Delirium

Delirium

Softcover
4.0712

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Description

The first book in Lauren Oliver’s New York Times bestselling trilogy about forbidden love, revolution, and the power to choose. In an alternate United States, love has been declared a dangerous disease, and the government forces everyone who reaches eighteen to have a procedure called the Cure. Living with her aunt, uncle, and cousins in Portland, Maine, Lena Haloway is very much looking forward to being cured and living a safe, predictable life. She watched love destroy her mother and isn't about to make the same mistake.But with ninety-five days left until her treatment, Lena meets enigmatic Alex, a boy from the Wilds who lives under the government's radar. What will happen if they do the unthinkable and fall in love?

Book Information

Main Genre
Young Adult Books
Sub Genre
Utopias & Dystopias
Format
Softcover
Pages
441
Price
11.00 €

Posts

83
All
4

Eine Welt, in der Liebe krank macht. Spannende Idee, ruhiger Mittelteil, dafür ein starkes, emotionales Ende mit fiesem Cliffhanger.

Inhalt: In Delirium begleiten wir die siebzehnjährige Lena kurz vor ihrem 18. Geburtstag. Ein Datum, das in ihrer Welt alles verändert, denn dann soll sie gegen die Amor Deliria Nervosa geheilt werden. Liebe gilt in dieser Gesellschaft als gefährliche Krankheit, die Leid, Chaos und Tod verursacht und deshalb vollständig ausgelöscht werden muss. Schon früh im Leben werden Jugendliche getestet und erhalten eine Punktzahl, die ihren gesellschaftlichen Wert bestimmt. Diese entscheidet darüber, welchen Lebensstandard sie später haben und welcher Partner ihnen zugewiesen wird. Das System verspricht Sicherheit und Ordnung, lässt jedoch keinen Raum für Individualität oder echte Gefühle. Je näher der Tag ihrer Heilung rückt, desto mehr beginnt Lena, an allem zu zweifeln, was sie ihr Leben lang für richtig gehalten hat. Eigene Meinung: Die Grundidee des Romans hat mich von Anfang an begeistert. Eine Welt, in der Liebe als Krankheit angesehen wird, ist gleichermaßen erschreckend wie faszinierend. Besonders das Punktesystem fand ich beklemmend, da es zeigt, wie sehr Menschen nach Zahlen bewertet und in vorgegebene Lebensbahnen gedrängt werden können. Diese Vorstellung hat mich beim Lesen immer wieder nachdenklich gemacht. Der Einstieg in die Geschichte ist ruhig und sehr atmosphärisch. Lauren Oliver nimmt sich viel Zeit, um die Regeln dieser Welt und Lenas Gedanken greifbar zu machen. Das hat mir grundsätzlich gut gefallen, allerdings empfand ich den Mittelteil stellenweise als etwas langatmig. In diesen Passagen hatte ich das Gefühl, dass die Handlung kaum voranschreitet und meine Lesemotivation zeitweise nachgelassen hat. Lena war für mich eine glaubwürdige Protagonistin. Gerade weil sie anfangs nicht rebellisch ist, sondern das System akzeptiert und ihm vertraut, konnte ich ihre Ängste und inneren Konflikte gut nachvollziehen. Ihre Entwicklung vollzieht sich leise und schrittweise, was sie sehr menschlich wirken lässt. Zum Ende hin nimmt die Geschichte deutlich an Fahrt auf. Die Spannung steigt, emotionale Momente treffen ins Herz und der Cliffhanger hat mich völlig überrascht. Das Finale hat vieles wettgemacht und mich mit einem starken Bedürfnis zurückgelassen, sofort weiterlesen zu wollen. Fazit: Delirium überzeugt mit einer außergewöhnlichen dystopischen Idee, einem eindrucksvollen World-Building und einer Protagonistin, deren Entwicklung glaubwürdig erzählt wird. Auch wenn das Buch im Mittelteil Längen hat, macht das intensive und emotionale Ende diesen Eindruck größtenteils wieder wett. Das Buch hat mich darüber nachdenken lassen, wie selbstverständlich wir Gefühle wie Liebe betrachten und wie grausam eine Welt wäre, in der sie kontrolliert oder verboten sind. Empfehlen würde ich Delirium vor allem Leserinnen und Lesern, die Dystopien mit emotionalem Schwerpunkt mögen und kein Problem mit ruhigeren Passagen haben.

1

Idee nicht schlecht

Nach 90 Seiten qual hab ich das buch abgebrochen. Leider konnte es mich nicht begeistern.

Idee nicht schlecht
4

Stell dir vor du lebst in einer Welt, in der die Liebe eine Krankheit ist. Genau das tut Lena und sie ist kurz davor den heilenden Eingriff zu erhalten, als plötzlich alles anders kommt… Ein Buch, das meine Liebe zur Dystopie wieder geweckt hat. Es stand ewig auf der Wunschliste, dann ewig auf dem SUB, doch jetzt war die Zeit gekommen und es hat sich gelohnt. Es ist spannend und gefühlvoll, verleitet dazu die Dinge zu hinterfragen, die für uns so selbstverständlich sind. Wie wäre die Welt ohne die Liebe? Wer wäre ich, wenn ich nicht lieben könnte? Es lässt sich flüssig lesen, an manchen Stellen gefallen mir die Vergleiche und Metaphern teilweise nicht so gut. Beispielsweise wenn eine Augenfarbe mit der Sonne an einem warmen Herbstabend verglichen wird, die wie schmelzende Butter durch die Bäume fließt. Da weiß ich allerdings nicht, ob das mit dem Schreibstil oder der Übersetzung zu tun hat. Dieses Buch war für mich wie eine Zeitreise in meine Jugend und hat in mir den Wunsch geweckt meine liebsten dystopischen Reihen wie Divergent, Tribute von Panem und Legend nochmal lesen zu wollen und auch in Zukunft wieder zu mehr Büchern aus dem Genre greifen zu wollen.

