Die Geisha
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Description
Arthur Golden hat mit seinem Roman »Die Geisha« einen Klassiker geschrieben – ein faszinierendes Asien-Epos.
»›Die Geisha‹ ist ein Roman voll beeindruckender Intensität. Golden ist ein Meisterwerk gelungen.« Hannoversche Allgemeine Zeitung
Book Information
Author Description
Arthur Golden, 1957 in Tennessee geboren, studierte japanische Geschichte und verbrachte mehrere Jahre in Japan. Der Roman »Die Geisha« wurde durch die Begegnung mit einer alten Geisha, einer guten Freundin seiner Großmutter, inspiriert. Das Buch stand in zahlreichen Ländern monatelang auf der Bestsellerliste. Der Autor lebt mit seiner Familie in Brookline, Massachusetts.
Characteristics
2 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Faszinierendes Buch
Mich hat das Buch sehr fasziniert. Es wurde spannend geschrieben. Es war teilweise auch sehr traurig, vor allem als Chiyo und ihre Schwester von ihrem Vater verkauft worden sind. Und dann später dann auch, als Sayuri (der Geisha Name von Chiyo) von dem Tod ihrer Eltern erfahren hat. Es war spannend zu lesen gewesen, wie das Leben einer Geisha aussah. Es hat mich manchmal etwas gestört, als die verschiedenen Kimonos beschrieben worden sind. Trotzdem hat mir dieses Buch sehr gut gefallen, vor allem da dies eine völlig andere Welt war. Ich kann das Buch wärmstens weiterempfehlen.
Nicht umsonst ein Meisterwerk der japanischen Literatur!
Von der ersten Seite an war ich völlig in Chiyos Welt gefangen. Ihre Reise vom armen Fischermädchen bis zur gefeierten Geisha ist voller Schmerz, Hoffnung und Schönheit – ich habe mitgefiebert, gelitten und gehofft, als wäre ich selbst an ihrer Seite. Arthur Golden schreibt so bildhaft, dass ich Kyoto förmlich vor mir sehen konnte: die Gassen, die Teehäuser, die leuchtenden Kimonos. Und gleichzeitig berührt die Geschichte auf so tiefer Ebene – Sehnsucht, Liebe, Kampfgeist, all das schwingt mit. FAZIT Für mich ein absolutes Herzensbuch, das noch lange nachklingt. Ein Muss für alle, die Geschichten lieben, die man nie wieder vergisst!

Faszination für das Buch und die Kultur.
Ich habe einige Versuche gebraucht, um in dieses Buch und die Geschichte einzusteigen und es hat einige Wochen unangetastet auf meinem Nachtspind verbracht, als ich aber irgendwann den Einstieg geschafft hatte, erwartet mich eine so faszinierende Welt und Kultur, mit der ich mich nie zuvor auseinandergesetzt hatte, dass ich nun ganz sprachlos zurückbleibe. Geishas und ihre Welt kannte ich nur am Rande aus Film und Fernsehen und habe nicht geahnt, wie viel Tradition und Kultur dahintersteckt und bleibe nun ganz ehrfürchtig zurück. Gerade wenn man noch nie in die japanische Welt der 30 und 40 er Jahre eingetaucht ist, kann ich das Buch nur empfehlen.
Ein Buch, in das man immer wieder eintauchen kann
Manche Geschichten verlieren mit der Zeit an Wirkung – diese hier gehört definitiv nicht dazu. Ich habe Die Geisha über mehrere Jahre hinweg mehrfach gelesen, und jedes Mal hat sie mich schon nach wenigen Seiten wieder vollkommen in ihren Bann gezogen. Es ist eine Geschichte der Gegensätze: von Glanz und Schatten, von Schönheit und Entbehrung. Der Alltag der Geishas wird dabei ebenso eindrucksvoll dargestellt wie die Veränderungen durch den Krieg, die alles nachhaltig prägen. Die Erzählweise ist lebendig und mitreißend – man fiebert mit, leidet mit und taucht tief in eine Welt ein, die zugleich faszinierend und erschütternd ist. Für mich ist dieses Buch eines, zu dem man immer wieder zurückkehren kann, weil es jedes Mal aufs Neue gelingt, einen darin zu verlieren. Eine klare Empfehlung für alle, die intensive, atmosphärische Geschichten lieben.
