Freiheitsgeld
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Description
Europa in nicht allzu ferner Zukunft. Die Digitalisierung ist weit fortgeschritten, Maschinen erledigen die meiste Arbeit, während ein bedingungsloses Grundeinkommen, das sogenannte »Freiheitsgeld«, dafür sorgt, dass jeder ein menschenwürdiges Leben führen kann. Als der Politiker, der das Freiheitsgeld eingeführt hat, tot aufgefunden wird, wirkt es zunächst wie ein Selbstmord. Doch dann wird der Journalist ermordet, der einst als sein größter Gegenspieler galt. Ahmad Müller, ein junger Polizist, ist in die Ermittlungen um beide Fälle involviert - und sieht sich mit übermächtigen Kräften konfrontiert, die im Geheimen operieren und vor nichts zurückschrecken, um eine Aufklärung zu vereiteln.
Book Information
Author Description
Andreas Eschbach, geboren 1959 in Ulm, verheiratet, schreibt seit seinem 12. Lebensjahr. Bekannt wurde er vor allem durch den Thriller DAS JESUS-VIDEO, gefolgt von Bestsellern wie EINE BILLION DOLLAR und AUSGEBRANNT. Sein Roman NSA - NATIONALES-SICHERHEITS-AMT befasst sich mit der brisanten Frage: Was wäre, wenn es im dritten Reich bereits Computer und das Internet gegeben hätte - und deren totale Überwachung?
Posts
Intelligenter Social-Fiction-Thriller
Inhalt: Europa in nicht allzu ferner Zukunft. Die Digitalisierung ist weit fortgeschritten, Maschinen erledigen die meiste Arbeit, während ein bedingungsloses Grundeinkommen, das sogenannte »Freiheitsgeld«, dafür sorgt, dass jeder ein menschenwürdiges Leben führen kann. Als der Politiker, der das Freiheitsgeld eingeführt hat, tot aufgefunden wird, wirkt es zunächst wie ein Selbstmord. Doch dann wird der Journalist ermordet, der einst als sein größter Gegenspieler galt. Ahmad Müller, ein junger Polizist, ist in die Ermittlungen um beide Fälle involviert - und sieht sich mit übermächtigen Kräften konfrontiert, die im Geheimen operieren und vor nichts zurückschrecken, um eine Aufklärung zu vereiteln. Meinung: Andreas Eschbach schreibt sehr detailgenau. Seine Charaktere leben die Geschichte in den Büchern. Auch wenn er manchmal etwas ausschweifend ist, finde ich die Details sehr gut bei ihm. Auch dieses Buch hat wieder überzeugt. Eschbachs Bücher regen immer zum Nachdenken an. Eine Zukunft, die sogar sehr realistisch erscheint und ich mir teilweise wünsche und zum Teil überhaupt nicht. Der Schluss kommt ein wenig abrupt, passt aber irgendwie und irgendwie auch nicht. Für mich ein gutes Buch zum lesen, ich habe es als Hörbuch gehört und mag die Erzählstimme sehr. Die Gedanken über Freiheitsgeld, KI, das Politische, Ernährung und Umwelt regen zum Nachdenken an und kann gerne jeder als Gedankenexperiment mitnehmen.
Tolles Gedankenexperiment verbunden mit einem Krimi
Dies ist mein zweites Buch des Autors. Es hat mir wirklich gut gefallen. Ich mochte den Ausflug in diese fiktive Zukunft, ich mochte die „Welt“, die der Autor kreiert hat und ich mochte die Story, die alles verbindet. Wieder gibt es glaubwürdige Charaktere, spannende Elemente und ein überraschendes Ende, das aber absolut plausibel ist.

Vielleicht habt ihr schonmal über ein Bedigungloses Gruneinkommen nachgedacht? So etwas ist das Freiheitsgeld in diesem Buch. Man wird in der Geschichte Stück für Stück in diese dystopische Welt geführt und bei der Ermittlung eines Totesfalls, besprechen die Protagonisten das für und wieder dieser neuen Welt. Was es für mich so toll macht, weil ich selbst ins Nachdenken gekommen bin. Auch der Schreibstil hat mir gut gefallen.
Ein interessantes Szenario, das von Eschbachs bildgewaltiger Sprache lebt und zum Nachdenken anregt. Hier und da hätte die Story mehr auf den Punkt kommen können, allerdings kann ich dieses und alle Bücher von Andreas Eschbach uneingeschränkt empfehlen!
~𝐖𝐞𝐫𝐛𝐮𝐧𝐠~ 8/10 🌟 🅼🅴🅸🅽🆄🅽🅶 Der neue Eschbach und als Fan seiner Ideen war klar, dass ich dieses Buch lesen muss. Eschbach besticht hier auch wieder durch tollen Storyaufbau und die interessante Idee hinter seiner Story. Kann das bedingslose Grundeinkommen funktionieren? Dieser Frage geht der Autor in einem spannenden Szenario auf den Grund. Hierbei verliert er sich zwar in einigen Passagen in Belanglosigkeiten und kommt etwas vom Weg ab. Allerdings war es für mich zu keinem Zeitpunkt langweilig, denn Eschbach versteht es meisterhaft seine Geschichten und seine Charaktere lebendig werden zu lassen. Nebenbei regt auch dieses Buch zum Nachdenken an, denn es entsteht eine Zukunftsvision, die einen nicht kalt lässt.

Das Große ganze, ist es das Wert
Ein wirklich gutes Buch, was einen in vielerlei Hinsicht zum nachdenken anregt. Ich würde mir eine Fortsetzung wünschen, da das Ende irgendwie unbefriedigend war und ich es spannend fände den Fortgang des Plans zu sehen. Besonders hat mir der Aufbau des Buches gefallen. Eschbach schafft es immer wieder eine große Story mit vielen wechselnden Protagonisten zu erzählen und dabei wirkt es immer alltägliche. Man lernt die Personen gut kennen und ihre intensionen, wobei die Hauptstory immer mitschwingt und am Ende alles zu einem logischen Ende zusammen geführt wird. Auch wenn mir dieses nicht so gefallen hat.
Könnte so geschehen
Mich hat das Buch gelockt, weil im Klappentext ein Politiker Robert Havelock heißt, das mich sehr an einen deutschen Ex-Politiker erinnert. Die Mischung aus Sci-fi und Thriller gefällt mir gut. Der Autor zeigt in diesem Buch eine Mögliche Realität im Jahr 2063. Themen aus der heutigen Zeit werden gekonnt weiter gedacht und in ein zukünftiges Bild gebracht, das stimmig ist. Neben technischen Errungenschaften werden auch mögliche politische Modelle eingebaut. Vielleicht passiert es ja so, oder so ähnlich. Klare Empfehlung.
Toller Roman, der zum nachdenken anregt!
Andreas Eschbach beschreibt in Freiheitsgeld eine dystopische und fiktionale Zukunft, die mir leider viel zu möglich erscheint! Er bezieht den aktuellen Status des Umweltschutzes uns den Wunsch nach einem allgemein ausgezahlten Bürgergeld mit ein und schafft daraus eine Zukunftsaussicht, die wir so sicher nicht haben wollen. Um diese jedoch zu verhindern müssen wir jetzt tätig werden und umdenken! Aber Andreas Eschbach beschreibt nicht nur unsere zu Grunde gerichtete Welt sondern erschafft auch zwei Mordfälle die damit in Verbindung stehen. So schafft er es neben dem Kopfschütteln ob der dystopischen fiktionalen Zukunft auch eine Spannung aufzubauen, die mich immer weiter lesen lassen wollte. Insgesamt ein toller Roman, den wir alle Lesen sollten, da er zum umdenken und hoffentlich zu Veränderungen anregt!

