Black*Out (1)
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Description
Eine Flucht vor der Technik - ist das heute überhaupt möglich? Die 17-jährige Serenity ahnt bald, auf was und vor allem auf wen sie sich eingelassen hat. Denn der schwer durchschaubare Christopher ist nicht irgendjemand. Christopher hat einst den berühmtesten Hack der Geschichte getätigt. Und nun ist er im Besitz eines Geheimnisses, das dramatischer nicht sein könnte.
Book Information
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
"Wir werden es schaffen. [...] Ich weiß noch nicht wie, aber irgendwie werden wir es schaffen."
. Ich habe dieses Buch als Hörbuch gehört, es war mein erstes von Andreas Eschbach. Stefan Kaminski fand ich als Sprecher wirklich gut. Die Charaktere waren typische Jugendbuchcharaktere, man hat genau gemerkt, wer das Publikum ist. Eventuell deswegen haben sie mich stellenweise genervt... Tiefe oder Gefühle waren kaum da, aber das haben Jugendbücher oft an sich. Die typischen Dramen der Teenager-Zeit waren auch hier vorhanden, aber der Fokus lag dennoch auf der eigentlichen Geschichte und vor allem der Technik. Diese wurde natürlich überspitzt dargestellt, dennoch zeigt sie Gefahren auf, die auch wir nicht vernachlässigen dürfen. Es ist einfach erschreckend, was alles im Buch passiert ist. An einigen Stellen war wirklich viel Spannung vorhanden, vor allem die Rückblicke und Erzählungen von Christopher fand ich sehr spannend. Dennoch war die Handlung manchmal auch langweilig und dezent repetitiv, das zieht sich dann auch so in Teil 2 fort... Der Schreibstil war typisch Jugendbuch. Die Darstellung von Frauen fand ich im Buch manchmal nicht angebracht, altmodisch, gar fast sexistisch. Da ich über diesem Autor aber mehrmals diese Vorwürfe gehört habe, bin ich damit auch wohl nicht allein... . Fazit: Gutes Jugendbuch, perfekt für 11-/12-Jährige, aber ab 14 wird es dann schon zu "jung". Gerade für Technik-Nerds defintiv ein tolles Buch, das oft wirklich spannend war! Auch wenn ich nicht die Zielgruppe bin, fand ich für eben jene, dass es ein gutes Buch wäre. Vielleicht sogar perfekt, um ein paar Lesemuffel-Kindern den Weg ins Lesen zu zeigen!!
!["Wir werden es schaffen. [...] Ich weiß noch nicht wie, aber irgendwie werden wir es schaffen."](https://social-cdn.read-o.com/images/1766842368878-96.jpg)
Ziemlich geniales Szenario und ein wirklich gutes (Jugend) Buch
Da es sich hier um ein Jugendbuch handelt hab ich eine Weile gezögert und die Trilogie steht schon etwas länger im Schrank. Was soll ich sagen: Selbst dran Schuld! Andreas Eschbach schreibt generell sehr gute Bücher und da macht der erstes Band „Blackout“ über eine Gruppe junger Menschen, die sich mit einer gezüchteten neuen Rasse anlegen keine Ausnahme. Tatsächlich finde ich die Story verdammt stark und gebe die 4 Sterne nur, da ich die Charaktere (für Eschbach untypisch wie ich finde) bisher nicht soooo interessant finde. Auch wäre sicherlich ein wenig originellerer Name als „Computer Kid“ für die Hauptfigur möglich gewesen… Ansonsten hoffe ich, dass mit dem zweiten Band die Protagonisten etwas mehr Profil erhalten und die Story genauso weitergeht: spannend, mit überraschenden Wendungen und einem gelungenen Ende!

