In diesem Buch entdecken wir mehrere Flabeln (= Abkürzung für Lachfabeln, die immer mindestens 7 Schmunzler, 3 Lacher und 1 Scherzfinale enthalten) rund um die Bewohner Zamoniens und wer die 13 1/2 Leben des Käpt‘n Blaubär kennt, weiß, was für ein sprachliches Meisterwerk einen erwartet. Freut euch auf Einhörnchen, Kristallskorpione, Ubufanten, Beißwölfe, Schmiegehäschen, Birkenfüchse, Laubwölfe, Zyklopen, Wer- und Wiewölfe, Dummwölfe, Schlaufüchse, Blaufell-Lemminge, schwarzweiße Hermeline, zweitausendjährige Schildkröten, Halbtagsfliegen, Musiktiere, Vampirgeier, Froschlinge, Trollbluthunde und Buchlinge. Einfach nur toll! ❤️
Wenn die Zeit nicht reicht, um sich einem seiner Romane zu widmen, hat man hier die Gelegenheit, (wieder) etwas zamonische Luft zu schnuppern. In kurzen Flabeln kann man Einhörnchen, Halbtagsfliegen, fleischfressenden Pflanzen, Buchlingen und anderen Geschöpfen Zamoniens begegnen.
Die Geschichten bewegen sich zwischen wildem, haltlosem Gelächter und einer fragend hochgezogenen Augenbraue, was das ganze denn soll. Ob hintereinander weg oder in kleinen Häppchen kommt man bei diesem Buch wieder in den Genuss des Moersschen Humors und seiner ausschweifenden Fantasie.
Das interessanteste an dem Buch ist, dass der zamonische Humor anscheinend nicht in unsere Welt übersetzbar ist, auch wenn sich Walter Moers noch so bemüht hat. Vielleicht stammen die Flabeln auch aus der Schaffensphase von Mythenmetz, in der er plump aus seinem Elfenbeinturm halbgare Werke verfasst hat. Man weiß es nicht ...
... es tut mir jedoch für Hrn. Moers Leid, der so viel Liebe in die Illustrationen und die Übersetzung gelegt hat. Im Nachwort geht er selbst auf die Probleme ein, die er während des "Üb - ersetzens" hatte (für Erklärung, s. Nachwort).
Dennoch waren einzelne Geschichten sehr unterhaltsam und konnten mir zumindest einzelne Schmunzler abverlangen. Mein Favorit "Der Werwolf, der ein Wiewolf sein wollte".
Manche sehen in den anderen Flabeln Gesellschaftskritik und Humor. Ich kann das durchaus nachvollziehen, wobei mir diese Debatten jedoch auch im Alltag schon überzogen vorkommen, da Generationen und Epochen nunmal ihre eigenen kulturellen Einflüsse entwickeln - wieso man dabei überkritisch darauf deuten muss, ist mir ein Rätsel...ebenfalls empfinde ich manche von Mythenmetz geschriebenen Geschichten als zu negativ angehaucht, da eine positive Grundstimmung durchaus auch eine nachdenkende Komponente liefern und inspirieren kann. Es musst nicht immer Scheitern, was mutig zu Neuem führen soll.
Ich hoffe, dass wir in Zukunft wieder mehr Geschichten lesen, die Mythenmetz aus der Zeit seines Orms geschrieben hat. Ich hoffe, dass es noch überlieferte Werke gibt, die das ermöglichen.
Ob unsinnig, skurril oder ab und an ein bisschen zum Nachdenken anregend - Diese 20 Flabeln zeigen wieder, wie sprachgewaltig und kreativ Walter Moers erzählen kann. Immer wieder erwischt man sich beim Schmunzeln, ohne es zu merken. Einfach großartig 😊🌟
Für mich leider stark schwankend in der Qualität. “Das Einhörnchen, das rückwärts leben wollte: Zwanzig Zamonische Fabeln" ist eine Sammlung von Kurzgeschichten, die zu unterschiedlichen Zeiten, an unterschiedlichen Orten und mit unterschiedlichen Wesen in Zamonien spielen.
