Down Cemetery Road

Down Cemetery Road

Paperback
3.339

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Description

Sarah Tucker lebt in einem beschaulichen Vorort von Oxford, in der Rolle als Hausfrau gestrandet. Als jedoch nach einer Explosion in der Nachbarschaft ein Kind spurlos verschwindet, findet sie keine Ruhe mehr und holt sich Hilfe bei der Privatermittlerin Zoë Boehm. Gemeinsam bringen die beiden Frauen mehr Geheimnisse als Antworten ans Licht – Menschen, die lange für tot gehalten wurden, weilen unter den Lebenden, während sich immer mehr schnell zu den Toten gesellen. Vom ruhigen, abgründigen Pflaster Oxfords in ein Netz aus Verschwörungen von hochoffizieller Seite.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Paperback
Pages
560
Price
19.60 €

Author Description

Mick Herron, geboren 1963 in Newcastle-upon-Tyne, studierte Englische Literatur in Oxford, wo er auch lebt. Seit 2024 ist er Mitglied der Royal Society of Literature. Seine Romane wurden vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Theakston’s Old Peculier Novel of the Year Award, dem Raymond Chandler Award sowie dem Premio Pepe Carvalho; für sein Lebenswerk erhielt er 2025 den CWA Diamond Dagger. Seine Romane wurden in 29 Sprachen übersetzt, sowohl seine in London angesiedelte Slow Horses-Serie als auch die Oxford-Serie um die Privatermittlerin Zoë Boehm wurden mit Starbesetzung für Apple TV verfilmt.

Characteristics

2 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
N/A
16%
N/A
N/A
37%
N/A
27%
21%
N/A
N/A

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
34%
34%
27%
26%

Pace

Fast0%
Slow50%
Moderate50%
Variable0%

Writing Style

Simple50%
Complex0%
Moderate50%
Bildhaft (100%)

Posts

12
All

Leider nicht meins - abgebrochen

Heute mal keine Sterne-Bewertung. Habe das Buch abgebrochen, war leider überhaupt nicht meins. Bin mit dem Schreibstil und der Protagonistin überhaupt nicht warm geworden und fand es sehr zäh. Schade. Habt ihr das Buch gelesen?

Leider nicht meins - abgebrochen
5

Ein toller, spannender Kriminalroman mit britischer Note.

5

Sternebewertung fiktiv

Ich habe eine Schwäche für britischen Humor. Dieses trockene, sarkastische, leicht süffisante Understatement hat mich schon bei Black Books und Mr. Bean abgeholt und genau dieses Gefühl hat Mick Herron bei mir wieder ausgelöst. Down Cemetery Road spielt in Oxford, und unter der ruhigen Oberfläche brodelt es gewaltig. Sarah Tucker, eine unscheinbare Hausfrau, spürt, dass mit dem Verschwinden eines Kindes etwas nicht stimmt. Eine Explosion im Wohngebiet Tage zuvor scheint kein Zufall gewesen zu sein, auch wenn die Polizei den Fall schnell abtut. Aus Mangel an Alternativen wendet sie sich an Zoë Boehm, eine Ex-Journalistin, deren Karriere spektakulär abgestürzt ist, dafür mit messerscharfem Verstand, lautem Mundwerk und genau dem bissigen Humor, der diese Geschichte trägt. Zoë ist keine glatte Heldin. Sie ist unbequem, direkt, klug und gerade deshalb absolut faszinierend. Sie übernimmt den Fall nicht nur aus Pflichtgefühl, sondern weil sie weiß, Sarah ist zu leise für diese Welt. Und jemand muss laut sein. Was dann folgt, ist eine Geschichte, die viel mehr ist als ein klassischer Krimi. Entführung, Explosion, politische Untertöne, alles greift ineinander. Der Autor erzählt das mit typisch britischer Schärfe, trockenem Witz und einer Eleganz, die nie laut wird, aber konstant wirkt. Ich mochte das sehr. Kein schneller Action-Thriller, sondern ein intelligenter, atmosphärisch dichter Krimi mit Haltung. Für mich der perfekte Einstieg und ich bin ziemlich sicher, dass wie im Original weitere Bände folgen werde. Klug, bissig, typisch britisch. Ein Krimi mit Charakter

4.5

Startet sehr langsam, habe mich aber von Anfang an gut unterhalten. Die zweite Hälfte hat die Handlung dann vorwärts gebracht und war sehr spannend. Auch sprachlich konnte mich das Buch überzeugen. Einzig der Untertitel- Zoë Boehm ermittelt in Oxford- fand ich etwas übertrieben.