Es war eine gute idee aber sehr langatmig un meiner meinung nach langweilig
Das Buch wurde mir empfohlen und deshalb beschloss ich es zu lesen. Anfangs war es sehr interessant, denn die ersten 100 ,200 seiten ging es um die Vorgeschichten der Hauptfiguren. Das war der Teul des Buches der mir wirklich gefallen hat. Aber die letzte Hälfte zog sich bei mir so lanhe, das war schon fast unnormal für meine Leseverhältnisse. Es kamen zu viele neue Charaktere hinzu, von denen ich etwa drei behalten habe. Der Schreibstil ist angenehm und man kann das buch flüssig lesen. Was mich allerdings gestört hat waren die Charaktere. Christopher ist ein Computergenie auf zwei Beinen, ohne wirklichen Charakter. Serenety ist nett dargestellt aber auch ihre Charakterzüge sind nicht genug ausgeführt. Vielleicht ist es nur meine Meinung, aber ich fande keine gewisse Tiefe in den Protagonisten. ABER die Vorgeschichten der beiden war super! Es wurde schön erklärt und hat dem buch in meiner Sternebewertung mehr Sterne gebracht. Die Story war bis auf die letzten 50 Seiten langweilig und flach. Alles nur meine Meinung. Die idee, die Vorgeschichten der Charaktere und der Schreibstil waren gut, aber die Charaktereigenschaften und der Plot bis aufs Ende waren es nicht.

Trilogie werde ich definitiv weiter lesen, es hat mein Interesse geweckt. Warum es keine 5 Sterne sind steht in meiner Rezension.
Kurzbeschreibung: Eine Welt in der eine bestimmte Gruppe von Menschen durch Mikrochips miteinander verbunden sind. 1. Da der Hauptcharakter ein Superhacker ist und ich ein wenig vom Programmieren verstehe, hackt es manchmal an der Immersion. 2. Die Erzählmethode am Anfang des Buches ist sehr gewöhnungsbedürftig. Man springt in den Kapiteln zwischen Erinnerungen und Gegenwart hin und her und dies wirkt eher unbeholfen.
Joah🤔... würde mal sagen, "so ein klassischer Eschbach" - Sehr komplex, sehr ausgetüftelt, sehr viel Hintergrundwissen... Es geht um nichts geringeres als das Wohl der Menschheit. Ja, das ist wieder alles sehr solide... Aber naja, so der ganz große Funken ist nicht übergesprungen... Ich weiß nicht, ob ich es zu Ende gehört hätte, wenn Stefan Kaminski nicht so herausragend gelesen hätte. Er ist in der Hörbuchvariante von "Lübbe Audio" für mich das eigentliche Highlight. Die Geschichte plätschert so ein bisschen vor sich hin. Alles ist für meinen Geschmack zu sehr Klischee. Das Teenager - Wunderkind, das nichts anderes ist, als das größter Hackergenie der Welt. Diese Aussteigergruppe die in Wäldern campiert, um sich dem Zugriff der Staatsgewalt entzieht... Und vieles andere auch... Also, irgendwie fehlte mir einfach das Besondere, was mich vom Hocker haut. Wo ich denke "Wow - krass😮😮" Nee, das habe ich so nicht erlebt 🤷♂️... Trotzdem hat es mich unterhalten, und ich möchte wissen, wie es weitergeht. Teil 2 dieser Trilogie werde ich sicher auch hören. Von mir gibt's trotz aller Abstriche eine Hörempfehlung 🙂🎧🎧🎧

Interessante Thematik!
Auch wenn es einem zum Teil noch sehr absurd vorkommt, ist das gewählte Zukunftsszenario sehr spannend und auch etwas furchteinflößend. Die Handlung gerade am Ende fand ich allerdings doch durchschaubar. Und die angedeutete Charaktertiefe könnte definitiv noch ausgebaut werden. Trotzdem reizt es mich die Reihe demnächst fortzusetzen.