Die Kurzgeschichten haben mir mal mehr und mal weniger gut gefallen. Es gibt drei, die etwas länger sind und mir sehr gut gefallen haben. Dort kommen auch immer wieder Charaktere vor, die schon aus anderen Zamonien-Romanen bekannt sind. Wir lesen beispielsweise wieder etwas von Rumo, Blaubär und Echo. Auch sonst gibt es die ein oder andere versteckte Referenz auf die bereits geschriebenen Bücher von Walter Moers.
Viele von den eher kürzeren Geschichten haben mich leider nicht so begeistert. Da war für mich zu wenig Raum, um die Charaktere zu entwickeln und die ganzen spannenden und witzigen Ideen, die Walter Moers in alle seine Bücher einfließen lässt, voll auszuarbeiten.
Ich kann nicht so weit gehen zu sagen, dass dieses Buch eine Enttäuschung für mich ist, dafür haben mir einige Stellen zu großen Spaß bereitet. Dennoch leider auch nicht das stärkste Buch in der Welt von Zamonien.
"Eher geht ein Ubufant durch ein Nadelöhr, als dass er es schafft, mit einer Rakomotive über die Dämonenklamm zu springen."
Es ist kurzweilig. Ich hab es an einem Stück runtergelesen, musste öfter mal lachen oder schmunzeln.
Man sollte sich auf jeden Fall in der Welt Zamoniens schon auskennen - schon allein, weil es mehrere Referenzen auf zB den Schreckenmeister, Rumo oder die Stadt der träumenden Bücher gibt.
Ansonsten sind es halt 20 Fabelgeschichten, in Zamonischem Stil, also ohne moralische Tiefe. Manche sind gelungen, andere okay. Für meinen Geschmack leider zu oft unnötig brutal.
Trotzdem macht es Spaß sie zu lesen, aber es ist durch die Kürze leider kein nachhaltiges Lesevergnügen (und dafür dann recht teuer). Die Illustrationen sind aber wieder sehr schön..
Das war mein erster Moers bzw. mein erstes Buch von Hildegunst von Mythenmetz. Walter Moers leistet hierfür die Übersetzungsarbeit und Illustrationen der zwanzig zamonischen Flabeln. Die Hürden der Übertragung von Humor aus einer anderen Sprache und Kultur erläutert er uns in einem Nachwort. Wichtig!
Das Buch bietet kurzweilige Unterhaltung. Ich hatte es vor mehreren Monaten begonnen, dann beiseite gelegt, letzte Woche wieder in die Hände genommen und sofort wieder Freude daran gefunden. Die Geschichten sind sich allerdings in Ton und Aufbau sehr ähnlich und deshalb oft vorhersehbar; auch die Pointen zünden deshalb selten so richtig.
Das sind aber schon meine kritischsten Punkte. Alle Geschichten strotzen vor kluger Absurdität und einer ungehemmten Freude am Spiel mit Sprache und Fantasie. Das ist der eigentliche Wert dieses Buchs.
Ganz doll begeistert bin ich von den Illustrationen. Sie fangen vor allem die Mimik der Charaktere so ein, wie ich sie mir beim Lesen vor meinem inneren Auge vorstelle.
Meine wichtigste Erkenntnis: Ich habe Lust, weitere Moers-Bücher zu lesen, denn über manche ‘Wesen’ möchte ich mehr erfahren.
Leider bisher das schwächste Buch der Zamonienreihe das ich gelesen oder gehört habe. Es enthält 20 Flabeln, die meist sehr kurz sind. Die Genialität von Walter Moers blitzt nur sehr selten bei einer Geschichte auf.
Mit Walter Moers ist das ja immer so eine Sache. Entweder man liebt seine Geschichten, oder man kann damit nichts anfangen.
Ich lese sie immer wieder so gerne und freue mich immer wenn man wieder von Hildegunst von Mythenmetz hört.
