Himmelerdenblau
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Description
»Der Teufel hatte gewonnen. Seine Macht war grenzenlos. Meinen Körper würde er am Leben halten, gerade so. Wie eine Trophäe. Doch als ich zu mir kam, fand ich mich plötzlich wieder am Ufer des Sees …«
Seit dem 7. September 2003 ist Julie Novak verschwunden. Die Familie ist daran zerbrochen. Nur ihr Vater Theo hört nicht auf, nach ihr zu suchen. Als sich Julies Verschwinden zum zwanzigsten Mal jährt, nimmt die Podcasterin Liv Kontakt zu Theo auf. Sie sei auf eine neue Spur gestoßen. Doch wenn er die Wahrheit erfahren will, muss er sich beeilen, bevor seine fortschreitende Demenz alles mit Dunkelheit überzieht. Wer zum Teufel hat ihm seine Tochter genommen? Warum hat Julies Ex-Freund Daniel das Schlafzimmer seiner verstorbenen Mutter so sorgfältig verschlossen? Und gibt es etwas Grausameres als die Ungewissheit über das Schicksal des eigenen Kindes?
»Vier Frauen, drei Generationen: Romy Hausmann, Ingrid Noll, Nele Neuhaus und Charlotte Link sind Deutschlands Krimi-Königinnen.« DIE ZEIT – VERBRECHEN
»Es ist ein fesselnder Demenz-Thriller geworden.« bild.de
»›Himmelerdenblau‹ lässt einen bis zum Ende rätseln […] Es gelingt Romy Hausmann, dass man zu den Charakteren Sympathie aufbaut - und doch für ihre Unschuld keine Hand ins Feuer legen würde.« Süddeutsche Zeitung
»Du liebst Thriller? Dann kommst du an Romy Hausmann nicht vorbei.« Glamour
»›Himmelerdenblau‹ ist so spannend, dass man es schon vor der Verfilmung gelesen haben sollte.« MDR-FS, Romy Gehrke
»Spannung, lebensechte Charaktere und eine emotionale Achterbahnfahrt.« Westdeutsche Zeitung
International Emmy 2024 für die Netflix-Verfilmung von »Liebes Kind«
Book Information
Author Description
Romy Hausmann wurde 1981 in Thüringen geboren. Sie ist »eine der erfolgreichsten Thrillerautorinnen Deutschlands.« (The Sunday Times). Ihr Debütroman »Liebes Kind« landete sofort auf Platz 1 der SPIEGEL-Bestsellerliste. Die gleichnamige Netflix-Verfilmung erhielt 2024 einen Internationalen Emmy Award. Mit den Thrillern »Marta schläft«, »Perfect Day« und ihrem außergewöhnlichen Sachbuch »True Crime. Der Abgrund in dir« setzte sie ihren Erfolg fort. All ihre Bücher sind SPIEGEL-Bestseller, ihre Werke erscheinen mit großem Erfolg in 30 Ländern, Gesamtauflage 1.2 Millionen Exemplare. Im November 2024 erschien Romy Hausmanns erster Poetry-Band »Princess-Standard. A poetry collection. Music by Fortuna Ehrenfeld«, der von der Presse wie von ihren Fans gleichermaßen gefeiert wird. »Himmelerdenblau« ist ihr vierter Thriller.
Characteristics
13 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
📚 Rezension 📚 Romy Hausmann - Himmel Erden Blau 📖 464 Seiten | ET: 27.08.2025 🚨 Stell dir vor, du suchst seit 20 Jahren nach deiner Tochter … aber plötzlich kannst du deinen eigenen Erinnerungen nicht mehr trauen 🚨📚😭 📖 𝗗𝗮𝗿𝘂𝗺 𝗴𝗲𝗵𝘁’𝘀: Im Mittelpunkt steht Theo, der seit 20 Jahren nach seiner verschwundenen Tochter Julie sucht. Doch während neue Hinweise auftauchen, kämpft er gleichzeitig gegen seine fortschreitende Demenz. ✨ 𝗠𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗠𝗲𝗶𝗻𝘂𝗻𝗴: Dieses Buch hat mich emotional deutlich mehr getroffen, als ich erwartet hätte 👀🖤 Theo war für mich ganz klar das Herzstück der Geschichte. Ein Vater, der nie aufgehört hat, nach seiner verschwundenen Tochter Julie zu suchen – obwohl seine fortschreitende Demenz ihm langsam alles nimmt 😭 Und genau diese Mischung aus Hoffnung, Verzweiflung und Hilflosigkeit hat mich beim Lesen komplett mitgenommen. Romy Hausmann schafft es, Theo unglaublich nahbar wirken zu lassen. Man spürt förmlich seinen inneren Zerfall und gleichzeitig diesen verzweifelten Wunsch, endlich die Wahrheit zu finden 🥺 Auch die Dynamik rund um Liv und das Wiederaufrollen des Falls durch den Podcast fand ich super spannend 👀 Zu Beginn war ich sofort hooked und wollte unbedingt wissen, was damals wirklich passiert ist. ABER: Ich muss ehrlich sagen, dass die Geschichte zwischendurch für mich ein paar Längen hatte und ich manchmal gemerkt habe, wie mein Interesse etwas nachließ 📚 Trotzdem konnte besonders das Ende nochmal einiges rausholen 🔥 🖤 Was dieses Buch für mich besonders gemacht hat, waren nicht die großen Thriller-Momente, sondern die Emotionen der Charaktere. Die Angst vor dem Vergessen. Die Hoffnung auf Antworten. Und die Frage, wie weit ein Mensch gehen würde, um sein Kind wiederzufinden 😭🖤 ✨ Kein typischer actiongeladener Thriller, sondern eher ein ruhiger, emotionaler Krimi mit viel Tiefgang und starken Charakteren. ✍️ 𝐅𝐚𝐳𝐢𝐭: Wenn ihr Geschichten liebt, die euch emotional packen und noch länger beschäftigen, solltet ihr euch dieses Buch definitiv anschauen 👀

𝒟ℯ𝓇 𝒯ℯ𝓊𝒻ℯ𝓁. ℰ𝓇 𝓌𝒶𝓇 𝒹ℯ𝓇 𝓁ℯ𝒷ℯ𝓃𝒹ℯ, 𝒶𝓉𝓂ℯ𝓃𝒹ℯ ℬℯ𝓌ℯ𝒾𝓈 ℯ𝒾𝓃ℯ𝓇 𝒰̈𝒷ℯ𝓇𝓂𝒶𝒸𝒽𝓉, 𝒹ℯ𝓇 𝓈ℯ𝓁𝒷𝓈𝓉 𝒹ℯ𝓇 𝒯ℴ𝒹 𝓃𝒾𝒸𝒽𝓉 𝒢ℯ𝓌𝒶𝒸𝒽𝓈ℯ𝓃 𝓌𝒶𝓇. ℳ𝒶𝓃 𝓀ℴ𝓃𝓃𝓉ℯ 𝓈ℯ𝒾𝓃 ℱ𝓁ℯ𝒾𝓈𝒸𝒽, 𝓈ℯ𝒾𝓃ℯ ℳ𝓊𝓈𝓀ℯ𝓁𝓃 𝓊𝓃𝒹 𝒱ℯ𝓃ℯ𝓃 𝓏ℯ𝓇𝒻ℯ𝓉𝓏ℯ𝓃, 𝒶𝒷ℯ𝓇 𝓂𝒶𝓃 𝓀ℴ𝓃𝓃𝓉ℯ 𝒾𝒽𝓃 𝓃𝒾𝒸𝒽𝓉 𝓏ℯ𝓇𝓈𝓉ℴ̈𝓇ℯ𝓃.
ℋℐℳℳℰℒℰℛ𝒟ℰ𝒩ℬℒ𝒜𝒰 𝓋ℴ𝓃 𝒹ℯ𝓇 𝒜𝓊𝓉ℴ𝓇𝒾𝓃 ℛℴ𝓂𝓎 ℋ𝒶𝓊𝓈𝓂𝒶𝓃𝓃 𝒾𝓈𝓉 𝓂ℯ𝒾𝓃 ℯ𝓇𝓈𝓉ℯ𝓈 ℬ𝓊𝒸𝒽 𝓋ℴ𝓃 𝒾𝒽𝓇 𝓊𝓃𝒹 𝒾𝒸𝒽 𝒹𝓊𝓇𝒻𝓉ℯ ℯ𝓈 𝓂𝒾𝓉 𝒹ℯ𝓂 𝓁𝒾ℯ𝒷ℯ𝓃 @𝒿𝓊𝓁𝒾ℯ𝓃89 𝒾𝓃 ℯ𝒾𝓃ℯ𝓂 𝒢ℯ𝓂ℯ𝒾𝓃𝓈𝒶𝓂ℯ𝓃 ℬ𝓊𝒹𝒹𝓎ℛℯ𝒶𝒹 𝒶𝓊𝓈ℯ𝒾𝓃𝒶𝓃𝒹ℯ𝓇𝓃ℯ𝒽𝓂ℯ𝓃. 𝒱𝒾ℯ𝓁ℯ𝓃 𝒟𝒶𝓃𝓀 𝒹𝒶𝒻𝓊̈𝓇 𝓊𝓃𝒹 ℯ𝓈 𝒽𝒶𝓉 𝓂𝒾𝓇 𝓌𝒾ℯ 𝒾𝓂𝓂ℯ𝓇 ℯ𝒾𝓃ℯ𝓃 𝓇𝒾ℯ𝓈ℯ𝓃ℊ𝓇ℴßℯ𝓃 𝒮𝓅𝒶𝓈𝓈 𝒷ℯ𝓇ℯ𝒾𝓉ℯ𝓉 😉. 𝙽𝚞𝚗 𝚣𝚞𝚖 𝚎𝚒𝚐𝚎𝚗𝚝𝚕𝚒𝚌𝚑𝚎𝚗 😅, 𝚍𝚒𝚎𝚜𝚎𝚛 𝚃𝚑𝚛𝚒𝚕𝚕𝚎𝚛 𝚑𝚊𝚝 𝚎𝚜 𝚒𝚗 𝚜𝚒𝚌𝚑, 𝚑𝚒𝚎𝚛 𝚐𝚒𝚋𝚝 𝚎𝚜 𝚔𝚎𝚒𝚗 𝚜𝚝𝚊̈𝚗𝚍𝚒𝚐𝚎𝚜 𝙱𝚕𝚞𝚝𝚟𝚎𝚛𝚐𝚒𝚎𝚜𝚜𝚎𝚗, 𝚔𝚎𝚒𝚗 𝙰𝚋𝚜𝚌𝚑𝚕𝚊𝚌𝚑𝚝𝚎𝚗 😳, 𝚗𝚎𝚒𝚗 𝚍𝚒𝚎𝚜𝚎𝚜 𝙱𝚞𝚌𝚑 𝚒𝚜𝚝 𝚎𝚖𝚘𝚝𝚒𝚘𝚗𝚊𝚕 𝚖𝚒𝚝 𝚟𝚒𝚎𝚕 𝙶𝚎𝚏𝚞̈𝚑𝚕 𝚞𝚗𝚍 𝙷𝚎𝚛𝚣𝚜𝚌𝚑𝚖𝚎𝚛𝚣 𝚞𝚗𝚍 𝚏𝚞̈𝚛 𝚖𝚒𝚌𝚑 𝚎𝚒𝚗 𝚊𝚋𝚜𝚘𝚕𝚞𝚝𝚎𝚛 𝙺𝚗𝚊𝚕𝚕𝚎𝚛. 𝚄𝚗𝚍 𝚠𝚎𝚗𝚗 𝚒𝚑𝚛 𝚍𝚎𝚗𝚔𝚝 𝚑𝚒𝚎𝚛 𝚙𝚊𝚜𝚜𝚒𝚎𝚛𝚝 𝚗𝚒𝚌𝚑𝚝𝚜, 𝚘𝚑 𝚍𝚘𝚌𝚑 𝚎𝚜 𝚙𝚊𝚜𝚜𝚒𝚎𝚛𝚝 𝚜𝚘 𝚎𝚒𝚗𝚒𝚐𝚎𝚜 🤔. 𝚁𝚘𝚖𝚢 𝙷𝚊𝚞𝚜𝚖𝚊𝚗𝚗 𝚑𝚊𝚝 𝚎𝚜 𝚐𝚎𝚜𝚌𝚑𝚊𝚏𝚏𝚝, 𝚎𝚒𝚗𝚎𝚗 𝚃𝚑𝚛𝚒𝚕𝚕𝚎𝚛 𝚣𝚞 𝚜𝚌𝚑𝚛𝚎𝚒𝚋𝚎𝚗, 𝚍𝚎𝚛 𝚐𝚕𝚎𝚒𝚌𝚑𝚣𝚎𝚒𝚝𝚒𝚐 𝚖𝚒𝚝 𝚟𝚒𝚎𝚕 𝚂𝚙𝚊𝚗𝚗𝚞𝚗𝚐 𝚐𝚎𝚕𝚊𝚍𝚎𝚗 𝚒𝚜𝚝, 𝚊𝚋𝚎𝚛 𝚊𝚞𝚌𝚑 𝚖𝚊𝚕 𝚍𝚒𝚎 𝙺𝚎𝚑𝚛𝚜𝚎𝚒𝚝𝚎 𝚖𝚒𝚝 𝚐𝚊𝚗𝚣 𝚟𝚒𝚎𝚕 𝙴𝚖𝚘𝚝𝚒𝚘𝚗𝚎𝚗. 𝙳𝚎𝚛 𝚂𝚌𝚑𝚛𝚎𝚒𝚋𝚜𝚝𝚒𝚕 𝚒𝚜𝚝 𝚖𝚎𝚐𝚊 𝚏𝚎𝚜𝚜𝚎𝚕𝚗𝚍, 𝚖𝚊𝚗𝚌𝚑𝚖𝚊𝚕 𝚊𝚞𝚌𝚑 𝚟𝚎𝚛𝚠𝚒𝚛𝚛𝚎𝚗𝚍 𝚞𝚗𝚍 𝚜𝚎𝚑𝚛 𝚒𝚗𝚝𝚎𝚛𝚎𝚜𝚜𝚊𝚗𝚝. 𝙸𝚗 𝚍𝚒𝚎𝚜𝚎𝚛 𝙶𝚎𝚜𝚌𝚑𝚒𝚌𝚑𝚝𝚎 𝚒𝚜𝚝 𝚍𝚒𝚎 𝙺𝚛𝚊𝚗𝚔𝚑𝚎𝚒𝚝 𝙳𝚎𝚖𝚎𝚗𝚣 𝚎𝚒𝚗 𝚐𝚛𝚘ß𝚎𝚜 𝚃𝚑𝚎𝚖𝚊 𝚞𝚗𝚍 𝚍𝚊𝚜 𝚠𝚞𝚛𝚍𝚎 𝚎𝚡𝚝𝚛𝚎𝚖 𝚐𝚞𝚝 𝚍𝚊𝚛𝚐𝚎𝚜𝚝𝚎𝚕𝚕𝚝, 𝚘𝚋𝚠𝚘𝚑𝚕 𝚖𝚊𝚗𝚌𝚑𝚖𝚊𝚕 𝚐𝚎𝚍𝚊𝚗𝚔𝚕𝚒𝚌𝚑 💭🤔 𝚎𝚒𝚗 𝚙𝚊𝚊𝚛 𝙵𝚛𝚊𝚐𝚎𝚣𝚎𝚒𝚌𝚑𝚎𝚗 𝚣𝚞𝚟𝚒𝚎𝚕 𝚊𝚞𝚏𝚐𝚎𝚝𝚊𝚞𝚌𝚑𝚝 𝚜𝚒𝚗𝚍. 𝙰𝚋𝚎𝚛 𝚕𝚎𝚜𝚝 𝚜𝚎𝚕𝚋𝚜𝚝. 𝙴𝚜 𝚠𝚞𝚛𝚍𝚎 𝚊𝚕𝚕𝚎𝚜 𝚒𝚗 𝚖𝚎𝚒𝚗𝚎𝚗 𝙰𝚞𝚐𝚎𝚗 𝚜𝚎𝚑𝚛 𝚐𝚞𝚝 𝚞𝚖𝚐𝚎𝚜𝚎𝚝𝚣𝚝, 𝚊𝚗𝚐𝚎𝚏𝚊𝚗𝚐𝚎𝚗 𝚋𝚎𝚒 𝚍𝚎𝚗 𝙿𝚛𝚘𝚝𝚊𝚐𝚘𝚗𝚒𝚜𝚝𝚎𝚗, 𝚍𝚒𝚎 𝚂𝚙𝚊𝚗𝚗𝚞𝚗𝚐𝚜𝚠𝚎𝚒𝚝𝚎, 𝚍𝚒𝚎 𝙿𝚕𝚘𝚝𝚝𝚜 𝚞𝚗𝚍 𝚗𝚊𝚝𝚞̈𝚛𝚕𝚒𝚌𝚑 𝚍𝚊𝚜 𝚞𝚗𝚟𝚘𝚛𝚑𝚎𝚛𝚜𝚎𝚑𝚋𝚊𝚛𝚎 𝙴𝙽𝙳𝙴. 𝙼𝚎𝚒𝚗 𝙵𝚊𝚣𝚒𝚝 😉 𝚍𝚊𝚜 𝚠𝚒𝚛𝚍 𝚍𝚎𝚏𝚒𝚗𝚒𝚝𝚒𝚟 𝚗𝚒𝚌𝚑𝚝 𝚖𝚎𝚒𝚗 𝚕𝚎𝚝𝚣𝚝𝚎𝚜 𝙱𝚞𝚌𝚑 𝚟𝚘𝚗 𝚒𝚑𝚛 𝚐𝚎𝚠𝚎𝚜𝚎𝚗 𝚜𝚎𝚒𝚗 𝚞𝚗𝚍 𝚒𝚌𝚑 𝚋𝚒𝚗 𝚜𝚎𝚑𝚛 𝚋𝚎𝚐𝚎𝚒𝚜𝚝𝚎𝚛𝚝, 𝚍𝚊𝚑𝚎𝚛 𝚎𝚒𝚗𝚎 𝟷𝟶𝟶𝚙𝚛𝚘𝚣𝚎𝚗𝚝𝚒𝚐𝚎 𝙻𝚎𝚜𝚎𝚎𝚖𝚙𝚏𝚎𝚑𝚕𝚞𝚗𝚐 🫧✨💫

Endlich wieder ein Romy Hausmann Buch. „Himmelerdenblau“ ist eins der wenigen, auf das ich gespannt gewartet. Da gibts so einige die ich irgendwann mal kurz seh und dann bis zum ET wieder vergesse.. Vergessen gutes Stichwort. Den der gute „Theo“ vergisst auch so das ein oder andere. Als Charakter fand ich ihn schon sehr stark. Ich kann mich glücklich schätzen persönlich nie in der Situation gewesen zu sein mich mit dieser Krankheit auseinandersetzen zu müssen. Bin aber auch fest davon überzeugt, dass „Theo“ für Leute, die sowas täglich miterleben, nochmals eine ganz andere Ebene trifft. Die restlichen Charaktere in dem Buch fand ich zwar nicht alle sympathisch aber jeder einzelne hat in die Story gepasst. Die Story an sich lebt natürlich von „Theo“, gerade die erste Hälfte ist schon sehr ruhig und zog sich ein wenig, ohne ihn wäre es definitiv schwierig für mich gewesen. So hat er mich quasi durch die Story getragen. Alles in allem hat sie mir aber richtig gut gefallen. Man muss sich aber komplett darauf einlassen, sonst wird’s vermutlich nichts. Atmosphärisch hat mich das ganze schon sehr abgeholt, das ganze Setting mit dem Podcast etc. war schon richtig stark. Allgemein gabs immer wieder richtig gute Wendungen, sodass ich im Endeffekt mal jeden für „Julies“ verschwinden verantwortlich gemacht hab. Erzählt wurde das ganze richtig stark in vielen kleinen Abschnitten aus wechselnden Perspektiven. Gerade die kleinen Details wie „Theo“ sich manchmal nicht an die richtigen Wörter erinnert und die dann falsch ausspricht, machten das ganze noch ein Stück besser. „Himmelerdenblau“ ist ein Buch, das ich definitiv nicht so schnell vergesse. Welche Buch werdet ihr nicht vergessen?