While Memoirs of a Geisha was a good read because of the way Arthur Golden writes and manages to create beautiful pictures with his words alone, the book itself sends - in my opinion - difficult messages. In the end it's just another story that describes, people who don't fulfil certain beauty standards - whether it might be female or male characters - you will never be good enough. I especially had problems with the way Nobu Toshikazu has been treated throughout the book. Even though he always had problems with showing emotions towards people; he always treated Sayuri with kindness. In his own way. And even though Nobu has been a good friend to Sayuri through the entire book, he never stood a chance. Which would be completely fine for me, if it was solely because Sayuri was in love with The Chairman (Iwamura Ken). Or because she simply didn't have any romantic affection for Nobu. But I could never once shake off the feeling, that she would've given him a chance if he didn't have scars from war over his face and body, and wasn't missing an arm. Writing a character in a way they don't fulfil "beauty standards" so they will never be good enough seems like a very weak excuse. What I disliked even more was the way the Minister was protrayed - as an incredibly fat man with disgusting habits. Solely for the reason that Sayuri sleeping with him to rid herself of Nobu will be a very uncomfortable experience. He could've had a terrible character. He could've been peculiar, creepy, demeaning, degrading, violent, and many other things to portray him as a character, who's not good to be around. But no, he had to be an incredibly obesed person with an enormous underbite in which saliva gathers in pools and who vomits himself and others because he drinks too much. As I mentioned already, this makes the experience of Sayuri sleeping with the Minister all the more horrific. He forces himself inside her. His saliva, which is of a grey colour and a thicker texture because he'd had squid guts a few minutes before, drips on her cheeks while they're in the act. You see, the Minister didn't have to be physically disgusting (as Golden writes in the book) for the whole encounter to be terrible. Arthur Golden manages to create well written characters. I felt like I could say things like "Mameha is a person who behaves this and that way" or "Nobu would never do such a thing, he's so much better than XY". I felt like I *knew* the characters. Which makes it all the way sadder that they're reduced to their looks.
Interessant.
Ich habe das Buch gelesen, nachdem ich den Film gesehen habe. Es ist ein wunderschönes Buch über die wunderschöne asiatische Kultur. Man bekommt Einblicke in das Leben einer Geisha. Leider kommt die teils tragische Liebesgeschichte, welche im Film doch sehr dominant ist, einfach sehr kurz. Sie wird angedeutet, aber nicht als Liebe, sondern als Bewunderung. Außerdem fand ich das Buch doch etwas zäh. Nichtsdestotrotz ist das eines der besten Bücher über dieses Thema, die ich bisher gelesen habe.
Tolle Geschichte in spannender Umgebung. Kulturell sehr gut recherchiert. Ein Buch, bei dem man etwas lernen kann
Eine alte Frau erzählt uns die Geschichte ihres Lebens. Von der Kindheit im Fischerdorf, dem Verrat ihres Vaters, dem Tod ihrer Mutter, der Reise nach Gion und Trennung von der Schwester, der Ausbildung zur Geisha, vom Krieg und einer unerreichbaren Liebe. Arthur Golden zeichnet das Leben im Geishaviertel Gion in den 30er/40er Jahren sehr bildhaft. Aufgrund seines Studiums und der umfassenden Recherchearbeit gelingt es ihm, Wahrheit mit Fiktion zu verknüpfen und eine ebenso tragische wie schöne Geschichte zu entfalten. Er berichtet von dem leidvollen Weg des Fischermädchens Chiyo, welches zur Geisha Sayuri wird. Bis zum Ende muss sie zahlreiche Schwierigkeiten überwinden und schafft es doch immer, im Leben fortzutreiben. Bis schlussendlich der Verrat einer Freundin zu ihrem größten Ziel führt.

