Das Haus verlassen
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Description
Eine poetische Geschichte voll leisem Humor über ein altes Feldsteinhaus, das sich nicht so ohne weiteres von seiner Besitzerin trennen möchte. Und über eine Besitzerin, die eigentlich fortgehen will ...
Es gibt Menschen, die wohnen nicht nur, sondern sie werden von den Eigenarten ihres Hauses magisch angezogen. Sie wollen seine Geschichte erfahren. Sie erforschen, wann das Haus erbaut wurde, wer zuvor darin lebte und wie es dem Haus dabei erging. Für sie ist ein Haus ein geheimnisvolles Wesen, das sich nicht jedem öffnet.
So geht es auch der Erzählerin dieser Geschichte, als sie ein vereinsamtes kleines Feldsteinhaus auf dem Lande bezieht. Während die raubeinige Dorfgemeinschaft sie für ihre Bruchbude belächelt, beginnt sie, das 140 Jahre alte Haus wieder zum Leben zu erwecken – vom Dachboden bis zum Kellergewölbe, vom verwilderten Gemüsegarten bis zu den uralten Obstbäumen.
Doch manchmal kommt dann ein Zeitpunkt, da möchte man zu neuen Ufern aufbrechen. Als die Erzählerin nach zehn Jahren beschließt, ihr Haus zu verkaufen, muss sie feststellen: Man kann auch eine Haus-Beziehung nicht so einfach auflösen. Denn das Haus benimmt sich unerwartet widerspenstig und fremdelt, als sich die Bewerber die Klinke in die Hand geben …
Book Information
Author Description
Kat Menschik ist freie Illustratorin. Ihre Reihe Lieblingsbücher gilt als eine der schönsten Buchreihen der Welt. Zahlreiche von ihr ausgestattete Bücher wurden prämiert. Zuletzt erschienen: Lieblingsmärchen, Westend und Wer bist du?
Posts
"Das Haus ist ein kluges, altes Haus und nicht gewillt, leichtfertig verscheuert zu werden. Verkauf das Haus! Spinnst du? Verkauf das Haus! Schweig, still! Das Haus wird nicht verkauft. Das Haus ist geduldig und langmütig. Es macht alles mit, ohne Murren und Klagen." "Ich wohne seit zehn Jahren in dem Haus, mit dem Haus und ums Haus herum." "Das Haus ist ein Schelm, sagte ich das schon? Das Haus lächelte mich an und ich hatte rechtsanwaltliche Gefühle." Durch die bildhafte Beschreibung des Hauses und des Gartens konnte ich mich mühelos hineinträumen, teilnehmen an den, teilweise amüsanten oder auch tiefgründigen Hausbesichtigungen, an den "Gesprächen" zwischen der Frau und dem Haus. Jaqueline Kornmüller hat ein kleines, poetisches Schmuckstück erschaffen inhaltlich als auch äußerlich ❤️, wunderschön illustriert von Kat Menschik
Ab sofort ist es offiziell: Jaqueline Kornmüller ist nun eine meiner liebsten AutorInnen.
Ihren Roman habe ich vor ein paar Wochen gelesen und da mich dieser so begeistert hat, wollte ich „Das Haus verlassen“ auch unbedingt lesen. Was soll ich sagen: Die starke Bindung auch an „Gegenständliches“ (das Wort reicht für das Haus natürlich nicht aus), die andere nicht nachvollziehen können, das Verleihen von Pseudonymen an Mitmenschen, basierend auf ihren Charaktereigenschaften, die Liebe zur Natur, subtiler Weltschmerz, der Bezug zur Queen, George Simenon, Poesie auf allen Ebenen - all das ist mir so nah. Für mich ist diese Geschichte perfekt und ich werde sie ab jetzt bei mir tragen. Wenn möglich, würde ich noch einen 6. Stern vergeben: Dieses Buch ist Dank der Illustrationen von Kat Menschik und des fantastischen Farbschnitts auch äußerlich ein Kunstwerk. Ich bestelle ab jetzt alles vor, was Jaqueline Kornmüller schreibt. 💁🏼♀️ PS: Wie wunderbar ist bitte die Geschichte, wie die Autorin und Illustratorin sich kennen gelernt haben?