Puh - also erstmal: Für einen Jugend-Tech-Thriller fand ich das Buch schon ein wenig anspruchsvoll. Vielleicht war ich an der einen oder anderen Stelle aber auch einfach nicht aufmerksam - das Buch habe ich teilweise gelesen und teilweise gehört, weil es eine absolute Sogwirkung hatte. Der Aspekt moderner Technologien und Vernetzung (bitte beachtet, dass die Reihe bestimmt schon 10 Jahre alt ist) hat mich aber sehr mitgerissen - die Figuren weniger, aber ihre Handlungen. Daher auch ein Stern Abzug. Prinzipiell ein gelungener Auftakt und ich bin gespannt, wie es weitergeht, denn ich habe Fragen, die ich gern beantwortet hätte. Diese werde ich auf jeden Fall hören, da ich die Prints noch nicht zu Hause habe.

Spannender Thriller in zukunftsnaher Dystopie
Stellt euch vor ihr hättet durch einen implantierten Chip Zugang zu allem Wissen des Internets. Innerhalb weniger Sekunden kommen euch die Angaben aus Wikipedia, Google und anderen Quellen quasi zugeflogen. Doch wo Licht ist, ist auch Schatten. Wo quasi unendliches Wissen innewohnt, ist auch die Gefahr der totalen Vernetzung, die Gleichschaltung von Gedanken und die Zerstörung eigenen Willens. Eschbach schafft es eine klare Dystopie zu zeichnen, die ungeheuer nah scheint. (Pseudo-)Wissenschaftlich zumindest soweit begründet, dass man in Grübeln kommt. Minuspunkte gibt es in dem Buch aus meinem Empfinden nach vor allem durch die vielen zeitlichen und perspektivischen Wechseln. Auch wenn diese helfen die Protas besser zu verstehen, stört das etwas den Lesefluss.
Die Tage der Menschheit, wie wir sie kennen, sind gezählt. Eine Macht wächst im Dunkeln heran, dieGemeinschaft, Frieden und völlige Informationskontrolle verspricht, aber Individualität und freien Willen als Preis fordert. Christopher war Teil der großen Kohärenz, nach dem ihm ein Chip im Gehirn eingesetzt wurde. Er sah die Welt mit tausend Augen und hörte die Gedanken tausender Menschen, ein Fehler auf dem Chip verhinderte jedoch, dass er in dieser Gemeinschaft aufging. Sich der Bedrohung bewusst, welche die Menschheit aufzufressen droht, macht er sich auf die Suche nach dem abgetauchten Wissenschaftler Jeremiah Jones, auch der Prophet genannt, da er die Menschheit vor den Gefahren der Übertechnisierung warnt. Gemeinsam mit dessen Kindern und ein paar Anhängern gelingt ihm ein kleiner Schlag gegen den übermächtigen Feind. Doch in Wahrheit steht der Menschheit ein Krieg bevor, der darüber entscheidet ob der Mensch ein Individuum bleibt, oder in einer großen Masse mit einem kollektiven Bewusstsein aufgeht. Andreas Eschbach ist aufgrund seiner originellen Ideen und unkonventionellen Szenarien ohnehin einer meiner Lieblingsautoren. Dennoch war ich etwas skeptisch ob ihm das Genre des Jugendromans liegt, aber er hat es gekonnt gemeistert und mich mit dem ersten Teil seiner Black out Trilogie sofort am Haken. Die Geschichte der Kohärenz erinnert ein bisschen an das Prinzip der Borg aus dem Enterpriseuniversum, aber übertragen auf unsere heutige Realität, verursacht es eine Gänsehaut wenn man die Möglichkeit, dass dies wirklich geschehen könnte ernsthaft in Betracht zieht. Die Frage wie würde man sich entscheiden, wenn man vor der Wahl steht Individualität oder das kollektive Wissen von Milliarden Menschen, konnte ich mir jedenfalls nicht so ohne weiteres beantworten. Niedlich ist die Liebesgeschichte von Christopher und Serenity, die sich leise zwischen den Seiten entspannt. Aber auch die widerwillige Freundschaft zwischen Christopher und dem Indianer George Angry Snake. Doch bevor ich hier noch weiter ins Schwärmen gerate, wende ich mich doch eher Teil 2 zu und überlasse es anderen sich selbst eine Meinung zu bilden. Aber Vorsicht: „Sie werden assimiliert! Widerstand ist zwecklos.“
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Eine Flucht vor der Technik - ist das heute überhaupt möglich? Die 17-jährige Serenity ahnt bald, auf was und vor allem auf wen sie sich eingelassen hat. Denn der schwer durchschaubare Christopher ist nicht irgendjemand. Christopher hat einst den berühmtesten Hack der Geschichte getätigt. Und nun ist er im Besitz eines Geheimnisses, das dramatischer nicht sein könnte.
