Der Apfelsammler
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Description
»Noch heute, wenn ich durch den Wald gehe und das Laub unter meinen Schritten raschelt, denke ich an uns, wie wir dort lagen und uns liebten, das allererste Mal. An den Duft nach Erde und Holz und an den Spätsommerhimmel über uns, so strahlend und blau.«
Nach dem Ende ihrer Beziehung reist Hannah nach Castelnuovo, in das abgelegene Steinhaus ihrer Tante Eli. Das Haus liegt still in der Sonne Umbriens, von verwilderten Pflanzen umgeben, durchdrungen vom Echo gelebter Jahre. Beim Aufräumen entdeckt Hannah alte Briefe – und stößt auf eine Geschichte, die sie nicht mehr loslässt.
In den Tagen, die folgen, streift sie durch das Dorf, lauscht den Stimmen der Vergangenheit – bis sie auf ein verlassenes Grundstück mit verkohlten Obstbäumen stößt. Dort lebt ein Mann, den alle nur den »Apfelsammler« nennen: ein Bewahrer alter Sorten, wortkarg, verschlossen. Doch Hannah fühlt sich zu ihm hingezogen – wie einst Eli.
Je tiefer sie in das Leben ihrer Tante eintaucht, desto klarer wird: Elis Geschichte ist auch Teil ihrer eigenen. Und manche Wurzeln reichen tiefer als man glaubt.
Ein poetisch erzählter Roman über zwei Frauen, über Schuld, Erinnerung - und einen Ort, an dem das Verlorene nicht vergangen ist, sondern darauf wartet, neu zu wachsen.
Der Longseller in neuer Ausstattung.
Book Information
Author Description
ANJA JONULEIT, in Bonn geboren und am Bodensee aufgewachsen, arbeitete einige Jahre für die Deutsche Botschaft in Rom und Damaskus. Danach studierte sie Italienisch und Englisch in München, arbeitete als Übersetzerin und Gerichtsdolmetscherin und begann zu schreiben. Seit 2007 stehen ihre Romane regelmäßig auf der SPIEGEL-Bestsellerliste.Ihren Romanen – darunter »Herbstvergessene«, »Der Apfelsammler«, »Rabenfrauen« und »Das letzte Bild« – folgte mit der Dilogie »Kaiserwald« und »Sonnenwende« ein breit angelegtes Familiendrama. »Wo der Wind die Namen trägt« ist ihr jüngster Roman.
Posts
Das Cover und die Tatsache dass das Buch in Italien spielt, hat mich überzeugt dass es das Richtige Buch für den Herbst ist und mich nicht enttäuscht. Wir erfahren viel über Elis Kindheit und ihre Liebe zu Giorgio, die sich durch das ganze Buch zieht. Wir haben viel mit Schicksalsschlägen zu tun. Als Hannahs Eltern bei einem Unfall sterben kümmert sich Eli um sie. Als Eli dann stirbt macht sich Hannah auf nach Umbrien und merkt das sie einiges über ihre Tante noch nicht weiß. Sie trifft auf den Apfelsammler und da erfahren wir als Leser auch einiges über Apfel-und Birnensorten. Ich konnte das Buch kaum weg legen und kann es nur empfehlen. Das einzige was ich schade finde ist das Ende. Das ist mir zu offen. Ich hätte gerne gewusst,wie Matteo de Apfelsammler reagiert und wie es mit Hannah weiter geht.
Das war ein Roman, der einen sehr traurig stimmte. Viele dramatische und furchtbare Momenten, die einem die Sprache verschlug. Zu Anfang dachte ich, oh, das wird ein tolles Buch.. mittendrin, hat mich die Lust zum Lesen verloren und ich kam so gut wie gar nicht vorran. Zum Ende hin wurde es dann wieder sehr emotional. Das Buch ist aus der Sicht von Eli und Hannah geschrieben. Eli erzählt ihre Geschichte und Hannah, lernt den 'Apfelsammler' kennen und deckt peu à peu Eli's Geschichte auf. Ganz schokierend fand ich die Eltern der Eli. Auch von ihrem Geliebten hatte ich ein komplett falsches Bild gehabt. Was am Ende raus kam, hat mich umgehauen.. Wie kann man so ein Arsch sein?! Oh, die Eli tut mir vom ganzen Herzen leid, dass sie all das durchmachen musste. Sowas wünscht man niemandem. Was ich auch etwas merkwürdig fand, war die Beziehung von Hannah zu Matteo.. Sie hassten sich.. und von jetzt auf gleich nicht mehr(?) Einfach so??. Es ist ein guter und emotionaler Roman mit viel Schmerz, Trauer, Verrat, Tod, Liebe,..
