Die Frauen der Familie Flores

Die Frauen der Familie Flores

Hardback
3.962

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Description

Ein uralter Fluch, ein geheimer Code und eine Frau, die um ihre Freiheit kämpft: Ein fesselnder Pageturner über die Wirkmacht von Frauen, die zusammenhalten Brasilien, 1918: Seit vielen Generationen lastet ein Fluch auf der Familie Flores, der ihre Männer zu einem frühen Tod verdammt. Die Frauen, die zurückbleiben, sichern sich ihren Lebensunterhalt durch die alte Kunst der Spitzenklöppelei. Als die junge Eugênia gezwungen wird, einen älteren, gewalttätigen Offizier zu heiraten, beginnt sie, versteckte Botschaften in den edlen Stoff einzuweben, und schmiedet so einen gefährlichen Fluchtplan, dessen Auswirkungen bis in die Gegenwart zu spüren sind. Ein eindringlicher, mitreißend erzählter historischer Roman über weibliche Solidarität und den unbändigen Wunsch nach Freiheit.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Hardback
Pages
304
Price
22.70 €

Author Description

Angélica Lopes lebt und arbeitet als Journalistin, Roman- und Drehbuchautorin in Rio de Janeiro. Seit mehr als zwanzig Jahren ist sie als preisgekrönte Autorin von Jugendromanen schriftstellerisch tätig. 'Die Frauen der Familie Flores' ist ihr erster Roman für Erwachsene.

Posts

17
All
4

#Histo-Liebe💛

Hat mich berzeugt! Es war einfach mal ein bisschen anders: das Setting in Brasilien, die Spitzenstickerei. Im Vordergrund stehen die Frauen, nicht nur die der Familie Flores und ihr Leben in einer von Männern dominierten Welt. Verwoben wird das ganze auf zwei Zeitebenen heute und vor 100 Jahren.

3

Die neugierige Viktoria schaut sich heimlich èine Spitzenstickart ab und gibt dies an die Frauen ihrer brasilianischen Familie weiter, die es schnell lernen und für ihre Zwecke nutzen. Mit ihrer Freundin Eugenia werden sie zukünftig diese Technik des Sticken nutzen. Schon nach den ersten Seiten wird man neugierig auf die geheimnisvolle Familiengeschichte der Flores, in der Männer nicht alt werden. Ein Fluch, der ihnen das Leben in ihrem Heimatort schwer macht. Zusätzlich wird von der beginnenden Emanzipation der Frauen und der Freundschaft, Hilfe und Solidarität untereinander erzählt. Erzählt wird in zwei Zeitebenen, wobei die der heutigen Zeit stets nur relativ kurze Einschübe waren. Interessant an der Beschreibung der heutigen Alice war der Unterschied zu der von Ines und Eugenia vor knapp einhundert Jahren. Darin wird deutlich, wieviel Freiheit, Selbstbewusstsein und Selbstbestimmung verändern können. Angélica Lopes schreibt flüssig, gut verständlich und anschaulich. Der Charakter der Eugenia blieb mir allerdings in ihrer einseitig aktiven, andererseits passtv, starren, unflexiblen Haltung fremd. Man bekommt den Eindruck, dass sie der Ehe von Anfang an keine Chance geben will. So ganz konnte ich ihre Aktionen nicht nachvollziehen. Da fehlte mir Tiefe um Verständnis aufbauen zu können. Die gesellschaftlichen Umstände und Verhaltensweisen sind schön beschrieben. Auch wenn es erschreckend ist, wieviel Gesetzeslosigkeit damals in Brasilien herrschte. Auffällig für mich war die unterschiedlich benutzte Ausdrucksweise zwischen damals und heute. Darin spiegelt sich der geänderte Zeitgeist. Das hat mir gefallen. Insgesamt war für mich die Geschichte zu wenig spannend. Interessant ja, aber der faszinierende, fesselnde Funke, der mich bewegt das Buch nicht aus der Hand zu legen, hat mir gefehlt. Aber dennoch ein wichtiges Buch, das uns an die Menschen der Welt erinnert, die noch immer unter Unterdrückung, Willkür und Gesetzlosigkeit leiden.

5

⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ 5/5 📖 Seiten 304 📚 Hardcover __________________________________

Wow Wow Wow… ich hielt dieses Buch gefühlt ein Dutzendemale in der Hand bevor ich es kaufte… Wieso ? gute frage… aber jetzt defintiv eins meiner Highlights dieses Jahres Ich kann euch sagen wenn ihr Zeitgenössliche Romane mögt & Familien, Dramen, Flüche & sehr starke Frauen ; mit einer sehr tiefen Geschichte dann ist dieses Buch was für euch. Ja es sind auch Tränen geflossen. Das Buch spielt im Jahre 1918 und in unserer Zeit somit wird die Geschichte wieder aufgerollt & es kommen sehr viele Geheimisse ans Licht die sonst verschwiegen wurden durch den uralten Fluch der auf der Familie Flores (früher Oliveira) lag. Dank des Schleiers der in der Familie weiter vererbt wird an die jüngste in der Runde.

⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ 5/5
📖 Seiten 304
📚 Hardcover
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"Geld war, so kannten wir es, eine Sache der Männer, die auf dem Feld schufteten und das Vieh hüteten. Seien es Dienstherren, Grundbesitzer oder Viehzüchter. Seien es Arbeiter, Handlanger oder Straßenhändler. Seien es unsere Ehemänner, Väter oder Brüder. Das Geld war immer ihres." 1918, eine Zeit, als Frauen über keinerlei Rechte verfügten und 15-jährige Mädchen an reiche erwachsene Männer verheiratet wurden. Die Frauen der Familie Flores, verflucht auf sieben Generationen, versuchen mit dem Verkauf feinster Stickerei ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Eine von ihnen, Ines, gerät bei dem Versuch ihrer Freundin zur Flucht vor ihrem brutalen Ehemann zu verhelfen, selbst in arge Bedrängnis, mit fatalen Folgen. Der Roman von Angelika Lopez ist eine bewegende Geschichte über weiblichen Zusammenhalt, Gemeinschaft, Mut und Schicksal.

4

Dieses Buch erzählt über Frauen in Brasilien vor mehr als hundert Jahren, die versuchen, jede auf Ihre Weise, in einer patriarchalischen Gesellschaft für sich ein Stück Selbstbestimmtheit und damit eigene Rechte, zu finden. Mir hat es gut gefallen.

4

Ein Familienfluch, Frauen, die zurückbleiben und ein Netz aus Fäden, das zu einem Symbol für Widerstand wird. Angélica Lopes hat mit Die Frauen der Familie Flores einen Roman geschrieben, der sich eindringlich, aber gleichzeitig zugänglich liest. Ich sage es mal so: Das Buch ist vielleicht nicht das beste, was ich je gelesen habe – aber gerade deshalb möchte ich, dass viele Menschen es lesen. Es eignet sich unfassbar gut für alle, die Lust auf einen feministischen Roman haben, ohne gleich in extrem hochtrabende oder retraumatisierende Stoffe einzutauchen. Die Einstiegshürde ist niedrig, man braucht kaum Vorwissen über Geschichte oder Geografie – Schulwissen reicht völlig. Was mich wirklich berührt hat, ist die weibliche Solidarität, die durch jede Seite hindurchscheint. Diese Verbundenheit zwischen den Frauen, ihre stille, fast unzerbrechliche Stärke, war für mich das Herzstück des Buches. Männer gibt es natürlich in der Geschichte, aber sie nehmen kaum Raum ein und genau das hat mir gefallen. Hier stehen endlich Frauen im Zentrum, ohne dass ihre Geschichten zur Randnotiz degradiert werden. Vielleicht werde ich dieses Buch nicht hundertfach empfehlen. Aber es bleibt für mich trotzdem ein wichtiges, wertvolles Leseerlebnis – eines, das zeigt, wie weibliche Solidarität nicht nur rettet, sondern Generationen verbindet. 🕸️💜 👉 Perfekt für alle, die feministische, historische Romane lesen möchten, ohne dass es zu schwer oder überfordernd wird. *Rezensionsexemplar

5

Unglaublich toller Pageturner über Feminismus und Brasilien in den 80ern

Unglaublich toll geschrieben, sodass man kaum aufhören kann. Es hat poetische und nachdenkliche Stellen und trotzdem immer wieder Inhalt und Handlung, sodass man die Geschichte sehr flüssig lesen kann. Der Schreibstil ist so warm und sanft, dass es einfach nur ein Wohlfühl Buch sein kann, obwohl es gleichzeitig so eine spannende und bewegende Geschichte ist. Wer eine solche Geschichte lesen will und dann noch Brasilien Vibes erhalten möchte, der sollte unbedingt dieses Buch lesen. Hat mir unglaublich gut gefallen!! Habe ich in 3 Tagen durchgelesen.

