Das Einhörnchen, das rückwärts leben wollte
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Description
Ein Einhörnchen, das lieber rückwärts leben möchte; ein Werwolf, der ein Wiewolf sein will; eine fleischfressende Pflanze, die gern Vegetarierin wäre; zwei Vampirgeierbrüder, die Aas verachten – etliche Bewohner des Kontinentes Zamonien haben Probleme mit ihrer Identität und daher kein leichtes Leben. Aber ob Dummwolf oder Schlaufuchs, ob Schmiegehäschen oder Halbtagsfliege, ob Froschling oder Buchling, sie alle finden ihren Weg in dieser Welt, in der die Fantasie und der Humor völlig außer Kontrolle geraten sind.
Zwanzig zamonische Flabeln* über diverse Spielarten zamonischen Daseins aus der Feder von Bestsellerautor Hildegunst von Mythenmetz, kongenial übersetzt, mit einem Nachwort – »Humor ist ein ernstes Geschäft« – und 45 Illustrationen von Walter Moers.
*Die »Flabel« bezeichnet eine humorvoll-anarchische zamonische Kurzgeschichte und kennt, im Gegensatz zur klassischen Tierfabel, keinerlei Moral.
Book Information
Author Description
Der Lindwurm Hildegunst von Mythenmetz ist der bedeutendste Großschriftsteller Zamoniens. Berühmt wurde er durch seine 25-bändige Autobiographie »Reiseerinnerungen eines sentimentalen Dinosauriers«, ein literarischer Bericht über seine Abenteuer in ganz Zamonien und vor allem in der Bücherstadt Buchhaim.Sein Schöpfer Walter Moers hat sich mit seinen fantastischen Romanen, weit über die Grenzen des deutschen Sprachraums hinaus, in die Herzen der Leser und Kritiker geschrieben. Alle seine Romane wie »Die 13 ½ Leben des Käpt'n Blaubär«, »Die Stadt der Träumenden Bücher« und zuletzt »Qwert« waren Bestseller.Neben dem Kontinent Zamonien mit seinen zahlreichen Daseinsformen und Geschichten hat Walter Moers so erfolgreiche Charaktere wie den Käpt'n Blaubär, das Kleine Arschloch und die Comicfigur Adolf, die Nazisau geschaffen.
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Und die Moral von der Geschicht'..
.. ich verstehe sie einfach nicht! Das war das mit Abstands wirrste Moers Buch was ich von dem Autor jemals gelesen habe. Ich hatte dauernd das Gefühl, dass die jeweilige Kurzgeschichte irgendeine Moral hatte, aber ich bin ehrlich, ich habe sie bei keiner einzigen verstanden. Alles in allem kann ich nur hoffen, dass das nächste Buch des Autors wieder besser wird.
German: Absolut unerwartet wurde hier über allerlei aktuelle moralische, als auch politische Diskussionsthemen geschrieben. Zudem über Lebenssinn aus unteranderem ethischen, als auch sehr konkretem biologischen Fachwissens beigetragenen Perspektiven. All das und vieles mehr, mit den Figuren Moers fantastischer Kreaturen, in zamonischen Welten spricht diese Fabel Lehren und offene Fragen mit unzähligen möglichen Antworten an und lässt einen in unbändigem Denken zurück. English: Completely unexpectedly, all kinds of current moral and political topics of discussion were written about here. In addition, perspectives on the meaning of life were contributed from ethical as well as very concrete biological expertise. All this and much more, in the roles of Moers' fantastic creatures in Zamonian worlds, this fable addresses lessons and open questions with countless possible answers, leaving one with unbridled thoughts.

Ich habe „Das Einhörchen, das rückwärts leben wollte“ als Hörbuch gehört, was ich wirklich empfehlen kann 🐿️ Ich fand die zamonischen Flabeln trotz ihrer Brutalität sehr lustig und ich mochte es, dass Walter Moers moderne Begriffe eingebracht hat. Allerdings waren einige Geschichten sehr ähnlich, vor allem das Ende hat sich oft wiederholt. Meine liebste Flabel war mit Abstand „Die fleischfressende Pflanze, die sich vegetarisch ernähren wollte“ 🌱🥗
Ein Moers mit Charme und viel zum Nachdenken.
Direkt vorweg: ich habe dieses Buch geliebt, wie jedes andere Buch von Moers. Es hat allerdings eine Weile gebraucht, bis ich verstanden habe, worum es geht. Als das Einhörnchen bei mir ankam war ich zunächst hin und weg von der Gestaltung des Buches: so viele Illustrationen & ein hübscher Umschlag - alles wie immer. 🥹 Die Illustrationen machen Moers für mich auch einfach noch ein Stück besser! Ich las die ersten paar Flabeln (bei denen man sieben Schmunzler, drei Lacher und ein Scherzfinale erleben soll) und habe mir erst mal kurz an den Kopf gegriffen. Ja es war lustig & ich habe mich wirklich sehr amüsiert, aber ich musste auch viel nachdenken und irgendwie erst mal reinfinden, in diese Form der zamonischen Literatur. Und Leute, je länger ich über das Buch nachdenke, auch jetzt, wo ich es schon beendet habe, desto mehr denke ich, dass Moers uns damit etwas ganz wichtiges sagen wollte. 🥺 Ja die Flabeln sind fucking pessimistisch und auch oft realistisch. Ja sie sind realer als sonst, sie greifen sich Dinge, die wir im Alltag kennen und bauen sie ein. Aber wieso sollte denn die aktuelle Stimmung in Deutschland & auf der Welt an einem so feinfühligen Autor wie Moers vorbei gehen? Vielleicht will er uns mit dem Buch auch sagen, egal wie beschissen es gerade ist & wie doof es oft ausgeht: du darfst trotzdem lachen & schmunzeln. Das Buch hat mich nachhaltig aufgewühlt, weil ich mich in einigen Flabeln total wiedergefunden habe. Und je länger ich darüber nachdenke, desto besser finde ich es. 🥹 Besonders gefreut habe ich mich auf alte Bekannte zu treffen wie die Buchlinge und Echo, die Kratze. 🧡 Ich glaube die Flabeln bieten einen wundervollen Einstieg in die Welt von Moers & möchte sie insbesondere allen sehr ans Herz legen die sich zum nachdenken anregen lassen möchten. Moers versteckt in seinen Büchern so viel zum Nachdenken, man muss es nur finden!

Das Eichhörnchen, das rückwärts leben wollte von Walter Moers Ein Eichhörnchen, daß lieber rückwärts leben möchte, Ein Werwolf, der ein Wiewolf sein will, Eine fleischfressende Pflanze, die gerne Vegetarierin wäre - etliche Bewohner Zamoniens haben Probleme mit ihrer Identität und daher kein leichtes Leben. Aber ob Dummwolf oder Schlaufuchs, ob Schmiegehäschen oder Halbtagesfliege, sie alle finden ihren Weg in einer Welt, in der Fantasie und Humor völlig außer Kontrolle geraten sind. Die ersten 70-80 Seiten fand ich sehr makaber, danach war das Buch wieder sehr schön zu lesen.
Märchen mal anders…
Walter Moers ist bekannt für sein Fantasy-Universum „Zamonien“. Hieraus entsteht auch das Buch „Das Eichhörnchen, das rückwärts leben wollte“. Was als harmlose märchenhafte Prosa beginnt, wird im Verlauf der Kurzgeschichten durch harte und brutale Elemente gebrochen. Überraschend, aber auch aufrüttelnd. Es ist keinesfalls einfach eine daher geschriebene Geschichte, sondern gespickt mit Anspielungen auf unser heutiges Leben. Und auch wenn es etwas befremdlich wirkt, fand ich doch, dass es sich gelohnt hat. Man sollte sich jedoch nicht von dem harmlos aussehenden Titel und Cover täuschen lassen. Es handelt sich dabei nicht um Kinderliteratur!
Illustrationen, Witz und Kreativität
Jedes Walter Moers Buch ist auf seine Weise spannend, witzig, kreativ und einfach unglaublich gut illustriert. Ich liebe es hierbei in die Geschichte einzutauchen und mein Zamonien im Kopf entstehen zu lassen. Bei den Flabeln in diesem Buch handelt es sich um kurze Geschichten mit mal mehr oder mal weniger Botschaft. Ich finde das Buch sehr gut und freue mich auf ein Neues von ihm.

