Wölfe
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Description
Book Information
Author Description
HILARY MANTEL, geboren 1952 in Glossop, gestorben 2022 in Exeter, England, war nach dem Jurastudium in London als Sozialarbeiterin tätig. Für ihre Romane ›Wölfe‹ (2010) und ›Falken‹ (2013) wurde sie jeweils mit dem Booker-Preis, dem wichtigsten britischen Literaturpreis, ausgezeichnet. Bei DuMont erschien außerdem u. a. die Autobiografie ›Von Geist und Geistern‹ (2015) und zuletzt der dritte Band der Tudor-Trilogie ›Spiegel und Licht‹ (2020).
Posts
Ein Buch der TOP 100 Weltbestseller des 21. Jahrhunderts Die Geschichte beschreibt den Aufstieg von Thomas Cromwell, der später Lordkanzler von König Heinrich XIII war. Diese Geschichte sollte man ohne Vorkenntnisse zu Henry XIII und Thomas Cromwell nicht unbedingt lesen. Da fehlen dann manchmal die Zusammenhänge. Das Buch wurde im historischen Schreibstil geschrieben. Einige Passagen aus dem Buch wurden in der Serie "The Tudors" verwendet. In der Geschichte wurde Thomas Cromwell als listiger, smarter, liebevoller und sehr sarkastischer Mensch beschrieben. Der Schlagabtausch zwischen ihm und manch Adligen waren göttlich. Trotz der Länge der Geschichte fand ich es grandios geschrieben.
Höchstes Niveau
Ein außergewöhnlicher aber definitiv auch anspruchsvoller historischer Roman. Sehr intelligent geschrieben. Meiner Meinung nach sollten beim Leser Vorkenntnisse zur englischen Geschichte, mindestens zur Tudor-Zeit, vorhanden sein. Falls nicht, kann es leicht zur Überforderung kommen. Erklärt dann vielleicht manche schlechte Bewertungen. Inhaltlich überragend und bietet einen guten Einblick in die politischen Machenschaften am königlichen Hof von Henry VIII und in die Person des Thomas Cromwells in einer äußerst spannenden Zeit.
Platz 14 New York Times Bestseller Readers Choice
Ich hab mich durch dieses Buch gekämpft – und bin trotzdem stolz, dass ich es zu Ende gelesen habe. Wölfe gilt als eines der besten Bücher des 21. Jahrhunderts, und ich verstehe, warum es so gefeiert wird. Hilary Mantel schreibt auf eine sehr eigene, komplexe Weise, die einem alles abverlangt. Das Problem für mich war vor allem, dass ich mit der Tudor-Geschichte nicht vertraut bin. So viele Charaktere, so viele Namen, so viele Verflechtungen – ohne dieses Vorwissen verliert man schnell den Faden. Dazu kommt eine Erzählweise, die bewusst herausfordernd ist und einem nichts leicht macht. Vielleicht ist das Absicht, vielleicht ist es Größe – für mich war es schlicht sehr anstrengend. Kein schlechtes Buch, aber keines, das mich überzeugt hat. Die weiteren Teile der Reihe werde ich nicht lesen – und das sage ich ohne schlechtes Gewissen.

Einfach nur grandios
Wolf Hall ist ein ganz und gar aussergewöhnlicher historischer Roman: Hilary Mantel schafft es, dem als Schurken wahrgenommenen Thomas Cromwell Tiefe zu verleihen und ihn im wahrsten Sinne als einen vom Machiavellismus geprägten Renaissance Menschen zu porträtieren. Die Sprache des Romans ist durchgehend modern - ein Kontrapunkt zum historischen Setting. Ich habe kein besseres Buch über die Tudor Zeit gelesen.
Wenn meine älteste Schwester mir ein Buch schenkt, dann ist dieses meistens eine ziemliche Herausforderung für mich. So tat ich mich auch hier anfangs ziemlich schwer: Zum einen sagten mir einige stilistische Eigenheiten nicht zu (zum Beispiel, dass die Hauptperson immer nur als „er“ bezeichnet wird, oder, dass der Text zu großen Teilen aus scheinbar nebensächlichen Dialogen besteht). Zum anderen fehlte mir historisches Hintergrundwissen (auch wenn meine Schwester meint, dass dieses Buch genau das liefert). Erst spät habe ich mich dann in den Text hineingefunden. Ob dies nun daran lag, dass ich nach den Weihnachtsferien wieder mehr Zeit zum zusammenhängenden Lesen hatte, oder daran, dass ich mich auf Wikipedia intensiv über Heinrich VIII., Thomas Cromwell, die Rosenkriege, Mary I., Elizabeth I. und vieles andere eingelesen hatte, oder doch an anderen Gründen, weiß ich nicht. Jedenfalls, wenn man sich mal darauf einlässt, sind die ganzen Intrigen und Ränke ziemlich spannend.
"Wölfe" ist das Buch, das mit am längsten auf meinem SuB lag und ich habe mich endlich entschieden, die Geschichte zu lesen. Ich habe bereits etliche Historische Romane im Tudor Zeitalter gelesen. Ich kenne mich recht gut aus und deshalb war Thomas Cromwell sicher kein Fremder für mich. Was für mich ungewohnt war, war die Tatsache, dass er der Protagonist der Handlung war. In den Büchern, die ich zuvor gelesen hatte, war er meistens der Bösewicht. So hatte ich bei "Wölfe" einen Perspektivwechsel. Und dieser Perspektivwechsel war für mich sehr gewöhnungsbedürftig. Nicht nur, weil mir Cromwell eher unsympathisch war, sondern auch, weil Hilary Mantel einen sehr ausschweifenden Erzählstil hat. Sie beschreibt jeden Gedanken, jede Handlung, alles, was Cromwell in den Sinn kommt, sehr ausführlich und genau. Man fühlt sich, als wäre man bei allem dabei und zwar in voller Länge. Wir erleben so, wie Cromwell nach England und in Kardinal Wolseys Dienste gelangt. Wir erfahren, wie er versucht den Kardinal zu retten, wie er die Seiten wechselt und sich die Boleyns zu einer Art Verbündeten macht. Er gibt sich alle Mühe selbst aufzusteigen, geht dabei sehr klug und gerissen vor. Er versucht vor allem König Henry lesen zu lernen und dies gelingt ihm immer mehr. Hilary Mantel versteht es die Geschichte aufzuschreiben und versucht hierbei die Lücken zu füllen, die die Geschichtsschreiber ausgelassen haben. Bis zu einem gewissen Grad war es auch sehr interessant in Cromwells Kopf zu stecken. Doch viele Stellen war zu ausufernd, zu langatmig, zu anstrengend. Ich bin recht schnell durch das Buch durchgekommen aber ich muss auch zugeben, dass es mich wirklich angestrengt hat. Leider. Ich liebe eigentlich historische Romane in diesem Setting und war gerne wieder in dieser Zeit unterwegs. Allerdings habe ich mir von diesem Buch mehr Spannung und mehr Geschwindigkeit erhofft. Deshalb leider kein Highlight für mich.