5

Oh Gott, es war soooooo toll. Ich hätte nicht gedacht, dass es mir so gut gefällt. Ich liebe es, dass Lauren Oliver eine Welt erschaffen hat in der Liebe eine Krankheit ist und es zudem noch so genial umgesetzt hat. Ich vergöttere die Charaktere Lena, Alex und Hana. <3333 Pandemonium, ich komme.

4

Die Liebe als Krankheit als Grundlage für die Story hat mir sehr gut gefallen. Lenas Entwicklung war nachvollziehbar dargestellt, das Ende macht Lust auf mehr. Am Anfang hat es sich etwas gezogen und teilweise ist mir der Stil zu ausschweifend

3

3,5 Der Schreibstil hat mich deprimiert und ich konnte leider schlecht Beziehungen mit den Figuren aufbauen. Inhaltlich fand ich die Welt und die philosophischen Ansichten sehr spannend.

3.5

🤯

** Gelesen auf Englisch ** Das Thema des Buchs und das Genre haben mich sehr angesprochen. Also habe ich auch viel erwartet. Der Aufbau der Welt war gut und Lena als Protagonistin mag ich ebenfalls. Leider fehlte mir das Drumherum. Wie ist es zu dem Ganzen gekommen? Man bekommt kleine Häppchen, kann aber das große Ganze nicht so greifen. So erging es mir jedenfalls. 3/4 des Buchs war ziemlich ruhig. Zwischen Lena und Alex entwickelt sich alles sehr ruhig und zart, was ich schön fand. Am Schluss gab es dann doch Action und ich muss gleich mit dem zweiten Teil anfangen. So richtig packen konnte mich das Buch noch nicht, auch wenn mir die Geschichte gefällt.

5

Was für ein ultra spannendes Buch! Vom Anfang bis zum Ende! Was für ein Cliffhanger! Ich freue mich sehr auf Teil 2! Es wundert mich, dass das Buch gar nicht so bekannt ist. Es lohnt sich auf jeden Fall, es zu lesen.

3

Endlich gelesen, war schon ewig auf meinem SUB. Nette Story, etwas vorhersehbar, aber gute Charaktere mit Gefühlen. Und sie versuchen zu kommunizieren.

5

Großartig

Ich habe die Reihe vor über 10 Jahren gelesen und über alles geliebt. Ich habe es mir damals sehr gewünscht, den Inhalt zu vergessen und die Reihe nochmal lesen zu können. Und inzwischen konnte ich mich nicht mehr an so viel erinnern. Ich finde allein die Idee für die dystopische Welt großartig. Liebe und Gefühle werden in der Welt als Krankheit gewertet, deswegen wird bei den Jugendlichen immer ein Eingriff vorgenommen, der sie zu gefühllosen Robotern macht. Ehepartner werden zugeteilt und die Menschen haben das Gefühl, nach dem Eingriff viel glücklicher zu sein. Es gibt aber auch eine Widerstandsbewegung und eine Wildnis, in der geflohene „Invaliden“ leben, die fliehen und überleben konnten. Der Schreibstil ist vielleicht nicht ganz perfekt (womöglich ist es auf Englisch besser) und es gibt sicherlich ein paar Sachen, die man anders und besser machen könnte. Ich fand die Geschichte aber wieder richtig toll und einzigartig! Das Ende hat einen bodenlosen Cliffhanger und ich werde direkt weiterlesen 😍

2

Eine dystopische Romanze, mehr ist Band 1 einfach nicht. Es gibt zwar eine Beschreibung der aktuellen Gesellschaft, aber keine Hintergründe, warum man Liebe zur Krankheit erklärt hat, warum es eine Grenze um die Stadt herum gibt,... es fehlen zu viele Hintergrundinformationen.

