Skinned
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Lia Kahn ist tot. Ich bin Lia Kahn. Da ist nur eine Sache: Ich bin es nicht. Lia Kahn wacht Monate nach ihrem schweren Autounfall in einem Krankenhausbett auf. Sie kann ihren Körper nicht spüren, ihr Geist scheint in einem leeren Raum zu schweben der nur durch zwei glasige Augen blicken kann. Ihr erste Gedanke ist "Ich bin tot", doch schon bald wird ihr bewusst das sie noch lebt, nicht in ihrem Körper aber in einem künstlich erschaffenen…als Skinner. Während der Reha gewöhnt sich Lia ganz langsam an ihren neuen, ganz anderen Körper, der mit einer künstlichen Hautschicht und ein mechanisches Innenleben funktioniert. Schritt für Schritt erlernt sie das sprechen und das bewegen ihrer neuen Körperteile. Als sie nach der Reha in ihr Zuhause zurückkehrt beginnt ein völlig neues Leben für Lia. Schon an ihrem ersten Tag im neuen Leben wird Lia von fatanistischen Religiösen die die Erleuchteten genannt werden verfolgt und beschimpft. Verwirrt durch diese Begegung und ihre gedämpfte Wahrnehmung von Gefühlen, Gerüchen und Schmerzen findet sich Lia in einer vollkommen neuen Lebenslage. Vor ihrem Unfall war sie beliebt, schön und konnte sich vor Freunden kaum retten. Nun muss sie feststellen das sie ihre sogennanten Freunde im Stich lassen weil sie eine künstliche Hülle trägt… In Robin Wassermans fiktionalen Roman "Skinned" betritt der Leser eine Welt der Zukunft. Es ist völlig normal das man sich S-Mods einwirft um den Körper in eine bestimmte Stimmung zu versetzten, es gibt Kleidung mit technischen Highlights und der größte Teil des Lebens spielt sich im Netz ab, wo Lia ihre EgoZone schon seit sie sich einlinken kann mit Bildern, Musik und Texten füllt. In dieser hochtechnischen Umwelt, bei der nieman außer die Erleuchteten noch an einen Gott glaubt wagen sich die Wissenschaftler soweit vor, ein menschliches Gehirn in seine Einzelteile zu zerlegen, zu scannen und ein künstlich erschaffenes Gehirn in einen mechanisch funktionierenden Körper einzusetzten die Wesen die nach so einem Vorgang hervorterten nennt man Skinner oder MechHead (Mech). Lia ein beliebtes, schönes und reiches Mädchen wird nach einem schweren Autounfall zu so einem mechanischen, undurchschaubaren Wesen. Ihre Freunde und schlussendlich auch ihre Familie wendet sich von ihr ab. Lia stolpert in ein neues Leben gegen das sich sich versucht zu wehren, am liebsten würde sie alles rückgängig machen oder zumindest sterben. Doch als sie Bekanntschaft mit Auden macht schöpft sie neuen Mut. Sie geht zu ihren ehemaligen Freunden und vor allem zu ihrer Schwester Zo auf Distanz, verbringt die meisten Stunden mit Auden und vielen Experimenten. Doch nicht nur das Beisammensein mit Auden erfüllt Lias neues Leben sondern auch die städnigen Gedanken an Jude und seine Bande von MechHeads… Robin Wasserman gelingt es durch ihre leicht verstänldich Sprache und den spannenden Handlungsabläufen den Leser zu fesseln. Schon nach wenigen Seiten konnte ich das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen weil ich unbedingt erfahren wollte wie es mit Lia weitergeht und was es mit diesen Skinner auf sich hat. Dadurch das der Roman aus der Sicht Lias beschrieben ist, fällt es einem leicht sich in die Lage eines Skinners zu versetzten, hautnah erlebt man mit wie hilflos und nutzlos sich Lia in ihrem mechanischen Körper fühlt. Simple Dinge wie Geruch, das Füllen der Lunge mit Luft und das schlagen des Herzens vermisst Lia ungemein. Durch die detaillierte Beschreibung von Emotionen und Gedanken musste ich das ein oder andere Mal Tränen vergießen, da mich das geschriebene so berrührt hat, und ich am liebsten ins Buch gesprungen wäre um Lia zu retten. Im großen und ganzen Betrachtet ist Robin Wassermans "Skinned" ein auserodentlich gut gelungenes Science Fiction Erlebniss das einen nicht mehr los lässt. Mein Fazit: "Skinned" ein mitreisendes Science Fiction Erlebniss, dass einen nicht mehr los lässt.
Lia Kahn ist tot. Ich bin Lia Kahn. Da ist nur eine Sache: Ich bin es nicht. Lia Kahn wacht Monate nach ihrem schweren Autounfall in einem Krankenhausbett auf. Sie kann ihren Körper nicht spüren, ihr Geist scheint in einem leeren Raum zu schweben der nur durch zwei glasige Augen blicken kann. Ihr erste Gedanke ist "Ich bin tot", doch schon bald wird ihr bewusst das sie noch lebt, nicht in ihrem Körper aber in einem künstlich erschaffenen…als Skinner. Während der Reha gewöhnt sich Lia ganz langsam an ihren neuen, ganz anderen Körper, der mit einer künstlichen Hautschicht und ein mechanisches Innenleben funktioniert. Schritt für Schritt erlernt sie das sprechen und das bewegen ihrer neuen Körperteile. Als sie nach der Reha in ihr Zuhause zurückkehrt beginnt ein völlig neues Leben für Lia. Schon an ihrem ersten Tag im neuen Leben wird Lia von fatanistischen Religiösen die die Erleuchteten genannt werden verfolgt und beschimpft. Verwirrt durch diese Begegung und ihre gedämpfte Wahrnehmung von Gefühlen, Gerüchen und Schmerzen findet sich Lia in einer vollkommen neuen Lebenslage. Vor ihrem Unfall war sie beliebt, schön und konnte sich vor Freunden kaum retten. Nun muss sie feststellen das sie ihre sogennanten Freunde im Stich lassen weil sie eine künstliche Hülle trägt… In Robin Wassermans fiktionalen Roman "Skinned" betritt der Leser eine Welt der Zukunft. Es ist völlig normal das man sich S-Mods einwirft um den Körper in eine bestimmte Stimmung zu versetzten, es gibt Kleidung mit technischen Highlights und der größte Teil des Lebens spielt sich im Netz ab, wo Lia ihre EgoZone schon seit sie sich einlinken kann mit Bildern, Musik und Texten füllt. In dieser hochtechnischen Umwelt, bei der nieman außer die Erleuchteten noch an einen Gott glaubt wagen sich die Wissenschaftler soweit vor, ein menschliches Gehirn in seine Einzelteile zu zerlegen, zu scannen und ein künstlich erschaffenes Gehirn in einen mechanisch funktionierenden Körper einzusetzten die Wesen die nach so einem Vorgang hervorterten nennt man Skinner oder MechHead (Mech). Lia ein beliebtes, schönes und reiches Mädchen wird nach einem schweren Autounfall zu so einem mechanischen, undurchschaubaren Wesen. Ihre Freunde und schlussendlich auch ihre Familie wendet sich von ihr ab. Lia stolpert in ein neues Leben gegen das sich sich versucht zu wehren, am liebsten würde sie alles rückgängig machen oder zumindest sterben. Doch als sie Bekanntschaft mit Auden macht schöpft sie neuen Mut. Sie geht zu ihren ehemaligen Freunden und vor allem zu ihrer Schwester Zo auf Distanz, verbringt die meisten Stunden mit Auden und vielen Experimenten. Doch nicht nur das Beisammensein mit Auden erfüllt Lias neues Leben sondern auch die städnigen Gedanken an Jude und seine Bande von MechHeads… Robin Wasserman gelingt es durch ihre leicht verstänldich Sprache und den spannenden Handlungsabläufen den Leser zu fesseln. Schon nach wenigen Seiten konnte ich das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen weil ich unbedingt erfahren wollte wie es mit Lia weitergeht und was es mit diesen Skinner auf sich hat. Dadurch das der Roman aus der Sicht Lias beschrieben ist, fällt es einem leicht sich in die Lage eines Skinners zu versetzten, hautnah erlebt man mit wie hilflos und nutzlos sich Lia in ihrem mechanischen Körper fühlt. Simple Dinge wie Geruch, das Füllen der Lunge mit Luft und das schlagen des Herzens vermisst Lia ungemein. Durch die detaillierte Beschreibung von Emotionen und Gedanken musste ich das ein oder andere Mal Tränen vergießen, da mich das geschriebene so berrührt hat, und ich am liebsten ins Buch gesprungen wäre um Lia zu retten. Im großen und ganzen Betrachtet ist Robin Wassermans "Skinned" ein auserodentlich gut gelungenes Science Fiction Erlebniss das einen nicht mehr los lässt. Mein Fazit: "Skinned" ein mitreisendes Science Fiction Erlebniss, dass einen nicht mehr los lässt.