Interessant, aber verwirrend
Man lernt wirklich unglaublich viel über das 16. Jahrhundert und die Verhältnisse am englischen Hof, aber die gefühlt Hunderte von Charakteren machen das Buch über weite Passagen wirklich schwer zu lesen und machen die Handlung oft verwirrend. Trotzdem Leseempfehlung, da das Buch, da der Schreibstil (im Präsenz) und die detailreiche Beschreibung der Lebensumstände der damaligen Zeit wirklich toll sind.
Abgebrochen nach 150 Seiten
Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut. Historische Romane können extrem toll sein. Aber dieses Buch ist so verwirrend geschrieben. Die ganze Zeit geht es um einen "er". Er denkt. Er spricht. Aber WER? Ich behaupte ich lese viel und komme auch mit schwieriger Sprache zurecht, aber hier konnte ich weder der Handlung folgen, noch habe ich genau verstanden um wen es sich handelt. Vlt muss man die Zeitspanne 1520-1535 in England extrem gut kennen um zu verstehen, was da passiert. War wohl nix. Und dieses Buch hat einfach mal einen Buchpreis gewonnen. Ich vermute, dass die Jury ebenfalls nichts verstanden hat. Es aber nicht zugeben wollte, um nicht dumm zu wirken und einfach diesem Buch den Preis gegeben hat 🫣

Das war wohl leider nichts… Ich hatte dieses Buch länger schon auf der Liste & als großer Tudor-Fan wollte ich es nun endlich lesen. Leider ist es gar nichts für mich. Der Grund? Der Schreibstil. Es ist einfach zu verwirrend. Die Hauptperson wird ausschließlich mit „Er“ betitelt, was allgemein kein Problem ist - nur spricht die Hauptperson vorrangig mit Männern, die dann ebenso mit „er“ betitelt werden & man verliert den Überblick, wer denn gerade spricht. Zudem wird zwischen Gedankengängen, indirekter Rede & direkter Rede ständig gesprungen ohne Sinn & Verstand. Für mich war es daher nicht anspruchsvoll, sondern einfach nur sehr sehr zäh.
Geschichtlicher Wandteppich
Ich fand, es wäre eine gute Idee, meinen Horizont ein bisschen zu erweitern und mal in die 100 besten Bücher des 21. Jh der NYT zu schauen. Der Zufall hat dieses Buch bestimmt und ich muss gestehen, dass mich die Aussicht auf über 700 Seiten bzw. 25h zu einem geschichtlichen Thema, von dem ich a) nichts wusste und b) von dem ich eigentlich auch nichts wissen wollte, eher abgeschreckt haben. Aber Challenge ist Challenge... Und es wäre tatsächlich sehr schade für mich gewesen, wenn ich es nicht gehört hätte. Es geht um den Aufstieg Thomas Cromwells am Hofe Heinrich VIII und seine Rolle bei den Ereignissen, die England immer noch prägen. Aha. Heinrich VIII ist der mit den vielen Ehefrauen und da sich das alles im 16 Jh zugetragen hat, kann man sich vorstellen, dass der Papst und die katholische Kirche da etwas einzuwenden hatten... abgekürzt könnte man den Inhalt auch so zu zusammenfassen: Es geht darum, wie England zu seiner eigenen Kirche kam. Man erlebt die Ereignisse aus Sicht Thomas Cromwells, der aus einfachen Verhältnissen kam und schließlich zu einem wichtigen Wegbereiter der neuen Kirche wurde. Man muss sich schon auf die Geschichte einlassen, aber zur Belohnung bekommt man einen großartigen, geschichtlichen Wandteppich ausgebreitet.. und es gibt noch weitere Teile.
Das war mir leider zu anstrengend.... es entwickelte sich für mich keine Story, die mich durch diesen episch anmutenden Schinken trug und somit fiel es mir schwer, mit all den Ereignissen, Namen und Schauplätzen mitzuhalten. Kein Historienroman im klassischen Sinne, eher eine Erzählung historischer Ereignisse.
