Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr

Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr

Hardback
3.8384
Reise Durchs GehirnLiebesgeschichteZamonien 8Zamonien

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Description

Eine traumhafte Liebesgeschichte und eine Reise durch das menschliche Gehirn als rasantes zamonisches Abenteuer

Prinzessin Dylia, die sich selbst „Prinzessin Insomnia“ nennt, ist die schlafloseste Prinzessin von ganz Zamonien. Eines Nachts erhält sie Besuch von einem alptraumfarbenen Nachtmahr. Havarius Opal, wie sich der ebenso beängstigende wie sympathische Gnom vorstellt, kündigt an, die Prinzessin in den Wahnsinn treiben zu wollen. Vorher nimmt er die Prinzessin aber noch mit auf eine abenteuerliche Reise durch die Welt des Denkens und Träumens, die für beide immer neue und überraschende Wendungen bereit hält, bis sie schließlich zum dunklen Herz der Nacht gelangen. Walter Moers erzählt dieses Märchen aus der zamonischen Spätromantik voller skurriler Charaktere mit der ihm eigenen Komik: spannend und anrührend zugleich.

Folgende weitere Zamonienromane sind bislang erschienen:

Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär

Ensel und Krete

Rumo & die Wunder im Dunkeln

Die Stadt der Träumenden Bücher

Der Schrecksenmeister

Das Labyrinth der Träumenden Bücher

Weihnachten auf der Lindwurmfeste

Der Bücherdrache

Die Insel der Tausend Leuchttürme

Außerdem: Das Einhörnchen, das rückwärts leben wollte: Zwanzig zamonische Flabeln

Book Information

Main Genre
Fantasy
Sub Genre
Humor
Format
Hardback
Pages
344
Price
25.70 €

Author Description

Walter Moers ist der Schöpfer vieler erfolgreicher Welten und Charaktere. Von ihm stammen unter anderem die Comicwelten um "Das kleine Arschloch" und den "Alten Sack", "Adolf, die Nazisau" und die Figur des Käpt`n Blaubär. Seit fast 20 Jahren schreibt er fantastische Romane, die auf dem Kontinent Zamonien spielen. Dazu gehören unter anderem die internationalen Bestseller "Die 13 ½ Leben des Käpt`n Blaubär", "Die Stadt der Träumenden Bücher" und zuletzt "Das Labyrinth der Träumenden Bücher". "Prinzessin Insomnia" ist der siebte Zamonienroman.

Characteristics

1 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
30%
42%
10%
N/A
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37%
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Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
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73%

Pace

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Variable100%

Writing Style

Simple0%
Complex100%
Moderate0%
Bildhaft (100%)Außergewöhnlich (100%)

Posts

69
All
4.5

Moers in bunt 🌈 Eine philosophische Reise ins eigene Ich 💜

Schlaflosigkeit 💤, Erschöpfung, Gehirn 🧠, Gedanken 💭, Angst, Kontrolle und Ruhe. Eine Prinzessin👸🏼leidet unter Schlaflosigkeit (Insomnia), wirren Gedanken und innerer Unruhe. Sie fühlt sich überfordert und alles wird zunehmend zu einem großen Problem. Doch dann tritt sie eine Reise an in ihr inneres Selbst…ihre Gedankenwelt. Was wird sie dort erwarten? Dieses Buch von Moers unterscheidet sich stark von seinen bisherigen Werken. Zunächst sind da die Illustrationen, welche nicht von ihm selbst, sondern von Lydia Rode stammen. Die beschriebene Geschichte ist bunt, chaotisch und überwältigend wie die Illustrationen. Mir hat der Bezug zur Realität gefallen. Ängste, Sorgen, Gedanken und deren Lösungsfindung. Alles in Verbindung mit Moers-typischen Stilmitteln wie Anagramme, Wortspiele, Übertreibung und fantastischen Welten. Ich liebe dieses Buch aber vor allem aufgrund seiner vielen versteckten Botschaften. Klare Empfehlung für Fans von Fantasy Welten mit philosophischem Hintergrund 🌟

Moers in bunt 🌈
Eine philosophische Reise ins eigene Ich 💜
4

Wenn die Minuten durch die Jahre rufen Erhebt sich der ewige Träumer Und reist mitten hinein Ins dunkle Herz der Nacht

Ich liebe die Bücher von Walter Moers, aber dieses Buch war eine SUB- Leiche von mir. Der Einstieg war sehr anstrengend, aber im Nachhinein hat einfach alles Sinn gemacht und es musste genauso passieren. Wir begleiten Prinzessin Dylia und ihren ganz persönlichen Nachtmahr auf einer Reise durch ihr Gehirn. Dabei passieren wir bekannte Hirnregionen wie den Thalamus, die große Fissur und die Amygdala in der wir unseren Verstand verlieren sollten. Walter Moers hat es in seiner fantastischen Art und Weise geschafft, den Gehirnarealen und ihren Funktionen Gesichter und Geschichten zu geben und ich bin froh diese Reise nach all den Jahren doch noch gemacht zu haben.