Ich stand lange Zeit vor dem Regal und habe mir überlegt, ob ich mir dieses Buch kaufen soll. Schlussendlich habe ich es getan und ich bereue es keineswegs. Der Inhalt des Buches ist vielversprechend und spannend. Die Geschichte spielt in den USA der Zukunft. Forscher haben ein Heilmittel gegen Amor deliria nervosa (Liebe) gefunden und es gibt nur noch zwei Arten von Menschen; Potenziell Gefährdete und Geheilte ab 18. Die Krankheit Liebe wird mit einem operativen Eingriff ab dem 18. Lebensjahr im Gehirn durchgeführt. Lena, die Protagonistin des Buches, zählt erwartungsvoll die Tage bis zu diesem Eingriff, denn auch ihr ist von Klein auf eingebläut worden, dass die Liebe eine schreckliche Krankheit ist und deren Verlauf tödlich endet, sowie bei ihrer Mutter. Alle Geschlechter sind bis zu diesem Eingriff getrennt und für sie ist ein Treffen mit einem Jungen vor dem Eingriff falsch und gefährlich. Nachdem sie jedoch Alex kennen gelernt hat, sieht sie auch deutlich die Probleme der Gesellschaft und wie instabil das ganze System ist. Lena vergleicht es mit einer Sandburg, die durch ein paar Wellen zerstört wird. Eine, der vielen schönen Metaphern, die Lauren Oliver in diesem Buch verwendet. Lena fängt durch Alex an nachzudenken und entdeckt immer mehr Lügen hinter dem System, wie zum Beispiel die Tatsache, dass es doch Invalide gibt und Sympathisanten und Leute, die in der Wildnis leben oder direkt in der Stadt. Alles ist nur Schein, wie sie im Laufe der Handlung erfährt und nicht so, wie es in den vielen Lehrbüchern steht. Immer weiter gerät sie in eine Zwickmühle. Soll sie verantwortungsbewusst handeln, wie es die Regierung verlangt oder auf ihr Herz hören? Der Tag ihrer OP rückt immer näher und ihr Einweisungstermin ist schon vorbei, den sie sehr gut überstanden hatte. Ihr wurde auch ein Partner zugeteilt und vorgestellt, mit dem sie nach ihrem Abschluss verheiratet sein wird. Lena merkt selbst die Veränderungen bei sich und dass die Tatsache sie vor einiger Zeit glücklich gemacht hätte, dann aber durch Alex abschreckt. Lauren Oliver hat einen wunderbaren und bildreichen Schreibstil, den sie wunderbar einsetzt und genau an den richtigen Stellen. Das Buch, was sie dem Leser vorsetzt ist wahrlich provokant und keine leichte Kost. Dennoch ist das Thema sehr interessant, wie die Gesellschaft ohne Liebe aussehen würde. Vieles hat mich ehrlich gesagt an die DDR und auch an die Nazi-Zeit erinnert. 
Die Menschen sind eingeschlossen, die Regierung überwacht das Internet mit den Seiten, die Musik, die Bücher und Kontrolliert den Lebensablauf und führt Razzien in Häusern durch. Das Wort Lyrik oder Märchen kennt Lena zum Beispiel gar nicht und sie weiß auch nicht, was es ist. Selbst die Versprechen, dass alles nach dem Eingriff besser werden würde, ist nur ein Schein. Die Regierung verspricht, dass es durch die OP weniger Gewalt gibt und es einfacher werden würde zu Kindern eine verantwortungsbewusste und einfache Beziehung aufzubauen. Wenige Mütter würden ihre Kinder noch tot schlagen, sie ersticken oder ertränken. In diesem Buch wird im Laufe der Handlung immer deutlicher die reine Willkür deutlich, die es bei dem Staat gibt. Auf einer Seite wird beschrieben, wie eine Razzia mitten im Winter durchgeführt wurde und die Kontrolle der Ausweise mit Absicht länger gedauert hat, währen die Familie nur in Hausschuhen und Abendwäsche im Schnee stand. 
Genauso wird gezeigt, wie egal den Menschen das Leben geworden ist. Sympathisanten oder Ausständler werden in die Grüfte geworfen, die sowohl Gefängnis als auch Psychiatrie sind. An vielen Stellen wird dieser Ort beschrieben und wie die Menschen dort nur vor sich hinvegetieren bis sie sterben. Nach einer Razzia findet Lena zum Beispiel auch einen Hund, dem ein Wachmann den Schädel eingeschlagen hat, weil er knurrte und bellte. Die Besitzer hatten ihn auf der Straße liegen lassen wie Abfall, während er noch am Leben war und vor Schmerzen starb. Lauren Oliver hat mit diesem Buch eine wunderbare und provokante Welt zugleich geschaffen, in der ich niemals leben wollen würde und wo ich oft genug dachte: „Ich würde es dort keine zehn Minuten aushalten“, „Ich kann mir gar nicht vorstellen wie es wäre mit meinem Freund zusammen zu sein und Sex zu haben, ohne jegliche Gefühle füreinander“, „Wie war wohl die Zeit des Übergangs? Wie fand der Wechsel statt? Wie war der Generationenunterschied? Wie empfand es die ältere Generation, die keinen Eingriff hatte und dann die neue erlebte, die einen hatte?“ 
All diese Gedanken kamen mir während des Lesens. Leider habe ich auch viele noch keine Antwort gefunden, denn manches erfährt man nur am Rande der Geschichte. Dennoch ist es gleichzeitig eine Interessante Überlegung, bei dem des Leser seine Fantasie spielen lassen kann. Ich kann dieses Buch nur empfehlen.

Post image
5

Das Buch ist so underrated. Vom Anfang bis zum Ende 5 Sterne, ich will unbedingt wissen wie es weitergeht

5

It is one of the best books I have ever read. The story catched me but the ending is so unexpected. It is so sad I cried a lot while reading the last few pages.

3

Es hat sich etwas gezogen. Ein bisschen zu wenig Handlung für meinen Geschmack. Die Liebesgeschichte war ok. Der Anteil dystopischer Elemente auf ein Mindestmaß beschränkt. Die Idee ist aber ganz nett. Vielleicht wird es im zweiten Teil besser?

5

Spannend von Anfang bis Ende. Ich freue much schon darauf, den nächsten Band zu lesen.

3.5

Mmhh… an sich mochte ich Lena und Alex sehr gerne und auch die Idee, das Liebe als eine Krankheit angesehen wird und verboten ist fand ich interessant, da ich darüber bis jetzt noch nicht gelesen hatte. Der Schreibstil war auch flüssig. Allerdings hat sich das Buch an einigen Stellen etwas gezogen und ich denke ich bin mit den falschen Erwartungen a das Buch gegangen. Irgendwie hatte ich ein bisschen mehr Rebellion, etwas mehr episches wie z.B. eine Dystopie wie Tribute von Panem erwartet. Stattdessen liegt der Fokus eher auf Lenas persönlicher Entwicklung und der (verbotenen) Liebesgeschichte. Ich mochte es trotzdem gerne, man kann es definitiv gut lesen.p, allerdings ist es kein Muss.

