Aria & Perry 1. Gebannt
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Description
Getrennt durch zwei Welten, geeint im Überlebenskampf, verbunden in unendlicher Liebe. Die siebzehnjährige Aria lebt in einer Welt, die perfekter ist als die Realität. Perry kommt aus einer Wildnis, die realer ist als jede Perfektion und in der wilde Stürme das Leben bedrohen. Als Aria in seine Welt verstoßen wird, rettet Perry ihr das Leben. Trotz ihrer Fremdheit verbindet die beiden die Verzweiflung und Sorge um die, die sie lieben. Aria will ihre verschollene Mutter wiederfinden, Perry ist auf der Suche nach seinem Neffen, an dessen Entführung er sich die Schuld gibt. Aria versucht, vor Perry zu verbergen, dass ihre Gefühle ihm gegenüber sich wandeln. Doch Perry hat dies längst schon entdeckt, aber nicht nur bei Aria, auch bei sich selbst. In diesem ersten Band ihrer Trilogie schreibt Autorin Veronica Rossi über große Gefühle und tödliche Abenteuer, über Mut und Sinnlichkeit und über eine Heldin, die ihre Stärke entdeckt. Dieses Buch ist zutiefst romantisch und packend und so aufregend, dass man es nur schwer aus der Hand legen kann vor Ungeduld, zu erfahren, wie es auf der nächsten Seite weitergeht!
Book Information
Author Description
Veronica Rossi, in Rio de Janeiro/Brasilien geboren, zog in ihrer Kindheit oft um und lebte in Mexiko, Venezuela, an der Ostküste der USA und schließlich in Kalifornien. Hier besuchte sie die Universität und studierte Schöne Künste am Californian College of the Arts in San Francisco. Heute lebt sie mit ihrer Familie im Norden Kaliforniens und arbeitet als freie Autorin. Sie schreibt vor allem futuristische Romane für junge Erwachsene. Erste Ehren erwarb sie mit bisher unveröffentlichten Manuskripten auf amerikanischen Autoren-Wettbewerben, wo sie in der Kategorie Fantasy und Science Fiction auf den vordersten Plätzen rangierte. Die erfolgreiche "Aria und Perry"-Trilogie, eine Liebesgeschichte in postapokalyptischen Zeiten, ist ihre erste Buchveröffentlichung.
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Wirklich gelungener Auftakt mit einer interessanten Welt und tollen Charakteren
Durch Zufall bin ich auf diese Buchreihe aufmerksam geworden, gerade durch die zwar relativ schlichten, aber dennoch sehr schönen Cover der Bücher. Auch der Klapptext klang für mich sehr interessant und so durfte der erste Band bei mir einziehen. Zu Beginn hatte ich ein paar Schwierigkeiten, mich in dieser Welt zurechtzufinden. Ohne große Erklärungen wurde ich hier in eine Zukunft unserer Welt gerissen, in welcher ich erst einmal mit den Gegebenheiten nichts anfangen konnte. Gerade das Leben in den verschiedenen Realitäten war für mich doch sehr gewöhnungsbedürftig. In Perrys Welt konnte ich mich etwas besser zurechtfinden, einfach weil diese Welt unserer dann doch noch viel ähnlicher war, wenn auch man hier das Gefühl hatte, in die Vergangenheit zurück versetzt worden zu sein. Ich befand mich also in einer Geschichte mit zwei komplett gegensätzlichen Welten, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Mit der Zeit hatte ich diese Gegebenheiten aber verstanden und konnte mich gut damit arrangieren. Die Charaktere gefielen mir sehr gut. Sehr schnell wurde klar, dass die Hauptprotagonisten zwei wirklich starke und kämpferische Persönlichkeiten sind. Aria zeigte sich gerissen und war nie gewillt, aufzugeben. Perry dagegen war zu Beginn eher der verschlossene Kerl, doch konnte ich relativ gut hinter seine Fassade blicken und erkennen, dass er ein wirklich liebevoller Mann mit einem unglaublich großen Herzen ist. Die Handlung gefiel mir auch sehr gut. Es wurde bereits zu Beginn der Geschichte sehr spannend. Schnell erkannte ich, dass hinter den Geschehen um Aria und Perri noch ein viel größeres Geheimnis zu stecken schien. Dieses machte mich natürlich umso neugieriger auf den Rest der Geschichte. Immer wieder gab es kleinere Spannungspunkte. Aber es gab auch witzige und romantische Szenen. Gerade die Nebencharaktere, welche stellenweise sehr viel Witz und Humor in sich hatten, konnten die Handlung unglaublich auflockern. Dieser erste Band war wirklich ein toller Einstieg in diese Dystophie. Ich bin sehr froh, dass ich zufällig auf diese Buchreihe gestoßen bin und bin bereits sehr neugierig auf den zweiten und dritten Band. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung

What an amazing debut! Beautiful written, an interesting world building, a strong main character and a lot of secrets and mysteries arises over the story. I really dived into! The weakest part is the love story cause it seems to appear a bit suddenly, but it was sweet anyway (and no love triangle - yeah! :) Can`t wait to read part 2 and learn more about the world and their history. The story gets a satisfying end and you can read it as stand-alone too, but a lot of questions are still open.
Buchinfos: Buch: 432 Seiten Autorin: Veronica Rossi Verlag: Oetinger Verlag Reihe: 1. Band: Gebannt - Unter Fremden Himmel 2. Band: Getrieben - Durch Ewige Nacht 3. Band: Geborgen - In Unendlicher Weite Klapptext: Getrennt durch zwei Welten, geeint im Überlebenskampf, verbunden in unendlicher Liebe. Die 17-jährige Aria lebt in einer Welt die perfekter ist als die Realität. Perry kommt aus einer Wildnis, die realer ist als jede Perfektion und in der wilde Stürme das Leben bedrohen. Als Aria in seiner Welt verstoßen wird, rettet Perry ihr das Leben. Trotz ihrer Fremdheit verbindet die beiden die Verzweiflung und Sorge um die, die sie lieben. Aria will ihre verschollene Mutter wiederfinden, Perry ist auf der Such nach seinem Neffen, an dessen Entführung er sich die Schuld gibt. Aria versucht, vor Perry zu verbergen, dass ihre Gefühle ihm gegenüber sich wandeln. Doch Perry hat dies längst schon entdeckt, aber nicht nur bei Aria, auch bei sich selbst. Meine Meinung: Ich habe vor ein paar Wochen den Buch Trailer zum Buch auf Youtube entdeckt. Hier ist der genannte Buch Trailer zu dem Buch. Aber der Trailer ist auf Englisch. Der Trailer hat gleich auf hip mir gefallen. Ok ich habe erst gedacht na toll so ein Krankenhaus Buch Trailer kommt jetzt. Aber der Trailer wird mit jeder Sekunde immer besser. Vor allem wo der Perry auftaucht. Ich habe vor ca vor 10 Tagen angefangen das Buch zu lesen. Ich bin eigentlich sehr gut in die Geschichte rein gekommen. Es fängt gleich gut mit der Handlung an. Der Schreibstil von der Autorin Veronica Rossi ist sehr flüssig und sehr angenehm zu lesen. Aber bei manche Stellen ist es etwas zu Sprunghaft findet ich. Zum z.B. bei den Hauptcharaktere Aria und Perry haben am Anfang sehr unterschiedliche Sichtweisen. Praktisch gesagt sie kennen sich nur flüchtig. Und dann sind auf einmal so große Gefühle zwischen den beiden da. Da gibt es irgendwie nichts dazwischen also wie z.B. Freundschaftsgefühle. Ich finde da hätte man etwas noch was dazwischen setzen können. Aber trotzdem habe ich die Charakteren Aria und Perry sehr gut gefallen. Da gefallt mir gerade ein Spruch ein. Wer einmal hinfällt und am Boden liegt braucht nur wieder auf zu stehen. Und seinen Weg weiter zu gehen. Nicht aufgeben sondern einfach weiter machen. Ich finde der Spruch passt zur Aria und Perry sehr gut. Die Autorin Veronica Rossi beschreibt den Weltenbau gut. Das man sich alles gut vorstellen kann. Mein Fazit: Im Großem und Ganzen ist der 1. Band gut. Und ein guter Einstieg in die Reihe Aria & Perry. Und auch gleich den zweiten Band lesen. https://mybookseriemovieblog.blogspot.de/2018/01/gebannt-unter-fremden-himmel-1bd.html
Gebannt: Unter fremdem Himmel - Veronica Rossi zum Inhalt: Der grösste Teil von Arias Leben spielt sich virtuell ab, sie lebt in einer perfekten Welt. In einer Welt in der sie alles tun kann, ohne die Folgen zu spüren, es gibt keine Unfälle oder Krankheiten, kein Schmerz und niemand stirbt jung. Doch dann geschieht etwas, womit Aria nie gerechnet hätte und ihr ganzes Leben wird auf den Kopf gestellt. Sie wird in der richtigen Welt ausgesetzt. Eigentlich sind ihre Chancen zu überleben gleich Null, doch dann trifft sie auf Perry. Perry lebt in der wirklichen Welt, diese ist schrecklich und brutal. Unfälle, Krankheiten und Schmerz liegen an der Tagesordnung und auch das jemand schon sehr jung stirbt ist keine Ausnahme. Er ist alles andere als begeistert von der Aussicht Zeit mit Aria verbringen zu müssen, doch sie ist seine einzige Chance seinen Neffen, welcher entführt worden ist, wieder zu finden. Denn auch Aria ist auf der Suche nach jemandem den sie liebt, sie sucht ihre Mutter... meine Meinung: Auch wenn es mir weh tut, ich muss sagen am Anfang hat mir Gebannt ganz und gar nicht gefallen. Schon nach etwa 5 Seiten war ich kurz davor das Buch abzubrechen. Mein Problem war, dass man direkt in die Handlung hineingeworfen wird, ohne das man überhaupt versteht was gerade abgeht, ausserdem geht es auch noch direkt um irgendein technisches Zeug, was ich wirklich gar nicht mag, weil ich das auch nie verstehe und es mich echt nicht interessiert. Ausserdem war mir Aria auch gleich von der ersten Seite an unsympathisch. Dabei hatte ich gerade mal 5 Seiten gelesen. Tja, genau dies Stellte sich dann als mein Glück heraus, denn ich dachte mir dass ich ein Buch doch nicht schon so früh abbrechen könne. Daher lass ich weiter und eins kann ich euch versprechen, übers abbrechen habe ich keine Sekunde mehr nachgedacht... Etwa ab Seite 20 hat mich die Geschichte gefesselt, da sie wirklich spannend wurde und spätestens nachdem Aria in die Aussenwelt verstossen wurde und auf Perry traf war ich davon überzeugt, dass sie und ich uns trotz unserem schlechten Start sicher noch anfreunden werden. Dass man die Geschichte nicht nur aus der Sicht von Aria sondern auch aus der Sicht von Perry erzählt bekommt fand ich gerade bei diesem Buch sehr gut und vor allem auch sinnvoll. Denn dadurch dass die beiden aus vollkommen unterschiedlichen Welten kommen sehen sie die Dinge auch sehr unterschiedlich. Zudem erfährt man so auch über die jeweiligen Welten mehr, was bei nur einer Sichtweise nicht möglich gewesen wäre. Sowieso fand ich die Welt in Gebannt wirklich faszinierend, ein bisschen schade fand ich aber das man so gut wie nichts darüber erfahren hat, weshalb sich die Welt so verändert hat oder auch was es mit dem Äther genau auf sich hat. Allerdings hoffe ich darauf dass es in den Folgebänden zu diesem Thema noch ein bisschen mehr Informationen geben wird. Perry und Aria sind während einem grossen Teil der Geschichte allein unterwegs und da die Geschichte aus ihrer Sicht geschrieben ist, sind sie auch eindeutig die beiden Personen über die man am meisten erfährt. Über die anderen Figuren erfährt man nicht besonders viel, dennoch gab es ein paar die ich wirklich interessant fand, besonders Roar fand ich sehr sympathisch. Perry hat mich dadurch, wie sehr er seinen Neffen liebt, sofort für sich eingenommen. Auch wenn er sich Aria gegenüber anfangs ziemlich kalt verhält, weiss man doch dass er ein Herz hat. Obschon Perry manchmal ziemlich hart und brutal sein kann, fand ich ihn irgendwie süss. Seine besonderen Sinne und die Wahrnehmungen die er dadurch hat fand ich sehr interessant und ich habe gern darüber gelesen. Bei Aria hat es hingegen, wie schon erwähnt, ein bisschen länger gedauert bis sie mich überzeugen konnte, dass sie keine verwöhnte Zicke ist, schliesslich hat sie mich aber davon überzeugt. Es hat sich sogar gezeigt, dass sie eine richtige Kämpferin ist, die nicht so schnell aufgibt und auch ihren Willen durchsetzen kann. Was mir an Gebannt aus sehr gut gefallen hat ist die Beziehung von Perry und Aria. Die beiden haben sich nämlich Ausnahmsweise nicht gleich auf den ersten Blick ineinander verliebt und haben dann den Rest der Geschichte nichts anderes mehr getan als sich gegenseitig an zu himmeln. Nein, ihre Beziehung hat sich langsam aufgebaut und wurde immer stärker, dennoch blieb sie realistisch und die beiden haben dabei nicht ihren Verstand eingebüsst und sich für den anderen verändert. Zudem wird die Liebesgeschichte nicht zu sehr in den Vordergrund gestellt, worüber ich froh war, da Gebannt noch viel mehr zu bieten hat. Dennoch spielt die Liebesgeschichte eine wichtige Rolle. Beim Cover zu Gebannt ging es mir zu Beginn ähnlich wie bei der Geschichte selbst. Auf den Bildern die ich im Internet gesehen habe gefiel es mir irgendwie nicht wirklich. Als ich es dann aber in Natura sah und das Buch in der Hand hielt musste ich zugeben dass es doch irgendwie etwas hat. Mir so richtig zu gefallen fing es aber erst an, als ich das Buch mal aufschlug und das mintgrüne/mintblaue Papier sah mit welchem der Buchdeckel innen ausgekleidet ist, irgendwie gefällt mir die Farbe nämlich total. Danach habe ich den Schutzumschlag mal abgenommen und als ich sah wie schön das das Buch auch darunter aussieht war es endgültig um mich geschehen. Inzwischen finde ich Gebannt zu den besten und auch den schönsten Büchern in meinem Regal. Fazit: Obschon mit Gebannt auf den ersten Seiten ziemlich abgeschreckt hat, bin ich jetzt mehr als nur froh das ich durchgehalten habe. Die Geschichte ist spannend, hat sympathische Helden und sowieso alles was eine gute Dystopie und Geschichte allgemein braucht. Eine klare Leseempfehlung.