3.5

Interessanter Anfang, verliert aber an Spannung

Das Buch hat für mich wirklich gut angefangen, ich fand den Einstieg interessant und war direkt neugierig auf die Geschichte. Zwischendurch wurde es aber ein bisschen langatmig, und die ständigen Sichtwechsel mit den Zeitangaben haben mich eher rausgebracht. Da hätte ich mir etwas mehr Spannung oder auch Handlung gewünscht. Die Thematik an sich fand ich aber sehr stark. Gerade weil die Geschichte um 1918 spielt und Themen wie Frauenrechte behandelt werden – das ist einfach wichtig und auch heute noch relevant. Das hat mir richtig gut gefallen und bleibt auch hängen. Das Ende mochte ich zwar, aber auch da hatte ich das Gefühl, dass man noch mehr daraus hätte machen können. Insgesamt also ein Buch mit einer starken Grundlage, das mich stellenweise aber nicht ganz so fesseln konnte, wie ich es mir gewünscht hätte. Fazit: Ein interessantes Buch mit einer wichtigen Thematik, das gut angefangen hat, aber zwischendurch etwas an Spannung verliert.

4

Spannende Geschichte mit tollen Figuren. Ich mochte das Setting wirklich sehr!

Habt ihr mal gesehen wie Spitze hergestellt wird? Ich habe mir ein Tutorial auf YouTube angeschaut… und es hat mir nochmal einen ganz eigenen Zugang zu diesem Buch gefunden. Diese Arbeit verdient höchsten Respekt! In wechselnden Perspektiven und aus unterschiedlichen Generationen wird diese wunderschöne Geschichte über Solidarität, stiller und offener Rebellion, Mut zur Veränderung und dem Drang nach Unabhängigkeit und Freiheit erzählt. Zwischendurch hatte es durchaus ein paar Längen, ich konnte der Perspektive der Gegenwart am Anfang nicht viel abgewinnen, aber das hat sich auch irgendwann wieder gebessert. Insgesamt hatte die Geschichte aber eine gewisse Sogwirkung.

Spannende Geschichte mit tollen Figuren.
Ich mochte das Setting wirklich sehr!
3.5

Brasilien 1918 & starke Frauen!

Das Buch greift wichtige Themen wie Feminismus, Aktivismus und Frauenrechte auf und vermittelt dabei eine klare Botschaft. Allerdings fiel es mir schwer, mich wirklich in die Charaktere hineinzuversetzen, da die Geschichte aus der Perspektive einer Freundin erzählt wird und dadurch eher Distanz zum Leser/Hörer aufgebaut wird. Inhaltlich bietet das Hörbuch interessante Denkanstöße und ist gut für zwischendurch geeignet, konnte mich aber aufgrund der eher zurückhaltenden Story nicht vollständig überzeugen.

Brasilien 1918 & starke Frauen!
4

Um ihrem Schicksal zu entkommen, übermittelt Eugénia ihrer Freundin geheime Nachrichten über ein raffiniertes System: in Stickmustern! Das ist nämlich so ziemlich das einzige, was dem jungen Mädchen nach ihrer Zwangsheirat mit einem der einflussreichsten Männer der Region geblieben ist. Fortan beherrscht der Gedanke an die Flucht ihren Alltag und bringt den einzigen Hoffnungsschimmer. Es hilft ihr ihre Freundin Inês, ein Mädchen der Flores-Familie, denen ein alter Fluch anhängt, so sagt man: alle ihre Männer sterben jung. Und so sieht Inês Tante das geheimnisvolle Treiben ihrer Nichte als Gefahr und er Plan droht zu scheitern.. Der Roman wird abwechselnd 1918, zur Zeiten von Inês und Eugénia, sowie 2010 erzählt, wo wir Alice kennen lernen, die eine direkte Nachfahrin der Flores-Familie ist. Doch das weiß sie erst einmal gar nicht, denn ihre Großmutter hatte entschieden, mit ihrer Familie zu brechen. Als eines Tages ihre Tante mit einem uralten Schleier und der verschlüsselten Botschaft auftaucht, möchte Alice mehr erfahren.. Die Erzählungen aus der Vergangenheit überwiegend und das fand ich auch gut so, weil.sie mich besonders beeindruckt haben. Das Sticksystem der Frauen und wie sie es nutzen, um unabhängig ihren Lebensunterhalt zu verdienen, fand ich besonders- die Geschichte der Zwangsheirat natürlich sehr tragisch. Die Verzweiflung der jungen Eugénia ist deutlich zu spüren. Ob der Fluchtplan gelingen wird oder nicht, bleibt lange ungewiss. Insgesamt fand ich die Reise in das Brasilien zu Beginn des 20.Jahrhunderts sehr interessant und man bekommt durch den Roman schon ein kleines Bild dieser Zeit.