Himmelerdenblau. Ein wunderbarer Titel für ein Buch, und da ich die Bücher von Romy Hausmann sehr gerne lese, musste auch dieses bei mir einziehen. Da der Titel erstmal nicht viel verrät, war ich sehr gespannt, auf was ich mich hier einlasse. Die Geschichte um Theo, der unter Demenz leidet und das Team um Liv und Phil, zwei Podcaster, die nach 20 Jahren das Verschwinden von Theos Tochter aufklären wollen, beginnt relativ ruhig. Ich habe einige Zeit gebraucht, um komplett in die Story einzutauchen. Es handelt am Anfang viel von Theo und seinem Leben mit Demenz, zusätzlich werden die weiteren Protagonisten vorgestellt. Es dauert einige Zeit, bis das Buch richtig Fahrt aufnimmt, aber dann überschlagen sich auf einmal die Ereignisse. Es gab viele, unerwartete und sehr gute Wendungen, da wäre ich niemals drauf gekommen! Es ist insgesamt ein sehr berührendes Buch, welches aber zusätzlich zum Miträtseln einlädt und viele überraschende Plottwists bereithält. Es hat mich nachdenklich gemacht und auch die Spannung kam nicht zu kurz. Das Ende war sehr passend, traurig und gut gelöst. Ich würde gerne mehr davon lesen!
Es fing schleppend an, doch zur Mitte hin wurde es sehr spannend. Dadurch, das jede mitspielende Person ein Kapitel hatte,der aus seiner Sicht erzählte,konnte man flüssig lesen, und es kam keine Langeweile auf. Durch das schwere, traurige Thema Demenz, welches die Autorin durch die Kapitel des Betroffenen super veranschaulicht hat durch Rechtschreibfehler und Wortfindungsstörungen. Das Ende konnte man so nicht erahnen und stieß noch mal ganz neue Türen auf.
Welch besondere, spannende Krimi-Geschichte mit ganz besonderen Charakteren! Nach wenigen Seiten des Kennenlernens ging das Rätseln und Bangen und Mitfühlen los. Vor fast 20 Jahren verschwand die Tochter des inzwischen dezenten Theo's. Ein Podcast für Crime Fälle nimmt sich des Falls an und bringt eine Lawine von Ereignissen in Gang. Der Fortgang des Falls wird abwechseln von den vier Hauptprotagonisten erzählt. Das macht es abwechslungsreich und spannend. Romy Hausmann ist es gelungen, Theo sehr glaubwürdig in seiner Verwirrtheit darzustellen. Entzückende Versprecher, passend zum Krankheitsbild, die besonders in dem Hörbuch ausgezeichnet zur Geltung kommen. Das machte die Geschichte für mich zu etwas ganz besonderen. Doch auch alle anderen waren sehr gut ausgearbeitet und geschildert. Ich habe das Buch überwiegend gehört. Es wird sehr gut, abwechselnd von den jeweils erzählenden Personen, gesprochen. Trotzdem war ich froh, den Anfang mitlesen zu können. Das hat das Hineinfinden doch sehr erleichtert. Ein außergewönlicher Thriller, dessen Spannungsbogen immer stärker im Laufe der Geschichte wird und der so manche überraschende Wende mitbringt. Und letzendlich: Wer hätte das gedacht.....? Super.
Himmelerdenblau ist der erste Thriller, den ich von Romy Haussmann gelesen und gehört habe. Da das Hörbuch für den Deutschen Hörbuchpreis nominiert ist, habe ich mich zunächst nicht für das Buch, sondern das Hörbuch entschieden. Allerdings fand ich die Handlung bereits nach kurzer Zeit so verworren, dass ich doch lieber zum Buch gegriffen habe, um etliche Passagen nachzulesen. Himmelerdenblau wird von mehreren Sprecher*innen eingelesen, darunter meine Lieblingssprecher Anna-Maria Mühe und Uve Teschner. Den größten Sprechanteil hat der Vater der vor zwanzig Jahren verschwundenen Julie, Theo Novak. Theo, 74, war Leiter der Klinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie an der Charité. Seine Berufsbezeichnung wiederholt er zig Mal, was auf seine Demenzerkrankung zurückzuführen ist. Liv und Phil publizieren einen Podcast über wahre Kriminalfälle. Ihr aktueller Fall dreht sich um die vor zwanzig Jahren verschwundene Julie Novak. Zum Zeitpunkt ihres Verschwindens war Julie 16 Jahre alt. Der Hauptverdächtige war Julies Ex-Freund Daniel Wagner oder auch Wegner, wie er von Theo genannt wird. Daniel hat jedoch ein Alibi für die Nacht von Julies Verschwinden. Liv freundet sich mit Julies jüngerer Schwester Sophia und ihrem dementen Vater an. Zwischendurch gibt es immer wieder Kapitel aus der Sicht von Lara. Es dauert lange, bis Laras Identität geklärt wird. Sie wird vom „Teufel“ versteckt gehalten und mit Medikamenten ruhiggestellt. Interessant fand ich die Passagen aus der Sicht von Julies Ex-Freund, der als Pfleger arbeitet und sich permanent Sorgen um seinen kranken Hund namens Queen macht. Bei den häufigen Perspektivwechseln war es für mich sehr schwer, den Überblick zu behalten. Immer, wenn es spannend wurde, kam ein Perspektivwechsel, und ich musste mich auf eine andere Perspektive bzw. einen anderen Sprecher oder Sprecherin einstellen. Die Handlung fand ich recht verworren, die Auflösung war zwar nicht vorhersehbar, hat mich aber enttäuscht. Am besten haben mir in dem Hörbuch die Podcast-Passagen gefallen, die man naturgemäß besser hören als lesen kann. Auf den Fall des mazedonischen Frauenmörders hätte ich verzichten können, er hatte mit Julies Fall nichts zu tun und hat das Buch unnötig in die Länge gezogen. Die Nominierung für den Hörbuchpreis kann ich nachvollziehen, die Sprecher*innen verleihen den Charakteren die passenden Stimmen, allerdings hätte ich den Fokus lieber auf Liv und Sophia statt auf den demenzkranken Theo gelegt.
Ⓡⓔⓩⓔⓝⓢⓘⓞⓝ Vielen Dank an @r.e.d.2, dass du das Buch mit mir erlebt hast🥰 Es war emotional wirklich nicht leicht und wir haben beim ermitteln wieder versagt, aber es war sehr lustig😁 Mein erstes Buch von Romy Hausmann, obwohl ich "Liebes Kind" schon als Serie gesehen habe😁 Alle Bücher von der Autorin werden jetzt definitiv nachgeholt😁 Fangen wir kurz mit der Story an: Julie wurde vor 20 Jahren entführt und niemals gefunden. Zum 20. Jahrestag, wird der Fall neu aufgerollt von einer Podcasterin. "Himmelerdenblau" ist kein gewöhnlicher Thriller, er ist sowas von emotional, dass man die ganze Zeit mitfühlt und mitfiebert. Ich finde ihn spannend von Seite eins an, bist zur letzten Seite. Die Protagonisten sind so gut ausgearbeitet. Einige liebt man einfach von anfang an und bei einigen denkt man sich, die sind doch nicht ganz richtig. So eine emotionale Achterbahnfahrt habe ich noch nie bei einem Thriller erlebt😁 Der Schreibstil ist dazu mega gut und die Kapitel kurz. Du hast dieses Buch einfach im nu durch und wünscht dir gleichzeitig es endet nie. Und dann dieses Ende: also beim besten Willen, damit habe ich null Komma nichts gerechnet😳 Merkt euch dieses Buch unbedingt! Ich gebe 100% eine Leseempfehlung😁

Super Auflösung, Weg dahin etwas holprig
✨Rezensionsexemplar✨ Das war mein erstes Buch der Autorin und darum geht es: Der an Demenz erkrankte Theo möchte mit Hilfe von Podcasterin Liv aufklären, was vor 20 Jahren mit seiner Tochter Julie passiert ist. Diese war spurlos aus ihrem Zuhause verschwunden und die Polizei konnte den Fall nie abschließen…. Das Buch ist sehr detailliert und in vielen Zügen eher ein Familiendrama, denn ein Thriller. Der Schreibstil ist angenehm, wenn auch (evtl. nur in diesem Buch) eher ungewöhnlich. Die Autorin möchte Theos Demenz mit dem Schreibstil besonders herausstellen, das Ergebnis sind falsche Schreibweisen und sehr viele Wiederholungen. Das Thema Demenz steht überhaupt sehr im Vordergrund, das muss man wissen. Für mich haben das Ende bzw. die letzten 100 Seiten das Ruder noch herumgerissen. Da wurde es richtig spannend und überhaupt war das Ende sehr gut und für mich nicht vorhersehbar. Der Epilog legt nahe, dass die Geschichte noch weitergeht und nicht auf schöne Weise. Bis ich dort angekommen war, war das Buch zwar interessant und in Ordnung, aber für mich kein Pageturner. Insgesamt auf jeden Fall lesenswert! Macht gern Eure eigene Erfahrung! 3,5/5⭐️⭐️⭐️

Zunächst habe ich zunächst nur schwer in die Geschichte hineingefunden. Die vielen Perspektivwechsel und die Vielzahl an Figuren machten den Einstieg etwas holprig. Es dauerte auch, bis die Handlung richtig Fahrt aufnahm, und manchmal hatte ich das Gefühl, von den Nebenhandlungen leicht abgelenkt zu werden. Auf der anderen Seite haben mir gerade diese Perspektivwechsel im Verlauf des Buches sehr gefallen. Als ich mich erstmal einen Überblick über die ganzen Charaktere verschafft hatte, hat der Wechsel auch nicht mehr gestört. Vor allem die Sicht von Theo, dem Vater, der zunehmend an Demenz leidet, fand ich sehr gelungen. Auch die Einbindung von Liv, der True-Crime-Podcasterin, und die erneute Aufarbeitung des Cold Cases um Julies Verschwinden bringen interessante Spannung in die Geschichte. Die Spannung baut sich eher subtil auf, es ist kein klassischer Thriller voller Action, sondern ein psychologisch angelegter Krimi, der vor allem durch Figuren und emotionale Tiefe lebt. Insgesamt hat mich das Buch trotz des langsamen Einstiegs überzeugt. Die Mischung aus Familiendrama, psychologischer Spannung und der einfühlsamen Darstellung von Demenz macht Himmelerdenblau zu einem schönen Leseerlebnis.

Ein True-Crime-Poscast rollt einen alten Fall neu auf. Vor ca. 20 Jahren ist ein junges Mädchen spurlos aus ihrem Elternhaus verschwunden. Nun will der Podcast um Liv und Phil neue Erkenntnisse teilen und beginnt zu ermitteln. . Der Vater der verschwundenen Julie, Theo, glaubt fest daran, dass seine Tochter noch lebt und hilft bei den Ermittlungen. Er leidet an fortschreitender Demenz. Das macht es leider nicht einfacher. Plötzlich bekommt Theo eine Email, die nur von Julie kommen kann und bald schon überschlagen sich die Ereignisse und immer mehr Täter kommen infrage. Ich habe etwas gebraucht um in dieses Buch zu finden. Wir lesen aus mehreren unterschiedlichen Perspektiven und die Perspektive des demenzkranken Theos ist nicht ganz einfach zu lesen. Die unterschiedlichen Perspektiven waren erst schwierig, wurden aber dann richtig gut. So sind die Protagonisten unheimlich nahbar und das Buch wird immer spannender. Theo ist sehr feinfühlig beschrieben. Er verwechselt oft die Wörter und kann sich an viele Dinge nicht erinnern. So wurde auch geschrieben. Das war manchmal nicht ganz so leicht, macht aber Theos Kopf für uns nachvollziehbarer. Der Thriller glänzt mehr mit psychologischer Tiefe als blutigen Szenen. Alte Geheimnisse werden aufgedeckt, alte Wunden neu aufgerissen. Es gibt mehrere Handlungsstränge. Da muss man sehr genau lesen um nichts zu verpassen. Die Spannung steigt dann immer weiter an bis zum überraschenden Finale. Ein sehr gelungener, atmosphärischer Thriller mit Tiefgang und feinfühlig beschriebenen Protagonisten. Empfehle ich euch gern weiter.
Ein Thriller, der tief berührt und bis zum Schluss fesselt
2003 verschwindet die 16-jährige Julie spurlos aus ihrem Zuhause. Nur eine Lösegeldforderung wird hinterlassen – keine Fingerabdrücke, keine Spuren, kein Hinweis auf ihr Schicksal. Zwanzig Jahre später nehmen Liv und Phil den Fall in ihrem True-Crime-Podcast auf. Julies Vater Theo hofft, endlich Gewissheit zu bekommen. Doch die Zeit drängt: Er leidet an Demenz und verliert sich zusehends in den Nebeln des Vergessens – die lichten Momente werden seltener. Romy Hausmann überzeugt mich auch mit diesem Thriller erneut und übertrifft sich selbst. Die verschiedenen Perspektiven verleihen der Geschichte beeindruckende Tiefe, besonders die Kapitel aus Theos Sicht berühren mich nachhaltig. Die Autorin zeichnet ihre Figuren mit großer Empathie – vielschichtig, menschlich und glaubwürdig. So entsteht eine emotionale Intensität, die unter die Haut geht. Trotz des düsteren Themas bleibt der Thriller durch subtile Spannung und überraschende Wendungen durchgehend packend. Für mich ist Himmelerdenblau ein psychologischer Thriller der Extraklasse – ein echtes Jahreshighlight. Unbedingt lesen!
Himmelerdenblau hat mein Herz berührt und es gnadenlos gebrochen.
Reden wir über diesen Ausnahmethriller. Ich bin ganz ehrlich, der Cold Case war zwar durchaus spannend und die Auflösung konnte mich wirklich überraschen... aber es war gerade Theo, der mich absolut für sich eingenommen hat. Romy Hausmann hat es geschafft hier sehr glaubhaft einen Charakter mit Demenz zu erschaffen, der dagegen ankämpft seine wichtigsten Erinnerungen zu verlieren. Er möchte nicht diesen Planeten verlassen, bevor er nicht herausgefunden hat, was mit seiner vor 20 Jahren entführten Tochter geschehen ist. Auf dieser Reise begleiten wir ihn, seine andere Tochter Sophia, die True Crime Podcast Moderatorin Liz und natürlich auch Daniel, den Exfreund vom vermissten Töchterlein. Gerade die Szenen mit Theo sind so herzergreifend, er ist in seiner ganzen Art einfach so grundsympathisch... und umso mehr schmunzelt man zu Beginn über seine Aussetzer und leidet letztendlich immer mehr mit ihm mit. Ich habe bei diesem Buch gelacht, geweint, mit Theo gebangt und war am Ende einfach tief betroffen, aber auch dankbar, dass ich Theo begleiten durfte. Dazu kam ein unwahrscheinlicher Lesesog und so einige Entwicklungen, die ich nicht mal ansatzweise erahnt hätte. Fazit: In meinen Augen ein kleines Meisterwerk. Bewegend, authentisch und an den richtigen Stellen spannend.