Vor ein paar Jahren, als die Dystopien dank dem Hype und die Panem Trilogie wie Pilze aus der Erde schossen, habe ich es schon einmal mit "Gebannt" versucht und bin kläglich gescheitert. Vermutlich lag es einfach an dem Überfluss an Dystopien, die sich im Kern doch alle sehr ähnlich sind. Bei "Gebannt" ist das nicht anders und dennoch wollte ich der Trilogie jetzt noch einmal eine Chance geben - und ich habe es nicht bereut! Obwohl die Prämisse ähnlich wie bei anderen Dystopien ist, ist die Zukunft, die uns hier präsentiert wird, doch noch einmal einen Tick düsterer und brutaler, als ich es bisher kennengelernt habe. Und genau das machte für mich auch der Reiz aus. Die Autorin geht schonungslos mit wichtigen Charakteren um und scheut sich nicht davor, scheinbar wichtige Personen um die Ecke zu bringen. Die Welt die Veronica Rossi geschaffen hat spielt in einer düsteren Zukunft, in der zwei Welten, die unterschiedlicher nicht sein könnten, durch eine Kuppel getrennt werden. In der Kuppel selbst wohnen die eher privilegierten Bewohner, die sich mit modernster Sci-Fi Technik auskennen. Ausserhalb der Kuppel sind die eher am Boden gebliebenen Wilden, die ums nackte Überleben kämpfen. Und mitten unter diesen Leuten befinden sich zum Einen Aria und zum anderen Perry. Durch eher unglückliche Umstände geraten die beiden Protagonisten aneinander und müssen fortan lernen, miteinander auszukommen. Der Klappentext fasst das Ganze perfekt zusammen: Sie sind so unterschiedlich, doch ihre Liebe verbindet sie. Die siebzehnjährige Aria kommt aus einer Welt ohne Schmerz, Hunger und Leid. Perry hingegen kommt aus der Wildnis, in der nur der Stärkere überlebt. Als Aria in seine Welt verstoßen wird, rettet Perry ihr Leben und zwischen beiden entwickelt sich eine Liebe, die sich über alle Unterschiede hinweg setzen muss. Fazit: Gebannt ist ein guter Mix aus Fantasy, Sci-Fi und einem Hauch Romantik. Für Dystopien-Liebhaber eine Empfehlung, auch wenn einem viele Elemente aus ähnlichen Werken bekannt vorkommen.
Zwei Welten, zwei Teile, zwei Völker, die in feindschaft nebeneinander her leben und sich verachten. Beide unvereinbar. Inhalt: Die Welt in der Zukunkt: zerteilt in zwei Völker, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Die eine Welt, welche bewohnt wird von den "Siedlern", wird beherrscht von Technologien und dem abgeschottet sein von der "Außenwelt" - denn wer einmal die gesicherte Biosphäre verlässt, wer einmal die Außenzonen betritt, der ist dem Tode geweiht, denn draußen hat bisher keiner überlebt. Die Natur wird behrrscht von Ätherstürmen. Wilde Naturvorgänge: stürmisch, gefährlich und vorallem lebensgefährlich. Denn der Äther macht die Menschen krank, raubt ihnen nach und nach die Kraft, bis sie schließlich sterben. Deshalb verschanzt sie die eine Gesellschaft in Biosphären, führt ein sicheres Leben, in elektronischen Welten, in welchen alles nur durch die Vorstellungskraft lebt, während die andere Menschengruppe draußen, in der Todeszone ums überleben kämpft - die "Außenseiter". Zwei Welten, zwei Teile, zwei Völker, die in feindschaft nebeneinander her leben und sich verachten. Beide unvereinbar. Doch eines Abends führt das Schicksal die junge Aria, eine Siedlerin, aus den sicheren Biosphähren, und den wilden "Peregrine", einen Außenseiter zusammen und ein aufregendes Abenteuer beginnt. Beide sind sie auf der Suche - Aria sucht, nachdem sie von der Biosphäre verstoßen und in die Todeszone, in die Außenwelt verbannt wurde, nach ihrer Mutter, denn sie wird eines Vergehens beschuldigt, dessen sie unschuldig ist. Peregrine, von allen nur Perry genannt, sucht nach seinem Neffen, der bei einem Überfall der Siedler entführt wurde. Beide haben sie ein Ziel, beide haben sie einen Weg. Schnell wird klar, dass sie einander brauchen und nur gemeinsam siegen und gewinnen können. Deshalb schließen sie sich zusammen. Zunächst trauen sie einander nicht über den Weg, hassen und verachten sich gegenseitig, denn schließlich ist Aria eine Siedlerin und Perry ein Außenseiter. Aber schon bald müssen beide erkennen, dass sie mehr verbindet, als sie geglaubt haben und das aus Hass schnell Liebe werden kann... Idee/Umsetzung: Dystopien sind mitlerweile fester Bestand der Buchwelt geworden. Ich finde es wird mitlerweile umso schwerer, gute Dystopien zu schreiben, die sich mit ihrer Idee grundlegend von den anderen unterscheiden. Als ich anfing "Gebannt" zu lesen, war ich voller Erwartung. War dies endlich wieder eine Dystopie, dir mir unter die Haut gehen würde? Der Klappentext klang neu und erfrischend, ich wollte so gerne in eine neue Welt eintauchen. Im Grunde unterscheidet sich "Gebannt" natürlich nicht allzu von anderen Werken. Alle Bücher haben eine gewisse Gesellschaftskritik im Vordergrund. Auch "Gebannt" handelt von einer Kritik an der Lebensweise der Menschen. Ätherstürme beherrschen und dominieren den Alltag. Menschen sterben wegen der Naturkatastrophe, mutieren, verlieren sogar den wirklichen Bezug zum Leben, zum echt sein. Die Menschen, die in der Außenwelt leben gründen Stämme, und verteidigen diese indem sie die stärksten ihres Stammes dazu benutzen, dieses zu sichern. Denn durch den Sturm sind Mutationen aufgetreten, sodass einige Leute nun durch besondere Fähigkeiten ausgezeichnet sind, die dem jeweiligen Volk von großen Nutzen sind. So gibt es zum Beispiel: "Horcher", "Witterer" oder auch "Seher". Die einen können auf Meilen Geräusche hören, die Anderen können sehr gut riechen oder gar sehr weit sehen. Dazu im Kontrast stehen die Siedler. Ihr Leben ist unspektakulär. Ihre Haut ist weiß, ohne Narben, ohne Spuren, denn sie leben wie in Watte verpackt. Um ein Abenteuer zu erleben oder um überhaupt etwas zu spüren, bewegen sie sich nicht, sondern haben ein sg. "Smarteye" auf ihrem Kopf, vor ihrem Auge, mit welchem sie sich in imaginäre Welten versetzen können. Hier können sie tanzen, rennen, Spaß haben, während ihr Körper vor Ort, sich nicht bewegt. Alles spielt sich im Kopf ab, durch die Verbindung zum Gehirn kann das Smarteye sogar Gerüche und Berührungen auf den Körper übertragen. Alles scheint echt, doch nichts ist wirklich. Denn die Wirklichkeit ist gefährlich. Ich finde die Autorin hat sich hier etwas Gutes, neues ausgedacht. Zwei Welten, die unterschiedlicher nicht sein können, durch ein gemeinsames Problem, die Ätherstürme in zwei Teile gespalten, dazu getrieben sich gegenseitig zu verachten und auzuschließen. Zu anfang hat mich das ganze Buch, von der Atmosphäre her, an die Serie "LOST" erinnert. Denn auch dort gab es einen Bereich auf der Insel, der abgetrennt war und für Bewohner von Außen, durch einen gesicherten Zaun, verschlossen war. Ähnlich ist es auch in "Gebannt". Die zwei Teile, zwei Welten sind hier voneinander sehr klar getrennt. Dabei ist das Wort "Welten" sehr treffend, denn die zwei Gesellschaften sind sehr unterschiedlich. Nicht nur ihre Lebensweise sondern auch ihr ganzes Handeln, steht in völligem Kontrast zueinander. Dadurch wird, neben den Ätherstürmen, ein großer Konflikt und somit zusätzlicher Spannungsstrang erstellt, der sich neben der Angst um die Naturgewalt in die Geschichte mischt. Damit hätte die Autorin demnach genug Potential etwas aus ihrer Geschichte zu machen. Dies schafft sie dann manchmal aber nur teilweise. Auch wenn es sehr viele, mitreißende Stellen gibt, die ihre Leser fast in den Wahnsinn treiben und die Seiten nur so daher fliegen lassen, gibt es viele, einzelne Spannungsbögen, welche die Autorin manchmal einfach ohne Grund, sehr oberflächlich abbrechen lässt. Dies führt dann dazu, dass die Geschichte an einigen Stellen, sehr flach wird und beim Leser kein richtiges Gefühl aufkommen mag. Trotzdem ist es der Autorin gut gelungen, mich durch diese genannte Welt, beherrscht von einer Naturgewalt, zu überzeugen. Denn neben Technik, spielt hier auch das Gegenstück, die Natur, eine große Rolle. Bisher habe ich noch nicht viele Bücher gesehen, in diesem Genre, die ein Thema mal von dieser Seite aufgreifen. Deshalb ist das Buch aus dieser Sicht, für mich, sehr überzeugend und jede Reise wert. Auch wenn der Spannungsverlauf manchmal etwas verstörend ist, so hat Veronica Rossi doch einige, sehr nervenaufreibende Kapitel erschaffen, die dann den Ausgleich schaffen und ihre Leser befriedigt zurück lassen. Schreibstil: Der Schreibstil von Veroncia Rossi, verlangt eigentlich kaum Wörter. Er ist weder poetisch, noch besonders verträumt oder ausgeprägt, aber dies braucht die Geschichte um Aria und Perry auch gar nicht. Die Autorin schreibt nicht schlecht, sie schreibt auf einem angemessenen Niveau und hält die Spannung der Leser, bis auf ein bis zwei kritische Stellen, immer auf einem relativ hohen Punkt. Zusätzlich ist es für das Herz der Geschichte sehr passend, dass die Autorin immer wieder zwischen der Sicht von Aria und Perry hin und her wechselt. Denn dadurch bekommt der Leser einen Einblick in die verschiedenen Welten, zwei unterschiedliche Gefühle und Ängste und findet sich so, viel besser in die Geschichte ein. Charaktere: Die Charaktere sind hier stellvertretende Repräsentanten für die zwei Welten. Aria ist eine Siedlerin und ihr Leben wird beherrscht von der Illusion, von dem Verstecken vor der Realität. Ist sie zu Beginn des Buches sehr naiv und ohne Willen, so ändert dies sich Kapitel um Kapitel, welches sie mit Perry verbingt. Denn er bewegt etwas in ihr. Dadurch das man durch die Kapitel, die aus ihrer Sicht beschrieben sind, einen guten Einblick in ihr Innerstes bekommt, fühlt man mit ihr und kann nicht anders, als sie sofort in sein Herz zu schließen. Doch auch Perry löst diese Gefühle im Leser aus. Mich hat besonders er, magisch angezogen. Man kann sogar sagen, dass Perry mein Lieblingscharakter ist. Wird er nach Außen als sehr hart, ruppig und kantig beschrieben, so erkennt man doch schnell, dass er auch eine andere Seite hat, die man schnell zu lieben lernt. Beide Charakter zusammen, schaffen hier ein ausgewogenes Duo, mit dem man sich gerne in ein spannendes Abenteuer begibt. Doch nicht nur Aria und Perry spielen eine Rolle. Zusätzlich lernt man auch viele Nebencharaktere kennen welche, gut umrissen, einfach perfekt in die Geschichte passen und die man auch in den Folgebänden nicht missen möchte. Cover/Innengestaltung: Das deutsche Cover gefällt mir an dieser Stelle leider nicht sehr gut. Ich finde es sagt nichts über die Geschichte aus und lässt auch keine Spannung aufkommen. Zudem finde ich es komisch, dass erst einmal nur eine Person abgebildet ist, die hier wahrscheinlich Aria sein soll, obwohl das Buch aus zwei Sichten erzählt wird und demnach auch Perry zu finden sein sollte. Zum Anderen ist das Mädchen auch noch sehr unpassend. Denn Aria hat schwarze Haare und das Mädchen wohl eher helle. Man hätte sehr viel aus der Idee der Autorin machen können, rein Covertechnisch. Schade, dass hier von Oetinger einige Chancen verspielt wurden. Die Innengestaltung ist wie das Titelbild sehr schlicht. Einzig die Kapitel werden durch den Namen des erzählenden Charakters eingeleitet. Fazit: Wer auf der Suche nach einer spannenden Dystopie ist, in welcher man auf eine erfrischende und mitreißende Grundidee stößt, der ist bei "Gebannt: Unter fremdem Himmel" von Veronica Rossi, durchaus an der richtigen Adresse. Interessante, herzliche und liebevolle Charaktere begleiten einen durch knapp 400, sehr lesenswerte Seiten. An einigen Stellen wurde "Gebannt", mit den "Panem"-Büchern verglichen. Ich gebe euch allen mit auf den Weg: lasst euch nicht beeinflussen, startet einfach frei von irgendwelchen Erwartungen, mit Aria und Perry, auf diese abenteuerliche Reise, voller Gefahren, Wendungen und Überraschungen. Denn nur wenn ihr euch ganz frei macht, dann werdet auch ihr "gebannt". Ich freue mich auf jedenfall auf den zweiten Band, der vorraussichtlich im Frühjahr 2013, erscheinen wird. Denn zu Ende bleiben viele Fragen offen. Auch wenn der erste Teil, einer Trilogie, von Veronica Rossi, gleichviel Stärken, wie auch Schwächen hat, so wurde ich doch überzeugt und mitgerissen. In meinen Augen also durchaus eine lesenswerte und zu entdeckende Geschichte.