4

Mich hat das Buch sehr berührt. Es ist sehr gut geschrieben und tiefgründig. Neben starken Persönlichkeiten, zeigt auch die Geschichte, wie gut wir es heute eigentlich haben, auch wenn es noch nicht perfekt ist. Klare Empfehlung

4

Über das Streben nach Freiheit und der Zusammenhalt von Frauen Ein aufrüttelndes Buch dachte ich oft beim Lesen, aber auf eine stille Weise und diese Stille verleiht hier den Frauen ihre Stimme: einen Aufruf nach Freiheit, Selbstbestimmung und dem Entfliehen von männlicher Gewalt. Da die Geschichte auf zwei Zeitebenen spielt, wird sowohl die Vergangenheit in 1918, wie auch die Gegenwart beleuchtet. Die Frauen der Familie Flores verdienen in 1918 ihren Lebensunterhalt mit Stickarbeiten, die sie verkaufen. Auf ihnen lastet ein Fluch für sieben Generationen, so sagt man, ihre Ehemänner kommen immer in frühen Jahren ums Leben. Eugénia, eine Freundin von Inés Flores und ebenfalls Stickerin im Hause Flores, soll mit dem reichen und sehr mächtigen Colonel verheiratet werden. Dieser ist bereits Witwer und hat zwei kleine Kinder. Eugénia soll für sie sorgen und dem Mann ein schönes Leben bereiten und bald selbst Mutter werden. So haben es sich ihre Eltern vorgestellt, die diese Ehe arrangiert haben. Eugénia ist zutiefst unglücklich und möchte dieses nicht. So ersinnt sie einen Plan, wie sie aus dieser Ehe, die schnell für sie zur Hölle wird, entkommen kann. Dabei kommuniziert sie mit Inés über ihre Stickereien mittels eines Codes, die sie gegenseitig in Tüchern oder Kleidungsstücke einsticken und sich dann übersenden. Einen Anfang macht der Schleier von Eugénia bei ihrer Hochzeit, in den sie ihre Gefühle einstickt, sichtbar zwar für jedermann aber lesbar nur für Inés. Sie bittet sie um Hilfe, um dieser Ehe zu entfliehen. In der Gegenwart ist Alice, eine junge Frau, die sich sehr für Frauenrechte stark macht und die als letzte Nachfahrin in den Besitz des Schleiers gelangt, seinem Geheimnis auf die Spur kommen und ihren Wurzeln und der Familiengeschichte auf den Grund gehen möchte. Das Buch ist sehr flüssig geschrieben und gut zu lesen. Die Protagonistinnen sind dabei sehr detailliert und sympathisch ausgearbeitet, ich bin so richtig in die Geschichte eingetaucht. Die beiden Handlungsstränge werden dabei auf die gesamte Familiengeschichte ausgedehnt, so dass es immer spannend bleibt. Damit war ich sehr in dieser Familiengeschichte gefangen und wollte immer wissen wie es weiter geht. Die Geschichte in der Vergangenheit fand ich interessanter. Vielleicht lag es daran, dass in der Gegenwart auch ganz kleine Geschichten eingewoben sind, die auf ähnliche Probleme wie sie damals bereits bestanden, Bezug nehmen, nämlich Gewalt und Unrecht gegenüber Frauen. Da sich diese aber für mich ein wenig wie künstlich eingewoben darstellten und nicht wirklich einen konkreten Bezug zu der Handlung hatten, hätte es sie für mich nicht bedurft. Die Message des Buches ist für mich sehr klar und deutlich rübergekommen, allerdings eben auf eine stille und angenehme Weise. Mir hat das Buch daher sehr gut gefallen, ich empfehle es sehr gerne weiter.

4

Spannende, geheimnisvolle, tragische Familiengeschichte.. hat mich ein wenig an den Stil von Lucinda Riley erinnert, nur ohne kitschige Liebesgeschichte

4.5

Geheimbotschaften in Spitzentechnik

Ich hatte erst etwas Probleme in den Schreibstil hineinzufinden, auch weil die Protagonistin Alice aus der Gegenwart nicht besonders sympathisch auftritt. Aber nach wenigen Kapiteln war ich im Sog der traurigen Geschichte, die sich zu einem echten Pageturner entwickelte.

3

Für mich war die Geschichte zu kurz erzählt und bleibt dementsprechend zu oberflächlich. Die Geschichte um Alice hat mich nicht wirklich abholen können, es wirkte fast schon zu bemüht, das Thema Frauenrechte einzubauen. Ich hätte gerne mehr über die historischen Figuren erfahren und die Lebensweise in Brasilien damals.

5

Ich hab das Buch wirklich geliebt. Es ist zwar traurig und behandelt ein schweres Thema, aber es war wirklich einfach gut. Mega geschrieben und die Story war auch super.

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