Das Cover gefällt mir wirklich gut, irgendwie hat es was. Die Charaktere sind sehr außergewöhnlich. Lia, die einst wunderschön, reich und beliebt war mausert sich zur Außenseiterin und auch ihr gesamter Charakter verändert sich. Ihre Familie steht auch nicht so recht hinter ihr, vor allem nicht ihre Schwester Zoie die bis dato immer in ihrem Schatten stand. Am schlimmsten aber sind ihre dümmlichen Freundinnen Terra und Cass, ganz zu Schweigen von Walker ihrem fast-Ex-noch-Freunden. Auden, der ebenfalls ein Außenseiter ist bringt sie wieder zum lächeln und Jude zeigt ihr ihr neues Leben. Der Schreibstil reißt den Leser mit und lässt ihn die Gefühle fühlen, die Lia nicht mehr fühlen kann. Er konnte mich gleich zu Beginn fesseln und mitreißen. Die Story zeigt einem die dystopische Welt, in der Lia lebt. Ihr Leben war perfekt - sie war wunderschön, beliebt und reich. Und dann passierte dieser Unfall und alles hat sich geändert und jetzt ist ihr Leben ziemlich scheiße. Hinzu kommt natürlich auch noch, dass es auch noch extrem kompliziert ist. Ohne Freunde und einen richtigen Rückhalt versucht sie sich in ihr neues Leben einzuleben. Dabei hilft ihr der süße und schüchterne Auden. Doch so richtig lebendig wird sie erst, als Jude auf den Plan tritt. Der Einstieg in den Roman viel mir etwas schwer, weil alles etwas verwirrend war, aber diese Irritationen wurden sehr schnell aufgeklärt, so dass ich alles schnell nachvollziehen konnte. Die Welt ist wirklich beeindruckend und ein fantastischer Mix aus der Zeit heute und einer skrupellosen Zukunft, denn alle Menschen leben mehr oder minder nur noch in einer virtuellen Welt. Und wenn dein Körper nicht mehr kann - dafür gibt es schon Mittel und Wege. Die Idee hinter dem Roman und der Entwurf der Charaktere macht dieses Buch zu etwas Besonderem, das mich gefesselt hat. Man hat gemerkt, worauf Menschen wert legen, wie schnell sie Urteile fällen und Vorurteile gnadenlos wirken machen - in gewisser Weise kann man das gelesene also perfekt auf unsere Welt beziehen, was das Ganze irgendwie noch makaberer macht. Manchmal ist es auch für den Leser ziemlich schwer gewesen zu begreifen, welche Lia Kahn man gerade erlebt, die Echte oder die Maschine? In solchen Momenten fühlt man sich genau wie die Menschen in ihrer Umgebung. Die letzten Seiten haben mir noch einmal richtig den Atem geraubt, denn diese unglaubliche Katastrophe macht einen einfach sprachlos. Das Ende ist ein Ende des alten Lebens und ein Beginn des Neuen, so dass der Leser die Erwartung an das zweite Buch hat, das dieses dort aufgeklärt wird - ich bin schon jetzt gespannt Fazit: Der Auftakt zur Skinned-Trilogie konnte mich fesseln und vor allem durch die extremen Gefühle packen. Die Welt in der Lia lebt erinnert mich so sehr an unsere Welt, dass es teilweise wirklich gruselig ist.
Seit dem ich meine Ausbildung begonnen habe fällt es mir immer schwerer mich auf Bücher zu konzentrieren. Ich lese vielleicht wenn es hoch kommt fünf im Jahr was mich persönlich sehr traurig macht. Jetzt in meinem Urlaub habe ich dieses eBook dabei gehabt und ich beginne wieder zu begreifen was ich am lesen immer so faszinierend fand und immer noch finde. Skinned von Robin Wassermann ist der Beginn einer dystopie wie ich sie gerne habe. Sie regt zum denken an. Wie meistens wird eine Selbstverständlichkeit oder ein Makel unserer eigenen Gesellschaft in den Vordergrund gestellt und vergrößert und erweitert bis es ein Problem darstellt oder langsam zum Problem wird. Hier ist es die Technologie die überhand gewinnt. Alles wofür man keine Menschen braucht wird von Maschinen und Computern gemacht. Doch was wenn die Grenzen zwischen Maschinen und Menschen verwischt wird und man daran zu zweifeln beginnt wann eine Maschine aufhört und wann ein Mensch anfängt? Lia ist ein erfolgreiche, populäre und ziemlich egoistische junge Frau die leider zur falschen Zeit am falschen Ort war und nach dem tödlichen Autounfall wacht sie im Körper einer Maschine auf. Ihre Erinnerungen, ihr Gehirn wurde in einen maschinellen Körper verpflanzt und es führt dazu, dass sie sich genau diese Fragen stellt...bin ich ich weil ich die gleichen Erinnerungen habe wie der Mensch in diesem Auto oder bin ich nur eine Maschine die sich einbildet so zu sein, weil sie so programmiert wurde? Und was hält die Gesellschaft davon? Man kann wirklich nicht viel sagen ohne zu viel zu verraten, aber eines kann ich sagen, dass es eine wirklich interessante dystopie ist die mit einer grundsätzlichen, moralisch ethischen Frage beginnt und einen zum denken anregt und eventuell durch die gewählte Perspektive auch dafür sorgt das man eventuell umdenkt. Der Stil ist leicht und flüssig, man hat nie das Gefühl es kommen Gedankensprünge vor oder etwas ist einfach nicht logisch. Ich habe das Buch ab einem bestimmten Punkt nicht mehr weglegen können und es in mich aufgesogen und genau das erwarte ich von einer dystopie, von einem packendem Buch. Ich weiß für viele ist panem der Genre Vertreter doch ich habe in Skinned und auch in der Trilogie von Ursula poznanski das gefunden, was ich wirklich in dystopien suche. Das hinterfragen von grundsätzlichen ethischen Fragen, von fragen, die wir uns nicht stellen aber vielleicht sollten. Man kommt nicht drum herum sich über diese Dinge Gedanken zu machen. Man muss sich damit auseinandersetzen und sich seine eigene Meinung bilden, egal wie diese Meinung ausfällt. Und ohne groß auf die weiteren zwei Teile einzugehen, genau das machen die Nachfolger eben auch, man wird gezwungen seine Meinung zu reflektieren und zu überdenken und das macht für mich eine dystopie aus. Das man gezwungen ist sich mit einem Thema auseinanderzusetzen bis man seine eigene Meinung felsenfest bildet. Es ist ein Prozess der mit der dystopie weiterläuft und egal wie die eigene Meinung am Ende ausfällt, man hat sie mehrfach durchdacht. Man würde gezwungen sie zu durchdenken und während die Meinung natürlich auch vom Buch beeinflusst wird, so geht man dennoch jeden kleinen Schritt in seinem Kopf durch und ohne es zu wollen hat man Ende des Buches doch eine gefasstere Meinung zu dem Thema als zuvor. Eine Meinung die man begründen und auch verantworten könnte. Und weil mich dieses Buch eben so beeinflusst hat, so zum nachdenken angeregt hat, kann ich auch nicht anders als ihm fünf von fünf Sternen zu geben. Die Thematik, das Szenario, die Charaktere mit all ihren Macken und Schwächen und Mängeln aber auch mit ihren Stärken machen es einfach.
