Broken Things – Alles nur (k)ein Spiel
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Description
Was damals tatsächlich im Wald geschah …
Vor fünf Jahren, mit gerade einmal 13, ermordeten Mia und Brynn ihre beste Freundin Summer. Zumindest dachten das alle, weil die Mädchen die Tat detailliert in einer Fan-Fiction zu ihrem Lieblingsbuch aufgeschrieben hatten. In Wirklichkeit war jedoch alles ganz anders: Mia und Brynn wurden fälschlicherweise verdächtigt und haben seit damals keinen Kontakt mehr. Doch jetzt zwingt ein erstaunlicher Fund sie dazu, gemeinsam der Wahrheit auf den Grund zu gehen. Denn wie die Mädchen herausfinden, hatte Summer ein dunkles Geheimnis, und der wahre Täter ist weiterhin auf freiem Fuß …
Book Information
Author Description
Lauren Oliver ist Absolventin der University of Chicago und der New York University. Ihre Bücher sind weltweit in über 30 Sprachen übersetzt. Sie war mit ›Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie‹ unter anderem für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2011 nominiert und erhielt für ›Delirium‹ die Auszeichnung des Buxtehuder Bullen. Lauren Oliver lebt mit ihrer Familie in Brooklyn.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Alles nur (k)ein Spiel!
Mia war die Nette, aber sie war schüchtern. Summer konnte jeden dazu bringen, sie zu mögen, und hatte keine Angst vor Fremden. Und Brynn hatte dauernd mit irgendjemanden Streit, obwohl sie tief in ihrem Inneren möglicherweise die Sanfteste von allen war. „Broken Things“ von Lauren Oliver ist eine Geschichte über drei Mädchen, eine Flucht in eine Traumwelt, einen Mord und über die Suche nach dem wahren Schuldigen. Die Geschichte hat mich gefesselt, die unterschiedlichen Sichtweisen der drei Mädchen, als sie dreizehn sind und das Unglück geschieht genauso wie die Sichtweisen von Mia und Brynn fünf Jahre später. Das Buch ist gut geschrieben, die Spannung bleibt konstant. Ich kann es absolut weiter empfehlen.

Modern und spannend
Anfangs hatte ich ein paar Probleme, in die Geschichte hereinzufinden. Durch den Wechsel der beiden Protagonistinnen gleichzeitig mit zwei Zeitebenen und mehreren Unterbrechungen durch kurze Ausschnitte aus zwei Büchern wirkt das Buch zu Beginn etwas verwirrend. Das löst sich aber auf, sodass der rote Faden durchaus gegeben ist. Zum Ende hätte ich mir etwas mehr gewünscht, das wurde etwas dünn gestaltet im Vergleich zum Beginn. Positiv: lgbtq, Spannung und moderne Jugendstory Negativ: finde die Kinder etwas jung mit 13 für das, was sie da alles erleben (vor allem die manipulative Summer), einiges bleibt leider offen

Die Handlung hat mich persönlich echt abgeholt. Vor allem die Idee der Autorin, eine im Roman bekannte Kindergeschichte als Ausgangssituation zu verwende. Die Fiktive Autorin Georgia Wells hat die Kinder damals stark damit beeinflusst. Gerade durch diesen Aspekt konnte man auch die damalige Freundschaft der drei Mädchen und vor allem auch Summer besser verstehen. Letztere lernt man ja ansonsten nur durch die Erinnerungen der anderen kennen. Besonders interessant fand ich dabei die glaubwürdige Dynamik dieser Freundschaft, mit Summer als Dreh und Angelpunkt. Mir gefiel hier auch, das Summer durchaus nicht nur sympathisch dargestellt wird. Trotzdem kann man gut nachvollziehen weshalb Mia und Brynn gerne mit ihr befreundet waren. Die Autorin zeichnet ein differenziertes Bild des toten Mädchens und gibt ihr dadurch auch insgesamt mehr Tiefe. Außerdem fand ich auch Mia und Brynn interessante Figuren, die durch die Ereignisse und den Mord an ihrer besten Freundin nach wie vor gezeichnet sind. Die Suche nach der Wahrheit ist für beide die Möglichkeit endlich wirklich mit der Vergangenheit abschließen zu können und sich von ihrer Freundin richtig zu verabschieden. Beide mussten bisher damit Leben für alle Summers Mörderinnen zu sein. Das hat auch Massive Auswirkungen auf das Verhältnis zu den Eltern und Geschwistern. Die Rückkehr der beiden Mädchen ist auch deshalb interessant, weil sie sich sehr lange nicht gesehen haben und sich daher eigentlich fremd geworden sind. Die Erinnerungen und die gemeinsame Vergangenheit sorgen aber dafür, das sie sich recht schnell wieder miteinander beschäftigen. Ich hätte es glaubwürdiger gefunden, wenn das etwas weniger schnell passiert wäre, aber in der Geschichte hat es trotzdem gepasst. Ich fand die Auflösung war passend und logisch, auch wenn ich finde, das die Person die wirklich den Mord begangen hat, etwas öfter hätte in Erscheinung treten sollen. Insgesamt fand ich das Buch aber echt richtig gut zu lesen und mir gefielen vor allem Brynn und Mia ziemlich gut. Und ich finde das die Autorin ihre Ideen sehr schön umgesetzt hat. Ich habe gerne weiter gelesen und wollte unbedingt wissen was dahinter steckt. Wer Bücher im Stile von Karen M. McManus mag und sucht, kann mit "Broken Things" nicht viel falsch machen. Vielen Dank an den Verlag für die Bereitstellung eines Lesexemplars!