Wenn die Minuten durch die Jahre rufen
Erhebt sich der ewige Träumer
Und reist mitten hinein
Ins dunkle Herz der Nacht
5

Mein erstes Buch von Walter Moers und ich liebe seinen Stil ❤️

Noch nie habe ich solch ein literarisches Vergnügen erlebt . Wie er mit den Worten spielt, Lebensweisheiten spielerisch mit einbezieht und man das Gefühl erweckt nie mehr etwas gleichwertiges Lesen zu können. Ich war völlig hin und weg und verstehe jeden der ihn liebt ❤️

3.5

Odyssey durch einen Gedankenapparat

Rezension 💬 - „Prinzessin Insomnia & Der albtraumhafte Nachtmahr“ von Walter Moers 🧠 Die an purer Schlaflosigkeit leidende Prinzessin Dylia macht sich mit dem Nachtmahr Havarius Opal auf eine Reise durch ihr Gehirn. Opal hat vor die Prinzessin in den Wahnsinn bzw. in den Tod zu treiben, doch die toughe Prinzessin lässt das nicht mit sich machen und lässt sich darauf ein mit ihm in ihr Angstzentrum Amygdala ihres Gehirns zu reisen. 🧳 Die Reise gestaltet sich dabei als etwas zäh. Bevor es überhaupt losgeht wird man in die Gedankenwelt der nimmermüden Dylia eintauchen und ich habe mich da den vielen Wortschöpfungen selber müde gelesen. Ob es jetzt eine gute halbe Seite an Namen für Mondkrater braucht? Nichtsdestotrotz merkt man hier schon eine gewisse Kreativität und gewisse Schlüsselwörter werden im Verlaufe der Handlung nochmal aufgegriffen. 🧌 Im Verlaufe der Gehirn-Odyssee trifft das Duo auf allerlei Wesen und Orte. Die nach Seifenblasen aussehenden Zwielichtzwerge stellen zum Beispiel gute Gedanken von Dylia dar und gewisse Orte wie Friedhöfe können hier schon für ihren Humor stehen. Es ist also durchaus interessant diese Erkundsreise mitzuerleben, allerdings hätte ich mir gerne mehr Kreaturen oder längere Momente mit diesen gewünscht. Das Buch fokussiert sich vor allem auf das Verhältnis zwischen Opal und Dylia, welches vor allem gegen Ende einen durchaus emotionalen Touch bekommt. 📝 Fazit: Prinzessin Insomnia ist ein durchaus schöner Roman mit einer doch nahegehenden „Inspirationsquelle“. Auch wenn man von Zamonien nicht wirklich was mitbekommt und diese Reise hier sich stellenweise doch etwas in die Länge gezogen anfühlt, haben mich die kreativen Kreaturen und Sprachspielereien durchaus fasziniert. Die Dialoge zwischen Dylia und dem Nachtmahr sind unterhaltsam aber wirkten manchmal auf mich aufgrund des überbordernden sprachlichen Gebrauchs etwas unnatürlich. Ein solides Buch!

4

Ich habe fast alle Bücher von Walter Moers gelesen, aber ich muss zugeben, dass ich bei Prinzessin Insomnia zu Anfang Schwierigkeiten hatte, mich auf die Story einzulassen, weil sich der Anfang etwas zieht. Aber als Opal, der Nachtmahr dann auftaucht und sich die beiden gemeinsam auf die Reise machen, nimmt die Geschichte endlich etwas Fahrt auf. Was ich sehr mochte, waren neben dem Hintergrund der Zusammenarbeit mit der Illustratorin und der Verarbeitung ihrer Krankheit in der Gestalt von Prinzessin Insomnia, die sprachlichen Perlen und der für Walter Moers so typische Wortwitz. Und natürlich wieder eine Reihe von Fantasiegestalten. Das Ende fand ich einerseits mutmachend (in Bezug auf die Erkrankung der Prinzessin), aber auch traurig, weil mir der Nachtmahr doch irgendwie ans Herz gewachsen war (so wie wohl auch der Prinzessin) und mir leidtat, welches Schicksal ihn ereilt. Nicht eines der besten Bücher von Walter Moers und auch nicht mein Lieblingsbuch von ihm, aber dennoch hat es in meinen Augen das Prädikat "Gutes Buch" verdient. Es ist halt einfach nur ein bisschen anders.

3

Irgendwie hat mich das Buch auf dem falschen Fuß erwischt. Weniger als drei Sterne kann man bei Moers nie geben. Seine Vorstellungskraft und Fantasie lässt mir regelmäßig den Mund offen stehen. Aber die Geschichte an sich hat mich irgendwie nicht gekriegt.

5

Es war ein wunderschönes Buch und ich bin - wie bei jedem Moers Buch - ein wenig traurig, dass ich es ausgelesen habe. Ich fand die beiden Hauptcharaktere (bzw die beiden einzigen Charaktere) wunderbar ausgearbeitet und fand es sehr spannend die Entwicklung ihrer Beziehung zueinander zu verfolgen. Obwohl das Buch fast ausschließlich aus den Dialogen von Prinzessin und Nachtmahr besteht, war es nie langweilig oder eintönig. Am Ende habe ich sogar ein kleines Tränchen verdrückt. Auch die Illustrationen im Buch sind umwerfend und machen das Lesevergnügen perfekt. Vor allem wenn man im Nachwort erfährt warum Walter Moers sein Werk nicht, wie gewöhnlich, selbst illustriert hat. Ich kann das Buch jedem Moers-Fan und eigentlich auch sonst jedem, der auf phantastische Geschichten steht nur empfehlen.

