Das Haus der schönen Dinge

Das Haus der schönen Dinge

Softcover
3.926

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Description

Als der jüdische Kaufmann Jacob Hirschvogl 1897 zum Königlich-Bayerischen Hoflieferanten avanciert, glaubt er sich und seine Familie am Ziel. Mitten im Herzen der Stadt bieten sie mit dem Kaufhaus alles an, was das Herz begehrt – Waren aus der ganzen Welt »von Münchnern für Münchner«. Die Beliebtheit des Kaufhauses rettet sie über die Krisenjahre nach 1918. In den »goldenen« 20er-Jahren baut Tochter Lily das Geschäft am Münchner Rindermarkt zu einem modernen Tempel für Konsum, Kunst und Kultur aus. Eine glückliche Zukunft scheint der Familie offen zu stehen, doch als die Nationalsozialisten an die Macht gelangen, zerplatzt der Traum und die Hirschvogls müssen erleben, wie sich ihre geliebte Heimat München und Bayern gegen sie wenden … Der große Roman von Erfolgsautorin Heidi Rehn über Aufstieg und Fall einer jüdischen Münchner Warenhaus-Dynastie zu Beginn des turbulenten 20. Jahrhunderts - opulent, dramatisch, emotional.

Book Information

Main Genre
Historical Novels
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
656
Price
18.50 €

Author Description

Heidi Rehn wuchs im Mittelrheintal auf und kam zum Studium der Germanistik und Geschichte nach München. Inzwischen hat sie 24 größtenteils historische Romane verfasst. 2014 erhielt sie den »Goldenen Homer« für den besten historischen Beziehungs- und Gesellschaftsroman. Als »Kopfkino live« bietet sie beliebte Romanspaziergänge durch die Münchner Innenstadt an. Dabei wird das fiktive Geschehen an den realen Schauplätzen eindrucksvoll mit der Geschichte dahinter verknüpft. Aktuelle Infos dazu auf www.heidi-rehn.de

Posts

10
All
3

Gut geschrieben, allerdings mit einige. Längen.

4

In Heidi Rehns neuem Roman geht es um den glanzvollen Aufstieg und tiefen Fall des jüdischen Kaufhauses Hirschvogl in München. Die Geschichte beginnt mit der Eröffnung im Jahr 1897 und endet 1952. Man lernt mehrere Generationen der Familie Hirschvogl kennen, jeder für sich lenkt die Geschicke immer am Puls der jeweiligen Zeit. Allerdings stand mir das Kaufhaus an sich oftmals mehr im Vordergrund als die Familie selbst. Außerdem passieren mitunter große Zeitsprünge, was vor allem die Zeiten um den 1. und 2. Weltkrieg betrifft. Man erfährt dann erst im Nachhinein, wie es den einzelnen Charakteren ergangen und wer verstorben ist. Natürlich werden aber die nach und nach aufkommenden Repressalien zu Beginn der NS-Zeit deutlich spürbar und man liest von altbekannten Markennamen wie Hertie oder Wertheim. Im anhängenden Glossar werden nochmals einige Begriffe erklärt und historisch belegte Personen, die Erwähnung finden, aufgeführt. Ein lesenswerter Roman, der vom Aufstieg und Fall einer jüdischen Kaufmannsfamilie berichtet.

4.5

Spannend und gut erzählte Geschichte einer fiktiven Kaufhausdynastie im Wandel der Zeiten. Vom Ende des 18. Jahrhunderts bis nach dem 2. Weltkrieg. Einzig die Sprünge und scheinbar abrupten Abbrüche von Handlungssträngen haben mich ein bisschen gestört. Wobei alle offenen Enden zusammengeführt und abgeschlossen wurden. Voll von geschichtlichen Hintergründen, menschlichen Schicksalen, Kaufhaus-Entwicklung, Intrigen und Freundschaft... auf jeden Fall hörenswert

5

In das Kaufhaus Hirschvogel komme ich immer gerne zurück. Und freue mich die Familie über Generationen hinweg durch schöne und turbulente Zeiten zu begleiten.

Jacob und Thea Hirschvogel leiten zur Jahrhundertwende eines der erfolgreichen Kaufhäuser in München in der Blütezeit. "Das Haus der schönen Dinge" strahlt und ist belebt von den vielen Ideen, welche hauptsächlich die Frauen der Familie einbringen. Auch turbulente Zeiten stehen sie gemeinsam durch. Und müssen gegen Neider, Intrigen und letztendlich gegen Nazideutschland bestehen.

4

Das Buch hatte zwar Längen, besonders im Mittelteil, trotzdem eine mitreißende, fesselnde Geschichte.

3

Guter historischer Ronan

Wir verfolgen in diesem Roman die Geschichte der Familie Hirschvogl vom Ende des 19.Jahrhunderts bis Anfang der 50er Jahre. Unsere Hauptprotagonisten sind die Frauen der Familie Thea, Lily und Edna. Im Jahr 1897 eröffnen Thea und Jacob das neu ausgestattete Hirschvogl, ein Luxuskaufhaus am Rindermarkt in München. Die wechselvolle Geschichte des Kaufhauses ist immer auch ein Spiegel der Gesellschaft: die goldenen Anfangsjahre, der erste Weltkrieg, Inflation und der zunehmende Antisemitismus, denn die Hirschvogls sind jüdischer Abstammung. Das Schicksal der Familie und des Kaufhauses ist straff erzählt in mehr oder weniger großen Zeitsprüngen. Liebe, Intrige, Innovation, Freundschaft - hier ist alles enthalten. Es lässt sich flüssig lesen, mir haben aber etwas die Ecken und Kanten gefehlt, bei aller Tragik und Schicksalsschlägen kommt mir die Geschichte zu glatt daher. Auch die Figuren hätten etwas mehr Tiefe vertragen. Trotzdem ein gutes Buch, das mir die Kaufhauskultur um einiges näher gebracht hat.

1

Im Urlaub begonnen und nach 100 Seiten wusste ich, dass ist nicht meins. Gekämpft bis zum Schluss, aber hat sich nicht gelohnt. Mag die Autorin einfach nicht

4.5

Ich hab echt ein paar Monate gebraucht, um das Buch durchzulesen, weil ich schon finde, dass es sich an manchen Stellen zieht und nicht durchgehend spannend ist. Mir hat allerdings der Schreibstil gut gefallen und ich mochte auch die ausführlichen Beschreibungen des Kaufhauses und, dass man die Familie Hirschvogel über mehrere Generationen begleitet hat. Ich finds ebenfalls gut, wie die NS-Zeit gegen Ende des Buches thematisiert wird, weil es die weite Verbreitung der Nazis und deren Gedankengut meiner Meinung nach gut darstellt und wie sich die Gesellschaft dadurch verändert hat. Gerade in der aktuellen Zeit, sollte man sich dessen bewusst sein, wie schnell die Stimmung kippen und sich Menschen beeinflussen lassen.

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