Lia Kahn ist das coole Mädchen, dass von jedem bewundert wird. Bis zu dem Tag ihrer Unfalls. Danach ist sie nicht mehr beliebt, sie ist nicht einmal mehr ein Mensch, sondern nur noch eine Maschine mit den Erinnerungen ihres alten Lebens. . Die dystopische Welt, in der Lia lebt und die von einem übermäßigen Technikkonsum geprägt ist, wird Schritt für Schritt dargestellt, so dass sich einem immer wieder neue Möglichkeiten offenbaren und man gut mitkommt. Gerade der riesige Unterschied zwischen dieser Welt und der unseren macht das Buch total interessant. Leider waren mir sämtliche Charaktere total unsympathisch, sowohl Lia und ihre Familie und Freunde, als auch nur kurz auftauchende Nebencharaktere, die eigentlich keine große Rolle inne haben. Trotzdem konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen, da mich die Geschichte gefesselt hat und ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Lias Schicksal will man nicht verpassen. . Eine spannende Dystopie mit leider nicht sehr sympathischen Charakteren.
Seit dem ich meine Ausbildung begonnen habe fällt es mir immer schwerer mich auf Bücher zu konzentrieren. Ich lese vielleicht wenn es hoch kommt fünf im Jahr was mich persönlich sehr traurig macht. Jetzt in meinem Urlaub habe ich dieses eBook dabei gehabt und ich beginne wieder zu begreifen was ich am lesen immer so faszinierend fand und immer noch finde. Skinned von Robin Wassermann ist der Beginn einer dystopie wie ich sie gerne habe. Sie regt zum denken an. Wie meistens wird eine Selbstverständlichkeit oder ein Makel unserer eigenen Gesellschaft in den Vordergrund gestellt und vergrößert und erweitert bis es ein Problem darstellt oder langsam zum Problem wird. Hier ist es die Technologie die überhand gewinnt. Alles wofür man keine Menschen braucht wird von Maschinen und Computern gemacht. Doch was wenn die Grenzen zwischen Maschinen und Menschen verwischt wird und man daran zu zweifeln beginnt wann eine Maschine aufhört und wann ein Mensch anfängt? Lia ist ein erfolgreiche, populäre und ziemlich egoistische junge Frau die leider zur falschen Zeit am falschen Ort war und nach dem tödlichen Autounfall wacht sie im Körper einer Maschine auf. Ihre Erinnerungen, ihr Gehirn wurde in einen maschinellen Körper verpflanzt und es führt dazu, dass sie sich genau diese Fragen stellt...bin ich ich weil ich die gleichen Erinnerungen habe wie der Mensch in diesem Auto oder bin ich nur eine Maschine die sich einbildet so zu sein, weil sie so programmiert wurde? Und was hält die Gesellschaft davon? Man kann wirklich nicht viel sagen ohne zu viel zu verraten, aber eines kann ich sagen, dass es eine wirklich interessante dystopie ist die mit einer grundsätzlichen, moralisch ethischen Frage beginnt und einen zum denken anregt und eventuell durch die gewählte Perspektive auch dafür sorgt das man eventuell umdenkt. Der Stil ist leicht und flüssig, man hat nie das Gefühl es kommen Gedankensprünge vor oder etwas ist einfach nicht logisch. Ich habe das Buch ab einem bestimmten Punkt nicht mehr weglegen können und es in mich aufgesogen und genau das erwarte ich von einer dystopie, von einem packendem Buch. Ich weiß für viele ist panem der Genre Vertreter doch ich habe in Skinned und auch in der Trilogie von Ursula poznanski das gefunden, was ich wirklich in dystopien suche. Das hinterfragen von grundsätzlichen ethischen Fragen, von fragen, die wir uns nicht stellen aber vielleicht sollten. Man kommt nicht drum herum sich über diese Dinge Gedanken zu machen. Man muss sich damit auseinandersetzen und sich seine eigene Meinung bilden, egal wie diese Meinung ausfällt. Und ohne groß auf die weiteren zwei Teile einzugehen, genau das machen die Nachfolger eben auch, man wird gezwungen seine Meinung zu reflektieren und zu überdenken und das macht für mich eine dystopie aus. Das man gezwungen ist sich mit einem Thema auseinanderzusetzen bis man seine eigene Meinung felsenfest bildet. Es ist ein Prozess der mit der dystopie weiterläuft und egal wie die eigene Meinung am Ende ausfällt, man hat sie mehrfach durchdacht. Man würde gezwungen sie zu durchdenken und während die Meinung natürlich auch vom Buch beeinflusst wird, so geht man dennoch jeden kleinen Schritt in seinem Kopf durch und ohne es zu wollen hat man Ende des Buches doch eine gefasstere Meinung zu dem Thema als zuvor. Eine Meinung die man begründen und auch verantworten könnte. Und weil mich dieses Buch eben so beeinflusst hat, so zum nachdenken angeregt hat, kann ich auch nicht anders als ihm fünf von fünf Sternen zu geben. Die Thematik, das Szenario, die Charaktere mit all ihren Macken und Schwächen und Mängeln aber auch mit ihren Stärken machen es einfach.