3.5

Ein gutes Bich aber nicht das Stärkste Wer von W.Moers

Die Idee finde ich klasse. Ein Zamonienroman das in einem Kopf handelt. Unglaublich kreativ, absurd, lustig und Besonders. Dennoch ist es nicht das stärkste Werk von W. Moers und streckenweise sehr schleppend. Dennoch lesenswert wenn man Zamonien mag.

3

Ehrlich gesagt habe ich mich durch die ersten knapp 80 Seiten gequält und war kurz davor es beiseite zu legen. Aber es wurde besser und sogar spannend an der ein oder anderen Stelle. Aber es ist nicht mein Lieblingsbuch von Moers

5

Das Buch hat mich absolut begeistert.

Prinzessin Dylia leidet unter einer Krankheit, die so selten ist dass alle Gelehrten und Doktoren von Zamonien noch keinen Namen für sie gefunden haben. Dementsprechend weiß auch niemand, wie sie geheilt werden kann. Ein Symptom dieser Krankheit ist eine anhaltende Schlaflosigkeit. Tage und Wochenlang findet die Prinzessin nicht in den Schlaf, trotz der vielen Kissen, Beruhigungstees und Duftkerzen, die ihre Familie für sie bereithält. Zu Beginn des Buches ist Dylia bereits 18 Tage ohne Schlaf. Lange, aber noch nicht ihr Rekord. Und als sie denkt endlich -vielleicht- schlafen zu können sitzt auch noch ein Nachtmahr auf ihrer Brust der verspricht sie entweder in den Wahnsinn oder in den Selbstmord zu treiben. Doch zuerst erleben sie gemeinsam ein großes Abenteuer bei dem Dylia viel lernt, vor allem über sich selbst. Ich ärgere mich ja immer noch über mich selber, weil ich so lange nichts von Moers gelesen habe. Diesen Monat habe ich das aber nachgeholt. Ich fand "die Insel der tausend Leuchttürme" toll und "Das Einhörnchen, das rückwärts leben wollte" gut. Dieses hier hat mir überragend gut gefallen. Prinzessin Dylia und auch Havarius Opal habe ich in mein Herz geschlossen und geliebt, was Moers mit ihrer Geschichte macht. Die vielen Wortspiele, Pfauenworte und Anagramme, genau mein Ding. Die Reise ins Gehirn der Prinzessin, Extrakt das,was ich von Moers erwarte. Gerührt hat mich das Nachwort. Das Buch ist wundervoll illustriert, einmal nicht von Moers selbst sondern von der Berliner Künstlerin Lydia Rohde. Und ich dachte, das wäre einfach weil ihre bunten und zarten Aquarelle so gut zu dieser Regenbogenfarbenen Geschichte passen. Tatsächlich leidet auch die Künstlerin unter einer seltenen Erkrankung zu deren Symptomen Schlaflosigkeit und permanente Erschöpfung gehören. Und so war Lydia Rohde die Inspiration für dieses zamonische Märchen. Ich habe mich dann auch sehr gefreut als ich bemerkt habe dass auch der Name der Prinzessin ein Anagramm ist.

5

„Meine Gedanken sind meine besten Freunde“, dachte die Prinzessin. „Deswegen bin ich niemals allein.“

Ein fantastisches Buch zum Träumen oder eher für die Schlaflosigkeit. ; ) voll von Witz und Fantasie in einer absolut bezaubernd schrägen Form! 🩷

3.5

Klassischer Walter Moers

Wie immer liebevoll mit den Wortspielen und Beschreibungen. Daher klassischer Walter Moers. Leider hat mich die Protagonistin nur teilweise erfasst. Sie war stark gegen ihre Krankheit und äusserst klug. Leider auch arrogant. Den Nachtmahr fand ich spannend und war auch etwas traurig am Schluss.

3.5

Eine nette Geschichte mit vielen lustigen Stellen und sehr kraetiv wie immer geschrieben, aber leider bisher des schwächste Buch von Walther Moers dass ich bisher gelesen habe. Und es hat sich leider sehr gezogen.

4

Zu Beginn langatmig, aber es lohnt sich! Wir lernen Dylia kennen und wie sie sich ihre schlaflose Zeit vertreibt. Auch wenn die Story durch kreative Wortschöpfungen Lust auf mehr macht, ziehen sich die ersten Seiten schon sehr. Sobald Opal erscheint und wir die beiden auf ihre Reise durch das träumende Gehirn begleiten, hat mich die Story überzeugen können - besonders durch die kreative Darstellung einzelner Reiseetappen und die Interaktion der beiden Protagonisten. Mal was anderes von Walter Moers, was mir insgesamt nach einem holprigen Start aber gut gefallen hat.