Eine tolle Geschichte, die ich verschlungen habe. Den Stern ziehe ich ab, weil ich durch Recherche erfahren habe, dass die Geisha, die Herrn Golden ihre Informationen mitgegeben hat, eigentlich bat, nicht genannt zu werden, wenn es um eine Danksagung geht. Wurde nicht berücksichtigt und sie hatte das Nachsehen seitens ihrer Kunden. :( Das war ne unnötige Aktion von Herrn Golden!
Ich habe die Geisha schon vor einigen Jahren als Film gesehen und ihn seitdem immer wieder rauf und runter geguckt. Schon im Film habe ich Chiyo aka Sayuri mit den tiefblauen Augen geliebt. Und ich kann nur sagen, das Buch steht dem Film in nichts nach. Tatsächlich finde ich persönlich dass es gar keine allzu großen Unterschiede zwischen Buch und Film gibt. Viel eher habe ich beim lesen bzw. hören (das Hörbuch ist super vertont!) immer wieder die schönen Filmszenen vor Augen gehabt und die Atmosphäre in dieser Geschichte ist sooo atemberaubend. Ich liebe insbesondere die erste Hälfte des Buches in der wir die kleine Chiyo beim aufwachsen beobachten können bis hin zu ihrer Verwandlung in der wunderschöne Sayuri. DIe ganze Umgebung, die Darstellung der "Geisha-Kultur" ( sicherlich nicht genauso im echten Leben, dennoch schön zu lesen), die Charaktere und die Tänze, die Unterhaltungen in den Teehäusern und die Gedanken der Erzählerin ... ein Traum. Wenn ich so darüber nachdenke könnte ich es gleich nochmal lesen. Die zweite Hälfte der Geschichte fand ich schon immer weniger schön als die erste, natürlich ist die Erzählung dort auch düsterer. Trotzdem liebe ich jeden einzelnen Satz in dieser Geschichte. Bald werde ich mir das Gionviertel in Kyoto mit eigenen Augen ansehen und ich bin so gespannt. Ich liebe diese Geschichte, vielen Dank Arthur Golden für eines meiner Lieblingsbücher!
‚Die Geisha‘ ist der erste historische Roman, den ich seit Jahren lese. Insgesamt hab ich aus diesem Genre nur ganz wenige Bücher gelesen, aber im Rahmen der Querbeet-Challenge griff ich zu diesem Buch, welches ich von meiner Oma geerbt habe. Sie hat Romane rund um fremde Kulturen geliebt und auch ich habe es nicht bereut mich mit den japanischen Traditionen des frühen 20. Jahrhunderts zu beschäftigen. Die Geschichte ist zwar frei erfunden, aber alle Fakten rund um die Ausbildung einer Geisha sind wahr. Chiyo wird mit neun Jahren zusammen mit ihrer Schwester aus ihrem Elternhaus gerissen und verkauft. Die ersten Jahre in der Okiya (so heißt das Haus, in welchem Hausmutter, Geishas, Lerngeishas und auch Dienerinnen zusammen wohnen) sind für Chiyo sehr hart und ihre Gefühle sind absolut auf mich übergegangen. Der Schreibstil war absolut fesselnd und wunderbar, denn er scheint im Laufe des Buches förmlich mit Chiyo zu wachsen. Anfangs ist er relativ kindlich, doch er gewinnt immer mehr an Intelligenz, genauso wie Chiyo selbst, welche übrigens nach ihrer Aufnahme zur Lerngeisha Sayuri heißt. Während dieses Wandels bemerkt man jedoch keinerlei Brüche oder Wendepunkte im Schreibstil, er wächst einfach und legt nach und nach die Kindlichkeit ab, was ich als absolut fantastisch empfunden habe! "Wenn ein paar Minuten voller Qual mich so wütend gemacht hatten – was würden viele Jahre dann bewirken? Selbst ein Stein kann von stetem Regen ausgehöhlt werden." (S. 126) Die Geschichte rund um Chiyo auf ihrem Weg zu einer richtigen Geisha ist packend und interessant. Ich hab mich vorher nie wirklich mit der japanischen Kultur beschäftigt, doch ich war von Anfang an gefesselt vom Schicksal des kleinen Mädchens aus einem Fischerdorf. Sie erlebt Höhen und Tiefen und trifft auf so viele verschiedene Charakter, die man sich alle super vorstellen konnte. Chiyo selbst ist ein kluges aber eigensinniges Mädchen und damit genau die richtige Protagonistin in einem solchen Roman. "Darum können Träume ja so gefährlich sein: Sie glimmen weiter wie ein Feuer, und manchmal verschlingen sie einen mit Haut und Haar." (S. 142) Mir ist allerdings aufgefallen, dass die ersten Jahre von Sayuri als Geisha