf jene, die jeder in Bethel fürchtet: die Hexen. Und das hat böse Folgen. Jetzt, 16 Jahre nach Miriams Tod, kommt deren Rache über die ach so gläubigen Dörfler, die blind auf einen schrecklichen Mann hören. Einen Mann, der das Wort des Guten Vaters verkörpern sollte. Die Hexen entfesseln die Plagen und die Strafe schlägt wie eine riesige Welle über allen zusammen, Schuldigen wie Unschuldigen. Und Immanuelle muss sich fragen, was sie will. Die Rache ihrer Mutter fortführen? Ihre eigenen Kräfte nutzen? Oder etwas ganz anderes? Mein Fazit: Dieses Buch ist ein Mix aus Thriller (ein wenig), Dystopie, Fantasy und Mittelalterstory. Hier leiden zwischen Hass, Eifersucht, Gier und Missbrauch gefangen so unglaublich viele. Besonders Frauen und Mädchen sind den Oberen geschutzlos ausgeliefert. Und genau diese furchtbare Lage wird eindringlich dargestellt. Mit Immanuelle hat man gibt es eine sympathische, mutige und kluge junge Frau als Heldin, die gegen alle Regeln handelt, um das Richtige zu tun. Und das zarte Band zu Ezra, dem Sohn des Propheten, entwickelt sich trotz der ständigen Düsternis zu einer echten Verbindung. Gefällt mir. 😊 Für mich ist "Das Jahr der Hexen" düster und dennoch ein Licht im Dunklen. 🕯🕯🕯

Wow! Ein Buch, das unter die Haut geht!
Gleich vorweg - dieses Buch ist mein zweites 5-Sterne-Buch 2025. Diese Geschichte ist so viel mehr als ein Blick in vergangene Zeiten und Erzählungen von Hexen. Dieses Buch hat so viel zu bieten! Themen wie Religion, die Stellung der Frau, Patriachat und das verpackt in unfassbare Schreibkunst, die teils so einfach, dann wieder poetisch und metaphorisch anmuten lässt - es ist einfach unbeschreiblich! Wer gerne zwischen den Zeilen liest und sich gerne von Seite zu Seite mit den Protagonisten mitentwickeln will, der hat in diesem Buch seinen Meister gefunden. Ich habe mich mit Imanuelle so verbunden gefühlt und viele Punkte in dieser Geschichte, haben wir von einer längst vergangen gedachten Zeit, nach wie vor präsent im hier und jetzt. Ich liebe jede Seite an diesem Buch! Ich konnte es kaum weglegen und habe mich jeden Tag gefreut, weiterlesen zu können. Klare Empfehlung!
Nichts für zwischendurch
Ein etwas anderer Fantasy-Roman. Durch die durchweg düstere Atmosphäre war ich in der Geschichte gefangen. Natürlich gab es eine seichte Liebesgeschichte, die aber nicht den Hauptteil der Geschichte einnahm. Es hatte auch seine Längen, die mich teilweise schlecht vorankommen ließen. Aber dennoch ein interessantes Buch über Unterdrückung, Fanatismus, Mystik und auch Feminismus.

Wow, was für ein tolles Buch! 🖤 Nachdem ich House of Hunger von Alexis bereits gelesen habe, ist dies bereits mein zweites Buch von ihr. Auch hier wurde ich wieder super unterhalten! 🤗 Die Autorin hat einfach einen für mich wunderbaren Schreibstil, der die Geschichte sehr atmosphärisch und düster wirken lässt. Immanuelle und auch Ezra sind für mich zwei starke sympathische Charaktere. Sie, gebrandmarkt allein aufgrund der Vorgeschichte ihrer Mutter und der Tatsache eine Frau zu sein. Er, der Sohn des Propheten, welcher grundlegend andere Ansichten als sein machtbesessener, skrupelloser Vater hat. Zusammen wehren sie sich gegen die damals leider vorherrschenden religiösen Ansichten der teils fanatischen Gesellschaft und die Diskriminierung der Frauen von damals. Nach einem kurzen, für mich holprigen Start hat mich die Geschichte vollkommen in ihren Bann gezogen und ich habe das Buch relativ zügig beendet. Eine klare Leseempfehlung für alle, die sich für das Thema Hexen bzw. Hexenverfolgung interessieren!
Hinter den Mauern von Bethel - In Bethel regiert die Furcht. Unter der unerbittlichen Hand eines selbsternannten Heiligen führen die Frauen ein Dasein im Schatten, gezeichnet von tiefer Schuld und ständiger Überwachung. Doch die Fassade der makellosen Gemeinschaft bröckelt.
Im Mittelpunkt steht Immanuelle Moore, eine Aussenseiterin, die wegen ihrer Herkunft nie wirklich dazugehört. Ihre Entwicklung ist eines der Highlights: Sie beginnt als jemand, der versucht, sich anzupassen, und wächst im Laufe der Geschichte zu einer starken Figur heran, die den Mut findet, alles zu hinterfragen. Als sie im verfluchten Dunklen Wald auf Hinweise zu den angeblichen Hexen stösst, gerät sie immer tiefer in unheimliche Ereignisse. Plagen brechen über die Stadt herein, Visionen häufen sich, und die Grenze zwischen Glauben und Manipulation verschwimmt zunehmend. Besonders spannend ist, wie sich die Perspektive verändert: Die Hexen sind nicht einfach nur „böse“, die Religion dient der Machtausübung, und Immanuelle beginnt, das gesamte System zu hinterfragen. Daraus entwickelt sich eine düstere, intensive Geschichte über Rebellion, Unterdrückung und moralische Grauzonen.
Highlight voller Dunkelheit, Mut und Magie
Was für eine Überraschung! "Das Jahr der Hexen" von Alexis Henderson war für mich ein völlig unerwartetes Highlight dieses Jahres. Das Buch lag lange auf meinem SuB. Ehrlich gesagt, weil ich dachte, es sei ein reiner Fantasy-Roman (und in diesem Genre brauche ich immer etwas länger). Zum Glück habe ich mich getäuscht. Denn "Das Jahr der Hexen" verbindet alles, was ich liebe: düstere Hexengeschichten, psychologische Spannung und gesellschaftliche Kritik. Die Handlung spielt im 16. bis 17. Jahrhundert, in der strengen Zeit des Puritanismus. Einer Ära, in der Andersartigkeit, weibliche Stärke oder auch nur ein Hauch von Zweifel mit dem Tod bestraft werden konnten. Im Zentrum steht Immanuelle, die in der abgeschotteten Stadt Bethel lebt. Einem Ort, an dem jeder weiß, dass sie anders ist. Und genau das macht sie gefährlich. Das Buch behandelt ernste Themen: religiösen Fanatismus, gesellschaftliche Kontrolle, Schuld, Scham und das Frausein in einer Welt, die weibliche Macht fürchtet. Henderson nutzt Religion als Druckmittel in ihrer Erzählung. Nicht, um zu predigen, sondern um zu zeigen, wie Glaube missbraucht werden kann, wenn Angst regiert. Ihr Schreibstil ist dabei wunderbar zugänglich, beinahe fließend und zugleich bildgewaltig. Die Welt von Bethel ist so detailliert beschrieben, dass ich sie förmlich riechen und spüren konnte. Jedes Ritual, jede dunkle Ecke, jedes Flüstern. Ich habe mich regelrecht in Alexis Hendersons atmosphärische Sprache verliebt und weiß jetzt schon: Ich muss unbedingt mehr von ihr lesen.
Der Einstieg war für mich erstmal ein kleiner Kampf. Ich hab ein bisschen gebraucht, um in die Geschichte reinzukommen. Aber dann…hat es Klick gemacht. Sobald ich in der Story drin war, hat mich diese düstere, bedrückende Atmosphäre eingesogen. Dieses streng religiöse System. Die Unterdrückung und die ständige unterschwellige Bedrohung. Das war dann doch richtig spannend und man möchte wissen, was als nächstes passiert. Immanuelle fand ich als Prota sehr gut gelungen. Ihre Entwicklung, dieses langsame Hinterfragen und Aufbegehren gegen alles, was sie kennt, war für mich richtig gut umgesetzt. Auch die ganze Hexen-Thematik und die Wahrheit hinter der Vergangenheit haben dem Buch nochmal ordentlich Aufschwung gegeben. Stellenweise echt heftig und nichts für zarte Nerven. Mein einziger Kritikpunkt bleibt der holprige Einstieg. Aber wenn man den übersteht, bekommt man eine richtig starke, düstere Geschichte mit viel Tiefe. Fazit: Kein Buch, das dich sofort packt. Aber eins, das dich am Ende bissel zerstört und mit anderen Augen zurück lässt.

Riiiichtig düster
Mir fällt das Bewerten bei diesem Buch richtig schwer.. es war so ganz anders als die üblichen Fantasybücher. Der Schreibstil war toll (yeah, in 3. Person, i like!), das Worldbuilding war mega (tiefreligiöses Patriarchat und die Wut der Frauen im Mittelpunkt). Die Protagonistin war stark und hatte eine Tiefe, die ich in vielen Büchern heute vermisse. In dem Buch steckt viel Zeit und Leidenschaft- das spürt man. Die Liebe zum Schreiben bemerkt man auf jeder Seite. Hier steht das Werk ganz klar vor Konsumgeilheit. Düster, Brutal, female Rage, kein Spice (wie erfrischend), eine zarte Liebesgeschichte (aber eher am Rande), smash the patriarchy.. 🖤
🕯️✨Das Jahr der Hexen spielt im 17. Jahrhundert & erzählt die Geschichte von Immanuelle, einer jungen Frau, die in einer streng religiösen Gemeinschaft lebt. Sie entdeckt, dass in ihrem Blut die Macht der Hexen fließt. Zwischen Schuld, Verboten und dunkler Magie kämpft sie darum, ihre eigene Wahrheit zu finden. Das Buch verbindet düstere Fantasy mit feministischen Themen und einer okkulten Atmosphäre – perfekt für die dunklere Jahreszeit. ✨🖤

Hexenjagd & Aberglaube - traust du dich in die dunklen Wälder von Bethel ?
Ich bin schon immer fasziniert vom Thema der Hexenverfolgung, Scheiterhaufen & Aberglaube. Das Debut von Alexis Henderson hat mich auf ganzer Linie überzeugt! Immanuelle hat mir als Charakter sehr gefallen. Nachdem sie eine mysteriöse Verbindung zu den in Bethel gefürchteten Hexen entdeckt hat, kommt ein Fluch ins Rollen. Schafft sie es sich gegen Religion, Unterdrückung und den fanatischen Propheten zu beweisen und den Fluch über Bethel aufzuhalten? Faszinierend und fesselnd! 5 Sterne 🌟
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Auch dieses Buch habe ich als Buddy-Read mit @r.e.d.2 gelesen und es war wieder einmal wirklich super gewesen😁 "Das Jahr der Hexen" von Alexis Henderson ist ein Thriller um die puritanische Gesellschaft um das 16. oder 17. Jahrhundert rum. Ich kann euch sagen der hat es in sich. Eingeteilt ist das Buch in die 4 Plagen die hervorgerufen wurden: Blut, Pestilenz, Finsternis, Gemetzel. Im ganzen Buch wird das Leben zu der Zeit, sowie der Glaube sehr gut vorgestellt. Es wird hier von der Autorin unterschwellig Kritik an der Kirche und ihre Machenschaften geäußert, was ich persönlich sehr gut finde. Die Taten die der Prophet hier begeht, sind grausam, menschenverachtend und feige. Man will diesen Mann selber am liebsten aus dem Buch ziehen und ihn gerecht bestrafen😄 Das Buch hat schöne kurze Kapitel und kann man schnell und flüssig lesen, was ich sehr gut finde. Auch die Schreibweise ist super und jedes Kapitel wird durch kleine Anekdoten eingeleitet. Der Okkultismus kommt natürlich nicht zu kurz, mit dem darstellen der Hexen aus dem dunklen Wald und sorgt, neben dem Schauplatz, für eine noch düstere Stimmung🖤 Alles in allem finde ich es zurecht ein Must-Read vom Festa-Verlag und jeder der auf Thriller, Horror und auf okkultes steht, sollte das wirklich lesen. Von mir eine klare Leseempfehlung😁