Ich fand die Kurzgeschichte teilweise sehr kurz - das fand ich manchmal fast schade. Aber ansonsten hatte ich eine tolle Zeit mit 20 zamonischen Fabeln und den einzigartigen Illustrationen.
Für jeden Fan von Walter Moers auf jeden Fall lesenswert und eine schöne Abwechslung zu den Romanen!
Da ich bisher fast alle Bücher von Walter Moers gelesen habe, kenne ich natürlich seinen sehr besonderen Stil, Geschichten aus Zamonien zu erzählen. Dementsprechend habe ich natürlich auch lustige und morbide Kurzgeschichten erwartet, als ich mit „Das Einhörnchen, das rückwärts leben wollte“ begonnen habe. Und was soll ich groß dazu sagen? Meine Erwartungen wurden absolut erfüllt:
Zum Inhalt kann ich nicht allzu viel sagen, weil es sich um keine zusammenhängende Geschichte handelt, sondern um einzelne „Flabeln“. Alle sind angesiedelt auf dem fiktiven Kontinent Zamonien, wo die meisten von Moers‘ Büchern spielen. Wobei nein, das ist nicht ganz korrekt; Walter Moers fungiert wie bei allen Büchern aus Zamonien nämlich nicht etwa als Autor, sondern als Übersetzer des zamonischen Lindwurms Hildegunst von Mythenmetz. Wer mehr über Hildegunst und seine Abenteuer wissen möchte, sollte sich auf jeden Fall mal „Die Stadt der träumenden Bücher“ zu Gemüte führen.
Ich persönlich verbinde viele schöne Erinnerungen mit der von Walter Moers geschaffenen Welt, denn mein Vater hat mir früher oft aus den Büchern vorgelesen. Erst, seit ich alleine wohne, lese ich die Bücher selbst. Vorher war es unser Ritual, dass jedes neue Moers-Buch von meinem Vater vorgelesen wurde. Vielleicht versteht ihr jetzt auch, warum ich alles rund um Zamonien so feiere.
In Zamonien leben sehr viele unterschiedliche Wesen: Lindwürmer, Buchlinge, Vampirgeier, Einhörnchen, Zyklopen und viele mehr. (Es gibt übrigens auch eine Art Lexikon über Zamonien, wo alle Charaktere und „Daseinsformen“, wie sie genannt werden, erklärt sind.) In „Das Einhörnchen, das rückwärts leben wollte“ tauchen viele von den altbekannten auf, und vielleicht auch welche, die bisher nur kleine Rollen in den bisherigen Büchern innehatten und deren Lebensweise für die Lesenden somit neu ist; man läuft also absolut nicht Gefahr, sich während des Lesens zu langweilen!
Tatsächlich haben eigentlich alle der „Flabeln“ komische Elemente, die mir oftmals ein Lachen entlockt haben. Einige „Flabeln“ sind lustiger als andere, aber trotzdem bleibt der Humor nicht auf der Strecke. Und auch, wenn der Name andeutet, dass „Flabeln“ wie Fabeln sind, nur eben zamonisch, verfolgen diese Kurzgeschichten keine Moral. Nicht selten kommt es eben zu keinem richtigen Happy End, wie wir es aus Tierfabeln kennen. Und der anfängliche Verlierer stellt sich möglicherweise im Nachhinein tatsächlich als Verlierer heraus. Bei einigen der „Flabeln“ hatte ich bereits Vermutungen, wie sie enden könnten; mal lag ich damit richtig, mal aber auch nicht. Und natürlich fand ich manche Flabeln auch besser als andere. Nichtsdestotrotz möchte ich dieses Buch allen Zamonien-Fans wärmstens ans Herz legen!
Ich persönlich finde ja, dass die Bücher von Walter Moers auch meistens sehr gut in den Herbst oder Winter passen – nur ein kleiner Tipp für euch, falls ihr euch fragt, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist, um zu diesem Buch zu greifen. Man kann es selbstverständlich aber auch im Frühling oder Sommer lesen, wenn einem da mehr der Sinn nach steht.
