Kelwitts Stern
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Description
Ein Außerirdischer, eine schwäbische Kleinstadt und ein galaktisches Orakel – als Kelwitt auf der Erde strandet, gerät nicht nur sein Leben, sondern auch das der Familie Mattek gehörig aus der Umlaufbahn. Was passiert, wenn ein junger Außerirdischer mitten im schwäbischen Winter im Heuschober landet? Kelwitt wollte eigentlich nur sein Schicksal ergründen – und findet sich plötzlich zwischen Weihnachtsgans, Familienchaos und der seltsamsten Orakelfahrt der Galaxis wieder. Während draußen das neue Jahrtausend an die Tür klopft, stellt sich drinnen die Frage: Wie erklärt man seinen Eltern, dass man einen Alien im Badezimmer versteckt? Ein galaktisches Abenteuer, das Raumfahrt, Coming-of-Age und deutsche Provinz zu einer einzigartigen Mischung verbindet – und dabei ganz nebenbei die großen Fragen des Lebens stellt.
Book Information
Author Description
Andreas Eschbach, geboren 1959 in Ulm, schreibt seit seinem 12. Lebensjahr. Bekannt wurde er vor allem durch den Thriller Das Jesus-Video (1998), dem er 2014 mit Der Jesus-Deal eine spektakuläre Fortsetzung folgen ließ. Sein Roman NSA Nationales-Sicherheits-Amt beschäftigt sich mit der brisanten Frage: Was wäre, wenn es im dritten Reich bereits Computer gegeben hätte - und deren totale Überwachung?
Posts
Kurzweiliger Lesespaß mit liebevollen skurrilen Charakteren um die Jahrtausendwende
Das war mein zweiter Eschbach, da ich das Konzept "Jeder bekommt einen Stern geschenkt" so interessant fand. Mein erster Eschbach war "Eines Menschen Flügel" und das war so ein premium 10/10 Buch, da hat's jedes darauffolgende erst mal schwer. Kelwitts Stern lässt sich sehr flüssig und leicht lesen. Die Story bleibt in meinem Empfinden an der Oberfläche, da viele Perspektiven erzählt werden. Doch es macht Spaß, ist lustig und teilweise regt es einen doch zum Nachdenken an. Es ist ein gutes Buch, wenn man Lust Auf Sci-Fi hat, einfach bisschen Lesespaß haben will, ohne zu tief emotional in ein Buch einzutauchen. Und solche Bücher braucht es auch!!
Herrlich!
Bei Science Fiction bin ich ja immer ein wenig vorsichtig. Wenn das diese seitenlangen Technikbeschreibungen sind, wo ich eh nicht hinterher komme, kann mir das getrost gestohlen bleiben, aber dem war ja hier nicht so. Das Thema ist nicht neu. Auch hier landet ein Außerirdischer auf der Erde. Aber es kommen Umstände hinzu, die das Ganze auch von der humoristischen Seite beleuchten. Da ist ein komplett vertrottelter BND-Beamter. Da ist ein junges Mädchen, was zwar herzensgut zu sein scheint, aber alles in die Betten holt, was willig ist. - Sogar den Außerirdischen… Da ist diese Familie. Sie haben die einmalige Chance, einen Außerirdischen bei sich zu beherbergen und von ihm zu lernen, und der Vater der Familie hat nur das Geschäft im Sinn. Dieses Buch hat mich unterhalten, es war kurzweilig, es war interessant, aber auch berührend. Die Geschichte dieses Außerirdischen und der Familie strotzen nur so von Hilfsbereitschaft und Dankbarkeit. Davon, wie man immer wieder Lösungen finden kann, wenn man nur zusammenhält. Herr Eschbach, wie ich ihn bisher noch nicht kennengelernt habe. Aber in jedem Fall eine nicht uninteressante Seite an ihm.
Das Buch hat einige längst vergrabene Erinnerungen rund um die Jahrtausendwende in mir wachgerufen: Die Panik vor dem Zusammenbruch der digitalen Welt, des Bankensystems etc. durch den unklaren Wechsel vom Jahr 1999 zum Jahr 2000. Denn genau in dieser Zeit stürzt der Orakelreisende Kelwitt vom Planeten Jombuur in der schwäbischen Alb ab und löste einige eher lustige und ziemliche planlose Reaktionen aus. Insgesamt ein Buch, das ich eher der seichten Unterhaltung zuordne, was aber keineswegs bedeutet, dass ich mich schlecht unterhalten gefühlt habe. Die Geschichte ist gut gesponnen, der BND zeigt sich von seiner durchweg dilettantischen Seite und die Charaktere besitzen alle ihre ganz speziellen Macken. Kelwitt selbst ist neugierig, ein wenig naiv und vertrauensselig. Der Stil ist einfach gehalten und bietet dadurch sicher auch Zugang für jüngere Leser. Wer schon immer wissen wollte, wie unsere Welt durch die Augen eines Außerirdischen wirken würde, sollte hier vielleicht mal einen Blick riskieren und sich Kelwitts Stern und die Planeten seines Sonnensystems genauer anschauen.