Ich weiß überhaupt nicht, wie ich die Rezension so richtig anfangen soll. Ich könnte in eigenen Worten die Handlung nochmal wiedergeben, aber inhaltlich würde ich dann auch sicher nicht mehr als der Klappentext verraten. Je mehr man über den Inhalt sagen will, desto mehr nimmt man dem Buch seinen Zauber, der hauptsächlich durch ganz unerwartete Wendungen entsteht. Davon lebt glaube ich der ganze Roman, der auch einige Krimi-Elemente enthält. Laura Brodie versteht es den Leser Dinge annehmen zu lassen, die überhaupt nicht passiert sind. Sie schreibt diese niemals konkret aus, aber durch das Drumherum denkt man einfach, dass es genau so passiert sein muss. Bis eben die Autorin hingeht und mit einem Satz alles über den Haufen wirft, was man sich so vorgestellt hat. Der Schreibstil ist top und die Charakter fand ich allesamt wunderbar ausgearbeitet. Jeder hat seine Stärken und seine Schwächen und das ist jetzt wirklich nicht so dahergeschrieben, jeder Charakter hat wirklich krasse und „neue“ Züge, die das ganze Buch noch spannender und erfrischender machen. Das einzige, wofür ich einen Stern abziehe, war die Tatsache dass ich gerne mal Zeilen übersprungen und ganze Seiten überflogen hab. Ab und zu verzettelt sich eine Figur mit nebensächlichen Gedankengängen und die fand ich dann etwas langweilig. Aber genau das spricht auch irgendwie für das Buch, denn es war offensichtlich so spannend, dass ich es teilweise kaum aushalten konnte. Fazit Insgesamt war das Buch super. Stellenweise etwas zu trocken beziehungsweise zu langgezogen aber ansonsten hab ich nichts zu meckern. Die Figuren waren gut ausgearbeitet und authentisch, die Story an sich sehr frisch und man wurde ständig überrascht. Leseempfehlung! (Januar 2013)
Dieses Werk von Hillary Mantel ist schwierig zu lesen, aber dennoch sehr unterhaltsam!
Nach fast zwei Monaten konnte ich dieses Buch nun endlich beenden. Ich liebe historische Romane und auch dieser Roman konnte mich wunderbar unterhalten. Wer sich für die englische Geschichte im 16. Jahrhundert interessiert wird vermutlich Freude an diesem Buch haben. Wir lesen aus der Sicht eines gewissen Thomas Cromwell. Ein Anwalt, der sich im Laufe des Buches zum wichtigsten Berater von König Henry VIII am britischen Hof hoch arbeitet. Da aus der Ehe von Königin Katherine und Henry kein Thronerbe hervorging, kämpfte der König dafür sich von Katherine scheiden zu lassen um Anne Boleyn zu heiraten. Cromwell spielte dabei eine wichtige Rolle. Das Buch hat mich gut unterhalten. Ich muss aber sagen, dass es sehr schwierig war in das Buch reinzukommen. Hillary Mantel hat hier einen ziemlich komplizierten Schreibstil, bei dem nicht immer klar ist wer spricht oder ob überhaupt gesprochen und nicht nur gedacht wird.
Das beste historische Buch das ich gelesen habe.
Dieses Buch begleitet mich seit November letzten Jahres und ich muss zugeben, in dem Moment als ich dieses Buch beendet habe, sich eine unglaubliche Leere in mir breit gemacht hat. Auf 767 Seiten war ich ein Teil in Thomas Cornwall Kopf. Ich habe die selben Dinge gesehen, die selben Gedanken gehabt und die selben Dinge gefühlt. In diesen fünf Monaten sind mir die Charaktere allesamt ans Herz gewachsen. Das hier ist eines der besten historischen Bücher die ich gelesen habe. Ab und an hat Hilary Mantel etwas hinzugerechnet um Leseflow und -Verständnis zuverbessern aber alles im großen Ganzen sehr wahr gehalten. Dieses Buch zu beendent hatte etwas von Abschied von einem guten Freund zu nehmen den ich aber hoffentlich im nächsten Buch wieder sehen werde.
Finally finished this one after reading on it for nearly a year. It's not bad but different than I expected and way too long. It's not a book that is readable just in between something, you need to concentrate for it. It's kind of dull and yet has something enjoyable dur to a refreshing reading style!
While this was interesting enough to push through quite a few pages, it wasn't as intruiging as expected. Some of the characters were quite fascinating and charming while others never felt like they went beyond their purpose in the story. The writing could be nice at times but just wasn't captivating. I can understand, though, that the style is unique enough to make this an award winner. I enjoyed that this is a quiet, conversation-based story, but sometimes it felt like Cromwell was just observing unrelated bits and pieces which made my interest in the plot fluctuate a lot. My favourite parts were the ones directly including Anne or Cromwell's family and I like that this is a very different telling of the Henry VIII story.
Dieses Buch spaltet offensichtlich seine Leserschaft und lässt mich nach dem Abbruch bei der Hälfte des Romans ebenfalls in einer Randgruppe zurück: der Gruppe der Ablehner. Ich bin kein Kenner von historischen Romanen, insbesondere Fiktionen rund um tatsächliche Berühmtheiten. Der Roman ist sicher gut recherchiert und mit einer gehörigen Portion Fantasie ausgeschmückt. Er bringt auch einen die Tudor-Zeit in England näher und lässt einen gebildeter zurück nach dem Lesen. Doch all dies hätte ich auch aus einem Sachbuch erhalten, zumal ich mir da nicht Gedanken machen muss, was der Fantasie der Autorin entspricht. Was mich absolut gestört hat, ist der ganz furchtbare Schreibstil. Es ist mir nicht klar geworden, warum Frau Mantel ihren Roman im Präsens schreibt und sich damit in die Reihe von YA-Autoren und Selfpublisher einordnet. Man sagt, das würde die Leser näher an die Figuren bringen, was auf mich aber nicht zutrifft. Viel schlimmer ist aber der abhakte Stil, geprägt von kurzen Sätzen, wobei Gedanken und Reden ständig ineinander fließen. Oft war mir nicht klar, wer gerade redet, wer mit “Er” gemeint ist, dazu eine Vielzahl von Protagonisten mit Vornamen Thomas (wofür die Autorin natürlich nichts kann), eine inflationäre Verwendung von Doppelpunkten an voll unnötigen Stellen, ständige Benutzung von den gleichen Verben (er sagte, er erwiderte, er fragte, er antwortete). Das führte dazu, dass es mir auch nicht nach 350 Seiten gelungen, halbwegs in die Geschichte einzutauchen. Die Personen blieben auf Distanz zu mir. Protagonisten müssen mir nicht sympathisch sein, aber es muss mir gelingen, ihr Tun und Handeln zu verstehen. Das konnte der Stil Mantels mir nicht vermitteln. Der Abbruch ist mir in diesem Fall sehr schwer gefallen, denn ich hätte gerne gewusst, wie es mit den vielen Frauen von Heinrich VIII. im zweiten Teil weiter geht. Aber die Ablehnung gegen das Buch hat auf den letzten Seiten so arg zugenommen, dass ein vorbehaltloses Weiterlesen nicht mehr möglich war.
