Tokio Express
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Description
Book Information
Author Description
Seichō Matsumoto, geboren 1909 in Kokura, dem heutigen Kitakyūshū, gilt als einer der bedeutendsten Krimiautoren Japans. Aufgewachsen als Einzelkind in ärmlichen Verhältnissen, besuchte er nur die Grundschule. Er arbeitete als Bote in einer Elektrofirma, in einem Bonbonladen und später über zwanzig Jahre als Grafiker bei der überregionalen Zeitung Asahi Shimbun. 1950 belegte er bei einem Literaturwettbewerb den dritten Platz, wenig später gelang ihm mit seinem zweiten Roman der Durchbruch, und er erlangte landesweit Bekanntheit. 1956 ließ er sich als freier Schriftsteller nieder. In rascher Folge erschienen seine Meisterwerke, mit denen er den japanischen Kriminalroman neu erfand. Matsumoto starb 1992 und genießt in Japan bis heute ungebrochene Popularität: Er gilt als der japanische Simenon, legte er doch mit über vierhundertfünfzig Werken eine ähnliche literarische Produktivität an den Tag: Neben Krimis, in denen er die gesellschaftlichen Missstände aufzeigt, die der Grund für viele Verbrechen sind, schrieb er auch historische Romane und Sachbücher.
Characteristics
5 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Wow! 🤩 Super spannender Krimi Absolute Empfehlung 🌟
Japan 🇯🇵, Mitte der 1950er Jahre, ein Liebespaar wird tot am Strand gefunden. Ist es wirklich ein Doppel-Selbstmord? Oder doch ein perfekt geplanter Mord? Bestechungen, Korruption und Macht, ein Skandal, Affären und schwierige Ermittlungen um der Wahrheit auf die Spur zu kommen 🔎 Das Buch bietet eine spannende und typisch japanisch ruhige Ermittlungsarbeit. Die kurzen Kapitel sorgen für einen tollen Lesefluss, ich habe das Buch in kürzester Zeit durchgelesen. Es beginnt mit der typischen japanischen Ruhe einer Geschichte und wird zum Ende hin immer spannender. Ich habe die ganze Zeit mitgerätselt aber auf den Twist am Ende bin ich nicht gekommen. Generell fand ich das Ende auch richtig gut. Absolute Empfehlung für Krimi und Japan Fans 🌟 “Wir alle sind Opfer unserer Voreingenommenheit, wir nehmen Dinge als selbstverständlich hin und lassen sie als normal durchgehen. Das ist gefährlich, denn diese Haltung schafft tote Winkel.”

Auf Gleis 15 fährt ein: Tokio Express nach Hakata - heute für sie ohne Verspätung
Im Krimi „Tokio Express“ von Seichō Matsumoto aus dem Jahr 1958 begleiten wir die zwei Polizeibeamten Jūtarō Torogai aus Fukuoka und Kiichi Mihara aus Tokio, die den Tathergang zum Doppelselbstmord von Sayama, einem Referenten im Ministerium X und Toki, einer Serviererin, minutiös ermittelt und dabei auf Ungereimtheiten stoßen. Bei den Ermittlungen spielen die Fahrpläne der japanischen Bahn eine erhebliche Rolle. War alles anders anders als man denkt? Der Krimi zeigt uns, dass Lebenserfahrungen und Voreingenommenheiten unsere Wahrnehmungen und Urteile beeinflussen. Erst durch andere Denkanstöße gelingt es diese Wahrnehmungen zu ändern und neu zu bewerten. Der Krimi zeigt, wie schon oft, das Wertesystem der japanischen Behörden und Firmen. Wie wirken sich Hierarchien aus, was ist man bereit zu tun, wie nimmt die Wirtschaft Einfluss auf die Behörden? Mir hat der Krimi sehr gut gefallen. Ich bin innerhalb von zwei Tagen durch die 208 Seiten geflogen. Die sehr kurzen Kapitel haben es mit dabei sehr leicht gemacht. Ich wollte immer noch ein weiteres lesen. Der Krimi ist gut konstruiert und ist kein klassischer Whodunit, sondern eher ein Howdunit. Die verschiedenen Zuglinien mit minutiösen An- und Abfahrtszeiten in verschiedenen japanischen Städten im Norden und Süden Japans waren für mich teilweise schwer zu durchblicken, aber insgesamt hat mir das Lesen des kurzen Krimis Spaß bereitet. ⭐️⭐️⭐️⭐️ Schöner, unterhaltsamer und durchaus interessanter Krimi, kein weltbewegendes Meisterwerk, aber durchaus eine Empfehlung. #TokioExpress #SeichoMatsumoto #Japan #Krimi #Kursbuch

Verwickelt – fesselnd – überraschend
Ich bin eher zufällig bei Thalia über das Buch gestolpert und habe es dann für den Bibliotheksbestand bestellt – und ja, das war wirklich eine gute Idee. Tokio Express ist ein solider, kurzer, aber extrem verwickelter Krimi. Auf den ersten Blick geht es um einen Doppelselbstmord, doch sehr schnell merkt man, dass dahinter viel mehr steckt. Auf nur 208 Seiten entfaltet sich eine spannende Geschichte, die mich so gefesselt hat, dass ich das Buch kaum weglegen konnte. Es gibt viele Charaktere, was manchmal ein bisschen verwirrend sein kann, aber gerade das macht die Handlung komplex und spannend. Besonders das Ende hat mir gefallen – ich habe es so definitiv nicht erwartet, und genau das macht für mich einen guten Krimi aus. Alles in allem: ein absolut lesenswertes Buch.