Er war der Teufel …
Julie Eileen Novak ist seit 2003 verschwunden. Mit dem Tag des Verschwindens brach für Vater Theo, Mutter Vera und Schwester Sophie eine glückliche Familien-Bilderbuch-Welt zusammen. Schnell stand ein potenzieller Verdächtiger im Raum: der 22-jährige Ex-Freund Daniel Wagner, der in Julie seine große Liebe sah. Kam er über die Trennung einfach nicht hinweg? Vater Theo zögerte damals nicht lange und wurde vor mehreren Journalisten gegenüber Daniel W. handgreiflich. Ein liebender Vater muss so etwas nun mal tun. Doch trotzdem konnte keine Leiche je geborgen werden. Was geschah damals wirklich mit der 16-Jährigen in der Nacht ihres Verschwindens? Für die True-Crime-Podcaster Liv Keller und ihrem Partner Philipp Hendricks ist dieser Fall perfekt für ihre Hörerschaft. Noch dazu jährt sich Julies Verschwinden zum zwanzigsten Mal. Mutter Vera ist bereits verstorben, Schwester Sophie träumt mit ihrem Mann Richard von der eigenen Familie und Vater Theo ist an Demenz erkrankt. Als Liv zu ihm Kontakt wegen seiner vermissten Tochter aufnimmt, sieht er darin seine letzte Chance, endlich seine Julie wieder in die Arme schließen zu dürfen. Wird Theo am Ende seinen Frieden finden? Ich durfte in einen Thriller eintauchen, deren Geschichte ich nicht mehr so schnell vergessen werde. Zu Beginn brauchte es zunächst ein paar Seiten, um in das Geschriebene rein zu finden. Es werden abwechselnd die Perspektiven verschiedener Charaktere aufgezeigt, wodurch die Handlungen und Absichten für die Leserschaft nachvollziehbar sind. Besonders gut fand ich die Darstellung des Verlaufes der Erkrankung Demenz anhand des Protagonisten Theo. In der zweiten Hälfte des Thrillers wurde für mich dann das Buch von Seite zu Seite spannender. Ich muss zugeben, dass ich mit dem Ende einen guten Riecher hatte. Es war stimmig und passend. Romy Hausmann hat es erneut geschafft einen Thriller zu konzipieren, der nicht mit Blut und Gewalt daherkommt. Es geht eher um die Psyche und Verhaltensweisen von Menschen und der Frage: Wozu sind Menschen eigentlich fähig? Ich hatte ein tolles Leseerlebnis und spreche gern eine uneingeschränkte Leseempfehlung für diesen Thriller aus.
4,5 Sterne ☆ wow ich hab dieses Buch an einem Tag verschlungen, das hat mir richtig gut gefallen. Anders als bei vielen Thrillern hatte ich irgendwie trotz der „gruseligen“ Storyline so einen Wohlfühlfaktor beim lesen. Ich hab’s geliebt, dass die Autorin uns den Leser oft auf die falsche Fährte lockt und für so viele Twists und Verwirrung gesorgt hat - obwohl ich immer wieder alles durchdacht habe, habe ich den Plottwist nicht erraten. Ich verstehe (und finde es gut!) dass die Perspektive von Lara als Verwirrungsfaktor eingebracht wurde, fand es aber doch sehr schade, dass es nicht noch weiter aufgeklärt und noch mal angesprochen wurde. Auch, was mit Benny passiert ist, hätte ich gerne noch mehr thematisiert gehabt. Alles in allem ein super spannender, abwechslungsreicher, moderner Thriller, mit super vielen Twists und wichtigen Themen wie der Demenz-Erkrankung oder auch True-Crime-Podcasts und ihre Auswirkung auf die Betroffenen.
Emotional und spannend
Dieser Thriller war mal was komplett anderes. Geschrieben war das Buch mal wieder sehr flüssig mit vielen kleinen Kapiteln. Die Sicht von Theo, war sehr eindrücklich und emotional. Rechtschreibfehler und Wortfindungsstörungen zeigten sehr eindrücklich Theos Demenz. Ich fand es war auch trotz dessen gut zu lesen, da es nur vereinzelt vorkam. Die Podcast Kapitel fand ich auch echt spannend. Liv und Phil fand ich am Anfang eher unsympathisch. Zumindest bei Liv änderte sich das aber schnell. Der Fall an sich wurde im Generellen eher langsam erzählt, was ich gut fand, denn so konnte ich gut mit den Protagonisten mitfühlen. Mit dem Ende habe ich so nicht gerechnet. Eine große Leseempfehlung für diejenigen, die gerne eindrückliche und emotionale Thriller lesen.
"Hoffnung - das ist mir schon klar, ich bin ja kein Trottel - ist nur ein Gefühl und keine Tatsache, nichts Handfestes." Nein, ein Trottel ist Theo wirklich nicht, war er doch jahrelang Direktor der Klinik für Herz- Thorax- und Gefäßchirurgie der Charité und ein weltweit anerkannter Chirurg. Heute leidet er an Demenz und hat mal gute und mal weniger gute Tage. 20 Jahre ist es nun fast her, seit seine Tochter Julie verschwunden ist und die True-Crime Podcaster Phil und Liv nehmen das zum Anlass, um den Fall erneut in die Öffentlichkeit zu bringen. Besonders Liv schafft es, eine zugewandte Beziehungzu Theo aufzubauen. "Nein, Liv, es war Liv. Sie hatte mich nicht gesucht, aber trotzdem gefunden. Mich oder irgendeinen Platz, an dem man kurz unbemerkt traurig sein konnte. Jetzt sind wir per du." Liv und Theo sind ein Duo, welches man einfach ins Herz schließen muss. Ansonsten verfolgen wir hier eine komplexe Geschichte. Es gibt so einige Verdächtige und viele Verwicklungen. Spannend für mich war, dass einige der erzählten Storys der Wirklichkeit entsprungen sind. Verfolgen kann man das in den aktuellen Folgen des Podcastes von Hausmann und Benecke. Noch berührender ist aber das Begleiten von Theo und seiner Demenz. Das macht für mich den Reiz dieses Buches aus. Wie sehr Theo darunter leidet und die Scham, auch immer öfter auf Sophia, seine zweite Tochter, angewiesen zu sein, denn seine große Liebe, seine Frau Vera ist an Krebs verstorben. "Scham, denkt sie, ist ein nicht zu unterschätzendes Gefühl. Scham hält die Menschen davon ab, um Hilfe zu bitten." Und nicht nur die Scham. Auch diese ständige Ungewissheit, was ist eine wirkliche Erinnerung, was habe ich vergessen und was kommt vielleicht wieder an Gedanken zurück. Auch unangenehme Vorkommnisse, die passieren. "Ich steigen die Stufen zu meiner Wohnung nach oben; irgendjemand hat doch schon wieder ins Treppenhaus gepinkelt. Ich hoffe, ich bin es nicht gewesen, das wäre mir äußerst unangenehm." Das Buch ist für mich kein klassischer Thriller, obwohl sehr spannend. Die Geschichte rund um das Verschwinden von Julie steht zwar im Vordergrund, wird aber, für mich, durch das Thema Demenz klar in den Schatten gestellt. Es waren dann ein paar Verwicklungen zu viel, einige Nebenschauplätze ebenfalls. Auch hatte es für mich einige Längen, die zu überwinden waren. Nichts desto trotz ein sehr lesenswertes Buch, welches mich vor allem zu Beginn sehr in den Bann ziehen konnte.
Himmelerdenblau von Romy Hausmann ist bisher mit Abstand der beste Thriller den ich in diesem Jahr lesen durfte. Es geht um das Verschwinden von Lucie, das sich zum 20zigsten Mal jährt. Theo, der Vater, leidet zunehmend an Demenz, Sophia, die Schwester, zunehmend unter Theo. Das Buch ist einfach grandios geschrieben. Richtig mitgerissen haben mich die Einschübe von Podcastfolgen, die den Fall auch nochmal durchspielen. Hier kommen so richtig True Crime Vibes auf. Die fliegenden Wechsel und Erzählperspektiven runden die Geschichte super ab. Spannung auf höchstem Niveau. Es gibt so viele Cliffhanger und so viele Wendungen mit denen ich niemals gerechnet hätte. Ich bin wirklich durch das Buch gejagt, weil ich unbedingt wissen wollte welches Spiel hier wirklich gespielt wird. Das Ende hat mich dann total sprachlos gemacht. Hausmann hält was sie verspricht, Spannung auf höchstem Niveau, ein Muss für alle Thrillerfans!

Ein packender Krimi, der neben Spannung auch Tiefe bietet – definitiv eine Empfehlung!
"Himmelerdenblau“ ist ein Thriller, der sich langsam steigert und Stück für Stück seine Spannung aufbaut. Anfangs wirken die vielen möglichen Fährten fast verwirrend, aber genau das macht den Reiz aus – man rätselt mit, liegt manchmal richtig, manchmal völlig daneben. Spätestens ab der Hälfte setzt die Sogwirkung ein: Ab da konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Es ist ein guter Thriller, der nicht nur spannend ist, sondern auch ein sensibles und wichtiges Thema berührt – Demenz. Besonders gelungen fand ich, wie das Abdriften von Theo in seine eigene verwirrte Realität im Schreibstil spürbar wird. Das hat mich sehr berührt.
Demenz ist heimtückisch..
So was soll ich schreiben 🤔 Das Buch fing gut an. Zum Ende hin wurde es etwas anstrengend und teilweise verrückt. Aber die Krankheit Demenz ist auch eine katastrophale Krankheit und ich finde Romy ist es gut geglückt Theo rüber zu bringen. Da ich Krankenschwester bin sehe ich dies aus einem anderen Blickwinkel als ein Laie. Wo andere jetzt sagen würden: das wurde zum Schluss aber schräg und total quer sage ich: ja so verläuft diese Krankheit. Sie ist wie ein Bücherregal, wo die Bücher vorne raus fallen und immer weiter in die Vergangenheit gehen. Denn sie werden wie die Kinder! So hat es jemand gesagt . (Fragt mich nicht wer 😁) Die Alzheimerdemenz ist da noch heimtückischer. Ich finde es ist Romy super gelungen den Leser in die Irre zu führen und hat viel Raum für Spekulation gegeben. Die Protagonistin Liv hat mir sehr gut gefallen. Einen Stern Abzug für eine Wendung, Liv betreffend, zum Ende hin die mir so plötzlich irgendwie nicht gut gefallen hat. Ich würde spoilern wenn ich schreibe worum es geht. Das müsst ihr schon selbst herausfinden 😃. Zum Ende hin wurde es aber mehr oder weniger aufgeklärt. Nach Liebes Kind und perfekt Day alles in allem wieder ein gelungener Roman, wenn das wirre einem gefällt. Spannungsgeladen auf jedenfall und man neigt dazu immer weiter zu lesen. Der schreibstil ist moderat und es stehen immer die Namen um wen es grade geht über dem nächsten Abschnitt. Das fand ich gut gemacht. Klare Leseemfehlung von mir ❤️📚💁♀️
Tolle Charaktere, schöner Schreibstil. Ich bin sehr gut in die Geschichte reingekommen und konnte nicht aufhören weiterzuhören. Die Auflösung hat mich ein klein wenig enttäuscht, weil dann doch so simpel. Der Schluss hat mir auch nicht soo gut gefallen. Trotzdem empfehlenswert, ich mag die Bücher von Romy Hausmann.
Irgendwie nicht so mein Fall 🤔
Hmm… schwierig … die ersten 170/180 Seiten habe ich erstmal gebraucht um hinzukommen und mit der Story warm zu werden. Danach fand ich es auch mal kurzzeitig sehr spannend …. Aber zum Ende hin, naja… komische Geschichte irgendwie … und vieles bleibt in meinen Augen offen und ungeklärt 🫣
”HÖRT AUF NACH IHR ZU SUCHEN!“
Himmelerdenblau von Romy Hausmann. So ein tolles Buch, das Ende war so traurig dass ich fast Tränen in den Augen hatte. Allein das Thema Demenz hat mich einfach komplett berührt (eigene Erfahrung) und die Kapitel über Theo waren so traurig geschrieben, am liebsten hätte ich ihm geholfen. Das Ende hat mich Kopfschüttelnd zurück gelassen. Klare Leseempfehlung 5/5⭐️
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ 5/5 Sterne – klare Leseempfehlung Der Start war für mich etwas holprig, ich musste erst in den Schreibstil reinfinden. Aber dann? Komplett verloren in der Geschichte. Die Perspektiven haben mich total abgeholt – besonders Theos Sicht auf seine Krankheit, aber auch die Einblicke in seine Familie. Alles fühlt sich so echt und emotional an. Liv ist einfach großartig und ihr Umgang mit Theo hat mein Herz ein bisschen gebrochen (und wieder zusammengesetzt). Und ganz ehrlich: Ich habe die ganze Zeit mitgerätselt, wo Julia ist … aber dieser Plottwist am Ende?! Nope. Habe ich absolut nicht kommen sehen 😭✨ Ich werde definitiv die anderen Bücher von @romyhausmann lesen, gerade Liebes Kind 😍
Zwischen Demenz, Schuld und unstillbarer Hoffnung entfaltet Himmelerdenblau eine beklemmende Geschichte, die unter die Haut geht.
Himmelerdenblau ist ein gnadenloser Page-Turner, der die Ängste der Eltern, das Vergessen und die moralische Verwundbarkeit einer digitalisierten Welt meisterhaft einfängt. Ein Thriller, der unter die Haut geht — emotional wie thematisch tief bewegend. Absolute Pflichtlektüre für alle, die Spannung, psychologische Tiefe und literarische Eleganz gleichermaßen schätzen. Theo Novak, einst erfolgreicher Herzchirurg, ist nun gezeichnet von Demenz. Doch sein unbedingter Wunsch, die Wahrheit über Juliens Schicksal zu erfahren, bleibt sein Leuchtturm. Die Darstellung seiner verzerrten Gedankenwelt – die sich in brüchigen Formulierungen und verlorener Zeit spiegelt – ist so eindringlich, dass man es kaum wagt, weiterzublättern … und doch kann man nicht aufhören. Im Kontrast dazu stehen Liv und Phil, die Podcaster:innen des True-Crime-Formats „Two Crime“. Ihre nüchterne Aufbereitung des Falls trifft auf eine menschliche Tragödie, die zuhause stattfindet. Wie sie mit medienkritischem Blick und zugleich inniger Sensibilität agieren, macht den komplexen Zwiespalt zwischen öffentlicher Neugier und persönlichem Leid fühlbar. Romy Hausmann gelingt mit authentischen, ungreifbaren Charakteren, eine unsentimentale Annäherung an Schuld, Trauma und Erlösung. Jede Figur steht auf schwankendem Grund — niemand ist klar durchschaubar, und genau das macht die Spannung so dicht und beklemmend spürbar.
🔹️ Erinnerungen an damals 🔹️
🔸️ Meine Meinung 🔸️ Konnte mich der neue Thriller von Romy Hausmann begeistern? Ich muß gestehen, leider nur teilweise, denn einige Protagonisten, wie z.b. die Podcaster Liv und Phil, waren mir etwas zu nervig und nur auf sich bedacht. Da sie sich mit True-Crime-Fällen beschäftigen, fehlte mir ab und zu etwas Feingefühl und Klarheit. Dagegen konnte die Autorin mit dem Charakter Theo auftrumpfen. Wie sie den Demenz-Zustand und den Verlauf der Krankheit in den Plot eingesetzt hat, das hat mich oftmals sehr berührt. Auch das die Autorin mit der Wahrheit, den Ängsten und den Erinnerungen spielt, hat mich begeistert. Bei dem Gedanken, wie der Fall ausgehen könnte, hat mich Romy Hausmann immer wieder überrascht und überrumpelt, so das ich den Schluss selbst nicht mehr erahnen konnte. Im Großen und Ganzen habe ich mich aber gut unterhalten gefühlt.
Inhalt: Julie Novak ist seit dem 07. September 2003 verschwunden. Entführt aus dem Haus der Eltern, eine Lösegeldübergabe blieb erfolglos. Julie bleibt bis heute verschwunden. Nur ihr Vater Theo hört nicht auf, nach ihr zu suchen. Allerdings leidet Theo an voranschreitender Demenz, was die Sache erschwert. Zum 20. Jahrestag von Julies verschwinden meldet sich plötzlich die Podcasterin Liv bei Theo und will über den ungeklärten Fall sprechen. Theo nimmt das Angebot an, obwohl seine andere Tochter Sophia ihn davor warnt. Theo allerdings steckt alle seine Hoffnung in Liv. Zusammen begeben sie sich auf Spurensuche. War es wirklich Daniel, Julies Ex-Freund? Oder hat die Polizei die ganze Zeit nach einem falschen Täter gesucht? Was st wirklich mit Julie passiert und lebt sie vielleicht sogar noch? Meinung: Das Cover finde ich sehr interessant gestaltet, dass habe ich so noch nie gesehen. Der Schreibstil der Autorin ist, wie gewohnt, sehr flüssig und fesselnd. Allerdings muss ich ehrlich gesagt sagen, dass es sich bei diesem Buch meiner Meinung nach mehr um ein Drama als um einen Thriller gehandelt hat. Mit Theo haben wir einen älteren Charakter, der deutlich vom Leben gezeichnet ist. Der Leser bekommt hier einen sehr tiefen Einblick in die Demenz, weswegen ich das Buch teilweise kurz zur Seite legen musste. Es war wirklich sehr ergreifend, wie wir ihn durch alle Phasen begleitet haben. Dadurch ist mir aber leider die Spannung etwas zu kurz gekommen. Die Auflösung am Ende des Buches hat mich richtig schockiert, weil ich mit einem anderen Ende gerechnet habe. Insgesamt war es für mich aber ein gutes Buch, welches ich euch gerne ans Herz legen möchte. 4/5 ⭐️⭐️⭐️⭐️