Dieses Buch spaltet offensichtlich seine Leserschaft und lässt mich nach dem Abbruch bei der Hälfte des Romans ebenfalls in einer Randgruppe zurück: der Gruppe der Ablehner. Ich bin kein Kenner von historischen Romanen, insbesondere Fiktionen rund um tatsächliche Berühmtheiten. Der Roman ist sicher gut recherchiert und mit einer gehörigen Portion Fantasie ausgeschmückt. Er bringt auch einen die Tudor-Zeit in England näher und lässt einen gebildeter zurück nach dem Lesen. Doch all dies hätte ich auch aus einem Sachbuch erhalten, zumal ich mir da nicht Gedanken machen muss, was der Fantasie der Autorin entspricht. Was mich absolut gestört hat, ist der ganz furchtbare Schreibstil. Es ist mir nicht klar geworden, warum Frau Mantel ihren Roman im Präsens schreibt und sich damit in die Reihe von YA-Autoren und Selfpublisher einordnet. Man sagt, das würde die Leser näher an die Figuren bringen, was auf mich aber nicht zutrifft. Viel schlimmer ist aber der abhakte Stil, geprägt von kurzen Sätzen, wobei Gedanken und Reden ständig ineinander fließen. Oft war mir nicht klar, wer gerade redet, wer mit “Er” gemeint ist, dazu eine Vielzahl von Protagonisten mit Vornamen Thomas (wofür die Autorin natürlich nichts kann), eine inflationäre Verwendung von Doppelpunkten an voll unnötigen Stellen, ständige Benutzung von den gleichen Verben (er sagte, er erwiderte, er fragte, er antwortete). Das führte dazu, dass es mir auch nicht nach 350 Seiten gelungen, halbwegs in die Geschichte einzutauchen. Die Personen blieben auf Distanz zu mir. Protagonisten müssen mir nicht sympathisch sein, aber es muss mir gelingen, ihr Tun und Handeln zu verstehen. Das konnte der Stil Mantels mir nicht vermitteln. Der Abbruch ist mir in diesem Fall sehr schwer gefallen, denn ich hätte gerne gewusst, wie es mit den vielen Frauen von Heinrich VIII. im zweiten Teil weiter geht. Aber die Ablehnung gegen das Buch hat auf den letzten Seiten so arg zugenommen, dass ein vorbehaltloses Weiterlesen nicht mehr möglich war.
Hilary Mantels "Wölfe" ist keinesfalls ein schlechter historischer Roman. Mantel hält sich scheinbar nah an der Wahrheit und interpretiert die Figuren auf ihre Weise, was vollkommen im Rahmen der künstlerischen Freiheit liegt. Wie man aber anhand einiger Rezensionen erkennt, spaltet der Schreibstil die Leserschaft. Die meisten sind davon sehr begeistert, ich gehöre allerdings zu den Wenigen die sich nicht damit anfreunden konnten. Was für mich als interessantes Experiment angefangen hat, ist schnell ermüdend bis ärgerlich geworden. Die Verwendung des Präsens, der ungeschickte Wechsel von direkter Rede zu Gedanken haben mich vollkommen aus dem Lesefluss gebracht. Auch die Sätze und Dialoge waren furchtbar abgehackt, ständig wurden an den unpassendsten Stellen Doppelpunkte gesetzt. Das alles hat auf mich teilweise eher wie die Sätze eines Grundschülers als die einer Man-booker-Preisträgerin gewirkt. Beispiel: "Gregory setzt sich. Er wartet. Er zappelt. Er seufzt. Er steht auf." "Vater...", sagt Gregory. Er seuft. Er geht zum Eechenbrett hinüber. Mit dem Zeigefinger bewegt er die Zählsteine hin und her." Obwohl ich den historischen Hintergrund interessant finde und gerne mehr über die Geschichte Englands erfahren möchte, ist "Wölfe" diesbezüglich nicht die richtige Wahl für mich gewesen. Ich habe es bis knapp zur Hälfte geschafft und dann aufgegeben. Vielleicht greife ich demnächst besser mal zur Serie, ich kann mir vorstellen dass dieses Buch in filmischer Form besser funktioniert.
First of all I have no idea why I needed so long to finish it. It's not the first time I read a book with so many pages. But sometimes it seemed like a chewing gum. The book has six parts, every one has three chapters. Okay, it's about Thomas Cromwell. A blacksmith son. How was his life before he became a part of the history? Always beaten by the father. Always treaten as someone who's not worth the air. Cromwell met Wolsey. Thomas Wolsey was Thomas Patron. After Wolseys fall Thomas More got his time. I guess I don't need to recall what I read. This is part one of the story. And in this Anne Boleyn is that woman who changed the whole english history. Henry wanted to marry her. He wanted his divorce from Katherine. They fighted seven years for that! Seven years! She promised to give birth to a son but she "just" got Elizabeth. After the reign of "bloody" Mary, Elizabeth became the Queen of England. I really like the english history. Why did they named their sons so often Thomas? Ten different Thomas' in one book! Sometimes it was like "what Tom is it about? Ah, that one." My favorite chapter was 2.2 "An occult history of Britain 1521-1529". It's about the Boleyns ansmd Tudors. I think I will read the second Part. Because in the next book it'll be about the fall of Anne Boleyn and about the Seymours. Henrys third wife including. While reading this I always had the series The Tudors in mind. It's totally simular. Wolf Hall became a TV show too.
Finally finished this one after reading on it for nearly a year. It's not bad but different than I expected and way too long. It's not a book that is readable just in between something, you need to concentrate for it. It's kind of dull and yet has something enjoyable dur to a refreshing reading style!