Brutal, düster, morbid…, aber wenig lustig und nicht wirklich überraschend.
Schöne Anlehnungen an alte Romane… Wenig Neues… Wieder schöne Illustrationen. Die Flabelsammlung ist im moers‘schen Stil geschrieben, den ich absolut liebe, aber der Stil verlangt mehr Inhalt. Die Kurzgeschichten sind teilweise zu kurz!
Was war das denn? Ein Buch aus Zamonien wars auf jeden Fall nicht. Vom Schreibstil her würde ich sogar fast sagen, dass dieses Buch nicht Moers geschrieben hat. Die Geschichten sind regelrecht brutal und haben für mich auch wenig mit Moral zutun. Die Anmerkungen an ältere Bände sind schön, helfen aber auch nicht darüber hinweg, da sich der Band eben null wie ein Band aus Zamonien anfühlt. Die Bilder selbst sind schön, aber ansonsten war das ein kompletter Reinfall.
Die 20 zamonischen Flabeln sind eine bunte Mischung aus amüsanten und absurden Geschichten, die man nicht allzu ernst nehmen sollte. Trotz einiger Schwächen bietet die Geschichtensammlung durchaus unterhaltsame Lesemomente. Für Zamonien-Neulinge würde ich jedoch empfehlen mit einem anderen Buch in die Welt einzusteigen, da die Kurzgeschichten nicht unbedingt das typische Leseerlebnis dieser fantastischen Welt vermitteln.
_______________________ 𝗗𝗔𝗦 𝗘𝗜𝗖𝗛𝗛𝗢̈𝗥𝗡𝗖𝗛𝗘𝗡, 𝗗𝗔𝗦 𝗥𝗨̈𝗖𝗞𝗪𝗔̈𝗥𝗧𝗦 𝗟𝗘𝗕𝗘𝗡 𝗪𝗢𝗟𝗟𝗧𝗘 | 𝗪𝗔𝗟𝗧𝗘𝗥 𝗠𝗢𝗘𝗥𝗦 | 𝟣𝟩𝟨 𝖲𝖾𝗂𝗍𝖾𝗇 (𝖯𝗋𝗂𝗇𝗍) | 𝖤𝗋𝗌𝖼𝗁𝗂𝖾𝗇𝖾𝗇 𝖺𝗆 𝟢𝟦.𝟢𝟫.𝟤𝟢𝟤𝟦 | 𝖵𝖾𝗋𝗅𝖺𝗀 Penguin | 𝖶𝖾𝗋𝖻𝗎𝗇𝗀,𝖱𝖾𝗓𝖾𝗇𝗌𝗂𝗈𝗇𝗌𝖾𝗑𝖾𝗆𝗉𝗅𝖺𝗋 Hallo liebe #bookies , obwohl ich noch nicht lange in der zamonischen Welt unterwegs bin, hat mich diese Neuerscheinungen sehr neugierig gemacht. Allein der Titel dieses Buches hat mir sofort ein Lächeln ins Gesicht gezaubert und die Vorfreude geweckt. | 𝗪𝗢𝗥𝗨𝗠 𝗚𝗘𝗛𝗧'𝗦 Swipe nach rechts, um einen Blick auf den Klappentext zu werfen. ⇢ | 𝗠𝗘𝗜𝗡 𝗟𝗘𝗦𝗘𝗘𝗜𝗡𝗗𝗥𝗨𝗖𝗞 Die 20 Flabeln entführen in eine verrückte, fantasievolle Welt voller skurriler Geschichten. Jede Erzählung bringt etwas Einzigartiges mit, die mit liebevoll gestalteten Illustrationen den zamonischen Charme unterstrichen. Der feine Humor sticht sofort heraus und bringt einen immer wieder zum Schmunzeln. Trotzdem muss ich gestehen, dass manche Geschichten etwas zu kurz geraten sind. Bei einigen hätte ich mir gewünscht, dass sie mehr Raum bekommen, da sie fast unvollständig wirkten. Gerade als ich richtig in die Handlung eintauchen wollte, war die Geschichte schon zu Ende. Bei anderen Erzählungen wiederum ist mir der Sinn leider entgangen. Zudem sollte man sich darauf einstellen, dass die Fabeln nicht immer harmlos und leichtfüßig sind. Wie es bei Kurzgeschichten häufig der Fall ist, trifft nicht jede Erzählung den eigenen Geschmack. Ich liebe es trotzdem immer wieder in die zamonische Welt einzutauchen. Sie bleibt absolut einzigartig, voller Überraschungen und Fantasie! | 𝗠𝗘𝗜𝗡 𝗙𝗔𝗭𝗜𝗧 Die 20 zamonischen Flabeln sind eine bunte Mischung aus amüsanten und absurden Geschichten, die man nicht allzu ernst nehmen sollte. Trotz einiger Schwächen bietet die Geschichtensammlung durchaus unterhaltsame Lesemomente. Für Zamonien-Neulinge würde ich jedoch empfehlen mit einem anderen Buch in die Welt einzusteigen, da die Kurzgeschichten nicht unbedingt das typische Leseerlebnis dieser fantastischen Welt vermitteln. | 𝗠𝗘𝗜𝗡𝗘 𝗕𝗘𝗪𝗘𝗥𝗧𝗨𝗡𝗚 3/5 ⭐️ Liebste Grüße, Jeanette. _______________________

Kein Disney Glitzer Märchen
Ein neuer Moers bzw Mythenmetz und damit natürlich Pflichtlektüre. Als Hörbuch mit etwas mehr als 3h ein kleiner Haps für zwischendurch. Wieder einmal genial gelesen. Aber... Dieses Buch ist definitiv kein weichgespültes Disney Glitzer Märchen. Es sind Fabeln ohne schnickschnack, brutal, ehrlich, direkt. Manchmal etwas too much, aber die waren dann vermutlich in einem zamonischen Humor geschrieben, den ich nicht verstehe. Dagegen fand ich das, was zwischen den Zeilen geschrieben ist, wirklich toll. Wenn man sich auf den Grund der Fabeln wagt und genau hinhört, erkennt man, dass auch hier wieder allerlei gesellschaftskritische Themen verarbeitet wurden. Von Drogen- und Alkoholsucht über Identitätsfragen, Achtsamkeit oder das Fehlen dieser. Auch, dass man auf den eigenen Körper hören sollte und die erste Meinung nicht immer die richtige sein muss. Ich muss mir allerdings das Buch selbst nochmal ansehen, denn ich gehe davon aus, dass hier wieder viele Mythenmetz-typische Zeichnungen integriert sind, die den Preis des Buchs rechtfertigen. Denn diesmal kommt es doch recht schlank daher. Alles in allem bin ich zwar nicht 100% überzeugt, bereue es aber auch nicht, mich auf diese Reise begeben zu haben.
1000 Wege ins Gras zu beißen - Zamonien Edition
Am Anfang war ich sehr irritiert und habe über die ersten beiden Geschichten eher gestutzt und war etwas beunruihgt in welche Richtung das alles gehen soll. Ich hatte mir vorgenommen pro Tag immer nur ein bis zwei Geschichten zu lesen, damit ich sie auf mich wirken lassen kann und viel von dem dünnen Buch habe. Am nächsten Tag nachdem ich irritert die ersten beiden Geschichten gelesen habe (ich musste schon lachen/schmunzeln, aber war noch nicht so überzeugt) las ich meinem Freund die nächste Geschichte vor, weil ich seine Meinung hören wollte. Und ab da war kaum ein Halten mehr. Ich las eine Geschichte nach der anderen vor und wir hatten beide viel Spaß daran. Ja die Geschichten sind düster, aber es hat voll unseren Humor getroffen. Ich liebe diese Willkürlichkeit und, dass die Geschichten anders enden als man zuerst denkt. Außerdem hätte ich nie gedacht, dass Walter Moers sogar unterschwellig Memes mit einarbeitet und ja, die Wortwahl ist anders, aber kein bisschen weniger grandios. Ich kann es an alle empfehlen, die einen etwas spezielleren Humor haben und auch damit leben können, dass sich Künstler/Autoren ebenfalls weiterentwickeln und nicht nur auf der Stelle treten.
Zurück in Zamonien 🐿️
In diesem Buch entdecken wir mehrere Flabeln (= Abkürzung für Lachfabeln, die immer mindestens 7 Schmunzler, 3 Lacher und 1 Scherzfinale enthalten) rund um die Bewohner Zamoniens und wer die 13 1/2 Leben des Käpt‘n Blaubär kennt, weiß, was für ein sprachliches Meisterwerk einen erwartet. Freut euch auf Einhörnchen, Kristallskorpione, Ubufanten, Beißwölfe, Schmiegehäschen, Birkenfüchse, Laubwölfe, Zyklopen, Wer- und Wiewölfe, Dummwölfe, Schlaufüchse, Blaufell-Lemminge, schwarzweiße Hermeline, zweitausendjährige Schildkröten, Halbtagsfliegen, Musiktiere, Vampirgeier, Froschlinge, Trollbluthunde und Buchlinge. Einfach nur toll! ❤️
Walter Moers für Eilige
Wenn die Zeit nicht reicht, um sich einem seiner Romane zu widmen, hat man hier die Gelegenheit, (wieder) etwas zamonische Luft zu schnuppern. In kurzen Flabeln kann man Einhörnchen, Halbtagsfliegen, fleischfressenden Pflanzen, Buchlingen und anderen Geschöpfen Zamoniens begegnen. Die Geschichten bewegen sich zwischen wildem, haltlosem Gelächter und einer fragend hochgezogenen Augenbraue, was das ganze denn soll. Ob hintereinander weg oder in kleinen Häppchen kommt man bei diesem Buch wieder in den Genuss des Moersschen Humors und seiner ausschweifenden Fantasie.
Das Einhörnchen, das rückwärts leben wollte 🐿️ 20 Kurzgeschichten aus Zamonien, die oft ein ganz anderes Ende haben als erwartet. Es gab auch einige Anspielungen auf andere Geschichten des Autors. Schön für zwischendurch, mit dem typischen Humor und den wundervollen Illustrationen von Walter Moers – seine Romane sind mir dann aber doch wesentlich lieber!

