Requiem
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Eine soo tolle Trilogie.. 🤗 hab ich gern gelesen!
Die Trilogie von Lauren Oliver spielt in einer Welt, in der Liebe als Krankheit gilt und alle dagegen „geheilt“ werden sollen. Es geht um Lena, die sich verliebt, anfängt das System zu hinterfragen und immer mehr in einen Konflikt zwischen Freiheit, Gefühlen und Kontrolle gerät. Ich bin sowieso ein großer Fan von Dystopien, aber diese Trilogie hat mich nochmal besonders überrascht – ich hätte am Anfang gar nicht gedacht, dass sie mir so gut gefallen würde. 🤗💕 „Requiem“ fand ich dabei sogar am interessantesten von allen drei Bänden. Besonders gut hat mir gefallen, dass die Geschichte aus zwei Perspektiven erzählt wird. Es war spannend, sowohl Lenas als auch Hannas Sicht zu erleben und zu sehen, wie sich am Ende alles wie ein Puzzle zusammenfügt. Die Handlung war durchgehend interessant und nie langweilig. Der Schreibstil hat mir auch richtig gut gefallen – alles war sehr anschaulich beschrieben, sodass man sich die Welt und die Situationen gut vorstellen konnte. Das Ende finde ich hätte man noch etwas mehr rausholen können, es war mir ein bisschen zu offen. Trotzdem passt es irgendwie zur Geschichte und regt auch zum Nachdenken an. Insgesamt fand ich die Idee und die Umsetzung wirklich richtig gut und hab es sehr gerne gelesen.

Ich fand, dass das Buch mit dem zweiten Band gut mithalten konnte. Persönlich mag ich die Widerstandsbewegung sehr, fand es aber auch schön, dass der Erzählstrang der Personen in Portland weiterging. Das Ende kam mir allerdings zu abrupt und war mir eindeutig zu offen. Soll es einen vierten Band geben? Ansonsten wäre das Ende für mich irgenwie schon ein Minuspunkt.
Der zweite Teil hat mir besser gefallen. Das Buch war in zwei Geschichten unterteilt, die sich in jedem Kapitel abgewechselt haben, und zwar aus der Sicht von Lena und ihrer damals besten Freundin Hana. Das war sehr interessant. Ich hatte das Gefühl, dass die Geschichte noch 100 Seiten mehr haben sollte um zu einem guten Abschluss zu kommen.
Lena und Julian sind endlich zurück in der Wildnis. Hier sind sie vorerst in Sicherheit und alles könnte gut sein. Doch etwas zwischen den beiden hat sich verändert, und Lena spürt, dass sie eigentlich zu Alex gehört…

Was für ein Glück, dass ich nach “Pandemonium” (Rezension) gleich weiterlesen konnte, denn Alex’ unvermitteltes Auftauchen hat nicht nur Lena aus der Bahn geworfen. Der Moment, in dem er Lena das erste Mal seit Monaten wieder sieht, ist ausgerechnet der, in dem sie Julian verspricht, mit diesem zusammenzubleiben. Seine Lena, durch die sein Lebenswille in der qualvollen Zeit in den Grüften erhalten blieb, die der einzige Grund war, nicht aufzugeben – in den Armen eines anderen. Alex macht komplett dicht und lässt die völlig verstörte Lena nicht an sich heran. Doch die Gruppe der Widerstandskämpfer hat auch wichtigere Probleme. Der Widerstand in den Städten wächst und die Regierung geht nun nicht nur dort gegen die Invaliden vor, sondern beginnt sie in der Wildnis zu jagen. Bei Hana, Lenas ehemaliger Freundin, wurde inzwischen der Eingriff vorgenommen und sie steht kurz vor ihrer Hochzeit mit Fred Hargrove, dem Sohn des Bürgermeisters. Manchmal blitzen bei ihr Erinnerungen an ihr früheres Leben auf und sie beginnt an Fred und seinen politischen Absichten zu zweifeln. Die beiden Handlungsstränge um Lena und Hana, jeweils aus der Ich-Perspektive erzählt, betrachten den beginnenden Krieg von beiden Seiten und zeigen sehr deutlich, wie sehr sich beide Mädchen verändert haben. Der Kontrast von Anpassung und Rebellion könnte nicht besser aufgezeigt werden. Zwar gibt es im abschließenden Teil kein ständiges Liebesgeflüster, dafür aber einige sehr berührende Szenen. Wieder einmal gelingt es Lauren Oliver, ans Herz zu rühren und Gefühle lebendig werden zu lassen. Aufmerksame Leser können verschiedene Facetten von Liebe entdecken. Besonders berührt haben mich dabei die Emotionen zwischen Mutter und Tochter. Mit “Requiem” ist Lauren Oliver ein spannender, gefühlvoller Abschluss ihrer wunderbaren Trilogie gelungen, die meiner Meinung nach zu den besten ihres Genres gehört. Das Ende ist voller Symbolkraft und beinahe schon poetisch. Hier bleibt dem Leser noch Einiges an Spielraum für die eigenen Gedanken. Ich habe die letzten Seiten gleich mehrmals gelesen, um sie richtig wirken zu lassen. Als kleinen Bonus gibt es zum Schluss noch eine Shortstory aus Alex’ Sicht, die mich sehr bewegt hat. © Tintenelfe www.tintenhain.de
Achtung: Da es sich hier um den dritten Teil einer Reihe handelt, könnten Spoiler enthalten sein! Nachdem ich hier voller Begeisterung Pandemonium rezensiert hatte, war es natürlich nur eine Frage der Zeit, bis ich auch den dritten und letzten Teil der Amor-Trilogie lesen würde. Ich war zwar insgesamt nicht enttäuscht, aber auch nicht begeistert. Zuerst muss ich sagen, dass ich Pandemonium vor mehr als einem Jahr gelesen hatte und irgendwie gar nicht mehr richtig wusste, was eigentlich passiert war. Obwohl mir das Buch super gefallen hat, muss ich leider zugeben, dass ich es fast komplett vergessen hatte. Delirium war noch ziemlich präsent, aber gerade die Geschichte rund um Julian, das Kennenlernen mit Lena und die Rettungsaktion waren irgendwo in der hintersten Ecke meines Gehirns vergraben, sodass ich eine kleine Stütze brauchte. Empfehlen kann ich euch dazu die Kurzgeschichten Anabel (Lenas Mutter), Hana und Raven. Die sind alle als E-Books für 1-2 Euro zu erhalten und haben mir auf jeden Fall geholfen wieder ins Geschehen zu finden. Außerdem musste ich die letzten Seiten von Pandemonium tatsächlich nochmal lesen… Nachdem das geschehen war, war ich aber relativ schnell wieder drinne. Der dritte Teil konzentriert sich auf die Widerstandsbewegung und den Kampf gegen die Regierung. Lena reist mit Julian und Alex durch die Wildnis, auf der Suche nach einem einigermaßen sicheren Ort. Die Aufstände häufen sich und es scheint immer mehr Invaliden zu geben. Auch Hana taucht dieses Mal wieder auf und spielt eine große Rolle innerhalb der Mauern, da sie den zukünftigen Bürgermeister Fred heiraten soll. Sie wurde geheilt, bekommt aber trotzdem hautnah mit, wie die Macht der Regierung und die Unterdrückung der „Kranken“ vorangehen soll. Was mir gut gefallen hat war die Aufteilung der Kapitel. Sie sind abwechselnd aus der Sicht von Lena und Hana geschrieben und fügen sich natürlich am Ende zusammen. Ich find das ziemlich schön, weil Lena und Hana schon immer beste Freundinnen waren und es war beruhigend zu sehen, dass dieses Band zwar nur noch an einem Faden zusammenhängt, aber wenigstens nicht ganz gerissen ist. Auch wenn die beiden jetzt totale Gegenpole bilden, denken sie doch immer noch aneinander. Nicht nur die Struktur der Kapitel fand ich schön, sondern wieder ganz besonders den Schreibstil. Lauren Oliver ist eine meiner Lieblingsautoren und auch diesmal hat mich die Wortwahl, haben mich die Sätze nicht enttäuscht. Ihre Bücher zu lesen ist so einfach, so unkompliziert und flüssig, aber gleichzeitig ist die ganze Szenerie so greifbar. Der Grund für meine Enttäuschung war größtenteils Lena. Ich habe sie in den Vorgängern eigentlich immer bewundert. Sie war eine sympathische Heldin, aber nicht zu waghalsig und unkontrolliert. Schon in der Kurzgeschichte Hana, die vor dem Eingriff von Hana und noch während der Zeit von Alex und Lena innerhalb der Mauern erzählt, habe ich mich aber gefragt, was ich so gut an ihr fand. Schon dort kam sie mir irgendwie gemein vor und so, als wäre sie sich persönlich zu gut dafür, ein Geheimnis mit ihrer besten Freundin zu teilen, die ihr wiederum alles erzählt. In Requiem selbst ist von dem Mädchen zwar nicht mehr viel übrig, allerdings finde ich sie da noch schlimmer. Zum einen kämpft sie bei Raven ständig um Aufmerksamkeit. Sie will ihren Willen durchsetzen und spielt sich plötzlich doch als Heldin auf, die ja sowieso alles besser weiß. Sie betont nicht selten, was sie alles für die Gruppe geleistet hat und ist sauer, wenn sie trotzdem nicht bestimmen darf, dabei werden die Entscheidungen von weitaus erfahreneren Leuten getroffen, gegen die auch Raven nichts unternehmen kann. Dann ist sie absolut mies gelaunt, zickig, selbstsüchtig und von Eifersucht getrieben. Alex ist am Ende von Band 2 wieder aufgetaucht und reist jetzt mit der Gruppe durch die Wildnis, doch ein Liebes-Comeback scheint sich nicht anzubahnen. Alex ist erstmal furchtbar sauer, weil Lena sich nur einige Monate später an Julian rangeworfen hat und ganz ehrlich? Ich verstehe ihn. Lena anscheinend nicht, denn sie benutzt Julian nur noch um Alex eifersüchtig zu machen und das hat ihren gesamten Charakter kaputt gemacht. Außerdem scheint sie zu vergessen, wer sie ist und woher sie kommt. Als ein Mädchen, Coral, halb tot gefunden wird und von Raven und Tack gepflegt wird, will Lena sie gar nicht erst in die Gruppe aufnehmen und entwickelt total den Hass gegen sie. Coral selbst ist ein so liebenswertes Mädchen und hat ihr gar nichts getan. Lena sieht nur ein hübsches Mädel, welches ihr möglicherweise Alex wegnehmen könnte, dabei tut sie das die ganze Zeit selbst. Zusätzlich scheint sie zu vergessen, dass sie selbst einmal in Corals Lage war und ohne Hilfe nicht überlebt hätte. Wie kann man so grausam sein? Alex und Julian hingegen mochte ich, genauso wie Hana. Obwohl Alex mir stellenweise leider auch auf die Nerven ging, war er doch ein recht ruhiger