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Book Information
Author Description
HILARY MANTEL, geboren 1952 in Glossop, gestorben 2022 in Exeter, England, war nach dem Jurastudium in London als Sozialarbeiterin tätig. Für ihre Romane ›Wölfe‹ (2010) und ›Falken‹ (2013) wurde sie jeweils mit dem Booker-Preis, dem wichtigsten britischen Literaturpreis, ausgezeichnet. Bei DuMont erschien außerdem u. a. die Autobiografie ›Von Geist und Geistern‹ (2015) und zuletzt der dritte Band der Tudor-Trilogie ›Spiegel und Licht‹ (2020).
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Ein Buch der TOP 100 Weltbestseller des 21. Jahrhunderts Die Geschichte beschreibt den Aufstieg von Thomas Cromwell, der später Lordkanzler von König Heinrich XIII war. Diese Geschichte sollte man ohne Vorkenntnisse zu Henry XIII und Thomas Cromwell nicht unbedingt lesen. Da fehlen dann manchmal die Zusammenhänge. Das Buch wurde im historischen Schreibstil geschrieben. Einige Passagen aus dem Buch wurden in der Serie "The Tudors" verwendet. In der Geschichte wurde Thomas Cromwell als listiger, smarter, liebevoller und sehr sarkastischer Mensch beschrieben. Der Schlagabtausch zwischen ihm und manch Adligen waren göttlich. Trotz der Länge der Geschichte fand ich es grandios geschrieben.
Höchstes Niveau
Ein außergewöhnlicher aber definitiv auch anspruchsvoller historischer Roman. Sehr intelligent geschrieben. Meiner Meinung nach sollten beim Leser Vorkenntnisse zur englischen Geschichte, mindestens zur Tudor-Zeit, vorhanden sein. Falls nicht, kann es leicht zur Überforderung kommen. Erklärt dann vielleicht manche schlechte Bewertungen. Inhaltlich überragend und bietet einen guten Einblick in die politischen Machenschaften am königlichen Hof von Henry VIII und in die Person des Thomas Cromwells in einer äußerst spannenden Zeit.
Platz 14 New York Times Bestseller Readers Choice
Ich hab mich durch dieses Buch gekämpft – und bin trotzdem stolz, dass ich es zu Ende gelesen habe. Wölfe gilt als eines der besten Bücher des 21. Jahrhunderts, und ich verstehe, warum es so gefeiert wird. Hilary Mantel schreibt auf eine sehr eigene, komplexe Weise, die einem alles abverlangt. Das Problem für mich war vor allem, dass ich mit der Tudor-Geschichte nicht vertraut bin. So viele Charaktere, so viele Namen, so viele Verflechtungen – ohne dieses Vorwissen verliert man schnell den Faden. Dazu kommt eine Erzählweise, die bewusst herausfordernd ist und einem nichts leicht macht. Vielleicht ist das Absicht, vielleicht ist es Größe – für mich war es schlicht sehr anstrengend. Kein schlechtes Buch, aber keines, das mich überzeugt hat. Die weiteren Teile der Reihe werde ich nicht lesen – und das sage ich ohne schlechtes Gewissen.

Einfach nur grandios
Wolf Hall ist ein ganz und gar aussergewöhnlicher historischer Roman: Hilary Mantel schafft es, dem als Schurken wahrgenommenen Thomas Cromwell Tiefe zu verleihen und ihn im wahrsten Sinne als einen vom Machiavellismus geprägten Renaissance Menschen zu porträtieren. Die Sprache des Romans ist durchgehend modern - ein Kontrapunkt zum historischen Setting. Ich habe kein besseres Buch über die Tudor Zeit gelesen.
Wenn meine älteste Schwester mir ein Buch schenkt, dann ist dieses meistens eine ziemliche Herausforderung für mich. So tat ich mich auch hier anfangs ziemlich schwer: Zum einen sagten mir einige stilistische Eigenheiten nicht zu (zum Beispiel, dass die Hauptperson immer nur als „er“ bezeichnet wird, oder, dass der Text zu großen Teilen aus scheinbar nebensächlichen Dialogen besteht). Zum anderen fehlte mir historisches Hintergrundwissen (auch wenn meine Schwester meint, dass dieses Buch genau das liefert). Erst spät habe ich mich dann in den Text hineingefunden. Ob dies nun daran lag, dass ich nach den Weihnachtsferien wieder mehr Zeit zum zusammenhängenden Lesen hatte, oder daran, dass ich mich auf Wikipedia intensiv über Heinrich VIII., Thomas Cromwell, die Rosenkriege, Mary I., Elizabeth I. und vieles andere eingelesen hatte, oder doch an anderen Gründen, weiß ich nicht. Jedenfalls, wenn man sich mal darauf einlässt, sind die ganzen Intrigen und Ränke ziemlich spannend.
"Wölfe" ist das Buch, das mit am längsten auf meinem SuB lag und ich habe mich endlich entschieden, die Geschichte zu lesen. Ich habe bereits etliche Historische Romane im Tudor Zeitalter gelesen. Ich kenne mich recht gut aus und deshalb war Thomas Cromwell sicher kein Fremder für mich. Was für mich ungewohnt war, war die Tatsache, dass er der Protagonist der Handlung war. In den Büchern, die ich zuvor gelesen hatte, war er meistens der Bösewicht. So hatte ich bei "Wölfe" einen Perspektivwechsel. Und dieser Perspektivwechsel war für mich sehr gewöhnungsbedürftig. Nicht nur, weil mir Cromwell eher unsympathisch war, sondern auch, weil Hilary Mantel einen sehr ausschweifenden Erzählstil hat. Sie beschreibt jeden Gedanken, jede Handlung, alles, was Cromwell in den Sinn kommt, sehr ausführlich und genau. Man fühlt sich, als wäre man bei allem dabei und zwar in voller Länge. Wir erleben so, wie Cromwell nach England und in Kardinal Wolseys Dienste gelangt. Wir erfahren, wie er versucht den Kardinal zu retten, wie er die Seiten wechselt und sich die Boleyns zu einer Art Verbündeten macht. Er gibt sich alle Mühe selbst aufzusteigen, geht dabei sehr klug und gerissen vor. Er versucht vor allem König Henry lesen zu lernen und dies gelingt ihm immer mehr. Hilary Mantel versteht es die Geschichte aufzuschreiben und versucht hierbei die Lücken zu füllen, die die Geschichtsschreiber ausgelassen haben. Bis zu einem gewissen Grad war es auch sehr interessant in Cromwells Kopf zu stecken. Doch viele Stellen war zu ausufernd, zu langatmig, zu anstrengend. Ich bin recht schnell durch das Buch durchgekommen aber ich muss auch zugeben, dass es mich wirklich angestrengt hat. Leider. Ich liebe eigentlich historische Romane in diesem Setting und war gerne wieder in dieser Zeit unterwegs. Allerdings habe ich mir von diesem Buch mehr Spannung und mehr Geschwindigkeit erhofft. Deshalb leider kein Highlight für mich.