4

Vor ein paar Wochen als Hörbuch angefangen, muss ich leider sagen: Moers muss man lesen. Anfassen. Riechen. Sehen. Fühlen. Bewundern. Die Bücher muss man durchblättern, und die Illustrationen anschauen, die so liebevoll und detailliert gestaltet sind. Erst recht, wenn Moers seine Bücher selber illustriert. Doch für dieses Buch hat sich Moers wunderbare Unterstützung ins Haus geholt. Lydia Rode leidet seit vielen Jahren am sogenannten chronischem Erschöpfungssyndrom, und nahm zu Walter Moers Kontakt auf, da ihr seine Bücher sehr geholfen haben. Und so haben beide die Geschichte um Prinzessin Insomnia gesponnen, die im Gegensatz zu Lydia Rode nächtelang nicht schlafen kann. Doch was macht man, wenn man ständig wach ist und unter Schlafentzug leidet? Man fängt an, Dinge zu sehen, die dann eher nicht da sind, wenn man schlafen kann. Z. B. einen alptraumfarbenen Nachtmahr namens Havarius Opal. Und dieser Nachtmahr entführt die Prinzessin Dylia in ihr eigenes Gehirn, das sie auf abenteuerliche Weise entdecken: in typischer Moers-Manier. Man findet hier viele Hinweise auf Hildegard von Mythenmetz, ohne dass dieser sich in den Vordergrund drängt. Aber auch kunterbunte Minigeisterchen, die um einen Herumschweben. Während ich das Buch gelesen habe, habe ich mich teilweise selber entdeckt. Wenn man partout nicht einschlafen kann, gehen einem die verrücktesten Dinge durch den Kopf. und es gibt nächte, in denen man Schafe zählt, oder sich 1000 andere Dinge überlegt, wie man einschlafen kann. So werden aus Wörtern Anagramme gebildet, die man wieder entziffern kann, und ich war mehrfach am Schmunzeln und Staunen, welche Gedanken sich Moers hier gemacht hat. Welche Abenteuer kann man in seinem eigenen Gehirn erfahren und wie wird man seine eigenen Albträume los, um wieder einschlafen zu können. Und ich hoffe für mich, dass ich meinen gesunden Schlaf so behalten kann, wie er ist. Wieder mal ein tolles Buch!

5

Packend, bewegend, mitreißend, interessant, spannend, prickelnd ..

Dieses Buch ist einfach rund, von der ersten bis zur letzten Seite.. vom ersten Gedicht bis zum letzten Pfauenwort. Einfach klug und kreativ, wie man es von Moers kennt!!

4

Wunder geschrieben, nicht nur zum Einschlafen geeignet ;)

5

Eine wunderschöne Reise in die phantasievolle Welt der Gedanken. Herzerwärmend. <3

4

Ich mag die Story. Es ist wieder ein typischer Moers und man findet sich in Zamonien wieder, obwohl man das Schlafzimmer der Prinzessin nicht verlässt. Die Reise durch das Gehirn fand ich super. Vielleicht auch gerade deshalb, weil 16U und der Bollogkopf eines meiner liebsten Kapitel bei Käpt’n Blaubär sind. Und ich mag Havarius Opal. Ich hab mir schon oft Nachtmahre vorgestellt, seit dem sie das erste Mal benannt wurden. Und ich hab sie mir ganz anders vorgestellt. Eher so wie Schrecksen. Aber Havarius ist übertrifft trotzdem meine Erwartungen. Mein einziger Kritikpunkt ist Dylia selbst. Ich kann mir nicht helfen, ich mag sie nicht. Sie ist so typisch arrogant Prinzessinmäßig. Und hält sich für was Besseres. Ich bewundere den Umgang mit ihrer Krankheit und wie sie sich damit abgefunden hat, aber ich finde sie trotzdem nicht sehr nett und mögenswürdig. Alles in allem ein solider Zamonienroman. Ist nur die Frage, wo das Königreich in Zamonien liegt und wie es heißt. Ich würde vermuten, dass es in der Nähe der Damönenklamm liegt. Da ist immerhin Havarius letztes Opfer hineingesprungen. Da wäre dann der kürzeste Weg zu seinem nächsten Opfer gewesen.

5

Ein farbenfrohes Buch dass gute Laune macht. Herrliche wortspielereien. Eine interessante Reise mit einer sympathischen Heldin.

5

5☑️ ——— Diese Geschichte hat mir wirklich sehr gut gefallen, die Prinzessin und der Nachtmahr waren mir sehr sympathisch, die haben einfach super zusammen gepasst. ———

3

Sehr kreativ aber leider ein bisschen langweilig

Ich finde die Geschichte um die Zusammenarbeit mit der Illustratorin, die als Vorlage für dieses Buch gedient hat und damit ihre Krankheit begreifbar macht super toll. Deswegen finde ich es so schade, dass es mich nicht wirklich abgeholt hat. Die Zeichnungen sind suuuper schön und die psychologischen Ansätze total spannend, aber es hat sich leider gezogen wie Kaugummi und ich musste mich echt durchkämpfen. Phasenweise passiert halt wirklich nichts und es wird nur in Gedanken monologisiert. Auch die Liebesgeschichte habe ich nicht gefunden. Vielleicht ist es besser das Buch mit und mit parallel zu einem anderen zu lesen und nicht am Stück, ich wechsle aber leider sehr ungern zwischen Geschichten hin und her, deswegen war es leider nichts für mich.