Charakter, der seine Gefühle nicht an der Gruppe ausgelassen hat. Ich konnte ihn eigentlich ganz gut verstehen. Er war einige Zeit in den Grüften und hat sein Leben für Lena aufs Spiel gesetzt, doch nicht einmal ein Jahr später findet er sie mit einem anderen Jungen wieder. Das wäre auch zu viel für mich. Julian seh ich eher in der Opferrolle und er hat mir leid getan. Er kümmert sich wirklich aufopferungsvoll um Lena und hält immer zu dir, er setzt sein Leben für die Gruppe aufs Spiel um sich endlich einen Platz zu erkämpfen, doch richtig akzeptiert wird er irgendwie von keinem und Lena kommt immer nur dann angerannt, wenn sie Alex zeigen will, wie gut es ihr geht und wie sehr sie ihre neue Liebe genießt. Das war einfach nur kindisch und Julian hat sowas definitiv nicht verdient. Was Hana angeht, so war sie einer meiner liebsten Charakter. Sie war ja schon immer etwas flippiger als Lena und so ist es kein Wunder, dass sie innerhalb der Grenzen ihre eigenen Nachforschungen anstellt und dabei mutig und selbstsicher vorgeht. Auf ihre Kapitel habe ich mich immer sehr gefreut. Ein weiterer Kritikpunkt stellt für mich das Ende dar. Die Auflösung ist nämlich ein….Nichts! Man kann sich gerade so eben noch denken, für welchen Jungen sich Lena letzten Endes entscheidet, aber das war es auch. Alle anderen Charakter werden einfach in der Luft hängen gelassen. Was passiert mit Tack? Wo ist Hana? Was ist mit Coral? Wer hat denn insgesamt überhaupt überlebt? Es ist ein einziges Chaos und was für mich eigentlich noch schlimmer ist, als dieses Hängenlassen der Charakter, ist die nicht vorhandenen politische Auflösung. Offensichtlich geht es in Dystopien ja immer um die Zerschlagung einer furchtbaren Regierung, die die Menschen unterdrückt und ihnen das nimmt, was sie im Unterbewusstsein haben wollen. Der finale Band Requiem dreht sich um nichts anderes als die Planung und Durchführung eines riesigen Widerstands, wobei man auch hier sagen muss, dass sich dieser Widerstand nur auf Lenas alte Heimatstadt Portland bezieht. Es wird zwar hier und da erwähnt, dass es im ganzen Land Aufstände gibt, doch das reicht definitiv nicht für die Überwältigung des Systems. So fröhlich Lena am Ende auf dem Trümmern zu tanzen scheint, es ist einfach keine Lösung. Es wird überhaupt nicht angedeutet, was mit den Aufsehern und Labors geschieht. Ob eine neue Regierung in Sicht ist oder nicht, wird in keinem einzigen Satz erwähnt. Ich war dermaßen enttäuscht, dass sich hier anscheinend gar keine Mühe gemacht wurde, um überhaupt ein bisschen an die politischen Konsequenzen zu denken. Etwas mehr als 200 Invaliden mögen vielleicht ausreichen um Portland kurzfristig zu besetzen, aber meiner Meinung nach werden die mit Sicherheit innerhalb kürzester Zeit platt gemacht. Tut mir Leid, wenn ich das so salopp sagen muss, aber das Ende war einfach unglaubwürdig. Dazu kamen noch ein paar wirklich kitschige und nichtsagende Abschnitte à la „Reißt die Mauern ein, sonst werdet ihr nie dahinter sehen können“ und „Springt ab, sonst werdet ihr nie fliegen können“. Mir kam es leider so vor, als wäre das Ende einer ganzen Trilogie auf pseudo-philosophischen Floskeln gebaut, was rein gar nichts mehr mit der sonst einigermaßen realistischen Welt der Vorgänger zu tun hatte. Es war einfach lächerlich und wer glaubt, dass alle Probleme sich in Luft aufgelöst hätten, weil eine Stadtmauer gefallen ist, dem kann ich auch nicht weiterhelfen. Fazit Ich bin wirklich enttäuscht. Delirium war meine erste Dystopie und deswegen bin ich wirklich traurig, dass das Ende so misslungen ist. Was mir gut gefallen hat, war mal wieder Lauren Olivers Schreibstil und ihre bildhafte Sprache. Die meisten Charakter waren soweit auch in Ordnung, aber gerade die Protagonistin Lena hat alles kaputt gemacht. Ein so zickiges und von Eifersucht zerfressenes Mädchen ist echt keine gute Wahl für die Heldin im finalen Teil einer Reihe. Auch das Ende war mehr schlecht als recht. Ich gebe trotzdem 3 Sterne, weil es trotz allem sehr spannend war und ich vor allem Hanas Kapitel nur so verschlungen habe. (März 2014)
Der schwächste Teil der Trilogie
Lena befindet sich wieder in der Wildnis – an ihrer Seite Julian. Doch mit dem Auftauchen des totgeglaubten Alex beginnt sich etwas zwischen Lena und Julian zu verändern. Zwischen beiden Männern hin und her gerissen, müssen darüber hinaus Entscheidungen getroffen werden, die das weitere Leben in der Wildnis, aber auch den entscheidenden Angriff durch die Widerstandsbewegung auf das herrschende System betreffen. Dem gegenüber steht das geordnete und ruhige Leben Hanas, Lenas ehemals beste Freundin. Hana wurde geheilt und befindet sich kurz vor der Hochzeit mit ihrem ausgewählten Partner Fred. Doch dieses Leben bekommt nicht nur durch das merkwürdige Verhalten Freds, sondern auch durch die dumpfe Erinnerung an Gefühle wie Schuld, Angst und Sorge, die dank Heilung eigentlich nicht mehr vorhanden sein sollten, langsam Risse. Beide Welten werden in abwechselnden Kapiteln erzählt, während sie geradewegs auf einander zu rasen und gerade im entscheidenden Angriff der Rebellen auf Portland ihren Zusammenprall erleben. Ebenso wie Pandemonium kommt auch Requiem nicht an den ersten Teil der Trilogie heran, es wird eher noch ein wenig schwächer. Der Einstieg fiel auch deutlich schwerer, das mag aber auch daran liegen, dass das Lesen des ersten und zweiten Teils doch schon ein Weilchen zurück liegt. Wer alle Teile hintereinander liest, hat hier vermutlich weniger Probleme. Nichtsdestotrotz ist es schön, wieder in der Wildnis anzukommen und all jene wieder zu sehen, die man schon eine Zeit lang begleiten durfte. Leider bleiben diesmal aber auch ein paar Charaktere auf der Strecke. Gerade von Julian und Alex bekommt man nicht wirklich viel mit, die Charakterentwicklung und -tiefe fehlt. Überraschend dagegen ist Hanas Seite. Es gelingt deren Gefühlswelt (die ja aufgrund der Heilung gar nicht mehr so ausgeprägt vorhanden sein sollte) deutlich näher zu bringen, als es diesmal bei Lena der Fall ist. Jedenfalls mir erschien Hana deutlich näher, wenn gleich mir ihre durch die Heilung entstandene "dumpfe" Gefühlswelt natürlich viel fremder ist. Letztendlich hat mir aber genau das gefehlt, was den ersten Teil so sehr ausgemacht hat: Das Fesseln über das Buch hinaus. Man hat sich gedanklich auch nach Delirium noch gut mit der Thematik auseinander setzen können. Requiem war dagegen letztendlich eben nur der Abschluss einer Trilogie. Kein ungelungener - einer, der durchaus zu Unterhalten wusste und gelesen werden sollte, wenn man die vorangegangenen Teile mochte und die Trilogie zum Abschluss bringen möchte. Aber darüber hianus war es eben leider auch nicht mehr.
Sehr packend
Der finale Band ist aus 2 Sichten geschrieben. Die Kapitel wechseln sich immer ab und die Handlungsverzweigungen sind richtig gut gemacht. Ich fand die Handlung unglaublich spannend und habe den Band sehr gerne gelesen und genossen. Das Ende war in einer gewissen Sicht etwas offen. Dieses Mal schafft es die Reihe nicht ganz in die Liste meiner Lieblingsbücher, ich halte sie aber nach dem Reread weiterhin für eine richtig gute Dystopie und werde die Reihe behalten 🥰
Interessant.
** Gelesen auf Englisch ** Ich muss sagen, das Buch war anders, als erwartet. Es hat sich so vieles angebahnt und die Spannung stieg und ganz plötzlich war die Geschichte zu Ende. Nach wie vor sind bei mir einige Fragen offen und irgendwie bin ich nicht ganz erfüllt. Es war jedoch interessant und spannend, jedoch bin ich auch etwas enttäuscht. Ich hatte irgendwie mehr erwartet. Die Charaktere waren okay, besonders Hanas Sicht war spannend. Ich würde es aber nicht unbedingt nochmal lesen.
Wow! Auch der dritte und finale Teil war wieder mit den beiden Vorgängen nicht vergleichbar!! Komplett andere Stimmung aber wieder total fesselnd. Ich hab das Buch innerhalb von zwei Tagen verschlungen. Das Ende war sehr offen. Auch gibt es kein offensichtliches Happy End. Ich finde es jedoch sehr passend für das was am Ende erreicht wurde...Für mich ein toller Abschluss dieser wirklich beeindruckenden und einzigartigen Reihe 👍🏻
Am Anfang brauchte ich etwas, um in die Geschichte reinzukommen und es zog sich leider ein wenig. Der Schluss war allerdings wieder echt spannend. Hanna mochte ich sehr gerne und fand ihren Handlungsstrang sehr interessant, wohingegen Lena mich in dem Buch wegen ihrer Liebesbeziehung etwas nervte und ich ihre Handlungen manchmal nicht wirklich nachvollziehen konnte. Das Ende fand ich letztendlich gut, allerdings hatte ich mir das ganze noch etwas epischer vorgestellt. Ingesamt eine gute Jugendbuchreihe, die ich wahrscheinlich eher etwas jüngeren Lesern empfehlen würde (14-16) oder Lesern, die noch nicht viel Fantasy/Dystopien gelesen haben.
Kurzfazit: - Kapitel werden abwechselnd aus Lenas und Hanas Sicht erzählt, wobei ich vor allem Hanas weiteren Weg interessant fand - Hauptaugenmerk liegt auf dem Kampf der Rebellen gegen das herrschende System - Leider kommt man hier auch nicht an einer Dreiecksbeziehung vorbei - Ende wurde sehr offen gehalten, sodass der Leser sich selbst entscheiden kann, wie er es denn gerne hätte Daher eine gute 4-Sterne-Bewertung, da die Trilogie für mich gut beendet wurde, auch wenn ich gerne auf das obligatorische Liebesdreieck verzichtet hätte. Vor allem Hanas Sicht der Dinge hat mir in Requiem sehr gut gefallen, da sie mir als Charakter einen Tick besser gefallen hat als Lena.