Zukunftsszenario TOP, Verpackung schwach - 3 🌟
Andreas Eschbach ist bekannt für seine dystopischen Zukunftsromane und sein neues Buch mit dem Titel “Freiheitsgeld” hat mich sehr angesprochen. Die Diskussion ums “Bedingungslose Grundeinkommen” besteht schon seit einer Weile und ist zurzeit auch wieder sehr aktuell. Andreas Eschbach hat diese Idee in seinem neuen Roman weitergesponnen und ein Deutschland im Jahre 2064 konzipiert und wie dieses unter dieser Idee aussehen könnte. Dazu kommt, dass in dieser Zeit Maschinen/Roboter viele Arbeiten erledigen können und es auch eh weniger Jobs gibt. Wer mehr bekommen möchte als das Freiheitsgeld, kann trotzdem einer Arbeit nachkommen, muss aber auf sein Gehalt sehr viele Steuern zahlen. Für die Gesellschaft essenzielle Berufe, wie z.B. Ärzte und Krankenpfleger, werden hoch vergütet. So bildet sich grob zusammengefasst eine Gesellschaft, die trotzdem noch vom sozialen Ungleichgewicht geprägt ist. Andreas Eschbach nimmt sich sehr viel Zeit, das Deutschland im Jahre 2064 unter diesen Gesichtspunkten zu erläutern, dem Leser näherzubringen und die Hintergründe auszuführen. Dazu kommen mehrere Charaktere aus unterschiedlichen Schichten und Bereichen, aus deren Sicht wir mehr über die Gesellschaftsstruktur und mögliche Machenschaften erfahren. Es ist gruselig, wie Eschbach so oft Bezug nimmt auf Dinge, die bei uns heutzutage „normal“ sind und die in der Zukunft im Jahr 2064 als lächerlich oder schlimm dargestellt werden. Eine grandiose Umsetzung kritischer Fragen zum aktuellen politischen und gesellschaftlichen System! Das Zukunftsszenario, das Eschbach hier entwirft, ist wirklich 1A !!! Eschbach versteht es mit Bravour, sich aktuelle politisch Themen zu schnappen und diese weiterzuspinnen, sodass ich mehrfach eine Gänsehaut hatte; denn so weit entfernt von aktuellen Ideen sind diese garnicht und auch durchaus wahrscheinlich. Einstweilen war es mir aber auch ein bisschen viel und hatte ich das Gefühl, ich lese eine politische Debatte. Auch diskutierten die Charaktere oft in Dialogen die politischen Themen aus, was sich für meinen Geschmack machmal etwas in die Länge zog und ich das Gefühl hatte, der Autor nutzt die Dialoge als Mittel, dem Leser die verschiedenen Sichtweisen nahezubringen, aber es klang nicht nach einem Dialog “aus dem Leben”. Was mir allerdings ein großes Problem beim Lesen bereitet hat, waren die Charaktere. Diese waren durch die Bank weg komisch und verhielten sich auch so; die Charaktere blieben schwammig und verhielten sich allesamt seltsam und für mich nicht nachvollziehbar. Dialoge wirkten auf mich viel zu sehr konstruiert, bzw. “schlecht geschauspielert”. Dies besserte sich auch bis zum Ende des Buchs nicht bzw. wurde es immer schlimmer/unglaubwürdiger. Dass ich zu keinem der Charaktere eine Bindung aufbauen und sie einfach nicht fühlen konnte, hat mich massiv gestört. Und dann haben wir noch den Kriminalfall, der in die Geschichte eingearbeitet wird und der auch ein bisschen den Aufhänger im Klappentext darstellt. Die Morde um die es geht, werden aber erst ungefähr in der Mitte des Buchs begangen, sodass der Krimi-Plot auch erst recht spät aufkommt. Und dieser Plot war für mich leider überhaupt nicht spannend und konnte man sich eh schon denken, wer dahintersteckt. Was mich dann aber am meisten gestört hat, war, dass dieser Plot am Ende mit einer “Erklär-Bär-Szene” ratzfatz aufgelöst wurde; alle Fragen und Abläufe des Krimi-Plots wurden einfach mal in einem abschließenden Dialog aufgelöst und dem Leser auf dem Präsentierteller erklärt. Das fand ich einfallslos und halt auch überhaupt nicht interessant, geschweige denn fesselnd. Daher muss ich leider sagen, dass das Buch mich unterm Strich doch etwas enttäuscht hat… Die Zukunftsvision ist grandios recherchiert und entworfen!!! Leider konnten die Charaktere und der Krimi-Plot so überhaupt nicht bei mit punkten und haben den Gesamteindruck stark getrübt. So komme ich auf eine abschließende Bewertung von 3 Sternen 🌟

Ein Krimi aus dem Jahr 2064. In Deutschland gibt es das bedingungslose Grundeinkommen, die Menschen müssen nicht mehr arbeiten, Roboter und KI erledigen die Jobs. Weite Teile Europas sind renaturiert und zu ökologischen Sperrzonen erklärt. Alle, die es sich leisten können, leben in Gated Communities ein sorgenfreies Leben. Doch dann stirbt der Mann, der als Politiker das bedingungslose Grundeinkommen eingeführt hat. Und Ermittler Ahmad Müller steht vor einem Rätsel, vielleicht sogar vor einer Verschwörung…
Eschbach beschreibt in liebevollen Details eine mögliche Gesellschaft in 40 Jahren. Neue Techniken, aber auch neue gesellschaftliche Entwicklungen werden vom Jahr 2024 kreativ und intelligent weitergesponnen. Allerdings vergisst er zum Beispiel die Entwicklung der Medien komplett: Menschen schauen in den 60er des 21. Jahrhunderts bei Eschbach hauptsächlich noch Fernsehen oder lesen Zeitung. Wohl eher nicht. Auch sind die Charaktere bei ihm immer mal wieder sehr holzschnittartig, ihre Motivationen manchmal schwer nachzuvollziehen, die Handlung führt teilweise über etwas holprige Pfade. Trotzdem liest sich dieser Krimi sehr gut, es gibt überraschende Wendungen und ein unerwartetes Ende. Wer Zukunftsromane und Dystopien mag, wird sich gut unterhalten.
Im ersten Moment würde man bei der Frage, ob man das Freiheitsgeld habe wolle, vermutlich direkt mit Ja antworten. Aber der Autor zeigt uns auch auf, warum das vermeintlich tolle Freiheitsgeld vielleicht doch nicht ganz so toll ist. Es ist halt eher ein sachlicher Roman. Viel Spannung darf man nicht erwarten. Obwohl zum Ende davon doch ein wenig aufkam. Ich bewundere immer wieder die einfallsreichen Geschichten des Autors und lese sie extrem gerne. Auch wenn das hier nicht mein Lieblingsbuch wird, habe ich es mit großer Freude gelesen und kann nur jedem ans Herz legen, sich mal ein Buch des Autors zuzulegen.