Interessant, aber verwirrend
Man lernt wirklich unglaublich viel über das 16. Jahrhundert und die Verhältnisse am englischen Hof, aber die gefühlt Hunderte von Charakteren machen das Buch über weite Passagen wirklich schwer zu lesen und machen die Handlung oft verwirrend. Trotzdem Leseempfehlung, da das Buch, da der Schreibstil (im Präsenz) und die detailreiche Beschreibung der Lebensumstände der damaligen Zeit wirklich toll sind.
Abgebrochen nach 150 Seiten
Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut. Historische Romane können extrem toll sein. Aber dieses Buch ist so verwirrend geschrieben. Die ganze Zeit geht es um einen "er". Er denkt. Er spricht. Aber WER? Ich behaupte ich lese viel und komme auch mit schwieriger Sprache zurecht, aber hier konnte ich weder der Handlung folgen, noch habe ich genau verstanden um wen es sich handelt. Vlt muss man die Zeitspanne 1520-1535 in England extrem gut kennen um zu verstehen, was da passiert. War wohl nix. Und dieses Buch hat einfach mal einen Buchpreis gewonnen. Ich vermute, dass die Jury ebenfalls nichts verstanden hat. Es aber nicht zugeben wollte, um nicht dumm zu wirken und einfach diesem Buch den Preis gegeben hat 🫣

Das war wohl leider nichts… Ich hatte dieses Buch länger schon auf der Liste & als großer Tudor-Fan wollte ich es nun endlich lesen. Leider ist es gar nichts für mich. Der Grund? Der Schreibstil. Es ist einfach zu verwirrend. Die Hauptperson wird ausschließlich mit „Er“ betitelt, was allgemein kein Problem ist - nur spricht die Hauptperson vorrangig mit Männern, die dann ebenso mit „er“ betitelt werden & man verliert den Überblick, wer denn gerade spricht. Zudem wird zwischen Gedankengängen, indirekter Rede & direkter Rede ständig gesprungen ohne Sinn & Verstand. Für mich war es daher nicht anspruchsvoll, sondern einfach nur sehr sehr zäh.
Geschichtlicher Wandteppich
Ich fand, es wäre eine gute Idee, meinen Horizont ein bisschen zu erweitern und mal in die 100 besten Bücher des 21. Jh der NYT zu schauen. Der Zufall hat dieses Buch bestimmt und ich muss gestehen, dass mich die Aussicht auf über 700 Seiten bzw. 25h zu einem geschichtlichen Thema, von dem ich a) nichts wusste und b) von dem ich eigentlich auch nichts wissen wollte, eher abgeschreckt haben. Aber Challenge ist Challenge... Und es wäre tatsächlich sehr schade für mich gewesen, wenn ich es nicht gehört hätte. Es geht um den Aufstieg Thomas Cromwells am Hofe Heinrich VIII und seine Rolle bei den Ereignissen, die England immer noch prägen. Aha. Heinrich VIII ist der mit den vielen Ehefrauen und da sich das alles im 16 Jh zugetragen hat, kann man sich vorstellen, dass der Papst und die katholische Kirche da etwas einzuwenden hatten... abgekürzt könnte man den Inhalt auch so zu zusammenfassen: Es geht darum, wie England zu seiner eigenen Kirche kam. Man erlebt die Ereignisse aus Sicht Thomas Cromwells, der aus einfachen Verhältnissen kam und schließlich zu einem wichtigen Wegbereiter der neuen Kirche wurde. Man muss sich schon auf die Geschichte einlassen, aber zur Belohnung bekommt man einen großartigen, geschichtlichen Wandteppich ausgebreitet.. und es gibt noch weitere Teile.
Das war mir leider zu anstrengend.... es entwickelte sich für mich keine Story, die mich durch diesen episch anmutenden Schinken trug und somit fiel es mir schwer, mit all den Ereignissen, Namen und Schauplätzen mitzuhalten. Kein Historienroman im klassischen Sinne, eher eine Erzählung historischer Ereignisse.