Einmalig gut!
Immer wieder beeindruckend, wie Walter Moers es schafft, so sicher den richtigen Ton zu treffen, ohne kindisch oder albern rüber zu kommen. Bis ins Detail sind die Geschichten ausgefeilt, jedes ausgedachte Wort ergibt irgendwie Sinn und am Ende jeder Kurzgeschichte meint man, der Autor würde dem Leser grinsend über die Schulter schauen. Habe mich bestens unterhalten gefühlt und freue mich auf das nächste Buch!!!
[Werbung|Rezensionsexemplar] Ich habe das Buch regelrecht verschlungen und jede Seite geliebt. Die einzelnen Kurzgeschichten sind jede auf ihre Weise einzigartig, humorvoll und auch ein wenig bizarr. Hier werden nicht einfach nur Fabeln erzählt, sondern Flabeln, die von unterschiedlichen „Flabelwesen“ erzählen, die ihren Alltag in Zamonien bewältigen. Zwischen den Zeilen findet man viele gesellschaftlich relevante Themen wie zum Beispiel die Angst vorm Älter werden beim Einhörnchen, aber auch Moral, Vorurteile und Selbstüberschätzung spielen eine große Rolle. Abgesehen von den Geschichten, bin ich ein großer Fan der Illustrationen und allein für diese lohnt es sich schon, das Buch zu lesen. Also worauf wartet ihr noch, auf nach Zamonien.

Seltsam und anstößig aber interessant
Ich habe bereits zwei Romane von Walter Moers verschlungen, dann kam dieses hier. Ich war ... verwirrt. Und an vielen Stellen abgeneigt. Das Buch hatte eine ungekannte Brutalität und Rohheit die mich erschrocken hat. Lange habe ich nicht verstanden, wie dieses Buch zu dem Rest des Autors passt. Aber ich habe vielleicht den Autor noch garnicht verstanden. Denn - gegen Ende des Buches hin (das ich trotzdem beendete weil eine enorme Kreativität in seinen Erzählungen steckt) ging mir ein glimmerndes Licht auf. Die Geschichten die vorher plump Brutalität zur Schau zu stellen schienen hatten auf einmal eine ganz eindringliche Nachricht. Den Menschen. Zwar handelt das Buch von allerlei Tieren aber die absurde Handlung stößt den Verstand deshalb ins Chaos, da die Tiere nicht NUR tierisch sind!! Wie gewohnt beginnt Walter Moers die kurzen Flabeln in dem er die Tiere stark vermenschlicht. Ihnen menschliches Denken nach unserer Gesellschaftsprägung eingibt, sie dieselbe Niedertracht leben oder genauso kalkuliert handeln. Der Kipppunkt der Geschichten kam dann, wenn diese Tiere plötzlich auch tierisch waren. So zum Beispiel das kleine Eichhoernchen oder das Vogelbaby (keine weiteren Details um nicht zu spoilern). Die rabiate Natur in Mischung mit den Gefühlen die wir den Tieren vorher zuschreiben ist ein Schlag ins Gesicht für unsere Empathie. Am Ende war das Buch eine in lustige Tiere verpackte leichte Gesellschaftskritik. Allerdings bezog Walter Moers nie einen politischen Standpunkt sondern zeichnet in seinen Flabeln Zustände der Welt nach die wir kennen und als höchst ungerecht empfinden. Dennoch würde ich es nicht wieder lesen. Oder es ohne Vorbehalt empgfehlen. Es lies mich etwas gespalten in meiner Meinung zurück und bleibt dennoch durch den Einfallsreichtum des Autoren so intelligent seine so menschlichen Themen in Flabeln zu verpacken bestimmt in meiner Erinnerung! Lesen kann man es. Es spricht nichts dagegen.
Satz mit X.... Ich glaube das ist eine der schwierigsten Rezensionen, die ich bisher geschrieben habe, denn ich bin schon immer ein riesiger Fan von Walter Moers, Hildegunst von Mythenmetz und der ganzen zarmonischen Welt. Alle Bücher habe ich mehrfach gelesen und gehört, jedes auf seine Weise geliebt und auf jede Neuerscheinung hingefiebert. Nun ist wieder ein neues Buch erschienen und zum allerersten Mal bin ich enttäuscht und auch irritiert von dem, was ich da gelesen habe. Mal abgesehen von einem völlig anderen und viel nüchternen Schreibstil, konnte ich ehrlich gesagt auch keinerlei Humor oder Witz in den Geschichten finden. Es handelt sich um eine Sammlung von "Flabeln", eine Abkürzung für das zarmonische Subgenre der "Lachfabel", aber was soll ich sagen, gelacht habe ich nun wirklich nicht. Jede Flabel endet mit Tod und Verderben und es fehlt mir oft der Sinn des Ganzen oder die Moral ist so plump, dass es schon fast unangenehm ist. Zwar erklärt Walter Moers in seinem Nachwort, warum er sich gewisse Freiheiten bei der Übersetzung genommen hat, aber ehrlich gesagt wünsche ich mir, dass er das nicht getan hätte, denn er hat damit alles, was zarmonische Erzählungen normalerweise ausmacht, weggenommen. Natürlich ist das nur meine Meinung und alles eine Frage des Geschmacks, aber für mich waren die Flabeln eine herbe Enttäuschung und mein zarmonisches Herz ist gebrochen. Ich hoffe sehr, dass es nicht das letzte Werk von Hildegunst von Mythenmetz/Walter Moers ist und wir dieses Werk dann einfach zu den Akten legen können, denn empfehlen kann man es leider nun wirklich nicht.
Leider eine absolute Enttäuschung… :-(
Nicht mein Moers…😔 Wenn ein neues Buch von Walter Moers erscheint, dann ist das wie Geschenke auspacken an Weihnachten 😍 In einem festlichen Moment habe ich das Buch zur Hand genommen, es erwartungsvoll aufgeschlagen, und wurde direkt verzückt von sämtlichen tollen Zeichnungen, die das Inhaltsverzeichnis schmücken - Aufmachung top 👌 Freudig begann ich zu lesen, doch recht schnell machte sich Ernüchterung breit… Das soll Walter Moers geschrieben haben? Wo ist dieser wortgewandte Schreibstil hin, der Witz, der subtile Sarkasmus, die intelligenten Wortwitze und Anagramme, die „(Sprach-)Rätsel“, die es für uns Lesende stets zu entschlüsseln gilt? Stattdessen platte und plumpe „Hau-drauf“-Sprache. Am Ende der ersten Flabel saß ich verdattert da, dachte mir aber „Gut, das war jetzt die Erste, lies erstmal weiter“. Tja, das hab ich getan, besser wurd´s aber nicht. Jede Flabel endet mit dem Tod eines oder direkt mehreren Wesen und die „Moral der Geschicht“ bleibt mir größtenteils auch verborgen, bzw. ist sie so plump, dass ich garnicht weiter darüber nachdenken möchte. Was mich zudem extrem gestört hat war, dass Moers Begriffe aus unserer Welt nach Zamonien eingeschleust hat. Wenn ich nach Zamonien reise, möchte ich Zamonien erleben mit seinen Wesen und Besonderheiten und dort Nichts von Rentenkassen oder Waldorfschulen lesen - das gibt´s da nicht. Moers äußert sich zu diesem Punkt auch im Nachwort („Freiheit des Übersetzers“) und dass „der geneigte Leser selbst entscheiden“ (S.163) solle, wie er das findet - ich mag´s nicht und der ganze Zamonische Charme war für mich dahin. „Flabeln“ sollen laut Moersscher Definition die Abkürzung für „Lachfabeln“ sein, bei denen „immer mindestens sieben Schmunzler, drei Lacher und ein Scherzfinale enthalten“ (S.158) sein sollen — ich musste kein einziges Mal Lachen, geschweige denn Grinsen oder Schmunzeln 🤷♀️ Vielleicht möchte Moers mit diesem Buch und den Geschichten irgendeine tiefgreifende Botschaft übermitteln, die mir entgangen ist, aber mir hat dieses Buch absolut NICHTS gegeben und mein Moers-Herz ist gebrochen… Ich liebe die Bücher von Walter Moers, aber dieses Buch hatte nichts, was ich an seinen anderen Werken liebe und schätze - ich erkenne ihn da garnicht wieder…. Ich bin sehr gespannt, wie es anderen Moers-Fans gehen wird. Ich empfehle Moers-Einsteigern weiterhin den Blaubär und die Stadt der Träumenden Bücher, aber dieses Buch kann ich nicht weiterempfehlen, so leid es mir tut….