Mich hat dieses Buch und vor allem Theo sehr berührt. Es ist weniger ein Thriller, diese Beschreibung ist etwas irreführend. Es fließt kein Blut oder es werden auch nicht reihenweise Menschen umgebracht. Die Spannung ist unterschwellig. Das Rätsel um das Verschwinden von Julie und wie alle Beteiligten damit umgehen... Super gut geschrieben. Die Perspektivwechsel haben mich keineswegs verwirrt. Am Anfang hatte ich Probleme mit Theos Sichtweise, da hier, wie es bei der Krankheit wohl ist, Worte vertauscht und Sätze nicht zuende gesschrieben wurden. Aber auch das war nach kurzer Verwirrung meinerseits kein Problem mehr. Die Geschichte hat mich sehr berührt, ich habe mit Theo gebangt, gelacht und zum Schluss vor allem geweint. Ganz groß!!! Ich kann dieses Buch sehr empfehlen!!!
Gutes Buch, trotz kleinerer Längen
Ich hab ein bisschen gebraucht um mit dem Buch und vorallem dem Podcast der in das Buch eingeflochten ist, warm zu werden. Als ich dann endlich drin war, hab ich mich immer wieder gefragt, was da nun passiert ist und ob Laura vielleicht Julie ist oder ob Julies Ex-Freund nicht doch der Täter ist. Theo mit seiner Demenz fand ich gut dargestellt, an manchen Stellen etwas anstrengend ja schon ein wenig nervig, an anderen aber auch wieder knuffig und lustig. Die Autorin hat einen gut und flüssig zu lesenden Schreibstil, dennoch empfand ich in der Mitte ein paar kleine Längen. Zum Ende hin nimmt das Buch nochmal Fahrt auf - und das alles unblutig, aber dafür psychologisch echt gut ausgearbeitet- und auf die Auflösung wäre ich nicht gekommen. Insgesamt denke ich, hätte das Buch ein paar Seiten weniger haben können. Ich vergebe 3,5 von 5 ⭐️
Ich fand die Thematik mit dem dementen Vater interessant. Für mich hätte das Buch gut 100 - 150 Seiten weniger haben können. Ich fand die True Crime Fälle, die nebenher erzählt wurden nicht sonderlich notwendig. Über längere Strecken hat sich für mich keine Spannung aufgebaut. An Romy Hausmanns erstes Buch "Liebes Kind" kam diese Geschichte leider nicht ran.
Verlust, Erinnerung und die Hoffnung, die nie ganz verschwinden
Die Geschichte von Theo Nowak und seiner verschwundenen Tochter Julie hat mich tief im Herzen berührt. Zwanzig Jahre ist es her, dass Julie mitten in der Nacht entführt wurde – und noch immer kann Theo nicht damit abschließen. Als die zwei True-Crime-Podcaster Liv und Phil den Fall erneut aufrollen & ein Interview mit ihm wollen, erwacht in ihm die Hoffnung, endlich die Wahrheit zu finden. Doch Theos Erinnerungen sind brüchig, denn er leidet an fortgeschrittener Demenz. Seine Tochter Sophia, Julies ältere Schwester, ist zunächst wenig davon überzeugt. Zusammen mit Liv will Theo trotzdem und gerade wegen seiner Erinnerungslücken den Fall um seine Tochter Julie noch einmal durchspielen. Sechs Teile, wechselnde Perspektiven, Podcast-Ausschnitte, die sich so echt anfühlen, dass man fast meint, sie zu hören – all das macht die Geschichte unglaublich lebendig. Besonders die Passagen aus Theos Sicht, gerade auch der Einblick in die Krankheit, haben mich tief bewegt. Seine Gedanken, seine Stimmungsschwankungen, wie er nach den richtigen Wörtern sucht. Es zeigt, wie zerbrechlich Erinnerungen sein können, aber auch, wie stark Liebe sein kann. Ich habe mitgerätselt, mitgefiebert und war bis fast zum Schluss auf der falschen Fährte.
Entführungskrimi 20 Jahre nach der Entführung versuchen der demente Vater und zwei True-Crime-Podcaster den Fall neu aufzurollen. Tragisch und amüsant zugleich, weil es einerseits durch die Medienberichterstattung einige Kollateralschäden gab und gibt, andererseits der demente Vater mit seiner Wortverwechslungsstörung und seinem Wiederholungszwang durchaus liebenswert wirkt. Genial Große Leseempfehlung
**True Crime trifft Gänsehaut – einfach stark!**
Kurz und knapp: Ein richtig starkes Buch. Was mir am besten gefallen hat? Ganz klar die verschiedenen Blickwinkel! Romy Hausmann schafft es wieder, dass man mitten in der Story steckt – mal hört man quasi einen True-Crime-Podcast, im nächsten Moment sieht man alles durch die Augen ganz anderer Figuren. Dadurch ergibt sich Stück für Stück ein komplettes Bild, und man merkt erst am Ende, wie genial alles miteinander verwoben ist.
Mal ganz was anderes
Himmelerdenblau – Romy Hausmann Vor 20 Jahren verschwand die damals 16 jährige Julie Nowak aus ihrem Elternhaus und seitdem fehlt von ihr jede Spur. Mittlerweile ist ihre Mutter Vera verstorben, der Vater Theo an Demenz erkrankt und ihre SchwesterI Sophia verheiratet. Das Lebe der Familie hat sich neu sortiert. Dann greift der Podcast -Two Crimes- von Liv und Phil das Verschwinden von Julie auf und möchte Theo dafür interviewen. Himmelerdenblau tauchen wir tief in eine Familiengeschichte voller Geheimnisse, Schuld und unausgesprochener Wahrheiten ein. Vergangenheit und Gegenwart verweben sich, während alte Erinnerungen, verdrängte Ereignisse und neue Spuren nach und nach ans Licht kommen. Nichts ist so eindeutig, wie es zunächst scheint – und genau darin liegt die Stärke dieses Romans. Mir hat das Buch richtig gut gefallen. Besonders gelungen fand ich die Passagen, die aus der Sicht von Theo, dem demenzkranken Vater, erzählt werden. Diese Kapitel sind intensiv, berührend und gleichzeitig bedrückend. Das Buch is insgesamt eher ruhig geschrieben, doch die Spannung bleibt durchgehend da. Immer wieder werden neue Spuren gelegt, Wendungen eingebaut und Erwartungen gebrochen, sodass man ständig weiterlesen möchte. Ich hatte mehrfach das Gefühl, der Wahrheit ganz nah zu sein – nur um dann erneut überrascht zu werden. Das Ende habe ich so definitiv nicht kommen sehen und genau das macht das Buch für mich so stark.
Wow wow wow! 🤯
Jahreshighlight! Die Geschichte 10 von 10, dir Plottwists 10 von 10, das Ende 10 von 10! Das Buch sollte verfilmt werden, denn ich hatte die ganze Zeit einen Film im Kopf. Sooo gut geschrieben. Fabelhafte Darstellung der Erkrankung Demenz, der Zerstörung von Menschen durch Anschuldigungen und die grenzenlose Liebe der Familie! Dieses Buch ist nicht nur unterhaltsam gewesen, sondern hat für mich auch noch einen großen Mehrwert gebracht.
Es ist zwanzig Jahre her, als Julie Novak zuletzt gesehen wurde. Die Pocaster Liv und Phil rollen den Fall zum zwanzigsten Jubiläum neu auf. Liv will Theo Novak, den Vater von Julie interviewen. Doch dies gestaltet sich nicht so einfach wie gedacht. Denn Theo hat nicht mehr viel Zeit, sein Gedächtnis lässt ihn so langsam im Stich. Die Demenz schreitet immer weiter fort. Als Liv auf Ungereimtheiten in diesem Fall trifft, ist sie Feuer und Flamme und möchte Theos letzten Wunsch erfüllen: zu erfahren was vor zwanzig Jahren wirklich passiert ist. Das Buch ist in verschiedene Perspektiven aufgeteilt, darunter auch der Podcast von Liv und Phil. Wäre das ein echter Podcast, hätte ich schon längst abgeschaltet. Es war mir zu viel um den heißen Brei Gerede. Ich empfand alle Protagonisten unsympathisch, außer Theo und Liv. Sie war aber eher zu bemitleiden, als wirklich sympathisch. Der Schreibstil lässt sich im großen und ganzen flüssig lesen. Etwas holprig sind die Seiten um Theo, mit der Demenz ist nicht gut Dingens, Kirschen essen ;) Romy Hausmann schafft es mit diesem Thriller reichlich Verwirrung zu stiften. Wobei ich einige Passagen im Nachhinein als unnötig empfinde. Der Schluss war logisch und nachvollziehbar, aber auch irgendwie unbefriedigend. Ein solider Thriller mit mittelmäßiger Spannung.
Es war leider nicht nach meinem Geschmack👅
Mir persönlich gefällt es nicht, wenn man Krankheiten, die thematisiert werden optisch aufgreift. Das Schreibfehler und Grammatik falsch ist, um zu zeigen, dass der Mann unter Demenz leidet, ist für mich nicht gut gemacht. Ein Buch sollte sowas inhaltlich übermitteln. Das hat meinen Lesefluss enorm verschlechtert. Darüber hinaus ist auf Seite 330 ein inhaltlicher Fehler, den man auch auf die Demenz schieben kann. Eigentlich finde ich es gut, dass solche Themen behandelt werden, aber das war es irgendwie nicht für mich. Die Story an sich hat sich angefühlt als wolle man AGGGTM nachempfinden. Wir haben einen True Crime Podcast, der den Vermisstenfall um Julie aufdecken will. Nette Idee, aber es hat sich einfach ähnlich angefühlt. Die Spannung kam nach ca 60% des Buches auf, aber davor war ich nicht gefesselt. Ich habe zwar meine Theorien aufgebaut, aber irgendwie hat mich das Ende überhaupt nicht zufriedengestellt. Naja, ich glaube ich werde nichts mehr von der Autorin lesen…schade
Langatmig, verwirrend
Achtung ggf. Spoiler!!! Ich bin ehrlich gesagt erleichtert mit dem Buch abgeschlossen zu haben. Das letzte Drittel war regelrecht ein Kampf es fertig zu bekommen. Es fehlte nicht an Spannung, aber es war teilweise sehr anstrengend die Handlungsstränge nachzuvollziehen und Verständnis für die vielen Richtungswechsel zu bekommen. Die Wendungen sind teilweise schockierend. Da stirbt spontan eine der Hauptprotagonistinnen und dann geht auf einmal alles ganz schnell- gefühlt kommt man kaum hinterher über die einzelnen Aufklärungen… Das Thema Demenz wurde wahnsinnig gut aufgearbeitet und eingeflechtet- kann man nicht anders beschreiben und muss man seinen Hut ziehen! Aber ich empfand es irgendwann als sehr anstrengend mit dieser Figur- aber vielleicht sollte genau dieser Effekt bei den Lesern erzeugt werden… Es bleibt mir im Kopf dieses Buch, aber ich weiß noch nicht ob mehr positiv oder negativ.
Zu wirr und leider fehlte es auch an Spannung 20 Jahre ist es jetzt her, dass Julie, im Alter von 16 Jahren entführt wurde. Den Jahrestag nehmen sich die Podcaster Liv und Philipp zum Anlass den Fall nochmal neu zu besprechen und bei der Recherche vielleicht auch auf neue Spuren zu stoßen. Julie‘s Vater , der an Demenz erkrankte Herzchirurg Theo Novak, schöpft neue Hoffnung und erklärt sich bereit für ein Interview zur Verfügung zu stehen. Seine Tochter Sophie ist dagegen, kann ihren Vater aber nicht von seinem Vorhaben abbringen. Gut gefallen hat mir die Art und Weise wie Theo dargestellt wurde. Mal hatte er klare Tage, dann wiederum war er sehr verwirrt und unberechenbar. Er erhält in einigen Kapiteln eine eigene Stimme, und es war sehr berührend seinen Kampf gegen das Vergessen mitzuerleben , seine Wortfindungsstörungen und seine Verzweiflungsausbrüche, die er kaum steuern kann. Während Liv sehr mitfühlend ist und sich immer bemüht Theo nicht vorzuführen, wurde mir Philipp immer unsympathischer. Er war sehr berechnend und nur darauf aus, seine vorgefertigten Meinungen zu untermauern, um als der Held dazustehen, der einen Cold Case in seinem Podcast erfolgreich lösen konnte. Dich natürlich läuft so gar nichts nach Plan. Es gibt immer wieder Passagen, die die Geschichte unnötig in die Länge ziehen und die es für den Plot nicht gebraucht hätte. Die ein oder andere Wendung fand ich zu wirr. Alles in allem war es ganz unterhaltsam aber für einen Thriller fehlte es an Spannung. Ich mochte „Liebeskind“, das Buch mit dem Romy Hausmann bekannt geworden ist, deutlich lieber.
Bedrückend raffiniert und gefühlvoll spannend!
Ihren neuesten Thriller „Himmelerdenblau“ widmet Romy Hausmann ganz der tödlichen Macht und Tragik des Vergessens. Und Theo. Theo, einst angesehener Direktor der Klinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie, der an fortschreitender Demenz leidet. Theo, dessen 16 jährige Tochter Julie vor zwanzig Jahren spurlos verschwand. Theo, der vor dem endgültigen Vergessen nichts mehr ersehnt, als der Ungewissheit über das Schicksal seiner Tochter ein Ende zu setzen. Als sich der Tag von Julies Verschwinden schließlich zum zwanzigsten Mal jährt, erhält er eine Interviewanfrage von Liv, der Moderatorin eines True-Crime-Podcast und ergreift seine, vielleicht letzte Chance, die Wahrheit über Julies Verschwinden aufzudecken. Erzählt wird psychologisch raffiniert und überaus spannend, zudem aus unterschiedlichen Perspektiven, wobei die einzelnen Charaktere allesamt hervorragend und tiefgründig ausgearbeitet sind, wie ich finde. Besonders beeindruckt hat mich allerdings, wie die Autorin die beklemmende Situation und Tragik der Demenz in diesem Zusammenhang zum Ausdruck gebracht hat. Manchen mögen die Wiederholungen langatmig erscheinen, doch genau die braucht es, um sich die gesamte Dramatik ins Bewusstsein zu rufen und sie zu verstehen. Mein Opa ist an Demenz erkrankt, daher hat mich die Thematik gleichermaßen berührt, wie betroffen gemacht und vom ersten Moment an gefesselt. Aus eigener Erfahrung konnte ich sowohl die traurigen, als auch die urkomischen Situationen sehr gut nachempfinden und finde sie sehr authentisch und gelungen dargestellt. Fazit: Ich glaube für diesen - nicht klassischen - Thriller ist ein wenig Kopfarbeit und Einfühlungsvermögen gefragt, anstelle dem Lechzen nach blutigen oder grausamen Details. Ich persönlich fand ihn großartig, durchweg spannend und konnte ihn daher auch von der ersten Seite an nicht mehr aus der Hand legen!
Herausragende Sprecher*innen
Das Hörbuch "Himmelerdenblau" von Romy Hausmann ist für mich ein absolutes Highlight! Es wird gesprochen von Felix von Manteuffel, Anna Maria Mühe, Uve Teschner, Florian Gregorzyk, Leslie Malton und der Autorin selbst. Nicht ohne Grund steht es auf der Liste des Deutschen Hörbuchpreises. Da sich das Verschwinden der 16-jährigen Julie Novak zum 20. Mal jährt, nimmt die Podcasterin Liv im Rahmen ihres Podcasts "True Crime" Kontakt zu Julies Vater Theo auf. Theo leidet unter zunehmender Demenz, hat Wortfindungsstörungen. Er wünscht sich nichts mehr, als das Schicksal seiner geliebten Tochter aufzuklären. Liv und ihr Podcastkollege Phil haben eine neue Spur. Mit ihrem neuesten Werk hat Romy Hausmann bei mir wieder einen Volltreffer gelandet. Die Story ist spannend , klug durchdacht und sprachlich sehr einfühlsam gestaltet. Besonders Theo ( unglaublich gut gesprochen von Felix von Manteuffel) hat mich berührt. Die Schilderung der zunehmenden Demenz von Theo berührt, das Wechseln zwischen Vergessen und klaren Momenten ist überzeugend dargestellt.. Durch die pro Kapitel wechselnden Perspektiven der verschiedenen Protagonist*innen und ihrer Sprecher*innen bin ich immer mehr in den Sog der Ermittlungen geraten und auch immer wieder auf falsche Spuren. Die Sprecher*innen sind gut gewählt, mein persönlicher Favorit war eindeutig Felix von Manteuffel. Die zwischen die Ermittlungen eingestreuten Podcastfolgen passen gut ins Gesamtpaket und lockern die Story auf, Zeit zum Durchatmen! Die Story hat mich nicht mehr losgelassen und ich habe das Hörbuch mit nur einer Unterbrechung durchgehört. Es ist ein leiser Thriller, der mich trotzdem gefesselt hat. Der Thriller punktet allein schon durch das Eintauchen in die Gedanken der verschiedenen Charaktere, auch hier die Erzählung vom dementen Theo, der in der Vergangenheit festhängt, Mit der Gegenwart hat er Probleme, muss sich alles aufschreiben und schämt sich gleichzeitig dafür. Und er hat Angst. Angst davor, auch seine Tochter Julie zu vergessen. Kurzum: Ich bin absolut begeistert und empfehle dieses außergewöhnliche Hörbuch sehr gerne weiter. Ich kann mir vorstellen, dass bei diesem Werk hören besser ist als lesen. Das hat es den einfühlsamen Sprecher*innen zu verdanken, von denen jede/r seine Figur überzeugend interpretiert. . Aber auch Lesende werden "Himmelerdenblau" sicher genießen. 6 von 5 Sternen für mein bisheriges Jahreshighlight!
Himmelerdenblau ist ein perfekt durchdachter Thriller, der sehr moderat erzählt wird. Es wird sehr viel Rücksicht auf die Gefühle und das Leben der Protagonisten gelegt, wobei der Fokus auf dem Demenzkranken Theo liegt. Durch viele Wendungen und häufigen Cliffhangern am Ende der Leseabschnitte bleibt das Buch spannend und fesselnd. Romy Hausmann drückt auch die Gefühle hier mal wieder sehr gut aus, so dass man sich in jeden der Charaktere hineinversetzen kann. Es ist außergewöhnlicher Thriller, der durch die ausführlichen Berichterstattungen und Nachforschungen aber auch ein paar Längen hat. Trotzdem ist es ein tolles Buch, das ich allen Fans von ruhigen Thrillern weiterempfehle.
Mal wieder ein gelungener Thriller von Romy Hausmann, in dem man von Anfang an miträtselt und es dann doch ganz anders kommt als gedacht. Mir hat auch das Thema Demenz bei Theo sehr gut gefallen, was Romy Hausmann sehr gut in diesen Thriller eingebunden hat. "Himmelerdenblau, wo alles eins ist und wird, wo es keine klare Trennung mehr gibt zwischen Wahrheit und Perspektive, zwischen Begreifen und Interpretation" (Romy Hausmann).
Characteristics
13 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
»Der Teufel hatte gewonnen. Seine Macht war grenzenlos. Meinen Körper würde er am Leben halten, gerade so. Wie eine Trophäe. Doch als ich zu mir kam, fand ich mich plötzlich wieder am Ufer des Sees …«
Seit dem 7. September 2003 ist Julie Novak verschwunden. Die Familie ist daran zerbrochen. Nur ihr Vater Theo hört nicht auf, nach ihr zu suchen. Als sich Julies Verschwinden zum zwanzigsten Mal jährt, nimmt die Podcasterin Liv Kontakt zu Theo auf. Sie sei auf eine neue Spur gestoßen. Doch wenn er die Wahrheit erfahren will, muss er sich beeilen, bevor seine fortschreitende Demenz alles mit Dunkelheit überzieht. Wer zum Teufel hat ihm seine Tochter genommen? Warum hat Julies Ex-Freund Daniel das Schlafzimmer seiner verstorbenen Mutter so sorgfältig verschlossen? Und gibt es etwas Grausameres als die Ungewissheit über das Schicksal des eigenen Kindes?
»Vier Frauen, drei Generationen: Romy Hausmann, Ingrid Noll, Nele Neuhaus und Charlotte Link sind Deutschlands Krimi-Königinnen.« DIE ZEIT – VERBRECHEN
»Es ist ein fesselnder Demenz-Thriller geworden.« bild.de
»›Himmelerdenblau‹ lässt einen bis zum Ende rätseln […] Es gelingt Romy Hausmann, dass man zu den Charakteren Sympathie aufbaut - und doch für ihre Unschuld keine Hand ins Feuer legen würde.« Süddeutsche Zeitung
»Du liebst Thriller? Dann kommst du an Romy Hausmann nicht vorbei.« Glamour
»›Himmelerdenblau‹ ist so spannend, dass man es schon vor der Verfilmung gelesen haben sollte.« MDR-FS, Romy Gehrke
»Spannung, lebensechte Charaktere und eine emotionale Achterbahnfahrt.« Westdeutsche Zeitung
International Emmy 2024 für die Netflix-Verfilmung von »Liebes Kind«
Book Information
Author Description
Romy Hausmann wurde 1981 in Thüringen geboren. Sie ist »eine der erfolgreichsten Thrillerautorinnen Deutschlands.« (The Sunday Times). Ihr Debütroman »Liebes Kind« landete sofort auf Platz 1 der SPIEGEL-Bestsellerliste. Die gleichnamige Netflix-Verfilmung erhielt 2024 einen Internationalen Emmy Award. Mit den Thrillern »Marta schläft«, »Perfect Day« und ihrem außergewöhnlichen Sachbuch »True Crime. Der Abgrund in dir« setzte sie ihren Erfolg fort. All ihre Bücher sind SPIEGEL-Bestseller, ihre Werke erscheinen mit großem Erfolg in 30 Ländern, Gesamtauflage 1.2 Millionen Exemplare. Im November 2024 erschien Romy Hausmanns erster Poetry-Band »Princess-Standard. A poetry collection. Music by Fortuna Ehrenfeld«, der von der Presse wie von ihren Fans gleichermaßen gefeiert wird. »Himmelerdenblau« ist ihr vierter Thriller.
Posts
📚 Rezension 📚 Romy Hausmann - Himmel Erden Blau 📖 464 Seiten | ET: 27.08.2025 🚨 Stell dir vor, du suchst seit 20 Jahren nach deiner Tochter … aber plötzlich kannst du deinen eigenen Erinnerungen nicht mehr trauen 🚨📚😭 📖 𝗗𝗮𝗿𝘂𝗺 𝗴𝗲𝗵𝘁’𝘀: Im Mittelpunkt steht Theo, der seit 20 Jahren nach seiner verschwundenen Tochter Julie sucht. Doch während neue Hinweise auftauchen, kämpft er gleichzeitig gegen seine fortschreitende Demenz. ✨ 𝗠𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗠𝗲𝗶𝗻𝘂𝗻𝗴: Dieses Buch hat mich emotional deutlich mehr getroffen, als ich erwartet hätte 👀🖤 Theo war für mich ganz klar das Herzstück der Geschichte. Ein Vater, der nie aufgehört hat, nach seiner verschwundenen Tochter Julie zu suchen – obwohl seine fortschreitende Demenz ihm langsam alles nimmt 😭 Und genau diese Mischung aus Hoffnung, Verzweiflung und Hilflosigkeit hat mich beim Lesen komplett mitgenommen. Romy Hausmann schafft es, Theo unglaublich nahbar wirken zu lassen. Man spürt förmlich seinen inneren Zerfall und gleichzeitig diesen verzweifelten Wunsch, endlich die Wahrheit zu finden 🥺 Auch die Dynamik rund um Liv und das Wiederaufrollen des Falls durch den Podcast fand ich super spannend 👀 Zu Beginn war ich sofort hooked und wollte unbedingt wissen, was damals wirklich passiert ist. ABER: Ich muss ehrlich sagen, dass die Geschichte zwischendurch für mich ein paar Längen hatte und ich manchmal gemerkt habe, wie mein Interesse etwas nachließ 📚 Trotzdem konnte besonders das Ende nochmal einiges rausholen 🔥 🖤 Was dieses Buch für mich besonders gemacht hat, waren nicht die großen Thriller-Momente, sondern die Emotionen der Charaktere. Die Angst vor dem Vergessen. Die Hoffnung auf Antworten. Und die Frage, wie weit ein Mensch gehen würde, um sein Kind wiederzufinden 😭🖤 ✨ Kein typischer actiongeladener Thriller, sondern eher ein ruhiger, emotionaler Krimi mit viel Tiefgang und starken Charakteren. ✍️ 𝐅𝐚𝐳𝐢𝐭: Wenn ihr Geschichten liebt, die euch emotional packen und noch länger beschäftigen, solltet ihr euch dieses Buch definitiv anschauen 👀