Well, at this very moment I finished the book and my thoughts are quite jumbled. I'm not sure I can formulate my opinion in clear words, but I'll just try. After nearly devouring Delirium and also Pandemonium, it actually stood to reason that I would feel the same way about Requiem. I just never tire of Lauren Oliver's writing style. It doesn't strain you too much, her descriptions are very atmospheric and it's easy for the reader to imagine the world of what's going on, especially the near apocalyptic settings with all their violence and character. However, it is always the same. The same carnage, the same incidents, the same phrases and passages of text. This is especially noticeable in this volume of the trilogy, because you've simply already read far too much of it in the previous two parts. At some point you reach a point where you think to yourself: Whew, isn't it enough by now? I have to say, I haven't read too many dystopias so far and I'm aware that it's probably just necessary for the plot to include so many fight scenes, however, I couldn't quite get into it. It was just enough for me, I would have liked more romance instead of fighting (which is why Requiem gets only 3 stars from me), but that may be a matter of taste. Speaking of romance... OMG! How this book frustrated me at some points! This constant back and forth between Lena, Julian and Alex. I mean, of course I can understand Lena a bit. She thought Alex was dead, got involved with Julian, sort of took over Alex's role in this relationship: The girl from the wilderness who joined the resistance movement and made love to a die-hard VDFA member (and not just any member, as we all know ;)). But through it all, I just felt a lot of pity for Julian. He pretty much gave up everything for Lena, who doesn't love him as much as he loves her. There was also nothing left of the magic between them that you could feel so clearly in Pandemonium. Lena acted like an idiot, and that annoyed me. As an author, I would have tried to come up with a more creative, less annoying solution to this "love disaster" between Lena and Julian than Lena just leaving Julian out to dry and acting stupid all the time because of Alex and Coral. In summary: I just feel sorry for Julian, Lena is stupid! But Alex, hachja, the almost unapproachable Alex with the facade of an impenetrable fighter, who feels deep pain because the love of his life has simply replaced him within a very short time (another reason why Lena is stupid!). It was of course quite obvious that this facade would crumble in the course of the book, nevertheless such characters always exert a certain fascination on me. Because it's the moments when they allow closeness and you realize that they still care about the person they seem to "hate" that make them special. Alex was, of course, the clear favorite for me from the beginning and I'm glad how he then developed. That's why it was also a nice experience for me to read the short story about Alex at the end of the book and learn a bit more about his past and also his love for Lena. Even though I think she didn't quite deserve it, ugh. Lena was actually a strong and multi-faceted character for me all along, however this one facet that came out almost permanently in Requiem made me lose my fascination for her. Sorry Lena! One character I've completely disregarded so far, but who also has tremendous importance is Hana. It was interesting, this change of perspective between Hana and Lena in the chapters. Still, I thought it was a shame that the so obvious occurred, and of course Hana didn't completely mutate into a zombie after her procedure, but something of her old self stuck around and came out. She was a flawed one, just as Fred said she was. For me, it would have been more appealing if she had been absolutely cured, because then the whole storyline would have had more pepper! But well, the fact that she is a flawed one turned out to be relatively helpful, especially at the end of the story, so what! Of course, now I'm wondering what happened to her after she sneaked out of the house that was blown up a few minutes later? Let's get to all the side characters and the wilderness in general.... I was wondering the whole time when Raven was going to die. Not because I didn't like her or anything, but simply because tragedy would have it no other way to have such a strong, important character die, narrowly escaping death over and over again. It was like that with many characters from the wilderness, but especially with Raven, the leader, the person who picked up Lena, it just had to happen that way. That's why I personally wasn't really sad or affected when it did happen. Rather, I felt a kind of satisfaction (is that evil?). But at the same time I was a little angry because she didn't get an honorable death, probably she couldn't even be buried unless Tack somehow managed to sneak out of the whole event with a corpse. But well, like I said, that's the tragedy of it all. There are still so incredibly many things that could be said about this book, because there are so many characters with backstories that go on for eons and incidents in the past of the social system that could be chewed over in a review like this. But that would go way too far, and I want to start a new book now. ;) In summary, however, I can say that I have read the Cupid Trilogy very much and leave the stories around Lena, Alex, Hana and the wilderness with a laughing and a crying eye behind me. Because possibly one or two more volumes would have been just too long-winded and battle-heavy for me. Still, I felt for the characters, and the ending, where you can't quite tell if it was a happy ending or not, raises so many questions that I'll never get an answer to. A little frustrating, but well, what can you do. :D What did I learn from this book/series? Wow, quite a lot actually. Love is both the best and the shittiest thing a person can ever experience (but I knew that before ;)). Never give up, never lose faith or hope in anything, no matter how hopeless the situation seems. Always remember what is important to you, what you are fighting for and keep going! You just have to believe in it! Faith moves mountains and you can create more than you could ever dream of. Question the things you perceive. Don't just accept something when someone tells you it's true or states it for the general public. Use your mind (oh wow Paula, Kant, seriously? :D) and form your own opinion. You must never stop questioning. Tear down the walls. :) Would I read this series again? Sure, maybe someday, I'm sure it would captivate me again at a later date.
Requiem war der Hammer! Ich hab von einigen gehört die das Buch doof fanden oder es gar nicht gelesen haben nachdem sie wüssten wie es ausgeht, aber ich habe es nicht bereut es zu lesen. Am Anfang war ich nicht begeistert aus Hanas Sicht zu lesen, weil mich die von Lena mehr interessiert hat. Hana war als geheilte genauso unsympathisch wie alle anderen "Zombies". Aber gegen Ende wurde sie wieder etwas mehr zu der Hana die man aus dem ersten Buch kannte. Schade fand ich es, dass man nicht wirklich erfahren hat was aus ihr geworden ist. Ebenso wenig was wirklich aus Lena, Alex und Julian wurde. Aber trotzdem fand ich das Ende gut. In den letzten Sätzen würde man selbst angesprochen und hatte Teil wirklich Teil der ganzen Reise gewesen zu sein und das man immer ein Teil bleiben wird. Die Bücher sind so geschrieben, dass man alles nachempfinden kann auch wenn man doch keine Ahnung hat von dieser Welt ohne Liebe in der jeder darum kämpfen muss etwas zu haben das für uns so normal ist. Ich kann nur jedem empfehlen alle drei Bücher der Reihe zu lesen.
Alex ist endlich wieder da und nicht tot. Doch es ist nichts wie vorher. Er ist abweisend und die Gefühle zu Lena haben sich verändert. Während das Gefühlsleben tobt, bereiten sich Rebellen vor. Der Abschluss der Amor-Trilogie lag lange auf meinem SuB und ich habe es mir vorgenommen es dieses Jahr noch zu lesen. Die ersten beiden Bände der Trilogie haben mir gut gefallen und ich weiß nicht, wieso ich solange damit gewartet habe Band 3 zu lesen. Aber ich muss auch sagen, dass es nicht schlimm war. Denn das Buch hat mich ziemlich derbe enttäuscht. Wenn man einen riesen Showdown erwartet, dann sollte man seine Erwartungen nicht zu hoch setzen. Doch fange ich erstmal mit dem positiven Aspekt des Buches an. Anders als in den vorherigen Bänden bekommen wir als Leser nicht nur Lenas Sicht vorgesetzt, sondern auch die Sicht von ihrer besten Freundin Hana, die inzwischen geheilt wurde. Hanas Passagen waren spannender als die von Lena, jedoch habe ich auch hier mehr erwartet. Die Dinge, die Hana herausgefunden hat, sind sehr brisant und bringt ein wenig Wendung rein. Aber dennoch baut sich durch das ganze Buch wenig Spannung auf. Lenas Kapitel waren noch langweiliger zu lesen und ich hatte das Gefühl eine endlose Erzählung und Beschreibung zu lesen mit wenigen Dialogen. Als Leser bekommt man viel Umgebungsbeschreibung vorgesetzt und was bisher passiert ist, statt mitten drin zu sein. Lena empfinde ich in diesem Band als sehr langweilige Protagonistin. Sie macht wenig Entwicklung durch und ich hatte den Eindruck, es geht sehr viel um sie und dass die Flucht, Kämpfe und Planungen und das Leben in der Wildnis eher Nebensache geworden sind, sowie die anderen Charaktere auch. Die wenigen Spannungspunkte im Buch waren binnen weniger Seiten abgehandelt oder abgebrochen durch ein neues Kapitel. Was wohlmöglich ein Cliffhanger sein sollte, war Irgendwann sehr nervig und hat wenig Lust gemacht weiter zu lesen. Die gesamte Story ließ mich in diesem Buch sehr kalt zurück und mit einem müden Gähnen. Das Ende kam abrupt und ich habe auch vom großen Showdown mehr erwartet. Es gibt zwar eine Bonusstory mit Alex Sicht. Es ist ein sehr unbefriedigendes Ende und nach den tollen zwei Büchern davor, doch sehr enttäuschend. Es bleibt ein bitterer Nachgeschmack, wenn man die Seiten zuschlägt.
Tolle Reihe!
Ich mag die gesamte Reihe sehr gerne. Der erste Teil wird wahrscheinlich mein Liebster bleiben! Vom dritten Teil hätte ich mir etwas mehr zwei zwischenmenschliche Entwicklungen und weniger Gewalt gewünscht 😅 Abgesehen davon möchte ich es gerne und auch das Ende der Reihe konnte mich überzeugen 🙏🏼
Ich habe es gerade fertig gelesen, und ich mochte das Ende nicht. Vor allem dachte ich da würde noch etwas kommen, aber da war stattdessen noch eine kurzgeschichte von alex. jetzt fühl ich mich etwas betrogen. aber nein, es ist klar das so ein widerstand nicht von heute auf morgen geht und beide seiten sind so versteift in ihren ansichten, dass sie sich nicht näher kommen. ich habe daher auch keine komplette lösung erwartet. aber ich hätte wenigstens gerne noch die bombe explodieren sehen.
Achtung, Spoiler enthalten! Nein. Einfach nein. Ich würde soweit gehen zu behaupten, dass dies das schlechteste Finale einer Trilogie ist, das ich je las. Die Amor-Trilogie... Da erwartet man doch ein wenig IdentifikationsMÖGLICHKEIT bzgl. der Charaktere, oder mindestens der Protagonistin. Ist vielleicht sinnvoll, wenn man sich dem Thema Liebe nähert. Hier erhält mal lediglich schludrige, ausdrucks- und formlose Figuren, die selbst bei versucht dramatischen Schicksalsschlägen nicht berühren. Darüberhinaus: was sollte denn dieser Perspektivwechsel? Hatte Lenas Handlungsstrang für ein Finale nicht genug zu bieten und dann hat sich die Autorin gedacht, "ach, Hanas Entwicklung ist vielleicht auch ganz interessant. Und am Ende führe ich einfach beide Stränge zusammen! Genialer Einfall!" Mich hat dieser Erzählzeitwechsel im 2. Teil der Trilogie schon tierisch genervt. Aber hey, ok. War ok. Aber das? Ein Finale mit 150 Seiten hat nicht gereicht... Was sagt einem das? Überarbeiten! Weglassen! Das alles würde ja schon für ein wenig zufriedenstellendes Buch genügen... Aber nein! Wir haben hier außerdem eine Menge ungelöste Fragen, sowie ein Liebesdreieck, das am Ende einfach rücksichtslos ungeklärt bleibt! Am Schluss entscheidet sich unsere Prota noch mal schnell um. Liebt den einen nicht mehr. Den andern wieder umso mehr... Ja, genau. Danke. Ich werde in Zukunft Abstand von Jugendbüchern des Genres Dystopie halten. (2 erste Teile habe ich noch auf dem SuB, da muss ich wohl durch :/) "Requiem" war definitiv zu viel für mich.
Kurzbeschreibung: Lena und Julian sind endlich zurück in der Wildnis. Hier sind sie vorerst in Sicherheit und alles könnte gut sein. Doch etwas zwischen den beiden hat sich verändert, und Lena spürt, dass sie eigentlich zu Alex gehört. Aber auch Alex ist nicht mehr der, den sie immer geliebt hat, und wirkt seltsam abweisend. Hana dagegen, Lenas Freundin von früher, führt ein ruhiges und geordnetes Leben ohne Liebe mit dem für sie ausgewählten Partner. Und während die Rebellen alles für den entscheidenden Angriff auf Portland vorbereiten, muss sich Lena ihrer Vergangenheit stellen. Meine Meinung: Der Abschluss der Trilogie ist Lauren Oliver wirklich gut gelungen. Es ist spannend und sehr abwechslungsreich und mit dem Ende bin ich soweit auch zufrieden, obwohl ich gerne noch einiges wissen möchte. Die Story ist gut durchdacht und umgesetzt, es passt einfach alles zusammen und man kann ab einem gewissen Punkt einfach nicht mehr mit dem lesen aufhören. Die Gefühle werde sehr gut übermittelt und man kann sich in die Protagonisten hineinversetzen. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und da sich Lena und Hana mit erzählen abwechseln, erfährt man was innerhalb von Portland passiert und bekommt auch die Geschehnisse in der Wildnis mit. Ich könnte mich nicht entscheiden, wer von beiden das härtere Los gezogen hat. Die Protagonisten haben sich alle verändert und sind erwachsen geworden. Hana und Lena sind sehr willensstarke und mutige Frauen, die man einfach nur bewundern kann. Beide machen Fehler, aber wenn es darauf ankommt, treffen sie die richtigen Entscheidungen. Das Cover gefällt mir sehr gut und passt perfekt zu den vorherigen Covern...Liebe, Kampf und Freiheit. Sie sehen einfach toll im Regal aus. Fazit: Eine wirklich schöne und spannende Trilogie. Der Anfang ist etwas holprig, aber dann wird es schnell besser.