Eine schöne Prämisse, die eher leicht erzählt wird. Eschbach beschreibt die Ankunft eines Außerirdischen auf eine unterhaltsame Weise, dadurch dass er die irdischen Bräuche und Gewohnheiten durch die objektive Brille eines Unbeteiligten erzählt. Der Plot ist aber leider nicht der stärkste und so hat mich das Buch gegen Ende trotz der liebevollen Charaktere von denen das Buch lebt, ein wenig verloren.
Coming-of-age auf jombuurisch: Kelwitt weiß nicht so recht, was er mit seinem Leben anfangen soll, so unternimmt er eine Orakelfahrt zu "seinem" Stern. Mit der Neugierde auf den dort entdeckten belebten Planeten - unsere Erde - beginnt sein eigentliches Abenteuer. In dessen Verlauf kommt er tatsächlich zu einer Entscheidung - wenn auch nicht mit Hilfe von orakelten Zeichen. Auch die Mitglieder der Familie Mattek, bei der er eine Woche verbringt, entwickeln sich durch seine Anwesenheit und die Krise, die er auslöst. Die Schlüsse, die die ProtagonistInnen im grandiosen Showdown ziehen, sind letztlich so einfach, wie schwer zu leben. Letztlich gefällt mir am besten an der Geschichte Eschbachs Humor, der der ansich schlichten Story die eigentliche Würze gibt.
Mette Geschichte mit ein paar Lücken.
War unterhaltsam aber ich habe oft Entscheidungen der Protagonisten hinterfragt. Man stellt fest, dass Kelwitt Wasser zum Überleben benötigt und kommt nicht auf die Idee ihn mal zum Meer zufahren oder kommt nicht auf die Idee Passanten, die ihn sehen zu sagen, es wäre ein Kostüm.
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Ein Außerirdischer, eine schwäbische Kleinstadt und ein galaktisches Orakel – als Kelwitt auf der Erde strandet, gerät nicht nur sein Leben, sondern auch das der Familie Mattek gehörig aus der Umlaufbahn. Was passiert, wenn ein junger Außerirdischer mitten im schwäbischen Winter im Heuschober landet? Kelwitt wollte eigentlich nur sein Schicksal ergründen – und findet sich plötzlich zwischen Weihnachtsgans, Familienchaos und der seltsamsten Orakelfahrt der Galaxis wieder. Während draußen das neue Jahrtausend an die Tür klopft, stellt sich drinnen die Frage: Wie erklärt man seinen Eltern, dass man einen Alien im Badezimmer versteckt? Ein galaktisches Abenteuer, das Raumfahrt, Coming-of-Age und deutsche Provinz zu einer einzigartigen Mischung verbindet – und dabei ganz nebenbei die großen Fragen des Lebens stellt.
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Author Description
Andreas Eschbach, geboren 1959 in Ulm, schreibt seit seinem 12. Lebensjahr. Bekannt wurde er vor allem durch den Thriller Das Jesus-Video (1998), dem er 2014 mit Der Jesus-Deal eine spektakuläre Fortsetzung folgen ließ. Sein Roman NSA Nationales-Sicherheits-Amt beschäftigt sich mit der brisanten Frage: Was wäre, wenn es im dritten Reich bereits Computer gegeben hätte - und deren totale Überwachung?
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Kurzweiliger Lesespaß mit liebevollen skurrilen Charakteren um die Jahrtausendwende
Das war mein zweiter Eschbach, da ich das Konzept "Jeder bekommt einen Stern geschenkt" so interessant fand. Mein erster Eschbach war "Eines Menschen Flügel" und das war so ein premium 10/10 Buch, da hat's jedes darauffolgende erst mal schwer. Kelwitts Stern lässt sich sehr flüssig und leicht lesen. Die Story bleibt in meinem Empfinden an der Oberfläche, da viele Perspektiven erzählt werden. Doch es macht Spaß, ist lustig und teilweise regt es einen doch zum Nachdenken an. Es ist ein gutes Buch, wenn man Lust Auf Sci-Fi hat, einfach bisschen Lesespaß haben will, ohne zu tief emotional in ein Buch einzutauchen. Und solche Bücher braucht es auch!!