𝒟ℯ𝓇 𝒯ℯ𝓊𝒻ℯ𝓁. ℰ𝓇 𝓌𝒶𝓇 𝒹ℯ𝓇 𝓁ℯ𝒷ℯ𝓃𝒹ℯ, 𝒶𝓉𝓂ℯ𝓃𝒹ℯ ℬℯ𝓌ℯ𝒾𝓈 ℯ𝒾𝓃ℯ𝓇 𝒰̈𝒷ℯ𝓇𝓂𝒶𝒸𝒽𝓉, 𝒹ℯ𝓇 𝓈ℯ𝓁𝒷𝓈𝓉 𝒹ℯ𝓇 𝒯ℴ𝒹 𝓃𝒾𝒸𝒽𝓉 𝒢ℯ𝓌𝒶𝒸𝒽𝓈ℯ𝓃 𝓌𝒶𝓇. ℳ𝒶𝓃 𝓀ℴ𝓃𝓃𝓉ℯ 𝓈ℯ𝒾𝓃 ℱ𝓁ℯ𝒾𝓈𝒸𝒽, 𝓈ℯ𝒾𝓃ℯ ℳ𝓊𝓈𝓀ℯ𝓁𝓃 𝓊𝓃𝒹 𝒱ℯ𝓃ℯ𝓃 𝓏ℯ𝓇𝒻ℯ𝓉𝓏ℯ𝓃, 𝒶𝒷ℯ𝓇 𝓂𝒶𝓃 𝓀ℴ𝓃𝓃𝓉ℯ 𝒾𝒽𝓃 𝓃𝒾𝒸𝒽𝓉 𝓏ℯ𝓇𝓈𝓉ℴ̈𝓇ℯ𝓃.
ℋℐℳℳℰℒℰℛ𝒟ℰ𝒩ℬℒ𝒜𝒰 𝓋ℴ𝓃 𝒹ℯ𝓇 𝒜𝓊𝓉ℴ𝓇𝒾𝓃 ℛℴ𝓂𝓎 ℋ𝒶𝓊𝓈𝓂𝒶𝓃𝓃 𝒾𝓈𝓉 𝓂ℯ𝒾𝓃 ℯ𝓇𝓈𝓉ℯ𝓈 ℬ𝓊𝒸𝒽 𝓋ℴ𝓃 𝒾𝒽𝓇 𝓊𝓃𝒹 𝒾𝒸𝒽 𝒹𝓊𝓇𝒻𝓉ℯ ℯ𝓈 𝓂𝒾𝓉 𝒹ℯ𝓂 𝓁𝒾ℯ𝒷ℯ𝓃 @𝒿𝓊𝓁𝒾ℯ𝓃89 𝒾𝓃 ℯ𝒾𝓃ℯ𝓂 𝒢ℯ𝓂ℯ𝒾𝓃𝓈𝒶𝓂ℯ𝓃 ℬ𝓊𝒹𝒹𝓎ℛℯ𝒶𝒹 𝒶𝓊𝓈ℯ𝒾𝓃𝒶𝓃𝒹ℯ𝓇𝓃ℯ𝒽𝓂ℯ𝓃. 𝒱𝒾ℯ𝓁ℯ𝓃 𝒟𝒶𝓃𝓀 𝒹𝒶𝒻𝓊̈𝓇 𝓊𝓃𝒹 ℯ𝓈 𝒽𝒶𝓉 𝓂𝒾𝓇 𝓌𝒾ℯ 𝒾𝓂𝓂ℯ𝓇 ℯ𝒾𝓃ℯ𝓃 𝓇𝒾ℯ𝓈ℯ𝓃ℊ𝓇ℴßℯ𝓃 𝒮𝓅𝒶𝓈𝓈 𝒷ℯ𝓇ℯ𝒾𝓉ℯ𝓉 😉. 𝙽𝚞𝚗 𝚣𝚞𝚖 𝚎𝚒𝚐𝚎𝚗𝚝𝚕𝚒𝚌𝚑𝚎𝚗 😅, 𝚍𝚒𝚎𝚜𝚎𝚛 𝚃𝚑𝚛𝚒𝚕𝚕𝚎𝚛 𝚑𝚊𝚝 𝚎𝚜 𝚒𝚗 𝚜𝚒𝚌𝚑, 𝚑𝚒𝚎𝚛 𝚐𝚒𝚋𝚝 𝚎𝚜 𝚔𝚎𝚒𝚗 𝚜𝚝𝚊̈𝚗𝚍𝚒𝚐𝚎𝚜 𝙱𝚕𝚞𝚝𝚟𝚎𝚛𝚐𝚒𝚎𝚜𝚜𝚎𝚗, 𝚔𝚎𝚒𝚗 𝙰𝚋𝚜𝚌𝚑𝚕𝚊𝚌𝚑𝚝𝚎𝚗 😳, 𝚗𝚎𝚒𝚗 𝚍𝚒𝚎𝚜𝚎𝚜 𝙱𝚞𝚌𝚑 𝚒𝚜𝚝 𝚎𝚖𝚘𝚝𝚒𝚘𝚗𝚊𝚕 𝚖𝚒𝚝 𝚟𝚒𝚎𝚕 𝙶𝚎𝚏𝚞̈𝚑𝚕 𝚞𝚗𝚍 𝙷𝚎𝚛𝚣𝚜𝚌𝚑𝚖𝚎𝚛𝚣 𝚞𝚗𝚍 𝚏𝚞̈𝚛 𝚖𝚒𝚌𝚑 𝚎𝚒𝚗 𝚊𝚋𝚜𝚘𝚕𝚞𝚝𝚎𝚛 𝙺𝚗𝚊𝚕𝚕𝚎𝚛. 𝚄𝚗𝚍 𝚠𝚎𝚗𝚗 𝚒𝚑𝚛 𝚍𝚎𝚗𝚔𝚝 𝚑𝚒𝚎𝚛 𝚙𝚊𝚜𝚜𝚒𝚎𝚛𝚝 𝚗𝚒𝚌𝚑𝚝𝚜, 𝚘𝚑 𝚍𝚘𝚌𝚑 𝚎𝚜 𝚙𝚊𝚜𝚜𝚒𝚎𝚛𝚝 𝚜𝚘 𝚎𝚒𝚗𝚒𝚐𝚎𝚜 🤔. 𝚁𝚘𝚖𝚢 𝙷𝚊𝚞𝚜𝚖𝚊𝚗𝚗 𝚑𝚊𝚝 𝚎𝚜 𝚐𝚎𝚜𝚌𝚑𝚊𝚏𝚏𝚝, 𝚎𝚒𝚗𝚎𝚗 𝚃𝚑𝚛𝚒𝚕𝚕𝚎𝚛 𝚣𝚞 𝚜𝚌𝚑𝚛𝚎𝚒𝚋𝚎𝚗, 𝚍𝚎𝚛 𝚐𝚕𝚎𝚒𝚌𝚑𝚣𝚎𝚒𝚝𝚒𝚐 𝚖𝚒𝚝 𝚟𝚒𝚎𝚕 𝚂𝚙𝚊𝚗𝚗𝚞𝚗𝚐 𝚐𝚎𝚕𝚊𝚍𝚎𝚗 𝚒𝚜𝚝, 𝚊𝚋𝚎𝚛 𝚊𝚞𝚌𝚑 𝚖𝚊𝚕 𝚍𝚒𝚎 𝙺𝚎𝚑𝚛𝚜𝚎𝚒𝚝𝚎 𝚖𝚒𝚝 𝚐𝚊𝚗𝚣 𝚟𝚒𝚎𝚕 𝙴𝚖𝚘𝚝𝚒𝚘𝚗𝚎𝚗. 𝙳𝚎𝚛 𝚂𝚌𝚑𝚛𝚎𝚒𝚋𝚜𝚝𝚒𝚕 𝚒𝚜𝚝 𝚖𝚎𝚐𝚊 𝚏𝚎𝚜𝚜𝚎𝚕𝚗𝚍, 𝚖𝚊𝚗𝚌𝚑𝚖𝚊𝚕 𝚊𝚞𝚌𝚑 𝚟𝚎𝚛𝚠𝚒𝚛𝚛𝚎𝚗𝚍 𝚞𝚗𝚍 𝚜𝚎𝚑𝚛 𝚒𝚗𝚝𝚎𝚛𝚎𝚜𝚜𝚊𝚗𝚝. 𝙸𝚗 𝚍𝚒𝚎𝚜𝚎𝚛 𝙶𝚎𝚜𝚌𝚑𝚒𝚌𝚑𝚝𝚎 𝚒𝚜𝚝 𝚍𝚒𝚎 𝙺𝚛𝚊𝚗𝚔𝚑𝚎𝚒𝚝 𝙳𝚎𝚖𝚎𝚗𝚣 𝚎𝚒𝚗 𝚐𝚛𝚘ß𝚎𝚜 𝚃𝚑𝚎𝚖𝚊 𝚞𝚗𝚍 𝚍𝚊𝚜 𝚠𝚞𝚛𝚍𝚎 𝚎𝚡𝚝𝚛𝚎𝚖 𝚐𝚞𝚝 𝚍𝚊𝚛𝚐𝚎𝚜𝚝𝚎𝚕𝚕𝚝, 𝚘𝚋𝚠𝚘𝚑𝚕 𝚖𝚊𝚗𝚌𝚑𝚖𝚊𝚕 𝚐𝚎𝚍𝚊𝚗𝚔𝚕𝚒𝚌𝚑 💭🤔 𝚎𝚒𝚗 𝚙𝚊𝚊𝚛 𝙵𝚛𝚊𝚐𝚎𝚣𝚎𝚒𝚌𝚑𝚎𝚗 𝚣𝚞𝚟𝚒𝚎𝚕 𝚊𝚞𝚏𝚐𝚎𝚝𝚊𝚞𝚌𝚑𝚝 𝚜𝚒𝚗𝚍. 𝙰𝚋𝚎𝚛 𝚕𝚎𝚜𝚝 𝚜𝚎𝚕𝚋𝚜𝚝. 𝙴𝚜 𝚠𝚞𝚛𝚍𝚎 𝚊𝚕𝚕𝚎𝚜 𝚒𝚗 𝚖𝚎𝚒𝚗𝚎𝚗 𝙰𝚞𝚐𝚎𝚗 𝚜𝚎𝚑𝚛 𝚐𝚞𝚝 𝚞𝚖𝚐𝚎𝚜𝚎𝚝𝚣𝚝, 𝚊𝚗𝚐𝚎𝚏𝚊𝚗𝚐𝚎𝚗 𝚋𝚎𝚒 𝚍𝚎𝚗 𝙿𝚛𝚘𝚝𝚊𝚐𝚘𝚗𝚒𝚜𝚝𝚎𝚗, 𝚍𝚒𝚎 𝚂𝚙𝚊𝚗𝚗𝚞𝚗𝚐𝚜𝚠𝚎𝚒𝚝𝚎, 𝚍𝚒𝚎 𝙿𝚕𝚘𝚝𝚝𝚜 𝚞𝚗𝚍 𝚗𝚊𝚝𝚞̈𝚛𝚕𝚒𝚌𝚑 𝚍𝚊𝚜 𝚞𝚗𝚟𝚘𝚛𝚑𝚎𝚛𝚜𝚎𝚑𝚋𝚊𝚛𝚎 𝙴𝙽𝙳𝙴. 𝙼𝚎𝚒𝚗 𝙵𝚊𝚣𝚒𝚝 😉 𝚍𝚊𝚜 𝚠𝚒𝚛𝚍 𝚍𝚎𝚏𝚒𝚗𝚒𝚝𝚒𝚟 𝚗𝚒𝚌𝚑𝚝 𝚖𝚎𝚒𝚗 𝚕𝚎𝚝𝚣𝚝𝚎𝚜 𝙱𝚞𝚌𝚑 𝚟𝚘𝚗 𝚒𝚑𝚛 𝚐𝚎𝚠𝚎𝚜𝚎𝚗 𝚜𝚎𝚒𝚗 𝚞𝚗𝚍 𝚒𝚌𝚑 𝚋𝚒𝚗 𝚜𝚎𝚑𝚛 𝚋𝚎𝚐𝚎𝚒𝚜𝚝𝚎𝚛𝚝, 𝚍𝚊𝚑𝚎𝚛 𝚎𝚒𝚗𝚎 𝟷𝟶𝟶𝚙𝚛𝚘𝚣𝚎𝚗𝚝𝚒𝚐𝚎 𝙻𝚎𝚜𝚎𝚎𝚖𝚙𝚏𝚎𝚑𝚕𝚞𝚗𝚐 🫧✨💫