“Das Haus verlassen” von Jacqueline Kornmüller ist mit den bezaubernden Illustrationen von Kat Menschik ein wahres Schmuckstück. Eine Hausbesitzerin möchte sich verändern und bietet ihr restauriertes altes Feldsteinhaus mit einem wunderschönen Garten zum Verkauf an. Alles ist für die Ich-Erzählerin perfekt, auch die ungewöhnliche Kommunikation mit dem Haus fühlt sich sehr gut an und doch zieht es unsere Protagonistin zu neuen Herausforderungen. Es gibt unterschiedliche Kaufinteressent:innen und doch sind weder die Hausbesitzerin, noch das Haus überzeugt. Wissen diese Menschen überhaupt zu schätzen, was sie kaufen? Können sie das besondere spüren? Oder wäre das Haus nur wieder ein Haus? Die Ich-Erzählerin denkt an das Gemüse, welches geerntet werden muss und im neuen Jahr an die vielen wundervollen Blumenzwiebel, die zu unterschiedlichen Zeiten aufblühen. Werden die Besitzer:innen dies zu schätzen wissen? Um so mehr interessierte, vermeintliche Käufer:innen erscheinen, um so mehr streubt sich die Eigentümerin. Sie nimmt endlich wahr, was sie bereits besitzt. Die Situation lässt sie innehalten und darüber nachdenken, ob es an einem anderen Ort wirklich besser ist? Will sie wirklich neues erkunden oder ist das altbewährte nicht doch ein Stück Beständigkeit? Jacqueline Kornmüller hat mit ihrer feinfühligen und poetischen Schreibweise eine unglaublich herzliche, berührende und zarte Novelle geschrieben. Schmunzelnd und tief berührt verschlingt man dieses Kleinod. Als Leserin konnte ich direkt diese zarte Verbundenheit spüren und die liebevolle Erfahrung zwischen Haus und Besitzerin rührte mich zu Tränen. Eine große Leseempfehlung für dieses unglaublich schöne Buch.
Etwas anderes,aber nicht unbedingt schlechter
Ich fande,die Geschichte war,dafür,dass sie etwas ist,was ich mir im Buchladen nicht geholt hätte (ich habe mir es in der Stadtbücherei ausgeliehen),ganz gut. Bei Büchern aus der Bücherrei erwarte ich meist nicht viel,aber dieses Buch war eigentlich ganz angenehm. Es war gut zu lesen,aber besonders die Illustrationen waren super. Die Kapitellänge war beim Lesen angenehm und einzelne Namen und Hintergründe dieser Namen,welche vergeben wurden,waren eigentlich ganz gut. Was genau mich jetzt,im Nachhinein,stört,kann ich nicht genau in Worte fassen,dennoch ganz gut. Es wird kein reread geben,aber es war ganz angenehm.
Description
Eine poetische Geschichte voll leisem Humor über ein altes Feldsteinhaus, das sich nicht so ohne weiteres von seiner Besitzerin trennen möchte. Und über eine Besitzerin, die eigentlich fortgehen will ...
Es gibt Menschen, die wohnen nicht nur, sondern sie werden von den Eigenarten ihres Hauses magisch angezogen. Sie wollen seine Geschichte erfahren. Sie erforschen, wann das Haus erbaut wurde, wer zuvor darin lebte und wie es dem Haus dabei erging. Für sie ist ein Haus ein geheimnisvolles Wesen, das sich nicht jedem öffnet.
So geht es auch der Erzählerin dieser Geschichte, als sie ein vereinsamtes kleines Feldsteinhaus auf dem Lande bezieht. Während die raubeinige Dorfgemeinschaft sie für ihre Bruchbude belächelt, beginnt sie, das 140 Jahre alte Haus wieder zum Leben zu erwecken – vom Dachboden bis zum Kellergewölbe, vom verwilderten Gemüsegarten bis zu den uralten Obstbäumen.
Doch manchmal kommt dann ein Zeitpunkt, da möchte man zu neuen Ufern aufbrechen. Als die Erzählerin nach zehn Jahren beschließt, ihr Haus zu verkaufen, muss sie feststellen: Man kann auch eine Haus-Beziehung nicht so einfach auflösen. Denn das Haus benimmt sich unerwartet widerspenstig und fremdelt, als sich die Bewerber die Klinke in die Hand geben …
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Author Description
Kat Menschik ist freie Illustratorin. Ihre Reihe Lieblingsbücher gilt als eine der schönsten Buchreihen der Welt. Zahlreiche von ihr ausgestattete Bücher wurden prämiert. Zuletzt erschienen: Lieblingsmärchen, Westend und Wer bist du?