sehr ausführlich beschrieben werden und die während des zweiten Weltkrieges und ihrer Zeit in den USA danach nur kurz beleuchtet werden. Mir persönlich ist das eigentlich nicht negativ aufgefallen, da ich die Jahre während der Ausbildung auch interessanter fand, doch ein klein bisschen schade ist das abrupte Ende von Sayuris Geschichte dann schon. Fazit Insgesamt hat mich der Roman absolut begeistert und ich kann ihn nur empfehlen! Auf der einen Seite erfährt man unfassbar viel interessante Fakten über die japanische Kultur und auf der anderen Seite kann man Chiyos/Sayuris Gefühle total nachvollziehen und mit ihr fühlen. Es ist kein Sachbuch, aber auch nicht wirklich der Fantasie entsprungen. Es ist ganz einfach eine wirklich berührende Geschichte und ich danke der Querbeet-Challenge für den Anstoß zum Lesen und meiner Oma, weil sie mir auch nach ihrem Tod noch so wichtige Botschaften überbringt. "Ich sank in einen gesunden Schlaf und träumte, ich sei auf einem Bankett in Gion und unterhielte mich mit einem älteren Mann, der mir erklärte, seine Frau, die er sehr geliebt hatte, sei im Grunde gar nicht tot, weil die schöne Zeit, die sie zusammen verbracht hatten, in ihm weiterlebe. […] Ich bekam das Gefühl, dass alle Menschen, die ich jemals gekannt und die mich verlassen hatten oder gestorben waren, in Wirklichkeit nicht gegangen waren, sondern in mir fortlebten, wie die Ehefrau dieses Mannes in ihm fortlebte." (S. 568f) (Dezember 2012)
While Memoirs of a Geisha was a good read because of the way Arthur Golden writes and manages to create beautiful pictures with his words alone, the book itself sends - in my opinion - difficult messages. In the end it's just another story that describes, people who don't fulfil certain beauty standards - whether it might be female or male characters - you will never be good enough. I especially had problems with the way Nobu Toshikazu has been treated throughout the book. Even though he always had problems with showing emotions towards people; he always treated Sayuri with kindness. In his own way. And even though Nobu has been a good friend to Sayuri through the entire book, he never stood a chance. Which would be completely fine for me, if it was solely because Sayuri was in love with The Chairman (Iwamura Ken). Or because she simply didn't have any romantic affection for Nobu. But I could never once shake off the feeling, that she would've given him a chance if he didn't have scars from war over his face and body, and wasn't missing an arm. Writing a character in a way they don't fulfil "beauty standards" so they will never be good enough seems like a very weak excuse. What I disliked even more was the way the Minister was protrayed - as an incredibly fat man with disgusting habits. Solely for the reason that Sayuri sleeping with him to rid herself of Nobu will be a very uncomfortable experience. He could've had a terrible character. He could've been peculiar, creepy, demeaning, degrading, violent, and many other things to portray him as a character, who's not good to be around. But no, he had to be an incredibly obesed person with an enormous underbite in which saliva gathers in pools and who vomits himself and others because he drinks too much. As I mentioned already, this makes the experience of Sayuri sleeping with the Minister all the more horrific. He forces himself inside her. His saliva, which is of a grey colour and a thicker texture because he'd had squid guts a few minutes before, drips on her cheeks while they're in the act. You see, the Minister didn't have to be physically disgusting (as Golden writes in the book) for the whole encounter to be terrible. Arthur Golden manages to create well written characters. I felt like I could say things like "Mameha is a person who behaves this and that way" or "Nobu would never do such a thing, he's so much better than XY". I felt like I *knew* the characters. Which makes it all the way sadder that they're reduced to their looks.