Herrlich!
Bei Science Fiction bin ich ja immer ein wenig vorsichtig. Wenn das diese seitenlangen Technikbeschreibungen sind, wo ich eh nicht hinterher komme, kann mir das getrost gestohlen bleiben, aber dem war ja hier nicht so. Das Thema ist nicht neu. Auch hier landet ein Außerirdischer auf der Erde. Aber es kommen Umstände hinzu, die das Ganze auch von der humoristischen Seite beleuchten. Da ist ein komplett vertrottelter BND-Beamter. Da ist ein junges Mädchen, was zwar herzensgut zu sein scheint, aber alles in die Betten holt, was willig ist. - Sogar den Außerirdischen… Da ist diese Familie. Sie haben die einmalige Chance, einen Außerirdischen bei sich zu beherbergen und von ihm zu lernen, und der Vater der Familie hat nur das Geschäft im Sinn. Dieses Buch hat mich unterhalten, es war kurzweilig, es war interessant, aber auch berührend. Die Geschichte dieses Außerirdischen und der Familie strotzen nur so von Hilfsbereitschaft und Dankbarkeit. Davon, wie man immer wieder Lösungen finden kann, wenn man nur zusammenhält. Herr Eschbach, wie ich ihn bisher noch nicht kennengelernt habe. Aber in jedem Fall eine nicht uninteressante Seite an ihm.
Das Buch hat einige längst vergrabene Erinnerungen rund um die Jahrtausendwende in mir wachgerufen: Die Panik vor dem Zusammenbruch der digitalen Welt, des Bankensystems etc. durch den unklaren Wechsel vom Jahr 1999 zum Jahr 2000. Denn genau in dieser Zeit stürzt der Orakelreisende Kelwitt vom Planeten Jombuur in der schwäbischen Alb ab und löste einige eher lustige und ziemliche planlose Reaktionen aus. Insgesamt ein Buch, das ich eher der seichten Unterhaltung zuordne, was aber keineswegs bedeutet, dass ich mich schlecht unterhalten gefühlt habe. Die Geschichte ist gut gesponnen, der BND zeigt sich von seiner durchweg dilettantischen Seite und die Charaktere besitzen alle ihre ganz speziellen Macken. Kelwitt selbst ist neugierig, ein wenig naiv und vertrauensselig. Der Stil ist einfach gehalten und bietet dadurch sicher auch Zugang für jüngere Leser. Wer schon immer wissen wollte, wie unsere Welt durch die Augen eines Außerirdischen wirken würde, sollte hier vielleicht mal einen Blick riskieren und sich Kelwitts Stern und die Planeten seines Sonnensystems genauer anschauen.
Eine schöne Prämisse, die eher leicht erzählt wird. Eschbach beschreibt die Ankunft eines Außerirdischen auf eine unterhaltsame Weise, dadurch dass er die irdischen Bräuche und Gewohnheiten durch die objektive Brille eines Unbeteiligten erzählt. Der Plot ist aber leider nicht der stärkste und so hat mich das Buch gegen Ende trotz der liebevollen Charaktere von denen das Buch lebt, ein wenig verloren.
Coming-of-age auf jombuurisch: Kelwitt weiß nicht so recht, was er mit seinem Leben anfangen soll, so unternimmt er eine Orakelfahrt zu "seinem" Stern. Mit der Neugierde auf den dort entdeckten belebten Planeten - unsere Erde - beginnt sein eigentliches Abenteuer. In dessen Verlauf kommt er tatsächlich zu einer Entscheidung - wenn auch nicht mit Hilfe von orakelten Zeichen. Auch die Mitglieder der Familie Mattek, bei der er eine Woche verbringt, entwickeln sich durch seine Anwesenheit und die Krise, die er auslöst. Die Schlüsse, die die ProtagonistInnen im grandiosen Showdown ziehen, sind letztlich so einfach, wie schwer zu leben. Letztlich gefällt mir am besten an der Geschichte Eschbachs Humor, der der ansich schlichten Story die eigentliche Würze gibt.
Mette Geschichte mit ein paar Lücken.
War unterhaltsam aber ich habe oft Entscheidungen der Protagonisten hinterfragt. Man stellt fest, dass Kelwitt Wasser zum Überleben benötigt und kommt nicht auf die Idee ihn mal zum Meer zufahren oder kommt nicht auf die Idee Passanten, die ihn sehen zu sagen, es wäre ein Kostüm.