Kurzbeschreibung: Lia Kahn ist reich, schön und beliebt – bis ein Unfall sie beinahe tötet. Im Krankenhaus wacht sie in einem perfekten, künstlichen Körper auf. Lia wird nie wieder Schmerz empfinden, sie wird nicht altern und nicht sterben. Doch der Preis dafür ist hoch: Ihre Freunde misstrauen ihr, ihr Freund betrügt sie und alles, was ihr wichtig war, wandelt sich in einen Albtraum. Hin- und hergerissen zwischen dem Leben, das sie einmal kannte, und einer neuen, aufregenden Existenz, lernt Lia bald die bitterste Lektion: Niemand kann ihr die Entscheidung abnehmen, die sie treffen muss, um ihre Liebsten zu schützen. Zur Autorin: Robin Wassermans Passion Geschichten zu erfinden, liegt in ihrer Kindheit begründet: Als Einzelkind blieb ihr nicht viel anderes übrig als sich selbst Geschichten zu erzählen, um den Alltag spannender zu gestalten. Und diese Liebe zu Geschichten erhielt sie sich über die Schulzeit. Nach ihrem Studium arbeitete sie als Kinderbuchlektorin, bis sie das Schreiben zum Beruf machte. Heute lebt sie in ihrer Lieblingsstadt New York und schreibt Bücher für junge Erwachsene. „Gott erschuf den Menschen. Wer erschuf Dich?“ (Seite 93) Rezension: Die 17jährige Lia Kahn erwacht nach 4 Wochen Koma im Krankenhaus. Sie hatte einen schweren Autounfall, ihr „echter“ Körper überlebte dies nicht und so entschieden sich ihre Eltern dazu, ihr einen neuen, mechanischen Körper zu geben. Lia ist eigentlich nur noch eine Maschine, sämtliche Gefühle und Empfindungen sind nicht echt, sondern programmiert. Doch Lia weigert sich hartnäckig, dies zu akzeptieren. Ihre Freunde wenden sich von ihr ab und machen sich hinter ihrem Rücken über diesen „Roboter“, auch „Mech“ genannt, lustig, denn diese werden von der Gesellschaft nicht anerkannt. Den einzigen Kontakt und eine Art Freundschaft baut sie mit Auden auf, ein Außenseiter an ihrer Schule, der von der „neuen“ Lia sehr fasziniert ist. Der Roman beschäftigt sich vor allem mit ethischen Fragen: Es geht um die eigentliche Persönlichkeit und wie frei man eigene Entscheidung treffen kann. Hat Lia als „Mech“ noch eine eigene Meinung oder werden ihre ganzen Gefühle und Gedanken nur noch durch eingebaute Computer programmiert? Und wie weit darf die Technologie in der Zukunft gehen? Dürfen Menschen aus Fleisch und Blut durch „ferngesteuerte“ Maschinen ersetzt werden? Die Sprache des Romans ist zielgruppengerecht verpackt und spricht meiner Meinung nach Jugendliche ab 13-14 Jahren an. Lia ist eine sympathische Hauptprotagonistin, die viel hinterfragt, mit der man mitfiebert und mitleidet. Die Nebenfiguren bleiben hinter ihr leider etwas blass zurück. Das Ende bleibt eher offen, da eine Trilogie geplant ist. Es gibt bereits einen englischen Nachfolgeband namens „Crashed“, ein Termin für die deutsche Übersetzung hiervon liegt noch nicht vor. Fazit: Ethische Fragen angesiedelt in der Zukunft, in jugendgerechtem Gewand geschneidert, mit einer interessanten Hauptfigur. Ich bin sehr auf die Fortsetzung gespannt. Wertung: 4 von 5 Punkten
"Skinned" ist der erste Band der Gripped-Reihe von Robin Wassermann. Es ist eine Science Fiction Dystopie, die 2016 bei script5, einem Imprint des Loewe Verlags, erschienen ist. "Skinned" ist eine "Was wäre, wenn"-Geschichte, die mich sehr zum Nachdenken brachte und von mir 4 Lilien bekommt. "Skinned" beginnt mit den folgenden Worten: "Lia Kahn ist tot. Ich bin Lia Kahn. [...] Da ist nur eine Sache. Ich bin es nicht." Tja, und damit haben wir auch schon das Thema, welches durch das ganze Buch führt. Ist jemand, dessen Körper verbrannt ist, der nur noch als Geist existiert, am Leben? Ist dieser jemand noch Mensch? Macht einen nur der menschliche biologische Körper zum Menschen oder ist da noch mehr? Fragen, die sich nicht nur Lia stellt, sondern auch ihre Mitmenschen. "Skinned" spielt in der Zukunft. Einer Zukunft, in der die Kriege, die Welt zerstört haben. Nur wenige reiche Leute, wohnen auf dem Land und können das Leben wirklich genießen. Die Masse hingegen lebt entweder in verseuchten Städten, in denen es kaum Nahrung, Strom oder Medizin gibt, oder sie verkaufen sich an die Konzerne, die ihnen das lebensnotwendige zur Verfügung stellen, aber der Mensch dort zur austauschbaren Ware wird. Lia hat in dieser Welt Glück. Sie ist die perfekte Tochter eines einflussreichen Mannes und lebt ein perfektes, oberflächliches Leben. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem sie durch einen Unfall stirbt und in einem künstlichen Körper aufwacht. Ein Geist in einer Maschine, wie selbst sagt. Die Handlung setzt sich viel mit dem Innenleben von Lia auseinander. Nach dem Unfall muss sie nicht nur rausfinden, was und wer sie jetzt ist, sondern auch mit der Abneigungen früherer Freunde und vor allem der ihrer kleineren Schwester zurecht kommen. Denn nicht für alle ist Lia, die die sie vorher war. Für einige ist sie nur ein programmierter Computer. Ich fand Lias Gefühlsleben sehr eindrücklich beschrieben. Ihre Wut, ihr Entsetzen, ihre Trauer, ihre Verzweiflung, ihre Hoffnung ... alles war nachvollziehbar. Allerdings fand ich sie manchmal etwas nervend. Vor allem, wenn sie wieder die gleichen Gedanken durchkaute und irgendwie nicht weiterkam, sondern sich ständig im Kreis drehte. Andererseits wirkte das auch echt. Für mich hat sie sich aber zu wenig mit den Gefühlen anderer auseinandergsetzt. Anfangs passte das ja zu ihrem Charakter, aber am Ende hätte ich mir da schon mehr Entwicklung gewünscht. Dass sie sich wirklich für die Gefühle der anderen interessiert, mal nachfragt, stattdessen ignoriert sie es. Will die Wahrheit gar nicht erfahren, da es sie ja verletzen könnte. Neben Lias Auseinandersetzung mit ihrem neuen Ich werden auch die Konflikte, die in der Reihe langsam zum Showdown führen werden, eingeführt. Da ist die Firma BioMax, die die "Mechs" herstellen, aber Geheimnisse zu haben scheinen, andere Mechs, die ihr neues Leben ihrem alten zwar bevorzugen und die Menschen abfällig als Orgs bezeichnen, aber Lia und auch mich damit misstrauisch machten, dass sie ihre Vergangenheit verheimlichen. Und dann ist da noch die Erleuchtetenpartei, die Stimmung gegen die Mechs machen und verlangen, dass deren Rechte eingeschränkt und keine weiteren Menschen umgewandelt werden, da nur Gott Leben geben kann und Mechs nur Computer sind, die Identitäten klauen würden. Ein brodelnde Mischung, die im ersten Band hinter Lias Selbstzweifeln und ihrer Identitätssuche zurückstehen muss, aber neugierig auf Band zwei machten. Alles in allem ein lesenswerter Reihenauftakt, der ineressante Fragen stellt, über die auch ich als Leser viel nachdachte.
1,5 Sterne. Ich habe dieses Buch von Regal genommen, weil ich die Thematik interessant fand. Solange man sich noch einfand in diese Welt (die übrigens mehr als krank ist), war auch alles soweit ganz okay. Aber leider gab es keinen einzigen Charakter, der mir nicht unheimlich auf die Nerven ging und auch Lia war echt anstrengend. Mal Hü, mal Hott. Nie wirklich Tiefgang, alle Charaktere bleiben oberflächlich, hatte ich das Gefühl. Der einzige mit Potenzial war Auden, aber selbst der ging mir irgendwann tierisch auf den Keks. Normalerweise finde ich es gut, wenn Bücher Gefühlsregungen hervorrufen, aber man sollte nicht über das fast komplette Buch hinweg mit den Augen rollen... An den Charakteren entlang entwickelte sich leider auch die Geschichte, die durchaus was sehr interessantes hätte werden können. Die Welt, in der Lia lebt, sagt mir überhaupt nicht zu. Alle nehmen Drogen, um sich so zu fühlen, wie es gerade passt (Gefühle machen dich zum Menschen, ihr Volltrottel. Wenn ihr das so reguliert, seid ihr auch fast nur noch Maschinen, die gerade ein Programm abspulen!) und es gilt: Wenn deine Onlineprofile nicht mehr sind, bist auch du nicht(s) mehr. Und unsere Kinder sind selbstverständlich auch alle so, wie wir sie gerne hätten, Makel gibt es nicht mehr (ja, das gab es schon in anderen Büchern, fand ich da auch schon nicht okay, aber hier hat mich extrem gestört). Mit diesem Band zusammen lege ich dann wohl auch erstmal die Folgebände zu den Akten, denn ich verspüre keinerlei Motivation, Lias Geschichte weiter zu verfolgen.