Endlich wieder ein Romy Hausmann Buch. „Himmelerdenblau“ ist eins der wenigen, auf das ich gespannt gewartet. Da gibts so einige die ich irgendwann mal kurz seh und dann bis zum ET wieder vergesse.. Vergessen gutes Stichwort. Den der gute „Theo“ vergisst auch so das ein oder andere. Als Charakter fand ich ihn schon sehr stark. Ich kann mich glücklich schätzen persönlich nie in der Situation gewesen zu sein mich mit dieser Krankheit auseinandersetzen zu müssen. Bin aber auch fest davon überzeugt, dass „Theo“ für Leute, die sowas täglich miterleben, nochmals eine ganz andere Ebene trifft. Die restlichen Charaktere in dem Buch fand ich zwar nicht alle sympathisch aber jeder einzelne hat in die Story gepasst. Die Story an sich lebt natürlich von „Theo“, gerade die erste Hälfte ist schon sehr ruhig und zog sich ein wenig, ohne ihn wäre es definitiv schwierig für mich gewesen. So hat er mich quasi durch die Story getragen. Alles in allem hat sie mir aber richtig gut gefallen. Man muss sich aber komplett darauf einlassen, sonst wird’s vermutlich nichts. Atmosphärisch hat mich das ganze schon sehr abgeholt, das ganze Setting mit dem Podcast etc. war schon richtig stark. Allgemein gabs immer wieder richtig gute Wendungen, sodass ich im Endeffekt mal jeden für „Julies“ verschwinden verantwortlich gemacht hab. Erzählt wurde das ganze richtig stark in vielen kleinen Abschnitten aus wechselnden Perspektiven. Gerade die kleinen Details wie „Theo“ sich manchmal nicht an die richtigen Wörter erinnert und die dann falsch ausspricht, machten das ganze noch ein Stück besser. „Himmelerdenblau“ ist ein Buch, das ich definitiv nicht so schnell vergesse. Welche Buch werdet ihr nicht vergessen?

Himmelerdenblau. Ein wunderbarer Titel für ein Buch, und da ich die Bücher von Romy Hausmann sehr gerne lese, musste auch dieses bei mir einziehen. Da der Titel erstmal nicht viel verrät, war ich sehr gespannt, auf was ich mich hier einlasse. Die Geschichte um Theo, der unter Demenz leidet und das Team um Liv und Phil, zwei Podcaster, die nach 20 Jahren das Verschwinden von Theos Tochter aufklären wollen, beginnt relativ ruhig. Ich habe einige Zeit gebraucht, um komplett in die Story einzutauchen. Es handelt am Anfang viel von Theo und seinem Leben mit Demenz, zusätzlich werden die weiteren Protagonisten vorgestellt. Es dauert einige Zeit, bis das Buch richtig Fahrt aufnimmt, aber dann überschlagen sich auf einmal die Ereignisse. Es gab viele, unerwartete und sehr gute Wendungen, da wäre ich niemals drauf gekommen! Es ist insgesamt ein sehr berührendes Buch, welches aber zusätzlich zum Miträtseln einlädt und viele überraschende Plottwists bereithält. Es hat mich nachdenklich gemacht und auch die Spannung kam nicht zu kurz. Das Ende war sehr passend, traurig und gut gelöst. Ich würde gerne mehr davon lesen!
Es fing schleppend an, doch zur Mitte hin wurde es sehr spannend. Dadurch, das jede mitspielende Person ein Kapitel hatte,der aus seiner Sicht erzählte,konnte man flüssig lesen, und es kam keine Langeweile auf. Durch das schwere, traurige Thema Demenz, welches die Autorin durch die Kapitel des Betroffenen super veranschaulicht hat durch Rechtschreibfehler und Wortfindungsstörungen. Das Ende konnte man so nicht erahnen und stieß noch mal ganz neue Türen auf.
Welch besondere, spannende Krimi-Geschichte mit ganz besonderen Charakteren! Nach wenigen Seiten des Kennenlernens ging das Rätseln und Bangen und Mitfühlen los. Vor fast 20 Jahren verschwand die Tochter des inzwischen dezenten Theo's. Ein Podcast für Crime Fälle nimmt sich des Falls an und bringt eine Lawine von Ereignissen in Gang. Der Fortgang des Falls wird abwechseln von den vier Hauptprotagonisten erzählt. Das macht es abwechslungsreich und spannend. Romy Hausmann ist es gelungen, Theo sehr glaubwürdig in seiner Verwirrtheit darzustellen. Entzückende Versprecher, passend zum Krankheitsbild, die besonders in dem Hörbuch ausgezeichnet zur Geltung kommen. Das machte die Geschichte für mich zu etwas ganz besonderen. Doch auch alle anderen waren sehr gut ausgearbeitet und geschildert. Ich habe das Buch überwiegend gehört. Es wird sehr gut, abwechselnd von den jeweils erzählenden Personen, gesprochen. Trotzdem war ich froh, den Anfang mitlesen zu können. Das hat das Hineinfinden doch sehr erleichtert. Ein außergewönlicher Thriller, dessen Spannungsbogen immer stärker im Laufe der Geschichte wird und der so manche überraschende Wende mitbringt. Und letzendlich: Wer hätte das gedacht.....? Super.
Himmelerdenblau ist der erste Thriller, den ich von Romy Haussmann gelesen und gehört habe. Da das Hörbuch für den Deutschen Hörbuchpreis nominiert ist, habe ich mich zunächst nicht für das Buch, sondern das Hörbuch entschieden. Allerdings fand ich die Handlung bereits nach kurzer Zeit so verworren, dass ich doch lieber zum Buch gegriffen habe, um etliche Passagen nachzulesen. Himmelerdenblau wird von mehreren Sprecher*innen eingelesen, darunter meine Lieblingssprecher Anna-Maria Mühe und Uve Teschner. Den größten Sprechanteil hat der Vater der vor zwanzig Jahren verschwundenen Julie, Theo Novak. Theo, 74, war Leiter der Klinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie an der Charité. Seine Berufsbezeichnung wiederholt er zig Mal, was auf seine Demenzerkrankung zurückzuführen ist. Liv und Phil publizieren einen Podcast über wahre Kriminalfälle. Ihr aktueller Fall dreht sich um die vor zwanzig Jahren verschwundene Julie Novak. Zum Zeitpunkt ihres Verschwindens war Julie 16 Jahre alt. Der Hauptverdächtige war Julies Ex-Freund Daniel Wagner oder auch Wegner, wie er von Theo genannt wird. Daniel hat jedoch ein Alibi für die Nacht von Julies Verschwinden. Liv freundet sich mit Julies jüngerer Schwester Sophia und ihrem dementen Vater an. Zwischendurch gibt es immer wieder Kapitel aus der Sicht von Lara. Es dauert lange, bis Laras Identität geklärt wird. Sie wird vom „Teufel“ versteckt gehalten und mit Medikamenten ruhiggestellt. Interessant fand ich die Passagen aus der Sicht von Julies Ex-Freund, der als Pfleger arbeitet und sich permanent Sorgen um seinen kranken Hund namens Queen macht. Bei den häufigen Perspektivwechseln war es für mich sehr schwer, den Überblick zu behalten. Immer, wenn es spannend wurde, kam ein Perspektivwechsel, und ich musste mich auf eine andere Perspektive bzw. einen anderen Sprecher oder Sprecherin einstellen. Die Handlung fand ich recht verworren, die Auflösung war zwar nicht vorhersehbar, hat mich aber enttäuscht. Am besten haben mir in dem Hörbuch die Podcast-Passagen gefallen, die man naturgemäß besser hören als lesen kann. Auf den Fall des mazedonischen Frauenmörders hätte ich verzichten können, er hatte mit Julies Fall nichts zu tun und hat das Buch unnötig in die Länge gezogen. Die Nominierung für den Hörbuchpreis kann ich nachvollziehen, die Sprecher*innen verleihen den Charakteren die passenden Stimmen, allerdings hätte ich den Fokus lieber auf Liv und Sophia statt auf den demenzkranken Theo gelegt.
Ⓡⓔⓩⓔⓝⓢⓘⓞⓝ Vielen Dank an @r.e.d.2, dass du das Buch mit mir erlebt hast🥰 Es war emotional wirklich nicht leicht und wir haben beim ermitteln wieder versagt, aber es war sehr lustig😁 Mein erstes Buch von Romy Hausmann, obwohl ich "Liebes Kind" schon als Serie gesehen habe😁 Alle Bücher von der Autorin werden jetzt definitiv nachgeholt😁 Fangen wir kurz mit der Story an: Julie wurde vor 20 Jahren entführt und niemals gefunden. Zum 20. Jahrestag, wird der Fall neu aufgerollt von einer Podcasterin. "Himmelerdenblau" ist kein gewöhnlicher Thriller, er ist sowas von emotional, dass man die ganze Zeit mitfühlt und mitfiebert. Ich finde ihn spannend von Seite eins an, bist zur letzten Seite. Die Protagonisten sind so gut ausgearbeitet. Einige liebt man einfach von anfang an und bei einigen denkt man sich, die sind doch nicht ganz richtig. So eine emotionale Achterbahnfahrt habe ich noch nie bei einem Thriller erlebt😁 Der Schreibstil ist dazu mega gut und die Kapitel kurz. Du hast dieses Buch einfach im nu durch und wünscht dir gleichzeitig es endet nie. Und dann dieses Ende: also beim besten Willen, damit habe ich null Komma nichts gerechnet😳 Merkt euch dieses Buch unbedingt! Ich gebe 100% eine Leseempfehlung😁

Super Auflösung, Weg dahin etwas holprig
✨Rezensionsexemplar✨ Das war mein erstes Buch der Autorin und darum geht es: Der an Demenz erkrankte Theo möchte mit Hilfe von Podcasterin Liv aufklären, was vor 20 Jahren mit seiner Tochter Julie passiert ist. Diese war spurlos aus ihrem Zuhause verschwunden und die Polizei konnte den Fall nie abschließen…. Das Buch ist sehr detailliert und in vielen Zügen eher ein Familiendrama, denn ein Thriller. Der Schreibstil ist angenehm, wenn auch (evtl. nur in diesem Buch) eher ungewöhnlich. Die Autorin möchte Theos Demenz mit dem Schreibstil besonders herausstellen, das Ergebnis sind falsche Schreibweisen und sehr viele Wiederholungen. Das Thema Demenz steht überhaupt sehr im Vordergrund, das muss man wissen. Für mich haben das Ende bzw. die letzten 100 Seiten das Ruder noch herumgerissen. Da wurde es richtig spannend und überhaupt war das Ende sehr gut und für mich nicht vorhersehbar. Der Epilog legt nahe, dass die Geschichte noch weitergeht und nicht auf schöne Weise. Bis ich dort angekommen war, war das Buch zwar interessant und in Ordnung, aber für mich kein Pageturner. Insgesamt auf jeden Fall lesenswert! Macht gern Eure eigene Erfahrung! 3,5/5⭐️⭐️⭐️

Zunächst habe ich zunächst nur schwer in die Geschichte hineingefunden. Die vielen Perspektivwechsel und die Vielzahl an Figuren machten den Einstieg etwas holprig. Es dauerte auch, bis die Handlung richtig Fahrt aufnahm, und manchmal hatte ich das Gefühl, von den Nebenhandlungen leicht abgelenkt zu werden. Auf der anderen Seite haben mir gerade diese Perspektivwechsel im Verlauf des Buches sehr gefallen. Als ich mich erstmal einen Überblick über die ganzen Charaktere verschafft hatte, hat der Wechsel auch nicht mehr gestört. Vor allem die Sicht von Theo, dem Vater, der zunehmend an Demenz leidet, fand ich sehr gelungen. Auch die Einbindung von Liv, der True-Crime-Podcasterin, und die erneute Aufarbeitung des Cold Cases um Julies Verschwinden bringen interessante Spannung in die Geschichte. Die Spannung baut sich eher subtil auf, es ist kein klassischer Thriller voller Action, sondern ein psychologisch angelegter Krimi, der vor allem durch Figuren und emotionale Tiefe lebt. Insgesamt hat mich das Buch trotz des langsamen Einstiegs überzeugt. Die Mischung aus Familiendrama, psychologischer Spannung und der einfühlsamen Darstellung von Demenz macht Himmelerdenblau zu einem schönen Leseerlebnis.

Ein True-Crime-Poscast rollt einen alten Fall neu auf. Vor ca. 20 Jahren ist ein junges Mädchen spurlos aus ihrem Elternhaus verschwunden. Nun will der Podcast um Liv und Phil neue Erkenntnisse teilen und beginnt zu ermitteln. . Der Vater der verschwundenen Julie, Theo, glaubt fest daran, dass seine Tochter noch lebt und hilft bei den Ermittlungen. Er leidet an fortschreitender Demenz. Das macht es leider nicht einfacher. Plötzlich bekommt Theo eine Email, die nur von Julie kommen kann und bald schon überschlagen sich die Ereignisse und immer mehr Täter kommen infrage. Ich habe etwas gebraucht um in dieses Buch zu finden. Wir lesen aus mehreren unterschiedlichen Perspektiven und die Perspektive des demenzkranken Theos ist nicht ganz einfach zu lesen. Die unterschiedlichen Perspektiven waren erst schwierig, wurden aber dann richtig gut. So sind die Protagonisten unheimlich nahbar und das Buch wird immer spannender. Theo ist sehr feinfühlig beschrieben. Er verwechselt oft die Wörter und kann sich an viele Dinge nicht erinnern. So wurde auch geschrieben. Das war manchmal nicht ganz so leicht, macht aber Theos Kopf für uns nachvollziehbarer. Der Thriller glänzt mehr mit psychologischer Tiefe als blutigen Szenen. Alte Geheimnisse werden aufgedeckt, alte Wunden neu aufgerissen. Es gibt mehrere Handlungsstränge. Da muss man sehr genau lesen um nichts zu verpassen. Die Spannung steigt dann immer weiter an bis zum überraschenden Finale. Ein sehr gelungener, atmosphärischer Thriller mit Tiefgang und feinfühlig beschriebenen Protagonisten. Empfehle ich euch gern weiter.
Ein Thriller, der tief berührt und bis zum Schluss fesselt
2003 verschwindet die 16-jährige Julie spurlos aus ihrem Zuhause. Nur eine Lösegeldforderung wird hinterlassen – keine Fingerabdrücke, keine Spuren, kein Hinweis auf ihr Schicksal. Zwanzig Jahre später nehmen Liv und Phil den Fall in ihrem True-Crime-Podcast auf. Julies Vater Theo hofft, endlich Gewissheit zu bekommen. Doch die Zeit drängt: Er leidet an Demenz und verliert sich zusehends in den Nebeln des Vergessens – die lichten Momente werden seltener. Romy Hausmann überzeugt mich auch mit diesem Thriller erneut und übertrifft sich selbst. Die verschiedenen Perspektiven verleihen der Geschichte beeindruckende Tiefe, besonders die Kapitel aus Theos Sicht berühren mich nachhaltig. Die Autorin zeichnet ihre Figuren mit großer Empathie – vielschichtig, menschlich und glaubwürdig. So entsteht eine emotionale Intensität, die unter die Haut geht. Trotz des düsteren Themas bleibt der Thriller durch subtile Spannung und überraschende Wendungen durchgehend packend. Für mich ist Himmelerdenblau ein psychologischer Thriller der Extraklasse – ein echtes Jahreshighlight. Unbedingt lesen!
Himmelerdenblau hat mein Herz berührt und es gnadenlos gebrochen.
Reden wir über diesen Ausnahmethriller. Ich bin ganz ehrlich, der Cold Case war zwar durchaus spannend und die Auflösung konnte mich wirklich überraschen... aber es war gerade Theo, der mich absolut für sich eingenommen hat. Romy Hausmann hat es geschafft hier sehr glaubhaft einen Charakter mit Demenz zu erschaffen, der dagegen ankämpft seine wichtigsten Erinnerungen zu verlieren. Er möchte nicht diesen Planeten verlassen, bevor er nicht herausgefunden hat, was mit seiner vor 20 Jahren entführten Tochter geschehen ist. Auf dieser Reise begleiten wir ihn, seine andere Tochter Sophia, die True Crime Podcast Moderatorin Liz und natürlich auch Daniel, den Exfreund vom vermissten Töchterlein. Gerade die Szenen mit Theo sind so herzergreifend, er ist in seiner ganzen Art einfach so grundsympathisch... und umso mehr schmunzelt man zu Beginn über seine Aussetzer und leidet letztendlich immer mehr mit ihm mit. Ich habe bei diesem Buch gelacht, geweint, mit Theo gebangt und war am Ende einfach tief betroffen, aber auch dankbar, dass ich Theo begleiten durfte. Dazu kam ein unwahrscheinlicher Lesesog und so einige Entwicklungen, die ich nicht mal ansatzweise erahnt hätte. Fazit: In meinen Augen ein kleines Meisterwerk. Bewegend, authentisch und an den richtigen Stellen spannend.