Book Information
Posts
"Wir werden es schaffen. [...] Ich weiß noch nicht wie, aber irgendwie werden wir es schaffen."
. Ich habe dieses Buch als Hörbuch gehört, es war mein erstes von Andreas Eschbach. Stefan Kaminski fand ich als Sprecher wirklich gut. Die Charaktere waren typische Jugendbuchcharaktere, man hat genau gemerkt, wer das Publikum ist. Eventuell deswegen haben sie mich stellenweise genervt... Tiefe oder Gefühle waren kaum da, aber das haben Jugendbücher oft an sich. Die typischen Dramen der Teenager-Zeit waren auch hier vorhanden, aber der Fokus lag dennoch auf der eigentlichen Geschichte und vor allem der Technik. Diese wurde natürlich überspitzt dargestellt, dennoch zeigt sie Gefahren auf, die auch wir nicht vernachlässigen dürfen. Es ist einfach erschreckend, was alles im Buch passiert ist. An einigen Stellen war wirklich viel Spannung vorhanden, vor allem die Rückblicke und Erzählungen von Christopher fand ich sehr spannend. Dennoch war die Handlung manchmal auch langweilig und dezent repetitiv, das zieht sich dann auch so in Teil 2 fort... Der Schreibstil war typisch Jugendbuch. Die Darstellung von Frauen fand ich im Buch manchmal nicht angebracht, altmodisch, gar fast sexistisch. Da ich über diesem Autor aber mehrmals diese Vorwürfe gehört habe, bin ich damit auch wohl nicht allein... . Fazit: Gutes Jugendbuch, perfekt für 11-/12-Jährige, aber ab 14 wird es dann schon zu "jung". Gerade für Technik-Nerds defintiv ein tolles Buch, das oft wirklich spannend war! Auch wenn ich nicht die Zielgruppe bin, fand ich für eben jene, dass es ein gutes Buch wäre. Vielleicht sogar perfekt, um ein paar Lesemuffel-Kindern den Weg ins Lesen zu zeigen!!
!["Wir werden es schaffen. [...] Ich weiß noch nicht wie, aber irgendwie werden wir es schaffen."](https://social-cdn.read-o.com/images/1766842368878-96.jpg)
Ziemlich geniales Szenario und ein wirklich gutes (Jugend) Buch
Da es sich hier um ein Jugendbuch handelt hab ich eine Weile gezögert und die Trilogie steht schon etwas länger im Schrank. Was soll ich sagen: Selbst dran Schuld! Andreas Eschbach schreibt generell sehr gute Bücher und da macht der erstes Band „Blackout“ über eine Gruppe junger Menschen, die sich mit einer gezüchteten neuen Rasse anlegen keine Ausnahme. Tatsächlich finde ich die Story verdammt stark und gebe die 4 Sterne nur, da ich die Charaktere (für Eschbach untypisch wie ich finde) bisher nicht soooo interessant finde. Auch wäre sicherlich ein wenig originellerer Name als „Computer Kid“ für die Hauptfigur möglich gewesen… Ansonsten hoffe ich, dass mit dem zweiten Band die Protagonisten etwas mehr Profil erhalten und die Story genauso weitergeht: spannend, mit überraschenden Wendungen und einem gelungenen Ende!