Ein fesselnder und atemberaubend guter Roman/Thriller
Wer gerne etwa über Hexen erfahren oder sich in eine weit vergangene Zeit begeben möchte, ist hier genau richtig. In dieser spannenden und schaurigen Geschichte begleiten wir Immanuelle, die in einer unerbittlichen puritanischen Gesellschaft lebt und dunkle Kräfte in sich entdeckt. Ich war von Anfang an sofort dabei und tauchte auch recht rasch in die historische Story ein. Auch wenn manche Kapitel sehr lang waren, flogen die Seiten nur so dahin und an aufhören war gar nicht zu denken. Man wollte immer mehr erfahren und war einfach total gespannt wie es weiter geht. Schockierende und grausame Taten wurden dargestellt und vieles als Gottes Willen abgetan. Oft hat man sich gefragt, wer von allen hier wirklich Böse ist und Unrecht verbreitet... Ich persönlich hätte gerne ein paar Ausschnitte aus dem Tagebuch von Immanuelles Mutter Miriam gelesen, damit die ohnehin schon düstere Stimmung sich noch weiter verbreitet. Aber ansonsten war das Buch wirklich mal was komplett anderes und hat mich sehr in seinen Bann gezogen. "Das Jahr der Hexen" ist eine wirklich faszinierende Geschichte.
Ich habe „Das Jahr der Hexen“ von Alexis Henderson gelesen – und ich bin noch immer wie benommen von dieser düsteren, kraftvollen Geschichte, die mich mitten ins Herz getroffen hat. Es ist einer dieser Romane, die einen mit unbändiger Wucht packen, aufwühlen und nicht mehr loslassen. Immanuelle Moore ist eine Heldin, die mich persönlich zutiefst bewegt hat. In Bethel, einer fanatischen Gesellschaft, wo das Wort des Propheten über allem steht, lebt sie als Außenseiterin – allein wegen der verbotenen Liebe ihrer Mutter gebrandmarkt. Doch als sie dann die dunklen Wälder betritt, verändert sich alles. Die Begegnung mit den Geistern der vier Hexen und das Tagebuch ihrer Mutter sind wie ein Funke, der eine lodernde Flamme in ihr entfacht. Das Tagebuch ist kein einfacher Schlüssel zur Vergangenheit – nein es ist ein pulsierendes Vermächtnis, das lebt, atmet und ihre Tochter wachrüttelt. Was mich an diesem Buch so fasziniert hat, ist die kraftvolle Atmosphäre – Alexis Henderson erschafft eine Welt, die beklemmend und magisch zugleich ist. Jede Seite atmet diese dunkle Mystik, dieses leise, aber stetige Aufbegehren gegen eine gnadenlose, patriarchale Ordnung. Die Enthüllungen über den Heiligen Krieg und die grausamen Verbrechen an Frauen haben mich tief erschüttert. Es ist ein schonungsloser Blick auf Macht, Religion und weibliche Selbstermächtigung, der mir unter die Haut ging. Fazit: Alexis Henderson verwebt Magie, Rebellion und generationsübergreifende Schuld zu einem atemberaubenden Hexenroman, der unter die Haut geht und lange nachhallt.
Fesselnd und düster
Ich habe dieses Buch wieder als BuddyRead mit dem lieben @julien89 gelesen und es hat wieder Mega Spaß gemacht, mich mit ihm auszutauschen. Auf „Das Jahr der Hexen“, war ich schon mega gespannt und ich muss sagen es hat sich gelohnt ☺️. Selbst das Cover passt wunderbar zu dieser Geschichte. Der Schreibstil ist perfekt und zieht einen so richtig in den Bann des Buches. Es sind kurze Kapitel, die sich recht schnell weg lesen. In diesem Buch geht es um Obsessionen, Wahn und Hörigkeit, was mich sehr oft wütend gemacht hat. Das Ende war Adrenalin und Emotional sehr bewegend für mich. Das gesamte Thema über Hexen, Verbrennung und den Plagen war wirklich sehr interessant und spannend 😉. Also eine absolute Lesenswerte Geschichte mit 🌟🌟🌟🌟🌟+

Highlight! Highlight! Highlight!
🔥Spannung: 🌟🌟🌟🌟🌟 🧠Tiefe: 🌟🌟🌟🌟🌟 🔎Figuren:🌟🌟🌟🌟🌟 👁️Atmosphäre: 🌟🌟🌟🌟🌟 Wertung: 🌟🌟🌟🌟🌟/5 Ein absolutes Highlight! ❣️Zitat: “Vater liebt die, die ihm treu dienen. Aber die, die den Pfad der Aufrechten verlassen, die Heiden, Hexen, die Wollüstigen und die Ketzer, sie werden in seinen himmlischen Flammen brennen.❣️ Als ich die 17- jährige Immanuelle kennenlernte, die in einer puritanischen Gemeinschaft aufgewachsen ist, war sie eine von vielen: unnauffällig und unterwürfig. Doch nach der Rückkehr aus den dunklen Wäldern, beginnt sich etwas zu verändern. Stück für Stück erkennt sie, dass sie zu was Größerem bestimmt ist. Folglich erlebte ich die Entwicklung einer unscheinbaren Schafhirtin zu einer selbstbewussten Frau, mit eisernen Willen und dem Drang sich von der Gemeinschaft zu lösen. Auf diesem Weg begegneten wir auch Ezra, meiner Lieblingsfigur in dieser dramaturgisch starken Story. Die Autorin legt viel Wert auf Recherche, so dass das Buch nicht nur atmosphärisch überzeugen konnte, sondern auch die tiefen Einblicke in Religion, Hexenverbrennungen und fundamentalistische Strukturen gehen tief unter die Haut. Sowohl Wut als auch Entsetzen waren meine ständigen Begleiter. Fazit: hier stimmte ausnahmslos alles. Ich habe nicht eine Minute des Lesens bereut- ganz im Gegenteil. Wenn ihr meiner Leseempfehlung folgt, taucht ihr ein in ein Buch voller Würde, vielschichtigen Charakteren und anschaulichen Bildern, getragen durch Schmerz, Tragik und Verzweiflung. Für mich in seiner Ganzheit ein Meisterwerk. Jede Zeile war es wert geschrieben und gelesen zu werden.

"Der Wald war dunkel und die Frauen in ihm hatten ihre Zungen verloren. Aber sie hatten etwas besseres gefunden." •
Eine atmosphärische dichte Geschichte mit starkem Fundament, die wichtige kritische Fragen aufwirft, aber ihren Thriller - Anspruch nicht ganz erfüllt. • "Das Jahr der Hexen" entführt uns in die puritanische Siedlung Bethel. Hier herrscht der Prophet mit eiserner Hand, dessen Wort im Namen des Vaters Gesetz ist. Direkt vor den Toren lauern die verbotenen Wälder, die von vier Hexen heimgesucht werden. - In dieser beklemmenden Umgebung lebt die junge Immanuelle, die durch ein schwerwiegendes, ungewolltes Ereignis eine Lawine an Geschehnissen auslöst. Sie trifft auf Geheimnisse, die das Fundament ihres ganzen Lebens und das der gesamten Gemeinde zu erschüttern droht. • Das Buch dient als Spiegel für eine erschreckend realistische Auseinandersetzung mit kritischen Themen. Der Aufbau der Gesellschaft von Bethel bietet einen schmerzhaften Einblick in Fanatismus, Machtgier und das Patriarchat. Hier werden Rassismus und Sexismus offen praktiziert, und es wird eindrücklich gezeigt, wie schnell Religion als Werkzeug missbraucht werden kann, um eine unterdrückerische Machtstruktur zu etablieren. • Wichtige Charaktere in dieser Geschichte sind "Der Prophet", der die Spitze der Macht verkörpert und sie für unantastbar hält. - Die Moore-Familie, bei der Immanuelle aufwächst und in blinden gehorsam gegenüber dem Wort des Vaters aufwächst. - Ezra, der Sohn des Propheten, der Nachfolger, der jedoch eine besondere Abneigung seines Vaters erleidet und außerdem eine wichtige Rolle im Schicksal der Geschichte einnimmt. (War mir am liebsten!) - Leah, die beste Freundin Immanuelles, die ihr immer zur Seite stehen möchte, doch aufgrund dessen, dass sie die nächste Frau des Propheten ist und auch ein Geheimnis hat, in gewissen Zwiespalt gerät. • Die Idee ist stark und die Atmosphäre ist zweifellos düster und unheilvoll. Der Grundstein für eine spannende Geschichte, die eine veränderungswürdige Struktur aufzeigt, ist hervorragend gelegt. Aber leider wurden die Bausteine dieses Fundaments nicht vollends ausgeschöpft. Die Geschichte fühlte sich an manchen Stellen zu lange gezogen und hätte an Tempo gewinnen müssen. Mir fehlte es an Tiefe - sowohl bei den Charakteren, die etwas blass blieben, als auch bei der Darstellung der Hexerei selbst, der alten Sprache und der Wards-Familie. Das Buch wird oft als Thriller kategorisiert, doch der Funke sprang nicht über. Es war besser als der Durchschnitt, aber ohne einen wirklich großen, mitreißenden Höhepunkt. • Trotz allem: Ich habe es gerne gelesen! • Bis bald! ❤️😘 •
Ein unheimliches, düsteres Buch
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die Atmosphäre war düster, unheimliche und fesselnd. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Ich fand gut, dass die religiösen Themen sehr dezent behandelt wurden und nicht im Vordergrund standen. Aber auch die Hexen und ihre Taten waren nicht in den Vordergrund gedrängt. Die Autorin hat sich inhaltlich eher auf die Protagonisten und deren Leben konzentriert.
Hexenkraft in Form eines Thriller der nicht nur kraftvoll sondern auch wichtig ist. ❤️🔥
Die Atmosphäre in diesem Thriller ist einfach unglaublich stark: düster, bedrückend und teilweise richtig unheimlich. Man merkt schnell, dass hier mehr im Verborgenen liegt – und genau dieses Gefühl lässt einen nicht mehr los. Im Mittelpunkt steht Immanuelle, die ihren Platz in dieser Welt sucht – und dabei immer tiefer in Geheimnisse, verbotene Magie und die dunkle Vergangenheit ihrer eigenen Familie hineingezogen wird. Gleichzeitig steckt so viel mehr in diesem Buch: Kritik an patriarchalen Strukturen weibliche Selbstbestimmung die Frage, wer eigentlich „gut“ oder „böse“ ist. Und genau das macht die Geschichte so besonders – sie ist nicht nur spannend, sondern auch kraftvoll und wichtig. So sehr ich das Buch geliebt habe – das Ende konnte mich leider nicht komplett überzeugen. Nach all den intensiven Erlebnissen, den Emotionen und der aufgebauten Spannung wirkte die Auflösung für mich zu schnell, zu einfach und nicht ganz ausreichend. Denn wir Frauen müssen nicht immer die sein, die am Ende Gnade walten lassen.
Zurecht ein Must-read beim Festa Verlag
Man blickt in eine puritanische Gesellschaft und lernt ihre verschiedenen Gesetze kennen. An erster Stelle steht der Prophet. Gebote und Verbote folgen. Die Bürger Bethels dürfen z.B. nicht aus der Stadt. In die dunklen Wälder dürfen sie auch nicht. Hauptcharakter ist Immanuelle, eine Schafhirtin, die die Gesetze achtet. Doch dann ziehen sie die dunklen Wälder an. Sie entdeckt immer mehr dunkle Kräfte in sich. Das Buch beginnt sacht, doch es wird immer düsterer und spannender. Ich konnte das Buch nicht mehr weglegen, da es immer wieder zu nicht absehbaren Wendungen kommt. Ein wirklich tolles düsteres Buch!
Ein düsteres, brutales, gut geschriebenes Buch über Macht, Fanatismus und Unterdrückung. 3,8⭐
Die Geschichte spielt in einer streng gläubigen, abgeschotteten Gesellschaft, die stark an puritanische Sekten erinnert. Angeführt wird sie vom sogenannten Propheten und seinen Aposteln, die über uneingeschränkte Macht verfügen und diese vor allem gegenüber Frauen gnadenlos ausnutzen. Frauen existieren hier praktisch nur als Ehefrauen und Sündenböcke für alles Böse. Sie werden unterdrückt, missbraucht und im Namen des Glaubens brutal bestraft. Im Mittelpunkt steht die junge Immanuelle, die sich trotz aller Verbote seltsam zu den dunklen Wäldern hingezogen fühlt, in denen angeblich Hexen leben. Als sie dort das Tagebuch ihrer verstorbenen Mutter findet, stößt sie nach und nach auf grausame Wahrheiten über ihre Gemeinschaft. Besonders bedrückend fand ich, wie realistisch vieles wirkt, obwohl das Buch einen übernatürlichen Anteil hat. Lässt man die Hexen und die düsteren Fantasy-Elemente weg, kann man sich gut vorstellen, dass ähnliche Strukturen in echten Sekten existiert haben oder vielleicht sogar noch existieren – Systeme, in denen Männer Religion benutzen, um Frauen und Mädchen zu kontrollieren und zu missbrauchen. Der Schreibstil liest sich sehr flüssig und angenehm, das Buch bleibt auch durchgehend kurzweilig. Allerdings wurde es für mich nie richtig spannend. Über weite Strecken dominiert ein Gefühl von Hoffnungslosigkeit und Grausamkeit. Genau das macht die Geschichte zwar eindringlich, aber auch zu einseitig.
War überraschend fesselnd.
Warum nur 4 Sterne? Weil der Einstieg für mich etwas langatmig war. Doch mit jedem Kapitel wurde die Geschichte etwas klarer und ab dem 2. Teil des Buches fiel es mir immer schwerer es weg zu legen. Wer Geschichten über Hexen und einer jungen Protagonistin mag, die nicht nur ihren eigenen Platz in er Welt sucht sondern auch beginnt ihre eigene Gesellschaft zu hinterfragen: Hier seit ihr richtig!
Ein düsteres, spannendes, aber auch tiefsinniges, feministisches Hexenbuch. Auch Rassismus wird thematisiert und die Macht der Kirche. Es hat mich vieles so wütend gemacht, weil es einfach wirklich viel Wahrheit enthält und ich es auch in der heutigen Gesellschaft so sehr spüre. Daher auch ein sehr gesellschaftskritischer Roman. Ein Thriller war es für mich eher weniger. 'Das Jahr der Hexen' hat mir sehr gut gefallen, war flüssig geschrieben und dennoch hat mir noch irgendwas gefehlt um 5 Sterne zu geben. Dennoch kann ich es wärmstens empfehlen!