English Review: Unfortunately I’ve only borrowed this book by a friend of mine and I left it a long time aside, because I simply had too many other books to read and now I’m glad, that finally I’ve read it and I ask myself why I’ve waited so long for it. The reason was likely also that I didn’t want to read a dystopia again, but for me this book wasn’t like all the other dystopias, where a system rules and the protagonist must notice it, before he/ she stands against it, but here the main character was exiled at the beginning and then she was transferred to a completely other world which is more likely to the fantasy-genre than to the dystopian, what was very various and refreshing. It was again definitive a book which I love and didn’t want to put aside any more and where I’ve checked constantly the side number to see how long I can still read, for the only reason, because I didn’t want it to end. As usual in a dystopia, there was at first a lot of information and open questions, before the world was completely explained and we got to know where the story plays and what it is about. The idea of the author that the world lies in ruins because of this‚ Aether Storms‘ and that the people have built so-called ‘Domes’ to shelter them, was original for me and also the twits which have arisen. Also I liked the confrontation of this futuristic world in the artificially built biosphere and by contrast the world outdoors, in the outer wasteland or so-called ‘death zone’ in which were ‚millions possibilities to die‘. In this unreal world Aria is exiled, after she falsely gets blamed to put up a fire in which three youngsters get killed. The destiny wants that she meets Perry, who was born in this outside world and is called an ‘outsider’ or ‘barbarian’ by the ‚dweller’, like Aria is one. They enter an alliance to help each other although Aria has a dreadful fear against this ‚savage‘, whose name is Perry and he also isn’t thrilled by her at all. I think the history is really great, original and I could imagine everything very well, by the pictorial and nice description by Rossi. If I didn’t already love the characters and the plot so much, than her writing style would have been a highlight, but because I also find the rest first-class, the writing style of Rossi is just an additional brilliant ‘dot on the i’. Rossi’s language is fluid, good to read and nicely formulated without to overload it and in my opinion the perfect mixture for a great reading pleasure. I could take the characters very fast in my heart, especially because of the inner strength of Aria and her power of endurance, although she actually has lost basically everything. However she doesn’t cry or whine, but she clenches her teeth and keeps going … step after the other. For me this is really refreshing for a female main character and you can also notice with every page, how much the author loves her character. What leads to the fact that one likes her as fast, but also let Aria grows too fast and become strong in a short time and thereby she also seems a little unrealistically perfect. Her male counterpart Perry isn’t less interesting, like attractive and a character in which one can lose oneself. Therefore I’ve liked it very much that the author has written alternately from Arias or from Perry’s point of view to get to know also his thoughts and feelings. A highlight was the friendship and later the love story of them both, particularly because the author gave them time to let everything develop slowly and that appeared very authentic and I really liked it extremely much. Though it is a YA book, it also happened in it more than just the typical ‘holding-hands‘ scenario, although it is only indicated by the author and it doesn’t disturb me, even if the book is already rated for the age of 14. Nowadays the youth is much more premature anyway than when we were at that age and hence it doesn’t disturb me, even if others see that different. Therefore it’s appropriate for youngsters and for adults as well. And I also liked that there was an accurate end but which leaves a few things open for the next part, but not in such a way that one is tormented if one must wait for some time till the next book will be release. *great* For more Information: http://martinabookaholic.wordpress.com/2012/04/13/review-under-the-never-sky/ Deutsche Rezension: Ich habe mir das Buch leider nur von einer Freundin ausgeborgt und es lange Zeit liegen lassen, weil ich einfach zu viele andere Bücher zum Lesen hatte/ lesen musste und nun bin ich froh, dass ich es endlich gelesen habe und frage mich, warum ich so lange darauf gewartet habe. Wahrscheinlich war der Grund auch, dass ich nicht schon wieder eine Dystopie lesen wollte, aber für mich war das hier nicht wie die ganzen anderen Dystopien, wo ein System herrscht und die Protagonistin erst selbst bemerken muss, dass etwas falsch läuft und sich dagegen stellen, sondern sie wird zu Beginn verbannt und kommt dadurch in eine komplett andere Welt, welche mehr dem Fantasiegenre entspricht, als einer Dystopie, was sehr abwechslungsreich und erfrischend war. Es war definitiv wieder ein Buch, das ich liebe und nicht mehr aus der Hand legen wollte und bei dem ich ständig die Seitenanzahl überprüft habe, um zu sehen wie lange ich noch lesen kann/ darf, aus dem einzigen Grund, da ich nicht wollte, dass es endet. Wie immer in einer Dystopie, gab es anfänglich viele Informationen und offene Fragen, bevor die Welt in der die Geschichte spielt, vollständig erklärt wurde und man eine Ahnung hat, um was es eigentlich geht und wo man sich befindet. Die Idee der Autorin, dass die Welt in Trümmern liegt, durch diese ‚Ätherstürme‘ und die Menschen deswegen Zuflucht in so genannten Biospähren gesucht haben, war für mich originell und auch die Wendungen die sich ergeben haben. Auch mochte ich die Gegenüberstellung dieser futuristischen Welt in der künstlich erbauten Biosphäre und im Gegensatz dazu die Welt draußen, in der sogenannten Todeszone, in der es ‚Millionen Möglichkeit gibt zu sterben‘. In diese unwirkliche Welt wird Aria verbannt, nachdem ihr fälschlicherweise die Schuld an einem Feuer und an dem Tod von drei Jugendlichen gegeben wird. Das Schicksal will es, dass sie ausgerechnet auf Perry trifft, der in dieser Außenwelt geboren wurde und von den ‚Siedlern‘, wie Aria eine ist, als ‚Außenseiter‘ oder ‚Barbar‘ benannt wird. Sie gehen ein Bündnis ein, um sich gegenseitig zu helfen, obwohl Aria vor diesem ‚Wilden‘ furchtbare Angst hat und er von ihr genauso wenig begeistert ist. Ich finde die Geschichte wirklich toll, originell und man kann sich alles sehr gut vorstellen, durch die bildhafte und schöne Beschreibung von Rossi. Würde ich die Charaktere und die Handlung nicht schon so lieben, wäre bereits die Schreibweise der Autorin ein Highlight, aber da ich auch den Rest klasse finde, ist der Schreibstil von ihr noch ein zusätzliches, vorzügliches i-Pünktchen. Rossis Sprache ist flüssig, gut zu lesen und schön formuliert, ohne zu beschweren oder zu überladen zu sein. Meiner Meinung nach die perfekte Mischung für ein schönes Lesevergnügen. Die Charaktere konnte ich sehr schnell ins Herz schließen, besonders durch die innere Stärke von Aria und ihr Durchhaltevermögen, obwohl sie eigentlich im Grunde alles verloren hat. Doch sie jammert nicht, sondern beißt die Zähne zusammen und macht weiter… einen Schritt nach dem anderen. Für mich sehr erfrischend für einen weiblichen Hauptcharakter und man bemerkt mit jeder Seite, wie sehr die Autorin ihre Figur liebt. Was dazu führt, dass man sie ebenso schnell gerne mag, aber auch dazu, dass sie vielleicht zu schnell reift, stärker wird und dadurch auch etwas unrealistisch perfekt erscheint. Ihr männlicher Gegenpart Perry ist nicht weniger interessant, wie attraktive und ein Charakter, in den man sich verlieren kann. Mir hat es deshalb sehr gut gefallen, dass die Autorin abwechselnd aus Arias oder aus Perrys Sicht geschrieben hat, um auch seine Gedanken und Gefühle kennen zu lernen. Ein Highlight war die Freundschaft und später die Liebesgeschichte der beiden, besonders weil sich die Autorin Zeit ließ, um alles langsam entwickeln zu lassen, dass sehr authentisch wirkte und mir unbeschreiblich gut gefallen hat. Es ist zwar ein Jugendbuch, aber es kam auch mehr vor als nur das typische ‚Händchen halten‘, obwohl es die Autorin nur angedeutet hat, was mich persönlich jetzt nicht stört, auch wenn das Buch bereits ab 14 angegeben ist. Die Jugend heutzutage ist sowieso viel frühreifer als wir damals und daher stört es mich nicht, auch wenn das vielleicht manche anders sehen werden. Daher ist es für Jugendliche ebenso geeignet, wie für Erwachsene. Mir hat auch gefallen, dass es ein ‚richtiges‘ Ende gab, das zwar für einen Nachfolger ein paar Dinge offen lässt, aber nicht so, dass man gequält wird, wenn man nun eine Zeit lang auf den nächsten Teil warten muss. *toll* Mehr Infos auf: http://martinabookaholic.wordpress.com/2012/04/11/rezension-gebannt/
Da Dystopien zu meinen Lieblingsgenres gehören, habe ich mich schon sehr über diese Trilogie gefreut. Jedoch konnte mich leider der Reihenauftakt nicht ganz begeistern, was wahrscheinlich daran lag, dass mich das Buch zu sehr an »die Verratenen« von Ursula Poznanski erinnert hat. Spoiler zu beiden Reihen: Da »Gebannt« bereits vor Poznankis Trilogie erschienen ist, vermute ich, dass sich die österreichische Autorin etwas sehr von der englischen Buchreihe hat inspirieren lassen, denn der Plot sowie die Plot Twists haben sich schon ziemlich stark geähnelt
Eine super dystopie für Einsteiger in das Genre. Die Welt ist nicht allzu komplex und die Geschichte bezieht sich auf das wesentliche, wegen sie stellenweise nach meinem Empfinden etwas schmucklos wirkte. Aria und Perry sind ein süßes Gespann, ihre Empfindungen und Gedanken sind gut nachzuvollziehen. Ich werde auf jeden Fall weiterlesen, da das Ende schon etwas fies war :D
Nach einer Naturkatastrophe haben die Menschen Schutz innerhalb spezieller kuppelartiger Gebäude gesucht, die dazu entwickelt wurden, das Überleben der Spezies zu sichern. Moderne Technologien gaukeln den Bewohnern das Bild einer natürlichen Umgebung vor. Innerhalb der Welten, scheint alles möglich zu sein. Die Landschaft außerhalb der sogenannten Biosphären wird „Die Todeszone“ genannt. Ein Überleben dort gilt als unmöglich. Als die junge Aria wegen eines Verbrechens, welches sie nicht begangen hat, aus ihrer Heimat hinaus in die Wildnis verbannt wird, glaubt sie sich zunächst dem Tode geweiht. Während eines elektrischen Sturmes begegnet sie jedoch dem ruppigen Außenseiter Perry. Gemeinsam gehen sie auf die Suche nach dem Beweis ihrer Unschuld und der Wahrheit über die Gesellschaft unter den Biosphären. Zu Beginn des Buches war ich zugegebenermaßen ein wenig enttäuscht. Ich hatte zuvor eine Vielzahl positiver Rezensionen gelesen und demnach große Erwartungen an die Geschichte. Meine Erwartungen schienen zunächst enttäuscht zu werden. Erzählstil und World-Building waren sehr gewöhnungsbedürftig. Auch die Handlung entsprach zunächst nicht meinem Geschmack, vor allem, weil sie überspitzt dargestellt und vorhersehbar war. Arias Verbannung aus den Biosphären bildete allerdings einen bedeutsamen Wendepunkt. Die Story gewann an Fahrt und wichtige Zusammenhänge wurden aufgedeckt. Der Autorin ist es wunderbar gelungen, die einzelnen Beziehungsdynamiken herauszuarbeiten. Vor allem die sich anbahnende Liebesbeziehung zwischen Aria und Perry war wunderschön realistisch und liebevoll ausgestaltet. Sie war es, die dieses Buch so besonders gemacht hat. Ich habe selten etwas Romantischeres gelesen. Aria und Perry sind mir beide unendlich ans Herz gewachsen, wie es kaum ein anderes Pärchen je getan hat. Jede gemeinsame Szene mit den beiden habe ich mit Hochspannung erwartet und ich wurde niemals enttäuscht. Auch Roar hat es mir sehr angetan. Seine bedingungslose Loyalität und seine gesamte lockere, aber zugleich gefühlvolle, verständnisvolle Art, an Dinge heranzugehen, haben ihn zu etwas ganz Besonderem gemacht. Ich freue mich schon unendlich auf die Kurzgeschichte über ihn und Liv, ebenso wie auf die weiteren Bände der Reihe. Alles in allem eine wunderschöne Dystopie, die sich nicht zuletzt wegen ihrer Liebesgeschichte, der außergewöhnlichen Handlung und dem atemberaubend innovativen Setting von all dem anderen Mainstream-Wust abhebt. Und das, obwohl sie schon 5 Jahre alt ist.