“Broken Things” ist ein Jugendthriller, der von der ersten Seite an zu fesseln vermag. Lauren Oliver beschreibt die Protagonistinnen sehr authentisch und einfühlsam. Nach und nach erfährt man immer mehr über sie und das komplizierte Konstrukt ihrer Freundschaft, die erst wie eine tiefe Kinderfreundschaft anmutet, jedoch immer mehr die Manipulation und Abhängigkeiten voneinander enthüllt. Sehr schnell entfaltete sich beim Lesen eine Sogwirkung, die mich das Buch hat regelrecht verschlingen lassen. Die vollständige Rezension gibt es auf dem Blog https://tintenhain.de/2021/08/04/lauren-oliver-broken-things/
Ich kann mich noch glasklar an "Delirium" erinnern. Das war das erste Buch, das ich von der Autorin gelesen habe und es war auch eine der ersten Dystopien, die ich in meinem Leben in die Hände bekommen habe. Ich muss damals wohl so um die zwölf oder dreizehn Jahre gewesen sein. Die Geschichte rund um diese verkorkste Zukunft hat mich tief beeindruckt. Daher war klar für mich, dass ich auch dieses Buch lesen musste. Auch dieses Buch konnte mich wieder mit der Art beeindrucken, wie es Bilder in meinem Kopf erzeugte. Ich sah Brynn und Mia sofort vor mir! Vor allem von Brynn hatte ich sofort ein klares Bild vor Augen. Sie hat mich tief beeindruckt, denn bei ihr sind die Dinge immer anders als es scheint. Und dabei schafft sie es trotzdem immer jemand zu bleiben, den man gerne begleitet. Sympathisch würde ich sie gerade zu Beginn nicht nennen, aber das wird später besser. Mia ist da um einiges schüchterner. Sie ist eine total graue Maus und leidet unter der Vergangenheit und unter der Gegenwart. Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt: In der Gegenwart, fünf Jahre nach der Tat, und der Sommer, in dem die drei Freundinnen 13 Jahre alt waren. Gerade die Idee mit der Fanfiction fand ich toll. Hängt vielleicht damit zusammen, dass auch ich mit 13 Jahren mit viel Energie Fanfictions schrieb. (Um Fragen vorzubeugen: Es ging um Harry Potter und um das Shadow Falls Camp. Nein, die darf keiner von euch jemals lesen.) Keine Ahnung, wie ich reagiert hätte, wenn da eine plötzlich Realität geworden wäre. Wahrscheinlich eher so wie Brynn. Spannend fand ich, dass hier wirklich nie etwas so ist, wie es scheint. Jede der Figuren hat Geheimnisse, egal ob Haupt- oder Nebencharakter. Das war spannend! Der Schreibstil konnte mich wie damals bei "Delirium" total fesseln. Ich hoffe daher auch stark, dass ich bald wieder ein Buch der Autorin lesen kann. Mein Fazit? Kann ich euch empfehlen, hat mir super gefallen!
I like that this is a really well crafted character portrait of Summer. In the beginning, you obviously feel sorry for this young girl getting murdered, but as the story progresses and you see how deeply flawed and manipulative she was you slowly start to dislike her more and more. Keep in mind, she died at thirteen, and that makes it even more haunting. I thought the book was a bit bloated, but I was intrigued the whole way through. The ending was pretty unsatisfactory though.