4.5

Wer Sprache liebt und fasziniert von der Leistungsfähigkeit des Gehirns ist, wird dieses Buch lieben. Treu nach Moers‘scher Manier gehen wir wieder auch Abenteuerreise, gemeinsam mit Dylia und dem Nachmahr Havarius Opal entdecken wir, wie kunstfertig Sprache, Denken und Träumen sein kann und welche Emotion am Ende die Rettung sein könnte. Hier hat sich der der Underdog zu einem meiner Top 3 der Moers-Werke gemausert. Der Vollständigkeit halber sei natürlich erwähnt, dass die Illustrationen so zauberhaft fantasievoll sind wie die Geschichte skurril und außergewöhnlich. ♥️🧠📚

3

Fans von Walter Moers werden auch dieses Buch von ihm mögen

Nicht so gut wie andere Romane von Walter Moers. Ich fand die Geschichte etwas dünn und auch nicht so mitreißend wie ich es sonst von seinen Büchern gewohnt bin. Trotzdem insgesamt kein schlechtes Buch.

2

Nicht zu ende gelesen

150 Seiten vor ende abgebrochen

5

Einfach genial und verschroben wie man Walter Moers kennt!

Ich liebe die Bücher von Walter Moers und frage mich immer wieder, wie kommt man auf solche Idee !? Dies Buch ist genial, verrückt, liebenswert, macht Spaß und tatsächlich auch ein bisschen nachdenklich. Einfach nur großartig.

Einfach  genial und verschroben wie man Walter Moers kennt!
5

Das kannste Dir nicht ausdenken 🤣 Ich war wieder sehr gut unterhalten.

4

Wenn die Danksagung das Buch nochmal in ein komplett neues Licht stellt 🥺

Eine wunderbar fantastische, wortgewandte Reise durch/in Zamonien mit Prinzessin Inomnia und dem alptraumfarbenen Nachtmahr. Das Ende war irgendwie zu erwarten, aber das Buch hat Spaß gemacht auch wenn manche Wortneuschöpfungen schwer zu lesen waren😁 Wunderbar sind auch die immer wieder - passend zur Geschichte - platzierten farbigen Illustrationen (erstmals nicht von Moers selbst) 🧑‍🎨

3

The newest story set in the fictional continent "Zamonien" (Zamonia), Walter Moers' novel appeared to be kind of a distraction to the sequel to "Das Labyrinth der träumenden Bücher" (Labyrinth of dreaming Books), which was supposed to be published first but made way for this book. (How this book came to life and what it was inspired by is briefly explained in the postscript) Starting to read, I was genuinely afraid that Moers had lost his "Orm". Where in his previous books, I thoroughly enjoyed the detailed description of scenery and exuberant imagination of the author, with "Prinzessin Insomnia" I was rather annoyed in the beginning, as the explanation of her sickness, her quirks and her obession with words felt like the actual story (and something actually happening) was unnecessarily prolonged. Plus, I did not really care much for the main character for a long time, which was completely different with the other novels. Moreover, after the main event of the book had started, it took me a long time to get into kind of a flow of reading - again, completely different than with the other novels, most of which I read in just a matter of days. Nevertheless, about between one third and one half into the novel, I finally (FINALLY) began to get hooked to the story, and I really liked Lydia Rode's illustrations (though I probably would still have preferred the author's over that), so that it at least didn't feel like to much of a chore to finish that book. However, especially compared to "Blaubär", "Rumo", "Ensel & Krete" as well as "The City of Dreaming Books" - "Prinzessin Insomnia" cannot hold up against them. Where in most of the previous novels there were imagination, madness, ingenuity, love for language and details and endearing characters interwoven to fabricate a magical world you cannot help but being sucked into- this one rather felt like Walter Moers used and depended on his "tools" way too much without being able to recreate the magic of the "old days". Don't get me wrong, it's not a bad book per se - but definitely on the weaker side of his works (let's admit it, he had spoiled the readers with his first few novels!) and I dearly hope - especially with the disappointment that "Labyrinth" had been - that he finds his way back to his old strength.

2

Der Schlaf will einfach nicht kommen. Alle Sinneseindrücke werden intensiver. Plötzlich werden Gerüche sichtbar und Geräusche bekommen einen Geschmack. Prinzessin Dylia ist schon mehrere Tage ohne Schlaf und alles verändert sich. Wie aus dem nichts taucht auf einmal eine merkwürdige Gestalt auf, die sie in den Wahnsinn treiben will. Aber muss das wirklich noch geschehen? Wie man am Bild bereits erkennt, hat mir das Hörbuch nicht wirklich zugesagt. Die erste zamonische Geschichte, zu der ich keine Verbindung aufbauen konnte. Die Reise von Dylia und dem Gnom war schon interessant, aber die Charaktere haben mir nicht gefallen. Dylia war mir zu überdreht, besonders mit ihren Wortfindungen und Opal fand ich auch einfach nur anstrengend. In diesem Buch geht es sehr viel um Sprache und welche Synonyme es für bestimmte Wörter gibt. Leider wurde dies in einem Ausmaß ausgereizt, das mir beim Zuhören der Kopf schwirrte. Ich will mir gar nicht vorstellen, wie es sich beim Lesen anfühlen muss. Wäre die Grundgeschichte mit anderen Charakteren ausgestattet gewesen, wäre es für mich ein Fest geworden. So ist es leider das Schlusslicht in dieser Reihe.