Eine Katastrophe teilt die Welt in zwei Klassen. Die Menschen, die drinnen beschützt vor der unbarmherzigen Natur wohnen, so wie Aria, und die Menschen, die draußen in der Wildnis leben, so wie Perry. Als Aria verbannt wird, treffen sie aufeinander. . Dank den Sichten, die sowohl aus Arias als auch aus Perrys Perspektive geschrieben sind, fällt der Kontrast zwischen ihren unterschiedlichen Welten und ihrem bisher gelebten Leben noch deutlicher auf. Außerdem kann man sich so unglaublich gut in beide hineinversetzen, sie dabei beobachten, wie sie sich auf die neue Situation miteinander einlassen und über ihren eigenen Horizont hinauswachsen. Auch die erschaffene Welt ist unglaublich komplex, aber durch Aria kann man sich recht schnell gut darin zurechtfinden. Besonders haben mir die Beziehungen zwischen den einzelnen Charakteren gefallen, sowohl die zwischen Perry und Aria, als auch die, die Roar als Perrys bester Freund mit vielen Personen hat. . Einzigartiger dystopischer Reihenauftakt.
English Review: Unfortunately I’ve only borrowed this book by a friend of mine and I left it a long time aside, because I simply had too many other books to read and now I’m glad, that finally I’ve read it and I ask myself why I’ve waited so long for it. The reason was likely also that I didn’t want to read a dystopia again, but for me this book wasn’t like all the other dystopias, where a system rules and the protagonist must notice it, before he/ she stands against it, but here the main character was exiled at the beginning and then she was transferred to a completely other world which is more likely to the fantasy-genre than to the dystopian, what was very various and refreshing. It was again definitive a book which I love and didn’t want to put aside any more and where I’ve checked constantly the side number to see how long I can still read, for the only reason, because I didn’t want it to end. As usual in a dystopia, there was at first a lot of information and open questions, before the world was completely explained and we got to know where the story plays and what it is about. The idea of the author that the world lies in ruins because of this‚ Aether Storms‘ and that the people have built so-called ‘Domes’ to shelter them, was original for me and also the twits which have arisen. Also I liked the confrontation of this futuristic world in the artificially built biosphere and by contrast the world outdoors, in the outer wasteland or so-called ‘death zone’ in which were ‚millions possibilities to die‘. In this unreal world Aria is exiled, after she falsely gets blamed to put up a fire in which three youngsters get killed. The destiny wants that she meets Perry, who was born in this outside world and is called an ‘outsider’ or ‘barbarian’ by the ‚dweller’, like Aria is one. They enter an alliance to help each other although Aria has a dreadful fear against this ‚savage‘, whose name is Perry and he also isn’t thrilled by her at all. I think the history is really great, original and I could imagine everything very well, by the pictorial and nice description by Rossi. If I didn’t already love the characters and the plot so much, than her writing style would have been a highlight, but because I also find the rest first-class, the writing style of Rossi is just an additional brilliant ‘dot on the i’. Rossi’s language is fluid, good to read and nicely formulated without to overload it and in my opinion the perfect mixture for a great reading pleasure. I could take the characters very fast in my heart, especially because of the inner strength of Aria and her power of endurance, although she actually has lost basically everything. However she doesn’t cry or whine, but she clenches her teeth and keeps going … step after the other. For me this is really refreshing for a female main character and you can also notice with every page, how much the author loves her character. What leads to the fact that one likes her as fast, but also let Aria grows too fast and become strong in a short time and thereby she also seems a little unrealistically perfect. Her male counterpart Perry isn’t less interesting, like attractive and a character in which one can lose oneself. Therefore I’ve liked it very much that the author has written alternately from Arias or from Perry’s point of view to get to know also his thoughts and feelings. A highlight was the friendship and later the love story of them both, particularly because the author gave them time to let everything develop slowly and that appeared very authentic and I really liked it extremely much. Though it is a YA book, it also happened in it more than just the typical ‘holding-hands‘ scenario, although it is only indicated by the author and it doesn’t disturb me, even if the book is already rated for the age of 14. Nowadays the youth is much more premature anyway than when we were at that age and hence it doesn’t disturb me, even if others see that different. Therefore it’s appropriate for youngsters and for adults as well. And I also liked that there was an accurate end but which leaves a few things open for the next part, but not in such a way that one is tormented if one must wait for some time till the next book will be release. *great* For more Information: http://martinabookaholic.wordpress.com/2012/04/13/review-under-the-never-sky/ Deutsche Rezension: Ich habe mir das Buch leider nur von einer Freundin ausgeborgt und es lange Zeit liegen lassen, weil ich einfach zu viele andere Bücher zum Lesen hatte/ lesen musste und nun bin ich froh, dass ich es endlich gelesen habe und frage mich, warum ich so lange darauf gewartet habe. Wahrscheinlich war der Grund auch, dass ich nicht schon wieder eine Dystopie lesen wollte, aber für mich war das hier nicht wie die ganzen anderen Dystopien, wo ein System herrscht und die Protagonistin erst selbst bemerken muss, dass etwas falsch läuft und sich dagegen stellen, sondern sie wird zu Beginn verbannt und kommt dadurch in eine komplett andere Welt, welche mehr dem Fantasiegenre entspricht, als einer Dystopie, was sehr abwechslungsreich und erfrischend war. Es war definitiv wieder ein Buch, das ich liebe und nicht mehr aus der Hand legen wollte und bei dem ich ständig die Seitenanzahl überprüft habe, um zu sehen wie lange ich noch lesen kann/ darf, aus dem einzigen Grund, da ich nicht wollte, dass es endet. Wie immer in einer Dystopie, gab es anfänglich viele Informationen und offene Fragen, bevor die Welt in der die Geschichte spielt, vollständig erklärt wurde und man eine Ahnung hat, um was es eigentlich geht und wo man sich befindet. Die Idee der Autorin, dass die Welt in Trümmern liegt, durch diese ‚Ätherstürme‘ und die Menschen deswegen Zuflucht in so genannten Biospähren gesucht haben, war für mich originell und auch die Wendungen die sich ergeben haben. Auch mochte ich die Gegenüberstellung dieser futuristischen Welt in der künstlich erbauten Biosphäre und im Gegensatz dazu die Welt draußen, in der sogenannten Todeszone, in der es ‚Millionen Möglichkeit gibt zu sterben‘. In diese unwirkliche Welt wird Aria verbannt, nachdem ihr fälschlicherweise die Schuld an einem Feuer und an dem Tod von drei Jugendlichen gegeben wird. Das Schicksal will es, dass sie ausgerechnet auf Perry trifft, der in dieser Außenwelt geboren wurde und von den ‚Siedlern‘, wie Aria eine ist, als ‚Außenseiter‘ oder ‚Barbar‘ benannt wird. Sie gehen ein Bündnis ein, um sich gegenseitig zu helfen, obwohl Aria vor diesem ‚Wilden‘ furchtbare Angst hat und er von ihr genauso wenig begeistert ist. Ich finde die Geschichte wirklich toll, originell und man kann sich alles sehr gut vorstellen, durch die bildhafte und schöne Beschreibung von Rossi. Würde ich die Charaktere und die Handlung nicht schon so lieben, wäre bereits die Schreibweise der Autorin ein Highlight, aber da ich auch den Rest klasse finde, ist der Schreibstil von ihr noch ein zusätzliches, vorzügliches i-Pünktchen. Rossis Sprache ist flüssig, gut zu lesen und schön formuliert, ohne zu beschweren oder zu überladen zu sein. Meiner Meinung nach die perfekte Mischung für ein schönes Lesevergnügen. Die Charaktere konnte ich sehr schnell ins Herz schließen, besonders durch die innere Stärke von Aria und ihr Durchhaltevermögen, obwohl sie eigentlich im Grunde alles verloren hat. Doch sie jammert nicht, sondern beißt die Zähne zusammen und macht weiter… einen Schritt nach dem anderen. Für mich sehr erfrischend für einen weiblichen Hauptcharakter und man bemerkt mit jeder Seite, wie sehr die Autorin ihre Figur liebt. Was dazu führt, dass man sie ebenso schnell gerne mag, aber auch dazu, dass sie vielleicht zu schnell reift, stärker wird und dadurch auch etwas unrealistisch perfekt erscheint. Ihr männlicher Gegenpart Perry ist nicht weniger interessant, wie attraktive und ein Charakter, in den man sich verlieren kann. Mir hat es deshalb sehr gut gefallen, dass die Autorin abwechselnd aus Arias oder aus Perrys Sicht geschrieben hat, um auch seine Gedanken und Gefühle kennen zu lernen. Ein Highlight war die Freundschaft und später die Liebesgeschichte der beiden, besonders weil sich die Autorin Zeit ließ, um alles langsam entwickeln zu lassen, dass sehr authentisch wirkte und mir unbeschreiblich gut gefallen hat. Es ist zwar ein Jugendbuch, aber es kam auch mehr vor als nur das typische ‚Händchen halten‘, obwohl es die Autorin nur angedeutet hat, was mich persönlich jetzt nicht stört, auch wenn das Buch bereits ab 14 angegeben ist. Die Jugend heutzutage ist sowieso viel frühreifer als wir damals und daher stört es mich nicht, auch wenn das vielleicht manche anders sehen werden. Daher ist es für Jugendliche ebenso geeignet, wie für Erwachsene. Mir hat auch gefallen, dass es ein ‚richtiges‘ Ende gab, das zwar für einen Nachfolger ein paar Dinge offen lässt, aber nicht so, dass man gequält wird, wenn man nun eine Zeit lang auf den nächsten Teil warten muss. *toll* Mehr Infos auf: http://martinabookaholic.wordpress.com/2012/04/11/rezension-gebannt/
Description
Getrennt durch zwei Welten, geeint im Überlebenskampf, verbunden in unendlicher Liebe. Die siebzehnjährige Aria lebt in einer Welt, die perfekter ist als die Realität. Perry kommt aus einer Wildnis, die realer ist als jede Perfektion und in der wilde Stürme das Leben bedrohen. Als Aria in seine Welt verstoßen wird, rettet Perry ihr das Leben. Trotz ihrer Fremdheit verbindet die beiden die Verzweiflung und Sorge um die, die sie lieben. Aria will ihre verschollene Mutter wiederfinden, Perry ist auf der Suche nach seinem Neffen, an dessen Entführung er sich die Schuld gibt. Aria versucht, vor Perry zu verbergen, dass ihre Gefühle ihm gegenüber sich wandeln. Doch Perry hat dies längst schon entdeckt, aber nicht nur bei Aria, auch bei sich selbst. In diesem ersten Band ihrer Trilogie schreibt Autorin Veronica Rossi über große Gefühle und tödliche Abenteuer, über Mut und Sinnlichkeit und über eine Heldin, die ihre Stärke entdeckt. Dieses Buch ist zutiefst romantisch und packend und so aufregend, dass man es nur schwer aus der Hand legen kann vor Ungeduld, zu erfahren, wie es auf der nächsten Seite weitergeht!