3.25 suddenly i understand why this book has not so glowing reviews spoiler (it's not though): it's the ending and the reveal of the killer but, nevertheless, i enjoyed the experience until the point where we get to know who actually murdered summer, so i rate this book 3 stars instead of 2 (because this boring ass reveal deserves 2 stars imo) i really liked the characters and their relationships with each other, i thought author did very good job with them.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Was damals tatsächlich im Wald geschah …
Vor fünf Jahren, mit gerade einmal 13, ermordeten Mia und Brynn ihre beste Freundin Summer. Zumindest dachten das alle, weil die Mädchen die Tat detailliert in einer Fan-Fiction zu ihrem Lieblingsbuch aufgeschrieben hatten. In Wirklichkeit war jedoch alles ganz anders: Mia und Brynn wurden fälschlicherweise verdächtigt und haben seit damals keinen Kontakt mehr. Doch jetzt zwingt ein erstaunlicher Fund sie dazu, gemeinsam der Wahrheit auf den Grund zu gehen. Denn wie die Mädchen herausfinden, hatte Summer ein dunkles Geheimnis, und der wahre Täter ist weiterhin auf freiem Fuß …
Book Information
Author Description
Lauren Oliver ist Absolventin der University of Chicago und der New York University. Ihre Bücher sind weltweit in über 30 Sprachen übersetzt. Sie war mit ›Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie‹ unter anderem für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2011 nominiert und erhielt für ›Delirium‹ die Auszeichnung des Buxtehuder Bullen. Lauren Oliver lebt mit ihrer Familie in Brooklyn.
Posts
Alles nur (k)ein Spiel!
Mia war die Nette, aber sie war schüchtern. Summer konnte jeden dazu bringen, sie zu mögen, und hatte keine Angst vor Fremden. Und Brynn hatte dauernd mit irgendjemanden Streit, obwohl sie tief in ihrem Inneren möglicherweise die Sanfteste von allen war. „Broken Things“ von Lauren Oliver ist eine Geschichte über drei Mädchen, eine Flucht in eine Traumwelt, einen Mord und über die Suche nach dem wahren Schuldigen. Die Geschichte hat mich gefesselt, die unterschiedlichen Sichtweisen der drei Mädchen, als sie dreizehn sind und das Unglück geschieht genauso wie die Sichtweisen von Mia und Brynn fünf Jahre später. Das Buch ist gut geschrieben, die Spannung bleibt konstant. Ich kann es absolut weiter empfehlen.

Modern und spannend
Anfangs hatte ich ein paar Probleme, in die Geschichte hereinzufinden. Durch den Wechsel der beiden Protagonistinnen gleichzeitig mit zwei Zeitebenen und mehreren Unterbrechungen durch kurze Ausschnitte aus zwei Büchern wirkt das Buch zu Beginn etwas verwirrend. Das löst sich aber auf, sodass der rote Faden durchaus gegeben ist. Zum Ende hätte ich mir etwas mehr gewünscht, das wurde etwas dünn gestaltet im Vergleich zum Beginn. Positiv: lgbtq, Spannung und moderne Jugendstory Negativ: finde die Kinder etwas jung mit 13 für das, was sie da alles erleben (vor allem die manipulative Summer), einiges bleibt leider offen

Die Handlung hat mich persönlich echt abgeholt. Vor allem die Idee der Autorin, eine im Roman bekannte Kindergeschichte als Ausgangssituation zu verwende. Die Fiktive Autorin Georgia Wells hat die Kinder damals stark damit beeinflusst. Gerade durch diesen Aspekt konnte man auch die damalige Freundschaft der drei Mädchen und vor allem auch Summer besser verstehen. Letztere lernt man ja ansonsten nur durch die Erinnerungen der anderen kennen. Besonders interessant fand ich dabei die glaubwürdige Dynamik dieser Freundschaft, mit Summer als Dreh und Angelpunkt. Mir gefiel hier auch, das Summer durchaus nicht nur sympathisch dargestellt wird. Trotzdem kann man gut nachvollziehen weshalb Mia und Brynn gerne mit ihr befreundet waren. Die Autorin zeichnet ein differenziertes Bild des toten Mädchens und gibt ihr dadurch auch insgesamt mehr Tiefe. Außerdem fand ich auch Mia und Brynn interessante Figuren, die durch die Ereignisse und den Mord an ihrer besten Freundin nach wie vor gezeichnet sind. Die Suche nach der Wahrheit ist für beide die Möglichkeit endlich wirklich mit der Vergangenheit abschließen zu können und sich von ihrer Freundin richtig zu verabschieden. Beide mussten bisher damit Leben für alle Summers Mörderinnen zu sein. Das hat auch Massive Auswirkungen auf das Verhältnis zu den Eltern und Geschwistern. Die Rückkehr der beiden Mädchen ist auch deshalb interessant, weil sie sich sehr lange nicht gesehen haben und sich daher eigentlich fremd geworden sind. Die Erinnerungen und die gemeinsame Vergangenheit sorgen aber dafür, das sie sich recht schnell wieder miteinander beschäftigen. Ich hätte es glaubwürdiger gefunden, wenn das etwas weniger schnell passiert wäre, aber in der Geschichte hat es trotzdem gepasst. Ich fand die Auflösung war passend und logisch, auch wenn ich finde, das die Person die wirklich den Mord begangen hat, etwas öfter hätte in Erscheinung treten sollen. Insgesamt fand ich das Buch aber echt richtig gut zu lesen und mir gefielen vor allem Brynn und Mia ziemlich gut. Und ich finde das die Autorin ihre Ideen sehr schön umgesetzt hat. Ich habe gerne weiter gelesen und wollte unbedingt wissen was dahinter steckt. Wer Bücher im Stile von Karen M. McManus mag und sucht, kann mit "Broken Things" nicht viel falsch machen. Vielen Dank an den Verlag für die Bereitstellung eines Lesexemplars!
