Der seltsame Fall des Benjamin Button
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Description
Book Information
Author Description
F. Scott Fitzgerald, 1896 in St. Paul (Minnesota) geboren, wurde schon mit seinem ersten Roman, ›Diesseits vom Paradies‹, auf einen Schlag berühmt und stand mit seiner Frau Zelda im Mittelpunkt von Glanz und Glimmer. ›Der große Gatsby‹, sein heute meistgelesenes Buch, war jedoch ein finanzieller Flop. Um Geld zu verdienen, ging Fitzgerald 1937 als Drehbuchautor nach Hollywood, wo er 1940 starb.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Kurzer Klassiker
Ein sehr alter Klassiker, was man vor allem an den überholten Weltanschauungen merkt. Rassistische und frauenverachtende Aussagen finden sich leider zu häufig, was das Leseerlebnis heute deutlich trübt. Dennoch bleibt die Grundidee, ein Mensch, der rückwärts durchs Leben geht, faszinierend und poetisch. Es ist eines der wenigen Werke, bei denen mir der Film tatsächlich besser gefallen hat, da er die emotionale Tiefe und Tragik der Geschichte moderner und einfühlsamer vermittelt. Insgesamt aber eine schöne, wenn auch in Teilen schwer gealterte Geschichte.
Ein kurzer Klassiker für die Bahnfahrt
Ich habe den Film schon mehrmals gesehen und war dann überrascht, wie kurz das Buch ist. Wenn man das Buch unabhängig vom Film betrachtet, ist es trotzdem eine gute Lektüre für eine Zugfahrt. Fitzgerald versteht es wie immer, gesellschaftliche Themen subtil in eine spannende Geschichte einzubinden.
„…doch vermochte Roger Button auch nach alledem nicht darüber hinwegzusehen, dass sein Sohn allgemein wohl schwerlich den Vorstellungen entsprach, die eine Familie sich normalerweise von ihrem ersten Baby macht.“
Benjamin Button wird als alter Mann mit Bart geboren. Im Laufe der Zeit, stellt sich heraus, dass er rückwärts altert, also von Tag zu Tag jünger wird. Auf knappen 70 Seiten entwirft F. Scott Fitzgerald diese spannende Skizze eines verkehrt herumen Lebens. Er spielt auf humoristische Weise mit Themen wie gesellschaftlichen Erwartungen, dem Konzept Alter an sich und der Individualität jedes Einzelnen. Der Kürze des Textes geschuldet sind die einzelnen Stationen im Leben Benjamins nur angerissen: Schule, Universität, Heirat, Beruf. Es macht Spaß, als Leser weiterzudenken, darüber hinaus Gedankengängen nachzugehen und eventuell sogar die Parallelen zwischen einzelnen Lebensphasen zu entdecken. Denn was unterscheidet eigentlich ein kleines Baby von einem nach und nach vergesslicher werdendem alten Mann, der mehr und mehr auf Hilfe angewiesen ist? Für meinen Geschmack hätte die Geschichte gerne noch etwas mehr Seiten, Details und Ausführungen der Ideen vertragen können. Dennoch finde ich dieses Gedankenexperiment gelungen und definitiv empfehlenswert.
Ein kurzer Klassiker für zwischendurch
Da ich den Film liebe, war ich sehr gespannt auf das Buch. Habe es schnell zwischendurch weggelesen. Die Idee dahinter mag ich nach wie vor sehr gerne, man merkt allerdings, dass das Buch einfach aus einer anderen Zeit stammt. An einigen Ansichten und Begriffen habe ich mich persönlich doch sehr gestört. Im Film wird die Handlung wesentlich vielschichtiger und liebevoller erzählt. Trotzdem regt es auf verschiedenen Ebenen zum Nachdenken an und ist einfach eine schöne Geschichte.
Ich empfinde dieses Buch als eine Bereicherung der Literatur. Es ist sehr faszinierend geschrieben und man selbst fühlt sich in diese Welt hineingezogen. Das Buch ist sehr kurz, daher kann man es auch am Stück lesen. Leider ist es für mich ein bisschen zu kurz, klar es ist eine Kurzgeschichte, aber manchmal fühlt man leichte Verwirrung, wenn plötzlich mehrere Jahre vergangen sind. Wenn man sich ein bisschen mehr Zeit für die Entwicklung genommen hätte und es dadurch mehr Seiten wären, wäre es für mich nur von Vorteil gewesen. Trotzdem liebe ich dieses Buch und kann nur meine Empfehlung aussprechen. Für mich definitiv ein Muss für alle Klassiker-Fans.