Es geht um eine Zukunft, in der Menschen nicht mehr Arbeiten müssen um über die Runden zu kommen. Die Vor- und Nachteile werden einem durch verschiedene Personen nahegebracht. Der Schluss hat mich sehr nachdenklich gemacht: sind die Bösen wirklich böse? Mein persönliches Highlight ist eine bayrisch sprechende KTU-Beamtin!
Interessantes Thema
Ich muss zugestehen, dass ich anfangs dem Thema gegenüberl sehr voreingenommen war und nicht gedacht habe, dass es mich dahingehend wirklich abholt, aber nein! Das Thema wurde sehr interessant und einfach aufbereitet und in eine recht interessante Geschichte verpackt. Ich hatte durchwegs ein recht anschauliches und authentisches Utopie/Dystopie Gefühl und es gab zahlreiche Denkanstöße, die mir sehr gefallen haben. Die Story war schon etwas langgezogen und auch die Spannungskurve war mir dann doch etwas zu klein, aber trotzdem würde ich das Buch jedem empfehlen, vor allem Leute, die Zukunftsbücher lieben.
Tolle Idee aber die Umsetzung… naja
Das war mein erstes Buch von Andreas Eschbach und ich muss sagen, dass mir der Klappentext zunächst super gut gefallen hat. Ich habe bisher noch nicht viele Dystopien gelesen aber ich habe eine sehr gute Vorstellung von Europa im Jahr 2064 bekommen. Und das ebenso auf eine interessante Art und Weise, denn häufig wurde über Gespräche der Figuren oder lediglich kurze Nebensätze des Erzählers erklärt, unter welchen Umständen die Menschen mittlerweile leben. Sehr viele aktuelle politische Themen werden dabei aufgegriffen und im Fokus steht dabei das Freiheitsgeld, das aus der Idee des Grundeinkommens entstanden ist. Allerdings hat sich das ganze Buch über nicht wirklich ein Spannungsbogen aufgebaut. Teilweise waren die Geschehnisse sogar recht vorhersehbar oder aber Figuren haben manche Tatsachen einfach hingenommen, wo ich mir eine andere Reaktion vorgestellt hätte. So waren die Figure teilweise nicht glaubwürdig, teilweise wirkten sie sogar gleichgültig. Und deswegen fiel es mir unter anderem so schwer am Buch dran zu bleiben. Die Wechsel der Erzählperspektiven sorgten zwar für Abwechslung aber mit den Charakteren konnte ich nicht wirklich etwas anfangen. Insbesondere einer der Hauptcharaktere hat mich mit seinem Alpha-Männlichkeits-Gehabe unglaublich genervt und man hat ihm die ganze Zeit seine eigene Unsicherheit angemerkt, weil er eine Beziehung mit einer Frau führt, die auch ohne ihn leben könnte. Letztendlich habe ich mir glaube ich einfach etwas ganz anderes unter der Geschichte vorgestellt, etwas weniger vorhersagbares… mit einem Ende, das überrascht hätte.
Ich liebe Zukunftsgeschichten. Und diese war besonders gut. Ich kann mir die nahe Zukunft wie sie dort dargestellt wird, richtig gut vorstellen. Interessant und gleichzeitig beängstigend. Der Autor befasst sich mit spannenden Themen wie die Finanzierung und Machbarkeit des bedingungslosen Grundeinkommens. Auch viele andere Ideen sind super. Die fortgeschrittene Digitalisierung, das überwiegend vegetarische/vegane essen und vieles mehr. Auch der Klimawandel ist ein vorherrschendes Thema. Doch auch in einer Welt in der es das sogenannte Freiheitsgeld schon seit 30 Jahren gibt, ist nicht alles Gold was glänzt. Und vor allem, nur weil etwas 30 Jahre existiert, heißt es nicht das es 100% funktioniert. Denn auch hier hat das Leben seine Schattenseiten. Familie Strehminger musste gerade aus der Oase ausziehen. Eine geschlossene Luxuswohnanlage. Ein frisch verheiratet Paar zieht gerade in diese Anlage. Dadurch wird das Klassensystem und die Unterschiede richtig gut erklärt . Der ehemalige EU Präsident der vor 30 Jahren das Freiheitsgeld eingeführt hat, lebt ebenfalls in dieser Wohnanlage und wird tot aufgefunden. Angeblich Freitod. Aber auch der Journalist der der größte Gegenspieler des Altpräsidenten wird tot aufgefunden. Das kann doch kein Zufall sein. Und schnell wird klar, wir sind hier was grossem auf der Spur. Das Ende war überraschend und habe ich so nicht kommen sehen.

Entsprach absolut nicht meinen Erwartungen, aber nicht im positiven Sinne.
Wer hier einen futuristischen Thriller mit künstlicher Intelligenz, Robotern und politischer Storyline erwartet, wird enttäuscht. Freiheitsgeld wird aus den Perspektiven vier verschiedener Protagonisten erzählt, die in einer Welt leben, in der das bedingungslose Grundeinkommen nicht länger eine Idee, sondern Wirklichkeit ist. Um den Klimaschutz zu gewährleisten, leben Menschen nicht länger vereinzelt auf dem Land, sondern in Supermetropolen, Hochhauskomplexen und Gated Communities. Soweit so spannend, die unterschiedlichen Alltage der Protagonisten sind aber alles andere als das. Vergleichsweise nah an der heutigen Zeit orientiert arbeiten sie in Jobs, die nichts Neues sind und schlagen sich mit denselben menschlichen Problemen herum. Was dem Buch dann aber den Rest gibt, ist der klamaukige Schreibstil. Bei dem Thema hätte ich einen ernsteren Ton erwartet, gelesen hat es sich dann aber ein bisschen wie Qualityland, was mich persönlich massiv gestört hat, genau wie der völlig unnötige Fokus auf die Sexleben der Protagonisten. Mit über 500 Seiten ist das Buch jetzt auch kein entspannter Read für zwischendrin, und bessere Dystopien gibts zu Hauf. Kann man getrost sein lassen.
Für mich ein sehr moderner Roman, aber definitiv kein Thriller.