Ich weiß überhaupt nicht, wie ich die Rezension so richtig anfangen soll. Ich könnte in eigenen Worten die Handlung nochmal wiedergeben, aber inhaltlich würde ich dann auch sicher nicht mehr als der Klappentext verraten. Je mehr man über den Inhalt sagen will, desto mehr nimmt man dem Buch seinen Zauber, der hauptsächlich durch ganz unerwartete Wendungen entsteht. Davon lebt glaube ich der ganze Roman, der auch einige Krimi-Elemente enthält. Laura Brodie versteht es den Leser Dinge annehmen zu lassen, die überhaupt nicht passiert sind. Sie schreibt diese niemals konkret aus, aber durch das Drumherum denkt man einfach, dass es genau so passiert sein muss. Bis eben die Autorin hingeht und mit einem Satz alles über den Haufen wirft, was man sich so vorgestellt hat. Der Schreibstil ist top und die Charakter fand ich allesamt wunderbar ausgearbeitet. Jeder hat seine Stärken und seine Schwächen und das ist jetzt wirklich nicht so dahergeschrieben, jeder Charakter hat wirklich krasse und „neue“ Züge, die das ganze Buch noch spannender und erfrischender machen. Das einzige, wofür ich einen Stern abziehe, war die Tatsache dass ich gerne mal Zeilen übersprungen und ganze Seiten überflogen hab. Ab und zu verzettelt sich eine Figur mit nebensächlichen Gedankengängen und die fand ich dann etwas langweilig. Aber genau das spricht auch irgendwie für das Buch, denn es war offensichtlich so spannend, dass ich es teilweise kaum aushalten konnte. Fazit Insgesamt war das Buch super. Stellenweise etwas zu trocken beziehungsweise zu langgezogen aber ansonsten hab ich nichts zu meckern. Die Figuren waren gut ausgearbeitet und authentisch, die Story an sich sehr frisch und man wurde ständig überrascht. Leseempfehlung! (Januar 2013)
Dieses Werk von Hillary Mantel ist schwierig zu lesen, aber dennoch sehr unterhaltsam!
Nach fast zwei Monaten konnte ich dieses Buch nun endlich beenden. Ich liebe historische Romane und auch dieser Roman konnte mich wunderbar unterhalten. Wer sich für die englische Geschichte im 16. Jahrhundert interessiert wird vermutlich Freude an diesem Buch haben. Wir lesen aus der Sicht eines gewissen Thomas Cromwell. Ein Anwalt, der sich im Laufe des Buches zum wichtigsten Berater von König Henry VIII am britischen Hof hoch arbeitet. Da aus der Ehe von Königin Katherine und Henry kein Thronerbe hervorging, kämpfte der König dafür sich von Katherine scheiden zu lassen um Anne Boleyn zu heiraten. Cromwell spielte dabei eine wichtige Rolle. Das Buch hat mich gut unterhalten. Ich muss aber sagen, dass es sehr schwierig war in das Buch reinzukommen. Hillary Mantel hat hier einen ziemlich komplizierten Schreibstil, bei dem nicht immer klar ist wer spricht oder ob überhaupt gesprochen und nicht nur gedacht wird.
Das beste historische Buch das ich gelesen habe.
Dieses Buch begleitet mich seit November letzten Jahres und ich muss zugeben, in dem Moment als ich dieses Buch beendet habe, sich eine unglaubliche Leere in mir breit gemacht hat. Auf 767 Seiten war ich ein Teil in Thomas Cornwall Kopf. Ich habe die selben Dinge gesehen, die selben Gedanken gehabt und die selben Dinge gefühlt. In diesen fünf Monaten sind mir die Charaktere allesamt ans Herz gewachsen. Das hier ist eines der besten historischen Bücher die ich gelesen habe. Ab und an hat Hilary Mantel etwas hinzugerechnet um Leseflow und -Verständnis zuverbessern aber alles im großen Ganzen sehr wahr gehalten. Dieses Buch zu beendent hatte etwas von Abschied von einem guten Freund zu nehmen den ich aber hoffentlich im nächsten Buch wieder sehen werde.
Finally finished this one after reading on it for nearly a year. It's not bad but different than I expected and way too long. It's not a book that is readable just in between something, you need to concentrate for it. It's kind of dull and yet has something enjoyable dur to a refreshing reading style!
While this was interesting enough to push through quite a few pages, it wasn't as intruiging as expected. Some of the characters were quite fascinating and charming while others never felt like they went beyond their purpose in the story. The writing could be nice at times but just wasn't captivating. I can understand, though, that the style is unique enough to make this an award winner. I enjoyed that this is a quiet, conversation-based story, but sometimes it felt like Cromwell was just observing unrelated bits and pieces which made my interest in the plot fluctuate a lot. My favourite parts were the ones directly including Anne or Cromwell's family and I like that this is a very different telling of the Henry VIII story.
Dieses Buch spaltet offensichtlich seine Leserschaft und lässt mich nach dem Abbruch bei der Hälfte des Romans ebenfalls in einer Randgruppe zurück: der Gruppe der Ablehner. Ich bin kein Kenner von historischen Romanen, insbesondere Fiktionen rund um tatsächliche Berühmtheiten. Der Roman ist sicher gut recherchiert und mit einer gehörigen Portion Fantasie ausgeschmückt. Er bringt auch einen die Tudor-Zeit in England näher und lässt einen gebildeter zurück nach dem Lesen. Doch all dies hätte ich auch aus einem Sachbuch erhalten, zumal ich mir da nicht Gedanken machen muss, was der Fantasie der Autorin entspricht. Was mich absolut gestört hat, ist der ganz furchtbare Schreibstil. Es ist mir nicht klar geworden, warum Frau Mantel ihren Roman im Präsens schreibt und sich damit in die Reihe von YA-Autoren und Selfpublisher einordnet. Man sagt, das würde die Leser näher an die Figuren bringen, was auf mich aber nicht zutrifft. Viel schlimmer ist aber der abhakte Stil, geprägt von kurzen Sätzen, wobei Gedanken und Reden ständig ineinander fließen. Oft war mir nicht klar, wer gerade redet, wer mit “Er” gemeint ist, dazu eine Vielzahl von Protagonisten mit Vornamen Thomas (wofür die Autorin natürlich nichts kann), eine inflationäre Verwendung von Doppelpunkten an voll unnötigen Stellen, ständige Benutzung von den gleichen Verben (er sagte, er erwiderte, er fragte, er antwortete). Das führte dazu, dass es mir auch nicht nach 350 Seiten gelungen, halbwegs in die Geschichte einzutauchen. Die Personen blieben auf Distanz zu mir. Protagonisten müssen mir nicht sympathisch sein, aber es muss mir gelingen, ihr Tun und Handeln zu verstehen. Das konnte der Stil Mantels mir nicht vermitteln. Der Abbruch ist mir in diesem Fall sehr schwer gefallen, denn ich hätte gerne gewusst, wie es mit den vielen Frauen von Heinrich VIII. im zweiten Teil weiter geht. Aber die Ablehnung gegen das Buch hat auf den letzten Seiten so arg zugenommen, dass ein vorbehaltloses Weiterlesen nicht mehr möglich war.