Mick Herrons Debüt aus dem Jahr 2003 liegt nun – angestoßen durch die neue Serienadaption – endlich auch auf Deutsch vor. Und schnell wird klar, warum Herron heute zu den markantesten Stimmen des britischen Krimi- und Spionagethrillers zählt. „Down Cemetery Road“ ist ein ungewöhnlicher, düster-witziger und stilistisch pointierter Roman, der sich weigert, in ein schlichtes Genre-Korsett zu passen. Im Mittelpunkt steht zunächst nicht die titelgebende Ermittlerin Zoë Boehm, sondern Sarah Tucker – eine Hausfrau in einem Oxford-Vorort, gelangweilt, suchend, ein wenig orientierungslos im eigenen Leben. Als in ihrer Nachbarschaft ein Haus explodiert, zwei Menschen sterben und ein kleines Mädchen verschwindet, entwickelt Sarah eine fast obsessive Entschlossenheit, der Sache nachzugehen. Aus Mitleid, aus Neugier, aber vielleicht auch, weil sie endlich wieder etwas spüren will. Herron gelingt es meisterhaft, diese Figur zu zeichnen: eine Frau zwischen Verunsicherung und Sturheit, humorvoll, scharfsinnig und zugleich völlig überfordert von dem, was sie losgetreten hat. Dass Zoë Boehm erst spät in die Handlung eingreift, ist überraschend – aber der Roman trägt diese Schwerpunktsetzung ohne Mühe. Sarah ist eine starke, witzige, tragikomische Heldin wider Willen. Die Handlung entfaltet sich langsam, mit einem ersten Drittel, das eher Charakter- und Milieustudie ist als Thriller. Doch nach und nach öffnet sich ein Netz aus Regierungsverschwörungen, schmutzigen Geheimdienstoperationen und rachsüchtigen Außenseitern. Die Tonlage wechselt gekonnt zwischen bitterem Ernst und trockenem, typisch britischem Humor. Besonders die Dialoge stechen hervor – pointiert, scharf, oft mit einem Hauch absurden Witzes. Gleichzeitig ist „Down Cemetery Road“ noch nicht jener perfekt geschliffene Herron, den man aus den Slow Horses-Romanen kennt. Manches wirkt noch ein wenig unfokussiert: Einige Abschnitte über die Antagonisten geraten langatmig. Doch diese kleineren Schwächen ändern nichts am Gesamteindruck: Dies ist ein Krimi, der sich stetig steigert, bis er im letzten Drittel rasant Fahrt aufnimmt und Sarah in einen Strudel aus Gewalt, Täuschung und moralischen Grauzonen reißt. Besonders stark ist die Atmosphäre: Oxford erscheint hier nicht als idyllische Universitätsstadt, sondern als Kulisse stiller Abgründe, hinter deren gepflegten Fassaden sich kalte politische Interessen und persönliche Tragödien verbergen. Und bereits hier deutet sich an, was Herron später perfektionieren wird – ein Spionagekosmos voller gebrochener Figuren, schlechtem Timing, schwarzem Humor und überraschend viel Menschlichkeit. „Down Cemetery Road“ ist kein makelloser Thriller, aber ein faszinierender, eigenwilliger Auftakt einer Reihe und der erste Schritt eines Autors, der sich in den folgenden Jahren zum Meister des britischen Geheimdienstromans entwickeln sollte. Dank seiner Mischung aus Humor, Spannung und psychologischer Tiefe ist der Roman trotz kleinerer Längen absolut lesenswert – und besonders für Krimi- und Herron-Fans eine echte Empfehlung. Aus dem Englischen von Stefanie Schäfer. Mit einem Vorwort von Emma Thompson.

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3.5

Tiefgründiger Kriminalroman!