Characteristics
2 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Arthur Golden hat mit seinem Roman »Die Geisha« einen Klassiker geschrieben – ein faszinierendes Asien-Epos.
»›Die Geisha‹ ist ein Roman voll beeindruckender Intensität. Golden ist ein Meisterwerk gelungen.« Hannoversche Allgemeine Zeitung
Book Information
Author Description
Arthur Golden, 1957 in Tennessee geboren, studierte japanische Geschichte und verbrachte mehrere Jahre in Japan. Der Roman »Die Geisha« wurde durch die Begegnung mit einer alten Geisha, einer guten Freundin seiner Großmutter, inspiriert. Das Buch stand in zahlreichen Ländern monatelang auf der Bestsellerliste. Der Autor lebt mit seiner Familie in Brookline, Massachusetts.
Posts
Faszinierendes Buch
Mich hat das Buch sehr fasziniert. Es wurde spannend geschrieben. Es war teilweise auch sehr traurig, vor allem als Chiyo und ihre Schwester von ihrem Vater verkauft worden sind. Und dann später dann auch, als Sayuri (der Geisha Name von Chiyo) von dem Tod ihrer Eltern erfahren hat. Es war spannend zu lesen gewesen, wie das Leben einer Geisha aussah. Es hat mich manchmal etwas gestört, als die verschiedenen Kimonos beschrieben worden sind. Trotzdem hat mir dieses Buch sehr gut gefallen, vor allem da dies eine völlig andere Welt war. Ich kann das Buch wärmstens weiterempfehlen.
Nicht umsonst ein Meisterwerk der japanischen Literatur!
Von der ersten Seite an war ich völlig in Chiyos Welt gefangen. Ihre Reise vom armen Fischermädchen bis zur gefeierten Geisha ist voller Schmerz, Hoffnung und Schönheit – ich habe mitgefiebert, gelitten und gehofft, als wäre ich selbst an ihrer Seite. Arthur Golden schreibt so bildhaft, dass ich Kyoto förmlich vor mir sehen konnte: die Gassen, die Teehäuser, die leuchtenden Kimonos. Und gleichzeitig berührt die Geschichte auf so tiefer Ebene – Sehnsucht, Liebe, Kampfgeist, all das schwingt mit. FAZIT Für mich ein absolutes Herzensbuch, das noch lange nachklingt. Ein Muss für alle, die Geschichten lieben, die man nie wieder vergisst!

Faszination für das Buch und die Kultur.
Ich habe einige Versuche gebraucht, um in dieses Buch und die Geschichte einzusteigen und es hat einige Wochen unangetastet auf meinem Nachtspind verbracht, als ich aber irgendwann den Einstieg geschafft hatte, erwartet mich eine so faszinierende Welt und Kultur, mit der ich mich nie zuvor auseinandergesetzt hatte, dass ich nun ganz sprachlos zurückbleibe. Geishas und ihre Welt kannte ich nur am Rande aus Film und Fernsehen und habe nicht geahnt, wie viel Tradition und Kultur dahintersteckt und bleibe nun ganz ehrfürchtig zurück. Gerade wenn man noch nie in die japanische Welt der 30 und 40 er Jahre eingetaucht ist, kann ich das Buch nur empfehlen.
Ein Buch, in das man immer wieder eintauchen kann
Manche Geschichten verlieren mit der Zeit an Wirkung – diese hier gehört definitiv nicht dazu. Ich habe Die Geisha über mehrere Jahre hinweg mehrfach gelesen, und jedes Mal hat sie mich schon nach wenigen Seiten wieder vollkommen in ihren Bann gezogen. Es ist eine Geschichte der Gegensätze: von Glanz und Schatten, von Schönheit und Entbehrung. Der Alltag der Geishas wird dabei ebenso eindrucksvoll dargestellt wie die Veränderungen durch den Krieg, die alles nachhaltig prägen. Die Erzählweise ist lebendig und mitreißend – man fiebert mit, leidet mit und taucht tief in eine Welt ein, die zugleich faszinierend und erschütternd ist. Für mich ist dieses Buch eines, zu dem man immer wieder zurückkehren kann, weil es jedes Mal aufs Neue gelingt, einen darin zu verlieren. Eine klare Empfehlung für alle, die intensive, atmosphärische Geschichten lieben.