Book Information
Author Description
Veronica Rossi, in Rio de Janeiro/Brasilien geboren, zog in ihrer Kindheit oft um und lebte in Mexiko, Venezuela, an der Ostküste der USA und schließlich in Kalifornien. Hier besuchte sie die Universität und studierte Schöne Künste am Californian College of the Arts in San Francisco. Heute lebt sie mit ihrer Familie im Norden Kaliforniens und arbeitet als freie Autorin. Sie schreibt vor allem futuristische Romane für junge Erwachsene. Erste Ehren erwarb sie mit bisher unveröffentlichten Manuskripten auf amerikanischen Autoren-Wettbewerben, wo sie in der Kategorie Fantasy und Science Fiction auf den vordersten Plätzen rangierte. Die erfolgreiche "Aria und Perry"-Trilogie, eine Liebesgeschichte in postapokalyptischen Zeiten, ist ihre erste Buchveröffentlichung.
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Wirklich gelungener Auftakt mit einer interessanten Welt und tollen Charakteren
Durch Zufall bin ich auf diese Buchreihe aufmerksam geworden, gerade durch die zwar relativ schlichten, aber dennoch sehr schönen Cover der Bücher. Auch der Klapptext klang für mich sehr interessant und so durfte der erste Band bei mir einziehen. Zu Beginn hatte ich ein paar Schwierigkeiten, mich in dieser Welt zurechtzufinden. Ohne große Erklärungen wurde ich hier in eine Zukunft unserer Welt gerissen, in welcher ich erst einmal mit den Gegebenheiten nichts anfangen konnte. Gerade das Leben in den verschiedenen Realitäten war für mich doch sehr gewöhnungsbedürftig. In Perrys Welt konnte ich mich etwas besser zurechtfinden, einfach weil diese Welt unserer dann doch noch viel ähnlicher war, wenn auch man hier das Gefühl hatte, in die Vergangenheit zurück versetzt worden zu sein. Ich befand mich also in einer Geschichte mit zwei komplett gegensätzlichen Welten, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Mit der Zeit hatte ich diese Gegebenheiten aber verstanden und konnte mich gut damit arrangieren. Die Charaktere gefielen mir sehr gut. Sehr schnell wurde klar, dass die Hauptprotagonisten zwei wirklich starke und kämpferische Persönlichkeiten sind. Aria zeigte sich gerissen und war nie gewillt, aufzugeben. Perry dagegen war zu Beginn eher der verschlossene Kerl, doch konnte ich relativ gut hinter seine Fassade blicken und erkennen, dass er ein wirklich liebevoller Mann mit einem unglaublich großen Herzen ist. Die Handlung gefiel mir auch sehr gut. Es wurde bereits zu Beginn der Geschichte sehr spannend. Schnell erkannte ich, dass hinter den Geschehen um Aria und Perri noch ein viel größeres Geheimnis zu stecken schien. Dieses machte mich natürlich umso neugieriger auf den Rest der Geschichte. Immer wieder gab es kleinere Spannungspunkte. Aber es gab auch witzige und romantische Szenen. Gerade die Nebencharaktere, welche stellenweise sehr viel Witz und Humor in sich hatten, konnten die Handlung unglaublich auflockern. Dieser erste Band war wirklich ein toller Einstieg in diese Dystophie. Ich bin sehr froh, dass ich zufällig auf diese Buchreihe gestoßen bin und bin bereits sehr neugierig auf den zweiten und dritten Band. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung

What an amazing debut! Beautiful written, an interesting world building, a strong main character and a lot of secrets and mysteries arises over the story. I really dived into! The weakest part is the love story cause it seems to appear a bit suddenly, but it was sweet anyway (and no love triangle - yeah! :) Can`t wait to read part 2 and learn more about the world and their history. The story gets a satisfying end and you can read it as stand-alone too, but a lot of questions are still open.
Buchinfos: Buch: 432 Seiten Autorin: Veronica Rossi Verlag: Oetinger Verlag Reihe: 1. Band: Gebannt - Unter Fremden Himmel 2. Band: Getrieben - Durch Ewige Nacht 3. Band: Geborgen - In Unendlicher Weite Klapptext: Getrennt durch zwei Welten, geeint im Überlebenskampf, verbunden in unendlicher Liebe. Die 17-jährige Aria lebt in einer Welt die perfekter ist als die Realität. Perry kommt aus einer Wildnis, die realer ist als jede Perfektion und in der wilde Stürme das Leben bedrohen. Als Aria in seiner Welt verstoßen wird, rettet Perry ihr das Leben. Trotz ihrer Fremdheit verbindet die beiden die Verzweiflung und Sorge um die, die sie lieben. Aria will ihre verschollene Mutter wiederfinden, Perry ist auf der Such nach seinem Neffen, an dessen Entführung er sich die Schuld gibt. Aria versucht, vor Perry zu verbergen, dass ihre Gefühle ihm gegenüber sich wandeln. Doch Perry hat dies längst schon entdeckt, aber nicht nur bei Aria, auch bei sich selbst. Meine Meinung: Ich habe vor ein paar Wochen den Buch Trailer zum Buch auf Youtube entdeckt. Hier ist der genannte Buch Trailer zu dem Buch. Aber der Trailer ist auf Englisch. Der Trailer hat gleich auf hip mir gefallen. Ok ich habe erst gedacht na toll so ein Krankenhaus Buch Trailer kommt jetzt. Aber der Trailer wird mit jeder Sekunde immer besser. Vor allem wo der Perry auftaucht. Ich habe vor ca vor 10 Tagen angefangen das Buch zu lesen. Ich bin eigentlich sehr gut in die Geschichte rein gekommen. Es fängt gleich gut mit der Handlung an. Der Schreibstil von der Autorin Veronica Rossi ist sehr flüssig und sehr angenehm zu lesen. Aber bei manche Stellen ist es etwas zu Sprunghaft findet ich. Zum z.B. bei den Hauptcharaktere Aria und Perry haben am Anfang sehr unterschiedliche Sichtweisen. Praktisch gesagt sie kennen sich nur flüchtig. Und dann sind auf einmal so große Gefühle zwischen den beiden da. Da gibt es irgendwie nichts dazwischen also wie z.B. Freundschaftsgefühle. Ich finde da hätte man etwas noch was dazwischen setzen können. Aber trotzdem habe ich die Charakteren Aria und Perry sehr gut gefallen. Da gefallt mir gerade ein Spruch ein. Wer einmal hinfällt und am Boden liegt braucht nur wieder auf zu stehen. Und seinen Weg weiter zu gehen. Nicht aufgeben sondern einfach weiter machen. Ich finde der Spruch passt zur Aria und Perry sehr gut. Die Autorin Veronica Rossi beschreibt den Weltenbau gut. Das man sich alles gut vorstellen kann. Mein Fazit: Im Großem und Ganzen ist der 1. Band gut. Und ein guter Einstieg in die Reihe Aria & Perry. Und auch gleich den zweiten Band lesen. https://mybookseriemovieblog.blogspot.de/2018/01/gebannt-unter-fremden-himmel-1bd.html
Gebannt: Unter fremdem Himmel - Veronica Rossi zum Inhalt: Der grösste Teil von Arias Leben spielt sich virtuell ab, sie lebt in einer perfekten Welt. In einer Welt in der sie alles tun kann, ohne die Folgen zu spüren, es gibt keine Unfälle oder Krankheiten, kein Schmerz und niemand stirbt jung. Doch dann geschieht etwas, womit Aria nie gerechnet hätte und ihr ganzes Leben wird auf den Kopf gestellt. Sie wird in der richtigen Welt ausgesetzt. Eigentlich sind ihre Chancen zu überleben gleich Null, doch dann trifft sie auf Perry. Perry lebt in der wirklichen Welt, diese ist schrecklich und brutal. Unfälle, Krankheiten und Schmerz liegen an der Tagesordnung und auch das jemand schon sehr jung stirbt ist keine Ausnahme. Er ist alles andere als begeistert von der Aussicht Zeit mit Aria verbringen zu müssen, doch sie ist seine einzige Chance seinen Neffen, welcher entführt worden ist, wieder zu finden. Denn auch Aria ist auf der Suche nach jemandem den sie liebt, sie sucht ihre Mutter... meine Meinung: Auch wenn es mir weh tut, ich muss sagen am Anfang hat mir Gebannt ganz und gar nicht gefallen. Schon nach etwa 5 Seiten war ich kurz davor das Buch abzubrechen. Mein Problem war, dass man direkt in die Handlung hineingeworfen wird, ohne das man überhaupt versteht was gerade abgeht, ausserdem geht es auch noch direkt um irgendein technisches Zeug, was ich wirklich gar nicht mag, weil ich das auch nie verstehe und es mich echt nicht interessiert. Ausserdem war mir Aria auch gleich von der ersten Seite an unsympathisch. Dabei hatte ich gerade mal 5 Seiten gelesen. Tja, genau dies Stellte sich dann als mein Glück heraus, denn ich dachte mir dass ich ein Buch doch nicht schon so früh abbrechen könne. Daher lass ich weiter und eins kann ich euch versprechen, übers abbrechen habe ich keine Sekunde mehr nachgedacht... Etwa ab Seite 20 hat mich die Geschichte gefesselt, da sie wirklich spannend wurde und spätestens nachdem Aria in die Aussenwelt verstossen wurde und auf Perry traf war ich davon überzeugt, dass sie und ich uns trotz unserem schlechten Start sicher noch anfreunden werden. Dass man die Geschichte nicht nur aus der Sicht von Aria sondern auch aus der Sicht von Perry erzählt bekommt fand ich gerade bei diesem Buch sehr gut und vor allem auch sinnvoll. Denn dadurch dass die beiden aus vollkommen unterschiedlichen Welten kommen sehen sie die Dinge auch sehr unterschiedlich. Zudem erfährt man so auch über die jeweiligen Welten mehr, was bei nur einer Sichtweise nicht möglich gewesen wäre. Sowieso fand ich die Welt in Gebannt wirklich faszinierend, ein bisschen schade fand ich aber das man so gut wie nichts darüber erfahren hat, weshalb sich die Welt so verändert hat oder auch was es mit dem Äther genau auf sich hat. Allerdings hoffe ich darauf dass es in den Folgebänden zu diesem Thema noch ein bisschen mehr Informationen geben wird. Perry und Aria sind während einem grossen Teil der Geschichte allein unterwegs und da die Geschichte aus ihrer Sicht geschrieben ist, sind sie auch eindeutig die beiden Personen über die man am meisten erfährt. Über die anderen Figuren erfährt man nicht besonders viel, dennoch gab es ein paar die ich wirklich interessant fand, besonders Roar fand ich sehr sympathisch. Perry hat mich dadurch, wie sehr er seinen Neffen liebt, sofort für sich eingenommen. Auch wenn er sich Aria gegenüber anfangs ziemlich kalt verhält, weiss man doch dass er ein Herz hat. Obschon Perry manchmal ziemlich hart und brutal sein kann, fand ich ihn irgendwie süss. Seine besonderen Sinne und die Wahrnehmungen die er dadurch hat fand ich sehr interessant und ich habe gern darüber gelesen. Bei Aria hat es hingegen, wie schon erwähnt, ein bisschen länger gedauert bis sie mich überzeugen konnte, dass sie keine verwöhnte Zicke ist, schliesslich hat sie mich aber davon überzeugt. Es hat sich sogar gezeigt, dass sie eine richtige Kämpferin ist, die nicht so schnell aufgibt und auch ihren Willen durchsetzen kann. Was mir an Gebannt aus sehr gut gefallen hat ist die Beziehung von Perry und Aria. Die beiden haben sich nämlich Ausnahmsweise nicht gleich auf den ersten Blick ineinander verliebt und haben dann den Rest der Geschichte nichts anderes mehr getan als sich gegenseitig an zu himmeln. Nein, ihre Beziehung hat sich langsam aufgebaut und wurde immer stärker, dennoch blieb sie realistisch und die beiden haben dabei nicht ihren Verstand eingebüsst und sich für den anderen verändert. Zudem wird die Liebesgeschichte nicht zu sehr in den Vordergrund gestellt, worüber ich froh war, da Gebannt noch viel mehr zu bieten hat. Dennoch spielt die Liebesgeschichte eine wichtige Rolle. Beim Cover zu Gebannt ging es mir zu Beginn ähnlich wie bei der Geschichte selbst. Auf den Bildern die ich im Internet gesehen habe gefiel es mir irgendwie nicht wirklich. Als ich es dann aber in Natura sah und das Buch in der Hand hielt musste ich zugeben dass es doch irgendwie etwas hat. Mir so richtig zu gefallen fing es aber erst an, als ich das Buch mal aufschlug und das mintgrüne/mintblaue Papier sah mit welchem der Buchdeckel innen ausgekleidet ist, irgendwie gefällt mir die Farbe nämlich total. Danach habe ich den Schutzumschlag mal abgenommen und als ich sah wie schön das das Buch auch darunter aussieht war es endgültig um mich geschehen. Inzwischen finde ich Gebannt zu den besten und auch den schönsten Büchern in meinem Regal. Fazit: Obschon mit Gebannt auf den ersten Seiten ziemlich abgeschreckt hat, bin ich jetzt mehr als nur froh das ich durchgehalten habe. Die Geschichte ist spannend, hat sympathische Helden und sowieso alles was eine gute Dystopie und Geschichte allgemein braucht. Eine klare Leseempfehlung.