Kleiner Snack für Zwischendurch
Ich habe dieses Buch im Buddyread mit einer Freundin gelesen. Dafür entschieden hatten wir uns, weil es bei KU erhältlich und mit 200 Seiten kurz und somit schnell zu lesen war. Ich muss sagen, auf den ersten 10 Seiten dachte ich noch, dass ich es abbreche 😅 der Schreibstil kam mir so gestelzt und infantil vor. Vor allem an den Dialogen habe ich mich gestört...ich hab mich wirklich gefragt wer so komisch redet. Aaaaber tatsächlich hat sich das im darauffolgenden Kapitel schon gelegt und ich habe der Übersetzung die Schuld gegeben 😊 erst im Verlauf ist klar geworden, dass das Buch im Original 1958 geschrieben wurde und in den 2000ern auf deutsch neu verlegt wurde. Somit handelt es sich noch um einen zeitgenössischen Roman, aber man merkt den deutlichen Unterschied zu heute. Das Setting hat mir gut gefallen, gerade im Kontext des Krimis. Die moderne Technik ist noch nicht erfunden und die Ermittler tauschen sich über Telegramme statt per SMS oder Emails aus, es gibt keine Überwachungskameras oder IP Adressen und handfeste Beweise sind schwer beizubringen. Ich habe schnell mit dem Kommisar/Polizist mitgerätselt und war erstaunt über die Präzision des Autors in Bezug auf Fahrpläne, Zeiten und Überschneidungen, da hat sich jemand viel Mühe gegeben. Für eine bessere Übersicht und ein inklusives Erlebnis wurden auch Karten und Zeitstränge, sowie verschiedene Notizen integriert, was mir gut gefallen hat. Erstmal richtig drin, habe ich das Buch in einem Rutsch beendet. Die Gespräche der beiden Ermittler per Brief fand ich als Stilmittel gut gewählt, allerdings empfand ich das Ende als ziemlich konstruiert und es hat mich nicht zu 100% überzeugt. Ja,kann man so machen, aber wirklich zufriedenstellend fand ich es nicht (auch wenn ich mit einer Sache nicht gerechnet habe). Ich kann abschließend sagen , dass ich eine gute Zeit hatte beim Lesen und Rätseln und es als kurzweilige Unterhaltung mit Abstrichen empfehlen kann. Ich denke sowas in der Art werden wir demnächst häufiger dazwischen schieben ☺️
Ein perfekter Fahrplan des Verbrechens
In "Tokio Express" beweist Seichō Matsumoto, warum er als Meister des japanischen Kriminalromans gilt. Was zunächst wie ein gewöhnlicher Fall erscheint, entwickelt sich zu einem raffiniert konstruierten Puzzle. Besonders beeindruckend ist die unglaubliche Cleverness der Handlung. Die Ermittlungen entfalten sich Schritt für Schritt über Zugverbindungen, Fahrpläne und präzise Zeitabläufe, wodurch sich der Fall immer weiter zuspitzt. Gerade diese logische Detektivarbeit macht den Roman so fesselnd. Gleichzeitig entsteht eine wunderbar dichte Atmosphäre des alten Japan: kleine Bahnhöfe, lange Zugfahrten und eine ruhige, beinahe melancholische Stimmung begleiten die Ermittlungen. Zusammen mit der geduldigen Polizeiarbeit ergibt sich ein Kriminalroman, der nicht durch Action, sondern durch Intelligenz und Struktur begeistert. Ein spannender Klassiker, der zeigt, wie packend ein perfekt konstruiertes Rätsel sein kann.

Alter Krimi, aber so gut
Ich liebe Bücher mit Geschichten aus Japan. Dieses Buch ist schon sehr alt, aus den 50ern des 20. Jahrhunderts. Es gibt keine Handys, kein Internet, und dennoch ist dieser Krimi so spannend, dass ich ihn an einem Abend gelesen habe. Für Liebhabende von Agatha Christie sehr geeignet.
Zwei Leichen an einem abgelegenen Strand, ein Mann und eine Frau, offenbar gemeinsam aus dem Leben gegangen. Für die Polizei ist der Fall schnell klar: Doppelselbstmord. Akte geschlossen. Doch der erfahrene Ermittler Jūtarō Torigai kann sich mit dieser einfachen Erklärung nicht zufriedengeben. Irgendetwas passt nicht. Und so beginnt er, gegen Widerstände und ohne große Unterstützung, erneut zu ermitteln – Schritt für Schritt, Detail für Detail. Mit Tokio Express habe ich einen Krimi gelesen, der ganz anders funktioniert, als man es vielleicht erwartet. Wer auf Action, viele Dialoge oder spektakuläre Wendungen hofft, wird hier vermutlich enttäuscht. Stattdessen bekommt man einen sehr ruhigen, fast nüchtern erzählten Kriminalroman, der seine Spannung aus Fahrplänen, Uhrzeiten und minimalen Unstimmigkeiten zieht. Am Anfang musste ich mich erst einmal darauf einlassen. Die Sprache ist sachlich, die Figuren bleiben eher auf Distanz, und emotional passiert nicht wahnsinnig viel. Aber je weiter ich gelesen habe, desto faszinierender fand ich genau das. Man merkt, wie durchdacht und präzise die Geschichte konstruiert ist. Kleine Details, die man anfangs kaum beachtet, werden plötzlich entscheidend – und man beginnt unweigerlich selbst mitzudenken. Besonders interessant fand ich den zeitgeschichtlichen Hintergrund. Der Roman vermittelt ein Bild vom Japan der Nachkriegszeit, von gesellschaftlichen Zwängen, Hierarchien und davon, wie wichtig Fassade und Ansehen sind. Das spielt für den Fall eine größere Rolle, als man zunächst vermutet. Der Ermittler selbst bleibt eher blass, aber das hat mich erstaunlicherweise nicht gestört. Hier steht weniger die Figur im Vordergrund als vielmehr das Rätsel an sich. Tokio Express ist kein Krimi zum schnellen Weglesen, sondern einer, der Geduld verlangt – und dafür belohnt. Fazit: Tokio Express ist ein leiser, intelligenter und ungewöhnlicher Kriminalroman. Mir hat er gut gefallen, auch wenn man sich auf den langsamen Erzählstil einlassen muss. Wer klassische Detektivgeschichten, logische Knobelei und subtile Spannung mag, sollte dem Buch definitiv eine Chance geben. Von mir gibt es 3,5 von 5 Sternen und eine klare Empfehlung für alle, die Krimis auch mal abseits des Mainstreams lesen möchten.

💛💛💛💛💛 Dieses Buch war für mich schlichtweg perfekt. Die Geschichte ist in viele Kapitel unterteilt, die wiederum sinnvoll gegliedert sind und dadurch unglaublich schöne und natürliche Übergänge schaffen. Man wird förmlich durch die Handlung getragen. Auch die Charaktere sind außergewöhnlich gut und realistisch geschrieben. Vor allem die kleinen, menschlichen Momente machen sie so lebendig: Wenn der Protagonist plötzlich ein Rätsel löst und sich darüber aufregt, dass ihm die Lösung nicht schon früher klar war, obwohl er sie im Grunde bereits ausgesprochen hatte, den Zusammenhang aber erst später verstanden hat, fühlt sich das unglaublich echt an. Beim Lesen entsteht automatisch ein Film im Kopf. Man sieht die Szenen, hört die Dialoge und liest gleichzeitig die Worte, weil einfach jedes einzelne passt. Die Sprache unterstützt die Geschichte perfekt und verstärkt das Gefühl, mitten im Geschehen zu sein.