War okay, aber definitiv kein Abschluss. Es hat sich am Anfang ziemlich gezogen und am Ende ging es dann definitiv zu schnell. Was das zwischenmenschliche anbelangt...ne, ich bin unzufrieden. Das ist mir einfach zu offen gehalten. Also die Story war in Ordnung, aber für mich bleiben da noch zu viele Fragen offen..leider so ziemlich alle. Was Alex angeht...ich hab ihn immer geliebt und Julian hat mich echt nie interessiert, aber nachdem ich grad ein paar Rezensionen überflogen hab muss ich eindeutig zustimmen. Lena hat Julian benutzt, was echt einfach unnötig war und Alex, ja sorry, aber er hat sich verhalten wie ein Arschloch. Ich hab ihn echt nicht wiedererkannt. Aber da ich Alex im ersten Band so sehr geliebt habe, wollte ich immer noch dass die beiden am Ende zusammen sind. Ob sie das nun wirklich sind? Naja, das kann sich wohl jeder Leser selbst aussuchen. Unzureichend, würde ich das nennen. Ich hasse das Buch zwar nicht, aber ich bin schon etwas enttäuscht.. Fällt mir ziemlich schwer das Buch wirklich zu bewerten, denn richtig gut gefallen hat mir eigentlich nur Band 1🙈
3.5 stars I honestly have no idea what to think about this book. At the beginning I found it very hard to get into the story but once I managed it the book kinda sucked me in and I really enjoyed it.. But then it was over, all of a sudden it was just over. I usually like open ends because it gives you the opportunity to be creative and imagine your own ending , and that's what reading is all about for me. But I'm not sure whether to like the open end in this case or not. All in all it was a good book but it doesn't do justice to the series.
Gutes Buch - aber zu abruptes Ende
Ich habe die Delirium Reihe geliebt und war sehr gespannt auf den Abschluss der Serie. Das dritte und letzte Buch der Trilogie ist anders als die anderen beiden aus zwei Perspektiven geschrieben. Zum einen aus der Sicht der Protagonistin Lena und zum anderen aus der Sicht ihrer ehemals besten Freundin Hana. Dieser Wechsel bringt einen frischen Wind in das Buch. Lediglich das Ende des Buches war mir ein wenig zu abrupt und nicht richtig durchdacht. Spoiler: Das ganze Buch richtet sich darauf aus, dass Lena, bzw. alle Invaliden in einen Kampf gegen die Geheilten ziehen. Am Ende des Buches kommt es dann zu diesem Kampf und Lena und Hana treffen persönlich aufeinander. Das Buch endet damit dass sich Lena und Alex wiederfinden, sie ihre kleine Nichte findet und sie sich siegessicher in die Reihen der Invaliden einreihen. Meiner Meinung nach hätte das Ende noch weiter ausgeführt werden müssen. Was passiert danach mit Lena und Julian? Was passiert mit Hana? Stirbt der Bürgermeister durch die Bombe in seinem Haus? Was passiert nachdem die Invaliden Portland eingenommen haben? So viele offene Fragen die in einem weiteren Band, oder am Ende des Buches behandelt werden hätten können. Ich verstehe aber auch, dass diese Fragen für die eigene Interpretation offen gelassen werden. Alles in allem finde ich, dass das Buch ein gelungener Abschluss einer tollen Buchreihe ist und würde es jedem empfehlen.
Schweren Herzens hat Lena sich mit der Tatsache abgefunden, dass Alex tot ist und wagt einen zögerlichen Annäherungsversuch an Julian, als plötzlich der Todgeglaubte vor ihr steht. Zurück in der Wildnis steht sie nun zwischen ihrer Zukunft und ihrer Vergangenheit. Kann sie Alex beweisen, dass sie ihn noch immer liebt, ohne Julian das Herz zu brechen? Doch es bleibt wenig Zeit für ihren inneren Konflikt. Die Regierung hat nach den jüngsten Aufständen, den Invaliden den Krieg erklärt und verübt systematische Angriffe auf die Camps in der Wildnis. Zur gleichen Zeit, steht Lenas beste Freundin Hannah vor ihrer Hochzeit und beginnt langsam zu zweifeln, ob die Prozedur die sie von der amor deliria nervosa heilen sollte, wirklich funktioniert hat. Eigentlich sollte sie nun mit ihrem Leben und den Entscheidungen die andere für sie treffen zufrieden sein, doch sie kann die Augen vor den Missständen nicht länger verschließen und schon zu bald auch nicht mehr vor der Kälte und Machbesessenheit ihres Zukünftigen. Und so beginnt der letzte Kampf, um die Freiheit zu lieben. Wie schon bei den anderen Teilen zuvor, konnte ich auch den letzten Band nicht mehr aus der Hand legen. Frau Oliver hat einfach ein Erzähltalent, das mich fesselt. Allein die Vorstellung, dass was uns heute als höchstes Gut erscheint, zu stigmatisieren und zu einer Krankheit zu degradieren, finde ich sehr innovativ. Die Story gleitet nicht einmal ab ins kitschige oder heroische, sondern ist ein Kampf der Menschen um Selbstbestimmung. Die freie Wahl zu haben, heißt auch falsche Entscheidungen zu treffen und manchmal ein Leben führen zu müssen, dass man so nicht gewollt hat. Unbequem, kalt, hungrig und schmutzig, aber noch immer selbstbestimmt. Im Prinzip geht es hier weniger um Liebe als um Freiheit, wunderbar verpackt in einer gruseligen Dystopie. Gekrönt durch ein Ende, das so jedem Kitsch entbehrt. Es dämmert nicht ein rosiger Morgen und plötzlich ist die Welt wieder in Ordnung, der Leser spürt, dass bisher nur eine Schlacht gewonnen wurde und das der Kampf um eine neue Gesellschaftsform erst begonnen hat. Mit diesem Ende hat Frau Oliver wieder einmal den Platz unter meinen Lieblingsautoren bestätigt und ich hoffe noch ganz viel von ihr lesen zu dürfen.
Kurze Inhaltsangabe: Lena und Julian konnten den Strapazen entkommen und sich zurück in die Wildnis flüchten. Dort trafen sie auf Alex, der nicht wiederzuerkennen ist. Er ist kühl, desinteressiert und hat schon bald eine neue Geliebte. Lena weiß nicht, was sie davon halten soll. Sie hat ihn schrecklich vermisst und wünscht sich ihren Alex zurück, doch weiß sie auch, dass sie keine Ansprüche stellen darf, schließlich ist sie nun mit Julian zusammen. Doch das kleine Drama um Lenas Liebesleben wird von Problemen ganz anderer Art verdrängt: Die Zombies machen Jagd auf Invalide und brechen nun in die Wildnis vor. Sie trampeln alles nieder, um die Krankheit Liebe endgültig auszulöschen. Lena und Co. sehen sich also gezwungen nicht nur gegen Kälte und Hunger, sondern auch gegen ihren Feind zu kämpfen, um zu überleben. Der Kampf entwickelt sich zu einem ausgewachsenen Krieg, in dem es schon bald nicht mehr nur um das Überleben, sondern um ein Leben in Freiheit geht. Währenddessen kämpft auch die geheilte Hana im innern des portländischen Zauns um ihr Leben, das ihrem Verlobten und neuen Bürgermeister schutzlos ausgeliefert ist. Meine Meinung: Der Klappentext ist wie bei vielen Fortsetzungen eher irreführend, da es sich in erster Linie nicht um Lena und Alex, sondern um die Rebellion als solche, und um Familienbande handelt. Lena findet den Bezug zu ihrer Familie wieder und setzt sich dafür ein, diese im Kampf um die Freiheit nicht wieder zu verlieren. Die blutigen, actionreichen Szenen und die dramatisch-emotionalen gehen Hand in Hand. Nach einigen Startschwierigkeiten, entwickelte sich die Geschichte zunehmend rasanter – sowohl von der Handlung als auch von der empathischen Ebene aus. Vor allem Lenas Beziehung zu ihrer wieder entdeckten Mutter ist kompliziert und geht dem Leser sehr nahe. Oliver schreibt diesen dritten Band aus zwei Sichten: Lenas aus der Wildnis und Hanas aus dem Innern des Zauns. Die Hana-Kapitel spannend zu gestalten war sicherlich nicht leicht, weil sie geheilt und deshalb eher emotionslos ist. Doch die Problematik um das Heilmittel wird gerade in ihren Kapiteln sehr greifbar. Gefangen in einer Verlobung, die für sie tödlich enden könnte, kann sie keinem davon erzählen ohne Gefahr zu laufen, als „verrückt“ abgestempelt und eingesperrt zu werden. Das Buch wartet mit einigen unerwarteten Wendungen auf und überzeugt mit einigen neuen Charakteren (Coral und Pippa), während andere Charaktere und Entwicklungen sich eher als Enttäuschung entpuppen. Das Ende schien mir sehr abrupt und offen. Ob die Invaliden mit Hilfe der Sympathisanten tatsächlich eine Änderung herbeiführen können, wird zwar angedeutet, aber nicht klar formuliert. Was genau zu Ende hin passiert, ist eher undurchsichtig, weil Lena nicht aktiv am Treiben beteiligt ist, sondern sich abseilt, um Grace zu retten. Ein klein wenig abgerundet wurde es durch die philosophischen Gedanken um Freiheit und Glückseligkeit. Das Extra-Kapitel aus Alex‘ Sicht hätte Oliver sich meiner Meinung nach sparen können. Es zählt für mich auch nicht zu der eigentlichen Geschichte. Von mir gibt es für Requiem 3,5 von 5 Sternen. Auch wenn ich mit dem Ende nicht absolut zufrieden bin, hat mir die Reihe insgesamt gut gefallen. Die Idee dahinter fand ich sehr interessant, sie hätte lediglich noch ein wenig besser umgesetzt werden können.
I hate this book. Sorry Lauren Oliver but what the hell were you thinking when you wrote Requiem? Do you lost interest in writing your own story and vomited out the first story you thought of even though it totally didn't make sense in any way! You destroyed your whole book series with the last one for me. Delirium and Pandemonium have been very interesting and greatly written but not Requiem. No! The writing is off, the pacing is off, the story is off! EVERYTHING IS OFF! And most of all the characters. You hold on to your relationship which you introduced in the first book even though the second relationship is much more heatlhy and interesting and they have more chemistry than the first one will ever have. The ending was NOT satisfying in any way. And I wouldn't recommend the series to any one. Sorry but this was just a disaster in my opinion.
2.5 stars! I have really hoped "Requiem" would be a nice, satisfying and tied-up conclusion to the Delirium-trilogy. Personally, I absolutely loved "Delirium" and was a little disappointed with it's sequel, but I enjoyed it nonetheless. After "Pandemonium" I expected the rebels to go on plotting and planning their next attacks whatsoever, which they do , but not to a very great extend as I think. It definitely was not enough to actually get things going, whereas it also felt like nothing really happenend. Moreover is it never clear how many people are involved in the groups fighting for love, fighting for freedom and it is impossible to guess what will happen after this very open ending. Have the rebels and invalids gathered enough support to stand a chance against the government? What will they do if they were to win this battle? Will they put an end to the cure against love? I understand that only knowing what Lena herself knows might thrill us as readers and simply shows her limited point of view very well, but to me it was just a huge lack of information. One of the few things I liked in this book were Hana's chapters. Maybe only because she is not Lena, who extremely annoyed me , but still. I really felt her struggle between trying to fit in and keeping her old self alive, but then again, at her encounter with Lena, she suddenly seems like a different person insisting on having been healed. A fact that she heavily doubted a few chapters before. Then there's the situation between Alex, Julian and Lena - I really do not want to call it a love- triangle, because it wasn't. (SPOILERS ahead: ) The moment Alex is back Julian has loses Lena. Even though she tells us she loves him and even though she has technically given up on Alex by starting a relationship with the poor Julian she forgets all about him when Alex is near (and not so near). It is obvious who she wants to be with and Alex miraculously feels the same way about her - but STILL I had to endure so so many pages of her being whiny because he's flirting with another girl and how she has lost so so much and basically both of them try to make the other jealous and both poor Julian and poor Coral are just toys to them. I do not blame Lena for her choice, it's just unfair how she lets Julian fall for her when her heart is already taken. I don't know, everything about it just annoyed me.
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Book Information
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Eine soo tolle Trilogie.. 🤗 hab ich gern gelesen!
