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„Das Mädchen mit den gläsernen Füßen“ hat mich mit seinem melancholischen Ton und dem fließenden Schreibstil schnell durch die Seiten getragen. Doch anstatt mitgerissen zu werden, blieb ich oft als Beobachterin zurück, die sich fragte, wohin all diese Erzählstränge wohl führen mögen. Die stillen Botschaften des Buches über Vergänglichkeit, Liebe, Veränderung und verpasste Chancen, die wir wohl alle in unterschiedlicher Intensität kennen, berührten mich. Was mich jedoch gleichzeitig unzufrieden machte, ist, dass die Geschichte nur davon lebt, dass niemand all seine Informationen preisgibt. So mag mancher argumentieren, dass das durchaus Parallelen zum realen Leben hat und eine gewisse Faszination ausüben kann. Mich ließ es an so manchen Stellen eher frustriert zurück. Niemand der handelnden Personen schien sich zudem mit der betreffenden Person, die Grund ihres Dilemmas ist, auseinandersetzen zu wollen, was die Frustration befeuerte. Ich für meinen Teil denke, dass ich mittlerweile vermutlich mehr Lesefreude an offenen Konflikten habe, da diese nicht nur meine Neugier stillen, sondern sich für mich aufrichtiger anfühlen. Dass die Handlungsstränge am Ende nicht aufgelöst wurden, finde ich generell in Ordnung, da es die Geschichte eindringlicher macht. Doch als ich das Buch am Ende zuklappte, blieb ein Gefühl der Unzufriedenheit, als hätte ich mehr Rätsel vorgesetzt bekommen, als schließlich gelöst wurden. Nicht nur in Bezug auf die Charaktere, sondern auch um die phantastischen Elemente, die eingewoben wurden. So bleibt die Geschichte zwar atmosphärisch und voller poetischer Symbolik, doch für mich auch ein wenig unfertig, wie ein mitreißender, aber nicht ganz greifbarer Traum.
Mar 7, 2025
„Das Mädchen mit den gläsernen Füßen“ hat mich mit seinem melancholischen Ton und dem fließenden Schreibstil schnell durch die Seiten getragen. Doch anstatt mitgerissen zu werden, blieb ich oft als Beobachterin zurück, die sich fragte, wohin all diese Erzählstränge wohl führen mögen. Die stillen Botschaften des Buches über Vergänglichkeit, Liebe, Veränderung und verpasste Chancen, die wir wohl alle in unterschiedlicher Intensität kennen, berührten mich. Was mich jedoch gleichzeitig unzufrieden machte, ist, dass die Geschichte nur davon lebt, dass niemand all seine Informationen preisgibt. So mag mancher argumentieren, dass das durchaus Parallelen zum realen Leben hat und eine gewisse Faszination ausüben kann. Mich ließ es an so manchen Stellen eher frustriert zurück. Niemand der handelnden Personen schien sich zudem mit der betreffenden Person, die Grund ihres Dilemmas ist, auseinandersetzen zu wollen, was die Frustration befeuerte. Ich für meinen Teil denke, dass ich mittlerweile vermutlich mehr Lesefreude an offenen Konflikten habe, da diese nicht nur meine Neugier stillen, sondern sich für mich aufrichtiger anfühlen. Dass die Handlungsstränge am Ende nicht aufgelöst wurden, finde ich generell in Ordnung, da es die Geschichte eindringlicher macht. Doch als ich das Buch am Ende zuklappte, blieb ein Gefühl der Unzufriedenheit, als hätte ich mehr Rätsel vorgesetzt bekommen, als schließlich gelöst wurden. Nicht nur in Bezug auf die Charaktere, sondern auch um die phantastischen Elemente, die eingewoben wurden. So bleibt die Geschichte zwar atmosphärisch und voller poetischer Symbolik, doch für mich auch ein wenig unfertig, wie ein mitreißender, aber nicht ganz greifbarer Traum.
Mar 7, 2025