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Lia Kahn ist tot. Ich bin Lia Kahn. Da ist nur eine Sache: Ich bin es nicht. Lia Kahn wacht Monate nach ihrem schweren Autounfall in einem Krankenhausbett auf. Sie kann ihren Körper nicht spüren, ihr Geist scheint in einem leeren Raum zu schweben der nur durch zwei glasige Augen blicken kann. Ihr erste Gedanke ist "Ich bin tot", doch schon bald wird ihr bewusst das sie noch lebt, nicht in ihrem Körper aber in einem künstlich erschaffenen…als Skinner. Während der Reha gewöhnt sich Lia ganz langsam an ihren neuen, ganz anderen Körper, der mit einer künstlichen Hautschicht und ein mechanisches Innenleben funktioniert. Schritt für Schritt erlernt sie das sprechen und das bewegen ihrer neuen Körperteile. Als sie nach der Reha in ihr Zuhause zurückkehrt beginnt ein völlig neues Leben für Lia. Schon an ihrem ersten Tag im neuen Leben wird Lia von fatanistischen Religiösen die die Erleuchteten genannt werden verfolgt und beschimpft. Verwirrt durch diese Begegung und ihre gedämpfte Wahrnehmung von Gefühlen, Gerüchen und Schmerzen findet sich Lia in einer vollkommen neuen Lebenslage. Vor ihrem Unfall war sie beliebt, schön und konnte sich vor Freunden kaum retten. Nun muss sie feststellen das sie ihre sogennanten Freunde im Stich lassen weil sie eine künstliche Hülle trägt… In Robin Wassermans fiktionalen Roman "Skinned" betritt der Leser eine Welt der Zukunft. Es ist völlig normal das man sich S-Mods einwirft um den Körper in eine bestimmte Stimmung zu versetzten, es gibt Kleidung mit technischen Highlights und der größte Teil des Lebens spielt sich im Netz ab, wo Lia ihre EgoZone schon seit sie sich einlinken kann mit Bildern, Musik und Texten füllt. In dieser hochtechnischen Umwelt, bei der nieman außer die Erleuchteten noch an einen Gott glaubt wagen sich die Wissenschaftler soweit vor, ein menschliches Gehirn in seine Einzelteile zu zerlegen, zu scannen und ein künstlich erschaffenes Gehirn in einen mechanisch funktionierenden Körper einzusetzten die Wesen die nach so einem Vorgang hervorterten nennt man Skinner oder MechHead (Mech). Lia ein beliebtes, schönes und reiches Mädchen wird nach einem schweren Autounfall zu so einem mechanischen, undurchschaubaren Wesen. Ihre Freunde und schlussendlich auch ihre Familie wendet sich von ihr ab. Lia stolpert in ein neues Leben gegen das sich sich versucht zu wehren, am liebsten würde sie alles rückgängig machen oder zumindest sterben. Doch als sie Bekanntschaft mit Auden macht schöpft sie neuen Mut. Sie geht zu ihren ehemaligen Freunden und vor allem zu ihrer Schwester Zo auf Distanz, verbringt die meisten Stunden mit Auden und vielen Experimenten. Doch nicht nur das Beisammensein mit Auden erfüllt Lias neues Leben sondern auch die städnigen Gedanken an Jude und seine Bande von MechHeads… Robin Wasserman gelingt es durch ihre leicht verstänldich Sprache und den spannenden Handlungsabläufen den Leser zu fesseln. Schon nach wenigen Seiten konnte ich das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen weil ich unbedingt erfahren wollte wie es mit Lia weitergeht und was es mit diesen Skinner auf sich hat. Dadurch das der Roman aus der Sicht Lias beschrieben ist, fällt es einem leicht sich in die Lage eines Skinners zu versetzten, hautnah erlebt man mit wie hilflos und nutzlos sich Lia in ihrem mechanischen Körper fühlt. Simple Dinge wie Geruch, das Füllen der Lunge mit Luft und das schlagen des Herzens vermisst Lia ungemein. Durch die detaillierte Beschreibung von Emotionen und Gedanken musste ich das ein oder andere Mal Tränen vergießen, da mich das geschriebene so berrührt hat, und ich am liebsten ins Buch gesprungen wäre um Lia zu retten. Im großen und ganzen Betrachtet ist Robin Wassermans "Skinned" ein auserodentlich gut gelungenes Science Fiction Erlebniss das einen nicht mehr los lässt. Mein Fazit: "Skinned" ein mitreisendes Science Fiction Erlebniss, dass einen nicht mehr los lässt.
Lia Kahn ist tot. Ich bin Lia Kahn. Da ist nur eine Sache: Ich bin es nicht. Lia Kahn wacht Monate nach ihrem schweren Autounfall in einem Krankenhausbett auf. Sie kann ihren Körper nicht spüren, ihr Geist scheint in einem leeren Raum zu schweben der nur durch zwei glasige Augen blicken kann. Ihr erste Gedanke ist "Ich bin tot", doch schon bald wird ihr bewusst das sie noch lebt, nicht in ihrem Körper aber in einem künstlich erschaffenen…als Skinner. Während der Reha gewöhnt sich Lia ganz langsam an ihren neuen, ganz anderen Körper, der mit einer künstlichen Hautschicht und ein mechanisches Innenleben funktioniert. Schritt für Schritt erlernt sie das sprechen und das bewegen ihrer neuen Körperteile. Als sie nach der Reha in ihr Zuhause zurückkehrt beginnt ein völlig neues Leben für Lia. Schon an ihrem ersten Tag im neuen Leben wird Lia von fatanistischen Religiösen die die Erleuchteten genannt werden verfolgt und beschimpft. Verwirrt durch diese Begegung und ihre gedämpfte Wahrnehmung von Gefühlen, Gerüchen und Schmerzen findet sich Lia in einer vollkommen neuen Lebenslage. Vor ihrem Unfall war sie beliebt, schön und konnte sich vor Freunden kaum retten. Nun muss sie feststellen das sie ihre sogennanten Freunde im Stich lassen weil sie eine künstliche Hülle trägt… In Robin Wassermans fiktionalen Roman "Skinned" betritt der Leser eine Welt der Zukunft. Es ist völlig normal das man sich S-Mods einwirft um den Körper in eine bestimmte Stimmung zu versetzten, es gibt Kleidung mit technischen Highlights und der größte Teil des Lebens spielt sich im Netz ab, wo Lia ihre EgoZone schon seit sie sich einlinken kann mit Bildern, Musik und Texten füllt. In dieser hochtechnischen Umwelt, bei der nieman außer die Erleuchteten noch an einen Gott glaubt wagen sich die Wissenschaftler soweit vor, ein menschliches Gehirn in seine Einzelteile zu zerlegen, zu scannen und ein künstlich erschaffenes Gehirn in einen mechanisch funktionierenden Körper einzusetzten die Wesen die nach so einem Vorgang hervorterten nennt man Skinner oder MechHead (Mech). Lia ein beliebtes, schönes und reiches Mädchen wird nach einem schweren Autounfall zu so einem mechanischen, undurchschaubaren Wesen. Ihre Freunde und schlussendlich auch ihre Familie wendet sich von ihr ab. Lia stolpert in ein neues Leben gegen das sich sich versucht zu wehren, am liebsten würde sie alles rückgängig machen oder zumindest sterben. Doch als sie Bekanntschaft mit Auden macht schöpft sie neuen Mut. Sie geht zu ihren ehemaligen Freunden und vor allem zu ihrer Schwester Zo auf Distanz, verbringt die meisten Stunden mit Auden und vielen Experimenten. Doch nicht nur das Beisammensein mit Auden erfüllt Lias neues Leben sondern auch die städnigen Gedanken an Jude und seine Bande von MechHeads… Robin Wasserman gelingt es durch ihre leicht verstänldich Sprache und den spannenden Handlungsabläufen den Leser zu fesseln. Schon nach wenigen Seiten konnte ich das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen weil ich unbedingt erfahren wollte wie es mit Lia weitergeht und was es mit diesen Skinner auf sich hat. Dadurch das der Roman aus der Sicht Lias beschrieben ist, fällt es einem leicht sich in die Lage eines Skinners zu versetzten, hautnah erlebt man mit wie hilflos und nutzlos sich Lia in ihrem mechanischen Körper fühlt. Simple Dinge wie Geruch, das Füllen der Lunge mit Luft und das schlagen des Herzens vermisst Lia ungemein. Durch die detaillierte Beschreibung von Emotionen und Gedanken musste ich das ein oder andere Mal Tränen vergießen, da mich das geschriebene so berrührt hat, und ich am liebsten ins Buch gesprungen wäre um Lia zu retten. Im großen und ganzen Betrachtet ist Robin Wassermans "Skinned" ein auserodentlich gut gelungenes Science Fiction Erlebniss das einen nicht mehr los lässt. Mein Fazit: "Skinned" ein mitreisendes Science Fiction Erlebniss, dass einen nicht mehr los lässt.