Düster, beklemmend, emotional, atmosphärisch!
Mir hat das Buch unendlich gut gefallen. Die Atmosphäre ist so greifbar, beklemmend und düster, aber auch voller Hoffnung und Emotionen und Liebe. Trotz ein oder auch zwei Längen, war die Spannung durchgehend und zum Ende hin so unbeschreiblich präsent! Der Schreibstil ist verdammt emotional und beklemmend, ich habe mich mitten in das tiefste Mittelalter und die Hexenverfolgung versetzt gefühlt, als wäre ich mit dabei. Einfach Wow! Die Charaktere sind so echt und gingen mir mitten ins Herz! Die Beschreibung und Umschreibung der Figuren war tiefgründig und unheimlich ausführlich. Ganz super spitze! Ich vermisse sie jetzt schon ... Für mich ganz klar eine Empfehlung... Ein Buch, das so viel Moral und Emotionen zu bieten hat!
Bethel repräsentiert sehr gut, wie im Mittelalter über Hexen und Hexerei gedacht wurde. Diese Geschichte gibt authentische Einblicke und beinhaltet blutige Elemente, die sich gut mit dem düsteren Dorfleben mischen. Ich mochte zur Abwechslung die „bescheidene“ Ausübung der Hexerei, ohne lateinische Befehle und Lichtkugeln. Der Ruf des Waldes und das Bedürfnis nach einer Familienzugehörigkeit geben der Geschichte wilde und zugleich sanfte Akzente. Wenn sich Figuren leidenschaftlich nach Büchern, Notizen oder sonstigen Pergamentseiten verzehren, versetzt mir das immer einen Stich im Herz und entflammt wieder, wenn Seele und Buch zueinanderfinden. Auch, wenn es still und heimlich passiert 🤭

Das Jahr der Hexen von Alexis Henderson
Immanuelle lebt in den von der restlichen Welt abgeschotteten Bethel. Dort gilt das Wort des geistlichen Führers, den alle nur den Propheten nennen. Jeder ordnet sich mit Hingabe unter, das Leben ist hart, aber die Regeln und Gesetze der heiligen Schrift sorgen für Gerechtigkeit. Doch Immanuelle ist eine Außenseiterin, ihre bloße Existenz ist eine Sünde. Angezogen von den dunklen Wäldern, in denen Hexen leben, mit denen sich ihrer Mutter einst verbündet hatte, erfährt sie ein ungeheures Geheimnis, das ihre Weltsicht und der anderen Menschen in Bethel auf den Kopf stellen wird. Das Buch war nichts halbes und nicht ganzes. Ausgezeichnet wurde es als Thriller, ich würde es eher als düsteres Fantasy bezeichnen. Auch den Klappentext fand ich extrem irreführend. Da war die Rede davon, dass Immanuelle das Geheimnis des ersten heiligen Krieges erfährt. Das tut sie auch, aber es wird in einem Satz erwähnt und hat dann keine großen Auswirkungen mehr auf die Geschichte. Allgemein zieht sich diese in die Länge und spannende Passagen, aus denen man etwas herausholen könnte, werden ganz schnell abgehandelt. Das Ende wurde dann auch auf wenige Seiten gepresst und kam recht unspektakulär daher. Es hat ebenso nicht wirklich gepasst, dass sich die Leute (vor allem die Frauen) dem Propheten, dem alle folgen, zu dem alle aufschauen, am Ende so entschlossen entgegenstellen. Einfach so. Ohne große Erklärung. Zwei Seiten vorher waren sie ihm noch blind ergeben. Einige Szenen im Buch sind sehr blutig und plastisch beschrieben, das hat mich persönlich nicht wirklich gestört. Gestört hat mich eher, dass die Handlung in die Länge gezogen wurde und dass Protagonisten einfach in der Versenkung verschwinden. Es wird als puritanische Gesellschaft bezeichnet, jedoch lebt man dort die Mehrfrauenehe. Der Prophet baut sich nebenbei einen Harem auf und dies wird natürlich als Gottgegeben hingenommen und befürwortet. Die echten Puritaner aber lehnten die Mehrfrauenehe jedoch strikt ab. Am Anfang dachte ich auch noch, dass ich einen geschichtlichen Thriller bekomme, der zur Zeit der Besiedelung Nordamerikas spielt. Als dann jedoch die ersten Fantasy Elemente ins Spiel kamen, wusste ich, dass ich mich vom Klappentext habe täuschen lassen. Der Schreibstil ist in Ordnung, wenn auch oft verspielt und detailverliebt. Abgeholt hat mich das Buch dennoch leider gar nicht.
Für mich ein absolutes Jahreshighlight!!! Dabei beruht meine Begeisterung garnicht sosehr in der Handlung ansich (die mir auch sehr gut gefallen hat) als vielmehr in der Art wie die Autorin, in ihrem für mich wunderbaren Schreibstil, so Themen wie: Religion/Kirche, Patriarchat, religiösen Fanatismus, Hexenverfolgung, Liebe-Zuneigung - Verrat ,sowie das ewige Lied der (angeblichen) Erbsünde aller Frauen in die Geschichte eingebracht hat.
Die Hauptprotagonistin Imanuelle lebt mit ihren Großeltern in einem Dorf namens Bethel, in deren streng puritanischen Gesellschaft das Wort des Propheten Gesetz ist. Umgeben von den verbotenen Wäldern und einem bewachten Tor, sind die Einwohner von der Aussenwelt komplett abgeschnitten. Als Imanuelle eines Tages doch den Wald betritt, trifft sie dort auf Lilith und ihrem Hexenzirkel. Durch diese Begegnung werden Ereignisse in Gang gebracht,die für Bethel katastrophale Folgen haben wird. Wir begleiten nun Imanuelle dabei wie sie: die Geheimnisse ihrer Herkunft erforscht sowie dem Versuch ihre Heimat von den Plagen zu befreien und wie sie dabei immer mehr die patriachalen Strukturen und den religiösen Fanatismus mit all seinen Begleiterscheinungen in Frage stellt b.z.w anprangert .
Hexen. Kirche. Scheiterhaufen. Plagen.
Mittendrin ein 17 jähriges Mädchen, dass ohne Mutter aufwächst und ihren Platz in dieser ungerechten Welt finden muss. Immanuelle ist intelligent, hinterfragt die Maschinerie der Kirche in ihrem Ort, versucht zu verstehen, wer ihre verstorbene Mutter war und beschwört irgendwie noch 4 Plagen herauf. Natürlich sieht sie es als ihre Pflicht an diese auch wieder zu beenden und lernt dabei so viel über sich und ihre Vergangenheit. Und eine kleine Liebesgeschichte gibt es natürlich auch 😉 Klare Leseempfehlung 🖤
Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut und ich wurde nicht enttäuscht! Schnell war ich im täglichen Geschehen dieser verschworenen Gemeinschaft involviert und daran interessiert. Ich gebe zu, dass es mich teilweise an "The Village" erinnert hat und dieses Gefühl kam immer wieder auf. Immanuel als Protagonistin hat meine Symapthie sehr schnell bekommen und konnte sie die ganze Geschichte über behalten. Ich fühlte mit ihr mit, konnte ihre Gedanken nachvollziehen und ihre Handlungen verstehen. An einigen Stellen hätte ich gerne noch mehr Einzelheiten erfahren, aber das wäre für die Geschichte nicht nötig gewesen. Ich bin sehr zufrieden, wie die Geschichte ausging und ich hoffe sehr, dass es keinen zweiten Teil geben wird. Die Geschichte hat einen guten Abschluss bekommen. Meiner Meinung nach ein Roman, der sich zu lesen lohnt.
Ich weiß nicht, ob ich in meinem Leben schon ein Thriller-Hörbuch gehört habe, aber dieses hier war auf jeden Fall jede Minute wert! 🎧 Die Protagonistin Immanuelle lebt in einer streng religiösen Gesellschaft, in der Frauen nahezu ohne Rechte leben. Noch dazu ist sie in den Augen dieser Gemeinschaft die Tochter einer Hexe und eines Mannes aus den Vororten, wo die weniger angesehenen Menschen wohnen müssen. Doch dann geht sie in den Wald und erhält von zwei Hexen das Tagebuch ihrer toten Mutter... Das Hexenthema wurde ganz anders und weniger behandelt, als ich dachte, aber es ist ja auch ein Thriller und kein Fantasy-Roman, das war aber gar nicht tragisch. Es werden Themen wie Sexismus und Rassismus angesprochen - wer leichte Kost sucht, ist hier also an der falschen Adresse. Auch ein bisschen gruselig wurde es an der ein oder anderen Stelle; ich höre ja oft Hörbucher zum Einschlafen und musste dieses hier zum Teil ausmachen, bin aber auch kein Grusel-Fan 😉 Insgesamt hat das Hörbuch sehr gut gefallen! Mal ein bisschen Abwechslung in meinen Hörgewohnheiten 🤭
Spannend, düster, atmosphärisch
Ich wollte es wirklich lieben und hatte mich schon sehr auf das Buch gefreut aber…. Die Story ist grundsätzlich gut und behandelt wichtige Themen wie u.a. Religion/Kirche, Patriarchat, religiösen Fanatismus, Hexenverfolgung usw., dass machte Story grundsätzlich spannend aber mir hat einfach was gefehlt. Es war zwar zu keinem Zeitpunkt richtig langweilig, trotz mancher längen aber nach der Hälfte hat es mich irgendwie etwas verloren, obwohl es da erst richtig los ging, was ich sehr schade fand. Schreibstil war durchweg super und angenehm zu lesen.
Ein spannender Dark-Fantasy-Thriller: Langweilig wird einem auf jeden Fall nicht!
Dies war mein erstes Buch in die Richtung. Am Anfang wird man in den Kult in Bethel eingeführt und man muss sich erstmal einfinden. Danach geht es weiter mit jede Menge spannender Handlung. Langweilig wird einem auf jeden Fall nicht! Der Schreibstil ist sehr einfach und lässt sich gut lesen. Die Kapitel enden teilweise mit Cliffhangern, sodass man an vielen Stellen einfach weiter lesen möchte. Man kann sich die Szenen bildlich vorstellen. Immanuelle ist voll jugendlicher Naivität und Tatendrang, sodass sich wohl eher jüngere Leser mit ihr identifizieren können. Sympathisch fande ich sie dennoch und ihre Handlungen sind auch nachvollziehbar. Das Ende war für mich wie eine Explosion, alles geschieht auf einmal und es kommt ein Plot Twist nach dem anderen. Auf der einen Seite könnte man es als spannend empfinden, ich fande es fast schon ein wenig absurd, weil es für mich teilweise keinen Sinn ergeben hat - aber dafür ein spektakuläres Szenario mit viel hin und her. Letztendlich bin ich froh darüber, wie es am Ende ausgegangen ist. Insgesamt ein interessantes Buch, für mich mal was anderes, mit düsterer Stimmung und viel Blut und Schrecken, und das mir nach Beenden auch einen leichten Albtraum verursacht hat. Da mir der Vergleich mit anderen Büchern aus dem Genre fehlt, kann ich das Buch nur anhand dessen bewerten, wie es mir gefallen hat. Der Anfang war ok, die Mitte war sehr spannend und unterhaltsam, das Ende war für mich eher merkwürdig. Daher würde ich es mit 3,5/5 ⭐️ bewerten.
Ein tolles Buch, um sich ein paar Halloween-Vibes zu holen 🎃 Auch der Schreibstil ist recht angenehm zu lesen und die Welt düster und erdrückend. Trotzdem konnte mich die Story nur an ein paar Stellen catchen, den Rest habe ich so vor mich hin gelesen… Das lag vielleicht daran, dass die Geschichte für mich dahinplätscherte und keine richtigen Spannungsbögen oder Twists hatte 🫢 Außerdem, lasst euch gesagt sein: Hier finden viele Tiere als Opfer oder anderweitig ihr Ende… ich hätte das gern vorher gewusst, denn ich bin da sehr empfindlich 😅 Alles in allem kein schlechtes Buch, jedoch weit entfernt von einer uneingeschränkten Leseempfehlung oder gar einem Highlight 👉👈
Genau nach so einem Hexenbuch habe ich immer gesucht. Das Jahr der Hexen verbindet düstere Atmosphäre, spannende Mythologie und gesellschaftskritische Themen auf beeindruckende Weise. Eine kraftvolle, moderne Hexengeschichte, die mich vollkommen überzeugt hat.
Schon nach den ersten Seiten war mir klar, dass ich genau die Art Hexenbuch gefunden hatte, die ich gesucht hatte. Der Roman entführt in die abgeschottete Gemeinschaft Bethel, geprägt von puritanischen Regeln und einem patriarchalen Propheten. Inmitten dieser beklemmenden Welt begleitet man Immanuelle Moore, eine junge Außenseiterin, deren Weg sie in den verbotenen Düsteren Wald führt. Dort stößt sie auf eine unheimliche Macht und ein altes Hexenbuch, das dunkle Geheimnisse ans Licht bringt und ihre Verbindung zur verdrängten Geschichte Bethels offenlegt. Die Atmosphäre ist dicht, düster und unglaublich fesselnd, fast schon körperlich spürbar. Besonders beeindruckt hat mich die Mischung aus Thriller und Fantasy. Alexis Henderson erschafft eine Welt, die zugleich magisch und erschreckend real wirkt. Immanuelle ist eine vielschichtige, mutige Figur, deren Entwicklung mich vollkommen überzeugt hat. Themen wie Machtmissbrauch, Fanatismus, Frauenfeindlichkeit und religiöse Kontrolle werden direkt und kritisch angesprochen, was erstaunlich aktuell wirkt. Auch das Hexenthema hat mich begeistert. Statt auf Klischees zu setzen, zeichnet der Roman Hexen als mächtige, tragische und missverstandene Figuren. Die Mischung aus Hexenmythologie, dunkler Magie und psychologischer Spannung bleibt durchgehend fesselnd und bildet einen starken Kontrast zur rigiden Gesellschaft Bethels, deren Brutalität dadurch nur klarer hervortritt. Sehr angenehm fand ich auch, dass die romantischen und persönlichen Beziehungen bewusst zurückhaltend bleiben. Nichts lenkt unnötig ab oder drängt sich in den Vordergrund. Die Bindungen zu männlichen Figuren unterstützen die Geschichte, ohne sie in eine klassische Liebesstory zu verwandeln. Ein kleiner Kritikpunkt bleibt jedoch: Am Anfang gab es einige Wiederholungen, die meinen Lesefluss kurz gestört haben. Kurz gesagt: Ich war begeistert. Das Jahr der Hexen ist genau die Art Hexengeschichte, die ich mir wünsche.