Enttäuschend
Ich habe mich riesig auf dieses Buch gefreut. Ich liebe die Bücher dieses Autors. Ich bewundere seinen Einfallsreichtum, seine Wortneuschöpfungen und seinen Wortwitz. Bücher von Walter Moers können nicht schlecht sein. Vielleicht floss das Orm bei einem Buch mehr als bei dem anderen, doch wirklich enttäuscht hatte mich bis dato kein Buch von ihm. Das hat sich nun leider geändert. Wodran das lag? Das möchte ich nun näher erläutern: 1. Einfallsreichtum: Jede Flabel glich der anderen. Es begegneten sich zwei oder mehr Wesen, die sich unterhielten oder etwas gemeinsam etwas unternahmen und am Ende starb einer davon. Das passierte bei fast jeder der Flabeln. Man merkte kaum etwas von seinem Einfallsreichtum. 2. Wortneuschöpfungen/Wortwitz: Diese kamen hier kaum zum tragen. Fairerweise muss man sagen, dass ihm die kurzen Flabeln dafür kaum Raum gaben. 3. Humor: Walter Moers hat hier Flabeln geschrieben - kurz für Lachfabeln. Lachen musste ich hier nie, höchstens mal etwas grinsen. Die Geschichten wirkten eher düster, grausam und teilweise etwas cringe. Ich hoffe, dass sein nächstes Buch wieder eine durchgehende Geschichte hat, wo man all das erkennen/erlesen kann, was Walter Moers ausmacht.
Phantastisch, sprachlich toll, zum Lachen, aber auch düster.
Das Buch hat mir gut gefallen. Sprachlich einfach wunderschön ausgestaltet. Der Autor liebt es mit Worten zu spielen. Zum Teil musste ich echt laut lachen. Wenn man Happy Ends erwartet, ist man hier allerdings falsch. Es sind halt Flabeln, und keine Fabeln. Musste manchmal am Ende einer Geschichte schlucken, weil es schon zum Teil düster und brutal zugeht. Freue mich trotzdem auf weitere Bücher des Autors. 🤭
Typischer Zamonischer Humor
Das zamonische Fabeln nicht gut enden, war mir bereits bekannt. Daher rechnete ich nicht damit, aber mit einigen der Enden der Kurgeschichten hatte ich dann doch nicht gerechnet, was den ein oder anderen verdutzen Blick und auch Lacher erzeugte 💜 Wobei ich hinzufügen sollte, dass die Geschichten nicht einfache zamonische Fabeln sind, sondern Flabeln … aber am besten lest sie einfach selbst!
Modernisierte Fabeln aus der Welt von Zamonien!
Heute kam das Buch endlich bei mir an und ich habe es in einem Rutsch durchgelesen. Wie immer waren die Illustrationen und die Aufmachung des Buches wunderschön gestaltet. Die „Flabeln“ waren interessant zu lesen, von klassischen Fabeln inspiriert und umgeschrieben, bis hin zu zamonischen Gastauftritten war alles dabei. Das sich dieses Buch nicht mit den großen Romanen der Reihe messen kann und sollte, das liegt ja auf der Hand. Insgesamt ein schönes Buch, wenn der Preis auch leider etwas hoch ausgefallen ist, doch auf die Taschenbuchausgabe konnte und wollte ich nicht warten. Weiter so, Herr Moers!
Dieses Buch ist eine Kurzgeschichtensammlung mit 20 Flabeln, die in der Welt von Zamonien spielen. "Flabeln? Ich kenn nur Fabeln!", werden sich sicher jetzt einige denken. Nun in gewisser Weise ist es das Gleiche, nur, dass diese Geschichten von Moers keine Moral am Ende der Geschichte aufweisen, dafür aber sehr humoristisch sind, also Lachfabeln: Flabeln. Mal davon abgesehen, dass hier keine tatsächlich existierenden Tiere vorkommen, sondern von Walter Moers selbst erdachte tierische Bewohner aus seinem Universum von Zamonien. Es handelt sich auch tatsächlich um das erste Buch, was im Universum von Zamonien spielt, welches ich von Walter Moers lese. Aus dem Grund bin ich komplett ohne Erwartungen reingegangen. Und es hat mir sehr gefallen! Fast alle Geschichten handeln im Groben davon, dass unterschiedliche Bewohner Zamoniens eine Identitätskrise haben. Das Einhörnchen will rückwärts laufen, der Werwolf will ein Wiewolf sein, die fleischfressende Pflanze will Vegetarierin werden, usw. Es ist sehr humorvoll, zum Teil auch sehr schwarzhumorisch geschrieben und auch etwas düster und sogar brutal. Erwartet hier definitiv keine Happy Ends! Das Buch lädt dazu ein, mehrmals gelesen zu werden, denn es ist nicht unübersehbar, dass Moers uns zwischen den Zeilen vielleicht nicht doch eine Botschaft (eine Moral) mit auf den Weg geben möchte. Besonders gefallen haben mir die Dialoge zwischen den Figuren und natürlich die Zeichnungen, mit denen Walter Moers absolut nicht gegeizt hat. Die Geschichten sind zwischen 4 und 10 Seiten lang und daher sehr kurzweilig und auch immer was für Zwischendurch. Ich habe nun auf jeden Fall richtig Lust auf weitere Bücher von Walter Moers bekommen, die in Zamonien spielen. 4,5 von 5 / 9 von 10 🐿️🐿️🐿️🐿️🐿️🐿️🐿️🐿️🐿️