While Memoirs of a Geisha was a good read because of the way Arthur Golden writes and manages to create beautiful pictures with his words alone, the book itself sends - in my opinion - difficult messages. In the end it's just another story that describes, people who don't fulfil certain beauty standards - whether it might be female or male characters - you will never be good enough. I especially had problems with the way Nobu Toshikazu has been treated throughout the book. Even though he always had problems with showing emotions towards people; he always treated Sayuri with kindness. In his own way. And even though Nobu has been a good friend to Sayuri through the entire book, he never stood a chance. Which would be completely fine for me, if it was solely because Sayuri was in love with The Chairman (Iwamura Ken). Or because she simply didn't have any romantic affection for Nobu. But I could never once shake off the feeling, that she would've given him a chance if he didn't have scars from war over his face and body, and wasn't missing an arm. Writing a character in a way they don't fulfil "beauty standards" so they will never be good enough seems like a very weak excuse. What I disliked even more was the way the Minister was protrayed - as an incredibly fat man with disgusting habits. Solely for the reason that Sayuri sleeping with him to rid herself of Nobu will be a very uncomfortable experience. He could've had a terrible character. He could've been peculiar, creepy, demeaning, degrading, violent, and many other things to portray him as a character, who's not good to be around. But no, he had to be an incredibly obesed person with an enormous underbite in which saliva gathers in pools and who vomits himself and others because he drinks too much. As I mentioned already, this makes the experience of Sayuri sleeping with the Minister all the more horrific. He forces himself inside her. His saliva, which is of a grey colour and a thicker texture because he'd had squid guts a few minutes before, drips on her cheeks while they're in the act. You see, the Minister didn't have to be physically disgusting (as Golden writes in the book) for the whole encounter to be terrible. Arthur Golden manages to create well written characters. I felt like I could say things like "Mameha is a person who behaves this and that way" or "Nobu would never do such a thing, he's so much better than XY". I felt like I *knew* the characters. Which makes it all the way sadder that they're reduced to their looks.
Interessant.
Ich habe das Buch gelesen, nachdem ich den Film gesehen habe. Es ist ein wunderschönes Buch über die wunderschöne asiatische Kultur. Man bekommt Einblicke in das Leben einer Geisha. Leider kommt die teils tragische Liebesgeschichte, welche im Film doch sehr dominant ist, einfach sehr kurz. Sie wird angedeutet, aber nicht als Liebe, sondern als Bewunderung. Außerdem fand ich das Buch doch etwas zäh. Nichtsdestotrotz ist das eines der besten Bücher über dieses Thema, die ich bisher gelesen habe.
Tolle Geschichte in spannender Umgebung. Kulturell sehr gut recherchiert. Ein Buch, bei dem man etwas lernen kann
Eine alte Frau erzählt uns die Geschichte ihres Lebens. Von der Kindheit im Fischerdorf, dem Verrat ihres Vaters, dem Tod ihrer Mutter, der Reise nach Gion und Trennung von der Schwester, der Ausbildung zur Geisha, vom Krieg und einer unerreichbaren Liebe. Arthur Golden zeichnet das Leben im Geishaviertel Gion in den 30er/40er Jahren sehr bildhaft. Aufgrund seines Studiums und der umfassenden Recherchearbeit gelingt es ihm, Wahrheit mit Fiktion zu verknüpfen und eine ebenso tragische wie schöne Geschichte zu entfalten. Er berichtet von dem leidvollen Weg des Fischermädchens Chiyo, welches zur Geisha Sayuri wird. Bis zum Ende muss sie zahlreiche Schwierigkeiten überwinden und schafft es doch immer, im Leben fortzutreiben. Bis schlussendlich der Verrat einer Freundin zu ihrem größten Ziel führt.

Eine tolle Geschichte, die ich verschlungen habe. Den Stern ziehe ich ab, weil ich durch Recherche erfahren habe, dass die Geisha, die Herrn Golden ihre Informationen mitgegeben hat, eigentlich bat, nicht genannt zu werden, wenn es um eine Danksagung geht. Wurde nicht berücksichtigt und sie hatte das Nachsehen seitens ihrer Kunden. :( Das war ne unnötige Aktion von Herrn Golden!