. Hast du Lust auf einen leicht düsteren Kriminalroman voller schwarzem britischen Humor vor der Kulisse Oxfords? Dann würde ich dir „Down Cementary Road“ empfehlen, vor allem wenn dich gewissen Grauzonen im politischen Weltgeschehen interessieren! Ein wirklich guter Krimi, aber ich habe leider etwas ganz anderes erwartet! Deshalb nur gute 3,5/5 ⭐️ . Aber worum geht es genau… Eine Explosion inmitten einer beschaulichen Wohnsiedlung Oxfords. Die Antwort… ein Gasleck… doch war es wirklich eines oder steckt mehr dahinter? Und wo ist das kleine Mädchen, das die Explosion überlebt hat abgeblieben? Dieser Vorfall lässt Sarah Tucker, Nachbarin, einfach keine Ruhe und sie engagiert einen Privatdetektiv. . In „Dowm Cementary Road“ verfolgen wir mehre Handlungsstränge, die am Ende ein vollständiges Bild ergeben. Dieser Roman beginnt unscheinbar und baut sich langsam, aber stetig zu einem tiefgründigen Kriminalroman auf. Hierbei mochte ich die Art, wie Herron diese Geschichte erzählt. Klar und ohne Geschnörkel beschreibt er Situationen und Gefühle. Klingt langweilig… ist es aber definitiv nicht. Der klare Aufbau der verschiedene Puzzleteile gepaart mit genialem britischen Humor und Nüchternheit schafft eine einzigartige Atmosphäre, die oftmals mit einem Augenzwinkern zu betrachten ist! Herron hat ein Talent wirklich authentische und sehr realistische Charaktere zu erschaffen! Egal ob Haupt- oder Nebenakteur, alles ist durchdacht. Ebenso ist die Geschichte und ihre Entfaltung spannend und nachvollziehbar, jedoch habe ich durch die große Ankündigung der Protagonistin Zoë Boehm mehr erwartet. Ganz konkret von ihr. Ich bin wirklich begeistert von Boehm als Charakter, jedoch kommt ihr Auftritt erst 100 Seiten vor Schluss. Dies hat mich ein wenig traurig gestimmt. Einfach enttäuschend. Ich hätte mir viel mehr von ihr gewünscht! Nichtsdestotrotz, wenn du ein Faible für politische,moralische und menschliche Grauzonen hast… dann solltest du „Down Cementary Road“ lesen!

Tiefgründiger Kriminalroman!
4

Nachdem ich die Serie demnächst auf Apple TV startet, wollte ich vorher wissen, wie Mick Herron so schreibt. Der Stil gefällt mir gut. Inhaltlich teilweise brutal, aber sprachlich nicht derb. Spannend. Manche Wendungen sind mir etwas weit hergeholt. Aber alles in allem solide. Bin gespannt auf die Serie!

2

Nicht meins...

Aus 2003 stammt das Werke "Down Cemetery Road" von Mick Herron, jetzt ist es erstmals in deutscher Sprache erschienen. Das Hörbuch hat Cathrin Störmer eingelesen. Sarah Trucker lebt in Oxford, und leidet am Bored Housewife Syndrom. Ihr Ehemann würdigt ihre Hausfrauentätigkeit in keinster Weise. Als bei einer Abendeinladung in der Nachbarschaft ein Haus explodiert und ein kleines Mädchen verschwindet, fängt Sarah an zu ermitteln. Mutterinstinkt oder reine Langeweile? Dazu engagiert sie einen Privatdetektiv, den Partner von der im Titel erwähnten Zoe Böhm.. In deren Büro lernt sie sie kurz kennen, danach werden wir sehr lange nichts mehr von Zo.e hören. Ich muss zugeben, dass ich selten so lange für ein Hörbuch gebraucht habe. Der Einstieg war gut, aber dann h at es sich für mich doch sehr in die Länge gezogen. Wäre die Sprecherin Cathrin Störmer nicht gewesen, hätte ich wahrscheinlich aufgegeben. So habe ich 15 Stunden und 17 Minuten bis zum Ende durchgehalten. Dabei habe ich immer wieder auf den versprochenen schwarzen Humor gewartet, der tatsächlich an einigen Stellen kam. Oxford als Schauplatz war Nebensache, Die Story hätte überall spielen können. Insgesamt war ich von Mick Harrons Krimi enttäuscht. Ich persönlich war verwirrt über Titel, Charaktere und Nebenstorys. Ja, der Roman spielt vor mehr als 20 Jahren. Warum wird er jetzt wieder aus der Schublade geholt? Die politischen Spitzen von damals versteht heute kaum noch jemand... Insgesamt war mir der Roman zu lang, 4-5 Stunden weniger hätten ihm glaube ich auch nicht geschadet. Dem Krimi selbst kann ich leider nicht mehr als 2 Sterne geben, die Sprecherin konnte ihn für mich nur bedingt retten. Trotzdem werde ich mich mal den viel gepriesenen Slough Horses widmen, vielleicht liegt mir das mehr.