Dieses Buch spaltet offensichtlich seine Leserschaft und lässt mich nach dem Abbruch bei der Hälfte des Romans ebenfalls in einer Randgruppe zurück: der Gruppe der Ablehner. Ich bin kein Kenner von historischen Romanen, insbesondere Fiktionen rund um tatsächliche Berühmtheiten. Der Roman ist sicher gut recherchiert und mit einer gehörigen Portion Fantasie ausgeschmückt. Er bringt auch einen die Tudor-Zeit in England näher und lässt einen gebildeter zurück nach dem Lesen. Doch all dies hätte ich auch aus einem Sachbuch erhalten, zumal ich mir da nicht Gedanken machen muss, was der Fantasie der Autorin entspricht. Was mich absolut gestört hat, ist der ganz furchtbare Schreibstil. Es ist mir nicht klar geworden, warum Frau Mantel ihren Roman im Präsens schreibt und sich damit in die Reihe von YA-Autoren und Selfpublisher einordnet. Man sagt, das würde die Leser näher an die Figuren bringen, was auf mich aber nicht zutrifft. Viel schlimmer ist aber der abhakte Stil, geprägt von kurzen Sätzen, wobei Gedanken und Reden ständig ineinander fließen. Oft war mir nicht klar, wer gerade redet, wer mit “Er” gemeint ist, dazu eine Vielzahl von Protagonisten mit Vornamen Thomas (wofür die Autorin natürlich nichts kann), eine inflationäre Verwendung von Doppelpunkten an voll unnötigen Stellen, ständige Benutzung von den gleichen Verben (er sagte, er erwiderte, er fragte, er antwortete). Das führte dazu, dass es mir auch nicht nach 350 Seiten gelungen, halbwegs in die Geschichte einzutauchen. Die Personen blieben auf Distanz zu mir. Protagonisten müssen mir nicht sympathisch sein, aber es muss mir gelingen, ihr Tun und Handeln zu verstehen. Das konnte der Stil Mantels mir nicht vermitteln. Der Abbruch ist mir in diesem Fall sehr schwer gefallen, denn ich hätte gerne gewusst, wie es mit den vielen Frauen von Heinrich VIII. im zweiten Teil weiter geht. Aber die Ablehnung gegen das Buch hat auf den letzten Seiten so arg zugenommen, dass ein vorbehaltloses Weiterlesen nicht mehr möglich war.
Hilary Mantels "Wölfe" ist keinesfalls ein schlechter historischer Roman. Mantel hält sich scheinbar nah an der Wahrheit und interpretiert die Figuren auf ihre Weise, was vollkommen im Rahmen der künstlerischen Freiheit liegt. Wie man aber anhand einiger Rezensionen erkennt, spaltet der Schreibstil die Leserschaft. Die meisten sind davon sehr begeistert, ich gehöre allerdings zu den Wenigen die sich nicht damit anfreunden konnten. Was für mich als interessantes Experiment angefangen hat, ist schnell ermüdend bis ärgerlich geworden. Die Verwendung des Präsens, der ungeschickte Wechsel von direkter Rede zu Gedanken haben mich vollkommen aus dem Lesefluss gebracht. Auch die Sätze und Dialoge waren furchtbar abgehackt, ständig wurden an den unpassendsten Stellen Doppelpunkte gesetzt. Das alles hat auf mich teilweise eher wie die Sätze eines Grundschülers als die einer Man-booker-Preisträgerin gewirkt. Beispiel: "Gregory setzt sich. Er wartet. Er zappelt. Er seufzt. Er steht auf." "Vater...", sagt Gregory. Er seuft. Er geht zum Eechenbrett hinüber. Mit dem Zeigefinger bewegt er die Zählsteine hin und her." Obwohl ich den historischen Hintergrund interessant finde und gerne mehr über die Geschichte Englands erfahren möchte, ist "Wölfe" diesbezüglich nicht die richtige Wahl für mich gewesen. Ich habe es bis knapp zur Hälfte geschafft und dann aufgegeben. Vielleicht greife ich demnächst besser mal zur Serie, ich kann mir vorstellen dass dieses Buch in filmischer Form besser funktioniert.
First of all I have no idea why I needed so long to finish it. It's not the first time I read a book with so many pages. But sometimes it seemed like a chewing gum. The book has six parts, every one has three chapters. Okay, it's about Thomas Cromwell. A blacksmith son. How was his life before he became a part of the history? Always beaten by the father. Always treaten as someone who's not worth the air. Cromwell met Wolsey. Thomas Wolsey was Thomas Patron. After Wolseys fall Thomas More got his time. I guess I don't need to recall what I read. This is part one of the story. And in this Anne Boleyn is that woman who changed the whole english history. Henry wanted to marry her. He wanted his divorce from Katherine. They fighted seven years for that! Seven years! She promised to give birth to a son but she "just" got Elizabeth. After the reign of "bloody" Mary, Elizabeth became the Queen of England. I really like the english history. Why did they named their sons so often Thomas? Ten different Thomas' in one book! Sometimes it was like "what Tom is it about? Ah, that one." My favorite chapter was 2.2 "An occult history of Britain 1521-1529". It's about the Boleyns ansmd Tudors. I think I will read the second Part. Because in the next book it'll be about the fall of Anne Boleyn and about the Seymours. Henrys third wife including. While reading this I always had the series The Tudors in mind. It's totally simular. Wolf Hall became a TV show too.
Finally finished this one after reading on it for nearly a year. It's not bad but different than I expected and way too long. It's not a book that is readable just in between something, you need to concentrate for it. It's kind of dull and yet has something enjoyable dur to a refreshing reading style!






