Das Cover gefällt mir wirklich gut, irgendwie hat es was. Die Charaktere sind sehr außergewöhnlich. Lia, die einst wunderschön, reich und beliebt war mausert sich zur Außenseiterin und auch ihr gesamter Charakter verändert sich. Ihre Familie steht auch nicht so recht hinter ihr, vor allem nicht ihre Schwester Zoie die bis dato immer in ihrem Schatten stand. Am schlimmsten aber sind ihre dümmlichen Freundinnen Terra und Cass, ganz zu Schweigen von Walker ihrem fast-Ex-noch-Freunden. Auden, der ebenfalls ein Außenseiter ist bringt sie wieder zum lächeln und Jude zeigt ihr ihr neues Leben. Der Schreibstil reißt den Leser mit und lässt ihn die Gefühle fühlen, die Lia nicht mehr fühlen kann. Er konnte mich gleich zu Beginn fesseln und mitreißen. Die Story zeigt einem die dystopische Welt, in der Lia lebt. Ihr Leben war perfekt - sie war wunderschön, beliebt und reich. Und dann passierte dieser Unfall und alles hat sich geändert und jetzt ist ihr Leben ziemlich scheiße. Hinzu kommt natürlich auch noch, dass es auch noch extrem kompliziert ist. Ohne Freunde und einen richtigen Rückhalt versucht sie sich in ihr neues Leben einzuleben. Dabei hilft ihr der süße und schüchterne Auden. Doch so richtig lebendig wird sie erst, als Jude auf den Plan tritt. Der Einstieg in den Roman viel mir etwas schwer, weil alles etwas verwirrend war, aber diese Irritationen wurden sehr schnell aufgeklärt, so dass ich alles schnell nachvollziehen konnte. Die Welt ist wirklich beeindruckend und ein fantastischer Mix aus der Zeit heute und einer skrupellosen Zukunft, denn alle Menschen leben mehr oder minder nur noch in einer virtuellen Welt. Und wenn dein Körper nicht mehr kann - dafür gibt es schon Mittel und Wege. Die Idee hinter dem Roman und der Entwurf der Charaktere macht dieses Buch zu etwas Besonderem, das mich gefesselt hat. Man hat gemerkt, worauf Menschen wert legen, wie schnell sie Urteile fällen und Vorurteile gnadenlos wirken machen - in gewisser Weise kann man das gelesene also perfekt auf unsere Welt beziehen, was das Ganze irgendwie noch makaberer macht. Manchmal ist es auch für den Leser ziemlich schwer gewesen zu begreifen, welche Lia Kahn man gerade erlebt, die Echte oder die Maschine? In solchen Momenten fühlt man sich genau wie die Menschen in ihrer Umgebung. Die letzten Seiten haben mir noch einmal richtig den Atem geraubt, denn diese unglaubliche Katastrophe macht einen einfach sprachlos. Das Ende ist ein Ende des alten Lebens und ein Beginn des Neuen, so dass der Leser die Erwartung an das zweite Buch hat, das dieses dort aufgeklärt wird - ich bin schon jetzt gespannt Fazit: Der Auftakt zur Skinned-Trilogie konnte mich fesseln und vor allem durch die extremen Gefühle packen. Die Welt in der Lia lebt erinnert mich so sehr an unsere Welt, dass es teilweise wirklich gruselig ist.
Seit dem ich meine Ausbildung begonnen habe fällt es mir immer schwerer mich auf Bücher zu konzentrieren. Ich lese vielleicht wenn es hoch kommt fünf im Jahr was mich persönlich sehr traurig macht. Jetzt in meinem Urlaub habe ich dieses eBook dabei gehabt und ich beginne wieder zu begreifen was ich am lesen immer so faszinierend fand und immer noch finde. Skinned von Robin Wassermann ist der Beginn einer dystopie wie ich sie gerne habe. Sie regt zum denken an. Wie meistens wird eine Selbstverständlichkeit oder ein Makel unserer eigenen Gesellschaft in den Vordergrund gestellt und vergrößert und erweitert bis es ein Problem darstellt oder langsam zum Problem wird. Hier ist es die Technologie die überhand gewinnt. Alles wofür man keine Menschen braucht wird von Maschinen und Computern gemacht. Doch was wenn die Grenzen zwischen Maschinen und Menschen verwischt wird und man daran zu zweifeln beginnt wann eine Maschine aufhört und wann ein Mensch anfängt? Lia ist ein erfolgreiche, populäre und ziemlich egoistische junge Frau die leider zur falschen Zeit am falschen Ort war und nach dem tödlichen Autounfall wacht sie im Körper einer Maschine auf. Ihre Erinnerungen, ihr Gehirn wurde in einen maschinellen Körper verpflanzt und es führt dazu, dass sie sich genau diese Fragen stellt...bin ich ich weil ich die gleichen Erinnerungen habe wie der Mensch in diesem Auto oder bin ich nur eine Maschine die sich einbildet so zu sein, weil sie so programmiert wurde? Und was hält die Gesellschaft davon? Man kann wirklich nicht viel sagen ohne zu viel zu verraten, aber eines kann ich sagen, dass es eine wirklich interessante dystopie ist die mit einer grundsätzlichen, moralisch ethischen Frage beginnt und einen zum denken anregt und eventuell durch die gewählte Perspektive auch dafür sorgt das man eventuell umdenkt. Der Stil ist leicht und flüssig, man hat nie das Gefühl es kommen Gedankensprünge vor oder etwas ist einfach nicht logisch. Ich habe das Buch ab einem bestimmten Punkt nicht mehr weglegen können und es in mich aufgesogen und genau das erwarte ich von einer dystopie, von einem packendem Buch. Ich weiß für viele ist panem der Genre Vertreter doch ich habe in Skinned und auch in der Trilogie von Ursula poznanski das gefunden, was ich wirklich in dystopien suche. Das hinterfragen von grundsätzlichen ethischen Fragen, von fragen, die wir uns nicht stellen aber vielleicht sollten. Man kommt nicht drum herum sich über diese Dinge Gedanken zu machen. Man muss sich damit auseinandersetzen und sich seine eigene Meinung bilden, egal wie diese Meinung ausfällt. Und ohne groß auf die weiteren zwei Teile einzugehen, genau das machen die Nachfolger eben auch, man wird gezwungen seine Meinung zu reflektieren und zu überdenken und das macht für mich eine dystopie aus. Das man gezwungen ist sich mit einem Thema auseinanderzusetzen bis man seine eigene Meinung felsenfest bildet. Es ist ein Prozess der mit der dystopie weiterläuft und egal wie die eigene Meinung am Ende ausfällt, man hat sie mehrfach durchdacht. Man würde gezwungen sie zu durchdenken und während die Meinung natürlich auch vom Buch beeinflusst wird, so geht man dennoch jeden kleinen Schritt in seinem Kopf durch und ohne es zu wollen hat man Ende des Buches doch eine gefasstere Meinung zu dem Thema als zuvor. Eine Meinung die man begründen und auch verantworten könnte. Und weil mich dieses Buch eben so beeinflusst hat, so zum nachdenken angeregt hat, kann ich auch nicht anders als ihm fünf von fünf Sternen zu geben. Die Thematik, das Szenario, die Charaktere mit all ihren Macken und Schwächen und Mängeln aber auch mit ihren Stärken machen es einfach.