Er war der Teufel …
Julie Eileen Novak ist seit 2003 verschwunden. Mit dem Tag des Verschwindens brach für Vater Theo, Mutter Vera und Schwester Sophie eine glückliche Familien-Bilderbuch-Welt zusammen. Schnell stand ein potenzieller Verdächtiger im Raum: der 22-jährige Ex-Freund Daniel Wagner, der in Julie seine große Liebe sah. Kam er über die Trennung einfach nicht hinweg? Vater Theo zögerte damals nicht lange und wurde vor mehreren Journalisten gegenüber Daniel W. handgreiflich. Ein liebender Vater muss so etwas nun mal tun. Doch trotzdem konnte keine Leiche je geborgen werden. Was geschah damals wirklich mit der 16-Jährigen in der Nacht ihres Verschwindens? Für die True-Crime-Podcaster Liv Keller und ihrem Partner Philipp Hendricks ist dieser Fall perfekt für ihre Hörerschaft. Noch dazu jährt sich Julies Verschwinden zum zwanzigsten Mal. Mutter Vera ist bereits verstorben, Schwester Sophie träumt mit ihrem Mann Richard von der eigenen Familie und Vater Theo ist an Demenz erkrankt. Als Liv zu ihm Kontakt wegen seiner vermissten Tochter aufnimmt, sieht er darin seine letzte Chance, endlich seine Julie wieder in die Arme schließen zu dürfen. Wird Theo am Ende seinen Frieden finden? Ich durfte in einen Thriller eintauchen, deren Geschichte ich nicht mehr so schnell vergessen werde. Zu Beginn brauchte es zunächst ein paar Seiten, um in das Geschriebene rein zu finden. Es werden abwechselnd die Perspektiven verschiedener Charaktere aufgezeigt, wodurch die Handlungen und Absichten für die Leserschaft nachvollziehbar sind. Besonders gut fand ich die Darstellung des Verlaufes der Erkrankung Demenz anhand des Protagonisten Theo. In der zweiten Hälfte des Thrillers wurde für mich dann das Buch von Seite zu Seite spannender. Ich muss zugeben, dass ich mit dem Ende einen guten Riecher hatte. Es war stimmig und passend. Romy Hausmann hat es erneut geschafft einen Thriller zu konzipieren, der nicht mit Blut und Gewalt daherkommt. Es geht eher um die Psyche und Verhaltensweisen von Menschen und der Frage: Wozu sind Menschen eigentlich fähig? Ich hatte ein tolles Leseerlebnis und spreche gern eine uneingeschränkte Leseempfehlung für diesen Thriller aus.
4,5 Sterne ☆ wow ich hab dieses Buch an einem Tag verschlungen, das hat mir richtig gut gefallen. Anders als bei vielen Thrillern hatte ich irgendwie trotz der „gruseligen“ Storyline so einen Wohlfühlfaktor beim lesen. Ich hab’s geliebt, dass die Autorin uns den Leser oft auf die falsche Fährte lockt und für so viele Twists und Verwirrung gesorgt hat - obwohl ich immer wieder alles durchdacht habe, habe ich den Plottwist nicht erraten. Ich verstehe (und finde es gut!) dass die Perspektive von Lara als Verwirrungsfaktor eingebracht wurde, fand es aber doch sehr schade, dass es nicht noch weiter aufgeklärt und noch mal angesprochen wurde. Auch, was mit Benny passiert ist, hätte ich gerne noch mehr thematisiert gehabt. Alles in allem ein super spannender, abwechslungsreicher, moderner Thriller, mit super vielen Twists und wichtigen Themen wie der Demenz-Erkrankung oder auch True-Crime-Podcasts und ihre Auswirkung auf die Betroffenen.
Emotional und spannend
Dieser Thriller war mal was komplett anderes. Geschrieben war das Buch mal wieder sehr flüssig mit vielen kleinen Kapiteln. Die Sicht von Theo, war sehr eindrücklich und emotional. Rechtschreibfehler und Wortfindungsstörungen zeigten sehr eindrücklich Theos Demenz. Ich fand es war auch trotz dessen gut zu lesen, da es nur vereinzelt vorkam. Die Podcast Kapitel fand ich auch echt spannend. Liv und Phil fand ich am Anfang eher unsympathisch. Zumindest bei Liv änderte sich das aber schnell. Der Fall an sich wurde im Generellen eher langsam erzählt, was ich gut fand, denn so konnte ich gut mit den Protagonisten mitfühlen. Mit dem Ende habe ich so nicht gerechnet. Eine große Leseempfehlung für diejenigen, die gerne eindrückliche und emotionale Thriller lesen.
"Hoffnung - das ist mir schon klar, ich bin ja kein Trottel - ist nur ein Gefühl und keine Tatsache, nichts Handfestes." Nein, ein Trottel ist Theo wirklich nicht, war er doch jahrelang Direktor der Klinik für Herz- Thorax- und Gefäßchirurgie der Charité und ein weltweit anerkannter Chirurg. Heute leidet er an Demenz und hat mal gute und mal weniger gute Tage. 20 Jahre ist es nun fast her, seit seine Tochter Julie verschwunden ist und die True-Crime Podcaster Phil und Liv nehmen das zum Anlass, um den Fall erneut in die Öffentlichkeit zu bringen. Besonders Liv schafft es, eine zugewandte Beziehungzu Theo aufzubauen. "Nein, Liv, es war Liv. Sie hatte mich nicht gesucht, aber trotzdem gefunden. Mich oder irgendeinen Platz, an dem man kurz unbemerkt traurig sein konnte. Jetzt sind wir per du." Liv und Theo sind ein Duo, welches man einfach ins Herz schließen muss. Ansonsten verfolgen wir hier eine komplexe Geschichte. Es gibt so einige Verdächtige und viele Verwicklungen. Spannend für mich war, dass einige der erzählten Storys der Wirklichkeit entsprungen sind. Verfolgen kann man das in den aktuellen Folgen des Podcastes von Hausmann und Benecke. Noch berührender ist aber das Begleiten von Theo und seiner Demenz. Das macht für mich den Reiz dieses Buches aus. Wie sehr Theo darunter leidet und die Scham, auch immer öfter auf Sophia, seine zweite Tochter, angewiesen zu sein, denn seine große Liebe, seine Frau Vera ist an Krebs verstorben. "Scham, denkt sie, ist ein nicht zu unterschätzendes Gefühl. Scham hält die Menschen davon ab, um Hilfe zu bitten." Und nicht nur die Scham. Auch diese ständige Ungewissheit, was ist eine wirkliche Erinnerung, was habe ich vergessen und was kommt vielleicht wieder an Gedanken zurück. Auch unangenehme Vorkommnisse, die passieren. "Ich steigen die Stufen zu meiner Wohnung nach oben; irgendjemand hat doch schon wieder ins Treppenhaus gepinkelt. Ich hoffe, ich bin es nicht gewesen, das wäre mir äußerst unangenehm." Das Buch ist für mich kein klassischer Thriller, obwohl sehr spannend. Die Geschichte rund um das Verschwinden von Julie steht zwar im Vordergrund, wird aber, für mich, durch das Thema Demenz klar in den Schatten gestellt. Es waren dann ein paar Verwicklungen zu viel, einige Nebenschauplätze ebenfalls. Auch hatte es für mich einige Längen, die zu überwinden waren. Nichts desto trotz ein sehr lesenswertes Buch, welches mich vor allem zu Beginn sehr in den Bann ziehen konnte.
Himmelerdenblau von Romy Hausmann ist bisher mit Abstand der beste Thriller den ich in diesem Jahr lesen durfte. Es geht um das Verschwinden von Lucie, das sich zum 20zigsten Mal jährt. Theo, der Vater, leidet zunehmend an Demenz, Sophia, die Schwester, zunehmend unter Theo. Das Buch ist einfach grandios geschrieben. Richtig mitgerissen haben mich die Einschübe von Podcastfolgen, die den Fall auch nochmal durchspielen. Hier kommen so richtig True Crime Vibes auf. Die fliegenden Wechsel und Erzählperspektiven runden die Geschichte super ab. Spannung auf höchstem Niveau. Es gibt so viele Cliffhanger und so viele Wendungen mit denen ich niemals gerechnet hätte. Ich bin wirklich durch das Buch gejagt, weil ich unbedingt wissen wollte welches Spiel hier wirklich gespielt wird. Das Ende hat mich dann total sprachlos gemacht. Hausmann hält was sie verspricht, Spannung auf höchstem Niveau, ein Muss für alle Thrillerfans!

Ein packender Krimi, der neben Spannung auch Tiefe bietet – definitiv eine Empfehlung!
"Himmelerdenblau“ ist ein Thriller, der sich langsam steigert und Stück für Stück seine Spannung aufbaut. Anfangs wirken die vielen möglichen Fährten fast verwirrend, aber genau das macht den Reiz aus – man rätselt mit, liegt manchmal richtig, manchmal völlig daneben. Spätestens ab der Hälfte setzt die Sogwirkung ein: Ab da konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Es ist ein guter Thriller, der nicht nur spannend ist, sondern auch ein sensibles und wichtiges Thema berührt – Demenz. Besonders gelungen fand ich, wie das Abdriften von Theo in seine eigene verwirrte Realität im Schreibstil spürbar wird. Das hat mich sehr berührt.
Demenz ist heimtückisch..
So was soll ich schreiben 🤔 Das Buch fing gut an. Zum Ende hin wurde es etwas anstrengend und teilweise verrückt. Aber die Krankheit Demenz ist auch eine katastrophale Krankheit und ich finde Romy ist es gut geglückt Theo rüber zu bringen. Da ich Krankenschwester bin sehe ich dies aus einem anderen Blickwinkel als ein Laie. Wo andere jetzt sagen würden: das wurde zum Schluss aber schräg und total quer sage ich: ja so verläuft diese Krankheit. Sie ist wie ein Bücherregal, wo die Bücher vorne raus fallen und immer weiter in die Vergangenheit gehen. Denn sie werden wie die Kinder! So hat es jemand gesagt . (Fragt mich nicht wer 😁) Die Alzheimerdemenz ist da noch heimtückischer. Ich finde es ist Romy super gelungen den Leser in die Irre zu führen und hat viel Raum für Spekulation gegeben. Die Protagonistin Liv hat mir sehr gut gefallen. Einen Stern Abzug für eine Wendung, Liv betreffend, zum Ende hin die mir so plötzlich irgendwie nicht gut gefallen hat. Ich würde spoilern wenn ich schreibe worum es geht. Das müsst ihr schon selbst herausfinden 😃. Zum Ende hin wurde es aber mehr oder weniger aufgeklärt. Nach Liebes Kind und perfekt Day alles in allem wieder ein gelungener Roman, wenn das wirre einem gefällt. Spannungsgeladen auf jedenfall und man neigt dazu immer weiter zu lesen. Der schreibstil ist moderat und es stehen immer die Namen um wen es grade geht über dem nächsten Abschnitt. Das fand ich gut gemacht. Klare Leseemfehlung von mir ❤️📚💁♀️
Tolle Charaktere, schöner Schreibstil. Ich bin sehr gut in die Geschichte reingekommen und konnte nicht aufhören weiterzuhören. Die Auflösung hat mich ein klein wenig enttäuscht, weil dann doch so simpel. Der Schluss hat mir auch nicht soo gut gefallen. Trotzdem empfehlenswert, ich mag die Bücher von Romy Hausmann.
Irgendwie nicht so mein Fall 🤔
Hmm… schwierig … die ersten 170/180 Seiten habe ich erstmal gebraucht um hinzukommen und mit der Story warm zu werden. Danach fand ich es auch mal kurzzeitig sehr spannend …. Aber zum Ende hin, naja… komische Geschichte irgendwie … und vieles bleibt in meinen Augen offen und ungeklärt 🫣
”HÖRT AUF NACH IHR ZU SUCHEN!“
Himmelerdenblau von Romy Hausmann. So ein tolles Buch, das Ende war so traurig dass ich fast Tränen in den Augen hatte. Allein das Thema Demenz hat mich einfach komplett berührt (eigene Erfahrung) und die Kapitel über Theo waren so traurig geschrieben, am liebsten hätte ich ihm geholfen. Das Ende hat mich Kopfschüttelnd zurück gelassen. Klare Leseempfehlung 5/5⭐️
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ 5/5 Sterne – klare Leseempfehlung Der Start war für mich etwas holprig, ich musste erst in den Schreibstil reinfinden. Aber dann? Komplett verloren in der Geschichte. Die Perspektiven haben mich total abgeholt – besonders Theos Sicht auf seine Krankheit, aber auch die Einblicke in seine Familie. Alles fühlt sich so echt und emotional an. Liv ist einfach großartig und ihr Umgang mit Theo hat mein Herz ein bisschen gebrochen (und wieder zusammengesetzt). Und ganz ehrlich: Ich habe die ganze Zeit mitgerätselt, wo Julia ist … aber dieser Plottwist am Ende?! Nope. Habe ich absolut nicht kommen sehen 😭✨ Ich werde definitiv die anderen Bücher von @romyhausmann lesen, gerade Liebes Kind 😍
Zwischen Demenz, Schuld und unstillbarer Hoffnung entfaltet Himmelerdenblau eine beklemmende Geschichte, die unter die Haut geht.
Himmelerdenblau ist ein gnadenloser Page-Turner, der die Ängste der Eltern, das Vergessen und die moralische Verwundbarkeit einer digitalisierten Welt meisterhaft einfängt. Ein Thriller, der unter die Haut geht — emotional wie thematisch tief bewegend. Absolute Pflichtlektüre für alle, die Spannung, psychologische Tiefe und literarische Eleganz gleichermaßen schätzen. Theo Novak, einst erfolgreicher Herzchirurg, ist nun gezeichnet von Demenz. Doch sein unbedingter Wunsch, die Wahrheit über Juliens Schicksal zu erfahren, bleibt sein Leuchtturm. Die Darstellung seiner verzerrten Gedankenwelt – die sich in brüchigen Formulierungen und verlorener Zeit spiegelt – ist so eindringlich, dass man es kaum wagt, weiterzublättern … und doch kann man nicht aufhören. Im Kontrast dazu stehen Liv und Phil, die Podcaster:innen des True-Crime-Formats „Two Crime“. Ihre nüchterne Aufbereitung des Falls trifft auf eine menschliche Tragödie, die zuhause stattfindet. Wie sie mit medienkritischem Blick und zugleich inniger Sensibilität agieren, macht den komplexen Zwiespalt zwischen öffentlicher Neugier und persönlichem Leid fühlbar. Romy Hausmann gelingt mit authentischen, ungreifbaren Charakteren, eine unsentimentale Annäherung an Schuld, Trauma und Erlösung. Jede Figur steht auf schwankendem Grund — niemand ist klar durchschaubar, und genau das macht die Spannung so dicht und beklemmend spürbar.
🔹️ Erinnerungen an damals 🔹️
🔸️ Meine Meinung 🔸️ Konnte mich der neue Thriller von Romy Hausmann begeistern? Ich muß gestehen, leider nur teilweise, denn einige Protagonisten, wie z.b. die Podcaster Liv und Phil, waren mir etwas zu nervig und nur auf sich bedacht. Da sie sich mit True-Crime-Fällen beschäftigen, fehlte mir ab und zu etwas Feingefühl und Klarheit. Dagegen konnte die Autorin mit dem Charakter Theo auftrumpfen. Wie sie den Demenz-Zustand und den Verlauf der Krankheit in den Plot eingesetzt hat, das hat mich oftmals sehr berührt. Auch das die Autorin mit der Wahrheit, den Ängsten und den Erinnerungen spielt, hat mich begeistert. Bei dem Gedanken, wie der Fall ausgehen könnte, hat mich Romy Hausmann immer wieder überrascht und überrumpelt, so das ich den Schluss selbst nicht mehr erahnen konnte. Im Großen und Ganzen habe ich mich aber gut unterhalten gefühlt.
Inhalt: Julie Novak ist seit dem 07. September 2003 verschwunden. Entführt aus dem Haus der Eltern, eine Lösegeldübergabe blieb erfolglos. Julie bleibt bis heute verschwunden. Nur ihr Vater Theo hört nicht auf, nach ihr zu suchen. Allerdings leidet Theo an voranschreitender Demenz, was die Sache erschwert. Zum 20. Jahrestag von Julies verschwinden meldet sich plötzlich die Podcasterin Liv bei Theo und will über den ungeklärten Fall sprechen. Theo nimmt das Angebot an, obwohl seine andere Tochter Sophia ihn davor warnt. Theo allerdings steckt alle seine Hoffnung in Liv. Zusammen begeben sie sich auf Spurensuche. War es wirklich Daniel, Julies Ex-Freund? Oder hat die Polizei die ganze Zeit nach einem falschen Täter gesucht? Was st wirklich mit Julie passiert und lebt sie vielleicht sogar noch? Meinung: Das Cover finde ich sehr interessant gestaltet, dass habe ich so noch nie gesehen. Der Schreibstil der Autorin ist, wie gewohnt, sehr flüssig und fesselnd. Allerdings muss ich ehrlich gesagt sagen, dass es sich bei diesem Buch meiner Meinung nach mehr um ein Drama als um einen Thriller gehandelt hat. Mit Theo haben wir einen älteren Charakter, der deutlich vom Leben gezeichnet ist. Der Leser bekommt hier einen sehr tiefen Einblick in die Demenz, weswegen ich das Buch teilweise kurz zur Seite legen musste. Es war wirklich sehr ergreifend, wie wir ihn durch alle Phasen begleitet haben. Dadurch ist mir aber leider die Spannung etwas zu kurz gekommen. Die Auflösung am Ende des Buches hat mich richtig schockiert, weil ich mit einem anderen Ende gerechnet habe. Insgesamt war es für mich aber ein gutes Buch, welches ich euch gerne ans Herz legen möchte. 4/5 ⭐️⭐️⭐️⭐️