Durch cooles Cover, prominente Präsentation in Buchhandlungen sowie zahlreiche Rezensionen bin ich auf Marc Eschbachs Social-Fiction Roman "Freiheitsgeld" aufmerksam geworden. Da gerade auch das Thema Bürgergeld und das bedingungslose Grundeinkommen sehr aktuell ist, ist das Buch natürlich noch interessanter. Der Leser bekommt auch ordentlich was zu lesen. Mehrere Handlungstränge laufen parallel und beleuchten die Welt im Jahre 2063/64. Der Großteil der einfachen Arbeiten wird von Robotern getätigt. Die Menschen leben durchorganisiert und digitalisiert bis hinein in die kleinsten Tätigkeiten des Alltags. Durch die allgegenwärtige Digitalisierung und der Tatsache, dass quasi alles gefilmt, getrackt und gescannt wird, sind die Bürger nahezu gläsern. Das Thema Datenschutz scheint überwunden. Künstliche Intelligenz vereinfacht alle Abläufe und braucht kaum menschliches Zutun. Die soziale Errungenschaft, die dazu führte, ist die Einführung des sogenannten "Freiheitsgeldes", einem bedingungslosen Grundeinkommen, das es den Bürgern ermöglichen soll frei über ihre eigene Arbeit zu verfügen ohne finanzielle Einbußen zu verspüren. Niemand soll mehr eine Arbeit tätigen müssen, die ihn nicht ausfüllt, allein aus finanzieller Notwendigkeit. Im Jahr 2064 soll sich die Einführung des Freiheitsgeldes zum 30. mal jähren. Ein großer Festakt mit dem Altkanzler und ehemaligen EU-Präsidenten, dem Wegbereiter des Freiheitsgeldes ist in Planung. Unterdessen stirbt die Enkelin des Begründers des Freiheitsgeldes Havelock an eine missglückten unsinnigen online Challenge. Havelock wird wenig später Tod in seiner Badewanne aufgefunden - der hoheitliche arbeitende Wachschutz in der Premium-Wohnanlage Oase diagnostiziert Suizid. Parallel dazu verfolgen wir die Geschichte von Ahmed Müller, einem Polizisten der von der Steuerfahndung in die Abteilung Gewaltverbrechen wechselt und zufällig als eines der ersten Fälle, den Todesfall am Journalisten Leventhal aufklären soll. Einem der größten Wiedersacher von Havelock. Ahmet glaubt nicht an Zufälle und ermittelt auch in Richtung Havelock und dem Freiheitsgeld. Ein wilde Suche nach Mördern und Motiven beginnt. Verschwörungstheorien muten dem Leser einiges zu. Meinung: Für mich ein sehr moderner Roman, aber definitiv kein Thriller. Ich war begeistert von der Aufarbeitung des Themas und den Erklärungen. Jedoch tue ich mich schwer mit so mancher Zukunftsvision. Vieles wirkt zu gediegen - eine Altherren-Vision. Mit fehlen die wirklichen Quantensprünge in der Entwicklung. Auch manche Nebengeschichte ist zu weitläufig geschrieben als habe der Autor den Faden verloren. Aber Spaß hat es gemacht und gut geschrieben ist es allemal. Ich gebe 4,5 von 5 Sternen.

Andreas Eschbach beschreibt in Freiheitsgeld eine dystopische und fiktionale Zukunft, die mir leider viel zu möglich erscheint! Er bezieht den aktuellen Status des Umweltschutzes uns den Wunsch nach einem allgemein ausgezahlten Bürgergeld mit ein und schafft daraus eine Zukunftsaussicht, die wir so sicher nicht haben wollen. Um diese jedoch zu verhindern müssen wir jetzt tätig werden und umdenken! Aber Andreas Eschbach beschreibt nicht nur unsere zu Grunde gerichtete Welt sondern erschafft auch zwei Mordfälle die damit in Verbindung stehen. So schafft er es neben dem Kopfschütteln ob der dystopischen fiktionalen Zukunft auch eine Spannung aufzubauen, die mich immer weiter lesen lassen wollte. Insgesamt ein toller Roman, den wir alle Lesen sollten, da er zum umdenken und hoffentlich zu Veränderungen anregt!
(Rezi aus 2022)
Andreas Eschbach greift hier die Idee des "bedingungslosen Grundeinkommens" auf und verknüpft es sehr geschickt mit bedrohlichen Themen wie "Klimawandel", "Lobbyismus", "seltsame Reiche" Spielen tut es in einer deutlichen Zukunft, die einem doch beim Lesen sehr nah und gar nicht so unwahrscheinlich wie gedacht erscheint Absolut empfehlenswert!
„Das, was durch ein bedingungsloses Grundeinkommen erreicht werden soll - dass jeder nur noch tun muss, was er tun will -, lässt sich nicht durch bloßes Umverteilen von Geld erreichen. Um zu diesem Grad an wirtschaftlicher Freiheit zu gelangen, müssen möglichst viele der Einrichtungen, Abläufe und Systeme, die dazu da sind, menschliche Bedürfnisse zu befriedigen, so weit automatisiert sein, dass sie von selber laufen. Deshalb der Name Freiheitsgeld." Das Freiheitsgeld des hier inszenierten zukünftigen Europas führt trotz der vermeintlichen Chancengleichheit zu einer Zweiklassengesellschaft und Kritik. Somit wirft der Tod seines Begründers berechtigte Fragen am System auf. Als Leser folgen wir hauptsächlich zwei Figuren, dem Polizisten, der den Mord aufklären will, und dem Fitnesstrainer des Politikers, deren Wege sich in Anbetracht der Umstände kreuzen. Die vielversprechende Dystopie von Andreas Eschbach entwirft ein authentisches Szenario einer Zukunft, in der Automatisierung den Alltag bestimmt. Die menschlichen Beziehungen, um die es eigentlich geht, fand ich jedoch wenig überzeugend dargestellt. Klischees, wie die Frau, die aus Frust shoppen geht, und unglaubwürdige Dialoge oder Handlungen lenken zu sehr von der im Kern interessanten Geschichte ab. Somit habe ich diesen Roman als einen der schwächeren des Autors empfunden.
Ich habe schon ein paar Bücher von Andreas Eschbach gelesen und fand sie alle gut. Darum hatte ich mich sehr auf Freiheitsgeld gefreut - zumal mich der Klappentext auch direkt angesprochen hat. Es geht um eine Zukunft in Deutschland in 40 Jahren. Alle Menschen hier bekommen Freiheitsgeld, ein bedingungsloses Grundeinkommen. Alleine das bietet in meinen Augen viel Potential für eine gute Geschichte, aber irgendwie ist es dem Autor nicht gelungen, diese auch zu schreiben. Immer wieder hatte ich das Gefühl, es werden neue Stränge eröffnet, die dann aber im Sand verlaufen. Der Anfang des Buches ist unheimlich langatmig, Spannung baut sich kaum auf. Und die meisten Charaktere sind sehr klischeehaft und bleiben leider sehr oberflächlich, so dass es mir sehr schwer fiel, eine Beziehung zu ihnen aufzubauen. Ich habe das Buch zu Ende gelesen, obwohl es mir nicht gefiel, einfach weil ich dachte, dass bei diesem Autor doch noch was kommen muss. Tat es aber nicht. Schade. Für mich war das Buch leider Zeitverschwendung.
Ein Eschbach, der mich diesmal leider nicht überzeugt. Diese Dystopie erscheint mir doch sehr unwahrscheinlich, auch wenn viele Aspekte dieser Vision einer Zukunft sich bereits heute abzeichnen. Die hier vermutete Verschwörung einer bessergestellten Elite würde ich fast in die "Schwurblerecke" verorten.
Das kann Eschbach besser!
Zwischendurch hatte ich viel Freude an der Geschichte und freute mich auf ein tiefgründiges und durchdachtes Ende, aber ich wurde einfach nur enttäuscht. Vieles wurde angeschnitten, obwohl es am Ende überhaupt keine Relevanz hatte. Trotzdem, der Grundgedanke ist erschreckend aktuell und treibt das Gedankenkarussell an.
Keine Längen, gut geschrieben, inhaltlich Mittelmaß
Inhaltlich habe ich einfach wirklich mehr erwartet und war dann auch überrascht, als das Buch quasi durch war und dann erst die Aufklärung begann. Die wirkte dann irgendwie zusammengeschustert. Das Buch hätte mehr verdient als dieses Ende finde ich und auch die Charaktere, die am Anfang gut aufgebaut wurden, sind dann irgendwie einfach vernachlässigt worden und sind verblasst. Aber da Herr Eschbach es einfach versteht, Leser zu fesseln, sind keinerlei Längen aufgetreten.