Solide, aber ohne Höhepunkt
Ich bin ein wenig zwiegespalten, was diesen Roman angeht. Er hat eigentlich alles, um mich glücklich zu machen. Eine tolle, sympathische Heldin, eine überzeugende Liebesgeschichte (die aber angenehm im Hintergrund bleibt), eine gruselige, bedrückende Atmosphäre und einen Antagonisten zum Hassen - und trotzdem wollte der Funke nicht richtig überspringen. Die Geschichte brauchte lange, um Fahrt aufzunehmen (sieht man auch daran, wie lange Teil 1 im Vergleich zu den anderen 3 Teilen ist), aber als es richtig losgeht, plätschert es irgendwie trotzdem nur so vor sich hin. Es war nicht so, dass mich nicht interessiert hat, wie es ausgeht, aber wirklich Drang zum Weiterlesen habe ich auch nicht empfunden. Die letzten 100 Seiten fand ich dann aber sehr spannend, da wurde das Tempo endlich angezogen. Eine Frage blieb am Ende offen: warum haben die Hexen Imanuelle das Tagebuch überhaupt gegeben? Die wurden als so allwissend und mächtig gezeichnet, da mussten die doch auf dem Schirm haben, dass sie damit vernichtet werden können? Kapiere ich da etwas nicht? :D Und: ein Schnaps immer dann, wenn das Wort „Sünde“ fällt und man wäre nach 10 Seiten besoffen. Zum Glück wurde das später ein wenig reduziert. Zum Schluss möchte ich noch das Cover erwähnen, das ich super gelungen finde. Ich bin kein Fan von Menschen auf Buchcovern, aber dieses sieht klasse und total passend zum Roman aus.
Jede Seite ein Lesevergnügen!
Ich mochte den Schreibstil sehr und auch wenn die dicke des Buches vielleicht abschreckend wirkt, wird es definitiv nicht langweilig beim Lesen. Zwar war ich zwischendurch etwas frustriert weil ich das Gefühl hatte, das Buch wird zum Ende hin immer dicker aber ich hatte große Freude beim Lesen. Wer richtiges Fantasy mit Hexen, viel Magie und Zauberei erwartet ist hier falsch. Ich würde es eher als historische Fantasy bezeichnen, wir haben hier eine sehr gläubige Gemeinde die schon dezent fanatisch ist und einem Propheten der sich nimmt was er will.... Immanuelle ist eine tolle und starke Protagonistin und ihre Geschichte ist wirklich spannend. Die ganze Story lädt zum grübeln ein und ich fand es toll das der Roman ohne große love Story auskommt. Mir hat hier wirklich nichts gefehlt und wer einen richtig guten Hexen Roman lesen will sollte sich definitiv dieses Buch nehmen.
Description
Ein atemberaubender Roman über eine junge Frau, die in einer unerbittlich puritanischen Gesellschaft lebt und dunkle Kräfte in sich entdeckt.
In Bethel ist das Wort des Propheten Gesetz. Allein Immanuelles bloße Existenz durch die Liebe ihrer Mutter zu einem Fremden ist Gotteslästerung.
So wie alle anderen Frauen in der Siedlung führt Immanuelle ein Leben der Unterwerfung und absoluten Hingabe.
Doch dann betritt sie die verbotenen Dunklen Wälder, die Bethel umgeben. Sie werden von den Geistern von vier Hexen heimgesucht. Diese machen Immanuelle ein außergewöhnliches Geschenk: Das Tagebuch ihrer verstorbenen Mutter ...
Fasziniert von den geheimnisvollen Aufzeichnungen, fällt es Immanuelle schwer zu verstehen, weshalb sich ihre Mutter mit den mächtigen Hexen verbündete. Bis sie die grausame Wahrheit über den Heiligen Krieg des ersten Propheten erfährt, bei dem unzählige Frauen und Mädchen missbraucht, gefoltert und verbrannt wurden.
Louisa Morgan:
»Eine finstere, dramatische Geschichte über Unterdrückung und Rebellion, Ideologie und Moral. Die komplexe, hinreißende Hauptfigur ist in einem Albtraum à la ›The Handmaid’s Tale - Der Report der Magd‹ gefangen.«
Rena Barron
: »Erschütternd und atemberaubend ... Erzählkunst vom Feinsten.«
Amanda Lovelace:
»Eine brutale Geschichte über Religion, Hexerei und Patriarchat. Die perfekte Lektüre für Fans von ›The Handmaid’s Tale - Der Report der Magd‹.«
O, The Oprah Magazine: » Das Jahr der Hexen erzählt eine universelle, zeitlose Geschichte über die Macht der Frauen.«
Shea Ernshaw: »Eine vollendet beklemmende, feministische Geschichte, die den Leser packt und nicht mehr loslässt.«
The Washington Post:
»Entstaubt die alte puritanische Geschichte, um sich mit Fragen des Rassismus und Sexismus zu befassen.«
Book Information
Author Description
Die Autorin Alexis Henderson hat einen Hang zu Dark Fantasy und Hexerei. Sie wuchs in einer Stadt auf, die für ihre Geistererscheinungen bekannt ist: in Savannah, Georgia. Darin hat ihre Liebe zu Geistergeschichten wohl ihren Ursprung. Wenn Alexis ihre Nase nicht gerade in ein Buch steckt, malt sie oder schaut zusammen mit ihren Katzen Horrorfilme. Alexis lebt heute in Charleston, South Carolina. THE YEAR OF THE WITCHING ist ihr erster Roman.
Posts
Interessante Thematik, mittelmäßige Umsetzung
Der Roman behandelt ein hochaktuelles Thema, das zu jedem beliebigen Zeitpunkt spielen könnte. Fanatismus, Unterwürfigkeit, Machtmissbrauch & das strikte Festhalten an Traditionen (im Speziellen hier in Bezug auf die Kirche) sind aktuelle und brisante Themen. Trotzdem konnte mich das Buch nicht mitnehmen. Vielleicht lag es an meinem mangelnden Wissen in Kirchengeschichte? 🤷🏻♀️ Ich fand die Geschichte zu abstrakt, war immer nur Beobachter, nie wirklich dabei. Die Protagonisten waren mir zu blass. Ich schätze anhand der Fakten (Fenster/Bücher), dass die Geschichte im 17./18. Jahrhundert spielt. Und dann verwendet die Autorin Begriffe wie "Badezimmer", "Dreadlocks", "Vorhängeschloss" & "Dielenbretter"?! Meines Erachtens sind das keine zeitgemäßen Ausdrücke. Das hat den Lesefluss erheblich gestört. Kann man lesen & wenn man es nicht tut, hat man auch nichts verpasst.
Beklemmend schön und erschütternd aktuell
Das Jahr der Hexen ist ein düsterer, unheimlicher und beklemmender Roman, der mich von der ersten Seite an gefesselt hat. Die Atmosphäre ist so dicht, dass man das Gefühl hat, selbst durch die nebligen, von Flüchen durchdrungenen Wälder von Bethel zu streifen. Ich konnte das Buch schlicht nicht aus der Hand legen. Alexis Henderson erschafft eine gnadenlos puritanische Welt, in der Glaube, Macht und Kontrolle untrennbar miteinander verknüpft sind. Im Zentrum steht eine junge Frau, die beginnt, an den Grundfesten dieser Ordnung zu rütteln – und damit nicht nur ihr eigenes Schicksal herausfordert. Der Roman ist weit mehr als eine düstere Fantasygeschichte: Er ist eine kluge, schonungslose Auseinandersetzung mit religiösem Fanatismus, Patriarchat, Moral und Rebellion. Die Themen erinnern stark an The Handmaid’s Tale, nur dass hier Magie, Hexen und ein Hauch Okkultismus hinzukommen. Das Jahr der Hexen ist intensiv, atmosphärisch und kraftvoll erzählt – eine feministische Parabel über den Mut, sich gegen Unterdrückung zu stellen. Düster, fesselnd und erschütternd aktuell.
„Das Jahr der Hexen“ von Alexis Henderson [ @festaverlag ] hat mich wirklich ab der ersten Seite komplett abgeholt. Die Geschichte spielt in Bethel, einer streng religiösen Siedlung, in der der Prophet über alles bestimmt und Frauen sich bedingungslos unterordnen müssen. Immanuelle gilt allein durch ihre Herkunft schon als Außenseiterin. Als sie eines Tages die verbotenen dunklen Wälder betritt und dort auf die Geister alter Hexen stößt, beginnt sie Stück für Stück die grausame Wahrheit über Bethel und ihre eigene Vergangenheit aufzudecken. Auch wenn „Thriller“ auf dem Cover steht, sollte man hier keine klassische Thriller-Spannung erwarten. Stattdessen begleitet man Immanuelle mit einer permanenten Mischung aus Unbehagen, Faszination und unterschwelliger Spannung durch diese düstere Welt. Besonders die Geschehnisse rund um den Propheten und die Gemeinschaft von Bethel haben es teilweise wirklich in sich. Der atmosphärisch dichte und eindringliche Schreibstil von Henderson sorgt dafür, dass man sich alles unglaublich bildhaft vorstellen kann. Diese Geschichte hat mich einfach komplett verschluckt — und nach 524 Seiten, zehn Tagen und einem großartigen Buddyread wieder ausgespuckt. Wer schon einmal Dokumentationen über die FLDS-Community gesehen hat, wird schnell merken, wie viele erschreckend reale Parallelen in dieser Geschichte stecken. Genau das hat das Buch für mich so intensiv gemacht. Alexis Henderson verwebt reale Grausamkeiten mit mystischen Elementen und erschafft damit eine düstere, beklemmende und gleichzeitig unglaublich fesselnde Geschichte. Atmosphäre und Charaktere haben bei mir einfach komplett ins Schwarze getroffen. Und das Ende? Da geht’s nochmal ordentlich zur Sache. Ob auf Immanuelle ein Happy End wartet, müsst ihr allerdings selbst herausfinden. 👀 Von mir gibt es hier auf jeden Fall 5 von 5 Sterne! Nach „House of Hunger“ war das jetzt mein zweites Buch der Autorin — und ich habe direkt Lust auf mehr. Habt ihr schon etwas von Alexis Henderson gelesen? ✨ Service Info: 📚 Im Festa Verlag bisher erschienen: • „Das Jahr der Hexen“ (Mai 2021) • „House of Hunger“ (Juli 2024)