Die Trilogie von Lauren Oliver spielt in einer Welt, in der Liebe als Krankheit gilt und alle dagegen „geheilt“ werden sollen. Es geht um Lena, die sich verliebt, anfängt das System zu hinterfragen und immer mehr in einen Konflikt zwischen Freiheit, Gefühlen und Kontrolle gerät. Ich bin sowieso ein großer Fan von Dystopien, aber diese Trilogie hat mich nochmal besonders überrascht – ich hätte am Anfang gar nicht gedacht, dass sie mir so gut gefallen würde. 🤗💕 „Requiem“ fand ich dabei sogar am interessantesten von allen drei Bänden. Besonders gut hat mir gefallen, dass die Geschichte aus zwei Perspektiven erzählt wird. Es war spannend, sowohl Lenas als auch Hannas Sicht zu erleben und zu sehen, wie sich am Ende alles wie ein Puzzle zusammenfügt. Die Handlung war durchgehend interessant und nie langweilig. Der Schreibstil hat mir auch richtig gut gefallen – alles war sehr anschaulich beschrieben, sodass man sich die Welt und die Situationen gut vorstellen konnte. Das Ende finde ich hätte man noch etwas mehr rausholen können, es war mir ein bisschen zu offen. Trotzdem passt es irgendwie zur Geschichte und regt auch zum Nachdenken an. Insgesamt fand ich die Idee und die Umsetzung wirklich richtig gut und hab es sehr gerne gelesen.

Ich fand, dass das Buch mit dem zweiten Band gut mithalten konnte. Persönlich mag ich die Widerstandsbewegung sehr, fand es aber auch schön, dass der Erzählstrang der Personen in Portland weiterging. Das Ende kam mir allerdings zu abrupt und war mir eindeutig zu offen. Soll es einen vierten Band geben? Ansonsten wäre das Ende für mich irgenwie schon ein Minuspunkt.
Der zweite Teil hat mir besser gefallen. Das Buch war in zwei Geschichten unterteilt, die sich in jedem Kapitel abgewechselt haben, und zwar aus der Sicht von Lena und ihrer damals besten Freundin Hana. Das war sehr interessant. Ich hatte das Gefühl, dass die Geschichte noch 100 Seiten mehr haben sollte um zu einem guten Abschluss zu kommen.
Lena und Julian sind endlich zurück in der Wildnis. Hier sind sie vorerst in Sicherheit und alles könnte gut sein. Doch etwas zwischen den beiden hat sich verändert, und Lena spürt, dass sie eigentlich zu Alex gehört…

Was für ein Glück, dass ich nach “Pandemonium” (Rezension) gleich weiterlesen konnte, denn Alex’ unvermitteltes Auftauchen hat nicht nur Lena aus der Bahn geworfen. Der Moment, in dem er Lena das erste Mal seit Monaten wieder sieht, ist ausgerechnet der, in dem sie Julian verspricht, mit diesem zusammenzubleiben. Seine Lena, durch die sein Lebenswille in der qualvollen Zeit in den Grüften erhalten blieb, die der einzige Grund war, nicht aufzugeben – in den Armen eines anderen. Alex macht komplett dicht und lässt die völlig verstörte Lena nicht an sich heran. Doch die Gruppe der Widerstandskämpfer hat auch wichtigere Probleme. Der Widerstand in den Städten wächst und die Regierung geht nun nicht nur dort gegen die Invaliden vor, sondern beginnt sie in der Wildnis zu jagen. Bei Hana, Lenas ehemaliger Freundin, wurde inzwischen der Eingriff vorgenommen und sie steht kurz vor ihrer Hochzeit mit Fred Hargrove, dem Sohn des Bürgermeisters. Manchmal blitzen bei ihr Erinnerungen an ihr früheres Leben auf und sie beginnt an Fred und seinen politischen Absichten zu zweifeln. Die beiden Handlungsstränge um Lena und Hana, jeweils aus der Ich-Perspektive erzählt, betrachten den beginnenden Krieg von beiden Seiten und zeigen sehr deutlich, wie sehr sich beide Mädchen verändert haben. Der Kontrast von Anpassung und Rebellion könnte nicht besser aufgezeigt werden. Zwar gibt es im abschließenden Teil kein ständiges Liebesgeflüster, dafür aber einige sehr berührende Szenen. Wieder einmal gelingt es Lauren Oliver, ans Herz zu rühren und Gefühle lebendig werden zu lassen. Aufmerksame Leser können verschiedene Facetten von Liebe entdecken. Besonders berührt haben mich dabei die Emotionen zwischen Mutter und Tochter. Mit “Requiem” ist Lauren Oliver ein spannender, gefühlvoller Abschluss ihrer wunderbaren Trilogie gelungen, die meiner Meinung nach zu den besten ihres Genres gehört. Das Ende ist voller Symbolkraft und beinahe schon poetisch. Hier bleibt dem Leser noch Einiges an Spielraum für die eigenen Gedanken. Ich habe die letzten Seiten gleich mehrmals gelesen, um sie richtig wirken zu lassen. Als kleinen Bonus gibt es zum Schluss noch eine Shortstory aus Alex’ Sicht, die mich sehr bewegt hat. © Tintenelfe www.tintenhain.de
Achtung: Da es sich hier um den dritten Teil einer Reihe handelt, könnten Spoiler enthalten sein! Nachdem ich hier voller Begeisterung Pandemonium rezensiert hatte, war es natürlich nur eine Frage der Zeit, bis ich auch den dritten und letzten Teil der Amor-Trilogie lesen würde. Ich war zwar insgesamt nicht enttäuscht, aber auch nicht begeistert. Zuerst muss ich sagen, dass ich Pandemonium vor mehr als einem Jahr gelesen hatte und irgendwie gar nicht mehr richtig wusste, was eigentlich passiert war. Obwohl mir das Buch super gefallen hat, muss ich leider zugeben, dass ich es fast komplett vergessen hatte. Delirium war noch ziemlich präsent, aber gerade die Geschichte rund um Julian, das Kennenlernen mit Lena und die Rettungsaktion waren irgendwo in der hintersten Ecke meines Gehirns vergraben, sodass ich eine kleine Stütze brauchte. Empfehlen kann ich euch dazu die Kurzgeschichten Anabel (Lenas Mutter), Hana und Raven. Die sind alle als E-Books für 1-2 Euro zu erhalten und haben mir auf jeden Fall geholfen wieder ins Geschehen zu finden. Außerdem musste ich die letzten Seiten von Pandemonium tatsächlich nochmal lesen… Nachdem das geschehen war, war ich aber relativ schnell wieder drinne. Der dritte Teil konzentriert sich auf die Widerstandsbewegung und den Kampf gegen die Regierung. Lena reist mit Julian und Alex durch die Wildnis, auf der Suche nach einem einigermaßen sicheren Ort. Die Aufstände häufen sich und es scheint immer mehr Invaliden zu geben. Auch Hana taucht dieses Mal wieder auf und spielt eine große Rolle innerhalb der Mauern, da sie den zukünftigen Bürgermeister Fred heiraten soll. Sie wurde geheilt, bekommt aber trotzdem hautnah mit, wie die Macht der Regierung und die Unterdrückung der „Kranken“ vorangehen soll. Was mir gut gefallen hat war die Aufteilung der Kapitel. Sie sind abwechselnd aus der Sicht von Lena und Hana geschrieben und fügen sich natürlich am Ende zusammen. Ich find das ziemlich schön, weil Lena und Hana schon immer beste Freundinnen waren und es war beruhigend zu sehen, dass dieses Band zwar nur noch an einem Faden zusammenhängt, aber wenigstens nicht ganz gerissen ist. Auch wenn die beiden jetzt totale Gegenpole bilden, denken sie doch immer noch aneinander. Nicht nur die Struktur der Kapitel fand ich schön, sondern wieder ganz besonders den Schreibstil. Lauren Oliver ist eine meiner Lieblingsautoren und auch diesmal hat mich die Wortwahl, haben mich die Sätze nicht enttäuscht. Ihre Bücher zu lesen ist so einfach, so unkompliziert und flüssig, aber gleichzeitig ist die ganze Szenerie so greifbar. Der Grund für meine Enttäuschung war größtenteils Lena. Ich habe sie in den Vorgängern eigentlich immer bewundert. Sie war eine sympathische Heldin, aber nicht zu waghalsig und unkontrolliert. Schon in der Kurzgeschichte Hana, die vor dem Eingriff von Hana und noch während der Zeit von Alex und Lena innerhalb der Mauern erzählt, habe ich mich aber gefragt, was ich so gut an ihr fand. Schon dort kam sie mir irgendwie gemein vor und so, als wäre sie sich persönlich zu gut dafür, ein Geheimnis mit ihrer besten Freundin zu teilen, die ihr wiederum alles erzählt. In Requiem selbst ist von dem Mädchen zwar nicht mehr viel übrig, allerdings finde ich sie da noch schlimmer. Zum einen kämpft sie bei Raven ständig um Aufmerksamkeit. Sie will ihren Willen durchsetzen und spielt sich plötzlich doch als Heldin auf, die ja sowieso alles besser weiß. Sie betont nicht selten, was sie alles für die Gruppe geleistet hat und ist sauer, wenn sie trotzdem nicht bestimmen darf, dabei werden die Entscheidungen von weitaus erfahreneren Leuten getroffen, gegen die auch Raven nichts unternehmen kann. Dann ist sie absolut mies gelaunt, zickig, selbstsüchtig und von Eifersucht getrieben. Alex ist am Ende von Band 2 wieder aufgetaucht und reist jetzt mit der Gruppe durch die Wildnis, doch ein Liebes-Comeback scheint sich nicht anzubahnen. Alex ist erstmal furchtbar sauer, weil Lena sich nur einige Monate später an Julian rangeworfen hat und ganz ehrlich? Ich verstehe ihn. Lena anscheinend nicht, denn sie benutzt Julian nur noch um Alex eifersüchtig zu machen und das hat ihren gesamten Charakter kaputt gemacht. Außerdem scheint sie zu vergessen, wer sie ist und woher sie kommt. Als ein Mädchen, Coral, halb tot gefunden wird und von Raven und Tack gepflegt wird, will Lena sie gar nicht erst in die Gruppe aufnehmen und entwickelt total den Hass gegen sie. Coral selbst ist ein so liebenswertes Mädchen und hat ihr gar nichts getan. Lena sieht nur ein hübsches Mädel, welches ihr möglicherweise Alex wegnehmen könnte, dabei tut sie das die ganze Zeit selbst. Zusätzlich scheint sie zu vergessen, dass sie selbst einmal in Corals Lage war und ohne Hilfe nicht überlebt hätte. Wie kann man so grausam sein? Alex und Julian hingegen mochte ich, genauso wie Hana. Obwohl Alex mir stellenweise leider auch auf die Nerven ging, war er doch ein recht ruhiger Charakter, der seine Gefühle nicht an der Gruppe