Viel Kurzweil, aber erstaunlich wenig Tiefgang
Nach dem nicht gerade kurzen Spielfilm von David Fincher war ich doch sehr überrascht, welch kompaktes kleines Büchlein die literarische Vorlage darstellt. Das Thema Vergänglichkeit des Seins und die Idee des „rückwärts alternden Menschen“ hätten meines Erachtens viel mehr hergegeben, um insbesondere einen bei „Coming of Age“-Geschichten zur Rührseligkeit neigenden Menschen wie mich emotional deutlich stärker mitzureißen, aber im Grunde genommen habe ich weite Teile dieses Buches einfach nur flott „runtergelesen“. Das ist nett und leicht und süffig, aber hat erstaunlich wenig mit mir gemacht und wirkte deshalb auf mich in der Nachbetrachtung auch ziemlich verschenkt.
Der seltsame Fall de Benjamin Button - F. Scott Fitzgerald ⭐️⭐️⭐️ Ich kannte den Film nicht und fand ich es eine sehr interessante Handlung, dass das Leben von Benjamin Button rückwärts verläuft. Das Buch ist sehr schnell gelesen, da es ausschließlich einzelne wichtige Punkte in seinem Leben kurz wiedergibt. Ich hätte mir da mehr Details gewünscht.

Kurz und skurril, sanft und nachdenklich stimmend.
Man kennt die Geschichte von Benjamin Button, dem Mann, der als Greis zur Welt kommt und rückwärts altert - spätestens seit der Verfilmung mit Brad Pitt. Ich wusste nicht, dass es sich um eine Novelle mit knapp 70 Seiten handelt, die in knapp einer Stunde gelesen ist. Ja, ist eine interessante Geschichte, skurril und sanft und zum Nachdenken anregend, aber halt extrem kurz.
„Der seltsame Fall des Benjamin Button“ ist durchaus ein besonderes Werk über Intoleranz, unerfüllbare Erwartungen und gesellschaftlichen Druck. Ich finde die Thematik des Werks sehr spannend und außergewöhnlich! Durch die Schreibweise vermittelt das Werk eine gewisse Melancholie, welche zum nachdenken anregt. Jedoch fehlt es mir etwas an Tiefe. Benjamins Lebensabschnitte werden nur oberflächlich behandelt, obwohl man noch so viel mehr daraus hätte ziehen können. Im Vergleich zum Film, finde ich es leider wirklich durchaus schwächer, aber an sich finde ich die Idee meisterhaft und konnte dem Werk durchaus etwas abgewinnen.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
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Book Information
Author Description
F. Scott Fitzgerald, 1896 in St. Paul (Minnesota) geboren, wurde schon mit seinem ersten Roman, ›Diesseits vom Paradies‹, auf einen Schlag berühmt und stand mit seiner Frau Zelda im Mittelpunkt von Glanz und Glimmer. ›Der große Gatsby‹, sein heute meistgelesenes Buch, war jedoch ein finanzieller Flop. Um Geld zu verdienen, ging Fitzgerald 1937 als Drehbuchautor nach Hollywood, wo er 1940 starb.
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Kurzer Klassiker
Ein sehr alter Klassiker, was man vor allem an den überholten Weltanschauungen merkt. Rassistische und frauenverachtende Aussagen finden sich leider zu häufig, was das Leseerlebnis heute deutlich trübt. Dennoch bleibt die Grundidee, ein Mensch, der rückwärts durchs Leben geht, faszinierend und poetisch. Es ist eines der wenigen Werke, bei denen mir der Film tatsächlich besser gefallen hat, da er die emotionale Tiefe und Tragik der Geschichte moderner und einfühlsamer vermittelt. Insgesamt aber eine schöne, wenn auch in Teilen schwer gealterte Geschichte.
Ein kurzer Klassiker für die Bahnfahrt
Ich habe den Film schon mehrmals gesehen und war dann überrascht, wie kurz das Buch ist. Wenn man das Buch unabhängig vom Film betrachtet, ist es trotzdem eine gute Lektüre für eine Zugfahrt. Fitzgerald versteht es wie immer, gesellschaftliche Themen subtil in eine spannende Geschichte einzubinden.
„…doch vermochte Roger Button auch nach alledem nicht darüber hinwegzusehen, dass sein Sohn allgemein wohl schwerlich den Vorstellungen entsprach, die eine Familie sich normalerweise von ihrem ersten Baby macht.“
Benjamin Button wird als alter Mann mit Bart geboren. Im Laufe der Zeit, stellt sich heraus, dass er rückwärts altert, also von Tag zu Tag jünger wird. Auf knappen 70 Seiten entwirft F. Scott Fitzgerald diese spannende Skizze eines verkehrt herumen Lebens. Er spielt auf humoristische Weise mit Themen wie gesellschaftlichen Erwartungen, dem Konzept Alter an sich und der Individualität jedes Einzelnen. Der Kürze des Textes geschuldet sind die einzelnen Stationen im Leben Benjamins nur angerissen: Schule, Universität, Heirat, Beruf. Es macht Spaß, als Leser weiterzudenken, darüber hinaus Gedankengängen nachzugehen und eventuell sogar die Parallelen zwischen einzelnen Lebensphasen zu entdecken. Denn was unterscheidet eigentlich ein kleines Baby von einem nach und nach vergesslicher werdendem alten Mann, der mehr und mehr auf Hilfe angewiesen ist? Für meinen Geschmack hätte die Geschichte gerne noch etwas mehr Seiten, Details und Ausführungen der Ideen vertragen können. Dennoch finde ich dieses Gedankenexperiment gelungen und definitiv empfehlenswert.