Lia Kahn ist das coole Mädchen, dass von jedem bewundert wird. Bis zu dem Tag ihrer Unfalls. Danach ist sie nicht mehr beliebt, sie ist nicht einmal mehr ein Mensch, sondern nur noch eine Maschine mit den Erinnerungen ihres alten Lebens. . Die dystopische Welt, in der Lia lebt und die von einem übermäßigen Technikkonsum geprägt ist, wird Schritt für Schritt dargestellt, so dass sich einem immer wieder neue Möglichkeiten offenbaren und man gut mitkommt. Gerade der riesige Unterschied zwischen dieser Welt und der unseren macht das Buch total interessant. Leider waren mir sämtliche Charaktere total unsympathisch, sowohl Lia und ihre Familie und Freunde, als auch nur kurz auftauchende Nebencharaktere, die eigentlich keine große Rolle inne haben. Trotzdem konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen, da mich die Geschichte gefesselt hat und ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Lias Schicksal will man nicht verpassen. . Eine spannende Dystopie mit leider nicht sehr sympathischen Charakteren.
Seit dem ich meine Ausbildung begonnen habe fällt es mir immer schwerer mich auf Bücher zu konzentrieren. Ich lese vielleicht wenn es hoch kommt fünf im Jahr was mich persönlich sehr traurig macht. Jetzt in meinem Urlaub habe ich dieses eBook dabei gehabt und ich beginne wieder zu begreifen was ich am lesen immer so faszinierend fand und immer noch finde. Skinned von Robin Wassermann ist der Beginn einer dystopie wie ich sie gerne habe. Sie regt zum denken an. Wie meistens wird eine Selbstverständlichkeit oder ein Makel unserer eigenen Gesellschaft in den Vordergrund gestellt und vergrößert und erweitert bis es ein Problem darstellt oder langsam zum Problem wird. Hier ist es die Technologie die überhand gewinnt. Alles wofür man keine Menschen braucht wird von Maschinen und Computern gemacht. Doch was wenn die Grenzen zwischen Maschinen und Menschen verwischt wird und man daran zu zweifeln beginnt wann eine Maschine aufhört und wann ein Mensch anfängt? Lia ist ein erfolgreiche, populäre und ziemlich egoistische junge Frau die leider zur falschen Zeit am falschen Ort war und nach dem tödlichen Autounfall wacht sie im Körper einer Maschine auf. Ihre Erinnerungen, ihr Gehirn wurde in einen maschinellen Körper verpflanzt und es führt dazu, dass sie sich genau diese Fragen stellt...bin ich ich weil ich die gleichen Erinnerungen habe wie der Mensch in diesem Auto oder bin ich nur eine Maschine die sich einbildet so zu sein, weil sie so programmiert wurde? Und was hält die Gesellschaft davon? Man kann wirklich nicht viel sagen ohne zu viel zu verraten, aber eines kann ich sagen, dass es eine wirklich interessante dystopie ist die mit einer grundsätzlichen, moralisch ethischen Frage beginnt und einen zum denken anregt und eventuell durch die gewählte Perspektive auch dafür sorgt das man eventuell umdenkt. Der Stil ist leicht und flüssig, man hat nie das Gefühl es kommen Gedankensprünge vor oder etwas ist einfach nicht logisch. Ich habe das Buch ab einem bestimmten Punkt nicht mehr weglegen können und es in mich aufgesogen und genau das erwarte ich von einer dystopie, von einem packendem Buch. Ich weiß für viele ist panem der Genre Vertreter doch ich habe in Skinned und auch in der Trilogie von Ursula poznanski das gefunden, was ich wirklich in dystopien suche. Das hinterfragen von grundsätzlichen ethischen Fragen, von fragen, die wir uns nicht stellen aber vielleicht sollten. Man kommt nicht drum herum sich über diese Dinge Gedanken zu machen. Man muss sich damit auseinandersetzen und sich seine eigene Meinung bilden, egal wie diese Meinung ausfällt. Und ohne groß auf die weiteren zwei Teile einzugehen, genau das machen die Nachfolger eben auch, man wird gezwungen seine Meinung zu reflektieren und zu überdenken und das macht für mich eine dystopie aus. Das man gezwungen ist sich mit einem Thema auseinanderzusetzen bis man seine eigene Meinung felsenfest bildet. Es ist ein Prozess der mit der dystopie weiterläuft und egal wie die eigene Meinung am Ende ausfällt, man hat sie mehrfach durchdacht. Man würde gezwungen sie zu durchdenken und während die Meinung natürlich auch vom Buch beeinflusst wird, so geht man dennoch jeden kleinen Schritt in seinem Kopf durch und ohne es zu wollen hat man Ende des Buches doch eine gefasstere Meinung zu dem Thema als zuvor. Eine Meinung die man begründen und auch verantworten könnte. Und weil mich dieses Buch eben so beeinflusst hat, so zum nachdenken angeregt hat, kann ich auch nicht anders als ihm fünf von fünf Sternen zu geben. Die Thematik, das Szenario, die Charaktere mit all ihren Macken und Schwächen und Mängeln aber auch mit ihren Stärken machen es einfach.