Es war eine gute idee aber sehr langatmig un meiner meinung nach langweilig
Das Buch wurde mir empfohlen und deshalb beschloss ich es zu lesen. Anfangs war es sehr interessant, denn die ersten 100 ,200 seiten ging es um die Vorgeschichten der Hauptfiguren. Das war der Teul des Buches der mir wirklich gefallen hat. Aber die letzte Hälfte zog sich bei mir so lanhe, das war schon fast unnormal für meine Leseverhältnisse. Es kamen zu viele neue Charaktere hinzu, von denen ich etwa drei behalten habe. Der Schreibstil ist angenehm und man kann das buch flüssig lesen. Was mich allerdings gestört hat waren die Charaktere. Christopher ist ein Computergenie auf zwei Beinen, ohne wirklichen Charakter. Serenety ist nett dargestellt aber auch ihre Charakterzüge sind nicht genug ausgeführt. Vielleicht ist es nur meine Meinung, aber ich fande keine gewisse Tiefe in den Protagonisten. ABER die Vorgeschichten der beiden war super! Es wurde schön erklärt und hat dem buch in meiner Sternebewertung mehr Sterne gebracht. Die Story war bis auf die letzten 50 Seiten langweilig und flach. Alles nur meine Meinung. Die idee, die Vorgeschichten der Charaktere und der Schreibstil waren gut, aber die Charaktereigenschaften und der Plot bis aufs Ende waren es nicht.

Trilogie werde ich definitiv weiter lesen, es hat mein Interesse geweckt. Warum es keine 5 Sterne sind steht in meiner Rezension.
Kurzbeschreibung: Eine Welt in der eine bestimmte Gruppe von Menschen durch Mikrochips miteinander verbunden sind. 1. Da der Hauptcharakter ein Superhacker ist und ich ein wenig vom Programmieren verstehe, hackt es manchmal an der Immersion. 2. Die Erzählmethode am Anfang des Buches ist sehr gewöhnungsbedürftig. Man springt in den Kapiteln zwischen Erinnerungen und Gegenwart hin und her und dies wirkt eher unbeholfen.
Joah🤔... würde mal sagen, "so ein klassischer Eschbach" - Sehr komplex, sehr ausgetüftelt, sehr viel Hintergrundwissen... Es geht um nichts geringeres als das Wohl der Menschheit. Ja, das ist wieder alles sehr solide... Aber naja, so der ganz große Funken ist nicht übergesprungen... Ich weiß nicht, ob ich es zu Ende gehört hätte, wenn Stefan Kaminski nicht so herausragend gelesen hätte. Er ist in der Hörbuchvariante von "Lübbe Audio" für mich das eigentliche Highlight. Die Geschichte plätschert so ein bisschen vor sich hin. Alles ist für meinen Geschmack zu sehr Klischee. Das Teenager - Wunderkind, das nichts anderes ist, als das größter Hackergenie der Welt. Diese Aussteigergruppe die in Wäldern campiert, um sich dem Zugriff der Staatsgewalt entzieht... Und vieles andere auch... Also, irgendwie fehlte mir einfach das Besondere, was mich vom Hocker haut. Wo ich denke "Wow - krass😮😮" Nee, das habe ich so nicht erlebt 🤷♂️... Trotzdem hat es mich unterhalten, und ich möchte wissen, wie es weitergeht. Teil 2 dieser Trilogie werde ich sicher auch hören. Von mir gibt's trotz aller Abstriche eine Hörempfehlung 🙂🎧🎧🎧

Interessante Thematik!
Auch wenn es einem zum Teil noch sehr absurd vorkommt, ist das gewählte Zukunftsszenario sehr spannend und auch etwas furchteinflößend. Die Handlung gerade am Ende fand ich allerdings doch durchschaubar. Und die angedeutete Charaktertiefe könnte definitiv noch ausgebaut werden. Trotzdem reizt es mich die Reihe demnächst fortzusetzen.
Puh - also erstmal: Für einen Jugend-Tech-Thriller fand ich das Buch schon ein wenig anspruchsvoll. Vielleicht war ich an der einen oder anderen Stelle aber auch einfach nicht aufmerksam - das Buch habe ich teilweise gelesen und teilweise gehört, weil es eine absolute Sogwirkung hatte. Der Aspekt moderner Technologien und Vernetzung (bitte beachtet, dass die Reihe bestimmt schon 10 Jahre alt ist) hat mich aber sehr mitgerissen - die Figuren weniger, aber ihre Handlungen. Daher auch ein Stern Abzug. Prinzipiell ein gelungener Auftakt und ich bin gespannt, wie es weitergeht, denn ich habe Fragen, die ich gern beantwortet hätte. Diese werde ich auf jeden Fall hören, da ich die Prints noch nicht zu Hause habe.