Ein Moers, den man gelesen haben muss!
+++ REZENSION +++ [unbezahlte Werbung] Inhalt: Walter Moers hat einige Flabeln (Nein, ich habe mich nicht verschrieben) von Hildegunst von Mythenmetz übersetzt. Es handelt sich dabei um kleinere Geschichten über verschiedenster Daseinsformen - natürlich mit den zamonischen Besonderheiten. Fazit: Moers hat ja - meiner Meinung nach - sehr gute und gute Bücher geschrieben. Diese Flabelsammlung gehört definitiv zu den sehr guten Büchern. Er hat mich schon etwas zur Verzweiflung gebracht. Das eine oder andere Mal musste ich das Buch sogar weglegen, weil ich einfach nicht mehr weiterlesen konnte. Ob aus Frust oder Unfassbarkeit: Ich kann es nicht sagen. Dieses Buch hat mich zum Schmunzeln und zum Lachen gebracht, es hat man meinen Nerven gezerrt und mich an den Verstand einiger zamonischrt Daseinsformen zweifeln lassen. Moers brilliert wieder mit einer Phantasie, die ihresgleichen sucht. Dabei schreibt er so, dass sich die Geschichten gut lesen lassen - ohne die berühmten Mythenmetzschen Ausschweifungen. Besonders schön fand ich, dass man den einen oder anderen bekannten Charakter seiner vorherigen Bücher wiedergetroffen hat. Verlag: Penguin Seiten: 163 Genre: Fantasy Veröffentlichung: 4.9.2024
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Ein Einhörnchen, das lieber rückwärts leben möchte; ein Werwolf, der ein Wiewolf sein will; eine fleischfressende Pflanze, die gern Vegetarierin wäre; zwei Vampirgeierbrüder, die Aas verachten – etliche Bewohner des Kontinentes Zamonien haben Probleme mit ihrer Identität und daher kein leichtes Leben. Aber ob Dummwolf oder Schlaufuchs, ob Schmiegehäschen oder Halbtagsfliege, ob Froschling oder Buchling, sie alle finden ihren Weg in dieser Welt, in der die Fantasie und der Humor völlig außer Kontrolle geraten sind.
Zwanzig zamonische Flabeln* über diverse Spielarten zamonischen Daseins aus der Feder von Bestsellerautor Hildegunst von Mythenmetz, kongenial übersetzt, mit einem Nachwort – »Humor ist ein ernstes Geschäft« – und 45 Illustrationen von Walter Moers.
*Die »Flabel« bezeichnet eine humorvoll-anarchische zamonische Kurzgeschichte und kennt, im Gegensatz zur klassischen Tierfabel, keinerlei Moral.
Book Information
Author Description
Der Lindwurm Hildegunst von Mythenmetz ist der bedeutendste Großschriftsteller Zamoniens. Berühmt wurde er durch seine 25-bändige Autobiographie »Reiseerinnerungen eines sentimentalen Dinosauriers«, ein literarischer Bericht über seine Abenteuer in ganz Zamonien und vor allem in der Bücherstadt Buchhaim.Sein Schöpfer Walter Moers hat sich mit seinen fantastischen Romanen, weit über die Grenzen des deutschen Sprachraums hinaus, in die Herzen der Leser und Kritiker geschrieben. Alle seine Romane wie »Die 13 ½ Leben des Käpt'n Blaubär«, »Die Stadt der Träumenden Bücher« und zuletzt »Qwert« waren Bestseller.Neben dem Kontinent Zamonien mit seinen zahlreichen Daseinsformen und Geschichten hat Walter Moers so erfolgreiche Charaktere wie den Käpt'n Blaubär, das Kleine Arschloch und die Comicfigur Adolf, die Nazisau geschaffen.
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Und die Moral von der Geschicht'..
.. ich verstehe sie einfach nicht! Das war das mit Abstands wirrste Moers Buch was ich von dem Autor jemals gelesen habe. Ich hatte dauernd das Gefühl, dass die jeweilige Kurzgeschichte irgendeine Moral hatte, aber ich bin ehrlich, ich habe sie bei keiner einzigen verstanden. Alles in allem kann ich nur hoffen, dass das nächste Buch des Autors wieder besser wird.
German: Absolut unerwartet wurde hier über allerlei aktuelle moralische, als auch politische Diskussionsthemen geschrieben. Zudem über Lebenssinn aus unteranderem ethischen, als auch sehr konkretem biologischen Fachwissens beigetragenen Perspektiven. All das und vieles mehr, mit den Figuren Moers fantastischer Kreaturen, in zamonischen Welten spricht diese Fabel Lehren und offene Fragen mit unzähligen möglichen Antworten an und lässt einen in unbändigem Denken zurück. English: Completely unexpectedly, all kinds of current moral and political topics of discussion were written about here. In addition, perspectives on the meaning of life were contributed from ethical as well as very concrete biological expertise. All this and much more, in the roles of Moers' fantastic creatures in Zamonian worlds, this fable addresses lessons and open questions with countless possible answers, leaving one with unbridled thoughts.

Ich habe „Das Einhörchen, das rückwärts leben wollte“ als Hörbuch gehört, was ich wirklich empfehlen kann 🐿️ Ich fand die zamonischen Flabeln trotz ihrer Brutalität sehr lustig und ich mochte es, dass Walter Moers moderne Begriffe eingebracht hat. Allerdings waren einige Geschichten sehr ähnlich, vor allem das Ende hat sich oft wiederholt. Meine liebste Flabel war mit Abstand „Die fleischfressende Pflanze, die sich vegetarisch ernähren wollte“ 🌱🥗
Ein Moers mit Charme und viel zum Nachdenken.
Direkt vorweg: ich habe dieses Buch geliebt, wie jedes andere Buch von Moers. Es hat allerdings eine Weile gebraucht, bis ich verstanden habe, worum es geht. Als das Einhörnchen bei mir ankam war ich zunächst hin und weg von der Gestaltung des Buches: so viele Illustrationen & ein hübscher Umschlag - alles wie immer. 🥹 Die Illustrationen machen Moers für mich auch einfach noch ein Stück besser! Ich las die ersten paar Flabeln (bei denen man sieben Schmunzler, drei Lacher und ein Scherzfinale erleben soll) und habe mir erst mal kurz an den Kopf gegriffen. Ja es war lustig & ich habe mich wirklich sehr amüsiert, aber ich musste auch viel nachdenken und irgendwie erst mal reinfinden, in diese Form der zamonischen Literatur. Und Leute, je länger ich über das Buch nachdenke, auch jetzt, wo ich es schon beendet habe, desto mehr denke ich, dass Moers uns damit etwas ganz wichtiges sagen wollte. 🥺 Ja die Flabeln sind fucking pessimistisch und auch oft realistisch. Ja sie sind realer als sonst, sie greifen sich Dinge, die wir im Alltag kennen und bauen sie ein. Aber wieso sollte denn die aktuelle Stimmung in Deutschland & auf der Welt an einem so feinfühligen Autor wie Moers vorbei gehen? Vielleicht will er uns mit dem Buch auch sagen, egal wie beschissen es gerade ist & wie doof es oft ausgeht: du darfst trotzdem lachen & schmunzeln. Das Buch hat mich nachhaltig aufgewühlt, weil ich mich in einigen Flabeln total wiedergefunden habe. Und je länger ich darüber nachdenke, desto besser finde ich es. 🥹 Besonders gefreut habe ich mich auf alte Bekannte zu treffen wie die Buchlinge und Echo, die Kratze. 🧡 Ich glaube die Flabeln bieten einen wundervollen Einstieg in die Welt von Moers & möchte sie insbesondere allen sehr ans Herz legen die sich zum nachdenken anregen lassen möchten. Moers versteckt in seinen Büchern so viel zum Nachdenken, man muss es nur finden!

Das Eichhörnchen, das rückwärts leben wollte von Walter Moers Ein Eichhörnchen, daß lieber rückwärts leben möchte, Ein Werwolf, der ein Wiewolf sein will, Eine fleischfressende Pflanze, die gerne Vegetarierin wäre - etliche Bewohner Zamoniens haben Probleme mit ihrer Identität und daher kein leichtes Leben. Aber ob Dummwolf oder Schlaufuchs, ob Schmiegehäschen oder Halbtagesfliege, sie alle finden ihren Weg in einer Welt, in der Fantasie und Humor völlig außer Kontrolle geraten sind. Die ersten 70-80 Seiten fand ich sehr makaber, danach war das Buch wieder sehr schön zu lesen.
Märchen mal anders…
Walter Moers ist bekannt für sein Fantasy-Universum „Zamonien“. Hieraus entsteht auch das Buch „Das Eichhörnchen, das rückwärts leben wollte“. Was als harmlose märchenhafte Prosa beginnt, wird im Verlauf der Kurzgeschichten durch harte und brutale Elemente gebrochen. Überraschend, aber auch aufrüttelnd. Es ist keinesfalls einfach eine daher geschriebene Geschichte, sondern gespickt mit Anspielungen auf unser heutiges Leben. Und auch wenn es etwas befremdlich wirkt, fand ich doch, dass es sich gelohnt hat. Man sollte sich jedoch nicht von dem harmlos aussehenden Titel und Cover täuschen lassen. Es handelt sich dabei nicht um Kinderliteratur!
Illustrationen, Witz und Kreativität
Jedes Walter Moers Buch ist auf seine Weise spannend, witzig, kreativ und einfach unglaublich gut illustriert. Ich liebe es hierbei in die Geschichte einzutauchen und mein Zamonien im Kopf entstehen zu lassen. Bei den Flabeln in diesem Buch handelt es sich um kurze Geschichten mit mal mehr oder mal weniger Botschaft. Ich finde das Buch sehr gut und freue mich auf ein Neues von ihm.