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Europa in nicht allzu ferner Zukunft. Die Digitalisierung ist weit fortgeschritten, Maschinen erledigen die meiste Arbeit, während ein bedingungsloses Grundeinkommen, das sogenannte »Freiheitsgeld«, dafür sorgt, dass jeder ein menschenwürdiges Leben führen kann. Als der Politiker, der das Freiheitsgeld eingeführt hat, tot aufgefunden wird, wirkt es zunächst wie ein Selbstmord. Doch dann wird der Journalist ermordet, der einst als sein größter Gegenspieler galt. Ahmad Müller, ein junger Polizist, ist in die Ermittlungen um beide Fälle involviert - und sieht sich mit übermächtigen Kräften konfrontiert, die im Geheimen operieren und vor nichts zurückschrecken, um eine Aufklärung zu vereiteln.
Book Information
Author Description
Andreas Eschbach, geboren 1959 in Ulm, verheiratet, schreibt seit seinem 12. Lebensjahr. Bekannt wurde er vor allem durch den Thriller DAS JESUS-VIDEO, gefolgt von Bestsellern wie EINE BILLION DOLLAR und AUSGEBRANNT. Sein Roman NSA - NATIONALES-SICHERHEITS-AMT befasst sich mit der brisanten Frage: Was wäre, wenn es im dritten Reich bereits Computer und das Internet gegeben hätte - und deren totale Überwachung?
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Intelligenter Social-Fiction-Thriller
Inhalt: Europa in nicht allzu ferner Zukunft. Die Digitalisierung ist weit fortgeschritten, Maschinen erledigen die meiste Arbeit, während ein bedingungsloses Grundeinkommen, das sogenannte »Freiheitsgeld«, dafür sorgt, dass jeder ein menschenwürdiges Leben führen kann. Als der Politiker, der das Freiheitsgeld eingeführt hat, tot aufgefunden wird, wirkt es zunächst wie ein Selbstmord. Doch dann wird der Journalist ermordet, der einst als sein größter Gegenspieler galt. Ahmad Müller, ein junger Polizist, ist in die Ermittlungen um beide Fälle involviert - und sieht sich mit übermächtigen Kräften konfrontiert, die im Geheimen operieren und vor nichts zurückschrecken, um eine Aufklärung zu vereiteln. Meinung: Andreas Eschbach schreibt sehr detailgenau. Seine Charaktere leben die Geschichte in den Büchern. Auch wenn er manchmal etwas ausschweifend ist, finde ich die Details sehr gut bei ihm. Auch dieses Buch hat wieder überzeugt. Eschbachs Bücher regen immer zum Nachdenken an. Eine Zukunft, die sogar sehr realistisch erscheint und ich mir teilweise wünsche und zum Teil überhaupt nicht. Der Schluss kommt ein wenig abrupt, passt aber irgendwie und irgendwie auch nicht. Für mich ein gutes Buch zum lesen, ich habe es als Hörbuch gehört und mag die Erzählstimme sehr. Die Gedanken über Freiheitsgeld, KI, das Politische, Ernährung und Umwelt regen zum Nachdenken an und kann gerne jeder als Gedankenexperiment mitnehmen.
Tolles Gedankenexperiment verbunden mit einem Krimi
Dies ist mein zweites Buch des Autors. Es hat mir wirklich gut gefallen. Ich mochte den Ausflug in diese fiktive Zukunft, ich mochte die „Welt“, die der Autor kreiert hat und ich mochte die Story, die alles verbindet. Wieder gibt es glaubwürdige Charaktere, spannende Elemente und ein überraschendes Ende, das aber absolut plausibel ist.

Vielleicht habt ihr schonmal über ein Bedigungloses Gruneinkommen nachgedacht? So etwas ist das Freiheitsgeld in diesem Buch. Man wird in der Geschichte Stück für Stück in diese dystopische Welt geführt und bei der Ermittlung eines Totesfalls, besprechen die Protagonisten das für und wieder dieser neuen Welt. Was es für mich so toll macht, weil ich selbst ins Nachdenken gekommen bin. Auch der Schreibstil hat mir gut gefallen.
Ein interessantes Szenario, das von Eschbachs bildgewaltiger Sprache lebt und zum Nachdenken anregt. Hier und da hätte die Story mehr auf den Punkt kommen können, allerdings kann ich dieses und alle Bücher von Andreas Eschbach uneingeschränkt empfehlen!
~𝐖𝐞𝐫𝐛𝐮𝐧𝐠~ 8/10 🌟 🅼🅴🅸🅽🆄🅽🅶 Der neue Eschbach und als Fan seiner Ideen war klar, dass ich dieses Buch lesen muss. Eschbach besticht hier auch wieder durch tollen Storyaufbau und die interessante Idee hinter seiner Story. Kann das bedingslose Grundeinkommen funktionieren? Dieser Frage geht der Autor in einem spannenden Szenario auf den Grund. Hierbei verliert er sich zwar in einigen Passagen in Belanglosigkeiten und kommt etwas vom Weg ab. Allerdings war es für mich zu keinem Zeitpunkt langweilig, denn Eschbach versteht es meisterhaft seine Geschichten und seine Charaktere lebendig werden zu lassen. Nebenbei regt auch dieses Buch zum Nachdenken an, denn es entsteht eine Zukunftsvision, die einen nicht kalt lässt.

Das Große ganze, ist es das Wert
Ein wirklich gutes Buch, was einen in vielerlei Hinsicht zum nachdenken anregt. Ich würde mir eine Fortsetzung wünschen, da das Ende irgendwie unbefriedigend war und ich es spannend fände den Fortgang des Plans zu sehen. Besonders hat mir der Aufbau des Buches gefallen. Eschbach schafft es immer wieder eine große Story mit vielen wechselnden Protagonisten zu erzählen und dabei wirkt es immer alltägliche. Man lernt die Personen gut kennen und ihre intensionen, wobei die Hauptstory immer mitschwingt und am Ende alles zu einem logischen Ende zusammen geführt wird. Auch wenn mir dieses nicht so gefallen hat.
Könnte so geschehen
Mich hat das Buch gelockt, weil im Klappentext ein Politiker Robert Havelock heißt, das mich sehr an einen deutschen Ex-Politiker erinnert. Die Mischung aus Sci-fi und Thriller gefällt mir gut. Der Autor zeigt in diesem Buch eine Mögliche Realität im Jahr 2063. Themen aus der heutigen Zeit werden gekonnt weiter gedacht und in ein zukünftiges Bild gebracht, das stimmig ist. Neben technischen Errungenschaften werden auch mögliche politische Modelle eingebaut. Vielleicht passiert es ja so, oder so ähnlich. Klare Empfehlung.
Toller Roman, der zum nachdenken anregt!
Andreas Eschbach beschreibt in Freiheitsgeld eine dystopische und fiktionale Zukunft, die mir leider viel zu möglich erscheint! Er bezieht den aktuellen Status des Umweltschutzes uns den Wunsch nach einem allgemein ausgezahlten Bürgergeld mit ein und schafft daraus eine Zukunftsaussicht, die wir so sicher nicht haben wollen. Um diese jedoch zu verhindern müssen wir jetzt tätig werden und umdenken! Aber Andreas Eschbach beschreibt nicht nur unsere zu Grunde gerichtete Welt sondern erschafft auch zwei Mordfälle die damit in Verbindung stehen. So schafft er es neben dem Kopfschütteln ob der dystopischen fiktionalen Zukunft auch eine Spannung aufzubauen, die mich immer weiter lesen lassen wollte. Insgesamt ein toller Roman, den wir alle Lesen sollten, da er zum umdenken und hoffentlich zu Veränderungen anregt!