5

Ein besonderer Nachtmahr oder das Buch, das ich 7 Jahre lang gelesen habe

Ich gestehe, dass ich sehr mit diesem Buch gehadert habe. Ich hatte 2017 damit angefangen und irgendwann aufgehört. Es war zäh, langatmig und es ist auch nicht wirklich etwas passiert. Stattdessen ging es um die Befindlichkeiten einer kranken, aber auch sehr seltsamen Prinzessin namens Dylia. Und seit 2017 hat mich dieses Buch von meinem Bücherregal aus ein bisschen höhnisch angelächelt und mich herausgefordert... Ich breche eigentlich keine Bücher ab. Punkt. 2024 war es dann endlich so weit. Ich war endlich bereit mich meinen Alptraumbuch zu stellen... Und ja, es war immer noch zäh, langatmig und es ist überraschenderweise immer noch nichts passiert. Inzwischen bin ich aber reifer und altersmilde und ich hab durchgehalten. Und ich wurde belohnt. Alles hat seine Berechtigung und selbst wenn es sich zieht, ist es trotzdem ein Fest: Die Liebe zur Sprache, der verschrobene Humor, die Gespräche zwischen Dylia und dem Nachtmahr Opal (ja, sie treffen tatsächlich irgendwann aufeinander).... Die Lektüre ist jetzt fast ein halbes Jahr her und ich muss immer noch an dieses Buch denken, vor allem Dingen an Opal. Gebt dem Buch eine Chance, auch wenn der Anfang sperrig ist. Es ist kein Vergleich mit Blaubär und das muss es auch nicht sein. Zamonien ist so vielfältig, da können es die Geschichten, die in Zamonien spielen, auch sein.

2

Sehr wirr und nicht so schön illustriert wie die anderen Zamonien Romane

4

Der Roman ist schön, nicht sehr spannungsgeladen, aber sehr phantasievoll. Die Geschichte ist nicht so lustig wie andere Moers-Romane (das ist evtl. ein Vorteil für Leser, die Walter Moers' Bücher sonst für zu albern halten). Die Illustrationen von Lydia Rode gefallen mir auch sehr gut.

4.5

"Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr" ist für mich eine dieser Geschichten, bei denen es sich wirklich lohnt, ihnen eine Chance zu geben. Was als "abenteuerliche Liebesgeschichte" beschrieben wird, entfaltet sich zu Teilen mehr zwischen den Zeilen als im Text selbst. Es gibt einige Rezensionen, in denen die Langatmigkeit des Textes bemängelt wird. Ich kann verstehen, woher diese Kritik rührt, allerdings sind es genau diese "beschwerlichen" Passagen, die den Inhalt der Geschichte im Lesen selbst widerspiegeln. Hintergrund des Buches ist der sehr persönliche Umgang mit dem Chronischen Erschöpfungssyndrom. Und es gibt, meiner Ansicht nach, Teile der Geschichte, die man nur dann vollends begreifen kann, wenn man selbst von einer chronischen Erkrankung betroffen ist. Ich selbst habe mich jedenfalls selten in einem Text so sehr wiederfinden können, wie in diesem Roman. Und auch die Zeichnungen von Lydia Rode haben mich tief bewegt und zum Staunen gebracht. Und letztendlich kann ich sagen: Die Geschichte von Dylia und Opal ist eine der schönsten, herzzerreißendsten Liebesgeschichten, die ich je gelesen habe. Denn sie behandelt mehr als bloß eine Definition von Liebe. Und um das zu erkennen lohnt es sich, der Geschichte eine Chance zu geben.

4

Fantastisch, wie man eine ganze Geschichte erzählen kann mit Figuren, die gar nicht da sind. Es passiert gleichzeitig wenig und viel und lässt einen doch viel über das menschliche Denken philosophieren.

5

Ein fantastischer Spaziergang nach Amygdala✨🧌

- tiefgründig - witzig - magisch

5

Ich würde gerne mehr Sterne geben.

Eine unglaubliche Reise mit zwei wundervollen Hauptakteuren und vielen tollen Nebendarstellern. Rhetorisch wunderbar und sehr amüsant, traurig , verworren, wahnsinnig, irre und phantasievoll geschrieben. Wenn man sich von der Geschichte mitreißen lässt kommt man nicht mehr los und die Bilder im eigenen Kopf, untermalt von den hervorragenden Illustrationen sind der Hammer.

4.5

Tolle Exkursion in die Wege des menschlichen Gehirns. 😍

Hat mich mal wieder begeistert. Verpackt in eine märchenhafte Geschichte werden der Aufbau und die Vorgänge im menschlichen Gehirn erläutert. Die Charaktere sind echt zum Liebhaben 🥰 Und zum Schluss wird es nochmal richtig dramatisch 😢 Die Illustrationen im Buch sind ein Traum, diesmal von Lydia Rode gestaltet. 😊

3

Die ersten 100 Seiten wollte ich immer wieder abbrechen, aber danach hat mich die Geschichte um die Reise in Dylias Gehirn, die mich sehr an das Spiel "Figment" erinnert hat, doch gepackt.