“Broken Things” ist ein Jugendthriller, der von der ersten Seite an zu fesseln vermag. Lauren Oliver beschreibt die Protagonistinnen sehr authentisch und einfühlsam. Nach und nach erfährt man immer mehr über sie und das komplizierte Konstrukt ihrer Freundschaft, die erst wie eine tiefe Kinderfreundschaft anmutet, jedoch immer mehr die Manipulation und Abhängigkeiten voneinander enthüllt. Sehr schnell entfaltete sich beim Lesen eine Sogwirkung, die mich das Buch hat regelrecht verschlingen lassen. Die vollständige Rezension gibt es auf dem Blog https://tintenhain.de/2021/08/04/lauren-oliver-broken-things/
Ich kann mich noch glasklar an "Delirium" erinnern. Das war das erste Buch, das ich von der Autorin gelesen habe und es war auch eine der ersten Dystopien, die ich in meinem Leben in die Hände bekommen habe. Ich muss damals wohl so um die zwölf oder dreizehn Jahre gewesen sein. Die Geschichte rund um diese verkorkste Zukunft hat mich tief beeindruckt. Daher war klar für mich, dass ich auch dieses Buch lesen musste. Auch dieses Buch konnte mich wieder mit der Art beeindrucken, wie es Bilder in meinem Kopf erzeugte. Ich sah Brynn und Mia sofort vor mir! Vor allem von Brynn hatte ich sofort ein klares Bild vor Augen. Sie hat mich tief beeindruckt, denn bei ihr sind die Dinge immer anders als es scheint. Und dabei schafft sie es trotzdem immer jemand zu bleiben, den man gerne begleitet. Sympathisch würde ich sie gerade zu Beginn nicht nennen, aber das wird später besser. Mia ist da um einiges schüchterner. Sie ist eine total graue Maus und leidet unter der Vergangenheit und unter der Gegenwart. Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt: In der Gegenwart, fünf Jahre nach der Tat, und der Sommer, in dem die drei Freundinnen 13 Jahre alt waren. Gerade die Idee mit der Fanfiction fand ich toll. Hängt vielleicht damit zusammen, dass auch ich mit 13 Jahren mit viel Energie Fanfictions schrieb. (Um Fragen vorzubeugen: Es ging um Harry Potter und um das Shadow Falls Camp. Nein, die darf keiner von euch jemals lesen.) Keine Ahnung, wie ich reagiert hätte, wenn da eine plötzlich Realität geworden wäre. Wahrscheinlich eher so wie Brynn. Spannend fand ich, dass hier wirklich nie etwas so ist, wie es scheint. Jede der Figuren hat Geheimnisse, egal ob Haupt- oder Nebencharakter. Das war spannend! Der Schreibstil konnte mich wie damals bei "Delirium" total fesseln. Ich hoffe daher auch stark, dass ich bald wieder ein Buch der Autorin lesen kann. Mein Fazit? Kann ich euch empfehlen, hat mir super gefallen!
I like that this is a really well crafted character portrait of Summer. In the beginning, you obviously feel sorry for this young girl getting murdered, but as the story progresses and you see how deeply flawed and manipulative she was you slowly start to dislike her more and more. Keep in mind, she died at thirteen, and that makes it even more haunting. I thought the book was a bit bloated, but I was intrigued the whole way through. The ending was pretty unsatisfactory though.
3.25 suddenly i understand why this book has not so glowing reviews spoiler (it's not though): it's the ending and the reveal of the killer but, nevertheless, i enjoyed the experience until the point where we get to know who actually murdered summer, so i rate this book 3 stars instead of 2 (because this boring ass reveal deserves 2 stars imo) i really liked the characters and their relationships with each other, i thought author did very good job with them.
