4

Ich fand das Buch überraschend gut. Ich hatte gar keine hohen Erwartungen, aber es konnte mich überzeugen. Ich fand es nur schade, dass so wenig über die Anfänge von allem berichtet wurde. Klar, hier und da ein kleiner Schnipsel, wie wie die Methode entwickelt wurde die "Krankheit" zu "heilen". Aber mir stellte sich die Frage: Warum haben so viele da mitgemacht? Waren gleich alle überzeugt, dass es einer Heilung bedarf? Wie wurden die Leute in so kurzer Zeit überzeugt, dass die Liebe schlecht ist (wenn ich es richtig verstanden habe, lag die erste Heilung maximal 2 Generationen zurück)? Dazu gab es mMn zu wenig Details, aber vielleicht kommt das ja noch. Bis auf diese Kleinigkeit fand ich das Buch aber sehr unterhaltsam und spannend. Bin sehr gespannt auf die weiteren Teile!

4

Habs gemocht, flüssiger Schreibstil

1

I absolutely hated the protagonist even though the idea was nice (*spoiler* the ending made me furious) and some of the other characters were really nice too. But all in all I wouldn't recommended and don't see it worth of reading. Unfortunately rather a waste of time for me...

5

"Most things, even the greatest movements on earth, have their beginnings in something small. An earthquake that shatters a city might begin with a tremor, a tremble, a breath. Music begins with a vibration." "Delirium" lag lange ganz oben auf meinem "Stapel ungelesener Bücher" und ich könnte mich dafür selbst kneifen. Wenn es auch auf eurem "SUB" liegt, legt es ganz nach oben und lest es direkt nach dem Buch das ihr gerade zu Ende lest! Ihr werdet es nicht bereuen und es wird euch so fesseln, dass ihr es nicht mehr aus der Hand legt und ihr in weniger als zwei Tagen die letzte Seite umblättert und nach "Pandemonium" greift. Versprochen! "Delirium" spielt in einer Welt, in der die "Liebe" zu einer tödlichen Krankheit erklärt wurde: "Armor Deliria Nervosa". Wissenschaftler haben jedoch ein Mittel dagegen gefunden. Kurz vor Lenas 18. Geburtstag soll sie "geheilt" werden. Doch als sie Alex kennenlernt, wird sie infiziert und würde eher sterben, als sich von der Liebe heilen zu lassen. Die Idee zu "Delirium" fand ich einfach toll, deswegen landete das Buch auch überhaupt erst auf meinem SUB. Ich glaube aber die Angst, das eine so tolle Idee nicht gut umgesetzt wurde, ist der Grund warum es lange auf dem SUB liegen blieb. Falls es euch genauso geht, keine Angst. Lauren Oliver hat es geschafft, die Idee nahezu perfekt umzusetzen. Die Welt die sie geschaffen hat fühlt sich real an, und in Lena (die Ich-Erzählerin) kann man sich sehr gut hineinversetzen. Man lebt mit ihr, fühlt mit ihr, verliebt sich mit ihr, liebt mit ihr und leidet mit ihr. "Delirium" ist mir sehr zu Herzen gegangen und ich werde mir mit dem zweiten Teil ("Pandemonium") auf keinen Fall so viel Zeit lassen bis ich ihn lese. Vor allem nicht, nach dem tragischen Ende das soo viele Fragen offen lässt. "I remember being very young and watching Rachel build a sand castle at the beach. She must have worked on it for hours, using different cups and containers to shape towers and turrets. When it was done it looked perfect, like it could have been made out of stone. But when the tide came in, it didn’t take more than two or three waves to dissolve its shape entirely."

3

Es war ganz nett, aber mir fehlt in Lauren Olivers Büchern immer die Spannung. Aber wenigstens mochte ich dieses Mal die Charaktere gerne, vor allem Alex. :)

1

I couldn't even get myself to complete the book,I left when i was sme 60% through and heard Christine's book talk for the spoilers and to know what happens because it all felt it was going too slow and the world and the characters were frustrating me so much. The main lead Lena was very frustrating to read, the whole concept was intriguing which got me into it in the first place but then I just couldn't find myself reading through the book. It was slow and the scenes were melodramatic for no specific reason. I was in a book slump and this book dragged me deeper into it. I wouldn't recommend this to anyone. I am sorry.

4.5

Tolles Buch

Die Idee, Liebe als Krankheit einzustufen, fand ich sehr spannend. Anfangs plätschert die Story etwas vor sich hin, aber die Beziehung zwischen den Protagonisten konnte ich gut fühlen, und auch die Entwicklung der weiblichen Protagonistin war sehr gut.

3

Starke Idee, aber durchwachsene Umsetzung – kein echtes Highlight.

Der Anfange des Buches sowie die Idee des dystopischen Systems haben mich direkt gecatcht. Liebe als Krankheit von der man geheilt werden muss und dazu die Kontrolle vom Staat über das Leben der Menschen, soweit das der Ehepartner für einen ausgewählt wird. (Das System empfand ich von Anfang an als krank) Leider ging das Buch nach einem schnellen spannenden Start durchwachsen weiter. Die Handlungsgeschwindigkeit schwanken von kurzen schnellen Episoden zu Kapiteln in den praktischen gar nichts passiert. Während der ersten Hälft des Buches war ich mir immer wieder unsicher wo die Geschichte hin möchte. Dafür ist auf den letzten Seiten wieder noch so viel in einer atemberaubenden Geschwindigkeit passiert, das man kaum mit kam. Mit der Protagonisten Lena bin ich nicht ganz warm geworden. Sie hätte eigentlich genug Gründe dem System zu misstrauen, klammer sich aber so fest dran unbedingt systemtreu sein zu wollen, allerdings handelt sie zu dieser Einstellung immer wieder total widersprüchlich. Das Buch hat mich sehr an Die Auswahl von Ally Condie erinnert (welches ich sogar ähnlich bewertet habe). Im großen und ganzen: Ein interessantes Dystopisches System, Story ist in Ordnung aber für mich keine Highlight gewesen, kann man aber man lesen.