5

Rezension | &quot;Prinzessin Insomnia &amp; der alptraumfarbene Nachtmahr&quot; von Walter Moers Beschreibung &nbsp; Prinzessin Dylia leidet an einer krankhaften Schlaflosigkeit, deshalb nennt sie sich selbst Prinzessin Insomnia. Die viele Zeit vertreibt sie sich am liebsten mit regenbogenfarbenen Erfindungen und wahnwitzigen Wortspielereien sowie der Beobachtung von Zwielichtzwergen. Eines Nachts erh&auml;lt sie Besuch von einem ungew&ouml;hnlichen Wesen &ndash; einem alptraumfarenen Nachtmahr namens Havarius Opal. Dieser will die Prinzessin in den Wahnsinn treiben, und um dieses Ziel zu erreichen nimmt er sie auf eine abenteuerliche Reise durch ihr Gehirn mit. &nbsp; Meine Meinung &nbsp; Walter Moers ist seit Jahren durch seine zahlreichen Zamionen Romane bekannt und pr&auml;sentiert mit &bdquo;Prinzessin Insomnia &amp; der alptraumfarbene Nachtmahr&ldquo; sein neustes Werk aus dieser kreativen Welt. Zum ersten Mal wurden die dazugeh&ouml;rigen Illustrationen nicht vom Autor selbst vorgenommen, sondern von der bisher weitgehend unbekannten Lydia Rode, die bereits seit ihrem 17. Lebensjahr unter der Krankheit CES leidet und Walter Moers zu dieser Geschichte inspirierte. So leidet seine Hauptprotagonistin, die Prinzessin, an Schlafst&ouml;rungen die zu den Symptomen des CES geh&ouml;ren und ihr Name Dylia ist ein Anagramm von Lydia. &nbsp; &quot;Wenn die Minuten durch die Namen rufen Erhebt sich der ewige Tr&auml;umer &Uuml;ber seine irdische Last Und reist mitten hinein ins dunkle Herz der Nacht&quot; (Seite 6) &nbsp; Gestaltungstechnisch ist dieses Buch allererste Sahne und ein toller Blickfang in jedem B&uuml;cherregal. Befreit man das Buch von seinem Schutzumschlag wird man durch einen alptraumfarbenen Einband mit einer Abbildung von Prinzessin Dylia &uuml;berrascht. Der Text wird wie bereits erw&auml;hnt durch die zarten Aquarelle von Lydia Rode untermalt, welche so sch&ouml;n ausgearbeitet sind dass sie zum tr&auml;umen einladen. &nbsp; Die ersten Kapitel k&ouml;nnten sich f&uuml;r den ein oder anderen Leser als langatmig entpuppen, da sich Moers ganz viel Zeit f&uuml;r die Zeichnung seiner Hauptprotagonistin heraus nimmt. Mir pers&ouml;nlich hat dieses beschauliche &bdquo;Kennen lernen&ldquo; des liebensw&uuml;rdigen und einzigartigen Charakters der Prinzessin Dylia sehr viel Freude bereitet. Besonders da eine tiefgehende Liebe zur Sprache und Wortspielereien mit Dylias Pers&ouml;nlichkeit einhergehen. Wenn ich an die skurrilen Wortkreationen und Sch&ouml;pfungen denke bekomme ich vor lauter lachen schon wieder Schmopfkerzen. &nbsp; &quot;Das ganze Schloss tr&auml;umt &ndash; nur wir beide nicht, Prinzessin. Wir sind zwar ein Traumpaar, aber wirklich tr&auml;umen tun die anderen.&quot; (Seite 81) &nbsp; Nun aber keine Bange! Es kommt noch Spannung in&rsquo;s Spiel &ndash; n&auml;mlich zusammen mit dem skurrilen Gesch&ouml;pf des Nachtmahrs Havarius Opal. Das gnomartige Wesen mit einer farbwechselnden Reptilienhaut hat die Aufgabe Menschen in den Wahnsinn zu treiben. Bevor Prinzessin Dylia soweit ist, nimmt sie der Nachtmahr aber noch auf eine Reise durch ihr Gehirn zum dunklen Herz der Nacht mit. Auf ihrem abenteuerlichen Weg m&uuml;ssen die Prinzessin und der Nachtmahr verschiedene Hindernisse &uuml;berwinden und lernen die unterschiedlichen Beschaffenheiten der Gehirnabschnitte und deren kuriose Bewohner kennen. &nbsp; &quot;Havarius Opal sprang ab und warf sich mit weit ausgebreiteten Armen dem Abgrund entgegen. Aber er st&uuml;rzte nicht. Er flog glatt geradeaus. Oder besser gesagt: er flomm.&quot; (Seite 223) &nbsp; &bdquo;Prinzessin Insomnia &amp; der alptraumfarbene Nachtmahr&ldquo; hat mich von der ersten bis zur letzten Seite durch seine sprachliche Finesse, eine bunt schillernde Fantasiewelt und sanfte Tiefgr&uuml;ndigkeit begeistert. &nbsp; Fazit &nbsp; Ein wortgewandtes Zamonien-Abenteuer das durch emotionale Tiefe und leise T&ouml;ne mitten ins Herz trifft.

3

Walter Moers gehört mit zu meinen Lieblingsautoren. Leider finde ich, dass Prinzessin Insomnia in einigen Passagen sehr zäh zu lesen ist. Für mich trotz typischer Moers Fantastik und Ideen der schwächste Zamonien Roman. Das Nachwort zu Lydia Rode hat mich trotzdem sehr gerührt. Wer neu im Zamonienuniversum ist, dem würde ich aber eher Die Stadt der träumenden Bücher, Rumo oder Kapitän Blaubär zum Einstieg empfehlen.