Manchmal kann die Hexerei die Rettung sein
📚 "Menschen tun närrische, rücksichtslose Dinge, wenn sie verzweifelt sind und sich selbst entkommen wollen." 📚 --------- Triggerwarnung: Im Buch kommen verschiedene Arten von Gewalt vor. --------- Im Örtchen Bethel regiert die Furcht. Seit Ewigkeiten führt der "Prophet" seine fromme Herde im Namen der heiligen Schrift. Und die sagt klar, was als Sünde gilt, wer würdig ist, ihm zu dienen und wer eine Hexe ist. In dieser Gemeinde starb Immanuelles Mutter Miriam bei der Geburt ihrer Tochter, nachdem sie hochschwanger aus dem "Hexenwald" zurückkehrte. Dort versteckte sie sich vor dem Propheten, der ihren Geliebten hinrichten ließ. (Scheiterhaufen sind hier leider sehr beliebt.) Durch ihre toten Eltern ist Immanuelle von Anfang an eine Außenseiterin. Egal wie sittsam und gläubig sie lebt und wie sehr sie sich bemüht, sie wird anders angesehen. Und dann hört sie ihn, den Ruf der dunklen Wälder. Den Ruf der Hexenkönigin Lilith. Und sie folgt ihm. Dort in der Wildnis trifft sie auf jene, die jeder in Bethel fürchtet: die Hexen. Und das hat böse Folgen. Jetzt, 16 Jahre nach Miriams Tod, kommt deren Rache über die ach so gläubigen Dörfler, die blind auf einen schrecklichen Mann hören. Einen Mann, der das Wort des Guten Vaters verkörpern sollte. Die Hexen entfesseln die Plagen und die Strafe schlägt wie eine riesige Welle über allen zusammen, Schuldigen wie Unschuldigen. Und Immanuelle muss sich fragen, was sie will. Die Rache ihrer Mutter fortführen? Ihre eigenen Kräfte nutzen? Oder etwas ganz anderes? Mein Fazit: Dieses Buch ist ein Mix aus Thriller (ein wenig), Dystopie, Fantasy und Mittelalterstory. Hier leiden zwischen Hass, Eifersucht, Gier und Missbrauch gefangen so unglaublich viele. Besonders Frauen und Mädchen sind den Oberen geschutzlos ausgeliefert. Und genau diese furchtbare Lage wird eindringlich dargestellt. Mit Immanuelle hat man gibt es eine sympathische, mutige und kluge junge Frau als Heldin, die gegen alle Regeln handelt, um das Richtige zu tun. Und das zarte Band zu Ezra, dem Sohn des Propheten, entwickelt sich trotz der ständigen Düsternis zu einer echten Verbindung. Gefällt mir. 😊 Für mich ist "Das Jahr der Hexen" düster und dennoch ein Licht im Dunklen. 🕯🕯🕯

Wow! Ein Buch, das unter die Haut geht!
Gleich vorweg - dieses Buch ist mein zweites 5-Sterne-Buch 2025. Diese Geschichte ist so viel mehr als ein Blick in vergangene Zeiten und Erzählungen von Hexen. Dieses Buch hat so viel zu bieten! Themen wie Religion, die Stellung der Frau, Patriachat und das verpackt in unfassbare Schreibkunst, die teils so einfach, dann wieder poetisch und metaphorisch anmuten lässt - es ist einfach unbeschreiblich! Wer gerne zwischen den Zeilen liest und sich gerne von Seite zu Seite mit den Protagonisten mitentwickeln will, der hat in diesem Buch seinen Meister gefunden. Ich habe mich mit Imanuelle so verbunden gefühlt und viele Punkte in dieser Geschichte, haben wir von einer längst vergangen gedachten Zeit, nach wie vor präsent im hier und jetzt. Ich liebe jede Seite an diesem Buch! Ich konnte es kaum weglegen und habe mich jeden Tag gefreut, weiterlesen zu können. Klare Empfehlung!
Nichts für zwischendurch
Ein etwas anderer Fantasy-Roman. Durch die durchweg düstere Atmosphäre war ich in der Geschichte gefangen. Natürlich gab es eine seichte Liebesgeschichte, die aber nicht den Hauptteil der Geschichte einnahm. Es hatte auch seine Längen, die mich teilweise schlecht vorankommen ließen. Aber dennoch ein interessantes Buch über Unterdrückung, Fanatismus, Mystik und auch Feminismus.

Wow, was für ein tolles Buch! 🖤 Nachdem ich House of Hunger von Alexis bereits gelesen habe, ist dies bereits mein zweites Buch von ihr. Auch hier wurde ich wieder super unterhalten! 🤗 Die Autorin hat einfach einen für mich wunderbaren Schreibstil, der die Geschichte sehr atmosphärisch und düster wirken lässt. Immanuelle und auch Ezra sind für mich zwei starke sympathische Charaktere. Sie, gebrandmarkt allein aufgrund der Vorgeschichte ihrer Mutter und der Tatsache eine Frau zu sein. Er, der Sohn des Propheten, welcher grundlegend andere Ansichten als sein machtbesessener, skrupelloser Vater hat. Zusammen wehren sie sich gegen die damals leider vorherrschenden religiösen Ansichten der teils fanatischen Gesellschaft und die Diskriminierung der Frauen von damals. Nach einem kurzen, für mich holprigen Start hat mich die Geschichte vollkommen in ihren Bann gezogen und ich habe das Buch relativ zügig beendet. Eine klare Leseempfehlung für alle, die sich für das Thema Hexen bzw. Hexenverfolgung interessieren!
Hinter den Mauern von Bethel - In Bethel regiert die Furcht. Unter der unerbittlichen Hand eines selbsternannten Heiligen führen die Frauen ein Dasein im Schatten, gezeichnet von tiefer Schuld und ständiger Überwachung. Doch die Fassade der makellosen Gemeinschaft bröckelt.
Im Mittelpunkt steht Immanuelle Moore, eine Aussenseiterin, die wegen ihrer Herkunft nie wirklich dazugehört. Ihre Entwicklung ist eines der Highlights: Sie beginnt als jemand, der versucht, sich anzupassen, und wächst im Laufe der Geschichte zu einer starken Figur heran, die den Mut findet, alles zu hinterfragen. Als sie im verfluchten Dunklen Wald auf Hinweise zu den angeblichen Hexen stösst, gerät sie immer tiefer in unheimliche Ereignisse. Plagen brechen über die Stadt herein, Visionen häufen sich, und die Grenze zwischen Glauben und Manipulation verschwimmt zunehmend. Besonders spannend ist, wie sich die Perspektive verändert: Die Hexen sind nicht einfach nur „böse“, die Religion dient der Machtausübung, und Immanuelle beginnt, das gesamte System zu hinterfragen. Daraus entwickelt sich eine düstere, intensive Geschichte über Rebellion, Unterdrückung und moralische Grauzonen.
Highlight voller Dunkelheit, Mut und Magie
Was für eine Überraschung! "Das Jahr der Hexen" von Alexis Henderson war für mich ein völlig unerwartetes Highlight dieses Jahres. Das Buch lag lange auf meinem SuB. Ehrlich gesagt, weil ich dachte, es sei ein reiner Fantasy-Roman (und in diesem Genre brauche ich immer etwas länger). Zum Glück habe ich mich getäuscht. Denn "Das Jahr der Hexen" verbindet alles, was ich liebe: düstere Hexengeschichten, psychologische Spannung und gesellschaftliche Kritik. Die Handlung spielt im 16. bis 17. Jahrhundert, in der strengen Zeit des Puritanismus. Einer Ära, in der Andersartigkeit, weibliche Stärke oder auch nur ein Hauch von Zweifel mit dem Tod bestraft werden konnten. Im Zentrum steht Immanuelle, die in der abgeschotteten Stadt Bethel lebt. Einem Ort, an dem jeder weiß, dass sie anders ist. Und genau das macht sie gefährlich. Das Buch behandelt ernste Themen: religiösen Fanatismus, gesellschaftliche Kontrolle, Schuld, Scham und das Frausein in einer Welt, die weibliche Macht fürchtet. Henderson nutzt Religion als Druckmittel in ihrer Erzählung. Nicht, um zu predigen, sondern um zu zeigen, wie Glaube missbraucht werden kann, wenn Angst regiert. Ihr Schreibstil ist dabei wunderbar zugänglich, beinahe fließend und zugleich bildgewaltig. Die Welt von Bethel ist so detailliert beschrieben, dass ich sie förmlich riechen und spüren konnte. Jedes Ritual, jede dunkle Ecke, jedes Flüstern. Ich habe mich regelrecht in Alexis Hendersons atmosphärische Sprache verliebt und weiß jetzt schon: Ich muss unbedingt mehr von ihr lesen.
Der Einstieg war für mich erstmal ein kleiner Kampf. Ich hab ein bisschen gebraucht, um in die Geschichte reinzukommen. Aber dann…hat es Klick gemacht. Sobald ich in der Story drin war, hat mich diese düstere, bedrückende Atmosphäre eingesogen. Dieses streng religiöse System. Die Unterdrückung und die ständige unterschwellige Bedrohung. Das war dann doch richtig spannend und man möchte wissen, was als nächstes passiert. Immanuelle fand ich als Prota sehr gut gelungen. Ihre Entwicklung, dieses langsame Hinterfragen und Aufbegehren gegen alles, was sie kennt, war für mich richtig gut umgesetzt. Auch die ganze Hexen-Thematik und die Wahrheit hinter der Vergangenheit haben dem Buch nochmal ordentlich Aufschwung gegeben. Stellenweise echt heftig und nichts für zarte Nerven. Mein einziger Kritikpunkt bleibt der holprige Einstieg. Aber wenn man den übersteht, bekommt man eine richtig starke, düstere Geschichte mit viel Tiefe. Fazit: Kein Buch, das dich sofort packt. Aber eins, das dich am Ende bissel zerstört und mit anderen Augen zurück lässt.