4

Liebesgeschichte mit Dystopieanteil.

5

Toll! Wer Tribute von Panem und Die Bestimmung mag wird dieses Buch auch mögen.

"Die Liebe ist eine Krankheit, von der alle Menschen geheilt werden müssen." Jeder Mensch wird einer Familie zugeteilt, Ehepartner werden von der Regierung vorgeschlagen. Menschen können und dürfen nicht lieben. Doch dann gibt es da ein Mädchen, Lena, und sie verliebt sich kurz vor ihrer Heilung in einen invaliden Jungen...

4.5

Was für ein toller und mitreißender Reihenauftakt!! Unglaublich tolle und authentische Charaktere. Eine spannende, emotionale und tiefgründige Handlung. Eine wunderbar dystopische und brutale Welt. Ich liebe es. Der langsame Tsrat war gebaut richtig um eine Bindung zu Lena, Alex und der Welt aufzubauen. Das Ende war Nervenkitzel pur. Ich MUSS wissen wie es weitergeht!!

5

Ein absolut dramatisches und doch phänomenales Ende von Band eins. Ich bin gerade echt glücklich diese Trilogie nach so vielen Jahren zu re-readen.

5

Wunderbares Buch. Ich habe es an einem Tag gelesen, teilweise mit Tränen in den Augen.

4

Sehr hohe Erwartungen gehabt, welche nicht ganz erfüllt werden konnten….

…dennoch hat es mir sehr gut gefallen. Ich mochte die Protagonisten und das allgegenwärtige beklemmende Gefühl. Die totale Überwachung durch den Staat hat mich schon ab und an mal frösteln lassen. Ich fand die Idee vom Klappentext her super interessant, nur wurde mir zur Welt und der aktuellen Situation etwas zu wenig erklärt. Vielleicht kommt das ja noch in den Folgebänden. Ansonsten spannend, insbesondere das Ende mit diesem Cliffhanger! Ich freue mich auf den nächsten Teil!

2

The important message right at the beginning: it's not gonna be a review about how much I enjoyed this book or something like that ... because I didn't. Honestly? It was a torture and I know this is mean but it was boring and I just didn't like it! Before I started the book I saw the pilot of the series that got cancelled ... basically I already knew what would happen since this one episode is the whole book ... and still I enjoyed the episode so much more! I loved it, actually! I was hooked, wanted to read the book and because everyone rated it so good I had high expectations ... but obviously mine were too high. The general idea of love as a disease was interesting and I was curious right from the beginning ... I wanted to know why people think it's a disease, why it's bad to love or feel something at all but I got tired of it -and the rest of the book - pretty quickly. Lena did bother me a lot. She was annoying and her thoughts and actions always differed - one moment she thinks something is good and she should do it and the next it's bad and against the system and so she can't do it ... She was so frustrating and there was no real character development ... you could say that in the end she changed a bit but no. She's still the same naive and stubborn girl. And seriously, I've never read a book where beauty seemed so important that it really annoyed me ... Lena is plain and normal, not "good-looking" but not ugly and to Alex she's just beautiful - everyone seemed to bother about her beauty but WHY? Was it important? I didn't get it then ... Alex was the only good thing in this book - he was the only character I REALLY liked and cared about - he seemed normal and nice and yes, sometimes although he also annoyed me from time to time with his "oh Lena, I understand, don't worry. Whatever you do I'm not mad" he was the one person that kept me reading. Of course, i knew what would happen to him, but still ... I really tried to love this book as much as everyone else, but I just couldn't. There were some good scenes that I enjoyed, some talks that made me smile but I didn't feel it, you know? I didn't care about Lena or Carol or Rachel or whoever it is and I don't know why. Maybe because of the writing style of Lauren? Because I already knew what would happen? But that wouldn't explain why I loved the pilot but not the book. Well, whatever it is I'm glad now that I finally finished it and I doubt that I'll ever read the other 2 books - at least not now or in the near future. www.aworldbetweenfoldedpages.blogspot.com

2

Schön aber erst am Ende…..

Für mich war’s bis zum Ende ziemlich langweilig. Lena war mir zwar total sympathisch, aber irgendwie fehlte was in der Geschichte. Jetzt wo das offene Ende ist, würde ich schon gern wissen, wie es mit den beiden weitergeht. Aber die totale Begeisterung für Teil 2 fehlt noch….schade.

5

Dieses Buch ist einfach unglaublich. Nach jedem Lesen muss ich erneut erkennen, dass ich offenbar schwer krank bin. Ich bin erkrankt an der Amor Deliria Nervosa. Und ich kann mir nichts schöneres vorstellen :) Auch beim dritten Lesen dieses Buches hat es mich, wie sagt man so schön, voll erwischt. Ich freue mich sehr die Geschichte endlich als Ganzes zu lesen :) Wohlverdiente 5 Sterne!

4

Ich habe etwas gebraucht um in die Geschichte hinein zufinden, aber dann konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen.

5

Tolles Buch / tolle Reihe !