Vor ein paar Jahren, als die Dystopien dank dem Hype und die Panem Trilogie wie Pilze aus der Erde schossen, habe ich es schon einmal mit "Gebannt" versucht und bin kläglich gescheitert. Vermutlich lag es einfach an dem Überfluss an Dystopien, die sich im Kern doch alle sehr ähnlich sind. Bei "Gebannt" ist das nicht anders und dennoch wollte ich der Trilogie jetzt noch einmal eine Chance geben - und ich habe es nicht bereut! Obwohl die Prämisse ähnlich wie bei anderen Dystopien ist, ist die Zukunft, die uns hier präsentiert wird, doch noch einmal einen Tick düsterer und brutaler, als ich es bisher kennengelernt habe. Und genau das machte für mich auch der Reiz aus. Die Autorin geht schonungslos mit wichtigen Charakteren um und scheut sich nicht davor, scheinbar wichtige Personen um die Ecke zu bringen. Die Welt die Veronica Rossi geschaffen hat spielt in einer düsteren Zukunft, in der zwei Welten, die unterschiedlicher nicht sein könnten, durch eine Kuppel getrennt werden. In der Kuppel selbst wohnen die eher privilegierten Bewohner, die sich mit modernster Sci-Fi Technik auskennen. Ausserhalb der Kuppel sind die eher am Boden gebliebenen Wilden, die ums nackte Überleben kämpfen. Und mitten unter diesen Leuten befinden sich zum Einen Aria und zum anderen Perry. Durch eher unglückliche Umstände geraten die beiden Protagonisten aneinander und müssen fortan lernen, miteinander auszukommen. Der Klappentext fasst das Ganze perfekt zusammen: Sie sind so unterschiedlich, doch ihre Liebe verbindet sie. Die siebzehnjährige Aria kommt aus einer Welt ohne Schmerz, Hunger und Leid. Perry hingegen kommt aus der Wildnis, in der nur der Stärkere überlebt. Als Aria in seine Welt verstoßen wird, rettet Perry ihr Leben und zwischen beiden entwickelt sich eine Liebe, die sich über alle Unterschiede hinweg setzen muss. Fazit: Gebannt ist ein guter Mix aus Fantasy, Sci-Fi und einem Hauch Romantik. Für Dystopien-Liebhaber eine Empfehlung, auch wenn einem viele Elemente aus ähnlichen Werken bekannt vorkommen.
Zwei Welten, zwei Teile, zwei Völker, die in feindschaft nebeneinander her leben und sich verachten. Beide unvereinbar. Inhalt: Die Welt in der Zukunkt: zerteilt in zwei Völker, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Die eine Welt, welche bewohnt wird von den "Siedlern", wird beherrscht von Technologien und dem abgeschottet sein von der "Außenwelt" - denn wer einmal die gesicherte Biosphäre verlässt, wer einmal die Außenzonen betritt, der ist dem Tode geweiht, denn draußen hat bisher keiner überlebt. Die Natur wird behrrscht von Ätherstürmen. Wilde Naturvorgänge: stürmisch, gefährlich und vorallem lebensgefährlich. Denn der Äther macht die Menschen krank, raubt ihnen nach und nach die Kraft, bis sie schließlich sterben. Deshalb verschanzt sie die eine Gesellschaft in Biosphären, führt ein sicheres Leben, in elektronischen Welten, in welchen alles nur durch die Vorstellungskraft lebt, während die andere Menschengruppe draußen, in der Todeszone ums überleben kämpft - die "Außenseiter". Zwei Welten, zwei Teile, zwei Völker, die in feindschaft nebeneinander her leben und sich verachten. Beide unvereinbar. Doch eines Abends führt das Schicksal die junge Aria, eine Siedlerin, aus den sicheren Biosphähren, und den wilden "Peregrine", einen Außenseiter zusammen und ein aufregendes Abenteuer beginnt. Beide sind sie auf der Suche - Aria sucht, nachdem sie von der Biosphäre verstoßen und in die Todeszone, in die Außenwelt verbannt wurde, nach ihrer Mutter, denn sie wird eines Vergehens beschuldigt, dessen sie unschuldig ist. Peregrine, von allen nur Perry genannt, sucht nach seinem Neffen, der bei einem Überfall der Siedler entführt wurde. Beide haben sie ein Ziel, beide haben sie einen Weg. Schnell wird klar, dass sie einander brauchen und nur gemeinsam siegen und gewinnen können. Deshalb schließen sie sich zusammen. Zunächst trauen sie einander nicht über den Weg, hassen und verachten sich gegenseitig, denn schließlich ist Aria eine Siedlerin und Perry ein Außenseiter. Aber schon bald müssen beide erkennen, dass sie mehr verbindet, als sie geglaubt haben und das aus Hass schnell Liebe werden kann... Idee/Umsetzung: Dystopien sind mitlerweile fester Bestand der Buchwelt geworden. Ich finde es wird mitlerweile umso schwerer, gute Dystopien zu schreiben, die sich mit ihrer Idee grundlegend von den anderen unterscheiden. Als ich anfing "Gebannt" zu lesen, war ich voller Erwartung. War dies endlich wieder eine Dystopie, dir mir unter die Haut gehen würde? Der Klappentext klang neu und erfrischend, ich wollte so gerne in eine neue Welt eintauchen. Im Grunde unterscheidet sich "Gebannt" natürlich nicht allzu von anderen Werken. Alle Bücher haben eine gewisse Gesellschaftskritik im Vordergrund. Auch "Gebannt" handelt von einer Kritik an der Lebensweise der Menschen. Ätherstürme beherrschen und dominieren den Alltag. Menschen sterben wegen der Naturkatastrophe, mutieren, verlieren sogar den wirklichen Bezug zum Leben, zum echt sein. Die Menschen, die in der Außenwelt leben gründen Stämme, und verteidigen diese indem sie die stärksten ihres Stammes dazu benutzen, dieses zu sichern. Denn durch den Sturm sind Mutationen aufgetreten, sodass einige Leute nun durch besondere Fähigkeiten ausgezeichnet sind, die dem jeweiligen Volk von großen Nutzen sind. So gibt es zum Beispiel: "Horcher", "Witterer" oder auch "Seher". Die einen können auf Meilen Geräusche hören, die Anderen können sehr gut riechen oder gar sehr weit sehen. Dazu im Kontrast stehen die Siedler. Ihr Leben ist unspektakulär. Ihre Haut ist weiß, ohne Narben, ohne Spuren, denn sie leben wie in Watte verpackt. Um ein Abenteuer zu erleben oder um überhaupt etwas zu spüren, bewegen sie sich nicht, sondern haben ein sg. "Smarteye" auf ihrem Kopf, vor ihrem Auge, mit welchem sie sich in imaginäre Welten versetzen können. Hier können sie tanzen, rennen, Spaß haben, während ihr Körper vor Ort, sich nicht bewegt. Alles spielt sich im Kopf ab, durch die Verbindung zum Gehirn kann das Smarteye sogar Gerüche und Berührungen auf den Körper übertragen. Alles scheint echt, doch nichts ist wirklich. Denn die Wirklichkeit ist gefährlich. Ich finde die Autorin hat sich hier etwas Gutes, neues ausgedacht. Zwei Welten, die unterschiedlicher nicht sein können, durch ein gemeinsames Problem, die Ätherstürme in zwei Teile gespalten, dazu getrieben sich gegenseitig zu verachten und auzuschließen. Zu anfang hat mich das ganze Buch, von der Atmosphäre her, an die Serie "LOST" erinnert. Denn auch dort gab es einen Bereich auf der Insel, der abgetrennt war und für Bewohner von Außen, durch einen gesicherten Zaun, verschlossen war. Ähnlich ist es auch in "Gebannt". Die zwei Teile, zwei Welten sind hier voneinander sehr klar getrennt. Dabei ist das Wort "Welten" sehr treffend, denn die zwei Gesellschaften sind sehr unterschiedlich. Nicht nur ihre Lebensweise sondern auch ihr ganzes Handeln, steht in völligem Kontrast zueinander. Dadurch wird, neben den Ätherstürmen, ein großer Konflikt und somit zusätzlicher Spannungsstrang erstellt, der sich neben der Angst um die Naturgewalt in die Geschichte mischt. Damit hätte die Autorin demnach genug Potential etwas aus ihrer Geschichte zu machen. Dies schafft sie dann manchmal aber nur teilweise. Auch wenn es sehr viele, mitreißende Stellen gibt, die ihre Leser fast in den Wahnsinn treiben und die Seiten nur so daher fliegen lassen, gibt es viele, einzelne Spannungsbögen, welche die Autorin manchmal einfach ohne Grund, sehr oberflächlich abbrechen lässt. Dies führt dann dazu, dass die Geschichte an einigen Stellen, sehr flach wird und beim Leser kein richtiges Gefühl aufkommen mag. Trotzdem ist es der Autorin gut gelungen, mich durch diese genannte Welt, beherrscht von einer Naturgewalt, zu überzeugen. Denn neben Technik, spielt hier auch das Gegenstück, die Natur, eine große Rolle. Bisher habe ich noch nicht viele Bücher gesehen, in diesem Genre, die ein Thema mal von dieser Seite aufgreifen. Deshalb ist das Buch aus dieser Sicht, für mich, sehr überzeugend und jede Reise wert. Auch wenn der Spannungsverlauf manchmal etwas verstörend ist, so hat Veronica Rossi doch einige, sehr nervenaufreibende Kapitel erschaffen, die dann den Ausgleich schaffen und ihre Leser befriedigt zurück lassen. Schreibstil: Der Schreibstil von Veroncia Rossi, verlangt eigentlich kaum Wörter. Er ist weder poetisch, noch besonders verträumt oder ausgeprägt, aber dies braucht die Geschichte um Aria und Perry auch gar nicht. Die Autorin schreibt nicht schlecht, sie schreibt auf einem angemessenen Niveau und hält die Spannung der Leser, bis auf ein bis zwei kritische Stellen, immer auf einem relativ hohen Punkt. Zusätzlich ist es für das Herz der Geschichte sehr passend, dass die Autorin immer wieder zwischen der Sicht von Aria und Perry hin und her wechselt. Denn dadurch bekommt der Leser einen Einblick in die verschiedenen Welten, zwei unterschiedliche Gefühle und Ängste und findet sich so, viel besser in die Geschichte ein. Charaktere: Die Charaktere sind hier stellvertretende Repräsentanten für die zwei Welten. Aria ist eine Siedlerin und ihr Leben wird beherrscht von der Illusion, von dem Verstecken vor der Realität. Ist sie zu Beginn des Buches sehr naiv und ohne Willen, so ändert dies sich Kapitel um Kapitel, welches sie mit Perry verbingt. Denn er bewegt etwas in ihr. Dadurch das man durch die Kapitel, die aus ihrer Sicht beschrieben sind, einen guten Einblick in ihr Innerstes bekommt, fühlt man mit ihr und kann nicht anders, als sie sofort in sein Herz zu schließen. Doch auch Perry löst diese Gefühle im Leser aus. Mich hat besonders er, magisch angezogen. Man kann sogar sagen, dass Perry mein Lieblingscharakter ist. Wird er nach Außen als sehr hart, ruppig und kantig beschrieben, so erkennt man doch schnell, dass er auch eine andere Seite hat, die man schnell zu lieben lernt. Beide Charakter zusammen, schaffen hier ein ausgewogenes Duo, mit dem man sich gerne in ein spannendes Abenteuer begibt. Doch nicht nur Aria und Perry spielen eine Rolle. Zusätzlich lernt man auch viele Nebencharaktere kennen welche, gut umrissen, einfach perfekt in die Geschichte passen und die man auch in den Folgebänden nicht missen möchte. Cover/Innengestaltung: Das deutsche Cover gefällt mir an dieser Stelle leider nicht sehr gut. Ich finde es sagt nichts über die Geschichte aus und lässt auch keine Spannung aufkommen. Zudem finde ich es komisch, dass erst einmal nur eine Person abgebildet ist, die hier wahrscheinlich Aria sein soll, obwohl das Buch aus zwei Sichten erzählt wird und demnach auch Perry zu finden sein sollte. Zum Anderen ist das Mädchen auch noch sehr unpassend. Denn Aria hat schwarze Haare und das Mädchen wohl eher helle. Man hätte sehr viel aus der Idee der Autorin machen können, rein Covertechnisch. Schade, dass hier von Oetinger einige Chancen verspielt wurden. Die Innengestaltung ist wie das Titelbild sehr schlicht. Einzig die Kapitel werden durch den Namen des erzählenden Charakters eingeleitet. Fazit: Wer auf der Suche nach einer spannenden Dystopie ist, in welcher man auf eine erfrischende und mitreißende Grundidee stößt, der ist bei "Gebannt: Unter fremdem Himmel" von Veronica Rossi, durchaus an der richtigen Adresse. Interessante, herzliche und liebevolle Charaktere begleiten einen durch knapp 400, sehr lesenswerte Seiten. An einigen Stellen wurde "Gebannt", mit den "Panem"-Büchern verglichen. Ich gebe euch allen mit auf den Weg: lasst euch nicht beeinflussen, startet einfach frei von irgendwelchen Erwartungen, mit Aria und Perry, auf diese abenteuerliche Reise, voller Gefahren, Wendungen und Überraschungen. Denn nur wenn ihr euch ganz frei macht, dann werdet auch ihr "gebannt". Ich freue mich auf jedenfall auf den zweiten Band, der vorraussichtlich im Frühjahr 2013, erscheinen wird. Denn zu Ende bleiben viele Fragen offen. Auch wenn der erste Teil, einer Trilogie, von Veronica Rossi, gleichviel Stärken, wie auch Schwächen hat, so wurde ich doch überzeugt und mitgerissen. In meinen Augen also durchaus eine lesenswerte und zu entdeckende Geschichte.