ausgelassen hat. Ich konnte ihn eigentlich ganz gut verstehen. Er war einige Zeit in den Grüften und hat sein Leben für Lena aufs Spiel gesetzt, doch nicht einmal ein Jahr später findet er sie mit einem anderen Jungen wieder. Das wäre auch zu viel für mich. Julian seh ich eher in der Opferrolle und er hat mir leid getan. Er kümmert sich wirklich aufopferungsvoll um Lena und hält immer zu dir, er setzt sein Leben für die Gruppe aufs Spiel um sich endlich einen Platz zu erkämpfen, doch richtig akzeptiert wird er irgendwie von keinem und Lena kommt immer nur dann angerannt, wenn sie Alex zeigen will, wie gut es ihr geht und wie sehr sie ihre neue Liebe genießt. Das war einfach nur kindisch und Julian hat sowas definitiv nicht verdient. Was Hana angeht, so war sie einer meiner liebsten Charakter. Sie war ja schon immer etwas flippiger als Lena und so ist es kein Wunder, dass sie innerhalb der Grenzen ihre eigenen Nachforschungen anstellt und dabei mutig und selbstsicher vorgeht. Auf ihre Kapitel habe ich mich immer sehr gefreut. Ein weiterer Kritikpunkt stellt für mich das Ende dar. Die Auflösung ist nämlich ein….Nichts! Man kann sich gerade so eben noch denken, für welchen Jungen sich Lena letzten Endes entscheidet, aber das war es auch. Alle anderen Charakter werden einfach in der Luft hängen gelassen. Was passiert mit Tack? Wo ist Hana? Was ist mit Coral? Wer hat denn insgesamt überhaupt überlebt? Es ist ein einziges Chaos und was für mich eigentlich noch schlimmer ist, als dieses Hängenlassen der Charakter, ist die nicht vorhandenen politische Auflösung. Offensichtlich geht es in Dystopien ja immer um die Zerschlagung einer furchtbaren Regierung, die die Menschen unterdrückt und ihnen das nimmt, was sie im Unterbewusstsein haben wollen. Der finale Band Requiem dreht sich um nichts anderes als die Planung und Durchführung eines riesigen Widerstands, wobei man auch hier sagen muss, dass sich dieser Widerstand nur auf Lenas alte Heimatstadt Portland bezieht. Es wird zwar hier und da erwähnt, dass es im ganzen Land Aufstände gibt, doch das reicht definitiv nicht für die Überwältigung des Systems. So fröhlich Lena am Ende auf dem Trümmern zu tanzen scheint, es ist einfach keine Lösung. Es wird überhaupt nicht angedeutet, was mit den Aufsehern und Labors geschieht. Ob eine neue Regierung in Sicht ist oder nicht, wird in keinem einzigen Satz erwähnt. Ich war dermaßen enttäuscht, dass sich hier anscheinend gar keine Mühe gemacht wurde, um überhaupt ein bisschen an die politischen Konsequenzen zu denken. Etwas mehr als 200 Invaliden mögen vielleicht ausreichen um Portland kurzfristig zu besetzen, aber meiner Meinung nach werden die mit Sicherheit innerhalb kürzester Zeit platt gemacht. Tut mir Leid, wenn ich das so salopp sagen muss, aber das Ende war einfach unglaubwürdig. Dazu kamen noch ein paar wirklich kitschige und nichtsagende Abschnitte à la „Reißt die Mauern ein, sonst werdet ihr nie dahinter sehen können“ und „Springt ab, sonst werdet ihr nie fliegen können“. Mir kam es leider so vor, als wäre das Ende einer ganzen Trilogie auf pseudo-philosophischen Floskeln gebaut, was rein gar nichts mehr mit der sonst einigermaßen realistischen Welt der Vorgänger zu tun hatte. Es war einfach lächerlich und wer glaubt, dass alle Probleme sich in Luft aufgelöst hätten, weil eine Stadtmauer gefallen ist, dem kann ich auch nicht weiterhelfen. Fazit Ich bin wirklich enttäuscht. Delirium war meine erste Dystopie und deswegen bin ich wirklich traurig, dass das Ende so misslungen ist. Was mir gut gefallen hat, war mal wieder Lauren Olivers Schreibstil und ihre bildhafte Sprache. Die meisten Charakter waren soweit auch in Ordnung, aber gerade die Protagonistin Lena hat alles kaputt gemacht. Ein so zickiges und von Eifersucht zerfressenes Mädchen ist echt keine gute Wahl für die Heldin im finalen Teil einer Reihe. Auch das Ende war mehr schlecht als recht. Ich gebe trotzdem 3 Sterne, weil es trotz allem sehr spannend war und ich vor allem Hanas Kapitel nur so verschlungen habe. (März 2014)
Der schwächste Teil der Trilogie
Lena befindet sich wieder in der Wildnis – an ihrer Seite Julian. Doch mit dem Auftauchen des totgeglaubten Alex beginnt sich etwas zwischen Lena und Julian zu verändern. Zwischen beiden Männern hin und her gerissen, müssen darüber hinaus Entscheidungen getroffen werden, die das weitere Leben in der Wildnis, aber auch den entscheidenden Angriff durch die Widerstandsbewegung auf das herrschende System betreffen. Dem gegenüber steht das geordnete und ruhige Leben Hanas, Lenas ehemals beste Freundin. Hana wurde geheilt und befindet sich kurz vor der Hochzeit mit ihrem ausgewählten Partner Fred. Doch dieses Leben bekommt nicht nur durch das merkwürdige Verhalten Freds, sondern auch durch die dumpfe Erinnerung an Gefühle wie Schuld, Angst und Sorge, die dank Heilung eigentlich nicht mehr vorhanden sein sollten, langsam Risse. Beide Welten werden in abwechselnden Kapiteln erzählt, während sie geradewegs auf einander zu rasen und gerade im entscheidenden Angriff der Rebellen auf Portland ihren Zusammenprall erleben. Ebenso wie Pandemonium kommt auch Requiem nicht an den ersten Teil der Trilogie heran, es wird eher noch ein wenig schwächer. Der Einstieg fiel auch deutlich schwerer, das mag aber auch daran liegen, dass das Lesen des ersten und zweiten Teils doch schon ein Weilchen zurück liegt. Wer alle Teile hintereinander liest, hat hier vermutlich weniger Probleme. Nichtsdestotrotz ist es schön, wieder in der Wildnis anzukommen und all jene wieder zu sehen, die man schon eine Zeit lang begleiten durfte. Leider bleiben diesmal aber auch ein paar Charaktere auf der Strecke. Gerade von Julian und Alex bekommt man nicht wirklich viel mit, die Charakterentwicklung und -tiefe fehlt. Überraschend dagegen ist Hanas Seite. Es gelingt deren Gefühlswelt (die ja aufgrund der Heilung gar nicht mehr so ausgeprägt vorhanden sein sollte) deutlich näher zu bringen, als es diesmal bei Lena der Fall ist. Jedenfalls mir erschien Hana deutlich näher, wenn gleich mir ihre durch die Heilung entstandene "dumpfe" Gefühlswelt natürlich viel fremder ist. Letztendlich hat mir aber genau das gefehlt, was den ersten Teil so sehr ausgemacht hat: Das Fesseln über das Buch hinaus. Man hat sich gedanklich auch nach Delirium noch gut mit der Thematik auseinander setzen können. Requiem war dagegen letztendlich eben nur der Abschluss einer Trilogie. Kein ungelungener - einer, der durchaus zu Unterhalten wusste und gelesen werden sollte, wenn man die vorangegangenen Teile mochte und die Trilogie zum Abschluss bringen möchte. Aber darüber hianus war es eben leider auch nicht mehr.
Sehr packend
Der finale Band ist aus 2 Sichten geschrieben. Die Kapitel wechseln sich immer ab und die Handlungsverzweigungen sind richtig gut gemacht. Ich fand die Handlung unglaublich spannend und habe den Band sehr gerne gelesen und genossen. Das Ende war in einer gewissen Sicht etwas offen. Dieses Mal schafft es die Reihe nicht ganz in die Liste meiner Lieblingsbücher, ich halte sie aber nach dem Reread weiterhin für eine richtig gute Dystopie und werde die Reihe behalten 🥰
Interessant.
** Gelesen auf Englisch ** Ich muss sagen, das Buch war anders, als erwartet. Es hat sich so vieles angebahnt und die Spannung stieg und ganz plötzlich war die Geschichte zu Ende. Nach wie vor sind bei mir einige Fragen offen und irgendwie bin ich nicht ganz erfüllt. Es war jedoch interessant und spannend, jedoch bin ich auch etwas enttäuscht. Ich hatte irgendwie mehr erwartet. Die Charaktere waren okay, besonders Hanas Sicht war spannend. Ich würde es aber nicht unbedingt nochmal lesen.
Wow! Auch der dritte und finale Teil war wieder mit den beiden Vorgängen nicht vergleichbar!! Komplett andere Stimmung aber wieder total fesselnd. Ich hab das Buch innerhalb von zwei Tagen verschlungen. Das Ende war sehr offen. Auch gibt es kein offensichtliches Happy End. Ich finde es jedoch sehr passend für das was am Ende erreicht wurde...Für mich ein toller Abschluss dieser wirklich beeindruckenden und einzigartigen Reihe 👍🏻
Am Anfang brauchte ich etwas, um in die Geschichte reinzukommen und es zog sich leider ein wenig. Der Schluss war allerdings wieder echt spannend. Hanna mochte ich sehr gerne und fand ihren Handlungsstrang sehr interessant, wohingegen Lena mich in dem Buch wegen ihrer Liebesbeziehung etwas nervte und ich ihre Handlungen manchmal nicht wirklich nachvollziehen konnte. Das Ende fand ich letztendlich gut, allerdings hatte ich mir das ganze noch etwas epischer vorgestellt. Ingesamt eine gute Jugendbuchreihe, die ich wahrscheinlich eher etwas jüngeren Lesern empfehlen würde (14-16) oder Lesern, die noch nicht viel Fantasy/Dystopien gelesen haben.
Kurzfazit: - Kapitel werden abwechselnd aus Lenas und Hanas Sicht erzählt, wobei ich vor allem Hanas weiteren Weg interessant fand - Hauptaugenmerk liegt auf dem Kampf der Rebellen gegen das herrschende System - Leider kommt man hier auch nicht an einer Dreiecksbeziehung vorbei - Ende wurde sehr offen gehalten, sodass der Leser sich selbst entscheiden kann, wie er es denn gerne hätte Daher eine gute 4-Sterne-Bewertung, da die Trilogie für mich gut beendet wurde, auch wenn ich gerne auf das obligatorische Liebesdreieck verzichtet hätte. Vor allem Hanas Sicht der Dinge hat mir in Requiem sehr gut gefallen, da sie mir als Charakter einen Tick besser gefallen hat als Lena.