5 Sterne ⭐️

5

Unfassbar fesselnd & erschreckend realitätsnah 🤯

Ich habe die gesamte Reihe bereits vor mehreren Jahren gelesen und sie ist mir nie ganz aus dem Kopf gegangen, weshalb ich sie rereade! Und ich bin absolut froh darum!! Dieses Buch war von Seite 1 an fesselnd 😳 Die Entwicklung der Charaktere, allen voran Lena hat mir unfassbar gut gefallen. Das Tempo und die Gedanken sind realistisch und nachvollziehbar. Ich habe so sehr mitgefiebert, hatte viele Gänsehauten, Schockmomente, bunte Emotionen und kann es kaum erwarten, Band 2 zu lesen!!! Anmerkung zum Thema des Buches: Ich finde es sehr erschreckend, wie Realitätsnah dieses dystopische Szenario teilweise war. Besonders zu Zeiten des Lockdowns sehe ich hier viele Parallelen, die mich nochmal sehr nachdenklich gemacht haben…

3

3⭐️

Sehr sehr jugendlich. Aber am Ende wirklich recht spannend. Mal schauen ob ich weiterlese.

2

Auf dieses Buch war ich wirklich sehr gespannt, da mich die Thematik einer Welt ohne Liebe sehr interessiert hat. Die Welt, welche Lauren Oliver erschaffen hat, wirkte auf mich von Anfang an beklemmend und auch beängstigend. Die Menschen leben eingesperrt, umgeben von Wachtürmen und Elektrozäunen, haben nur in den wenigsten Angelegenheiten einen eigenen Willen und Vergehen – besonders solche gegen das System - werden hart bestraft. Die Liebe ist nichts Schönes und nichts, was das Leben bereichert. Ganz im Gegenteil, es wird alles getan um die Liebe und damit verbundene positive Gefühle zu unterbinden. Die Gestaltung dieses Szenarios ist der Autorin aus meiner Sicht gut gelungen. Weniger gefallen hat mir hingegen, dass Lauren Oliver dieses System einerseits als sehr starr und festen Regeln befolgend beschreibt. Andererseits hingegen passt sie es dann doch an einigen Stellen an ihre Geschichte an, so dass es zur Handlung passt. Damit wird die erzählte Geschichte für mich jedoch unrealistisch und unglaubwürdig. Gespannt war ich auch auf die Gestaltung der Charaktere, denn ich habe mich gefragt, wie sind Menschen, welche ohne Liebe leben? So eine richtige Antwort hat mir die Autorin nicht auf diese Frage gegeben, denn für mich sind die Charaktere, vor allem die der Hauptprotagonisten Lena und Alex sehr verschwommen geblieben. Ich habe keinen Bezug zu ihnen entwickelt. Noch weniger Bezug habe ich zu Lenas Familie entwickelt und hier waren die Charaktere für mich noch schlechter gestaltet. Ich konnte mir weder ihre Namen merken, obwohl es keine schweren Namen waren, noch die einzelnen Verwandschaftsgrade. Gut gefallen hat mir hingegen wieder der Schreibstil der Autorin. Sie schreibt in einer einfachen und leicht verständlichen Sprache. Ihre Sprache ist sehr schön und die von ihr gewählten Formulierungen haben mir gut gefallen. Das Buch ist voll mit schönen Sätzen und Zitaten. Nachdem ich den Verlauf der Geschichte selbst zu anfangs interessant, dann jedoch nur noch mittelmäßig und vorhersehbar fand, hat mir das Ende nicht gefallen. Es ist völlig übertrieben und aus meiner Sicht sehr unrealistisch. Einzig positiv an diesem Ende ist, dass man es für sich selbst stehen lassen kann und nicht zwingend die weiteren Teile der Trilogie lesen muss. Fazit: Meine Erwartungen an Delirium von Lauren Oliver waren recht hoch. Diese wurden leider nicht erfüllt. Ich finde den Verlauf der Geschichte stellenweise unlogisch und unrealistisch, zu den Protagonisten habe ich keine Beziehung aufgebaut und das Ende war viel zu übertrieben. Insgesamt finde ich die Geschichte zu eckig und stellenweise zu wenig durchdacht. Von mir gibt es daher nur 2 Tapsen.

4

Kurzbeschreibung: Früher, in den dunklen Zeiten, wussten die Leute nicht, dass die Liebe tödlich ist. Sie strebten sogar danach, sich zu verlieben. Heute und in Lenas Welt ist Amor Deliria Nervosa als schlimme Krankheit identifiziert worden. Doch die Wissenschaftler haben ein Mittel dagegen gefunden. Auch Lena steht dieser kleine Eingriff bevor, kurz vor ihrem 18. Geburtstag. Danach wird sie geheilt sein. Sie wird sich nicht verlieben. Niemals. Aber dann lernt sie Alex kennen. Und kann einfach nicht mehr glauben, dass das, was sie in seiner Anwesenheit spürt, schlecht sein soll. Meine Meinung: Am Anfang bin ich nur schwer in die Geschichte reingekommen, es kam mir die ganze Zeit gefühllos und kalt rüber, doch gegen Ende wurde es immer besser und hat mich dann doch noch überzeugt. Ich bin schon sehr gespannt, wie es im nächsten Band weitergeht, denn das Ende war ein richtig gemeiner Cliffhanger, der einem schon ein Tränchen ins Auge getrieben hat. Die Story spielt in der Zukunft und für alle unter 18-jährigen gibt es strenge Regeln, an die sie sich halten müssen, ansonsten gibt es schlimme Strafen oder aber der Eingriff wird vorgezogen. Nach diesem ist nichts mehr so, wie es mal war, denn sie können sich dann nichtmal mehr an die Zeiten mit der besten Freundin erinnern. Sie behandeln sich wie Fremde, die sich nur zunicken, falls sie sich mal begegnen. Das ist eine echt furchtbare Vorstellung, über die ich nichtmal nachdenken möchte. Die Geschichte und der Verlauf ist gut durchdacht und umgesetzt. Der Schreibstil ist am Anfang echt gewöhnungsbedürftig, weil er nicht viele Gefühle zulässt. Man spürt nur Lenas Unsicherheit und ihre Ängste, die alles andere überlagern. Lena erzählt aus ihrer Sicht von den Erlebnissen und Geschehnissen und nach der Zeit, werden ihre Ängste weniger und sie zeigt auch andere tiefere Gefühle, was alles viel interessanter macht. Die Protagoisten sind alle sehr oberflächlich beschrieben, sodass man viel Platz für seine eigenen Vorstellungen hat, was mir sehr gut gefällt. Alle entwickeln sich auf ihre eigene Weise weiter. Lena das unscheinbare liebe und ängstliche Mädchen, das siech immer an die Regeln hält, wird mutiger und hinterfragt die alltäglichen Dinge, die sich als Lüge herausstellen. Hana ihre draufgängerische beste Freundin ist immer für sie da und ist für fast alles zu haben. Alex wirkt sehr interessant durch seine vielen Geheimnisse, die man in kleinen Portionen erfahren darf. Das Cover gefällt mir sehr gut. Es ist schlicht gehalten aber bringt das worum es geht "LIEBE" sehr gut rüber. Fazit: Anfangs war ich nicht so überzeugt, aber dann wurde es richtig gut. Eine tolle Story mit richtig interessanten Protagonisten und einem ganz fiesen Cliffhanger am Schluss.