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"Das Haus ist ein kluges, altes Haus und nicht gewillt, leichtfertig verscheuert zu werden. Verkauf das Haus! Spinnst du? Verkauf das Haus! Schweig, still! Das Haus wird nicht verkauft. Das Haus ist geduldig und langmütig. Es macht alles mit, ohne Murren und Klagen." "Ich wohne seit zehn Jahren in dem Haus, mit dem Haus und ums Haus herum." "Das Haus ist ein Schelm, sagte ich das schon? Das Haus lächelte mich an und ich hatte rechtsanwaltliche Gefühle." Durch die bildhafte Beschreibung des Hauses und des Gartens konnte ich mich mühelos hineinträumen, teilnehmen an den, teilweise amüsanten oder auch tiefgründigen Hausbesichtigungen, an den "Gesprächen" zwischen der Frau und dem Haus. Jaqueline Kornmüller hat ein kleines, poetisches Schmuckstück erschaffen inhaltlich als auch äußerlich ❤️, wunderschön illustriert von Kat Menschik
Ab sofort ist es offiziell: Jaqueline Kornmüller ist nun eine meiner liebsten AutorInnen.
Ihren Roman habe ich vor ein paar Wochen gelesen und da mich dieser so begeistert hat, wollte ich „Das Haus verlassen“ auch unbedingt lesen. Was soll ich sagen: Die starke Bindung auch an „Gegenständliches“ (das Wort reicht für das Haus natürlich nicht aus), die andere nicht nachvollziehen können, das Verleihen von Pseudonymen an Mitmenschen, basierend auf ihren Charaktereigenschaften, die Liebe zur Natur, subtiler Weltschmerz, der Bezug zur Queen, George Simenon, Poesie auf allen Ebenen - all das ist mir so nah. Für mich ist diese Geschichte perfekt und ich werde sie ab jetzt bei mir tragen. Wenn möglich, würde ich noch einen 6. Stern vergeben: Dieses Buch ist Dank der Illustrationen von Kat Menschik und des fantastischen Farbschnitts auch äußerlich ein Kunstwerk. Ich bestelle ab jetzt alles vor, was Jaqueline Kornmüller schreibt. 💁🏼♀️ PS: Wie wunderbar ist bitte die Geschichte, wie die Autorin und Illustratorin sich kennen gelernt haben?
“Das Haus verlassen” von Jacqueline Kornmüller ist mit den bezaubernden Illustrationen von Kat Menschik ein wahres Schmuckstück. Eine Hausbesitzerin möchte sich verändern und bietet ihr restauriertes altes Feldsteinhaus mit einem wunderschönen Garten zum Verkauf an. Alles ist für die Ich-Erzählerin perfekt, auch die ungewöhnliche Kommunikation mit dem Haus fühlt sich sehr gut an und doch zieht es unsere Protagonistin zu neuen Herausforderungen. Es gibt unterschiedliche Kaufinteressent:innen und doch sind weder die Hausbesitzerin, noch das Haus überzeugt. Wissen diese Menschen überhaupt zu schätzen, was sie kaufen? Können sie das besondere spüren? Oder wäre das Haus nur wieder ein Haus? Die Ich-Erzählerin denkt an das Gemüse, welches geerntet werden muss und im neuen Jahr an die vielen wundervollen Blumenzwiebel, die zu unterschiedlichen Zeiten aufblühen. Werden die Besitzer:innen dies zu schätzen wissen? Um so mehr interessierte, vermeintliche Käufer:innen erscheinen, um so mehr streubt sich die Eigentümerin. Sie nimmt endlich wahr, was sie bereits besitzt. Die Situation lässt sie innehalten und darüber nachdenken, ob es an einem anderen Ort wirklich besser ist? Will sie wirklich neues erkunden oder ist das altbewährte nicht doch ein Stück Beständigkeit? Jacqueline Kornmüller hat mit ihrer feinfühligen und poetischen Schreibweise eine unglaublich herzliche, berührende und zarte Novelle geschrieben. Schmunzelnd und tief berührt verschlingt man dieses Kleinod. Als Leserin konnte ich direkt diese zarte Verbundenheit spüren und die liebevolle Erfahrung zwischen Haus und Besitzerin rührte mich zu Tränen. Eine große Leseempfehlung für dieses unglaublich schöne Buch.
Etwas anderes,aber nicht unbedingt schlechter
Ich fande,die Geschichte war,dafür,dass sie etwas ist,was ich mir im Buchladen nicht geholt hätte (ich habe mir es in der Stadtbücherei ausgeliehen),ganz gut. Bei Büchern aus der Bücherrei erwarte ich meist nicht viel,aber dieses Buch war eigentlich ganz angenehm. Es war gut zu lesen,aber besonders die Illustrationen waren super. Die Kapitellänge war beim Lesen angenehm und einzelne Namen und Hintergründe dieser Namen,welche vergeben wurden,waren eigentlich ganz gut. Was genau mich jetzt,im Nachhinein,stört,kann ich nicht genau in Worte fassen,dennoch ganz gut. Es wird kein reread geben,aber es war ganz angenehm.

