Ein toller Krimi, der bei uns in Deutschland so nicht funktionieren würde! 🚉
»In der Bucht von Hakata werden die Leichen eines jungen Paares aus Tokio gefunden. Die Polizei sieht keinen Anhaltspunkt für eine Ermittlung: Alles deutet auf einen Doppelselbstmord der jungen Liebenden hin. Seltsam nur, dass die beiden offenbar gemeinsam mit dem Zug aus Tokio abgereist sind, der Mann aber allein im Speisewagen gegessen und für seine Geliebte kein Hotelzimmer gebucht hat. Waren der Beamte und die Serviererin wirklich ein Paar? Kommissar Torigai stößt auf Ungereimtheiten, die auch den jungen Polizisten Kiichi Mihara aus Tokio beschäftigen. Bei seinen Ermittlungen, die Mihara durch ganz Japan führen, versucht er, den Tathergang minutös zu rekonstruieren. Denn wenn es kein Selbstmord war, hat er es mit einem ungemein intelligenten Täter zu tun …« ▫️◽▫️🕡▫️🕤▫️⚱️👥⚱️▫️🕚▫️🕗▫️◽▫️ Dieser Krimi würde bei uns nicht funktionieren! Warum? Weil unsere Bahnen nicht mal annähernd so pünktlich und gut funktionieren wie in Japan! Es ist mein erster japanischer Krimi und er hat mir wirklich sehr gut gefallen. Er wurde von Mirjam Madlung sehr gut übersetzt. Der Lesefluss ist sehr angenehm und man liest sich zügig durch die kurzen Kapitel. Nur dann und wann stolperte ich über ein paar wenige Stellen bei denen ein Wort nicht ganz richtig war. Ansonsten war es recht frei von Fehlern. Die Geschichte hat mich von Anfang an gepackt und nicht mehr losgelassen. Es ist sehr schnell klar, wer da seine Finger bei der Tat im Spiel hatte. Ihm aber beizukommen und sein Alibi zu wiederlegen verlangt so einiges dem Ermittler Kiichi Mihara ab. Ich mochte Mihara als Hauptfigur. Er war gut geschrieben und gerade in den Moment, als er in dem Fall nicht mehr voranzukommen scheint in seinen Einfällen, kam ihm nach langem grübeln und einem Tapetenwechsel, dann doch ein neuer Gedanke. Auch Kommissar Torigai aus Hakata, bei dem man anfangs vermutete die Hauptperson zu sein, gefiel mir mit seiner Art sehr. Er gab Mihara dein ein oder anderen Ansatzpunkt, der ihn weiter kommen ließ in seinem Fall. Die Geschichte wirft nur so mit Datum und Uhrzeit um sich, sind diese nun mal ein wesentlicher Bestandteil der Geschichte. Gelegentlich schwirrte mir da schon mal vor lauter Zahlen der Kopf. Auch die Örtlichkeiten kamen in einer regen Fülle vor. Allerdings halfen mir da die Karten, die in der Innenseite der Buchdeckel abgedruckt waren, den Überblick zu behalten und mir eine bessere Vorstellung gaben wo sich diese befinden und die Bahnlinien entlang führen. Damit gewappnet fieberte ich gebannt mit, wie das felsenfeste Alibi nach und nach Risse bekam und in sich zusammenfiel. ▫️◽▫️🕕▫️🚝▫️✈️▫️🚅▫️🕟▫️◽▫️ »Die japanische Antwort auf Agatha Christie.« The Sunday Times, London Dem kann ich nur zustimmen! Bin bereit für mehr Japan-Krimis! 🇯🇵🔎

Toller Krimi im klassischen Stil
Ein Paar wird am Strand nebeneinander aufgefunden. Sie haben sich vergiftet - Doppelsebstmord. Doch ein findiger alter lokaler Kommissar und ein junger motivierter Kommissar aus Tokio entdecken ungereimtheiten. Allen Hinweises wird nachgegangen, alle verlaufen sich im Nichts. Bis die Kommissare bemerken, dass sie von einer komplett falschen Grundannahme ausgegangen sind... Matsumoto spinnt hier einen sehr komplexen, aber sehr spannenden Fall zusammen, in dem der Zugfahrplan Japans eine zentrale Rolle einnimmt. Bin grundsätzlich nicht so der Krimileser, finde aber immer mehr Geschmack an dem Genre. Es sind interessante Charaktere und äusserst spannende Gedankengänge in dieser Geschichte zu finden. Gebe etwas Abzug, weil ich all den Ausführungen nicht immer ganz folgen konnte. War aber ein sehr kurzweiliges und spannendes Buch!
Ich hab mich mal aus meiner Comfortzone gewagt und einen Krimi gelesen. Ein Krimi bei dem man zwar recht schnell weiß wer der Täter ist, der aber nicht überführt werden kann weil es an Beweisen mangelt und zudem ein sicheres Alibi gibt. Am Anfang fiel es mir ein bisschen schwer in das Buch rein zu kommen, klar keine Drachen und so. Schnell hatte mich der Fall der beiden Selbstmorde jedoch gepackt und ich hab das Buch (fast) in einem Rutsch durchgelesen. Super für zwischendurch und vor allem für die Fahrt im Zug. Leseempfehlung
Es war wieder Zeit für einen literarischen Tapetenwechsel. Das merke ich stets, wenn ich mich beim Lesen häufig ablenken lasse und das Vorankommen immer mühsamer wird. Eine weitere Leidenschaft von mir sind Krimis, vor allem skandinavische, aber auch „klassische“ Krimis ohne viel Drumherum. Seit letztem Jahr habe ich japanische Krimis für mich entdeckt. „Tokio Express“ gibt es in diversen Ausgaben, ich habe diese schöne Ausgabe geschenkt bekommen. 1958 erschien der Krimi und wurde bereits kurze Zeit später in der DDR veröffentlicht. Nun hat der kampa Verlag dieses kleine Juwel neu aufgelegt, überarbeitet von Mirjam Madlung. Der Krimi ist schlicht, schnörkellos, aber damit nicht langweilig. Ganz im Gegenteil, ich hatte meine wahre Freude an der Ermittlerarbeit des Detektivs Jûtarô Torigai und des Kommissars Kiichi Mihara. Ein Paar wird tot an der Küste aufgefunden, alles spricht für einen Selbstmord. Doch Torigai und Mihara werden skeptisch - es gibt keinen Abschiedsbrief und es passt einfach alles „zu gut“. Außerdem wird das Land von einem Korruptionsskandal erschüttert und eines der Opfer war ein wichtiger Zeuge. Ich mag den fast schon minimalistischen Stil des Autors: Es dreht sich alles um Logik und im Mittelpunkt stehen Zugfahrpläne. Der ursprüngliche Titel „ Spiel mit dem Fahrplan“ weist genau auf dieses wichtige Element hin. Es gibt keine blutigen Szenen, keine Romantik, sondern es geht darum, ein scheinbar unlösbares Rätsel zu knacken. Gleichzeitig lernt man auch etwas über die japanische Gesellschaft, was ich sehr interessant fand. Das Buch ist vom Stil her noch gradliniger als die Krimis aus Yokomizos Feder (ein bekannter Krimi von ihm ist „The Inugami Curse“). Eine ganz klare Leseempfehlung von mir.
Die Geschichte war vom Ansatz her gut, aber irgendwie hat mir der Schreibstil des Autors nicht so gut gefallen. Irgendwie war mir das Buch nicht spannend genug. Auf jeden Fall habe ich etwas anderes erwartet. Ich fand auch die Sache mit den vielen Zügen und Abfahrtszeiten sehr verwirrend. Aber das sollte wohl so sein. Manchmal hätte ich mir gern einen Stift und einen Zettel zur Hand genommen, um mir die Details zu notieren und so einen besseren Überblick zu behalten. Den Schluss fand ich wirklich enttäuschend. ACHTUNG SPOILER: Ich fand es nicht schön, wie schnell der Fall am Schluss aufgelöst wurde. Das wirkte für mich sehr konstruiert. Außerdem mochte ich die Auflösung in der Briefform nicht und dass der Täter am Ende seiner gerechten Strafe entkommen ist…
Sheldon Cooper hätte an diesem Krimi seine wahre Freude gehabt, denn es geht um Züge 😄 Genauer gesagt, um die Feinheiten der Fahrpläne, die bei den Ermittlungen zu einem vermeintlichen Selbstmord eine wichtige Rolle spielen und den Kriminalbeamten einmal quer durch Japan führen. Fand ich recht spannend und sehr kurzweilig ☺️ Das Original erschien übrigens schon 1958 in Japan.