3

Hab mir ehrlich mehr erhofft von dem Buch. Es hat mich jetzt nicht sonderlich bereichert, und ich weiß auch nicht, ob ich die Reihe überhaupt fortsetzen will. War für mich nichts halbes und nichts ganzes.

Hab mir ehrlich mehr erhofft von dem Buch. Es hat mich jetzt nicht sonderlich bereichert, und ich weiß auch nicht, ob ich die Reihe überhaupt fortsetzen will. War für mich nichts halbes und nichts ganzes.
4

Was für ein actiongeladenes Ende! So traurig und doch so wunderbar! Bin gespannt auf die Folgeteile :-)

5

Die Liebe wird als Krankheit deklariert und man darf sich auf keinen Fall davon "infizieren" lassen! Eine erschreckende, dystopische Welt mit einer unglaublich packenden Handlung. Ein gelungener Auftakt der Amor-Trilogie mit spannenden Wendungen.

5

Liebe ist eine Krankheit und die Ursache allen Übels, und diese Krankheit ist tödlich. Doch in der Zukunft ist ein Heilmittel für „Amor Deliria Nervosa“ gefunden worden. Im Alter von 18 Jahren wird ein Eingriff vorgenommen, der allen Schmerz nimmt. Lena steht diese Operation kurz bevor und sie ist unglaublich froh, bisher von der Krankheit verschont geblieben zu sein, immerhin gibt es in ihrer Familie eine Disposition dafür: Ihre Mutter hat Selbstmord begangen und die Cousine ist an „gebrochenem Herzen“ gestorben. Doch dann lernt Lena Alex kennen und sie kann nicht glauben, dass das, was sie fühlt etwas Schlechtes sein kann. Auch ihre Freundin Hana zeigt rebellische Züge und Lena beginnt, das Leben vor dem Eingriff noch einmal so richtig auszukosten. Diese Dystopie hat mich von der ersten Seite an gepackt und bis zur letzten nicht wieder losgelassen. Lauren Oliver schreibt aus der Sicht Lenas und lässt den Leser an deren Gefühlswelt mit einer bildhaften Sprache teilhaben. Stück für Stück entfaltet sich die Welt, in der Lena lebt, eine Zukunft, die beängstigend wirkt, die für die Bewohner aber scheinbar höchste Sicherheit und Geborgenheit bietet. Lenas Sicht auf die Gesellschaft wandelt sich nur langsam, jedoch nachvollziehbar. Sehr gut wird beschrieben, wie sie sich vor der Krankheit fürchtet und erst nach und nach mit dem Gedanken anfreunden vermag, dass es sich nicht um etwas durch und durch Schlechtes handeln kann. Mit Alex’ Hilfe deckt sie Lügen auf, stellt die ihr bisheriges Weltbild infrage und nähert sich so unweigerlich der einzigen Konsequenz. Das Buch startet langsam, führt den Leser in Lenas Welt ein, lässt ihn das Staatssystem, Lenas Familie und Vergangenheit kennenlernen und nimmt dann an Tempo zu. Besonders zum Schluss kommt man kaum zu Atem und wird dann zu allem Überfluss mit einem unglaublichen Showdown in Sprachlosigkeit hängen gelassen. Nun beginnt das Warten auf den zweiten Teil der Trilogie, der bereits unter dem Titel „Pandemonium“ in Englisch erschienen ist. © Tintenelfe

