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Butcher's Crossing

4.3(96)
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About the book

Ein überwältigender Roman über die Zerbrechlichkeit von Menschlichkeit und Würde.

Es ist um 1870, als Will Andrews der Aussicht auf eine glänzende Karriere und Harvard den Rücken kehrt. Beflügelt von der Naturauffassung Ralph W. Emersons, sucht er im Westen nach einer »ursprünglichen Beziehung zur Natur«.

In Butcher’s Crossing, einem kleinen entlegenen Städtchen in Kansas, wimmelt es von rastlosen Männern, die das Abenteuer suchen und schnell verdientes Geld ebenso schnell wieder vergeuden. Einer von ihnen lockt Andrews mit Geschichten von riesigen Büffelherden, die, versteckt in einem entlegenen Tal tief in den Colorado Rockies, nur eingefangen werden müssten: Andrews schließt sich einer Expedition an, mit dem Ziel, die Tiere aufzuspüren. Die Reise ist aufreibend und strapaziös, aber am Ende erreichen die Männer einen Ort von paradiesischer Schönheit. Doch statt von Ehrfurcht werden sie von Gier ergriffen – und entfesseln eine Tragödie.

Ein Roman darüber, wie man im Leben verliert und was man dadurch gewinnen kann.

Editions (4)

ISBN9783423145183
Publisherdtv Verlagsgesellschaft
Publication Date12/09/16
Pages368

Characteristics

1 reviews

ThoughtfulModerateModerateVividCredibleDisturbing

Reviews & Ratings

96 ratings

17 reviews

4.3

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  • franzalfons
    franzalfons

    57 Followers

    5.0

    John Williams’ Butcher’s Crossing ist kein klassischer Western, sondern ein schonungsloses, eindringliches Porträt vom Aufbruch ins Unbekannte und vom gnadenlosen Ringen mit Natur, Tier und Mensch.

    Wir begleiten den jungen Will Andrews, der voller Idealismus in den Westen zieht und sich einer Büffeljagd anschließt. Aus der anfänglichen Abenteuerlust wird eine Reise ins Herz der Wildnis – und in die Abgründe der menschlichen Gier. Die Jagd selbst wird in brutaler Detailtreue geschildert: das blutige Töten der Tiere, das endlose Häuten und Zerlegen, das monotone, beinahe mechanische Töten, das jede Romantisierung zerstört. Doch das eigentliche Gewicht des Romans liegt nicht im Spektakel, sondern in der Schilderung der beschwerlichen Expedition. Butcher’s Crossing ist bildgewaltig und sprachgewaltig, spannend trotz seiner unspektakulären, unaufgeregten Struktur. Williams verzichtet auf pathetische Dramen und Western-Klischees, er erzählt lakonisch, fast nüchtern – und entfaltet gerade dadurch eine enorme Wucht, kein Klassiker, sondern ein literarischer Western, der den Mythos entzaubert.

    Aug 31, 2025

  • fexer
    fexer

    28 Followers

    4.5

    Muss man gelesen haben

    Ein bemerkenswertes Buch über Habgier, Einsamkeit und die letzten Züge des wilden Westens. Erstaunlich bildhaft und detailreich beschrieben. Habe es sehr genossen zu lesen. Habe mich jedoch auch dabei ertappt, wie ich hin und wieder selbst gedanklich abgedriftet bin bei den ausufernden Beschreibungen.

    May 12, 2025

  • mallowwollam
    mallowwollam

    34 Followers

    3.0

    Abenteuer Ritt auf eine etwas andere Art

    Ich habe mich sehr schwer getan mit dem lesen, gut ich bin jetzt nicht der beste oder schnellste Leser. Aber es fühlte sich auch über weite Strecken leider Zäh an. Sodass ich mir schwer tat das Buch zu vollenden. Es hat seinen eigenen Charme wenn man auf den wilden Westen steht und mit dem Genre was anfangen kann. Letztendlich geht es ja wie meistens um die Message hinter dem Buch und die ist denk ich gut rüber gekommen. Nochmal lesen würde ich es allerdings leider nicht, da es halt wie gesagt in einem Genre ist dass nicht für jeder Mann/Frau gedacht ist. daher 3/5 Sternen. Und nur eine bedingte Leseempfehlung meinerseits.

    Jun 23, 2026

3 of 17 reviews

Author

About John Williams

John Edward Williams (1922 -1994) wuchs im Nordosten von Texas auf. Er besuchte das örtliche College und arbeitete dann als Journalist. 1942 meldete er sich widerstrebend, jedoch als Freiwilliger zu den United States Army Air Forces und schrieb in der Zeit seines Einsatzes in Burma seinen ersten Roman. Nach dem Krieg ging er nach Denver, 1950 Masterabschluss des Studiums Englische Literatur. Er erhielt zunächst einen Lehrauftrag an der Universität Missouri. 1954 kehrte er zurück an die Universität Denver, wo er bis zu seiner Emeritierung Creative Writing und Englische Literatur lehrte. Williams war vier Mal verheiratet und Vater von drei Kindern. Er verfasste fünf Romane (der letzte blieb unvollendet) und Poesie. John Williams wurde zu Lebzeiten zwar gelesen, erlangte aber keine Berühmtheit. Dank seiner Wiederentdeckung durch Edwin Frank, der 1999 die legendäre Reihe ›New York Book Review Classics‹ begründete, zählt er heute weltweit zu den Ikonen der klassischen amerikanischen Moderne.

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