"Wir alle sind Opfer unserer Voreingenommenheit, wir nehmen Dinge als selbstverständlich hin und lassen sie als normal durchgehen."
Ein Beamter und eine Servicekraft eines Restaurants werden zusammen am Strand tot aufgefunden. Ein glasklarer Doppelsuizid eines Liebespaares. Doch ist dies wirklich der Fall? Oder steckt anderes hinter den Umständen des Todes? Ein ganz wunderbarer Kriminalfall, den ich in einem Haps durchgelesen habe. Ich mag Krimis, die sich wirklich auf die Ermittlungsarbeit beziehen, wo man selbst mit rätselt, Ideen entwickelt und Indizien versucht miteinander zu kombinieren. Tokio Express schafft dies wirklich sehr gut. Es gibt keine Actionsequenzen, keine Verfolgsjagden oder sonstige thrillerartigen Zwänge, stattdessen die Gedanken eines Falls, die den zuständigen Kommissar fast zur Verzweiflung führen, weil er sieht, dass hinter Fassaden mehr verborgen liegt, als man im ersten Moment sieht. So ergibt sich im großen und ganzen ein wunderbarer Fall mit klar erkennbaren Muster und dem Gefühl, dass man selbst zu ähnlichen Schlussfolgerungen kam. Für den ganz großen Krimiolymp reicht es zwar nicht, weil es dann doch "zu klein" wirkt, aber es bleibt eine Lektüre zur sehr guten Unterhaltung für einen Samstagmorgen im Bett.
Kniffliger Krimi
Beim Tokio Express muss man einfach miträtseln. Zwei Leichen - ein Mann und eine Frau - werden im südlichen Japan am Strand gefunden. Sie sind beide an Zyankali gestorben und eine Saftflasche liegt daneben. Was eindeutig erscheint, entwickelt sich zu einer kniffligen Ermittlung, denn auch dem/der Lesenden ist klar, da stimmt was nicht. Die Stimmung ist leicht düster. Die Abschnitte werfen immer wieder Fragen auf und gemeinsam mit dem Ermittler rätselt man sich weiter. Das Ende gefiel mir ganz so gut, aber es war ein kurzweiliger Lesespaß (nur knappe 200 Seiten).
Ein Paar wird leblos am Strand des kleinen Ortes, Kashii gefunden. Die junge Frau, Hideko Kuwayama, genannt Toki, arbeitete als Serviererin im Restaurant Koyuki in Tokio. Der Mann - Kenichi Sayama - war Beamter in einem Ministerium, in dem gerade in einer Korruptionsaffäre ermittelt wurde. Schnell ist das Urteil gefasst: die beiden haben sich gemeinsam das Leben genommen. Doch zwei Männer wollen nicht so recht an diese Theorie glauben. Da ist zum einen Jūtarō Torigai, Kriminalkommissar aus Fukuoka und zum anderen sein jüngerer Kollege, Kommissar Kiichi Mihara aus Tokio. In ihren Ermittlungen kommen sie vielen Ungereimtheiten und Geheimnissen auf die Spur, doch der Täter scheint ihnen immer einen Schritt voraus. „Tokio Express“ von Seichō Matsumoto erschien bereits 1958 in Japan sowie im selben Jahr im Deutschen unter dem Titel „Spiel mit dem Fahrplan“. Für diese Neuausgabe wurde die deutsche Übersetzung von Mirjam Madlung grundlegend überarbeitet. Erzählt wird die Handlung von einem allwissenden Erzähler, der je nach Bedarf, zwischen wichtigen Figuren springt. Im ersten Teil folgen wir jedoch hauptsächlich Torigai, im zweiten dann Mihara. Dabei stehen ganz klassische Ermittlungsarbeiten und logische Schlüsse im Vordergrund, was dem Kriminalroman eine gewisse Sachlichkeit und Nüchternheit verleiht. Schon zu Beginn gibt es zahlreiche Ungereimtheiten: Warum wusste niemand von der Beziehung zwischen Toki und Kenichi? Wieso verbrachten sie die Tage vor ihrem Selbstmord getrennt? Und was hat das alles mit der Affäre im Ministerium zu tun? Eine verdächtige Person nehmen beide Kommissare schnell ins Visier, doch diese kann es einfach nicht gewesen sein. Von da an grübeln die beiden Männer über Zugstrecken, Zeugenaussagen und wasserfesten Alibis – was für ein verzwickter Fall! „Tokio Express“ hat mir gut gefallen - obwohl der Täter eigentlich recht früh bekannt ist – denn es sind im Zuge der Ermittlungen jede Menge Rätsel zu lösen. Emotionen darf man hier jedoch nicht erwarten, der Bezug zu den Charakteren bleibt daher sehr oberflächlich und der Stil ähnelt einem Bericht. Dennoch absolut lesenswert!
Am Anfang war ich ziemlich skeptisch, da ich, als ich den Titel gelesen habe erst an Agatha Christies Werk "Der Orient Express", aber der Titel Tokio Express, dennoch finde ich den Titel total passend. Da hier die verschiedenen Zeitpläne auch vorkommen und man auch viel herumgereist wird, natürlich mit dem Express. Hier werden natürlich alle Zeitpläne eingehalten. Da ich selbst einmal in Japan war kann ich diese Pünktlichkeit bestätigen. Auch wenn ich nicht von der einen zur anderen Seite Japans gereist bin. Man erkennt hier auch schnell wir weit die Strecken voneinander entfernt sind. Auch cool ist die Erzählweise, da man trotz der dritten Erzähler Perspektive man verschiedene Perspektiven mitbekommt und super in die Story eingeflochten wird, ohne, dass der Perpektivwechsel abrupt geschieht.
Ein Doppelselbstmord eines Pärchens steht im Fokus der Ermittlungen.
Ich liebe Japan und das setting ist großartig. In dem Buch fahren wir viel Zug durch das ganze Land. Wer sich mit Japan und der Name nicht so beschäftigt könnte seine Schwierigkeiten beim lesen haben. Für mich ein nettes kurzes Buch zum wegsnacken.
Spannende ungewöhnliche Story
Mir war zuerst nicht bewusst, dass die Geschichte schon von 1958 ist deswegen wirkt sie manchmal ein bisschen aus der Zeit gefallen. Kann man die Epoche in der der Roman geschrieben wurde jedoch richtig einordnen, ist es ein toller und unblutiger und sehr raffinierter Kriminalfall.