Die Flabelsammlung hat mich leider enttäuscht, da mich keine einzige berührt hat. Meist kommt ein unangenehmes Ende bevor es wirklich spannend wird.
Trotzdem ist die Welt Zarmoniens natürlich fantastisch!
.. ich verstehe sie einfach nicht! Das war das mit Abstands wirrste Moers Buch was ich von dem Autor jemals gelesen habe. Ich hatte dauernd das Gefühl, dass die jeweilige Kurzgeschichte irgendeine Moral hatte, aber ich bin ehrlich, ich habe sie bei keiner einzigen verstanden. Alles in allem kann ich nur hoffen, dass das nächste Buch des Autors wieder besser wird.
»Unmöglich ist einfach unmöglich! Es ist ein hoffnungsloses, ängstliches, engstirniges, borniertes, pessimistisches und verzweifeltes, ein klein-mütiges, erbärmliches, mutloses und völlig unbrauchbares Wort.« (S. 31)
Mein erstes Buch von Walter Moers, das ich gelesen habe. Mir hat es ganz gut gefallen. Die „Flabeln“ mit Kritik an der Gesellschaft fand ich am besten! Der Aspekt, dass einige auch eher brutal sind, hat mir auch sehr gut gefallen.
Vermutlich hätte mir das Buch noch besser gefallen, wenn ich bereits mehr mit der Welt von Moers vertraut gewesen wäre.
Ein Buch aus vielen zamonischen Flabeln hätte so gut sein können, ist es aber leider nicht.
Sehr dünn, sehr teuer, die Geschichten verstörend und leider nicht unterhaltsam. Selten lustig aber immerhin schön illustriert…
Das nächste Buch darf gerne wieder besser sein!
Kurz und knapp, aber mit viel Liebe zu den Wörtern
Eine Zusammensetzung vieler Kirzgeschichten/Fabeln. Doch Achtung. Nichts für schwache Gemüter. Ein klassisches Happy End am Ende der Geschichten ist nicht gegeben.
Stattdessen viel Wortgewandheit , Witz , Charme und eine Prise markabares.
Für mich ein Lesevergnügen was mich öfter zum schmunzeln gebracht hat und angenehm war zum zwischendurch lesen
German: Absolut unerwartet wurde hier über allerlei aktuelle moralische, als auch politische Diskussionsthemen geschrieben. Zudem über Lebenssinn aus unteranderem ethischen, als auch sehr konkretem biologischen Fachwissens beigetragenen Perspektiven. All das und vieles mehr, mit den Figuren Moers fantastischer Kreaturen, in zamonischen Welten spricht diese Fabel Lehren und offene Fragen mit unzähligen möglichen Antworten an und lässt einen in unbändigem Denken zurück.
English: Completely unexpectedly, all kinds of current moral and political topics of discussion were written about here. In addition, perspectives on the meaning of life were contributed from ethical as well as very concrete biological expertise. All this and much more, in the roles of Moers' fantastic creatures in Zamonian worlds, this fable addresses lessons and open questions with countless possible answers, leaving one with unbridled thoughts.
Angekündigt als lustige Fabeln kommen die Kurzgeschichten doch recht düster daher. Aber das mag ich ja. Manche waren richtig gut, andere haben sich trotz der kürze gezogen. Aber mit Moers kann man einfach nichts falsch machen
Es war mal wieder Zeit für einen Moers 🥰 Leider wird das auch bis November der letzte Zamonien-Band sein, den ich noch nicht gelesen habe 🥲
Ich fand die Geschichten zum Großteil ultra komisch, wenn auch brutal. Dieses Buch ist nichts für Zartbesaitete! Einige Flabeln kommen einem auch merkwürdig bekannt vor 🤪
Es waren aber auch ein paar Geschichten dabei, aus denen ich nicht wirklich schlau geworden bin. Aber ist das nicht auch Pflicht bei Moers? In den Erzählungen treffen Konzepte und Gegenstände aus unserer Welt mit zamonischen Abstrusitäten aufeinander, was mich sehr unterhalten hat. Wie immer fand ich den doppelten Boden mit Moers in der Rolle von Mythenmetz' Übersetzer sehr schön.