Ich habe die Geisha schon vor einigen Jahren als Film gesehen und ihn seitdem immer wieder rauf und runter geguckt. Schon im Film habe ich Chiyo aka Sayuri mit den tiefblauen Augen geliebt. Und ich kann nur sagen, das Buch steht dem Film in nichts nach. Tatsächlich finde ich persönlich dass es gar keine allzu großen Unterschiede zwischen Buch und Film gibt. Viel eher habe ich beim lesen bzw. hören (das Hörbuch ist super vertont!) immer wieder die schönen Filmszenen vor Augen gehabt und die Atmosphäre in dieser Geschichte ist sooo atemberaubend. Ich liebe insbesondere die erste Hälfte des Buches in der wir die kleine Chiyo beim aufwachsen beobachten können bis hin zu ihrer Verwandlung in der wunderschöne Sayuri. DIe ganze Umgebung, die Darstellung der "Geisha-Kultur" ( sicherlich nicht genauso im echten Leben, dennoch schön zu lesen), die Charaktere und die Tänze, die Unterhaltungen in den Teehäusern und die Gedanken der Erzählerin ... ein Traum. Wenn ich so darüber nachdenke könnte ich es gleich nochmal lesen. Die zweite Hälfte der Geschichte fand ich schon immer weniger schön als die erste, natürlich ist die Erzählung dort auch düsterer. Trotzdem liebe ich jeden einzelnen Satz in dieser Geschichte. Bald werde ich mir das Gionviertel in Kyoto mit eigenen Augen ansehen und ich bin so gespannt. Ich liebe diese Geschichte, vielen Dank Arthur Golden für eines meiner Lieblingsbücher!
‚Die Geisha‘ ist der erste historische Roman, den ich seit Jahren lese. Insgesamt hab ich aus diesem Genre nur ganz wenige Bücher gelesen, aber im Rahmen der Querbeet-Challenge griff ich zu diesem Buch, welches ich von meiner Oma geerbt habe. Sie hat Romane rund um fremde Kulturen geliebt und auch ich habe es nicht bereut mich mit den japanischen Traditionen des frühen 20. Jahrhunderts zu beschäftigen. Die Geschichte ist zwar frei erfunden, aber alle Fakten rund um die Ausbildung einer Geisha sind wahr. Chiyo wird mit neun Jahren zusammen mit ihrer Schwester aus ihrem Elternhaus gerissen und verkauft. Die ersten Jahre in der Okiya (so heißt das Haus, in welchem Hausmutter, Geishas, Lerngeishas und auch Dienerinnen zusammen wohnen) sind für Chiyo sehr hart und ihre Gefühle sind absolut auf mich übergegangen. Der Schreibstil war absolut fesselnd und wunderbar, denn er scheint im Laufe des Buches förmlich mit Chiyo zu wachsen. Anfangs ist er relativ kindlich, doch er gewinnt immer mehr an Intelligenz, genauso wie Chiyo selbst, welche übrigens nach ihrer Aufnahme zur Lerngeisha Sayuri heißt. Während dieses Wandels bemerkt man jedoch keinerlei Brüche oder Wendepunkte im Schreibstil, er wächst einfach und legt nach und nach die Kindlichkeit ab, was ich als absolut fantastisch empfunden habe! "Wenn ein paar Minuten voller Qual mich so wütend gemacht hatten – was würden viele Jahre dann bewirken? Selbst ein Stein kann von stetem Regen ausgehöhlt werden." (S. 126) Die Geschichte rund um Chiyo auf ihrem Weg zu einer richtigen Geisha ist packend und interessant. Ich hab mich vorher nie wirklich mit der japanischen Kultur beschäftigt, doch ich war von Anfang an gefesselt vom Schicksal des kleinen Mädchens aus einem Fischerdorf. Sie erlebt Höhen und Tiefen und trifft auf so viele verschiedene Charakter, die man sich alle super vorstellen konnte. Chiyo selbst ist ein kluges aber eigensinniges Mädchen und damit genau die richtige Protagonistin in einem solchen Roman. "Darum können Träume ja so gefährlich sein: Sie glimmen weiter wie ein Feuer, und manchmal verschlingen sie einen mit Haut und Haar." (S. 142) Mir ist allerdings aufgefallen, dass die ersten Jahre von Sayuri als Geisha sehr ausführlich beschrieben werden und die während des zweiten Weltkrieges und ihrer Zeit in den USA danach nur kurz beleuchtet werden. Mir persönlich ist das eigentlich nicht negativ aufgefallen, da ich