English Review: Unfortunately I’ve only borrowed this book by a friend of mine and I left it a long time aside, because I simply had too many other books to read and now I’m glad, that finally I’ve read it and I ask myself why I’ve waited so long for it. The reason was likely also that I didn’t want to read a dystopia again, but for me this book wasn’t like all the other dystopias, where a system rules and the protagonist must notice it, before he/ she stands against it, but here the main character was exiled at the beginning and then she was transferred to a completely other world which is more likely to the fantasy-genre than to the dystopian, what was very various and refreshing. It was again definitive a book which I love and didn’t want to put aside any more and where I’ve checked constantly the side number to see how long I can still read, for the only reason, because I didn’t want it to end. As usual in a dystopia, there was at first a lot of information and open questions, before the world was completely explained and we got to know where the story plays and what it is about. The idea of the author that the world lies in ruins because of this‚ Aether Storms‘ and that the people have built so-called ‘Domes’ to shelter them, was original for me and also the twits which have arisen. Also I liked the confrontation of this futuristic world in the artificially built biosphere and by contrast the world outdoors, in the outer wasteland or so-called ‘death zone’ in which were ‚millions possibilities to die‘. In this unreal world Aria is exiled, after she falsely gets blamed to put up a fire in which three youngsters get killed. The destiny wants that she meets Perry, who was born in this outside world and is called an ‘outsider’ or ‘barbarian’ by the ‚dweller’, like Aria is one. They enter an alliance to help each other although Aria has a dreadful fear against this ‚savage‘, whose name is Perry and he also isn’t thrilled by her at all. I think the history is really great, original and I could imagine everything very well, by the pictorial and nice description by Rossi. If I didn’t already love the characters and the plot so much, than her writing style would have been a highlight, but because I also find the rest first-class, the writing style of Rossi is just an additional brilliant ‘dot on the i’. Rossi’s language is fluid, good to read and nicely formulated without to overload it and in my opinion the perfect mixture for a great reading pleasure. I could take the characters very fast in my heart, especially because of the inner strength of Aria and her power of endurance, although she actually has lost basically everything. However she doesn’t cry or whine, but she clenches her teeth and keeps going … step after the other. For me this is really refreshing for a female main character and you can also notice with every page, how much the author loves her character. What leads to the fact that one likes her as fast, but also let Aria grows too fast and become strong in a short time and thereby she also seems a little unrealistically perfect. Her male counterpart Perry isn’t less interesting, like attractive and a character in which one can lose oneself. Therefore I’ve liked it very much that the author has written alternately from Arias or from Perry’s point of view to get to know also his thoughts and feelings. A highlight was the friendship and later the love story of them both, particularly because the author gave them time to let everything develop slowly and that appeared very authentic and I really liked it extremely much. Though it is a YA book, it also happened in it more than just the typical ‘holding-hands‘ scenario, although it is only indicated by the author and it doesn’t disturb me, even if the book is already rated for the age of 14. Nowadays the youth is much more premature anyway than when we were at that age and hence it doesn’t disturb me, even if others see that different. Therefore it’s appropriate for youngsters and for adults as well. And I also liked that there was an accurate end but which leaves a few things open for the next part, but not in such a way that one is tormented if one must wait for some time till the next book will be release. *great* For more Information: http://martinabookaholic.wordpress.com/2012/04/13/review-under-the-never-sky/ Deutsche Rezension: Ich habe mir das Buch leider nur von einer Freundin ausgeborgt und es lange Zeit liegen lassen, weil ich einfach zu viele andere Bücher zum Lesen hatte/ lesen musste und nun bin ich froh, dass ich es endlich gelesen habe und frage mich, warum ich so lange darauf gewartet habe. Wahrscheinlich war der Grund auch, dass ich nicht schon wieder eine Dystopie lesen wollte, aber für mich war das hier nicht wie die ganzen anderen Dystopien, wo ein System herrscht und die Protagonistin erst selbst bemerken muss, dass etwas falsch läuft und sich dagegen stellen, sondern sie wird zu Beginn verbannt und kommt dadurch in eine komplett andere Welt, welche mehr dem Fantasiegenre entspricht, als einer Dystopie, was sehr abwechslungsreich und erfrischend war. Es war definitiv wieder ein Buch, das ich liebe und nicht mehr aus der Hand legen wollte und bei dem ich ständig die Seitenanzahl überprüft habe, um zu sehen wie lange ich noch lesen kann/ darf, aus dem einzigen Grund, da ich nicht wollte, dass es endet. Wie immer in einer Dystopie, gab es anfänglich viele Informationen und offene Fragen, bevor die Welt in der die Geschichte spielt, vollständig erklärt wurde und man eine Ahnung hat, um was es eigentlich geht und wo man sich befindet. Die Idee der Autorin, dass die Welt in Trümmern liegt, durch diese ‚Ätherstürme‘ und die Menschen deswegen Zuflucht in so genannten Biospähren gesucht haben, war für mich originell und auch die Wendungen die sich ergeben haben. Auch mochte ich die Gegenüberstellung dieser futuristischen Welt in der künstlich erbauten Biosphäre und im Gegensatz dazu die Welt draußen, in der sogenannten Todeszone, in der es ‚Millionen Möglichkeit gibt zu sterben‘. In diese unwirkliche Welt wird Aria verbannt, nachdem ihr fälschlicherweise die Schuld an einem Feuer und an dem Tod von drei Jugendlichen gegeben wird. Das Schicksal will es, dass sie ausgerechnet auf Perry trifft, der in dieser Außenwelt geboren wurde und von den ‚Siedlern‘, wie Aria eine ist, als ‚Außenseiter‘ oder ‚Barbar‘ benannt wird. Sie gehen ein Bündnis ein, um sich gegenseitig zu helfen, obwohl Aria vor diesem ‚Wilden‘ furchtbare Angst hat und er von ihr genauso wenig begeistert ist. Ich finde die Geschichte wirklich toll, originell und man kann sich alles sehr gut vorstellen, durch die bildhafte und schöne Beschreibung von Rossi. Würde ich die Charaktere und die Handlung nicht schon so lieben, wäre bereits die Schreibweise der Autorin ein Highlight, aber da ich auch den Rest klasse finde, ist der Schreibstil von ihr noch ein zusätzliches, vorzügliches i-Pünktchen. Rossis Sprache ist flüssig, gut zu lesen und schön formuliert, ohne zu beschweren oder zu überladen zu sein. Meiner Meinung nach die perfekte Mischung für ein schönes Lesevergnügen. Die Charaktere konnte ich sehr schnell ins Herz schließen, besonders durch die innere Stärke von Aria und ihr Durchhaltevermögen, obwohl sie eigentlich im Grunde alles verloren hat. Doch sie jammert nicht, sondern beißt die Zähne zusammen und macht weiter… einen Schritt nach dem anderen. Für mich sehr erfrischend für einen weiblichen Hauptcharakter und man bemerkt mit jeder Seite, wie sehr die Autorin ihre Figur liebt. Was dazu führt, dass man sie ebenso schnell gerne mag, aber auch dazu, dass sie vielleicht zu schnell reift, stärker wird und dadurch auch etwas unrealistisch perfekt erscheint. Ihr männlicher Gegenpart Perry ist nicht weniger interessant, wie attraktive und ein Charakter, in den man sich verlieren kann. Mir hat es deshalb sehr gut gefallen, dass die Autorin abwechselnd aus Arias oder aus Perrys Sicht geschrieben hat, um auch seine Gedanken und Gefühle kennen zu lernen. Ein Highlight war die Freundschaft und später die Liebesgeschichte der beiden, besonders weil sich die Autorin Zeit ließ, um alles langsam entwickeln zu lassen, dass sehr authentisch wirkte und mir unbeschreiblich gut gefallen hat. Es ist zwar ein Jugendbuch, aber es kam auch mehr vor als nur das typische ‚Händchen halten‘, obwohl es die Autorin nur angedeutet hat, was mich persönlich jetzt nicht stört, auch wenn das Buch bereits ab 14 angegeben ist. Die Jugend heutzutage ist sowieso viel frühreifer als wir damals und daher stört es mich nicht, auch wenn das vielleicht manche anders sehen werden. Daher ist es für Jugendliche ebenso geeignet, wie für Erwachsene. Mir hat auch gefallen, dass es ein ‚richtiges‘ Ende gab, das zwar für einen Nachfolger ein paar Dinge offen lässt, aber nicht so, dass man gequält wird, wenn man nun eine Zeit lang auf den nächsten Teil warten muss. *toll* Mehr Infos auf: http://martinabookaholic.wordpress.com/2012/04/11/rezension-gebannt/
Da Dystopien zu meinen Lieblingsgenres gehören, habe ich mich schon sehr über diese Trilogie gefreut. Jedoch konnte mich leider der Reihenauftakt nicht ganz begeistern, was wahrscheinlich daran lag, dass mich das Buch zu sehr an »die Verratenen« von Ursula Poznanski erinnert hat. Spoiler zu beiden Reihen: Da »Gebannt« bereits vor Poznankis Trilogie erschienen ist, vermute ich, dass sich die österreichische Autorin etwas sehr von der englischen Buchreihe hat inspirieren lassen, denn der Plot sowie die Plot Twists haben sich schon ziemlich stark geähnelt
Eine super dystopie für Einsteiger in das Genre. Die Welt ist nicht allzu komplex und die Geschichte bezieht sich auf das wesentliche, wegen sie stellenweise nach meinem Empfinden etwas schmucklos wirkte. Aria und Perry sind ein süßes Gespann, ihre Empfindungen und Gedanken sind gut nachzuvollziehen. Ich werde auf jeden Fall weiterlesen, da das Ende schon etwas fies war :D
Nach einer Naturkatastrophe haben die Menschen Schutz innerhalb spezieller kuppelartiger Gebäude gesucht, die dazu entwickelt wurden, das Überleben der Spezies zu sichern. Moderne Technologien gaukeln den Bewohnern das Bild einer natürlichen Umgebung vor. Innerhalb der Welten, scheint alles möglich zu sein. Die Landschaft außerhalb der sogenannten Biosphären wird „Die Todeszone“ genannt. Ein Überleben dort gilt als unmöglich. Als die junge Aria wegen eines Verbrechens, welches sie nicht begangen hat, aus ihrer Heimat hinaus in die Wildnis verbannt wird, glaubt sie sich zunächst dem Tode geweiht. Während eines elektrischen Sturmes begegnet sie jedoch dem ruppigen Außenseiter Perry. Gemeinsam gehen sie auf die Suche nach dem Beweis ihrer Unschuld und der Wahrheit über die Gesellschaft unter den Biosphären. Zu Beginn des Buches war ich zugegebenermaßen ein wenig enttäuscht. Ich hatte zuvor eine Vielzahl positiver Rezensionen gelesen und demnach große Erwartungen an die Geschichte. Meine Erwartungen schienen zunächst enttäuscht zu werden. Erzählstil und World-Building waren sehr gewöhnungsbedürftig. Auch die Handlung entsprach zunächst nicht meinem Geschmack, vor allem, weil sie überspitzt dargestellt und vorhersehbar war. Arias Verbannung aus den Biosphären bildete allerdings einen bedeutsamen Wendepunkt. Die Story gewann an Fahrt und wichtige Zusammenhänge wurden aufgedeckt. Der Autorin ist es wunderbar gelungen, die einzelnen Beziehungsdynamiken herauszuarbeiten. Vor allem die sich anbahnende Liebesbeziehung zwischen Aria und Perry war wunderschön realistisch und liebevoll ausgestaltet. Sie war es, die dieses Buch so besonders gemacht hat. Ich habe selten etwas Romantischeres gelesen. Aria und Perry sind mir beide unendlich ans Herz gewachsen, wie es kaum ein anderes Pärchen je getan hat. Jede gemeinsame Szene mit den beiden habe ich mit Hochspannung erwartet und ich wurde niemals enttäuscht. Auch Roar hat es mir sehr angetan. Seine bedingungslose Loyalität und seine gesamte lockere, aber zugleich gefühlvolle, verständnisvolle Art, an Dinge heranzugehen, haben ihn zu etwas ganz Besonderem gemacht. Ich freue mich schon unendlich auf die Kurzgeschichte über ihn und Liv, ebenso wie auf die weiteren Bände der Reihe. Alles in allem eine wunderschöne Dystopie, die sich nicht zuletzt wegen ihrer Liebesgeschichte, der außergewöhnlichen Handlung und dem atemberaubend innovativen Setting von all dem anderen Mainstream-Wust abhebt. Und das, obwohl sie schon 5 Jahre alt ist.