Ein kurzer Klassiker für zwischendurch
Da ich den Film liebe, war ich sehr gespannt auf das Buch. Habe es schnell zwischendurch weggelesen. Die Idee dahinter mag ich nach wie vor sehr gerne, man merkt allerdings, dass das Buch einfach aus einer anderen Zeit stammt. An einigen Ansichten und Begriffen habe ich mich persönlich doch sehr gestört. Im Film wird die Handlung wesentlich vielschichtiger und liebevoller erzählt. Trotzdem regt es auf verschiedenen Ebenen zum Nachdenken an und ist einfach eine schöne Geschichte.
Ich empfinde dieses Buch als eine Bereicherung der Literatur. Es ist sehr faszinierend geschrieben und man selbst fühlt sich in diese Welt hineingezogen. Das Buch ist sehr kurz, daher kann man es auch am Stück lesen. Leider ist es für mich ein bisschen zu kurz, klar es ist eine Kurzgeschichte, aber manchmal fühlt man leichte Verwirrung, wenn plötzlich mehrere Jahre vergangen sind. Wenn man sich ein bisschen mehr Zeit für die Entwicklung genommen hätte und es dadurch mehr Seiten wären, wäre es für mich nur von Vorteil gewesen. Trotzdem liebe ich dieses Buch und kann nur meine Empfehlung aussprechen. Für mich definitiv ein Muss für alle Klassiker-Fans.
Viel Kurzweil, aber erstaunlich wenig Tiefgang
Nach dem nicht gerade kurzen Spielfilm von David Fincher war ich doch sehr überrascht, welch kompaktes kleines Büchlein die literarische Vorlage darstellt. Das Thema Vergänglichkeit des Seins und die Idee des „rückwärts alternden Menschen“ hätten meines Erachtens viel mehr hergegeben, um insbesondere einen bei „Coming of Age“-Geschichten zur Rührseligkeit neigenden Menschen wie mich emotional deutlich stärker mitzureißen, aber im Grunde genommen habe ich weite Teile dieses Buches einfach nur flott „runtergelesen“. Das ist nett und leicht und süffig, aber hat erstaunlich wenig mit mir gemacht und wirkte deshalb auf mich in der Nachbetrachtung auch ziemlich verschenkt.
Der seltsame Fall de Benjamin Button - F. Scott Fitzgerald ⭐️⭐️⭐️ Ich kannte den Film nicht und fand ich es eine sehr interessante Handlung, dass das Leben von Benjamin Button rückwärts verläuft. Das Buch ist sehr schnell gelesen, da es ausschließlich einzelne wichtige Punkte in seinem Leben kurz wiedergibt. Ich hätte mir da mehr Details gewünscht.

Kurz und skurril, sanft und nachdenklich stimmend.
Man kennt die Geschichte von Benjamin Button, dem Mann, der als Greis zur Welt kommt und rückwärts altert - spätestens seit der Verfilmung mit Brad Pitt. Ich wusste nicht, dass es sich um eine Novelle mit knapp 70 Seiten handelt, die in knapp einer Stunde gelesen ist. Ja, ist eine interessante Geschichte, skurril und sanft und zum Nachdenken anregend, aber halt extrem kurz.
„Der seltsame Fall des Benjamin Button“ ist durchaus ein besonderes Werk über Intoleranz, unerfüllbare Erwartungen und gesellschaftlichen Druck. Ich finde die Thematik des Werks sehr spannend und außergewöhnlich! Durch die Schreibweise vermittelt das Werk eine gewisse Melancholie, welche zum nachdenken anregt. Jedoch fehlt es mir etwas an Tiefe. Benjamins Lebensabschnitte werden nur oberflächlich behandelt, obwohl man noch so viel mehr daraus hätte ziehen können. Im Vergleich zum Film, finde ich es leider wirklich durchaus schwächer, aber an sich finde ich die Idee meisterhaft und konnte dem Werk durchaus etwas abgewinnen.


