Well, at this very moment I finished the book and my thoughts are quite jumbled. I'm not sure I can formulate my opinion in clear words, but I'll just try. After nearly devouring Delirium and also Pandemonium, it actually stood to reason that I would feel the same way about Requiem. I just never tire of Lauren Oliver's writing style. It doesn't strain you too much, her descriptions are very atmospheric and it's easy for the reader to imagine the world of what's going on, especially the near apocalyptic settings with all their violence and character. However, it is always the same. The same carnage, the same incidents, the same phrases and passages of text. This is especially noticeable in this volume of the trilogy, because you've simply already read far too much of it in the previous two parts. At some point you reach a point where you think to yourself: Whew, isn't it enough by now? I have to say, I haven't read too many dystopias so far and I'm aware that it's probably just necessary for the plot to include so many fight scenes, however, I couldn't quite get into it. It was just enough for me, I would have liked more romance instead of fighting (which is why Requiem gets only 3 stars from me), but that may be a matter of taste. Speaking of romance... OMG! How this book frustrated me at some points! This constant back and forth between Lena, Julian and Alex. I mean, of course I can understand Lena a bit. She thought Alex was dead, got involved with Julian, sort of took over Alex's role in this relationship: The girl from the wilderness who joined the resistance movement and made love to a die-hard VDFA member (and not just any member, as we all know ;)). But through it all, I just felt a lot of pity for Julian. He pretty much gave up everything for Lena, who doesn't love him as much as he loves her. There was also nothing left of the magic between them that you could feel so clearly in Pandemonium. Lena acted like an idiot, and that annoyed me. As an author, I would have tried to come up with a more creative, less annoying solution to this "love disaster" between Lena and Julian than Lena just leaving Julian out to dry and acting stupid all the time because of Alex and Coral. In summary: I just feel sorry for Julian, Lena is stupid! But Alex, hachja, the almost unapproachable Alex with the facade of an impenetrable fighter, who feels deep pain because the love of his life has simply replaced him within a very short time (another reason why Lena is stupid!). It was of course quite obvious that this facade would crumble in the course of the book, nevertheless such characters always exert a certain fascination on me. Because it's the moments when they allow closeness and you realize that they still care about the person they seem to "hate" that make them special. Alex was, of course, the clear favorite for me from the beginning and I'm glad how he then developed. That's why it was also a nice experience for me to read the short story about Alex at the end of the book and learn a bit more about his past and also his love for Lena. Even though I think she didn't quite deserve it, ugh. Lena was actually a strong and multi-faceted character for me all along, however this one facet that came out almost permanently in Requiem made me lose my fascination for her. Sorry Lena! One character I've completely disregarded so far, but who also has tremendous importance is Hana. It was interesting, this change of perspective between Hana and Lena in the chapters. Still, I thought it was a shame that the so obvious occurred, and of course Hana didn't completely mutate into a zombie after her procedure, but something of her old self stuck around and came out. She was a flawed one, just as Fred said she was. For me, it would have been more appealing if she had been absolutely cured, because then the whole storyline would have had more pepper! But well, the fact that she is a flawed one turned out to be relatively helpful, especially at the end of the story, so what! Of course, now I'm wondering what happened to her after she sneaked out of the house that was blown up a few minutes later? Let's get to all the side characters and the wilderness in general.... I was wondering the whole time when Raven was going to die. Not because I didn't like her or anything, but simply because tragedy would have it no other way to have such a strong, important character die, narrowly escaping death over and over again. It was like that with many characters from the wilderness, but especially with Raven, the leader, the person who picked up Lena, it just had to happen that way. That's why I personally wasn't really sad or affected when it did happen. Rather, I felt a kind of satisfaction (is that evil?). But at the same time I was a little angry because she didn't get an honorable death, probably she couldn't even be buried unless Tack somehow managed to sneak out of the whole event with a corpse. But well, like I said, that's the tragedy of it all. There are still so incredibly many things that could be said about this book, because there are so many characters with backstories that go on for eons and incidents in the past of the social system that could be chewed over in a review like this. But that would go way too far, and I want to start a new book now. ;) In summary, however, I can say that I have read the Cupid Trilogy very much and leave the stories around Lena, Alex, Hana and the wilderness with a laughing and a crying eye behind me. Because possibly one or two more volumes would have been just too long-winded and battle-heavy for me. Still, I felt for the characters, and the ending, where you can't quite tell if it was a happy ending or not, raises so many questions that I'll never get an answer to. A little frustrating, but well, what can you do. :D What did I learn from this book/series? Wow, quite a lot actually. Love is both the best and the shittiest thing a person can ever experience (but I knew that before ;)). Never give up, never lose faith or hope in anything, no matter how hopeless the situation seems. Always remember what is important to you, what you are fighting for and keep going! You just have to believe in it! Faith moves mountains and you can create more than you could ever dream of. Question the things you perceive. Don't just accept something when someone tells you it's true or states it for the general public. Use your mind (oh wow Paula, Kant, seriously? :D) and form your own opinion. You must never stop questioning. Tear down the walls. :) Would I read this series again? Sure, maybe someday, I'm sure it would captivate me again at a later date.
Requiem war der Hammer! Ich hab von einigen gehört die das Buch doof fanden oder es gar nicht gelesen haben nachdem sie wüssten wie es ausgeht, aber ich habe es nicht bereut es zu lesen. Am Anfang war ich nicht begeistert aus Hanas Sicht zu lesen, weil mich die von Lena mehr interessiert hat. Hana war als geheilte genauso unsympathisch wie alle anderen "Zombies". Aber gegen Ende wurde sie wieder etwas mehr zu der Hana die man aus dem ersten Buch kannte. Schade fand ich es, dass man nicht wirklich erfahren hat was aus ihr geworden ist. Ebenso wenig was wirklich aus Lena, Alex und Julian wurde. Aber trotzdem fand ich das Ende gut. In den letzten Sätzen würde man selbst angesprochen und hatte Teil wirklich Teil der ganzen Reise gewesen zu sein und das man immer ein Teil bleiben wird. Die Bücher sind so geschrieben, dass man alles nachempfinden kann auch wenn man doch keine Ahnung hat von dieser Welt ohne Liebe in der jeder darum kämpfen muss etwas zu haben das für uns so normal ist. Ich kann nur jedem empfehlen alle drei Bücher der Reihe zu lesen.
Alex ist endlich wieder da und nicht tot. Doch es ist nichts wie vorher. Er ist abweisend und die Gefühle zu Lena haben sich verändert. Während das Gefühlsleben tobt, bereiten sich Rebellen vor. Der Abschluss der Amor-Trilogie lag lange auf meinem SuB und ich habe es mir vorgenommen es dieses Jahr noch zu lesen. Die ersten beiden Bände der Trilogie haben mir gut gefallen und ich weiß nicht, wieso ich solange damit gewartet habe Band 3 zu lesen. Aber ich muss auch sagen, dass es nicht schlimm war. Denn das Buch hat mich ziemlich derbe enttäuscht. Wenn man einen riesen Showdown erwartet, dann sollte man seine Erwartungen nicht zu hoch setzen. Doch fange ich erstmal mit dem positiven Aspekt des Buches an. Anders als in den vorherigen Bänden bekommen wir als Leser nicht nur Lenas Sicht vorgesetzt, sondern auch die Sicht von ihrer besten Freundin Hana, die inzwischen geheilt wurde. Hanas Passagen waren spannender als die von Lena, jedoch habe ich auch hier mehr erwartet. Die Dinge, die Hana herausgefunden hat, sind sehr brisant und bringt ein wenig Wendung rein. Aber dennoch baut sich durch das ganze Buch wenig Spannung auf. Lenas Kapitel waren noch langweiliger zu lesen und ich hatte das Gefühl eine endlose Erzählung und Beschreibung zu lesen mit wenigen Dialogen. Als Leser bekommt man viel Umgebungsbeschreibung vorgesetzt und was bisher passiert ist, statt mitten drin zu sein. Lena empfinde ich in diesem Band als sehr langweilige Protagonistin. Sie macht wenig Entwicklung durch und ich hatte den Eindruck, es geht sehr viel um sie und dass die Flucht, Kämpfe und Planungen und das Leben in der Wildnis eher Nebensache geworden sind, sowie die anderen Charaktere auch. Die wenigen Spannungspunkte im Buch waren binnen weniger Seiten abgehandelt oder abgebrochen durch ein neues Kapitel. Was wohlmöglich ein Cliffhanger sein sollte, war Irgendwann sehr nervig und hat wenig Lust gemacht weiter zu lesen. Die gesamte Story ließ mich in diesem Buch sehr kalt zurück und mit einem müden Gähnen. Das Ende kam abrupt und ich habe auch vom großen Showdown mehr erwartet. Es gibt zwar eine Bonusstory mit Alex Sicht. Es ist ein sehr unbefriedigendes Ende und nach den tollen zwei Büchern davor, doch sehr enttäuschend. Es bleibt ein bitterer Nachgeschmack, wenn man die Seiten zuschlägt.
Tolle Reihe!
Ich mag die gesamte Reihe sehr gerne. Der erste Teil wird wahrscheinlich mein Liebster bleiben! Vom dritten Teil hätte ich mir etwas mehr zwei zwischenmenschliche Entwicklungen und weniger Gewalt gewünscht 😅 Abgesehen davon möchte ich es gerne und auch das Ende der Reihe konnte mich überzeugen 🙏🏼
Ich habe es gerade fertig gelesen, und ich mochte das Ende nicht. Vor allem dachte ich da würde noch etwas kommen, aber da war stattdessen noch eine kurzgeschichte von alex. jetzt fühl ich mich etwas betrogen. aber nein, es ist klar das so ein widerstand nicht von heute auf morgen geht und beide seiten sind so versteift in ihren ansichten, dass sie sich nicht näher kommen. ich habe daher auch keine komplette lösung erwartet. aber ich hätte wenigstens gerne noch die bombe explodieren sehen.
Achtung, Spoiler enthalten! Nein. Einfach nein. Ich würde soweit gehen zu behaupten, dass dies das schlechteste Finale einer Trilogie ist, das ich je las. Die Amor-Trilogie... Da erwartet man doch ein wenig IdentifikationsMÖGLICHKEIT bzgl. der Charaktere, oder mindestens der Protagonistin. Ist vielleicht sinnvoll, wenn man sich dem Thema Liebe nähert. Hier erhält mal lediglich schludrige, ausdrucks- und formlose Figuren, die selbst bei versucht dramatischen Schicksalsschlägen nicht berühren. Darüberhinaus: was sollte denn dieser Perspektivwechsel? Hatte Lenas Handlungsstrang für ein Finale nicht genug zu bieten und dann hat sich die Autorin gedacht, "ach, Hanas Entwicklung ist vielleicht auch ganz interessant. Und am Ende führe ich einfach beide Stränge zusammen! Genialer Einfall!" Mich hat dieser Erzählzeitwechsel im 2. Teil der Trilogie schon tierisch genervt. Aber hey, ok. War ok. Aber das? Ein Finale mit 150 Seiten hat nicht gereicht... Was sagt einem das? Überarbeiten! Weglassen! Das alles würde ja schon für ein wenig zufriedenstellendes Buch genügen... Aber nein! Wir haben hier außerdem eine Menge ungelöste Fragen, sowie ein Liebesdreieck, das am Ende einfach rücksichtslos ungeklärt bleibt! Am Schluss entscheidet sich unsere Prota noch mal schnell um. Liebt den einen nicht mehr. Den andern wieder umso mehr... Ja, genau. Danke. Ich werde in Zukunft Abstand von Jugendbüchern des Genres Dystopie halten. (2 erste Teile habe ich noch auf dem SuB, da muss ich wohl durch :/) "Requiem" war definitiv zu viel für mich.
Kurzbeschreibung: Lena und Julian sind endlich zurück in der Wildnis. Hier sind sie vorerst in Sicherheit und alles könnte gut sein. Doch etwas zwischen den beiden hat sich verändert, und Lena spürt, dass sie eigentlich zu Alex gehört. Aber auch Alex ist nicht mehr der, den sie immer geliebt hat, und wirkt seltsam abweisend. Hana dagegen, Lenas Freundin von früher, führt ein ruhiges und geordnetes Leben ohne Liebe mit dem für sie ausgewählten Partner. Und während die Rebellen alles für den entscheidenden Angriff auf Portland vorbereiten, muss sich Lena ihrer Vergangenheit stellen. Meine Meinung: Der Abschluss der Trilogie ist Lauren Oliver wirklich gut gelungen. Es ist spannend und sehr abwechslungsreich und mit dem Ende bin ich soweit auch zufrieden, obwohl ich gerne noch einiges wissen möchte. Die Story ist gut durchdacht und umgesetzt, es passt einfach alles zusammen und man kann ab einem gewissen Punkt einfach nicht mehr mit dem lesen aufhören. Die Gefühle werde sehr gut übermittelt und man kann sich in die Protagonisten hineinversetzen. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und da sich Lena und Hana mit erzählen abwechseln, erfährt man was innerhalb von Portland passiert und bekommt auch die Geschehnisse in der Wildnis mit. Ich könnte mich nicht entscheiden, wer von beiden das härtere Los gezogen hat. Die Protagonisten haben sich alle verändert und sind erwachsen geworden. Hana und Lena sind sehr willensstarke und mutige Frauen, die man einfach nur bewundern kann. Beide machen Fehler, aber wenn es darauf ankommt, treffen sie die richtigen Entscheidungen. Das Cover gefällt mir sehr gut und passt perfekt zu den vorherigen Covern...Liebe, Kampf und Freiheit. Sie sehen einfach toll im Regal aus. Fazit: Eine wirklich schöne und spannende Trilogie. Der Anfang ist etwas holprig, aber dann wird es schnell besser.