Ich habe bereits zwei Romane von Walter Moers verschlungen, dann kam dieses hier.
Ich war ... verwirrt. Und an vielen Stellen abgeneigt.
Das Buch hatte eine ungekannte Brutalität und Rohheit die mich erschrocken hat.
Lange habe ich nicht verstanden, wie dieses Buch zu dem Rest des Autors passt.
Aber ich habe vielleicht den Autor noch garnicht verstanden.
Denn - gegen Ende des Buches hin (das ich trotzdem beendete weil eine enorme Kreativität in seinen Erzählungen steckt) ging mir ein glimmerndes Licht auf.
Die Geschichten die vorher plump Brutalität zur Schau zu stellen schienen hatten auf einmal eine ganz eindringliche Nachricht.
Den Menschen.
Zwar handelt das Buch von allerlei Tieren aber die absurde Handlung stößt den Verstand deshalb ins Chaos, da die Tiere nicht NUR tierisch sind!!
Wie gewohnt beginnt Walter Moers die kurzen Flabeln in dem er die Tiere stark vermenschlicht. Ihnen menschliches Denken nach unserer Gesellschaftsprägung eingibt, sie dieselbe Niedertracht leben oder genauso kalkuliert handeln.
Der Kipppunkt der Geschichten kam dann, wenn diese Tiere plötzlich auch tierisch waren.
So zum Beispiel das kleine Eichhoernchen oder das Vogelbaby (keine weiteren Details um nicht zu spoilern). Die rabiate Natur in Mischung mit den Gefühlen die wir den Tieren vorher zuschreiben ist ein Schlag ins Gesicht für unsere Empathie.
Am Ende war das Buch eine in lustige Tiere verpackte leichte Gesellschaftskritik. Allerdings bezog Walter Moers nie einen politischen Standpunkt sondern zeichnet in seinen Flabeln Zustände der Welt nach die wir kennen und als höchst ungerecht empfinden.
Dennoch würde ich es nicht wieder lesen. Oder es ohne Vorbehalt empgfehlen.
Es lies mich etwas gespalten in meiner Meinung zurück und bleibt dennoch durch den Einfallsreichtum des Autoren so intelligent seine so menschlichen Themen in Flabeln zu verpacken bestimmt in meiner Erinnerung!
Lesen kann man es. Es spricht nichts dagegen.
Walter Moers ist bekannt für sein Fantasy-Universum „Zamonien“. Hieraus entsteht auch das Buch „Das Eichhörnchen, das rückwärts leben wollte“.
Was als harmlose märchenhafte Prosa beginnt, wird im Verlauf der Kurzgeschichten durch harte und brutale Elemente gebrochen. Überraschend, aber auch aufrüttelnd.
Es ist keinesfalls einfach eine daher geschriebene Geschichte, sondern gespickt mit Anspielungen auf unser heutiges Leben. Und auch wenn es etwas befremdlich wirkt, fand ich doch, dass es sich gelohnt hat.
Man sollte sich jedoch nicht von dem harmlos aussehenden Titel und Cover täuschen lassen. Es handelt sich dabei nicht um Kinderliteratur!
Ich liebe die Bücher von Walter Moers, aber dieses Buch hat mich nicht so ganz gepackt. Es kamen viele Gestalten aus früheren Werken vor und die Flabeln sind recht morbid und klassisch nach zamonischer Manier eher ohne Happy End. Nicht schlecht für Fans, aber wer Walter Moers noch nicht kennt und seinen Witz und seine kreative Genialität kennenlernen will, sollte lieber nicht mit diesem Buch anfangen. Wegen der schönen Illustrationen gibt es einen halben Stern mehr, also 3 Sterne.
Ich mag die Zamonien Romane eigentlich echt gerne - hier wurde ich ziemlich enttäuscht.