DB could never
Was ein Ritt! Von diesem doch Recht kurzen Buch hatte ich nicht besonders viel erwartet - insbesondere mit Blick auf das nun schon ein paar Tage zurück liegende Erscheinungsdatum. Boy was i wrong 💀. Das Buch ist stark auf Handlung einreduziert, wenig bis kaum Charakterbuilding. Trotzdem waren die zu Beginn vielen Namen (die sich für mein europäisches Leseverständnis doch Recht ähneln) eine Herausforderung. Hat man die überwunden, begrüßt einen ein fast schon mathematisches Katz und Maus Spiel. Die Auflösung des Falls ist nüchtern, aber dafür schön logisch. Hat sehr geblockt! 4/,5/5
Characteristics
5 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Book Information
Author Description
Seichō Matsumoto, geboren 1909 in Kokura, dem heutigen Kitakyūshū, gilt als einer der bedeutendsten Krimiautoren Japans. Aufgewachsen als Einzelkind in ärmlichen Verhältnissen, besuchte er nur die Grundschule. Er arbeitete als Bote in einer Elektrofirma, in einem Bonbonladen und später über zwanzig Jahre als Grafiker bei der überregionalen Zeitung Asahi Shimbun. 1950 belegte er bei einem Literaturwettbewerb den dritten Platz, wenig später gelang ihm mit seinem zweiten Roman der Durchbruch, und er erlangte landesweit Bekanntheit. 1956 ließ er sich als freier Schriftsteller nieder. In rascher Folge erschienen seine Meisterwerke, mit denen er den japanischen Kriminalroman neu erfand. Matsumoto starb 1992 und genießt in Japan bis heute ungebrochene Popularität: Er gilt als der japanische Simenon, legte er doch mit über vierhundertfünfzig Werken eine ähnliche literarische Produktivität an den Tag: Neben Krimis, in denen er die gesellschaftlichen Missstände aufzeigt, die der Grund für viele Verbrechen sind, schrieb er auch historische Romane und Sachbücher.
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Wow! 🤩 Super spannender Krimi Absolute Empfehlung 🌟
Japan 🇯🇵, Mitte der 1950er Jahre, ein Liebespaar wird tot am Strand gefunden. Ist es wirklich ein Doppel-Selbstmord? Oder doch ein perfekt geplanter Mord? Bestechungen, Korruption und Macht, ein Skandal, Affären und schwierige Ermittlungen um der Wahrheit auf die Spur zu kommen 🔎 Das Buch bietet eine spannende und typisch japanisch ruhige Ermittlungsarbeit. Die kurzen Kapitel sorgen für einen tollen Lesefluss, ich habe das Buch in kürzester Zeit durchgelesen. Es beginnt mit der typischen japanischen Ruhe einer Geschichte und wird zum Ende hin immer spannender. Ich habe die ganze Zeit mitgerätselt aber auf den Twist am Ende bin ich nicht gekommen. Generell fand ich das Ende auch richtig gut. Absolute Empfehlung für Krimi und Japan Fans 🌟 “Wir alle sind Opfer unserer Voreingenommenheit, wir nehmen Dinge als selbstverständlich hin und lassen sie als normal durchgehen. Das ist gefährlich, denn diese Haltung schafft tote Winkel.”

Auf Gleis 15 fährt ein: Tokio Express nach Hakata - heute für sie ohne Verspätung
Im Krimi „Tokio Express“ von Seichō Matsumoto aus dem Jahr 1958 begleiten wir die zwei Polizeibeamten Jūtarō Torogai aus Fukuoka und Kiichi Mihara aus Tokio, die den Tathergang zum Doppelselbstmord von Sayama, einem Referenten im Ministerium X und Toki, einer Serviererin, minutiös ermittelt und dabei auf Ungereimtheiten stoßen. Bei den Ermittlungen spielen die Fahrpläne der japanischen Bahn eine erhebliche Rolle. War alles anders anders als man denkt? Der Krimi zeigt uns, dass Lebenserfahrungen und Voreingenommenheiten unsere Wahrnehmungen und Urteile beeinflussen. Erst durch andere Denkanstöße gelingt es diese Wahrnehmungen zu ändern und neu zu bewerten. Der Krimi zeigt, wie schon oft, das Wertesystem der japanischen Behörden und Firmen. Wie wirken sich Hierarchien aus, was ist man bereit zu tun, wie nimmt die Wirtschaft Einfluss auf die Behörden? Mir hat der Krimi sehr gut gefallen. Ich bin innerhalb von zwei Tagen durch die 208 Seiten geflogen. Die sehr kurzen Kapitel haben es mit dabei sehr leicht gemacht. Ich wollte immer noch ein weiteres lesen. Der Krimi ist gut konstruiert und ist kein klassischer Whodunit, sondern eher ein Howdunit. Die verschiedenen Zuglinien mit minutiösen An- und Abfahrtszeiten in verschiedenen japanischen Städten im Norden und Süden Japans waren für mich teilweise schwer zu durchblicken, aber insgesamt hat mir das Lesen des kurzen Krimis Spaß bereitet. ⭐️⭐️⭐️⭐️ Schöner, unterhaltsamer und durchaus interessanter Krimi, kein weltbewegendes Meisterwerk, aber durchaus eine Empfehlung. #TokioExpress #SeichoMatsumoto #Japan #Krimi #Kursbuch

Verwickelt – fesselnd – überraschend
Ich bin eher zufällig bei Thalia über das Buch gestolpert und habe es dann für den Bibliotheksbestand bestellt – und ja, das war wirklich eine gute Idee. Tokio Express ist ein solider, kurzer, aber extrem verwickelter Krimi. Auf den ersten Blick geht es um einen Doppelselbstmord, doch sehr schnell merkt man, dass dahinter viel mehr steckt. Auf nur 208 Seiten entfaltet sich eine spannende Geschichte, die mich so gefesselt hat, dass ich das Buch kaum weglegen konnte. Es gibt viele Charaktere, was manchmal ein bisschen verwirrend sein kann, aber gerade das macht die Handlung komplex und spannend. Besonders das Ende hat mir gefallen – ich habe es so definitiv nicht erwartet, und genau das macht für mich einen guten Krimi aus. Alles in allem: ein absolut lesenswertes Buch.