2.5

Ich wollte es wirklich mögen ….

… , schon allein wegen dem Vorwort von Emma Thompson und der Serie, die Netflix mit ihr verfilmt hat. Leider hat mich die Geschichte nicht abgeholt. Für mich hat ein wenig das Tempo gefehlt. Wie schon bei anderen gelesen, wundert mich auch der Untertitel, weil Zoe Boehm einen sehr kleinen Part einnimmt. Jetzt habe ich die Serie angefangen. Da steht nicht ein Stein mehr auf dem anderen. Die Handlung ist komplett entstellt. Eigentlich möchte ich immer erst das Buch lesen, bevor ich mir die Verfilmung anschaue. Hätte ich hier getrost auch anders herum machen können.

4

Spannende Ermittlungen mit britischem Flair und scharfsinnigem Humor

Mick Herron, bekannt durch seine gefeierte Slough House-Reihe, liefert mit Down Cemetery Road einen ebenso scharf beobachteten wie unkonventionellen Krimi, der in Oxford spielt, fernab vom romantisierten Universitätsklischee. Im Mittelpunkt steht Sarah Tucker, keine Ermittlerin im klassischen Sinn, sondern eine Frau in einer Ehekrise, die zufällig Zeugin einer Explosion wird. Als sie erfährt, dass ein kleines Mädchen vermisst wird, lässt sie die Sache nicht mehr los. Unterstützung bekommt sie schließlich von der Privatdetektivin Zoë Boehm, tough, eigenwillig und angenehm undurchschaubar. Herrons Stil ist gewohnt pointiert: trocken, intelligent und mit einem Hang zu skurrilem britischen Humor. Die Atmosphäre in Oxford wirkt authentisch, düster, fast klaustrophobisch, perfekt für eine Geschichte, die sich langsam entfaltet, aber stetig an Spannung gewinnt. Die Dialoge sind messerscharf, die Figuren glaubwürdig und vielschichtig, besonders Zoë Boehm sticht hervor, auch wenn sie im ersten Band eher eine Nebenrolle spielt. *Kritik:* Der Einstieg zieht sich stellenweise etwas und manche Nebenhandlungen wirken zunächst ziellos – was sich allerdings später als geschickt verwobene Puzzlestücke herausstellt. Leser, die rasante Action erwarten, sollten sich auf einen langsameren, aber intensiven Spannungsaufbau einstellen. Fazit: Down Cemetery Road ist ein klug konstruierter Krimi mit Tiefgang, Atmosphäre und außergewöhnlichen Charakteren. Fans von introspektiver Spannung und britischem Understatement kommen voll auf ihre Kosten. Empfehlung: Für alle, die gerne Tana French, Kate Atkinson oder klassische britische Krimis mit modernem Twist lesen.

1

Gute Einschlaflektüre…

Was war denn das? „Zoe Boehm“ ermittelt - und taucht so gut wie gar nicht im Buch auf. Stattdessen entspinnt sich von Anfang an eine Story, deren Beginn nicht nachvollziehbar ist. Und deren Verlauf einfach nur gekünstelt wirkt. Sarah ist furchtbar nervig. Ihr Mann ebenso. Humor, auch der britische, ist kaum existent. Dieses Buch zu lesen strengte mich wirklich an. Jedesmal wurde ich so unglaublich müde, weil es so schrecklich langweilig ist. Da ich es über ein Bücher-Abo erhalten habe wollte ich es unbedingt zu Ende lesen. Ich habe es also versucht. Wirklich. Auf Seite 450 war dann aber der Punkt erreicht, wo ich abbrechen musste. Recht kurz vor Schluss. Aber für ein schlechtes Buch ist das Leben zu kurz. Und einschlafen kann ich auch ohne dieses Buch ganz gut. 😉

2

Verwirrend und oberflächlich Flapsig erzählt, verwirrend. Mick Herron kann es besser. Konnte mich nicht begeistern, schade!

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