Brutal, düster, morbid…, aber wenig lustig und nicht wirklich überraschend.
Schöne Anlehnungen an alte Romane… Wenig Neues… Wieder schöne Illustrationen. Die Flabelsammlung ist im moers‘schen Stil geschrieben, den ich absolut liebe, aber der Stil verlangt mehr Inhalt. Die Kurzgeschichten sind teilweise zu kurz!
Was war das denn? Ein Buch aus Zamonien wars auf jeden Fall nicht. Vom Schreibstil her würde ich sogar fast sagen, dass dieses Buch nicht Moers geschrieben hat. Die Geschichten sind regelrecht brutal und haben für mich auch wenig mit Moral zutun. Die Anmerkungen an ältere Bände sind schön, helfen aber auch nicht darüber hinweg, da sich der Band eben null wie ein Band aus Zamonien anfühlt. Die Bilder selbst sind schön, aber ansonsten war das ein kompletter Reinfall.
Die 20 zamonischen Flabeln sind eine bunte Mischung aus amüsanten und absurden Geschichten, die man nicht allzu ernst nehmen sollte. Trotz einiger Schwächen bietet die Geschichtensammlung durchaus unterhaltsame Lesemomente. Für Zamonien-Neulinge würde ich jedoch empfehlen mit einem anderen Buch in die Welt einzusteigen, da die Kurzgeschichten nicht unbedingt das typische Leseerlebnis dieser fantastischen Welt vermitteln.
_______________________ 𝗗𝗔𝗦 𝗘𝗜𝗖𝗛𝗛𝗢̈𝗥𝗡𝗖𝗛𝗘𝗡, 𝗗𝗔𝗦 𝗥𝗨̈𝗖𝗞𝗪𝗔̈𝗥𝗧𝗦 𝗟𝗘𝗕𝗘𝗡 𝗪𝗢𝗟𝗟𝗧𝗘 | 𝗪𝗔𝗟𝗧𝗘𝗥 𝗠𝗢𝗘𝗥𝗦 | 𝟣𝟩𝟨 𝖲𝖾𝗂𝗍𝖾𝗇 (𝖯𝗋𝗂𝗇𝗍) | 𝖤𝗋𝗌𝖼𝗁𝗂𝖾𝗇𝖾𝗇 𝖺𝗆 𝟢𝟦.𝟢𝟫.𝟤𝟢𝟤𝟦 | 𝖵𝖾𝗋𝗅𝖺𝗀 Penguin | 𝖶𝖾𝗋𝖻𝗎𝗇𝗀,𝖱𝖾𝗓𝖾𝗇𝗌𝗂𝗈𝗇𝗌𝖾𝗑𝖾𝗆𝗉𝗅𝖺𝗋 Hallo liebe #bookies , obwohl ich noch nicht lange in der zamonischen Welt unterwegs bin, hat mich diese Neuerscheinungen sehr neugierig gemacht. Allein der Titel dieses Buches hat mir sofort ein Lächeln ins Gesicht gezaubert und die Vorfreude geweckt. | 𝗪𝗢𝗥𝗨𝗠 𝗚𝗘𝗛𝗧'𝗦 Swipe nach rechts, um einen Blick auf den Klappentext zu werfen. ⇢ | 𝗠𝗘𝗜𝗡 𝗟𝗘𝗦𝗘𝗘𝗜𝗡𝗗𝗥𝗨𝗖𝗞 Die 20 Flabeln entführen in eine verrückte, fantasievolle Welt voller skurriler Geschichten. Jede Erzählung bringt etwas Einzigartiges mit, die mit liebevoll gestalteten Illustrationen den zamonischen Charme unterstrichen. Der feine Humor sticht sofort heraus und bringt einen immer wieder zum Schmunzeln. Trotzdem muss ich gestehen, dass manche Geschichten etwas zu kurz geraten sind. Bei einigen hätte ich mir gewünscht, dass sie mehr Raum bekommen, da sie fast unvollständig wirkten. Gerade als ich richtig in die Handlung eintauchen wollte, war die Geschichte schon zu Ende. Bei anderen Erzählungen wiederum ist mir der Sinn leider entgangen. Zudem sollte man sich darauf einstellen, dass die Fabeln nicht immer harmlos und leichtfüßig sind. Wie es bei Kurzgeschichten häufig der Fall ist, trifft nicht jede Erzählung den eigenen Geschmack. Ich liebe es trotzdem immer wieder in die zamonische Welt einzutauchen. Sie bleibt absolut einzigartig, voller Überraschungen und Fantasie! | 𝗠𝗘𝗜𝗡 𝗙𝗔𝗭𝗜𝗧 Die 20 zamonischen Flabeln sind eine bunte Mischung aus amüsanten und absurden Geschichten, die man nicht allzu ernst nehmen sollte. Trotz einiger Schwächen bietet die Geschichtensammlung durchaus unterhaltsame Lesemomente. Für Zamonien-Neulinge würde ich jedoch empfehlen mit einem anderen Buch in die Welt einzusteigen, da die Kurzgeschichten nicht unbedingt das typische Leseerlebnis dieser fantastischen Welt vermitteln. | 𝗠𝗘𝗜𝗡𝗘 𝗕𝗘𝗪𝗘𝗥𝗧𝗨𝗡𝗚 3/5 ⭐️ Liebste Grüße, Jeanette. _______________________

Kein Disney Glitzer Märchen
Ein neuer Moers bzw Mythenmetz und damit natürlich Pflichtlektüre. Als Hörbuch mit etwas mehr als 3h ein kleiner Haps für zwischendurch. Wieder einmal genial gelesen. Aber... Dieses Buch ist definitiv kein weichgespültes Disney Glitzer Märchen. Es sind Fabeln ohne schnickschnack, brutal, ehrlich, direkt. Manchmal etwas too much, aber die waren dann vermutlich in einem zamonischen Humor geschrieben, den ich nicht verstehe. Dagegen fand ich das, was zwischen den Zeilen geschrieben ist, wirklich toll. Wenn man sich auf den Grund der Fabeln wagt und genau hinhört, erkennt man, dass auch hier wieder allerlei gesellschaftskritische Themen verarbeitet wurden. Von Drogen- und Alkoholsucht über Identitätsfragen, Achtsamkeit oder das Fehlen dieser. Auch, dass man auf den eigenen Körper hören sollte und die erste Meinung nicht immer die richtige sein muss. Ich muss mir allerdings das Buch selbst nochmal ansehen, denn ich gehe davon aus, dass hier wieder viele Mythenmetz-typische Zeichnungen integriert sind, die den Preis des Buchs rechtfertigen. Denn diesmal kommt es doch recht schlank daher. Alles in allem bin ich zwar nicht 100% überzeugt, bereue es aber auch nicht, mich auf diese Reise begeben zu haben.
1000 Wege ins Gras zu beißen - Zamonien Edition
Am Anfang war ich sehr irritiert und habe über die ersten beiden Geschichten eher gestutzt und war etwas beunruihgt in welche Richtung das alles gehen soll. Ich hatte mir vorgenommen pro Tag immer nur ein bis zwei Geschichten zu lesen, damit ich sie auf mich wirken lassen kann und viel von dem dünnen Buch habe. Am nächsten Tag nachdem ich irritert die ersten beiden Geschichten gelesen habe (ich musste schon lachen/schmunzeln, aber war noch nicht so überzeugt) las ich meinem Freund die nächste Geschichte vor, weil ich seine Meinung hören wollte. Und ab da war kaum ein Halten mehr. Ich las eine Geschichte nach der anderen vor und wir hatten beide viel Spaß daran. Ja die Geschichten sind düster, aber es hat voll unseren Humor getroffen. Ich liebe diese Willkürlichkeit und, dass die Geschichten anders enden als man zuerst denkt. Außerdem hätte ich nie gedacht, dass Walter Moers sogar unterschwellig Memes mit einarbeitet und ja, die Wortwahl ist anders, aber kein bisschen weniger grandios. Ich kann es an alle empfehlen, die einen etwas spezielleren Humor haben und auch damit leben können, dass sich Künstler/Autoren ebenfalls weiterentwickeln und nicht nur auf der Stelle treten.
Zurück in Zamonien 🐿️
In diesem Buch entdecken wir mehrere Flabeln (= Abkürzung für Lachfabeln, die immer mindestens 7 Schmunzler, 3 Lacher und 1 Scherzfinale enthalten) rund um die Bewohner Zamoniens und wer die 13 1/2 Leben des Käpt‘n Blaubär kennt, weiß, was für ein sprachliches Meisterwerk einen erwartet. Freut euch auf Einhörnchen, Kristallskorpione, Ubufanten, Beißwölfe, Schmiegehäschen, Birkenfüchse, Laubwölfe, Zyklopen, Wer- und Wiewölfe, Dummwölfe, Schlaufüchse, Blaufell-Lemminge, schwarzweiße Hermeline, zweitausendjährige Schildkröten, Halbtagsfliegen, Musiktiere, Vampirgeier, Froschlinge, Trollbluthunde und Buchlinge. Einfach nur toll! ❤️
Walter Moers für Eilige
Wenn die Zeit nicht reicht, um sich einem seiner Romane zu widmen, hat man hier die Gelegenheit, (wieder) etwas zamonische Luft zu schnuppern. In kurzen Flabeln kann man Einhörnchen, Halbtagsfliegen, fleischfressenden Pflanzen, Buchlingen und anderen Geschöpfen Zamoniens begegnen. Die Geschichten bewegen sich zwischen wildem, haltlosem Gelächter und einer fragend hochgezogenen Augenbraue, was das ganze denn soll. Ob hintereinander weg oder in kleinen Häppchen kommt man bei diesem Buch wieder in den Genuss des Moersschen Humors und seiner ausschweifenden Fantasie.
Das Einhörnchen, das rückwärts leben wollte 🐿️ 20 Kurzgeschichten aus Zamonien, die oft ein ganz anderes Ende haben als erwartet. Es gab auch einige Anspielungen auf andere Geschichten des Autors. Schön für zwischendurch, mit dem typischen Humor und den wundervollen Illustrationen von Walter Moers – seine Romane sind mir dann aber doch wesentlich lieber!