Kleiner Snack für Zwischendurch
Ich habe dieses Buch im Buddyread mit einer Freundin gelesen. Dafür entschieden hatten wir uns, weil es bei KU erhältlich und mit 200 Seiten kurz und somit schnell zu lesen war. Ich muss sagen, auf den ersten 10 Seiten dachte ich noch, dass ich es abbreche 😅 der Schreibstil kam mir so gestelzt und infantil vor. Vor allem an den Dialogen habe ich mich gestört...ich hab mich wirklich gefragt wer so komisch redet. Aaaaber tatsächlich hat sich das im darauffolgenden Kapitel schon gelegt und ich habe der Übersetzung die Schuld gegeben 😊 erst im Verlauf ist klar geworden, dass das Buch im Original 1958 geschrieben wurde und in den 2000ern auf deutsch neu verlegt wurde. Somit handelt es sich noch um einen zeitgenössischen Roman, aber man merkt den deutlichen Unterschied zu heute. Das Setting hat mir gut gefallen, gerade im Kontext des Krimis. Die moderne Technik ist noch nicht erfunden und die Ermittler tauschen sich über Telegramme statt per SMS oder Emails aus, es gibt keine Überwachungskameras oder IP Adressen und handfeste Beweise sind schwer beizubringen. Ich habe schnell mit dem Kommisar/Polizist mitgerätselt und war erstaunt über die Präzision des Autors in Bezug auf Fahrpläne, Zeiten und Überschneidungen, da hat sich jemand viel Mühe gegeben. Für eine bessere Übersicht und ein inklusives Erlebnis wurden auch Karten und Zeitstränge, sowie verschiedene Notizen integriert, was mir gut gefallen hat. Erstmal richtig drin, habe ich das Buch in einem Rutsch beendet. Die Gespräche der beiden Ermittler per Brief fand ich als Stilmittel gut gewählt, allerdings empfand ich das Ende als ziemlich konstruiert und es hat mich nicht zu 100% überzeugt. Ja,kann man so machen, aber wirklich zufriedenstellend fand ich es nicht (auch wenn ich mit einer Sache nicht gerechnet habe). Ich kann abschließend sagen , dass ich eine gute Zeit hatte beim Lesen und Rätseln und es als kurzweilige Unterhaltung mit Abstrichen empfehlen kann. Ich denke sowas in der Art werden wir demnächst häufiger dazwischen schieben ☺️
Ein perfekter Fahrplan des Verbrechens
In "Tokio Express" beweist Seichō Matsumoto, warum er als Meister des japanischen Kriminalromans gilt. Was zunächst wie ein gewöhnlicher Fall erscheint, entwickelt sich zu einem raffiniert konstruierten Puzzle. Besonders beeindruckend ist die unglaubliche Cleverness der Handlung. Die Ermittlungen entfalten sich Schritt für Schritt über Zugverbindungen, Fahrpläne und präzise Zeitabläufe, wodurch sich der Fall immer weiter zuspitzt. Gerade diese logische Detektivarbeit macht den Roman so fesselnd. Gleichzeitig entsteht eine wunderbar dichte Atmosphäre des alten Japan: kleine Bahnhöfe, lange Zugfahrten und eine ruhige, beinahe melancholische Stimmung begleiten die Ermittlungen. Zusammen mit der geduldigen Polizeiarbeit ergibt sich ein Kriminalroman, der nicht durch Action, sondern durch Intelligenz und Struktur begeistert. Ein spannender Klassiker, der zeigt, wie packend ein perfekt konstruiertes Rätsel sein kann.

Alter Krimi, aber so gut
Ich liebe Bücher mit Geschichten aus Japan. Dieses Buch ist schon sehr alt, aus den 50ern des 20. Jahrhunderts. Es gibt keine Handys, kein Internet, und dennoch ist dieser Krimi so spannend, dass ich ihn an einem Abend gelesen habe. Für Liebhabende von Agatha Christie sehr geeignet.
Zwei Leichen an einem abgelegenen Strand, ein Mann und eine Frau, offenbar gemeinsam aus dem Leben gegangen. Für die Polizei ist der Fall schnell klar: Doppelselbstmord. Akte geschlossen. Doch der erfahrene Ermittler Jūtarō Torigai kann sich mit dieser einfachen Erklärung nicht zufriedengeben. Irgendetwas passt nicht. Und so beginnt er, gegen Widerstände und ohne große Unterstützung, erneut zu ermitteln – Schritt für Schritt, Detail für Detail. Mit Tokio Express habe ich einen Krimi gelesen, der ganz anders funktioniert, als man es vielleicht erwartet. Wer auf Action, viele Dialoge oder spektakuläre Wendungen hofft, wird hier vermutlich enttäuscht. Stattdessen bekommt man einen sehr ruhigen, fast nüchtern erzählten Kriminalroman, der seine Spannung aus Fahrplänen, Uhrzeiten und minimalen Unstimmigkeiten zieht. Am Anfang musste ich mich erst einmal darauf einlassen. Die Sprache ist sachlich, die Figuren bleiben eher auf Distanz, und emotional passiert nicht wahnsinnig viel. Aber je weiter ich gelesen habe, desto faszinierender fand ich genau das. Man merkt, wie durchdacht und präzise die Geschichte konstruiert ist. Kleine Details, die man anfangs kaum beachtet, werden plötzlich entscheidend – und man beginnt unweigerlich selbst mitzudenken. Besonders interessant fand ich den zeitgeschichtlichen Hintergrund. Der Roman vermittelt ein Bild vom Japan der Nachkriegszeit, von gesellschaftlichen Zwängen, Hierarchien und davon, wie wichtig Fassade und Ansehen sind. Das spielt für den Fall eine größere Rolle, als man zunächst vermutet. Der Ermittler selbst bleibt eher blass, aber das hat mich erstaunlicherweise nicht gestört. Hier steht weniger die Figur im Vordergrund als vielmehr das Rätsel an sich. Tokio Express ist kein Krimi zum schnellen Weglesen, sondern einer, der Geduld verlangt – und dafür belohnt. Fazit: Tokio Express ist ein leiser, intelligenter und ungewöhnlicher Kriminalroman. Mir hat er gut gefallen, auch wenn man sich auf den langsamen Erzählstil einlassen muss. Wer klassische Detektivgeschichten, logische Knobelei und subtile Spannung mag, sollte dem Buch definitiv eine Chance geben. Von mir gibt es 3,5 von 5 Sternen und eine klare Empfehlung für alle, die Krimis auch mal abseits des Mainstreams lesen möchten.

💛💛💛💛💛 Dieses Buch war für mich schlichtweg perfekt. Die Geschichte ist in viele Kapitel unterteilt, die wiederum sinnvoll gegliedert sind und dadurch unglaublich schöne und natürliche Übergänge schaffen. Man wird förmlich durch die Handlung getragen. Auch die Charaktere sind außergewöhnlich gut und realistisch geschrieben. Vor allem die kleinen, menschlichen Momente machen sie so lebendig: Wenn der Protagonist plötzlich ein Rätsel löst und sich darüber aufregt, dass ihm die Lösung nicht schon früher klar war, obwohl er sie im Grunde bereits ausgesprochen hatte, den Zusammenhang aber erst später verstanden hat, fühlt sich das unglaublich echt an. Beim Lesen entsteht automatisch ein Film im Kopf. Man sieht die Szenen, hört die Dialoge und liest gleichzeitig die Worte, weil einfach jedes einzelne passt. Die Sprache unterstützt die Geschichte perfekt und verstärkt das Gefühl, mitten im Geschehen zu sein.