4

Delirium spielt in einer Welt, in der versucht wird, die Liebe auszusperren. Zu diesem Zweck werden alle Personen ab 18 Jahren einem operativen Eingriff unterzogen, der sie endgültig von derlei Empfindungen befreien soll; sie immun gegen diese Krankheit machen soll. Der Eingriff gilt als zu gefährlich vor dem 18ten Lebensjahr, so dass die Regierung dieser Gesellschaft darum bemüht ist, die Geschlechter bis dahin sorgfälltig zu trennen. Niemand soll sich mit der Krankheit Amor Deliria Nervosa (eben die Liebe) anstecken, da diese als tödlich gilt. Die 17-jährige Lena lebt diese Welt scheinbar geradezu. Sie zählt die Tage bis zu ihrer Heilung und findet schon nur den Gedanken, Kontakt zu einem ungeheilten Jungen zu haben, absolut unvorstellbar. Es lässt sich erahnen, wie ihr Leben aus den Fugen gerät, als sie eines Tages, nur wenige Wochen vor ihrem Eingriff, den 19jährigen Alex kennen lernt. Langsam beginnt ihr Weltbild zu bröckeln und sich ihre Augen und damit der Blick auf ihre Welt zu öffnen. Oder sind das letztendlich doch nur die wahnhaften Symptome der tödlich endenden Amor Deliria Nervosa? "Du weißt doch, dass man nicht glücklich sein kann ohne manchmal auch unglücklich zu sein, oder?" Delirium war für mich ein Buch, dass mir auch weit nach dem Beenden noch im Kopf rumschwirrt und rumschwirren wird. Solche Zitate und generell der Gedanke daran, wie sich das Leben - vor allem das fühlen - als Geheilter wohl ... ja eben anfühlen mag. Die Liebe ist für mich so allgegenwärtig und bei allem dabei, dass sie in manchen Momenten nicht mal als solche wahrgenommen wird. Wie es wohl ist, nichts mehr für Dinge zu empfinden, die man noch zuvor gerade zu leidenschaftlich ausgeführt hat. Doch nicht nur das ... was ist mit Freundschaft?! Wie schlimm muss es sein, seine Kinder nur aus Pflichtgefühl, ohne weitere tiefgehende Gefühle heraus groß zu ziehen?! Wie kann man mit einem Partner zusammen leben den man ... naja ... eben nicht liebt?! Kann einem noch irgendetwas ... irgendjemand was bedeuten? Ich stelle mir das ähnlich vor wie apathisch in einer Ecke zu hocken, sich in seiner eigenen Blase zurück zu ziehen und nichts mehr von der Welt um sich herum mitzubekommen - ist das nicht die wahre Krankheit? Ein solcher Ausschluss von Empfindungen bedeutet sicher auch, von Schmerz geheilt zu sein. Womit wir aber wieder bei obigen Zitat wären. Braucht es nicht den Schmerz, um auch all die guten Empfindungen wirklich fühlen und wahrnehmen zu können? Für mich war die ganze Geschichte um Lena irgendwie nur ein Nebenschauplatz, weil ich immer wieder zu solchen Gedanken wie den obigen abdriftete. Dennoch war dieser Nebenschauplatz alles andere als lästig. Er plätscherte so neben den eigenen Gedanken einher und beides lenkte sich nicht gegeneinander ab oder störte sich. Wenn gleich mir Lenas Gedanken und Empfindungen anfangs auch völlig fremd und absolut nicht nachvollziehbar erschienen (vielleicht muss man in so einer Welt leben, um ähnlich empfinden zu können) - Hana erschien mir da schon rationaler - kann man mit ihr als Protagonistin gut leben. Letztendlich war es vielleicht auch das, was das Buch so ausmacht. Man hat hier nicht gleich zu Anfang wie so oft den naserümpfenden Märtyrertypen, sondern sieht sich jemanden gegenüber, der völlig konform mit der absurden Welt, in der er lebt, geht. Und erst langsam entwickelt sich der Charakter zu dem Denken hin, das einen selbst oft während des Lesens nicht los lässt. Das lässt das ganze authentischer wirken und auch die Charakterentwicklung bleibt alles andere als auf der Strecke. Einzig das (obwohl vielleicht auch gar nicht soo überraschende) Ende mochte mir nicht so recht gefallen, aber da hoffe ich einfach auf den zweiten Teil und eben darauf, dass die Dinge nicht ganz so sind, wie sie am Ende des Ersten schienen.

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O.o Nein nein nein!! Das kann sie doch nicht machen!! :`(((

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Band 1 der Amor-Trilogie. Interessantes Setting, dass aber zu oberflächlich bleibt.

Lena lebt im Portland der nahen Zukunft. Sie fiebert auf den Eingriff hin, der sie endlich vom Makel befreien wird: ein medizinischer Eingriff, der alle Menschen vom gefährlichen Gefühle "Liebe" befreit. Bis dahin kann sie sich noch damit infizieren oder andere anstecken, etwas was weithin gefürchtet wird. Doch als bei ihrer Evaluation ein Aufruhr entsteht, überschlagen sich die Ereignisse und ihr geregeltes uns vorhersehbares Leben gerät aus den Fugen. Ich habe das Buch bereits vor ein paar Jahren gelesen und besitze nun endlich Band 2 und 3. Ich weiß genau, dass es mir beim ersten Mal lesen deutlich besser gefallen hat, was daran liegt, dass ich mittlerweile mehr von Protagonistinnen erwarte. Solide 3 Sterne gibt es trotzdem.

Band 1 der Amor-Trilogie.
Interessantes Setting, dass aber zu oberflächlich bleibt.
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Ich glaube vor 12-14 Jahren hätte ich das Buch geliebt. Jetzt muss ich leider gestehen, dass mir doch einige Dinge aufgefallen sind, die mich zwischendurch ein wenig gestört haben. Die Protagonistin war mir leider zu naiv, auch wenn es hier sowohl durch Alter als auch die Lebensumstände irgendwie gerechtfertigt werden kann. Trotzdem viel es mir oft schwer ihr Denken und handeln nachzuvollziehen. Außerdem gab es einige Punkte die meiner Meinung nach mehr Erklärung bedurfte hätten. Oft hatte ich das Gefühl, die Antwort auf mein gedankliches “Warum?” oder “Wie?” ist ein “Das ist einfach so.” Insgesamt hatte die Geschichte für mich viel zu wenig Tiefe und vor allem die Charaktere und deren Beziehungen zueinander blieben eher blass und oberflächlich. Dennoch werde ich die Reihe weiterlesen, denn grundsätzlich sehe ich das Potential, auch wenn ich eher nicht mehr der Zielgruppe entspreche.

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