Einmalig gut!
Immer wieder beeindruckend, wie Walter Moers es schafft, so sicher den richtigen Ton zu treffen, ohne kindisch oder albern rüber zu kommen. Bis ins Detail sind die Geschichten ausgefeilt, jedes ausgedachte Wort ergibt irgendwie Sinn und am Ende jeder Kurzgeschichte meint man, der Autor würde dem Leser grinsend über die Schulter schauen. Habe mich bestens unterhalten gefühlt und freue mich auf das nächste Buch!!!
[Werbung|Rezensionsexemplar] Ich habe das Buch regelrecht verschlungen und jede Seite geliebt. Die einzelnen Kurzgeschichten sind jede auf ihre Weise einzigartig, humorvoll und auch ein wenig bizarr. Hier werden nicht einfach nur Fabeln erzählt, sondern Flabeln, die von unterschiedlichen „Flabelwesen“ erzählen, die ihren Alltag in Zamonien bewältigen. Zwischen den Zeilen findet man viele gesellschaftlich relevante Themen wie zum Beispiel die Angst vorm Älter werden beim Einhörnchen, aber auch Moral, Vorurteile und Selbstüberschätzung spielen eine große Rolle. Abgesehen von den Geschichten, bin ich ein großer Fan der Illustrationen und allein für diese lohnt es sich schon, das Buch zu lesen. Also worauf wartet ihr noch, auf nach Zamonien.

Seltsam und anstößig aber interessant
Ich habe bereits zwei Romane von Walter Moers verschlungen, dann kam dieses hier. Ich war ... verwirrt. Und an vielen Stellen abgeneigt. Das Buch hatte eine ungekannte Brutalität und Rohheit die mich erschrocken hat. Lange habe ich nicht verstanden, wie dieses Buch zu dem Rest des Autors passt. Aber ich habe vielleicht den Autor noch garnicht verstanden. Denn - gegen Ende des Buches hin (das ich trotzdem beendete weil eine enorme Kreativität in seinen Erzählungen steckt) ging mir ein glimmerndes Licht auf. Die Geschichten die vorher plump Brutalität zur Schau zu stellen schienen hatten auf einmal eine ganz eindringliche Nachricht. Den Menschen. Zwar handelt das Buch von allerlei Tieren aber die absurde Handlung stößt den Verstand deshalb ins Chaos, da die Tiere nicht NUR tierisch sind!! Wie gewohnt beginnt Walter Moers die kurzen Flabeln in dem er die Tiere stark vermenschlicht. Ihnen menschliches Denken nach unserer Gesellschaftsprägung eingibt, sie dieselbe Niedertracht leben oder genauso kalkuliert handeln. Der Kipppunkt der Geschichten kam dann, wenn diese Tiere plötzlich auch tierisch waren. So zum Beispiel das kleine Eichhoernchen oder das Vogelbaby (keine weiteren Details um nicht zu spoilern). Die rabiate Natur in Mischung mit den Gefühlen die wir den Tieren vorher zuschreiben ist ein Schlag ins Gesicht für unsere Empathie. Am Ende war das Buch eine in lustige Tiere verpackte leichte Gesellschaftskritik. Allerdings bezog Walter Moers nie einen politischen Standpunkt sondern zeichnet in seinen Flabeln Zustände der Welt nach die wir kennen und als höchst ungerecht empfinden. Dennoch würde ich es nicht wieder lesen. Oder es ohne Vorbehalt empgfehlen. Es lies mich etwas gespalten in meiner Meinung zurück und bleibt dennoch durch den Einfallsreichtum des Autoren so intelligent seine so menschlichen Themen in Flabeln zu verpacken bestimmt in meiner Erinnerung! Lesen kann man es. Es spricht nichts dagegen.
Satz mit X.... Ich glaube das ist eine der schwierigsten Rezensionen, die ich bisher geschrieben habe, denn ich bin schon immer ein riesiger Fan von Walter Moers, Hildegunst von Mythenmetz und der ganzen zarmonischen Welt. Alle Bücher habe ich mehrfach gelesen und gehört, jedes auf seine Weise geliebt und auf jede Neuerscheinung hingefiebert. Nun ist wieder ein neues Buch erschienen und zum allerersten Mal bin ich enttäuscht und auch irritiert von dem, was ich da gelesen habe. Mal abgesehen von einem völlig anderen und viel nüchternen Schreibstil, konnte ich ehrlich gesagt auch keinerlei Humor oder Witz in den Geschichten finden. Es handelt sich um eine Sammlung von "Flabeln", eine Abkürzung für das zarmonische Subgenre der "Lachfabel", aber was soll ich sagen, gelacht habe ich nun wirklich nicht. Jede Flabel endet mit Tod und Verderben und es fehlt mir oft der Sinn des Ganzen oder die Moral ist so plump, dass es schon fast unangenehm ist. Zwar erklärt Walter Moers in seinem Nachwort, warum er sich gewisse Freiheiten bei der Übersetzung genommen hat, aber ehrlich gesagt wünsche ich mir, dass er das nicht getan hätte, denn er hat damit alles, was zarmonische Erzählungen normalerweise ausmacht, weggenommen. Natürlich ist das nur meine Meinung und alles eine Frage des Geschmacks, aber für mich waren die Flabeln eine herbe Enttäuschung und mein zarmonisches Herz ist gebrochen. Ich hoffe sehr, dass es nicht das letzte Werk von Hildegunst von Mythenmetz/Walter Moers ist und wir dieses Werk dann einfach zu den Akten legen können, denn empfehlen kann man es leider nun wirklich nicht.
Leider eine absolute Enttäuschung… :-(
Nicht mein Moers…😔 Wenn ein neues Buch von Walter Moers erscheint, dann ist das wie Geschenke auspacken an Weihnachten 😍 In einem festlichen Moment habe ich das Buch zur Hand genommen, es erwartungsvoll aufgeschlagen, und wurde direkt verzückt von sämtlichen tollen Zeichnungen, die das Inhaltsverzeichnis schmücken - Aufmachung top 👌 Freudig begann ich zu lesen, doch recht schnell machte sich Ernüchterung breit… Das soll Walter Moers geschrieben haben? Wo ist dieser wortgewandte Schreibstil hin, der Witz, der subtile Sarkasmus, die intelligenten Wortwitze und Anagramme, die „(Sprach-)Rätsel“, die es für uns Lesende stets zu entschlüsseln gilt? Stattdessen platte und plumpe „Hau-drauf“-Sprache. Am Ende der ersten Flabel saß ich verdattert da, dachte mir aber „Gut, das war jetzt die Erste, lies erstmal weiter“. Tja, das hab ich getan, besser wurd´s aber nicht. Jede Flabel endet mit dem Tod eines oder direkt mehreren Wesen und die „Moral der Geschicht“ bleibt mir größtenteils auch verborgen, bzw. ist sie so plump, dass ich garnicht weiter darüber nachdenken möchte. Was mich zudem extrem gestört hat war, dass Moers Begriffe aus unserer Welt nach Zamonien eingeschleust hat. Wenn ich nach Zamonien reise, möchte ich Zamonien erleben mit seinen Wesen und Besonderheiten und dort Nichts von Rentenkassen oder Waldorfschulen lesen - das gibt´s da nicht. Moers äußert sich zu diesem Punkt auch im Nachwort („Freiheit des Übersetzers“) und dass „der geneigte Leser selbst entscheiden“ (S.163) solle, wie er das findet - ich mag´s nicht und der ganze Zamonische Charme war für mich dahin. „Flabeln“ sollen laut Moersscher Definition die Abkürzung für „Lachfabeln“ sein, bei denen „immer mindestens sieben Schmunzler, drei Lacher und ein Scherzfinale enthalten“ (S.158) sein sollen — ich musste kein einziges Mal Lachen, geschweige denn Grinsen oder Schmunzeln 🤷♀️ Vielleicht möchte Moers mit diesem Buch und den Geschichten irgendeine tiefgreifende Botschaft übermitteln, die mir entgangen ist, aber mir hat dieses Buch absolut NICHTS gegeben und mein Moers-Herz ist gebrochen… Ich liebe die Bücher von Walter Moers, aber dieses Buch hatte nichts, was ich an seinen anderen Werken liebe und schätze - ich erkenne ihn da garnicht wieder…. Ich bin sehr gespannt, wie es anderen Moers-Fans gehen wird. Ich empfehle Moers-Einsteigern weiterhin den Blaubär und die Stadt der Träumenden Bücher, aber dieses Buch kann ich nicht weiterempfehlen, so leid es mir tut….