Ein toller Krimi, der bei uns in Deutschland so nicht funktionieren würde! 🚉
»In der Bucht von Hakata werden die Leichen eines jungen Paares aus Tokio gefunden. Die Polizei sieht keinen Anhaltspunkt für eine Ermittlung: Alles deutet auf einen Doppelselbstmord der jungen Liebenden hin. Seltsam nur, dass die beiden offenbar gemeinsam mit dem Zug aus Tokio abgereist sind, der Mann aber allein im Speisewagen gegessen und für seine Geliebte kein Hotelzimmer gebucht hat. Waren der Beamte und die Serviererin wirklich ein Paar? Kommissar Torigai stößt auf Ungereimtheiten, die auch den jungen Polizisten Kiichi Mihara aus Tokio beschäftigen. Bei seinen Ermittlungen, die Mihara durch ganz Japan führen, versucht er, den Tathergang minutös zu rekonstruieren. Denn wenn es kein Selbstmord war, hat er es mit einem ungemein intelligenten Täter zu tun …« ▫️◽▫️🕡▫️🕤▫️⚱️👥⚱️▫️🕚▫️🕗▫️◽▫️ Dieser Krimi würde bei uns nicht funktionieren! Warum? Weil unsere Bahnen nicht mal annähernd so pünktlich und gut funktionieren wie in Japan! Es ist mein erster japanischer Krimi und er hat mir wirklich sehr gut gefallen. Er wurde von Mirjam Madlung sehr gut übersetzt. Der Lesefluss ist sehr angenehm und man liest sich zügig durch die kurzen Kapitel. Nur dann und wann stolperte ich über ein paar wenige Stellen bei denen ein Wort nicht ganz richtig war. Ansonsten war es recht frei von Fehlern. Die Geschichte hat mich von Anfang an gepackt und nicht mehr losgelassen. Es ist sehr schnell klar, wer da seine Finger bei der Tat im Spiel hatte. Ihm aber beizukommen und sein Alibi zu wiederlegen verlangt so einiges dem Ermittler Kiichi Mihara ab. Ich mochte Mihara als Hauptfigur. Er war gut geschrieben und gerade in den Moment, als er in dem Fall nicht mehr voranzukommen scheint in seinen Einfällen, kam ihm nach langem grübeln und einem Tapetenwechsel, dann doch ein neuer Gedanke. Auch Kommissar Torigai aus Hakata, bei dem man anfangs vermutete die Hauptperson zu sein, gefiel mir mit seiner Art sehr. Er gab Mihara dein ein oder anderen Ansatzpunkt, der ihn weiter kommen ließ in seinem Fall. Die Geschichte wirft nur so mit Datum und Uhrzeit um sich, sind diese nun mal ein wesentlicher Bestandteil der Geschichte. Gelegentlich schwirrte mir da schon mal vor lauter Zahlen der Kopf. Auch die Örtlichkeiten kamen in einer regen Fülle vor. Allerdings halfen mir da die Karten, die in der Innenseite der Buchdeckel abgedruckt waren, den Überblick zu behalten und mir eine bessere Vorstellung gaben wo sich diese befinden und die Bahnlinien entlang führen. Damit gewappnet fieberte ich gebannt mit, wie das felsenfeste Alibi nach und nach Risse bekam und in sich zusammenfiel. ▫️◽▫️🕕▫️🚝▫️✈️▫️🚅▫️🕟▫️◽▫️ »Die japanische Antwort auf Agatha Christie.« The Sunday Times, London Dem kann ich nur zustimmen! Bin bereit für mehr Japan-Krimis! 🇯🇵🔎

Toller Krimi im klassischen Stil
Ein Paar wird am Strand nebeneinander aufgefunden. Sie haben sich vergiftet - Doppelsebstmord. Doch ein findiger alter lokaler Kommissar und ein junger motivierter Kommissar aus Tokio entdecken ungereimtheiten. Allen Hinweises wird nachgegangen, alle verlaufen sich im Nichts. Bis die Kommissare bemerken, dass sie von einer komplett falschen Grundannahme ausgegangen sind... Matsumoto spinnt hier einen sehr komplexen, aber sehr spannenden Fall zusammen, in dem der Zugfahrplan Japans eine zentrale Rolle einnimmt. Bin grundsätzlich nicht so der Krimileser, finde aber immer mehr Geschmack an dem Genre. Es sind interessante Charaktere und äusserst spannende Gedankengänge in dieser Geschichte zu finden. Gebe etwas Abzug, weil ich all den Ausführungen nicht immer ganz folgen konnte. War aber ein sehr kurzweiliges und spannendes Buch!
Ich hab mich mal aus meiner Comfortzone gewagt und einen Krimi gelesen. Ein Krimi bei dem man zwar recht schnell weiß wer der Täter ist, der aber nicht überführt werden kann weil es an Beweisen mangelt und zudem ein sicheres Alibi gibt. Am Anfang fiel es mir ein bisschen schwer in das Buch rein zu kommen, klar keine Drachen und so. Schnell hatte mich der Fall der beiden Selbstmorde jedoch gepackt und ich hab das Buch (fast) in einem Rutsch durchgelesen. Super für zwischendurch und vor allem für die Fahrt im Zug. Leseempfehlung
Es war wieder Zeit für einen literarischen Tapetenwechsel. Das merke ich stets, wenn ich mich beim Lesen häufig ablenken lasse und das Vorankommen immer mühsamer wird. Eine weitere Leidenschaft von mir sind Krimis, vor allem skandinavische, aber auch „klassische“ Krimis ohne viel Drumherum. Seit letztem Jahr habe ich japanische Krimis für mich entdeckt. „Tokio Express“ gibt es in diversen Ausgaben, ich habe diese schöne Ausgabe geschenkt bekommen. 1958 erschien der Krimi und wurde bereits kurze Zeit später in der DDR veröffentlicht. Nun hat der kampa Verlag dieses kleine Juwel neu aufgelegt, überarbeitet von Mirjam Madlung. Der Krimi ist schlicht, schnörkellos, aber damit nicht langweilig. Ganz im Gegenteil, ich hatte meine wahre Freude an der Ermittlerarbeit des Detektivs Jûtarô Torigai und des Kommissars Kiichi Mihara. Ein Paar wird tot an der Küste aufgefunden, alles spricht für einen Selbstmord. Doch Torigai und Mihara werden skeptisch - es gibt keinen Abschiedsbrief und es passt einfach alles „zu gut“. Außerdem wird das Land von einem Korruptionsskandal erschüttert und eines der Opfer war ein wichtiger Zeuge. Ich mag den fast schon minimalistischen Stil des Autors: Es dreht sich alles um Logik und im Mittelpunkt stehen Zugfahrpläne. Der ursprüngliche Titel „ Spiel mit dem Fahrplan“ weist genau auf dieses wichtige Element hin. Es gibt keine blutigen Szenen, keine Romantik, sondern es geht darum, ein scheinbar unlösbares Rätsel zu knacken. Gleichzeitig lernt man auch etwas über die japanische Gesellschaft, was ich sehr interessant fand. Das Buch ist vom Stil her noch gradliniger als die Krimis aus Yokomizos Feder (ein bekannter Krimi von ihm ist „The Inugami Curse“). Eine ganz klare Leseempfehlung von mir.
Die Geschichte war vom Ansatz her gut, aber irgendwie hat mir der Schreibstil des Autors nicht so gut gefallen. Irgendwie war mir das Buch nicht spannend genug. Auf jeden Fall habe ich etwas anderes erwartet. Ich fand auch die Sache mit den vielen Zügen und Abfahrtszeiten sehr verwirrend. Aber das sollte wohl so sein. Manchmal hätte ich mir gern einen Stift und einen Zettel zur Hand genommen, um mir die Details zu notieren und so einen besseren Überblick zu behalten. Den Schluss fand ich wirklich enttäuschend. ACHTUNG SPOILER: Ich fand es nicht schön, wie schnell der Fall am Schluss aufgelöst wurde. Das wirkte für mich sehr konstruiert. Außerdem mochte ich die Auflösung in der Briefform nicht und dass der Täter am Ende seiner gerechten Strafe entkommen ist…
Sheldon Cooper hätte an diesem Krimi seine wahre Freude gehabt, denn es geht um Züge 😄 Genauer gesagt, um die Feinheiten der Fahrpläne, die bei den Ermittlungen zu einem vermeintlichen Selbstmord eine wichtige Rolle spielen und den Kriminalbeamten einmal quer durch Japan führen. Fand ich recht spannend und sehr kurzweilig ☺️ Das Original erschien übrigens schon 1958 in Japan.