Die Flabeln haben für mich kaum Zamonien Feeling gehabt & das Ende kam oftmals viel zu abrupt. Ich kann auch nicht nachvollziehen, wo hier irgendwas zum nachdenken anregen soll.
Es gab insgesamt vielleicht 2-3 Flabeln, die ich mochte - der Rest war für mich eher enttäuschend. Was eigentlich echt schade ist, weil ich mich total auf dieses Buch gefreut hatte.
“Wäre ein riesiger Walfisch über die Klamm geflogen, hätte es nicht absurder und majestätischer zugleich aussehen können.”
Super cooles Buch! Lustige Geschichten, die einen immer überraschen.
Was war das denn? Ein Buch aus Zamonien wars auf jeden Fall nicht. Vom Schreibstil her würde ich sogar fast sagen, dass dieses Buch nicht Moers geschrieben hat.
Die Geschichten sind regelrecht brutal und haben für mich auch wenig mit Moral zutun. Die Anmerkungen an ältere Bände sind schön, helfen aber auch nicht darüber hinweg, da sich der Band eben null wie ein Band aus Zamonien anfühlt.
Die Bilder selbst sind schön, aber ansonsten war das ein kompletter Reinfall.
"Make laugh, not war"
Zwanzig Kurzgeschichten, alle in Zamonien angesiedelt.
Ich bin großer Walter Moers Fan aber das war jetzt wirklich nur Durchschnitt. Die Geschichten waren teilweise ganz nett, aber mehr auch nicht.
Ich liebe das zamonische Universum und werde auch immer wieder dahin zurück kehren, wenn Herr Moers neuen Stoff liefert aber bitte das nächste Mal wieder in ausufernder Form.
Das Einhörnchen, das rückwärts leben wollte 🐿️
20 Kurzgeschichten aus Zamonien, die oft ein ganz anderes Ende haben als erwartet. Es gab auch einige Anspielungen auf andere Geschichten des Autors. Schön für zwischendurch, mit dem typischen Humor und den wundervollen Illustrationen von Walter Moers – seine Romane sind mir dann aber doch wesentlich lieber!
Walter Moers ist für mich immer wieder etwas, was ich nur in der richtigen Stimmung lesen kann und dann liebe ich die Bücher von ganzem Herzen.
Und gerade die Flabeln waren so unterhaltsam und kurzweilig, dass ich sie gewiss irgendwann wieder lesen werde!
4☑️
——— Ich muss ehrlich sein, denn ich habe bei dem Titel tatsächlich etwas anderes erwartet, bin dennoch nicht enttäuscht worden. Da man ja meist etwas anderes gewohnt ist von den Zomonien Büchern, kann ich es aber trotzdem weiter empfehlen. ———
Das sollte witzig sein?! Vielleicht muss ich den Witz nochmal suchen. Andererseits müsste ich dann auch das Buch nochmal lesen und... nö. Das seh ich nicht.
Mal ehrlich. Herr Moers sagt im Nachwort, jede dieser Geschichten sei für x Schmunzler und mindestens einen Lacher oder was auch immer gut. Ich hab vielleicht einmal leicht geschmunzelt und auch nur in Erinnerung an Rumo, Blaubär und Co. (Die Geschichte mit der Schildkröte war ganz nett, da sie meine Lieblingsbücher von Moers alle nochmal kurz anreißt.) Entweder verstehe ich den Humor nicht oder es war einfach nicht lustig. Dazu kommt, dass in vielen Geschichten gefühlt einfach nur "niederzamonisch" oder ähnliches vor einen Tiernamen gesetzt wurde und das Ende ein wenig geändert und ansonsten schon bekannte Fabeln genommen. Trotz der wie immer großartigen Illustrationen und Erwähnungen von Echo, Rumo, Smeik, dem Bücherdrachen, den Buchlingen und so weiter fühlte sich das einfach nicht nach Zamonien an und ich stelle mit jedem Buch, das Moers herausbringt, fest, dass er mich einfach nicht mehr abzuholen vermag. Ich lese dann lieber Blaubär, Rumo und die Stadt der Träumenden Bücher nochmal und warte darauf, dass er die Buchhaim Reihe endlich vollendet. Schade.