Enttäuschend
Ich habe mich riesig auf dieses Buch gefreut. Ich liebe die Bücher dieses Autors. Ich bewundere seinen Einfallsreichtum, seine Wortneuschöpfungen und seinen Wortwitz. Bücher von Walter Moers können nicht schlecht sein. Vielleicht floss das Orm bei einem Buch mehr als bei dem anderen, doch wirklich enttäuscht hatte mich bis dato kein Buch von ihm. Das hat sich nun leider geändert. Wodran das lag? Das möchte ich nun näher erläutern: 1. Einfallsreichtum: Jede Flabel glich der anderen. Es begegneten sich zwei oder mehr Wesen, die sich unterhielten oder etwas gemeinsam etwas unternahmen und am Ende starb einer davon. Das passierte bei fast jeder der Flabeln. Man merkte kaum etwas von seinem Einfallsreichtum. 2. Wortneuschöpfungen/Wortwitz: Diese kamen hier kaum zum tragen. Fairerweise muss man sagen, dass ihm die kurzen Flabeln dafür kaum Raum gaben. 3. Humor: Walter Moers hat hier Flabeln geschrieben - kurz für Lachfabeln. Lachen musste ich hier nie, höchstens mal etwas grinsen. Die Geschichten wirkten eher düster, grausam und teilweise etwas cringe. Ich hoffe, dass sein nächstes Buch wieder eine durchgehende Geschichte hat, wo man all das erkennen/erlesen kann, was Walter Moers ausmacht.
Phantastisch, sprachlich toll, zum Lachen, aber auch düster.
Das Buch hat mir gut gefallen. Sprachlich einfach wunderschön ausgestaltet. Der Autor liebt es mit Worten zu spielen. Zum Teil musste ich echt laut lachen. Wenn man Happy Ends erwartet, ist man hier allerdings falsch. Es sind halt Flabeln, und keine Fabeln. Musste manchmal am Ende einer Geschichte schlucken, weil es schon zum Teil düster und brutal zugeht. Freue mich trotzdem auf weitere Bücher des Autors. 🤭
Typischer Zamonischer Humor
Das zamonische Fabeln nicht gut enden, war mir bereits bekannt. Daher rechnete ich nicht damit, aber mit einigen der Enden der Kurgeschichten hatte ich dann doch nicht gerechnet, was den ein oder anderen verdutzen Blick und auch Lacher erzeugte 💜 Wobei ich hinzufügen sollte, dass die Geschichten nicht einfache zamonische Fabeln sind, sondern Flabeln … aber am besten lest sie einfach selbst!
Modernisierte Fabeln aus der Welt von Zamonien!
Heute kam das Buch endlich bei mir an und ich habe es in einem Rutsch durchgelesen. Wie immer waren die Illustrationen und die Aufmachung des Buches wunderschön gestaltet. Die „Flabeln“ waren interessant zu lesen, von klassischen Fabeln inspiriert und umgeschrieben, bis hin zu zamonischen Gastauftritten war alles dabei. Das sich dieses Buch nicht mit den großen Romanen der Reihe messen kann und sollte, das liegt ja auf der Hand. Insgesamt ein schönes Buch, wenn der Preis auch leider etwas hoch ausgefallen ist, doch auf die Taschenbuchausgabe konnte und wollte ich nicht warten. Weiter so, Herr Moers!
Dieses Buch ist eine Kurzgeschichtensammlung mit 20 Flabeln, die in der Welt von Zamonien spielen. "Flabeln? Ich kenn nur Fabeln!", werden sich sicher jetzt einige denken. Nun in gewisser Weise ist es das Gleiche, nur, dass diese Geschichten von Moers keine Moral am Ende der Geschichte aufweisen, dafür aber sehr humoristisch sind, also Lachfabeln: Flabeln. Mal davon abgesehen, dass hier keine tatsächlich existierenden Tiere vorkommen, sondern von Walter Moers selbst erdachte tierische Bewohner aus seinem Universum von Zamonien. Es handelt sich auch tatsächlich um das erste Buch, was im Universum von Zamonien spielt, welches ich von Walter Moers lese. Aus dem Grund bin ich komplett ohne Erwartungen reingegangen. Und es hat mir sehr gefallen! Fast alle Geschichten handeln im Groben davon, dass unterschiedliche Bewohner Zamoniens eine Identitätskrise haben. Das Einhörnchen will rückwärts laufen, der Werwolf will ein Wiewolf sein, die fleischfressende Pflanze will Vegetarierin werden, usw. Es ist sehr humorvoll, zum Teil auch sehr schwarzhumorisch geschrieben und auch etwas düster und sogar brutal. Erwartet hier definitiv keine Happy Ends! Das Buch lädt dazu ein, mehrmals gelesen zu werden, denn es ist nicht unübersehbar, dass Moers uns zwischen den Zeilen vielleicht nicht doch eine Botschaft (eine Moral) mit auf den Weg geben möchte. Besonders gefallen haben mir die Dialoge zwischen den Figuren und natürlich die Zeichnungen, mit denen Walter Moers absolut nicht gegeizt hat. Die Geschichten sind zwischen 4 und 10 Seiten lang und daher sehr kurzweilig und auch immer was für Zwischendurch. Ich habe nun auf jeden Fall richtig Lust auf weitere Bücher von Walter Moers bekommen, die in Zamonien spielen. 4,5 von 5 / 9 von 10 🐿️🐿️🐿️🐿️🐿️🐿️🐿️🐿️🐿️

Ein Moers, den man gelesen haben muss!
+++ REZENSION +++ [unbezahlte Werbung] Inhalt: Walter Moers hat einige Flabeln (Nein, ich habe mich nicht verschrieben) von Hildegunst von Mythenmetz übersetzt. Es handelt sich dabei um kleinere Geschichten über verschiedenster Daseinsformen - natürlich mit den zamonischen Besonderheiten. Fazit: Moers hat ja - meiner Meinung nach - sehr gute und gute Bücher geschrieben. Diese Flabelsammlung gehört definitiv zu den sehr guten Büchern. Er hat mich schon etwas zur Verzweiflung gebracht. Das eine oder andere Mal musste ich das Buch sogar weglegen, weil ich einfach nicht mehr weiterlesen konnte. Ob aus Frust oder Unfassbarkeit: Ich kann es nicht sagen. Dieses Buch hat mich zum Schmunzeln und zum Lachen gebracht, es hat man meinen Nerven gezerrt und mich an den Verstand einiger zamonischrt Daseinsformen zweifeln lassen. Moers brilliert wieder mit einer Phantasie, die ihresgleichen sucht. Dabei schreibt er so, dass sich die Geschichten gut lesen lassen - ohne die berühmten Mythenmetzschen Ausschweifungen. Besonders schön fand ich, dass man den einen oder anderen bekannten Charakter seiner vorherigen Bücher wiedergetroffen hat. Verlag: Penguin Seiten: 163 Genre: Fantasy Veröffentlichung: 4.9.2024





















