Zukunftsszenario TOP, Verpackung schwach - 3 🌟
Andreas Eschbach ist bekannt für seine dystopischen Zukunftsromane und sein neues Buch mit dem Titel “Freiheitsgeld” hat mich sehr angesprochen. Die Diskussion ums “Bedingungslose Grundeinkommen” besteht schon seit einer Weile und ist zurzeit auch wieder sehr aktuell. Andreas Eschbach hat diese Idee in seinem neuen Roman weitergesponnen und ein Deutschland im Jahre 2064 konzipiert und wie dieses unter dieser Idee aussehen könnte. Dazu kommt, dass in dieser Zeit Maschinen/Roboter viele Arbeiten erledigen können und es auch eh weniger Jobs gibt. Wer mehr bekommen möchte als das Freiheitsgeld, kann trotzdem einer Arbeit nachkommen, muss aber auf sein Gehalt sehr viele Steuern zahlen. Für die Gesellschaft essenzielle Berufe, wie z.B. Ärzte und Krankenpfleger, werden hoch vergütet. So bildet sich grob zusammengefasst eine Gesellschaft, die trotzdem noch vom sozialen Ungleichgewicht geprägt ist. Andreas Eschbach nimmt sich sehr viel Zeit, das Deutschland im Jahre 2064 unter diesen Gesichtspunkten zu erläutern, dem Leser näherzubringen und die Hintergründe auszuführen. Dazu kommen mehrere Charaktere aus unterschiedlichen Schichten und Bereichen, aus deren Sicht wir mehr über die Gesellschaftsstruktur und mögliche Machenschaften erfahren. Es ist gruselig, wie Eschbach so oft Bezug nimmt auf Dinge, die bei uns heutzutage „normal“ sind und die in der Zukunft im Jahr 2064 als lächerlich oder schlimm dargestellt werden. Eine grandiose Umsetzung kritischer Fragen zum aktuellen politischen und gesellschaftlichen System! Das Zukunftsszenario, das Eschbach hier entwirft, ist wirklich 1A !!! Eschbach versteht es mit Bravour, sich aktuelle politisch Themen zu schnappen und diese weiterzuspinnen, sodass ich mehrfach eine Gänsehaut hatte; denn so weit entfernt von aktuellen Ideen sind diese garnicht und auch durchaus wahrscheinlich. Einstweilen war es mir aber auch ein bisschen viel und hatte ich das Gefühl, ich lese eine politische Debatte. Auch diskutierten die Charaktere oft in Dialogen die politischen Themen aus, was sich für meinen Geschmack machmal etwas in die Länge zog und ich das Gefühl hatte, der Autor nutzt die Dialoge als Mittel, dem Leser die verschiedenen Sichtweisen nahezubringen, aber es klang nicht nach einem Dialog “aus dem Leben”. Was mir allerdings ein großes Problem beim Lesen bereitet hat, waren die Charaktere. Diese waren durch die Bank weg komisch und verhielten sich auch so; die Charaktere blieben schwammig und verhielten sich allesamt seltsam und für mich nicht nachvollziehbar. Dialoge wirkten auf mich viel zu sehr konstruiert, bzw. “schlecht geschauspielert”. Dies besserte sich auch bis zum Ende des Buchs nicht bzw. wurde es immer schlimmer/unglaubwürdiger. Dass ich zu keinem der Charaktere eine Bindung aufbauen und sie einfach nicht fühlen konnte, hat mich massiv gestört. Und dann haben wir noch den Kriminalfall, der in die Geschichte eingearbeitet wird und der auch ein bisschen den Aufhänger im Klappentext darstellt. Die Morde um die es geht, werden aber erst ungefähr in der Mitte des Buchs begangen, sodass der Krimi-Plot auch erst recht spät aufkommt. Und dieser Plot war für mich leider überhaupt nicht spannend und konnte man sich eh schon denken, wer dahintersteckt. Was mich dann aber am meisten gestört hat, war, dass dieser Plot am Ende mit einer “Erklär-Bär-Szene” ratzfatz aufgelöst wurde; alle Fragen und Abläufe des Krimi-Plots wurden einfach mal in einem abschließenden Dialog aufgelöst und dem Leser auf dem Präsentierteller erklärt. Das fand ich einfallslos und halt auch überhaupt nicht interessant, geschweige denn fesselnd. Daher muss ich leider sagen, dass das Buch mich unterm Strich doch etwas enttäuscht hat… Die Zukunftsvision ist grandios recherchiert und entworfen!!! Leider konnten die Charaktere und der Krimi-Plot so überhaupt nicht bei mit punkten und haben den Gesamteindruck stark getrübt. So komme ich auf eine abschließende Bewertung von 3 Sternen 🌟

Ein Krimi aus dem Jahr 2064. In Deutschland gibt es das bedingungslose Grundeinkommen, die Menschen müssen nicht mehr arbeiten, Roboter und KI erledigen die Jobs. Weite Teile Europas sind renaturiert und zu ökologischen Sperrzonen erklärt. Alle, die es sich leisten können, leben in Gated Communities ein sorgenfreies Leben. Doch dann stirbt der Mann, der als Politiker das bedingungslose Grundeinkommen eingeführt hat. Und Ermittler Ahmad Müller steht vor einem Rätsel, vielleicht sogar vor einer Verschwörung…
Eschbach beschreibt in liebevollen Details eine mögliche Gesellschaft in 40 Jahren. Neue Techniken, aber auch neue gesellschaftliche Entwicklungen werden vom Jahr 2024 kreativ und intelligent weitergesponnen. Allerdings vergisst er zum Beispiel die Entwicklung der Medien komplett: Menschen schauen in den 60er des 21. Jahrhunderts bei Eschbach hauptsächlich noch Fernsehen oder lesen Zeitung. Wohl eher nicht. Auch sind die Charaktere bei ihm immer mal wieder sehr holzschnittartig, ihre Motivationen manchmal schwer nachzuvollziehen, die Handlung führt teilweise über etwas holprige Pfade. Trotzdem liest sich dieser Krimi sehr gut, es gibt überraschende Wendungen und ein unerwartetes Ende. Wer Zukunftsromane und Dystopien mag, wird sich gut unterhalten.
Im ersten Moment würde man bei der Frage, ob man das Freiheitsgeld habe wolle, vermutlich direkt mit Ja antworten. Aber der Autor zeigt uns auch auf, warum das vermeintlich tolle Freiheitsgeld vielleicht doch nicht ganz so toll ist. Es ist halt eher ein sachlicher Roman. Viel Spannung darf man nicht erwarten. Obwohl zum Ende davon doch ein wenig aufkam. Ich bewundere immer wieder die einfallsreichen Geschichten des Autors und lese sie extrem gerne. Auch wenn das hier nicht mein Lieblingsbuch wird, habe ich es mit großer Freude gelesen und kann nur jedem ans Herz legen, sich mal ein Buch des Autors zuzulegen.