Riiiichtig düster
Mir fällt das Bewerten bei diesem Buch richtig schwer.. es war so ganz anders als die üblichen Fantasybücher. Der Schreibstil war toll (yeah, in 3. Person, i like!), das Worldbuilding war mega (tiefreligiöses Patriarchat und die Wut der Frauen im Mittelpunkt). Die Protagonistin war stark und hatte eine Tiefe, die ich in vielen Büchern heute vermisse. In dem Buch steckt viel Zeit und Leidenschaft- das spürt man. Die Liebe zum Schreiben bemerkt man auf jeder Seite. Hier steht das Werk ganz klar vor Konsumgeilheit. Düster, Brutal, female Rage, kein Spice (wie erfrischend), eine zarte Liebesgeschichte (aber eher am Rande), smash the patriarchy.. 🖤
🕯️✨Das Jahr der Hexen spielt im 17. Jahrhundert & erzählt die Geschichte von Immanuelle, einer jungen Frau, die in einer streng religiösen Gemeinschaft lebt. Sie entdeckt, dass in ihrem Blut die Macht der Hexen fließt. Zwischen Schuld, Verboten und dunkler Magie kämpft sie darum, ihre eigene Wahrheit zu finden. Das Buch verbindet düstere Fantasy mit feministischen Themen und einer okkulten Atmosphäre – perfekt für die dunklere Jahreszeit. ✨🖤

Hexenjagd & Aberglaube - traust du dich in die dunklen Wälder von Bethel ?
Ich bin schon immer fasziniert vom Thema der Hexenverfolgung, Scheiterhaufen & Aberglaube. Das Debut von Alexis Henderson hat mich auf ganzer Linie überzeugt! Immanuelle hat mir als Charakter sehr gefallen. Nachdem sie eine mysteriöse Verbindung zu den in Bethel gefürchteten Hexen entdeckt hat, kommt ein Fluch ins Rollen. Schafft sie es sich gegen Religion, Unterdrückung und den fanatischen Propheten zu beweisen und den Fluch über Bethel aufzuhalten? Faszinierend und fesselnd! 5 Sterne 🌟
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Auch dieses Buch habe ich als Buddy-Read mit @r.e.d.2 gelesen und es war wieder einmal wirklich super gewesen😁 "Das Jahr der Hexen" von Alexis Henderson ist ein Thriller um die puritanische Gesellschaft um das 16. oder 17. Jahrhundert rum. Ich kann euch sagen der hat es in sich. Eingeteilt ist das Buch in die 4 Plagen die hervorgerufen wurden: Blut, Pestilenz, Finsternis, Gemetzel. Im ganzen Buch wird das Leben zu der Zeit, sowie der Glaube sehr gut vorgestellt. Es wird hier von der Autorin unterschwellig Kritik an der Kirche und ihre Machenschaften geäußert, was ich persönlich sehr gut finde. Die Taten die der Prophet hier begeht, sind grausam, menschenverachtend und feige. Man will diesen Mann selber am liebsten aus dem Buch ziehen und ihn gerecht bestrafen😄 Das Buch hat schöne kurze Kapitel und kann man schnell und flüssig lesen, was ich sehr gut finde. Auch die Schreibweise ist super und jedes Kapitel wird durch kleine Anekdoten eingeleitet. Der Okkultismus kommt natürlich nicht zu kurz, mit dem darstellen der Hexen aus dem dunklen Wald und sorgt, neben dem Schauplatz, für eine noch düstere Stimmung🖤 Alles in allem finde ich es zurecht ein Must-Read vom Festa-Verlag und jeder der auf Thriller, Horror und auf okkultes steht, sollte das wirklich lesen. Von mir eine klare Leseempfehlung😁

Ein fesselnder und atemberaubend guter Roman/Thriller
Wer gerne etwa über Hexen erfahren oder sich in eine weit vergangene Zeit begeben möchte, ist hier genau richtig. In dieser spannenden und schaurigen Geschichte begleiten wir Immanuelle, die in einer unerbittlichen puritanischen Gesellschaft lebt und dunkle Kräfte in sich entdeckt. Ich war von Anfang an sofort dabei und tauchte auch recht rasch in die historische Story ein. Auch wenn manche Kapitel sehr lang waren, flogen die Seiten nur so dahin und an aufhören war gar nicht zu denken. Man wollte immer mehr erfahren und war einfach total gespannt wie es weiter geht. Schockierende und grausame Taten wurden dargestellt und vieles als Gottes Willen abgetan. Oft hat man sich gefragt, wer von allen hier wirklich Böse ist und Unrecht verbreitet... Ich persönlich hätte gerne ein paar Ausschnitte aus dem Tagebuch von Immanuelles Mutter Miriam gelesen, damit die ohnehin schon düstere Stimmung sich noch weiter verbreitet. Aber ansonsten war das Buch wirklich mal was komplett anderes und hat mich sehr in seinen Bann gezogen. "Das Jahr der Hexen" ist eine wirklich faszinierende Geschichte.
Ich habe „Das Jahr der Hexen“ von Alexis Henderson gelesen – und ich bin noch immer wie benommen von dieser düsteren, kraftvollen Geschichte, die mich mitten ins Herz getroffen hat. Es ist einer dieser Romane, die einen mit unbändiger Wucht packen, aufwühlen und nicht mehr loslassen. Immanuelle Moore ist eine Heldin, die mich persönlich zutiefst bewegt hat. In Bethel, einer fanatischen Gesellschaft, wo das Wort des Propheten über allem steht, lebt sie als Außenseiterin – allein wegen der verbotenen Liebe ihrer Mutter gebrandmarkt. Doch als sie dann die dunklen Wälder betritt, verändert sich alles. Die Begegnung mit den Geistern der vier Hexen und das Tagebuch ihrer Mutter sind wie ein Funke, der eine lodernde Flamme in ihr entfacht. Das Tagebuch ist kein einfacher Schlüssel zur Vergangenheit – nein es ist ein pulsierendes Vermächtnis, das lebt, atmet und ihre Tochter wachrüttelt. Was mich an diesem Buch so fasziniert hat, ist die kraftvolle Atmosphäre – Alexis Henderson erschafft eine Welt, die beklemmend und magisch zugleich ist. Jede Seite atmet diese dunkle Mystik, dieses leise, aber stetige Aufbegehren gegen eine gnadenlose, patriarchale Ordnung. Die Enthüllungen über den Heiligen Krieg und die grausamen Verbrechen an Frauen haben mich tief erschüttert. Es ist ein schonungsloser Blick auf Macht, Religion und weibliche Selbstermächtigung, der mir unter die Haut ging. Fazit: Alexis Henderson verwebt Magie, Rebellion und generationsübergreifende Schuld zu einem atemberaubenden Hexenroman, der unter die Haut geht und lange nachhallt.
Fesselnd und düster
Ich habe dieses Buch wieder als BuddyRead mit dem lieben @julien89 gelesen und es hat wieder Mega Spaß gemacht, mich mit ihm auszutauschen. Auf „Das Jahr der Hexen“, war ich schon mega gespannt und ich muss sagen es hat sich gelohnt ☺️. Selbst das Cover passt wunderbar zu dieser Geschichte. Der Schreibstil ist perfekt und zieht einen so richtig in den Bann des Buches. Es sind kurze Kapitel, die sich recht schnell weg lesen. In diesem Buch geht es um Obsessionen, Wahn und Hörigkeit, was mich sehr oft wütend gemacht hat. Das Ende war Adrenalin und Emotional sehr bewegend für mich. Das gesamte Thema über Hexen, Verbrennung und den Plagen war wirklich sehr interessant und spannend 😉. Also eine absolute Lesenswerte Geschichte mit 🌟🌟🌟🌟🌟+

Highlight! Highlight! Highlight!
🔥Spannung: 🌟🌟🌟🌟🌟 🧠Tiefe: 🌟🌟🌟🌟🌟 🔎Figuren:🌟🌟🌟🌟🌟 👁️Atmosphäre: 🌟🌟🌟🌟🌟 Wertung: 🌟🌟🌟🌟🌟/5 Ein absolutes Highlight! ❣️Zitat: “Vater liebt die, die ihm treu dienen. Aber die, die den Pfad der Aufrechten verlassen, die Heiden, Hexen, die Wollüstigen und die Ketzer, sie werden in seinen himmlischen Flammen brennen.❣️ Als ich die 17- jährige Immanuelle kennenlernte, die in einer puritanischen Gemeinschaft aufgewachsen ist, war sie eine von vielen: unnauffällig und unterwürfig. Doch nach der Rückkehr aus den dunklen Wäldern, beginnt sich etwas zu verändern. Stück für Stück erkennt sie, dass sie zu was Größerem bestimmt ist. Folglich erlebte ich die Entwicklung einer unscheinbaren Schafhirtin zu einer selbstbewussten Frau, mit eisernen Willen und dem Drang sich von der Gemeinschaft zu lösen. Auf diesem Weg begegneten wir auch Ezra, meiner Lieblingsfigur in dieser dramaturgisch starken Story. Die Autorin legt viel Wert auf Recherche, so dass das Buch nicht nur atmosphärisch überzeugen konnte, sondern auch die tiefen Einblicke in Religion, Hexenverbrennungen und fundamentalistische Strukturen gehen tief unter die Haut. Sowohl Wut als auch Entsetzen waren meine ständigen Begleiter. Fazit: hier stimmte ausnahmslos alles. Ich habe nicht eine Minute des Lesens bereut- ganz im Gegenteil. Wenn ihr meiner Leseempfehlung folgt, taucht ihr ein in ein Buch voller Würde, vielschichtigen Charakteren und anschaulichen Bildern, getragen durch Schmerz, Tragik und Verzweiflung. Für mich in seiner Ganzheit ein Meisterwerk. Jede Zeile war es wert geschrieben und gelesen zu werden.