Kurzbeschreibung: Lia Kahn ist reich, schön und beliebt – bis ein Unfall sie beinahe tötet. Im Krankenhaus wacht sie in einem perfekten, künstlichen Körper auf. Lia wird nie wieder Schmerz empfinden, sie wird nicht altern und nicht sterben. Doch der Preis dafür ist hoch: Ihre Freunde misstrauen ihr, ihr Freund betrügt sie und alles, was ihr wichtig war, wandelt sich in einen Albtraum. Hin- und hergerissen zwischen dem Leben, das sie einmal kannte, und einer neuen, aufregenden Existenz, lernt Lia bald die bitterste Lektion: Niemand kann ihr die Entscheidung abnehmen, die sie treffen muss, um ihre Liebsten zu schützen. Zur Autorin: Robin Wassermans Passion Geschichten zu erfinden, liegt in ihrer Kindheit begründet: Als Einzelkind blieb ihr nicht viel anderes übrig als sich selbst Geschichten zu erzählen, um den Alltag spannender zu gestalten. Und diese Liebe zu Geschichten erhielt sie sich über die Schulzeit. Nach ihrem Studium arbeitete sie als Kinderbuchlektorin, bis sie das Schreiben zum Beruf machte. Heute lebt sie in ihrer Lieblingsstadt New York und schreibt Bücher für junge Erwachsene. „Gott erschuf den Menschen. Wer erschuf Dich?“ (Seite 93) Rezension: Die 17jährige Lia Kahn erwacht nach 4 Wochen Koma im Krankenhaus. Sie hatte einen schweren Autounfall, ihr „echter“ Körper überlebte dies nicht und so entschieden sich ihre Eltern dazu, ihr einen neuen, mechanischen Körper zu geben. Lia ist eigentlich nur noch eine Maschine, sämtliche Gefühle und Empfindungen sind nicht echt, sondern programmiert. Doch Lia weigert sich hartnäckig, dies zu akzeptieren. Ihre Freunde wenden sich von ihr ab und machen sich hinter ihrem Rücken über diesen „Roboter“, auch „Mech“ genannt, lustig, denn diese werden von der Gesellschaft nicht anerkannt. Den einzigen Kontakt und eine Art Freundschaft baut sie mit Auden auf, ein Außenseiter an ihrer Schule, der von der „neuen“ Lia sehr fasziniert ist. Der Roman beschäftigt sich vor allem mit ethischen Fragen: Es geht um die eigentliche Persönlichkeit und wie frei man eigene Entscheidung treffen kann. Hat Lia als „Mech“ noch eine eigene Meinung oder werden ihre ganzen Gefühle und Gedanken nur noch durch eingebaute Computer programmiert? Und wie weit darf die Technologie in der Zukunft gehen? Dürfen Menschen aus Fleisch und Blut durch „ferngesteuerte“ Maschinen ersetzt werden? Die Sprache des Romans ist zielgruppengerecht verpackt und spricht meiner Meinung nach Jugendliche ab 13-14 Jahren an. Lia ist eine sympathische Hauptprotagonistin, die viel hinterfragt, mit der man mitfiebert und mitleidet. Die Nebenfiguren bleiben hinter ihr leider etwas blass zurück. Das Ende bleibt eher offen, da eine Trilogie geplant ist. Es gibt bereits einen englischen Nachfolgeband namens „Crashed“, ein Termin für die deutsche Übersetzung hiervon liegt noch nicht vor. Fazit: Ethische Fragen angesiedelt in der Zukunft, in jugendgerechtem Gewand geschneidert, mit einer interessanten Hauptfigur. Ich bin sehr auf die Fortsetzung gespannt. Wertung: 4 von 5 Punkten
"Skinned" ist der erste Band der Gripped-Reihe von Robin Wassermann. Es ist eine Science Fiction Dystopie, die 2016 bei script5, einem Imprint des Loewe Verlags, erschienen ist. "Skinned" ist eine "Was wäre, wenn"-Geschichte, die mich sehr zum Nachdenken brachte und von mir 4 Lilien bekommt. "Skinned" beginnt mit den folgenden Worten: "Lia Kahn ist tot. Ich bin Lia Kahn. [...] Da ist nur eine Sache. Ich bin es nicht." Tja, und damit haben wir auch schon das Thema, welches durch das ganze Buch führt. Ist jemand, dessen Körper verbrannt ist, der nur noch als Geist existiert, am Leben? Ist dieser jemand noch Mensch? Macht einen nur der menschliche biologische Körper zum Menschen oder ist da noch mehr? Fragen, die sich nicht nur Lia stellt, sondern auch ihre Mitmenschen. "Skinned" spielt in der Zukunft. Einer Zukunft, in der die Kriege, die Welt zerstört haben. Nur wenige reiche Leute, wohnen auf dem Land und können das Leben wirklich genießen. Die Masse hingegen lebt entweder in verseuchten Städten, in denen es kaum Nahrung, Strom oder Medizin gibt, oder sie verkaufen sich an die Konzerne, die ihnen das lebensnotwendige zur Verfügung stellen, aber der Mensch dort zur austauschbaren Ware wird. Lia hat in dieser Welt Glück. Sie ist die perfekte Tochter eines einflussreichen Mannes und lebt ein perfektes, oberflächliches Leben. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem sie durch einen Unfall stirbt und in einem künstlichen Körper aufwacht. Ein Geist in einer Maschine, wie selbst sagt. Die Handlung setzt sich viel mit dem Innenleben von Lia auseinander. Nach dem Unfall muss sie nicht nur rausfinden, was und wer sie jetzt ist, sondern auch mit der Abneigungen früherer Freunde und vor allem der ihrer kleineren Schwester zurecht kommen. Denn nicht für alle ist Lia, die die sie vorher war. Für einige ist sie nur ein programmierter Computer. Ich fand Lias Gefühlsleben sehr eindrücklich beschrieben. Ihre Wut, ihr Entsetzen, ihre Trauer, ihre Verzweiflung, ihre Hoffnung ... alles war nachvollziehbar. Allerdings fand ich sie manchmal etwas nervend. Vor allem, wenn sie wieder die gleichen Gedanken durchkaute und irgendwie nicht weiterkam, sondern sich ständig im Kreis drehte. Andererseits wirkte das auch echt. Für mich hat sie sich aber zu wenig mit den Gefühlen anderer auseinandergsetzt. Anfangs passte das ja zu ihrem Charakter, aber am Ende hätte ich mir da schon mehr Entwicklung gewünscht. Dass sie sich wirklich für die Gefühle der anderen interessiert, mal nachfragt, stattdessen ignoriert sie es. Will die Wahrheit gar nicht erfahren, da es sie ja verletzen könnte. Neben Lias Auseinandersetzung mit ihrem neuen Ich werden auch die Konflikte, die in der Reihe langsam zum Showdown führen werden, eingeführt. Da ist die Firma BioMax, die die "Mechs" herstellen, aber Geheimnisse zu haben scheinen, andere Mechs, die ihr neues Leben ihrem alten zwar bevorzugen und die Menschen abfällig als Orgs bezeichnen, aber Lia und auch mich damit misstrauisch machten, dass sie ihre Vergangenheit verheimlichen. Und dann ist da noch die Erleuchtetenpartei, die Stimmung gegen die Mechs machen und verlangen, dass deren Rechte eingeschränkt und keine weiteren Menschen umgewandelt werden, da nur Gott Leben geben kann und Mechs nur Computer sind, die Identitäten klauen würden. Ein brodelnde Mischung, die im ersten Band hinter Lias Selbstzweifeln und ihrer Identitätssuche zurückstehen muss, aber neugierig auf Band zwei machten. Alles in allem ein lesenswerter Reihenauftakt, der ineressante Fragen stellt, über die auch ich als Leser viel nachdachte.
1,5 Sterne. Ich habe dieses Buch von Regal genommen, weil ich die Thematik interessant fand. Solange man sich noch einfand in diese Welt (die übrigens mehr als krank ist), war auch alles soweit ganz okay. Aber leider gab es keinen einzigen Charakter, der mir nicht unheimlich auf die Nerven ging und auch Lia war echt anstrengend. Mal Hü, mal Hott. Nie wirklich Tiefgang, alle Charaktere bleiben oberflächlich, hatte ich das Gefühl. Der einzige mit Potenzial war Auden, aber selbst der ging mir irgendwann tierisch auf den Keks. Normalerweise finde ich es gut, wenn Bücher Gefühlsregungen hervorrufen, aber man sollte nicht über das fast komplette Buch hinweg mit den Augen rollen... An den Charakteren entlang entwickelte sich leider auch die Geschichte, die durchaus was sehr interessantes hätte werden können. Die Welt, in der Lia lebt, sagt mir überhaupt nicht zu. Alle nehmen Drogen, um sich so zu fühlen, wie es gerade passt (Gefühle machen dich zum Menschen, ihr Volltrottel. Wenn ihr das so reguliert, seid ihr auch fast nur noch Maschinen, die gerade ein Programm abspulen!) und es gilt: Wenn deine Onlineprofile nicht mehr sind, bist auch du nicht(s) mehr. Und unsere Kinder sind selbstverständlich auch alle so, wie wir sie gerne hätten, Makel gibt es nicht mehr (ja, das gab es schon in anderen Büchern, fand ich da auch schon nicht okay, aber hier hat mich extrem gestört). Mit diesem Band zusammen lege ich dann wohl auch erstmal die Folgebände zu den Akten, denn ich verspüre keinerlei Motivation, Lias Geschichte weiter zu verfolgen.