"Unsere Gedanken sind wie ein Bumerang, den wir in die Welt schleudern. Wenn wir Gutes denken, dann kommt von irgendwoher das Gute zu uns zurück. Und wenn wir Böses denken? Noch heute bin ich davon überzeugt, dass die Bilder und Gedanken, die ich damals ... sandte, später auf andere Art zu mir zurückkehrten." Als ihre geliebte Tante Eli plötzlich stirbt, reist Hannah nach Umbrien um ihr Sommerhaus leer zu räumen. Doch dort erwarten sie so einige Geheimnisse. Der Roman ist in zwei Zeitebenen geschrieben, über einen Brief erfahren wir Elis Geschichte, in der Gegenwart sind wir Leser bei Hannah. Durch die wechselnden Perspektiven wird ein steter Spannungsbogen aufrechterhalten. Auch die Nebencharaktere sind gut gestaltet, einige bleiben aber blass. Ich mochte vor Allem die Geschichte rund um das "Äpfel sammeln und alte Sorten retten", das war sehr detailliert und neugierig machend beschrieben. Und die Landschaftbeschreibungen sind toll, da kommt Urlaubsfeeling auf. Mein Kritikpunkt ist das Ende. Zum Einen gibt es für mich zwei losen Fäden, die vielleicht nicht so entscheidend für die Geschichte sind, die ich aber gerne gelöst gehabt hätte. Und zum Anderen gibt es in beiden Geschichten ein Detail was am Ende nicht erwähnt wird, was ich aber sehr sehr entscheidend finde und war mir die Geschichte wirklich verleidet hat. Dies ist aber sicherlich ein sehr subjektiver Eindruck, denn insgesamt ist es ein schöner Familienroman der vieles hat, was eine gute Geschichte ausmacht, starke Charaktere, Geheimnisse und tolle Landschaften.
Auf Empfehlung habe ich dieses Buch gelesen, leider war es nicht ganz meins. Nette Geschichte, auch teilweise ein wenig spannend, aber für meinen Geschmack zu viel Herzschmerz und Drama, zu wenig literarisch Anprechendes. Eine Frau erfährt erst nach dem Tod ihrer Tante durch Aufzeichnungen und Briefe und eigene Recherchen von den Geheimnissen, die einige Personen aus ihrer Familie und mehrere Personen aus einem kleinen Dorf in Umbrien miteinander verbinden. Und damit von Verletzungen, die neu aufbrechen. Ein Sommerroman (gibt es dieses Genre überhaupt wirklich?), der meine Sehnsucht nach Italien wieder geweckt, aber mich auch davon überzeugt hat, dass solche Bücher eher nichts für mich sind.
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»Noch heute, wenn ich durch den Wald gehe und das Laub unter meinen Schritten raschelt, denke ich an uns, wie wir dort lagen und uns liebten, das allererste Mal. An den Duft nach Erde und Holz und an den Spätsommerhimmel über uns, so strahlend und blau.«
Nach dem Ende ihrer Beziehung reist Hannah nach Castelnuovo, in das abgelegene Steinhaus ihrer Tante Eli. Das Haus liegt still in der Sonne Umbriens, von verwilderten Pflanzen umgeben, durchdrungen vom Echo gelebter Jahre. Beim Aufräumen entdeckt Hannah alte Briefe – und stößt auf eine Geschichte, die sie nicht mehr loslässt.
In den Tagen, die folgen, streift sie durch das Dorf, lauscht den Stimmen der Vergangenheit – bis sie auf ein verlassenes Grundstück mit verkohlten Obstbäumen stößt. Dort lebt ein Mann, den alle nur den »Apfelsammler« nennen: ein Bewahrer alter Sorten, wortkarg, verschlossen. Doch Hannah fühlt sich zu ihm hingezogen – wie einst Eli.
Je tiefer sie in das Leben ihrer Tante eintaucht, desto klarer wird: Elis Geschichte ist auch Teil ihrer eigenen. Und manche Wurzeln reichen tiefer als man glaubt.
Ein poetisch erzählter Roman über zwei Frauen, über Schuld, Erinnerung - und einen Ort, an dem das Verlorene nicht vergangen ist, sondern darauf wartet, neu zu wachsen.
Der Longseller in neuer Ausstattung.
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Author Description
ANJA JONULEIT, in Bonn geboren und am Bodensee aufgewachsen, arbeitete einige Jahre für die Deutsche Botschaft in Rom und Damaskus. Danach studierte sie Italienisch und Englisch in München, arbeitete als Übersetzerin und Gerichtsdolmetscherin und begann zu schreiben. Seit 2007 stehen ihre Romane regelmäßig auf der SPIEGEL-Bestsellerliste.Ihren Romanen – darunter »Herbstvergessene«, »Der Apfelsammler«, »Rabenfrauen« und »Das letzte Bild« – folgte mit der Dilogie »Kaiserwald« und »Sonnenwende« ein breit angelegtes Familiendrama. »Wo der Wind die Namen trägt« ist ihr jüngster Roman.