Es geht um eine Zukunft, in der Menschen nicht mehr Arbeiten müssen um über die Runden zu kommen. Die Vor- und Nachteile werden einem durch verschiedene Personen nahegebracht. Der Schluss hat mich sehr nachdenklich gemacht: sind die Bösen wirklich böse? Mein persönliches Highlight ist eine bayrisch sprechende KTU-Beamtin!
Interessantes Thema
Ich muss zugestehen, dass ich anfangs dem Thema gegenüberl sehr voreingenommen war und nicht gedacht habe, dass es mich dahingehend wirklich abholt, aber nein! Das Thema wurde sehr interessant und einfach aufbereitet und in eine recht interessante Geschichte verpackt. Ich hatte durchwegs ein recht anschauliches und authentisches Utopie/Dystopie Gefühl und es gab zahlreiche Denkanstöße, die mir sehr gefallen haben. Die Story war schon etwas langgezogen und auch die Spannungskurve war mir dann doch etwas zu klein, aber trotzdem würde ich das Buch jedem empfehlen, vor allem Leute, die Zukunftsbücher lieben.
Tolle Idee aber die Umsetzung… naja
Das war mein erstes Buch von Andreas Eschbach und ich muss sagen, dass mir der Klappentext zunächst super gut gefallen hat. Ich habe bisher noch nicht viele Dystopien gelesen aber ich habe eine sehr gute Vorstellung von Europa im Jahr 2064 bekommen. Und das ebenso auf eine interessante Art und Weise, denn häufig wurde über Gespräche der Figuren oder lediglich kurze Nebensätze des Erzählers erklärt, unter welchen Umständen die Menschen mittlerweile leben. Sehr viele aktuelle politische Themen werden dabei aufgegriffen und im Fokus steht dabei das Freiheitsgeld, das aus der Idee des Grundeinkommens entstanden ist. Allerdings hat sich das ganze Buch über nicht wirklich ein Spannungsbogen aufgebaut. Teilweise waren die Geschehnisse sogar recht vorhersehbar oder aber Figuren haben manche Tatsachen einfach hingenommen, wo ich mir eine andere Reaktion vorgestellt hätte. So waren die Figure teilweise nicht glaubwürdig, teilweise wirkten sie sogar gleichgültig. Und deswegen fiel es mir unter anderem so schwer am Buch dran zu bleiben. Die Wechsel der Erzählperspektiven sorgten zwar für Abwechslung aber mit den Charakteren konnte ich nicht wirklich etwas anfangen. Insbesondere einer der Hauptcharaktere hat mich mit seinem Alpha-Männlichkeits-Gehabe unglaublich genervt und man hat ihm die ganze Zeit seine eigene Unsicherheit angemerkt, weil er eine Beziehung mit einer Frau führt, die auch ohne ihn leben könnte. Letztendlich habe ich mir glaube ich einfach etwas ganz anderes unter der Geschichte vorgestellt, etwas weniger vorhersagbares… mit einem Ende, das überrascht hätte.
Ich liebe Zukunftsgeschichten. Und diese war besonders gut. Ich kann mir die nahe Zukunft wie sie dort dargestellt wird, richtig gut vorstellen. Interessant und gleichzeitig beängstigend. Der Autor befasst sich mit spannenden Themen wie die Finanzierung und Machbarkeit des bedingungslosen Grundeinkommens. Auch viele andere Ideen sind super. Die fortgeschrittene Digitalisierung, das überwiegend vegetarische/vegane essen und vieles mehr. Auch der Klimawandel ist ein vorherrschendes Thema. Doch auch in einer Welt in der es das sogenannte Freiheitsgeld schon seit 30 Jahren gibt, ist nicht alles Gold was glänzt. Und vor allem, nur weil etwas 30 Jahre existiert, heißt es nicht das es 100% funktioniert. Denn auch hier hat das Leben seine Schattenseiten. Familie Strehminger musste gerade aus der Oase ausziehen. Eine geschlossene Luxuswohnanlage. Ein frisch verheiratet Paar zieht gerade in diese Anlage. Dadurch wird das Klassensystem und die Unterschiede richtig gut erklärt . Der ehemalige EU Präsident der vor 30 Jahren das Freiheitsgeld eingeführt hat, lebt ebenfalls in dieser Wohnanlage und wird tot aufgefunden. Angeblich Freitod. Aber auch der Journalist der der größte Gegenspieler des Altpräsidenten wird tot aufgefunden. Das kann doch kein Zufall sein. Und schnell wird klar, wir sind hier was grossem auf der Spur. Das Ende war überraschend und habe ich so nicht kommen sehen.

Entsprach absolut nicht meinen Erwartungen, aber nicht im positiven Sinne.
Wer hier einen futuristischen Thriller mit künstlicher Intelligenz, Robotern und politischer Storyline erwartet, wird enttäuscht. Freiheitsgeld wird aus den Perspektiven vier verschiedener Protagonisten erzählt, die in einer Welt leben, in der das bedingungslose Grundeinkommen nicht länger eine Idee, sondern Wirklichkeit ist. Um den Klimaschutz zu gewährleisten, leben Menschen nicht länger vereinzelt auf dem Land, sondern in Supermetropolen, Hochhauskomplexen und Gated Communities. Soweit so spannend, die unterschiedlichen Alltage der Protagonisten sind aber alles andere als das. Vergleichsweise nah an der heutigen Zeit orientiert arbeiten sie in Jobs, die nichts Neues sind und schlagen sich mit denselben menschlichen Problemen herum. Was dem Buch dann aber den Rest gibt, ist der klamaukige Schreibstil. Bei dem Thema hätte ich einen ernsteren Ton erwartet, gelesen hat es sich dann aber ein bisschen wie Qualityland, was mich persönlich massiv gestört hat, genau wie der völlig unnötige Fokus auf die Sexleben der Protagonisten. Mit über 500 Seiten ist das Buch jetzt auch kein entspannter Read für zwischendrin, und bessere Dystopien gibts zu Hauf. Kann man getrost sein lassen.
Für mich ein sehr moderner Roman, aber definitiv kein Thriller.