die Jahre während der Ausbildung auch interessanter fand, doch ein klein bisschen schade ist das abrupte Ende von Sayuris Geschichte dann schon. Fazit Insgesamt hat mich der Roman absolut begeistert und ich kann ihn nur empfehlen! Auf der einen Seite erfährt man unfassbar viel interessante Fakten über die japanische Kultur und auf der anderen Seite kann man Chiyos/Sayuris Gefühle total nachvollziehen und mit ihr fühlen. Es ist kein Sachbuch, aber auch nicht wirklich der Fantasie entsprungen. Es ist ganz einfach eine wirklich berührende Geschichte und ich danke der Querbeet-Challenge für den Anstoß zum Lesen und meiner Oma, weil sie mir auch nach ihrem Tod noch so wichtige Botschaften überbringt. "Ich sank in einen gesunden Schlaf und träumte, ich sei auf einem Bankett in Gion und unterhielte mich mit einem älteren Mann, der mir erklärte, seine Frau, die er sehr geliebt hatte, sei im Grunde gar nicht tot, weil die schöne Zeit, die sie zusammen verbracht hatten, in ihm weiterlebe. […] Ich bekam das Gefühl, dass alle Menschen, die ich jemals gekannt und die mich verlassen hatten oder gestorben waren, in Wirklichkeit nicht gegangen waren, sondern in mir fortlebten, wie die Ehefrau dieses Mannes in ihm fortlebte." (S. 568f) (Dezember 2012)
While Memoirs of a Geisha was a good read because of the way Arthur Golden writes and manages to create beautiful pictures with his words alone, the book itself sends - in my opinion - difficult messages. In the end it's just another story that describes, people who don't fulfil certain beauty standards - whether it might be female or male characters - you will never be good enough. I especially had problems with the way Nobu Toshikazu has been treated throughout the book. Even though he always had problems with showing emotions towards people; he always treated Sayuri with kindness. In his own way. And even though Nobu has been a good friend to Sayuri through the entire book, he never stood a chance. Which would be completely fine for me, if it was solely because Sayuri was in love with The Chairman (Iwamura Ken). Or because she simply didn't have any romantic affection for Nobu. But I could never once shake off the feeling, that she would've given him a chance if he didn't have scars from war over his face and body, and wasn't missing an arm. Writing a character in a way they don't fulfil "beauty standards" so they will never be good enough seems like a very weak excuse. What I disliked even more was the way the Minister was protrayed - as an incredibly fat man with disgusting habits. Solely for the reason that Sayuri sleeping with him to rid herself of Nobu will be a very uncomfortable experience. He could've had a terrible character. He could've been peculiar, creepy, demeaning, degrading, violent, and many other things to portray him as a character, who's not good to be around. But no, he had to be an incredibly obesed person with an enormous underbite in which saliva gathers in pools and who vomits himself and others because he drinks too much. As I mentioned already, this makes the experience of Sayuri sleeping with the Minister all the more horrific. He forces himself inside her. His saliva, which is of a grey colour and a thicker texture because he'd had squid guts a few minutes before, drips on her cheeks while they're in the act. You see, the Minister didn't have to be physically disgusting (as Golden writes in the book) for the whole encounter to be terrible. Arthur Golden manages to create well written characters. I felt like I could say things like "Mameha is a person who behaves this and that way" or "Nobu would never do such a thing, he's so much better than XY". I felt like I *knew* the characters. Which makes it all the way sadder that they're reduced to their looks.





