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Das Cover und die Tatsache dass das Buch in Italien spielt, hat mich überzeugt dass es das Richtige Buch für den Herbst ist und mich nicht enttäuscht. Wir erfahren viel über Elis Kindheit und ihre Liebe zu Giorgio, die sich durch das ganze Buch zieht. Wir haben viel mit Schicksalsschlägen zu tun. Als Hannahs Eltern bei einem Unfall sterben kümmert sich Eli um sie. Als Eli dann stirbt macht sich Hannah auf nach Umbrien und merkt das sie einiges über ihre Tante noch nicht weiß. Sie trifft auf den Apfelsammler und da erfahren wir als Leser auch einiges über Apfel-und Birnensorten. Ich konnte das Buch kaum weg legen und kann es nur empfehlen. Das einzige was ich schade finde ist das Ende. Das ist mir zu offen. Ich hätte gerne gewusst,wie Matteo de Apfelsammler reagiert und wie es mit Hannah weiter geht.
Das war ein Roman, der einen sehr traurig stimmte. Viele dramatische und furchtbare Momenten, die einem die Sprache verschlug. Zu Anfang dachte ich, oh, das wird ein tolles Buch.. mittendrin, hat mich die Lust zum Lesen verloren und ich kam so gut wie gar nicht vorran. Zum Ende hin wurde es dann wieder sehr emotional. Das Buch ist aus der Sicht von Eli und Hannah geschrieben. Eli erzählt ihre Geschichte und Hannah, lernt den 'Apfelsammler' kennen und deckt peu à peu Eli's Geschichte auf. Ganz schokierend fand ich die Eltern der Eli. Auch von ihrem Geliebten hatte ich ein komplett falsches Bild gehabt. Was am Ende raus kam, hat mich umgehauen.. Wie kann man so ein Arsch sein?! Oh, die Eli tut mir vom ganzen Herzen leid, dass sie all das durchmachen musste. Sowas wünscht man niemandem. Was ich auch etwas merkwürdig fand, war die Beziehung von Hannah zu Matteo.. Sie hassten sich.. und von jetzt auf gleich nicht mehr(?) Einfach so??. Es ist ein guter und emotionaler Roman mit viel Schmerz, Trauer, Verrat, Tod, Liebe,..
"Unsere Gedanken sind wie ein Bumerang, den wir in die Welt schleudern. Wenn wir Gutes denken, dann kommt von irgendwoher das Gute zu uns zurück. Und wenn wir Böses denken? Noch heute bin ich davon überzeugt, dass die Bilder und Gedanken, die ich damals ... sandte, später auf andere Art zu mir zurückkehrten." Als ihre geliebte Tante Eli plötzlich stirbt, reist Hannah nach Umbrien um ihr Sommerhaus leer zu räumen. Doch dort erwarten sie so einige Geheimnisse. Der Roman ist in zwei Zeitebenen geschrieben, über einen Brief erfahren wir Elis Geschichte, in der Gegenwart sind wir Leser bei Hannah. Durch die wechselnden Perspektiven wird ein steter Spannungsbogen aufrechterhalten. Auch die Nebencharaktere sind gut gestaltet, einige bleiben aber blass. Ich mochte vor Allem die Geschichte rund um das "Äpfel sammeln und alte Sorten retten", das war sehr detailliert und neugierig machend beschrieben. Und die Landschaftbeschreibungen sind toll, da kommt Urlaubsfeeling auf. Mein Kritikpunkt ist das Ende. Zum Einen gibt es für mich zwei losen Fäden, die vielleicht nicht so entscheidend für die Geschichte sind, die ich aber gerne gelöst gehabt hätte. Und zum Anderen gibt es in beiden Geschichten ein Detail was am Ende nicht erwähnt wird, was ich aber sehr sehr entscheidend finde und war mir die Geschichte wirklich verleidet hat. Dies ist aber sicherlich ein sehr subjektiver Eindruck, denn insgesamt ist es ein schöner Familienroman der vieles hat, was eine gute Geschichte ausmacht, starke Charaktere, Geheimnisse und tolle Landschaften.
Auf Empfehlung habe ich dieses Buch gelesen, leider war es nicht ganz meins. Nette Geschichte, auch teilweise ein wenig spannend, aber für meinen Geschmack zu viel Herzschmerz und Drama, zu wenig literarisch Anprechendes. Eine Frau erfährt erst nach dem Tod ihrer Tante durch Aufzeichnungen und Briefe und eigene Recherchen von den Geheimnissen, die einige Personen aus ihrer Familie und mehrere Personen aus einem kleinen Dorf in Umbrien miteinander verbinden. Und damit von Verletzungen, die neu aufbrechen. Ein Sommerroman (gibt es dieses Genre überhaupt wirklich?), der meine Sehnsucht nach Italien wieder geweckt, aber mich auch davon überzeugt hat, dass solche Bücher eher nichts für mich sind.