Eine Katastrophe teilt die Welt in zwei Klassen. Die Menschen, die drinnen beschützt vor der unbarmherzigen Natur wohnen, so wie Aria, und die Menschen, die draußen in der Wildnis leben, so wie Perry. Als Aria verbannt wird, treffen sie aufeinander. . Dank den Sichten, die sowohl aus Arias als auch aus Perrys Perspektive geschrieben sind, fällt der Kontrast zwischen ihren unterschiedlichen Welten und ihrem bisher gelebten Leben noch deutlicher auf. Außerdem kann man sich so unglaublich gut in beide hineinversetzen, sie dabei beobachten, wie sie sich auf die neue Situation miteinander einlassen und über ihren eigenen Horizont hinauswachsen. Auch die erschaffene Welt ist unglaublich komplex, aber durch Aria kann man sich recht schnell gut darin zurechtfinden. Besonders haben mir die Beziehungen zwischen den einzelnen Charakteren gefallen, sowohl die zwischen Perry und Aria, als auch die, die Roar als Perrys bester Freund mit vielen Personen hat. . Einzigartiger dystopischer Reihenauftakt.
English Review: Unfortunately I’ve only borrowed this book by a friend of mine and I left it a long time aside, because I simply had too many other books to read and now I’m glad, that finally I’ve read it and I ask myself why I’ve waited so long for it. The reason was likely also that I didn’t want to read a dystopia again, but for me this book wasn’t like all the other dystopias, where a system rules and the protagonist must notice it, before he/ she stands against it, but here the main character was exiled at the beginning and then she was transferred to a completely other world which is more likely to the fantasy-genre than to the dystopian, what was very various and refreshing. It was again definitive a book which I love and didn’t want to put aside any more and where I’ve checked constantly the side number to see how long I can still read, for the only reason, because I didn’t want it to end. As usual in a dystopia, there was at first a lot of information and open questions, before the world was completely explained and we got to know where the story plays and what it is about. The idea of the author that the world lies in ruins because of this‚ Aether Storms‘ and that the people have built so-called ‘Domes’ to shelter them, was original for me and also the twits which have arisen. Also I liked the confrontation of this futuristic world in the artificially built biosphere and by contrast the world outdoors, in the outer wasteland or so-called ‘death zone’ in which were ‚millions possibilities to die‘. In this unreal world Aria is exiled, after she falsely gets blamed to put up a fire in which three youngsters get killed. The destiny wants that she meets Perry, who was born in this outside world and is called an ‘outsider’ or ‘barbarian’ by the ‚dweller’, like Aria is one. They enter an alliance to help each other although Aria has a dreadful fear against this ‚savage‘, whose name is Perry and he also isn’t thrilled by her at all. I think the history is really great, original and I could imagine everything very well, by the pictorial and nice description by Rossi. If I didn’t already love the characters and the plot so much, than her writing style would have been a highlight, but because I also find the rest first-class, the writing style of Rossi is just an additional brilliant ‘dot on the i’. Rossi’s language is fluid, good to read and nicely formulated without to overload it and in my opinion the perfect mixture for a great reading pleasure. I could take the characters very fast in my heart, especially because of the inner strength of Aria and her power of endurance, although she actually has lost basically everything. However she doesn’t cry or whine, but she clenches her teeth and keeps going … step after the other. For me this is really refreshing for a female main character and you can also notice with every page, how much the author loves her character. What leads to the fact that one likes her as fast, but also let Aria grows too fast and become strong in a short time and thereby she also seems a little unrealistically perfect. Her male counterpart Perry isn’t less interesting, like attractive and a character in which one can lose oneself. Therefore I’ve liked it very much that the author has written alternately from Arias or from Perry’s point of view to get to know also his thoughts and feelings. A highlight was the friendship and later the love story of them both, particularly because the author gave them time to let everything develop slowly and that appeared very authentic and I really liked it extremely much. Though it is a YA book, it also happened in it more than just the typical ‘holding-hands‘ scenario, although it is only indicated by the author and it doesn’t disturb me, even if the book is already rated for the age of 14. Nowadays the youth is much more premature anyway than when we were at that age and hence it doesn’t disturb me, even if others see that different. Therefore it’s appropriate for youngsters and for adults as well. And I also liked that there was an accurate end but which leaves a few things open for the next part, but not in such a way that one is tormented if one must wait for some time till the next book will be release. *great* For more Information: http://martinabookaholic.wordpress.com/2012/04/13/review-under-the-never-sky/ Deutsche Rezension: Ich habe mir das Buch leider nur von einer Freundin ausgeborgt und es lange Zeit liegen lassen, weil ich einfach zu viele andere Bücher zum Lesen hatte/ lesen musste und nun bin ich froh, dass ich es endlich gelesen habe und frage mich, warum ich so lange darauf gewartet habe. Wahrscheinlich war der Grund auch, dass ich nicht schon wieder eine Dystopie lesen wollte, aber für mich war das hier nicht wie die ganzen anderen Dystopien, wo ein System herrscht und die Protagonistin erst selbst bemerken muss, dass etwas falsch läuft und sich dagegen stellen, sondern sie wird zu Beginn verbannt und kommt dadurch in eine komplett andere Welt, welche mehr dem Fantasiegenre entspricht, als einer Dystopie, was sehr abwechslungsreich und erfrischend war. Es war definitiv wieder ein Buch, das ich liebe und nicht mehr aus der Hand legen wollte und bei dem ich ständig die Seitenanzahl überprüft habe, um zu sehen wie lange ich noch lesen kann/ darf, aus dem einzigen Grund, da ich nicht wollte, dass es endet. Wie immer in einer Dystopie, gab es anfänglich viele Informationen und offene Fragen, bevor die Welt in der die Geschichte spielt, vollständig erklärt wurde und man eine Ahnung hat, um was es eigentlich geht und wo man sich befindet. Die Idee der Autorin, dass die Welt in Trümmern liegt, durch diese ‚Ätherstürme‘ und die Menschen deswegen Zuflucht in so genannten Biospähren gesucht haben, war für mich originell und auch die Wendungen die sich ergeben haben. Auch mochte ich die Gegenüberstellung dieser futuristischen Welt in der künstlich erbauten Biosphäre und im Gegensatz dazu die Welt draußen, in der sogenannten Todeszone, in der es ‚Millionen Möglichkeit gibt zu sterben‘. In diese unwirkliche Welt wird Aria verbannt, nachdem ihr fälschlicherweise die Schuld an einem Feuer und an dem Tod von drei Jugendlichen gegeben wird. Das Schicksal will es, dass sie ausgerechnet auf Perry trifft, der in dieser Außenwelt geboren wurde und von den ‚Siedlern‘, wie Aria eine ist, als ‚Außenseiter‘ oder ‚Barbar‘ benannt wird. Sie gehen ein Bündnis ein, um sich gegenseitig zu helfen, obwohl Aria vor diesem ‚Wilden‘ furchtbare Angst hat und er von ihr genauso wenig begeistert ist. Ich finde die Geschichte wirklich toll, originell und man kann sich alles sehr gut vorstellen, durch die bildhafte und schöne Beschreibung von Rossi. Würde ich die Charaktere und die Handlung nicht schon so lieben, wäre bereits die Schreibweise der Autorin ein Highlight, aber da ich auch den Rest klasse finde, ist der Schreibstil von ihr noch ein zusätzliches, vorzügliches i-Pünktchen. Rossis Sprache ist flüssig, gut zu lesen und schön formuliert, ohne zu beschweren oder zu überladen zu sein. Meiner Meinung nach die perfekte Mischung für ein schönes Lesevergnügen. Die Charaktere konnte ich sehr schnell ins Herz schließen, besonders durch die innere Stärke von Aria und ihr Durchhaltevermögen, obwohl sie eigentlich im Grunde alles verloren hat. Doch sie jammert nicht, sondern beißt die Zähne zusammen und macht weiter… einen Schritt nach dem anderen. Für mich sehr erfrischend für einen weiblichen Hauptcharakter und man bemerkt mit jeder Seite, wie sehr die Autorin ihre Figur liebt. Was dazu führt, dass man sie ebenso schnell gerne mag, aber auch dazu, dass sie vielleicht zu schnell reift, stärker wird und dadurch auch etwas unrealistisch perfekt erscheint. Ihr männlicher Gegenpart Perry ist nicht weniger interessant, wie attraktive und ein Charakter, in den man sich verlieren kann. Mir hat es deshalb sehr gut gefallen, dass die Autorin abwechselnd aus Arias oder aus Perrys Sicht geschrieben hat, um auch seine Gedanken und Gefühle kennen zu lernen. Ein Highlight war die Freundschaft und später die Liebesgeschichte der beiden, besonders weil sich die Autorin Zeit ließ, um alles langsam entwickeln zu lassen, dass sehr authentisch wirkte und mir unbeschreiblich gut gefallen hat. Es ist zwar ein Jugendbuch, aber es kam auch mehr vor als nur das typische ‚Händchen halten‘, obwohl es die Autorin nur angedeutet hat, was mich persönlich jetzt nicht stört, auch wenn das Buch bereits ab 14 angegeben ist. Die Jugend heutzutage ist sowieso viel frühreifer als wir damals und daher stört es mich nicht, auch wenn das vielleicht manche anders sehen werden. Daher ist es für Jugendliche ebenso geeignet, wie für Erwachsene. Mir hat auch gefallen, dass es ein ‚richtiges‘ Ende gab, das zwar für einen Nachfolger ein paar Dinge offen lässt, aber nicht so, dass man gequält wird, wenn man nun eine Zeit lang auf den nächsten Teil warten muss. *toll* Mehr Infos auf: http://martinabookaholic.wordpress.com/2012/04/11/rezension-gebannt/






