Spannender Thriller in zukunftsnaher Dystopie
Stellt euch vor ihr hättet durch einen implantierten Chip Zugang zu allem Wissen des Internets. Innerhalb weniger Sekunden kommen euch die Angaben aus Wikipedia, Google und anderen Quellen quasi zugeflogen. Doch wo Licht ist, ist auch Schatten. Wo quasi unendliches Wissen innewohnt, ist auch die Gefahr der totalen Vernetzung, die Gleichschaltung von Gedanken und die Zerstörung eigenen Willens. Eschbach schafft es eine klare Dystopie zu zeichnen, die ungeheuer nah scheint. (Pseudo-)Wissenschaftlich zumindest soweit begründet, dass man in Grübeln kommt. Minuspunkte gibt es in dem Buch aus meinem Empfinden nach vor allem durch die vielen zeitlichen und perspektivischen Wechseln. Auch wenn diese helfen die Protas besser zu verstehen, stört das etwas den Lesefluss.
Die Tage der Menschheit, wie wir sie kennen, sind gezählt. Eine Macht wächst im Dunkeln heran, dieGemeinschaft, Frieden und völlige Informationskontrolle verspricht, aber Individualität und freien Willen als Preis fordert. Christopher war Teil der großen Kohärenz, nach dem ihm ein Chip im Gehirn eingesetzt wurde. Er sah die Welt mit tausend Augen und hörte die Gedanken tausender Menschen, ein Fehler auf dem Chip verhinderte jedoch, dass er in dieser Gemeinschaft aufging. Sich der Bedrohung bewusst, welche die Menschheit aufzufressen droht, macht er sich auf die Suche nach dem abgetauchten Wissenschaftler Jeremiah Jones, auch der Prophet genannt, da er die Menschheit vor den Gefahren der Übertechnisierung warnt. Gemeinsam mit dessen Kindern und ein paar Anhängern gelingt ihm ein kleiner Schlag gegen den übermächtigen Feind. Doch in Wahrheit steht der Menschheit ein Krieg bevor, der darüber entscheidet ob der Mensch ein Individuum bleibt, oder in einer großen Masse mit einem kollektiven Bewusstsein aufgeht. Andreas Eschbach ist aufgrund seiner originellen Ideen und unkonventionellen Szenarien ohnehin einer meiner Lieblingsautoren. Dennoch war ich etwas skeptisch ob ihm das Genre des Jugendromans liegt, aber er hat es gekonnt gemeistert und mich mit dem ersten Teil seiner Black out Trilogie sofort am Haken. Die Geschichte der Kohärenz erinnert ein bisschen an das Prinzip der Borg aus dem Enterpriseuniversum, aber übertragen auf unsere heutige Realität, verursacht es eine Gänsehaut wenn man die Möglichkeit, dass dies wirklich geschehen könnte ernsthaft in Betracht zieht. Die Frage wie würde man sich entscheiden, wenn man vor der Wahl steht Individualität oder das kollektive Wissen von Milliarden Menschen, konnte ich mir jedenfalls nicht so ohne weiteres beantworten. Niedlich ist die Liebesgeschichte von Christopher und Serenity, die sich leise zwischen den Seiten entspannt. Aber auch die widerwillige Freundschaft zwischen Christopher und dem Indianer George Angry Snake. Doch bevor ich hier noch weiter ins Schwärmen gerate, wende ich mich doch eher Teil 2 zu und überlasse es anderen sich selbst eine Meinung zu bilden. Aber Vorsicht: „Sie werden assimiliert! Widerstand ist zwecklos.“

