Durch cooles Cover, prominente Präsentation in Buchhandlungen sowie zahlreiche Rezensionen bin ich auf Marc Eschbachs Social-Fiction Roman "Freiheitsgeld" aufmerksam geworden. Da gerade auch das Thema Bürgergeld und das bedingungslose Grundeinkommen sehr aktuell ist, ist das Buch natürlich noch interessanter. Der Leser bekommt auch ordentlich was zu lesen. Mehrere Handlungstränge laufen parallel und beleuchten die Welt im Jahre 2063/64. Der Großteil der einfachen Arbeiten wird von Robotern getätigt. Die Menschen leben durchorganisiert und digitalisiert bis hinein in die kleinsten Tätigkeiten des Alltags. Durch die allgegenwärtige Digitalisierung und der Tatsache, dass quasi alles gefilmt, getrackt und gescannt wird, sind die Bürger nahezu gläsern. Das Thema Datenschutz scheint überwunden. Künstliche Intelligenz vereinfacht alle Abläufe und braucht kaum menschliches Zutun. Die soziale Errungenschaft, die dazu führte, ist die Einführung des sogenannten "Freiheitsgeldes", einem bedingungslosen Grundeinkommen, das es den Bürgern ermöglichen soll frei über ihre eigene Arbeit zu verfügen ohne finanzielle Einbußen zu verspüren. Niemand soll mehr eine Arbeit tätigen müssen, die ihn nicht ausfüllt, allein aus finanzieller Notwendigkeit. Im Jahr 2064 soll sich die Einführung des Freiheitsgeldes zum 30. mal jähren. Ein großer Festakt mit dem Altkanzler und ehemaligen EU-Präsidenten, dem Wegbereiter des Freiheitsgeldes ist in Planung. Unterdessen stirbt die Enkelin des Begründers des Freiheitsgeldes Havelock an eine missglückten unsinnigen online Challenge. Havelock wird wenig später Tod in seiner Badewanne aufgefunden - der hoheitliche arbeitende Wachschutz in der Premium-Wohnanlage Oase diagnostiziert Suizid. Parallel dazu verfolgen wir die Geschichte von Ahmed Müller, einem Polizisten der von der Steuerfahndung in die Abteilung Gewaltverbrechen wechselt und zufällig als eines der ersten Fälle, den Todesfall am Journalisten Leventhal aufklären soll. Einem der größten Wiedersacher von Havelock. Ahmet glaubt nicht an Zufälle und ermittelt auch in Richtung Havelock und dem Freiheitsgeld. Ein wilde Suche nach Mördern und Motiven beginnt. Verschwörungstheorien muten dem Leser einiges zu. Meinung: Für mich ein sehr moderner Roman, aber definitiv kein Thriller. Ich war begeistert von der Aufarbeitung des Themas und den Erklärungen. Jedoch tue ich mich schwer mit so mancher Zukunftsvision. Vieles wirkt zu gediegen - eine Altherren-Vision. Mit fehlen die wirklichen Quantensprünge in der Entwicklung. Auch manche Nebengeschichte ist zu weitläufig geschrieben als habe der Autor den Faden verloren. Aber Spaß hat es gemacht und gut geschrieben ist es allemal. Ich gebe 4,5 von 5 Sternen.

Andreas Eschbach beschreibt in Freiheitsgeld eine dystopische und fiktionale Zukunft, die mir leider viel zu möglich erscheint! Er bezieht den aktuellen Status des Umweltschutzes uns den Wunsch nach einem allgemein ausgezahlten Bürgergeld mit ein und schafft daraus eine Zukunftsaussicht, die wir so sicher nicht haben wollen. Um diese jedoch zu verhindern müssen wir jetzt tätig werden und umdenken! Aber Andreas Eschbach beschreibt nicht nur unsere zu Grunde gerichtete Welt sondern erschafft auch zwei Mordfälle die damit in Verbindung stehen. So schafft er es neben dem Kopfschütteln ob der dystopischen fiktionalen Zukunft auch eine Spannung aufzubauen, die mich immer weiter lesen lassen wollte. Insgesamt ein toller Roman, den wir alle Lesen sollten, da er zum umdenken und hoffentlich zu Veränderungen anregt!
(Rezi aus 2022)
Andreas Eschbach greift hier die Idee des "bedingungslosen Grundeinkommens" auf und verknüpft es sehr geschickt mit bedrohlichen Themen wie "Klimawandel", "Lobbyismus", "seltsame Reiche" Spielen tut es in einer deutlichen Zukunft, die einem doch beim Lesen sehr nah und gar nicht so unwahrscheinlich wie gedacht erscheint Absolut empfehlenswert!
„Das, was durch ein bedingungsloses Grundeinkommen erreicht werden soll - dass jeder nur noch tun muss, was er tun will -, lässt sich nicht durch bloßes Umverteilen von Geld erreichen. Um zu diesem Grad an wirtschaftlicher Freiheit zu gelangen, müssen möglichst viele der Einrichtungen, Abläufe und Systeme, die dazu da sind, menschliche Bedürfnisse zu befriedigen, so weit automatisiert sein, dass sie von selber laufen. Deshalb der Name Freiheitsgeld." Das Freiheitsgeld des hier inszenierten zukünftigen Europas führt trotz der vermeintlichen Chancengleichheit zu einer Zweiklassengesellschaft und Kritik. Somit wirft der Tod seines Begründers berechtigte Fragen am System auf. Als Leser folgen wir hauptsächlich zwei Figuren, dem Polizisten, der den Mord aufklären will, und dem Fitnesstrainer des Politikers, deren Wege sich in Anbetracht der Umstände kreuzen. Die vielversprechende Dystopie von Andreas Eschbach entwirft ein authentisches Szenario einer Zukunft, in der Automatisierung den Alltag bestimmt. Die menschlichen Beziehungen, um die es eigentlich geht, fand ich jedoch wenig überzeugend dargestellt. Klischees, wie die Frau, die aus Frust shoppen geht, und unglaubwürdige Dialoge oder Handlungen lenken zu sehr von der im Kern interessanten Geschichte ab. Somit habe ich diesen Roman als einen der schwächeren des Autors empfunden.
Ich habe schon ein paar Bücher von Andreas Eschbach gelesen und fand sie alle gut. Darum hatte ich mich sehr auf Freiheitsgeld gefreut - zumal mich der Klappentext auch direkt angesprochen hat. Es geht um eine Zukunft in Deutschland in 40 Jahren. Alle Menschen hier bekommen Freiheitsgeld, ein bedingungsloses Grundeinkommen. Alleine das bietet in meinen Augen viel Potential für eine gute Geschichte, aber irgendwie ist es dem Autor nicht gelungen, diese auch zu schreiben. Immer wieder hatte ich das Gefühl, es werden neue Stränge eröffnet, die dann aber im Sand verlaufen. Der Anfang des Buches ist unheimlich langatmig, Spannung baut sich kaum auf. Und die meisten Charaktere sind sehr klischeehaft und bleiben leider sehr oberflächlich, so dass es mir sehr schwer fiel, eine Beziehung zu ihnen aufzubauen. Ich habe das Buch zu Ende gelesen, obwohl es mir nicht gefiel, einfach weil ich dachte, dass bei diesem Autor doch noch was kommen muss. Tat es aber nicht. Schade. Für mich war das Buch leider Zeitverschwendung.
Ein Eschbach, der mich diesmal leider nicht überzeugt. Diese Dystopie erscheint mir doch sehr unwahrscheinlich, auch wenn viele Aspekte dieser Vision einer Zukunft sich bereits heute abzeichnen. Die hier vermutete Verschwörung einer bessergestellten Elite würde ich fast in die "Schwurblerecke" verorten.
Das kann Eschbach besser!
Zwischendurch hatte ich viel Freude an der Geschichte und freute mich auf ein tiefgründiges und durchdachtes Ende, aber ich wurde einfach nur enttäuscht. Vieles wurde angeschnitten, obwohl es am Ende überhaupt keine Relevanz hatte. Trotzdem, der Grundgedanke ist erschreckend aktuell und treibt das Gedankenkarussell an.
Keine Längen, gut geschrieben, inhaltlich Mittelmaß
Inhaltlich habe ich einfach wirklich mehr erwartet und war dann auch überrascht, als das Buch quasi durch war und dann erst die Aufklärung begann. Die wirkte dann irgendwie zusammengeschustert. Das Buch hätte mehr verdient als dieses Ende finde ich und auch die Charaktere, die am Anfang gut aufgebaut wurden, sind dann irgendwie einfach vernachlässigt worden und sind verblasst. Aber da Herr Eschbach es einfach versteht, Leser zu fesseln, sind keinerlei Längen aufgetreten.










