"Der Wald war dunkel und die Frauen in ihm hatten ihre Zungen verloren. Aber sie hatten etwas besseres gefunden." •
Eine atmosphärische dichte Geschichte mit starkem Fundament, die wichtige kritische Fragen aufwirft, aber ihren Thriller - Anspruch nicht ganz erfüllt. • "Das Jahr der Hexen" entführt uns in die puritanische Siedlung Bethel. Hier herrscht der Prophet mit eiserner Hand, dessen Wort im Namen des Vaters Gesetz ist. Direkt vor den Toren lauern die verbotenen Wälder, die von vier Hexen heimgesucht werden. - In dieser beklemmenden Umgebung lebt die junge Immanuelle, die durch ein schwerwiegendes, ungewolltes Ereignis eine Lawine an Geschehnissen auslöst. Sie trifft auf Geheimnisse, die das Fundament ihres ganzen Lebens und das der gesamten Gemeinde zu erschüttern droht. • Das Buch dient als Spiegel für eine erschreckend realistische Auseinandersetzung mit kritischen Themen. Der Aufbau der Gesellschaft von Bethel bietet einen schmerzhaften Einblick in Fanatismus, Machtgier und das Patriarchat. Hier werden Rassismus und Sexismus offen praktiziert, und es wird eindrücklich gezeigt, wie schnell Religion als Werkzeug missbraucht werden kann, um eine unterdrückerische Machtstruktur zu etablieren. • Wichtige Charaktere in dieser Geschichte sind "Der Prophet", der die Spitze der Macht verkörpert und sie für unantastbar hält. - Die Moore-Familie, bei der Immanuelle aufwächst und in blinden gehorsam gegenüber dem Wort des Vaters aufwächst. - Ezra, der Sohn des Propheten, der Nachfolger, der jedoch eine besondere Abneigung seines Vaters erleidet und außerdem eine wichtige Rolle im Schicksal der Geschichte einnimmt. (War mir am liebsten!) - Leah, die beste Freundin Immanuelles, die ihr immer zur Seite stehen möchte, doch aufgrund dessen, dass sie die nächste Frau des Propheten ist und auch ein Geheimnis hat, in gewissen Zwiespalt gerät. • Die Idee ist stark und die Atmosphäre ist zweifellos düster und unheilvoll. Der Grundstein für eine spannende Geschichte, die eine veränderungswürdige Struktur aufzeigt, ist hervorragend gelegt. Aber leider wurden die Bausteine dieses Fundaments nicht vollends ausgeschöpft. Die Geschichte fühlte sich an manchen Stellen zu lange gezogen und hätte an Tempo gewinnen müssen. Mir fehlte es an Tiefe - sowohl bei den Charakteren, die etwas blass blieben, als auch bei der Darstellung der Hexerei selbst, der alten Sprache und der Wards-Familie. Das Buch wird oft als Thriller kategorisiert, doch der Funke sprang nicht über. Es war besser als der Durchschnitt, aber ohne einen wirklich großen, mitreißenden Höhepunkt. • Trotz allem: Ich habe es gerne gelesen! • Bis bald! ❤️😘 •
Ein unheimliches, düsteres Buch
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die Atmosphäre war düster, unheimliche und fesselnd. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Ich fand gut, dass die religiösen Themen sehr dezent behandelt wurden und nicht im Vordergrund standen. Aber auch die Hexen und ihre Taten waren nicht in den Vordergrund gedrängt. Die Autorin hat sich inhaltlich eher auf die Protagonisten und deren Leben konzentriert.
Hexenkraft in Form eines Thriller der nicht nur kraftvoll sondern auch wichtig ist. ❤️🔥
Die Atmosphäre in diesem Thriller ist einfach unglaublich stark: düster, bedrückend und teilweise richtig unheimlich. Man merkt schnell, dass hier mehr im Verborgenen liegt – und genau dieses Gefühl lässt einen nicht mehr los. Im Mittelpunkt steht Immanuelle, die ihren Platz in dieser Welt sucht – und dabei immer tiefer in Geheimnisse, verbotene Magie und die dunkle Vergangenheit ihrer eigenen Familie hineingezogen wird. Gleichzeitig steckt so viel mehr in diesem Buch: Kritik an patriarchalen Strukturen weibliche Selbstbestimmung die Frage, wer eigentlich „gut“ oder „böse“ ist. Und genau das macht die Geschichte so besonders – sie ist nicht nur spannend, sondern auch kraftvoll und wichtig. So sehr ich das Buch geliebt habe – das Ende konnte mich leider nicht komplett überzeugen. Nach all den intensiven Erlebnissen, den Emotionen und der aufgebauten Spannung wirkte die Auflösung für mich zu schnell, zu einfach und nicht ganz ausreichend. Denn wir Frauen müssen nicht immer die sein, die am Ende Gnade walten lassen.
Zurecht ein Must-read beim Festa Verlag
Man blickt in eine puritanische Gesellschaft und lernt ihre verschiedenen Gesetze kennen. An erster Stelle steht der Prophet. Gebote und Verbote folgen. Die Bürger Bethels dürfen z.B. nicht aus der Stadt. In die dunklen Wälder dürfen sie auch nicht. Hauptcharakter ist Immanuelle, eine Schafhirtin, die die Gesetze achtet. Doch dann ziehen sie die dunklen Wälder an. Sie entdeckt immer mehr dunkle Kräfte in sich. Das Buch beginnt sacht, doch es wird immer düsterer und spannender. Ich konnte das Buch nicht mehr weglegen, da es immer wieder zu nicht absehbaren Wendungen kommt. Ein wirklich tolles düsteres Buch!
Ein düsteres, brutales, gut geschriebenes Buch über Macht, Fanatismus und Unterdrückung. 3,8⭐
Die Geschichte spielt in einer streng gläubigen, abgeschotteten Gesellschaft, die stark an puritanische Sekten erinnert. Angeführt wird sie vom sogenannten Propheten und seinen Aposteln, die über uneingeschränkte Macht verfügen und diese vor allem gegenüber Frauen gnadenlos ausnutzen. Frauen existieren hier praktisch nur als Ehefrauen und Sündenböcke für alles Böse. Sie werden unterdrückt, missbraucht und im Namen des Glaubens brutal bestraft. Im Mittelpunkt steht die junge Immanuelle, die sich trotz aller Verbote seltsam zu den dunklen Wäldern hingezogen fühlt, in denen angeblich Hexen leben. Als sie dort das Tagebuch ihrer verstorbenen Mutter findet, stößt sie nach und nach auf grausame Wahrheiten über ihre Gemeinschaft. Besonders bedrückend fand ich, wie realistisch vieles wirkt, obwohl das Buch einen übernatürlichen Anteil hat. Lässt man die Hexen und die düsteren Fantasy-Elemente weg, kann man sich gut vorstellen, dass ähnliche Strukturen in echten Sekten existiert haben oder vielleicht sogar noch existieren – Systeme, in denen Männer Religion benutzen, um Frauen und Mädchen zu kontrollieren und zu missbrauchen. Der Schreibstil liest sich sehr flüssig und angenehm, das Buch bleibt auch durchgehend kurzweilig. Allerdings wurde es für mich nie richtig spannend. Über weite Strecken dominiert ein Gefühl von Hoffnungslosigkeit und Grausamkeit. Genau das macht die Geschichte zwar eindringlich, aber auch zu einseitig.
War überraschend fesselnd.
Warum nur 4 Sterne? Weil der Einstieg für mich etwas langatmig war. Doch mit jedem Kapitel wurde die Geschichte etwas klarer und ab dem 2. Teil des Buches fiel es mir immer schwerer es weg zu legen. Wer Geschichten über Hexen und einer jungen Protagonistin mag, die nicht nur ihren eigenen Platz in er Welt sucht sondern auch beginnt ihre eigene Gesellschaft zu hinterfragen: Hier seit ihr richtig!
Ein düsteres, spannendes, aber auch tiefsinniges, feministisches Hexenbuch. Auch Rassismus wird thematisiert und die Macht der Kirche. Es hat mich vieles so wütend gemacht, weil es einfach wirklich viel Wahrheit enthält und ich es auch in der heutigen Gesellschaft so sehr spüre. Daher auch ein sehr gesellschaftskritischer Roman. Ein Thriller war es für mich eher weniger. 'Das Jahr der Hexen' hat mir sehr gut gefallen, war flüssig geschrieben und dennoch hat mir noch irgendwas gefehlt um 5 Sterne zu geben. Dennoch kann ich es wärmstens empfehlen!

Düster, beklemmend, emotional, atmosphärisch!
Mir hat das Buch unendlich gut gefallen. Die Atmosphäre ist so greifbar, beklemmend und düster, aber auch voller Hoffnung und Emotionen und Liebe. Trotz ein oder auch zwei Längen, war die Spannung durchgehend und zum Ende hin so unbeschreiblich präsent! Der Schreibstil ist verdammt emotional und beklemmend, ich habe mich mitten in das tiefste Mittelalter und die Hexenverfolgung versetzt gefühlt, als wäre ich mit dabei. Einfach Wow! Die Charaktere sind so echt und gingen mir mitten ins Herz! Die Beschreibung und Umschreibung der Figuren war tiefgründig und unheimlich ausführlich. Ganz super spitze! Ich vermisse sie jetzt schon ... Für mich ganz klar eine Empfehlung... Ein Buch, das so viel Moral und Emotionen zu bieten hat!
Bethel repräsentiert sehr gut, wie im Mittelalter über Hexen und Hexerei gedacht wurde. Diese Geschichte gibt authentische Einblicke und beinhaltet blutige Elemente, die sich gut mit dem düsteren Dorfleben mischen. Ich mochte zur Abwechslung die „bescheidene“ Ausübung der Hexerei, ohne lateinische Befehle und Lichtkugeln. Der Ruf des Waldes und das Bedürfnis nach einer Familienzugehörigkeit geben der Geschichte wilde und zugleich sanfte Akzente. Wenn sich Figuren leidenschaftlich nach Büchern, Notizen oder sonstigen Pergamentseiten verzehren, versetzt mir das immer einen Stich im Herz und entflammt wieder, wenn Seele und Buch zueinanderfinden. Auch, wenn es still und heimlich passiert 🤭