"Wir alle sind Opfer unserer Voreingenommenheit, wir nehmen Dinge als selbstverständlich hin und lassen sie als normal durchgehen."
Ein Beamter und eine Servicekraft eines Restaurants werden zusammen am Strand tot aufgefunden. Ein glasklarer Doppelsuizid eines Liebespaares. Doch ist dies wirklich der Fall? Oder steckt anderes hinter den Umständen des Todes? Ein ganz wunderbarer Kriminalfall, den ich in einem Haps durchgelesen habe. Ich mag Krimis, die sich wirklich auf die Ermittlungsarbeit beziehen, wo man selbst mit rätselt, Ideen entwickelt und Indizien versucht miteinander zu kombinieren. Tokio Express schafft dies wirklich sehr gut. Es gibt keine Actionsequenzen, keine Verfolgsjagden oder sonstige thrillerartigen Zwänge, stattdessen die Gedanken eines Falls, die den zuständigen Kommissar fast zur Verzweiflung führen, weil er sieht, dass hinter Fassaden mehr verborgen liegt, als man im ersten Moment sieht. So ergibt sich im großen und ganzen ein wunderbarer Fall mit klar erkennbaren Muster und dem Gefühl, dass man selbst zu ähnlichen Schlussfolgerungen kam. Für den ganz großen Krimiolymp reicht es zwar nicht, weil es dann doch "zu klein" wirkt, aber es bleibt eine Lektüre zur sehr guten Unterhaltung für einen Samstagmorgen im Bett.
Kniffliger Krimi
Beim Tokio Express muss man einfach miträtseln. Zwei Leichen - ein Mann und eine Frau - werden im südlichen Japan am Strand gefunden. Sie sind beide an Zyankali gestorben und eine Saftflasche liegt daneben. Was eindeutig erscheint, entwickelt sich zu einer kniffligen Ermittlung, denn auch dem/der Lesenden ist klar, da stimmt was nicht. Die Stimmung ist leicht düster. Die Abschnitte werfen immer wieder Fragen auf und gemeinsam mit dem Ermittler rätselt man sich weiter. Das Ende gefiel mir ganz so gut, aber es war ein kurzweiliger Lesespaß (nur knappe 200 Seiten).
Ein Paar wird leblos am Strand des kleinen Ortes, Kashii gefunden. Die junge Frau, Hideko Kuwayama, genannt Toki, arbeitete als Serviererin im Restaurant Koyuki in Tokio. Der Mann - Kenichi Sayama - war Beamter in einem Ministerium, in dem gerade in einer Korruptionsaffäre ermittelt wurde. Schnell ist das Urteil gefasst: die beiden haben sich gemeinsam das Leben genommen. Doch zwei Männer wollen nicht so recht an diese Theorie glauben. Da ist zum einen Jūtarō Torigai, Kriminalkommissar aus Fukuoka und zum anderen sein jüngerer Kollege, Kommissar Kiichi Mihara aus Tokio. In ihren Ermittlungen kommen sie vielen Ungereimtheiten und Geheimnissen auf die Spur, doch der Täter scheint ihnen immer einen Schritt voraus. „Tokio Express“ von Seichō Matsumoto erschien bereits 1958 in Japan sowie im selben Jahr im Deutschen unter dem Titel „Spiel mit dem Fahrplan“. Für diese Neuausgabe wurde die deutsche Übersetzung von Mirjam Madlung grundlegend überarbeitet. Erzählt wird die Handlung von einem allwissenden Erzähler, der je nach Bedarf, zwischen wichtigen Figuren springt. Im ersten Teil folgen wir jedoch hauptsächlich Torigai, im zweiten dann Mihara. Dabei stehen ganz klassische Ermittlungsarbeiten und logische Schlüsse im Vordergrund, was dem Kriminalroman eine gewisse Sachlichkeit und Nüchternheit verleiht. Schon zu Beginn gibt es zahlreiche Ungereimtheiten: Warum wusste niemand von der Beziehung zwischen Toki und Kenichi? Wieso verbrachten sie die Tage vor ihrem Selbstmord getrennt? Und was hat das alles mit der Affäre im Ministerium zu tun? Eine verdächtige Person nehmen beide Kommissare schnell ins Visier, doch diese kann es einfach nicht gewesen sein. Von da an grübeln die beiden Männer über Zugstrecken, Zeugenaussagen und wasserfesten Alibis – was für ein verzwickter Fall! „Tokio Express“ hat mir gut gefallen - obwohl der Täter eigentlich recht früh bekannt ist – denn es sind im Zuge der Ermittlungen jede Menge Rätsel zu lösen. Emotionen darf man hier jedoch nicht erwarten, der Bezug zu den Charakteren bleibt daher sehr oberflächlich und der Stil ähnelt einem Bericht. Dennoch absolut lesenswert!
Am Anfang war ich ziemlich skeptisch, da ich, als ich den Titel gelesen habe erst an Agatha Christies Werk "Der Orient Express", aber der Titel Tokio Express, dennoch finde ich den Titel total passend. Da hier die verschiedenen Zeitpläne auch vorkommen und man auch viel herumgereist wird, natürlich mit dem Express. Hier werden natürlich alle Zeitpläne eingehalten. Da ich selbst einmal in Japan war kann ich diese Pünktlichkeit bestätigen. Auch wenn ich nicht von der einen zur anderen Seite Japans gereist bin. Man erkennt hier auch schnell wir weit die Strecken voneinander entfernt sind. Auch cool ist die Erzählweise, da man trotz der dritten Erzähler Perspektive man verschiedene Perspektiven mitbekommt und super in die Story eingeflochten wird, ohne, dass der Perpektivwechsel abrupt geschieht.
Ein Doppelselbstmord eines Pärchens steht im Fokus der Ermittlungen.
Ich liebe Japan und das setting ist großartig. In dem Buch fahren wir viel Zug durch das ganze Land. Wer sich mit Japan und der Name nicht so beschäftigt könnte seine Schwierigkeiten beim lesen haben. Für mich ein nettes kurzes Buch zum wegsnacken.
Spannende ungewöhnliche Story
Mir war zuerst nicht bewusst, dass die Geschichte schon von 1958 ist deswegen wirkt sie manchmal ein bisschen aus der Zeit gefallen. Kann man die Epoche in der der Roman geschrieben wurde jedoch richtig einordnen, ist es ein toller und unblutiger und sehr raffinierter Kriminalfall.
DB could never
Was ein Ritt! Von diesem doch Recht kurzen Buch hatte ich nicht besonders viel erwartet - insbesondere mit Blick auf das nun schon ein paar Tage zurück liegende Erscheinungsdatum. Boy was i wrong 💀. Das Buch ist stark auf Handlung einreduziert, wenig bis kaum Charakterbuilding. Trotzdem waren die zu Beginn vielen Namen (die sich für mein europäisches Leseverständnis doch Recht ähneln) eine Herausforderung. Hat man die überwunden, begrüßt einen ein fast schon mathematisches Katz und Maus Spiel. Die Auflösung des Falls ist nüchtern, aber dafür schön logisch. Hat sehr geblockt! 4/,5/5




