3.5

Das Ende hat es raus gehauen und war sehr ergreifend. Anfangs war es etwas schwer bzw. langwierig. Mittelteil Mal interessant Mal langwierig. Ab und an hätte man einiges kürzen können, aber das sollte glaube ich Dylia's Charakter nochmals unterstreichen. Auch wenn so ein Nachtmahr vlt kein angenehmer Geselle ist und die Folgen seiner Bekanntschaft schwerwiegend, würde ich eine Reise nach Amygdala nicht ausschlagen. Das Nachwort war besonders ergreifend und überraschend. Es freut mich, dass aus diesem Experiment ein Buch geworden ist.

3.5

Ich mag den Schreibstil sehr, jedoch erfordert dieses Buch viel Konzentration beim lesen. Dadurch hat es für mich immer wieder an Spannung verloren, obwohl mir die Handlung dennoch sehr gut gefallen hat.

2

Ich musste sehr lange überlegen wie viele Sterne ich diesem Buch gebe. Besonders der Anfang war schwer, da ich drei Anläufe brauchte, um überhaupt die ersten hundert Seiten zu schaffen. Danach wird das Buch zwar spannender, aber trotzdem nie richtig gut. Nicht annähernd erscheint hier der alte Glanz seiner früheren Bücher. Was aber trotzdem zu beachten ist, ist die Thematik die er hier beleuchtet. Beeinflusst durch das Kennenlernen von Lydia Rohde und deren Geschichte, verarbeitet er diesen Stoff auf eine interessante Art und Weise. Das weckte dann wenigstens so weit mein Interesse, dass ich den Roman beenden wollte.

2

Not as good as expected.....

3

Das war's nicht - Leider

Zunächst ist es ein sehr komisches Gefühl einem Buch von Walter Moers weniger als 5 Sterne zu geben. Prinzessin Insomnia ist aber leider das erste, bei dem mir nichts anderes übrig bleibt. Moers Stil ist gewohnt grandios kann aber über eines nicht hinwegtragen: es fehlt Plot. Wir begeben uns wie so oft auf eine Reise -diesmal ins Hirn der kaum ausgearbeiteten Protagonistin - offen bleibt aber der Grund dafür. Wir starten einfach, was mich eher fragend zurückgelassen hat als alles andere. Die Frage nach dem "Warum machen wir das Ganze?" wird zu keinem Zeitpunkt zufriedenstellend beantwortet und machte die Geschichte für mich beliebig. Das Verlangen zu wissen, wie es weiter geht hielt sich entsprechend sehr in Grenzen. Wir dümpelten also einzig getragen vom Mythenmetzschen Humor durch ein Hirn. Joa. Und damit hatte sich's dann. Kein großes Finale, keine großartige Auflösung des Ganzen. Schade :( Mit mehr Persönlichkeit in den einzelnen Charakteren und etwas mehr "Drive" hätte es wieder einmal sehr gut sein können. War es aber LEIDER nicht. Doppelt Schade :(

4

Am Anfang etwas langatmig , aber ab Seite 80/90 kommt das Abenteuer in Schwung. Ganz so wie man es von Walter Moers kennt. Phantastisch und mit einer großen Portion an Wortspielerein und Fantasie. Man fliegt über die Seiten und es bilden sich die erstaunlichsten Bilder im Kopf. Zusammen mit den beiden Hauptcharakteren erlebt man eine fast schon unglaubliche Reise. Im Vergleich zu den anderen Moers Büchern ein schnelles Leseabenteuer, was aber nicht weniger lesenswert macht.

3.5

Langatmiger Beginn mit farbenfroh extravagantem Mittelteil

Macht im Wesentlichen richtig Spaß zu lesen und es gibt, für mich Moers-typisch, beschriebene Situationen, die sich so ins Gedächtnis einprägen, dass sie einen im Alltag heimsuchen und durch ihre kreative Andersartigkeit berauschen. Nicht ganz greifbare und kongruente Charaktere, fühlt sich ein wenig moralisierend in Bezug auf das Thema Selbstliebe an was sich im Nachwort erklärt, zudem ist mentales Stehvermögen um den Beginn vollständig zu lesen vonnöten.

4

Ein gutes Buch, was vielleicht nicht ganz an seine Vorgänger rankommt. Warum? Es gibt zwar genug verrückte Ideen, aber für mich gibt es zu wenig handelnde Personen, denn oftmals ist es ein Dialog zwischen Opal (dem Nachtmahr) und der Prinzessin. Auch dauert es am Anfang ziemlich lange bis die Handlung in Gang kommt. Trotzdem finde ich das Buch sehr gut und lesenswert (schon allein die vielen Ideen, wie das Gehirn funktionieren kann ist klasse) - ist eben Mal ein ruhiger Zamonien-Roman.

4

Eine schlaflose Prinzessin, die zusammen mit einem Nachtmahr eine Reise durch ihr eigenes Gehirn erlebt - eine wirklich sehr liebenswerte und interessante Geschichte mit ein paar philosophischen Aspekten. Besonders berührt hat mich das Nachwort, mit der Info, dass das Buch auf einer wahren Person / Krankheit basiert. Das hat mich noch einmal mit einem anderen Blick auf die Geschichte schauen und hinter den Metaphern Aspekte der Krankheit erkennen lassen. Ein wirklich lesenswertes Buch!

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