Das Jahr der Hexen von Alexis Henderson
Immanuelle lebt in den von der restlichen Welt abgeschotteten Bethel. Dort gilt das Wort des geistlichen Führers, den alle nur den Propheten nennen. Jeder ordnet sich mit Hingabe unter, das Leben ist hart, aber die Regeln und Gesetze der heiligen Schrift sorgen für Gerechtigkeit. Doch Immanuelle ist eine Außenseiterin, ihre bloße Existenz ist eine Sünde. Angezogen von den dunklen Wäldern, in denen Hexen leben, mit denen sich ihrer Mutter einst verbündet hatte, erfährt sie ein ungeheures Geheimnis, das ihre Weltsicht und der anderen Menschen in Bethel auf den Kopf stellen wird. Das Buch war nichts halbes und nicht ganzes. Ausgezeichnet wurde es als Thriller, ich würde es eher als düsteres Fantasy bezeichnen. Auch den Klappentext fand ich extrem irreführend. Da war die Rede davon, dass Immanuelle das Geheimnis des ersten heiligen Krieges erfährt. Das tut sie auch, aber es wird in einem Satz erwähnt und hat dann keine großen Auswirkungen mehr auf die Geschichte. Allgemein zieht sich diese in die Länge und spannende Passagen, aus denen man etwas herausholen könnte, werden ganz schnell abgehandelt. Das Ende wurde dann auch auf wenige Seiten gepresst und kam recht unspektakulär daher. Es hat ebenso nicht wirklich gepasst, dass sich die Leute (vor allem die Frauen) dem Propheten, dem alle folgen, zu dem alle aufschauen, am Ende so entschlossen entgegenstellen. Einfach so. Ohne große Erklärung. Zwei Seiten vorher waren sie ihm noch blind ergeben. Einige Szenen im Buch sind sehr blutig und plastisch beschrieben, das hat mich persönlich nicht wirklich gestört. Gestört hat mich eher, dass die Handlung in die Länge gezogen wurde und dass Protagonisten einfach in der Versenkung verschwinden. Es wird als puritanische Gesellschaft bezeichnet, jedoch lebt man dort die Mehrfrauenehe. Der Prophet baut sich nebenbei einen Harem auf und dies wird natürlich als Gottgegeben hingenommen und befürwortet. Die echten Puritaner aber lehnten die Mehrfrauenehe jedoch strikt ab. Am Anfang dachte ich auch noch, dass ich einen geschichtlichen Thriller bekomme, der zur Zeit der Besiedelung Nordamerikas spielt. Als dann jedoch die ersten Fantasy Elemente ins Spiel kamen, wusste ich, dass ich mich vom Klappentext habe täuschen lassen. Der Schreibstil ist in Ordnung, wenn auch oft verspielt und detailverliebt. Abgeholt hat mich das Buch dennoch leider gar nicht.
Für mich ein absolutes Jahreshighlight!!! Dabei beruht meine Begeisterung garnicht sosehr in der Handlung ansich (die mir auch sehr gut gefallen hat) als vielmehr in der Art wie die Autorin, in ihrem für mich wunderbaren Schreibstil, so Themen wie: Religion/Kirche, Patriarchat, religiösen Fanatismus, Hexenverfolgung, Liebe-Zuneigung - Verrat ,sowie das ewige Lied der (angeblichen) Erbsünde aller Frauen in die Geschichte eingebracht hat.
Die Hauptprotagonistin Imanuelle lebt mit ihren Großeltern in einem Dorf namens Bethel, in deren streng puritanischen Gesellschaft das Wort des Propheten Gesetz ist. Umgeben von den verbotenen Wäldern und einem bewachten Tor, sind die Einwohner von der Aussenwelt komplett abgeschnitten. Als Imanuelle eines Tages doch den Wald betritt, trifft sie dort auf Lilith und ihrem Hexenzirkel. Durch diese Begegnung werden Ereignisse in Gang gebracht,die für Bethel katastrophale Folgen haben wird. Wir begleiten nun Imanuelle dabei wie sie: die Geheimnisse ihrer Herkunft erforscht sowie dem Versuch ihre Heimat von den Plagen zu befreien und wie sie dabei immer mehr die patriachalen Strukturen und den religiösen Fanatismus mit all seinen Begleiterscheinungen in Frage stellt b.z.w anprangert .
Hexen. Kirche. Scheiterhaufen. Plagen.
Mittendrin ein 17 jähriges Mädchen, dass ohne Mutter aufwächst und ihren Platz in dieser ungerechten Welt finden muss. Immanuelle ist intelligent, hinterfragt die Maschinerie der Kirche in ihrem Ort, versucht zu verstehen, wer ihre verstorbene Mutter war und beschwört irgendwie noch 4 Plagen herauf. Natürlich sieht sie es als ihre Pflicht an diese auch wieder zu beenden und lernt dabei so viel über sich und ihre Vergangenheit. Und eine kleine Liebesgeschichte gibt es natürlich auch 😉 Klare Leseempfehlung 🖤
Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut und ich wurde nicht enttäuscht! Schnell war ich im täglichen Geschehen dieser verschworenen Gemeinschaft involviert und daran interessiert. Ich gebe zu, dass es mich teilweise an "The Village" erinnert hat und dieses Gefühl kam immer wieder auf. Immanuel als Protagonistin hat meine Symapthie sehr schnell bekommen und konnte sie die ganze Geschichte über behalten. Ich fühlte mit ihr mit, konnte ihre Gedanken nachvollziehen und ihre Handlungen verstehen. An einigen Stellen hätte ich gerne noch mehr Einzelheiten erfahren, aber das wäre für die Geschichte nicht nötig gewesen. Ich bin sehr zufrieden, wie die Geschichte ausging und ich hoffe sehr, dass es keinen zweiten Teil geben wird. Die Geschichte hat einen guten Abschluss bekommen. Meiner Meinung nach ein Roman, der sich zu lesen lohnt.
Ich weiß nicht, ob ich in meinem Leben schon ein Thriller-Hörbuch gehört habe, aber dieses hier war auf jeden Fall jede Minute wert! 🎧 Die Protagonistin Immanuelle lebt in einer streng religiösen Gesellschaft, in der Frauen nahezu ohne Rechte leben. Noch dazu ist sie in den Augen dieser Gemeinschaft die Tochter einer Hexe und eines Mannes aus den Vororten, wo die weniger angesehenen Menschen wohnen müssen. Doch dann geht sie in den Wald und erhält von zwei Hexen das Tagebuch ihrer toten Mutter... Das Hexenthema wurde ganz anders und weniger behandelt, als ich dachte, aber es ist ja auch ein Thriller und kein Fantasy-Roman, das war aber gar nicht tragisch. Es werden Themen wie Sexismus und Rassismus angesprochen - wer leichte Kost sucht, ist hier also an der falschen Adresse. Auch ein bisschen gruselig wurde es an der ein oder anderen Stelle; ich höre ja oft Hörbucher zum Einschlafen und musste dieses hier zum Teil ausmachen, bin aber auch kein Grusel-Fan 😉 Insgesamt hat das Hörbuch sehr gut gefallen! Mal ein bisschen Abwechslung in meinen Hörgewohnheiten 🤭
Spannend, düster, atmosphärisch
Ich wollte es wirklich lieben und hatte mich schon sehr auf das Buch gefreut aber…. Die Story ist grundsätzlich gut und behandelt wichtige Themen wie u.a. Religion/Kirche, Patriarchat, religiösen Fanatismus, Hexenverfolgung usw., dass machte Story grundsätzlich spannend aber mir hat einfach was gefehlt. Es war zwar zu keinem Zeitpunkt richtig langweilig, trotz mancher längen aber nach der Hälfte hat es mich irgendwie etwas verloren, obwohl es da erst richtig los ging, was ich sehr schade fand. Schreibstil war durchweg super und angenehm zu lesen.
Ein spannender Dark-Fantasy-Thriller: Langweilig wird einem auf jeden Fall nicht!
Dies war mein erstes Buch in die Richtung. Am Anfang wird man in den Kult in Bethel eingeführt und man muss sich erstmal einfinden. Danach geht es weiter mit jede Menge spannender Handlung. Langweilig wird einem auf jeden Fall nicht! Der Schreibstil ist sehr einfach und lässt sich gut lesen. Die Kapitel enden teilweise mit Cliffhangern, sodass man an vielen Stellen einfach weiter lesen möchte. Man kann sich die Szenen bildlich vorstellen. Immanuelle ist voll jugendlicher Naivität und Tatendrang, sodass sich wohl eher jüngere Leser mit ihr identifizieren können. Sympathisch fande ich sie dennoch und ihre Handlungen sind auch nachvollziehbar. Das Ende war für mich wie eine Explosion, alles geschieht auf einmal und es kommt ein Plot Twist nach dem anderen. Auf der einen Seite könnte man es als spannend empfinden, ich fande es fast schon ein wenig absurd, weil es für mich teilweise keinen Sinn ergeben hat - aber dafür ein spektakuläres Szenario mit viel hin und her. Letztendlich bin ich froh darüber, wie es am Ende ausgegangen ist. Insgesamt ein interessantes Buch, für mich mal was anderes, mit düsterer Stimmung und viel Blut und Schrecken, und das mir nach Beenden auch einen leichten Albtraum verursacht hat. Da mir der Vergleich mit anderen Büchern aus dem Genre fehlt, kann ich das Buch nur anhand dessen bewerten, wie es mir gefallen hat. Der Anfang war ok, die Mitte war sehr spannend und unterhaltsam, das Ende war für mich eher merkwürdig. Daher würde ich es mit 3,5/5 ⭐️ bewerten.
Ein tolles Buch, um sich ein paar Halloween-Vibes zu holen 🎃 Auch der Schreibstil ist recht angenehm zu lesen und die Welt düster und erdrückend. Trotzdem konnte mich die Story nur an ein paar Stellen catchen, den Rest habe ich so vor mich hin gelesen… Das lag vielleicht daran, dass die Geschichte für mich dahinplätscherte und keine richtigen Spannungsbögen oder Twists hatte 🫢 Außerdem, lasst euch gesagt sein: Hier finden viele Tiere als Opfer oder anderweitig ihr Ende… ich hätte das gern vorher gewusst, denn ich bin da sehr empfindlich 😅 Alles in allem kein schlechtes Buch, jedoch weit entfernt von einer uneingeschränkten Leseempfehlung oder gar einem Highlight 👉👈
Genau nach so einem Hexenbuch habe ich immer gesucht. Das Jahr der Hexen verbindet düstere Atmosphäre, spannende Mythologie und gesellschaftskritische Themen auf beeindruckende Weise. Eine kraftvolle, moderne Hexengeschichte, die mich vollkommen überzeugt hat.
Schon nach den ersten Seiten war mir klar, dass ich genau die Art Hexenbuch gefunden hatte, die ich gesucht hatte. Der Roman entführt in die abgeschottete Gemeinschaft Bethel, geprägt von puritanischen Regeln und einem patriarchalen Propheten. Inmitten dieser beklemmenden Welt begleitet man Immanuelle Moore, eine junge Außenseiterin, deren Weg sie in den verbotenen Düsteren Wald führt. Dort stößt sie auf eine unheimliche Macht und ein altes Hexenbuch, das dunkle Geheimnisse ans Licht bringt und ihre Verbindung zur verdrängten Geschichte Bethels offenlegt. Die Atmosphäre ist dicht, düster und unglaublich fesselnd, fast schon körperlich spürbar. Besonders beeindruckt hat mich die Mischung aus Thriller und Fantasy. Alexis Henderson erschafft eine Welt, die zugleich magisch und erschreckend real wirkt. Immanuelle ist eine vielschichtige, mutige Figur, deren Entwicklung mich vollkommen überzeugt hat. Themen wie Machtmissbrauch, Fanatismus, Frauenfeindlichkeit und religiöse Kontrolle werden direkt und kritisch angesprochen, was erstaunlich aktuell wirkt. Auch das Hexenthema hat mich begeistert. Statt auf Klischees zu setzen, zeichnet der Roman Hexen als mächtige, tragische und missverstandene Figuren. Die Mischung aus Hexenmythologie, dunkler Magie und psychologischer Spannung bleibt durchgehend fesselnd und bildet einen starken Kontrast zur rigiden Gesellschaft Bethels, deren Brutalität dadurch nur klarer hervortritt. Sehr angenehm fand ich auch, dass die romantischen und persönlichen Beziehungen bewusst zurückhaltend bleiben. Nichts lenkt unnötig ab oder drängt sich in den Vordergrund. Die Bindungen zu männlichen Figuren unterstützen die Geschichte, ohne sie in eine klassische Liebesstory zu verwandeln. Ein kleiner Kritikpunkt bleibt jedoch: Am Anfang gab es einige Wiederholungen, die meinen Lesefluss kurz gestört haben. Kurz gesagt: Ich war begeistert. Das Jahr der Hexen ist genau die Art Hexengeschichte, die ich mir wünsche.

Solide, aber ohne Höhepunkt
Ich bin ein wenig zwiegespalten, was diesen Roman angeht. Er hat eigentlich alles, um mich glücklich zu machen. Eine tolle, sympathische Heldin, eine überzeugende Liebesgeschichte (die aber angenehm im Hintergrund bleibt), eine gruselige, bedrückende Atmosphäre und einen Antagonisten zum Hassen - und trotzdem wollte der Funke nicht richtig überspringen. Die Geschichte brauchte lange, um Fahrt aufzunehmen (sieht man auch daran, wie lange Teil 1 im Vergleich zu den anderen 3 Teilen ist), aber als es richtig losgeht, plätschert es irgendwie trotzdem nur so vor sich hin. Es war nicht so, dass mich nicht interessiert hat, wie es ausgeht, aber wirklich Drang zum Weiterlesen habe ich auch nicht empfunden. Die letzten 100 Seiten fand ich dann aber sehr spannend, da wurde das Tempo endlich angezogen. Eine Frage blieb am Ende offen: warum haben die Hexen Imanuelle das Tagebuch überhaupt gegeben? Die wurden als so allwissend und mächtig gezeichnet, da mussten die doch auf dem Schirm haben, dass sie damit vernichtet werden können? Kapiere ich da etwas nicht? :D Und: ein Schnaps immer dann, wenn das Wort „Sünde“ fällt und man wäre nach 10 Seiten besoffen. Zum Glück wurde das später ein wenig reduziert. Zum Schluss möchte ich noch das Cover erwähnen, das ich super gelungen finde. Ich bin kein Fan von Menschen auf Buchcovern, aber dieses sieht klasse und total passend zum Roman aus.
Jede Seite ein Lesevergnügen!
Ich mochte den Schreibstil sehr und auch wenn die dicke des Buches vielleicht abschreckend wirkt, wird es definitiv nicht langweilig beim Lesen. Zwar war ich zwischendurch etwas frustriert weil ich das Gefühl hatte, das Buch wird zum Ende hin immer dicker aber ich hatte große Freude beim Lesen. Wer richtiges Fantasy mit Hexen, viel Magie und Zauberei erwartet ist hier falsch. Ich würde es eher als historische Fantasy bezeichnen, wir haben hier eine sehr gläubige Gemeinde die schon dezent fanatisch ist und einem Propheten der sich nimmt was er will.... Immanuelle ist eine tolle und starke Protagonistin und ihre Geschichte ist wirklich spannend. Die ganze Story lädt zum grübeln ein und ich fand es toll das der Roman ohne große love Story auskommt. Mir hat hier wirklich nichts gefehlt und wer einen richtig guten Hexen Roman lesen will sollte sich definitiv dieses Buch nehmen.


























