Mich hat dieses Buch und vor allem Theo sehr berührt. Es ist weniger ein Thriller, diese Beschreibung ist etwas irreführend. Es fließt kein Blut oder es werden auch nicht reihenweise Menschen umgebracht. Die Spannung ist unterschwellig. Das Rätsel um das Verschwinden von Julie und wie alle Beteiligten damit umgehen... Super gut geschrieben. Die Perspektivwechsel haben mich keineswegs verwirrt. Am Anfang hatte ich Probleme mit Theos Sichtweise, da hier, wie es bei der Krankheit wohl ist, Worte vertauscht und Sätze nicht zuende gesschrieben wurden. Aber auch das war nach kurzer Verwirrung meinerseits kein Problem mehr. Die Geschichte hat mich sehr berührt, ich habe mit Theo gebangt, gelacht und zum Schluss vor allem geweint. Ganz groß!!! Ich kann dieses Buch sehr empfehlen!!!
Gutes Buch, trotz kleinerer Längen
Ich hab ein bisschen gebraucht um mit dem Buch und vorallem dem Podcast der in das Buch eingeflochten ist, warm zu werden. Als ich dann endlich drin war, hab ich mich immer wieder gefragt, was da nun passiert ist und ob Laura vielleicht Julie ist oder ob Julies Ex-Freund nicht doch der Täter ist. Theo mit seiner Demenz fand ich gut dargestellt, an manchen Stellen etwas anstrengend ja schon ein wenig nervig, an anderen aber auch wieder knuffig und lustig. Die Autorin hat einen gut und flüssig zu lesenden Schreibstil, dennoch empfand ich in der Mitte ein paar kleine Längen. Zum Ende hin nimmt das Buch nochmal Fahrt auf - und das alles unblutig, aber dafür psychologisch echt gut ausgearbeitet- und auf die Auflösung wäre ich nicht gekommen. Insgesamt denke ich, hätte das Buch ein paar Seiten weniger haben können. Ich vergebe 3,5 von 5 ⭐️
Ich fand die Thematik mit dem dementen Vater interessant. Für mich hätte das Buch gut 100 - 150 Seiten weniger haben können. Ich fand die True Crime Fälle, die nebenher erzählt wurden nicht sonderlich notwendig. Über längere Strecken hat sich für mich keine Spannung aufgebaut. An Romy Hausmanns erstes Buch "Liebes Kind" kam diese Geschichte leider nicht ran.
Verlust, Erinnerung und die Hoffnung, die nie ganz verschwinden
Die Geschichte von Theo Nowak und seiner verschwundenen Tochter Julie hat mich tief im Herzen berührt. Zwanzig Jahre ist es her, dass Julie mitten in der Nacht entführt wurde – und noch immer kann Theo nicht damit abschließen. Als die zwei True-Crime-Podcaster Liv und Phil den Fall erneut aufrollen & ein Interview mit ihm wollen, erwacht in ihm die Hoffnung, endlich die Wahrheit zu finden. Doch Theos Erinnerungen sind brüchig, denn er leidet an fortgeschrittener Demenz. Seine Tochter Sophia, Julies ältere Schwester, ist zunächst wenig davon überzeugt. Zusammen mit Liv will Theo trotzdem und gerade wegen seiner Erinnerungslücken den Fall um seine Tochter Julie noch einmal durchspielen. Sechs Teile, wechselnde Perspektiven, Podcast-Ausschnitte, die sich so echt anfühlen, dass man fast meint, sie zu hören – all das macht die Geschichte unglaublich lebendig. Besonders die Passagen aus Theos Sicht, gerade auch der Einblick in die Krankheit, haben mich tief bewegt. Seine Gedanken, seine Stimmungsschwankungen, wie er nach den richtigen Wörtern sucht. Es zeigt, wie zerbrechlich Erinnerungen sein können, aber auch, wie stark Liebe sein kann. Ich habe mitgerätselt, mitgefiebert und war bis fast zum Schluss auf der falschen Fährte.
Entführungskrimi 20 Jahre nach der Entführung versuchen der demente Vater und zwei True-Crime-Podcaster den Fall neu aufzurollen. Tragisch und amüsant zugleich, weil es einerseits durch die Medienberichterstattung einige Kollateralschäden gab und gibt, andererseits der demente Vater mit seiner Wortverwechslungsstörung und seinem Wiederholungszwang durchaus liebenswert wirkt. Genial Große Leseempfehlung
**True Crime trifft Gänsehaut – einfach stark!**
Kurz und knapp: Ein richtig starkes Buch. Was mir am besten gefallen hat? Ganz klar die verschiedenen Blickwinkel! Romy Hausmann schafft es wieder, dass man mitten in der Story steckt – mal hört man quasi einen True-Crime-Podcast, im nächsten Moment sieht man alles durch die Augen ganz anderer Figuren. Dadurch ergibt sich Stück für Stück ein komplettes Bild, und man merkt erst am Ende, wie genial alles miteinander verwoben ist.
Mal ganz was anderes
Himmelerdenblau – Romy Hausmann Vor 20 Jahren verschwand die damals 16 jährige Julie Nowak aus ihrem Elternhaus und seitdem fehlt von ihr jede Spur. Mittlerweile ist ihre Mutter Vera verstorben, der Vater Theo an Demenz erkrankt und ihre SchwesterI Sophia verheiratet. Das Lebe der Familie hat sich neu sortiert. Dann greift der Podcast -Two Crimes- von Liv und Phil das Verschwinden von Julie auf und möchte Theo dafür interviewen. Himmelerdenblau tauchen wir tief in eine Familiengeschichte voller Geheimnisse, Schuld und unausgesprochener Wahrheiten ein. Vergangenheit und Gegenwart verweben sich, während alte Erinnerungen, verdrängte Ereignisse und neue Spuren nach und nach ans Licht kommen. Nichts ist so eindeutig, wie es zunächst scheint – und genau darin liegt die Stärke dieses Romans. Mir hat das Buch richtig gut gefallen. Besonders gelungen fand ich die Passagen, die aus der Sicht von Theo, dem demenzkranken Vater, erzählt werden. Diese Kapitel sind intensiv, berührend und gleichzeitig bedrückend. Das Buch is insgesamt eher ruhig geschrieben, doch die Spannung bleibt durchgehend da. Immer wieder werden neue Spuren gelegt, Wendungen eingebaut und Erwartungen gebrochen, sodass man ständig weiterlesen möchte. Ich hatte mehrfach das Gefühl, der Wahrheit ganz nah zu sein – nur um dann erneut überrascht zu werden. Das Ende habe ich so definitiv nicht kommen sehen und genau das macht das Buch für mich so stark.
Wow wow wow! 🤯
Jahreshighlight! Die Geschichte 10 von 10, dir Plottwists 10 von 10, das Ende 10 von 10! Das Buch sollte verfilmt werden, denn ich hatte die ganze Zeit einen Film im Kopf. Sooo gut geschrieben. Fabelhafte Darstellung der Erkrankung Demenz, der Zerstörung von Menschen durch Anschuldigungen und die grenzenlose Liebe der Familie! Dieses Buch ist nicht nur unterhaltsam gewesen, sondern hat für mich auch noch einen großen Mehrwert gebracht.
Es ist zwanzig Jahre her, als Julie Novak zuletzt gesehen wurde. Die Pocaster Liv und Phil rollen den Fall zum zwanzigsten Jubiläum neu auf. Liv will Theo Novak, den Vater von Julie interviewen. Doch dies gestaltet sich nicht so einfach wie gedacht. Denn Theo hat nicht mehr viel Zeit, sein Gedächtnis lässt ihn so langsam im Stich. Die Demenz schreitet immer weiter fort. Als Liv auf Ungereimtheiten in diesem Fall trifft, ist sie Feuer und Flamme und möchte Theos letzten Wunsch erfüllen: zu erfahren was vor zwanzig Jahren wirklich passiert ist. Das Buch ist in verschiedene Perspektiven aufgeteilt, darunter auch der Podcast von Liv und Phil. Wäre das ein echter Podcast, hätte ich schon längst abgeschaltet. Es war mir zu viel um den heißen Brei Gerede. Ich empfand alle Protagonisten unsympathisch, außer Theo und Liv. Sie war aber eher zu bemitleiden, als wirklich sympathisch. Der Schreibstil lässt sich im großen und ganzen flüssig lesen. Etwas holprig sind die Seiten um Theo, mit der Demenz ist nicht gut Dingens, Kirschen essen ;) Romy Hausmann schafft es mit diesem Thriller reichlich Verwirrung zu stiften. Wobei ich einige Passagen im Nachhinein als unnötig empfinde. Der Schluss war logisch und nachvollziehbar, aber auch irgendwie unbefriedigend. Ein solider Thriller mit mittelmäßiger Spannung.
Es war leider nicht nach meinem Geschmack👅
Mir persönlich gefällt es nicht, wenn man Krankheiten, die thematisiert werden optisch aufgreift. Das Schreibfehler und Grammatik falsch ist, um zu zeigen, dass der Mann unter Demenz leidet, ist für mich nicht gut gemacht. Ein Buch sollte sowas inhaltlich übermitteln. Das hat meinen Lesefluss enorm verschlechtert. Darüber hinaus ist auf Seite 330 ein inhaltlicher Fehler, den man auch auf die Demenz schieben kann. Eigentlich finde ich es gut, dass solche Themen behandelt werden, aber das war es irgendwie nicht für mich. Die Story an sich hat sich angefühlt als wolle man AGGGTM nachempfinden. Wir haben einen True Crime Podcast, der den Vermisstenfall um Julie aufdecken will. Nette Idee, aber es hat sich einfach ähnlich angefühlt. Die Spannung kam nach ca 60% des Buches auf, aber davor war ich nicht gefesselt. Ich habe zwar meine Theorien aufgebaut, aber irgendwie hat mich das Ende überhaupt nicht zufriedengestellt. Naja, ich glaube ich werde nichts mehr von der Autorin lesen…schade
Langatmig, verwirrend
Achtung ggf. Spoiler!!! Ich bin ehrlich gesagt erleichtert mit dem Buch abgeschlossen zu haben. Das letzte Drittel war regelrecht ein Kampf es fertig zu bekommen. Es fehlte nicht an Spannung, aber es war teilweise sehr anstrengend die Handlungsstränge nachzuvollziehen und Verständnis für die vielen Richtungswechsel zu bekommen. Die Wendungen sind teilweise schockierend. Da stirbt spontan eine der Hauptprotagonistinnen und dann geht auf einmal alles ganz schnell- gefühlt kommt man kaum hinterher über die einzelnen Aufklärungen… Das Thema Demenz wurde wahnsinnig gut aufgearbeitet und eingeflechtet- kann man nicht anders beschreiben und muss man seinen Hut ziehen! Aber ich empfand es irgendwann als sehr anstrengend mit dieser Figur- aber vielleicht sollte genau dieser Effekt bei den Lesern erzeugt werden… Es bleibt mir im Kopf dieses Buch, aber ich weiß noch nicht ob mehr positiv oder negativ.
Zu wirr und leider fehlte es auch an Spannung 20 Jahre ist es jetzt her, dass Julie, im Alter von 16 Jahren entführt wurde. Den Jahrestag nehmen sich die Podcaster Liv und Philipp zum Anlass den Fall nochmal neu zu besprechen und bei der Recherche vielleicht auch auf neue Spuren zu stoßen. Julie‘s Vater , der an Demenz erkrankte Herzchirurg Theo Novak, schöpft neue Hoffnung und erklärt sich bereit für ein Interview zur Verfügung zu stehen. Seine Tochter Sophie ist dagegen, kann ihren Vater aber nicht von seinem Vorhaben abbringen. Gut gefallen hat mir die Art und Weise wie Theo dargestellt wurde. Mal hatte er klare Tage, dann wiederum war er sehr verwirrt und unberechenbar. Er erhält in einigen Kapiteln eine eigene Stimme, und es war sehr berührend seinen Kampf gegen das Vergessen mitzuerleben , seine Wortfindungsstörungen und seine Verzweiflungsausbrüche, die er kaum steuern kann. Während Liv sehr mitfühlend ist und sich immer bemüht Theo nicht vorzuführen, wurde mir Philipp immer unsympathischer. Er war sehr berechnend und nur darauf aus, seine vorgefertigten Meinungen zu untermauern, um als der Held dazustehen, der einen Cold Case in seinem Podcast erfolgreich lösen konnte. Dich natürlich läuft so gar nichts nach Plan. Es gibt immer wieder Passagen, die die Geschichte unnötig in die Länge ziehen und die es für den Plot nicht gebraucht hätte. Die ein oder andere Wendung fand ich zu wirr. Alles in allem war es ganz unterhaltsam aber für einen Thriller fehlte es an Spannung. Ich mochte „Liebeskind“, das Buch mit dem Romy Hausmann bekannt geworden ist, deutlich lieber.
Bedrückend raffiniert und gefühlvoll spannend!
Ihren neuesten Thriller „Himmelerdenblau“ widmet Romy Hausmann ganz der tödlichen Macht und Tragik des Vergessens. Und Theo. Theo, einst angesehener Direktor der Klinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie, der an fortschreitender Demenz leidet. Theo, dessen 16 jährige Tochter Julie vor zwanzig Jahren spurlos verschwand. Theo, der vor dem endgültigen Vergessen nichts mehr ersehnt, als der Ungewissheit über das Schicksal seiner Tochter ein Ende zu setzen. Als sich der Tag von Julies Verschwinden schließlich zum zwanzigsten Mal jährt, erhält er eine Interviewanfrage von Liv, der Moderatorin eines True-Crime-Podcast und ergreift seine, vielleicht letzte Chance, die Wahrheit über Julies Verschwinden aufzudecken. Erzählt wird psychologisch raffiniert und überaus spannend, zudem aus unterschiedlichen Perspektiven, wobei die einzelnen Charaktere allesamt hervorragend und tiefgründig ausgearbeitet sind, wie ich finde. Besonders beeindruckt hat mich allerdings, wie die Autorin die beklemmende Situation und Tragik der Demenz in diesem Zusammenhang zum Ausdruck gebracht hat. Manchen mögen die Wiederholungen langatmig erscheinen, doch genau die braucht es, um sich die gesamte Dramatik ins Bewusstsein zu rufen und sie zu verstehen. Mein Opa ist an Demenz erkrankt, daher hat mich die Thematik gleichermaßen berührt, wie betroffen gemacht und vom ersten Moment an gefesselt. Aus eigener Erfahrung konnte ich sowohl die traurigen, als auch die urkomischen Situationen sehr gut nachempfinden und finde sie sehr authentisch und gelungen dargestellt. Fazit: Ich glaube für diesen - nicht klassischen - Thriller ist ein wenig Kopfarbeit und Einfühlungsvermögen gefragt, anstelle dem Lechzen nach blutigen oder grausamen Details. Ich persönlich fand ihn großartig, durchweg spannend und konnte ihn daher auch von der ersten Seite an nicht mehr aus der Hand legen!
Herausragende Sprecher*innen
Das Hörbuch "Himmelerdenblau" von Romy Hausmann ist für mich ein absolutes Highlight! Es wird gesprochen von Felix von Manteuffel, Anna Maria Mühe, Uve Teschner, Florian Gregorzyk, Leslie Malton und der Autorin selbst. Nicht ohne Grund steht es auf der Liste des Deutschen Hörbuchpreises. Da sich das Verschwinden der 16-jährigen Julie Novak zum 20. Mal jährt, nimmt die Podcasterin Liv im Rahmen ihres Podcasts "True Crime" Kontakt zu Julies Vater Theo auf. Theo leidet unter zunehmender Demenz, hat Wortfindungsstörungen. Er wünscht sich nichts mehr, als das Schicksal seiner geliebten Tochter aufzuklären. Liv und ihr Podcastkollege Phil haben eine neue Spur. Mit ihrem neuesten Werk hat Romy Hausmann bei mir wieder einen Volltreffer gelandet. Die Story ist spannend , klug durchdacht und sprachlich sehr einfühlsam gestaltet. Besonders Theo ( unglaublich gut gesprochen von Felix von Manteuffel) hat mich berührt. Die Schilderung der zunehmenden Demenz von Theo berührt, das Wechseln zwischen Vergessen und klaren Momenten ist überzeugend dargestellt.. Durch die pro Kapitel wechselnden Perspektiven der verschiedenen Protagonist*innen und ihrer Sprecher*innen bin ich immer mehr in den Sog der Ermittlungen geraten und auch immer wieder auf falsche Spuren. Die Sprecher*innen sind gut gewählt, mein persönlicher Favorit war eindeutig Felix von Manteuffel. Die zwischen die Ermittlungen eingestreuten Podcastfolgen passen gut ins Gesamtpaket und lockern die Story auf, Zeit zum Durchatmen! Die Story hat mich nicht mehr losgelassen und ich habe das Hörbuch mit nur einer Unterbrechung durchgehört. Es ist ein leiser Thriller, der mich trotzdem gefesselt hat. Der Thriller punktet allein schon durch das Eintauchen in die Gedanken der verschiedenen Charaktere, auch hier die Erzählung vom dementen Theo, der in der Vergangenheit festhängt, Mit der Gegenwart hat er Probleme, muss sich alles aufschreiben und schämt sich gleichzeitig dafür. Und er hat Angst. Angst davor, auch seine Tochter Julie zu vergessen. Kurzum: Ich bin absolut begeistert und empfehle dieses außergewöhnliche Hörbuch sehr gerne weiter. Ich kann mir vorstellen, dass bei diesem Werk hören besser ist als lesen. Das hat es den einfühlsamen Sprecher*innen zu verdanken, von denen jede/r seine Figur überzeugend interpretiert. . Aber auch Lesende werden "Himmelerdenblau" sicher genießen. 6 von 5 Sternen für mein bisheriges Jahreshighlight!





















