Die Moral "unserer" Welt in zamonischen Lachfabeln wiedergegeben. Morbide, übertrieben und schön illustriert zeigen die Flabeln verschiedene Aspekte unserer Gesellschaft mit ironischem Unterton.
20 kurze Geschichten aus Zamonien. Viel Humor, Witz, aber auch zum Nachdenken anregend. Man trifft alte Bekannte aus den anderen Romanen von Walter Moers. Einfach göttlich!
Jedes Walter Moers Buch ist auf seine Weise spannend, witzig, kreativ und einfach unglaublich gut illustriert.
Ich liebe es hierbei in die Geschichte einzutauchen und mein Zamonien im Kopf entstehen zu lassen.
Bei den Flabeln in diesem Buch handelt es sich um kurze Geschichten mit mal mehr oder mal weniger Botschaft. Ich finde das Buch sehr gut und freue mich auf ein Neues von ihm.
Das Eichhörnchen, das rückwärts leben wollte von Walter Moers
Ein Eichhörnchen, daß lieber rückwärts leben möchte,
Ein Werwolf, der ein Wiewolf sein will,
Eine fleischfressende Pflanze, die gerne Vegetarierin wäre - etliche Bewohner Zamoniens haben Probleme mit ihrer Identität und daher kein leichtes Leben.
Aber ob Dummwolf oder Schlaufuchs, ob Schmiegehäschen oder Halbtagesfliege, sie alle finden ihren Weg in einer Welt, in der Fantasie und Humor völlig außer Kontrolle geraten sind.
Die ersten 70-80 Seiten fand ich sehr makaber, danach war das Buch wieder sehr schön zu lesen.
Brutal, düster, morbid…, aber wenig lustig und nicht wirklich überraschend.
Schöne Anlehnungen an alte Romane…
Wenig Neues…
Wieder schöne Illustrationen.
Die Flabelsammlung ist im moers‘schen Stil geschrieben, den ich absolut liebe, aber der Stil verlangt mehr Inhalt.
Die Kurzgeschichten sind teilweise zu kurz!
🦌Worum geht es?🦌
In diesem Buch geht es um zwanzig verschiedene und unabhängige zamonische Flabeln bei denen die Lesenden skurrile Bewohner von Zamonien mit unterschiedlichen Befindlichkeiten kennenlernen dürfen.
🦌Mein Eindruck:🦌
Ich habe noch nie ein Buch von Walter Moers gelesen und dachte mir, jetzt musst Du zuschlagen. Was soll ich sagen. Die Kurzgeschichten bestechen durch ein hohes Maß an Fantasie und Sarkasmus, dass ich so nicht aus Büchern kenne. Teilweise sind die Geschichten vorhersehbar, teilweise überraschen uns die Protagonisten der Geschichten aber auch; ganz egal ob Schuhu, Ubufant oder Beißwolf. Es ist schon alles sehr skurril und man muss sich wirklich auf die Geschichten einlassen. Ja, manchmal sorgen sie dafür, dass die Lesenden schmunzeln. Aber fesseln sie einen und ist das der Walter Moers, den man unbedingt gelesen haben muss? Ich bin mir etwas unsicher. Ich glaube, ich versuche mich dann doch lieber an Klassikern wie die 13 1/2 Leben des Käptn Blaubär.
Bewertung: 🦊🦊🦊
Viel Freude beim Lesen, Vorlesen und Träumen. 🦊
Wieder zurück in Zamonien - mit 20 fabelhaften flabeln.
Ich hab mich richtig auf den neuen Moers gefreut, aber das war mir ein bisschen zu makaber und düster.
Trotzdem war es schön zu lesen und in die Welt zamoniens wieder einzutauchen. Lieber wär mir aber ein Buch ala "Käpt'n Blaubär" oder "die Stadt der träumenden Bücher gewesen"