War okay, aber definitiv kein Abschluss. Es hat sich am Anfang ziemlich gezogen und am Ende ging es dann definitiv zu schnell. Was das zwischenmenschliche anbelangt...ne, ich bin unzufrieden. Das ist mir einfach zu offen gehalten. Also die Story war in Ordnung, aber für mich bleiben da noch zu viele Fragen offen..leider so ziemlich alle. Was Alex angeht...ich hab ihn immer geliebt und Julian hat mich echt nie interessiert, aber nachdem ich grad ein paar Rezensionen überflogen hab muss ich eindeutig zustimmen. Lena hat Julian benutzt, was echt einfach unnötig war und Alex, ja sorry, aber er hat sich verhalten wie ein Arschloch. Ich hab ihn echt nicht wiedererkannt. Aber da ich Alex im ersten Band so sehr geliebt habe, wollte ich immer noch dass die beiden am Ende zusammen sind. Ob sie das nun wirklich sind? Naja, das kann sich wohl jeder Leser selbst aussuchen. Unzureichend, würde ich das nennen. Ich hasse das Buch zwar nicht, aber ich bin schon etwas enttäuscht.. Fällt mir ziemlich schwer das Buch wirklich zu bewerten, denn richtig gut gefallen hat mir eigentlich nur Band 1🙈
3.5 stars I honestly have no idea what to think about this book. At the beginning I found it very hard to get into the story but once I managed it the book kinda sucked me in and I really enjoyed it.. But then it was over, all of a sudden it was just over. I usually like open ends because it gives you the opportunity to be creative and imagine your own ending , and that's what reading is all about for me. But I'm not sure whether to like the open end in this case or not. All in all it was a good book but it doesn't do justice to the series.
Gutes Buch - aber zu abruptes Ende
Ich habe die Delirium Reihe geliebt und war sehr gespannt auf den Abschluss der Serie. Das dritte und letzte Buch der Trilogie ist anders als die anderen beiden aus zwei Perspektiven geschrieben. Zum einen aus der Sicht der Protagonistin Lena und zum anderen aus der Sicht ihrer ehemals besten Freundin Hana. Dieser Wechsel bringt einen frischen Wind in das Buch. Lediglich das Ende des Buches war mir ein wenig zu abrupt und nicht richtig durchdacht. Spoiler: Das ganze Buch richtet sich darauf aus, dass Lena, bzw. alle Invaliden in einen Kampf gegen die Geheilten ziehen. Am Ende des Buches kommt es dann zu diesem Kampf und Lena und Hana treffen persönlich aufeinander. Das Buch endet damit dass sich Lena und Alex wiederfinden, sie ihre kleine Nichte findet und sie sich siegessicher in die Reihen der Invaliden einreihen. Meiner Meinung nach hätte das Ende noch weiter ausgeführt werden müssen. Was passiert danach mit Lena und Julian? Was passiert mit Hana? Stirbt der Bürgermeister durch die Bombe in seinem Haus? Was passiert nachdem die Invaliden Portland eingenommen haben? So viele offene Fragen die in einem weiteren Band, oder am Ende des Buches behandelt werden hätten können. Ich verstehe aber auch, dass diese Fragen für die eigene Interpretation offen gelassen werden. Alles in allem finde ich, dass das Buch ein gelungener Abschluss einer tollen Buchreihe ist und würde es jedem empfehlen.
Schweren Herzens hat Lena sich mit der Tatsache abgefunden, dass Alex tot ist und wagt einen zögerlichen Annäherungsversuch an Julian, als plötzlich der Todgeglaubte vor ihr steht. Zurück in der Wildnis steht sie nun zwischen ihrer Zukunft und ihrer Vergangenheit. Kann sie Alex beweisen, dass sie ihn noch immer liebt, ohne Julian das Herz zu brechen? Doch es bleibt wenig Zeit für ihren inneren Konflikt. Die Regierung hat nach den jüngsten Aufständen, den Invaliden den Krieg erklärt und verübt systematische Angriffe auf die Camps in der Wildnis. Zur gleichen Zeit, steht Lenas beste Freundin Hannah vor ihrer Hochzeit und beginnt langsam zu zweifeln, ob die Prozedur die sie von der amor deliria nervosa heilen sollte, wirklich funktioniert hat. Eigentlich sollte sie nun mit ihrem Leben und den Entscheidungen die andere für sie treffen zufrieden sein, doch sie kann die Augen vor den Missständen nicht länger verschließen und schon zu bald auch nicht mehr vor der Kälte und Machbesessenheit ihres Zukünftigen. Und so beginnt der letzte Kampf, um die Freiheit zu lieben. Wie schon bei den anderen Teilen zuvor, konnte ich auch den letzten Band nicht mehr aus der Hand legen. Frau Oliver hat einfach ein Erzähltalent, das mich fesselt. Allein die Vorstellung, dass was uns heute als höchstes Gut erscheint, zu stigmatisieren und zu einer Krankheit zu degradieren, finde ich sehr innovativ. Die Story gleitet nicht einmal ab ins kitschige oder heroische, sondern ist ein Kampf der Menschen um Selbstbestimmung. Die freie Wahl zu haben, heißt auch falsche Entscheidungen zu treffen und manchmal ein Leben führen zu müssen, dass man so nicht gewollt hat. Unbequem, kalt, hungrig und schmutzig, aber noch immer selbstbestimmt. Im Prinzip geht es hier weniger um Liebe als um Freiheit, wunderbar verpackt in einer gruseligen Dystopie. Gekrönt durch ein Ende, das so jedem Kitsch entbehrt. Es dämmert nicht ein rosiger Morgen und plötzlich ist die Welt wieder in Ordnung, der Leser spürt, dass bisher nur eine Schlacht gewonnen wurde und das der Kampf um eine neue Gesellschaftsform erst begonnen hat. Mit diesem Ende hat Frau Oliver wieder einmal den Platz unter meinen Lieblingsautoren bestätigt und ich hoffe noch ganz viel von ihr lesen zu dürfen.
Kurze Inhaltsangabe: Lena und Julian konnten den Strapazen entkommen und sich zurück in die Wildnis flüchten. Dort trafen sie auf Alex, der nicht wiederzuerkennen ist. Er ist kühl, desinteressiert und hat schon bald eine neue Geliebte. Lena weiß nicht, was sie davon halten soll. Sie hat ihn schrecklich vermisst und wünscht sich ihren Alex zurück, doch weiß sie auch, dass sie keine Ansprüche stellen darf, schließlich ist sie nun mit Julian zusammen. Doch das kleine Drama um Lenas Liebesleben wird von Problemen ganz anderer Art verdrängt: Die Zombies machen Jagd auf Invalide und brechen nun in die Wildnis vor. Sie trampeln alles nieder, um die Krankheit Liebe endgültig auszulöschen. Lena und Co. sehen sich also gezwungen nicht nur gegen Kälte und Hunger, sondern auch gegen ihren Feind zu kämpfen, um zu überleben. Der Kampf entwickelt sich zu einem ausgewachsenen Krieg, in dem es schon bald nicht mehr nur um das Überleben, sondern um ein Leben in Freiheit geht. Währenddessen kämpft auch die geheilte Hana im innern des portländischen Zauns um ihr Leben, das ihrem Verlobten und neuen Bürgermeister schutzlos ausgeliefert ist. Meine Meinung: Der Klappentext ist wie bei vielen Fortsetzungen eher irreführend, da es sich in erster Linie nicht um Lena und Alex, sondern um die Rebellion als solche, und um Familienbande handelt. Lena findet den Bezug zu ihrer Familie wieder und setzt sich dafür ein, diese im Kampf um die Freiheit nicht wieder zu verlieren. Die blutigen, actionreichen Szenen und die dramatisch-emotionalen gehen Hand in Hand. Nach einigen Startschwierigkeiten, entwickelte sich die Geschichte zunehmend rasanter – sowohl von der Handlung als auch von der empathischen Ebene aus. Vor allem Lenas Beziehung zu ihrer wieder entdeckten Mutter ist kompliziert und geht dem Leser sehr nahe. Oliver schreibt diesen dritten Band aus zwei Sichten: Lenas aus der Wildnis und Hanas aus dem Innern des Zauns. Die Hana-Kapitel spannend zu gestalten war sicherlich nicht leicht, weil sie geheilt und deshalb eher emotionslos ist. Doch die Problematik um das Heilmittel wird gerade in ihren Kapiteln sehr greifbar. Gefangen in einer Verlobung, die für sie tödlich enden könnte, kann sie keinem davon erzählen ohne Gefahr zu laufen, als „verrückt“ abgestempelt und eingesperrt zu werden. Das Buch wartet mit einigen unerwarteten Wendungen auf und überzeugt mit einigen neuen Charakteren (Coral und Pippa), während andere Charaktere und Entwicklungen sich eher als Enttäuschung entpuppen. Das Ende schien mir sehr abrupt und offen. Ob die Invaliden mit Hilfe der Sympathisanten tatsächlich eine Änderung herbeiführen können, wird zwar angedeutet, aber nicht klar formuliert. Was genau zu Ende hin passiert, ist eher undurchsichtig, weil Lena nicht aktiv am Treiben beteiligt ist, sondern sich abseilt, um Grace zu retten. Ein klein wenig abgerundet wurde es durch die philosophischen Gedanken um Freiheit und Glückseligkeit. Das Extra-Kapitel aus Alex‘ Sicht hätte Oliver sich meiner Meinung nach sparen können. Es zählt für mich auch nicht zu der eigentlichen Geschichte. Von mir gibt es für Requiem 3,5 von 5 Sternen. Auch wenn ich mit dem Ende nicht absolut zufrieden bin, hat mir die Reihe insgesamt gut gefallen. Die Idee dahinter fand ich sehr interessant, sie hätte lediglich noch ein wenig besser umgesetzt werden können.
I hate this book. Sorry Lauren Oliver but what the hell were you thinking when you wrote Requiem? Do you lost interest in writing your own story and vomited out the first story you thought of even though it totally didn't make sense in any way! You destroyed your whole book series with the last one for me. Delirium and Pandemonium have been very interesting and greatly written but not Requiem. No! The writing is off, the pacing is off, the story is off! EVERYTHING IS OFF! And most of all the characters. You hold on to your relationship which you introduced in the first book even though the second relationship is much more heatlhy and interesting and they have more chemistry than the first one will ever have. The ending was NOT satisfying in any way. And I wouldn't recommend the series to any one. Sorry but this was just a disaster in my opinion.
2.5 stars! I have really hoped "Requiem" would be a nice, satisfying and tied-up conclusion to the Delirium-trilogy. Personally, I absolutely loved "Delirium" and was a little disappointed with it's sequel, but I enjoyed it nonetheless. After "Pandemonium" I expected the rebels to go on plotting and planning their next attacks whatsoever, which they do , but not to a very great extend as I think. It definitely was not enough to actually get things going, whereas it also felt like nothing really happenend. Moreover is it never clear how many people are involved in the groups fighting for love, fighting for freedom and it is impossible to guess what will happen after this very open ending. Have the rebels and invalids gathered enough support to stand a chance against the government? What will they do if they were to win this battle? Will they put an end to the cure against love? I understand that only knowing what Lena herself knows might thrill us as readers and simply shows her limited point of view very well, but to me it was just a huge lack of information. One of the few things I liked in this book were Hana's chapters. Maybe only because she is not Lena, who extremely annoyed me , but still. I really felt her struggle between trying to fit in and keeping her old self alive, but then again, at her encounter with Lena, she suddenly seems like a different person insisting on having been healed. A fact that she heavily doubted a few chapters before. Then there's the situation between Alex, Julian and Lena - I really do not want to call it a love- triangle, because it wasn't. (SPOILERS ahead: ) The moment Alex is back Julian has loses Lena. Even though she tells us she loves him and even though she has technically given up on Alex by starting a relationship with the poor Julian she forgets all about him when Alex is near (and not so near). It is obvious who she wants to be with and Alex miraculously feels the same way about her - but STILL I had to endure so so many pages of her being whiny because he's flirting with another girl and how she has lost so so much and basically both of them try to make the other jealous and both poor Julian and poor Coral are just toys to them. I do not blame Lena for her choice, it's just unfair how she lets Julian fall for her when her heart is already taken. I don't know, everything about it just annoyed me.





















































